fantasieweltenwandlerin

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Rezensionen und Bewertungen

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    Cover des Buches Autumn & Leaf (ISBN: 9783038961093)

    Bewertung zu "Autumn & Leaf" von J. K. Bloom

    Autumn & Leaf
    fantasieweltenwandlerinvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Eine mitreißende Geschichte, wenn es auch kleinere Kritikpunkte gibt. Insgesamt war es einfach spannend, schön und grausam, brutal zugleich!
    Fantastische Idee für eine Dystopie!

    Die Idee von Autumn & Leafs Geschichte hat mich schon im Klappentext sehr interessiert und es steckte noch so viel mehr dahinter, als ich es Anfangs erwartet hätte. Als Produkte werden sie hergestellt und sind die perfekteste Form eines "Menschen", auch wenn sie nicht als Menschen anerkannt werden. Sie dienen lediglich als Unterhaltung, als Spielzeug für normal geborene Menschen und werden häufig auch so behandelt.

    Die ganze Geschichte von Autumn & Lief ist so schön, wie sie auch grausam ist. Es passieren unvorstellbar schreckliche Dinge, die Produkten, wie Autumn & Leaf welche sind, angetan werden, die mich wirklich nur sprachlos zurückgelassen und geschockt haben. Gleichzeitig sind die beiden aber wirklich liebenswerte Charaktere und die Liebesgeschichte der beiden ist Herz zerreißend. Auch die anderen Charaktere, sowohl die Freunde der beiden, als auch die Statisten und natürlich die Bösen, sind sehr auf den Punkt getroffen und machen das Buch noch lesenswerter.
    Allerdings gab es für mich genau an dieser Stelle einen Kritikpunkt. Zu Beginn der Geschichte stehen nicht nur Autumn & Leaf im Mittelpunkt, sondern auch ihr innerer Kreis. Allerdings verliert sich der Fokus auf ihre Freundschaften und die jeweiligen Handlungen um sie herum im Verlauf und das fand ich wirklich schade. Ich hatte das Gefühl, als wären die anderen Charaktere einfach vergessen worden. Dies kann aber auch dem Einzelband geschuldet sein, denn meiner Meinung nach hätte die ganze Idee bestimmt noch Inhalt für viele weitere Bücher gehabt.
    So kam es mir vor, als würde alles viel zu schnell passieren und ich hatte kaum Zeit, die Gefühle die das gelesene hervorruft, richtig zu verpacken.
    Trotzdem hat die Autorin mit Autumn & Leaf ein spannendes, nervenaufreibendes Buch geschrieben, dass ich jedem empfehlen kann, der mit der Brutalität umgehen kann, die diese Geschichte unweigerlich mit sich bringt.

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    Cover des Buches Games of Flames (Phönixschwestern 1) (ISBN: 9783646603699)

    Bewertung zu "Games of Flames (Phönixschwestern 1)" von Nina MacKay

    Games of Flames (Phönixschwestern 1)
    fantasieweltenwandlerinvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Wer eine geballte Ladung Sarkasmus, Spannung, und Humor wünscht, für den ist "Games of Flames" genau das Richtige.
    Fantastisch

    Wer eine geballte Ladung Sarkasmus, Spannung, und Humor wünscht, für den ist "Games of Flames" genau das Richtige. Die Phönixschwestern Aspyn und Pandora sind umgeben von Intrigen, Familienfehden und den alltäglichen Problemen der Highschool. Und dann sind da noch die Probleme, die das Phönix-Sein mit sich bringt - spontane Selbstentzündung, emotionsgesteuerte Flammenausbrüche und eine Großmutter, die versucht, ihnen besondere Kräfte zu entlocken und sie an mächtige Phönixmänner zu verschachern.

    Mit Phönixschwestern 1 ist Nina MacKay ein grandioser Auftakt gelungen. Die ersten Seiten plätschern etwas vor sich hin, was ich persönlich aber nicht schlimm fand. Ich brauchte diesen Einstieg, um die Schwestern und die ganze Phönix-Sache zu verstehen. Mir hat die Grundidee der acht Phönixfamilien inmitten der "normalen" Menschen sehr gut gefallen. Die Familien, deren Eigenschaften und die besonderen Gaben der Phönixmenschen waren durchdacht und wurden von Nina MacKay wunderbar umgesetzt.

