katzekatzekatze

  • Mitglied seit 25.07.2013
  • 60 Bücher
  • 61 Rezensionen
  • 61 Bewertungen (Ø 2.75)

Rezensionen und Bewertungen

Filtern:
  • 5 Sterne11
  • 4 Sterne10
  • 3 Sterne8
  • 2 Sterne17
  • 1 Stern15
  • Sortieren:
    Cover des Buches Caesar (ISBN: 9783453470866)

    Bewertung zu "Caesar" von Gisbert Haefs

    Caesar
    katzekatzekatzevor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Wenn ich ein Geschichtsbuch lesen will, dann lese ich ein Geschichtsbuch.
    Rezension zu "Caesar"

    Ehrlich gesagt finde ich das  Buch überhaupt nicht gut. Der Schreibstil mutet an Stellen, an denen es so gar nicht passt viel zu überkandidelt an.

    Dann passiert ca. drei Viertel des Buches überhaupt nichts und es dauert gefühlt mehr als die Hälfte des Buches, bis Caesar überhaupt mal auftaucht.

    Was übelst genervt hat, dass ständig Zwischenkapitel eingeschoben waren, die sich viel zu lang und zu ausführlich mit jeder damals ranghohen Person beschäftigt hat. (zB Cicero, Cato, Sulla etc.) Das nahm viel zu viel Raum ein und war irgendwann nur noch langweilig. Es las sich wie Wikipediaeinträge, die in einem Buch standen. Das Bisschen Handlung, das dazwischen noch vorkam war derart langweilig, dass ich irgendwann aufgehört habe zu lesen. Jedesmal wenn es spannend oder interessant wurde, hat der Autor zusammengefasst und ist zur nächsten Szene gesprungen.

    Wenn ich ein Buch lese, das den klanghaften Titel "Caesar" trägt, dann will ich von blutigen Schlachten, politischen Intrigen, einem pulsierenden Rom und erotischen Affähren lesen und keine langweiligen Zusammenfassungen.

    Das Buch lohnt sich echt nicht, sorry.

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    Cover des Buches Der Ruf des Falken (ISBN: 9783548255194)

    Bewertung zu "Der Ruf des Falken" von Brigitte Blobel

    Der Ruf des Falken
    katzekatzekatzevor 2 Jahren
    Rezension zu "Der Ruf des Falken"

    Nadine Malten ist eine taffe Journalistin, die sich in einer Männer dominierten Firma gegen ihre männlichen Kollegen behaupten - und das schafft sie, indem sie sich ein heißbegehrtes Interview angelt - das mit dem  berühmten Scheich Zayed.


    Nach einigen Wiedrigkeiten fliegt sie nach Quam al Hashid, dem Reich Zayeds. Und taucht in eine völlig fremde und faszinierende Welt ein. 
    Schon bald muss sie erkennen, wie hart es die Frauen in dieser Welt haben und die anders und augenscheinlich auch großzügig die hierige Kultur ist.
    Wir müsse die hälfte des Buches warten, ehe Nadine endlich zu Scheich Zayed gelangt, das macht aber nichts, da der flüssige Schreibstil einen darüber hinwegtröstet.
    Einen ersten Dämpfer bekommt die Story, als Nadine schließlich eine Affähre mit dem Scheich eingeht und das Bild der taffen unabhängigen Frau, als das man sie anfangs wahrgenommen hat ein wenig bröckelt. Es ist unprofessionell und vermittelt den Eindruck, dass es nur ein bisschen Mystik und Akzent braucht, damit eine Frau die beine breit macht. Auch benimmt sie sich hin- und wieder journalistisch sehr unprofessionell mit ihrer großen Klappe und leistet sich gegen Ende des Romans einen Fauxpas, der sie beinahe ihre Freiheit kostet...

    Insgesamt habe ich dieses Buch jedoch sehr gerne gelesen. Es ist spannend und hat keine Längen und vor allem vermittelt es ein recht realistisches Bild der arabischen Kultur mit all ihren Licht- und Schattenseiten.

