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hapedah

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    Cover des Buches Beyond the Sea (ISBN: 9783736315846)

    Bewertung zu "Beyond the Sea" von L. H. Cosway

    Beyond the Sea
    hapedahvor 5 Stunden
    Kurzmeinung: Die Atmosphäre hat mich etwas an die Mystery-Romane meiner Jugendzeit erinnert, ein fesselndes Leseerlebnis wenn auch anders als erwartet.
    New Adult trifft Geistergeschichte

    Seit dem Tod ihres Vaters wird Estella von Stiefmutter Vee wie ein Dienstmädchen behandelt, sie muss in einem winzigen Zimmer schlafen und alles tun, was Vee ihr aufträgt. Erst mit dem Schulabschluss soll ihr das Erbe vom Vater ausgezahlt werden, danach möchte sie ihre irische Heimat so schnell wie möglich hinter sich lassen. Aber als Vees Bruder Noah plötzlich auf der Bildfläche erscheint, entwickelt Estella immer tiefere Gefühle für ihn, ohne zu ahnen, welche düsteren Geheimnisse Noah mit sich trägt. 

    "Beyond the Sea" von L.H. Cosway ist ein spannender Roman, dessen stellenweise düstere Atmosphäre mich ein wenig an die Mystery-Romane meiner Jugendzeit erinnert hat. Den Schreibstil der Autorin kannte ich bereits aus zwei anderen Büchern und habe ihn auch hier wieder als sehr fesselnd empfunden, inhaltlich dagegen wurde ich ziemlich überrascht. Nach dem Klappentext hatte ich eine spannende Liebesgeschichte aus dem NA-Bereich erwartet, auch meine Erfahrungen mit den vorangegangenen Werken von L.H. Cosway haben diese Vermutung verstärkt. Doch in der unheimlichen Villa, in der Estella mit ihrer Stiefmutter wohnt, sind tatsächlich Geister der Vergangenheit unterwegs, mir dieser übersinnlichen Handlung hatte ich nicht gerechnet. 

    Die Ereignisse werden aus Estellas Sicht erzählt, so dass ich mich gut in die Protagonistin hinein versetzen konnte und sie mir schnell sympathisch war. Auch Noah habe ich durchaus gemocht, obwohl er es mir beim Lesen nicht ganz so einfach gemacht hat. Sein Verhalten war oft sehr kontrovers, manchmal hat er sich gegenüber Estella äußerst sensibel gezeigt und dann wieder gab es Stellen, an denen er ihr den kalten Macho vorgeführt hat. Das war mir trotz seinen schlimmen Erfahrungen in der Vergangenheit etwas zu dick aufgetragen, hauptsächlich deshalb ziehe ich einen Stern in meiner Bewertung ab. Dennoch muss ich sagen, dass mich die Geschichte bis zur letzten Seite hin fasziniert und  gefesselt hat, dafür spreche ich gern eine Leseempfehlung aus. 

    Fazit: In diesem Roman vereint die Autorin gekonnt eine NA-Geschichte mit übernatürlichen Geistererscheinungen, diese Mischung habe ich als sehr spannend empfunden und empfehle das Buch gern weiter. 

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    Cover des Buches Pages & Co. (ISBN: 9783961291182)

    Bewertung zu "Pages & Co." von Anna James

    Pages & Co.
    hapedahvor 8 Stunden
    Kurzmeinung: Zauberhafte Geschichte, die ihre Leser in magische Buchwelten entführt und damit nicht nur junge Leser begeistern kann.
    Wunderbar fantasievolle Geschichte nicht nur für Kinder

    Matilda lebt solange sie sich zurück erinnern kann, bei ihre Großeltern, die eine zauberhafte Buchhandlung in London betreiben, denn ihre Mutter ist spurlos verschwunden, als Tilly noch ein kleines Kind war. Eines Tages taucht in der Buchhandlung ein Mädchen auf, in dem Tilly schon bald Anne Shirley, eine Buchfigur aus "Anne auf Green Gables" erkennt. Bald darauf trifft sie auch Alice aus dem Wunderland, die Matilda sogar in ihre Geschichte hinein  zieht. Und das ist erst der Anfang der Abenteuer, die Tilly und ihr Freund Oskar in den verschiedenen Buchwelten erleben. 

