huyeng

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Rezensionen und Bewertungen

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    Cover des Buches Pharao (ISBN: 9783644200272)

    Bewertung zu "Pharao" von Pauline Gedge

    Pharao
    huyengvor einem Monat
    Kurzmeinung: Sehr gut gemacht
    Gut gemacht

    Pharao ist ein recht gut recherchierter Roman. Gedge schreibt weniger eine Geschichte Ägyptens als vielmehr eine Denver-Clan-artige Familientragödie und das ist auch gut so. Historische Fehler (Nofretete WAR Große königliche Gemahlin, Mord an Sitamun, Teje als Mutter von Tutanchamun) sind ärgerlich, aber es ist ein Roman, da darf man auch ein bissche freier sein. Echnaton wird mal nicht als der strahlende Held dargestellt, sondern eher als ein größenwahnnsinniger seltsamer Vogel - eine wohl deutlich treffendere Beschreibung als üblich. 

    Für Fans von Familiendrama, Sex & Crime und historischen Romane absolut empfehlenswert

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    Cover des Buches Der Seher des Pharao (ISBN: 9783492263306)

    Bewertung zu "Der Seher des Pharao" von Pauline Gedge

    Der Seher des Pharao
    huyengvor einem Monat
    Kurzmeinung: Die Bücher werden immer seltsamer
    Nicht besonders gut

    Gedge war einmal die Queen des historischen Ägypten-Romans. Ihr Werk Pharao war uns ist einer der besten historischen Romane, recht sauber recherchiert und vor allem gut beschrieben. 

    Dieses hier ist dann leider eher historische Fantasy. Mit dem alten Ägypten hat der Roman fast nichts mehr zu tun. Das Buch wimmelt vor historischen Fehlern (über die man mal hinwegsehen kann, es ist immerhin Fiktion), und ist alles in allem eher lächerlich als spannend. Das ist schade, denn es hat mir Gedge ein bisschen versaut

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    Cover des Buches Steven Erikson - Das Spiel der Götter, Band 1-13 (ISBN: B004ABKGCM)

    Bewertung zu "Steven Erikson - Das Spiel der Götter, Band 1-13" von Steven Erikson

    Steven Erikson - Das Spiel der Götter, Band 1-13
    huyengvor einem Monat
    Kurzmeinung: Episch, manchmal zu episch
    Episch

    Die "Spiel der Götter Reihe" vo Erikson, im Original Malazan Empire of the Fallen, ist ein episches Werk. Es gibt wenige Fantasy-Autoren, die eine so umfassende Welt entwickelt haben, wie Erikson. Dabei kam ihm sicher zu Gute, dass er Archöologe ist. Das magische System ist außergewöhnlich und sehr besonders, das muss man unbedingt hervorheben. Für mich problematisch ist, dass sich die Geschichte enorm zäh entwickelt, dauernd neue Handlungsstränge die einzelnen Bände dominieren, ohne dass das Gesamtbild harmonisch zusammenpasst. Zuviele Orte, zu viele Handlungsstränge. Dazu ist die Übersetzung wirklich nicht besonders gut. Ich persönlich fand seinen Stil aber auch im englischen Original eher ermüdend. Wer allerdings Martin mag, der wird auch Erikson lieben. 

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    Cover des Buches Die Stadt der Träumenden Bücher (ISBN: 9783328601234)

    Bewertung zu "Die Stadt der Träumenden Bücher" von Walter Moers

    Die Stadt der Träumenden Bücher
    huyengvor einem Monat
    Kurzmeinung: Schrecklich
    Ein einziger Krampf

