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grit0707

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    Cover des Buches Die Jüdin von Magdeburg (ISBN: 9783404183135)

    Bewertung zu "Die Jüdin von Magdeburg" von Ruben Laurin

    Die Jüdin von Magdeburg
    grit0707vor 8 Monaten
    „Die Jüdin von Magdeburg“ – ein historische Zeitreise ins 13. Jahrhundert

    Klappentext:

    Magdeburg, 1275: Eine festliche Prozession gerät zur Katastrophe. Viele Menschen sterben, beinahe auch die junge Jüdin Esther, doch der Knappe Wolfram rettet sie. Eine zarte Liebe entsteht, doch der Geldverleiher Amos will seine Tochter keinem Christen zur Frau geben. Wolfram verlässt die Stadt und wird zu einem berühmten Ritter im Dienste des Markgrafen von Brandenburg. Zwei Jahre später kreuzen sich die Wege der Jüdin und des Christen erneut. Nun ist es Esther, die Wolfram retten kann …

     

    Meine Meinung:

    Da ich bereits das Buch „Die Kathedrale des Lichts“ von Ruben Laurin gelesen hatte, wollte ich natürlich dieses Buch auch unbedingt lesen. Wieder spielt die Geschichte in Magdeburg, diesmal 60 Jahre später. Von Beginn an ist das Buch spannend geschrieben und beamt den Leser ins 13. Jahrhundert. Ich bin sofort in die Geschichte eingetaucht und konnte das Buch kaum noch aus der Hand legen. Alle Ereignisse sind detailreich skizziert und historisch belegt. Die Hauptprotagonisten, vor allem Esther sind mir sehr schnell ans Herz gewachsen. Sie weiß was sie möchte und ist es auch in dieser Zeit nicht so einfach, beweist sie dies immer wieder. Der Autor schafft es mit seinem Schreibstil, die Entwicklungen jedes Akteurs anschaulich darzustellen ohne vorzugreifen und gleich alles offenzulegen.

     

    Mein Fazit:

    Wieder ein sehr gelungener historischer Roman, der keine Wünsche offen lässt. Liebe, Freundschaft, Intrigen und Mut, alles ist hier in einer tollen Geschichte verwoben.

    Was ich super fand, war die Karte von Magdeburg, die Zeittafel und das Personenregister, falls man mit den vielen Protagonisten doch mal etwas durcheinanderkommt.

    Allen Liebhaber dieses Genres kann ich dieses Buch nur empfehlen.

     

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    Cover des Buches Zwischen dir und der Dunkelheit (ISBN: 9783453321021)

    Bewertung zu "Zwischen dir und der Dunkelheit" von Antonia Neumayer

    Zwischen dir und der Dunkelheit
    grit0707vor 10 Monaten
    "Zwischen Dir und der Dunkelheit" - ein mystisches Buch mit Suchtfaktor

    Klappentext:

    Ihre Youtube-Videos über die Sagen und Mythen Bayerns sind so beliebt, dass Sera, Jo und Mark die Genehmigung erhalten, nachts in der Münchner Frauenkirche zu drehen. Als sie sich dem berühmten Teufelstritt im Steinboden nähern, geschieht das Unfassbare: Der Fußabdruck beginnt zu leuchten, und ein unheimlicher Wind fegt durch die Kathedrale. Obwohl die drei alles auf Video festhalten, ernten sie nur Hass und den Spott ihrer Follower, was vor allem Sera nahe geht. Hat sie sich alles nur eingebildet? Oder gibt es in der Frauenkirche, von der sie Nacht für Nacht träumt, wirklich übernatürliche Phänomene? Schnell stellt Sera fest, dass sie nicht die einzige ist, die dem Rätsel auf den Grund gehen will: die schöne Lily und der geheimnisvolle Elias bieten ihr ihre Hilfe an. Doch die beiden verfolgen ihre eigenen Ziele – und sind bereit, dafür über Leichen zu gehen ...

