frenx1

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    Cover des Buches Der letzte Satz (ISBN: 9783446267886)

    Bewertung zu "Der letzte Satz" von Robert Seethaler

    Der letzte Satz
    frenx1vor 13 Stunden
    Kurzmeinung: Eher Erzählung als Roman. Sehr melancholische Stimmung.
    Ein einsamer, kranker Mann

    Gustav Mahler ist müde. Müde und krank. Er befindet sich auf einem Schiff, reist zurück nach Europa. In seiner Erzählung „Der letzte Satz“ nimmt Robert Seethaler seine Leser mit auf Gustav Mahlers letzte Reise von Amerika zurück nach Europa ins Jahr 1911.

    Seethalers Buch hat zwar auf dem Titel die Gattungsbezeichnung Roman stehen, die 125 groß bedruckten Seiten verdienen aber eher die Bezeichnung Erzählung. Das Buch lässt sich gut an einem Nachmittag lesen.

    Robert Seethaler gelingt es mit seinem Buch, die Leser in eine melancholische Stimmung zu versetzen. Gustav Mahler, gealtert und krank, spürt, dass es mit ihm zu Ende geht. Während er auf dem Schiffsdeck sitzt, denkt er immer wieder zurück an die Zeit in Wien und in New York. An seine Frau Alma und an seine tote Tochter Maria.

    Der Text tuckert so langsam vor sich hin wie das Schiff, auf dem sich Mahler befindet. Es wird gemächlich erzählt, Erinnerungsfetzen aneinandergereiht, aus denen der Leser nach und nach sein Bild von Mahler formen kann. So zeigt sich Mahlers Charakter beim Ausfertigen einer Büste bei Auguste Rodin, er spricht davon, was ihm Alma bedeutet – auch wenn sie ihn mit Walter Gropius betrügt. Er beobachtet seine Tochter, macht sich Gedanken, was der Tod Marias für ihn bedeutete.

    Was die Musik angeht, bleibt der Text überraschend vage. Das mag daran liegen, dass der Komponist selbst keinen Anlass sieht, seine Musik zu beschreiben, ja er weigert sich sogar, gegenüber dem Schiffsjungen zu beschreiben, was seine Musik ausmacht. Man könne Musik nicht beschreiben, für sie gebe es keine Sprache.

    So tritt die Inspiration in den Vordergrund – vor allem durch die Natur – und die Arbeit des Komponierens (und Verwerfens) selbst. Ebenso die enorme Arbeitswut Mahlers. Man glaubt es kaum, wie viele Konzerte er dirigiert hat. Eitelkeiten und Konflikte treten bei Seethaler stark in den Hintergrund.

    Dafür wird umso deutlicher, was für ein Arbeitstier Mahler war. Und vor allem wenn es um Mahlers Zeit als Direktor der Wiener Oper geht, dreht der Text sprachlich enorm auf. Da reihen sich auf einmal Satzkaskaden aneinander. Ebenso wenn Mahler darüber nachdenkt, wie er den Opernbetrieb reformiert hat.

    Nein, man hat mit Seethalers „Der letzte Satz“ nicht den Musiker Gustav Mahler kennen gelernt. Man hat vielmehr den Menschen Mahler erlebt. In all seiner Traurigkeit und Einsamkeit.

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    Cover des Buches Secret Protector, Band 1: Tödliches Spiel (ISBN: 9783473585618)

    Bewertung zu "Secret Protector, Band 1: Tödliches Spiel" von Andrew Lane

    Secret Protector, Band 1: Tödliches Spiel
    frenx1vor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Jugendthriller mit viel Actionszenen, aber mit völlig unglaubwürdiger Handlung
    Ein Superheld, der keiner sein will

    Die Reihe "Secret Protector" lebt von ihrem Helden, Lukas Crowe. Der englische Schriftsteller Andrew Lane hat mit ihm einen Superhelden geschaffen, der von einer Actionszene in die nächste taumelt. Es ist ein Superheld ohne Superkräfte, dem aber trotzdem alles gelingt.

    Umso überraschender ist es, dass Lukas im Laufe der Handlung der mysteriöse junge Mann bleibt, der er am Anfang ist. Viel mehr, als dass er in Afrika aufgewachsen ist und sich enorm gut mit Waffen auskennt, erfährt man nicht. Es scheint so, als hätte sich Andrew Lane das Aufdecken seiner Vergangenheit für die Folgebände aufbewahrt. Das ist schade, denn so kommt Lukas dem Leser auch nur an wenigen Stellen näher. 