    "Matilda und das Geheimnis der Buchwandler" ist der erste Band der Reihe "Pages & Co." von Anna James. Die Geschichte hat mich schnell in ihren Bann gezogen und obwohl ich deutlich älter bin als die anvisierte Zielgruppe, hat es mir viel Spaß gemacht, Matilda bei ihren Abenteuern durch die Buchwelten zu begleiten. Der Schreibstil ist an das empfohlene Lesealter ab 10 Jahren angepasst, so dass ich leicht durch die Seiten geglitten bin. Tilly ist eine liebenswerte Hauptfigur, aber auch ihre Großeltern und Freunde sind umfassend und sympathisch beschrieben. 

    Auch wenn die Idee auf magische Weise in eine Buchwelt einzutauchen nicht ganz neu ist, bin ich doch jedes Mal von diesem Gedanken fasziniert, die Autorin hat das Thema liebevoll umgesetzt und einen wunderbaren Roman geschaffen, der nicht nur junge Leser begeistern kann. Auch die optische Aufmachung des Buches habe ich als außergewöhnlich empfunden, neben den hübschen Illustrationen gibt es auch immer wieder Wörter oder Absätze, die förmlich "aus der Reihe tanzen", indem sie schräg oder wellenartig gedruckt sind, was das Leseerlebnis zusätzlich sehr besonders wirken lässt. Deshalb empfehle ich diese wunderbare Lektüre, die der Fantasie Flügel verleiht, uneingeschränkt weiter.

    Fazit: Die wunderbare Geschichte hat mich in magische Buchwelten entführt und dabei von der ersten bis zur letzten Seite bezaubert, so dass ich gern eine Leseempfehlung für junge und auch ältere Leser ausspreche. 

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    Cover des Buches In all seinen Farben (ISBN: 9783846601280)

    Bewertung zu "In all seinen Farben" von George Lester

    In all seinen Farben
    hapedahvor einem Tag
    Kurzmeinung: Ein wunderbares Buch über Selbstfindung, das seine Leser in die glamouröse, schillernde Bühnenwelt der Drag-Queens und -Kings entführt.
    Farbenfroh und mit Wohlfühlatmosphäre

    Robin Cooper träumt davon, nach dem Schulabschluss auf eine Schauspielschule zu gehen, als er nur Absagen erhält, bricht für ihn eine Welt zusammen. Auch mit seinem Freund Connor ist es nicht einfach, weil der sich noch nicht geoutet hat und sich nur selten und klammheimlich mit Robin treffen will.  Erst als seine Freunde ihn zu seinem Geburtstag in eine Bar schleppen, in der eine Drag-Show stattfindet, sieht Robin wieder einen Silberstreif am Horizont, denn die farbenfrohen, schillernden Drag-Queens faszinieren ihn wie selten jemand zuvor.

    "In all seinen Farben" von George Lester ist eine wunderbare Geschichte über den manchmal steinigen Weg zur Selbstfindung und hat mich von der ersten bis zur letzten Seite fasziniert. Robin ist ein äußerst sympathischer Protagonist, den ich als sehr realistisch dargestellt empfunden und sehr schnell in mein Herz geschlossen habe. Robin selbst sagt an einer Stelle im Buch, dass er eine Drama-Queen ist, dem kann ich nur vorbehaltlos zustimmen, allerdings sehe ich seine emotionalen Schwankungen als recht typisch für einen Achtzehnjährigen an. Auch die Figuren in seinem Umfeld waren meiner Meinung nach lebensecht beschrieben, so dass es mir Spaß gemacht hat, sie alle zu erleben. Besonders gut hat mir Robins Mutter gefallen, da ich selbst in der Mama-Position bin, kann ich ihre Sorge deutlich nachvollziehen, doch im Alltag ist sie locker, sie ist Robins größter Fan und unterstützt ihn, wo es nur geht.