    Ebenso gut ausgearbeitet waren für mich die Charaktere. Aspyn ist Sarkasmus in Person, versucht immer und überall aufzufallen und hat ein verdammt großes Mundwerk. Auch wenn sie es sich nehmen lässt, ihre Schwester Pandora ein ums andere Mal aufs Korn zu nehmen, tut sie alles um ihr beizustehen und sie zu unterstützen. Die Zwillinge könnten fast nicht unterschiedlicher sein, sind sich aber doch irgendwie ähnlich, was sich natürlich nicht nur auf ihr gleiches Aussehen bezieht. Pandora ist schüchtern und in manchen Situationen ziemlich naiv, aber wenn es darauf ankommt, kann auch Pandora einige freche Sprüche vom Stapel lassen. Sie handelt insgesamt bedachter als Aspyn, wodurch die beiden sich perfekt ausgleichen.

    Auch das Phönix-Oberhaupt Daryan, Matt, der Bücherfreak Payton und die Schulreporterin Blake waren authentisch dargestellt und nicht weniger toll als die beiden Schwestern. Besonders an Payton und Blake habe ich während der Geschichte einen Narren gefressen. Es gab keinen Charakter, der zu wenig Aufmerksamkeit bekommen hat, ich konnte mir alle bildhaft vorstellen und sie alle hatten so verrückte Eigenschaften, dass sie die Geschichte jeder für sich besser gemacht haben.

    Während die erste Hälfte dazu dient, die Charaktere und das Setting näher kennenzulernen, hat es mich in der zweiten Hälfte vor Spannung von meiner Couch gerissen. Nina MacKay überrascht mit nicht vorhersehbaren Wendungen, führt Handlungsstränge zusammen, mit denen ich nicht gerechnet hatte und lässt das ganze in einem kleinen Cliffhanger enden, der mich sehnsüchtig Band 2 erwarten lässt. Wer wissen will, was die geheimnisvollen Kaputzenträger, von denen Aspyn verfolgt wird, von ihr wollen, was die Schulreporterin Blake aufdeckt und was für Pläne die verschiedenen Phönixfamilien schmieden, sollte dringend zu diesem Buch greifen. Es glänzt mit dem Humor, interessanten Charakteren und einer spannenden Idee.

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    Cover des Buches Nemesis (ISBN: 9783946843313)

    Bewertung zu "Nemesis" von Asuka Lionera

    Nemesis
    fantasieweltenwandlerinvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Neue Hüterin, neue Abenteuer. Band 2 war wirklich toll!
    Ein Stück wie nach Hause kommen

    Ich gehöre definitiv zu den Leuten, die mit dem Ende von Band 1 nicht so richtig zufrieden waren. Dementsprechend glücklich war ich darüber, dass Asuka Lionera sich spontan dazu entschieden hat, doch noch eine Fortsetzung zu schreiben.

    Die Götter beginnen einen neuen Wettkampf und Evelyn bekommt die Möglichkeit, zusammen mit Liz nach Mareia zurückzukehren. Damit wird Eves Traum nach so vielen Jahren endlich Wirklichkeit - sie kann zurück in die Welt, die ihr viel mehr ein Zuhause war, als die Erde es jemals sein konnte. Allerdings läuft alles ganz anders, als sie es erwartet hat: Keiner in Mareia hat mehr eine Erinnerung an die Zeit, die sie dort verbracht hat. Nicht mal ihre geliebten Wächter wissen, wer sie ist.

    Ich war sehr gespannt wie die Autorin es lösen will, einem geplanten Einzelband doch noch eine Fortsetzung zu schreiben. Die Grundidee fand ich letztendlich nicht schlecht, jedoch war der Anfang des Buches für mich etwas holprig. Einige Umsetzungen konnte ich leider nicht ganz nachvollziehen und ich war froh, als Eve endlich wieder in Mareia ankam. Doch auch mit der Rückkehr nach Mareia ließen meine Zweifel mich nicht los. Ich fand Evelyns Verhalten zu Beginn oft sehr fragwürdig und konnte mich auch nur selten wirklich in sie hineinversetzen.

