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Rezensionen und Bewertungen

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    Cover des Buches Breakthrough9783453318755

    Bewertung zu "Breakthrough" von Michael Grumley

    Breakthrough
    bookwebvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Keine Science sondern Science-Fiction und relativ schwach geschrieben
    Nicht mein Stil...

    Meine Meinung:

    Mal wieder ein Buch das ich abgebrochen haben… Leider. Den Teil den ich gelesen habe wirkte zwar am Anfang recht gut, aber es war einfach zu wenig Handlung und viel zu viel Beschreibung. Jedes kleine Detail führt der Autor ausführlich aus, das macht für mich leider auch die langsam aufkommende Action kaputt.
    Die grundsätzliche Idee hinter diesem Buch finde ich zwar gut, aber die Bezechnung Science-Thriller passt aus zweierlei Hinsicht nicht:
    1. Es fehlt der Thrill.
    2. Bei diesem Buch handelt es sich wohl eher um einen SciFi-Roman. Die Thematik allein ist einfach zu pseudowissenschaftlich.

    Auf mich ist die Fastination, die dieses Buch ausstrahlen könnte leider überhaupt nicht übergesprungen und ich kann auch (fast) nichts positives an diesem Buch finden…

    1 von 5 Sternen

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    Cover des Buches In ewiger Schuld9783442484669

    Bewertung zu "In ewiger Schuld" von Harlan Coben

    In ewiger Schuld
    bookwebvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Nahezu ein Paradethriller!
    Guter Thriller! Ein Must Have

    Inhalt:

    Maya Stern steckt in einer Krise: Erst das plötzliche Ende ihrer Militärkarriere, dann der Mord an ihrer Schwester und kurz darauf auch an ihrem Ehemann. Auf Anraten ihrer besten Freundin stellt sie in ihrem Wohnzimmer eine Nany-Cam auf um ihr Kindermädchen und ihre zweijährige Tochter zu „überwachen“. Als sie eben dieses Video der Nanny-Cam sichtet sieht sie etwas völlig Unmögliches, ihre Tochter Lilly spielt mit ihrem Vater, Mayas totem Ehemann.
    Maya begibt sich auf die Suche nach ihrem Mann bzw. den Leuten die sie in den Wahnsinn treiben. Auf ihrer Suche nach der Wahrheit findet sie ausgerechnet in dem Man, der ihre Militärkarriere zerstört hat, die nötige Unterstützung. Auf ihrer Suche begibt sie sich in die Tiefen ihrer und der Vergangenheit ihres Mannes. Dabei stößt sie auf Familiengeheimnisse, die besser hätten versteckt bleiben sollen.

    Meine Meinung:

    Für mich handelt es hier, wie bei allen mir bekannten Werken von Harlan Coben um einen Paradethriller. Warum?

    Fortsetzung auf meinem Blog: www.bookpageweb.wordpress.com

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    Cover des Buches Der Hirte9783764505875

    Bewertung zu "Der Hirte" von Ingar Johnsrud

    Der Hirte
    bookwebvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Duchschnittlicher Thriller
    Ein durchschnittlicher Thriller mit Potential

    Inhalt:

    Der Polizist Fredrik Beier wurde beauftragt die vermisste Tochter der Spitzenpolitikerin  Kari Lise Wetre zu finden. Zwischen Mutter und Tochter besteht ein Konflikt und wenig bis gar kein Kontakt. Anette Wetre lebte in der christlichen Sekte „Gottes Licht“ in Solro.
    Als Fredrik Beier von seiner Chefin nach Solro in das Hauptquartier der Sekte beordert wird findet er dort einen Tatort vor. Fünf Männer wurden abgeschlachtet und alle Restlichen Sektenmitglieder sind verschwunden. Am Tatort befindet sich im Keller das Labor der Glaubensgemeinschaft. Die Suche nach Anette Wetre bekommt einen neuen, schrecklichen Aspekt. In dem Labor wurden scheinbar brutale Experimente durchgeführt. Doch wo ist Anette wirklich?