    Das Buch lebt vielmehr von seinem actionreichen Plot, genauer gesagt: von der action allein, denn eine sich entwickelnde Handlung gibt es kaum. Eine Verfolgungsjagd jagt die nächste, und mit einem Killerkommando allein gibt sich Lane nicht zufrieden. Und warum soll nur eine Person entführt werden, wo es doch zwei Killerkommandos gibt?

    Die Handlung drumherum wirkt wie ein Rohbau - Lukas hat keinen Personalausweis mehr? Dann trägt er eben immer ein Duplikat in seiner Gürteltasche mit sich. Lukas muss mehr über die rasend schnellen Autos herausfinden? Dann engagiert ihn eben eine Polizistin, die ihn zuvor einmal gesehen hat, als Undercover-Mann. Lukas muss jemanden ausfindig machen? Dann lernt er eben kurz zuvor jemanden kennen, der mal für ihn gearbeitet hat. Mit Kleinkram hält sich der Autor nicht auf. Was nicht passt, wird eben passend gemacht. Hierbei erweist sich der Autor als zutiefst grobschlächtig. Auf die Entwicklung der Protagonisten und der Handlung, auf Stimmigkeit, Plausibilität und Ähnliches legt Lane keinen Wert. 

    Umso überraschender ist es, dass Lane immer wieder kleine Exkurse einbaut, etwa zu Nanotechnik und Nashörnern. Fast so, als wolle er damit wieder wettmachen, dass er anderswo sehr nachlässig gearbeitet hat. Freilich: die vielen Warums?, die am Ende offen bleiben, kann das nicht ausgleichen. 

    Das größte Fragezeichen, das bleibt, ist Lukas Crowe selbst. Er will "unter dem Radar" leben, nicht sesshaft werden. Deshalb lebt er in einem Wohnwagen, außerhalb von New Orleans. Aber wo hat er gelernt, so zu kämpfen? Wie kann es sein, dass er einfach so mal eine Verfolgungsjagd auf dem Motorrad absolvieren kann? Wie dass er in Sekundenschnelle reagieren kann? Gerade weil man fast nichts über seine Herkunft erfährt, wird er im Laufe der Handlung immer unglaubwürdiger. 

    Dabei hätte es gut funktionieren können, ihm mit Una Britcross eine sympathische Profi-Gamerin an die Seite zu stellen, die genauso souverän wie Lukas ihr Ding macht. Die beiden hätten ein Dream Team werden können, obwohl ihre Leben auf den ersten Blick ganz unterschiedlich sind. Ausgereizt wird das leider zu wenig, denn rasant geht es von New Orleans nach Berlin und von dort schließlich nach Dubai. 

    Wer Actionfilme mag, der kann mit diesem Jugendthriller vielleicht auch etwas anfangen. Für mich war es nichts. 

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    Cover des Buches Wenn man vom Teufel spricht (ISBN: 9783863342524)

    Bewertung zu "Wenn man vom Teufel spricht" von Heinz Rudolf Kunze

    Wenn man vom Teufel spricht
    frenx1vor 3 Monaten
    Von Gott, der Welt, dem Leben, dem Alter, dem Teufel und dem ganzen Rest

    "Wenn man vom Teufel spricht": Heinz Rudolf Kunze spricht in seinem neuen Buch über Politik, Heimat, die Liebe, das Altern und - den Teufel. Und das auf ganz unterschiedliche Weise.

    Heinz Rudolf Kunze ist ein Vielschreiber. Fast täglich entsteht ein neuer Text. Viele seiner Texte aus den vergangenen Jahren hat er nun in seinem neuen Buch "Wenn man vom Teufel spricht" veröffentlicht. Die Texte sind nach dem Entstehen gegliedert, sodass man bei jedem Text neu überrascht wird, welches Thema angesprochen wird.

    Politisierende Texte wechseln sich ab mit grotesk anmutenden, alberne Geschichten mit anklagenden Statements, Kurzgeschichten mit überraschenden Pointen mit lyrischen Texten.  Mal sind Kunzes Texte gefühlvoll, mal ironisch-distanziert. Heinz Rudolf Kunze erweist sich als kritischer Denker, der Spaß daran hat, seinen Leser auch mal in die Irre zu schicken. "Man möchte doch auch ein bißchen rotieren, wo doch gerade alle durchdrehen", heißt es in einer seiner Geschichten.

    Neben dem Blick in die Welt blickt Kunze immer wieder auch auf sich selbst, thematisiert den Umgang mit seinem Erfolgshit "Dein ist mein ganzes Herz", vor allem aber: die Liebe. Die Liebe, schreibt Kunze, sei wie ein Pianist, der einem einzigen angeschlagenen Ton nachhört, "sein Ohr an den Körper des Konzertflügels hält und diesem Ton nachlauscht". Und das für immer.