    Durch das Wiedersehen mit den Wächtern und Liz als weitere Protagonistin, war es aber dennoch wirklich schön zu lesen. Die Wächter waren immernoch genau so, wie man sie aus Band 1 kennt und es hat unglaublich viel Spaß gemacht, ihnen wieder zu begegnen und einen neuen Wettstreit mit ihnen anzugehen. Liz, die neue Hüterin, hat zusätzlich frischen Wind in die Geschichte gebracht und es war spannend, die Entwicklung in ihrer Rolle als Hüterin mitzuerleben.

    Es dauerte nicht lange, bis das Abenteuer richtig los ging und die ersten Katastrophen kamen. Damit hat die Spannung nicht lange auf sich warten lassen und ich habe schnell wieder das Lesegefühl des ersten Bands wiedergewonnen. Mit der Zeit wurde mir auch Evelyn endlich wieder sympathischer und die "alte" Eve kam mehr und mehr zum Vorschein.

    Bis dahin hat mir das Buch ganz gut gefallen, richtig umhauen konnte es mich jedoch nicht. Doch das hat sich sofort geändert, als Liz die Erzählung übernommen hat und in den Vordergrund getreten ist. Eves Teil war wirklich nicht schlecht, aber mit Liz zusammen konnte ich endlich wieder vollständig in Mareia und der Geschichte abtauchen. Sie hatte in einigen Dingen viel Ähnlichkeit mit Eve und dazu noch eine jugendliche Unbeschwertheit, die sie einfach unheimlich sympathisch gemacht hat. Wie auch Eve nimmt Liz nie ein Blatt vor den Mund, sagt immer gerade heraus was sie denkt und bringt sich dadurch manchmal in schwierige Situationen.
    Zu Beginn fehlt Liz die Ernsthaftigkeit, doch mit der Zeit wird ihr immer mehr bewusst, dass Mareia und die Wächter nicht bloß irgendein Videospiel sind. Zusammen mit dem Wächter Seth, der mir in Band 1 schon total gut gefallen hat, nimmt sie die Geschichte vollständig für sich ein und es wurde einfach immer besser und besser und besser. Ein kleiner Kritikpunkt, den ich hier trotzdem noch mit aufführen möchte ist, dass sich manche Äußerungen, trotz unterschiedlicher Erzähler, meiner Meinung nach zu oft wiederholt haben.

    In meinen Augen hat die Autorin wahnsinniges Talent im Bezug auf Charaktere. Ich liebe die Art und Weise, wie sie ihren Charakteren Leben einhaucht und dies nicht nur im Bezug auf die Protagonisten. Auch Nebencharaktere kann ich schnell in mein Herz schließen, weil sie ebenso real und durchdacht erscheinen, wie die eigentlichen Hauptcharaktere. Wie auch im ersten Teil hat Asuka Lionera mich Mareia hautnah miterleben lassen und ich konnte so gut in die Welt eintauchen, als wäre ich tatsächlich da gewesen.

    Für mich war "Nemesis: Feuer und Sturm" genauso ein Stück nach Hause kommen wie für Evelyn. Obwohl der Anfang der Geschichte mich nicht gänzlich überzeugen konnte, hat Liz das Ruder rumgerissen - mit einem Ende, welches auch ich endlich akzeptieren und für gut befinden kann.

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    Cover des Buches Countdown to Noah - Gegen Bestien (ISBN: 9783906829517)

    Bewertung zu "Countdown to Noah - Gegen Bestien" von Fanny Bechert

    Countdown to Noah - Gegen Bestien
    fantasieweltenwandlerinvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Cassidys Geschichte war unglaublich spannend und ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen
    Spannender Auftakt!

    Countdown to Noah (1) führt uns in eine Welt, wie sie sich keiner von uns wünschen würde. Das Szenario selbst, im Prinzip Untote, welche die restliche Menschheit bedrohen ist absolut nicht neu, aus vielen Filmen und Serien mittlerweile sehr bekannt - und doch hat Fanny Bechert mit Countdown to Noah ihre eigene Geschichte geschaffen.

