kassandra1010

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    Cover des Buches Escape Room. Der Schatten des Raben. Der neue Escape-Room-Thriller von Eva Eich9783845839554

    Bewertung zu "Escape Room. Der Schatten des Raben. Der neue Escape-Room-Thriller von Eva Eich" von Eva Eich

    Escape Room. Der Schatten des Raben. Der neue Escape-Room-Thriller von Eva Eich
    kassandra1010vor 2 Tagen
    Kurzmeinung: Klassisch nach einem Who-Done-It aufgebaut beschäftigt man sich mit der Suche nach dem Täter und löst dabei knifflige Rätsel
    Escape-Krimi mit Seiten zum Aufschneiden

    Eigentlich wollten wir mit Freunden schon vor ewiger Zeit mal an einem Samstagabend einen Escape-Room testen, sind aber bisher leider nicht dazu gekommen.

     

    Umso mehr habe ich mich daher über „Der Schatten des Raben“ gefreut.

     

    Ein Escape Krimi ist folgendermaßen aufgebaut. Man liest sich in die Story ein, und löst Rätsel für Rätsel. Zum nächsten Kapitel kommt man nur, wenn man aus den drei Auswahlmöglichkeiten die richtigen Schlüsse gezogen hat und ein kleiner Bildausschnitt führt einen dann zum nächsten Rätsel.

     

    Lissas Abiturtreffen nach langen zwanzig Jahren wird zu einem Albtraum. Während einer Führung gerät die alte Clique in einen Hinterhalt und wird in der Schule im Keller eingesperrt.

     

    Dass diese Clique etwas zu verbergen hatte, hat Lissa schon immer gespürt. Doch jetzt wird es ernst und ihr aller Leben hängt davon ab.

     

    Im ersten Raum angekommen gilt es ab jetzt gemeinsam ein Rätsel nach dem anderen zu lösen. Immer in der Hoffnung, dass das nächste Rätsel alle gesund und glücklich zum Ausgang bringt.

     

    Doch Lissa hat sich im wahrsten Sinne verrechnet. Die Clique stellt sich als korrupte, zwielichtige und überaus neidischer Trupp heraus, der es Lissa schwer macht, die Vergangenheit zu verstehen.

     

    Einst führte Paula diese Clique an, bis diese unter mysteriösen Umständen ausgerechnet in diesem Keller zu Tode kam.

     

    Wer hat also Paula ermordet und wie kommt Lissa wieder heil aus diesem Keller?

     

    Fazit:

     

    Mit Eva Eich gehen wir auf Mörderjagt. Klassisch nach einem Who-Done-It aufgebaut beschäftigt man sich mit der Suche nach dem Täter und löst dabei die ein oder andere knifflige Rätselaufgabe.

     

    Da sich der Keller in einer alten Schule befindet, sollte man die alten Schulfächer schon noch beherrschen. Ob Erdkunde, Sprachen oder das Periodensystem, alle relevanten Fächer kommen zum Einsatz. Knifflige Matherätsel ergänzen den mysteriösen Spuk.

     

    Mit so einigen Rätseln habe ich mich schwer getan. Wenn man jedoch mal die Richtung verstanden hat und die Kapitel sehr aufmerksam liest, kommt man den Mörder schnell auf die Spur.

     

    Eine tolle Abwechslung! Es wird nicht mein letzter Escape-Krimi gewesen sein!

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    Cover des Buches How The Light Gets In9780751544237

    Bewertung zu "How The Light Gets In" von Louise Penny

    How The Light Gets In
    kassandra1010vor 3 Tagen
    Kurzmeinung: Es wird gehackt, alte Wunden aufgerissen und nebenbei noch ein altes Rätsel gelöst.
    Gamache kämpft ums Überleben

    Der Winter hält Quebec fest im Griff als Armand Gamache Myrna in Three Pines einen Besuch abstattet. Ihr Anruf auf der Wache klang mysteriös.

    Im Buchladen angekommen erzählt Myrna den beiden Ermittlern vom Verschwinden ihrer Freundin Constance. Die etwas zurückhaltende alte Bekanntschaft entpuppt sich als eine der letzten Überlebenden der weltberühmten kanadischen Fünflinge.