    Der Schreibstil hat mich leicht durch die Geschichte gleiten lassen und da ich den E-Reader kaum aus der Hand legen wollte, war das Ende gefühlt viel zu schnell erreicht und ich war traurig, als ich mich wieder aus Robins Welt verabschieden musste. Bisher hatte ich mit dem Thema Drag kaum Berührungspunkte, sicher habe ich mal die eine oder andere schillernde Figur im Fernsehen wahr genommen, aber der Roman hat mir auch einige Hintergründe der Drag-Szene gezeigt und die Lust geweckt, auch einmal eine solche Show live anzusehen. Trotz der emotionalen Höhen und Tiefen, mit denen sich Robin auseinander setzen musste, habe ich die Atmosphäre im Buch als sehr angenehm empfunden, ich hatte ein wirklich schönes Leseerlebnis, so dass ich diese Wohlfühllektüre gern weiter empfehle. 

    Fazit: Die Geschichte entführt ihre Leser in die bunte, glamouröse Welt der Drag-Queens und -Kings. Die Figuren habe ich als sehr lebensecht empfunden und konnte von der ersten bis zur letzten Seite mit dem liebenswerten Protagonisten mitfühlen. Für diesen wunderbaren Roman spreche ich gern eine Leseempfehlung aus. 

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    Cover des Buches Hexe gesucht - Familie gefunden (ISBN: 9783958100381)

    Bewertung zu "Hexe gesucht - Familie gefunden" von Elisabeth Marienhagen

    Hexe gesucht - Familie gefunden
    hapedahvor 2 Tagen
    Kurzmeinung: Wunderbare Wohlfühlgeschichte, die aus der Perspektive des Kätzchens Minou erzählt ist und mich immer wieder zum Lächeln gebracht hat.
    Fantasievolle Katzengeschichte mit Wohlfühlatmosphäre

    Das schwarze Kätzchen Minou ist das siebente Kind aus dem siebenten Wurf ihrer Katzenmama - und auch die ist ein siebentes Katzenkind. Damit ist Minou geradezu geschaffen dafür eine Hexenkatze zu werden, wenn da nicht dieses eine nervige weiße Haar an ihrer Pfote wäre. Doch als sie zu ihrer neuen Familie kommt, muss sie sich entscheiden, lohnt es sich für die Hexensuche ihre vertrauten Menschen aufzugeben? 

    "Hexe gesucht - Familie gefunden" von Elisabeth Marienhagen ist eine wunderbare Wohlfühlgeschichte für Katzenfreunde. Aus der Sicht des Kätzchens Minou erzählt, hat mir das Leseerlebnis immer wieder ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Viele der beschriebenen Situationen kenne ich selbst aus dem Leben mit zwei Katzen und die Autorin versteht es ganz fantastisch, mit viel Liebe und Humor das Unverständnis des Kätzchens für die seltsamen Verhaltensweisen ihrer Menschen darzustellen. Obwohl der Verlag das Buch für Erwachsene geplant hat, kann ich mir gut vorstellen, dass auch Kinder ab ca. 10 Jahren ihren Spaß an den Abenteuern der kleinen Samtpfote haben werden.

    Die Szenen aus dem Katzenalltag werden durch die Fantasyhandlung um die geheimnisvolle Hexensuche ergänzt, so dass ich trotz der gemütlichen Atmosphäre auch Spannung empfunden habe und natürlich konnte ich gar nicht anders, als mich emotional in das Kätzchen hinein zu versetzen. Der Schreibstil hat mich leicht durch das Buch gleiten lassen und ich spreche gern eine Leseempfehlung für junge und ältere Katzenfreunde aus. 