    Cassidy und ihre Schwester Claire sind schon eine ganze Weile auf sich alleine gestellt, sie kämpfen um ihr Überleben, auf der Flucht vor den Noahs. Im Prolog erfährt der Leser sofort den Ursprung der Noahs, die Ursache dafür, dass Menschen zu wilden Bestien geworden sind. Der Erklärungsansatz dafür hat mir gut gefallen und war nachvollziehbar.

    In Countdown to Noah (1) erlebt man die ersten 15 Tage, nachdem Cassidy von einem der Noahs gebissen und damit ebenfalls infiziert wurde. Die erste Szene beginnt damit, dass Cassy nach einer Auseinandersetzung mit den Noahs zu sich kommt und ihren Biss bemerkt. Für sie ist an der Stelle klar, was dieser Biss für sie bedeutet, für mich als Leser gestaltete sich dieser Einstieg jedoch etwas holprig.
    Ich brauchte ein paar Seiten, um mich in die Welt einzufinden und Cassys Ängste und Gedanken nachvollziehen zu können.

    Cassidy selbst ist eine sehr starke, junge Frau, die auf Grund der Umstände in ihrer Welt viel zu schnell große Verantwortung für ihr eigenes und auch das Leben ihrer Schwester Claire übernehmen muss. Trotz allem wirkte sie auf mich selbstbewusst und ihre Art hat mich sofort in ihren Bann gezogen. Sie war mir auf anhieb sympathisch und ich wusste schnell, dass ich mir keine bessere Protagonistin für diese Reise vorstellen könnte.
    Auch Daniel, selbst wenn er sich die meiste Zeit eher fies und zurückhaltend gibt, war für mich ein toller Charakter. Auch wenn es eine Weile dauert, bis man mehr über ihn erfährt, war mir vom ersten Moment an klar, dass mehr in ihm steckt als der fiese Kerl.

    Allgemein waren wirklich alle Charaktere in der Geschichte für mich glaubhaft und passend für die Geschichte geschrieben. Egal, ob Fat Pad, Jeff, Ann - ich habe alle Sympathien, Antipathien und sonstige Gefühle für die jeweiligen Charaktere, die Cassidy ihnen gegenüber hegt, durchweg nachgefühlt.

    Die Reise durch eine Welt voller gefährlicher Bestien, die Jeff, Rita, Daniel und Cassidy zusammen bestreiten, hat mich gepackt und nicht mehr losgelassen. Es gab keinen Tag, der unbedeutend war, lauter Geheimnisse und Gefahren haben auf diese Truppe gewartet und ich hätte mich jederzeit, für jeden Einzelnen von ihnen, vor einen Noah geworfen, um ihnen das Leben zu retten. 

    Countdown to Noah war im ersten Band schon so facettenreich, was Handlungsstränge und Gefühle angeht, dass es viel zu schnell vorbei ging und ich sofort Band 2 in die Hand nehmen wollte.
    Der Schreibstil von Fanny Bechert hat mich ohne Unterbrechungen durch die Story fliegen lassen und die Welt von CtN so bildhaft beschrieben, dass ich mir jede Szene genau vorstellen und sie miterleben konnte.

    Besonders fasziniert war ich von Cassys Entwicklung in der ganzen Zeit. Es dauert nicht lange, bis sich der Virus in ihr bemerkbar macht und es war unglaublich spannend, die Veränderungen mit ihr gemeinsam zu erleben. Auch, wenn die Noahs an sich erschreckend und grauenvoll sind, ist es sehr interessant mehr über ihr Dasein und ihre Fähigkeiten zu erfahren, die für Cassy im Laufe der Geschichte auch vorteilhaft sein konnten.

    Zusammengefasst hat mich Countdown to Noah (1) durchweg von sich überzeugen können und mir spannende Lesestunden geschenkt.

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    Cover des Buches No heartbeat before coffee (ISBN: 9783959912518)

    Bewertung zu "No heartbeat before coffee" von Maria M. Lacroix

    No heartbeat before coffee
    fantasieweltenwandlerinvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Eine spannende Geschichte mit paranormalen Wesen, die einen wirklich begeistern kann!
    Eine Welt, in der paranormale Wesen wirklich existieren

    Diana ist ein Ripper. So werden die Menschen genannt, die für das Institut R.I.P.A (Research and Identification of Paranormal Activities) arbeiten. Seit die Menschheit realisiert hat, dass paranormale Wesen wie Hexen, Vampire und Co. wirklich existieren, sorgt diese Spezialeinheit für Ordnung in der Welt, indem sie die paranormalen Wesen unter Kontrolle halten.