    Meine Meinung:

    Da ich die Teufelstrittlegende der Frauenkirche in München gut kenne, wollte ich das Buch gerne lesen, in dem diese Legende aus einem anderen Blickwinkel betrachtet wird. Gleich zum Anfang schafft es die Autorin einen Spannungsbogen aufzubauen, der über die ganze Geschichte aufrecht erhalten wird. Der Schreibstil ist angenehm flüssig und so liest sich das Buch einfach weg. Sera ist als Hauptprotagonistin sehr sympathisch. Mir hat es gut gefallen, dass die Geschichte zwar im hier und jetzt spielt, aber Seras Visionen, die sie begleiten, sie in die Vergangenheit führen. Der immerwährende Kampf zwischen Gut und Böse mal einfach etwas anders dargestellt. 

    Mein Fazit:

    Mir hat das Buch sehr gut gefallen, zumal hier die bayrischen Legenden beleuchtet werden. Es wird dargestellt, dass Freundschaft, Vertrauen und auch Selbstvertrauen wichtig sind. Ein mystisches Buch, dass sich gut lesen lässt, wenn man dieses Genre mag bzw. sich einfach darauf einlässt.  

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    Cover des Buches Was uns verbindet (ISBN: 9783462054330)

    Bewertung zu "Was uns verbindet" von Shilpi Somaya Gowda

    Was uns verbindet
    grit0707vor einem Jahr
    "Was uns verbindet" - Eine bewegende Familiengeschichte

    Klappentext:

    In »Was uns verbindet« erzählt die Bestsellerautorin Shilpi Somaya Gowd die Geschichte einer Familie, die durch eine unerwartete Tragödie in ihren Grundfesten erschüttert wird. Nachdem Jaya als vielgereiste Tochter eines indischen Diplomaten Ende der 80er-Jahre den amerikanischen Banker Keith Olander in einem Londoner Pub kennenlernt, geht alles ganz schnell: Sie kaufen ein Haus in einem Vorort, heiraten und bekommen zwei Kinder, Karina und Prem. Alles scheint perfekt, bis an einem Nachmittag ihr Glück unwiderruflich zerstört wird. Was passiert, wenn ein Schicksalsschlag das Leben plötzlich von Grund auf verändert? Wie findet man danach zurück in den Alltag? Mit empathischem Blick beschreibt Gowda die individuelle Reise von vier Familienmitgliedern auf ihrem Weg von einer schmerzvollen Vergangenheit in eine hoffnungsvolle Zukunft. Ein Weg, der allen Familienmitgliedern einiges abverlangt, nämlich die Bereitschaft, die anderen anzunehmen, wie sie sind oder wie sie werden – ohne Bedingungen.

    Meine Meinung:

    Ich wollte dieses Buch gerne lesen, da es mich immer interessiert, wie Menschen mit Schicksalsschlägen umgehen. Der Einstieg in dieses Buch war gelungen und man hatte sofort das Gefühl mehr über diese Familie erfahren zu wollen. Die Protagonisten sind sympathisch und man schließt sie sofort ins Herz. Um so ergreifender ist es zu erfahren, was der Verlust eines jüngsten Familienmitglieds mit dem Rest der Familie macht. Jeder für sich versucht die Trauer und den Schmerz zu verarbeiten. Und so entwickelt sich eine Geschichte, die bewegend, berührend, aufwühlend und auch erklärend ist.

    Die Autorin hat einen angenehmen Schreibstil und so liest sich das Buch einfach so weg. Die Schilderungen der einzelnen Phasen der Trauerarbeit sind gut erklärt und gut nachvollziehbar.  

    Mein Fazit:

    Das Buch hat mich wirklich berührt und auch zum Nachdenken gebracht. Eine Familiengeschichte, wie sie jederzeit passieren kann. Was Zusammenhalt und auch loslassen bedeuten wird hier aufgezeigt. Ich kann dieses Buch wirklich empfehlen.

