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jessi_here

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    Cover des Buches Die Seele eines Spukhauses (ISBN: 9783959917735)

    Bewertung zu "Die Seele eines Spukhauses" von Helena Gäßler

    Die Seele eines Spukhauses
    jessi_herevor 6 Tagen
    Die Seele eines Spukhauses

    Inhalt:

    Der Schlüssel zu einem Spukhaus ist zu begreifen, dass es eine Seele besitzt. Und lange genug zu überleben, um sie zu heilen. In einer Welt voller Luftschiffe und Dampfmaschinen wirken Geister wie ein lästiges Überbleibsel der Vergangenheit. Als Exorzistin liegt es an Magnolia Feyler, Gebäude von ihrem Spuk zu befreien. Sie versteht die Häuser wie keine andere, erkundet ihre Geschichte und heilt ihre Wunden. Doch alles ändert sich, als sie den größten Auftrag ihrer Karriere annimmt: Shaw Manor, ein Schloss, in dem es seit Jahrzehnten spukt. Magnolia steigt tief hinab in die verwinkelten Gemäuer und die Vergangenheit des Anwesens. Hinab in ein Netz aus Familiengeheimnissen, vergessenem Leid und Maschinen, die ein bedrohliches Eigenleben entwickelt haben. Wird sie den Spuk lüften oder am Ende selbst von den Mauern verschlungen werden?
    Quelle: drachenmond.de

    Meinung:

    Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

    Schon den ganzen Tag über prasselte Regen von einem grauen Himmel hinunter auf die schmutzigen Straßen der Kleinstadt.

    Das Cover ist einfach genial. Es sieht schon düster aus und bietet auch schon einige Hinweise darauf, welche Gegenstände im Buch eine Rolle spielen werden.

    Der Schreibstil der Autorin ist richtig klasse und hat mich sofort gefesselt. Geschrieben ist das Buch in der dritten Person und man begleitet hauptsächlich Magnolia. Ich fand die ganzen Beschreibungen klasse, da ich mir alles sehr gut vorstellen konnte und es wurde auch durch die Logbucheinträge sehr spannend gemacht.

    Zu Beginn lernt man Magnolia kennen, die zu einem Auftrag gerufen wird, den ihr Kollege nicht geschafft hat. Durch ihre spezielle Methode versucht sie herauszufinden, wo der Spuk herkommt und gräbt dabei einige Geheimnisse aus.

    Ich entschuldige mich jetzt schonmal für meine Rezension, ich tu mir so schwer bei Büchern, die ich liebe.

    Der Einstieg in das Buch ist mir sehr leicht gefallen. Die Mischung aus Steampunk und Fantasy passt hier wie die Faust aufs Auge, auch wenn es zuerst ungewöhnlich erscheint. Es gibt Maschinen, die wie Menschen aussehen und als Diener benutzt werden, ebenso gibt es solche Tier und dan gibt es eben die Geister. Eine einzigartige Mischung, wie ich sie bis jetzt noch nicht kannte. Weiß man aber einmal wie die Welt funktioniert, ist es ganz einfach in diese einzutauchen.

    Magonlia Ist die Hauptperson und erzählt das gesamte Buch fast allein. Sie gehört zu den Exorzisten, nennt sich aber selber Häuserflüsterin, da sie einen etwas ungewöhnlichen Ansatz wählt. Ich mochte es, wie sie an die Dinge herangegangen ist und wie unerschrocken sie gewirkt hat. In einigen Situation hät ich mir in die Hose gemacht, aber Magnolia behällt die Nerven und ich bewundere sie dafür. Sie ist einfach so cool und geht ganz logisch an die Geisteraustreibung heran, ich fand sie so toll.

    Ansonsten gibt es nur Nebenfiguren, die keine allzu große Bedeutung haben. Auf sie werde ich daher auch nicht näher eingehen. Von den Geistern selbst erfährt man schon mehr, die gesamte Familie Shaw scheint an dem Spuk schuld zu sein und mit der Zeit lernt man immer mehr über sie.

    Die Geschichte hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Mangolia soll die Geister vertreiben und dabei geht sie so vor, dass sie Raum für Raum durchgeht und herausfinden probiert, wo der Spuk eigentlich her kommt. Dabei gibt es immer wieder Manifestationen, die ihr zeigen, was damals in dem Haus passiert ist. Durch diese lernt sie mehr über dessen Geschichte. Ich fand es so spannend zusammen mit Magnolia das Haus zu erkunden und herauszufinden, wer nun wen umgebracht hat, wer umgebracht wurde und wieso der Spuk entstanden ist. Schon früh ist klar, dass bei der Familie Shaw einiges aus dem Ruder gelaufen ist, aber erst durch die ganzen Manifestationen erfährt man mehr. So begleitet man Magnolia auf ihrer Suche nach der Wahrheit, das hat sich manchmal wie ein Krimi gelesen.

    Besonders gefallen haben mir die Logbucheinträge, in denen sie festhält, was sie gerade warum gemacht hat und was sie denkt, was eigentlich passiert ist. Dadurch merkt man, dass Magnolia sehr klug ist und die Zusammenhänge schnell erkennt, ich wäre auf manche Sachen wirklich nicht drauf gekommen.

    Aber auch die Steampunkt-Elemente waren ganz große Klasse, denn der Spuk kann auch die Maschinen bewegen, wodurch es greifbare Gegener in dem Haus gibt. Ich weiß nicht, wie man auf eine solche Idee kommt, aber es passter hier so gut zusammen, dass ich es mir nicht anders wünschen würde.

    Gegen Ende wurde es dann so spannend, dass ich nicht mehr aufören konnte zu lesen, weil die Ansgt, die Magnolia nun hatte, auf mich über gesprungen ist und ich einfach nur wissen wollte, ob sie überlebt, was den Spuk ausgelöst hat und wie es weiter geht. Ein so intensives Leseerlebnis hatte ich selten, ich habe mit Magnolia mitgefühlt und hatte ebenso Angst wie sie, das schaffen nur wenige Bücher.

    Fazit:


    Jahreshighlight! Ehrlich, ich kann meine Begeisterung für das Buch nichtmal in Worte fassen, ich habe nichts erwartet und so viel bekommen. Es ist spannend, gruselig und intensiv, ich habs an zwei Tagen durchglesen, weil ich nicht mehr aufhören konnte. Lasst euch von dem bisschen Steampunk nicht abschrecken, es ist wirklich mehr Fantasy. Und es ist toll, ein absolut grandioses Buch. Von mir gibts 5 Sterne.         

           

                      

             

             


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    Cover des Buches Intertwined. Durchs Schicksal verbunden (ISBN: 9783551304186)

    Bewertung zu "Intertwined. Durchs Schicksal verbunden" von Ayleen Beekmann

    Intertwined. Durchs Schicksal verbunden
    jessi_herevor 8 Tagen
    Kurzmeinung: Positiv überrascht
    Intertwined

    Inhalt:

    Wenn die Liebe nur ein versehentlich gesponnener Schicksalsfaden ist
    Nichts wünscht sich die Londoner Schülerin Willow mehr, als das gewöhnliche Leben einer Teenagerin zu führen. Stattdessen ist sie als Tochter einer Schicksalsgöttin seit Kurzem dazu verdammt, das Schicksal der Menschen zu spinnen, und keineswgefällt gs gut darin. Gerade als sie sich mit ihrer Rolle abzufinden beginnt, spinnt sie versehentlich einen Liebesfaden zwischen sich und dem Hades-Sohn Maverick und verstößt damit gegen jede Regel ihrer Welt. Der einzige Ausweg aus dem Schlamassel ist eine Zusammenarbeit. Widerwillig lässt der attraktive Hades-Sohn sich darauf ein, doch er fordert einen hohen Preis. Willow bleibt keine Wahl, als darauf einzugehen, denn schließlich steht ihr Leben auf dem Spiel – und vielleicht auch ihr Herz …
    Quelle: carlsen.de

    Meinung:

    Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

    Die Schicksalsfäden werden mich eines Tages noch in den Wahnsinn treiben.

    Das Cover gefällt mir richtig gut. Man sieht die Schicksalsfäden und auch das Gold gefällt mir sehr gut. Es sieht schon irgendwie göttlich aus.

    Der Schreibstil der Autorin ist sehr gut und angenehm zu lesen. Geschrieben ist das Buch aus SIcht von Willow wodurch man sie besser kennen lernt. Besonders die Beschreibungen fand ich sehr gelungen.

    Zu Beginn lernt man Willow kennen, die eine Moiren-Rochter ist. Durch ein dummes Versehen verspinnt sie einen Liebesfaden mit Maverick, einem Hades-Sohn. Die beiden wollen den Faden wieder lösen, ohne dass der Olymp davon erfährt, denn eigentlich darf Willow ihren eigenen Faden nicht spinnen.

    Der Einstieg ist mir sehr leicht gefallen. Man lernt erstmal Willow, ihr Leben und ihre Familie kennen. Dadurch wird auch gleich klar, wie ihre Gabe funktioniert und wie die Regeln sind. Das fand ich alles sehr gelungen, man hat als Leser sofort alle Informationen und muss sich nicht selber was zusammen reimen.

    Willow mochte ich sehr gerne. Ich konnte ihr Handlungen verstehen und fand diese auch logisch. Wäre ich in ihrer Situation, hätte ich auch versucht den Fehler auszubessern, ohne dass der Olymp davon erfährt, denn auf einen Regelverstoß steht die Todesstrafe. Obwohl sie Maverick nicht mag hat sie sich doch mit ihm arrangiert, war nett und hat auch auf ihn geachtet. Insgesamt war sie ein toller Charakter.

    Maverick kam zuerst wie der totale Arsch rüber, aber mit der Zeit merkt man, dass er eigentlich gar nicht so ist. Er ist einfach gern für sich, aber wenn man ihn zusammen mit seinem Bruder erlebt, ist er wie ausgewechselt. Mit der Zeit bin ich ihm immer mehr verfallen.

    Ich weiß gar nicht so genau, was ich von der Geschichte erwartet hätte, aber sicher nicht das, was ich bekommen habe. Vielleicht etwas Ernstes, aber ich fand das Buch die meiste Zeit einfach sehr unterhaltsam. Maverick und Willow wollen den Faden lösen und suchen sich Hilfe, diese wird ihnen nur gewährt, wenn sie Prüfungen bestehen und die waren zwar spannend, aber manche waren auch witzig. Allgemein waren viele Gespräche in dem Buch eher auf der lustigen, als auf der ernsten Seite. Das mochte ich gerne, dadurch hat sich alles etwas lockerer angefühlt.

    Gegen Ende kommen auch noch die stärksten Götternachfahren ins Spiel und man sieht erst richtig, wie es da am Olymp wirklich zugeht. Ich muss sagen, dass sie mir alle unsympathisch waren mit ihrern veralteten Ansichten. So wie sie geredet haben kamen sie mir auch eher wie 15-jährige Rotzbengel vor und nicht wie Erwachsene, die wichtige Entscheidungen treffen müssen. Mit denen hat man aber in dem Buch jemanden, den man hassen kann, denn alle anderen Charaktere, Willows Familie (hier besonders ihre Tante Holly) und auch Mavericks Bruder, sowie die anderen Götternachfahren, die von nicht so wichtigen Gottheiten abstammen, waren allesamt sehr toll und sympathisch beschrieben.

    Da sich das Buch um einen Liebesfaden dreht ist auch klar, dass es hier etwas Liebe geben wird. Das wissen auch Willow und Maverick von Beginn an, denn man kann sich nicht gegen das Schicksal wehren. Ich fand die beiden richtig süß zusammen, von Anfang bis Ende und ihre Beziehung passte einfach. Hier hätte ich mir nichts anderes wünschen können.

    Das Ende wurde dann nochmal spannend und ich habe mit WIllow mitgefiebert. Da konnte ich dann gar nicht mehr aufhören zu lesen, weil ich unbedingt wissen wollte, was jetzt aus den beiden wird. Insgesamt war es ein schönes und rundes Ende, das Buch ist abgeschlossen und keine Fragen blieben offen.

    Fazit:

    Ich bin ohne Erwartungen an das Buch heran gegeangen und dann konnte ich nicht mehr aufhören zu lesen. Es ist witzig, romantisch und auch ein wenig spannend. Ich mochte es, wie die Kinder von den Göttern dargestellt wurden und wie sie ihre Aufgaben erledigen. Alles in allem ist das eine ziemlich spannende Welt und Willow und Maverick waren wirklich tolle Charaktere, die ich sofort ins Herz geschlossen habe. Von mir gibts hier eine große Empfehlung.

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    Cover des Buches Kataklysmus (ISBN: 9783754333211)

    Bewertung zu "Kataklysmus" von Ersah Dogru

    Kataklysmus
    jessi_herevor 8 Tagen
    Kurzmeinung: Mit so vielen Fehlern sollte kein Buch veröffentlich werden
    Unlogisch und voll von Fehlern

    Inhalt:

    Was würden SIE mit ihrem persönlichen Teufel machen, der ihnen alles wegnahm? Würden sie an ihrem Verlust zerbrechen und sich aufgeben oder würden sie ihn bis zum bitteren Ende jagen? Ezra ist ein einfacher Holzfäller aus dem Wolfs Tal und entscheidet sich für letzteres. Gemeinsam mit seinem Kindheitsfreund Dertol, begibt er sich auf eine gefährliche Reise durch ganz Perterra, um alles über seinen übermächtigen Feind zu erfahren. Während sein Verstand durch nichts weiter als Rache vernebelt ist, sieht er nicht die wirkliche Gefahr, die auf die Welt der Menschen zukommt. Ezra und Ifrit – Die Geschichte einer kataklysmischen Rivalität.
    Quelle: amazon.de

    Meinung:

    Ifrit rannte um sein Leben, während dutzende Pfeile an seinen Ohren vorbei zischten.

    Das Cover ist einfach genial. Ich habs gesehen und war verliebt, denn es strahlt schon so viel Fantasy aus und sieht dazu noch unglaublich genial aus. Im Laufe des Buches wird auch klar, was für ein Schwer am Cover abgebildet ist.

    Der Schreibstil ist puh. Ich weiß gar nicht, was ich dazu sagen soll. Ich habe noch nie so viele Rechtschreib- und Grammatikfehler gelesen. Auf jeder Seite waren mindestens zwei Fehler und die haben mich sehr in meinem Lesefluss gestört. Dazu kam dann noch die Umgangssprache, welche man in einem Buch einfach nicht verwenden sollte. Bereits nach 50 Seiten hat mir das gereicht und ich habe überlegebt, ob ich abbreche.

    Zu Beginn lernt man Ifrit kennen, der seine Familie retten will und dafür Unvorstellbares tun muss. Dazu gehört auch die Familie von Ezra zu töten. Ezra zieht danach aus, um Ifrit zu töten, auf seiner Reise begleiten ihn seine Freunde.

    Der Einstieg in das Buch ist mir von der Geschichte her leicht gefallen, von den Fehlern her nicht. Es geht schon recht rasant los und man erfährt schon früh im Buch, was Ifrits Auftrag ist und wieso er tut, was er eben tut. Viele Figuren, die im späteren Verlauf noch eine tragende Rolle bekommen, werden schon am Anfang kurz vorgestellt, das fand ich eigentlich ganz gut, dadurch kennt man die Figuren dann schon ein wenig.

    Ezra ist die Hauptperson. Er ist ein Holzfäller und will Ifrit töten. Dabei hat er keinerlei Kampferfahrung und mehr Glück als Verstand auf seiner Reise. Ich mochte ihn nicht, denn er wurde nur von diesem einen Gedanken, Rache, getrieben und hat dabei nicht auf das Wohlergehen von sich und seinen Kameraden geachtet. Seine Ziele sind egoistisch, seine Ansichten komisch und sein Vorhaben scheint für ihn zu einfach zu sein. Außerdem konnte ich im gesamten Buch keine wirkliche Vebrindung zu ihm aufbauen.

    Ebenso gings mir mit den anderen Charakteren. Sie alle waren flach und ich habe zu keinem eine Verbindung aufgebaut beim Lesen, was dazu führte, dass mir ihr Schicksal egal war. Nehmen wir mal die Wespe. Sie wird als stark und taff beschrieben, heult aber sofort los, wenn ihr Vater etwas tut, das ihr nicht passt. Dieses Verhalten hat einfach nicht zusammen gepasst. Am ehesten mochte ich nocht Ifrit, denn auch wenn er eigentlich der Böse ist, konnte ich seine Schritte wenigstens nachvollziehen.

    Die Geschichte hätte gut werden können, die Idee war super, aber die Auführung einfach nicht. Bereits die vielen Fehler haben mich so gestört, dass ich das Buch gar nicht weiter lesen wollte, da ich mich über diese Fehler ur aufregen konnte. Und der Rest passte auch irgendwie nicht zusammen. Ezra macht sich mit seinem Freund auf um Ifrit zu finden, dabei reisen sie einmal queer durchs Land, doch dauern diese Reisen von einem Ort zum nächsten immer nur einen Tag, was ich mir nicht vorstellen kann.

    Dann war da noch der König, der einfach mal so getötet wird, sich dabei wie ein Baby und nicht wie ein Herrscher verhält und dessen Sohn, der Ezra finden will und ihn töten? will, weil er etwas zu dem Mörder von seinem Vater weiß. Das war mitunter eines der unlogischten Dinge im ganzen Buch. Wieso ist der junge König so wild darauf Ezra zu finden und stellt nicht selbst Nachforschungen an? Wieso lässt er gleich eine ganze Armee los, nur weil ein Kerl daher kommt, der ihm angeblich sagt, wo Ezra ist. So handelt kein Herrscher und der Sinn von der ganzen Sache hat sich mir auch nicht erschlossen. Es wirkte so, als wäre das alles dazu da, das Buch länger zu machen, da es keinen wirklichen Einfluss auf Ezra und seine Reise gehabt hätte, wenn man den jungen König einfach weg gelassen hätte.

    Weiter ging mir hier alles zu einfach. Wie zufällig finden sie heraus, dass es ein Schwert gibt, dass Ifrit töten kann und dann wissen sie auch noch, wo sie suchen müssen, wen sie fragen müssen und alles läuft reibungslos ab. Ich hätte mir mehr Steine in ihrem Weg gewunschen, alles fiel Ezra in den Schoß. Ich hab mir da einfach mehr erwartet.

    Fazit:

    Für mich ist das Buch leider ein Reinfall gewesen. Geschichtlich war die Hälfte gut und spannend, aber es gab auch so viele unlogische Dinge, die mich einfach gestört haben. Mein größter Kritikpunkt sind natürlich die vielen Fehler. Ich finde, dass man so ein Buch nicht veröffentlichen sollte, wenn nicht wenigstens ein Freund drüber gelesen hat. Allein dadurch hätte viele Fehler ausgemerzt werden können. Das Ende habe ich nur noch überflogen. Von mir gibt es hier keine Empfehlung.

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    Cover des Buches Das Tagebuch der Jenna Blue (ISBN: 9783959913058)

    Bewertung zu "Das Tagebuch der Jenna Blue" von Julia Adrian

    Das Tagebuch der Jenna Blue
    jessi_herevor 11 Tagen
    Das Tagebuch der Jenna Blue

    Inhalt:

    Ich denke darüber nach, meine Schwester zu töten. Ein gespanntes Nylonseil an der Treppe. Eine gelockerte Schindel. Es gibt so viele Arten, den Halt zu verlieren und gleichsam das Leben.

    Jenna und Scarlett sind Schwestern – und Feinde bis aufs Blut. Zwischen ihnen entbrennt ein Kampf um Macht und die Wahrheit. Was geschah wirklich, damals vor zehn Jahren, als ihre Mutter am helllichten Tag und ohne eine Spur verschwand? Jenna kämpft gegen das Vergessen und das Schweigen in ihrem eigenen Haus. Doch wenn sie sich selbst schon nicht trauen kann, wem dann?
    Quelle: drachenmond.de

    Meinung:

    Vielen Dank an die Autorin für das Rezensionsexemplar!

    Ich hasse dich!

    Das Cover sieht ja schon ziemlich düster aus, daran erkennt man sofort, dass es sich hier um kein heiteres Buch handelt. Ich nehme mal an, dass die Dame darauf Jenna ist und für diesen Jugendthriller passt das Cover echt gut.

    Der Schreibstil der Autorin war zuerst wieder gewöhnungsbedürftig. Bei ihren märchenhaften Geschichten hat er super funktioniert, hier hatte ich zuerst meine Probleme, das hat sich aber mit der Zeit gelegt. Man liest aus Sicht von Jenna und zwischendurch gibt es immer Tagebucheinträge von ihr.

    Zu Beginn lernt man Jenna kennen, die mit ihrer Schwester auf eine Party gehen soll. Die beiden verstehen sich aber nicht sonderlich gut und auf dem Weg geraten sie in einen Streit, der einiges in Gang setzt.

    Ich hab mir schwer getan am Anfang, ich sags ganz ehrlich. Durch den Schreibstil und die etwas wirren Gedanken von Jenna hatte ich Schwierigkeiten die ganzen Figuren auseinander zu halten und mich in die Geschichte einzufinden. Ich habe lange gebraucht, bis ich einen roten Faden in der Geschichte gesehen habe. Zu Beginn haben mir die Tagebucheinträge am besten gefallen, da ich da wenigstens wusste, was gemeint ist, aber mit der Zeit habe ich mich an die Erzählweise gewöhnt und dann gings auch schon bergauf.

    Jenna ist die Protagonistin in dem Buch und wenn ich sie beschreiben müsste würde ich sagen, dass sie komisch ist. Vielleicht liegt es daran, dass sie keine Mutter hat und ihre Schwester Anna sich um sie kümmert, vielleicht ist es auch das gestörte Verhältnis zu ihrer Schwester Scarlet, oder es ist einfach ihre Art. Auf eine faszinierende Weise ist Jenna komisch, sie spricht nicht viel, versucht unsichtbar zu bleiben und manchmal denkt sie an Mord. Soviel kann man ihren Tagebucheinträgen entnehmen und ich muss sagen, dass ein Psychiater Jenna sicher nicht schaden würde. Bei ihrer Familie ist das aber nicht weiter verwunderlich.

    Ihre beiden Schwestern Anna und Scarlet kann ich ganz schlecht einschätzen. Scarlet ist sehr biestig und gemein, Anna hingegen kümmert sich um die beiden und ihren Vatern, aber was sich hinter ihrer Fassade verbirgt, kann ich sehr schlecht sagen.

    Wie schon gesagt wusste ich lange nicht, wo die Geschichte hingeht. Zuerst scheint es ein einfacher Kampf zwischen den Schwestern zu sein, aber es kommt noch eine Spukvilla und zwei Jungs dazu. Ich habe lange gebraucht, bis ich wirklich den Sog der Geschichte gespürt habe, denn alles beginnt mit der Party. Irgendwann wird aber klar, dass es auch um das Verschwinden von Jennas Mutter geht und was eigentlich in ihrer Familie aktuelle alles passiert.

    Mit einem der Jungs gibt es dann auch eine Liebesgeschichte, die ich aber nicht wirklich nachvollziehen kann. Jenna scheint keinerlei Gefühle in sich zu tragen und so wirkte auch diese Liebe etwas befremdlich auf mich. Von seiner Seite kann man vielleicht von Anziehung sprechen, aber sie denkt einfach immer nur an ihre Schwester und selten an den Kerl. Aber es passte auch zur Grundstimmung des Buches, nicht einmal in der Liebe findet man hier viel Fröhlichkeit.

    Gegen Ende hat mich das Buch dann aber richtig gepackt und ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen, weil ich wissen wollte, wie es nun ausgeht. Es gab einige Twists und Geheimnisse wurden aufgedeckt, mit einigen Dingen habe ich wirklich nicht gerechnet und ich muss sagen, dass dieses letzte Viertel viel rausgerissen hat. Ich fands einfach so gut, wie die Autorin alles aufgelöst hat.

    Fazit:

    Der Einstieg ist mir sehr schwer gefallen, bis ich wusste, wo die Geschichte überhaupt hin will hat es sehr lange gedauert, aber irgendwann kam ein Punkt, an dem sich alles geändert hat und das Buch mich in seinen Bann gezogen hat. Besonders das Ende hält so einige Überraschungen bereit und ich fands einfach toll, was sich die Autorin da alles ausgedacht hat. Von mir gibts vier Sterne.
             

           

                      

             

             


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    Cover des Buches Promised 2 – Die zwei Königreiche (ISBN: 9783737350983)

    Bewertung zu "Promised 2 – Die zwei Königreiche" von Kiera Cass

    Promised 2 – Die zwei Königreiche
    jessi_herevor 13 Tagen
    Kurzmeinung: Unlogisch, hat das ganze Buch zerstört
    Promised

     Inhalt:

    Hollis hat ihre Heimat verlassen und sich der Familie ihres verstorbenen jungen Ehemannes Silas angeschlossen. Aber dort sind nicht alle Hollis wohlgesonnen. Vor allem Silas‘ düsterer Cousin Etan macht aus seiner Abneigung ihr gegenüber keinen Hehl. Bei der geheimen Revolte gegen den tyrannischen König jedoch ist man auf Hollis‘ Hilfe angewiesen. Wird es ihr gelingen, aus Feinden Verbündete zu machen? Aus einem unterdrückten Volk ein Land, das in Freiheit lebt? Und wird sie ihre Gefühle weiter verraten – oder sich der geheimen Sehnsucht ihres Herzens hingeben?
    Quelle: fischerverlage.de

    Meinung:

    Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

    Während der Reise schaute ich immer wieder durchs Kutschfenster nach hinten, als verfolge uns jemand.

    Das Cover ist so wunder-wunder-schön! Ich bin wirklich ganz verliebt, das Kleid und die Dame drauf sehen so schön aus und es schimmert auch noch. Für mich ist das Buch ein richtiger Hingucker.

    Der Schreibstil der Autorin war wieder sehr einfach, aber das Buch richtet sich ja eher an jüngere Leser, daher ist das vollkommen ok. Geschrieben ist es wieder aus Sicht von Hollis und mein einziger Kritikpunkt hier wäre, dass die Beschreibungen besser hätten sein können, ansonsten fand ich den Stil für das Publikum angemessen.

    Dieser Teil schließt direkt an das Ende von Band eins an. Hollis ist auf dem Weg zur Familie von Silas um dort zu bleiben. Doch auch der König dort ist nicht gut und Silas Familie ist der Treiber bei dem Aufstand gegen ihn.

    Ich weiß, dass viele schon mit dem ersten Band Probleme hatten, aber ich habs wirklich genossen und fand ihn sehr unterhaltsam. Daher bin ich mit recht hohen Erwartungen an Band zwei heran gegangen, denn ich wollte wieder eine leichte Lektüre. Der Einstieg ist mir halbwegs leicht gefallen, ich wusste noch ungefähr, was im ersten Band passiert war, auch wenn ich die Namen nicht mehr alle zuordnen konnte. Zum Glück gab es eine ganz kurze Zusammenfassung der Ereignisse, das hat mir wirklich sehr geholfen.

    Hollis mochte ich wieder recht gerne, auch wenn hier sehr deutlich wird, dass sie sehr naiv ist. Sie glaubt immer an das Gute in Menschen und sieht nirgendwo Gefahr. Ihre Entscheidungen sind nicht immer rational und ich musste öfter über sie den Kopf schütteln. Auf der anderen Seite mochte ich sie aber auch irgendwie, denn in den Momente, wo sie nicht gerade dumme Entscheidungen getroffen hat, ist sie eine tolle Freundin und eine nette Person allgemein.

    Einen weitere großen Part übernimmt hier Etan, der Cousin von Silas. Er ist der typische Kerl, der das Mädchen zuerst nicht mag, aber mit der Zeit auftaut. Ich habe Etan nie abgekauft, dass er wirklich so gemein ist, wie er immer tut, recht bald wurde auch klar, dass er Hollis eigentlich gerne mag. Seine Familie ist für ihn wirklich wichtig und ich konnte seine Handlungen immer verstehen, ich mochte ich gerne.

    Alle anderen Charaktere haben sich zu Band eins nicht wirklich verändert, einzig Quinten, der König von Isolte, kommt hier öfter vor und man merkt sofort, wie druchtrieben er ist.

    Die Geschichte ist wieder seicht, aber sehr unterhaltsam. Die ersten 200 Seiten haben mir wieder viel Spaß gemacht. Es ging hauptsächlich um Hollis neues Leben und wie die Familie plant Quinten zu stürzen. Die Planung hat mir am besten gefallen, es machte Sinn und man sah, wie weit die Sache schon vorangeschritten ist. Natürlich gab es auch hier Stellen, die nicht ganz logisch waren, aber darüber konnte ich hinwegsehen. Auch die Beziehung zwischen Hollis und Etan nimmt einen großen Part ein. Zuerst scheint er sie nicht zu mögen, aber das ändert sich bald. Die Bezeihung zwischen den beiden fand ich unrealistisch, wenn man bedenkt, dass Hollis erst vor rund 2-3 Wochen ihren Ehemann, Silas, verloren hat. Da passte es einfach nicht, dass sie sofort für Etan Gefühle entwickelt und ihren Mann vergisst. Es gab auch keine Trauerphase, es schien, als wäre Silas einfach vergessen, mit der Begründung, dass er wollen würde, dass sie ihr Leben weiter lebt. Ich denke nicht, dass man schon nach zwei Wochen drüber hinweg ist und um niemanden trauert.

    Aber erst gegen Ende wurde es so unrealistisch, dass mir die ganze Freude des Buches genommen wurde. Bis hierhin mochte ich es sehr gerne und habe mich über die Unterhaltung gefreut, aber es war alles zu einfach und zu schnell am Ende. Nehmen wir das Heer her. Etan reitet lost um ein Heer zusammen zu treiben. Am nächsten Tag ist er schon wieder mit besagtem Heer da und ich bezweifle, dass man innerhalb von einem Tag durchs Land reiten kann und ein ganzen Heer zurückbringen kann. Nein, einfach nein. Dann gab es im Schloss keinerlei Wachen und die die es gab, ergriffen schon beim Anblick von Etan die Flucht oder schlossen sich ihm an. Was sind denn das für Wachen? Oh und dann ist da noch der Tod einer bestimmten Person. Diese Person stolpert und fällt in ein Schwert. Ja, ist klar. Auf den letzetn 130 Seiten konnte ich nur noch die Augen verdrehen über diese vielen Logikfehler, es ergab keinen Sinn und es wirkte auf mich so, als wolle die Autorin das Buch schnell zu Ende bringen. Am Anfang wurde alles schön ausgebaut und am Ende nicht mehr, es wirkte gehetzt.

    Das Happy End am Ende war schön, aber das wars dann auf diesen letzten 130 Seiten auch schon. Das Buch hat mir zuerst so gut gefallen und über die leichten Fehler konnte ich hinwegsehen, weil ich nichts anderes erwartet habe, aber dieses letzte Drittel war einfach zu viel.

    Fazit:

    Band eins hat mich gut unterhalten, der größte Teil von Band zwei ebenso, aber das letzte Drittel hat das ganze Buch für mich zerstört. Ich konnte nur noch die Augen verdrehen, da alles so unlogisch und einfach war. Man kann das Buch lesen, verpasst aber absolut nichts, wenn man es nicht tut. Ich habe mich so auf diesen Teil gefreut und wurde dann doch so enttäuscht, wirklich schade, da ich Band eins sehr gerne mochte.         

           

                      

             

             


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    Cover des Buches Flame & Arrow, Band 1: Drachenprinz (ISBN: 9783473402069)

    Bewertung zu "Flame & Arrow, Band 1: Drachenprinz" von Sandra Grauer

    Flame & Arrow, Band 1: Drachenprinz
    jessi_herevor 16 Tagen
    Flame and Arrow

     Inhalt:

    Vertraust du ihm, verlierst du dein Herz.
    Vertraut er dir, verliert er sein Leben.
    Doch nur zusammen habt ihr eine Chance.

    Kailey ist neu am Trinity College in Dublin. Was keiner weiß: Sie hat ein Geheimnis. Denn sie ist eine Fae, eine Elfenkriegerin, die von ihrer Königin ausgesandt wurde, um das Vertrauen des Drachenprinzen Aiden zu gewinnen. Dadurch erhoffen sich die Fae einen Vorteil im drohenden Krieg zwischen Elfen und Drachen. Doch Kailey ahnt nicht, dass Aiden einen ganz ähnlichen Auftrag hat! Die beiden spielen ihr falsches Spiel mit Bravour – und entwickeln dabei wahre Gefühle füreinander …

    Meinung:

    Erster Satz: Nur langsam erwachte Merlin aus seinem tranceähnlichem Zustand.

    Das Cover ist richtig cool, man sieht sofort, dass es um Drachen geht und als ich es meinem Freund in der Buchhandlung gezeigt habe, sagte er sofort ich soll es kaufen und er mag selten Cover von meinen Büchern, also das heißt was.

    Der Schreibstil der Autorin ist einfach und leicht zu lesen, sodass ich nur so durch die Seiten geflogen bin. Ich fand die Beschreibungen sehr gut und konnte mich alles super vorstellen. Geschrieben ist das Buch aus Sicht von Aiden, Kailey und Sharni, wodurch man alle drei besser kennen lernt und mehr von der Geschichte hat.

    Zu Beginn lernt man Aiden, den Drachenprinz und Kailey, eine Kriegerin der Elfen kennen. Da ein Krieg zwischen den beiden Vökern droht, wird Aiden aufs College geschickt und Kailey ebenfalls um ihn zu beschatten. Doch bald schon wissen die beiden nicht mehr, was sie eigentlich glauben sollen.

    Ich habe das Buch gekauft und musste auch sofort anfangen zu lesen, weil ich mich so darauf gefreut habe. Ich meine, es geht um Drachen?! Der Einstieg in das Buch ist mir sehr leicht gefallen, man lernt zuerst beide Völker ein bisschen kennen und dann geht es auch schon los. Mit der Zeit bekommt man immer mehr Infos, aber für den Anfang war es wirklich ausreichend und ich hatte nicht das Gefühl, dass ich zu wenig wusste über die Welt in dem Buch.

    Aiden ist einer der drei Erzähler und der Drachenprinz. Ich mochte ihn wirklich gerne, da er Kailey gegenüber nicht sofort feindselig gestimmt war. Er möchte einen Krieg verhindern und sieht nicht alle Elfen als die Bösen an. Seine Einstellung finde ich wirklich klasse und ich kann mir gut vorstellen, dass er irgendwan ein guter König sein wird.

    Kailey hingegen hasst alle Drachen und will sie am liebsten töten. Zuerst war sie mir auch recht unsympathisch, da sie immer grimmig drauf ist und man das Gefühl hat, dass sie jeden Menschen, egal ob dieser nett zu ihr ist oder nicht, einfach hasst. Mit der Zeit taut sie zwar etwas auf, aber unbedingt sympathisch wurde sie mir trotzdem nicht. Als Charakter finde ich sie allerdings sehr interessant, da sie einen inneren Konflikt hat. Einerseits will sie ihre Befehle ausführen, andereseits gären Zweifel in ihr, ob das alles richtig ist, nachdem sie Aiden trifft. Diese Zerrissenheit fand ich toll.

    Die dritte Erzählerin ist Sharni, die Schwester von Aiden. Ich mochte sie nicht übermäßig, aber ich fand sie auch nicht schrecklich. Sharni ist sehr impulsiv und ungestüm, trotzdem kann sie auch nett sein und irgendwie fand ich sie dann doch interessant, auch wenn sie nicht mein liebster Charakter ist.

    Zuerst will ich sagen, dass ich nicht verstehe, wieso der Drachenkönig Auden auf ein College schickt, um ihn in SIcherheit zu wissen. Ich würde doch annehmen, dass er zu Hause, umgeben von ausgebildeten Drachen sicherer ist, aber das ist auch schon alles, was ich wirklich zu bemängeln habe.

    Aiden und Kailey treffen recht bald aufeinander, beide haben eine Aufgabe und sollen sich mit dem anderen anfreunden um an Informationen zu gelangen. Diese Idee fand ich gurndsätzlich gut und auch die Ausführung hat mir gefallen. Es war klar, dass sich die beiden dabei näher kommen und sogar wirklich anfreunden. Dieser Prozess ging langsam vonstatten und nicht zu schnell, daher fand ich das durchaus nachvollziehbar. Aiden Leibwächter Celmar und die Mitbewohnerin von Kailey, Cassandra, haben da ebenfalls eine Rolel gespielt.

    Cassandra mochte ich gerne, aber mir war schnell klar, dass sie eine größere Rolle bekommen würde, sonst wäre sie nicht so oft vorgekommen. Ebenso wurde bald klar, dass Kailey und Aiden nicht alles wissen und ab da habe ich schnell weiter gelesen, weil ich erfahren wollte, was nun stimmt und was nicht, ob jetzt die Drachen oder die Elfen die Bösen sind, aber leider erfährt man das erst in Band zwei.

    Das Ende bietet noch eine wirklich große Überraschung, mit der ich gar nicht gerechnet habe. Ich dachte ich wüsste, wie es ausgeht und hab ganz gechillt gelesen und dann BAM. Baut die Autorin einfach eine Wendung ein und ich war sprachlos, weil ich es nicht kommen gesehen habe. Jetzt brauche ich unbedingt Band zwei, weil ich wissen will, wie es weiter geht.

    Fazit:

    Das war mein erstes Buch der Autorin und sie konnte mich direkt überzeugen. Ich liebe Drachen und Elfen, dass beide Völker hier vorkommen hat sicherlich auch seinen Teil dazu beigetragen. Ich mochte Aiden sehr gerne und wenn man die Umstände, wieso Aiden und Kailey am College sind beiseite lässt, ist die Geschichte auch wirklich gut. Auf Band zwei freue ich mich schon und ich bin gespannt, was da noch alles kommt.


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    Cover des Buches Spielmannsbraut (ISBN: 9783959915786)

    Bewertung zu "Spielmannsbraut" von Anne Danck

    Spielmannsbraut
    jessi_herevor 20 Tagen
    Spielmannsbraut

    Inhalt:

    »Ich würde mich nicht unterordnen, nur weil mir irgendjemand einen Ring auf den Finger schob! Er wollte meinen Gehorsam? Er würde ihn sich erkämpfen müssen.« Prinzessin Mirelle soll verheiratet werden – und das schnell, bevor sich ihr nacktes Bad im Fluss als Skandal herumspricht. Doch sie ist nicht bereit, sich dem Willen ihres Vaters zu fügen. Sie schlägt alle Freier in die Flucht mit der einzigen Waffe, die sie besitzt: gut gezieltem Spott. Nur nutzt es ihr nichts. Zur Strafe muss sie einen Bettler heiraten, der sie zu Demut erziehen soll. Kaum hat Mirelle den Ring am Finger, sinnt sie auf Rache an ihrem Vater – und an ihrem neuen Ehemann. Da kann er sie noch so faszinieren …
    Quelle: drachenmond.de

    Meinung:


    Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

    Ich saß auf der Uferkante und tauchte erst einen Fuß ins Wasser, dann den anderen, ließ die Beine in den Fluss baumeln.

    Das Cover ist schlicht und doch sehr ansprechend. Ich mag die Farbe, und dass eine Drossel eingearbeitet wurde, da hat man gleich die Märchenconnection, da es sich hier um eine Adaption von König Drosselbart handelt.

    Der Schreibstil der Autorin ist wirklich gut und einfach zu lesen, ich kam schnell voran. Geschrieben ist das Buch aus Sicht von Mirelle, wodurch man all ihre gehässigen Gedanken mitbekommt.

    Zu Beginn lernt man Mirelle kennen, die endlich verheiratet werden soll. Doch die Prinzessin möchte das nicht und stellt jeden Freier bloß. Dadurch sieht sich ihr Vater gewzungen sie an den ersten Bettler, der zum Schloss kommt zu verheiraten.

    Ich muss zugeben, das Märchen König Drosselbart hatte ich nur noch dunkel in Erinnerung, aber einmal schnell gelesen wusste ich wieder um was es geht. Daher freute ich mich auch auf diese Adaption, da es von dem Märchen nicht so viele Adaptionen gibt. Der Einstieg ist mir sehr leicht gefallen, der Schreibstil war wirklich angenehm zu lesen. Dadurch kam ich auch schnell weiter und hin und wieder merkte man dann auch, dass es sich um eine Märchenadaption handelt, da manche Szenen wirklich wie aus einem Märchen hätten sein können.

    Mirelle ist für mich der unsympathischste Mensch, den es in dem ganzen Buch gibt. Einzig wenn sie mit Henrietta, ihrer Zofe und Freundin, zusammen ist, ist sie erträglich. Im Laufe des Buches sieht sie zwar einige Fehler ein, sympathisch wurde sie mir aber bis zum Ende nicht. Sie ist hochnäsig, hält sich für was besseres und will aus allem einen Vorteil ziehen. Zwar wurde das mit der Zeit besser, aber auch da hat sie einige schlechte Eigenschaften behalten.

    Mein Liebling hingegen war Joakim, der Bettler, an den sie verheiratet wurde. Er versucht Mirelle zu bestrafen und sie gleichzeitig zu einem besseren Menschen zu machen. Seine Methoden mögen nicht immer so nett sein, aber ich fand es witzig, wie er sie manchmal vorgeführt hat.

    Wenn man das eigentliche Märchen kennt, kennt man eigentlich auch schon das ganze Buch. Viele Stellen sind genau gleich, das Ende ist etwas anders, aber im großen und ganzen ist es „König Drosselbart“ in lang. Was ich keinesfalls schlecht finde, da auch eigene Ideen der Autorin eingeflossen sind und man so auch etwas Neues zu lesen bekommt. Trotzdem kann man sich schon denken, was am Ende passieren wird und auch die Schlüsselszenen sind insgesamt recht ähnlich. Mir hat das aber den Spaß nicht genommen.

    Nachdem Mirelle alle Freier vorgeführt hat, kommt auch schon bald Joakim und heiratet sie. Ab da sind es meist die beiden alleine in ihrer Hütte, oder am Markt. Ich mochte das, man muss nicht viele Charaktere einbringen, um ein Buch gut zu schreiben und wie sie da zusammen leben und Mirelle versucht ihren Beitrag zu leisten, fand ich sehr unterhaltsam. Besonders gefallen hat mir der Besuch einer Händerlin bei Mirelle, da hat sie einmal kapiert, dass sie auf andere angewiesen ist und nicht immer nur an sich selbst denken kann.

    Die Liebesgeschichte hat mir sehr gut gefallen. Joakim und Mirelle haben nicht aus Liebe geheiratet, aber man merkt schon bald, dass sie sich annähern. Zuerst nur freundschaftlich und dann kommen noch Gefühle hinzu. Es ging hier nicht zu schnell und alles passte einfach. Die Enthüllung am Ende war ebenso gut eingearbeitet und ich habe mich gefreut, dass Mirelle ganz anders reagiert hat, als sie es am Anfang des Buches getan hätte. Da kam ihre Entwicklung am besten durch, wie ich finde.

    Fazit:


    Ich muss sagen, dass doch sehr viel von dem eigentlichen Märchen übernommen wurde, es aber auch genügend neue Sachen in dem Buch zu entdecken gibt. Besonders Joakim, der Bettler, hat es mir angetan. Mirelle wurde mir bis zum Ende nicht sympathisch, aber das macht nichts, alles andere an dem Buch war dafür wirklich gut. Das Buch hat mich wirklich gut unterhalten und jetzt habe ich richtig Lust auf noch weitere Märchenadaptionen.
             

           

                      

             

             


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    Cover des Buches Hex Files - Verhexte Feiertage (ISBN: 9783736317345)

    Bewertung zu "Hex Files - Verhexte Feiertage" von Helen Harper

    Hex Files - Verhexte Feiertage
    jessi_herevor 24 Tagen
    Tolle Ergänzung

    *Inhalt:*

    Die faulste Hexe der Welt, Weihnachtsfeiern, ein Weihnachts-Schmuck-Raub und andere Katastrophen

    Man sollte meinen, dass Ivy die Weihnachtszeit mit einem warmen Kakao auf einem weichen Sofa gemütlich und entspannt begehen wird. Allerdings hat sie da noch nicht mit übermotivierten Kolleg:innen gerechnet, die sie zu Weihnachtsfeiern einladen wollen - und ganz sicher hat sie nicht damit gerechnet, dass der Diebstahl von Weihnachtsschmuck zu einer riesigen Feiertagskatastrophe führen könnte ...

    *Meinung:*

    Das Cover finde ich wieder toll. Ich liebe alle Cover der Reihe und hier sieht es schon so richtig weihnachtlich aus.

    Der Schreibstil der Autorin war wieder grandios. Sie schreibt witzig und so bildlich, dass ich mir alles sehr gut vorstellen kann. Hier liest man wieder aus Sicht von Ivy.

    Ivy ist immer noch faul und als sie ein paar Dinge übernehmen soll, wie etwa Weihnachtsmann spielen, kommt es ihr gerade recht, dass eine Engelsfigur entwendet wurde, die sie suchen kann.

    Normalerweise bin ich kein Fan von Kurzgeschichten, aber diese musste ich einfach lesen, es geht schließlich um meine Lieblingshexe. Das Buch hat nur knapp 50 Seiten, was wirklich nicht viel ist, trotzdem hat es die Autorin geschafft, wieder eine grandiose Geschichte zu schreiben.

    Winter hat nicht wirklich viele Auftritte, nur am Anfang und am Ende, aber er fehlt hier gar nicht. Ivy rockt das auch ganz allein. Sie ist immer noch faul und versucht so wenig wie möglich selbst zu machen, das kommt in der Novelle wieder sehr gut rüber.

    Hauptsächlich geht es um einen Weihnachtsengel, der gestohlen wurde. Wird er nicht gefunden droht eine große Katastrophe, also macht sich Ivy auf die Suche. Das erinnert sehr an den ersten Band der Reihe, aber hier wird alles abgekürzt und durch lustige Gespräche etwas verharmlost. Es ist also garantiert, dass man lachen muss, zumindest war es bei mir so.

    Wo der Engel ist, war mir aber schon von Anfang an klar, da gabs nämlich eine Szene, die den entscheidenden Hinweis geliefert hat. Sehr mysteriös war das ganze nicht, aber man spürt die weihnachtliche Stimmung und das Buch nimmt sich selber auch nicht zu ernst.

    Das Ende hat mir echt gut gefallen, die Auflösung wurde nochmal sehr schön beschrieben und ich hab alles an dem Buch gemocht. Vor allem Brutus, aber das ist eh klar.

    *Fazit:*

    Ich finde die Novelle ist eine tolle Ergänzung zur eigentlichen Reihe und passt perfekt in diese Jahreszeit. Man muss sie natürlich nicht zu Weihnachten lesen, so macht es aber noch mehr Spaß.

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    Cover des Buches IMPERIAL - Stay With Me 2 (ISBN: 9783948985226)

    Bewertung zu "IMPERIAL - Stay With Me 2" von Maddie Sage

    IMPERIAL - Stay With Me 2
    jessi_herevor einem Monat
    Toller zweiter Band

     Inhalt:

    Statt wieder auf die richtige Straße zurückzukehren, waren wir am Ende falsch abgebogen. Jetzt standen wir in einer Sackgasse. Nachdem Lauren von Alexanders bevorstehender Verlobung erfahren hat, bricht sie nach Whitcaster auf. Dort muss sie das Geheimnis um die Rückkehr ihres Vaters wahren, um niemanden aus ihrer Familie in Gefahr zu bringen. Der Prinz kämpft um Laurens Gunst, wofür er sich sogar mit seinem Vater anlegen würde, doch sie entscheidet sich gegen ihn. Dennoch begegnen sie sich ständig bei der Arbeit und versuchen, sich gegenseitig die Sehnsucht nacheinander nicht anmerken zu lassen. Das Klima im Schloss wird noch eisiger, als zwei längst verschwunden geglaubte Gesichter plötzlich wieder am Hofe auftauchen und alles auf den Kopf stellen …

    Meinung:

    Erster Satz: Der Kaffee war längst kalt.

    Das Cover gefällt mir wieder gut, dieses Mal haben wir den Mittelteil der Krone drauf. Ich mag die Farbe und die Schlichtheit der Cover immer noch sehr gerne.

    Der Schreibstil der Autorin war wieder super zu lesen. Das Buch ist in der Ich-Perspektive geschrieben, allerdings gibt es mehr verschiedene Sichtweisen. So liest man auch aus Sicht von Maisie, Jane oder Maybelle. Ansonsten fand ich den Stil wieder richtig gut und schnell zu lesen.

    Dieser Band schließt direkt an den ersten an. Lauren ist auf dem Heimweg, um Abstand von Alex zu bekommen, dieser lässt aber nicht locker und folgt ihr. Auch die Lage mit den beiden Königreichen spitzt sich zu.

    Der Einstieg in den Band ist mir etwas schwer gefallen, weil ich nicht mehr genau wusste, was am Ende von Band eins passiert ist, aber da nach und nach die Ereignisse aus dem ersten Teil nochmal besprochen werden, war das irgendwann kein Problem mehr und ich war wieder voll in der Geschichte drinnen. Das hat für mich gar nicht lange gedauert, denn es ist wieder ab der ersten Seite sehr spannend geschrieben, sodass ich immer wissen wollte, wie es nun weiter geht.

    Lauren mochte ich auch in diesem Band wieder sehr gerne. Ihre ganze Art gefällt mir und auch wenn sie mir immer sehr leid tut, wenn sie verletzt wird, gibt sie nicht auf und rappelt sich immer wieder auf. Das bewundere ich, ich hätte schon eine Vase nach Alex geworfen oder so. Man merkt, dass sie ein gutes Herz hat und versucht den Leuten zu vergeben.

    Alex ist auch wieder super, obwohl ich ihm manchmal den Hals umdrehen wollte. Zuerst macht er Lauren Hoffnungen, ist super lieb und im nächsten Moment ist er gemein und stößt sie von sich. Ich weiß, wieso er das tut, aber dass er den Fehler immer und immer wieder macht konnte ich nicht ganz verstehen. Irgendwann reicht es dann auch.

    Dadurch, dass man in dem Band auch mehr aus den Perspektiven der anderen Personen liest, konnte man diese besser kennenlernen. Besonders Jane hat mir gefallen, denn in Band eins mochte ich sie gar nicht und hier wirkte sie dann irgendwann richtig sympathisch. Sie hat sich gebessert und wurde dadurch auch zu einer besseren Freundin, ihre Schuldgefühle haben sie nur noch menschlicher gemacht. Das fand ich wirklich sehr gelungen.

    Die Geschichte konnte mich wieder überzeugen, obwohl sie sich manchmal wie ein typischer Mittelband gelesen hat. Es gab manchmal übertrieben viel Drama und hin und her, aber ansonsten war alles spannend bis zum Ende. Es geht hauptsächlich wieder um die Beziehung zwischen Alex und Lauren, aber auch die beiden Reihe treten mehr auf und der Konflikt zwischen den beiden wird deutlicher. Was ich besonders mochte war, dass es sehr viele Informationen gibt und dadurch einige Fragen aus dem ersten Teil beantwortet wurden und außerdem gaben diese der Geschichte eine ganz neue Richtung.

    Es geht aber auch mehr um die anderen Charaktere. Maisie und Maybelle kommen zum Zug und ich mochte ihre Sichten wirklich gerne. Besonders bei Maisie hatte ich das Gefühl, dass man eine zweite eigene Geschichte liest, aber sie wurde mir durch ihre Kapitel wirklich sympathisch. Einige Intrigen bekommt man dadurch noch besser mit und das fand ich super.

    Etwas nervig hingegen fand ich das hin und her zwischen Alex und Lauren. Das ging meist von seiner Seite aus, aber irgendwann war es dann auch genug. Da hatte ich zwischendurch das Gefühl, dass das nur eingebaut wurde, um das Buch länger werden zu lassen. Abgesehen davon fand ich ihre Liebesgeschichte wieder sehr schön, besonders am Ende, als sie sich endlich zusammen gerissen haben.

    Aber es kommen auch neue Themen dazu, es wird actionreicher und manchmal hatte ich das Gefühl, wie bei einem Actionfilm dabei zu sein. Das finde ich keinesfalls schlecht und es passte auch zum restlichen Buch, man sollte sich nur bewusst sein, dass die Reihe keine reine Romanze ist. Das Ende war von der Liebe und der Action her dann der Höhepunkt und jetzt kann ich den dritten Teil gar nicht mehr erwarten.

    Fazit:

    Obwohl manchmal das typische Gefühl aufgekommen ist, dass man einen zweiten Band liest, wurde das Buch nicht langweilig und durch die verschiedenen Sichten hat man, meiner Meinung nach, sogar noch mehr von der Reihe. Ich habe sogar Maisie in mein Herz geschlossen, was ich gar nicht erwartet habe. Die Action überwiegt vor allem am Ende, das sollte man auf jeden Fall beachten. Von mir gibt es wieder 5 Sterne.


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    Cover des Buches Felix Ever After (ISBN: 9783736316829)

    Bewertung zu "Felix Ever After" von Kacen Callender

    Felix Ever After
    jessi_herevor einem Monat
    Felix ever after

    Inhalt:

    Der siebzehnjährige Felix Love war noch nie verliebt – die Ironie daran geht ihm selbst ziemlich auf die Nerven! Seine größte Angst ist es, dass sich niemand in ihn verlieben wird, weil er einfach zu viele Ausschlusskriterien erfüllt. Braune Haut, queer und trans – die Vorstellung, dass er deshalb nicht liebenswert ist, lässt ihn in Schockstarre verweilen. Doch als Felix transfeindliche Instagram-Nachrichten bekommt, nachdem sein Deadname zusammen mit Fotos von ihm vor seiner Transition in der Schule veröffentlicht wurde, wird es für ihn endlich Zeit zu handeln. Felix schreibt seinem vermeintlichen Peiniger zurück, um herauszufinden, wer ihm das angetan hat, und verstrickt sich dabei in einem Netz aus ungeahnten Gefühlen, Identitätssuche und wahrer Freundschaft …
    Quelle: luebbe.de

    Meinung:

    Wir stoßen die Glastüren des Apartmentsgebäudes auf, raus geht’s in den gelben Sonnenschein, der ein bisschen zu hell und zu fröhlich ist.

    Das Cover finde ich toll. Ich mag die dezente Hintergrundfarbe und die Blumen im Vordergrund. Bei Felix sieht man auch noch die Narben seiner OP, was mir wirklich sehr gut gefällt. Es wird nichts versteckt.

    Der Schreibstil ist wirklich angenehm zu lesen, auch wenn ich kein großer Fan von Jugendsprache bin. Es war ok, hätte von mir aus aber auch weniger sein können. Das Buch ist aus Sicht von Felix geschrieben.

    Zu Beginn lernt man Felix kennen, der sich endlich einmal verlieben will. Neben den typischen Teenagerproblemen muss er sich aber auch mit transfeindlichen Menschen herumschlagen.

    Der Einstieg ist mir durch den Schreibstil etwas schwer gefallen. Ich musste mich da zuerst dran gewöhnen, aber dann ging es immer besser. Auch an die Charaktere musste ich mich zuerst gewöhnen, denn es gab viele Namen und viele von ihnen waren auch sehr unsympathisch. Nach ein paar Kapiteln wurde es aber besser und ich kam schnell voran.

    Felix ist die Hauptperson in dem Buch und wirklich toll. Er ist nett und lässt sich nicht leicht provozieren, er versucht immer so zu wirken, als wäre ihm alles egal, was nicht lange gut gehen kann. Ich mochte seinen Umgang mit seiner Transition, Felix macht kein Geheimnis draus, aber bindet es auch nicht jedem auf die Nase. Für mich ein unglaublich sympathischer Charakter.

    Dann haben wir Ezra, Felix‘ besten Freund. Für mich persönlich ist er zu aufgedreht und anstrengend, obwohl er an sich echt nett ist und einen sehr ausgeprägten Beschützerinstinkt gegenüber Felix hat. Dagegen fand ich Declan echt toll. Zuerst wirkte er wie ein Arsch, aber je näher man in kennen lernt, desto klarer wird, dass er es nicht einfach hat und seine Unsicherheiten einfach gut verbergen kann. Für mich war Declan einfach toll, sehr interessanter Charakter und auch tiefgründig.

    Die Geschichte hat mir an sich gut gefallen, es geht einerseits darum, dass Felix sich verlieben will, andererseits um Teenagerprobleme. Jemand hat alte Fotos von ihm ausgehängt und seinen Deadname verraten, jetzt will er denjenigen finden. Nebenbei muss er sich noch mit seinen Mitschülern herumschlagen und seiner College-Bewerbung. Das hört sich vielleicht viel an, aber jedes Thema wurde gut und ausreichend behandelt. Es ist eben einfach der Alltag eines 17-jährigen.

    Ich selbst habe einen Freund, der eine Transition durchgemacht hat und man bemüht sich, aber durch das Buch merkt man erst, was man alles falsch machen kann und was der Person, in diesem Fall Felix, weh tut. Es sind oft nur Kleinigkeiten, die aber eine sehr große Wirkung haben. Durch Felix versteht man das erst richtig und ich finde, dass man allein darum das Buch schon lesen sollte. Alle möglichen Sexualitäten sind hier vertreten und von allem bekommt man mit, was man nicht tun oder sagen sollte, für jemanden, der nicht direkt betroffen ist, kann das sehr Augen öffnend sein.

    Besonders gefallen hat mir auch die Beziehung zwischen Declan und Felix. Zuerst hassen sie sich, mit der Zeit wird dann auch klar, wieso und was da eigentlich alles falsch läuft. Declan ist ein ganz toller Kerl und wurde mir auch immer sympathischer. Zuerst wollte ich nicht, dass Felix mit ihm zu tun hat, aber mit der Zeit wollte ich unbedingt, dass sei zusammen kommen, weil Declan so süß ist. Anders ging es mir mit Ezra. Bei ihm hatte ich nie das Gefühl, dass er und Felix so ein tolles Paar ergeben würden und daher war meine Hoffnung, dass da nichts in die Richtung geschieht. Man sieht aber schon, dass Felix in dem Buch viel Liebe erfährt, auch von seinem Vater und er eigentlich schon geliebt wird.

    Fazit:

    Insgesamt ein sehr tolles und wichtiges Buch, allerdings hatte es für mich zwischendrin ein paar Längen und viele Charaktere waren mir sehr unsympathisch. Der Funke ist einfach nicht ganz über gesprungen, aber die Entwicklung zwischen Declan und Felix und auch zwischen Felix und seinem Vater haben mir wirklich gut gefallen. Die Selbstverständlichkeit mit der Felix über seine Transition spricht, und auch die anderen Charaktere über ihre Queerness, haben mir gut gefallen, es fühlte sich nicht erzwungen an und ganz natürlich. Das Buch bekommt von mir 4 Sterne.         

           

                      

             

             


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