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hiddenbookparadise

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Rezensionen und Bewertungen

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    Cover des Buches The Song of Achilles: Bloomsbury Modern Classics (ISBN: 9781408891384)

    Bewertung zu "The Song of Achilles: Bloomsbury Modern Classics" von Madeline Miller

    The Song of Achilles: Bloomsbury Modern Classics
    hiddenbookparadisevor 8 Tagen
    Cover des Buches Jade City (ISBN: 9780356510484)

    Bewertung zu "Jade City" von Fonda Lee

    Jade City
    hiddenbookparadisevor 19 Tagen
    Cover des Buches Flüsterndes Gold (ISBN: 9783570308196)

    Bewertung zu "Flüsterndes Gold" von Carrie Jones

    Flüsterndes Gold
    hiddenbookparadisevor einem Monat
    Cover des Buches ALL SYSTEMS RED (Murderbot Diaries) (ISBN: 9780765397539)

    Bewertung zu "ALL SYSTEMS RED (Murderbot Diaries)" von Martha Wells

    ALL SYSTEMS RED (Murderbot Diaries)
    hiddenbookparadisevor einem Monat
    Cover des Buches Priest of Bones (ISBN: 9783608964141)

    Bewertung zu "Priest of Bones" von Peter McLean

    Priest of Bones
    hiddenbookparadisevor einem Monat
    Cover des Buches Der vierte Mond (ISBN: 9783453320826)

    Bewertung zu "Der vierte Mond" von Kathleen Weise

    Der vierte Mond
    hiddenbookparadisevor einem Monat
    Cover des Buches Abaddons Tor (ISBN: 9783453318038)

    Bewertung zu "Abaddons Tor" von James Corey

    Abaddons Tor
    hiddenbookparadisevor 3 Monaten
    Packende Fortsetzung

    Vor über einem Jahr hatte ich die Reihe mit dem zweiten Band fortgesetzt, welcher mich begeisterte und Lust auf den nächsten Band hervorbrachte, zu welchem ich seltsamerweise aber erst jetzt in die Hand nahm. Daher war mein Bild einiger Charakteren leider nicht mehr so klar, wie ich es mir gewünscht hätte.

    Das Protomolekül ist kein abgeschlossenes Problem der Vergangenheit. Es sorgt der von ihm geschaffene Ring – ein mysteriöses Konstrukt, welches ein Tor zu einer anderen Welt sein könnte – für neue zwischenmenschliche Konflikte, in die unweigerlich auch die Crew der Rosinante gerät. Doch ist sie nicht die Einzige, die sich auf den Weg zu jenem ungelösten und womöglich tödlichen Gebilde macht. Das Zusammentreffen verschiedenster Meinungen und Vorstellungen diverser Fraktionen, welche nicht alle auf einer Seite stehen, lässt die Gefahr des Protomoleküls zu einem Hintergrundproblem. Zudem sind nicht alle begeistert von Holdens vergangenen Handlungen und ist Rache entscheidender als alles andere.

    Wie auch die vorherigen Bände trägt dieser den Aufbau des Einstieges mittels einer fremden Figur, die in Kontakt mit der anderen Lebensform kommt und vor den letzten Augenblicken ihr Lebens schwebt, gefolgt von Kapiteln mit Holden und neuen Charakteren, wobei schlussendlich allesamt aufeinander treffen und es dieses Mal wesentlich schneller geschieht als im zweiten Band, was positiv hervorzuheben ist. Kleine Anmerkungen der letzten Geschehnisse lassen einen nicht ohne Plan zurück und helfen durchaus einen leichten Eintritt in eine spannende Handlung zu schaffen.

    Es ist erstaunlich, wie gut die beiden Autoren einen flüssigen Schreibstil gemeinsam geschaffen haben und auf welche Art die Erzählung aus erster Person von verschiedenen Figuren mehrere, konträre Perspektiven auf teils gleiche Situationen und Settings gibt. All die vielen, gewissermaßen neuen Charaktere führen jedoch dazu, zumindest wenn man sich nicht schnell mit ihnen anfreunden oder identifizieren kann und keinen tieferen Blick für sie bekommt, dass man zu Holdens Sicht zurück möchte. So legt man das Buch weniger oft aus der Hand, nur um wieder zu ihm und der Crew der Rosinante zu kommen, da sie eine feste Konstante in den Büchern sind und man mittlerweile sehr vertraut mit den Mitgliedern ist, ohne jedoch alles offenbart zu bekommen. Eben jene kleinen Hintergrundinformationen, auf welche angespielt wird, machen sie derart interessant – es gibt einen Grund, weshalb sie als fähige Menschen alle auf Canterbury gelandet sind. Sie alle sind verschieden, und dennoch spürt man das blinde Vertrauen unter ihnen. Es werden keine weiteren Fragen gestellt oder man gibt sich mit den geäußerten Details zufrieden. Trotz dass Holden, Naomi, Amos und Alex nicht oft in Erscheinung treten, so werden ihre Beziehungen untereinander durch Szenen, Reaktionen und Momente mit minimalen, aber bedeutenden Details ausgearbeitet. Sie fungieren als tief verbundene Crew, die jedoch durch Geschichten der Vergangenheit, welche durch äußere Einflüsse beinahe ans Licht geholt werden, zerreißen könnte, sodass man umso mehr Weiteres erfahren möchte. Ein kleiner Funken könnte ein Feuer entfachen, das leicht ihre Bindung verbrennen könnte.