    Ich muss vorwegschicken: Ich beende alle Bücher, die ich anfange, ich nenne das immer gerne "Endsucht". Bei diesem Buch war das eine pure Qual. Ich hatte Moers von einigen Bekannten empfohlen bekommen, die eigentlich einen ganz guten Geschmack bei Büchern haben. Nun ja, jeder kann mal irren. Das Buch ging mir von Seite 1 bis zur letzen Seite auf den Geist. Es soll witzig sein und ist es nicht, nie, gar nicht, überhaupt nicht. Es ist angestrengt, wie sagt man so schön: Er hat sich stets bemüht. Keine der Figuren hat mich berührt oder angesprochen, die metafiktionale Ebene hatte in etwa den Charme einer Abrissbirne und die Wortwitze, tja..., was soll ich sagen. Ich weiß, dass es viele Moers-Fans gibt, er trifft also offenbar den Nerv bestimmter Leser. Mir war das Buch einfach zu blöd, ehrlich gesagt. Es wirkte wie etwas, das man mit dem krampfhaften Versuch geschrieben hatte, anspruchsvoller zu sein, als man es eigentlich ist. Schade.

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    Cover des Buches Der Schrecksenmeister (ISBN: 9783492253772)

    Bewertung zu "Der Schrecksenmeister" von Walter Moers

    Der Schrecksenmeister
    huyengvor einem Monat
    Kurzmeinung: Grausam
    Grausam, öde, langweilig

    Ein schrecklich ödes Machwerk. Ich muss vorweg sagen, ich kann die große Begeisterung für Moers ohnehin nicht teilen. Ich finde ihn platt, aufgesetzt und krampfhaft. Was in der Stadt der Träumenden Bücher schon eine unsägliche Quälerei gewesen ist, nimmt hier neue Dimensionen der Langeweile an. 

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    Cover des Buches Wachen! Wachen! (ISBN: 9783492280686)

    Bewertung zu "Wachen! Wachen!" von Terry Pratchett

    Wachen! Wachen!
    huyengvor einem Monat
    Kurzmeinung: Der Beginn einer Saga
    Großartig

    Mumm von der Stadtwache ist ein besoffenes Wrack, eine Geheimloge will die Monarchie wieder einführen, der mögliche verschollene Erbe kommt in die Stadt und dann erscheint auch noch ein Drache ... das sind die Zutaten für den ersten Roman über die Stadtwache von Ankh-Morpork, die die Leser durch zahlreiche weitere Bücher begeleitet.

    Das Buch ist typisch Pterry: Witzig, durchgeknallt aber durchaus tiefgründig. Für mich war es der Beginn einer wundervollen Freundschaft mit Mumm und seiner Wachmannschaft

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    Cover des Buches Vampirromane sind zum Kotzen - ein Vampirroman (ISBN: 9781518750403)

    Bewertung zu "Vampirromane sind zum Kotzen - ein Vampirroman" von Isabell Schmitt-Egner

    Vampirromane sind zum Kotzen - ein Vampirroman
    huyengvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Clever
    Sehr clever

    Vampire, die in einem Verlag schnulzige Vampirromane schreiben und deren Aussehen man als geschicktes Marketing missversteht. Dann auch noch die dumme Sache, dass sich einer der beiden (Nicht-)Blutsauger auch noch in eine junge Frau verliebt. Schreibblockaden, liebestolle Verlegerinnen, das immer gleiche Covermodel und seltsame Mitbewohner verkomplizieren die Sache nachhaltig.

    Mehr will ich über den Romaninhalt gar nicht verraten!

    Isabell Schmitt-Egner hat schon zahlreiche erfolgreiche Bücher veröffentlicht und dabei gezeigt, dass sie verschiedene Genres von Märchen bis Horror bedienen kann. Den Leser mitzunehmen in ihre Welt ist ihr meines Erachtens auch bei diesem Buch sehr gut gelungen. Eine ihrer Stärken sind die Dialoge, die sich flüssig und gut lesen – kein gestelztes „Ich-Schreibe-ein-Buch-also-spreuche-ich-vornehm“. Das finde ich persönlich immer sehr angenehm. Normale Leute, die normal reden. Dafür schon mal ein Bravo.