    Diana, für ihre Freunde einfach nur Di, ist eine starke, selbstbewusste Protagonistin. Da in ihrem Institut überwiegend Männer arbeiten, war es für sie nicht immer leicht und sie muss sich unter den vielen starken Männern mit riesigem Ego-Komplexen beweißen. Durch ihre fantastische Art gelingt ihr das auch in meinen Augen sehr gut. Sie schreckt vor nichts zurück, hat ihre Angst unter Kontrolle und geht voller Motivation an ihren Job. Sie hat eine sehr sarkastische Ader, was mir persönlich total gefällt, nimmt kein Blatt vor den Mund und hat mich dadurch des öfteren zum lachen gebracht.

    Auch gegenüber Jamie, dem Werwolf - paranormale Wesen mit denen man sich wirklich nicht anlegen sollte - hat sie ihren Sarkasmus und das freche Mundwerk meistens nicht unter Kontrolle, was hin und wieder zu kleinen Auseinandersetzungen zwischen den beiden führt. Wenn Jamie nicht gerade als riesengroßer, angsteinflößender Hund (... oder Wolf. Wer-wolf. :D) durch die Welt läuft, ist er ein sehr ansehnlicher junger Mann. Wie Werwölfe nunmal sind, ist er sehr autoritär und lässt sich von anderen nichts vorschreiben. Grundsätzlich sind Werwolf und Ripper-Agentin keine gute Kombination, was die Beziehung zwischen den beiden wirklich sehr interessant macht. Man kann sich vorstellen, dass Di nicht begeistert davon ist, dass nur Jamie sie vor dem tödlichen Fluch einer Hexe retten kann.

    Durch einen recht großen Zeitsprung von 8 Monaten relativ am Anfang der Geschichte (zu dem es noch ein Spin-Off gibt, dass ich UNBEDINGT! auch lesen muss) kam es mir als Leser vor, als würde ich Jamie und Di wirklich lange begleiten und immer besser kennenlernen. Durch die Umstände von Dianas Beruf und Jamies Leben als Werwolf wird die Geschichte nie langweilig, Spannung und eine gute Portion Humor wechseln sich ständig ab und es ist wirklich ein Genuss gewesen, dieses Buch zu lesen. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und durch einfache, kurze aber dennoch sehr bildhafte Beschreibungen wurden die Charaktere und paranormalen Wesen wirklich real.

    Ein fantastisches Buch von einer sehr talentierten Autorin. Marias Schreibstil hat mich ab der ersten Seite gleich an die Geschichte gefesselt, sodass ich die Geschichte innerhalb weniger Stunden ausgelesen hatte. Obwohl das Buch nur 230 Seiten hat, hat es mir in keiner Szene an irgendwas gefehlt und Dianas Leben hat mich mitgerissen. Eine spannende Geschichte mit paranormalen Wesen, die einen wirklich begeistern kann. Hiermit spreche ich eine riesengroße Leseempfehlung aus für alle, die düstere, spannende Geschichten mit einer Prise Humor und ohne großes Liebes-Tam-Tam mögen! 

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    Cover des Buches Superior (ISBN: 9783959912112)

    Bewertung zu "Superior" von Anne-Marie Jungwirth

    Superior
    fantasieweltenwandlerinvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Dunkle Geheimnisse, spannende und düstere Ereignisse in einer perfekten Welt. Eine wunderbarer Auftakt der Dystopie!
    Neuer Lieblingsdrache und eines der Jahreshighlights..