    Das Auftreten von Miller gegenüber Holden lässt die Frage zwischen Realität und Halluzination zu Beginn aufkommen, die auf faszinierende Weise mit wundervollen Vergleichen und Erklärungen beantwortet wird. Im Allgemeinen möchte man all die Vorgänge in Holden und um seine Person sehen, vor allem da er in engste Kommunikation mit dem Protomolekül tritt, wobei sich Dinge immensen Ausmaßes eröffnen. Das Autorenpaar schafft es wahrlich gut Menschen an sich und untereinander darzustellen, indem alte Charaktere nicht in Vergessenheit geraten, Dialoge realistisch mit Nebenbemerkungen, die in passenden Momenten Humor tragen, und sich unterbrechenden Menschen gestaltet sind, wodurch manche das Gefühl bekommen, nicht wichtig zu sein. Zudem sind die Charaktere konstant in ihrer Wesensnatur und stellen verschiedene Vorstellungen von Richtig und Falsch dar. Des Weiteren empfinde ich die Ehrlichkeit zum Wesen der Menschen, zu ihren Kehrseiten, zu Gefühlen wie Angst gegen die man nicht ankämpft und offene Schwächen sehr erfrischend. Der blinde Wahn oder Wille der Menschen den Helden zu spielen als auch ihre Differenzen untereinander zeigen mehr, dass diese Reihe bisher vielmehr eine Geschichte der Menschheit mit ihren Konflikten, eine Darstellung ihres typischen Charakters, als jene einer Alieninvasion ist. Was ist tatsächlich das Böse? Gibt es einen richtigen Weg?

    Holden spielt mit dem Gedanken, ob es all die Entscheidungen wirklich wert waren oder es nicht besser wäre, wenn er und die Crew nicht höher und höher gestiegen wären, wenn sie weiterhin nur Güter transportieren würden. Dies verdeutlicht umso mehr, was in den letzten Bänden geschehen ist und wie sehr sich die Welt und Politik auf natürliche Weise verändert haben, welche Bedeutung Missverständnisse haben können. Es sind die Fehler, die Figuren besonders nachvollziehbar machen, wie beispielsweise die Selbsterkenntnis von Holden, sich selbst für das Größte und Wichtigste zu halten, dass er Selbsthass verspürt, weil er oft dachte der Schlüssel zu allem zu sein, der Auserwählte, dass es offene Mangel in seiner Persönlichkeit gibt und Naomi nicht das notwendige Element oder Mittel zum Zweck für eine unvermeidbare Liebesgeschichte ist, sondern Holdens Moralkompass. Der neue Charakter Anna scheint anfangs nur ein schlichter Mensch zu sein, der nicht ganz in die Geschichte passen könnte, als wäre sie ohne Zweck, weil sie keine Rachepläne hegt, kein Schiff retten oder erobern möchte oder die keine wichtige Stellung innehält, doch genau ihre Einfachheit kann dazu führen, dass man sich mit ihr identifizieren könnte. Ihre Fragen zum Protomolekül erzeugen neue Ebenen und tragen grundlegend zu einer anderen Sicht bei.

    Jeder Charakter fühlt sich natürlich und wichtig in seiner Position als auch in Verbindung mit der Handlung an, denn obwohl jemand eine einfache Person sein kann, weder herausragend noch unsichtbar, weder von großer Intelligenz noch Dummheit, so kann er dennoch eine große Auswirkung haben oder ein simpler Orientierungspunkt für den Leser sein.

