binesbuecherwelt

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    Cover des Buches Mein erster Europa-Atlas (ISBN: 9783473329816)

    Bewertung zu "Mein erster Europa-Atlas" von Andrea Erne

    Mein erster Europa-Atlas
    binesbuecherweltvor 4 Tagen
    Tolles Kinderbuch für kleine Entdecker/innen

    Cover


    Die Cover der "Wieso Weshalb Warum" - Bücher sind alle sehr ähnlich und wie gewohnt ist auch dieses wieder sehr gut gelungen. Sehr schön finde ich den Heißluftballon mit den Kindern darin, er symbolisiert für mich die Reise durch Europa, auf die man sich zusammen mit seinem Kind in diesem Buch begibt.

    Inhalt



    Durch den Titel des Buches ist der Inhalt schon recht selbsterklärend. Auf 24 Pappseiten wird kleinen Entdeckerinnen und Entdecker Europa leicht verständlich in Wort und Bild erklärt. Zunächst einmal werden die Besonderheiten Europas beschrieben, auf weiteren Seiten werden die Menschen und die verschiedenen Länder Europas näher unter die Lupe genommen.


    Meine Meinung



    Das Kinderbuch ist von der ersten bis zur letzten Seite sehr gut durchdacht und leicht verständlich. Für die Kinder, die schon lesen können gibt es immer wieder Passagen in größerer Schrift, so dass diese problemlos selbst einiges erfahren können.

    Durch die Klappkärtchen auf jeder Seite gibt es wie gewohnt sehr viel mehr zu entdecken, wie man im ersten Moment denkt. Man muss teilweise sehr genau hinsehen, um auch jede versteckte Information zu finden, was Buch noch mehr zu einem Highlight macht.

    Die Seiten sind alle bunt und übersichtlich gestaltet und dadurch, dass es ein Ringbuch ist mit dicken Pappseiten ist es auch für kleine Weltenbummler perfekt geeignet. Hier können Kinder gemeinsam mit ihren Eltern sehr schön Europa erkunden und tolle Informationen sammeln. Ein sehr kurzweiliges und ganz toll verarbeitetes Kinderbuch ist somit entstanden. 

    Fazit



    Als das Buch bei uns ankam, hat mein 6-Jähriger Sohn sich direkt damit verkrochen und es nicht mehr hergegeben. Er kommt erst in die Schule und kann noch nicht lesen, aber die vielen Illustrationen fand er so faszinierend, dass er sich erst einmal sehr lange alleine damit beschäftigt hat bevor er dann zu mir kam und wir uns das Buch gemeinsam angesehen haben. Ich war schon immer ein Fan dieser Ravensburger und kann auch dieses hier Eltern von Kindern zwischen 4 und 8 Jahren sehr empfehlen.

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    Cover des Buches Das Haus der finsteren Träume (ISBN: 9783453319950)

    Bewertung zu "Das Haus der finsteren Träume" von Shaun Hamill

    Das Haus der finsteren Träume
    binesbuecherweltvor 5 Tagen
    Anders als erwartet, aber trotzdem sehr gut


    Cover




    Ich finde die Aufmachung des ganzen Buches sehr schön und sehr gelungen. Es passt super zu einem Gruselroman wie diesem.



    Inhalt

    Hauptprotagonist Noah erzählt dem Leser die Geschichte und beginnt zunächst damit über das Kennenlernen seiner Eltern zu berichten. Sein Vater Harry war schon immer Fan von Gruselgeschichten und zieht damit auch Noahs Mutter Margarete in den Bann des Gruseligen. Nach einem gemeinsamen Besuch in einem Spukhaus möchte auch Harry eine solche Attraktion bauen, dafür missachtet er die finanziellen Nöte seiner Familie. Dies alles geschieht noch vor der Geburt von Noah. Als Noah zur Welt kommt stirbt sein Vater an einem Hirntumor, aber etwas Dunkles, das seinen Vater anscheinend sein Leben lang begleitet hat, bleibt bei der Familie. Aber Noah möchte sich nicht davor fürchten, stattdessen beschließt er schon in jungen Jahren, sich den Monstern zu stellen.

    Meine Meinung

    Auf Grund des Klappentextes habe ich ein ganz anderes Buch erwartet. Vor allem die ersten Seiten sind wenig gruselig, sondern sehr viel Familiendrama. Dieses Drama zieht sich durch das ganze Buch, teilweise ist das etwas schleppend, teilweise aber auch sehr fesselnd. Die Geschichte ist sehr viel sanfter und gefühlvoller als erwartet, der Horror ist teilweise nur Nebensache, auch wenn er letztendlich der Part ist, der die ganze Geschichte ausmacht.