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    Cover des Buches Das Lazaruskind (ISBN: 9783442446780)

    Bewertung zu "Das Lazaruskind" von Robert Mawson

    Das Lazaruskind
    katzekatzekatzevor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Sehr feinsinnig und irgendwie mal was ganz anderes... faszinierend...
    Rezension zu "Das Lazarus Kind"

    Ben muss den tragischen Autounfall seiner Schwester Frankie mit ansehen. Frankie liegt daraufhin rettungslos im Koma, Ben ist zutiefst traumatisiert. Da kann nur noch eine ganz besondere Spezialistin helfen...


    Zuerst möchte ich das Buch auf seine zwischenmenschliche Komponente loben. Der Autor greift wirklich feinsinnig die Tragik und die Konflikte auf, die nach so einem Unfall auftreten können, wenn ein Kind plötzlich im Koma liegt. Das kann eine Familie zerrütten und das hat der Autor hier wirklich mit aller zwischenmenschlichen Kompetenz und großem Einfühlungsvermögen dargestellt.
    Die Geschichte liest sich gut, ist weder zuviel, noch zu wenig.

    Spannend wird es dann als die Familie Kontakt zu Dr. Chase aufnimmt, die sich dem Zurückholen von Kindern aus dem Koma verschrieben hat, für die es keine Hoffnung mehr gibt. Zugegeben, ihre Methoden sind etwas sonderbar und erst gewöhnungsbedürftig, aber wenn man sich darauf einlässt, wird man in eine faszinierende alternative Realität entführt, die einen total mitreißt und mit einem lachenden und einem weinenden Auge zurücklässt.

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    Cover des Buches Rote Sonne, schwarzes Land (ISBN: 9783596192830)

    Bewertung zu "Rote Sonne, schwarzes Land" von Barbara Wood

    Rote Sonne, schwarzes Land
    katzekatzekatzevor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein gelungener Afrikaroman im Stil der Dornenvögel.
    Rezension zu "Rote Sonne, schwarzes Land"

    Eine gewaltige Familiensaga im Stil der Dornenvögel: 


    1919: Die Familie Treverton siedelt nach Kenia aus, eine englische Kolonie. Während Grace Treverton, eine unabhängige Frau, ehemalige Militär Offizierin im ersten Weltkrieg und Ärztin von einem Krankenhaus in der Wildnis träumt, kann sich ihre Schwägerin Rose vorerst nicht mit dem wilden Land anfreunden... und dann ist da noch der Fluch der Medizinfrau Wachera, der die Familie Treverton bis auf den letzten auslöschen soll, weil die ihrem Volk das Land geraubt hat...

    Wir begleiten die Familie Treverton durch mehrere Jahrzehnte und Generationen, durch den harten Aufbau der Kaffeeplantage, langsam aufkeimende Unruhen im Land, das langsam seine Unabhängigkeit von den Kolonialisten fordert inklusive blutigen Rebellionen, durch Liebesdramen (die zwar an sich ein bisschen schnulzig sind, sich aber nicht so unangenehm in den Vordergrund drängen, was ich positiv bewerte), Freundschaften und kenianische Kultur, die die Autorin wirklich sehr anschaulich beschrieben hat. Ich habe dieses doch recht dicke Buch innerhalb von wenigen Tagen verschlungen und es ist wirklich ein angenehmer Zeitvertreib, kann es daher jedem empfehlen :) 

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    Cover des Buches Die Maskentänzerin (ISBN: 9783404146543)

    Bewertung zu "Die Maskentänzerin" von Naomi M. Stokes

    Die Maskentänzerin
    katzekatzekatzevor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Absurd. Langatmig. Enttäuschend.
    Rezension zu "Die Maskentänzerin"

    Das Buch fängt eigentlich mit einer ganz interessanten Vorgeschichte an. Der Ritualmord an einem kleinen Jungen.


    Wer hier jedoch eine spannende Kriminalgeschichte erwartet wird bitterlich enttäuscht. 
    Nach einer Weile merkt man wie der Fall nach und nach in den Hintergrund rückt, weil die Autorin viel zu viele andere Themen noch anspricht. Es wirkt mehr so als hätte sie sich nicht entscheiden können, über was sie eigentlich schreiben will; Einen Mordfall, die Indianische Kultur, Fantasy, eine heiße Liebesgeschichte, ein Wildererkartell. Es ist der Autorin einfach nicht gelungen, die richtige Dosis zu finden und das macht das Buch überladen und unbefriedigend.

