kingofmusic

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    Cover des Buches Unser Vater (ISBN: 9783351038427)

    Bewertung zu "Unser Vater" von Gabriele Gysi

    Unser Vater
    kingofmusicvor 21 Stunden
    Kurzmeinung: Kurzweilig und informativ!
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    Cover des Buches Aufzeichnungen eines Serienmörders (ISBN: 9783944751221)

    Bewertung zu "Aufzeichnungen eines Serienmörders" von Young-ha Kim

    Aufzeichnungen eines Serienmörders
    kingofmusicvor 3 Tagen
    Kurzmeinung: Spannend und philosophisch bis zum Schluss - mit überraschenden Wendungen. Bietet auf wenigen Seiten viel Inhalt!
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    Cover des Buches Kostbare Tage (ISBN: 9783257071252)

    Bewertung zu "Kostbare Tage" von Kent Haruf

    Kostbare Tage
    kingofmusicvor 3 Tagen
    Kurzmeinung: Großartig! Ich habe noch nie eine respektvollere literarische Bearbeitung des Todes eines geliebten Menschen gelesen! Ein Jahreshighlight!
    TOP 5-Kandidat 2020

    „Wir brauchen viele Jahre, bis wir verstehen, wie kostbar Augenblicke sein können.“ (Ernst Ferstl)

    „Als sie nach Hause kamen, ging die Sonne gerade unter, und die Luft kühlte allmählich aus.“ (S. 8)


    Ja, es ist ungewöhnlich, eine Rezension mit zwei Zitaten zu starten. Aber bei besonderen Büchern darf man auch die Pfade der Norm (kurzzeitig) verlassen. So ein besonderes Buch ist „Kostbare Tage“ von Kent Haruf. Es war mein erster Ausflug in den fiktiven Ort Holt, aber es ist klar, dass es nicht bei diesem einen Ausflug bleibt – zu sehr hat mich Kent Haruf mit seiner Geschichte um Dad Lewis berührt.


    Dad Lewis, Besitzer eines Eisenwarenhandels in Holt, hat Krebs im Endstadium und nur noch kurze Zeit zu leben. Somit ist klar, dass die Lektüre keine leichte ist. Und doch: Kent Haruf drückt nicht mit Absicht auf die Tränendrüse. Wenn man Tränen vergießt, dann höchstens, weil er so einfühlsam, so empathisch und so voller Respekt von dem schreibt, was uns alle erwartet: dem Tod. Er tabuisiert ihn nicht, er holt ihn mitten ins Leben, fordert uns (die Leser*innen) auf, die kleinen Augenblicke (mögen sie noch so „unscheinbar“ im Augenblick ihres Erlebens zu sein) zu genießen, um dann (am Ende) mit sich und der Welt im Reinen gehen zu können.


    Kent Haruf erzählt uns in „Kostbare Tage“ von Trauer, Verlust, offenen Rechnungen, aber auch von Liebe und (später) Anerkennung – von dem was zählt, wenn du alleine bist, wenn du jemanden brauchst, der dich auffängt.


    Und er erzählt von Dingen wie dem ersten Fahrrad, dem gemeinsamen Baden von vier Generationen Frauen – jede mit den körperlichen Kennzeichen des entsprechenden Alters „gesegnet“; dabei umschifft er aber geschickt mit empathischen Worten Kitsch und billige Phrasen. Hier zeigt er wahre Schreibkunst!


    Es gibt noch so viel, was in diesen 345 Seiten passiert, aber statt diese Rezension episch auszubreiten, hier nur noch die Empfehlung: lest „Kostbare Tage“ und hütet diesen Schatz.


    Glasklare Empfehlung und 5*!