    Der Schreibstil erinnert an Stephen King, ist für meinen Geschmack aber manchmal etwas zu ausschweifend. Es wird alles sehr detailliert erzählt, hier wäre weniger vielleicht manchmal mehr gewesen. Bis ins kleinste Detail wird das Leben der Familie Turner erklärt.

    Die Charaktere fand ich dabei alle sehr authentisch, es gibt niemanden, der nervt und langweilig ist. Der Autor hat hier eine Familie mit all ihren positiven und negativen Facetten geschaffen und auch die Nebencharaktere sind sehr gut getroffen.



    Fazit




    "Das Haus der finsteren Träume" ist ein Buch, das ich so nicht erwartet hatte, vielleicht hätte man den Titel etwas anders wählen können, denn so wird der Leser meiner Meinung nach etwas auf eine falsche Fährte geschickt. Denn bis auf die Spukhäuser gibt es ein solches Haus eigentlich nicht, vielmehr ist es Noahs Familie, die unter dem "Finsteren" leidet. Aber das Buch ist trotz allem fesselnd, sehr gut geschrieben und auf besondere Art auch spannend, trotzdem gibt es auch einige Längen. Es ist eine sehr tiefsinnige Gruselgeschichte, die sich sehr gut lesen lässt, aber es ist definitiv kein Buch für zwischendurch, sondern eine lange Geschichte, auf die man sich voll und ganz einlassen muss. Von daher, wer ein Buch sucht, mit dem er sich etwas länger beschäftigen muss, der ist hier genau richtig. Auch wer keine Horror- oder Gruselromane mag kann dieses Buch beruhigt lesen, es verursacht definitiv keine Albträume. 



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    Cover des Buches Blood & Roses - Buch 6 (ISBN: 9783865528117)

    Bewertung zu "Blood & Roses - Buch 6" von Callie Hart

    Blood & Roses - Buch 6
    binesbuecherweltvor 19 Tagen
    Gelungener Abschluss

    Um nicht zu spoilern, werde ich hier jetzt nicht wie sonst üblich eine Inhaltsangabe schreiben. Stattdessen habe ich zum letzten Band der Blood & Roses Reihe eine Kurzmeinung verfasst.


    Der Grund, warum ich für den Abschlussband 4 Punkte vergebe anstatt mehr, ist, dass es einfach nichts Neues mehr gibt. Man hat sich nach fünf Büchern an den tollen Schreibstil von Callie Hart gewöhnt und auch die überraschenden Wendungen, die hier aber nicht so häufig vorkommen, sind nicht mehr so überraschend, man rechnet schon fast damit. Somit beende ich diese Reihe nun mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Ich fand die Bücher wirklich sehr, sehr gut und hätte man alles kürzer gefasst und in ein oder zwei Bücher gepackt wäre es vielleicht noch besser gewesen, denn so wird hier und dort mal etwas in die Länge gezogen und einiges wiederholt sich öfter mal, so wie die Gedanken von Zeth, der doch sehr oft über ähnliche oder gleiche Dinge nachgrübelt. Trotzdem eine tolle Dark-Romance Reihe, die hier "eigentlich" ein würdiges Ende findet. Es ist jedoch so, dass es weitere Bücher gibt, die auf der Blood&Roses-Reihe beruhen. So gibt es z.B. ein Buch über Rebel, das bereits in englisch erschienen ist, ob und wann es auf deutsch erscheint weiß ich leider nicht. Und es soll ein Buch über Michael geben, was mich sehr freuen würde, denn er war während der gesamten Reihe mein Lieblingscharakter und ich fand es schön, dass er im Abschlussband ein eigenes kleines Kapitel hat. Außerdem schreibt Callie Hart noch die Reihe "Violent Things", die ebenfalls auf Blood&Roses basiert. Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob das dann alles nicht doch zu viel des Guten ist und ich weiß nicht, ob ich die Bücher alle lesen möchte oder es einfach bei diesem schönen Abschluss belasse.

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    Cover des Buches Autumn & Leaf (ISBN: 9783038961093)

    Bewertung zu "Autumn & Leaf" von J. K. Bloom

    Autumn & Leaf
    binesbuecherweltvor 24 Tagen
    Das war leider gar nicht meins

    Ich gehöre nicht zu den Lesern, die Bücher abbrechen, aber hier wäre es beinahe passiert. Obwohl mir der Anfang noch ganz gut gefallen hat konnte ich im Verlauf der Geschichte immer weniger damit anfangen. Es gibt zu viele Unterhaltungen, zu viele politische Spielchen und einfach auch zu viele langatmige Kapitel, mich hat das Ganze überhaupt nicht gepackt, dabei fand ich die Grundidee dieser Geschichte wirklich sehr interessant. Jedoch verlief die Entwicklung dann überhaupt gar nicht nach meinem Geschmack. Die Genres werden hier ordentlich durchgemischt: Hauptsächlich geht es um die Liebesgeschichte von Autumn & Leaf, aber es steckt auch ein bisschen Science Fiction, Fantasy und Dystopie darin. Die Kapitel werden für meinen Geschmack viel zu oft in die Länge gezogen, weniger Worte und mehr Handlung wären mir lieber gewesen, vielleicht hätte es mir dann etwas besser gefallen, aber so konnte ich leider nur wenig damit anfangen. Ich habe es nur zu Ende gelesen, weil ich wissen wollte, wie es endet.

     


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    Cover des Buches Licht aus! (ISBN: 9783865521668)

    Bewertung zu "Licht aus!" von Richard Laymon

    Licht aus!
    binesbuecherweltvor einem Monat
    Genialer Horror-Thriller

    Cover: 4/5

    Schreibstil: 5/5

    Handlung: 5/5

    Charaktere: 5/5

    Spannung: 5/5

    Fesselnd: 5/5


    Fazit


    Die englische Originalausgabe wurde 1982 erstveröffentlicht, mein Geburtsjahr, und die Tatsache, dass die Geschichte schon so alt ist, bringt wie so oft in älteren Horrorbüchern einen interessanten Aspekt mit sich. Die Protagonisten müssen ganz ohne Handys und anderen technischen Schnick Schnack auskommen. Und dabei treffen hier brutaler Horror und Snuff-Filme auf zärtliche Liebesgeschichten. Die Kombination aus verruchter Erotik und harten Mordszenen, dazu eine wirklich fesselnde und sehr gut durchdachte Story, machen dieses Buch einfach zu einem genialen Pageturner. Laymon hat es auch hier wieder geschafft, auf wenigen Seiten ohne viel drum herum alles auf den Punkt zu bringen, was eine gute Horrorgeschichte ausmacht. Wieder mal ein richtig gutes Buch von ihm, das mich sehr gut unterhalten hat.



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    Cover des Buches Der Fahrer (ISBN: 9783499000386)

    Bewertung zu "Der Fahrer" von Andreas Winkelmann

    Der Fahrer
    binesbuecherweltvor einem Monat
    Solider und kurzweiliger Thriller


    Cover




    Vielleicht hätte man aus dem Cover etwas mehr rausholen können, aber es ist auffällig genug, so wie es ist und passt auch zum Stil der restlichen "Winkelmann-Bücher".



    Inhalt




    Für Jens Kerner beginnt alles mit einem verlassenen Auto, auf dem Fahrzeug wurde mit fluorierender Farbe der Hashtag #findemich gezeichnet. Die Fahrertür steht offen, aber von der Fahrerin fehlt jede Spur. Jens Kerner, der an diesem Abend eigentlich seinen Geburtstag feiert, fährt direkt zum Tatort und nimmt zusammen mit anderen Beamten die Ermittlungen auf.


    Der Täter lässt den Polizisten kurz darauf über Instagram eine Nachricht durch das Opfer zukommen, sie haben 24 Stunden Zeit um die Entführte zu finden, schaffen sie es nicht, soll sie als Exempel für polizeilische Inkompetenz statuiert werden. Und dabei führt der Entführer die Polizei an der Nase herum, denn ist wirklich alles so wie es scheint? Jens Kerner stößt bei diesem Fall an seine Grenzen, denn er findet keinen Ausweg um die junge Frau zu retten und noch dazu scheint auf unangenehme Art und Weise sein Privatleben bei diesem Fall eine Rolle zu spielen.


    Meine Meinung




    Zu Beginn kam ich wie gewohnt gut in das Buch rein, der sehr gute und flüssige Schreibstil von Andreas Winkelmann lässt das wie immer sehr gut zu. Allerdings hatte ich am Anfang so meine Bedenken, ob mich diese Geschichte wirklich packen kann, denn es läuft zunächst alles ein bisschen nach demselben Schema ab, das wurde etwa zur Mitte etwas eintönig. Aber dann wurde es schnell spannend und unvorhersehbar. Vor allem das letzte Drittel hat mich dann gepackt.


    Wie gewohnt wird alles in kurzen Leseabschnitten erzählt, während das Buch dann noch mal in ein paar lange Kapitel unterteilt ist. Die Leseabschnitte enden oft mit Cliffhanger und springen von einem Protagonisten zum nächsten. Somit wird man sehr schnell an das Buch gefesselt.




    Fazit




    Auch wenn das Buch wie ich finde etwas Zeit braucht, bis es so richtig in die Gänge kommt, ist es wahnsinnig fesselnd. Vor allem das letzte Drittel ist ein richtiger Pageturner. Auch die ersten Seiten sind sehr gut, bestehen aber auch oft aus etwas langatmiger Ermittlungsarbeit. Aber alles in allem ist auch dieses Buch wieder ein sehr gelungener Thriller mit allen Facetten, die eine Geschichte dieses Genres braucht. Wenn ich eine Kleinigkeit zu bemängeln habe, dann die, dass es in den "Kerner - Oswald" Reihe immer junge Frauen trifft, vielleicht könnten in den nächsten Büchern ja auch mal junge Männer dran glauben müssen ;-) Ich war auf jeden Fall sehr froh, das Buch gelesen zu haben und empfehle es sehr gerne weiter.



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    Cover des Buches In den finsteren Wäldern (ISBN: 9783865521002)

    Bewertung zu "In den finsteren Wäldern" von Richard Laymon

    In den finsteren Wäldern
    binesbuecherweltvor einem Monat
    Nichts für schwache Nerven

    Das Buch beginnt direkt mit viel Action und behält dieses Tempo auch bei. Laymon schafft es durch seinen tollen Schreibstil sogar ein Massaker im Wald atmosphärisch rüber zu bringen. Die kurzen Kapitel haben mir sehr gut gefallen, es gibt kaum Hungerstrecken, ständig passiert irgendwas. Das Buch ist ein absolut fesselndes, aber auch sehr blutiges Katz- und Maus-Spiel in dem die Protagonisten Seite für Seite ums Überleben kämpfen, jeder auf seine teilweise sehr makabere Art und Weise. Es gibt viele Kämpfe, viel Gewalt, viel Blut und egal ob Mensch oder Krull, die Lust am Sex vergeht ihnen selbst in den absurdesten Situationen nicht. Dieses Buch ist ein Muss für alle Horror-Fans, aber sicher auch ein No Go für alle anderen. Mir hat es gut gefallen, ich habe es fast in einem Rutsch durchgelesen. 

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    Cover des Buches Jedes Mal, wenn wir uns in der Eisdiele treffen, explodiert dein verdammtes Gesicht (ISBN: 9783865528421)

    Bewertung zu "Jedes Mal, wenn wir uns in der Eisdiele treffen, explodiert dein verdammtes Gesicht" von Carlton Mellick III

    Jedes Mal, wenn wir uns in der Eisdiele treffen, explodiert dein verdammtes Gesicht
    binesbuecherweltvor einem Monat
    Die schrägste Liebesgeschichte, die ich je gelesen habe

    Wenn man dieses Buch gelesen hat, muss man erst mal tief durchatmen, denn es ist absolut verrückt. Es ist witzig, schräg, dramatisch, eklig, spannend, voller Liebe... und es vereint so viele Emotionen miteinander, dass man sie gar nicht alle in Worte fassen kann. Carlton Mellick III hat hier wirklich ein meisterhaftes "Bizarro Fiction" - Büchlein geschaffen, das man in einem Rutsch durchlesen muss, denn die Geschichte ist skurril und fesselnd zugleich. Ich liebe diese Geschichte und wer mal eine ganz außergewöhnliche Liebesgeschichte lesen will, der sollte sich das Buch unbedingt besorgen.

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    Cover des Buches Verity (ISBN: 9783423230124)

    Bewertung zu "Verity" von Colleen Hoover

    Verity
    binesbuecherweltvor einem Monat
    Zweifelhafte Hauptprotagonistin, aber sonst ganz gut


    Cover: 5/6

    Schreibstil: 5/6

    Handlung: 4/6

    Charaktere: 3/6

    Spannung: 4/6

    Fesselnd: 5/6


    Fazit

    Ich kann den Hype um das Buch schon ein bisschen verstehen, denn es ist wirklich sehr gut geschrieben und auch sehr fesselnd, trotzdem haben mich ein paar Kleinigkeiten gestört. Auch die Geschichte an sich ist sehr interessant, aber was mich am meisten genervt hat war Hauptprotagonisten Low. Sie trifft ständig unüberlegte und oft auch sehr zweifelhafte Entscheidungen, das trägt manchmal zum Unterhaltunswert des Buches bei, meistens bei mir aber auch zum Kopf schütteln. Und auch Jeremys Verhalten war vor allem zum Ende hin für mich doch eher Zweifelhaft. Der Stärkste Charakter war eindeutig die Namensgeberin des Buches, Verity. Auch wenn mich die letzten Seiten nicht umgehauen haben fand ich es insgesamt sehr unterhaltsam und empfehle es deswegen auch gerne weiter.





