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buecher_traumerin

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Rezensionen und Bewertungen

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    Cover des Buches Whisper Network (ISBN: 9783453272880)

    Bewertung zu "Whisper Network" von Chandler Baker

    Whisper Network
    buecher_traumerinvor einem Monat
    Kurzmeinung: Eine moderne und wichtige Geschichte, die jeder gelesen haben sollte!
    Feminismus, ein Mord und viele Fragen

    Whisper Network ist ein Thriller der sich mit der #MeToo Debatte beschäftig. Frauen am Arbeitsplatz, wie sie behandelt werden und wie es für die Frauen ist Arbeit und Familie unter einen Hut zu bringen. Das ist Whisper Network. 


    In dem Roman von Chandler Baker geht es sehr umfangreich um Feminismus, Frauen in der Arbeitswelt und die Vereinbarung von Familie und Beruf. Ich würde mich selbst nicht als Feministin bezeichnen, allerdings hat mir das Buch und die Idee dahinter sehr gefallen. Es war interessant und lehrreich, wenn ich auch in mancherlei Hinsicht nicht mit allen angesprochenen Punkten zustimmen konnte und wollte. Aber das ist ja in jederlei Hinsicht individuell und jedem selbst überlassen!


    Im Vordergrund von Whisper Network steht vor allem Missbrauch. Der Missbrauch von Frauen am Arbeitsplatz. Drei Freundinnen und Arbeitskollegen Ardie, Sloan und Grace sind erfolgreich und Frauen. Sie arbeiten gemeinsam bei einer Sportbekleidungsfirma in der Rechtsabteilung. Dabei versuchen sie sowohl Familie, als auch Beruf miteinander zu vereinbaren. Als berufstätige Mütter müssen sie viele Entscheidungen treffen und auch in puncto Ehe. Als Frau mehr zu verdienen als der Mann... ist das denn auch richtig so? Was mich in diesem Punkt gestört hat, war dass die Gedanken der Mütter z.T. sehr genervt gegenüber ihren Kindern erschienen. Ich kann es nicht anders sagen, aber sie haben sich doch dazu entschlossen Kinder zu bekommen und wussten vorher was auf sie zukommt. Dann kann ich solche "abwertenden Gedankengänge" nicht nachvollziehen...


    Eines Tages geht die BAD-Liste umher. Auf dieser stehen alle Namen von Männern in Dallas, die in einer Weise Frauen missbraucht haben. Eine lange Liste. Als der Name von Ames, dem Chef, von Ardie, Sloan und Grace auf die Liste gesetzt wird, gehen die Gerüchte vor allem in ihrer Firma umher. Was ist dran an der Liste? Kann man den Frauen wirklich glauben, oder versuchen sie nur verzweifelt Aufmerksamkeit zu bekommen in der Hoffnung auf ein besseres Gehalt...? 


    Ich persönlich konnte einiges aus dem Buch mitnehmen. Zum einen, dass Frauen sich häufig für ihren Beruf verdrehen müssen und ihre Familie, vor allem Kinder, ihnen im Weg stehen. Es wird in der Berufswelt vermeintlich noch immer nicht angesehen, wenn eine Frau arbeitet und Mutter "spielt". Dabei müssen sie -denken sie- auch häufig falsche Wege einschlagen. Sie lassen sich leichter manipulieren, weil sie die Hoffnung haben, dadurch anerkannt zu werden. Und manchmal nutzen das Männer nun einmal aus. Dabei möchte ich aber meinen, dass es nicht immer und ausschließlich von den Männern ausgeht! Eine Stelle in dem Buch "Ihr wisst nicht, was dort passiert ist. Niemand weiß das" trifft es glaube ich ganz gut auf den Punkt.


    "Scheitern war ein Luxus, den wir uns nicht leisten könnten..."


    Allgemein hat mir der Aufbau von "Whisper Network" sehr gut gefallen! Es gibt kurze Kapitel die immer einen kleinen Einblick in den gegenwärtigen Alltag der Frauen bringt. Zum Ende eines Kapitels folgt dann auch manchmal ein Ausschnitt aus dem Gerichtsprozess und der Zeugenbefragungen. Dadurch bekommt man als Leser/in verschiedene Seiten, auch von den Protagonisten, gezeigt. Aber insbesondere der Epilog hat mich noch einmal berührt und regt eindeutlich zum Nachdenken an! 


    "Unser Motto war lange gewesen: Es bleibt unter uns."


    Auch das Nachwort der Autorin selbst war sehr einnehmend. Hier beschreibt sie von ihren eigenen Erfahrungen als Frau, Männern unterstellt. Was im Nachhinein dem Buch, für mich noch einmal deutlich an Wert zusagt. 


    Mir fällt es schwer zu sagen, wie ich da Buch finde. Es ist grandios geschrieben und behandelt ein wichtiges Thema, was ich von der Autorin bereits kenne. An manchen Stellen konnte ich einfach nicht zustimmen bzw. habe nicht verstanden, wieso die Frauen sich nicht einfach mal dafür einsetzen... Aber nichts desto trotz allem war das Buch doch sehr gut. Final würde ich "Whisper Network" jedem von euch ans Herz legen, 4,5/5 Sterne hat das Buch verdient! Jeder muss selbst sehen, wie er/sie mit den Themen zurecht kommt und was man darüber denkt, aber es lohnt sich wirklich sehr!! 


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    Cover des Buches Spiegelblut (ISBN: 9783751948548)

    Bewertung zu "Spiegelblut" von Hedda Rossa

    Spiegelblut
    buecher_traumerinvor einem Monat
    Kurzmeinung: Eine wunderschöne magische Welt, jenseits unserer nich-magischen Welt.
    Magische und einzigartige Idee

    Spiegelblut, eine magische Welt Abseits unserer nicht-magischen Welt. Der Spiegelwelt.
    Kathie besucht das Grab ihrer Mutter und von jetzt auf gleich wird ihr Leben vollkommen umgekrempelt.


    Plötzlich befindet sie sich nicht mehr auf dem Friedhof, sondern in einem Fluss. Kurz zuvor noch ein Kampf zwischen irgendwelchen Wesen. Definitiv ein Traum. Oder nicht?
    Kathie ist selbstbewusst und weiß was sie will. Aber so einfach ist das Ganze nicht, wenn sie überhaupt keinen Plan von dem hat was gerade vor sich geht. 


    Hedda hat hier eine wunderschöne Fantasy-Welt geschaffen. Etwas Neues. Viele neue und einzigartige Kleinigkeiten und großen Dinge hat sie hier in "Spiegelblut" wunderbar eingebaut. Die Magier bekommen keinen Namen sondern werden mittels einer vierstelligen Zahlen-Kombination identifiziert. Eine Person, mit der wir Leser schon sehr schnell bekannt gemacht werden ist 3228, der Magier, der Kathie aus ihrer Welt in eine andere bringt. Die Zahlen haben aber keineswegs einen Einfluss auf den Lesefluss und es kommt auch nicht zu Verwirrungen zwischen den einzelnen Charakteren. 


    Allgemein war der Schreibstil für mich mit einem hohen Wiedererkennungswert. Leicht und dennoch mit einer individuellen Note. 
    Darüber hinaus haben mir auch die Fabelwesen sehr gefallen. Wie ein Glühschwanz, der über unsere Träume richten kann, oder ein Monteur, mit dem wir durch die Spiegelwelt reiten können. Ebenso hat mir die Welt in der wir uns befunden haben gefallen, es handelt sich nicht um einen Urban-Fantasy Roman. Ich habe mich eher ein paar Jahrhunderte zurückversetzt gefühlt. Die Welt um die es geht spielt hinter den Spiegeln. Ein schöner Aspekt ist der Part mit dem Seelenspiegel. Jeder Mensch besitzt einen Seelenspiegel, verbunden durch die Seele.
    Spiegelblut ist eine fabelhafte und interessante Geschichte. An der ein oder anderen Stelle hätte ich mir noch ein paar kleine Ausführungen bzw. Vertiefungen gewünscht, trotzdem bekommt man einen sehr schönen Einblick in die Magie der Spiegelwelt. Meiner Meinung nach spürt man auch die Liebe, die Hedda Rossa in ihre überarbeitete Version von "Spiegelblut" gesteckt hat.

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    Cover des Buches Marie (ISBN: 9783961117567)

    Bewertung zu "Marie" von Anja Lehmann

    Marie
    buecher_traumerinvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Ein schöner Roman zum Gedenken an die Kriegszeit
    erschreckend ehrlich und gut

    Wer spielt mit?
    Es gibt fünf Charaktere aus deren "Sicht" auktorial erzählt wird. Zuerst sollte man Marie nennen. Mit 17 Jahren ist sie mit ihrer Schwester Sarah von Polen nach Berlin gebracht worden um dort als Ostarbeiterinnen bei einem Grafen zu arbeiten. Marie ist eine ziemlich mutige und starke Person, die weiß, was sie möchte und einen starken Überlebenswillen besitzt.
    Dann gibt es nich die bereits erwähnte Schwester Sarah. Sie ist jünger als Marie und arbeitet ebenfalls bei dem Grafen in Berlin. Die beiden Schwestern stammen aus guten Hause, ihr Vater war Arzt mit jüdischen Wurzeln. Nachdem ihr Vater nach Deutschland gebracht wurde um dort zu arbeiten und ihre Mutter bei der Geburt von ihrem jüngeren Geschwisterlichen gestorben ist, nahm sie eine Nachbarin aus dem polnischen Dorf auf. Dadurch wurde den beiden Mädchen die Möglichkeit geschenkt als "Nicht-Juden" in Deutschland zu überleben. Sarah wird in ein Arbeitslager geschickt um dort unter schrecklichsten Umständen zu arbeiten. Erst als sie von einer Bäuerin aufgenommen wird um auf dem Hof zu arbeiten sieht sie wieder einen kleinen Hoffnungsschimmer.
    Des Weiteren spielt der Offizier Fritz in der Geschichte eine Rolle. Er ist überzeugter Anhänger von dem Führer Adolf Hitler. Eines Tages ist er bei dem Grafen zu Besuch, wo er auf die beiden Schwestern trifft, die dort als Dienstmädchen arbeiten. Er ist direkt zu Beginn sehr angetan von Marie, die er bei einem weiteren Besuch bei dem Grafen aufsuchen möchte. "Erdbeermund" wie er sie nennt, hat ihm auf eine merkwürdige, abartige Art "den Kopf verdreht". Er entführt Marie und nimmt sie mit auf sein eigenes Anwesen. Seit diesem Moment sind die beiden Schwestern getrennt voneinander auf sich allein gestellt. Sarah macht sich nach der Entführung große Vorwürfe, da sie nicht auf Marie hören wollte und nicht glaubte, dass ein Mann hinter ihr her ist und sich an ihr vergreifen will.
    Heinrich ist der Vater von Fritz. Er ist ebenfalls Soldat und kämpft für sein Vaterland. Doch ihn verlässt die Hoffnung auf den Sieg und de Kraft weiter für etwas so Aussichtsloses zu kämpfen.
    Eines Tages kommt er nach Hause, nachdem seine Frau verstorben war. Gemeinsam mit Fritz, seinem Sohn, möchte er das Land verlassen. Doch bei seiner Rückkehr begegnet er Marie, die Fritz gefangen hielt. Aus irgendwelchen Gründen ist Fritz sehr von ihr angetan, auch wenn Heinrich seinen Sohn nicht versteht, geht er auf seine Bitte ein, Marie mitzunehmen, wenn sie das Land verlassen würden. Schließlich machen sie sich zu dritt auf den Weg von Berlin nach Hamburg um von dort aus Deutschland den Rücken zu kehren.
    Zu guter Letzt ist da noch Liam. Er ist von Irland aus nach Amerika gekommen um dort seinen "amerikanischen Traum" zu finden. Doch nach seiner gescheiterten Verlobung ist er sich sicher, dass es allein einen amerikanischen Albtraum gibt. Um sich aus seiner misslichen Lage zu befreien meldet er sich zum Dienst. Für sein Amerika kämpft er in Europa gegen Nazi-Deutschland. Doch während seiner Ausgangszeit lernt er ein junges Mädchen kennen, Judy. Und seit dem fällt es ihm schwer wieder in den Krieg zu ziehen.
    Marie bildet eine Art Verbindung zwischen den einzelnen Figuren. Die Beziehung zu ihrer Schwester Sarah. Dann die Gefangenschaft bei Fritz und seiner Familie. Bis sie schließlich mit ihm und Heinrich das Land verlassen soll...
    In Hamburg gelingt es Marie mit Hilfe von Heinrich abzuhauen, aber leider findet Fritz sie zwischen den Trümmern des bombardierten Hamburgs wieder und vereinnahmt sie. Für Marie im Glück oder auch Unglück wird Fritz bei einer erneuten Bombardierung der Hafenstadt getötet.
    Auch Marie ist verletzt worden und durch die Güte von Heinrich kommt sie wieder auf die Beine. Heinrich kann das Mädchen nicht einfach zurücklassen und nimmt sie trotz, dass er von ihrer Herkunft weiß, mit auf seinem Weg das Land zu verlassen.
    Auf ihrer gemeinsamen Reise kommen sie nach Bremen zu einem Onkel Heinrichs, einem Nationalsozialisten. Er hilft den beiden (Marie getarnt als Heinrichs Sekretärin) auf ein Schiff, was die beiden nach Kassel bringen soll. Doch sie vermute, dass er sie verraten wird. Sie gehen früher von Bord und machen sich zu Fuß weiter durch das Land. Nach vielen Tagen in der Natur kommen sie zu einem Pfarrer, der die beiden aufnimmt. Mit neuen gefälschten Papieren können Marie und Heinrich den Versuch wagen die Grenze zu überschreiten. Sie überqueren zunächst die Grenze nach Belgien um von dort aus nach Rotterdam zu einem Bekannten Heinrichs zu kommen. Bei Jorgi kommen die beiden eine Zeit lang unter und er bietet ihnen eine Kate an. Im Laufe der Zeit entwickelten sich Gefühle zwischen Heinrich und Marie, obwohl sie so ein großer Altersunterschied trennt, dass Marie seine Tochter sein könnte.
    Bei einem Einsatz, in dem Liam und seine Truppe über England und die Niederlande Deutschland angreifen wollen, stürzt er ab und landet wortwörtlich vor den Füßen von Heinrich und Marie. Heinrich und Jorgi sind dem Amerikaner skeptisch gegenüber aber Marie kümmert sich so lange um Liam, bis er wieder fit und bei seiner Truppe ist. 
    Das Ende des Krieges naht sich und Heinrich und Marie nutzen die Gelegenheit nach Amerika zu kommen. Liam ist zudem wieder zurück zu Judy gekommen und konnte seine Tochter kennenlernen. Sarah ist auch freigekommen. Allein für Fritz ging die Geschichte nicht so gut aus.


    Meine Meinung:
    Für mich war die Geschichte etwas neues, natürlich habe ich vorher einige Kriegsfilme etc. gesehen, allerdings noch kein Buch zu dem Thema gelesen. Daher war es Neuland für mich und ich hatte keine Ahnung was mich erwarten würde.
    Vor allem in dem Kapitel wo es um Fritz und Marie ging, wie er sie vergewaltigt und ausgenutzt hat, musste ich schwer schlucken und brauchte einen Moment, bevor ich weiterlas.
    Auch die Momente in denen es Sarah schlecht ging oder Liam waren für mich sehr bewegend, aber allein das Ende gab schon sehr viel Hoffnung.
    Anja Lehmann hat es geschafft, dass ich mir sehr gut vorstellen konnte, wie sich die Figuren auf ihrem Weg durch den Krieg führten. Auch die Entwicklung von Marie hat mir sehr gut gefallen. Aber auch die von Sarah. Die beiden Schwestern sind die ganzeZeit tapfer, stark und mutig gewesen und haben alles daran gesetzt zu überleben. Ob sie sich je wiedersehen erfahren wir nicht. Ich bin aber fest davon überzeugt.
    Heinrich bot auch einen Hoffnungsschimmer, nicht nur für Marie die durch ihn lernte, dass nicht jeder Deutsche gleich ein Nazi und ein Idiot ist. Heinrich war stets offen und hilfsbereit. Die Wunden die der Krieg hinterlassen hat sind deutlich zu spüren. Auch bei Liam merkt man, dass ihm der Krieg und die Zeit ohne Judy zu schaffen macht.
    Fritz, den mochte ich gar nicht. Ich weiß nicht was in seine Gedanken vorging, aber sie waren abartig und hässlich. Wie er Marie in ihrer Lage ausgenutzt und verletzt hat. Und doch war er stets darauf bedacht, dass es ihr im Allgemeinen gut ging und er sie nicht verlieren würde. Vielleicht ist das die Folge, weil er von seiner Verlobten nicht das bekam was er wollte, vielleicht war es auch der Krieg und der Erfolg der Nazis und Hitler den ihn zu dem hat werden lassen. 
    Es war bewegend das Buch zu lesen, es sollte stets daran erinnert werden, es sollte nicht vergessen werden, was im letzten Jahrhundert die Welt und die Menschen bewegt hat. Hoffnung! Hoffnung sollte nie bei den Menschen verloren gehen, das war der Gedanke der mir nach dem Lesen durch den Kopf ging.
    Das Schöne an dem Buch war, dass man sich in die Zeit versetzten konnten. Anja Lehmanns Schreibstil ist der Zeit angepasst und auch sonst schreibt sie mit viel Liebe und Details.