    „Draußen vor dem Schlafzimmer wurde es plötzlich dunkel, eine Wolke zog vorbei, und dann fing es an zu regnen. Der Regen prasselte nieder. Als wäre plötzlich ein dunkler Vorhang gefallen.“ (S. 325)


    ©kingofmusic

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    Cover des Buches Staub zu Staub (ISBN: 9783328104995)

    Bewertung zu "Staub zu Staub" von Felix Weber

    Staub zu Staub
    kingofmusicvor 7 Tagen
    Kurzmeinung: Hallt lange nach.
    Hallt lange nach

    „Mysteriöser Tod im katholischen Kinderheim im Nachkriegsholland“ – spannend, dachte ich und nahm an einer Leserunde zu „Staub zu Staub“ von Felix Weber (Pseudonym eines holländischen Thrillerautors) teil.


    Nun, spannend war es definitiv. Für Hardcore-Krimileser (zu denen ich definitiv NICHT gehöre) kam die Spannung und die Krimihandlung vielleicht ein wenig zu kurz. Aber die Frage ist eh: Wo fängt Spannung an und wo hört ein Krimi auf? Da wird jede*r eine eigene Definition finden – und das ist auch gut so. Diversität regt die Diskussion an.


    Als an Siem Coburg, ein ehemaliger und abgehalfterter Widerstandskämpfer in Holland, die Bitte herangetragen wird, den mysteriösen Tod des Enkels eines ihm bekannten Bauern zu klären, ahnt er (und die geneigte Leserschaft) noch nicht, worauf er sich da einlässt…


    Siem und die Leser*innen tauchen immer mehr in die/ seine (nahe) Vergangenheit ein. Dabei erfährt die geneigte Leserschaft einiges über den holländischen Widerstandskampf gegen den Naziterror; ein düsteres Kapitel – ebenso wie über die (durchaus kriminellen) Machenschaften des Abtes in dem katholischen Kinderheim, in dem Siem als Reporter getarnt „ermittelt“. Auch erfahren die Leserinnen und Leser aus dem (fiktiven) Tagebuch eines Klosterbruders über dessen Einsatz im Ersten Weltkrieg und die daraus resultierenden traumatischen und psychischen Störungen. Diese Tagebucheinträge sind dermaßen bildlich geschrieben, dass ich beim Lesen eine ziemlich dicke Gänsehaut bekommen habe.


    Noch eindringlicher waren (und sind) für mich jedoch die Schilderungen rund um die teilweise unmenschliche Behandlung der Kinder in dem katholischen Kloster. Leider gab es diese Behandlung nicht nur in katholischen, sondern auch in evangelischen Einrichtungen…


    Siem Coburg ist ein Charakter, der einem nicht automatisch sympathisch ist, der einen aber trotzdem nicht „kalt“ lässt. So pendelt man als Leser*in zwischen Akzeptanz und Kopfschütteln für sein Handeln während und nach dem Krieg.


    Im Anhang des Buches erfährt die geneigte Leserschaft dann noch etwas über die realen „Hintergründe“ der Story; ebenso gibt es ein mehrseitiges Glossar mit näheren Informationen zu in der Handlung vorkommenden Begrifflichkeiten und Personen.


    Die zunächst verwirrenden Zeitsprünge in der Handlung sind zwar bis zum Ende zugegen, aber ich habe mich irgendwann daran gewöhnt und konnte sie gut einordnen.


    Da ich nicht mit besonderen bzw. keinen Ansprüchen an das Buch herangegangen bin und ich weder richtig enttäuscht noch komplett begeistert bin, ich aber trotzdem weiterhin über das Buch und den Inhalt nachdenken muss, öffne ich das Rezensionssternesäckchen, entlasse 4 von ihnen in die Freiheit und gebe somit eine Leseempfehlung ab.