    Als weiteres Lebensthema Kunzes erweist sich das Altern. Wehmütig blickt er auf das Vorrecht der Jugend zurück, "alte Fehler zu begehen". Wehmütig und voll Neid. Glaubt man ihm, wenn er schreibt, im Alter lächle man über die "Irrtümer der eigenen Vorzeit"? Vielleicht ein bisschen. Schließlich weiß man, dass Kunzes Brille keine Gläser hat.

    Um die Musik geht es Kunze selten. Und wenn, dann nur mit Seitenhieben: "Musiker auf Partys sind echt das Letzte" heißt es in einem seiner Texte.

    Kunzes Mischung zweihundert kurzer Texte - die meisten sind nicht länger als gut eine Seite - lädt dazu ein, als Gutenachtlektüre immer mal wieder drin zu schmökern.

     

    "Wenn man vom Teufel spricht": Heinz Rudolf Kunze spricht in seinem neuen Buch über Politik, Heimat, die Liebe, das Altern und - den Teufel. Und das auf ganz unterschiedliche Weise.

    Heinz Rudolf Kunze ist ein Vielschreiber. Fast täglich entsteht ein neuer Text. Viele seiner Texte aus den vergangenen Jahren hat er nun in seinem neuen Buch "Wenn man vom Teufel spricht" veröffentlicht. Die Texte sind nach dem Entstehen gegliedert, sodass man bei jedem Text neu überrascht wird, welches Thema angesprochen wird.

    Politisierende Texte wechseln sich ab mit grotesk anmutenden, alberne Geschichten mit anklagenden Statements, Kurzgeschichten mit überraschenden Pointen mit lyrischen Texten.  Mal sind Kunzes Texte gefühlvoll, mal ironisch-distanziert. Heinz Rudolf Kunze erweist sich als kritischer Denker, der Spaß daran hat, seinen Leser auch mal in die Irre zu schicken. "Man möchte doch auch ein bißchen rotieren, wo doch gerade alle durchdrehen", heißt es in einer seiner Geschichten.

    Neben dem Blick in die Welt blickt Kunze immer wieder auch auf sich selbst, thematisiert den Umgang mit seinem Erfolgshit "Dein ist mein ganzes Herz", vor allem aber: die Liebe. Die Liebe, schreibt Kunze, sei wie ein Pianist, der einem einzigen angeschlagenen Ton nachhört, "sein Ohr an den Körper des Konzertflügels hält und diesem Ton nachlauscht". Und das für immer.

    Als weiteres Lebensthema Kunzes erweist sich das Altern. Wehmütig blickt er auf das Vorrecht der Jugend zurück, "alte Fehler zu begehen". Wehmütig und voll Neid. Glaubt man ihm, wenn er schreibt, im Alter lächle man über die "Irrtümer der eigenen Vorzeit"? Vielleicht ein bisschen. Schließlich weiß man, dass Kunzes Brille keine Gläser hat.

    Um die Musik geht es Kunze selten. Und wenn, dann nur mit Seitenhieben: "Musiker auf Partys sind echt das Letzte" heißt es in einem seiner Texte.

    Kunzes Mischung zweihundert kurzer Texte - die meisten sind nicht länger als gut eine Seite - lädt dazu ein, als Gutenachtlektüre immer mal wieder drin zu schmökern.

     

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    Cover des Buches Liebe: Dunkler Erdteil (ISBN: 9783492974615)

    Bewertung zu "Liebe: Dunkler Erdteil" von Ingeborg Bachmann

    Liebe: Dunkler Erdteil
    frenx1vor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Gedichte, für die man Zeit braucht
    Lyrik 1942-1967

    Ingeborg Bachmanns Gedichte erschließen sich nicht leicht. Man muss Zeit mitbringen, will man sie lesen. Daher ist es kein Fehler, nicht gleich zur Werkausgabe zu greifen, sondern zu den kleineren Teilbänden, die der Piper-Verlag herausgegeben hat. „Die gestundete Zeit“, „Anrufung des Großen Bären“ und „Liebe: Dunkler Erdteil“ sind die Titel dieser Ausgaben. Die Gedichte basieren – mit den Anmerkungen – auf den Werkausgaben. Nimmt man die Teilbände zur Hand, hat man beim Lesen der Gedichte nicht so sehr den Eindruck, so gar nicht voranzukommen.


    „Liebe: Dunkler Erdteil“ beinhaltet Gedichte der österreichischen Schriftstellerin aus den Jahren 1942-1967. Die Gedichte des Bandes sind zeitlich geordnet, sodass man den Versuch machen kann, eine Entwicklung zu erkennen. Mir ist das allerdings nicht gelungen. Vielleicht geht es in den Jugendgedichten mehr um die Selbstfindung durch Befreiung und den eigenen Ort in der Welt, in den Gedichten von 1948-1953 stärker um die eigene, menschliche Identität, später dann mehr um die Natur, während es in ihren letzten Gedichten von 1964 bis 1967 vorwiegend um das Schreiben als solches und um die Heimat geht – auch um die Heimat in Worten.


