jaymixtape

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Rezensionen und Bewertungen

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    Cover des Buches Eloise 1: Hinter den Mauern des Feindes9783646605808

    Bewertung zu "Eloise 1: Hinter den Mauern des Feindes" von Jessica Wismar

    Eloise 1: Hinter den Mauern des Feindes
    jaymixtapevor 3 Monaten
    Starkes Debüt

    Darum geht es:

    Eloise hat ein Ziel. Mit inbrünstiger Leidenschaft verfolgt sie die Sache. Inmitten des Elends, des Verrats und der Verfolgung versucht sie Liebe, Barmherzigkeit und Gnade zu leben, Armen zu helfen und ein Vorbild für andere zu sein. In den Straßen der Stadt ist sie eine Legende, für den Glauben eine Rebellin und Ketzerin. Ihr Glück ist es, dass niemand ihre Identität kennt. Als sie enttarnt wird, entscheidet sie sich, sich der Todesstrafe zu stellen. Doch der Mann mit Herz hat andere Pläne …


    Wie finde ich das?

    Der Podcast „Zwischen den Zeilen“ hat meine Neugier auf das Buch geweckt und da konnte ich natürlich nicht nein sagen. Auch dies stellt ein Debüt dar, sodass ich vorher noch nichts von der Autorin gelesen habe. Allerdings wird dies nicht das letzte Buch sein, das ich von ihr lesen werde.

    Eine Heldin, stark und demütig

    Die Heldin Eloise ist anders als viele andere Heldinnen, die ich kennengelernt habe. Sie ist stark, aber zeigt ihre Stärke nicht durch Gefühlskälte, nicht einmal durch eiserne Entschlossenheit nur für ihre Lieben zu kämpfen, sondern durch Demut, Barmherzigkeit und Gnade. Sie ist selbstlos und hält eher die andere Wange hin als zum Gegenangriff auszuholen.

    Und wow, das hat mir imponiert. Auch die Auseinandersetzung mit den Glaubensinhalten fand ich sehr interessant und in dieser jetzigen Zeit noch einmal so wichtig. Es macht deutlich, wie unterschiedlich persönlicher Glaube und Glaubensinstitutionen seien können. Wie wichtig Solidarität ist, für gewisse Werte zu stehen und diese auch zu vertreten. Diese Geschichte hat mich an vielen Punkten nachdenklich gemacht.

    Die Entwicklung an sich hat mich etwas überrascht, ist sie sehr viel ruhiger als erwartet. Der Fokus liegt neben diesen gesellschaftlichen Themen ganz klar auf der Beziehungsentwicklung zwischen Eloise und dem Mann mit Herz. Ich bin sehr gespannt, was der zweite Teil für mich bereithält.

    Eine wunderbare Erzählweise

    Neben dem Inhalt hat mir die Erzählweise sehr gut gefallen. Während der ersten Seiten fiel es mir schwer, der Handlung zu folgen, weil ich es kaum noch gewöhnt bin, dass ich von Anfang an gefordert werde, zwischen den Zeilen zu lesen. Keine Textstellen, die mir die Welt erklären, sondern Gespräche, die mir genügend Informationen geben, damit ich selbst dahinter steigen kann, was hier gerade passiert.

    Die Erzählweise ist dadurch wirklich eine Stärke dieses Debüts. Allerdings habe ich auch eine kleine Kritik. Gerade zur Mitte und Ende hin wurde es mir zu oft wiederholt, welche Eigenschaften sie in sich vereint, wie stark sie die Gesellschaft geprägt hat, wo sie doch so jung ist, wie außerordentlich selbstlos sie doch ist. Ich finde, all dies wurde durch ihre Handlungen zur Genüge deutlich und hätte nicht in den Gedanken des männlichen Protagonisten und der anderen Charaktere, die sich zu Wort melden, ständig wiederholt werden müssen.

    Im Großen und Ganzen…

    … hat mir „Eloise – Hinter den Mauern des Feindes“ wirklich gut gefallen. Außergewöhnlich sind vor allem die Protagonistin und der Schreibstils der Autorin. Ich würde am liebsten sofort den zweiten Teil lesen, denn ich hoffe darauf, dass die Handlung noch etwas an Fahrt aufnimmt. Bisher ist sie in einem eher gemächlichen Tempo verlaufen und hat sich auf die Beziehungsentwicklung konzentriert. Das ist nicht weiter tragisch, aber ich würde mich über mehr Action und Intrigen freuen.