    Fazit: Minous Geschichte vereint fantastische Elemente mit alltäglichen Szenen im Katzenleben, in wunderbarer Schreibweise aus der Sicht des Kätzchens erzählt. Immer wieder musste ich lächeln, so dass ich dieses Leseerlebnis mit Wohlfühlatmosphäre sehr gern weiter empfehle. 



     

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    Cover des Buches What if we Trust (ISBN: 9783736314900)

    Bewertung zu "What if we Trust" von Sarah Sprinz

    What if we Trust
    hapedahvor 7 Tagen
    Kurzmeinung: Auch das dritte Buch aus der Reihe hat mich durch den wunderbaren Schreibstil in seinen Bann gezogen und auf ganzer Linie überzeugt.
    Wunderbar emotionale Schreibweise

    Hope kann es nicht fassen, als auf einer Party plötzlich Scott Plymouth vor ihr steht, denn sie erkennt in ihm den maskierten Sänger PLY, für den sie seit ihrer Teenagerzeit schwärmt. Seit Jahren schreibt sie Fan-Fiction über ihr Idol, inzwischen hat sogar ein großer Verlag Kontakt mit Hope aufgenommen, um die Geschichte in Buchform zu veröffentlichen. Doch Scott macht auf ziemlich unfreundliche Weise klar, dass er anonym an der Uni studieren und seine Ruhe vor allen Fangirls haben möchte. Zu dumm, dass er und Hope in einem Schreibkurs zur Partnerarbeit eingeteilt werden....

    What if we Trust" von Sarah Sprinz ist der letzte Band der Trilogie "University of British Columbia", der mich von der ersten bis zur letzten Zeile begeistert hat. In jedem der Bücher steht ein anderes Paar im Mittelpunkt, so dass dieser Roman unabhängig von seinen Vorgängern gelesen werden kann - noch schöner finde ich es allerdings, die Reihe komplett und chronologisch geordnet kennen zu lernen, da viele Figuren in allen drei Bänden auftauchen und die jeweiligen Protagonisten Laurie, Emmett und Hope in einer WG zusammen wohnen. So kannte und mochte ich Hope schon aus den Vorgängerbüchern und habe mich gefreut, nun auch ihre Geschichte lesen zu dürfen. 

    Scott hat es mir zunächst nicht einfach gemacht, ihn in mein Herz zu schließen, anfangs verhält er sich sehr schroff und abweisend, erst nach und nach habe ich gemeinsam mit Hope hinter seine Fassade blicken können. Der wunderbare Schreibstil der Autorin hat mich regelrecht durch die Handlung gleiten lassen, auch der Hintergrund und die Nebenfiguren waren umfassend beschrieben, so dass ich mir alles gut vorstellen konnte und beim Lesen tief in der Geschichte versunken war. Sarah Sprinz hat ein sensibles Thema sehr feinfühlig in das Leben ihrer Figuren eingewoben, was ihren Roman für mich zu einem äußerst emotionalen Leseerlebnis gemacht hat, das ich gern weiter empfehle. 

    Fazit: Wie schon die beiden Vorgängerbände hat mich dieses Buch emotional durch alle Höhen und Tiefen der Protagonisten mit genommen und auf ganzer Linie begeistert. Dafür spreche ich gern eine Leseempfehlung aus.

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    Cover des Buches Bloom (ISBN: 9783407810625)

    Bewertung zu "Bloom" von Kenneth Oppel

    Bloom
    hapedahvor 7 Tagen
    Kurzmeinung: Spannende und stellenweise rasant erzählte Geschichte, die ich mir gut in einem Kinofilm umgesetzt vorstellen kann.
    Fortsetzung mit Gänsehaut-Faktor

    Kaum ist das Herbizid gefunden, das gegen die schwarzen Pflanzen wirkt, wird die Erde von einer neuen Invasion heim gesucht. Bei einem weltweiten Regenguss fallen Insekteneier vom Himmel, aus denen furchterregende Kreaturen schlüpfen. Doch noch ehe das Team um Dr. Weber die neuartigen Insekten untersuchen kann, werden Anaya, Petra und Seth festgenommen und in einen unterirdischen Bunker gebracht, wo sich zu ihrem Erstaunen noch andere Jugendliche befinden, die alle ähnliche körperliche Veränderungen wie die drei Freunde aufweisen. Unter Anleitung des gruseligen Dr. Ritter dokumentieren Wissenschaftler die neuen Fähigkeiten der Teenager und die fortschreitende Entwicklung ihrer außerirdischen Merkmale, doch als Anaya telepathischen Kontakt zu einer Außerirdischen bekommt, weiß sie nicht mehr genau, auf welcher Seite sie eigentlich steht.