    ©kingofmusic

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    Cover des Buches Der Alleinunterhalter (ISBN: 9783442724307)

    Bewertung zu "Der Alleinunterhalter" von Lars Saabye Christensen

    Der Alleinunterhalter
    kingofmusicvor 16 Tagen
    Kurzmeinung: Der Alleinunterhalter konnte mich leider nur eingeschränkt mit wenigen Sätzen unterhalten. Der Aha-Effekt fehlt bis zum Schluss. Schade.
    Ein Alleinunterhalter, der nicht unterhält

    Es war einmal – so beginnen bekanntermaßen Märchen :-). Aber man kann auch Rezensionen so beginnen. Zurück auf „Anfang“.


    Es war einmal ein Buch mit dem Titel „Der Alleinunterhalter“; geschrieben von dem norwegischen Autor Lars Saabye Christensen. Dieses Buch lag einsam auf einem Büchertisch mit Mängel-Exemplaren und schrie laut „Befreie mich von der Einsamkeit!“ Nun denn, einem verzweifelten Buch soll man helfen – und so ward es gekauft und auf dem nicht geringen SuB abgelegt, wo es sich geraume Zeit mit seinen Kolleginnen und Kollegen unterhalten konnte.


    Dem roten Werbeaufkleber von Brigitte „Ein prächtiger Unterhaltungsroman“ schenkte ich damals ob des Covers mit einem über dem Abgrund hängenden Klavier keine Beachtung. Hätte ich es mal getan…Sei´s drum.


    Im Rahmen einer Challenge und zwecks Austausch in einer Leserunde befreite ich es nun aus seiner misslichen Lage.


    Das Ende des Märchens? Ich habe das Buch nicht VERSTANDEN. Es stellte sich während der Lektüre der 319 Seiten keinerlei „Aha-Effekt“ ein, der es mir ermöglicht hätte zu sagen „Es macht Spaß, das zu lesen.“ Im Gegenteil. Es gab nur eine geringe Anzahl an Sätzen, die mich vermuten ließen „Es kommt noch was.“ Aber es kam nichts.


    Mir ist keine der Figuren – sei es Jonatan Griff (der titelgebende Alleinunterhalter, der gezwungen wird, den unsäglichen „Ententanz“ zu spielen und statt auf einem Klavier auf einem Synthesizer klimpert) oder der Hotelbesitzer Alfons Abelsen, der für seinen neuen Angestellten ziemlich fragwürdige und hier ob ihres expliziten Ausdrucks nicht für wünschens- und somit erwähnenswert befundene Bezeichnungen übrig hat, noch Pfarrer Nächster (…) oder sonst einer der Dorfbewohner und schon gar nicht die deutschen Hotelgäste Rosalinde und Helmut - in irgendeiner Art und Weise sympathisch geworden.


    Wie gesagt: es gibt ein paar tolle Sätze in dem Buch; hätte man sie zusammengefasst, wäre vielleicht eine Kurzgeschichte bei rausgekommen, die mir evtl. gefallen würde.


    So muss ich leider sagen, hat es der Alleinunterhalter leider nicht geschafft mich zu unterhalten; der Austausch in der Leserunde gibt mir mehr als das ganze Buch. Und das will schon was heißen…


    2* für den ersten „richtigen“ Rohrkrepierer in diesem Jahr.


    ©kingofmusic

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    Cover des Buches Sahara (ISBN: 9783803127167)

    Bewertung zu "Sahara" von Ralph A. Austen

    Sahara
    kingofmusicvor 18 Tagen
    Kurzmeinung: Durchaus interessant, aber teilweise trocken wie die äh - titelgebende Sahara :-).
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    Cover des Buches Nach der Flut das Feuer (ISBN: 9783423281812)

    Bewertung zu "Nach der Flut das Feuer" von James Baldwin

    Nach der Flut das Feuer
    kingofmusicvor 23 Tagen
    Kurzmeinung: Beeindruckendes Manifest gegen Rassismus!
    Kommentare: 6
    Cover des Buches Reisen mit dem Traktor (ISBN: 9783743985780)