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    Cover des Buches Crushing on the Cop9783958184084

    Bewertung zu "Crushing on the Cop" von Piper Rayne

    Crushing on the Cop
    jaymixtapevor 3 Monaten
    Nicht ganz so unterhaltsam wie übliche Piper Rayne-Romane

    Wie finde ich das?

    Ich habe schon einige Bücher des Autorenduos gelesen und bisher haben sie mir auch immer ziemlich gut gefallen. Die Geschichten sind immer kurzweilig, unterhaltsam und kommen unnötige Dramen aus.

    Oberflächliche Konflikte, schnelle Entwicklungen, liebenswerte Charaktere

    „Crushing on the cop“ ist das erste Piper Rayne-Buch, das mich irgendwie zwiegespalten zurücklässt. Es hat mich unterhalten, ja, aber es hat nicht das Feel Good-Feeling ausgelöst, das ich von den Büchern des Autorenduos für gewöhnlich kenne. Ich kann nicht einmal genau sagen warum. Trotz liebenswerter Charaktere, die mir vor allem mit Cristian geboten wurden, hat die Handlung mich nicht wirklich unterhalten können. Die Konflikte – sowohl die inneren als auch die zwischen den Charakteren – erschienen mir doch ziemlich oberflächlich. Die Entwicklungen verliefen auch ziemlich schnell, sodass ich die größte Zeit nicht ganz nachvollziehen, warum Vanessa sich so gegen die Avancen von Cristian wehrt.

    Das erste Date von ihnen war irgendwie so richtig cringeworthy und gleichzeitig ziemlich witzig beschrieben. Das war die Szene, die mir wohl am besten gefallen hat. Abgesehen davon ist mir tatsächlich nicht so viel hängen geblieben.

    Mir haben die Charakterkonstellationen eigentlich sehr zugesagt, besonders die Brüder und ihre Familie. Die Szenen, in denen die Brüder sich necken konnten, waren wahnsinnig amüsant.

    Die Erzählweise ist wie gewohnt einfach. Diesmal jedoch hat mich daran etwas gestört. Ich kann nur nicht ganz den Finger drauflegen, was mich genau irritiert hat.

    Im Großen und Ganzen…

    … hat mir „Crushing on the cop” nicht so gut gefallen wie die üblichen Piper Rayne Romane. Die Charaktere sind wie immer sehr liebenswert und die Charakterkonstellationen sind auch gut gedacht. Nur wirkten die Konflikte sehr oberflächlich und schnell abgehandelt, fast lieblos. Außerdem bin und war ich während des Lesens sehr viel gespannter auf Laurens Geschichte.

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    Cover des Buches Spark (Die Elite 1)9783646603378

    Bewertung zu "Spark (Die Elite 1)" von Vivien Summer

    Spark (Die Elite 1)
    jaymixtapevor 5 Monaten
    3,5 - viel Potenzial, aber schwierige Charaktere

    Darum geht es:

    Es hätte sie kaum eine schlimmere Nachricht erreichen können. Malias Gentest ist positiv. Von einem Tag auf den anderen ändert sich ihr ganzes Leben. Als Teil der High Society, der Elite, hat sie Zugang zu Luxus, den sie nicht braucht, denn damit geht einher, dass sämtliche Augen der Nation auf sie gerichtet ist. Jeder ist an ihrem Leben interessiert. Gleichzeitig muss sie lernen, mit ihrer neuen Gabe zurechtzukommen. Als Ausbilder wird ihr niemand anderes als High Society Liebling Christopher Collins, für den sie schon lange schwärmt …


    Wie finde ich das?

    Ich habe die ersten drei Teile der SoulSystem-Reihe von der Autorin schon gelesen (das erinnert mich daran, dass ich unbedingt noch die letzten zwei Teile lesen muss) und war dementsprechend gespannt, wie mir ihre Reihe „Die Elite“ gefallen wird.

    Ein Reich und seine Gentherapien

    Nach dem ich den Auftakt der Reihe gelesen habe, würde ich sagen: Die Autorin hat ein Händchen für Dystopien (wobei mir persönlich SoulSystem etwas besser gefallen hat, aber dazu später mehr, denn es lag nicht an der Handlung und dem Gesellschaftssystem, in dem wir uns befinden). Die Idee der Gentherapien, die in der Lage sind, bestimmte Manipulationen auszulösen und damit die Träger zu befähigen, über die Elemente zu herrschen, hat mir sehr gut gefallen. Es vereinigt Wissenschaft und Fantasy auf eine sehr schöne Art. Nun wurde die gesamte Handlung noch in eine entfernte Zukunft gesetzt und voila, ein dystopisches Setting.