    Fazit:
    Ich dachte, es wird ein Buch was ich irgendwann abbrechen muss, weil mir das ganze Schreckliche zu viel wird. Aber so war es nicht. Wie bereits erwähnt gibt es Hoffnung und das ist das Schöne an dem Buch. Es geht um mehr als nur den Krieg und den Hass. Es geht um Liebe, Freundschaft, Vertrauen, Mut, Menschlichkeit und Hoffnung auf ein besseres Leben.

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    Cover des Buches Cat & Cole 1: Die letzte Generation (ISBN: 9783522505598)

    Bewertung zu "Cat & Cole 1: Die letzte Generation" von Emily Suvada

    Cat & Cole 1: Die letzte Generation
    buecher_traumerinvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Ich bin sehr froh, dass ich das Buch schließlich gelesen habe
    Eine Geschichte zum Verlieben und Mitfiebern

    Lange Zeit stand Cat & Cole in meinem Bücherregal. Irgendwie hat es mich nie wirklich angesprochen, ich habe es geschenkt bekommen. Letztlich dachte ich aber, dass es definitiv zu Schade wäre, ein Buch einfach einstauben zu lassen.
    Und ich bin wirklich froh, dass ich es getan habe!
    Angesichts der aktuellen Lage mit COVID-19 war das Buch sehr passend, obwohl ich vorher nicht wusste worum es gehen wird.
    Ein grandioser Roman, technische und wissenschaftliche Aspekte, wie ich es vorher noch nie gelesen habe. 
    Ein Virus hat sich ausgebreitet und viele Menschen sind erkrankt. Das bisher einzige Mittel zur Immunität: Fleisch der Infizierten essen...
    Cat ist die Tochter von einem begnadeten Wissenschaftler. Er arbeitet an einem Impfstoff gegen das tödliche Virus. Doch eines Tages wurde er von der Gruppe Cartaxus angeheuert und muss Cat alleine zurücklassen. Jahrelang hört Cat nichts von ihrem Vater, dennoch versucht sie sich in der Welt zurechtzufinden.
    Eines Tages kommt jemand zur Hütte in der Cat mit ihrem Vater zuvor gewohnt hat. Cole.
    Cole überbringt Cat die Nachricht, dass ihr Vater bei einem Hacker Angriff gestorben sei und er über Cole eine Nachricht an seine Tochter hat zukommen lassen. Cat, die einzige die anscheinend den Impfstoff entschlüsseln und an die Menschen verteilen kann.
    Gemeinsam mit Cole begibt sie sich auf den Weg zu einem Labor in Kanada. Doch vorher werden sie von Cartaxus und Skye, einer anderen Organisation, aufgehalten. Cat soll vor Ort den Impfstoff Entschlüsseln und der Menschheit zugänglich machen.
    Cat & Cole wurde von Emily Suvada geschrieben, eine Wissenschaftlerin. Daher bekommt man direkt noch ein besseres Gefühl um sich in die Geschichte einzuleben. Ein gut lesbarer Schreibstil, trotz dem wissenschaftlichen und technischen Schwerpunkt. Ich bin wirklich positiv überrascht und dieser dystopische Roman hat mir erneut gezeigt, dass man manchen Büchern einfach mal eine Chance geben muss. 
    Ich bin schon sehr gespannt auf die Fortsetzung "Cat & Cole: Ein grausames Spiel". 

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    Cover des Buches Das Flüstern der Magie (ISBN: 9783492705691)

    Bewertung zu "Das Flüstern der Magie" von Laura Kneidl

    Das Flüstern der Magie
    buecher_traumerinvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Ich habe mich sehr auf das Buch gefreut, hatte dementsprechend auch sehr hohe Erwartungen... die leider nicht erfüllt wurden.
    Leider enttäuscht, lohnt sich trotzdem

    Auf das Buch DFDM von Laura Kneidl habe ich mich sehr gefreut und hatte daher auch relativ hohe Erwartungen an das Buch. Leider haben sie sich nicht erfüllt. Das heißt nicht, dass das Buch schlecht war. Nein, ich fand es sogar echt toll. Aber es konnte mich nicht richtig fesseln. Zu Beginn hat sich die Geschichte etwas gezogen und es waren einige unerklärliche Szenen, wo ich mich gefragt habe, wie die jetzt in die Storyline passen. Erst ab etwas mehr als der Hälfte wurde die Geschichte spannender. Der Schreibstil jedoch, war wirklich super toll. Und schaut euch einfach dieses Cover an!! Ist es nicht ein absoluter Traum?