    Doch sosehr ich die tiefgründigen Darstellungen vieler Figuren mochte, so hatte ich dennoch meine Probleme mit den neueren und nicht nur weil ich miserabel bezüglich des Merkens von Namen aus vorherigen Bänden bin, weshalb gewisse, unerwartete Tode wichtiger Handlungsträger leider eine geringere Auswirkung für mich hatten. Sondern gleichen sie sich in mancher Hinsicht mit Figuren aus vorherigen Bänden und wirken deshalb weniger anregend. Vielleicht ist man auch nicht gerne bereit aufs wiederholte Mal neue Menschen kennenzulernen, mit welchen man erst nach zu langer Zeit warm wird, auch wenn sie bedeutend für die Geschichte sind, aber dann wieder im nächsten Band mit Abwesenheit glänzen. Neben Anna gibt es Bull, durch welchen die Unterschiede und Vorurteile der Menschen noch einmal unterstrichen werden und welcher einen starken Willen hat, denn braucht man stets jemanden, der im Hintergrund die Fäden zieht. Wie gerne ich ihn schon früher genauer begegnet wäre. Als richtige Antagonistin steht Melba Holden gegenüber, doch hat sie mich zu keinem Zeitpunkt angesprochen, auch nicht zum Ende hin. So wenig sie sich selbst kennt, so wenig kennt man sie gefühlt als Leser. Obwohl die neuen Figuren Potential haben, hat es mich nicht sonderlich gekümmert, was mit ihnen geschehen ist. Außerdem bringen Anna und Melba nicht wenige Szenen, die von großen Zufällen sprechen, was man schnell vergessen kann, wenn man sich im Fluss der Geschichte befindet. Vielleicht wäre es gut, würden etablierte Charaktere wie Bobbie nicht nach einem Buch verschwinden und weniger neue kämen hinzu.

    Zusammenfassend ist es ein überaus gelungener Fortgang der Reihe, nach welchem man augenblicklich mehr lesen möchte, da er schlichtweg gut geschrieben ist und das Ende ebenso wie Anspielungen innerhalb der Geschichte einen Ausblick auf all das geben, was kommen könnte, wie groß das Universum sein mag. Hoffentlich bekommt man mehr zum Protomolekül und alt bekannte Charaktere zu sehen.

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    Cover des Buches The City of Brass (The Daevabad Trilogy, Band 1) (ISBN: 9780008239428)

    Bewertung zu "The City of Brass (The Daevabad Trilogy, Band 1)" von S. A. Chakraborty

    The City of Brass (The Daevabad Trilogy, Band 1)
    hiddenbookparadisevor 3 Monaten
    Ernüchternder Debütroman mit viel Potential

    Dieser Buchreihe bin ich schon oft begegnet, nicht zuletzt aufgrund der jüngsten Veröffentlichung des letzten Bandes. Doch obwohl der Auftakt seit Beginn in meinem Bücherregal steht, habe ich mich nicht an das Buch herangetraut, da ich meinte, es handle sich um eine wahrhaftig komplexe Geschichte für Erwachsene, welche ich lieber in der deutschen Sprache lesen möchte. Eine jener Erzählungen aus dem Nahen Osten, die stets Interesse in mir wecken, zumal man dieses Setting weniger oft zu Gesicht bekommt und viele Elemente erfrischend anders sind. Wahrscheinlich hoffe ich bei jedem Werk, wieder auf etwas ähnlich Wundervolles wie Twelve Kings in Sharakhai zu treffen. Dieses Buch hat meine Hoffnung definitiv nicht erfüllt. 

    Mühsam sammelt Nahri jede Münze, jedes Schmuckstück von Wert, teils indem sie manches an sich nimmt, das nicht das Ihre ist. Doch eines Tages möchte sie genügend gesammelt haben, um ihrem ärmlichen Leben in Kairo entfliehen und Medizin an der großen Akademie in Istanbul studieren zu können. Obschon ihre heilenden Kräfte als Magie angesehen werden könnten, scheint ihr Wunsch wohl für immer außer Reichweite zu sein. Bis sie aus reiner Lust Worte in ihrer ganz eigenen Sprache singt und sich ihr Leben schlagartig wendet, sodass sie gezwungen ist, fremden Armen zu vertrauen, um Schutz vor einer tödlichen Bedrohung zu finden. 