    Dazu gehört natürlich auch ein System, das auf den ersten Blick sehr gut wirkt, und auf den zweiten seine Fehler offenbart. Es scheint Rebellen zu geben, aber auch ein verfeindetes Reich. Gleichzeitig kommt es zu vermehrten Zwischenfällen, die ich noch immer nicht ganz genau weiß, was ich davon denken soll. Wer sind die Bösen und wer steckt dahinter? Wer ist involviert? Vor allem: Wem kann trauen?

    Auch die Beschreibungen der Gesellschaft, der Feste und Teste, der Soldaten-Ausbildung empfand ich als spannend.

    Eine passive Protagonistin

    Während mir die Welt und die Handlung also sehr gut gefallen haben, hatte ich dennoch einige Probleme mit „Spark“, die in den Charakteren begründet lagen.

    Malia ist eigentlich eine spannende Protagonistin, die viel mitbringt, denn sie ist kein großer Fan der Elite und der Regierung, sie hasst, dass die Gentherapie bei ihr erfolgreich war. Nur bekam sie leider nicht den Mund auf. NIE: Sie ist in den meisten Szenen so passiv. Reagiert nur auf das, was ihr wiederfährt, trifft keine aktiven Entscheidungen und setzt sich auch nicht gegen Chris zu Wehr. Bei ihr habe ich jedoch noch Hoffnung, dass sie sich im Laufe der Reihe weiterentwickelt.

    Bei Chris … ich hoffe, hoffe so sehr, dass er mir noch sympathischer wird, aber im Moment bin ich extrem skeptisch. Er verhält sich in den meisten Szenen wie der größte Idiot und ich kann absolut nicht nachvollziehen, was Malia in ihm sieht. Ich weiß auch nicht, ob es mir hilft, ihm sein Verhalten zu verzeihen, wenn ich die Gründe dafür kenne.
    Die Charaktere sind auch der Grund, warum mir SoulSystem besser gefallen hat.

    Im Großen und Ganzen…

    … empfand ich „Spark“ als vielversprechenden Auftakt dieser Reihe. Die Handlung hält viel Konfliktpotential herein und das Gesellschaftssystem hat es mir angetan. Ich will mehr darüber erfahren. Nur die Charaktere haben es mir etwas schwer gemacht, doch alles in allem habe ich Hoffnung, dass die folgende Charakterentwicklung mir sie sympathischer macht.

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    Cover des Buches Verfolgt von Sturm und Macht (Sturmwanderer 1)9783551302007

    Bewertung zu "Verfolgt von Sturm und Macht (Sturmwanderer 1)" von July Winter

    Verfolgt von Sturm und Macht (Sturmwanderer 1)
    jaymixtapevor 5 Monaten
    Schöner Auftakt

    Ich hatte schon sehr viel Gutes über die Reihe von July Winter gehört und jetzt bin ich froh, dass ich sie endlich gelesen habe. Hat auch lange genug gedauert.

    Verfolgt von Sturm und Macht

    Allerdings muss ich zugeben, dass ich nach dem Prolog nicht direkt in die Story gefunden habe. Der Prolog hat eine sehr spannende Szene abgebildet, die jedoch einige Zeit vor der eigentlichen Geschichte spielt, sodass ich als Leserin sowohl die Perspektive als auch den Handlungsort gewechselt habe.

    Die Perspektive war es auch, die mir den Einstieg erschwert hat, denn ich war mir nicht ganz sicher, ob sich die Autorin einem personalen und allwissenden Erzählstil bedient. Nachdem ich mich an die Perspektive gewöhnt habe, bin ich ganz in der Handlung versunken. Diese entwickelt sich gemächlich, sodass ich als Leserin sehr viel Zeit hatte, sowohl Danielle als auch unseren Protagonisten, der sich unter dem Namen Brix vorstellt, kennenzulernen. Ebenso habe ich mir ein gutes Bild über die Welt machen können, in der sich die Handlung abspielt.