    Bloom - Sie schlüpfen auch in deiner Stadt" von Kenneth Oppel ist der zweite Teil einer Trilogie, die mich genau so begeistert hat, wie der Vorgängerband. Die Protagonisten Anaya, Petra und Seth waren mir bereits im ersten Buch ans Herz gewachsen und ich habe sie auch in dieser Geschichte gern begleitet. Die Erzählperspektive wechselt zwischen den drei Hauptfiguren, so dass ich beim Lesen einen guten Einblick in ihre verschiedenen Emotionen und Entwicklungsschritte bekommen habe. Dabei konnte ich mich gut in ihre Ängste hinein versetzen und manche Reaktion besser verstehen, besonders bei Petra, die ihre Furcht häufig durch zickiges Verhalten kaschiert. 

    Den Schreibstil habe ich als äußerst spannend empfunden und ich mochte das Buch bis zur letzen Seite kaum aus der Hand legen, auch den Hintergrund fand ich umfassend und authentisch beschrieben. Die Handlung spulte sich beinahe wie ein Film vor meinem geistigen Auge ab und ich kann mir gut vorstellen, dass die Buchtrilogie als Vorlage für einen Kinostreifen dient, die spannende Mischung aus Fantasy und Teeniehorror würde ich mir gern auf einer Leinwand ansehen. Da es noch einen weiteren Band geben wird, endet auch dieser Roman mit einem Cliffhanger, wem das nicht gefällt, der sollte sich noch etwas gedulden und dann die komplette Reihe hintereinander weg lesen. 

    Fazit: Kenneth Oppel hat auch im zweiten Band seiner Bloom-Trilogie eine gelungene Mischung aus Grusel- und Fantasyelementen geschaffen, die Spannung hat sich konstant durch die gesamte Geschichte gezogen, so dass ich mich sehr gut unterhalten gefühlt habe und auch für dieses Buch gern eine Leseempfehlung ausspreche. 

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    Cover des Buches Be My Tomorrow (ISBN: 9783736315327)

    Bewertung zu "Be My Tomorrow" von Emma Scott

    Be My Tomorrow
    hapedahvor 12 Tagen
    Kurzmeinung: Die ruhig erzählte Geschichte hat mich schnell in ihren Bann gezogen, ich habe das emotionale Leseerlebnis bis zur letzten Seite genossen.
    Warmherzige, ruhig erzählte Geschichte

    Um ihre Graphic Novel zu veröffentlichen, in der Zelda ein Trauma ihrer Jugend verarbeitet, setzt die junge Frau alles auf eine Karte und reist nach New York - doch kein Verlag gibt ihr eine Zusage. Als sie auf Beckett trifft, dem trotz zwei Jobs am Monatsende noch Geld für die Miete fehlt, beschließen sie, sich seine Wohnung zu teilen, schon bald darauf beginnt es zwischen ihnen zu knistern. Aber auch Beckett trägt eine Last aus seiner Vergangenheit und glaubt, dass er keine Chance auf Glück verdient hat. 