    Als Kinder ihren Eltern von einem dubiosen sensationssüchtigen Arzt beraubt, schaffte dieser mit Hilfe der Regierung eine wahre Inszenierung. In einem lebendigen Museum verbrachten die Fünflinge ihre Kindheit und lebten stets unter Beobachtung einer ganzen Nation und der Presse.

    Gamache findet mit Inspector Lacoste Constance ermordet in ihrem eigenen kleinen Haus.

    Doch die Tote ist nicht Gamaches einzige Sorge. Die Strippen um ihn ziehen sich immer enger zusammen. Jean-Guy verfällt weiter seinen Drogen. Seine Einheit wird vollständig aufgelöst und er kommt der Verschwörung innerhalb der Polizei gefährlich nahe.

    Aber da wäre ja noch Three Pines. Dort verbarrikadiert er sich gemeinsam mit seinem Freunden Jerome und Therese und schafft es mit der Hilfe seiner Freunde, einen gewagten Plan umzusetzen.

    Fazit:

    Im neunten Teil steht Gamache sich selbst sehr lange im Weg. Die Hoffnung, dass Jean-Guy und auch Isabelle Lacoste lebend aus diesem bedrohlichen Katz- und Mausspiel herauskommen ist wirklich bis zur letzten Seite ungewiss.

    Es wird gehackt, alte Wunden aufgerissen und nebenbei noch ein altes Rätsel gelöst.

    Atemlos hetzt man durch Montreal, Quebec und durch die verschneiten Gassen von Three Pines nur um dann erneut festzustellen, dass man am Ziel angekommen ist.

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    Cover des Buches Puppenspiel9783944353500

    Bewertung zu "Puppenspiel" von Andreas Aschberg

    Puppenspiel
    kassandra1010vor 3 Tagen
    Kurzmeinung: Puppenspiel ist ein gelungener Cyber-Zukunfts-Thriller, gespickt mit Starwars- und Douglas Adams Zitaten.
    2040 - Die Erde dreht sich noch....

    Man nehme das Jahr 2040, einen abgehalfterten ehemaligen Polizisten und lässt Dinge wie das Internet alt aussehen…

     

    Egidius Stahl führt eine mehr oder weniger erfolgreiche Detektei. Unterstützt wird er von Bülent, dem Programmierer für alle Fälle und Lizzy, die auch jedes kleinste Detail sucht und findet.

     

    Während die beiden jungen Angestellten ihrer Zeit im Jahr 2040 teilweise schon vorauseilen, hängt Egidius in der schönen alten Zeit davor fest.

     

    Als ausgemusterter Polizist begibt er sich weiter in die Abgründe der Menschen der modernen Zeit hinein, als er es in seinem Job jemals konnte. Regeln sind irgendwie nicht sein Ding. Lange Praxis in der Welt des Reglements und ausgezeichnete Menschenkenntnis machen seinen Job zwar etwas einfacher, aber auch hier kann er sich gerade so über Wasser halten.

     

    Der neue Auftrag scheint schnell erledigt. Eine echte tote Katze im Garten und eine zahlungswillige Klientin, die Egidius Herz aus dem Rhythmus bringt, was will man mehr?

     

    Schnell steht jedoch fest, dass es mit der Katze und der Klientin nicht so einfach wird wie gedacht und diese bereits vor Beauftragung ahnungslos in ein mächtiges Wespennest gestochen hat.

     

    Das Team kommt gut voran, nutzt es jegliche neue Technologie für ihre Seite. Nichtsahnend, dass sie bereits aufgeflogen sind.

     

    Als Leser schweben wir im Jahr 2040. Es gibt die Ground- und die Highlevels. Die Kluft zwischen Arm und Reich wird immer größer, das Streben nach Macht steht allen Politikern auf der Stirn geschrieben. Dank neuer Technologien ist die Menschheit zwar weit vorangekommen, jedoch bringt jede Verbesserung auch ihre Nachteile mit sich.