    Bewertung zu "Reisen mit dem Traktor" von Diethard Dr. Friedrich

    Reisen mit dem Traktor
    kingofmusicvor 25 Tagen
    Kurzmeinung: Wenn einer eine (mehrere) Reisen tut, kann er noch lange nicht erzählen...Nun weiß ich ein wenig über die Geschichte der Fordson Traktoren.
    Kommentare: 2
    Cover des Buches Der Grüne Planet (ISBN: 9783948675158)

    Bewertung zu "Der Grüne Planet" von Hans Jürgen Kugler

    Der Grüne Planet
    kingofmusicvor einem Monat
    Kurzmeinung: Nette Anthologie zu einem wichtigen Thema mit einigen Highlights!
    Nette Anthologie zu einem stets aktuellen Thema

    Im Rahmen einer Leserunde durfte ich die beim Hirnkost-Verlag herausgegebene Anthologie „Der grüne Planet“ lesen.


    Darin versammelt sind Geschichten, die sich – der Titel legt es nahe – um unsere Mutter Erde, deren Zerstörung etc. drehen.


    Es sind Geschichten, die (teilweise) ein recht apokalyptisches Bild davon zeichnen, was in Jahrzehnten bzw. Jahrhunderten passiert sein wird, wenn wir nicht anfangen, (erfolgreich) dagegen zu wirken. Immerhin wird Greta Thunberg in der ein oder anderen Geschichte verewigt, die zumindest dafür gesorgt hat, dass die Jugend (wieder) auf die Straße geht – hoffen wir für sie, dass sie mit „Fridays for future“ in irgendeiner Art und Weise Erfolg haben werden; sonst wird’s düster. Davon zeugen einige der Geschichten.


    Dann gibt es aber auch Geschichten, die eher „leicht“ und „romantisch“ daherkommen; ein Beispiel hierfür ist „Der Traum“ der Autorin Marianne Labisch. Darin geht es um einen Großvater, der seiner 6-jährigen Enkelin einen Traum erfüllt, indem er es mittels einer Schneelanze kurzzeitig schneien lässt – echter Schnee ist längst „ausverkauft“ :-). Das ist nur eins der Highlights in dieser Anthologie. Ein weiteres Kleinod ist der Beitrag namens „Das vegetarchische Manifest“ von Hans Jürgen Kugler.


    Daneben gibt es aber auch Geschichten, mit denen ich gar nichts anfangen konnte; das liegt aber in der Natur der Sache, dass in einer 23 Geschichten umfassenden Anthologie nicht nur Highlights enthalten sein können. Außerdem ist das immer persönliche Geschmackssache und somit subjektiv.


    Nicht unerwähnt bleiben sollen an dieser Stelle die zu jeder Geschichte gehörenden Illustrationen; da ich das E-Book gelesen habe, konnte ich jetzt nicht alle Bilder en detail erkennen; sie spiegeln aber immer die jeweilige Geschichte wider. Ein abschließendes Urteil dazu bilde ich mir erst, wenn ich mir die gedruckte Version dieser Anthologie gekauft habe, wozu ich jeden ermutigen möchte, der sich überlegt, diese Anthologie anzuschaffen, da 2,- € pro verkauften Buch an „Scientists for future“ gehen.


    Abschließen möchte ich diese Rezension mit einem Zitat aus „Morenga“ von Uwe Timm, dass ich äußerst passend zum Thema finde:


    „Vielleicht wird es einmal selbstverständlich, jeder Kreatur zu helfen und ebenso den Bäumen, Büschen und Blumen, ja sogar der Erde, der Landschaft.“ (Uwe Timm – Morenga, S. 407)


    Alles in Allem ist diese Anthologie eine „runde Sache“ und ich vergebe gerne 4* mit einer Leseempfehlung.