    Unabhängigkeit und Ungebundenheit gehören zu den Themen der ersten Gedichte. „Sklaverei ertrag ich nicht“ heißt es in Bachmanns frühem Gedicht „Ich.“. „Eine einzige Stunde frei sein“ ist die Forderung in „Nach grauen Tagen“. Überhaupt ist Bitterkeit ein immer wiederkehrendes Motiv der frühen Gedichte. Nur selten verwandelt es sich wie in „Aufblickend“, wo das lyrische Ich „in sich greift“ und sich als „wert“ bezeichnet, weil es dem Strom gleich sich auf den Weg macht zum Meer. Zumeist ist nur die Hoffnung nach „Licht“ sichtbar.


    Hoffnungsfroh geht es auch in den Gedichten zwischen 1948 und 1953 nicht zu. Was allein Hoffnung macht ist die Erkenntnis: „wir sind nicht zum Bleiben gezwungen“. Die Menschen sind untereinander entfremdet, die Welt alles andere als harmonisch. Später entsteht als Gegenbild das der Natur. Ob in „Freies Geleit“ oder in „Liebe: Dunkler Erdteil“: Bachmanns Gedichte werden immer mehr auch zu Lobgesängen auf die Natur.


    Niederdrückend, ja geradezu erdrückend wirken die letzten Gedichte Bachmanns. Zwar ist das Thema des Todes, des „Mörders Zeit“, zwischen den Zeilen überall bei Bachmann präsent und damit verbunden auch eine ihr eigene Religiosität, doch in ihren letzten Gedichten stellt Bachmann immer stärker Sinnlosigkeit und Hoffnungslosigkeit in den Vordergrund. Zu schreiben? Vergeblich. „Mein Teil, es soll verloren gehen“, so endet Bachmanns Gedicht „Keine Delikatessen“.


    Vielleicht gibt es sie tatsächlich, die Entwicklung in Ingeborg Bachmanns Werk. Eher aber sehe ich Themen, die immer wieder kommen. Deshalb lassen sich die Gedichte gut miteinander in Beziehung setzen. Wenn in dem Gedicht „Nach grauen Tagen“ „von der Bitterkeit langer Nächte“ die Rede ist und dies in den Wunsch mündet „Eine einzige Stunde Licht schauen“, so sagt das lyrische Ich in dem Gedicht „Aufblickend“ von sich, es sei „erniedrigt, bitter und lichtlos“.


    Überhaupt die Metaphern. Man muss sich in sie hineinfinden. Sie sind zunächst so fremd wie etwa der Wunsch, Licht zu trinken. „Am Kaminfeuer […] hatte mein Haar seine äußerste Farbe“ – das ist keine Metapher, die man einfach so runterliest. Sie sind es vor allem, die die Gedichte Bachmanns, die mit 47 Jahren 1973 in Rom verstarb, so hermetisch machen. Man braucht Zeit, den „Mörder Zeit“, für Bachmanns Gedichte.

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    Cover des Buches Das Evangelium der Aale (ISBN: 9783446265844)

    Bewertung zu "Das Evangelium der Aale" von Patrik Svensson

    Das Evangelium der Aale
    frenx1vor 5 Monaten
    Der Aal - ein rätselhaftes Wesen

    Aale sind nicht nur faszinierende, sondern auch zutiefst geheimnisvolle Tiere. Davon kann man sich überzeugen, wenn man Patrik Svenssons Buch „Das Evangelium der Aale“ liest.

    Es ist ein Buch, das sich auf zwei Ebenen abspielt: Einmal erzählt der Erzähler aus seiner Kindheit, wie er mit seinem Vater Aale fing. Dazwischen sind immer Kapitel eingeflochten, die Sachbuch-Charakter haben und – chronologisch – die wissenschaftliche Erkundung des Aals beleuchten. Svenssons Stil lässt sich am ehesten als essayistisch beschreiben.

    Etwas hölzern wirkt der Stil nur dann, wenn Svensson sich bemüht, beide Ebenen miteinander zu verknüpfen. Wenn etwa bei Freud von der Sexualität der Aale auf Freuds Sexualität Bezug genommen ist, dann wirkt das zutiefst gewollt. Unfreiwillig komisch ist dies, wenn bei Johannes Schmidt, ein dänischer Forscher, der als erster den Laichplatz der Aale bestimmte, Svensson fast schon enttäuscht wirkt, dass Schmidt wohl einfach nur wissenschaftlichen Ehrgeiz hatte und die Suche nach dem Laichplatz nicht mit Schmidts Suche nach dem eigenen Ursprung in Verbindung gebracht werden kann.

    Überwiegend aber ergänzt sich Theorie (also Wissenschaft) und Praxis (also Erzählung). Es ist nicht weniger interessant, wenn in der Erzählung die Fangmethoden beschrieben werden oder wenn in der Theorie die umfassende Expedition zur Suche nach dem Laichplatz der Aale beschrieben wird. Auch Exkursionen wie die, ob man als Mensch überhaupt das Leben von Tieren beschreiben kann, ergänzen die wissenschaftliche Sicht.

    Überhaupt ist es überraschend, wie spannend es sein kann, darüber zu reden, was man alles nicht weiß vom Aal, diesem rätselhaften Tier. Man weiß weder den genauen Laichplatz, noch wie er sich fortpflanzt. Man weiß nicht, wie er den Weg in die Sargassosee findet, noch, warum er sich nur dort fortpflanzt. Unbekannt ist, warum sich Aale in Gefangenschaft nicht fortpflanzen. Ebenso unbekannt ist, warum Aale sich in verschiedenen Metamorphosen weiterentwickeln – von der Larve zum Glasaal, vom Glasaal zum Gelbaal, vom Gelbaal zum Blankaal. Wie alt Aale werden ist ebensowenig umfassend erforscht.

    Patrik Svensson beendet sein Buch mit der Hypothese, dass dieses Nichtwissen dem Aal heute zum Verhängnis werden könnte. Man wisse zu wenig vom Aal, um ihn schützen zu können. Die Population sei – vermutlich – bereits um über die Hälfte zurückgegangen. Patrik Svensson gelingt es, mit seinem essayistisch angelegten Buch, den Blick auf dieses gefährdete Tier zu lenken.

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    Cover des Buches Der eiserne Gustav (ISBN: 9783351037604)

    Bewertung zu "Der eiserne Gustav" von Hans Fallada

    Der eiserne Gustav
    frenx1vor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Rekonstruierte Fassung des Klassikers (mit dem vermeintlich ursprünglichen Schluss)
    Rekonstruierte Fassung des Klassikers

    Nun habe ich es doch geschafft. Immer mal wieder habe ich mir vorgenommen, etwas von Hans Fallada zu lesen. Dass es nun mit „Der eiserne Gustav“ ein mit gut 800 Seiten ziemlich umfangreiches Buch von Fallada geworden ist, liegt einzig und allein daran, dass der Aufbau-Verlag 2019  eine Neuausgabe des Buches herausgebracht hat.

    Ich weiß nicht warum, aber ich habe Fallada immer in die Rubrik „Heimatdichter“ einsortiert. Was für ein Irrtum! Mit „Der eiserne Gustav“ begibt sich Fallada mitten hinein in die Weimarer Republik. Von Heimatdichtung keine Spur. Die Verletzlichkeit der Menschen steht vielmehr im Vordergrund seines Buches.  Und so wie die neu gegründete Republik am Zerbrechen ist, zerbrechen auch die Figuren des Werkes.

    Gustav Hackendahl ist die Hauptfigur – der „eiserne Gustav“, der sich nichts anhaben lässt. Auch dann nicht, als die wirtschaftliche Lage aussichtslos erscheint, bleibt er seinem Beruf treu, dem Droschkenkutscher. Die vielen Automobile? Als eine Modeerscheinung tut er sie zunächst ab. Die Kriegsanleihen? Futsch sind sie. Hackendahl verliert nach und nach sein gesamtes Vermögen. Aus dem großen Unternehmer mit Fuhrbetrieb wird schließlich wieder der Droschkenfahrer. Alles, was er aufgebaut hat, verliert er wieder.

    Zuhause regiert er mit eiserner Hand. Seine fünf Kinder leiden unter seiner tyrannischen Art. Sie entfernen sich nach und nach vom Elternhaus. Nur das jüngste Kind, Heinz, hält den Kontakt zu den Eltern aufrecht. Fallada stellt das Leben aller fünf Kinder dar und präsentiert so das Schicksal einer Familie zwischen Weltkrieg und Weimarer Republik, genauer: zwischen 1914 und 1924.

    Otto, der älteste Sohn, stirbt an der Front. Sein Bruder Erich wird zum Schieber und verdient sein Geld mit krummen Geschäften. Heinz hingegen arbeitet in einer Bank, gehört aber bald zum Heer der Arbeitslosen. Die beiden Töchter stehen für ganz unterschiedliche Lebensentwürfe: während die eine Oberin in einem Krankenhaus wird und ihr Vater ihr peinlich ist, gleitet die andere in die Kriminalität ab.