     

    Fazit:

     

    Puppenspiel von Andreas Aschberg macht eines klar, dass die Welt so schnell nicht untergehen wird.

    Wir werden überrannt von neuen Technologien, neuen Gesetzen und strengen Reglements. Irgendwer wird immer die Strippen ziehen und mit unserer Gesellschaft ein großes Puppentheater veranstalten.

    Das hat sich trotz etlicher Jahre nicht geändert.

     

    Puppenspiel ist ein gelungener Cyber-Zukunfts-Thriller, gespickt mit Starwars- und Douglas Adams Zitaten. Ein Muss für alle Fans von Meister Yoda und Arthur Dent.

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    Cover des Buches Der Genuss wächst vor der Tür9783799513753

    Bewertung zu "Der Genuss wächst vor der Tür" von Karoline Jönsson

    Der Genuss wächst vor der Tür
    kassandra1010vor 6 Tagen
    Kurzmeinung: Mit viel Herzblut geht es ab in den Garten!
    Tipps & Rezepte für Obst und Gemüse

    Karoline Jönsson lädt uns Leser auf ihren alten Bauernhof ein. In ihrer ganz persönlichen grünen Welt, wo Essen auf den Bäumen wächst und der Kompost das A und O eines gesunden Gartens darstellt.

     

    Wer würde damit rechnen, das Karoline Jönsson zum Zeitpunkt des Buches gerade Mitte Zwanzig ist?

    Überraschung!

     

    Das Buch überrascht mit seiner puren Schlichtheit. Wer Life-Style-Cooking Rezepte sucht, sucht hier vergebens. Hier geht es nur um „Wohlfühlen“ und das im eigenen Garten.

     

    Was finde ich also in diesem Buch? Ruhe, Geborgenheit und ja, auch leckere schlichte und ausgewählte Rezepte, die sich mit einem Bauerngarten ohne viel Aufwand auch kochen und genießen lassen.

     

    Beim Nutzgarten angefangen geht es hier gleich zu den Grundlagen. Was wäre ein Garten ohne guten Boden? Über Kompostarten, Fruchtwechsel und sinnvolle Mischkulturen hinweg geht es zu den einzelnen Gemüsesorten.

     

    Bei Jönsson findet man die eigenen Erlebnisse mit Radieschen, Kohl und Schnittlauch. Mal wird’s was, mal nichts. So wie das Leben halt läuft.

     

    Weiter geht es mit dem hier etwas weniger klassischem Gewächshaus. Hyggelig mit alten Fensterscheiben zusammengebaut, wächst hier doch erstaunlich viel.

     

    Im Kapitel über Obstgärten wird man gleich mit der Realität konfrontiert. Hat man bereits Obstbäume, ist man einer Ernte fast immer sicher. Pflanzt man sie jedoch erst, muss man sich in Geduld üben. Dies ist also das Zauberwort. Nicht gleich jeder Baum hat auch im nächsten Jahr sogleich Ertrag.

     

    In Kapitel vier lernen wir die wichtigsten Kräuterarten kennen. Passenderweise findet sich dazu auch ein großzügiges Rezeptrepertoire über Teemischungen.

     

    Final geht es in den „wilden“ Garten. Naturbelassenheit ist hier die oberste Regel. Mit Jönsson streift man auch durch den Wald, findet hier und da Pilze und Moosbeeren und freut sich über großzügiges Summen und Brummen.

     

    Fazit:

     

    Schlichtheit in ihrer vollen Gänze findet bei Karoline Jönsson Einzug. Schnickschnack sucht man hier vergebens. Die Rezepte sind klar strukturiert. Exotische Zutaten sucht man hier vergebens.

     

    Alles was man anpflanzt, wird hier auf verwertet. Ob man Gemüsebrühe aus den Resten herstellt oder einfach die Himbeerblätter zu einem Entspannungstee trocknet. Der gute alte Bauerngarten hat wieder eine Lobby.

     

    Hier wird man, wenn man den Bogen raus hat, langfristig mit gutem und gesundem Gemüse und Obst versorgt und kommt damit auch in den Wintermonaten in jeglicher Form des Haltbarmachens gut über die Runden.