    Danielle war mir von Beginn an sehr sympathisch. Sie wird als starke, unabhängige Frau beschrieben und diese Eigenschaften erkennt man auch in ihren Handlungen und Entscheidungen. Brix mochte ich auch, wenngleich sein Charakter die Zeit brauchte, um sich zu entwickeln.

    Das Besondere an diesem Buch sind definitiv der poetisch, bildhafte Schreibstil der Autorin, sowie die Dialoge und Schlagabtäusche der Charaktere. Die Bromance von Brix und dem Schmied ist einfach Zucker.

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    Cover des Buches Gefangen zwischen Liebe und Thron (Sturmwanderer 2)9783551302106

    Bewertung zu "Gefangen zwischen Liebe und Thron (Sturmwanderer 2)" von July Winter

    Gefangen zwischen Liebe und Thron (Sturmwanderer 2)
    jaymixtapevor 5 Monaten
    Action kommt im richtigen Moment

    Der Prolog des zweiten Teils greift auf, was sich im Epilog des ersten Teils auch andeutet, und erklärt es, bevor die Handlung wieder bei Danielle und Brix einsetzt. Die Beziehung zwischen ihnen vertieft sich und ich habe es sehr genossen, wie zarte Gefühle zwischen ihnen entstanden sind. Die Autorin hat ein Händchen dafür, authentische Gefühle zu beschreiben. Auch die Charakterentwicklung fügt sich wunderbar ins Geschehen ein, kommt nicht zu plötzlich, wirkt sehr natürlich.

    So sehr ich es jedoch genossen habe, unserer beiden Protagonisten bei ihrem Kennenlernen und Aufeinander zugehen zu begleiten, kam ich irgendwann zu dem Punkt, an dem ich mir endlich Action und mehr Handlung gewünscht habe.

    Etwas später wurde dieser Wunsch erfüllt. Die Handlung nahm rasant an Fahrt auf, wurde sehr spannend. Einige Fragen wurden geklärt, wiederum andere wurden neu aufgeworfen und es gibt auch einen kleinen Cliffhanger, der Lust auf mehr macht. Der bestehende Konflikt bietet sehr viel Potenzial.

    Für den dritten Teil habe ich sehr große Hoffnung.

    Im Großen und Ganzen…

    … haben mir „Verfolgt von Sturm und Macht“ und „Gefangen zwischen Liebe und Thron“ ziemlich gut gefallen. Ein bildhafter Schreibstil fängt eine sehr detailreiche Welt ein. Sympathische Charaktere erleben auf natürliche und authentische Art, was es bedeutet, sich weiterzuentwickeln. Auch die zarten Gefühle der Zuneigung sind meines Erachtens wunderbar geschrieben. Dazu kommen witzige Dialoge und eine Prise Action. Eine rundum gelungene Mischung also.

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    Cover des Buches Sturmtochter - Für immer verloren9783473585397

    Bewertung zu "Sturmtochter - Für immer verloren" von Bianca Iosivoni

    Sturmtochter - Für immer verloren
    jaymixtapevor 5 Monaten
    Guter Zwischenband

    Darum geht es:

    Die Gefahr durch die Elementare konnten Ava und ihre Freunde nicht auslöschen. Die Kreaturen werden immer stärker. Auch über ihre eigenen Kräfte verliert sie zunehmend die Kontrolle. Ihre einzige Hoffnung ist der verlorene Dolch des Wasserclans. Doch für die Suche bleibt ihr kaum Zeit, denn das Tribunal hat die Jagd der Sturmtöchter und -söhne auf Ava eröffnet.


    Wie finde ich das?

    Ich weiß nicht, wie ich es geschafft habe, so viel Zeit zwischen „Für immer verboten“ und „Für immer verloren“ verstreichen zu lassen. Bevor ich diese Rezension schreibe, habe ich noch einmal meine Rezension zu Band 1 gelesen, um zu sehen, was mich damals gepackt und was mich gestört hatte. Diese Rezension kann Spoiler zum ersten Teil enthalten.

    Die Lage spitzt sich zu …

    Das Ende von Band 1 hat mich begeistern können. Als Leserin konnte ich zwar nicht verstehen, wie grausam die Autorin zu ihren Charakteren sein kann, aber als Autorin konnte ich nicht anders, als meinen Hut zu ziehen, denn damit hatte ich nun wirklich nicht gerechnet. Dementsprechend ist die Ausgangslage von Band 1. Ava muss die Geschehnisse und die damit verbundenen Gefühle verarbeiten. Gefangen zwischen Trauer, Wut und einem Wunsch nach Rache drehen ihre Kräfte durch, bis sie sich selbst und andere in Gefahr bringt.

