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buecher_liebe21

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Rezensionen und Bewertungen

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    Cover des Buches Dein Fleisch und Blut (ISBN: 9783902980748)

    Bewertung zu "Dein Fleisch und Blut" von Nicole Makarewicz

    Dein Fleisch und Blut
    buecher_liebe21vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ich bitte darum, dass viele von euch dieses Buch lesen oder sich einfach nur mal damit befassen. Ich kann das Buch definitiv weiterempfehlen
    Eine klare Empfehlung meinerseits!

    Das Buchcover ist recht schlicht gehalten. Es ist lediglich eine Puppe zu sehen, die auf dem Bauch liegt. Einerseits sagt dies nichts, aber andererseits auch alles über das Buch aus.

    Die Geschichte beginnt mit einem kurzen Prolog, welcher eine Szene schildert, die fünf Monate vor der eigentlichen Geschichte spielt, aber bereits einen kleinen Hinweis bzw. Einblick in die Geschichte gibt.

    Vorweg möchte ich sagen, dass das Buch wahrscheinlich nichts für jedermann ist, da es um Kinder geht. Genauer gesagt, um Pädophile, Männer, die sich an Kindern vergehen.

    Die Journalisten Leah Sebelia schreibt ein Buch über Pädophile und Kinderpornografie, um den Leuten die Augen zu öffnen und zu verhindern, dass dieses Thema tabuisiert wird. Eine wichtige Aufgabe, die allerdings auch wirklich nicht einfach ist. Denn um dieses Buch zu schreiben, recherchiert sie sehr viel und führt Interviews mit Pädophilen, die versuchen, ihre Neigung nicht auszuleben. Das, was sie herausfindet, ist selbstverständlich ganz und gar nicht angenehm zu hören. Im Gegenteil, es ist schrecklich und dementsprechend macht sich Leah Gedanken darüber und kommt von diesem Thema nicht mehr los. Als sie dann auch noch Zugang zu einem Pädophilenforum erhält. Was sie dort alles erfährt und sieht, nimmt sie mit, stärkt aber zusätzlich ihren Entschluss, etwas dagegen tun zu müssen.
    So nimmt die Geschichte ihren Lauf. Leah wird immer stärker in die Pädophileszene hineingezogen, weswegen ihr Freund Schluss macht, da er das Thema nicht mehr aushält. Gleichzeitig versucht Leah einem kleinem Mädchen zu helfen, welches in einem Video auftaucht, in dem es gerade vergewaltigt wird. Da die Polizei nur sehr langsam und mühsam ihre Arbeit tut, setzt sich Leah daran, ihr zu helfen und mehr über dieses Forum herauszufinden. Dies ist jedoch nicht ganz ungefährlich und schon bald gerät Leah in Gefahr.

    Da mich dieses Thema interessiert - natürlich nicht im positiven Sinne - wurde es für mich nie langweilig. Es werden viele Dinge aufgezeigt, schreckliche Dinge, die Kindern, teilweise sogar Babys angetan werden. Es werden Szenen geschildert, die einem ans Herz gehen - im negativen Sinne - es ist also wirklich nichts für sensible Menschen. Aber genau dadurch wurde mein Interesse geweckt und glücklicherweise ist dieses Buch immer noch ein Thriller, dementsprechend gab es auch Elemente, welchen einen Thriller ausmachen. Es wurde immer wieder sehr spannend und auch gefährlich. Man bekam einen kleinen Einblick in die Sichtweise des Mörders, da ein paar Kapitel aus seiner Sichtweise geschrieben wurden. Die Spannung steigerte sich, es gab gefährliche Szenen und man bangte um die Protagonisten.

    Diese wurden sehr gut ausgearbeitet und dadurch, dass nicht zu viele Charaktere in der Geschichte vorhanden waren, konnte man sie gut auseinanderhalten. Sie wurden sehr gut beschrieben, ihr Verhalten war sehr unterschiedlich. Teilweise hatte ich das Gefühl, die Protagonisten persönlich zu kennen, durch die sehr gute Ausarbeitung.
    Die Hauptprotagonistin Leah war mir sehr sympathisch. Ich konnte mich sehr gut in sie hineinversetzen, ihre Handlungen nachvollziehen und ihre Hartnäckigkeit, etwas gegen die Pädophile zu unternehmen, haben mich sehr beeindruckt und heiße ich trotz der gefährlichen Situationen, in welche sie deswegen gelangt, für bewundernswert.