    Der Einstieg in dieses Buch ist wahrlich ein leichter und schneller, sodass man es beinahe nicht mehr aus der Hand legen möchte. Die ersten Seiten versprechen so viel, zeigen sie doch ein atmosphärisches Bild einer Fantasykulisse, die nicht nur an verschiedensten Schauplätzen des Nahen Ostens spielt, sondern auch in einem für diesen Handlungsort und teils für das Genre ungewöhnlichen Zeitabschnitt. Die Protagonistin Nahri wächst in einem Kairo des 18. Jahrhunderts auf, welches sich unter Osmanischer Herrschaft befindet und trifft später auf eine ähnliche Situation, lediglich in einer für sie fremden Welt. Es mag an dem flüssigen Schreibstil liegen, dass man sogleich gut in die Geschichte eintauchen kann, obschon sie in der Art und Weise ihres Auftaktes nicht originell ist. Nahri entpuppt sich schnell als womögliches Mischblut mit Abstammung der als Legende angesehenen Djinn, was durchaus seine Begründung hat, denn welcher normal Sterbliche gerät in eine sagenhafte Welt, auch wenn man sich selbst dadurch mehr in einem der Charaktere sehen könnte. Als Nahri jenem Deava namens Dara, welcher sie zu der Stadt der Djinn Deavabad bringen wird, zum ersten und dann richtig in vollem Bewusstsein ihrer momentanen Lage zum zweiten Mal begegnet, spielen sich zahlreiche, unfassbar ähnliche und äußerst bekannte Szenen aus überwiegend Filmen vor dem inneren Auge ab. Eine entgeisterte, rebellische und überwältigte junge Erwachsene, welche oftmals mehr das Verhalten einer Teenagerin aufweist, trifft auf ein übernatürliches, allenfalls weit über ihr stehendes Wesen, welches offensichtlich nicht mit seiner Situation zufrieden ist und nur mit Genervtheit als auch Sarkasmus reagieren kann. Wenn man in der Stimmung für eine solche Situation ist, die immer wieder humorvolle Klänge hervorbringt, so ist es durchaus unterhaltsam den Zeilen zu folgen, da die Autorin es in gut formulierte, flüssige Worte gefasst hat. Doch die Art des Humors wird alsbald eintönig oder verschwindet gar, wenn man ein genaues Auge darauf wirft.

    Ein entscheidender Aspekt des Schreibstils ist die gelungene Verbindung aus schönen, bildreichen Beschreibungen und tatsächlichen Handlungen, sodass eine homogene Erzählung entsteht, aus welcher Darlegungen von Details der Umgebung anfangs nicht überaus hervorstechen und simpelste Worte viel beschreiben. Und schließlich fängt der Lesefluss an zu stocken sobald dutzende, teils äußerst ähnliche Bezeichnungen der Welt der Djinn ans Licht treten und eine Flut der Irritation mit sich bringen, trotz des Glossars, welches auch leider nicht alles erwähnt. Während Nahri mit Dara über die Hälfte des Buches auf der langen Reise nach Deavabad ist, lernt man mittels des anderen Protagonisten Alizayd die Welt ihres Ziels kennen. Zahlreiche Namen von Personen und Stämmen der Djinn treten neben spezifischen Begriffen jener Stätte in Erwähnung und schaffen ein Trugbild der Komplexität, zumindest was politische Verstrickungen angeht. Zu Beginn fragt man sich in manchen Momenten, wer im Raum anwesend ist und wer momentan das Wort ergriffen hat. Hinzukommt, dass mich Ali als Figur, ungeachtet seines mannigfaltigen Charakters, nicht sonderlich interessiert hat und die Kapitel aus Nahris Sicht während ihrer Reise im Vergleich zu seinen zu kurz wirken, während seine die Situation in Deavabad ausführlich etablieren und eine Vorstellung für das geben, was Nahri erwarten wird, was sich von Daras Ausführungen unterscheidet und wie viel von der Vergangenheit geblieben ist. Dies führt dazu, dass Nahris Seiten schnell verfliegen, zumal man mehr über ihr Schicksal und Daras Geschichte hören möchte, wobei man zu letzterem ebenso in Alis Erzählungen Hinweise finden kann. Das Besondere ist, dass bis zum Ende nicht alle Geheimnisse aufgedeckt werden und man spüren kann, dass es zumindest bezüglich Dara mehr zu erzählen gibt. Schlussendlich würde man gerne mehr über ihn erfahren, wenn er nicht sein toxisches Wesen derart aufdrängte.

    Nach und nach findet man sich in sich in einem Buch wieder, das seinen Reiz durch Unentschlossenheit und anhaltend aktionsreiche bis hin zu aktionslastige Szenen verliert. Die reizenden und faszinierenden Ausführungen der Magie verschiedenster Form, welcher der Geschichte etwas Besonderes und Mitreißendes geben, all die tiefen Einblicke in die Armenviertel, die ein Spiegelbild von Nahris altem Leben zu sein scheinen und im Kontrast zu Alis und ihrem nun veränderten Leben stehen, all die nebensächlichen Erwähnungen, die einen Moment realer und fühlbarer machen, die in ihrer Fülle einer großen Leinwand Leben einhauchen, die bedeutenden Ansprachen bezüglich Vorurteilen und Ungerechtigkeit, die Veränderung hin zum Verständnis – all dies geht verloren in einer gewaltigen Ansammlung aus Szenen über Szenen, die vor Aktionen und vermeintlicher Spannung nur so strotzen. Es gibt kaum einen Augenblick der Ruhe, eine Handlung oder einen Dialog ohne große, entscheidende Bedeutung. Es muss gewaltiger und überragender werden. Das eine Kapitel muss das nächste übertrumpfen. Zumindest ist dies meine Wahrnehmung gewesen und bleibt sie als mein Eindruck bezüglich dieses Werkes bestehen, welches durchaus viele interessante Seiten hat und sich absolut lesen lässt, welches mich manchmal mitgerissen hat. Vieles kann man im Verlauf nicht direkt vorhersehen, wird nicht wenig unauffällig darauf hingewiesen, aber ist man im Endeffekt von gewissen Handlungsdrehpunkten nicht sonderlich überrascht, wobei ich Teile des Endes in ihrer Konsequenz in Anbetracht des Restes nicht erwartet hätte.