    Die Superior Human Society (SHS) besteht aus Menschen mit besonderen Gaben, denen es an nichts fehlt. Sie sind schön, intelligent und reich. In einer Gesellschaft, in der Perfektion das Wichtigste zu sein scheint, passt Amelia nicht rein. Sie trägt eine eher minderwertige Gabe, weshalb sie in den Augen der SHS nichts Besonderes ist. Während sie in einer Pflegefamilie lebt, die in der Superior Human Society perfekt eingegliedert ist und den Vorstellungen entspricht, verkörpert sie das genaue Gegenteil. Sie hat ihren eigenen Willen, den sie stets durchsetzen möchte, hält nichts von den Vorschriften und Pflichten der SHS und hat mit vielen Problemen zu kämpfen. Mit 21 Jahren soll ihre Pflegeschwester Catherine als offizielle Superia in die Gesellschaft eingegliedert werden und einen Ehemann wählen, der perfekt auf sie abgestimmt ist, um eine neue Generation perfekter Menschen mit noch stärker ausgeprägten Gaben zu zeugen. Etwas, was Amelia nicht akzeptieren kann, weil für sie ehrliche Gefühle noch immer im Vordergrund stehen. Obwohl Amelia und Catherine unterschiedlicher kaum sein könnten, fühlen sie sich wie richtige Schwestern.

    Amelia ist durchaus keine klassische, gute Protagonistin – aber sie hat ihren eigenen Charme und ist durch die Liebe und Fürsorglichkeit für ihre Schwester gezeichnet. Dadurch, gepaart mit etwas zu viel Gin Tonic und zynisch-sarkastischen Kommentaren, hat sie sich schnell in mein Herz geschlichen und ließ mich in die Welt der Superior Human Society eintauchen. Durch ausführliche, interessante Beschreibungen der Autorin und sehr hilfreichen Ausführungen zum Wordbuilding an den Kapitelanfängen, war ich schnell in Amelias Welt gefangen. Ich konnte nachvollziehen, dass Amelia sich in einer Welt, in der nur Werte wie Perfektion, Reichtum und starke, besondere Gaben wichtig waren, nicht wohl fühlte.

    Durch Nathan Hall, Amelias Arzt und ein angesehenes Mitglied der SHS, wurde aber auch ein anderer Blickwinkel auf das Leben in der Superior Human Society aufgezeigt. Er ist ein wichtiger Bestandteil der Gesellschaft und beschäftigt sich mitunter damit, die besonderen Gaben der verschiedenen Superior auszumachen und hervorzubringen. Obwohl er anfangs sehr verschlossen ist und, um es in Amelias Worten zu sagen, Frauen durch die „Arschloch-Gravitation“ um den Verstand bringen kann, hat er nicht nur in Amelias, sondern auch in meinem Herzen schnell einen Platz bekommen.

    Wechselnde Sichtweisen von den verschiedenen Protagonisten wie Nathan und Amelia, bieten einen perfekten Gesamtblick auf die Welt. Man kann sich nicht nur in Amelia, sondern auch in die anderen Charaktere hineinversetzen und ihr Handeln größtenteils nachvollziehen. Anne-Marie Jungwirth hat hier eine sehr durchdachte, ausgereifte Welt entworfen, in der man sich nicht sicher sein kann, wem man vertrauen kann und wer doch nur seine eigenen Ziele verfolgt. Durch einen lockeren Schreibstil hat sie die Super Human Society für jeden Leser verständlich dargestellt und mich persönlich an diese Welt gefesselt. Es war spannend, an manchen Stellen wirklich schockierend, aber auch erotisch, schön und witzig.

    #Fazit
    Gemeinsam mit Amelia habe ich mich in einer Welt voller Perfektion und Gehorsam gegen die Superior Human Society gestellt, dessen Werte angezweifelt und mit ihr gelebt, gelitten und geliebt. Anne-Marie Jungwirth hat mich in eine Welt mit dunklen Geheimnissen, spannenden und düsteren Ereignissen und zerrissene Gefühlswelten eintauchen lassen, die ich nur unfreiwillig wieder verlassen wollte. Nach diesem Buch hatte ich das Bedürfnis mich mit einem Gin Tonic an eine Bar zu setzen und über die Werte und Moralvorstellungen innerhalb der SHS, aber auch unserer eigenen Gesellschaft nachzudenken. Es hat mich mitgerissen und ich bin gespannt, wie Amelias Geschichte in der Superior Human Society weiter geht.