    Ich bin trotz Pause gut in diesen zweiten Teil gestartet, hatte nicht das Gefühl, dass ich noch einmal eine Zusammenfassung der Handlung des ersten Teils hätte lesen müssen. Die Charaktere waren mir sehr gut in Gedächtnis geblieben, ebenso die Handlung, auf der nur weiter aufgebaut wurde. Wiederholt hat mich eine spannende Reise erwartet und diesmal durch halb Schottland. Wieder hat die Autorin die Schönheit des Landes gut eingefangen und mich hat Fernweh gepackt. Ich will unbedingt noch einmal nach Schottland reisen.

    … zwischen Gefühl und Pflicht …

    Was hat mir besonders gut an diesem Buch gefallen? Ich finde, dass die Autorin ein Händchen dafür hat, die Gefühle ihrer Charaktere zu beschreiben. Ich konnte mich wahnsinnig gut in Ava hineinversetzen und habe mit ihr gekämpft, gewütet, gelitten und geliebt. Gerade die Szenen zwischen Lance und ihr waren wunderschön, dramatisch und tragisch und ich empfand sie als sehr gelungen.

    An der einen oder anderen Stelle konnte ich Lances Handlungen jedoch nicht zu verstehen. Dadurch dass wir die Geschichte größtenteils aus Avas Perspektive lesen, wird der innere Konflikt, der in ihm wütet, nicht so ganz deutlich.

    Dafür sind mir die anderen Charaktere immer weiter ans Herz gewachsen. Neben Reed und Juliana lernen wir noch weitere Figuren kennen, die sich wunderbar in das Geschehen einfügen.

    … werden Geheimnisse aufgedeckt

    Ebenso kommen wir einigen Geheimnissen auf die Spur. Mit der einen oder anderen Entwicklung habe ich nicht gerechnet. Sie haben mich wirklich unerwartet getroffen und haben alles, was bisher geschehen ist, in ein anderes Licht gerückt. Ich hatte mir schon die eine oder andere Theorie zurechtgelegt, aber bisher hat sich davon nichts bewahrheitet. Besonders das Ende hat mich wirklich wieder begeistern können. Zwischendrin hatte ich wieder das subjektive Empfinden, dass sich die Flucht etwas in die Länge zieht. Dabei ist echt viel passiert.

    Im Großen und Ganzen…

    … ist „Sturmtochter – Für immer verloren“ ein guter Zwischenband, der mich gut unterhalten hat. Jetzt freue ich mich wirklich sehr auf das große Finale, das ich wohl hoffentlich noch in diesem Jahr lesen werde.

    Die Charaktere entwickeln sich weiter, es gibt einige wirklich großartige und gefühlvolle Szenen und die Handlung entwickelt sich sehr spannend. Gerade das Ende wirft so viele neue Erkenntnisse auf, dass ich wirklich nicht weiß, was nun auf mich zukommen wird.

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    Cover des Buches New Beginnings9783426524473

    Bewertung zu "New Beginnings" von Lilly Lucas

    New Beginnings
    jaymixtapevor 5 Monaten
    Zum Wohlfühlen

    Darum geht es:

    Aus Berlin in die Kleinstadt Green Valley, gelegen tief in den Rocky Mountains. Nicht gerade die Traumortschaft, um ein Au-pair zu machen, findet Lena. Mit Bergen, Wandern und Skifahren kann sie nicht viel anfangen, lieber würde sie sich in das Großstadtgetümmel stürzen. Im Hause Cooper fühlt sie sich aber schon bald sehr heimisch, wäre da nicht Jacks jüngerer Bruder Ryan, der ebenfalls im Haus wohnen würde. Nach einem schweren Ski-Unfall musste er seine Profikarriere beenden und weiß nun nicht, wohin mit seinem Frust.


    Wie finde ich das?

    Eine Freundin von mir hat von diesem Buch geschwärmt. Sie empfand es als absolutes Wohlfühlbuch und durch ihre Erzählungen hat sie mir das Buch schmackhaft gemacht. Deswegen habe ich es mir kurzerhand gekauft. Hach, es hat so gutgetan. An dem Tag, an dem ich danach gegriffen habe, habe ich es komplett durchgelesen.