    Neben der Handlung spielen selbstverständlich die handelnden Personen eine wichtige Rolle, doch leider konnte ich mich mit keiner von ihnen identifizieren oder mit ihnen mitfühlen, obwohl sie vielfältige, solide konstruierte Persönlichkeiten haben, die durch natürliche Fehler und verborgene Seiten geerdet werden, aber dann hat man sie in sehr gleichartiger Weise und Konstellation schon zuvor angetroffen. In einigen Abschnitten wirkt es, als ob nicht genau sicher wäre, wie die Figuren eigentlich sein sollten. Einerseits findet man in Ali einen wahrlich gebildeten Djinn, der anderseits dennoch von fast allen getäuscht wird. Im Vergleich zu seinem unsicheren ersten Auftreten, steht als eminenter Gegensatz sein eigentlich grimmiger, trockener und selbstgefälliger Charakterzug, der gleichzeitig kühl und zurückhaltend, schlecht gelaunt und naiv ist. Es ist erstaunlich, wie viele Varianten man von ihm kennenlernen kann. Sobald andere Personen anwesend sind, wird hervorgehoben, wie unsagbar gläubig er doch sei, sodass man als Leser wieder die Erinnerung an diese Eigenschaft bekommt, welche ansonsten absolut untergeht. Man kann nicht sehen, dass er gar ein Fanatiker seines Glaubens sei. Mehr als Reaktion auf die Äußerungen anderer bezüglich seines Glaubens, antwortet er mit religiösen Gedanken, ohne eine tiefgründig verankerte Erklärung für seine Religion zu äußern. Weshalb vertritt er mit solch angeblicher Hingabe diese Lebensart und folgt diesen Idealen? Allgemein fällt der Betrachtungsweise der muslimischen Religion oftmals ab und wird als etwas Nebensächlich betrachtet, als ob die Religion nur aus Beten und dem Tragen gewisser Kleidung bestehe. Natürlich gibt es mehr, aber durch die Hervorhebung seiner intensiven Hingabe bezüglich seines Glaubens tritt nur mehr in den Vordergrund mit wie wenig Konsistenz diese dargestellt wird. Für die richtigen Szenen, die Wirkung zeigen sollen, wird hingegen etwas deutlich hervorgehoben, das im Nachhinein oder zuvor nie derart präsent war, wie es in den entscheidenden Momenten erzählt wird. Neben Ali, auf welchen repetitiv mit schuldgefühlschaffenden Worten eingeredet wird, sobald jemand seiner Meinung entgegensteht, verblasst die eigentliche Protagonistin. Zweifel überkommen sie, Rebellion in Angesicht von unumgänglichen Entscheidungen. An sich kann man sie mögen, doch mag ich derartige Charaktere in Büchern nur selten. Zudem werden episodenhaft ihre Liebe zu Dara und ihre Verzweiflung diesbezüglich angesprochen. Eine anfangs harmonische Annäherung zwischen ihr und Dara verwandelt sich in etwas, das nicht mehr nachvollziehbar ist. Dara ist im Laufe der Handlung klar als eine arrogante Person zu erkennen, dessen sich offenbarende Ansichten immer mehr von denen Nahris abdriften. Seine extremen Seiten, die man nach der Zeit mit Nahri verschwinden zu sehen meinte, drängen sich an seinem Heimatort wieder hervor und machen es umso irritierender, wer er eigentlich ist, wer er einst war. Im Endeffekt ist er selbst der Stern seines Universums, der seine Stellung mit Nahri genießt und dies derart offenkundig, dass die Glaubhaftigkeit der langsam entstandenen Beziehung zwischen Nahri und ihm ins Wanken gerät. Doch ist dies auch nur ein Zeichen des Wandels beider Figuren, wobei er lediglich sein wahres Wesen zeigt.

    Resümierend mögen meine Worte wieder einmal zutiefst negativ klingen, aber habe ich angesprochen, dass das Buch durchaus schöne Seiten hat und viele Elemente der dargestellten Welt dazu anregen, mehr erfahren zu möchten. Somit werde ich wohl den zweiten Band lesen, zumal das Ende vielversprechend sein könnte und es sich bei diesem ersten Teil um einen Debütroman handelt, welcher viel Potential in sich trägt und interessante Ansätze bezüglich einer magischen Welt besitzt, hinter welcher noch viel mehr verborgen ist.