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    Cover des Buches Blinder Eifer (ISBN: 9783442457724)

    Bewertung zu "Blinder Eifer" von Martha Grimes

    Blinder Eifer
    katzekatzekatzevor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Sowas von langweilig. Mein erster und letzter Jury Roman. Absolut nicht zu empfehlen, das Buch weiß ja nichtmal selbst, was es sein will.
    So langweilig, dass sogar 100 Seiten eine Qual waren.

    Es ist wirklich selten, dass ich ein Buch nicht zu Ende lese, ehe ich es beurteile, aber das hier war so grottenlangweilig, dass alles einfach nur eine Qual war. 


    Gleich zu Beginn wird man in einen Haufen von Leuten geworfen, die darüber wetteifern, was für Leute in ein neues Haus einziehen, wenn ich das richtig verstanden habe (?). Viel zu viele Charaktere auf einem Haufen, es ist schwierig, den Hauptcharakter irgendwie zu greifen und es geht so halt auch weiter... die Geschichte suppt so lahm und verwirrend vor sich hin, dass ich schlicht und ergreifend keinen Bock mehr hatte und das Buch nach ca. 150 Seiten endgültig weggelegt habe.

    Tut euch einen Gefallen und lasst es bleiben, es ist einfach nur verschwendete Zeit.

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    Cover des Buches Ein Regenschirm für diesen Tag (ISBN: 9783423130721)

    Bewertung zu "Ein Regenschirm für diesen Tag" von Wilhelm Genazino

    Ein Regenschirm für diesen Tag
    katzekatzekatzevor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Liest sich wie ein trockenmüder Abklatsch des Steppenwolfes. Nur mit wesentlich weniger Finesse und wesentlich mehr Langeweile.
    Rezension "Ein Regenschirm für diesen Tag"

    Ich habe im Grunde mit meiner Kurzmeinung schon alles gesagt.

    Dieses Buch macht einen auf melancholischen Lebenssinnsucher, scheitert damit aber kläglich meiner Meinung nach. Dasselbe gabs im Steppenwolf schon und zwar wesentlich ergreifender und mitreißender und mit wesentlich mehr stilistischer Finesse.
    In diesem Buch begleitet man einen vom Leben angeödeten Mittvierziger durch seinen trockenen trostlosen Alltag, der hin und wieder durch Begegnungen mit Frauen aufgelockert wird, die aber genauso gesichts- und farblos bleiben wie der Protagonist selbst.
    Dieses Buch ist einfach durchgehend deprimierend und trostlos und wenn man gerade ein psychisches Leiden durchlebt, sollte man tunlichst die Finger von diesem Buch lassen, da es einen sonst unter Umständen noch mehr herunterzieht. Die wenigen stilistisch und storytechnisch interessanten Momente kann man an einer halben Hand abzählen.
    Dieses Buch ist wirklich nicht das schrifstellerisch brilliante Werk als das es gehandelt wird und ich kann nur jedem davon abraten, wenn man sich nicht durch 170 Seiten langweilen oder Suizidgedanken bekommen will von dieser ganzen Trostlosigkeit.

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    Cover des Buches Rotes Meer (ISBN: 9783548284569)

    Bewertung zu "Rotes Meer" von Åke Edwardson

    Rotes Meer
    katzekatzekatzevor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Wie leicht man sich doch von Phrasen wie "Wichtiger Autor der Schwedischen Literatur" usw. täuschen lässt.... Enttäuschung triffts eher.
    Rezension "Rotes Meer"

    Kommissar Erik Winter hat in einem Dreier Mordfall zu Ermitteln - der einzige Zeuge, ein Junge, nicht wirklich greifbar.


    Nun, was mir überraschend positiv ins Auge fällt ist der ungewöhnliche, stellenweise leicht "hingeschmierte", flapsige Schreibstil, der die Eindrücke von Menschen und inneren Monologe imitiert, ohne ihnen direkt eine Form zu geben. Es ist vom Schreibstil wirklich etwas, das sich abhebt, das kann ich nicht bestreiten.

    Leider war es das auch schon. Im kompletten Buch passiert eigentlich so gut wie gar nichts. Und ich meine wirklich nichts. Es baut sich kein Spannungsbogen auf, keine interessante Ermittlungsarbeit, nur Befragungen, die sich tausendmal wiederholen und ich habe ehrlich gesagt nicht den Eindruck, dass der Autor begriffen hat, wie man einen Krimi richtig aufbaut.