    Wohlfühlen in verträumten Setting

    Ich kann mich der Meinung der Freundin nur anschließen. „New Beginnings” ist wirklich ein Wohlfühlbuch. Zum einen sorgt das Setting dafür. Die etwas verschlafene Kleinstadt Green Valley hat mich sogleich mit ihrem Charme um den Finger wickeln können. Wie es in einer Kleinstadt üblich ist, kennt jeder jeden und jeder weiß über alles Bescheid. In kürzester Zeit sprechen sich Neuigkeiten herum, Nachbarn bringen sich Essen mit und greifen sich unter die Armen, wo sie nur können. Es gibt diesem Städtchen so viel Charakter. Noch dazu spielte es im Herbst/Winter, was perfekt zum aktuellen Wetter passt.

    Die Figuren waren mir ebenso ziemlich sympathisch – auch die Nebencharaktere wie Will, Izzy, Liam, Amy und Jack. Um mit Ryan warm zu werden, brauchte ich einige Kapitel und zwischendurch hat er einige Sachen gemacht, die mich nur haben den Kopf schütteln lassen. Dennoch konnte ich nachvollziehen, wieso Lena immer mehr ihr Herz an ihn verloren hat.

    Die richtige Portion Drama und Kitsch

    Dieses Buch kommt nicht ohne altbekannte Muster aus, aber die Autorin hat ihnen einen eigenen Anstrich verpasst. Weshalb ich dieses Buch auch als Wohlfühlbuch bezeichne, ist, dass es ohne großartige, unnötige oder zu schwerwiegende Probleme und Dramen aus. Ich finde die Autorin hat ein gutes Maß sowohl an Drama als auch Kitsch gefunden. Deswegen habe ich dieses Buch wirklich gerne gelesen und wie erwähnt auch am Stück. Direkt danach habe ich mir „New Promises“ gekauft, denn ich wollte ja wissen, wie es mit der Clique weitergeht.

    Im Großen und Ganzen…

    … hat „New Beginnings“ mir wirklich gut gefallen. Die Kleinstadt-Romanze besticht mit Charme, sympathischen Charakteren, einem verträumten Setting und altbekannter Muster, die aber gut eingesetzt wurden.

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    Cover des Buches Ein Augenblick für immer - Das dritte Buch der Lügenwahrheit9783473401727

    Bewertung zu "Ein Augenblick für immer - Das dritte Buch der Lügenwahrheit" von Rose Snow

    Ein Augenblick für immer - Das dritte Buch der Lügenwahrheit
    jaymixtapevor 5 Monaten
    Guter Abschluss

    Darum geht es:

    Der Fluch bedrängt June und Blake. Wenn sie einander berühren, ihrer Sehnsucht Raum geben, passieren furchtbare Unglücke. Gezwungen sich voneinander fernzuhalten, sucht June nach einem Ausweg, einer Lösung, während Blake seine Zeit mit Junes Mitschülerin Grace verbringt. Preston bietet ihr seine Schulter zum Trost an.


    Wie finde ich das?

    Ich habe etwas länger auf „Das dritte Buch der Lügenwahrheit“ gewartet. Mit der Lektüre habe ich dann aber relativ schnell begonnen, musste das Buch aus zeitlichen Gründen jedoch zwischendurch unterbrechen, bevor ich die zweite Hälfte in einem Rutsch an den Weihnachtstagen gelesen habe.

    Der Fluch treibt weiter sein Unwesen …

    Hmm, ich bin etwas zwiegespalten, was das dritte Buch angeht. Auf der einen Seite empfand ich es als sehr spannend, denn ich wusste selten, was als nächstes passieren wird. Auf der anderen Seite hatte ich das Gefühl, das die Handlung etwas auf der Stelle getreten ist. Die ständigen Sackgassen, die vermehrten Unglücke … das wurde auf Dauer doch etwas zäh und ich habe mich auf den Moment gefreut, wo das Finale endlich eingeleitet wurde. Die Lösung des Ganzen war im Nachhinein nachvollziehbar und ich bin froh, wie es ausgegangen ist.

    Die Idee mit den Gaben finde ich nach wie vor grandios. Natürlich entwickeln sie sich auch in diesem Band weiter, was mir wirklich gefallen. Die Einblicke in die Wahrheiten und Lügen der anderen waren wirklich ausschlussreich. Die offenen Fragen wurden nach und nach alle geklärt.