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    Cover des Buches Call Down the Hawk (The Dreamer Trilogy, Band 1) (ISBN: 9781338188325)

    Bewertung zu "Call Down the Hawk (The Dreamer Trilogy, Band 1)" von Maggie Stiefvater

    Call Down the Hawk (The Dreamer Trilogy, Band 1)
    hiddenbookparadisevor 3 Monaten
    Solides, doch etwas blasses Sequel

    Noch bevor ich Maggie Stiefvaters Reihe The Raven Cycle beendet hatte, war meine Freude immens, als ich von der Ankündigung einer Trilogie um Ronan Lynch hörte, da er stets jener Charakter war, der in mir das meiste Interesse weckte.

    Während Adam seinem jahrelangen Ziel folgt, an der Universität von Harvard zu studieren, viele Stunden von den Barns entfernt, spaltet sich für Ronan die Realität des Lebens. Als Träumer steht ihm alles offen, jeder Traum kann zur Wirklichkeit werden. Fast scheint sein Leben im Stillstand und Ruhe zu verweilen, doch trifft er in seinen Träumen auf eine mysteriöse Person, die ihn zu einer anderen Träumerin führt, deren Lebensessenz langsam, je mehr sie träumt zu vergehen scheint. Ihre Existenz ist für manch andere Menschen kein Geheimnis, denn trägt die Magie des Träumens eine große Macht, die das Ende hervorbringen wird.

    Schon nach den ersten Sätzen erkennt man Maggie Stiefvaters charakteristischen Schreibstil, welcher mit Personifikationen und reichen, vollen Umschreibungen gefüllt ist. Auf sonderbare Art gelingt es ihr stets Worte durch gezielt gewählte Adjektive lebendig erscheinen zu lassen und Handlungsorten eine malerische Seite zu geben. Nicht nur Reaktionen von Charakteren und Dialoge geben dem Buch eine humorvolle Seite in den richtigen Momenten, sondern auch herrliche Vergleiche, welche eine Situation augenblicklich klar vor Augen führen. Im Vergleich zu anderen Büchern empfinde ich ihren Humor als abwechslungsreich und anders, sei es durch alberne Witze, die wunderbar zu den jeweiligen Figuren passen und so absolut natürlich wie homogen wirken als hätte man sie aus dem realen Leben gegriffen, oder den mir allerliebsten Sarkasmus Ronans.

    Erneut trifft man auf Charaktere, die allesamt eine eigene und vielleicht besondere Persönlichkeit haben und sich mittels kleinster Details voneinander unterscheiden. Eben jene Merkmale geben ihnen mehr Tiefe. Tiefe, die nur durch einen kleinen Nebensatz oder der Erwähnung explizit von diesem Menschen verwendeten Worte oder Sätze geschaffen wird, durch minimale und nebensächliche Eigenarten. Stiefvater schafft es, Charakteren einen anderen und natürlichen Klang zu geben. Sie vollbringt es, Beziehungen zwischen Individuen innerhalb von Sekunden zu zeichnen, ganz als würde man einen Film sehen und ein simpler Blick zeigt, wie zwei Personen zueinander stehen, welche unausgesprochenen Worte in einer Geste liegen und wie viel Bedeutung sie schlichtweg innehaben. Und dennoch erscheinen mir die neuen Nebenfiguren wie alte Bekannte aus der Reihe, die vor diesem Auftakt spielt. Es gibt diesen einen Aspekt, der sie in einer Masse verschmelzen lässt, obschon sie Tiefe und Vielseitigkeit in sich tragen, obwohl sich ihre Handlungen voneinander unterscheiden. Wieder fehlt mit etwas, das tatsächlich mein Interesse für sie weckt und ihre Kapitel weiter in die Länge zieht. Mit dem Fortschreiten der Handlung habe ich die Kapitel aus Ronans Sicht immer tiefgreifender vermisst, sein Anteil scheint zunehmend geringer zu werden, zumal sich die anderen Charaktere wie Fremde angefühlen, die man erst kennenlernen muss. Weshalb sollte man zu neuen Bekanntschaften gehen, zu welchen man noch keine Beziehung geknüpft hat und dessen Interessen mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht mit den eigenen übereinstimmen, wenn man Zeit mit seinen engsten Freunden verbringen könnte? Wie liebend gern ich Kapitel ausschließlich mit Ronan und Adam gelesen hätte, auch wenn dadurch die durchaus wichtigen Handlungen der Nebenfiguren verloren gingen, aber haben sie mich zu keinen Zeitpunkt tatsächlich fasziniert oder habe ich den Drang verspürt, sie genauer kennenzulernen, da sie im Kontrast zu Ronan und Adam weniger standhaft sind und lediglich temporär erscheinen.