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    Cover des Buches Ich bleibe hier (ISBN: 9783257071214)

    Bewertung zu "Ich bleibe hier" von Marco Balzano

    Ich bleibe hier
    binesbuecherweltvor einem Monat
    Teilweise etwas oberflächlich, aber sonst sehr gut



    Cover




    Das Cover ist ein typisches Verlagscover, das sehr schön zum Inhalt des Buches passt. Aber man sollte wissen, dass die ganze Geschichte zwar auf den Bau des Staudamms ausgelegt ist, jedoch trotzdem nur einen eher geringen Teil des Geschehens ausmacht.



    Inhalt


    Im kleinen Örtchen Graun in Südtirol führte Trina von Kindheit an mit ihrer Familie ein wunderschönes Leben. Doch dann kamen Mussolinis Faschisten und alles wurde anders. Trina, die zusammen mit ihren Freundinnen Barbara und Maja das Lehrerdiplom besitzt, dürfen nicht unterrichten. Ein Pfarrer spricht sie darauf an, dass sie in Verstecken Deutschunterricht für Kinder geben können, denn Deutsch reden ist verboten. Die drei jungen Frauen lassen sich darauf ein, aber nicht für alle nimmt das ein gutes Ende.


    In Graun hofft man derweil darauf, dass der Krieg den Ort von den Faschisten erlöst und das sie durch Hitler wieder frei sein können. Außerdem will ein Energiekonzern einen Staudamm bauen, wodurch das Dörfchen überflutet werden würde. Wer nicht freiwillig geht, soll Zwangsenteignet werden. In Graun hofft man, dass die Nazis sie nicht nur befreien, sondern auch den Bau des Staudamms verhindern.



    Meine Meinung


    Am Anfang kam ich nicht ganz so gut in die Geschichte rein, aber das war meine eigene Schuld, denn ich war nicht wirklich vertraut mit der Geschichte Südtirols während dem 2. Weltkrieg. Darüber wurde im Buch auch nicht viel erklärt, es wurde vorausgesetzt, dass man sich damit auskennt, damit die Geschichte auch richtig versteht. Als ich dann aber erst mal im Buch drin war, konnte ich sehr gut und sehr flüssig lesen, denn der Schreibstil ist sehr einfach und lässt dies somit ganz einfach zu. Das Buch ist als sehr langer Brief geschrieben, den Trina an ihre Tochter schreibt, dadurch wird die ganze Geschichte aus Trinas Sicht in der ersten Person erzählt.


    Teilweise passiert alles sehr schnell, was einerseits gut ist, da das Buch so sehr schnell voranschreitet, andererseits wusste ich teilweise gar nicht, wo wir von der Zeit her gerade standen. In einem Moment war es noch Winter und im nächsten Moment schon Sommer. Das war nicht wirklich störend, hätte man aber vielleicht durch genauere Zeitangaben über den Kapiteln etwas übersichtlicher machen können.


    Durch die Entwicklung von Trina selbst, ihrer Familie und der Geschichte um den Krieg herum ist das Buch unheimlich spannend und fesselnd. Aber teilweise fand ich es auch recht oberflächlich. Ich kontte Trinas Verhalten, vor allem im Bezug auf ihre Tochter, nicht immer nachvollziehen. Ich fand, den Charakteren hat oft die nötige Tiefe gefehlt, die so ein Buch gebraucht hätte.




    Fazit




    Bis auf ein paar Kleinigkeiten hat mir das Buch wirklich sehr gut gefallen. Es war schnelllebig, sehr gut und einfach geschrieben und sehr fesselnd. Aber wie schon erwähnt kam ich mit den Charakteren nicht immer klar. Mir war auch nicht von Anfang an klar, ob die Geschichte fiktiv oder real ist. Erst im Nachwort habe ich herausgefunden, dass die Geschichte des Ortes Graun tatsächlich passiert ist, aber das Trina und ihre Familie erfunden wurden. Dies erklärt somit, warum mir hier einfach einige Emotionen im Bezug auf die Charaktere gefehlt haben. Mir kam es so vor, als wollte man zwingend eine Geschichte um den versunkenen Turm von Graun erzählen. Diese Geschichte ist meiner Meinung nach einerseits gut gelungen, aber wie schon erwähnt, teilweise auch etwas zu oberflächlich. Trotzdem empfehle ich das Buch gerne weiter, denn die Geschichte Grauns ist wirklich sehr interessant.


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