    Auch der Schreibstil ist sehr gut und durchaus angenehm zu lesen. Allgemein ist der Schreibstil durch immer wieder auftauchende Fremdwörter niveauvoller als der anderer Autoren. Im Zusammenhang mit der Geschichte versteht man aber jedes Fremdwort, von daher gab es kein Verständnisproblem. Die Schriftgröße ist relativ klein gehalten, wodurch wahrscheinlich auch die wenigen Seitenzahlen zustande kamen (214), doch dies gab dem Lesen des Buches keinen Einbruch. Im Gegenteil, es ließ sich wirklich sehr flüssig und vor allem auch schnell lesen. Was wiederum wahrscheinlich auch an der Dichte des Buches lag. Es gab keine langweiligen Szenen, es passierte immer etwas. Man fühlte sich in der Geschichte, so real hat diese gewirkt.

    Die Geschichte ist in mehrere Kapitel eingeteilt, die meistens immer einen Tag schildern. Zwischendrin kann es aber Pausen geben, bei denen ein paar Tage übersprungen werden. Dies tut der Geschichte aber keinen Abbruch. Man nimmt dies kaum wahr.

    Das einzig Negative was ich an diesem Buch zu sagen habe, ist die Polizeiarbeit. Ich bin der Meinung, die Kriminalpolizei hätte mehr tun können, wenn einerseits Leah ihnen mehr Material zum ermitteln überlassen hätte, aber auch, wenn diese einfach richtig recherchiert und verdeckt ermittelt hätten. So konnte ich die Arbeit der Polizei nicht immer ganz nachvollziehen. Es hätte bestimmt einiges verhindert werden können, hätten sie sich mehr angestrengt. So kam mir die Polizeiarbeit aber ein bisschen naiv bzw. zu wenig vor.

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    Cover des Buches …und ich will nicht gnädig sein! (ISBN: 9783746734637)

    Bewertung zu "…und ich will nicht gnädig sein!" von Wolfgang Wirth

    …und ich will nicht gnädig sein!
    buecher_liebe21vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Ein lesenswertes Buch, vor allem für Thrillerfans.
    Ein lesenswertes Buch, vor allem für Thrillerfans.

    Ich muss zugeben, dass mich das Buchcover überhaupt nicht anspricht und mich, wenn ich es in der Buchhandlung sehen würde, eher abschrecken würde. Aber davon darf man sich nicht verleiten lassen.

    Die Geschichte beginnt mit einem Prolog, in welcher eine dramatische Situation erzählt wird, welche für die Geschichte wichtig ist, da auf diese Situation aufgebaut wird.

    Die Geschichte ist interessant und es ist auch einiges an Spannung enthalten, wodurch man immer weiter lesen möchte. Im ersten Drittel des Buches ist es etwas ruhiger, da die Gegebenheiten von Nick aufgezeigt werden und die Geschichte nur langsam ihren Lauf nimmt. Danach wird die Geschichte richtig spannend, dies hält auch relativ lange an.

    Es ist wirklich erschreckend, wie Menschen sich verändern können und sogenannte Freunde einen im Stich lassen können. Ebenso erschreckend, wie viele scheinbar anständige Menschen ihre kleinen Geheimnisse haben, die nicht ganz legal oder sozial in Ordnung sind. Das zeigt dieses Buch auf und erinnert daran, dass man sich vielleicht öfters mal fragen sollte, wer ein wahrer Freund ist und wer die Wahrheit sagt.

    Der Schreibstil des Autors ist eigentlich sehr angenehm zu lesen, wären da nicht die vielen Rechtschreibfehler und falsche Wörter. Beispielsweise steht "ich" im Text, obwohl "ihn" gemeint ist. Diese Holperstellen haben das Lesen erschwert, jedoch lässt sich die Geschichte im großen und ganzen trotzdem schnell lesen.

    Der Hauptprotagonist Nick - Dominik Becker - ist mir sympathisch, trotz seiner Anklage ein Mord begangen zu haben. Er wurde gut ausgearbeitet, sodass es mir so vorkam, als wäre er ein realer Kumpel von mir gewesen. Auch die andere Protagonisten wurden gut ausgearbeitet und hatten alle eine eigene Persönlichkeit.

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    Cover des Buches Die Party (ISBN: 9783453439184)

    Bewertung zu "Die Party" von Jonas Winner

    Die Party
    buecher_liebe21vor 2 Jahren
    Cover des Buches Schattenmänner (ISBN: 9783570103524)

    Bewertung zu "Schattenmänner" von Christian v. Ditfurth

    Schattenmänner
    buecher_liebe21vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein mitreißendes Buch trotz langatmigen Szenen.
    Ein mitreißendes Buch trotz langatmigen Szenen

    Das Buchcover ist recht schlicht und einfach gehalten und sagt dementsprechend nicht all zu viel über die Geschichte aus. Doch das Cover passt zum Inhalt der Geschichte.

    Der Schreibstil ist bekanntlich mit kurzen Sätzen gepickt. Nebensätze bilden oft einen eigenen Satz. Wodurch das Lesen abgehackt wirkt, wenn einem der Schreibstil nicht zusagt. Ich hatte mich dieses mal relativ schnell daran gewöhnt, wodurch mir das Lesen einfacher viel. Aber trotzdem war es irgendwie anstrengend, da man ja bekanntlich nach jedem Punkt im Text eine Pause macht und durch die vielen kurzen Sätze immer wieder Pausen entstehen, wodurch das vorankommen etwas erschwert wird. Wobei quasi das Gegenteil mit diesen Sätzen bezweckt werden soll: Kurze Sätze lassen die Handlung schneller vorantreiben und mehr Spannung aufbauen. Bei wem es funktioniert...

    Der Einstieg in die Geschichte viel mir doch recht schwer, da es gleich zu Beginn wieder viele verschiedene Erzählstränge gibt und dementsprechend auch viele verschiedene Charaktere. Bis man diese alle voneinander unterscheiden kann, dauert es ein bisschen. Auch weiß man nicht immer gleich sofort, um welche Personen es im nächsten Kapitel geht, wodurch man sich nicht darauf einstellen kann.
    Nachdem man alle Protagonisten und Handlungsstränge kennt, nimmt die Geschichte gut an Lauf zu. Es geschehen immer mehr Verbrechen, die Ermittlungen schreiten jedoch nur mäßig voran. Nach und nach ermitteln die Kommissare dann doch ein paar Daten und Fakten. Und so nimmt die Geschichte ihren Lauf. Ungefähr in der Mitte des Buches nimmt die Ermittlung ihren Tiefpunkt an, genauso wie die Geschichte. Sie ist langatmig, da nicht viel passiert und die Ermittlungen stocken. Irgendwann taucht dann ein Hinweis auf, der die Ermittlungen wieder zum Laufen bringt. Und ab da steigt die Spannung kontinuierlich. Von Seite zu Seite wird es ein klein wenig spannender. Das Ende des Buches ist schließlich am spannendsten, denn es gibt einen Showdown. Dieser hält sich auch relativ lange und hat mir zugesagt.

    Ich glaube, es war das erste mal, dass ich in einem Buch von Christian V. Ditfurth die Thematik im großen und ganzen verstanden habe. Dementsprechend konnte ich mit den Protagonisten besser mitfiebern und war dadurch einfach viel mehr in der Geschichte drin.

    Die Kapitel sind ja bekanntlich recht kurz, wodurch mir das Lesen etwas erschwert wurde. Da man nicht immer sofort wusste, um wen es beim nächsten Kapitel geht, sodass man sich nicht gleich darauf einstellen konnte. Doch man gewöhnt sich nach einer Weile immerhin daran. Aber auch mit den kurzen Kapiteln soll ja eine schnellere Handlung und größere Spannung aufgebaut werden.