    Charaktere, die man gerne schütteln würde …

    Wer mir die Lektüre etwas erschwert hat, war tatsächlich Blake. Für den Großteil des Buches hat er sich einfach wie der letzte Idiot verhalten. Natürlich wird sein Verhalten im Nachhinein erklärt, aber für mich macht es das nicht besser, denn ich habe mich in diesen Momenten wirklich über ihn geärgert.

    Dafür brachten die Nebencharaktere wieder frischen Wind hinein. Grayson und Lilly sind wirklich großartig und auch Preston hat mir in diesem Buch sehr viel besser gefallen. Junes eiserner Wille hat sie ebenfalls sympathisch gemacht.

    Im Großen und Ganzen…

    „Ein Augenblick für immer – Das dritte Buch der Lügenwahrheit“ hat die Trilogie wunderbar abgeschlossen. Die Handlung war im Grunde sehr spannend, mit vielen Wendungen, die ich so nicht erwartet habe, aber ich empfand die ständigen Unglücke und Sackgassen als etwas zäh. Dennoch habe ich die Reihe wirklich gerne gelesen und kann sie mit gutem Gewissen empfehlen.

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    Cover des Buches Beyond Eternity. Der Fluch des Vampirs9783551302250

    Bewertung zu "Beyond Eternity. Der Fluch des Vampirs" von Jess A. Loup

    Beyond Eternity. Der Fluch des Vampirs
    jaymixtapevor 5 Monaten
    Gute Unterhaltung

    Darum geht es:

    Nach dem Tod ihrer Tante braucht Andie dringend einen Job, denn ihr ist nichts geblieben. Ohne Ausbildung und Vorerfahrungen sind die Möglichkeiten, die sich ihr bieten, jedoch nicht gerade zahlreich. Im „Wild Dog“, einer Bar mit zwielichtigen Gestalten als Geste, beginnt sie zu kellnern. Ein Lichtblick: Dane, schweigsam, aber faszinierend. Andie fühlt sich zu ihm hingezogen, ahnt aber nicht, dass ihre Welt von einem auf den anderen Tag eine andere ist.


    Wie finde ich das?

    Irgendetwas an diesem Buch hat mich gereizt, auch wenn ich jetzt gerade nicht mehr sagen kann, ob es Klappentext oder die Autorennamen auf dem Cover waren. Schon nach wenigen Seiten war ich in der Geschichte drin und hatte sie auch relativ schnell ausgelesen.

    Spannende Ansätze

    Vampirromane gibt es wie Sand am Meer. Dennoch finde ich, dass dieser einen besonderen Charakter hat, denn der Vampir Dane ist nicht nur schweigsam wie in wortkarg, sondern wirklich stumm. So sehr er mit seiner Stimme auch kommunizieren möchte, er kann es nicht. Das hat mir persönlich gut gefallen, da er mit Papier und Stift bewaffnet ab und an doch sehr unbedarft wirkte.

    Die Welt und Wesen an sich empfand ich auch als spannend. Man erfährt einiges über verschiedene Rassen, über die Hierarchie der Gesellschaft, aber ich hatte nie das Gefühl, mit Informationen beworfen worden zu sein. Eher hätte ich sogar noch mehr darüber erfahren wollen. Mehr als nur über das Schicksal Danes und eines anderen Charakters. Diese verwobene Geschichte hat mir jedoch ziemlich gut gefallen. Anfangs hätte ich sie so auch nicht erwartet.

    Die Handlung hat sich spannend aufgebaut, wenn auch für meinen Geschmack zu schnell. Ich denke, dass einigen Entwicklungen mehr Raum gut getan hätte, sowohl auf der Beziehungsebene zwischen Dane und Andie, als auch auf der Handlungsebene. Einiges wirkte übereilt oder dadurch sehr einfach gelöst (wobei ich die Vermutung habe, dass es tatsächlich nicht das letzte ist, was ich über Andie und Dane lesen durfte).

    Was mir sonst gut gefallen hat: Die Geschichte wird nicht nur aus der Sicht der Protagonisten erzählt, sodass ich als Leserin Wissen hatte, dass über das Wissen der Protagonisten und ihrer Freunde hinausging. Auch die Nebencharaktere hatten sehr viel Charme und haben Humor in die Geschichte hineingebracht.