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    Cover des Buches Nemesis (ISBN: 9783959912204)

    Bewertung zu "Nemesis" von Asuka Lionera

    Nemesis
    fantasieweltenwandlerinvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Egal, ob es die spannenden, romantischen oder witzigen Szenen sind, Asuka findet immer die richtigen Worte für die Situation.
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    Cover des Buches Fallen Queen (ISBN: 9783959911047)

    Bewertung zu "Fallen Queen" von Ana Woods

    Fallen Queen
    fantasieweltenwandlerinvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Eine Märchenadaption aus der Ana Woods viel herausgeholt hat und welche für die nächsten Bände noch mehr positives erwarten lässt.
    Das böse Schneewittchen..

    Fallen Queen ist für mich die perfekte Mischung aus einem bösen Schneewittchen, einer herzensguten Königin, Liebesgeschichten, die man mitfühlen kann und der ständigen Frage, wer nun wirklich zu den Guten und wer zu den Bösen gehört. Diese Frage hat mich durch das ganze Buch begleitet und ich kann es kaum erwarten, die Antwort darauf in den nächsten Bänden zu erfahren. Eine Märchenadaption aus der Ana Woods viel herausgeholt hat und welche für die nächsten Bände noch mehr positives erwarten lässt.

    Der Einstieg beim Lesen fiel mir wirklich leicht, ich war sofort in der Geschichte drin und ja - der Klappentext lässt ja schon ahnen, was die Vorgeschichte zu bieten hat.
    Die Schwestern haben mich als Charaktere sofort überzeugt. Nerina ist aufrichtig und liebevoll, zu ihrer Schwester, dem Volk - fast, als würde sie jeden sofort mit ihrer Art verzaubern, der in ihrer Nähe ist. Obwohl sie im Verlauf der Geschichte wirklich viel einstecken muss, lässt sie sich doch nicht unterkriegen und verhält sich, für ihr Alter, wie eine würdevolle Königin. Manchmal wirkt sie für mich etwas verzogen, was aber eben auf ihre Herkunft und das Benehmen einer Königin zurückzuführen ist. Jedoch hat mich diese Art an Nerina oft zum Schmunzeln gebracht. Außerdem macht sie von Seite zu Seite eine Entwicklung durch, von der ich durchweg begeistert und überzeugt war.

    Eira, ihre Schwester, schafft es mit Rache und Eifersucht, Nerina von ihrem Thron zu stürzen und das Volk auf ihre Seite zu ziehen. Die Rolle des bösen Schneewittchens steht ihr wunderbar und wurde von der Autorin sehr gut umgesetzt. Auch wenn ich an der ein oder anderen Stelle dachte "Liebe Ana, du hast zu viel Game of Thrones geschaut!", habe ich mir eigentlich mehr Szenen mit dieser düsteren, bösen Königin gewünscht. Durch Eira ist Fallen Queen definitiv kein Buch für schwache Nerven und ich hoffe, dass sie mich weiterhin mit ihrer Boshaftigkeit und ihren Intrigen faszinieren wird. Schon seit ich das erste Mal von dem Buch gehört hatte, war ich begeistert von der Idee, Schneewittchen in die Böse zu verwandeln. Ich lese zwar wirklich gerne Liebesgeschichten und klar, jedes Mädchen hat irgendwie einen leichten Faible für Prinzessinnen. Aber hier hat es mich wahnsinnig gefreut, dass auch mein Wunsch nach düsteren Szenen erfüllt wurde.

    Ana Woods Schreibstil ist fesselnd und erzeugt Bilder im Kopf, die einem bei manchen Szenen den Atem rauben können. Es ist spannend, düster, märchenhaft und eine wundervolle Geschichte aus Liebe, Familie, Intrigen und mehr.

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    Cover des Buches Die Saga der wahrhaften Märchen: Die wahrhafte Prinzessin auf der Erbse (ISBN: B072FS1WW8)

    Bewertung zu "Die Saga der wahrhaften Märchen: Die wahrhafte Prinzessin auf der Erbse" von Pia Kovarik

    Die Saga der wahrhaften Märchen: Die wahrhafte Prinzessin auf der Erbse
    fantasieweltenwandlerinvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Für jeden Hundeliebhaber, für die kleinen Leseratten und heranwachsenden Büchernerds aber auch für die großen Leser eine tolle Geschichte
    Die Saga der wahrhaften Märchen..