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    Cover des Buches Der rote Judas (ISBN: 9783805200066)

    Bewertung zu "Der rote Judas" von Thomas Ziebula

    Der rote Judas
    grit0707vor 2 Jahren
    "Der rote Judas" - ein toller historischer Krimi

    Klappentext:

    Leipzig, Januar 1920. Der Polizist Paul Stainer kehrt aus der Kriegsgefangenschaft zurück. Deutschland taumelt durch die Nachkriegswirren, nichts ist mehr so, wie es einmal war, und in viel zu vielen Nächten wird Stainer vom Grauen der Schützengräben eingeholt. Doch ein aufsehenerregender Fall zwingt den Kriminalinspektor, sich mit der Gegenwart zu befassen: In der Villa eines Fabrikanten werden mehrere Menschen erschossen. Alles sieht nach einem missglückten Einbruch aus, doch eine verängstigte Zeugin und ein Koffer voller Dokumente führen Stainer bald auf die Spur der „Operation Judas“, Männer, die über Leichen gehen, um ihre Verbrechen zu vertuschen. Was der Inspektor nicht ahnt: Die Mörder haben ihn längst ins Visier genommen und planen seinen Tod.


    Meine Meinung:

    Da ich schon viele Bücher von Thomas Ziebula (auch Ruben Laurin und Tom Jacuba) gelesen habe, war ich natürlich gespannt, was mich diesmal erwartet, wenn es um einen Krimi zur Zeit des ersten Weltkriegs geht. Und wie immer wurde ich nicht enttäuscht. 

    Gut recherchiert, konnte ich die Gegebenheiten zu dieser Zeit hautnah nachvollziehen. Das Volk ist zerrissen und unsicher in Zeiten nach dem Krieg. Viele Menschen sind von den schweren Zeiten gezeichnet, so auch Paul Stainer.

    Der Schreibstil ist gewohnt flüssig und leicht verständlich und so liest sich das Buch einfach so weg. Der Hauptprotagonist Paul Stainer ist gut skizziert und man kann nachvollziehen, dass es nicht so einfach ist wieder in einem Leben nach traumatischen Kriegserfahrungen anzukommen. Mir persönlich war er sehr sympathisch, wie auch Junghans. Sehr gut fand ich, dass Historie mit einem Krimi verbunden ist. Für Spannung war insofern auch gesorgt.  


    Mein Fazit:

    „Der rote Judas“ ist wieder ein sehr gelungenes Buch von einem meiner Lieblingsschriftsteller. Ein Krimi, der zwar keine fantastischen Elemente hat, aber dafür viel über die Zeit nach dem ersten Weltkrieg und den damit verbundenen Lebensumständen erzählt. Für jeden, der einen guten historischen Krimi mag, ist das Buch lesenswert. 

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    Cover des Buches Das weiße Gold der Hanse (ISBN: 9783404178896)

    Bewertung zu "Das weiße Gold der Hanse" von Ruben Laurin

    Das weiße Gold der Hanse
    grit0707vor 2 Jahren
    "Das weiße Gold der Hanse" - interessante Geschichte aus dem 13. Jahrhundert

    Klappentext:

    Lübeck 1232: Der Waisenjunge Bertram weckt völlig unverhofft das Mitleid einer reichen Kaufmannstochter. Aber die zarte Liebe ist unmöglich. So heuert er als junger Mann bei einem Hanseschiff an, um sein Glück zu machen. Als sich das Schicksal nach vielen gefährlichen Abenteuern gegen ihn zu wenden droht, gelobt er: Wenn der Tod ihn noch einmal verschone, werde er einen Ort der Barmherzigkeit für die Alten und Schwachen erbauen. Und er setzt alles daran, sein Gelübde zu erfüllen.