    Darum geht es:
    Spoiler:
    In dem Romantasy Roman geht es um die junge Fallon, die als Archivarin in einem Antiquariat in Edinburgh arbeitet. Als Archivarin ist es ihre Aufgabe, die Welt und vorallem die Menschen vor magischen Gegenständen zu schützen. Sie begibt sich auf die Suche nach eben diesen Gegenständen um sie letztendlich in ihrem Archiv zu verwahren. Natürlich finden sich auch allerlei nützliche magische Gegenstände darunter, die sie eventuell in ihren Alltag integriert hat. Als sie bei einem Besuch in einem Pub Reed kennenlernt hat sie eigentlich kein Interesse an ihm, bis ihr auffällt, dass Reed ihr "wahres ich" sehen kann. Fallon trägt -voralem in ihren "Einsätzen" gerne einen Traubefarbenen Mantel, der ihrem Gegenüber das sehen lässt, was er gerade sehen möchte. Also eigentlich nicht ihr wahres Ich. Trotzdem erkennt Reed SIE und nicht irgendeine Illusion. 
    Reed und Fallon kommen sich sehr schnell sehr nahe, hier sollte erwähnt werden, dass es sich bei dem Roman um ein Adult Fantasy handelt, da es auch zu intimen Szenen kommt. Aber -wie bereits auch auf dem Klappentext zu Lesen ist- klaut Reed Fallon die magischen Tarotkarten, welche sie von ihrem letzten Einsatz hat mitgehen lassen. Und da Fallon nicht gerade die ordentlichste Archivarin ist, lässt sie auch mal einige magische Dinge in ihrer Wohnung liegen, was Reed sehr gelegen kommt. Er verkauft die Karten an eine anonyme Person und da beginnt das Drama. Fallon ist außer sich und ärgert sich so kurzsichtig gewesen zu sein, Reed versteht natürlich nicht, wieso ausgerechnet diese Karten so wichtig für Fallon sind. Denn er weiß immerhin nichts von der Magie. 
    Er bietet Fallon an ihr bestmöglich bei der Suche zu helfen und begleitet sie. Leider führen ihre gesamten Ideen ins Chaos. 
    Wer und wieso das alles geschieht werde ich hier nicht erwähnen, ich möchte keinem den Spaß an dem Buch vorweg nehmen, daher verzeiht mir.

    Mein Eindruck:
    Wie ich bereits zu Beginn erwähnt habe, konnte mich die Geschichte leider nicht ganz in den Bann ziehen, wie ich es mir erhofft hatte. Die gesamte Geschichte hat sich ziemlich gezogen und am Ende kam alles auf einmal. Da hätte ich mir eher gewünscht, dass das Ende ein wenig ausformulierter und länger gewesen wäre, trotzdem war das Ende ziemlich gelungen. 
    Die Charaktere Fallon, Reed und Jess haben wir direkt gefallen. Alle drei haben so eine "kriminelle Energie", nur eben jeder auf ihre eigene Art und Weise. Zusammen funktionieren sie echt gut, wie vor allem zum Ende hin deutlich wird. 
    Auch die Idee von den magischen Gegenständen hat mir sehr gefallen, endlich geht es mal nicht nur um Hexen, Vampire, Geister, oder was auch sonst es für übernatürliche Wesen gibt. (Ich liebe Fantasy, aber trotzdem war es mal eine nette Abwechslung). 
    Trotzdem hat mir zu Beginn der Geschichte die Spannung gefehlt, alles hat sich sehr gezogen und dann PENG kam alles auf einmal. Die wirkliche Suche nach den Tarotkarten, verschiedene Unglücke und der Klick-Moment, wo Reed klar wird, was gerade passiert (hier lasse ich aus, was passiert, denn es wäre dann doch ein zu großer Spoiler und das wäre Schade euch vorweg  zu nehmen). 
    Ich gebe dem Buch gute 3,5 Sterne. Es hat mich zwar nicht überzeugt und vor allem der Anfang war mir eben zu langgezogen. Jedoch konnte das letzte Drittel nochmal einiges rausreißen und mich überzeugen. Was mich lange stutzig gemacht hat, waren die Kapitel-Überschriften, bis mir meine liebe Lesepartnerin gesagt hat, dass es sich wahrscheinlich um Namen von Tarotkarten handelt... ja, vielleicht habt ihr es bemerkt, ich habe keine Ahnung von Tarotkarten.
    Auch wenn ich bisher noch kein Buch der Autorin gelesen habe, würde ich aufjedenfall erneut ein Buch von Laura Kneidl kaufen! Ihr Schreibstil ist so flüssig und man fliegt förmlich über die Seiten und kann einfach mal abschalten. Wenn jemand so etwas schafft, dann handelt es sich um jemanden, mit großem Talent. 



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    Cover des Buches Hex (ISBN: 9783453319066)

    Bewertung zu "Hex" von Thomas Olde Heuvelt

    Hex
    buecher_traumerinvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Du sollst - den Ort nicht verlassen Du sollst - keine Fremden einladen Du sollst - nicht über die Hexe sprechen Grandios, gruselig, genia
    Ein Horrorroman par excellence

    Bisher habe ich noch nicht viel mit dem Horror-Genre zu tun gehabt, aber ich wurde tatsächlich sehr positiv überrascht. Zu Beginn habe ich mich noch etwas schwer getan mit dem Schreibstil und der Geschichte allgemein, aber ich glaube ich war da einfach noch nicht ganz auf Horror eingestellt. Wer weiß...
    Die zweite Hälfte des Buches habe ich in kurzer Zeit verschlungen, denn es wurde so spannend und gruselig, dass ich es schwer aus der Hand legen konnte.
    Es geht um den kleinen Ort, Black Spring in der Nähe von New York. Seit Jahrhunderten ist die Stadt und ihre Einwohner verflucht, denn sie können den Ort nicht länger als einen kurzen Zeitraum verlassen, andererseits werden sie verrückt und bekommen Selbstmordgedanken. Die Hexe Katherine de Wyler, die mit einem der ersten Schiffe nach Amerika kam ist die Black Rock Witch. Ihre Augen wurden vor langer Zeit zugenäht und ihre Lippen ebenfalls versiegelt, doch trotzdem konnte sie immer noch ihre Unruhe in der Stadt stiften. Die Einwohner konnten damit leben, sobald sie es erstmal erfahren haben, auch wenn es ein Schock war, natürlich. 
    Das Wichtigste jedoch: Du darfst nie und unter keinen Umständen die Nähte der Hexe entfernen, denn die Prophezeiung besagt, dass es sich dann um den letzten Tag  von Black Spring handeln wird...


    Tja, was soll ich zu der Geschichte sagen? Zu Beginn wird dem Leser erst einmal die Stadt und deren Bewohner nahegelegt. Wie sie sich verhalten, wie sie mit der Hexe leben und auch, wie neue Bewohner von dem Fluch erfahren...
    Später bekommt man einen Einblick in die "Mächte" der Hexe und was passiert, wenn man gegen die Regeln verstoßt. Nichts für schwache Nerven, wenn ihr mich fragt. Vor allem aber zum Ende hin wird die Geschichte unglaublich spannend und gruselig zugleich. Man möchte aufhören zu lesen, weil es einerseits so schrecklich ist und andererseits auch weiterlesen, weil man das Ende erfahren will...
    Für alle die noch nicht viele Horrorbücher gelesen haben, es gibt kein Happy End... was ich (auch wenn ich bereits Filme gesehen und ein Horrorbuch gelesen habe) fälschlicher Weise lange annahm und irgendwo auch gehofft habe. Tja, manchmal klappt es halt nicht sich an der eigenen Hoffnung festzuhalten.


    Mein Eindruck: 
    Auch wenn ich zunächst in den Schreibstil und die Erzählperspektive kommen musste - in den Kapiteln wird immer von einem auktorialen Erzähler berichtet, der sich immer auf verschiedene Charaktere ausrichtet -  hat mich das Buch fesseln können und ich wurde auch langsam warm, umso spannender es wurde, desto weniger habe ich damit irgendwelche Probleme gehabt.
    Die Geschichte hat mir sowieso sehr gefallen und das Cover ist auch echt gelungen. Was mir aber hier besonders gefallen hat war die Danksagung. Thomas Olde Heuvelt ist ein niederländischer Schriftsteller und ursprünglich spielt die Geschichte auch nicht in Black Spring, sondern in einem niederländischen Dorf. Jedoch beschreibt er, dass die Charakterzüge der Menschen in Black Spring noch immer dieselben haben, wie in der Originalen Version. Aber auch das Ende ist nun anders. Olde Heuvelt erzählt, dass er die Chance hatte seine erste veröffentlichte Version im Englischen noch einmal umzuschreiben und da hat er sich neben dem neuen Setting auch für ein neues Ende entschieden. Da mir das Buch so gut gefallen hat, möchte ich nun gerne die originale Version lesen und herausfinden, wie sich das Dorf verhält und wo er ursprünglich den Schlussstrich gezogen hat. Insgesamt 4,5/5 Sterne, eben für dieses grandiose Ende. 


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    Cover des Buches Die Bücher der Magi / Die Prophezeiung der Träger - Das erste Buch der Magi (ISBN: 9783750299641)

    Bewertung zu "Die Bücher der Magi / Die Prophezeiung der Träger - Das erste Buch der Magi" von Fanni Mehlhorn

    Die Bücher der Magi / Die Prophezeiung der Träger - Das erste Buch der Magi
    buecher_traumerinvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Eine schöne Fantasy-Geschichte, die es Wert ist gelesen zu werden!
    Lesenswerte Fantasy

    Erst einmal, worum geht es überhaupt? - Ein kleiner Einblick in den Klappentext: So hatte Lu sich ihre happy-seventeen Geburtstagsparty nicht vorgestellt. Anstatt zu feiern muss sie allein von Zuhause fliehen. Portale, Golems, Beschützer und Hüter. Auf einmal ist nichts mehr, wie es scheint. Als dann auch noch zwei Typen auftauchen, um sie zu irgendeiner Universität zu bringen ist sie fest davon überzeugt, dass hier irgendetwas gewaltig schiefläuft. Alles was sie bisher zu wissen glaubte, scheint mit einem Mal nicht mehr richtig zu sein, denn man erklärt ihr, sie sei kein Mensch, sondern eine Magi. Doch warum sie angegriffen wird und wer sie bedroht kann ihr niemand sagen.

    Von dem Schreibstil war ich direkt sehr begeistert. Die Geschichte von Lu lässt sich wunderbar leicht lesen und man kann sich dadurch auch sehr gut in die Welt der Magi einleben. Für meines Erachtens hat sich die Geschichte nicht gezogen und es gab immer einen roten Faden, an dem man sich entlanglesen konnte. 
    Die Charaktere, ja das ist so eine Sache.... zu Beginn konnte ich mich nicht ganz so gut mit Lu identifizieren, obwohl wir einige Dinge haben, die wir gemeinsam haben, irgendwas hat mich aber doch zu Beginn gestört. Ziemlich schnell konnte sich das aber ändern, vor allem dann wo man mehr über sie als Person erfahren hat. Noah... ja, Noah ist unser grummeliger Boy, den wir aber lieben! Auch wenn er mir manchmal mit seinen Stimmungsschwankungen auf den Keks gegangen ist. Ansonsten haben mir Wren und Iulius sehr gefallen. Wren ist sowas wie die neue Freundin von Lu und Iulius ist der sehr sympathisch wirkende Direktor.
    Mir hat einfach der gesamte Verlauf total gut gefallen und es gab auch tolle Spannungsbögen. Mit dem Ende kann man auch total leben, zum Glück kommen noch weitere Bände, aber das Buch könnte man auch alleinstehend lesen.
    Die Welt der Magi und die verschiedenen "Gaben" der Charaktere fand ich sehr interessant und ich liebe solche Gaben. Die Träger, worum es ja hauptsächlich geht, sind Lu und ihre neuen Freunde an der Universität. Eigentlich sind es immer nur wenige Träger in einer Generation, doch nicht bei dieser. Natürlich besitzt Lu, als Protagonistin, eine besondere Magie und hat auch irgendwie Problemchen mit der "Gegenseite". Aber das ganze ist überhaupt nicht überspitzt dargestellt. 
    Fazit: 
    Tatsächlich bin ich positiv von dem Buch überrascht und Fanni Mehlhorn konnte meine Erwartungen übertreffen. Ich bin sehr gespannt, auf die Fortsetzung der Reihe und würde jederzeit wieder in die Welt der Magi eintauchen, nur die Golems könnten mir liebendgerne fernbleiben...



