bine174

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Rezensionen und Bewertungen

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    Cover des Buches Zwei in einem Herzen9783453423558

    Bewertung zu "Zwei in einem Herzen" von Josie Silver

    Zwei in einem Herzen
    bine174vor 5 Tagen
    Kurzmeinung: weniger eine Liebesgeschichte als eine über Trauerbewältigung und Freundschaft - aber trotzdem wunderbar.
    sehr emotional und anders, als der Klappentext erwarten lässt

    Auch ich zähle mich zu jenen Lesern des Buches, die der Ansicht sind, dass der Klappentext nicht so ganz zum Inhalt passt. Wenn man sich daran nicht stößt, erhält man allerdings eine wunderbare Geschichte über das Leben, und ja - auch die Liebe - wenn auch nicht so, wie erwartet.

    Lydia verliert durch einen Unfall ihren Verlobten Freddie und fällt dadurch in ein tiefes Loch. Nichtmal Jonah, der beste Freund von ihr und Freddie, der beim Unfall dabei war, kommt an sie heran, abgesehen davon, dass auch er trauert. Durch Schlaftabletten flüchtet sich Lydia in eine Traumwelt, in der Freddie noch lebt, und ihr gemeinsames Leben weitergeht.

    Ich mag den Schreibstil der Autorin unheimlich gern, sie erzählt gefühlvoll und emotional, und Lydia, aus deren Sicht die Geschichte erzählt wird, war mir sehr sympathisch. Sie ist eine junge Frau, die damit fertigwerden muss, dass ihr Verlobter aus dem Leben gerissen wurde, dass sich alles umkrempelt, und sie erst ihren Weg zu sich finden muss. Die Trauerarbeit, die Erkenntnis, dass es hierbei kein Richtig oder Falsch gibt, fand ich sehr gut beschrieben und kam auf jeden Fall bei mir an.

    Die Szenen gliedern sich in "wach" und "im Schlaf". Anfangs hat mich das ein wenig irritiert, dann jedoch habe ich mich daran gewöhnt. Lydias Bemühen (wenn auch unterbewusst), Freddies Andenken durch ihre Träume aufrechtzuerhalten, fand ich sehr gut geschildert und konnte ich auch nachvollziehen. Wer würde nicht einen lieben Verstorbenen in seinen Träumen nochmal besuchen wollen? 

    Allerdings fehlte mir der Schwung von Lydias Gefühlen gegenüber Jonah von Freundschaft in Liebe, bzw. kam dieser Umschwung sehr knapp vor Schluss. Nach dem Klappentext hätte ich mir wie erwähnt, einen anderen Verlauf erwartet, dass Lydia ihre Gefühle für Jonah rasch erkennt und damit hadert, dass sie denkt, dass sie diese Gefühle gegenüber ihm nicht haben darf. Dies war tatsächlich jedoch im Buch nicht der Fall. Jonah blieb eher im Hintergrund, die Trauerbewältigung und Lydias Weg zu einer starken unabhängigen Frau stand auf jeden Fall im Vordergrund. Im englischen Klappentext wird übrigens Jonah mit keinem Wort erwähnt, sondern nur die Traumwelt, in die Lydia sich flüchtet. 

    Im gesamten fand ich das Buch jedoch abgesehen von der fehlenden bzw. eher wenig vorkommenden Liebesgeschichte wirklich wunderschön. Es ist eben eine Geschichte über Trauer, über Freundschaft und darüber, zu sich selbst zu finden und zu erkennen, dass es im Leben viele Versionen gibt es zu leben, aber kein Richtig oder Falsch. 

    Ich vergebe jedenfalls eine Leseempfehlung für eine Geschichte, die mich sehr berührt hat und mir wunderbar gefallen hat.