    Meine Meinung:

    Da ich bereits ein Fan von Ruben Laurin bin, habe ich mich auf das neue Buch sehr gefreut. Und ich wurde nicht enttäuscht. Der Schreibstil ist wieder flüssig und der Autor schafft es den Leser in die Welt des 13. Jahrhunderts zu entführen. Die Hauptprotagonisten sind liebevoll dargestellt und gerade mit Moses habe ich mitgefiebert, denn er hatte es wirklich nicht leicht, nachdem er nach einem Piratenüberfall aus dem Wasser gefischt wurde. Da das Buch in zwei Zeitzonen geschrieben wurde, kann man sich denken, dass Bertram, der Moses Geschichte erzählt, selber der Junge war, dem das alles passiert ist. Der Inhalt lässt nichts vermissen, denn die Erzählung beinhaltet alles, was zu dieser Zeit geschehen konnte, Verrat, Liebe, Intrigen und auch Freundschaft.


    Mein Fazit:

    Mich hat das Buch sehr gut unterhalten und ich kann es jedem, der historische Romane mag, sehr ans Herz legen.

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    Cover des Buches Im Blut der Dämonenjäger (ISBN: 9783744894579)

    Bewertung zu "Im Blut der Dämonenjäger" von Lucian Caligo

    Im Blut der Dämonenjäger
    grit0707vor 2 Jahren
    "Im Blut der Dämonenjäger" - ein toller Fantasyroman

    Klappentext:
    Dämonenjäger gelten als unmenschlich und brutal. Dennoch sind sie Godwanas einziger Schutz vor einem Feind, den normale Menschen nicht bekämpfen können. Wer als Dämonenjäger geboren wird hat keine Wahl, er muss seine Bestimmung erfüllen oder ist des Todes. So ergeht es auch der jungen Anjani. Weil sie ihre wahre Natur nicht ewig verbergen kann, entschließt sie sich schweren Herzens, ihre Familie zu verlassen und den Kampf aufzunehmen. Als Anjani ihre Ausbildung beginnt, erhebt sich inmitten des Konfliktes zwischen Jägern und Dämonen ein uraltes Übel.

    Meine Meinung:
    Ich war bereits von dem Vorgänger „Im Blut der Zwerge“ begeistert und habe mich sehr gefreut, dass der Autor der Nebendarstellerin Anjani eine eigene Geschichte widmet, da mich doch schon sehr interessiert hat, wie es mit Anjani weitergeht. Und ich wurde nicht enttäuscht. Die verschiedenen Charaktere sind gut dargestellt und mir hat es sehr gefallen, dass es nichts festgelegt ist und man miterleben kann, wie sich Menschen entwickeln, die unter Strom stehen und sich auch mal nicht ganz einig sind.
    Lucian Caligo hat es geschafft verschiedene Situationen in die Geschichte einzubauen, so dass es nicht eine Seite langweilig wird. Auch der Schreibstil ist sehr flüssig, so dass man nie das Gefühl hat, etwas zu überlesen oder nicht zu verstehen. Und natürlich hat es mir sehr gefallen, dass auch Figuren aus den anderen Büchern auftauchen, und man somit das Gefühl bekommt, alte Freunde zu treffen.

    Mein Fazit:
    Das Buch hat mich wieder begeistert und ich bin gespannt auch weiteren Lesestoff von Lucian Caligo. Für jeden Fantasy-Fan ist das Buch wieder ein Leckerbissen und ich kann es daher nur empfehlen. 

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    Cover des Buches Das Erbe der Macht - Schattenloge 2: In Asche und Blut (Bände 16-18) (ISBN: 9783958343443)

    Bewertung zu "Das Erbe der Macht - Schattenloge 2: In Asche und Blut (Bände 16-18)" von Andreas Suchanek

    Das Erbe der Macht - Schattenloge 2: In Asche und Blut (Bände 16-18)
    grit0707vor 2 Jahren
    Einfach fantastisch gut!!!

    Klappentext:
    Es ist der finale Schachzug!
    Chloe und Eliot erhalten von ihrem neuen Herrn grauenvolle Aufträge, während Crowley sich auf die Suche nach dem Verräter macht, der einst für die Blutnacht von Alicante verantwortlich war.
    Unterdessen bittet Johanna ihre beste Freundin um Hilfe. Diese war seit vielen Jahrzehnten zwischen den Welten unterwegs, muss jetzt aber umgehend wieder ins Geschehen eingreifen. Doch ist es nicht längst zu spät?