    Nun, schon der Chihuaha Diego aus "Die wahrhafte Geschichte des Froschkönigs" konnte mich von sich überzeugen und genauso hat es die Chihuahua-Prinzessin Lilly geschafft. Pia Kovarik hat ein gutes Händchen dafür, die alten Märchen aufzupeppen und im Hunde-Stil neu aufleben zu lassen. Die Geschichten so abzuändern, dass Chihuahuas die Hauptrollen übernehmen, bringt frischen Wind in die Märchen und ist einfach herzhaft schön zu lesen. Die Geschichte von Lilly war nicht so ironisch und witzig geschrieben wie die Geschichte des Froschkönigs, sondern diesmal etwas sachlicher. Trotzdem blieb das ein oder andere Schmunzeln beim lesen nicht aus. Auch die Moral von der Geschichte hat sich in Pia Kovariks Version nicht großartig geändert und auch wenn es als süßes Kinderbuch getarnt ist, vermittelt es eine schöne Botschaft.
    Wenn ich später mal Kinder habe, werde ich an Pia's Saga der wahrhaften Märchen zurückdenken und die Geschichte der wahrhaften Prinzessin auf der Erbse auf jeden Fall vorlesen. Für jeden Hundeliebhaber, für die kleinen Leseratten und heranwachsenden Büchernerds aber auch für die großen Leser, die Hunde und Märchen mögen, kann ich die wahrhafte Prinzessin auf der Erbse empfehlen.

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    Cover des Buches Als das Leben mich aufgab (ISBN: 9783946955023)

    Bewertung zu "Als das Leben mich aufgab" von Ney Sceatcher

    Als das Leben mich aufgab
    fantasieweltenwandlerinvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Es ist eine Geschichte, für die man sich Zeit und Ruhe nehmen sollte, um sie wirklich vollkommen zu verstehen und sich mitreißen zu lassen.
    wunderschöne, lehrreiche aber auch traurige Reise

    „Als das Leben mich aufgab“ hat mich berührt. Es waren einfache Worte, die eine große Bedeutung haben. Es ist kein Buch zum lachen oder mitfiebern, ob sie ihren Traummann am Ende bekommt oder nicht. Es ist von Anfang bis Ende eine Reise zu sich selbst, die nachdenklich macht und einem lehrt, die richtigen Dinge im Leben zu schätzen. Ich habe jedes einzelne Wort aufgesogen und manche Stellen sogar mehrmals gelesen, weil ich einfach einen Moment innehalten musste, um das gelesene richtig zu verinnerlichen und darüber nachzudenken. Ich denke, nicht jedem wird dieses Buch so zusagen wie mir, da es kein leichtes Thema ist und sich nicht jeder gerne mit sich selbst, seinem Leben und dem Tod auseinandersetzen will. Aber gerade das macht das Buch für mich so besonders.
    Die Protagonistin, Mai – ja, wie der Monat -, hat mich gefesselt und mit jeder Lektion, habe ich selber etwas dazugelernt. Mit 20 Jahren hat Ney Sceatcher tiefgründigere Gedanken aufgeschrieben, als ich sie je von einem Erwachsenen gehört habe. Auch wenn manche Sachen oft simpel klingen, sollte man sich vieles mehr zu Herzen nehmen und sich mehr Zeit für sich selbst nehmen, um sich diesen Dingen bewusst zu werden. Jeder Charakter in diesem Buch hatte eine besondere Bedeutung und auch, wenn man im ersten Moment meint, nicht viel über sie erfahren zu haben, kennt man sie besser als man denkt. Ich konnte in jedem Charakter etwas von mir selbst, von Freunden oder meiner Familie wiederfinden. „Als das Leben mich aufgab“ spiegelt das Leben und die Realität wieder. Für mich persönlich auf eine so besondere Art und Weise, dass ich mir sowohl für das Buch als auch für Mais Leben gewünscht habe, dass es kein Ende gefunden hätte. Es ist definitiv keine leichte Kost, wenn man über die Lektionen ernsthaft nachdenkt und bereit ist, sich von Mai auf diese Reise mitnehmen zu lassen. Ich werde dieses Buch lange in Erinnerung behalten und es wird seine ganz eigene, besondere TOP 1 meiner Lieblingsbücher einnehmen.

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