    Meine Meinung:

    Zu Beginn des Hörbuchs befindet sich Fredrik Beier beim Polzeipsychologen. Eigentlich ein ganz normaler 0815-Einstieg für einen Krimi. Ein, von der Vergangenheit gezeichneter, Ermittler. Soweit noch alles in bester Ordnung. Das Chaos geht aber durch die Sprünge in die Nazi-Zeit und zu islamistischen Konflikten los.
    Diese drei Handlungsstränge die für mich anfangs absolut nichts miteinander zu tun haben, oder haben sollten, haben mir einige Schwierigkeiten bereitet. Teilweise war es wirklich nicht leicht dem Geschehen zu folgen. Ob das nun daran lag, dass ich „lediglich“ die gekürzte Fassung von ca. 12h vorliegen habe oder ob das Buch wirklich so verwirrend ist, kann ich nicht sagen. Dennoch war die Geschichte eigentlich nicht schlecht, trotzdem muss ich zugeben dass ich irgendwann aufgegeben habe. Der Autor hat definitiv Potential und ich werde vielleicht einem andern Titel von ihm eine Chance geben. Dann aber ganz bestimmt als gedrucktes Buch.

    Wirklich positiv an der ganzen Sache war für mich einzig der Sprecher bzw. Leser Dietmar Wunder. Da hatte ich aber auch nichts anderes erwartet. Mann kennt ihn ja doch relativ gut, zum Beispiel als deutsche Stimme von Daniel Craig in den neueren 007-Filmen.
    Durch die lebendige Art und das grandiose Spiel mit seiner Stimmt gibt Dietmar wunder den Personen einen eigenen Charme. Einzig und allen weil es wirklich Spaß gemacht hat Dietmar Wunder zuzuhören gebe ich diesem Hörbuch:

    3 von 5 Sternen

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    Cover des Buches The Girl Before9783328100997

    Bewertung zu "The Girl Before" von JP Delaney

    The Girl Before
    bookwebvor 2 Jahren
    Ein mitreißender Thriller mit interessanten Themen

    Klappentext:

    Ein hochmodernes Haus. Zwei Frauen. Ein Verbrechen.

    „Manchmal habe Ich das Gefühl, dass ich nicht allein bin. Manchmal glaube ich, dass dieses Haus mich beobachtet. Etwas muss hier geschehen sein. Etwas schreckliches.“

    —- Auszug aus dem Buch (auf der Klappe zu finden)

    Inhalt:

    Nach dem Jane ihre Tochte noch im Mutterleib verloren hat, braucht sie dringend einen Tapetenwechsel. Die Möglichkeit in ein hochmodernes Haus einzuziehen kommt ihr da sehr gelegen. Sie überlegt nicht lange, obwohl in dem Haus auch eine lange Liste an regeln gillt, die das Leben sehr einschränken. Auch der charismatische Vermiter und Architekt des Hauses hat, so wie Jane einen schweren Schicksalsschlag durchlebt. Auf der Baustelle zu seinem Haus sind seine Frau und sein Kind verstorben. Der Besitzer scheint sich nun zu Jane hingezogen fühlen. Sehr bald erfährt Jane jedoch, dass ihre Vormieterin im Haus gestorben ist. Auf der Suche nach der Wahrheit über das Haus lebt und liebt sie genau so wie ihre Vormieterin. Ohne etwas davon zu ahnen. Das bringt sie in die selbe Situation in der auch ihre Vormietrin steckte. Große Gefahr…

    Meine Meinung:

    Auch in „The Girl Before“ werden, wie in Susanne Kliems Scherbenhaus, die Gefahren eines modernen Smart-Home-Komplexes mit einer anschaulichen Sprache und vielschichtigen Charakteren zu einem meisterhaften Thriller vermischt. Dennoch ist, im Wesentlichen, keinerlei störende Ähnlichkeit zwischen den beiden Büchern festzustellen, auch wenn man sie eng hintereinander ließt .
    Die Gefahr in die sich Jane begibt geht von ihr selbst aus, wenn auch ungewollt. Sie kann nichts dafür, aber Sie passt perfekt in das Raster. Eben der eine spezielle Typ Frau.