     

    Eine gelungene Hommage an einen Bauerngarten, die schlichter und schöner nicht sein könnte.

     

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    Cover des Buches The Beautiful Mystery9780312655464

    Bewertung zu "The Beautiful Mystery" von Louise Penny

    The Beautiful Mystery
    kassandra1010vor 11 Tagen
    Kurzmeinung: Im Schatten der Inquisition und aus Furcht vor Rom kommt Gamache schneller zu einem gewünschten Ergebnis als erhofft....
    in toter Mönch im Privatgarten des Abtes….

    Ein Inspector Gamache, der nicht in Three Pines spielt? Geht das?

    Diese wenig komplizierte Frage kann schnell mit „Ja“ beantwortet werden.

    Gamache und sein Inspector Beauvoir werden nach einem Anruf per Propellamaschine und Fischerboot zur abgelegenen Abtei des Gilbertinen-Klosters gebracht.

    Dort liegt im privaten Garten des Abtes die Leiche eines toten Mönchs. Nach erster Begutachtung findet Gamache außer einem kleinen Stück uralten Papiers mit seltsamen Zeichen in der Hand des Toten keinerlei Hinweis auf die Mordwaffe.

    Die Abtei wurde zuletzt durch ihre Musik-CD mit gesungenen Choralen bekannt und konnten somit erfolgreich die Abtei, die vorher dem Untergang drohte, wieder sanieren.

    Die Aufgabe, den Mörder unter genau den übrigen achtzehn Mönchen und dem Abt zu finden, stellt sich als schwieriger heraus, als anfänglich erwartet.

    Während Gamache ganz in der Musik des Chorals und in der Geschichte aufgeht, hadert sein Inspector Beauvoir erneut mit seinen privaten Problemen. Die erlittenen Verletzungen des Anschlages sind noch lange nicht überwunden.

    Als daraufhin auch noch der Vorgesetzte Francoeur mit fadenscheinigen Gründen in der Abtei auftaucht, wird beiden schnell klar, dass hier ganz andere Strippen gezogen werden.

    Musik und Glaube umgeben die ganze Ermittlung. Schweigegelübte, Gebote und der Drang nach Öffentlichkeit trieben die Mönche in unterschiedliche Lager. Die Abtei droht an Misstrauen und Furcht zu zerbrechen, bis eines Abends unverhofft ein Dominikaner-Mönch vor der hölzernen Tür steht und um Einlass bittet.

    Im Schatten der Inquisition und aus Furcht vor Rom kommt Gamache schneller zu einem gewünschten Ergebnis als erhofft, löst jedoch damit eine unvorhersehbare Kettenreaktion aus.

    Fazit:

    Ein Gamache Krimi ohne das besinnliche und beschauliche Three Pines ist also machbar. Die gewohnten Charaktere finden sich in der dunklen und ehrwürdigen Abtei genauso wieder wie in Oliviers Bistro zur Mittagszeit. Vor Klatsch und Tratsch sowie Neid scheinen auch die Männer Gottes nicht gewappnet zu sein. Schnell wird dem Leser klar, dass anerzogene Furcht und jahrhundertelanges Misstrauen schwer zu überwinden sind. Einzig der Glaube an Gott hält dieses abgelegene Kloster am Leben und zaubert diese ehrwürdigen Chorale zu Tage bis jedoch die Moderne auch hier Einzug hält. Dagegen kann sich scheinbar auch kein Mönch, auch nicht mit Gottes Hilfe wehren.

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    Cover des Buches Wellness Rebel. Diätbullshit erkennen und Essen wieder lieben lernen9783431070026

    Bewertung zu "Wellness Rebel. Diätbullshit erkennen und Essen wieder lieben lernen" von Pixie Turner

    Wellness Rebel. Diätbullshit erkennen und Essen wieder lieben lernen
    kassandra1010vor 13 Tagen
    Kurzmeinung: Wie erkennt man Diätbussshit und Essensmythen?
    Diätbullshit erkennen und essen wieder lieben lernen

    Gluten ist nicht mein Feind? Oh doch, das ist er definitiv! Vorweg gleich mal dieses Statement, da ich mit diesem Kapitel mich nicht wirklich anfreunden kann.