    Meine Meinung:
    Nach „Das Erbe der Macht – Schattenloge 1“ ist endlich der Folgeband erschienen, der aus den Geschichten Hexenholz, Seelenmosaik und Blutnacht besteht. Natürlich war ich neugierig, denn darauf habe ich bereits sehnsüchtig gewartet. Und ich wurde wieder nicht enttäuscht. Das Buch schließt nahtlos an den Vorgänger an. Der Schreibstil ist wie immer flüssig und die Seiten fliegen nur so dahin. Der Autor schafft es den Leser aufs Neue zu überraschen, in dem neue Figuren auftauchen und verschiedenste fantastische Element aufeinander treffen. Das komplette Buch liest sich spannend und überrascht immer wieder. Natürlich habe ich mich gefreut, dass Alex wieder eine Rolle spielte und auch Nils habe ich ins Herz geschlossen. Alle Charaktere sind aber super beschrieben und es ist schön zu erleben, wie sich jeder Einzelne entwickelt.
    Ich bin wieder ganz hin und weg und hoffe nun, dass die Geschichte bald weiter erzählt wird.

    Mein Fazit:
    Es ist Andreas Suchanek wieder super gelungen den fantastischen Spannungsbogen bis zur letzten Seite aufrecht zu erhalten. Ich kann die gesamte Buchreihe jedem Fantasy-Fan nur empfehlen. Man sollte aber tatsächlich ganz vorne anfangen und nicht zwischendurch einsteigen. 

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    Cover des Buches Licht und Schatten (ISBN: 9783407754622)

    Bewertung zu "Licht und Schatten" von Zoran Drvenkar

    Licht und Schatten
    grit0707vor 2 Jahren
    Licht und Schatten - ein mystisches Märchen

    Klappentext:
    Es ist der Winter 1704 und der Tod sitzt auf dem Wipfel einer Tanne und wartet geduldig auf die Geburt eines Kindes. Er ist nicht der einzige – ein Raunen wandert um die Welt und die Schatten lauschen mit gespitzten Ohren.
    Schon in jungen Jahren macht sich Vida auf den Weg, um die Wahrheit zu finden. Sie hört den Ruf der Toten und begegnet ihrer eigenen Zukunft. Mit dreizehn lehren ihre Tanten sie die Mudras der Verbannung und sich ohne Waffen zu verteidigen. Denn Vida wurde geboren, um das Licht auf die Welt zurückzubringen. Aber niemand rechnet damit, dass sie ihren eigenen Weg geht und selbst dem Tod die Stirn bietet.

    Meine Meinung:
    Mich hatte das schöne Cover und der Klappentext neugierig gemacht. Als ich dann mit dem Lesen angefangen habe, konnte ich schnell feststellen, dass mich die Geschichte fesselt, aber der Schreibstil nicht ganz einfach ist. Trotzdem hat es sich für mich gelohnt in dieses wundervolle Buch einzutauchen. Erzählt wird eine Geschichte Gut gegen Böse in einer einzigartigen Erzählweise. Die Hauptprotagonisten fand ich gut dargestellt und vor allem mit Vida habe ich mitgefiebert. Gefallen hat mir auch sehr wie der Autor mit Liebe, Freundschaft, Hilfe, Hass und Neid umgeht. Alle menschlichen Charaktere findet man hier.

    Mein Fazit:
    Mit hat das Buch sehr gut gefallen. Man kann es tatsächlich als modernes Märchen bezeichnen. Allerdings finde ich, dass es weniger ein Jugendbuch ist, da der Schreibstil doch nicht ganz so einfach zu lesen ist. Trotzdem kann ich jedem Fantasy-Fan diese Geschichte empfehlen. 