    All das führt zu einer grandiosen Spannung und einem tief sitzenden, emotionalen Geschehen.  Außerdem spricht das Buch ein wichtiges Thema sehr kritisch an: Privatsphäre – sowohl im realen Leben als auch in der digitalen Welt. Wie sehr achten wir darauf nicht zu viel Preis zu geben und wie wichtig ist es für uns einen privaten Raum zu haben. Beides geben die Bewohner von Folgate Street 1 auf. Schon vor dem Einzug müssen sie einen umfänglichen Fragebogen ausfüllen und private Details preisgeben. Dazu kommt dann noch, dass der Architekt, zusätzlich zur normalen Miete, auch noch Daten erhebt um seine Zukünftigen Projekte zu verbessern. Darf so etwas sein? Nein!

    „Ein Wirbelsturm von einem Thriller“

    — Sebastian Fitzek

    Dieser Aussage kann ich absolut zustimmen! Ein wirklich grandioser Lesestoff. Absolute Leseempfehlung!

    5 von 5 Sternen

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    Cover des Buches Das Joshua-Profil9783785725450

    Bewertung zu "Das Joshua-Profil" von Sebastian Fitzek

    Das Joshua-Profil
    bookwebvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Eine Bombe von einem Thriller, die auch zum Nachdenken anregt!
    Ein grandioses Werk!

    Inhalt:

    Max Rode ist ein erfolgloser Schriftsteller. Lediglich sein Erstlingswerk - „Die Blutschule“ - war ein Klassenschlager. Max ist ein gesetzestreuer Bürger, mit Helfersyndrom. Er und seine Frau Kim haben die kleine Jola, ein Pflegekind, aufgenommen. Max Bruder Cosmo ist scheinbar das exakte Gegenteil zu seinem Bruder, ein „Kinderschänder“ (auch wenn dieses Wort, wie dem Nachwort des Buches zu entnehmen ist, eigentlich falsch ist), der in der Psychatrie einsitzt. Seit einiger Zeit hat Cosmo allerdings gelockerte Haftbedingungen.

    Max erhält einen Seltsamen Anruf eines Unbekannten, Schwerverletzen, der Max in die Klinik bestellt in der er liegt und bald sterben wird. Mit seinen letzten Worten warnt der Man Max vor Joshua. Das ganze Szenario wirkt auf Max recht seltsam und Max ignuriert die Warnungen des Mannes zunächst, da er keinen Joshua kennt.

    Als eines Tages das Jugendamt bei Max aufkreuzt und ihm eröffnet, dass Jola wieder an ihre leiblichen Eltern zurückgegeben werden soll, was bei Max alle Sicherungen durchbrennen lässt. Kurzerhand packt er seine (Pflege-)Tochter und „entführt“ sie. Auf der Flucht werden Max und Jola in einen Autounfall verwickelt. Max wacht im Krankenhaus auf, aber Jola ist verschwunden. Während die Polizei Max für einen Entführer hält hört dieser über einen Knopf in seinem Ohr seine Tochter. Jola liest ihm u.a. vor, dass sie von ihrem Entführer getötet wird wenn er auch nur ein Wort sagt. Max bricht, wie ihm über den Ohrstöpsel geheißen  aus dem Krankenahaus aus. Er soll sich verstecken. Doch für ihn gibt es nur ein Ziel, er muss Jola finden…

     Mein Blog: www.bookpageweb.wordpress.com

    Meine Meinung:

    Eine Bombe von einem Thriller! Ein Meisterwerk!
    Sebastian Fitzek ist ein grandioser Autor, das wusste ich schon bevor ich ein Buch von ihm gelesen hatte. Mit welcher Kraft dieser Thriller an den Leser heranrückt hat mich trotzdem überwältigt. Die Formel für ein Meisterwerk ist ganz einfach, und doch braucht es einen genialen Schriftsteller, der sie, wie es nur wenige vermögen, anwendet. Sebastian Fitzek macht genau das! Er kombiniert topaktuelle Themen (Kindesmissbrauch, Big Data, Predictive Policing, Missbrauch von Daten uvm.) mit einer großartigen Geschichte, tief angelegten Personen und einer präzisen sprachlichen Darbietung.

    Besonders auf die vielschichtigen Personen möchte ich hier nochmal am Beispiel von Cosmo eingehen. Auf der einen Seite ist er ein pädophiler Psychopath, den man verabscheuen müsste. Dennoch gehört er zu den „Guten“. Er ist wesentlich daran beteiligt, dass Jola aus den Fängen der Verbrecher um das Programm Joshua befreit werden kann. Kurzum er ist ein Charakter, den man als Leser mag, obwohl man von Anfang an weiß, dass er Kinder misshandelt hat und deswegen in der Psychiatrie sitzt. Fitzek schreit in sein seinem Nachwort, dass seine Erstleser ihm sagten: „Ich hasse dich Fitzek, du hast mich dazu gebracht einen Psychopaten zu mögen!“ Und auch ich muss zugeben, dass ich mit gemischten Gefühlen auf meinem Sofa saß, als ich diesen Thriller beendet hatte. Zunächst war er für mich ein Buch wie jedes andere. Eine Geschichte zu Unterhaltungszwecken. Was dieses Buch von all den anderen Unterscheidet, die ich bisher gelesen habe? Es dient nicht nur der Unterhaltung, sondern der Autor hat ein wirkliches Anliegen, eine Botschaft und verbindet diese mit der Unterhaltung seiner Leser. Sebastian Fitzek zeigt nicht nur in seinem Nachwort, sondern auch in der Geschichte auf, dass wir als Gesellschaft einen entscheidenden Fehler begehen. Wir stempeln Menschen ab aufgrund dessen was sie zu sein scheinen.

    Aber das ist nicht das einzige Problem dem sich Fitzek in diesem Meisterwerk annimmt. Auch die Risiken und Nutzen des Internets und der digitalen Datenverarbeitung werden eindrucksvoll beleuchtet. Nicht zuletzt macht Sebastian Fitzek auf ein Thema aufmerksam, das wir als Gesellschaft gekonnt totschweigen, Kindesmisshandlung. Doch genau liegt, wie auch dem Nachwort zu entnehmen ist genau der Fehler. Wird das Thema Pädophilie stigmatisiert und müssen die betroffenen dieser Krankheit Angst haben ausgeschlossen zu werden scheuen sie sich Hilfe aufzusuchen. Der Einzige Weg zu verhindern, dass Menschen, ja sogar besonders geschützte, wie Kinder, Schaden erleiden lässt sich wie bei den meisten Störungen nur vermeiden, wenn die betroffenen sich Hilfe suchen. Ich möchte es Sebastian Fitzeks Aufruf folgen und an dieser Stelle die Internetseite www.kein-taeter-werden.de kurz erwähnen, die solche professionelle Hilfe anbietet.

    Zum Schluss möchte ich aber wieder zum Buch zurückkehren. Wie die meisten jetzt wohl schon gemerkt haben bin ich begeistert. Zum einen von den Themen des Buches und ihrer Bandbreite, zum andren aber von der Wucht mit der dieser Thriller erzählt wird. Die Story ist dermaßen spannend, dass es mir einfach unmöglich war das Buch lange Zeit aus der Hand zu legen.