    Als wichtige neue Figur lernt man Hennessey kennen, welche eine grundlegend andere Seite des Träumens erfahren hat und dementsprechend mehr Faszination für dieses Thema mit sich bringt. Im Allgemeinen ist das Element des Träumens außergewöhnlich und bekommt es in dieser Reihe mehr Bedeutung und Diversität. In Teilen zieht Stiefvater ebenfalls interessante Fäden zwischen der Natur und unserem Einfluss auf diese, der Verbindung zwischen allem. Wie viele Sätze es gibt, welche die eigenen Gedanken anregen, wie viele Vergleiche einen glücklich und traurig machen. Es gibt außerordentlich viele Details wie beispielsweise die besondere, facettenreiche Magie, die ich an diesem Buch liebe, vor allem in der ersten Hälfte, vielleicht aber auch nur im ersten Viertel.

    Je näher die Bedrohung kommt und akkumulierend in Erscheinung tritt, je mehr Geheimnisse geteilt oder offenbart werden, desto mehr verliert sich die Tiefe und Spannung, trotz dass viele Kapitel auf solche Art und Weise enden, dass man diese Lektüre nicht mehr aus der Hand legen möchte. Man findet gute Wendungen, aber hat mich die Geschichte nicht mehr mitgerissen oder innere Aufregung hervorgebracht, sondern nur ein Gefühl von Leere. Dabei handelt es sich nicht um jene Leere, welche man bei einem atemberaubenden Buch verspürt, welche gar den Sinn des eigenen Lebens nimmt, sodass man nicht mehr weiß, wohin mit sich und seiner Hülle, da das Buch ein gnadenloser Seelenverschlinger ist. Es ist eher eine Leere aufgrund einer Geschichte, die zu blank, flach und glatt ist, bis das Ende wiederum den Wunsch nach dem Folgeband hervorruft. Die Bedrohung fühlt sich ungeachtet der grauenhaften, blutigen Taten und Vergehen nicht bedrohlich an. Und dann fragt man sich, wo Adam abgeblieben ist. 

    Resümierend ist es ein gut und geschwind zu lesendes Buch. Es bringt neue Seiten des Träumens, der Magie und der Charaktere hervor, verliert sich aber im Schaffen von neuen Hauptfiguren. Es ist schwer die Gruppe aus Ronan, Adam, Blue, Gansey und Noah erneut in ähnlich fesselnder Art erblühen und entstehen zu lassen. Möglicherweise bringt der Folgeband andersartige Seiten und verfestigt die neuen Figuren, sodass sie weniger die Eigenschaft eines Fremdkörpers haben. Lieber bewahre ich das schöne Gefühl der ersten Kapitel und der letzten Szenen als mich an den gefühlten Verlust der Komplexität von Ronans Person und den entstandenen, gleich wirkenden Beziehungen der Figuren untereinander zu erinnern. Dieses Sequel kann als lesenswert bezeichnet werden, sofern man nicht zu viel Präsenzzeit an Ronan und Adam erwartet.

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    Cover des Buches Das Lied des Blutes (ISBN: 9783608939255)

    Bewertung zu "Das Lied des Blutes" von Anthony Ryan

    Das Lied des Blutes
    hiddenbookparadisevor 3 Monaten
    Vielseitiger, gelungener Auftakt

    Auf der Suche nach einem Hörbuch bin ich auf dieses Buch gestoßen, wobei ich für viele Stunden meinte, die Draconis-Memoria-Reihe gewählt zu haben und sich dezente Verwirrung einschlich, wie Drachen ein Teil dieser Geschichte werden könnten. Dennoch wurde ich von diesem Auftakt nicht enttäuscht und bin ich froh, an diese Reihe geraten zu sein.

    Vaelin Al Sorna – der Hoffnungstöter, der Rabenschatten, die Dunkelklinge. Viele Namen ranken sich um diesen berühmten Kämpfer. Er ist ein Krieger und nun Gefangener, der kurz vor einem Kampf auf Leben und Tod steht. Vieles hat er in seinen noch jungen Jahren erlebt. Es war ein Leben aus Herausforderungen, Fehlern, Kriegen, Glauben, Freundschaft, Verrat und Hoffnung. Die Geschichte seines Lebens erzählt er in seinen vermeintlich letzten Stunden.