    Nur an zwei Stellen wirkt das Buch holzschnittartig erklärend: bei der Versuchung von Heinz durch Erichs Freundin und bei Evas Abgleiten in die Kriminalität. Hier beschreibt Fallada sehr ausführlich die moralische Verfallenheit, hier wäre weniger mehr gewesen.

    Ansonsten hat mich Falladas „Eiserner Gustav“ überzeugt. Das Leben ist nicht in Schwarz-Weiß dargestellt, das Leben ist kompliziert. Ob man im Leben alles richtig macht – die Figuren können es kaum für sich selbst beantworten. Zu sehr sind sie hineingeschlittert in das, was ihr Leben ausmacht. Zu sehr haben sie alle unter den Nöten der Zeit gelitten. Niemand aus der Familie eignet sich zum Helden, niemand ist ein reiner Sympathieträger. Das hat für mich das Buch sehr lesenswert gemacht. Fallada bietet seinen Lesern Figuren mit Ecken und Kanten.

    Grund für diese Neuausgabe durch den Aufbau-Verlag ist der Versuch, eine rekonstruierte Fassung zu bieten. Denn Hans Fallada war genötigt, sein Buch umzuschreiben, damit es auch im Dritten Reich veröffentlicht werden darf. Dem hat sich Fallada widerwillig gebeugt, nachdem er sich gegen eine Emigration nach England entschieden hat. Allerdings: das ursprüngliche Manuskript Falladas ist verschollen. So hat Herausgeberin Jenny Williams alle möglichen Indizien zusammengetragen, um den letzten Teil des Romans, den allein Fallada veränderte, in Detektivarbeit zu rekonstruieren.

    Im Nachwort des Buches wird ausführlich darauf eingegangen, wie Fallada im August 1938 den Schluss seines Buches nach den Direktiven Joseph Goebbels‘ umschrieb. Ein Schluss, den Fallada in einem Brief selbst als „fürchterlichen Bockmist“ und „blödes Gehandwerkere“ bezeichnete. Es waren wohl die verkauften Filmrechte, die Fallada überhaupt dazu brachten, so viel Energie in diesen neuen Schluss zu stecken. Freilich: weder wurde aus dem Film etwas, noch hat sich „Der eiserne Gustav“ in Deutschland gut verkauft.

    Ausführlich, fast schon zu ausführlich, geht das Nachwort auch auf die DDR-Ausgabe ein, die deutlich mehr als den Schluss neu bearbeitete – politisch motivierte Korrekturen.

    Hans Falladas Wunsch war es, den „Eisernen Gustav“ nach dem Dritten Reich neu herauszubringen. Sein früher Tod 1947 machte ihm dies unmöglich. Nun hat der Aufbau-Verlag diesen Wunsch Falladas erfüllt.

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    Cover des Buches Wie wir gehen (ISBN: 9783709934852)

    Bewertung zu "Wie wir gehen" von Andreas Neeser

    Wie wir gehen
    frenx1vor 5 Monaten
    Familienbande

    Wie prägen Eltern ihre Kinder? Was heißt es, sich von seinen Eltern zu lösen? Andreas Neeser nimmt mit seinem Buch „Wie wir gehen“ vier Generationen einer Familie in den Blick.


    Vier Generationen bedeuten auch vier Antworten auf das, was die Beziehung zwischen den Generationen ausmacht. Vier Generationen: das sind Gottlieb, Johannes, Mona und Noelle.


    Der Großvater, Gottlieb, kommt gerade so über die Runden, für seinen Sohn Johannes zeigt er nur wenig Interesse. Johannes muss mühsam lernen, sein Leben selbst in die Hand zu nehmen. Und es gelingt ihm. Selbst sucht er sich einen Ausbildungsplatz, er wird zu einem Kämpfer, dem das Ablösen vom Elternhaus gelingt. Das macht ihn beinahe zu einem Helden des Buches, wäre da nicht Mona, seine Tochter, die sich immer mehr von ihm entfernt. Erst Johannes‘ Krebserkrankung bringt sie dazu, sich mit ihrem Vater und seinem Leben näher zu beschäftigen, bevor es nicht mehr geht.


    Dann ist da noch ihre Tochter Noelle, die das Verhalten ihrer Mutter wiederum sehr kritisch hinterfragt und ihr vorwirft, dass ihre Arbeit für Flüchtlinge nur ein Wiedergutmachungsversuch sei.


    Neeser erzählt aus dem Leben dieser vier Generationen collagenhaft. Es sind Erzählfäden, die immer wieder aufgegriffen werden, die allerdings nie zu einem Ende geführt werden. Es sind vielmehr die vielen losen Enden, die die Erzähltechnik dieses Romans ausmachen. Fragen werden aufgeworfen, nicht beantwortet. Es sind die unfertigen Leben, die hier präsentiert werden.