    Dieses Buch ist so genial, dass ich einfach nur sagen muss: Wer das nicht liest ist selber Schuld!  

    5 von 5 Sternen

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    Cover des Buches Die Moortochter9783442205356

    Bewertung zu "Die Moortochter" von Karen Dionne

    Die Moortochter
    bookwebvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: „Die Moortochter“ scheint auf den ersten Blick ein gewöhnlicher Thriller zu sein. Doch das Buch ist viel mehr!
    Mehr als nur ein gewöhnlicher Thriller

    Inhalt:

    Helena Pelletier lebt auf der Upper Peninsula in Michigan. Ihr Vater war für Helena immer ein Held bis sie vor 15 Jahren erfuhr, dass er ihre Mutter entführt hatte. Als ihre Mutter entführt wurde war sie gerade einmal im Teenie-Alter. Mit 16 wurde sie von ihrem Entführer schwanger. Die Familie lebte lange nach den Regeln des Vaters in einer Blockhütte im Moor der Upper Peninsula. Nachdem Helena all das herausfand sorgte sie (als Teenie) dafür, dass ihr psychopathischer und nazistischer Vater ins Gefängnis, sie und ihre Mutter frei kamen.

    Helena gründete eine glückliche Familie und ist zweifache Mutter. Doch eines Tages ist plötzlich alles anders. Aus dem Hochsicherheitsgefängnis ist ein Häftling entflohen. Helena weiß sofort, dass es ihr Vater ist. Er hat noch einen Rechnung mit ihr offen. Die Familienidylle ist in Gefahr.

    Der Flüchtige versteckt sich in „seinem“ Mohr. Nur Helena hat die Fähigkeiten ihn in diesem Gebiet ausfindig zu machen. Eine brutale Jagd beginnt. Helena will ihre Familie beschützen, ihr Vater sie dafür bestrafen, dass sie sein „Familienglück“ zerstört hat.

    Meine Meinung:

    „Die Moortochter“ scheint auf den ersten Blick ein gewöhnlicher Thriller zu sein. Doch das Buch ist viel mehr! Die spezielle Umgebung, das Moor, macht die Geschichte zu etwas ganz besonderem. Durch das Moor hat Helena einiges gelernt, was sie auf der Jagd nach ihrem Vater sehr gut gebrauchen kann. Mit dem Moor steht und fällt das ganze Buch.
    Die Schilderungen über Flora und Fauna in der Natur sind zu Beginn sehr interessant und tragen zur Atmosphäre bei, aber zum Ende hin sind es in Summe doch geringfügig zu viele. Das Buch spielt eben in seiner Welt und diese ist komplett verschieden von unserer. Deshalb denke ich, dass die Schilderungen über diese Welt doch vonnöten sind.

    Das gesamte Geschehen wird aus der Perspektive Helenas erzählt. Das lässt tiefe Einblicke in ihre Gefühlswelt zu. Die Rückblenden in ihre Vergangenheit, in eine Zeit in der sie ihren Vater noch vergötterte, nehmen einen großen, wenn nicht sogar den größten, Teil des Buches ein. Die gesamte Geschichte ist irgendwie spannend und interessant. Man will immer weiter lesen! Aber zum richtigen Thriller wird das Buch erst im letzten Drittel. Der Showdown könnte auch aus einem Hollywood-(Superhelden)film stammen. Wer aber einen Thriller mit Action erwartet hat, der lag weit daneben. Trotzdem hat das Buch seinen Charme!

    Einzig störend fand ich die Einwürfe des Märchens „Die Tochter des Moorkönigs“ von Hans-Christian Andersen. Für mich haben sie nur wenig bis gar nichts mit der Handlung zu tun und waren etwas unnötig, weshalb ich sie irgendwann nicht mehr gelesen habe.

    4 von 5 Sternen



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    Cover des Buches Trügerische Nähe9783570585504

    Bewertung zu "Trügerische Nähe" von Susanne Kliem

    Trügerische Nähe
    bookwebvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Vor allem in der zweiten Hälfte ein grandioses Psychodrama.
    Menschliche Abgründe und klirrende Spanung

    Inhalt:

    Marlis und Johannes bilden mit Nora, Alexander und ihrem Sohn Lukas eine kleine „WG“ in einem renovierten Bauernhof vor den Toren Berlins. Alle träumen von einem Neuanfang, doch das plötzliche Auftauchen von Livia, Marlis Tochter aus erster Ehe bringt einige unerwartete und ungeliebte Veränderungen mit sich. Aus der Landidylle wächst ein Geflecht aus Lügen, Verrat, Neid und Eifersucht. Livia verfolgt ausschließlich ihre eigenen Interessen und spielt dabei die anderen Bewohner gegeneinander aus. Eines Tages wird sie Tod aufgefunden und allen verbleibenden Bewohnern ist klar, dass nur einer von Ihnen Livia umgebracht haben kann.

    Meine Meinung:


    Man taucht beim Lesen von der ersten Seite an in eine andere Welt ein. Das ganze Geschehen ist so detailgetreu beschrieben, als Leser fühlt man sich sofort in die Geschichte aufgenommen. Ich persönlich finde allerdings, dass es sich weniger um einen Kriminalroman handelt als um eine gute, sehr spannende Erzählung. Für einen Krimi fehlt das Ermittlungsgeschehen.

    Wie schon in Susanne Kliems Scherbenhaus sind auch hier wieder alle Personen sehr konkret und akribisch genau beschrieben. Dadurch kann man sich die Protagonisten und ihr Zusammenleben gut gut Vorstellen. Alle Standpunkte und somit auch die Handlung sind, aus menschlicher Sicht, gut nachvollziehbar.

    Alles in allem behandelt auch dieses Buch von Susanne Kliem menschliche Abgründe. Livia die keine Rücksicht auf das Paradies der vier Erwachsenen nimmt und selbstsüchtig einzig ihre eigenen Interessen verfolgt. Alexander der Livias Reizen nicht widerstehen kann. Nora, die misstrauisch ist und vor allem ihrem Mann in Sachen Seitensprünge nicht traut. Marlis die sich alles, wie durch eine Brille, schönredet und Probleme klein macht. Johannes mit seinen zwei Seiten.
    All das macht „Trügerische Nähe“ zu einem spannenden Buch und einem prickelnden Thriller. Der psychologische Aspekt trägt auf großartige Weise zur Spannung bei. Das einzige was ich persönlich, durch die Aufschrift als Kriminalroman, vermisse, sind polizeiliche Ermittlungen wie sie sonst in den anderen Krimis immer als Hauptbestandteil vorkommen.

    Trotzdem handelt es sich um eine solide Erzählung, die vor Spannung und intelligenter Konstruktion profitiert. Vor allem in der zweiten Hälfte ein grandioses Psychodrama.
    4 von 5 Sternen

    Mein Bücherblog: bookpageweb

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    Cover des Buches Im Zeichen des Todes9783764531737

    Bewertung zu "Im Zeichen des Todes" von Sam Wilson

    Im Zeichen des Todes
    bookwebvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Der Klappentext klang sehr Vielversprechend und dementsprechend waren die Erwartungen auch sehr hoch. Daran kam das Buch leider ncht ganz
    Gesellschaftskritisch und teilweise spannend

    Inhalt:

    In San Celeste bestimmt nicht die Hautfarbe oder die Religionszugehörigkeit zu welcher „gesellschaftlichen Gruppe“ eine Person gehört, sondern das Sternzeichen unter dem Man geboren wurde. Das Tierkreiszeichen bestimmt das gesammte Leben, von der Geburt an bis zum Tod.