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    Cover des Buches Im Himmel gibt es einen Bahnhof (ISBN: 9783945908150)

    Bewertung zu "Im Himmel gibt es einen Bahnhof" von Jando

    Im Himmel gibt es einen Bahnhof
    grit0707vor 2 Jahren
    "Im Himmel gibt es einen Bahnhof" - wunderschön und mit viel Tiefgang

    Klappentext:
    Ein Mann sitzt allein und verlassen auf einer Bank am Meer. Er weiß nicht, wer er ist und wie er dort hingekommen ist.
    Da begegnet ihm Maja und erzählt ihm die Geschichte einer jungen Familie, einer großen Liebe und eines tragischen Unglücks.
    In einer Welt zwischen Leben und Tod, zwischen Realität und Fantasie kämpft der Mann ums Überleben für sich und seine Familie.
    Ein fantastisches modernes Märchen, das zeigt, wozu die unerschütterliche Kraft der Liebe fähig sein kann.
    Jando ist ein moderner Geschichtenerzähler für Jung und Alt, Groß und Klein. Dabei lenkt er den Blick auf das, was wirklich wichtig im Leben ist: Liebe, Freundschaft, Hoffnung. Und dass alles möglich werden kann, wenn wir fest an unsere Träume glauben.

    Meine Meinung:
    Ich wollte dieses Buch gerne lesen, da ich bereits einige Bücher von Jando kenne und sie immer emotional und aussagekräftig sind sowie nachdenklich machen. Auf 96 Seiten hat es der Autor wieder verstanden, mich in seinen Bann zu ziehen. Die kurzen Kapitel, abgerundet durch schöne Illustrationen, fliegen nur so dahin und ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen. Jeder Satz ist gut durchdacht und das Buch hat richtig viel Tiefgang. Die Charaktere sind liebevoll beschrieben. Ein wundervolles Märchen in einer Geschichte.

    Mein Fazit:
    Ich kann dieses Buch nur jedem empfehlen, der manchmal mit dem Leben oder auch sich selbst hadert. Mich hat das Buch tief berührt und ich hoffe auf mehr Lesestoff aus der Feder von Jando.  

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    Cover des Buches Manche Engel sterben früh (ISBN: 9783741834097)

    Bewertung zu "Manche Engel sterben früh" von Margarete van Marvik

    Manche Engel sterben früh
    grit0707vor 2 Jahren
    Eine erschütternde Geschichte über das Schicksal zweier Schwestern

    Ich wollte dieses Buch sehr gerne lesen, da mich die Thematik interessiert und der Klappentext neugierig gemacht hat. Es ist bewegend mitzuverfolgen, wie aus einem vom Stiefvater geliebten Kind, ein von der Mutter gedemütigtes und quasi gehasstes Kind aufwächst. Ruths Leben ist geprägt von viel zu viel Verantwortung, Verboten, Liebesentzug und auch Schlägen. Die Schwester wird behandelt wie ein Engel und lässt auch nichts aus, um ihre Schwester zu demütigen und in Schwierigkeiten zu bringen. Irgendwann zieht Ruth ihre Konsequenzen und flieht nach Berlin zu ihrer Tante. Nun ist ihre Schwester diejenige, die von der Mutter gehasst und gedemütigt wird. Leider merkt Ruths Vater viel zu spät, was seine Frau den beiden Mädchen angetan hat. Als Ruths Schwester an ihre Grenzen getrieben wird, nimmt das Schicksal unbarmherzig seinen Lauf. Und wo Ruth sich noch rechtzeitig schützen konnte, ist es für Christin letztlich zu spät. 


    Mich hat dieses Buch sehr bewegt. Die Szenarien sind schonungslos und erschütternd dargestellt. Ich habe mit beiden Geschwistern mitgelitten. Margarete Van Marvik hat es verstanden, die Geschichte von Ruth und Christin realistisch darzustellen. Leider gibt es solche Schicksale eben auch heute noch. 

    Ich habe es in einem Rutsch durchgelesen und war sehr berührt und auch schockiert über die Eiseskälte einer Mutter. Das Ende des Buches hat es ebenfalls in sich, hat mich aber nicht wirklich überrascht.
    Für mich ist dieses Buch absolut lesenswert.

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