    Für mich hat das Buch zu viele solcher losen Enden, zu viel was nur aufgegriffen und nicht ausgeführt ist. Nichts ist zu Ende erzählt.


    Ich will aber nicht verhehlen, dass das Buch starke Momente hat. Etwa wenn der Flüchtling Salim all die Bilder, die er in Syrien gemalt hat, in Deutschland noch einmal malt, um überhaupt in der Gegenwart anzukommen. Denn „eine Auseinandersetzung mit dem, was er heute war, schien ihm undenkbar ohne das, was ihn dahin gebracht hatte.“ Um die eigenen Wurzeln geht es nicht nur Salim, es ist das Grundthema des ganzen Buches.


    Schade, dass sich der Roman dabei zu sehr verliert. „Und jetzt weiß ich auch nicht weiter“ lautet der letzte Satz des Buches. Es ist ein Satz, der mehr über den postmodernen Erzähler verrät als über Mona, die ihn sagt. Auf dieses unfertige Erzählen muss man sich bei „Wie wir gehen“ einlassen können.

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    Cover des Buches Gottes Zorn (ISBN: B083SM5NSP)

    Bewertung zu "Gottes Zorn" von Simon Geraedts

    Gottes Zorn
    frenx1vor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Spannender Reihenauftakt über einen Serienmörder
    Spannender Reihenauftakt

    Simon Geraedts neuer Thriller „Gottes Zorn“ hat einen Serienmörder als Protagonist, der sich als Werkzeug Gottes verseht und einen verqueren Rachefeldzug beginnt.

    Als Leser wird man zunächst mit dem Berufsalltag von Konrad, dem Protagonisten, konfrontiert. Seine Arbeitskollegen mobben ihn, seine Frau nörgelt nur an ihm herum, sein Nachbar legt sich ständig mit ihm an. Doch wie wird aus einem frustrierten Mitarbeiter eines Online-Handels ein brutaler Mörder? Simon Geraedts lotet in seinem Thriller aus, was einen Menschen dazu treiben kann, „auszurasten“. Das macht Geraedts auf unterschiedlichen Ebenen, von Berufsalltag, Kindheit, traumatischen Erfahrungen (von Unterdrückung) bis hin zu medizinischen Gründen.

    Dem kommt auch zugute, dass die Erzählperspektive zwischen Konrad und dem Ermittler-Duo wechselt. So gelingt ein vielfältiger Blick auf Konrad und seine radikale Verhaltensänderung wird plausibel, zumindest plausibler. Das Ermittler-Duo gewinnt im Laufe der Handlung an Kontur. Hier wird deutlich, dass der Autor mit „Gottes Zorn“ den Beginn einer Reihe geschaffen hat, in der das Ermittler-Duo eine feste Größe werden dürfte.

    Die Kapitel des Buches sind kurz und leicht zu lesen. Sicherlich ist manches sehr – einfach – konstruiert, manches auch unnötigerweise actiongeladen (der klassische Wettlauf gegen die Zeit darf nicht fehlen). dennoch gelingt es Geraedts, Spannung zu erzeugen und Stimmungen herzustellen, sei es auch nur durch die abschätzige Sprache Konrads gegenüber seiner Frau, die er allerdings zumeist nicht laut äußert. Zudem baut Geraedts noch Frankfurter Spezialitäten (Kreppel) ein, sodass ein gewisser Lokalkolorit erkennbar ist.

    Mit „Gottes Zorn“ hat Simon Geraedts einen spannenden Reihenauftakt geschaffen.

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    Cover des Buches Ausgestorben - Das Buch der verschwundenen Tiere (ISBN: 9783473554706)

    Bewertung zu "Ausgestorben - Das Buch der verschwundenen Tiere" von Katarzyna Gladysz

    Ausgestorben - Das Buch der verschwundenen Tiere
    frenx1vor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Schön gestaltetes Buch für Kinder, das immer wieder zum Betrachten einlädt
    Ein Buch zum Blättern...

    Nikola Kucharskas Buch „Ausgestorben. Das Buch der verschwundenen Tiere“ ist ein Buch zum Anschauen. Durch die Erdgeschichte hindurch zeigt das Buch die Vielfalt an Tieren, die es auf der Erde gab. Fast schon ähnelt es einem Wimmelbild.

    Neben großen Übersichtsseiten, die zumeist mehreren Tierarten gewidmet sind, gibt es auch Seiten, auf denen einzelne Tierarten wie etwa Dinosaurier in ihren unterschiedlichen Unterarten dargestellt sind. Angenehm ist, dass zu jedem Tier ein Satz zu einem besonderen Merkmal steht, so dass man nicht mit Wissen überfrachtet wird.