    Im großen und ganzen war das Buch recht lesenswert. Die bekanntlichen Mängel (eigener Schreibstil, langatmige Szenen) beeinträchtigen den Lesespaß, doch immerhin war die Thematik verständlich. Und ab der zweiten Hälfte war das Buch richtig spannend!

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    Cover des Buches Immer wenn du tötest (ISBN: 9783328101635)

    Bewertung zu "Immer wenn du tötest" von B. C. Schiller

    Immer wenn du tötest
    buecher_liebe21vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Klare Empfehlung von meiner Seite aus! Spannend bis zur letzten Seite! Ich will noch mehr von Targa lesen!
    Das Buch hat meine Erwartungen übertroffen!

    Ich war sehr gespannt auf dieses Buch und hatte durch den vorherigen Band "Targa" auch recht hohe Erwartungen.

    Das
    Buchcover gefällt mir im Großen und Ganzen recht gut, besonders der fühlbare rote Titel sieht klasse aus. Dagegen gefällt mir dieser orangene Aufkleber, der sich nicht entfernen lässt(!), da dieser aufgedruckt ist, gar nicht. Aber ansonsten passt die Aufmachung des Buches recht gut zu "Targa", was mir wichtig ist, da die beiden Bücher im Regal nebeneinander zueinander passen sollen

    Das Buch hat meine recht hohen Erwartungen erfüllen können! Ich bin sehr begeistert von diesem Band!

    Die Geschichte beginnt mit einem Prolog, welche auf den vorherigen Band "Targa" Bezug nimmt. Ich würde empfehlen, erst "Targa" zu lesen, bevor man mit diesem Buch beginnt, da doch immer wieder Szenen aus "Targa" aufgegriffen werden und man diese dadurch besser verstehen kann.

    Nach dem Prolog beginnt die Geschichte mit einer spannenden und gefährlichen Szene. Eine Szene, die aus der Sicht des Mörders beschrieben wird, wobei die Person an sich unbekannt bleibt. Auch im weiteren Verlauf wird die Geschichte immer wieder aus der Sicht des Mörders geschildert, was ich liebe und die Geschichte dadurch definitiv spannender ist.

    Hauptsächlich wird aber aus Targa's Sichtweise erzählt, da sie in der Geschichte die Hauptprotagonistin ist. Auch dieses mal mochte ich Targa wieder sehr. Ihre gefühlskalte Art ist so interessant und sogar manchmal beängstigend. Doch ich spürte eine leichte Veränderung ihres Charakters im Verlauf der Geschichte, jedoch nicht zum Negativen.

    Viel mehr möchte ich eigentlich gar nicht zum Inhalt des Buches sagen, um nicht zu spoilern.

    Schon von Anfang an war die Geschichte spannend, doch mit jeder gelesenen Seite wurde die Spannung größer, wodurch ich auch immer weiter und weiter lesen wollte. Durch den sehr angenehmen Schreibstil von B.C. Schiller gelang mir dies auch recht schnell.

    Das Buch ist in mehrere Kapitel eingeteilt, welche eine angenehme Länge haben und dadurch den Lesefluss nicht beeinträchtigen, sondern diesen eher unterstützen.

    Ich kann das Buch definitiv an alle Thriller, Targa und B.C. Schiller-Fans weiterempfehlen. Es ist vielleicht nicht für Personen mit schwachen Nerven geeignet, da manchmal doch recht kranke Szenen geschildert werden, aber vielleicht sind die Szenen ja doch gar nicht so schlimm 

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    Cover des Buches Mystic City - Das gefangene Herz (ISBN: 9783473584925)

    Bewertung zu "Mystic City - Das gefangene Herz" von Theo Lawrence

    Mystic City - Das gefangene Herz
    buecher_liebe21vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Im Großen und Ganzen eine spannende fantastische Geschichte, die Lust auf mehr macht!
    Im Großen und Ganzen eine spannende fantastische Geschichte, die Lust auf mehr macht!

    Das Buchcover ist sehr schön gestaltet, mit dunkleren Farbtönen, welche zur Geschichte passen, da es in dieser oft ebenfalls düster ist.

    Der Einstieg in die Geschichte viel mir einfach, da der Schreibstil des Autors einfach gehalten ist und die Geschichte sich somit angenehm und schnell lesen lässt.