    Die nächste Enttäuschung war, wie unglaublich blass alle Charaktere geblieben sind  - von Erik Winter hin bis zu den wichtigen Schlüsselfiguren. Ich konnte zu keinem von ihnen irgendeinen Bezug aufbauen.
    Es war als blieben sie alle im Nebel während ich das Buch gelesen hab, weshalb ich es als ich fertig war mit einem Gefühl von Befremdung und Enttäuschung zur Seite gelegt habe.

    Ich kann keine Empfehlung für dieses Buch aussprechen, wirklich nicht. Es ist einfach nur todlangweilig

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    Cover des Buches Das Haus der Schwestern (ISBN: 9783442375349)

    Bewertung zu "Das Haus der Schwestern" von Charlotte Link

    Das Haus der Schwestern
    katzekatzekatzevor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ich habe es einfach nur verschlungen innerhalb von eineinhalb Tagen.
    Rezension "Das Haus der Schwestern"

    Nachdem mich damals "Der fremde Gast" nicht so überzeugen konnte, tut es dieses Buch umso mehr.


    Es erzählt die Geschichte einer starken Frau - Frances Gray - die ihrer Zeit voraus war. Geboren Ende des 19. Jahrhunderts in eine gut situierte Familie mit alten Werten und einer kleinen Schwester, die der Sonnenschein aller ist, geht sie ihren eigenen Weg. Schlägt eine Heirat aus, geht nach London und gerät mitten hinein in die Suffragettenbewegung, geht durchs Gefängnis, Widerstand, hinter der Front als Schwesternhelferin im ersten Weltkrieg und Depressionen und findet sich nach und nach selbst. Sogar der Bruch mit dem Vater bringt sie nicht von ihrem Weg ab und dann gibt es natürlich noch einen Mann, zu dem sie über ein halbes Jahrhundert etwas ganz Besonderes verbindet...

    Ich mag das Buch wirklich sehr. Gerade die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts ist so unruhig, vor allem durch die zwei Weltkriege, wirtschaftliche Depression und dem Kampf der Frau für Unabhängigkeit.
    Frances ist eine unglaublich starke Protagonistin mit Ecken und Kanten und gerade das macht sie so sympathisch. Sie behauptet sich, sich selbst und anderen gegenüber, die ihren Weg kreuzen und bewahrt sich während der ganzen Zeit Integrität und Unabhängigkeit.

    Das Buch ist sehr spannend geschrieben - hin- und wieder verirrt sich eine kleine Länge hinein, aber nicht so dass es besonders störend wäre. Was mir besonders gut gefällt ist, dass dieses Buch ohne eine melodramatische Liebesgeschichte auskommt - die Liebesgeschichte hält sich dezent im Hintergrund und fließt genau richtig portioniert in die Story mit ein.

    Das Ende ist spannend, aber leider auch ein bisschen vorhersehbar, deshalb insgesamt nur vier Sterne anstatt fünf.

    Aber es lohnt sich aufjedenfall :)

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    Cover des Buches Am Strand von Miramar (ISBN: 9783720520003)

    Bewertung zu "Am Strand von Miramar" von Richard Bode

    Am Strand von Miramar
    katzekatzekatzevor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein Buch für jeden, der auf der Suche nach sich selbst ist. Es hat mich selbst in meiner tiefen Depression gefunden.
    Rezensuion "Am Strand von Miramar"

    Am Strand von Miramar hat mich tief bewegt. Es ist so rührend ehrlich und bodenständig und kommt dabei ganz ohne Melodramatik, überspitzte Metaphern oder übertrieben verworrene Sätze aus. Ich will eigentlich gar nicht so viel davon erzählen, da ich mit diesem Buch rundum zufrieden bin als Leser.
    Ich kann es wirklich nur jedem Menschen nahelegen, der sich verloren fühlt und auf der Suche nach sich selbst ist. Es tröstet. Mir jedenfalls hat es sehr gut getan, es zu lesen.

    Kommentieren0
    0
    Teilen

    Über mich

    • 30.03.1987

    Lieblingsgenres

    Gedichte und Dramen, Klassiker, Historische Romane, Fantasy, Erotische Literatur, Humor, Romane

    Mitgliedschaft

    Freunde

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks