danielle_merlo

  • Mitglied seit 20.05.2020
  • 2 Freunde
  • 36 Bücher
  • 27 Rezensionen
  • 28 Bewertungen (Ø 4.07)

Rezensionen und Bewertungen

Filtern:
  • 5 Sterne10
  • 4 Sterne12
  • 3 Sterne4
  • 2 Sterne2
  • 1 Stern0
  • Sortieren:
    Cover des Buches New Earth Project: Tödliche Hoffnung (ISBN: B08BRYLNTV)

    Bewertung zu "New Earth Project: Tödliche Hoffnung" von David Moitet

    New Earth Project: Tödliche Hoffnung
    danielle_merlovor einem Tag
    Kurzmeinung: Wunderschön und schrecklich zeigt das Buch einem die tiefen Abgründe der Menschheit.
    Extrem fesselnd

    Wir befinden uns im Jahre 2125. Klimawandel und Smog haben sich der Erde angenommen. Nur die Oberschicht kann sich ein Leben unter einer der Kuppeln leisten, wo sie davon ungestört leben können. Ein Grossteil der Bevölkerung jedoch lebt in unsicheren Slums. So auch die 15-jährige Isis.
    Durch einen glücklichen Zwischenfall lernt sie Orion kennen, der Sohn des bedeutendsten und reichsten Geschäftsmannes der Welt.
    Dieser leitet das New Earth Project, dessen Ziel es ist, die Überbevölkerung der Erde zu beenden. Wöchentlich werden eine Million Menschen von der Lotterie auserkoren, die mit einem Raumschiff zur New Earth transportiert werden sollen, wo sie ein neues, sorgenfreies Leben starten können.


    Trotz der sozialen Unterschiede entwickeln Isis und Orion Gefühle füreinander. Doch als Isis’ Familie ein Ticket zu New Earth gewinnt, macht Orion einen verstörenden Fund…


    Der Schreibstil ist eher nüchtern und lässt sich gut lesen, so hatte ich das Buch in einem Rutsch durch. Ich fand es sehr interessant, dass die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven geschrieben wurde. Die Aufteilung war meiner Meinung nach sehr passend. Es wurde nicht zu oft gewechselt und da die Kapitel eher kurz waren, war es angenehm, dass manchmal mehrere nacheinander aus derselben Perspektive erzählt wurden.
     Ich lese generell gerne Geschichten, die in der Zukunft spielen, da jeder seine eigene Vorstellung davon hat und so die Bücher sehr individuell sind. So hat mich auch dieses nicht enttäuscht. Die Handlung war spannend und wurde gegen Ende immer nervenaufreibender. Ich habe richtig mit den Charakteren mitgefiebert und sogar die eine oder andere Träne geweint.


    Wo wir schon bei den Charakteren sind: Isis mochte ich von Anfang an. Der Ehrgeiz, den sie an den Tag legte, um ihrer Familie ein besseres Leben zu ermöglichen, machte sie mir sofort sympathisch. Ich bewunderte sie für ihren scharfen Verstand und ihren Mut. Orion genauso. Auch wenn er aus einer ganz anderen sozialen Schicht stammt als Isis, sind sich die beiden doch unglaublich ähnlich. Die ganzen Vorurteile haben mich beim Lesen einfach wahnsinnig gemacht. Wer weiss wie viel früher sie sich kennengelernt hätten, ohne.
     Auch die anderen Charaktere fand ich sehr gut beschrieben. Besonders gut gefiel mir Karima. Sie hatte so eine eigene Art, die ich sehr bemerkenswert fand und Hoffnung vermittelte. Auch diese leichte übernatürliche Anspielung, als sie Isis’ Gedanken beigewohnt hatte, fand ich aufregend. Ich kann gar nicht genau sagen weshalb, aber diese Szene hat mich fasziniert.


    ACHTUNG SPOILER!!


    Als später die ganze schreckliche Wahrheit herauskam, musste ich an den Völkermord im zweiten Weltkrieg denken. So krass, dass Meschen wirklich zu so etwas fähig sind.
    Was mir am meisten Angst macht, ist die Möglichkeit, dass sich alles so oder so ähnlich zutragen könnte. Wir sollten wirklich mehr achtgeben zu unserem schönen Planten und ihn nicht als selbstverständlich erachten, denn die Klimaerwärmung und der Smog waren ja eigentlich die Auslöser des Ganzen.


    Fazit: Ein wunderbares und zugleich schreckliches Buch, das einem die Abgründe der Menschheit vor Augen führt. Wenn es einen erst einmal gepackt hat, lässt es nicht mehr los bis man fertig ist.

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    Cover des Buches Blutengel: Nathanael (ISBN: 9783962153229)

    Bewertung zu "Blutengel: Nathanael" von Kim Landers

    Blutengel: Nathanael
    danielle_merlovor 4 Tagen
    Kurzmeinung: Die Spannung wurde perfekt aufgebaut, doch die Liebesgeschichte hat mich nicht ganz überzeugt.
    Spannend vom Anfang bis zum Ende

    Tessa kann es kaum glauben, als ihre beste Freundin sich von einem Hochhaus stürzt. Ein Selbstmord passt überhaupt nicht zu ihr. Und was ist mit den vielen anderen Suiziden in New York? Ist das ein Zufall?
    Als Tessa weiter nachforscht, entdeckt sie, dass die Welt, wie sie sie kennt, nur ein Trugbild ist und Dämonen und Engel nicht nur Geschichten sind. Dabei lernt sie den düsteren, aber ziemlich heissen Nathanael kennen, der sie sofort in seinen Bann zieht.
    Was sie noch nicht weiss, Nathanael ist ein Blutengel und es ist seine Aufgabe, die Welt von Dämonen zu befreien.
     Bald geraten die Beiden in einen Wirrwarr aus Tod und Dämonen, während sie versuchen das Rätsel um die Suizide zu lösen.

