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jannawerner

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Rezensionen und Bewertungen

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    Cover des Buches Quendel (ISBN: 9783764170776)

    Bewertung zu "Quendel" von Caroline Ronnefeldt

    Quendel
    jannawernervor 13 Tagen
    Kurzmeinung: Gute Grundidee, langatmige und oft ermüdende Umsetzung mit einem unbefriedigenden Ende, dank dem man wohl den 2. Teil auch noch liest.
    Es hätte so schön sein können... Grundidee gut, Schreibstil sehr anstrengend

    Die Geschichte beinhaltet drei große Handlungsstränge: man erfährt zunächst etwas über Bullrich Schattenbart und begleitet ihn ein Stück auf seiner abenteuerlichen Reise zum Finster, in dem er auf mysteriöse Weise verschwindet. Desweiteren lernt man seine Nachbarn kennen und macht sich schließlich mit ihnen auf den Weg, um Bullrich zu suchen. Hierbei wird die bisher bekannte und gemütliche Welt der Quendel auf den Kopf gestellt. Der dritte Strang erzählt von einer Familie mit Kindern, die mit den uralten Kräften der Nacht zu kämpfen hat und der ein schlimmes Schicksal widerfährt, das mich (als Mama) sehr berührt hat. Alle drei Geschichten sind miteinander verwoben und werden durch das Grauen, das der Nebel mit sich bringt, zusammen gehalten.

    Das Buchcover ist wirklich schön, das Buch selbst liegt gut in der Hand, fühlt sich sehr angenehm an und war trotz seiner über 400 Seiten gut händelbar. Von außen ein richtig tolles Fantasybuch, das auch noch was im Bücherregal hermacht.
    Beim Lesen der ersten Seiten fühlte ich mich direkt an die Hobbits erinnert. Eigentlich ganz geschickt von der Autorin, denn so hatte ich automatisch eine Idee vom Volk der Quendel im Kopf und Bilder einer hügeligen, farbenfrohen, blumenbeladenen Welt vor den Augen. Da ich den Hobbit sowie Herr der Ringe sehr gerne mag, war ich gleich positiv gestimmt und stieg mit einem wohlig warmen Gefühl der Vorfreude in das Buch ein.
    Die Grundidee des Buchs gefällt mir sehr gut, mit dem Schreibstil bin ich allerdings nicht zurecht gekommen. Sehr langatmig, weitschweifig und stellenweise zu detailverliebt wird über die Quendel und die Abenteuer der Protagonisten berichtet. Das bremst die Handlung oftmals aus, so dass ich ungeduldig einige Textpassagen übersprungen habe. Das Tempo der Geschichte variiert stark und hat mich somit des öfteren aus dem Lesefluss gebracht. Die altertümliche Wortwahl fand ich stellenweise zu gewollt und erzwungen. Was ich allerdings am enttäuschendsten fand, war das offene Ende. Weder auf die uralten Kräfte wird weiter eingegangen, noch klärt sich das Schicksal der Familie und selbst Bullrichs Geschichte endet mit einem Fragezeichen. Das hat mich ein wenig verärgert zurück gelassen.

    Fazit
    ★★★
    Ich wollte dieses Buch lieben. Zum einen, weil es fantastisch aussieht, zum anderen weil ich es von einer sehr lieben Person geschenkt bekommen habe - leider hat das nicht gereicht. Die Grundidee gefällt mir sehr gut und das offene Ende zieht natürlich, so dass ich mir den zweiten Band bereits besorgt habe. Allerdings hinterlässt das Ende, bei dem jegliche Fäden in der Luft hängen, einen Beigeschmack. Mir kommt es so vor, als ob die Autorin von Anfang an nur darauf abzielt, weitere Bücher zu verkaufen. Zumindest einige Erklärungen hätte ich erwartet. Ich hoffe sehr, dass der zweite Band mich mit dem ersten versöhnen wird.