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    Cover des Buches The Secret Book Club – Ein fast perfekter Liebesroman (ISBN: 9783499002649)

    Bewertung zu "The Secret Book Club – Ein fast perfekter Liebesroman" von Lyssa Kay Adams

    The Secret Book Club – Ein fast perfekter Liebesroman
    buecher_traumerinvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Ich hatte wirklich sehr hohe Erwartungen an dieses Buch. Ich meine, die Idee ist nochmal absolut krank genial, oder etwa nicht? Ein gemeiner
    Geniale Idee, ein Muss für jeden der Bücher liebt

    Nun, was soll ich sagen? Ich hatte wirklich sehr hohe Erwartungen an dieses Buch. Ich meine, die Idee ist nochmal absolut krank genial, oder etwa nicht? Ein gemeiner Buchclub, in dem Männer Liebesromane lesen um ihre Frauen besser zu verstehen. Wow. Ich war direkt total begeistert, als ich von dem Buch gehört habe.
    Und jetzt habe ich es gelesen und beendet und wurde - zum Glück- nicht enttäuscht!
    Bei "The secret Book Club" handelt es sich um ein Bromanke-Roman. Also eine gute Männerfreundschaft. ich habe tatsächlich noch kein anderes Buch in diese Richtung gelesen. Gavin Scott ist ein sehr bekannter Baseball Spieler, aber leider läuft es in seiner Ehe ganz und gar nicht so grandios. Seit drei Jahren ist Gavin mit Thea verheiratet, nun e scheint viel mehr wie eine Ehe, die auf Grund dessen geschlossen wurde, da Thea schwanger wurde. Ab diesem Moment ging es in der Beziehung leider eher bergab. Nach einem heftigen Streit, schmeißt Thea Gavin raus und denkt sogar allen Ernstes über eine Scheidung nach. 
    Aber Gavin liebt Thea und möchte alles daran setzen sie wieder zurückzugewinnen. Dafür erhält er Unterstützung von seinen Freunden und Teammitgliedern, die einen "Secret Bookclub" gegründet haben. Gavin hält das ganze zunächst für einen schlechten Scherz, aber nachdem er dei ersten Kapitel der Liebesschnulze gelesen hat und es versucht auf seine eigene Ehe anzuwenden, ist er doch sehr überrascht.

    Trotz der auktorialen Erzählweise wechseln die Perspektiven immer zwischen Thea und Gavin hin und her und man erhält einen tollen Einblick in die Gedanken- aber auch die Gefühlswelt der beiden, was ich so auch noch nicht oft in dieser Form hatte. Auch der Schreibstil spricht für sich, es ist super angenehm gewesen dieses Buch zu lesen. Dann noch diese Einzigartigkeit der Idee, ich meine, es gibt viele NA Romane, die immer das selbe Spielchen haben. Aber in diesem grandiosen Buch, ist es überhaupt nicht der Fall, denn so etwas kannte ich zuvor nicht und habe auch noch nie davon gehört.

    Zu dem Verlauf der Geschichte kann ich auch fast nur positives anbringen. Mir hat dei Entwicklung der Beziehung zwischen Gavin und Thea wirklich sehr gefallen und mir hat auch gefallen, dass Gavin nicht einfach nur ein heißer, durchtrainierter Baseballspieler ist, denn er hat auch seine Schwäche, nämlich das Stottern. Bei Thea scheint es, als hätte sie mit der Ehe ihr altes Ich verloren und ist eher zur Spielerfrau und Mutter "mutiert". Es war schön mit anzusehen, wie sie die Freiheit von ihrem Mann nutzte um sich auf eigene Beine zu stellen, sich für das College bewarb und schließlich auch selbst einsah, dass nicht alles allein Gavins Schuld war. Diese Einsicht, hat ihr viel eingebracht als Charakter. Auch die Entwicklung der Beziehung von "Ehe ist im Arsch", über "Ok, wir versuchen es, aber mach dir keine Hoffnungen", zu "Ich liebe dich", fand ich sehr authentisch, sowohl aus der Sicht von Thea, aber auch aus der Sicht von Gavin. Das hat mir wirklich toll gefallen, dass diese Authentizität da war. Ich hätte mir vielleicht ein paar mehr Seiten und "ein Schritt vor und dafür zwei Schritte zurück" gewünscht, aber auch ein Buch ist nun einmal begrenzt. 


    "The Secret Bookclub" gehört definitiv zu einem meiner Jahreshiglights, denn ich bin so fasziniert von dieser Buch-Idee und begeistert von der Umsetzung. Ich bin sehr gespannt, wie es weiter gehen wird.

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    Cover des Buches Letztendlich geht es nur um dich (ISBN: 9783596035458)

    Bewertung zu "Letztendlich geht es nur um dich" von David Levithan

    Letztendlich geht es nur um dich
    buecher_traumerinvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Auch wenn man es nicht vermutet, steckt ein sehr tiefgründiges Thema dahinter...
    Tiefgründiger Roman