    "Be My Tomorrow" von Emma Scott hat mich schnell in seinen Bann gezogen - ehrlich gesagt habe ich es von der Autorin nicht anders erwartet. Ihre Figuren tragen regelmäßig traumatische Erfahrungen mit sich, so auch Zelda und Beckett in diesem Roman. Die typische emotionale Schreibweise ließ mich an der Seite der Protagonisten durch die Handlung gehen, ich habe mit den Beiden gefühlt, gefiebert und gelitten. Auch ihre Freunde und Familie fand ich lebendig beschrieben, ich konnte sie mir Alle bildlich vorstellen. Einigen Abschnitten des Buches war eine Seite aus Zeldas Graphic Novel vorangestellt, dieses Stilmittel hat mir gut gefallen, besonders da die ausgewählte Szene immer an die aktuelle Handlung angepasst war. 

    Ein großes Thema in der Geschichte war Schuld und Vergebung, beide Hauptfiguren trugen einen tiefen Schmerz mit sich und konnten sich lange nicht mit den daraus resultierenden Schuldgefühlen auseinander setzen. Erst durch die zarten Gefühle, die zwischen ihnen aufkeimen, können sie beginnen, die Vergangenheit zu verarbeiten. Ich fand dieses Buch ruhig erzählt, im Vergleich mit anderen Werken der Autorin war mein Verbrauch an Taschentüchern deutlich niedriger. Und dennoch hatte der Roman seinen besonderen Zauber, der mich bis zur letzten Seite gefesselt hat. Die geruhsame Entwicklung der Liebesgeschichte inmitten eines eher düsteren Viertel New Yorks hat mir Wohlfühlatmosphäre mit gebracht, so dass ich das Leseerlebnis als sehr angenehm empfunden habe. Deshalb spreche ich gern eine Leseempfehlung aus. 

    Fazit: Die ruhig erzählte Geschichte hat mir sehr gefallen und mich emotional in ihren Bann gezogen. Die zarte Entwicklung zwischen den Protagonisten hat mein Herz erwärmt, so dass ich dieses Buch gern weiter empfehle. 

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    Cover des Buches Gib deinem Glück eine Chance, Keiko Carter (ISBN: 9783423650359)

    Bewertung zu "Gib deinem Glück eine Chance, Keiko Carter" von Debbi Michiko Florence

    Gib deinem Glück eine Chance, Keiko Carter
    hapedahvor 12 Tagen
    Kurzmeinung: Wunderbare Teenagergeschichte über Freundschaft und erste Schwärmereien, die auch Erwachsene gut unterhält.
    Süße Geschichte über Mädchenfreundschaft und erste Schwärmereien

    Keiko ist schon ewig mit Audrey und Jenna befreundet, doch die Harmonie, die ihr so wichtig ist, beginnt langsam zu bröckeln. In der 7. Klasse soll für die Freundinnen alles anders werden, immerhin dürfen sie zum ersten Mal am Herbstball ihrer Schule teilnehmen. Für Audrey steht fest, dass es das wichtigste Ereignis des Jahres sein wird und dass sie sich alle schnellstmöglich einen Freund suchen müssen, der sie zum Ball begleitet. Doch Jenna möchte sich nicht herum kommandieren lassen und Keiko muss sich Gedanken machen, was sie selbst eigentlich braucht um glücklich zu sein. 

    "Gib deinem Glück eine Chance, Keiko Carter" von Debbi Michiko Florence ist eine wunderbare Geschichte für Kinder ab 11 Jahren. Im Mittelpunkt steht dabei die Mädchenfreundschaft, die für Keiko bisher so selbstverständlich war und sich nun plötzlich verändert. Mir hat gefallen, dass die Handlung auf sehr einfühlsame Weise aus Keikos Sicht geschildert ist, ich bin selbst Mutter einer Tochter im entsprechenden Alter und habe die Protagonistin mit ihren kleinen und großen Sorgen als sehr authentisch empfunden. Probleme mit und zwischen den Eltern werden eben so thematisiert wie erste Schwärmereien, meiner Meinung nach beschreibt die Autorin treffend, was Mädchen zu Beginn der Pubertät umtreibt. Der Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen, passend zum Alter der Zielgruppe. 