    Als Leser wird man in eine teils langsame und recht ausführliche Geschichte des Protagonisten Vaelin geführt, doch ist es durchaus keine Erzählung, die Langeweile aufbringt. Vaelin selbst erzählt in der Ich-Perspektive die Wahrheit hinter seiner Legende, beginnend mit seinen jüngsten Jahren und dem Eintritt in den Orden, der sein Leben grundlegend verändern wird. Mittels der Darstellung verschiedenster Etappen seiner Lebensgeschichte erfährt man zunehmend, durch welche Geschehnisse sein Wesen geprägt wurde, wie es sich in all den Jahren in Verbindung mit zahlreichen Opfern verändert hat und weshalb aus dem kleinen unschuldigen Jungen ein gefürchteter und von anderen verehrter Krieger geworden ist. Es eine Entwicklung des Zusammenspiels aus Freundschaften und Feindschaften, aus Höhen und Tiefen des gesellschaftlichen und politischen Spiels. Aufgrund des Blicks in die Gegenwart, welcher den Anfang und das Ende als auch Pausen zwischen den Teilen des Buches bildet, wird das Interesse an Vaelins Werdegang geweckt, vor allem in Hinblick auf den Kontrast seines Charakters aus weiter Vergangenheit und der Gegenwart.

    Auf eine für dieses Genre typische Art lernt man die Welt Vaelins in Form seiner Ordensausbildung kennen. Doch obschon dieses Mittel äußerst redundant in Büchern Anwendung findet, so ist es hierbei ein gelungener Weg zum Einstieg und gleicht es keiner eintönigen Wiederholung anderer Werke. Das Leben im sechsten Orden, welcher im Namen des Glaubens Krieger ausbildet, und die Prüfungen lassen früh den Ernst des Lebens und die bedrohenden Gefahren spüren. Jeden kann es treffen. Wem kann man vertrauen? Welche Menschen kennt man wahrhaftig?

    Vaelin trifft auf viele Figuren, welche sich allesamt homogen einfügen und vielfältig in ihren Darstellungen und Eigenschaften sind, wobei ich trotz der differenzierenden Besonderheiten in Teilen den Überblick über die zahlreichen Charaktere verloren habe, was jedoch größtenteils in meinem Problem mit Namen begründet liegt. Teils wünscht man sich mehr Details, doch ist es nicht ihre Geschichte, die erzählt wird, und geben sie zumeist der Welt dennoch mehr Größe und Fülle, ohne an Bedeutung innerhalb der Massen zu verlieren, ohne entwicklungslos zu bleiben. Und dennoch hat es leider keine Figur geschafft, mich emotional mitzureißen, obschon es eine große Auswahl an Persönlichkeiten gibt, der gelungene Flashback die Charaktere näher bringt und der Schreibstil ihnen Leben einhaucht.

    Mit dem Fortschreiten der Handlungen offenbaren sich zunehmend größere Verstrickungen im Hintergrund, jedoch ohne zu komplexer Überwältigung anzuwachsen, und schleicht sich eine dezente, aber an Bedeutung zunehmende, fühlbare Bedrohung an, welche sich auf verschiedenste Weise abzeichnet. Zudem tritt das Element der dunklen Gabe ans Licht, welche Vaelin selbst über all die Jahre und unterschiedlichsten Begegnungen kennen, manchmal fürchten oder lieben lernt. Im Allgemeinen führt die Erwähnung der Auswirkungen und Formen dieser übernatürlichen Gabe dazu, dass man mehr diesbezüglich erfahren möchte.

    Dennoch gibt es Momente, die einen nicht mitreißen und das Buch problemlos pausieren lassen, was durchaus keine schlechte Eigenschaft sein muss. Wiederum haben mich besonders die letzten Seiten aufgrund vieler spannender Szenen mitgerissen, zumal Vaelin in jenem Teil des Buches viele Geheimnisse in sich trägt, die schlussendlich in unerwarteten Drehpunkten enden. Vaelin an sich ist ein durchaus interessanter Charakter, der eine treffende Wahl als Erzähler gewesen ist, doch überwiegend die letzten Darstellungen seiner Zeit während eines Krieges, als sich sein Ruf als grausamer Anführer manifestiert hat, führen zu einem leicht widersprüchlichen Verhältnis aus Beschreibungen und Taten, denn trotz seiner blutigen und auch erbarmungslosen Schritte, die seine Erinnerungen durchziehen und Reue, Zweifel in ihm hervorrufen, fühlt man es nicht in seinem Charakter, da man weiß, dass er ein gutes Wesen besitzt, das Opfer aus notwendigen Entscheidungen und Pflichterfüllungen wurde.

    Zusammenfassend handelt es sich um einen zutiefst gelungenen Debütroman, wie man ihn nur selten bekommt. Es ist ein Auftakt, zu welchem man immer wieder mit seiner soliden, vielseitigen, atmosphärischen und in Teilen dunklen Handlung greifen kann, wenn man ein gutes Buch lesen möchte, ohne anschließend die Fragmente seiner Gefühle einsammeln zu müssen oder sich in erdrückenden Intrigen oder allzu komplexen Strukturen wiederzufinden. Vaelins Geschichte ist noch nicht beendet, obwohl dieser erste Band ebenso als Einzelband bestehen könnte, und blicke ich mit Freude auf den zweiten Band und die Entwicklung des Erzähl- ebenso wie Schreibstils des Autors.

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