    Der Polizeichef Peter Williams wird ermordet. Detective Jerome Button soll zusammen mit der Astroprofilerein Lindiwe „Lindi“ Childs herausfinden, wer den Mord verübt hat. Bei den Ermittlungen geraten die Ermittler selbst tiefer in die ganze Sache hinein als ihnen Lieb sein kann.

    Parallel dazu wird, in einem zweiten Handlungsstrang von Daniel Lapton erzählt, der, erst nach dem Tod seines Vaters erfährt, dass er eine uneheliche Tochter hat, die ihm 17 Jahre lang vorenthalten wurde.

    Meine Meinung:

    Der Klappentext klang sehr Vielversprechend und dementsprechend waren die Erwartungen auch sehr hoch.
    Die Grundidee und Aussage des Buches ist auch wirklich sehr positiv anzumerken. Jeder Mensch ist nun mal verschieden und ein „Schubladensystem“ wie die Tierkreiszeichen aus dem Buch kann nicht funktionieren. Sam Wilson äußert „versteckt“ Kritik an der bestehenden Gesellschaft, in der äußerliche Merkmale wie Hautfarbe oder Merkmale wie die Religionszugehörigkeit über den gesellschaftlichen Stand entscheiden und nicht die wirklichen Charaktermerkmale zählen.
    Der zum Fall der Mordserie parallel laufende Handlungsstrang um Daniel Lapton ist doch ein sehr verwirrender „Schnörkel“ der nichts mit dem Fall zu tun hat. Außerdem sind mir persönlich die Sternzeichen zu stark betont, was für die Aussage des Buches verständlicherweise auch notwendig ist.
    Der Konflikt zwischen dem Jagfinstinkt von Detective Button und der Fukusiertheit auf die Macht der Sterne durch Lindi Childs machen die Handlung wiederrum interessant. Außerdem steht Thriller dauf und bis zu einem gewissen Grad ist auch Thriller drin.

    Alles in allem ein solides, gesellschaftskritisches mit etwas Spannungsspaß.
    Daher vergebe ich:
    3 von 5 Sternen

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    Cover des Buches Ohne Ausweg9783734102653

    Bewertung zu "Ohne Ausweg" von Kathrin Lange

    Ohne Ausweg
    bookwebvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Guter, solide umgesetzter Ansatz aber nicht überwältigend. Ein (leider) wichtiggewordenes Thema.
    Guter Ansatz, interessantes Thema aber zu wenig "wums"

    Inhalt:
    Faris Iskander, ein Sonderermittler beim LKA Berlin, wird als Undercoveragent in die JVA Karlshorst eingeschleust, nach dem sein Kollege bei Ermittlungen in einer Terrorgruppe ermordet wurde. Faris, als islamistischer Terrorist getarnt, soll im Gefängnis neue Fakten über den eingebuchteten Anführer, Muhammad al-Sadiq, eines Terrornetzwerks in Erfahrung bringen. Doch während er im Gefängnis ermittelt läuft seiner Einheit draußen die Zeit weg. Es sterben immer mehr Menschen durch Giftanschläge. Parallel dazu findet Faris heraus, dass auch ein rechtes Terrornetzwerk einen Anschlag verüben will. Ein Kampf ohne Ausweg, sowohl an der islamistischen, als auch an der rechtsradikalen Front beginnt.

    Meine Meinung:
    Die beiden vorhergehenden Bände der Iskander-Reihe kenne ich nicht. Aufgrund des doch leider aktuellen Themas und der vielen positiven Bewertungen fand ich den Titel sehr interessant. Angenehm zu lesen war das Buch jedenfalls, aber die Spannung baut sich für meinen Geschmack zu langsam auf. Zu viel Zeit wird auf die Vorbereitung des Einsatzes „verschwendet“. Durch die immense Menge der Figuren macht es schwer immer genau zu wissen wer wie zueinander steht und manchmal auch warum die Protagonisten manchmal so handeln wie sie es tun. Im großen und Ganzen ist alles klar, aber die Feinheiten der Geschichte verschwimmen teilweise doch sehr stark.
    Grundsätzlich finde ich die Idee des Buches aber sehr gut. Es ist einfach Notwendig, dass wir uns auch mit diesen (traurigeren) Themen, wie zum Beispiel Terrorismus auseinandersetzen.