    Die Geschichte beginnt mit einem Prolog, in der eine kurze, spannende und gefährliche Szene geschildert wird, wodurch man neugierig auf die weitere Geschichte wird.

    Über die gesamte Geschichte hinweg spürte ich eine leichte Spannung, die mich dazu brachte, immer weiter zu lesen, um noch mehr zu erfahren. Die Geschichte an sich ist interessant und für mich inhaltlich etwas ganz neues. Die Spannung steigt immer mal wieder etwas an und schwächt sich dann wieder etwas ab.
    Trotz der teilweise ausführlichen Beschreibungen, könnte ich mir die Welt in Mystic City nicht so richtig vorstellen. Lediglich eine grobe Vorstellung war mir möglich, dies erschwerte es mir manches mal, mir die Situationen bildlich vorstellen zu können.
    Leider gab es manche Szenen, die etwas kurios bzw. skurril waren und meiner Meinung nach nicht wirklich zur Geschichte gepasst haben bzw. es der Geschichte nichts vorweg genommen hätte, wenn die Szenen einfach weggelassen worden wären.

    Hin und wieder sind ein paar kleine Rechtschreibfehler oder falsche Wörter aufgetaucht, die etwas gestört haben.

    Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und lassen sich sehr gut voneinander unterscheiden. Manche Charaktere möchte ich sehr gerne, andere hingegen gar nicht.
    Aria, die Hauptprotagonistin, war mir sympathisch und ich konnte ihre Handlungen meistens nachvollziehen. Hunter war mir sehr sympathisch, er ist ein wirklich toller Kerl. Für mich zählt er zu den bookboyfriends

    Die Geschichte ist in 3 große Teile geteilt, die wiederum in kleinere Kapitel unterteilt sind. Die Länge ist genau richtig, wodurch ein flüssiges lesen ermöglicht wird.

    Zum Ende der Geschichte hin wird es noch einmal richtig spannend und sie endet mit einem kleinen Cliffhanger. Mir hat der erste Band der Trilogie auf jeden Fall gefallen, weswegen ich unbedingt weiter lesen möchte!

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    Cover des Buches Der Buchliebhaber (ISBN: 9783442487110)

    Bewertung zu "Der Buchliebhaber" von Charlie Lovett

    Der Buchliebhaber
    buecher_liebe21vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein Wohlfühlbuch, der dem Leser die Welt der Bücher und Manuskripte näher bringt.
    Ein Wohlfühlbuch

    Schon als ich das Buch zum ersten Mal gesehen habe, war ich sofort in das Buchcover verliebt und auf den Inhalt der Geschichte gespannt. Für mich strahlt das Cover Ruhe aus und die Farben harmonieren sehr gut miteinander. Auch die Schriftart passt perfekt zu diesem Cover. Was mir auch sehr gefällt, ist, dass der Titel angehoben ist.

    Ich fand relativ schnell in die
    Geschichte hinein und bemerkte, dass jedes neue Kapitel mit einem kurzen Rückblick in vergangene Zeiten beginnt. Diese historischen Rückblicke sind wichtig, um die Geschichte zu verstehen und sie erzählen die Geschichte bereits aus einem sehr frühen Jahrhundert. Mit jedem neuen Kapitel gibt es einen größeren Sprung an vergangenen Jahren der Rückblicke, wodurch die Geschichte zum Ende hin nur noch 230 Jahre zurückliegt.
    Jedes Kapitel beginnt mit einer kurzen Erzählung zu einem Gebäudeteil der Kathedrale. Die Hauptgeschichte spielt jedoch im Mai 2016, zu erkennen an dem Datum eines jeden neuen Kapitels.

    Diese Rückblicke, die es dem Leser ermöglichen, die Geschichte besser zu verstehen und den Verlauf nachvollziehen zu können, bringen jedoch auch den Nachteil mit, längere Textpassagen mit reinen Erzählungen vorzufinden. Besonders in der ersten Hälfte des Buches empfand ich die Textpassagen, in denen nur erzählt und beschrieben wurde, etwas anstrengend, wodurch mir das Lesen des Buches erschwert wurde.