     

     

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    Cover des Buches Der unsterbliche Salamander (ISBN: B09L8GQDZ2)

    Bewertung zu "Der unsterbliche Salamander" von Zoe Rubaidh

    Der unsterbliche Salamander
    jannawernervor 18 Tagen
    Kurzmeinung: Detaillierte, spannende Fantasy-Crime-Geschichte, die mit vielen Ideen ein Universum schafft, das viel Potential für Weiteres bietet.
    Spannender Fantasy Crime

    Inspektor Theodem Brigâ, kurz Theo, muss einen magischen Mord aufklären: eine Leiche steckt in einer Wassersäule in einem Hexenkreis fest, zwei Organe wurden entfernt. Von der/dem Täter/in fehlt jede Spur. Bald steht fest, dass weitere Taten folgen werden, denn die Elemente Feuer, Erde, Wasser, Luft sowie weitere Organe werden laut uralter Aufzeichnungen benötigt, um etwas herzustellen. Was es damit auf sich hat, bleibt erstmal ein Rätsel. Mit seiner neuen Partnerin Valerie, einer Dryade, sowie dem magischen Rechtsmediziner Andren und weiteren Teammitgliedern, geht Theo allen Hinweisen nach dem/der mysteriösen Mörder/in nach und versucht, weitere Todesfälle zu verhindern. Dabei nimmt er auch Hilfe aus der Unterwelt Gelîvrons an, mit der ihn mehr verbindet, als man zunächst meinen könnte. Nach und nach wird der Fall zu einem Wettlauf gegen die Zeit.

    Die Autorin baut eine magische Welt mit unterschiedlichsten Einwohnern auf. Neben Menschen gibt es Dryaden, Feen, Magier, Hexen und viele andere Kreaturen wie die tierisch anmutende Reporterin der lokalen Presse. Die Geschichte Gelîvrons wird umrissen, ebenso die gesellschaftlichen Strukturen.

    Fazit
    ★★★★
    Das Buch umfasst 29 Kapitel, für mich hat es bis Kapitel 5 gedauert, bis ich mich in die Geschichte eingefunden hatte. Zunächst irritierte es mich, dass sich alle Charaktere duzen. Gerade bei Fantasy finde ich das gewöhnungsbedüftig. In der Leserunde auf LovelyBooks erklärte die Autorin dies damit, dass sie die gesellschaftliche Hierarchie der Stadt verdeutlichen wollte – hier gelten alle Lebewesen als gleichrangig. Die Erklärung macht für mich auf jeden Fall Sinn, ich fand es allerdings durch das komplette Buch hinweg irritierend. Auch die Zeit, in der die Geschichte spielt und die Welt waren mir anfangs unklar. Nach und nach wurden Hinweise dazu gegeben. Der Schreibstil war angenehm und flüssig, so dass ich das Buch relativ zügig durchgelesen habe. Die Geschichte ist gut aufgebaut, die Spannung nimmt immer weiter zu und hält einige Überraschungen parat. Am besten gefällt mir, dass die Charaktere nicht gut oder böse sind (bis auf einen vielleicht), sondern sehr facettenreich dargestellt werden. So hat der Inspektor eine dunkle Vergangenheit, die Oberkriminelle der Stadt aber auch eine gute Ader. Das macht die Personen realistischer und für mich auf jeden Fall sympathischer. Was mich anfangs etwas störte war die Fülle der Informationen. Es gibt viele Namen, Details und Erklärungen, die rückblickend alle Sinn machen, mich zu Beginn allerdings ein wenig überforderten.
    In dem Buch Der unsterbliche Salamander gibt es eine Vielzahl toller Ansätze, Ideen und Geschichten. Jede davon verdient es, weiter ausgeführt zu werden. Ich werde die Autorin definitiv im Auge behalten und (eventuell erscheinende) Folgebände lesen.

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    Cover des Buches Die Mitternachtsbibliothek (ISBN: 9783426282564)

    Bewertung zu "Die Mitternachtsbibliothek" von Matt Haig

    Die Mitternachtsbibliothek
    jannawernervor einem Monat
    Kurzmeinung: Lebst Du Deine eigenen Träume oder versuchst Du, die Wünsche und Ideen Deiner liebsten Menschen mitzuleben? Kann letzteres glücklich machen?
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    Cover des Buches Verdammnis (ISBN: 9783453438217)

    Bewertung zu "Verdammnis" von Stieg Larsson

    Verdammnis
    jannawernervor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Spannend mit überraschenden Wendungen. Einen Stern Abzug für ein eher unrealistisches Ereignis zum Ende hin.
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    Über mich

    Bücherwurm, Trekkie, drittes Gilmore Girl, (Hunde-) Mama, Katastrophenfilmliebhaberin und Stiftefanatikerin. https://www.instagram.com/jannawerner/

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