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    Cover des Buches Verity9783423230124

    Bewertung zu "Verity" von Colleen Hoover

    Verity
    bine174vor 13 Tagen
    Kurzmeinung: verstörender Psychothriller
    3,5 Sterne - die Bewertung fällt mir echt schwer

    Ich habe bisher viele der Bücher der Autorin gelesen, und auch der Klappentext zu diesem Buch hat mich sehr neugierig auf ihr neues Werk gemacht. Allerdings - und das liegt aber eher am Verlag - habe ich keine Hinweise darauf gefunden, dass dieses Buch ein Psychothriller ist, ich denke, dann hätte ich es eher nicht gelesen, da Psychothriller so gar nicht meins sind. Ich finde auch, dass hier eine Triggerwarnung absolut notwendig gewesen wäre, denn hier wird Gewalt, Gewalt gegen Kinder und Suizid beschrieben - und das fand ich wirklich harte Kost. Andererseits - ist das Buch echt toll geschrieben, in gewohnt locker-leichtem Schreibstil der Autorin fliegt man nur so durch die Seiten. Und sie versteht es, Spannung aufzubauen, was auch der Grund war, dass ich das Buch in zwei Tagen durch hatte und mich nur schwer losreißen konnte.


    Die Geschichte wird aus Lowens Sicht erzählt und dazwischen liest man kapitelweise aus Veritys Autobiographie. Und genau diese Kapitel fand ich teilweise wirklich verstörend und ganz schlimm zu lesen. Es sind aber auch genau ebendiese Kapitel, die trotz allem total spannend waren und mich dazu gebracht haben, weiterzulesen und erfahren zu wollen, wie es weitergeht. Auch die erotischen Szenen fand ich vulgär beschrieben, dies passt allerdings auch zum Gesamtkonzept - sie waren aber so zahlreich, (auch die zwischen Lowen und Jeremy), dass ich sie dann eher nur überflogen habe. 


    Dann gibt es noch die Gegenwart, in der wir von Lowen und Veritys Mann Jeremy lesen. Jeremy ist süß und bemüht, mir war er zu glatt, er hatte keine Ecken und Kanten. Lowen ist eher spröde, verliebt sich in Jeremy und verfällt ihm. Ich konnte allerdings nicht festmachen, was an ihr so liebenswert ist, dass auch Jeremy sich in sie verliebte. Im Gesamten fand ich beide eher flach charakterisiert. 


    Die Handlung fand ich wie gesagt teilweise verstörend und sehr heftig. Der Spannungsbogen blieb konsequent oben, und wie gesagt konnte ich dadurch das Buch nur schwer zur Seite legen. Romantik konnte ich hier allerdings keine spüren. Die Autorin hat aber auf jeden Fall bewiesen, dass sie schreiben und den Leser fesseln kann.


    Die Atmosphäre ist durchgehend düster, was durch die bildlichen Beschreibungen des Hauses noch unterstrichen wird. 


    Gegen Ende, wenn man eigentlich davon ausgeht, dass alles abgeklärt ist, passiert dann noch etwas, mit dem ich absolut nicht gerechnet hatte. Mein Gedanke war "und was jetzt?", denn irgendwie bleibt zum Abschluss alles offen, der Leser kann sich sein eigenes Ende zusammendenken. Mir hat das dann aber leider nicht so gefallen.


    Es ist mir schon lange nicht mehr so schwer gefallen, eine Bewertung für ein Buch zu vergeben, und habe deshalb die Rezension auch vor mir hergeschoben. Denn einerseits hat mir die Geschichte wirklich gut gefallen, sie war spannend, und auch wenn es verstörende Momente gab, so habe ich doch mitgelebt. Das Ende ging aber dann meiner Ansicht nach gar nicht, und es gab auch kleine Logikfehler in der Handlung. Aus diesem Grund habe ich mich für eine Bewertung von 3,5 Sternen entschieden. 


    Ich persönlich bleibe in Zukunft wohl lieber bei den tollen Liebesgeschichten der Autorin. 

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    Cover des Buches Lessons from a One-Night-Stand9783548062679

    Bewertung zu "Lessons from a One-Night-Stand" von Piper Rayne

    Lessons from a One-Night-Stand
    bine174vor 13 Tagen
    Kurzmeinung: süße Liebesgeschichte
    toller Serienstart

    Ich kenne bereits Bücher des Autorinnen-Duos und habe mich sehr gefreut, wieder eine neue Serie von ihnen zu lesen. "lessons from a one-night-stand" ist Teil 1 der Baileys-Serie, und wenn es nach den Bailey-Geschwistern geht, sollten es 7 Bände werden - für Lesestoff ist also gesorgt ;-)


    Wir lesen hier von Austin und Holly. Austin sorgt nach dem Tod seiner Eltern seit neun Jahren für seine Geschwister und ist der Baseball-Coach der örtlichen Highschool-Mannschaft. Holly wiederum kommt als Vertretungs-Rektorin an die Schule. Was die beiden verbindet: Die beiden hatten am Tag vor ihrem Arbeitsbeginn einen one-night-stand, und Holly ist somit Tratschthema Nummer 1 der Stadt, denn die beiden blieben nicht unentdeckt ....