    Der Schreibstil des Autors ist jedoch sehr angenehm zu lesen, wenn auch manchmal etwas längere Sätze vorzufinden sind.

    Der Hauptprotagonist Arthur Prescott war mir im großen und ganzen sehr sympathisch. Er ist manchmal etwas eigensinnig, doch weiß er ganz genau, was er will. Er mag nicht nur Bücher, wie man anhand des Buchtitels meinen könnte, er liebt sie. Er liebt die Kathedrale mit ihrer Bibliothek und den darin enthaltenen Manuskripten. Denn er liest und liebt nicht die Bücher aus der heutigen Belletristik, sondern die alten Bücher, Manuskripte. Er liebt es, an den Manuskripten zu riechen, in ihnen hineinzulesen, das Pergament in Händen zu halten und der Anblick der vielen Manuskripte in der Kathedralsbibliothek. Dort fühlt er sich wohl und er kann sich stundenlang dort aufhalten.
    Wenn man die Manuskripte, auf die heutigen Bücher der Belletristik und das Pergament auf die Buchseiten aus Papier und meine Bücherregale überträgt, dann sind Arthur Prescott und ich ziemlich gleich, was ihn mir sympathisch macht.

    Als Kind hat Arthur Prescott bereits von seinem Großvater Geschichten über König Artus und dem heiligen Gral erzählt und vorgelesen bekommen und die Aufgabe erhalten, nach einem verschollenen Manuskript zu suchen. Dieser Aufgabe widmet er sich auch in seinem späteren Leben, woraus auch der Grund besteht, dass er sich so lange in der Kathedralsbibliothek aufhält. Denn dort scheint es Hinweise auf das verschwundene Manuskript zu geben, doch diese muss Arthur Prescott erst einmal finden. Dies gelingt ihm einfacher mithilfe von Bethany.
    Bethany kommt nach Barchester, um die Manuskripte der Kathedralsbibliothek zu digitalisieren, wovon Arthur nicht sehr begeistert ist. Bethany mochte ich als Protagonistin auch sehr. Sie brachte frischen Wind in die Geschichte und hatte oftmals ein Auge für Hinweise.
    Auch Arthur's Freunde, Oscar und David waren mir sympathisch. Doch die Frau mit dem Herzen war Gwyn, eine Freundin von Arthur, welche auch Dekanin ist.

    Es war interessant und spannend, den Protagonisten bei der Suche nach dem verschollenen Manuskript "zuzusehen". Leider gab es oft Passagen, in denen viel erzählt wurde und in der eigentlichen Geschichte nichts geschah. Dadurch wurde der Lesefluss ein bisschen gestockt, denn diese Passagen wurden nach einiger Zeit anstrengend zu lesen. Auch bei der Suche und dem Lösen des Rätsels kam ich nicht immer hinterher und verstand nicht immer genau, wie die Protagonisten auf die jeweiligen Ergebnisse und Hinweise gekommen sind.

    Durch die Rückblicke erhält man auch viele historische Informationen, die teilweise echt interessant, aber teilweise auch nicht so interessant waren. Auch spielt die Religion und der Glaube eine große Rolle in dieser Geschichte. Mich hat das im großen und ganzen nicht gestört, doch ich könnte mir durchaus vorstellen, dass dies anderen Lesern anders ergehen könnte.

    Die Geschichte strahlt eine ruhige und angenehme Atmosphäre aus und gibt den Lesern einen gewissen anderen Blick auf Bücher. An Buchliebhaber kann ich das Buch weiterempfehlen, vielleicht auch an jene, die gerne historische Romane lesen.

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    Cover des Buches Mitra (ISBN: 9783746900735)

    Bewertung zu "Mitra" von Björn Beermann

    Mitra
    buecher_liebe21vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Alles in allem eine Geschichte mit viel Potenzial, doch dieses wurde leider nicht vollends ausgeschöpft.
    Es konnte meine Erwartungen leider nicht vollends treffen

    Die Gestaltung des Buchcovers ist wunderschön. Es hat meine Aufmerksamkeit sofort geweckt. Die Farben harmonieren wunderbar miteinander und die feinen filigranen weißen Zeichnungen lassen das Buchcover magisch wirken.