    Guter, solide umgesetzter Ansatz aber nicht überwältigend, daher:
    3 von 5 Sternen


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    Cover des Buches Der letzte Befehl9783764505066

    Bewertung zu "Der letzte Befehl" von Lee Child

    Der letzte Befehl
    bookwebvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Lee Child und Jack Reacher haben in mir nun einen neuen, treuen Leser gefunden. Lee Child ist ein grandioser Autor!
    Aus Spannung und Lesefreude wird ein grandioses Buch

    Inhalt:

    Wir schreiben das Jahr 1997, "Der Letzte Befehl" ist somit eine Reise in die Vergangenheit des "Kultermittlers" Jack Reacher und spielt zeitlich gesehen vor den 17 anderen Bändern der Jack Reacher-Reihe.
    Der Militärpolizist Reacher wird in eine Kleinstadt in Missisippi beordert, in der eine junge Frau gewaltsam ums Leben kam.  Zu den Verdächtigen gehört der Sohn eines einflussreichen Politikers, der im Militärcamp der Ortschaft stationiert ist. Die Karriere dieses Mannes und der Ruf der Armee sind in Gefahr.
    Der Auftrag Reachers ist es den örtlichen Ermittlern "auf die Finger zu blicken" und zu klären ob ranghohe Mitglieder der US Army mit der Tat in Verbindung stehen.
    Am Schauplatz des Geschehens muss Reacher feststellen, dass ihn nicht nur diese eine Leiche erwartet, sondern noch weitere aus der Vergangenheit und vom Einsatzort der US Army im Kosovo. Es gab noch mehr Morde nach genau dem selben Schema. Außerdem ist da noch die Attraktive Sherif(in) bzw. die Chef-Ermittlerein der örtlichen Polizei. Sie ist hochintelligent und war selbst einmal Teil der Army. Sie kann Reacher locker das Wasser reichen.

    Meine Meinung:

    Die Geschichte und Spannung bauen sich langsam, gut nachvollziehbar und detailliert beschrieben auf. Dennoch führt Lee Child gradlinig am roten Faden entlang. Als Leser hat man genügend Zeit um die Gesamterscheinung der Handlung zu erkennen. Das Geschehen kommt praktisch auf den Leser zu. Kein Punkt ist für den Verlauf des Folgenden unwichtig, alles was Reacher auffällt, wird er brauchen.

    Für mich war der 18. Band der Reacher-Reihe der Erstkontakt mit Lee Child und mit Reacher selbst. Ich bereue fast, dass mir vorher noch kein Reacher-Roman in die Finger gekommen ist. Jack Reacher ist ein Charakter den man einfach mögen muss! Sympathisch, mit Sinn für Humor und eine starke Persönlichkeit.
    Der Roman stellt die Frage was wichtiger ist: Bedingungsloser Gehorsam oder persönliche Überzeugung? Jack Reacher bleibt sich selbst und seiner Moral treu und verlässt die Army.

    Gut gefallen hat mir außerdem die Konstellation Jack Reacher und Chefermittlerin Deveraux. Sind die Beiden Verbündete oder Gegner? Das wird nie so ganz klar. Das Aufeinandertreffen dieser Personen erhöht sowohl die Spannung als auch den Lesespaß.

    Lee Child und Jack Reacher haben in mir nun einen neuen, treuen Leser gefunden. Lee Child ist ein grandioser Autor und Jack Reacher eine großartige, fesselnde Figur.

    Eine klare Leseempfehlung und somit:

    5 von 5 Sternen

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