    Bei "Letztendlich geht es nur um dich" handelt es sich um die Fortsetzung zu der Geschichte "Letztendlich sind wird dem Universum egal". In diesem Teil wird jedoch nicht aus der Sicht von A in verschiedenen Körpern geschrieben, sondern aus der Sicht von Rhiannon, die durch einige Zufälle auf die Personen, in denen A steckt trifft.Für alle, die den ersten Teil nicht gelesen haben; A ist jemand, der/die jeden morgen in dem Körper eines anderen Menschen aufwacht. Dabei handelt es sich häufig um jemanden im selben Alter und immer in nicht allzu weiter Entfernung von einem bestimmten Ort. Jeden Tag muss A sich also in ein neues Leben einfinden und sein/ihr Ziel ist es dabei möglichst wenig in dem Leben des wenigen zu bewegen.
    Eines Tages ist er in dem Körper von Rhiannon festem Freund, Justin. An dem Tag verhält sich der Justin, den Rhiannon kennt anders und sie hat die Hoffnung, dass hinter dem Jungen, den sie kennt doch jemand mit einem weichen Kern steckt. Was sie aber erst später erfährt, dabei handelt es sich um A. 
    Durch einige Zufälle "laufen sie sich öfters über den Weg" und sie verlieben sich ineinander. Sie legen an manchen Tagen mehrere Stunden Fahrt zurück um sich zu sehen.
    Das Buch hat mir auch wieder gefallen, wobei ich den ersten Teil dann aber doch besser gefunden habe. Es ließ sich total leicht lesen und ich kam schnell wieder in die Welt von A und Rhiannon rein, obwohl ich den ersten Teil vor längerer Zeit gelesen habe.
    Wenn mich jemand fragen würde, welche Themen in dem Buch behandelt werden, würde ich sagen, dass es u.a. um die inneren Werte geht. Rhiannon verliebt sich in A, manchmal findet sie auch seine "Hülle" interessant, aber sie muss sich jedes Mal auf ein neues Äußerliches einstellen. In Bezug auf viele aktuelle Themen würde ich auch den Aspekt der verschiedenen Sender nennen. Immerhin ist nicht bekannt, ob A nun ein Junge oder ein Mädchen ist -von dem Wesen her. Äußerlich ist er/sie jeden Tag jemand anderes.
    Was auch in dem Buch in den Gesprächen zwischen Rhiannon und A aufkommt, aber auch mir und wahrscheinlich anderen Lesern vorschwebt.... Ist es richtig einen anderen Körper zu "bedienen" und die Möglichkeit (!) zu haben, das Leben desjenigen auf den Kopf zu stellen?
    A kann sich immerhin nicht aussuchen, wer er/sie an einem neuen Tag ist. Und nicht immer lassen sich Veränderungen im Leben eines anderen vermeiden. Bspw. hat er "in einem Körper" mit dem Vater derjenigen geredet um ihr das Leben zu retten, weil sie Suizid begehen wollte. Ist es zumbeispiel hier richtig gewesen, dass er quasi ihr Leben gerettet hat?

    Ist es Richtig einen anderen Körper zu bedienen und das Leben auf den Kopf zu stellen?



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    Cover des Buches Truly (ISBN: 9783736312968)

    Bewertung zu "Truly" von Ava Reed

    Truly
    buecher_traumerinvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Einfach herrlich für einen Sommertag, leichte Geschichte und wunderbar sich einzulesen
    Truly

    Als ich gehört habe, dass Ava ein neues Buch -und dazu noch einen NA-Roman- veröffentlicht, wurde ich direkt hellhörig und habe mir das Buch auch vorbestellt.
    Die Geschichte um Andy und Cooper hat mir schon zu Beginn sehr gut gefallen. Ich kam ziemlich schnell in die Geschichte rein und der Schreibstil war, wie ich es bereits aus einem anderen Buch von Ava kannte, sehr angenehm. 


    Zum Inhalt:
    Andie kommt endlich nach Seattle um dort zu studieren. Für den Anfang kommt sie erst ein Mal bei ihrer besten Freundin June unter. Junge wohnt, gemeinsam mit ihrer Mitbewohnerin in einem Wohnheim der Uni. Da Andie noch keine Wohnung oder Ähnliches gefunden hat, war der Plan, für den Beginn dort zu schlafen. In Seattle angekommen sucht sie sich auch direkt einen Job und hat großes Glück, als sie in einem Club die Zusage bekommt, als Kellnerin dort zu arbeiten. Auch wenn sie keinerlei Erfahrungen hat bringt sie wisch ein, immerhin braucht sie das Geld wirklich dringen.
    Ein guter Start, wie es scheint. Doch auf Andie kommen einige kleine Probleme zu, die es zu bewältigen gilt.

    Meine Meinung:
    Wie bereits erwähnt, kam ich sehr gut mit dem Schreibstil, klar. In Andie als Protagonistin konnte ich mich auch ziemlich gut versetzen. Sie ist schüchtern, aber nicht extrem, trotzdem aufgeschlossen für Neues und sie hat ebenfalls einen Ordnungsfimmel und liebt es zu planen.
    Mit Cooper, dem anderein Protagonisten, aus dessen Sicht ebenfalls erzählt wird, Konnte ich mich leider weniger gut identifizieren. Nicht nur, weil ich kein Typ bin...
    Einerseits ist er offen und direkt und benimmt sich manchmal wie ein Idiot. Dann hingegen ist er manchmal super lieb und offen, auch Andie gegenüber. Trotzdem hat er immer so seine kleinen „Stimmungsschwankungen“, wie ich es nun einmal liebevoll ausdrücken möchte.   
    Die Nebenfiguren haben mir sehr gut gefallen, ins Besondere June und Mason, die beiden sind mir total ans Herz gewachsen und ich mag einfach ihr Verhalten und ihre Art.
    Zur Geschichte an sich kann ich nichts aussetzen, ich habe es genossen das Buch zu lesen und habe es auch ziemlich schnell beendet. Wer hier aber einen tiefgründigen New Adult Roman erwartet ist falsch. Bei Truly handelt es sich um einen schönen Roman mit viel Wahrheiten, aber wenig Drama. Natürlich darf ein wenig nie fehlen, aber ich habe es sehr genossen, dass es hier etwas „ruhiger“ zu ging.
    Allgemein möchte ich dem Buch 4,5/5 Sternen geben. Ich kann es euch allen nur empfehlen, vor allem dann, wenn ihr Lust auf einen leichten Roman an einem warmen Sommertag habt. 

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