    Die Inhaltsangabe des Buches, die sich wirklich interessant anhört, hat mich auf die Geschichte neugierig gemacht.

    Der Einstieg in die Geschichte fällt sehr leicht, da der Schreibstil wirklich einfach gehalten ist. Dadurch lässt sich die Geschichte auch wirklich schnell lesen. Die Ausdrucksweise des Autors hat mir jedoch leider nicht immer zugesagt. Die Geschichte beginnt mit einem Prolog, der einen kleinen Einblick auf das Hauptthema der Geschichte gibt. Anschließend beginnt die Geschichte richtig, indem von Mitra, der Hauptprotagonistin, erzählt wird.

    Mitra war mir im großen und ganz sympathisch und ich konnte ihr Verhalten meistens nachvollziehen, jedoch nicht immer. Ich konnte mich ein wenig mit ihr identifizieren, da sie eine Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement beginnt, die ich nun bald abgeschlossen habe.
    Trotzdem konnte Mitra mich nicht komplett überzeugen, da mir einfach schlichtweg die Tiefe der Charaktereigenschaften gefehlt haben. Aber so erging es mir auch mit all den anderen Protagonisten. Mir waren sie leider alle viel zu wenig ausgearbeitet und dadurch zu oberflächlich beschrieben. Ich konnte mich nicht in sie hineinversetzen und mit ihnen mitfühlen, hoffen und bangen, denn dazu hat mir leider der Bezug zu den Protagonisten gefehlt.

    So erging es mir leider auch bei der Geschichte. Sie war interessant, dem kann ich nicht widersprechen, doch Spannung konnte ich leider keine fühlen. Auch hier war mir alles zu oberflächlich beschrieben. Mir hat die Tiefe der Geschichte gefehlt, die mich sonst fesselt und nicht mehr los lässt und bei mir ein Chaos der Gefühle hinterlässt oder zumindest Spannung in die Geschichte bringt. Die Geschehnisse plätscherten vor sich hin, ohne das ich mitfiebern konnte, ohne dass ich Angst um die Protagonisten bekam, obwohl sie in eine brenzlige Situation geraten. Es entstanden einige gefährliche Szenen, doch sie konnten mich nicht mitreißen oder bangen lassen.

    Nach einigen Seiten wirft die Geschichte viele Fragen auf. Leider werden diese nur sehr langsam oder gar nicht beantwortet, was mich nach einiger Zeit nervte, da ich dadurch ewig brauchte, um die Geschichte zu verstehen bzw. um zu erkennen, worum es in der Geschichte gehen soll bzw. was das Hauptthema ist. Diese vielen ungeklärten Fragen, diese Ungewissheit machte mich ganz hibbelig, wodurch ich mir schwer tat, in Ruhe die Geschichte weiterzulesen.

    Leider war ich von der Namensgebung des Autors nicht immer zufrieden. Es gab eine ganze Gruppe an Protagonisten, deren Vornamen mit dem Buchstaben M beginnt. An sich keine schlechte Idee, doch bei so vielen Protagonisten ging mir das allmählich auf die Nerven.

    Die Geschichte ist in viele recht kurze Kapitel eingeteilt, die immer einen Titel haben. Leider haben mir die Titel nicht zugesagt, da ich sie teilweise einfallslos, aber auch unpassend empfand. Unpassend vielleicht in dem Sinne von sie klangen zu kindisch bzw. verrieten zu viel über das nächste Kapitel.

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    Cover des Buches Life edition. (ISBN: 9783865067388)

    Bewertung zu "Life edition." von Jacqueline Thießen

    Life edition.
    buecher_liebe21vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein sehr interessantes Buch.
    Ein sehr interessantes Buch

    Zu Beginn des Buches erhält man einen kleinen Einblick in Jacqueline's Leben vor der Zeit von GNTM.