    Besonders gefallen haben mir die allgemeineren Übersichtskarten, allen voran die „Fossile Weltkarte“, bei der die verschiedenen Fossilienfunde von Dinosauriern eingezeichnet sind. Auch die unterschiedlichen Theorien, weshalb die Dinosaurier ausgestorben sind, sind fr Kinder sehr ansprechend mit Bildern auf einer Seite zusammengefasst. Zwischendurch werden auch einzelne Tiere näher beschrieben, so ist etwa dem Auerochsen eine Seite gewidmet.  

    Das Buch eignet sich keinesfalls dafür, es einfach durchzulesen. Man sollte es vielmehr immer wieder in die Hand nehmen, darin blättern und sich faszinieren lassen von der Vielfalt der Arten.

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    Cover des Buches Lob der Erde (ISBN: 9783103972771)

    Bewertung zu "Lob der Erde" von Byung-Chul Han

    Lob der Erde
    frenx1vor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Tagebuchartige Gedankensplitter eines Philosophen, der für drei Jahre zum Gärtner wird
    Ein Philosoph als Gärtner

    Drei Jahre Garten: Der Philosoph Byung-Chul Han beschließt, drei Jahre lang in Berlin einen Garten zu hegen und zu pflegen. Herausgekommen ist sein Buch "Lob der Erde". In seinem Buch beschreibt Byung-Chul Han nur an zwei Stellen die Arbeit im Garten, das Pflanzen und das Unkrautjäten. Ansonsten erweist sich der Philosoph als stiller Beobachter, der sich von der Schönheit der Pflanzen beeindrucken lässt. 

    Byung-Chul Han lässt sich so sehr von ihr beeindrucken, dass er zur Überzeugung kommt, dass die Erde eine göttliche Schöpfung sein muss, und so kann er selbst die Gartenarbeit als "eine stille Meditation" verstehen. 

    Das ist die eine Art, wie im Buch der Garten betrachtet wird: die Wirkung auf den Gärtner. Der Autor beobachtet sich, nimmt seine veränderte Wahrnehmung auf die Erde wahr, kritisiert das Leistungsdenken. Er nimmt seine veränderte Wahrnehmung der Zeit wahr, er leidet mit der Natur, hat bei Frost Angst um sie, bezeichnet einzelne Pflanzen schließlich als seine Geliebten und trauert, wenn sie absterben. 

    Wer hier nun aber geschliffen ausgearbeitete Erkenntnisse erwartet, geht fehl. Byung-Chul Hans Buch ist eher tagebuchartig angelegt, Aussagen werden getroffen ohne dass sie ausführlich begründet werden. Dabei wirkt manches übertrieben, ja fast schon kitschig, manches sehr einfach gedachte, ja fast schon platt - und manches einfach schön. 

    So eine Stelle findet sich, wenn das erste Graben im Garten beschrieben wird:


    "Die graue sandige Erde, die dabei zum Vorschein kam, war mir fremd, ja fast unheimlich. Ich staunte über ihre geheimnisvolle Schwere."  


    Was hierauf folgt, ist eine Exkursion über die Beschaffenheit Berliner Böden. Das ist die zweite Art, wie im Buch der Garten betrachtet wird: fachbuchartig wird dargelegt, wie der Boden beschaffen ist, wie Pflanzen aussehen... 

    Am interessantesten ist aber die persönliche Sicht des Autors auf die Pflanzen. Wir erfahren, dass er ein großer Fan eines Wintergartens ist, dass er wuchernde Pflanzen nicht mag, dass Schatten ihm wichtig ist, dass Dahlien ihm zu plump sind, während Funkien sein Herz erobert haben. Die liebevolle Beschreibung der Schönheit der Pflanzen ist die dritte Art, wie im Buch der Garten betrachtet wird. Hier stellt der Autor immer wieder literarische Bezüge her und schiebt Gedichte und andere literarische Texte ein. 

    Es ist mitnichten ein Gärtner, der diesen Garten am Wannsee hegt und pflegt - es ist ein Intellektueller, der im Garten eine neue Welt für sich entdeckt. Das ist teilweise spannend mitzuerleben, teilweise aber auch - vor allem durch viele Wiederholungen einzelner Aussagen - anstrengend. Am deutlichsten wird das, wenn er - weil er Samen mitbringt? - von seinen Reisen erzählt und - warum auch immer - von der Prädidentschaftswahl in Korea. Insgesamt wirkt das schmale Buch doch eher wie eine Sammlung von unredigierten Tagebuchaufschrieben. Das hat nicht immer seinen Reiz.

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