    Soweit also zum Thema. Mir hat die Geschichte wiederum sehr gut gefallen. Die Handlung wird in gewohnt witzig-spritzigen Schreibstil aus beider Sicht geschildert, ein Schreibstil, den ich persönlich gern mag, weil man so am besten beide Protagonisten kennenlernen und sich in sie hineinversetzen kann.


    Ich mochte Holly und Austin beide sehr. Von Holly erfährt man erst im Lauf der Geschichte, was der tatsächliche Hintergrund ihrer Reise nach Lake Starlight ist. Austin hingegen habe ich sehr bewundert, weil er seine eigene Karriere zurückgestellt hat, um seine Geschwister großzuziehen. Ich fand die Familiendynamik einfach toll, denn nicht nur er, sondern auch seine Geschwister wurden so gut charakterisiert, dass man sie einfach nur mögen muss (auch wenn ich aufgrund der vielen Namen ein wenig gebraucht habe, um sie alle zuzuordnen). So lernt man eine Großfamilie kennen, bei denen zwar jeder seine Ecken und Kanten hat, aber die auch zusammenhält, wenn es darauf ankommt.


    Die Liebesgeschichte zwischen Austin und Holly entwickelt sich in einem Tempo weiter, das passt, und was mir an den beiden gut gefallen hat, war die Tatsache, dass sie versuchen, sich gegenseitig nicht im Weg zu stehen, und beiden bewusst ist, dass ihre Liebelei ein Ablaufdatum hat. Dass es dann anders kommt als geplant, ist ja vorauszusehen ;-)


    Die erotischen Szenen sind nicht zu zahlreich und fügen sich gut in die Geschichte ein, und auch die Nebencharaktere konnten mich gut unterhalten. Erwähnen möchte ich unter anderem auch Austins Großmutter Dori und Hollys Freundin Dana, die mich beide nicht nur einmal zum Schmunzeln brachten.


    Alles in allem ist "lessons from a one-night-stand" eine süße Liebesgeschichte, die mich sehr gut unterhalten konnte. Es ist romantisch, prickelnd, süß und eine Geschichte über Freundschaft und Familienzusammenhalt. Auch wenn mir der ganz kleine letzte Funken noch gefehlt hat, fühlte ich mich doch sehr gut unterhalten und freue mich schon auf die Folgebände.

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    Cover des Buches Linnea! Endlich leben (Herz-Reihe 6)B086Q34BS6

    Bewertung zu "Linnea! Endlich leben (Herz-Reihe 6)" von Josie Kju

    Linnea! Endlich leben (Herz-Reihe 6)
    bine174vor 24 Tagen
    Kurzmeinung: Ein Buch darüber, seinen Traum zu leben, auch wenn mir die Protagonistin nicht immer ganz sympathisch war
    lebe deinen Traum

    Ich kenne bereits ein paar Bücher der Autorin, besonders "Herzvibrieren" und "Herzturbulenzen" hatten mir sehr gut gefallen. Nun war ich natürlich sehr gespannt auf die Fortführung der Serie, in der es um Linnea geht.


    Vorab: das Cover gefällt mir unheimlich gut, und auch wenn es ganz anders ist als die bisherigen, finde ich es sehr schön, es hebt sich jedenfalls ab und fällt ins Auge.


    Die Autorin startet das Buch mit einer Kurzzusammenfassung davon, wie Linnea und Finley sich kennen- und liebenlernen (wer es genau wissen will, sollte Band 5 der Serie lesen). Für einen Neustarter der Serie mag dies sehr überhastet wirken, dient aber wirklich nur dazu, dass man auf die Schnelle mit den Ereignissen aus "Finley" (wieder) vertraut gemacht wird. Danach startet dann die eigentliche Handlung.


    Ich war sehr gespannt auf Linnea, denn ich finde es wirklich toll, dass sie sich ihren Weg sucht und sich so verwirklicht, wie es ihr Traum ist - nämlich, zu den flying doctors zu gehen. Nicht ganz so gut hat mir gefallen, dass sie Finley in ihre Entscheidungen nicht einbezogen und es einfach durchgezogen hat, ohne ihn davor zu fragen. Auch wenn es andererseits natürlich ihr Leben ist - er war ja ein großer Bestandteil davon.


    Infolgedessen wurde ich mit Linnea nicht so ganz warm, ich empfand sie oft als egoistisch. Dieses Verhalten - dass sie sich bestätigen will, dass sie nach oben und erfolgreich sein will - liegt sicherlich auch in ihrer Kindheit begründet, und von daher konnte ich auch nachvollziehen, dass sie ihr Ding durchzieht. Sympathischer wurde sie mir dadurch leider nicht unbedingt, weil sie auf ihrem Weg durch ihr Verhalten unweigerlich auch Menschen verletzt, denen sie viel bedeutet. Aber ich habe sie für ihren Ehrgeiz bewundert, denn einfach hat sie es mit Sicherheit nicht. 


    Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen, und etwa ab der Mitte war ich dann im Buch angekommen. Sehr schön fand ich die Schilderung anderer Kulturen, das hat mir wirklich gefallen. Und ich habe mich über ein Wiedersehen mit Mona und Leevi aus den Vorbänden gefreut, die beiden mag ich einfach supergern :) 


    "Linnea! endlich leben" ist ein Buch darüber, zu seinen Träumen zu stehen und seinen Weg zu gehen, auch wenn er mal steinig sein mag. Auch wenn mir Linnea nicht immer sympathisch war, konnte ich ihren Ehrgeiz doch sehr gut nachvollziehen und verstehen.  

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    Cover des Buches Wrong Number, Right Guy: Roman (College Love 1)B086M6DP5H

    Bewertung zu "Wrong Number, Right Guy: Roman (College Love 1)" von Teagan Hunter

    Wrong Number, Right Guy: Roman (College Love 1)
    bine174vor 25 Tagen
    Kurzmeinung: süße, witzig-spritzige und romantische Liebesgeschichte
    süße Liebesgeschichte

    Ich hatte bisher noch kein Buch der Autorin gelesen, aber der Klappentext hat mich direkt angesprochen und neugierig auf die Geschichte von Zach und Delia gemacht. 


    Die Autorin erzählt die Geschichte aus Delias Sicht. Sie war mir sehr sympathisch, ein klein wenig verrückt, aber liebenswert. Sie chattet mit ihrem Bruder - denkt sie zumindest - aber im Endeffekt landet sie bei einer unbekannten Nummer, und der Unbekannte am anderen Ende antwortet ihr, und so entwickelt sich ein Chatverlauf, bei dem ich mehrmals schmunzeln musste. Denn Zach ist ebenso liebenswert verrückt, wie Delia es auch ist.


    Der Schreibstil ist locker-witzig, und wer sich nicht daran stört, dass sich ein Teil der Geschichte in Form von Chats abspielt, der wird seine Freude an dem Buch haben. Ich jedenfalls hatte sie, und habe darauf hingefiebert, dass die beiden sich endlich auch in der Realität kennenlernen. Spätestens dann nimmt die Handlung auch so richtig Fahrt auf, wird romantisch, süß und prickelnd erotisch - obwohl die erotischen Szenen klar im Hintergrund bleiben, was mir persönlich auch sehr gut gefallen hat, weil sie damit die Handlung selbst nicht überwiegen.


    Obwohl ich sonst sehr gern Bücher mag, die aus Sicht beider Protagonisten geschrieben sind, hat es mich hier nicht unbedingt gestört, nur aus Delias Sicht zu lesen. Im Gegenteil konnte ich mich trotzdem auch sehr gut in Zach hineinversetzen, was vielleicht auch daran liegt, dass er ihr gegenüber in den Chats sehr offen ist.


    Alles in allem hat dieses Buch gehalten, was ich mir erhofft hatte: Es ist eine süße Liebesgeschichte mit Protagonisten, die ihre Fehler haben, aber gerade deshalb auch sehr lebensecht und liebenswert wirken. Ich hatte viel Freude an der Geschichte der beiden und bin mir sicher, dass ich auch in Zukunft mal ein Buch der Autorin lesen werde.


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    Cover des Buches Book Boyfriend: Alex und Mia (Bookboyfriends Reihe 1)B088WX315L

    Bewertung zu "Book Boyfriend: Alex und Mia (Bookboyfriends Reihe 1)" von Claire Kingsley

    Book Boyfriend: Alex und Mia (Bookboyfriends Reihe 1)
    bine174vor 25 Tagen
    Kurzmeinung: eine wirklich süße und romantische Liebesgeschichte mit Herz
    zuckersüß und romantisch

    Ich hatte kurz vor Erscheinen von dem Buch gelesen und der Klappentext versprache eine unterhaltsame Liebesgeschichte - dieses Versprechen wurde auch eingehalten, das kann ich vorab schon mal sagen.


    Die Autorin erzählt die Geschichte abwechselnd aus Mias und Alex' Sicht. Diesen Erzählstil mag ich sehr gerne, und ich konnte mich hier sehr gut in die Gefühle und Gedanken der beiden hineinversetzen. Die Handlung beginnt mit dem Ende - hört sich zwar komisch an, aber es ist so. Der Leser wird mitten hineinversetzt in die Szene, als Mia erfährt, dass Alex eigentlich ihre Lieblingsautorin Lexi ist, mit der sie eine enge freundschaftliche online-Beziehung verbindet. Und dann geht es zurück in die Vergangenheit, und man liest über das Kennenlernen der beiden bis zum Zeitpunkt von Kapitel 1. Ich fand diesen Einstieg sehr gelungen und mal was anderes.


    Der Schreibstil ist witzig und sehr angenehm zu lesen, und ich bin, nachdem ich mal damit begonnen hatte, durch die Seiten geflogen.


    Die Charaktere der beiden wurden wirklich gut ausgearbeitet. An einer Stelle steht Mia, eine Liebesromanleserin, die bei ihren bisherigen Dates eher als ein wenig komisch angesehen wurde, was auch der Tatsache geschuldet ist, dass sie ein wenig schusselig ist, und gerne mal Gläser umwirft. Sie ist ein wenig unsicher, und natürlich sucht sie einen Mann, der ihren Liebesromanhelden entspricht. Den hat sie in Alex gefunden - er ist süß und romantisch, er mag sie trotz ihrer Schusseligkeit, über die er niemals lästert, sondern sie im Gegenteil liebenswert an ihr findet. Und ich fand sehr gut herausgearbeitet, welche Gewissensbisse er hat, dass er gleichzeitig Lexi ist, mit der Mia schreibt und der sie Dinge verrät, die Alex mit Sicherheit nicht erfahren sollte. Ich konnte auch sehr gut verstehen, warum er eben nichts zu ihr sagt und ihr seine wahre Identität lange verschweigt.


    Die Geschichte setzt sich sehr rasch fort, sie ist romantisch, zuckersüß, man verliebt sich in Mia und Alex und lebt mit den beiden mit, wünscht ihnen, dass es mit der großen Liebe klappt. Auch die Nebencharaktere, die nicht allzuviele sind, wurden gut in die Handlung eingearbeitet, und passen perfekt dazu. Auf einer Seite gibt es da Mias Schwester, und auf der anderen Alex' Vater und seine Schwester (die in Band 2 Hauptperson wird) und seinen Bruder.


    Was mir sehr gut gefallen hat, war die Tatsache, dass hier kein unnötiges Drama produziert wurde. Es geht um ein liebenswertes junges Paar, das sich verliebt und das erst Schwierigkeiten bewältigen muss, um endgültig zueinander zu finden. Die Situationen und Handlungen sind nachvollziehbar, die Entwicklung der Liebesgeschichte zwischen den beiden fand ich einfach nur süß, die wenigen erotischen Szenen waren ansprechend beschrieben, das Prickeln zwischen den beiden konnte man definitiv spüren.


    Fazit: "Book Boyfriend" ist ein süßer Liebesroman, der mich von der ersten Seite an überzeugen konnte und mir bis zum Schluss sehr gut gefallen hat. Alex und Mia sind beides Protagonisten mit Ecken und Kanten, unheimlich liebenswert und sehr lebensecht geschildert. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen, und für mich war es definitiv ein Highlight, einfach, weil es eine romantische Liebesgeschichte ohne unnötiges Drama ist.

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    Cover des Buches Dangerous giftB08796SKTW

    Bewertung zu "Dangerous gift" von Sarah Saxx

    Dangerous gift
    bine174vor 25 Tagen
    Kurzmeinung: romantisch, leidenschaftlich, spannend, unterhaltsam von der ersten Seite an
    romantisch und spannend

    Ich kenne bereits einige Bücher der Autorin und war natürlich sehr gespannt, ob sie mich auch diesmal überzeugen konnte. Und ich kann gleich zu Beginn sagen: sie konnte.


    Die Autorin erzählt die Geschichte nicht nur aus Sicht von Eden, sondern unter anderem auch aus der des Unbekannten, der Eden Geschenke macht. Dadurch wurde die Handlung, die diesmal nicht nur romantisch und süß war, auch superspannend und hatte einen Thriller-Touch, was mir persönlich sehr gut gefallen hat. 


    Der Schreibstil ist wie immer sehr angenehm zu lesen, und ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Besonders gut haben mir die Twists im Plot gefallen - so blieb der Spannungsbogen durchgehend oben, denn immer entwickelte sich die Handlung anders, als ich gedacht hätte. 


    Ich konnte Edens Überraschung und Misstrauen angesichts der Briefe, die ihr ein Unbekannter vor die Haustür legt, gut verstehen. Aber ich konnte auch sehr gut nachvollziehen, dass sich das Misstrauen irgendwann legte und sie sich sehr geschmeichelt fühlte - und als ihr die Person dann unerwartet gegenüber steht, explodiert die Handlung, und es geht Schlag auf Schlag weiter.


    Der Leser wird durch alle Emotionen  geschickt - es ist spannend, romantisch, leidenschaftlich, es ist nicht nur eine Liebesgeschichte, sondern hat wie schon erwartet einen leichten Hang zum Thriller. Mir persönlich hat das sehr gut gefallen, die Autorin hat die verschiedenen Genre sehr gut gemixt und hat uns LeserInnen hier ein Buch geschrieben, das von der ersten Seite an fesselt. Die erotischen Szenen prickeln und sind sehr ansprechend geschrieben, und die Charaktere wurden sehr gut ausgearbeitet.


    Fazit: "Dangerous Gift" ist ein Buch, das mich nicht nur mit Romantik und Liebe, sondern auch mit einer superspannenden Handlung unterhalten konnte. Ich vergebe hier gern eine Leseempfehlung.

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    Cover des Buches Rendezvous in zehn Jahren9783548062594

    Bewertung zu "Rendezvous in zehn Jahren" von Judith Pinnow

    Rendezvous in zehn Jahren
    bine174vor 25 Tagen
    Kurzmeinung: Ein wenig hat mir gefehlt, um richtig toll zu sein, so bleibt es leider eher Durchschnitt.
    durchschnittlich

    Mir war das Buch aufgefallen durch den Klappentext, der mich sehr neugierig auf die Geschichte von Valerie und Ted gemacht hat. 


    Der Schreibstil ist angenehm locker, und die Handlung wird aus beider Sicht, zwischendrin auch aus der Sicht anderer Personen, erzählt. An sich mag ich dies sehr gern, allerdings gab es hier beim Perspektivenwechsel keinen Hinweis oder ähnliches, sodass es mir manchmal schwerfiel, umzudenken.


    Die Geschichte selbst fand ich süß. Die beiden verlieben sich ineinander und stellen nach ihrem Zusammentreffen fest, dass sie nicht die ausgemachten zehn Jahre aufeinander warten wollen, und beginnen sich zu suchen. Nur ist das schwierig, wenn man nur den Wohnort und Vornamen weiß. Soweit so gut. Dass die beiden sich immer wieder verpassen, war vorauszusehen, allerdings kamen die Gefühle, die die beiden füreinander empfinden, leider nicht bei mir an. Es hat sich zeitweise ein wenig beim Lesen gezogen, und obwohl es beim ebook nur knapp 200 Seiten sind, war ich öfter in Versuchung, das Buch zur Seite zu legen (normalerweise sind 200 Seiten für mich an einem ruhigen Abend locker zu schaffen). 


    Die Handlung hat sich meiner Ansicht nach eher wie eine Aneinanderreihung von Situationen gelesen, mein Herz hat sie leider nicht berührt, und so bleibt für mich die Geschichte von Ted und Valerie eine, die nach dem Lesen nicht lange im Kopf bleibt.


    Ich gebe dem Buch zwischen 3 und 4 Sternen, und runde gutgemeint auf 4 auf.

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    Cover des Buches Marked Men: In seinen Armen9783732582174

    Bewertung zu "Marked Men: In seinen Armen" von Jay Crownover

    Marked Men: In seinen Armen
    bine174vor 25 Tagen
    Kurzmeinung: von der ersten Seite an Emotionen und gut ausgearbeitete Charaktere
    wundervolle Liebesgeschichte

    Ich hatte bisher noch kein Buch der Autorin gelesen, und der Klappentext und vor allem die tolle Leseprobe hatten mich sehr neugierig auf das Buch gemacht.

    Die Handlung startet mit einem Prolog in Saints Schulzeit, bevor er in die Gegenwart wechselt; die Geschichte wird kapitelweise abwechselnd aus Saints und Nashs Sicht erzählt.

    Saint ist eine junge Frau, die in ihrer Schulzeit ein wenig molliger war und immer wieder gemobbt wird. Sie wird von Nash, in den sie heimlich verliebt ist, durch Worte tief verletzt, und diese Verletzung wirkt sich auch in der Gegenwart noch auf ihr Verhalten gegenüber Männern aus, obwohl sie sich in der Zwischenzeit zu einer hübschen jungen Frau entwickelt hat.

    Saint ist Krankenschwester aus Leidenschaft, die ihren Beruf mit viel Empathie ausübt. Im Privaten jedoch ist sie sich ihrer selbst sehr unsicher und schüchtern gegenüber Männern, ihre fehlt es einfach an Selbstbewusstsein, und sie ist sich nicht bewusst, wie sie auf andere wirkt. Als sie nun Nash nach einigen Jahren wiedersieht, brechen alte Wunden wieder auf, und sie muss sich ihrer Vergangenheit stellen.

    Ich konnte Saint sehr gut verstehen und ihre Unsicherheiten nachvollziehen, auch wenn ich ihr manchmal mal ins Gewissen reden und sie ein wenig schütteln mochte.

    Nash hingegen hat sich zu einem jungen Mann entwickelt, der sich seiner bewusst ist, der weiß, was er will - und das ist Saint. Ich mochte an ihm sehr, wie ehrlich er sich um Saint bemüht und versucht, seine Fehler der Vergangenheit wieder gutzumachen. Obwohl selbstsicher, so kämpft auch er mit Dämonen, die erst im Laufe der Handlung an die Oberfläche kommen.

    Wie ein roter Faden zieht sich auch seine enge Verbindung zu seinen Freunden durch die Geschichte, die zusammenhalten und einander helfen und stützen.

    Die Autorin hat einen Schreibstil, der die Emotionen ungefiltert an den Leser heranträgt. So konnte ich mich sehr gut in Nash' und Saints Gedanken und Gefühle versetzen und habe mit der Geschichte so richtig mitgelebt.

    Sehr gut haben mir auch am Beginn die Zitate berühmter Personen gefallen, mit denen die Autorin ihren LeserInnen nahebringen will, dass man genau richtig ist, so wie man ist, und dass es wichtig ist, zu sich selbst zu stehen.

    Mich hat die Liebesgeschichte zwischen Nash und Saint in ihren Bann gezogen, und ich habe mich seit langem mal wieder so richtig in ein Buch fallen lassen können.

    Die Tatsache, dass dies für mich das erste Buch der Reihe war, und ich die Vorbände nicht kenne, hat nicht gestört, denn die Autorin hat es gut geschafft, die Informationen über die bisherigen Protagonisten mit der aktuellen Geschichte zu verflechten, sodass man sich ohne Probleme auskennt.

    Fazit: "Marked Men - in seinen Armen" ist eine Liebesgeschichte und noch so viel mehr. Es ist eine Geschichte über Selbstvertrauen, über Freundschaft, über Zusammenhalten, und natürlich auch über die Liebe, die alles überstehen kann, wenn man nur daran arbeitet. Mir hat das Buch wirklich gut gefallen und es war sicherlich nicht mein letztes der Autorin.

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    Cover des Buches Never Let Me Down9783736313002

    Bewertung zu "Never Let Me Down" von Sarina Bowen

    Never Let Me Down
    bine174vor 25 Tagen
    Kurzmeinung: im Gegensatz zu anderen Büchern der Autorin leider enttäuschend und oberflächlich
    leider enttäuschend

    Ich kenne bereits Romane der Autorin aus ihren beiden vorherigen Reihen, die mir sehr gut gefallen hatten. Deshalb freute ich mich sehr, an der Leserunde für diesen Einzelband teilnehmen zu dürfen, auch deshalb, weil mich die Leseprobe sehr überzeugte und mich bereits zu Tränen rührte.


    In weiterer Folge konnte mich das Buch dann leider nicht ganz überzeugen.


    Wir lesen hier über Rachel, die kurz vor ihrem 18. Geburtstag ihre Mutter verliert. Um nicht im Heim zu landen, erklärt sich ihr Vater, der Rockstar Freddy Ricks, bereit, sie zu sich zu nehmen. Und so kommt es, dass sie über den Sommer bei ihm wohnt, bis sie im Herbst das Claiborne College besucht.


    Wie gesagt, konnte mich die Leseprobe überzeugen und hat mich für Rachel eingenommen. Sie wusste immer, wer ihr Vater ist, jedoch hatte sie ihn bisher nicht kennengelernt. Das erste Aufeinandertreffen der beiden war für mich gefühlsmäßig sehr gut nachvollziehbar.


    In weiterer Folge jedoch konnten mich die Charaktere und die Handlung nicht unbedingt überzeugen. Rachel ist eine junge Frau, die sehr ruhig und in sich gekehrt ist. Sie will es immer allen recht machen, und ich habe die ganze Zeit darauf gewartet, dass sie mal explodiert, Emotionen zeigt und anderen die Meinung sagt. Leider war dies nicht der Fall, sie entwickelt sich nicht wirklich weiter, und sie blieb dadurch die ganze Zeit eher blass, ebenso wie Jake und Freddie. Sie alle kommen zwar vor, aber werden zu wenig ausgearbeitet, sodass ich mich nicht in sie hineinversetzen konnte.


    Die Handlung hat oft Sprünge, und Handlungsstränge werden nicht weitergeführt. So kommen Personen, von denen anfangs liest, plötzlich gar nicht mehr vor und man erfährt nicht, wie es mit ihnen weitergeht. Oder andere Handlungsstränge werden abgeschlossen, ohne dass man erfährt, wie.


    Die Charaktere blieben ebenso wie die Nebencharaktere blass, ihnen fehlte die Tiefe und Authentizität. Ich konnte mich in keinen von ihnen hineinversetzen, konnte die Gefühle, die anfangs vorhanden waren, in weiterer Folge einfach nicht mehr spüren.


    Mir hat gut gefallen, dass die Entwicklung der Beziehung von Rachel zu ihrem Vater mehr thematisiert wurde als die Liebesgeschichte zwischen Jake und ihr. Aber leider ging diese Thematisierung daneben, irgendwo war keines von beiden so richtig ausgearbeitet. Die Erklärung, warum ihre Mutter von ihrem Vater getrennt war, fiel dann im Endeffekt sehr schal aus und kam mir eher so vor, dass die Autorin noch schnell ein Ende schaffen wollte.


    Fazit: „Never let me down“ hat mich leider enttäuscht. Mir fehlte die Tiefe der Charaktere, die Handlung plätscherte eher vor sich hin, und es gab keine Höhepunkte in der Geschichte. Die Vater/Tochter-Beziehung war ebensowenig fühlbar wie die Liebesgeschichte zwischen Jake und Rachel. Hervorheben möchte ich den tollen Schreibstil, aber leider konnte der das Buch auch nicht mehr retten. Wirklich schade, denn diese Geschichte hatte definitiv sehr viel Potential, das leider nicht genutzt wurde.

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