    ©kingofmusic

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    Cover des Buches Morenga (ISBN: 9783423147613)

    Bewertung zu "Morenga" von Uwe Timm

    Morenga
    kingofmusicvor einem Monat
    Kurzmeinung: Antikolonialistisch geprägte Mischung aus historischen und fiktiven Episoden. Anspruchsvolle Literatur, die nicht immer leicht zu lesen ist.
    Ein dunkles Kapitel deutscher Kolonialgeschichte

    „Vielleicht wird es einmal selbstverständlich, jeder Kreatur zu helfen und ebenso den Bäumen, Büschen und Blumen, ja sogar der Erde, der Landschaft.“ (S. 407)


    Obiges Zitat ist nur einer von vielen bemerkenswerten Sätzen in Uwe Timm´s erstmals 1978 erschienenen und nun wieder neu aufgelegten Romans „Morenga“. Wobei die Kategorisierung „Roman“ hier nur bedingt „greift“ – ist das Buch doch eher eine Mischung aus historisch verbürgten Tatsachenberichten und eines fiktiven Handlungsstrangs um den Oberveterinär Johannes Gottschalk aus Hamburg, der sich im September 1904 von Hamburg aus nach Deutsch-Südwestafrika aufmacht, um die dort ansässigen deutschen Truppen gegen die Aufständischen Herero und Nama zu unterstützen und sich um die erbeuteten Tiere zu kümmern.


    Doch schon zu Beginn wird klar, dass Timm mit der Person des Johannes Gottschalk eine Person „gestrickt“ hat, die dazu bestimmt ist, seine (also Timm´s) antikolonialistisch geprägten Thesen zu „verbreiten“. So lässt er Gottschalk immer mehr an seinem und dem Tun der deutschen Kolonialherren zweifeln und schließlich seinen Dienst quittieren. Dabei legt Uwe Timm keinen Wert auf plakative Statements, sondern platziert seine Meinung „zwischen den Zeilen“ und überlässt es den Leser*innen, diese für sich zu bewerten – sehr geschickt :-).


    Zwischen den Abschnitten über Gottschalk gewährt Timm den Leser*innen immer wieder einen tiefen Einblick in die afrikanische Geschichte oder berichtet aus Originalquellen der deutschen Truppen. Diese „Gefechtsberichte“ sind teilweise etwas ermüdend und bestimmt nicht für jede*n interessant. Wer sich hingegen für Militärgeschichte interessiert, wird diese Abschnitte mit großem Interesse lesen. Hingegen ist die „Landeskunde“ äußerst interessant und lehrreich. Es lässt sich leider nicht immer ganz erkennen, wo die Grenze zwischen Realität und Fiktion verläuft – da wären unterschiedliche Schriftarten oder eine genaue Kennzeichnung sicher sinnvoll gewesen. Aber Timm wollte wahrscheinlich bewusst alles „aus einem Guss“ erscheinen lassen. Und so muss die geneigte Leserschaft öfter mal in das neumodische Lexikon mit dem Anfangsbuchstaben „W“ gucken, ob das, was gerade erzählt wurde, wahr oder fiktiv ist.


    Somit ist „Morenga“ definitiv keine „mal so nebenbei ein Buch lesen“-Lektüre, sondern höchst anspruchsvoll.


    Der titelgebende Morenga (einer der Anführer der Herero) kommt entgegen der Vermutung, dass es hauptsächlich um IHN geht, nur selten im gesamten Buch zum Zuge, was merkwürdig anmutet, aber im Nachgang für mich nicht weiter tragisch ist; schließlich wollte Timm kein biografisches Heldenepos schreiben, sondern auf die Missstände der deutschen Kolonialpolitik aufmerksam machen. Das ist ihm in meinen Augen zu 100% gelungen.


    Auch wenn die Lektüre von „Morenga“ alles andere als einfach war, habe ich das Buch mit stetig wachsender Begeisterung gelesen und werde mir einzelne Passagen wohl auch zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal „zu Gemüte führen“.


    Klare Leseempfehlung und 5*.


    ©kingofmusic

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