    Die Frage ist nun, ist es eine Persiflage auf Vampirromane? Nein, dass ist es nicht. Auch wenn es natürliche klassische Elemente eines Vampirromans gibt, wie dem Zwang, seinen Blutdurst irgendwie unter Kontrolle zu bringen, verführerische Vampire und die schöne (wohl nicht mehr) Jungfrau. Sogar einen Igor könnte man im Mitbewohner der Protagonistin erkennen, die passend für das Gruselgenre, auch noch Gespensterschrecken züchtet.

    In Wirklichkeit ist der Roman aber bei aller Leichtigkeit ziemlich clever und vielschichtig. Gar nicht die klassische Liebesgeschichte, als der er sich ausgibt. Der Roman nimmt sehr gekonnt die Literaturszene aufs Korn. Die echten Blutsauger sind in diesem Roman die Verleger, repräsentiert durch Rita, einer Mischung aus Carla Kolumna und einer gefürchteten Chefsekretärin mit Liebesentzug.
    Verlage als Blutsauger, die aus ihren Autoren das Leben und die Kreativität saugen, das hat mir gut gefallen. Zudem ist der Stil flott, gut zu lesen und man hat seinen Spaß. Trotz Metaebene also durchaus nichts, was man nur ins Regal stellt. Ich kann das Buch auf jeden Fall empfehlen!

    In der Gesamtbewertung erhält der Roman von mir

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    Cover des Buches Die Herrin Thu (ISBN: 9783499228353)

    Bewertung zu "Die Herrin Thu" von Pauline Gedge

    Die Herrin Thu
    huyengvor 6 Jahren
    Kurzmeinung: Liest sich ganz gut, allerdings hat sich Gedge hier so weit von der wahren Geschichte entfernt, dass es quietscht.
    Nun ja - nicht ihr bestes Buch

    Die Herrin Thu ist die Fortsetzung von "Das Mädchen Thu und der Pharao" (auch erschienen als "Die Favoritin des Pharao"). Die Geschichte ist eine fiktive Weitererzählung eines tatsächlich historischen Sachverhaltes aus der Zeit Ramses III. Eine der Nebenfrauen des König hat diesen in einer Verschwörung mit hohen Beamten, Höflingen und Priestern umgebracht. Bei Gedge misslingt das im ersten Teil - sicher war der zweite Teil bereits geplant. Die Autorin hat in den letzten Jahren ja immer wieder Fortsetzungsgeschichten geschrieben. Das Buch ist recht gut geschrieben und lässt sich nebenbei einfach runterlesen - ein echter Genuss ist es nicht und kommt an die besseren Werke wie "Pharao" oder "Die Herrin vom Nil" nicht heran. Leider neigt Gedge dazu, in den letzten Jahren immer schlampiger zu recherchieren, was bei historischen Romanen einen faden Beigeschmack hinterlässt. Das beginnt bei der Beschreibung der ägyptischen Häuser (die haben nämlich keine großen Fenster...) und zieht sich weiter beim Essen (es gab keine Äpfel, um ein Beispiel zu zitieren). Es lassen sich leider leicht viele historische Fehler aufzählen... Schade... Wer keine Ahnung vom Alten Ägypten hat, wird das Buch wahrscheinlich recht ansprechend finden

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    Über mich

    Christian Huyeng wurde in einer eiskalten Februarnacht im wunderschönen Gelsenkirchen geboren. Hier wuchs er auch auf und besucht das Gymnasium. Zum Studium zog es ihn in die Töttchenmetropole Münster, wo er 2009 seinen Magister Artium in Ägyptologie, klassischer Archäologie und Ur- und Frühgeschichte gemacht hat. Danach zog es ihn in die weite Welt, über Berlin, Istanbul nach Kairo und Tuna el-Gebel. Er hat schon immer gerne geschrieben und in diesem Jahr seinen ersten Kurzgeschichtenband "Elf Geschichten aus einer fremden Welt" veröffentlicht. Noch im Sommer folgt der Debutroman "Mörderischer Kongress".

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    Humor, Historische Romane, Fantasy, Science-Fiction, Krimis und Thriller

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