    Mir hat es Spaß gemacht, Keiko auf einem kleinen Stück ihres Weges zu begleiten und dabei mit zu erleben, wie sich ihr Focus nach und nach verändert und sie sich selbst weiter entwickelt. Deshalb spreche ich gern eine Leseempfehlung für diese unterhaltsame Teenagergeschichte aus. 

    Fazit: Keiko schlägt sich mit alltäglichen Problemen eines heran wachsenden Mädchens herum, es hat mir gefallen, ihre Emotionen und ihre Entwicklung im Handlungsverlauf zu beobachten. Das Buch ist eine wunderbare Lektüre für Kinder und Jugendliche ab 11 Jahren und ich empfehle es gern weiter.

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    Cover des Buches Stille Havel (ISBN: 9783740806705)

    Bewertung zu "Stille Havel" von Tim Pieper

    Stille Havel
    hapedahvor 13 Tagen
    Kurzmeinung: Äußerst spannender Regionalkrimi dessen geschichtlicher Hintergrund die Leser bis in die Zeit des zweiten Weltkriegs zurück führt.
    Spannender Regionalkrimi mit einem Ausflug in die deutsche Geschichte

    Toni Sanftleben wird zu einem Leichenfund in den Park Sanssouci gerufen, das Mordopfer war Kunstsachverständiger und seine Aufzeichnungen deuten auf ein auffälliges Interesse an dem Gemälde einer geheimnisvollen, verschleierten Frau hin. Außerdem findet Toni sehr viele Aufnahmen einer alten Havelvilla und eines Firmengeländes, beide Gebäude befinden sich im Besitz der selben Familie. Doch ist in diesen Nachforschungen tatsächlich das Motiv für den Mord zu finden?

    "Stille Havel" von Tim Pieper ist der vierte Fall um KHK Toni Sanftleben, ein Protagonist, der mir inzwischen sehr ans Herz gewachsen ist. Jeder der Havel-Krimis beinhaltet einen abgeschlossenen Fall, so dass die Bücher auch einzeln, unabhängig voneinander gelesen werden können. Allerdings finde ich persönlich es schöner, auch das private Leben des Ermittlers immer mehr kennen zu lernen, so dass ich empfehle, die Reihe in chronologischer Ordnung zu lesen. Im Lauf der Bücher ist Tonis Entwicklung deutlich spürbar und es macht mir Freude, ihn bei seinen Fällen zu begleiten. Die Figuren in seinem Umfeld sind ebenfalls umfassend und realistisch beschrieben, sie alle empfinde ich als "echte" Personen, so dass ich emotional tief in die Handlung eingetaucht bin.

    Wie ich es inzwischen von Tim Pieper kenne, legt er eine Vielzahl von Spuren, was mich gedanklich zu den unterschiedlichsten Vermutungen geführt hat, dennoch bin ich von der Auflösung des Falles wieder überrascht worden. In jedem seiner Bücher arbeitet der Autor mit Rückblenden, die dem Leser einen kleinen Einblick in die Gedanken des Täters und auch einige Episoden aus dem Leben des Opfers zeigen. Dieses Mal gibt es sogar Abschnitte, die bis in die Zeit des zweiten Weltkriegs zurück reichen und mir einige geschichtlich Informationen vermittelt haben. Dabei habe ich jeden einzelnen Handlungsstrang als sehr spannend empfunden, ich mochte den E-Reader kaum aus der Hand legen, bis am Ende sämtliche Fäden miteinander verknüpft waren. 

    Auch die Liebe zur Region ist in jedem Kapitel spürbar, immer wenn ich einen der Havel-Krimis lese, bekomme ich Lust, die Gegend einmal im Rahmen eines Urlaubs kennen zu lernen. Damit vereint der Roman mehr, was ich erwartet habe, eine äußerst spannende Handlung, Teilhabe an den persönlichen Entwicklungen des Ermittlers, regionales Flair und sogar einen faszinierenden Ausflug in die deutsche Geschichte. Dieses Leseerlebnis, das mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt und begeistert hat, empfehle ich mit Freude weiter. 

