carolawolff

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Rezensionen und Bewertungen

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    Cover des Buches Wer früher plant, ist nicht gleich tot (ISBN: 9783442142408)

    Bewertung zu "Wer früher plant, ist nicht gleich tot" von Janine Berg-Peer

    Wer früher plant, ist nicht gleich tot
    carolawolffvor 14 Tagen
    Champagner gegen Demenz

    Wie möchte ich mein Alter gestalten, was für Möglichkeiten habe ich (und welche nicht?)

    Die Autorin Janine Berg-Peer stellt sich furchtlos und unerschrocken diesen Fragen (und auch etlichen anderen, die unterwegs auftauchen). Sie nimmt uns mit auf ihre Recherche-Tour, lässt uns teilhaben an Arzt- und Behördengesprächen und als Leserin habe ich oftmals geschwankt zwischen Lachen, Weinen und Wut.

    Altersdiskriminierung, Kampf mit sturen Institutionen und Behörden, Umgang mit verständnislosen Ärzten: die Autorin hat alles erlebt. Das Wunderbare daran: sie hat weder ihren Mut noch ihren (manchmal ganz fantastisch schwarzen) Humor unterwegs verloren, und vor allem, sie hat das alles für uns gut aufbereitet und handlich verpackt mit vielen guten Tipps und Ideen versehen.

    Ob Patientenverfügung, Death Cleaning, Sarg-Club oder die Funktionsweise eines Krematoriums, ich weiß jetzt, was alles auf mich zukommen kann und bin gewappnet.

    Eines meiner Lieblingszitate:

    „Kreuzfahrtschiffe sind zwar Klimakiller aber ein Paradies für alte Menschen. Alles ist dort behindertengerecht ausgestattet, und es gibt dort auch immer eine Kranken- und Dialysestation und ausreichend Särge.“

    (Ich musste beim Lesen laut lachen)

    Ich hoffe, die Autorin bleibt uns noch lange erhalten und bin schon sehr gespannt auf ihr nächstes Projekt.

    In diesem Sinne: große Leseempfehlung!

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    Cover des Buches Zerrissene Erde (ISBN: 9783426521786)

    Bewertung zu "Zerrissene Erde" von N. K. Jemisin

    Zerrissene Erde
    carolawolffvor 17 Tagen
    Eindrücklich

    Starke Figuren, eine lebendige und doch dem Untergang geweihte Welt und eine eindrückliche Warnung vor Diskriminierung und Ausgrenzung. Dazu noch sehr spannend und mit einigen unerwarteten Wendungen zum Ende hin. Bin schon sehr gespannt auf den zweiten Band. Große Leseempfehlung!

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    Cover des Buches Der Bär und die Nachtigall (ISBN: 9783453320031)

    Bewertung zu "Der Bär und die Nachtigall" von Katherine Arden

    Der Bär und die Nachtigall
    carolawolffvor einem Monat
    Kurzmeinung: Moderne Version alter Russischer Märchen und Mythen. Frostdämonen, Bären und eine Frau, die sich nicht unterkriegen lässt. Wunderbar.
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    Cover des Buches Das dunkle Herz des Waldes (ISBN: 9783570312445)

    Bewertung zu "Das dunkle Herz des Waldes" von Naomi Novik

    Das dunkle Herz des Waldes
    carolawolffvor einem Monat
    Kurzmeinung: Absolut fesselnd. Große Leseempfehlung.
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    Cover des Buches Das kalte Reich des Silbers (ISBN: 9783570313909)

    Bewertung zu "Das kalte Reich des Silbers" von Naomi Novik

    Das kalte Reich des Silbers
    carolawolffvor 17 Tagen
    Kurzmeinung: Zwei starke Frauen in phantastischem Wintersetting. Habs sehr genossen.
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    Cover des Buches The Near Witch (ISBN: 9781789091144)

    Bewertung zu "The Near Witch" von V. E. Schwab

    The Near Witch
    carolawolffvor einem Monat
    Kurzmeinung: Fantastisch poetisch.
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    Cover des Buches Die Kinder der Zeit (ISBN: 9783453318984)

    Bewertung zu "Die Kinder der Zeit" von Adrian Tchaikovsky

    Die Kinder der Zeit
    carolawolffvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Genial gemacht, in kurzer Zeit verschlungen. Absolute Leseempfehlung.
    Lesefutter fürs Gehirn

    Ich habe ja bereits letztes Jahr von Adrian Tchaikovsky den Roman Dogs of War gelesen und war restlos begeistert. Dieser hier ist ebenso genial, wenn nicht sogar genialer (kann man das überhaupt noch steigern?)

    In einer Zukunft, in der wir es erfolgreich geschafft haben, unseren Planeten unbewohnbar zu machen, irrt ein Raumschiff mit den letzten, künstlich in Schlaf versetzten Menschen durch das All auf der Suche nach einem bewohnbaren Planeten.

    Sie finden auch tatsächlich einen, der jedoch das Ziel einer früheren Terraform-Mission gewesen ist. Diese Mission hat einige unerwartete Ergebnisse hervorgebracht, und die Menschen müssen sich nun mit einer von ihren Vorfahren erschaffenen intelligenten Spezies auseinandersetzen, die den Planeten für sich beansprucht.

    Geschrieben abwechselnd aus der Sicht der verzweifelten Astronauten, aber auch aus der der nicht minder verzweifelten (und sehr viel schlaueren) Spezies, ein unglaublich spannender Roman darüber, was für Folgen es haben kann, Gott zu spielen (oder den Wunsch zu haben, einer zu sein).

    Man merkt, dass der Autor sowohl Zoologie als auch Psychologie studiert hat, aber er kann auch noch gut erzählen! Kein Wunder, dass er für diesen Roman den renommierten Arthur C. Clarke Award bekam.

    Es ist ein dicker Wälzer, und ich habe ihn in knapp einer Woche regelrecht verschlungen.

    Absolute Leseempfehlung!

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    Cover des Buches Au revoir, Tegel (ISBN: 9783955520434)

    Bewertung zu "Au revoir, Tegel" von Bettina Kerwien

    Au revoir, Tegel
    carolawolffvor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Die Reise in die Vergangenheit ist wunderbar recherchiert und atmosphärisch dicht, das Personal herrlich skurril. Macht einfach Spaß.
    Bluna mit Eierlikör

    Peter Kappe sieht aus wie ein leicht verhuschter Jesus, ist ein Pazifist und obendrein noch Psychologe. Und trotz allem (oder vielleicht auch gerade deshalb) Kriminalkommissar zur Anstellung in der Berliner Mordkommission. Und sein erster Fall hat es in sich: auf dem Gepäcklaufband des neu eröffneten Flughafens Tegel dreht eine Leiche ihre Runden.
    Es ist der bekannte Konzertveranstalter Karl „Kalle“ Rosen.
    War es René Bliss, eine sexy Chansonsängerin, die eigentlich Renate Marotzke heißt und Rosen viel Geld schuldet? Oder ihr Freund Marc Monroe, Spitzname „Der Singspargel“, aus purer Eifersucht? Und was hatte der französische Leutnant-Colonel Pelletier in der Nähe des Tatorts verloren?
    Bettina Kerwien lässt den armen Kappe ganz schön rotieren, und als Leser verfolgen wir es genüßlich mit. Wir trinken Bluna mit Eierlikör, treffen Frank Zander in einer Bar und erfahren, dass der neue Flughafen wie ein Beton-Ufo aussieht, während Kappe nicht nur mit immer mehr Verdächtigen konfrontiert wird, sondern auch mit einem sehr persönlichen Angriff fertig werden muss.
    Die Reise in die Vergangenheit ist wunderbar recherchiert und atmosphärisch dicht, sie wird so lebendig, dass man sie beinahe riechen kann:
    „Auf der Frontscheibe von Kappes übersichtlichem Opel Rekord liegt der gefrorene Nebel des nahen Lietzensees. Kappe startet den Motor. Das Lenkrad ist kalt, die Lenkradschaltung klamm. Der Morgen riecht nach nassem Hund.“ (S. 21)
    Kerwien fährt ein prachtvoll-skurriles Personal auf. Da ist z.B. die Gerichtsmedizinerin Doreen Niedergesäß, ein formidables Prachtweib, die sich von nichts und niemandem kleinreden lässt. Oder die mysteriöse Bestatterin Mambo Bajou, die geradewegs aus dem aktuellen James Bond Film gestiegen sein könnte.
    Und dann gibt es immer wieder diese herrlichen Formulierungen, die einen beim Lesen oftmals kichern lassen:
    „Ein Snob ist wie ein Königspudel: Schwer zu beschreiben, aber man erkennt ihn, wenn man ihn sieht.“ (S. 29)
    Das Ende ist … aber lest lieber selbst!
    Bettina Kerwien hat ein kleines Meisterstückchen abgeliefert, das glänzend unterhält und Lust auf mehr macht. Vielleicht darf sie ja demnächst wieder einen Kappe zu der Reihe „Es geschah in Berlin“ beisteuern? Ich freue mich jedenfalls jetzt schon darauf.

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    Cover des Buches Des Teufels Gebetbuch (ISBN: 9783426517802)

    Bewertung zu "Des Teufels Gebetbuch" von Markus Heitz

    Des Teufels Gebetbuch
    carolawolffvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Goethe, Pudel und ein mörderisches Kartenspiel. Sehr unterhaltsam!
    Goethe, Pudel und ein mörderisches Kartenspiel

    Mit großer Spannung und viel Vergnügen gelesen: Markus Heitz‘ Des Teufels Gebetbuch (so pflegte die Kirche früher Kartenspiele zu bezeichnen). In diesem Buch geht es um ein wunderschön gestaltetes, doch wahrhaftig teuflisches Kartenspiel. Jeder, der eine der Karten berührt, gerät unter ihren Bann. Das Spiel scheint einen eigenen Willen zu haben, und der ist seeeehr böse. Die Handlung spielt in zwei gekonnt miteinander verflochtenen Ebenen: die Herkunft/Herstellung des Kartenspiels in Leipzig Anno 1768 und dessen mörderischen Auswirkungen auf eine bunte gemischte Gruppe Menschen in der Jetzt-Zeit.

    Abgesehen davon, dass man (so nebenbei) einiges Interessante über die Entwicklung von Kartenspielen erfährt und (natürlich) spannend unterhalten wird, hat mir auch sehr gefallen, dass in Leipzig der junge Student Goethe auftaucht. Er wird u.a. mit einem schwarzen Pudel konfrontiert und der geneigte Leser/die geneigte Leserin weiß am Ende schließlich, wo er seine Inspiration für den Faust hergenommen hat.

    Absolute Leseempfehlung (und immer schön auf das Pik-Ass achten).

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    Cover des Buches Die Klinge des Schicksals (ISBN: 9783426654484)

    Bewertung zu "Die Klinge des Schicksals" von Markus Heitz

    Die Klinge des Schicksals
    carolawolffvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Heitz erschafft eine lebendige, farbenprächtige Welt voller fantastischer Geschöpfe und Begebenheiten, in die ich sehr gerne eingetaucht bin
    Heldin in den besten Jahren

    Sie hat einen langen, weißen Zopf, und einige Falten im Gesicht. Aber das ist auch schon alles, was auf das Alter der ‚Klinge des Schicksals‘ hinweist. Die erfahrene Kriegerin Danèstra, eine Legende in ihrer Heimat, hat sich eigentlich auf ihr Gut zurückgezogen, doch die traurige Geschichte einer jungen Frau schickt sie erneut in den Kampf für Gerechtigkeit. Nur, kann es sein, das sich die Klinge diesmal irrt?

    Heitz erschafft eine bunte, lebendige, farbenprächtige Welt voller fantastischer Geschöpfe und Begebenheiten, in die ich als Leserin sehr gerne eingetaucht bin. Endlich mal wieder eine Heldin, noch dazu eine etwas ältere. Danèstra muss nicht nur gegen Ungeheuer und Magie kämpfen, sondern auch gegen Vorurteile, und das tut sie mit unnachahmlicher Kraft und großem Können. Ich hätte mir allerdings gewünscht, dass sie auch ein wenig mehr mit den altersbedingten körperlichen Problemen zu tun gehabt hätte (Rheuma? Arthrose?), was sie in meinen Augen noch glaubhafter gemacht hätte. Aber das nur nebenbei.

    Ansonsten: Leseempfehlung!

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    Über mich

    Carola Wolff lebt in Berlin, zusammen mit Stapeln ungezogener Bücher, die überall herum lümmeln und einer extensiven Sammlung literarischer Teebecher. Sie ist gelernte Buchhändlerin, hat einen BA in englischer Literatur und ein Faible für alles Britische. Als Autorin, die sowohl bei Verlagen als auch als Selfpublisherin veröffentlicht, hat sie den zweiten Platz beim Autoren@LeipzigAward erreicht, war auf der Auswahlliste des Leserpreises von LovelyBooks vertreten und gewann einen Fanfiction-Preis. In ihren Romanen und Geschichten tummeln sich u.a. eine erfolglose Selbstmörderin (Mein erster Selbstmord), ein im Park ausgesetzter Mann (Ein Mann zum Mitnehmen), ein verliebter Teufel (Ladies Night) und sprechende Raben (Ausgerechnet Muse). Wenn Carola nicht gerade völlig selbstvergessen ihre Computertastatur bearbeitet, kann man sie in Buchläden beim verzückten Schnüffeln an frisch Gedrucktem erwischen oder in Papeterien auf der Jagd nach schönen Notizbüchern beobachten. Ihr größter Wunsch: eine Handtasche, die innen drin so groß ist wie die Tardis (ja, sie ist ein großer Doctor Who Fan). Wer mehr über sprechende Raben und magische Musenküsse wissen möchte, der sei hiermit herzlich eingeladen, Carola auf Twitter, Facebook oder ihrer Homepage www.carolawolff.de beim Schreiben zu begleiten.

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    Romane, Fantasy, Science-Fiction

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