     

    Aber erst mal wieder zurück zum Anfang.

     

    Pixie Turner hat viel erlebt und jeden Essenstrend, den es in den letzten zehn Jahren wohl gab, auch ausgiebig getestet. Dass sich dies nicht gerade positiv auf Körper und Geist auswirkt, wird und ist hoffentlich jedem Leser klar.

     

    Über die Einleitung, was eigentlich „Clean Eating“ bedeutet geht es dann auch sogleich über in das Kapitel „Das richtige Essen“.

     

    Hier werden alle Mythen wie Gluten, Superfoods, Basen bis hin zum Zucker aufgeklärt. Hier wird ein wenig Aufklärungsarbeit geleistet und dann die Vor- und Nachteile ausgiebig beleuchtet.

     

    Beim Thema Gluten gab es für meinen persönlichen Geschmack etwas zu wenig Hintergrundinformation. Natürlich gibt es den Trend hin zum glutenfreien Genuss. Dennoch sollte man nicht jahrelang an seiner Ernährung herumdoktern, wenn es einem sichtlich schlecht nach jeder Mahlzeit geht. Hier sollte umgehend ärztlicher Rat eingeholt werden.

     

    Hinweg zum Detox bleibt festzustellen, dass es für schöne und lange alte Essenstraditionen scheinbar manchmal einen neuen Namen braucht. Das gute alte Fasten wird hier ausführlich beschrieben und passend zu jedem Kapitel gibt es ausgewählte Rezepte zum Nachkochen und Genießen.

     

    Bei den Fetten geht es ein wenig in die Chemie. Ab gut oder böse, ob Dickmacher oder unersetzbar, Turner klärt auf.

     

    Der Trend zu Superfoods hält sich ebenfalls hartnäckig. Jedes Jahr kommt ein scheinbar neues Superfood auf den Markt. Der Hype dazu ist unumgänglich. Doch auch hier zeigt sich, dass sogenanntes Superfood nicht immer gleich der Allheilsbringer ist.

     

    Über Basen und Rohkost führt das letzte Kapitel uns Leser zum Zucker. Hier geht es nochmal ein wenig in die Chemie. Gut erklärt und auch hier mit passenden Rezepten macht es einem Pixie Turner leicht, zumindest groben Unfug von Ernährungstrends oder gar einem Hype zu unterscheiden.

     

    Mit einem Aufruf, sein Essen einfach zu genießen, schließt Turner das rundum gelungene Koch- und Nachschlagewerk ab. Wer mehr ins Detail gehen will, findet auch noch ein großzügiges Literaturverzeichnis sowie ein sehr praktisches Stichwortverzeichnis.

     

    Fazit

     

    Pixie Turner macht es einem leicht, den Genuss im Essen wieder zu suchen. Für Interessierte gibt es genügend Nachschlaginformationen und das Stichwortverzeichnis macht es dem Leser leicht, schnell ein leckeres Gericht auf den Tisch zu zaubern.

     

    Ein gelungener Einstieg in das „richtige“ Essen.

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    Cover des Buches Auszeit für die Haut9783426658536

    Bewertung zu "Auszeit für die Haut" von Michael Droste-Laux

    Auszeit für die Haut
    kassandra1010vor 16 Tagen
    Kurzmeinung: 111 basische Anwendungen und Rezepte für eine ganzheitliche Hautgesundheit Unsere Haut beeinflusst unseren gesamten Körper.
    Tipps zur ganzheitlichen Hautgesundheit

    111 basische Anwendungen und Rezepte für eine ganzheitliche Hautgesundheit

     

    Unsere Haut beeinflusst unseren gesamten Körper. Die zentrale Frage, die sich das Autorenpaar, hier Vater und Tochter stellen, ist die Frage, warum unsere Haut eine Auszeit braucht.

     

    Kennen wir unsere Haut eigentlich wirklich? Schicht für Schicht wird in dem Einführungskapitel die Haut als ganzheitliches Organ erklärt. Was macht unsere Haut überhaupt zu einem Organ und wie funktioniert diese mit dem Rest unseres Körpers.

     

    Weiter geht es mit dem Thema Gewebe. Wer kennt nicht diese klassische Orangenhaut an den Oberschenkeln und ist sich sicher, die Ursache zu kennen? Hier geht es schon ein wenig mehr ins Detail und mit Tipps und Anregungen können wir vielleicht auch hier ein wenig entgegenwirken.

     

    Mit dem Thema Basen und Säuren beschäftigt sich das Autorenpaar im nächsten Abschnitt. Der PH-Wert, oft so stark in den Medien beworben zeigt klar, wo die Haut eines Körpers steht und wo sie eigentlich stehen sollte. Wie kommt man also zu dem PH-Wert, der der Haut wieder gut steht?

     

    Fasten, entsäuern und entschlacken bringt viele leckere Rezepte und neue Erkenntnisse mit sich. Verschiedene Arten und Methoden werden vorgestellt, sodass man sicherlich mit ein wenig Experimentierfreude schnell fündig wird.

     

    Bei Yin und Yang sowie den Meridianen angelangt schweifen wir ein wenig ab in die klassische Naturheilkunde und traditionelle Medizin. Wie haben die Akupunktur und der Energiefluss Einfluss auf unsere Haut.

     

    Mehr Rezepte und Anregungen findet man in „Iss dich schön!“. Über Rohkost, Smoothies und allerlei Gerichten geht es weiter in das für mich entscheidende Kapitel „Pflege dich schön!“.

     

    Auch hier findet man ausreichend Tipps und Tricks um allerlei Hautproblemen entgegenzuwirken.

     

    Nebenbei gibt es noch ausreichend Erläuterungen über unsere Kleidung, die wir ja unmittelbar auf unserer Haut tragen und die passenden Waschhinweise.

     

    Zum Schluss gibt es mit „Schütze dich Gut!“ noch einen kurzen Abriss über das Thema Licht, Stress und allerlei Reize, die unser Haut ebenfalls krank machen können.  

     

    Fazit:

     

    Selbstfindung ist also auch für unsere Haut ein Thema. Ob teure Cremes aus Industrielaboren oder doch lieber die Ringelblumensalbe aus dem eigenen Garten muss jeder für sich selbst entscheiden. Mit wenig Aufwand findet sicher hier jeder für sich ein gesundes Mittelmaß und kann seiner Haut ein wenig Auszeit schaffen.

     

    Mir fehlte ein wenig die Auswirkung der Sonne auf die Haut. Natürlich brauchen wir das Vitamin D und erlangen dies durch Aufenthalt im Freien und durch die Sonne. Jedoch kann man in der heutigen Zeit, Klimawandel hin oder her, nicht mehr davon abraten, die pralle Sonne ohne einen Sonnenschutz, welcher Art auch immer, zu genießen. Das Abraten von Sunblockern halte ich ja für sinnig, aber gänzlich ohne Sonnenschutz im Hochsommer?

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    Cover des Buches Glutenfreies Brot9783799512206

    Bewertung zu "Glutenfreies Brot" von Jessica Frej

    Glutenfreies Brot
    kassandra1010vor 17 Tagen
    Kurzmeinung: Die Rezepte sind einfach erklärt, die Zutaten übersichtlich strukturiert und benötigen keine besonders großen Backkenntnisse.
    Neue Rezepte für gesunden Genuss

    Wenn man sich die Schweden und ihren Hang zum Hygge ansieht, muss dies sich ja auch auf die Küche und das Essen übertragen. Genuss und gesundes Essen stehen im Vordergrund von Jessica Frej und Maria Blohm.

     

    Wer schon mal versucht hat, ohne ein richtig abgestimmtes Rezept glutenfreies Brot zu backen, kennt die Devise: Einmal und nie mehr wieder!

     

    Doch hier kann man sich richtig austoben.

     

    Wichtig sind beim glutenfreien Brotbacken natürlich die ausgewählten Zutaten. Hier findet man Grundzutaten und auch eine großzügige Auswahl an Alternativen dazu.

     

    Zöliakie wird ebenso erläutert wie die schädlichen Stoffe, die Auslöser vieler unterschiedlicher und zahlreicher Krankheitsbilder aufrufen.

     

    Über die Zutaten hinaus kommen wir zum Handwerkszeug. Mit Herd, Waage und den richtigen Küchengeräten gibt es noch einen kurzen Abstecher zum Thema Haltbarkeit und Aufbewahrung, was ja grundsätzlich für alle Brotliebhaber interessant ist.

     

    Die Rezepte sind einfach erklärt, die Zutaten übersichtlich strukturiert und benötigen keine besonders großen Backkenntnisse.

     

    Mein ganz persönliches Highlight ist das Ciabatta. So einfach kann glutenfreies Brotbacken sein!

     

    Über klassische schwedische Brotsorten wie Knäckebrot und Gotland-Brot hinweg gibt es auch ein ausführliches Kapitel zum Thema Sauerteig. Über das Ansetzten hinweg bieten die beiden Autorinnen hier auch zahlreiche diverse Brotsorten an.

     

    Mit kleinen Anekdoten über ihre Freundschaft wird dieses handliche und praktische Backbuch hübsch ergänzt, ohne zu viel an Übersicht und dem Hauptthema zu verlieren.

     

    Zum Schluss dürfen auch noch ein paar exotische Brotrezepte den Band zieren.

     

    Fazit:

     

    Besonders gut gefallen haben mir die klare Struktur und die Rezeptauswahl. Die Zutaten sind nicht exklusiv sondern leicht in jedem Supermarkt erhältlich.

     

    Mein Lieblingsrezept ist und bleibt das Ciabatta. Die Rosinenbrötchen, die sich hervorragend für einen Sonntagsbrunch eignen, machen Lust auf ein wenig mehr Vielfalt auf dem Esstisch.

     

    Die Fotos sind sehr gut gelungen und geben dem zukünftigen Bäcker eine gute Vorstellung, wie das fertige Brot und auch die Brotstruktur aussehen sollten.

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    Cover des Buches Betty9783455305098

    Bewertung zu "Betty" von Georges Simenon

    Betty
    kassandra1010vor 20 Tagen
    Kurzmeinung: Ein bitteres Ende für eine bittere Frau, die die wahre Liebe nie kennengelernt hat.
    Mal kein Krimi aus dem Hause Simenon

    Mal kein Krimi aus dem Hause Simenon? Mit Betty verhält es sich ganz anders. Die junge, kultivierte und reiche Frau landet eines Abends unverhofft in einer kleinen Absteige. Das „Trou“ umgibt Betty als ob es schon immer ihre Stammkneipe gewesen wäre. Alkohol fließt in rauen Mengen.

     

    Nach dem totalen Absturz wacht sie morgens in einem hübschen und sehr teuren Hotelzimmer auf und lernt dort ihre edle Retterin Laure kennen. Beide geben ihrem Durst nach Whiskey nach und während der Alkohol die Kehle wärmt, erwärmt sich auch die Geschichte der Beiden.

     

    Betty beichtet Laure ihren gezwungenen Sinnenswandel und was sie zu der Frau gemacht hat, die sie jetzt gerade ist.

     

    Laure kümmert sich psychisch und physisch um Betty. Diese erholt sich soweit, dass sie ihr gesamtes Hab und Gut im Hotelzimmer einlagen lässt und beschließt, neue Wege zu bestreiten.

     

    Der Hörer ahnt, dass Betty zwar ein schönes und reiches Leben, aber bisher kein vollkommenes geführt hat. Ihre wechselnden Liebhaber und die ständige Trunkenheit zeigen die Risse in ihrem Herz und ihrer Seele deutlich.

     

    Eines Tages taucht dann doch noch ihr Ehemann auf. Doch Betty hält an ihrem scheinbaren neuen Leben fest nur um kurz darauf wieder in alte Muster zu verfallen.

     

    Ihre neue Liebschaft ist der Geliebte von Laure, was dieser Freundschaft unweigerlich das Ende bringt.

     

    Ein bitteres Ende für eine bittere Frau, die die wahre Liebe nie kennengelernt hat.

     

    Georges Simenon macht klar, dass Liebe scheinbar doch eine einmalige Erfahrung sein kann.

    So zweifelhaft man das Leben der Betty auch betrachten mag, man verachtet sie nicht. Doch erst als sie es im wahrsten Sinne des Wortes zu weit treibt, beschließt man für sich als Hörer, dass der Geschichte ein Ende gesetzt werden muss. Die Begegnung zweier Frauen, die unterschiedlicher nicht sein können, findet zwar ihre Gemeinsamkeit, aber auch das bittere Ende einer Freundschaft.

     

    Christian Redl verpasst der Geschichte einen wundervollen Ton.

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    Cover des Buches Mondays for Future9783867746441

    Bewertung zu "Mondays for Future" von Claudia Kemfert

    Mondays for Future
    kassandra1010vor einem Monat
    Kurzmeinung: Was tun mit den ganzen Protokollen und den Klimazielen? Loslegen!
    Was tun? Die entscheidenden Fragen und Antworten.

    Passend zu Fridays for Future finden wir hier eine gezielte Anleitung, wie wir unsere Wünsche und Anregungen nunmehr auch final umsetzen können.

     

    Kemfert stellt zielgerichtet am Anfang die Frage, wie das eigentlich mal alles anfing. Gerade hier finde ich als Leser es sehr interessant, dass gerade für die jungen Leser die Ziele der Klimakonferenz, die Hintergründe und ihre Macher sehr konkretisiert werden.

     

    Gleichbedeutend mit dem Klimawandel und deren Anerkenntnis müssen wir uns aber auch die Frage stellen, wie wir mit Leugnern im Kleinen und im ganz Großen derzeit umgehen und in Zukunft umgehen müssen. Handeln ist nach wie vor angesagt.

     

    Im Abschnitt „Demos, Demokratie, Diktatur“ wird schnell deutlich, dass uns andere Nationen und Länder bei weitem voraus sind. Natürlich immer vorausgesetzt, dass wir aktuell noch in einer Demokratie leben, gibt es doch ausreichend Handlungsbedarf.

     

    Übergeleitet in den nächsten Abschnitt treffen wir auf Lobbyisten, unsere Industrie und irgendwie als Verbraucher natürlich auch auf uns selbst. Ob der Green New Deal die finale Lösung wird, wird für uns alle zum Meisterstück werden.

     

    Besonders interessant fand ich das Kapitel über Lobbyismus und deren Arbeit in den Parteien und einzelnen Verbänden. Stichhaltige und wirklich neutral recherchierte Unterlagen zum Einarbeiten in ein Sachthema sind wirklich schwer zu erhalten.

     

    Hinaus läuft wie immer alles auf einen Vertrag, dem man als Nation mehr schlecht als recht einhalten kann oder will. Diverse Präambeln, zig Protokolle und keine Kontrolle? Kemfert zeigt hier einen klaren Weg dagegen auf.

     

    Weiter geht es dann mit den finalen Zielen und wie wir diese gemeinsam auch in noch so unterschiedlichsten Formen und Wegen auch verfolgen können. Ganz frei von Widersprüchen, den finanziellen Anreizen sowie die Kostenfrage werden hier gestellt und auch beantwortet.

     

    Für mich entscheidend waren die 53 Punkte, um sich selbst zu optimieren und wieder sich auf das wahre Ziel zu konzentrieren.

     

    Mit Mondays for Future hat Claudia Kemfert einen passenden Ratgeber geliefert, für all diejenigen, die motiviert demonstrieren, diskutieren und dann doch eine Handhabe zur gezielten Umsetzung brauchen. Besonders lobenswert sind die zahlreichen Verweise auf Studien, Sachberichte und Texte, die es einem sehr leicht machen, auch mal genauer nachzulesen um tiefere Einblicke in die doch oft so schwierigen Themen zu finden.

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