    Fazit: Wieder einmal hat Tim Pieper einen wunderbaren Regionalkrimi geschaffen, der mich bis zum Ende blendend unterhalten hat, so dass ich für den Roman eine unbedingte Leseempfehlung ausspreche. 

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    Cover des Buches Everything I Ever Needed (ISBN: 9783736309968)

    Bewertung zu "Everything I Ever Needed" von Kim Nina Ocker

    Everything I Ever Needed
    hapedahvor 13 Tagen
    Kurzmeinung: Wie schon im Vorgängerband war es mir ein Zacken zu viel Spannung, dennoch habe ich die Geschichte gern gelesen und wurde gut unterhalten.
    Emotional fesselnd und beinahe etwas zu viel Spannung

    Wegen ihrer Herzkrankheit musste Ava es während ihrer gesamten Jugend ruhig angehen lassen. Jetzt  auf dem College möchte sie endlich auf eigenen Beinen stehen und ihr Leben genießen, doch Avas langjähriger Freund Nathan findet kaum noch Zeit für sie. Immer wieder trifft sie auf Dexter, der niemanden hinter seine abweisende Fassade blicken lässt und zu dem sich Ava trotz aller Gewissensbisse gegenüber Nathan stark hingezogen fühlt.

    "Everything I Ever Needed" ist das zweite Buch, das ich von Kim Nina Ocker gelesen habe und wie schon beim Vorgängerband habe ich die Geschichte größtenteils gemocht und mich davon recht gut unterhalten gefühlt - dennoch hat die Autorin es für meinen Geschmack stellenweise etwas mit der dramatischen Spannung übertrieben. Den Schreibstil habe ich als fesselnd empfunden und sowohl Ava als auch Dexter waren mir sympathisch, beide haben harte Zeiten hinter sich und besonders Dex trug so schwer an seiner Vergangenheit, dass er sich kaum eine Zukunft vorstellen konnte.

     Auch die anderen Figuren fand ich umfassend und lebensecht beschrieben, es hat Spaß gemacht, sie durch ihren College-Alltag zu begleiten. Lediglich an Nathan habe ich mich gestoßen, das lag weniger an seiner aktuell äußerst unsympathischen Art (es war schnell klar, dass er als Antagonist angelegt wurde, da gehörte das dazu) sondern vielmehr an der Beschreibung seines früheren Wesens. Denn all die Jahre, die die Beziehung mit Ava umfasst hat (immerhin seit sie Beide 14 waren), ist er ihr ein liebevoller, fürsorglicher Freund gewesen, war bei jedem Krankenhausaufenthalt an ihrer Seite - und plötzlich mutiert er zum absoluten A*loch, das gedankenlos auf Avas Gefühlen rumtrampelt? Sicher, Menschen verändern sich im Lauf der Zeit, aber diese totale Kehrtwende fand ich extrem unglaubwürdig.

    Einen weiteren Kritikpunkt muss ich zum Klappentext anbringen, darin gibt es einen Satz, der schlicht und ergreifend nicht wahr ist - zwischen einem Kuss auf offener Straße (wie intensiv er auch empfunden wird) und miteinander im Bett landen sehe ich doch einen recht deutlichen Unterschied. Das mag jetzt alles nach viel Gemecker klingen, dennoch habe ich das Leseerlebnis genossen und empfehle die Geschichte überzeugt weiter. Die Entwicklung zwischen den Protagonisten habe ich gerne gelesen und es hat mich gefreut, dass auch die Hauptfiguren aus dem Vorgängerband einen kurzen Auftritt hatten. Insgesamt konnte mich Kim Nina Ocker mit ihrem Roman fesseln und ich hatte einige angenehme Lesestunden. 

    Fazit: Die Geschichte ist spannend und emotional geschrieben. Auch wenn die Autorin für meinen Geschmack einen Zacken zu viel Drama in die Handlung eingeflochten hat, wurde ich insgesamt gut unterhalten und spreche gern eine Leseempfehlung aus. 

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