    Man erhält einen Einblick in die Gedanken und Gefühle von Jacqueline, die sie während der Zeit bei GNTM durchlebte und kann sich dadurch gut in sie hinein versetzen, mit ihr mitfühlen und ihre Handlungen bei GNTM verstehen. Es sind viele schöne Sprüche und Zitate enthalten, welche Jacqueline in der GNTM-Zeit aufgeschrieben hat. Auch sind einige Tipps enthalten und viele Textabschnitte, die zum Nachdenken anregen.
    In der Mitte des Buches sind einige Fotos von Jacqueline, die vor, während und nach der Zeit von GNTM entstanden sind. Zum Ende des Buches hin, erzählt Jacqueline noch etwas zu den restlichen Editions, bei denen sie nicht mehr dabei war und dementsprechend keine Hintergrundinformationen uns geben kann, aber ihre Gedanken, die bei den Editions aufkommen.
    Und schließlich erhält man als Leser noch einen Einblick in Jacqueline's Leben nach GNTM. Vieles ist hierbei gleich geblieben, aber vieles hat sich auch verändert. Sie berichtet über ihre Modelaufträge, die sie erhalten hat und wie ihr Leben in Zukunft aussehen wird.

    Man erhält außerdem einen Einblick hinter die Kulissen/die Kamera, welche man durch die Fernsehsendung nicht erhält. Dadurch erfährt man einige interessante Daten und Fakten über GNTM.

    Das Buch ist definitiv für alle Jacqueline Fan's geeignet, aber auch für jene, die einfach mehr zu GNTM erfahren möchten, insbesondere solche Dinge, die hinter der Kamera passieren.

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    Cover des Buches Nacht (ISBN: 9783426283332)

    Bewertung zu "Nacht" von Elena Melodia

    Nacht
    buecher_liebe21vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Die Geschichte konnte mich leider nicht überzeugen.
    Die Geschichte konnte mich leider nicht überzeugen

    Das Buchcover sagt mir zu. Es ist einfach gehalten, aber geheimnisvoll gestaltet. Der Titel passt mit der Gestaltung des Covers überein, sagt aber nicht viel zum Inhalt des Buches aus.

    Der Einstieg in die Geschichte fiel mir etwas schwer, da ich nicht sofort erkannte, mit welcher Szene die Geschichte begann. Erst nach und nach verstand ich allmählich, worum es in der Geschichte gehen sollte.

    Der Schreibstil ist sehr einfach gehalten und jugendlich, wobei mir die Art hierbei nicht immer zusagte. Trotzdem lässt sich die Geschichte durch den sehr flüssigen Schreibstil schnell lesen.

    Die Geschichte wird nach einiger Zeit interessant und immer mal wieder steigt etwas die Spannung an, bleibt jedoch nicht lange erhalten. Letztendlich kann ich nach Beenden des Buches nicht sagen, worum es eigentlich in der Geschichte ging bzw. was das Thema war. Besonders in der ersten Hälfte des Buches wurden mehrere Themen aufgegriffen, die in der zweiten Hälfte jedoch in den Hintergrund geraten sind. Im Gegensatz dafür kommt ein anderes Thema auf. Um was es in der Grundgeschichte jedoch geht, kann ich noch immer nicht sagen.
    Es kommen sehr viele Fragen beim Lesen des Buches auf, die nur zum Teil beantwortet werden. Die offenen Fragen, um die Geschichte überhaupt zu verstehen, bleiben jedoch unbeantwortet.

    Die Hauptprotagonistin war mir nicht immer sympathisch und ihr Verhalten konnte ich nicht immer nachvollziehen. Allgemein waren die Protagonisten in der Geschichte meiner Meinung nach nicht gut ausgearbeitet. Die Charakterzüge waren recht flach.

    Auch das Ende des Buches ist ein großes Fragezeichen. Es endet mit einem Cliffhanger, doch um ehrlich zu sein, interessiert es mich nicht, wie die Geschichte weitergeht, da ich den Inhalt der Geschichte sowieso nicht verstanden habe. Ich weiß nicht, ob es überhaupt eine Fortsetzung zu diesem Buch gibt. Falls es diese gibt, werde ich sie nicht lesen.

    Alles in allem hat mich das Buch/die Geschichte nicht überzeugt. Es gibt zu viele Unklarheiten und offene Fragen, die mich verwirrt zurücklassen und ich somit gar nicht sagen kann, worum es eigentlich in der Geschichte geht.

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