    Die Protagonisten waren relativ unkompliziert, haben sich gleicherweise zueinander hingezogen gefühlt und gerade zwischen ihnen war es sehr einfach. Kein unnötiges Drama, was für mich immer ein Plus ist, aber gleichzeitig hätte ein bisschen mehr Reibung der Geschichte gut getan, denke ich.

    Im Großen und Ganzen…

    … hat mich „Beyond Eternity“ gut unterhalten können. Die Handlung war spannend, die Szenen zwischen den Protagonisten prickelnd (wenn die Entwicklung auf der Beziehungsebene in meinen Augen jedoch sehr schnell abläuft) und die Welt hat mir auch gut gefallen. Ein bisschen mehr Raum für eine Entfaltung und ein gutes Tempo hätte der Roman jedoch aus meiner Sicht gebrauchen können.

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    Cover des Buches Winter of Love: Lina & Phil9783646605471

    Bewertung zu "Winter of Love: Lina & Phil" von Ina Taus

    Winter of Love: Lina & Phil
    jaymixtapevor 5 Monaten
    Süßer Auftakt, sehr humorvoll

    Darum geht es:

    Lina hat das Gefühl, auf der Stelle zu treten. Immer noch in ihrer Heimatstadt, arbeitet sie im Hotel ihrer Eltern. Ihr größter Traum ist es, von Sponsoren entdeckt und Snowboardprofi zu werden. Wäre Phil nicht gewesen, wäre es ihr vielleicht sogar gelungen. Stattdessen hat er ihr, die einzige Chance versaut und lebt nun ihren Traum. Als er zurück in die Heimat kommt, steht ihre Welt plötzlich Kopf, denn der Konkurrenzkampf bringt sie einander näher …


    Wie finde ich das?

    Hach, als ich hörte, dass Impress einen kleinen Winterroman in jeder Woche des Advents veröffentlicht, war ich Feuer und Flamme. Von der „Seasons of Magic“ kannte ich schon das Konzept von vier zusammenhängenden Romanen, die von vier unterschiedlichen Autorinnen geschrieben wurden. Die Idee finde ich mega gut und bin auch gespannt, wie sehr die vier Romane ineinandergreifen werden.

    Winterfeeling und viel Humor

    Ich habe von der Autorin bisher erst ein Buch gelesen, das ist mir aber ganz gut in Erinnerung geblieben. Deswegen habe ich mich sehr gefreut, ein weiteres von ihr im XXL-Buddyread zu lesen. Der Roman hat süße 200 Seiten und war dementsprechend schnell gelesen, aber das ist nicht der einzige Grund, warum ich durch die Seiten geflogen bin.

    Besonders gut gefallen hat mir der Humor. Einige Gespräche haben mich Schmunzeln, andere sogar lachen lassen. Lina, die Protagonistin, hängt eigentlich ziemlich stark in ihrem Kopf und möchte es nur allen anderen recht machen. In anderen Szenen wirkt sie chaotisch, redet manchmal schneller, als sie denkt und jedes Zusammentreffen mit Phil reißt sie aus ihrer Komfortzone. Sie ist mir sehr sympathisch gewesen. Phil hat mir als Protagonist ebenfalls sehr gut gefallen.

    Die Handlung kommt ohne unnötige Dramen aus, was mich sehr gefreut hat. Der Fokus liegt hier ganz klar auf Lina und Phil. Ab und an hätte ich mir aber tatsächlich die eine oder andere Szene gewünscht, in denen die Freundinnen gemeinsam zusammensitzen und ich als Leserin auch nachfühlen kann, wodurch sie verbunden sind. Noch sind Julia, Elli und Anna sehr, sehr blass.

    Auf der einen Seite denke ich, dass mehr Seiten dem Roman gut getan hätten, denn die Handlung entwickelt sich sehr rasch und auch einige Anteile am Happy End sind mir etwas zu einfach gelöst worden. Mehr Tiefe hätte entstehen können.

    Auf der anderen Seite ist es eine wirklich süße, humorvolle Lektüre gewesen, die mit Charme und Winterfeeling punkten kann. Ein kleiner Happen für Zwischendurch, der ein Wohlgefühl auslösen kann.

    Im Großen und Ganzen…

    … war „Lina & Phil“ ein zuckersüßer Auftakt zur „Winter of Love“-Reihe, den ich sehr gerne gelesen habe. Gerade der Humor hat mir wunderbar gefallen und die Protagonisten haben es mir auch angetan.

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