    Obwohl das Buch eigentlich nicht meinem üblichen Beuteschema angehört, wollte ich es gerne lesen, nicht zuletzt des Covers wegen. Und ich muss sagen, dass es mir wirklich gut gefallen hat und ich nicht mehr aufhören konnte zu lesen.
    Der Schreibstil war echt super und ich habe unglaublich schnell in das Buch hineingefunden. Es war fesselnd und ich habe mit den Charakteren mitgefiebert, als ginge es um mein eigenes Leben.
    Es ist immer etwas passiert und mir wurde nie langweilig.
    Auch die Charaktere mochte ich sehr, vor allem Tessa. Sie hat eine tolle Veränderung durchgemacht. Obwohl sie schon am Anfang eine selbstbewusste Frau war, die wusste, was sie wollte, hat sie mir gegen Ende noch besser gefallen. Sie wurde von Kapitel zu Kapitel mutiger.
    Bei Nathanael gefiel mir die Veränderung fast genauso gut. Er hat mehr und mehr realisiert, dass Liebe keine Schwäche, sondern eine Stärke ist.
    Jedoch ging es mir bei den Beiden etwas zu schnell. Sie kannten sich kaum, hatten noch nie ein Wort miteinander gewechselt, da knutschten sie schon herum. Zudem dachte Nathanael darüber nach, ob er nun Gefühle für Tessa hatte oder nicht, wo er doch noch gar nichts über sie wusste und kaum mit ihr geredet hat. Am meisten gestört hat mich die Bemerkung, sie habe alles was er begehrte: Anmut und Schönheit. Das war mir dann schon ein bisschen zu oberflächlich. Als hätte eine Frau nichts anderes zu bieten. Zum Glück wurde später noch erwähnt, dass er auch andere Eigenschaften schätzt, so konnte ich es ihm nochmal knapp verzeihen.
    Trotzdem finde ich die Liebe zwischen den beiden etwas zu plötzlich. Natürlich kann man sich von jemanden den man nicht kennt stark angezogen fühlen, aber echte Gefühle? Ich weiss nicht.
    Obwohl mich das etwas gestört hat, war der Rest des Buches so spannend, dass es mir irgendwann gar nicht mehr aufgefallen ist. Und gegen Ende waren die Beiden echt süss.
     Das einziges richtiges Problem war meine Unwissenheit bezüglich dem ganzen Engelszeug. Ich bin eher an die griechische Mythologie gewöhnt und musste so öfters mal etwas googlen😉

    Fazit: Ein sehr spannendes Buch mit einem erotischen Touch. Die perfekte Mischung, die einen voll und ganz in ihren Bann zieht. Lange hatte ich keine Ahnung was abging, der Spannungsbogen war genau richtig aufgebaut. Nur die Liebesgeschichte hat mich nicht zu hundert Prozent überzeugt.

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    Cover des Buches Die Chroniken von Mistle End 1: Der Greif erwacht (ISBN: 9783522185400)

    Bewertung zu "Die Chroniken von Mistle End 1: Der Greif erwacht" von Benedict Mirow

    Die Chroniken von Mistle End 1: Der Greif erwacht
    danielle_merlovor 6 Tagen
    Kurzmeinung: Ein absolut perfektes Buch.
    Ein Meisterwerk

    Cedrik zieht mit seinem Vater in das geheimnisvolle Dorf «Mistle End» in den schottischen Highlands, da dieser eine Anstellung als Lehrer bekommen hat. Anfangs ist Cedrik nicht sonderlich begeistert, doch das ändert sich schnell, als er die Geschwister Elliot und Emily kennenlernt. Durch sie erfährt er von der magischen Kraft dieses Ortes und seinen Bewohnern.
    Was er noch nicht weiss – er ist selbst nicht ganz so unmagisch, wie er denkt. Doch bevor sich seine magische Kraft entfaltet, muss er die Greifenprüfung bestehen.
     Niemand ahnt, was das für Konsequenzen mit sich zieht und schon bald ist das Dorf in Aufruhr.

    Wow! Ich fand das Buch einfach mega. Am liebsten würde ich es mit sechs Sternen bewerten.
    Benedikt Mirows Schreibstil ist wunderschön: Bildlich, lebendig, leicht zu verstehen und definitiv magisch. Ich hatte vom ersten bis zum letzten Moment hin ein unglaubliches Kopfkino, das man durchaus mit einem Oscar hätte belohnen können. Und das, nur dank dem tollen Stil.
    Genauso wunderbar fand ich den Schauplatz. Die schottischen Highlands fand ich schon zuvor sehr faszinierend, doch seit ich das Buch gelesen habe, will ich unbedingt dorthin reisen. In meinem Kopf ist schon alles geplant😉
    Die magische Kraft von Mistle End hat mich verzaubert und in ihren Bann gezogen. Vor allem Cedriks Haus hätte ich gerne Mal einen Besuch abgestattet. Und natürlich auch der Bibliothek. Und einem Baumhaus der Elben. Ach, was! Ich möchte das ganze Dorf sehen und dann nie wieder verschwinden, so schön war es.
    Die Charaktere fand ich gut ausbalanciert. Cedrik mochte ich von Anfang an. Er ist ein anständiger, fantasievoller Junge mit einem guten Herzen. Auch Emily und Elliot gefielen mir. Die drei ergänzten sich perfekt und gaben somit ein lustiges Trio ab.
    ACHTUNG SPOILER!
    Crutch mochte ich eigentlich auch wirklich gerne. Ich fand es so daneben, wie die anderen ihn behandelt haben (auch Emily und Elliot). Da kann ich ihn auch verstehen, dass er den Schildhexen den Rücken zugewandt hat. Trotzdem hoffe ich sehr, dass er irgendwann in der Zukunft seine Fehler erkennt, denn ich will nicht, dass ihm etwas geschieht.
    Niemand ist abgrundtiefböse. Und auch nicht grundlos gemein. Ich finde, die Geschichte übermittelt das ziemlich gut.
    NOCHMALS SPOILER!
     Das Ende hat mir ebenfalls gefallen. Man konnte soweit aufatmen, da es Cedrik gut ging, die Gefahr vorerst verbannt wurde und keiner mehr Cedrik misstraute (oder zumindest nur noch wenige). Trotzdem ist es offen und macht einen extrem neugierig auf den nächsten Band.

    Ich nehme mir fest vor, für den Fall, dass ich einmal Kinder habe, ihnen diese Geschichte zum Einschlafen vorzulesen.

    Fazit: Dieses Buch hat alles, was ein perfektes Buch braucht und noch viel mehr. Ich bin absolut begeistert, sowohl vom sehr bildhaften Schreibstil wie auch vom magischen Setting und den lebhaften Charakteren. Wenn ich das Buch in einem Wort beschreiben müsste, wäre es wohl: Wow!

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    Cover des Buches Das Café der süßen Wunder: Roman (ISBN: B086JQ27Q9)

    Bewertung zu "Das Café der süßen Wunder: Roman" von Jana Seidel

    Das Café der süßen Wunder: Roman
    danielle_merlovor 10 Tagen
    Kurzmeinung: Eine lustige und herzerwärmende Geschichte, die einen zum Naschen verlockt.
    Voller Humor und süssem Gebäck

    Alexandra ist Steuerberaterin und lebt in einer modernen Wohnung zusammen mit ihrem Freund Lars in Hamburg. Sie ist ziemlich zufrieden mit ihrem Leben. Bis ihr der Job gekündigt wird und sie Lars in flagranti erwischt. Auf einmal weiss sie nicht mehr, was tun. Hals über Kopf zieht sie aufs Land und nimmt sich dem alten Café ihrer verstorbenen Tante an, das sie geerbt hat. Dabei kann sie noch nicht einmal backen!
     Mithilfe eines netten Geschwisterpaars und dem Geist ihrer Tante versucht sie das Café wieder auf die Füsse zu stellen. Doch das ist gar nicht so einfach, denn jemand will partout nicht, dass ihr Geschäft läuft und schreckt noch nicht einmal vor Sabotage zurück.

    Als ich mit dem Lesen begann, war ich fest davon überzeugt, dass dies ein 5-Sterne Buch werden würde. Der Schreibstil ist lebendig, witzig und leicht und fluffig wie Omas Blaubeerkuchen nach Geheimrezept. Beim Weiterlesen hat es mich dann leider nicht mehr zu hundert Prozent überzeugt.
    Die Kapitel waren für meinen Geschmack zu lang und ich hätte gern ein wenig mehr zur Liebesgeschichte zwischen Tom und Alexandra gelesen. Ausserdem (ACHTUNG SPOILER!) fand ich es etwas nervtötend, dass einem von Anfang an klar war, dass Beatrix das Land will und deshalb die Bäckerei sabotierte. Da war es überhaupt keine Überraschung mehr und Alexandras Naivität diesbezüglich fand ich zum Haare raufen.
    Jedoch hat mir der ganze Rest super gefallen. Dass sich noch ein wenig Übernatürliches reingeschlichen hat, passte doch ganz gut zum Buch und verlieh ihm dieses besondere Etwas, das es zu mehr als einem normalen eigener-Laden-Wohlfühlroman machte.
    Auch gut hat mir die Verwandlung von der langweiligen, gefühlslos wirkenden und etwas steifen Alexandra zur temperamentvollen, offenen und direkten Lexi. Es gibt viele Bücher, in denen eine Person sich verändern sollte, oft klappt das aber eher weniger gut. Doch hier war es echt verblüffend. Von Seite zu Seite mochte ich Lexi lieber.
    Tom hingegen war nicht so mein Typ. Erst war er ganz nett, aber er hat immer seine Schwester bevormundet, dabei ist die selbst schon 28, und hat Lexi auch sofort für verrückt erklärt, als sie ihm das mit dem Geist erzählt hat. Er hat sich sofort von ihr abgewendet und ihr nicht einmal zuhören wollen. Ich denke, wenn man der Liebesgeschichte etwas mehr Beachtung geschenkt hätte, wäre mir Tom vielleicht sympathischer gewesen.
    Dafür mochte ich Effie und Calie unheimlich gerne. Sie waren beide eher spezielle und ziemlich starke Persönlichkeiten, doch das wurde gut rübergebracht. Speziell gut gefallen hat mir, wie Calie sich für das was sie glaubt eingesetzt hat, zum Beispiel die Tierrechte.
    NOCHMALS SPOILER!
    Auch das Ende fand ich gut. Alles wurde geklärt, auch wenn sich Lexis Eltern leider als komplette Arschlöcher herausgestellt haben. Für die Mutter hatte ich wenigstens noch ein wenig Hoffnung.
     Dass Effie gehen musste, war eigentlich klar. Aber immerhin konnte sie im Gewissen gehen, dass das Café in guten Händen liegt. Und wer weiss, vielleicht hat sie ja wirklich John Lennon im Jenseits getroffen und ihn mit magischem Gebäck verzaubert😉

    Hier habe ich noch zwei Zitate, die mir besonders gut gefallen haben:

    «Na toll. Von allen Gespenstern dieser Welt muss meines ein Kuppel-Geist sein.» (da musste ich laut auflachen)

    «Natürlich glaube ich an Geister, ich lebe zufällig mit einem zusammen.»

    Fazit: Ich fand die Geschichte witzig und herzerwärmend und hatte nicht nur einmal das Bedürfnis nach frischen Backwaren.

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    Cover des Buches Dunkles Geheimnis: Find you (ISBN: B08BG4SY4S)

    Bewertung zu "Dunkles Geheimnis: Find you" von Jo Jonson

    Dunkles Geheimnis: Find you
    danielle_merlovor 10 Tagen
    Kurzmeinung: Eine mal etwas andere Geschichte! Unterhaltsam, aufregend und romantisch.
    Eine gelungene Mischung aus Romantik und Krimi

    Samantha führt ein Doppelleben. Bei Tag ist sie die stay-at-home Ehefrau eines stinkreichen Typen, der sie nebenbei betrügt, aber bei Nacht ist sie Liv, Diebin bekannter Kunstwerke und huschender Schatten.
    Als sie bei ihrem grössten bisherigen Coup im New Yorker Met niedergeschlagen und neben zwei Leichen gefunden wird, ist sie natürlich die Hauptverdächtige in dem Fall.
     Doch zum Glück sind nicht alle Cops auf ihre Schuld fixiert. Der eher ruhige, aber trotzdem charmante Detective Derrick stellt sich auf ihre Seite und versucht ihre Unschuld zu beweisen. Dabei können die Beiden die Gefühle, die sich zwischen ihnen einschleichen nicht leugnen.

    Anhand des Covers habe ich einen erotischen Liebesroman erwartet, fand mich dann aber in einer Mischung aus Liebesgeschichte und Krimi wieder. Dabei wurde ich positiv überrascht.
    Ich fand sehr schnell in die Geschichte rein und konnte dann das Buch kaum noch aus meinen Händen legen. Der Schreibstil war unkompliziert und mitreissend, auch wenn mir der Humor ein wenig gefehlt hat. Eine Portion Humor kann nämlich keinem Buch schaden, unabhängig vom Genre.
    Trotzdem hat mich das Buch überzeugt.
    Samantha / Liv mochte ich von Anfang an. Sie war tough und stand zu sich, wofür ich sie doch sehr bewunderte. Ich konnte ihr Handeln gut nachvollziehen, auch wenn ich in der Situation vermutlich nicht zur Diebin mutiert wäre. Was für ein Ehemann ist denn bitte auch dagegen, dass seine Frau einer eigenen Arbeit nachgeht? Das ist ja wohl total bescheuert.
    Im Gegensatz dazu wirkte Derrick gleich noch sympathischer. Er war charmant, liebenswürdig und hatte ein grosses Herz. Erst wollte ich ihn noch als ausgeglichen bezeichnen, doch die ein zwei Wutanfälle, die er hatte, sind nicht zu leugnen. Aber in der Situation hätten vermutlich die meisten so reagiert, weshalb ich ihm nicht böse bin.
    Der Plot hat mir recht gut gefallen und an einigen Stellen wurde ich wirklich überrascht, wenn auch ein paar andere Dinge etwas zu offensichtlich waren. Trotzdem wurde ich sehr gut unterhalten, und zwar bis hin zum Ende.
    Das Einzige, das ich zu bemängeln habe, sind ein zwei kleine Ungereimtheiten. Es sind zwar nur Kleinigkeiten, doch trotzdem hat mich das ein wenig gestört.
    Das Schlimmste dabei fand ich das viel zu frühe Ich-liebe-dich. Doch da dies Geschmacksache ist, werde ich mich nicht mehr weiter darüber auslassen, andere fanden es bestimmt todromantisch.
    Ansonsten hat mir das Buch super gefallen. Es war abwechslungsreich und nervenaufreibend, und dass ich während des Lesens noch mehr von den Autoren erfahren durfte, hat das Leseerlebnis noch einmal gesteigert😊

    Fazit: Ein mal etwas anderes Buch, das sowohl romantisch als auch aufregend ist und bei manchen Stellen definitiv Nervenkitzel verursacht.

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    Cover des Buches Das Flüstern der Magie (ISBN: 9783492705691)

    Bewertung zu "Das Flüstern der Magie" von Laura Kneidl

    Das Flüstern der Magie
    danielle_merlovor 12 Tagen
    Kurzmeinung: Die Grundidee ist toll, doch mir fehlt das gewisse Etwas
    Gute Unterhaltung für zwischendurch

    Fallon besitzt das Talent, Magie zu spüren. In einem kleinen Archiv in Edinburgh sammelt sie als Archivarin Gegenstände, die mit Magie versehen und somit eine Bedrohung für unwissende Menschen darstellen könnten. Denn schliesslich ist die Existenz der Magie streng geheim.
    Als Fallon eines Abends auf den mysteriösen Reed trifft, fühlt sie sich nicht nur sofort von ihm angezogen, sondern spürt zugleich auch, dass irgendetwas mit ihm nicht stimmt. Doch er scheint unwissend zu sein.
     Als er magische Tarotkarten von Fallon klaut und sie damit aufs Schlimmste hintergeht, beginnt eine aufregende Jagd. Nicht nur sind die Bewohner von Edinburgh durch das Kartenset in Gefahr, sondern Fallon bleibt auch nur wenig Zeit, denn ihre Eltern drohen damit ihr das Archiv wegzunehmen.

    Das ist das dritte Buch von Laura Kneidl, das ich lese und leider muss ich sagen, dass mich dieses nun etwas weniger überzeugt hat als die anderen beiden. Klar, der Schreibstil gefiel mir echt gut, er war unterhaltsam, flüssig und packend. Auch die Grundidee fand ich echt toll. Vor allem, dass das Buch in Edinburgh spielt und nicht, wie sonst immer, in London.
    Aber mir hat bei der ganzen Geschichte die Tiefe gefehlt. Dieses gewisse Etwas, das einen dazu bringt mit den Charakteren mitzueifern, war nicht wirklich vorhanden.
    Dabei haben mich die Charaktere auch eher weniger überzeugt. Ich mochte sie ganz gerne, doch das hat leider nicht gereicht. Ich wurde nicht richtig von ihrer innigen Bindung überzeugt. Ich weiss auch nicht genau, weshalb. Ich habe es einfach nicht gefühlt.
    Fallon war zwar ganz witzig und ich mochte ihre kämpferische, mutige Art. Ich verstand nur einfach nicht, warum sie Reed das mit den Karten sofort verziehen hat. Vielleicht bin ich nur einfach sehr nachtragend, aber die paar Entschuldigungen hätten bei mir bestimmt nicht gereicht. Lange hatte ich sogar den Verdacht, dass er sie weiterhin belügen würde und eigentlich über die Magie Bescheid wusste und vielleicht die Karten doch noch selbst hatte und ich verstehe nicht, warum Fallon ihm so blind vertraute.
    Reed hingegen mochte ich charakterlich sehr. Ihn verstand ich auch besser. Sein Verhalten machte für mich mehr Sinn.
    Doch auch mit Jess konnte ich nicht so richtig warm werden. Zum einen spielt er sich als besten Freund auf, zum anderen fühlt er sich gleich verpflichtet, alles den Archivaren zu melden, auch wenn das für Fallon nicht wirklich vorteilhaft ist. Ich weiss nicht so recht.
    ACHTUNG SPOILER!!
    Auch das Ende fand ich nicht so wahnsinnig toll. Die Idee mit dem Onkel fand ich zwar gut, denn das Motiv war da und ich hatte es doch nicht vermutet, doch das mit dem Verfluchen war mir ein wenig suspekt.
    Vielleicht hat auch das Ende meine Meinung vom Buch heruntergezogen denn der Anfang und vor allem der Mittelteil haben mir wirklich gut gefallen, vor allem der Teil in den unterirdischen Gängen mit der Razzia.

    Fazit: Gute Unterhaltung für zwischendurch, doch mir hat die Tiefe und das gewisse Etwas einfach gefehlt.

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    Cover des Buches Finding Cinderella (ISBN: 9783423717144)

    Bewertung zu "Finding Cinderella" von Colleen Hoover

    Finding Cinderella
    danielle_merlovor 14 Tagen
    Kurzmeinung: Ein überraschendes Spin-Off
    Überraschend

    Das Spin-Off zur «Hope-Reihe» dreht sich um Holders besten Freund Daniel.
    Daniel hat noch nie richtige Gefühle für ein Mädchen empfunden, geschweige denn sich verliebt. Doch das ändert sich als er auf Cinderella trifft. Er kennt weder ihren richtigen Namen, noch weiss er, wie sie aussieht, aber sie hat eindeutig eine starke Anziehungskraft. Bereits nach ihrem zweiten Treffen verliert er Cinderella wieder aus den Augen.
    Er ist fest davon überzeugt, dass die wahre Liebe wohl doch nur ein Märchen ist. Bis er Skys Freundin Six begegnet.

    Ich fand die Geschichte wirklich gut und war deshalb fast ein wenig enttäuscht darüber, dass sie nur so kurz ist. Es ging alles so schnell, dabei hätte man sich ruhig noch etwas Zeit lassen können.

    Daniel mochte ich schon in «Looking for Hope». Er hat seine ganz eigene Art und ist direkt und humorvoll. Dass er für jeden immer einen Spitznamen parat hat, hat mich mehrmals zum Lachen gebracht. Das Witzigste aber ist, dass seine Familie genauso direkt und humorvoll ist, wie er selbst. Die nehmen kein Blatt vor den Mund. Ich mochte sie trotzdem, oder gerade deswegen.
    Auch Six mochte ich von Anfang an. Ich glaube, die Geschichte ist schon nur deshalb so kurz, weil man Six und Daniel schon aus den vorherigen Büchern kennt und beide sympathisch rüberkommen. Da wäre es komisch gewesen, einen der beiden plötzlich als Idioten dastehen zu lassen, nur wegen eines Missverständnisses. Ich hätte mich vermutlich auch nicht entscheiden können, auf wessen Seite ich wäre.
    ACHTUNG SPOILER!!
    Dass Six Cinderella war, kam jedoch nicht sehr überraschend. Es war ja eigentlich von Anfang an klar.
    Das Baby jedoch hat mich überrascht.
    Daniels Reaktion verstehe ich gut, aber auch Six Verhalten. Am Ende war ich froh, dass alles gut ausging und alle sich gegenseitig ihre Geheimnisse erzählen konnten. Denn diese hätten bei einer Freundschaft schon sehr im Weg gestanden.
    Der Schreibstil war wieder einmal einwandfrei. Lustig, Leidenschaftlich, Traurig und vor allem flüssig und einfach zu lesen.

    Fazit: Für Fans der «Hope-Reihe» sehr zu empfehlen. Es war schön noch etwas über die anderen Charaktere zu hören und hat einen noch Einmal richtig gepackt.

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    Cover des Buches Looking for Hope (ISBN: 9783423716253)

    Bewertung zu "Looking for Hope" von Colleen Hoover

    Looking for Hope
    danielle_merlovor 16 Tagen
    Kurzmeinung: Ein wunderschönes, aber auch unglaublich trauriges Buch
    Entgegen meiner Erwartung alles andere als Langweilig

    Dean Holder ist nach dem Selbstmord seiner Schwester absolut verstört. Er versteht einfach nicht, warum sie es getan hat. Und zu allem Überfluss ist es bereits das zweite Mal, dass ihm ein geliebter Mensch genommen wurde. Hopes Entführung ist zwar schon dreizehn Jahre her, doch noch immer spürt er die Schuld auf ihm lasten.
    Umso erstaunter ist er also, als er sie wiederfindet. Doch ist es wirklich Hope, die er da gefunden hat? Denn sie kann sich an nichts mehr, das vor ihrer Adoption stattgefunden hat, erinnern. Doch ob sie nun Hope ist oder nicht, es hindert Dean nicht daran sich Hals über Kopf in das rätselhafte Mädchen zu verlieben.
     Skys Geschichte, erzählt aus Deans Perspektive.


    Erst war ich mir nicht sicher, ob ich das Buch überhaupt lesen sollte. Ich kannte ja bereits Hopes/Skys Geschichte und hatte Angst, mich einfach nur zu langweilen.
    Aber glücklicherweise ist das genaue Gegenteil passiert. Ich habe das Buch geradezu durchgesuchtet und gar nicht mitbekommen, wenn ich umgeblättert hatte.
    Natürlich gibt es ein paar Übereinstimmungen, man kann nicht jeden Teil, in dem Hope und Dean miteinander reden, streichen. Diese Teile wurden einfach kurzgehalten und manche Gespräche wurden nicht wiederholt, dafür wurden noch ein zwei zusätzliche Szenen mit den Beiden eingefügt, was mich wirklich sehr gefreut hat.
    Eine grosse Abwechslung waren auch die Briefe, die Dean seiner Schwester Les schrieb. Sie waren so geschrieben, als würde Holder ganz normal zu seiner Schwester sprechen, und auch wenn sie nicht geantwortet hat, wie denn auch sie ist ja tot, hat man mehr über die Beziehung zwischen Holder und Les erfahren und ich hatte sogar ein wenig das Gefühl, als wäre sie noch am Leben.
    Es war auch äusserst interessant, Skys Verhalten durch Holders Augen zu betrachten. Was einem aus Skys Sicht vollkommen logisch vorgekommen ist, hat einen aus Holders extrem verwirrt. Nach dem Buch weiss ich auf jeden Fall, warum es so oft heisst, Mädchen seien verwirrend. Wir sind es auch, verdammt noch mal!
     Colleen Hoovers Stil finde ich einfach grossartig. Da muss ich gar nichts mehr dazusagen. Auch zur Geschichte kann ich nicht mehr viel sagen, ohne dass ich mich wiederholen würde. Wer da mehr wissen möchte, kann sich gerne meine Rezension zu «Hope forever» anschauen:


    http://www.lesejury.de/rezensionen/deeplink/365624/User


    ACHTUNG SPOILER!
    Auch das Ende hat mir super gefallen. Es war schön, dass Les gewusst hatte, dass Hope noch am Leben war. So war klar, dass sie sich nicht mehr die Schuld an deren Entführung gegeben hatte und dies auch keiner der Gründe war, ihrem Leben ein Ende zu setzen. In der letzten Szene, als Holders Mutter Sky/Hope so innig umarmt hat, hatte ich fast das Gefühl, dass sie zumindest eine Tochter wieder zurückbekommen hat. Natürlich würde sie Les nie vergessen, doch auch sie hatte das Gefühl, eine Mitschuld an Hopes Verschwinden zu tragen. Als sie dann gesehen hat, wie gut deren Leben ohne ihr Vater verlaufen war, war bestimmt eine grosse Last von ihrer Schulter gefallen.


    Hier habe ich noch einige Zitate, die mir besonders gefallen haben (Irgendwie habe ich während des Lesens so viele herausgeschrieben, dass ich mich im Nachhinein auf ein paar beschränken musste):


    «Ich würde sie nämlich am liebsten küssen, mit ihr schlafen, sie heiraten und Kinder mit ihr bekommen, und das alles am besten noch heute Nacht.» - Holder über Sky (Kapitel 14)


    «Auch wenn die siebzehn Jahre, die wir miteinander verbracht haben, mir auf ein ganzes Leben bezogen nicht annähernd lang genug erscheinen, habe ich dich immerhin siebzehn Jahre länger gekannt als die Menschen, die dir nie begegnen durften. Und wenn ich es so betrachte… hab ich verdammtes Schwein gehabt.» - Holder zu Les (letztes Kapitel) Diese Stelle hat mich erneut zum weinen gebracht und ich werde sie vermutlich nie vergessen. Es ist ein wunderbarer Gedanke, der einem hilft, mit Trauer umzugehen.


    Fazit: Ein weiteres wundervolles Werk von Colleen Hoover. Trotz gewissen, mit «Hope forever» übereinstimmenden Teilen, ist mir alles andere als langweilig gelesen und ich habe gar nicht bemerkt, wie die Zeit während des Lesens verflogen ist.

    Kommentare: 1
    3
    Teilen
    Cover des Buches Ich will dein Leben (ISBN: 9783404180219)

    Bewertung zu "Ich will dein Leben" von Amanda Jennings

    Ich will dein Leben
    danielle_merlovor 17 Tagen
    Kurzmeinung: Ich habe mich gefühlt, als wäre ich selber dort.
    Fesselnd und Mitreissend!

    Seit dem Tod ihres Vaters besucht und beobachtet Tamsyn das weisse Haus auf den Klippen. Es ist der einzige Ort, an dem sie diese Verbundenheit zu ihm spürt. Dabei fasziniert sie nicht nur das Haus, sondern vor allem auch dessen Bewohner. Die Davenports scheinen die perfekte Familie zu sein. Sie sind reich, haben ein wunderschönes Haus, sind schön und vor allem lebendig. Kein toter Vater, der wie ein grosser, dunkler Schatten über den Schicksalen der Familie schwebt. Genau dieses Leben wünscht sich Tamsyn.
    Als sie Edie, die Tochter der Davenports, näher kennenlernt und somit ständigen Zutritt zum weissen Haus und den Davenports hat, scheint ein Traum in Erfüllung zu gehen. Doch offenbar sind die Davenports gar nicht die glückliche Familie als die sie sich ausgeben.
    Aber das merkt Tamsyn kaum, denn ihre Bewunderung für diese Familie wird schnell zur Obsession und die dunkle Seite des Erfolgs und Reichtums will Tamsyn gar nicht sehen.
     Die Geschichte spielt zwar im Jahre 1986, wird aber immer wieder von Kapiteln, die in der heutigen Zeit spielen unterbrochen.

     

    Das Buch ist fesselnd und ich habe mich gefühlt, als befände ich mich selbst in der Geschichte. Es ist zwar nicht voller Spannung (es ist ja auch ein Roman und kein Thriller), doch dafür vermittelt der Schreibstil eine melancholische Stimmung, die traurig und realistisch zugleich ist und einen somit in ihren Bann zieht.
     Zudem fand ich die Zeitsprünge sowohl gut eingefädelt, als auch sehr irreführend. Das hat die Autorin genau richtig eingefädelt. Anfangs verstand ich beim «heute»-Teil nur Bahnhof, aber nach einer Weile glaubte ich zumindest zu wissen, was passierte. Dass sich meine Vermutung am Ende als falsch herausgestellt hat und es doch ganz anders war, hat die Geschichte nur noch besser gemacht.

     

    Tamsyn ist zwar sechzehn, besitzt aber eine kindliche Naivität, die einen vermuten lässt, dass ihr Verstand irgendwo nach dem Tod ihres Vaters einfach stehen geblieben war. Dieser hat die ganze Familie stark getroffen und war eigentlich der Ausschlaggeber für die ganze Geschichte.
     Während des Lesens habe ich mich mehrere Male gefragt, wie alles verlaufen wäre, wenn Rob nicht gestorben wäre. Ich hätte mir für diese zerbrochene Familie ein normales Leben so sehr gewünscht.

    Die Davenports scheinen dagegen vielleicht ein perfektes Leben zu haben, denn sowohl Geld als auch der Vater sind vorhanden, doch auch diese Familie ist alles andere als perfekt. Nur Tamsyn will das nicht einsehen. Ich finde es krass, wie sie Edie (die Tochter der Davenports) dafür verurteilt, sich über ihr Leben aufzuregen, nur weil es auf Tamsyn so perfekt wirkt.
     Jeder hat eine eigene Toleranzgrenze und nur, weil die Probleme des anderen für einen selbst nicht so schlimm wirken, heisst das nicht, der andere darf deshalb nicht die Traurigkeit oder Wut darüber fühlen, die er fühlt. Das finde ich eine wichtige Message, die das Buch übermittelt.

    Ich fand es erstaunlich, dass Edie es so lange durchgehalten hat, Tamsyns Freundin zu sein, denn diese wurde schnell ziemlich aufdringlich. Je näher man dem Ende kam, desto stärker hat man das bemerkt. Und vor allem auch Edies Unmut darüber. Trotzdem hat Tamsyn mir total leidgetan, vor allem nachdem Eleonor so fies mit ihr umgesprungen ist.

    ACHTUNG SPOILER!!
    Das Ende fand ich dann ziemlich speziell. Es ging alles so schnell und dass Max und Tamsyn zusammen wohnen werden ist irgendwie komisch. Tamsyn hat zwar ihr Ziel erreicht, sie lebt im weissen Haus. Doch um welchen Preis? Ich bezweifle, dass ihr Vater stolz auf sie gewesen wäre. Er hätte es sicher bereut, Tamsyn so ein Floh in die Ohren zu setzten.
     Dass Edie und Jago beide ziemlich glücklich sein werden, fand ich sehr schön. Und dass sie ihr Glück getrennt gefunden haben, wirkt doch ziemlich realistisch. Nur für Angie tat es mir echt leid, dass sie allein endete. Sie war mein Lieblingscharakter und ich finde, sie hätte es ebenfalls verdient, glücklich zu sein.

     

    Fazit: Das Buch ist wirklich gelungen. Man wird in die genau richtige Stimmung versetzt und kann irgendwie nicht mehr loslassen bis man weiss, was am Ende passiert. Ein sehr interessantes und mal etwas anderes Leseerlebnis.

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    Cover des Buches Honeymoon Stars – Verliebt in Las Vegas (Las Vegas Stars 2) (ISBN: B086HR54DX)

    Bewertung zu "Honeymoon Stars – Verliebt in Las Vegas (Las Vegas Stars 2)" von M.L. Busch

    Honeymoon Stars – Verliebt in Las Vegas (Las Vegas Stars 2)
    danielle_merlovor 17 Tagen
    Kurzmeinung: Endlich mal ein Liebesroman ohne blöde Missverständnisse, die mit einem Gespräch geklärt werden könnten
    Erfrischend und unterhaltsam! Ich hatte es in einem Rutsch durch.

    Sannah Adretto gehörte zu einer angesehensten und reichsten Familien der High Society von Las Vegas. Doch ein Skandal riss Sannah aus ihrer gewohnten Welt. Ihr Vater verlor sein ganzes Geld und verfiel zudem dem Alkohol.
    Fünf Jahre später arbeitet Sannah in einer kleinen Hochzeitskapelle, wo sie ausgerechnet auf Gordon Ty, einen der einflussreichsten Geschäftsmänner in Las Vegas trifft. Sie fühlt sich sofort von ihm angezogen, aber den beiden stehen so einige Dinge im Weg.
    Sannah wird von ihrem Vater und einem hartnäckigen Verehrer, Bristol Vernom, dem Sohn eines alten Freundes ihres Vaters, stark unter Druck gesetzt. Er könnte ihrem Vater helfen, eine Entzugsklinik bezahlen, doch ist Sannah das eine Hochzeit wert?
     Natürlich könnte Gordon ihr helfen, doch so einfach ist es nicht, denn er ist seit kurzem ein verheirateter Mann.

     

    Das Buch hat mir wirklich gut gefallen Die Geschichte war spannend und aufregend und, vor allem zu Beginn, gespickt mit unerwarteten Ereignissen.
    Den Schreibstil fand ich solala. Er war zwar sehr einfach zu lesen (ich hatte das Buch in einem Tag durch), aber er war jetzt nicht der Wahnsinn.
    Was mich am meisten gefreut hat, war, dass Gordon nicht dieser typische, klischeehafte Geschäftsmann war. Ihr wisst schon: harte Schale, weicher Kern, schlimme Vergangenheit, dominant und vor allem masslos arrogant. Ganz im Gegenteil. Er war lieb, hilfsbereit und fürsorglich.
    Ausserdem gab es auch keine unnötigen Missverständnisse, die man mit einem kurzen Gespräch hätte klären können. Die ganze Zeit über habe ich welche erwartet, aber zu meiner Freude ist nie eins gekommen.
    Etwas schade fand ich, dass wir nicht so viel über die Charaktere erfahren. Die wichtigen Dinge waren schon dabei, aber so banale Informationen wie Lieblingsfilm, Lieblingsspeise und andere freundschaftsbuchwürdige Kleinigkeiten habe ich ein wenig vermisst. Man kann eine Person anhand der Lieblingsserie doch gleich viel besser einschätzen.
    Toll fand ich die realistische Darstellung von Sannahs Verhältnis zu ihrem Vater. Es war absolut nachvollziehbar, warum Sannah ihn nicht gleich angezeigt hat (auch wenn es bestimmt Leute gäbe, die es nicht verstanden hätten), aber sie hat am Ende trotzdem eine klare Linie ziehen und sagen können: «Jetzt ist genug!» Das fand ich sehr beeindruckend. Und es war ja noch schwieriger für sie, da sie noch die Erinnerungen von ihrem fürsorglichen und liebenden Vater aus ihrer Kindheit besass.
    Sannah war ohnehin eine richtige Kämpferin, hat nie in Jemandes Schuld stehen wollen und sich trotz allem bemüht, ihrem Vater zu helfen. Das fand ich sehr schön.
    Sannahs und Gordons Beziehung war so herrlich unkompliziert (im Vergleich zu anderen Büchern), nicht überdramatisiert und somit ziemlich realistisch.
    Am Ende war ich sehr froh, dass es auch für Bristol gut ausging, denn obwohl er Sannah gegenüber ziemlich fies war, hatte ich doch Mitleid mit ihm. Wenn der Vater weiss, dass man asexuell ist, verlangt man doch nicht trotzdem Enkel (natürlich auch sonst nicht, aber das macht die Situation noch krasser)! Was ging denn bei dem ab?
    So empfand man Bristol also trotzdem nicht nur als gemein, was ich ganz gut fand, denn niemand ist einfach nur gemein.

    Fazit: Ich finde das Buch sehr gelungen und erfrischend, vor allem Gordon Ty ist als Geschäftsmann herrlich klischeelos. Es war unterhaltsam und ich hatte es in einem Rutsch durch, das ist mir schon länger nicht mehr passiert, also da Props an die Autorin😉

    Kommentieren0
    1
    Teilen

    Über mich

    Ich heisse Danielle und bin 16 Jahre alt. Schon als ich klein war (ich bin auch jetzt nicht sonderlich gross, aber ihr wisst bestimmt, was ich meine) habe ich Geschichten geliebt. Das hat sich auch nicht geändert und wenn, dann hat sich diese Liebe sogar noch gesteigert. Ich lese am liebsten Liebesgeschichten aller Art, finde Fantasy unheimlich gut und bin eigentlich für alles offen.
    • weiblich

    Lieblingsgenres

    Sachbücher, Science-Fiction, Liebesromane, Romane, Krimis und Thriller, Fantasy, Jugendbücher

    Mitgliedschaft

    Freunde

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks