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darigla

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Rezensionen und Bewertungen

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    Cover des Buches Grischa - Eisige Wellen (ISBN: 9783551314154)

    Bewertung zu "Grischa - Eisige Wellen" von Leigh Bardugo

    Grischa - Eisige Wellen
    dariglavor 6 Jahren
    Eine wunderbare Fortsetzung
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    Cover des Buches Frostherz (ISBN: 9783492280334)

    Bewertung zu "Frostherz" von Jennifer Estep

    Frostherz
    dariglavor 6 Jahren
    Das bisher beste Buch der Reihe


    Gwen wurde von ihrer Göttin Nike mit einer äußerst schwierigen Mission betraut: Sie soll verhindern, dass die Schnitter das letzte Siegel am Gefängnis des grausamen Gottes Loki brechen und damit einen neuen Chaoskrieg entfachen. Doch dazu muss Gwen den Helheim-Dolch finden, jenes göttliche Artefakt, das vor Jahren auf dem Campus der Mythos Academy verschwunden ist. Ihre einzigen Hilfsmittel sind ein altes Tagebuch und ihre magische Gypsy-Gabe. Aber noch bevor die Suche beginnt, sieht sich Gwen mit zahlreichen Problemen konfrontiert: einem ausgewachsenen Fenriswolf, den sie in ihrem Zimmer verstecken muss, einer zornigen Walküre, die ihre neu erworbenen Heilkräfte hasst, und einem unbekannten Mädchen mit Loki-Maske, das nicht nur schuld am Tod von Gwens Mutter ist, sondern nun auch ihr selbst nach dem Leben trachtet.

    Die Ferien auf Mythos neigen sich dem Ende zu und das neue Schuljahr nährt sich unaufhörlich. Doch dann geschied etwas entsetzliches: Auf einer Ausstellung, die die Schüler als Hausaufgabe über die Ferien besuchen sollen, tauchen Schnitter auf und ermorden wahllos Schüler und Schülerinnen der Mythos Academy. Auch Gwen und ihre Freunde sind zu diesem Zeitpunkt in dem Museum. Plötzlich stehen sie einer ganzen Armee von Schnittern des Chaos gegenüber und müssen sich verteidigen. Dabei trifft Gwen auf einen ganz besonderen Schnitter, nämlich den, der ihre Mutter auf dem Gewissen hat und auch ihr nach dem Leben trachtet. Lokis Gefolgsleute scheinen auf der Suche nach dem Helheim-Dolch zu sein, den Gwen in Nikes Auftrag finden und verstecken soll. Doch diese Aufgabe scheint schwerer zu sein, als angenommen. Vor allem, wenn man wie Gwen gegen die Zeit kämpft, denn sie muss den Dolch vor dem Schnittermädchen finden, um Lokis Ausbruch aus dem Gefängnis zu verhindern und so die Welt vor einem neuen Chaoskrieg zu bewahren. Aber als wäre das nicht schon genug, spielen auch noch Gwens Gefühle verrückt…
    Der Einstieg in das Buch fiel mir sehr leicht, da Jennifer Estep immer wieder auf vorangegangene Ereignisse zu sprechen kommt und so die Erinnerungen von vergesslichen Lesern – wie mir – auffrischt. Dass ich den zweiten Teil gelesen habe, ist nämlich schon so lange her, dass ich beinah alles vergessen hatte, was in Frostkuss und Frostfluch passiert ist, sodass es ein vorprogrammiertes Drama geworden wäre, wenn Estep diese Rückgriffe weggelassen hätte. 
    Der Schreibstil war wie immer locker und ließ sich sehr leicht lesen. Die Autorin schafft es, die Emotionen wirklich sehr gut an den Leser zu vermitteln. So hatte ich an der einen oder anderen Stelle auch mal Tränen in den Augen oder habe Gwens Verzweiflung und ihre Wut miterlebt. Mit ihrer Art zu Schreiben konnte mich Estep für sich gewinnen. Ich hoffe, dass die Autorin dieses Schreib-Niveau aufrecht erhalten kann und es nicht abstumpft.Auch an der Perspektive, aus der das Buch erzählt wird, änderte sich nicht. Man erfährt immer noch alles aus erster Hand. – Nämlich aus Gwens.
    Die Charaktere waren in diesem Teil wirklich ganz große Klasse! Ich dachte zwar, dass ich sie schon ziemlich gut kenne, aber in Frostherz lernt man sie viel näher, viel intimer kennen. Man bekommt Einblicke, Charakterzüge und Geschichten aus der Vergangenheit zu sehen, wodurch die Figuren einfach viel realer und lebensechter erscheinen. Man versteht sich plötzlich viel besser und auch, weshalb sie so handeln, wie sie eben handeln. 
    Spannung gibt es mehr als genug in dem Buch. Und das merkt man bereits auf den ersten Seiten, die recht stürmisch beginnen, was den Leser auch gleich von vorne herein an das Buch fesselt. Im weiteren Verlauf flaut diese anfängliche Spannung zwar wieder ab, nachdem der Fokus nun auf Gwens völlig chaotischer Gefühlswelt liegt, wird aber an dieser Stelle durch reichlich Dramatik und Gefühle ersetzt. Diese kurze Pause hieß ich wirklich willkommen, zumal die dort "verlorene" Spannung später zur Genüge aufgewogen wird. 
    Durch den Cliffhanger, den Estep gegen Ende hin geschaffen hat, kann ich es nun kaum erwarten auch den nächsten Teil endlich in meinen Händen zu halten und erfahren zu dürfen, wie es an der Mythos Academy weitergeht.
    Ich danke übrigens dem Piper Verlag, der mir ein Rezensionsexemplar von Frostherz zur Verfügung gestellt hat! 
    »Die Schnitter wollten den Helheim-Dolch, und ihnen was egal, was sie tun und wen sie umbringen mussten, um ihn zu finden. Was bedeutete, dass jeder auf der Mythos Academy in schrecklicher, schrecklicher Gefahr schwebte.«Seite 69

    »Manchmal hatte ich das Gefühl, dass das die Geschichte meines Lebens war. Mein Dad, Tyr, war gestorben, als ich zwei war […]. Meine Mom war ermordet worden und hatte mir nie etwas über Loki und die Schnitter erzählt oder darüber, wie es war, Nikes Champion zu sein. Und jetzt konnte ich auch noch den Helheim-Dolch nicht finden, um ihn vor dem Schnittermädchen zu schützen. Jupp, Scheitern epischen Ausmaßes und tragische Verluste schienen definitiv zu meinem Leben zu gehören.« Seite 184/ 185


    Mit Frostherz schafft Jennifer Estep einen spannungs- und gefühlsgeladenen Roman, der eine ganze Reihe an Überraschungen zu bieten hat. Ich hatte das Gefühl, als würde die Handlung in diesem Band erst wirklich beginnen und als wäre ich jetzt erst richtig in Mythos angekommen. Dies lag unteranderem daran, dass die Figuren so überragend gestaltet wurden und solch interessante Werdegänge durchmachten, aber auch an dem ausgeklügelten Plot sowie dem lockeren Schreibstil der Autorin.
    Ich vergebe 5 von 5 Vögeln an Frostherz - Mythos Academy und freue mich schon sehr auf den nachfolgenden Band, in dessen Rezension dann hoffentlich ebenso viel Lob fallen wird!

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    Cover des Buches Frostfluch (ISBN: 9783492702485)

    Bewertung zu "Frostfluch" von Jennifer Estep

    Frostfluch
    dariglavor 7 Jahren
    Kurzmeinung: Leider war Teil zwei schwächer als Teil eins. Nichtsdestotrotz freue ich mich schon auf den dritten Teil.
    Schwächer, als Band eins


    Inhalt:


    Eine Tortur jagt die Nächste.
    Nur knapp hat Gwen den Kampf mit Jasmine überlebt. Und gewonnen. Nun ist Jasmine wirklich tot und Gwen hat den Hass ihrer ganzen Schnitter-Familie im Rücken.
    Noch nicht richtig von den ganzen Ereignissen erholt, und schon folgt das nächste qualvolle Ereignis. Der Winterkarnelval. Bei diesem Skiausflug spielen Partys, Alkohol und Sex die Hauptrollen.–Nicht ganz Gwens Fall. Nichtsdestotrotz lässt sie sich dazu überreden mitzufahren. Aber vielleicht war es ja doch die richtige Entscheidung mitzukommen? Preston, ein Schüler der New York Academy hat es Gwen nämlich angetan und das Interesse beruht auf Gegenseitigkeit…
    Doch die Schnitter des Chaos sind Gwen immer noch auf den Fersen und Gwen beginnt zu realisieren, dass sie in ernsthafter Lebensgefahr steckt…


    Meine Meinung:

    Der Einstieg in das Buch fiel mir sehr leicht. Die Handlung schließt beinahe nahtlos da an, wo der erste Teil geendet hat, sodass man direkt wieder Anschluss an die Geschichte findet. Erleichtert wurde das ganze durch viele Rückblicke und Erinnerungsauffrischer, die Estep einbaut. Meiner Meinung nach wurde jedoch das erste Drittel des Buchs etwas von diesem auf Geschehnisse des ersten Teils rückgreifendem Schreibstil dominiert, sodass ich das Gefühl hatte, als wäre beinahe nichts neues passiert.

    Generell gefiel mir Esteps Schreibstil wieder einmal sehr gut. Sie schreibt, wie ich finde, unverwechselbar. Ein Hauch Humor, gepaart mit einer zum Teil sehr jugendlichen Ausdrucksweise und nichtsdestotrotz der Möglichkeit Spannung aufzubauen. Das Buch ließ sich so sehr angenehm und flüssig lesen!
    Jedoch tritt auch in diesem Band wieder das Problem der Wiederholung auf. Nicht nur bei den bereits angesprochenen Rückblicken, sondern bei vielen Ausdrucksweisen und einzelnen Wörtern. Diesmal habe ich es aber nicht als allzu störend empfunden.

    Der Anfang der Geschichte war meiner Meinung nach etwas ruhiger. Zwar geschehen einige Ereignisse, die definitiv Fragen aufwerfen und für ein klein wenig Spannung sorgen, doch all das wurde durch die ständigen Rückblenden ein wenig überschattet.
    Im weiteren Verlauf baut sich hingegen definitiv Spannung auf. Sei es aufgrund von Gwens unerwiderten Gefühlen für Logan, der neuen Bekanntschaft Prestons oder wegen etwas gänzlich anderem. Man hat immer einen Grund weiterzulesen.
    Einen Kritikpunkt habe ich jedoch noch: Ich fand, dass das Ende des Buchs etwas vorhersehbar war. Estep gibt dem Leser nämlich immer wieder kleine Hinweise, die schließlich in der Auflösung des Geheimnisses münden. An manchen Stellen hatte ich leider das Gefühl, als würde es die Autorin etwas zu gut meinen, weshalb der große Knaller zum Schluss ausblieb.

    Die Charaktere wurden gut dargestellt und erschienen mir tiefgründig und vielschichtig. Man lernt Seiten von Figuren kennen, von denen man nicht wusste, dass sie diese besitzen, was mir ziemlich gut gefiel.

    Gwen steht wieder im Mittelpunkt der Handlung. Sie befindet sich immer noch im Liebeschaos wegen Logan, der ihre Gefühle nicht erwidert. Zu ihrem Glück kann Daphne sie überreden mit zum Winterkarneval zu kommen, da sie dort auf den umwerfenden Preston trifft, der sie anscheinend genauso toll findet, wie sie ihn…Aber nicht nur das widerfährt ihr. Auch ihre Gabe scheint sich mittlerweile weiterzuentwickeln. Eine Tatsache an die Gwen sich vorerst noch gewöhnen muss.
    Alles in allem konnte ich mich ziemlich gut mit Gwen identifizieren und mochte sie mit jeder Seite mehr. Sie wurde mir immer sympathischer und ich konnte mich gut in sie hineinversetzen, bis auf ein paar Launen, die sie hatte. Sie beginnt an sich und den Herausforderungen, die sie sich stellt, zu wachsen.
    Geschrieben wurde das Buch übrigens aus Gwens Sicht in der ersten Person Singular, sodass man sich ziemlich gut in sie hineinversetzten kann, da man so ihre Gedanken mitverfolgen kann.

    Natürlich spielt auch Logan wieder eine tragende Rolle. Der Spartaner hat Gwen das Herz gebrochen indem er eine Beziehung mit der Amazone Savannah eingegangen ist, mit der er ziemlich glücklich zu sein scheint. Zu allem Überfluss ist er auch noch ihr Trainer, der ihr helfen soll sich im Falle eines Falles gegen einen Schnitter verteidigen zu können. Somit sehen sich die beiden unweigerlich jeden Tag…

    Es gibt aber noch viele andere Charaktere wie Daphne, Carson und natürlich auch Preston. Ich möchte euch jedoch nicht zu viel verraten, weshalb ich lieber gar nichts sage :-) (Außer, dass auch die Nebenfiguren, zu denen diese drei und noch viele andere zählen, ebenfalls sehr gut nachzuvollziehen sind und dargestellt wurden!)

    Das Cover ist, wie ich bereits in der Rezension zu Frostkuss geschrieben habe, nicht so ganz mein Fall. Dieses Mal jedoch finde ich, dass das abgebildete Motiv besser zur Geschichte passt, als das des ersten Teils, da die Augen immerhin purpurn (eines von Esteps Lieblingsworten) sind, so wie Gwens Augen in der Geschichte auch.
    Den Titel finde ich ganz passend zur Handlung gewählt und schlecht finde ich ihn eigentlich auch nicht ;-)


    Zitate:

    » […] Ich [ließ] die Geschehnisse des Tages noch einmal Revue passieren. Erst der Geländewagen und nun der Pfeil im Bücherregal. All das ließ nur einen Schluss zu. Jemand versuchte mich umzubringen. Aber diesmal war es nicht in der Turnhalle, und es war auch nicht nur Training. Nein – diesmal meinte es jemand ernst.«Seite 73

    »Wenn ich nicht für mich selbst einstand, wenn ich nicht versuchte, mich gegen den Schnitter zu wehren, der mich umbringen wollte, würde ich es vielleicht nie schaffen – und Nike hätte umsonst ihr Vertrauen in mich gesetzt. Ich wollte mich des Vertrauens der Göttin des Sieges würdig erweisen – und all den anderen Frost-Frauen Ehre machen, die über die Jahre Nikes Champions gewesen waren. Ich wollte die Bösen und die Dunkelheit, die in ihnen lauerte, bekämpfen.«Seite 215


    Fazit:
    Wieder einmal konnte mich Jennifer Estep mit der Geschichte und dem Schauplatz der Mythos Academy faszinieren. Ihr Schreibstil gefiel mir gut, auch wenn mich die ständigen Wiederholungen am Anfang des Buchs etwas gelangweilt und genervt haben. Den weiteren Verlauf der Handlung mochte ich. Es war spannend, dennoch hätte Estep meiner Meinung nach weniger Hinweise zur Auflösung des Buchs geben können, da so etwas Spannung auf der Strecke blieb. Die Charaktere wurden im Großen und Ganzen ebenfalls gut dargestellt.Ich vergebe 3 von 5 Herzen  an die solide Fortsetzung des Vorgängers Frostkuss. Leute, die den ersten Teil mochten werden auch ihren Spaß mit dem zweiten haben. In meinen Augen ist Frostfluch jedoch kein absolutes Must Read, sondern eher ein sehr kurzweiliger Lesespaß. Nichtsdestotrotz weder ich die Reihe weiterverfolgen.
    Anmerkung:
    Mein Dank gilt dem Piper Verlag, die mir freundlicherweise ein Rezensionsexemplar von Frostfluch zur Verfügung gestellt haben! Vielen, vielen Dank!

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    Cover des Buches von Bitterweg: Das DuneburgDebakel (Band 1) (ISBN: 9783847695769)

    Bewertung zu "von Bitterweg: Das DuneburgDebakel (Band 1)" von Platti Lorenz

    von Bitterweg: Das DuneburgDebakel (Band 1)
    dariglavor 7 Jahren
    Nicht ganz mein Fall


    © theamazingbookblog

    Inhalt:

    Aiden ist auf dem Weg nach Duneburg. Als Kopfgeldjäger muss er dort die Liste mit den aktuellen und nicht mehr so aktuellen Verbrechern abholen. Doch bereits auf dem Weg nach Duneburg begegnen ihm merkwürdige Menschen...In der Stadt selbst steigert sich das ganze sogar noch und plötzlich findet sich Aiden in einem ungewöhnlichen Konflikt wieder...

    Meine Meinung:

    Der Einstieg in das Buch fiel mir leider alles andere als leicht. Ich quälte mich von Seite zu Seite und konnte einfach keinen Gefallen an der Handlung finden.
    Hinzu kam zu allem Überfluss auch noch, dass ich verwirrt war. Ich fand einfach keinen roten Faden und weil man vor allem zu Beginn noch kaum bis keine Informationen über Schauplatz, Figuren, etc. hat, war die Verwirrung perfekt.
    Was ich leider auch noch sagen muss: diese Verwirrung zog sich schlussendlich durch das ganze Buch. An einigen Stellen mehr, an anderen hingegen weniger, aber gerade, wenn ich dachte, dass ich wieder voll dabei bin und alles kapiere, gerade dann kam wieder etwas neues und in meinem Kopf herrschte wieder Chaos.

    Die Handlung war sehr zäh: Der Einstieg, weil ich mich nicht wirklich in die Handlung hineinversetzen konnte und der Hauptteil, weil ich auch dort ziemlich lange – eigentlich die ersten zwei Drittel – keinen richtigen Handlungsstrang sehen konnte. Hinzu kam auch noch, dass sich meiner Meinung nach einfach keine Spannung aufgebaut hat, was mich ziemlich enttäuscht hat und die Geschichte nur noch länger hat erscheinen lassen.

    Das Ende konnte das Buch leider nicht mehr aufwerten. Es entsteht weder ein ordentlicher Cliffhanger, noch Fragen, die dringend beantwortet werden müssen. Auch der Spannungshöhepunkt am Ende blieb aus. Ich hatte gehofft, dass nach der nicht-wirklich-spannenden-jedoch-verwirrenden Handlung ein wenigstens zufriedenstellendes Ende in Sicht kommt, was dann leider doch nicht der Fall war.

    Aber mal zu etwas positivem. Der Schreibstil der Autorin gefiel mir eigentlich ganz gut. Sie schreibt leicht und locker, jedoch konnte ich aufgrund der Handlung nie allzu lange an einem Stück lesen.
    Das Buch ist ja unter "Funny Fantasy" zu finden und an einigen Stellen fand man zumindest das "Funny" wieder. Aiden reagiert manchmal sehr witzig, mit seiner trockenen Art, was mir durchaus gut gefiel. Die Fantasyelemente kamen, wie ich fand, etwas zu kurz. Zwar gab es sie am Ende, aber am Anfangs- und am Mittelteil fest gemacht, würde ich nicht sagen, dass man das Buch unter Fantasy einordnen sollte...

    Die Figuren konnten mich leider ebenfalls nicht überzeugen. Ich fand sie allesamt etwas unspektakulär, undurchschaubar und nicht wirklich tiefgründig, wodurch ich viele Entscheidungen nicht ganz nachvollziehen konnte. Hinzu kam, dass ich des Öfteren durcheinander kam, wer wer ist und wer welche Absichten hat, was nach einiger Zeit wirklich etwas störend wird...

    Mein Danke geht, auch wenn mir das Buch nicht ganz so gut gefallen hat, an die Autorin – Platti Lorenz –, die mir ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat. Außerdem möchte ich mich entschuldigen; zum einen, weil es so lange keine Rezension mehr gegeben hat, zum anderen, weil es so lange gedauert hat, bis speziell diese Rezension veröffentlicht wurde!!

    Zitate:


    »Ich ließ Menschen Menschen sein. Manchmal rotteten sie sich eben selbst zu unüberschaubaren Massen zusammen - und manchmal waren sie schon froh, wenn sie einmal allein sein konnten.«Seite 42 von 204

    »“Die Leute in dieser Gegend haben es wohl sehr mit Büchern”, sagte ich. “Vor allem mit einem Buch – mit dem Buch”, sprach sie. “Die Duneburger sind davon regelrecht besessen. Haben sie erst einmal mit der Rezitation begonnen, ist es nahezu unmöglich einen von ihnen auch nur anzusprechen.”«Seite 56 von 204

    Cover und Titel:

    Den Titel finde ich ganz passend, da er wirklich in Bezug zur Handlung steht, was mir sehr wichtig ist.
    Das Cover finde ich auch ganz schön, auch wenn es kein richtiger Hingucker ist. – Aber ich finde es eigentlich wirklich ganz süß.

    Fazit:

    Ein Buch, das leider nicht wirklich meinen Geschmack treffen konnte.
    Eine zähe Handlungsepisode jagt die nächste und der Einstieg in die Geschichte gelang mir kaum. Das gepaart mit undurchsichtigen und nicht nachvollziehbaren Charakteren, machte den Einstieg noch komplizierter. An einigen Stellen jedoch musste ich dann schon über einzelne Figuren schmunzeln, vor allem über Aiden, da seine trockene Art echt lustig sein konnte.
    Die nicht wirklich vorhandene Spannung, sowohl im Mittelteil als auch gen Ende, krönte das Ganze und förderte meinen Lesefluss nicht.
    Der Schreibstil der Autorin gefiel mir dann aber doch ganz gut, auch wenn mir längere Lesestunden verwehrt blieben, da ich immer nur kurze Abschnitte lesen konnte, weil ich die Handlung einfach nicht ganz verstand und den Großteils des Buches eine gewisse Verwirrung bei mir herrschte.
    Alles in allem sehe ich mich gezwungen 2 von 5 Herzen zu vergeben; so leid es mir auch tut.

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    Cover des Buches Die Marquise von O. (ISBN: 9783833195860)

    Bewertung zu "Die Marquise von O." von Heinrich von Kleist

    Die Marquise von O.
    dariglavor 7 Jahren
    Kurzmeinung: Ich glaube die Idee des Buchs ist gut, doch der merkwürdige Schreibstil und langweilige Passagen zogen sich einfach in die Länge....
    Na ja...

    Ich glaube, dass die Grundidee des Buchs wirklich interessant ist. Speziell für die heutige Zeit, jedoch ist die Umsetzung des Buch meiner Meinung nach eher Misslungen. Ein ziemlich merkwürdiger Schreibtil, der viel Platz für verschachtelte Sätze bietet (die erste Seite umfasst knapp 10 (!) Sätze, woran man ja sehen kann, dass die Sätze ziemlich lang sein müssen) und eine größtenteilmeinfach nur langweilige Handlung konnten mich leider nicht wirklich überzeugen. Privat hätte ich wahrscheinlich sowieso nicht zu dieser Novelle gegriffen, aber in der Schule muss man ja eine gewisse Anzahl an "richtiger" Literatur lesen ;)

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    Cover des Buches The Diviners - Aller Anfang ist böse (ISBN: 9783423760966)

    Bewertung zu "The Diviners - Aller Anfang ist böse" von Libba Bray

    The Diviners - Aller Anfang ist böse
    dariglavor 7 Jahren
    Ich hatte deutlich mehr erwartet!

    © theamazingbookblog


    Inhalt:

    An dem achtzehnten Geburtstag eines Mädchens wird ein Ouija-Brett zur Unterhaltung hervorgeholt. Die Jugendlichen haben ihren Spaß, doch sie wissen nicht, was sie mit diesem Spiel geweckt haben.
    Einen bösen Geist.
    Einen Geist, der lange nichts tun konnte und nun all seine schrecklichen Taten nachholen möchte.
    Naughty John.

    Zeitgleich wird die siebzehnjährige Evie O'Neill von ihren Eltern nach New York geschickt, nachdem sie mithilfe ihrer Gabe das Geheimnis eines mächtigen Mannes ans Licht gebracht hat. Doch von ihrer Gabe weiß niemand, außer ihrer in New York lebenden Brieffreundin. Evie ist ein Diviner. Sie kann, wenn sie den Gegenstand einer anderen Person in die Hände nimmt, deren am besten gehütetes Geheimnis sehen.
    In der Stadt der Träume angekommen, möchte Evie erst einmal leben. Sie ist auf Alkohol und Tanzen aus. Doch dann wird sie mit einem grausamen Mord konfrontiert. Durch ihre Gabe kann Evie zwar die schrecklichen Geschehnisse aus dem Leben des Opfers sehen, doch sie kann niemandem von dem Gesehenen erzählen. Aber wie löst man einen Mord, bei dessen Mordermittlungen man nicht erzählen kann, was man weiß?

    Meine Meinung:

    Nachdem ich das erste Kapitel gelesen habe, dachte ich mir: Ok. Wie soll ich das weitere siebenhundert Seiten aushalten?? Ich fand die Perspektive merkwürdig und den Schreibstil ein wenig auch. Dieser ist nämlich sehr ausladend und beschreibt alles und jeden bis ins kleinste Detail, was an einigen Stellen zwar durchaus seinen Reiz hatte, an den meisten anderen Stellen hingegen einfach nur in die Länge gezogen wirkte.
    Mit der Zeit gewöhnt man sich jedoch daran und es erschien mir nicht mehr merkwürdig, wie jeder Windstoß und jedes Steinchen so ausführlich beschrieben wurde.

    Leider finde ich, dass es der Geschichte an manchen Stellen an Spannung gemangelt hat, wodurch die in die Länge gezogenen Stellen noch deutlicher hervortraten. Besonders am Ende hätte ich mir etwas mehr Nervenkitzel gewünscht.

    Die Autorin hat es meiner Meinung nach ganz gut hinbekommen, Aberglauben, Okkultes und verschiedene religiöse Ansichten mit in die Geschichte einzuweben. Es gefiel mir sogar ziemlich gut etwas über unterschiedlichste Sekten zu erfahren.
    Was mir auch gefallen hat, was das Setting. Was gibt es für einen besseren Ort, als New York in den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts? Ich denke, dass sie Bray dabei sehr bemüht hat, alles so real wie möglich zu gestalten.

    Für meinen Geschmack gab es zu viele Figuren, auch wenn die Charaktere meiner Meinung nach ganz gut ausgeführt waren. Trotzdem fand ich viele von ihnen an einigen Stellen einfach total unsympathisch und ihre Entscheidungen konnte ich auch nicht immer ganz nachvollziehen, was bei solch einem Seitenpensum eigentlich anders sein müsste.
    Zudem konnte ich mich zu Beginn des Buchs nicht ganz mit den Figuren identifizieren und mich in sie hineinversetzen.

    Was in engem Zusammenhang mit den Charakteren steht, war die Perspektive, aus der das Buch geschrieben wurde. Generell finde ich es gut, wenn man die Geschichte aus unterschiedlichen Sichten erfährt. Doch wenn sich die Perspektive wirklich in jedem Kapitel (und manchmal auch einfach mitten im Text) ändert und man selbst herausfinden muss, wer gerade erzählt, und das bei so vielen Figuren, ist es doch etwas kompliziert den Überblick zu behalten. Zwar habe ich mich mit der Zeit daran gewöhnt und es wurde auch einfacher, doch zu Beginn war es eher schwer zu wissen, wer gerade erzählt.

    Leider finde ich, dass der paranormale Aspekt etwas zu kurz gekommen ist. Dort wo er eingesetzt wurde fand ich die Handlung durchaus interessant, doch er ist eben nur an so wenig Stellen eingebracht worden, dass einfach Potenzial verschenkt wurde.

    Zitate:


    »“Hab ich dir je erzählt, dass ich besondere Kräfte habe?”, hatte Evie ihn nach ihrem dritten Drink gefragt. Harry lächelte. “Das ist schwer zu übersehen.” “Nein, nein, ich meine es ernst. [...] Ich kann all deine Geheimnisse erraten, wenn ich einen Gegenstand, der dir am Herzen liegt, in der Hand halte und mich auf ihn konzentriere. [...] Ich meine es absolut und hundertprozentig ernst.”«Seite 25 


    »“Die Zeit ist da. Sie kommen”, sagte Isaiah, schon halb im Traum; und das letzte Wort, bevor er einschlief, flüsterte er nur noch: “Diviner.”«Seite 210

    Buchtrailer:



    Cover und Titel:

    Ich finde, dass Cover und Titel super gut zu der Geschichte passen.
    Das auf dem Umschlag abgebildete Kleid und die Frisur des Mädchens passen einfach perfekt in die 20er Jahre. Ebenso passt die blutverschmierte Karte, auf der ein Pentakel abgebildet ist, super zu Geschichte, weil dieses Symbol eine große Bedeutung haben wird!
    Der Titel passt einfach gut zum Buch, wie ihr in einem der beiden Zitate auch sehen könnt ☺

    Fazit:

    Ich hatte mir leider viel mehr von dem Buch erwartet.
    Die Grundidee der Geschichte hat durchaus seinen Reiz, doch es mangelte ihr an vielen Stellen.
    Viele Passagen waren einfach zu sehr in die Länge gezogen, was durch den detailverliebten Schreibstil nicht gerade gefördert wurde. Zudem finde ich, dass die Handlung noch eine Prise Spannung und ein wenig mehr Paranormalität vertragen hätte.
    Einige mir unsympathische Charaktere und nicht nachvollziehbare Entscheidungen minderten meinen Lesespaß ein wenig. Auch die unübersichtlichen Perspektiven, aus denen das Buch geschrieben wurde, erschwerten mein Vorankommen.
    Was die Autorin hingegen gut hinbekommen hat, war die Verflechtung von Aberglauben, Religion und allem, was auch nur im Entferntesten damit zu tun hat. Sehr interessant!
    Alles in allem vergebe ich gut gemeinte 3 von 5 Herzen an The Diviners - Aller Anfang ist böse. Trotz der vielen negativen Kritik freue ich mich auf Band zwei und hoffe, dass der Cliffhanger aufgeklärt wird!

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    Cover des Buches Die Luna-Chroniken 0: Das mechanische Mädchen (ISBN: 9783646926064)

    Bewertung zu "Die Luna-Chroniken 0: Das mechanische Mädchen" von Marissa Meyer

    Die Luna-Chroniken 0: Das mechanische Mädchen
    dariglavor 7 Jahren
    Ein gutes {Kurzrezension}

    © theamazingbookblog


    Inhalt:


    Kurz nachdem Cinder in ihrem neuen, veränderten Körper aufwachte, wird sie auch schon von einem netten Mann namens Garan zu dessen Familie gebracht, die nun auch die ihre werden soll. Sie erhofft sich eine nette und herzlich Familie, jedoch erwartet sie das genaue Gegenteil. Adri, von nun an ihre Stiefmutter, und Pearl, ihre Stiefschwester, sind ihr vom ersten Moment an gegenüber abgeneigt, und das nur, weil sie ein Cyborg ist. Pearl hingegen mag sie vom ersten Moment an; und das beruht auf Gegenseitigkeit. 

    Doch richtige Freunde hat Cinder nicht, bis sie auf eine kaputte Androidin trifft...

    Zu allem Überfluss sucht auch noch die Blaue Pest die Familie heim und das ändert schlagartig alles...


    Meine Meinung:


    Wie ich schon erwartet hatte, liebte ich den Schreibstil der Autorin, der für mich einer der besten ist, die es momentan "auf dem Markt" gibt. Zwar kann in dieser Kurzgeschichte nicht allzu sehr auf jede Kleinigkeit eingegangen werden, aber das ist nicht weiter schlimm, da es ja nur eine Kurzgeschichte ist.


    Was für mich jedoch zum Problem wurde, liegt nicht an der Autorin, sondern am Verlag. Bitte versteht mich nicht falsch; ich liebe den Carlsen Verlag und er brachte einige meiner liebsten Bücher raus, doch wenn in der Beschreibung steht, dass ich mich auf vierzig Seiten freuen kann, möchte ich mich auch auf vierzig und nicht nur auf zwanzig Seiten freuen können. Und so war es dann nämlich auch. Nach etwas mehr als zwanzig Seiten war Schluss und es folgte eine fünfzehn-seitige Leseprobe eines anderen Buchs aus dem Carlsen Verlag. Das hat mich schon sehr geärgert, wie ich zugeben muss.


    Ich mochte die Charaktere. Durch diesen kurzen Einblick in Cinders Leben lernte man Figuren wie Adri, Pearl, Peony, Iko und allen voran natürlich Cinder besser kennen und verstehen.

    Nicht nur erlebt man, weshalb Cinder, Iko und Peony unzertrennlich waren, sondern auch, wieso Adri einen solchen Hass auf Cinder hat, was ich doch im Nachhinein ganz interessant zu wissen finde.


    Einen klitzekleinen Punkt, den ich mir gewünscht hätte, gibt es trotzdem. Ich finde, dass mehr Gefühle angebracht gewesen wären. Cinder wurde schließlich von ihrer alten Heimat weggeholt und in eine vollkommen neue Familie eingebürgert und außerdem erkrankte ihr einziger Befürworter an der Blauen Pest. Ich bin mir durchaus im Klaren, dass es sich lediglich um eine Kurzgeschichte handelt, aber man darf doch trotzdem Wünsche haben oder? ☺Ich finde nämlich, dass ebendiese Gefühle etwas zu kurz kamen...


    Fazit:


    Alles in allem finde ich, dass Das mechanische Mädchen eine gelungener Appetizer auf Wie Monde so silbern ist. Ich denke zwar, dass man das Buch an einigen Stellen noch etwas hätte optimieren können, aber ich möchte mich auch nicht zu sehr über eine kurze Vorgeschichte beschweren. Über was ich mich allerdings beschweren muss, ist die viel zu lange Leseprobe, die ans Ende des Buch gemacht wurde und knapp fünfzehn Seiten einnimmt.

    Meiner Meinung nach ist Das mechanische Mädchen eine tolle Geschichte, die man allerdings nicht gelesen haben muss. Es ist zwar interessant etwas über die Hintergründe zu erfahren, jedoch ist es kein Muss.

    Ich vergebe 4 von 5 Herzen an das Prequel meiner Lieblingsreihe ♥

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    Cover des Buches Obsidian 2: Onyx. Schattenschimmer (ISBN: 9783551583321)

    Bewertung zu "Obsidian 2: Onyx. Schattenschimmer" von Jennifer L. Armentrout

    Obsidian 2: Onyx. Schattenschimmer
    dariglavor 7 Jahren
    Ein tolles Buch, wenn auch nicht allzu überzeugend wie der Vorgänger


    Inhalt:

    Katy spürt die Veränderung in ihrem Leben. Nicht nur, dass Daemon sie plötzlich mit Geschenken überhäuft, ihr Komplimente macht und ihr nah sein möchte. Das haut sie nicht um, denn alle Gefühle, die Daemon für sie empfindet, gehen aus dieser Ein Alien hat mich geheilt-Verbindung hervor. Das zumindest redet Katy sich ein. Sie wird ihm Widerstehen. Sie wird keine Beziehung mit ihm eingehen, weil seine Gefühle nicht echt sind.–Nicht echt sein können.
    Doch es gibt eine weitere Veränderung in ihrem Leben.
    An Katys Schule taucht ein neuer Schüler auf. Blake heißt der gutaussehende Surferboy, der allen Mädchen, unteranderem auch Katy, den Kopf verdreht. Und es scheint, als interessiere er sich für sie. Echte Gefühle, denn er ist ein echter Mensch. Davon ist Katy überzeugt. Doch ob sie mit ihrer Überzeugung auch recht hat, wird sich wohl noch zeigen müssen.
    Aber als ob Blake nicht schon genügend Probleme mit sich bringt, spürt Katy eine weitere Veränderung in sich. Um sie herum geschehen komische, ja beinah paranormale Dinge, aber das können nur Zufälle sein, denn es gibt für alles eine logisch-wissenschaftliche Erklärung. Oder etwa nicht?

    Meine Meinung:

    Gleich nachdem ich das Buch aufgeschlagen hatte, musste ich schon lächeln. Weswegen? – Wegen der Widmung der Autorin, die ich einfach total nett und süß finde. Ich denke, dass sie vollkommen recht damit hat, eines ihrer Bücher uns, den Bloggern und Lesern, zu widmen, weil wir ihr Buch wertzuschätzen wissen und es erst möglich machen, dass sie Autorin werden konnte ♥
    “Allen großen und kleinen Bücherfans und Bloggern auf der ganzen Welt gewidmet.” Wieder einmal konnte mich Armentouts Schreibstil komplett überzeugen. Sie schreibt so fesselnd, sarkastisch und einfach leicht wie eh und je. Man merkt gar nicht, wie die Stunden und Seiten an einem vorbeifliegen und ehe man es sich versieht, hat man das Buch auch schon beendet. Was soll ich noch dazu sagen? Ich bin hin und weg!

    Ich konnte mich super leicht wieder in die Geschichte hineinversetzten, was zum einen damit zu tun hatte, dass es noch nicht so lange zurückliegt, dass ich den ersten Teil beendet hatte, zum anderen dadurch, dass Armentrout immer wieder Erinnerungsauffrischer einfließen lässt, um den Leser so an vorangegangene Handlungen zu erinnern.

    Die erste Hälfte des Buchs war meiner Meinung nach geprägt durch Katys ständiges hin und her, also dem bereits in der Rezension zu Obsidian - Schattendunkel angesprochenen Katz und Maus-Spiel zwischen Daemon und Katy. Es war also dementsprechend etwas ruhiger, nicht wirklich von Spannung geprägt, aber immer noch so, dass man wissen wollte, wie es weitergeht. Zur Mitte des Buchs bauten sich viele Fragen auf, die beantwortet werden wollten. – Und die zweite Hälfte sollte auch Klarheit über die meisten Dinge schaffen.
    Im Gegensatz zur ersten Hälfte des Buchs, strotze die zweite nur so vor unvorhersehbaren Geschehnissen und Spannung. Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen, weil einfach auf beinah jeder Seite etwas neues geschah und sah mich so gezwungen alles auf einen Rutsch zu lesen ☺

    Das Ende...war einfach nicht vorhersehbar. Es war einer dieser Mein Atem stockt für eine Sekunde-Momente. Und dann auf einmal war es zu Ende. Zwar erwies sich das Ende nicht als richtiger Cliffhanger, aber ich würde trotzdem gerne jetzt schon wissen, wie es in Opal - Schattenglanz weitergeht!

    Geschrieben wurde das Buch wieder aus Katys Perspektive in der Ich-Form, was mir gut gefiel. Ab und an kann sie einen mit ihren Gedanken einfach zum Lachen bringen.

    Die Charaktere waren wieder toll. Daemon, Dee und Katy muss man eben einfach lieb haben, wenn ihr mich fragt ☺ Ich konnte sie eigentlich immer verstehen und ihre Entscheidungen nachvollziehen, was daran lag, dass die Autorin die Figuren so tiefgründig und interessant gestaltet hat, sie einen aber trotzdem noch überraschen können.

    An Daemon und Dee habe ich rein gar nichts auszusetzen. Sie erschienen mir durchgehend glaubhaft und eben so realistisch, wie Aliens nun mal sein können.
    Dee ist immer noch die Alte. Hilfsbereit, nett und immer hungrig. Sie macht meiner Meinung nach kaum eine Veränderung durch, auch wenn sie ein paar neue Faktoren in ihrem Leben zu begrüßen hatte. Ich bin überzeugt, dass sie in Band drei wieder mehr in den Mittelpunkt rückt und auch eine Veränderung durchmacht, aber das werden wir erst sehen, wenn ebendieses Buch erscheint.
    Daemon hingegen hat sich meiner Meinung nach schon verändert. Vom ungehobelten Arschloch hin zum aufmerksamen, herzerwärmenden, an einigen Stellen aber immer noch etwas selbstverliebten, total von sich überzeugten Egozentriker. Er erlernt sogar eine neue Fähigkeit: sich entschuldigen. In diesem Buch habe ich das Gefühl, als hätte ich eine engere Bindung zu ihm aufgebaut. Man hat Dinge über ihn erfahren, die ihn mir gegenüber noch sympathischer werden ließen. Bis jetzt glaube ich sogar, dass er mein Lieblingscharakter in der Reihe ist/ sein wird.

    Bei Katy sah das mit der Sympathie schon etwas anders aus. Natürlich war ich ihr gegenüber nicht abgeneigt, aber sie musst ein paar Sympathiepunkte einbüßen. Warum? – Weil sie in der ersten Hälfte ständig rumpienste. Sie manifestierte in beinah jedem Satz, dass sie Daemon nicht wolle, im nächsten hingegen beteuert sie, dass sie ihn doch brauche. Nach einer gewissen Zeil ging mir das ziemlich auf die Nerven. Ich kann ja verstehen, dass Katy sich ihrer Gefühle für Daemon nicht sicher ist, immerhin war ein riesiger Dummkopf und hat sie wirklich mies behandelt, aber muss man das gleich in jedem Satz zur Schau tragen? Im weiteren Verlauf der Geschichte änderte sich dieses Verhalten zum Glück und ebbte größtenteils ab.
    Wie bei Daemon hatte ich auch bei Katy hatte ich das Gefühl, als verändere sie sich während der Handlung. Sie reift zu einer mutigen und entschlossenen Person heran, was mir gut gefiel.

    Auch den anderen, neu hinzugekommenen Figuren haucht Armentrout gekonnt Leben ein. Sogar die Nebencharaktere konnte man gut nachvollziehen, da man Hintergrundinformationen über sie erhält und sie so tiefgründiger werden lässt.

    Zitate:


    »“Du wirst niemals normal sein, Katy. Nie mehr.” “Das habe ich mittlerweile begriffen!”, fauchte ich. [...] Wenn ich eins während der Krankheit meines Vaters gelernt hatte, dann, dass man die Dinge nicht ändern konnte. Ich konnte nur ändern, wie ich damit umging.«Seite 211

    »Plötzlich war da diese Uhr, deren Zeit ablief, bis der Tag meines Untergangs gekommen war, und ich konnte niemanden dafür verantwortlich machen als mich selbst.«Seite 406

    Cover und Titel:

    Das Cover finde ich, wie auch schon bei seinem Vorgänger. super schön. Es schimmert wieder so und die – ich würde sagen es sollen Lichtreflexe darstellen, aber bitte belehrt mich eines besseres, falls ich falsch liegen sollte – Lichtreflexe ergänzen das ganze wunderbar. Es hat etwas mystisches an sich, wie ich finde.
    Den Titel finde ich ebenfalls gut und er passt auch gut zur Geschichte, nachdem ich bereits während ich Band eins las Vermutungen darüber anstellte, weshalb das zweite Buch Onyx heiße.

    Fazit:

    Leider konnte mich Onyx - Schattenschimmer nicht vollkommen überzeugen, so wie sein Vorgänger.
    Nichtsdestotrotz konnten mich der wunderbare, unverkennbare Armentrout'sche Schreibstil, gepaart mit einer tollen Handlung, komplett in seinen Bann ziehen und ließen mich erst wieder los, nachdem ich die letzte Seite gelesen hatte. 
    Die einzigen Kritikpunkte, die ich sehe, sehe ich bei dem zu Beginn sehr nervigen Verhalten der Hauptprotagonistin Katy und der etwas ruhigeren ersten Hälfte, wobei mir diese nicht allzu sehr störte, da mich die Zweite, wirklich, wirklich tolle Hälfte, diese erste beinah vergessen ließ.
    Ansonsten waren die Charaktere sehr überzeugend und das Ende war der Hammer, soviel kann ich euch verraten.
    Ich vergebe sehr, sehr, sehr, sehr gute 4 von 5 Herzen an Onyx - Schattenschimmer der Autorin Jennifer L. Armentrout. Ganz knapp ist es an der Höchstwertung vorbeigeschrammt, aber nun freue mich riesig auf den dritten – und zum Glück nicht letzten – Teil der Reihe.

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    Cover des Buches Ewiglich die Liebe (ISBN: 9783789130427)

    Bewertung zu "Ewiglich die Liebe" von Brodi Ashton

    Ewiglich die Liebe
    dariglavor 7 Jahren
    Die Vorgänger konnten mich für sich gewinnen konnten, aber "Ewiglich die Liebe" war ein Reinfall!


    © theamazingbookblog
    Klappentext:  

    Große Gefühle: das dramatische Finale der „Ewiglich“-Trilogie. Nikki hat einen hohen Preis zahlen müssen, um Jack zu retten: der Ewigliche Cole hat sich durch eine List ihres Herzens bemächtigt. Noch immer sieht er in ihr seine Persephone, die Herrscherin der Unterwelt. Während Nikki und Jack alles daran setzen, das Herz zurückzugewinnen, bereiten Cole und seine Freunde sich darauf vor, den Kampf um die Herrschaft des Ewigseits zu gewinnen. Nikki erkennt, dass sie nur eine Chance hat, die Ewiglichen zu vernichten: Sie muss Coles Persephone werden.  

    Inhalt:  

    Nachdem Nikki mit Cole's Hilfe Jack aus dem Ewigseits gerettet hat, ist das Leben der drei alles andere als toll. Cole hat sich Nikki's Oberweltherzens bemächtigt und feilt nun mit seiner Band an einem Plan, wie sie Nik zu Unterwelt-Königen machen können; Nikki wird hingegen immer schwächer und weiß nicht weshalb, während Jack alles daran setzt, dass Nikki wieder zu Kräften kommt. Schließlich eröffnet Cole den beiden, dass Nikki nun von ihm abhängig sei und sich von ihm nähren müsse, damit sie nicht stirbt. Sie sieht ein, dass Cole recht hat, doch auf einmal ist dieser wie vom Erdboden verschluckt und damit auch die einzige Chance für Nikki zum Überleben...

    Meine Meinung:  

    Ashton's Schreibstil war einmal mehr total angenehm zu lesen. Sie schreibt toll und so kann man eigentlich schnell und leicht vorankommen. Aber eben nur eigentlich. In Wirklichkeit sah das ganze dann schon wieder etwas anders aus. Ich musste nämlich immer wieder Pausen einlegen, weil mich Nikki sonst zu sehr aufgeregt hätte. Das ist mir vorher noch nie passiert...Aber dazu später mehr. 
    Ashton schmückt die Handlung nicht mit zu vielen Beschreibungen oder langen, verschachtelten Sätzen, sondern verwendet eine angemessene Zahl von Adjektiven und hält die Sätze meistens kurz.  

    Ich habe mir wirklich schwergetan mit dem Einstieg. Da Teil zwei und eins schon so lange zurückliegen musste ich mich erst einmal daran erinnern, was in diesen beiden Büchern vorgefallen ist. Und ich versichere euch: es war nicht immer einfach. Nach etwas mehr als einem Drittel war ich dann zum Glück wieder in der Geschichte drin, aber eben leider erst nach dem ersten Drittel, was einem ziemlich lange erscheinen kann, wenn man das Buch nicht so ganz versteht, weil man nicht weiß, was wo warum gerade los ist.  

    Generell finde ich, dass die Handlung am Anfang sehr zäh war. Die Geschehnisse plätschern einfach nur so vor sich hin und es passiert nicht wirklich etwas aussagekräftiges. Dieses Blatt wendete sich dann aber im letzten Drittel. Dieses war nämlich gerade zu von Spannung und Geschehnissen überschwemmt, sodass man an das Buch gefesselt wurde. Diesen Abschnitt mochte ich eigentlich, auch wenn ich an einigen Stellen das Gefühl hatte, als würde sich alles überschlagen und etwas zu schnell passieren.  
    Ich denke, dass man das ganze Buch noch etwas hätte steigern können, wenn man die Handlung aus dem letzten Drittel über einen längeren "Seitenraum" verteilt hätte, sodass nicht alles auf einmal passiert.  
    Das Ende fand ich hingegen wieder ziemlich gut. Die letzten beiden Kapitel waren einfach toll. Die Autorin schaffte es Spannung und eine ganze Menge an Emotionen in diese letzten Kapitel zu legen und ich glaube sogar, dass ich Tränen in den Augen hatte ♥ Das ändert dann leider aber trotzdem nichts an der vorangegangenen Handlung, die ich nicht ganz so gut fand, wobei der Schluss den Status des Buchs dann doch noch etwas heben konnte. 
    Im Nachhinein jedoch hätte ich noch gerne Antworten auf die ein oder andere Frage gehabt. Sind jetzt zwar nicht die total wichtigen Fragen, aber trotzdem erscheint mir das Ende ohne sie nich ganz rund...  

    Die Charaktere. Was soll ich dazu sagen? Ich fang mal damit an: Es ist mir zu Beginn etwas schwer gefallen, mich in die Charaktere, insbesondere in Nikki, hineinzuversetzen. Nicht immer waren mir die Entscheidungen, die gefällt wurden, klar und begründet, was sehr schade war. Alles in allem würde ich also sagen, dass sich die Figuren zum negativen hin entwickelt haben. Konnten sie mich in der Vorgängern noch für sich gewinnen, war das in Ewiglich die Liebe leider nicht mehr wirklich der Fall. Zwar konnte ich mich mit der Zeit – also in etwa nach der Hälfte des Buchs – wieder in sie hineinversetzen, aber eben erst nach der Hälfte. Und das ist meiner Meinung nach zu lang.  

    Nikki ist ja bekanntermaßen die Hauptprotagonistin. Ich hatte sie in der Vorgängerbänden eigentlich sehr lieb gewonnen. – Doch hier ist wieder unser eigentlich. Ich kann gar nicht sagen, wie sehr sie mich am Anfang des Buches in den Wahnsinn getrieben hat. Ich hatte das Gefühl, als würde sie sich immer wieder im Kreis drehen und ihre Meinung immer und immer wieder ändern. Nicht besonders einfach also, ihr zu folgen. In der einen Sekunde beteuert sie beispielsweise, wie wichtig es ihr ist, dass sie sich von niemandem nähren muss und dass sie sich unter keinen Umständen zu einer Ewiglichen verwandeln möchte, in der nächsten sagt sie, dass sie um keinen Preis sterben möchte, aber dazu sei die Nährung notwendig o.O Ein bisschen paradox, wenn ihr mich fragt. Außerdem verstehe ich ja, dass es echt schrecklich sein muss, wenn einem das Herz geklaut wurde (nicht das ich wüsste, wie sich sowas anfühlt), aber sie betont in beinah jedem Satz, wie mies es ihr damit geht. Sie versink im Selbstmitleid, was ich bisher noch nicht bei ihr, der starken, zu allem entschlossenen Nicole, gesehen habe. Sehr schade. Mit der Zeit hat sie sich dann zum Glück gebessert, bestand nicht mehr nur aus Selbstmitleid und fällte mir unverständliche Entscheidungen, aber ich kann nicht verstehen, wie sich ein so toller Charakter so negativ entwickeln kann. Und das in so kurzer Zeit.  

    Jack mochte ich. Er hat sich meiner Meinung nach zwar nicht so stark verändert, aber das sehe ich nicht als Problem. Er ist ja bekanntlich Nikki's Freund und würde, wie man schon in den ersten beiden Bänden erfahren hat, alles für sie tun, einfach, weil er sie so abgöttisch liebt. Finde ich irgendwie süß, aber an einigen Stellen einfach echt total schnulzig. Vielleicht sogar etwas zu schnulzig.  

    Fragt mich bitte nicht weshalb, aber ich mochte Cole. Schon immer. Auch wenn er ein riesiger Arsch ist und Nikki ihr Herz gestohlen hat – im wahrsten Sinne des Wortes –, hatte ich doch noch etwas für ihn übrig. Ich konnte ihn verstehen; wenn nicht, war er sogar die Person, die ich am besten verstand. Er machte eine große Veränderung durch, aber nicht so eine normale, sondern eine...eher sonderliche...Ich möchte jetzt nicht mehr verraten, weil ich euch sonst einen Teil der Handlung vorweg nehmen würde.  

    Zitate:  

    »Mein Zorn auf Cole hatte seinen Höhepunkt erreicht. Es musste einen besonderen Begriff geben für mein Gefühl ihm gegenüber. Hass reichte als Wort nicht aus. Es umfasste nicht die Unendlichkeit meiner Emotionen. Es erklärte nicht, dass sie Tag für Tag immer nur noch stärker wurden. Cole hatte mir einmal vom Prinzip der sich endlos wiederholenden Strafe erzählt [...]. Mein Hass auf Cole war genau das – unsterblich und zeitlos.« 
    Seite 15 

    »Ich versuchte, mich von ihm loszureißen. Doch dann spürte ich den unverkennbaren Energieschub, der von Coles Lippen in meinen Körper überging. Und schon mit dem ersten Quäntchen Energie spürte ich, wie meine Glieder, die zuvor so kraftlos und schlaff waren, zu Kräften kamen. [...] “Verstehst du jetzt?”, fragt er atemlos. “Nik, wir sind füreinander die Luft zum Atmen. Und das wird sich niemals ändern. Niemals.”« 
    Seite 60/61 

    »Unser Vorhaben war mehr als Leichtsinnig. Man konnte nicht einfach so ins Ewigseits hinabsteigen, ohne jeden Schritt genau geplant zu haben. Doch wir hatten uns aller Bedenken entledigt. Wir wollten es mit dem Ewigseits aufnehmen. [...] und auf dem Weg dahin würde zwangsläufig jeder Schritt ein wenig leichtsinnig sein. Wenn das nicht der Fall war, machten wir die falschen Pläne.« 
    Seite 107  

    Cover und Titel:  

    Das Cover finde ich schön, allerdings sehe ich keinen richtig schlüssigen Zusammenhang zu der Geschichte. Unten auf dem Umschlag sieht man denke ich mal Nikki. Was allerdings die Orchideen mit der Handlung zu tun haben, ist und bleibt mir ein Rätsel... Der Titel hingegen finde ich sehr passend und zutreffend.  

    Fazit:  

    Ich frage mich wirklich, wie man nur so viel Potenzial verschenken konnte. Charaktere, die ich total gern mochte, fingen an mich zu nerven, sobald sie den Mund aufmachten. Zum Glück wurde mein Verhältnis zu den Figuren im weiteren Verlauf besser, jedoch kann man den Anfang nicht unberücksichtigt lassen.  Der Schreibstil konnte mich hingegen wieder komplett für sich gewinnen, ebenso das emotional starke Ende. Die vorherige Handlung jedoch war etwas ereignislos und plätscherte nur vor sich hin, weshalb die ersten beiden Drittel etwas zäh und an manchen Stellen sogar langweilig waren. Zudem waren nicht alle meine Fragen nach Beendigung des Buchs beantwortet, was dazu führte, dass das Buch für mich kein vollkommenes Ende hat.  
    Es tut mir wirklich leid das sagen zu müssen, aber ich sehe mich gezwungen gute 2 von 5 Herzen an Ewiglich die Liebe zu vergeben. Die ersten beiden Teile – Ewiglich die Sehnsucht und Ewiglich die Hoffnung – kann ich jedem empfehlen, wohingegen der letzte Teil der Trilogie ein totaler Reinfall war. 

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    Cover des Buches Obsidian 1: Obsidian. Schattendunkel (ISBN: 9783551583314)

    Bewertung zu "Obsidian 1: Obsidian. Schattendunkel" von Jennifer L. Armentrout

    Obsidian 1: Obsidian. Schattendunkel
    dariglavor 7 Jahren
    Ein wunderbarer Auftakt!

    © theamazingbookblog

    Inhalt:

    Drei Jahre nach dem Tod ihres Vaters zieht die leidenschaftliche Buchbloggerin Katy zusammen mit ihrer Mutter vom sonnigen Florida in das trübe West Virginia, um den alten Erinnerungen zu entfliehen. Abgesehen vom Wetter stellen sich Katy von nun an aber auch noch ganz andere Probleme.–So hat sie beispielsweise keinen Internetzugang und kann ihren Blog nicht auf den neusten Stand bringen, was das Schlimmste überhaupt ist. Aber davon nicht genug. Ihr Nachbar Daemon Black ist die Hölle. Unfreundlich, sobald er den Mund aufmacht. Leider ist er auch der heißeste, unwiderstehlichste Typ im Universum. Aber immer noch ein Arsch!!
    Seine Schwester Dee hingegen ist die Freundlichkeit in Person und freundet sich prompt mit Katy an. Die beiden werden beste Freundinnen, aber Daemon scheint etwas dagegen zu haben und versucht Katy mit allen Mitteln zu vertreiben.
    Katy beginnt sich zu fragen, was Daemon gegen sie hat und warum er die Freundschaft zu Dee mit allen Mitteln zu verhindern versucht...Generell stimmt aber etwas mit der Stadt, in der Katy lebt, nicht und sie beginnt sich zu fragen warum...

    Meine Meinung:

    Der Einstieg in das Buch fiel mir sehr leicht. Schon nach den ersten Seiten war ich voll in der Geschichte drin. Der wunderbare Schreibstil der Autorin erleichterte den Einstieg natürlich enorm. Sie schreibt so locker und leicht, dass man gar nicht merkt, wie die Seiten nur so dahinfliegen. Hinzu kommt die Prise Humor, mit der sie das Buch verfeinert hat. Auf beinah jeder Seite musste ich mindestens Schmunzeln oder auch loslachen!

    Auch an der Spannung habe ich nichts zu bemängeln. Die Geschichte beginnt gleich mit dem Aufeinandertreffen von Daemon und Katy und erzeugt so eine gewisse Neugierde beim Leser, weil dieser wissen möchte, wie sich das Verhältnis zwischen den beiden im weiteren Verlauf verändert.
    Zudem webt die Autorin immer wieder neue Fragen und ungewöhnliche Geschehnisse ein, wodurch man ebenfalls nur schwer von dem Buch ablassen kann.
    Das Ende hatte ebenfalls seine spannenden Stellen aufzuweisen. Ich konnte das Buch zu diesem Zeitpunkt nicht mehr aus der Hand legen und so wurde es eine ziemlich lange Nacht! Auch wenn es mit keinem richtigen Cliffhanger endet, möchte man trotzdem wissen, wie die Geschichte weitergeht ☺

    Geschrieben wurde das Buch aus der Ich-Perspektive in der Vergangenheit, wobei der Leser alles aus Katy's Sicht erlebt.

    Die Charaktere schloss ich größtenteils sofort in mein Herz. Sie waren so vielschichtig und meistens sehr gut nachzuvollziehen. Trotzdem schafften sie es mich des Öfteren zu überraschen! An einigen Stellen jedoch erschienen mir die Figuren etwas stereotypisch, was die Autorin aber wieder mit ihren eigenen Ideen zu den Charakteren wettmachte.

    Katy ist eine super tolle Protagonistin, die ich mit jeder Seite lieber gewonnen habe. Ich konnte mich wirklich sehr gut mit ihr identifizieren. Was ich mochte war die Idee, dass die Hauptfigur Buchbloggerin ist. Ich denke, dass ich für eine breite Masse von Buchbloggern spreche, wenn ich sage, dass ihr das ein paar Sympathiepunkte eingeheimst hat! Aber das ist nicht das einzige, was ich an ihr gern hatte. Sie hat so eine zynisch-sarkastische Art, was mich oft zum Schmunzeln gebracht hat. Auf beinah alles hat sie eine Antwort parat, die sich gewaschen hat. Auch ihr Umgang mit Daemon, beziehungsweise dessen Umgang mit Katy, hat mir sehr gefallen. Die beiden geben sich wirklich nichts und können sich bis auf's Blut nicht ausstehen, was zu eben diesen zynisch-sarkastischen Dialogen führte!

    Daemon mochte ich auch irgendwie. Zwar gibt er sich als der totale Arsch, aber trotzdem mochte ich ihn, was–zu Beginn–größtenteils an den Schlagabtauschen zwischen ihm und Katy lag, die ich immer sehr genossen habe. Im weiteren Verlauf–also in der ersten Hälfte des Buchs– erfährt man herzlich wenig über ihn, weshalb er zu diesem Zeitpunkt immer etwas undurchsichtig erscheint. Im letzten Drittel gibt er dann auch mal was von sich preis, aber trotzdem stehen noch viele Fragen offen, die hoffentlich in den Folgebänden beantwortet werden.

    Dee ist auch eine der Hauptprotagonisten. Sie ist das genaue Gegenteil ihres Zwillingsbruders Daemon, aber auch über sie erfährt man nicht allzu viel. Sie ist wunderschön und kann so viel essen, wie sie will, ohne auch nur einen Gramm Fett anzulegen, was Katy etwas neidisch werden lässt.–Aber mal ganz im Ernst; wer würde da nicht etwas neidisch werden? ☺

    Die Nebenfiguren sind auch gut gelungen. Durch kleine Makel erscheinen sie, genau wie die Hauptcharaktere, realistisch. Man kann sie gut verstehen, da sie nicht flach sind, so wie in so manch anderem Buch, sondern interessant und mehrschichtig, wodurch man auch an ihnen immer mal wieder neue Seiten kennenlernt.

    Wer von dem Buch eine völlig neue, noch nie gesehene Geschichte erwartet, wird sehr wahrscheinlich enttäuscht werden, da die Autorin das Rad eben nicht neu erfunden hat. Sie hat es aber geschafft ihre Gedanken und Ideen so einzuflechten, dass die Handlung trotzdem interessant und spannend ist. An einigen Stellen kam ich mir zwar vor wie in Twilight, aber ich sehe das nicht als Problem, weil mir der Rest des Buchs sonst zu gut gefallen hat und ich auch sonst nichts daran auszusetzen habe!

    Zitate:

    »Spannung lag in der Luft. Als wäre irgendwo eine unsichtbare Grenze markiert worden und ich hätte sie überschritten. Ich spürte, wie Dutzende Augen auf mich gerichtet waren. Aus ihren Blicken sprach Misstrauen und etwas noch viel, viel Schlimmeres. Angst.«
    Seite 144

    »Er war ein Mistkerl. Launisch. Aber es hatte Momente mit ihm gegeben – vielleicht nur Nanosekunden –, in denen ich das Gefühl gehabt hatte, den wahren Daemon zu erleben. Zumindest einen besseren Daemon. Und diese Seite machte mich neugierig. Die andere, die Arschseite, nein, auf die war ich nicht neugierig. Die fand ich irgendwie sexy.«
    Seite 172


    Buchtrailer:







    Cover und Titel:

    Das Cover finde ich super! Der Schutzumschlag sieht toll aus und schimmert so ein bisschen, was ich toll finde. Wenn man den Schutzumschlag schließlich abnimmt, kommt ein ebenso schönes Buch zum Vorschein, dass zwar nicht so toll glänzt, auf dem jedoch diese (Licht-)Punkte, die auch auf dem Cover vorzufinden sind, zu sehen sind.
    Und der Titel passt toll. Ihr müsst zwar selbst herausfinden, weshalb, weil ich sonst zu viel verraten würde, aber wenn ihr es herausgefunden habt, werdet ihr mir zustimmen! 

    Fazit:

    Obsidian - Schattendunkel konnte mich komplett überzeugen. Tolle Charaktere, ein wunderbarer Schreibstil, der glaube ich zu einem meiner Lieblinge geworden ist, und eine spannende Handlung fesselten mich an das Buch, weshalb es binnen eines Tages zu Ende gelesen war.
    Die sarkastischen Dialoge zwischen Katy und Daemon machten viel von dem Buch aus, was mir gefiel, da man so immer etwas zu lachen hatte. Zwar war Obsidian an einigen Stellen etwas stereotypisch angelet, aber durch Daemon, Dee und Katy schaffte es die Autorin wieder, ihren eigenen Stil kenntlich zu machen.

    Für alle, die nichts gegen ein wenig Bella&Edward-Getue haben, auf der Suche nach einem Buch sind, dass sie an vielen Stellen zum Lachen bringt, und einer mitreißenden Handlung–für die ist Obsidian - Schattendunkel genau das Richtige!
    Ich vergebe 5 von 5 Herzen und freue mich schon auf Onyx - Schattenschimmer!!

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