kruemelmonster798

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    Cover des Buches Socke und Sophie – Pferdesprache leicht gemacht (ISBN: 9783423763257)

    Bewertung zu "Socke und Sophie – Pferdesprache leicht gemacht" von Juli Zeh

    Socke und Sophie – Pferdesprache leicht gemacht
    kruemelmonster798vor 20 Stunden
    Kurzmeinung: Selbst mehrjährige Pferdemädchen (und natürlich Jungs) können hier noch etwas lernen; wunderbare Kombination aus Pferdewissen und Geschichte
    Selbst mehrjährige Pferdemädchen und Jungs können hier noch etwas lernen

    Was für ein wunderschönes Buch! Wir sind richtig, richtig begeistert.


    Warum geht es?
    Sophie liebt das Reiten und Pferde. Ihre Familie kann das gar nicht verstehen, dort schlägt das Herz ansonsten eindeutig für Fußball. Doch Sophie verbringt jede freie Minute im Reitstall.
    Hier bekommt sie die Aufgabe, sich um ein "Problempferd" zu kümmern - und das muss sie einfach gut hinbekommen, denn sonst sieht es schlecht aus für Socke (dem Pony).

    Eine spannende und herzergreifende Geschichte ist das. Das besondere daran aber ist, dass es immer abwechselnd aus Sicht von Sophie, dem Pferdemädchen und Socke, dem Pony erzählt wird. Jeweils aus der Ich-Perspektive, so dass man sich den Beiden ganz nah fühlt. Total schön auch die Illustrationen von Flix; zu Beginn eines jeden Kapitels ist jeweils Sophie oder Socke gezeichnet, so dass man immer gleich weiß, wer gerade dran ist mit Erzählen.
    Gerade die Pferdeperspektive war ganz toll und sehr lehrreich. Man konnte so viel über Pferde lernen - ganz andere Dinge als in unseren sonstigen Pferdebüchern, man erfährt hier, wie man mit Pferden kommuniziert.

    Im Anhang werden dann sogar noch einmal viele Begriffe aus dem Buch ausführlich erklärt, das hat das Buch noch perfekt abgerundet.

    Für uns eine absolut gelungene Kombination aus Pferdewissen, spannender Geschichte und tollen Zeichnungen. Lieblingsbuch <3

    Kommentare: 1
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    Cover des Buches Das Verschwinden der Erde (ISBN: 9783423282581)

    Bewertung zu "Das Verschwinden der Erde" von Julia Phillips

    Das Verschwinden der Erde
    kruemelmonster798vor 3 Tagen
    Kurzmeinung: Völlig anders als erwartet - kein Thriller, trotzdem lesenswert
    Völlig anders als erwartet

    Das Buch wird von dtv auf dem Cover als Roman bezeichnet.
    Allerdings wird auf der Buchrückseite ganz groß „The Los Angeles Review of Books“ mit einem literarischen Thriller zitiert, so dass ich von einem Thriller auf der sibirischen Halbinsel Kamtschatka ausgegangen bin. Die allgemeinere deutsche Verlagseinordnung mit Roman ist aber für mich die richtige Einordnung, das Buch ist kein Thriller.
    Es geht um Frauenschicksale, die Autorin nimmt sich ein Jahr als Handlungszeitraum, konkret die Monate August bis Juli des Folgejahres. Jeden Monat wird der Fokus auf eine andere Frau gelegt, ihr Leben, ihr Leid, ihr Alltag vorgestellt. Die Klammer zwischen den unterschiedlichen Geschichten ist das Verschwinden von zwei Mädchen an einem Augusttag in der Hauptstadt Kamtschatkas, Petropawlowsk. Die anderen Akteurinnen sind mehr oder weniger lose mit diesem Geschehen verbunden.

    Ich habe mich mit dem Buch anfangs schwer getan, weil ich eben von einem Thriller ausgegangen bin und diesen nach dem durchaus in diese Richtung gehenden ersten Kapitel dann vermisst habe.
    Unabhängig von dieser Erwartungshaltung hätte ich mich vermutlich viel besser auf die dann folgende Handlung einlassen können.
    Denn diese ist lesenswert. Sowohl Kamtschatka mit seiner indigenen und russischen Bevölkerung als auch die konkrete Lebenssituation der verschiedenen Frauen nach dem Zerfall der Sowjetunion war interessant und bewegend. Man braucht etwas, bis man sich eingelesen hat, da es sehr viele verschiedene Personen gibt und auch die Namen für mich schwer zu lesen waren. Vorausgestellt war ein Personenregister, an Hand dessen man sich bei der Einordnung orientieren konnte. Das zu lesen hat mich allerdings noch mehr verwirrt, es erschließt sich dann doch alles auch im Lesefluss.
    Gemein ist fast allen Frauen, dass sie übergriffig behandelt werden und keine Träume haben, irgendwie versuchen, durch ihren Alltag zu kommen, insgesamt ist es eine trostlose Grundstimmung im Buch.

    Eine Bewertung fällt mir hier gar nicht so leicht, meine Enttäuschung über das „falsche“ Genre wurde aber nach etwas sacken lassen und die geschlossene Klammer am Ende des Buchs sowie die lesenswerten Frauenschicksale gut kompensiert. Auch der Buchaufbau mit den Monaten und dem Monats-Fokus auf unterschiedliche Personen sowie die immer wieder überraschend auftretenden Verbindungen der mitspielenden Personen haben mir gut gefallen. Vier Sterne.

    Kommentare: 10
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    Cover des Buches Die Hornisse (ISBN: 9783864931512)

    Bewertung zu "Die Hornisse" von Marc Raabe

    Die Hornisse
    kruemelmonster798vor 3 Tagen
    Kurzmeinung: Auch Band 3 war wieder superspannend. Jetzt heißt es wieder warten, bis es weitergeht.
    Familie: Glück und Leid liegen eng zusammen

    Bereits der dritte Band um den LKA-Ermittler Tom Babylon. Mittlerweile ist er verheiratet, stolzer Papa und damit wird doch nun etwas Ruhe eingekehrt sein?
    Weit gefehlt! Der brutale Mord an einem Rockstar verlangt Babylon alles ab und dieser Fall führt weit in die DDR-Vergangenheit zurück.

    Auch hier war der Mix aus aktuellem Fall, Bezüge zu den Vorgängerbänden und die Trauer und Sehnsucht Babylons um seine Schwester wieder sehr gelungen.
    Deshalb sollte man hier auch nicht quer einsteigen, es gibt so viele Bezüge, dass man ohne Vorkenntnisse nicht wirklich das Gesamte sehen kann.
    Ein dickes Bündel an familiären Problemen, die zweifelhafte und doch irgendwie coole Freundschaft zum zwielichtigen Kumpel aus dem Milieu und die Zusammenarbeit mit Psychologin Sita Johanns - ein super abgestimmtes Gesamtkunstwerk.

    Spannend und überraschend wie gewohnt - und inzwischen ebenfalls vertraut, auch hier wieder mit einem ordentlichen Cliffhanger am Ende, der auf baldige Fortsetzung hoffen lässt.

    Kommentare: 2
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    Cover des Buches Ohne Schuld (ISBN: 9783764507381)

    Bewertung zu "Ohne Schuld" von Charlotte Link

    Ohne Schuld
    kruemelmonster798vor 4 Tagen
    Kurzmeinung: Spannend bis zur letzten Seite, emotional und mit einem großartigen Ermittlerteam.
    Muss man durchsuchten

    Kate Linville, neu bei der North Yorkshire Police, hat noch gar nicht richtig angefangen, da schliddert sie schon eher zufällig in einen neuen Fall. Ihr Job bei Scotland Yard hat ihr nie wirklich Anerkennung gebracht und ihr neuer Chef weiß sie endlich zu schätzen. Tja, nur leider wird dieser suspendiert, bevor sie überhaut starten kann.

    Anfangs ist die Handlung schon gleich komplex, es gibt viele Stränge mit vielen Personen und man ist gleich mittendrin und freut sich schon darauf, dass alle Stränge irgendwann zusammenfinden müssen. Es ist übrigens überhaupt kein Problem, quer einzusteigen, das hier ist bereits der dritte Teil der Reihe.

    Ich fand das Buch sehr, sehr spannend. Obwohl die Täterschaft schon früh klar war und ich mich dann fragte, was soll da jetzt noch kommen, konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen. Sonntagstatort schauen? Nein, geht jetzt nicht. Schlafen gehen? Nein, geht jetzt nicht. Und natürlich war es auch nicht so einfach, wie ich es mir dachte.

    Was mir neben dem Spannungsbogen auch noch so gut gefallen hat, war das Thema des Buches, das jetzt zu nennen schon ein Spoiler wäre, deshalb muss ich das lassen. Und dann die Umsetzung dessen, nicht schwarz-weiß gezeichnet sondern die Gabe, dass wir Lesenden verstehen konnten, warum es so kommen konnte und quasi dabei waren und nicht als neutrale Lesende außen vor, das mochte ich sehr. 

    Ich konnte mich in ganz viele der Figuren hineinversetzten, habe mitgelitten und wollte am liebsten mit ihnen sprechen, sie wachrütteln usw. Es waren keine Buchfiguren mehr auf Distanz, sie wirkten so "real".

    Einfach rundum gelungen, so muss für mich ein Krimi sein. Definitiv ein fünf Sterne Lesegenuss.

    Kommentare: 4
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    Cover des Buches Nordstern - Der Ruf der freien Pferde (ISBN: 9783505143557)

    Bewertung zu "Nordstern - Der Ruf der freien Pferde" von Karin Müller

    Nordstern - Der Ruf der freien Pferde
    kruemelmonster798vor 5 Tagen
    Kurzmeinung: Kein klassisches Pferdebuch, das harte Leben in Island kurz nach dem zweiten Weltkrieg sowie Islands mystische Wesen stehen im Vordergrund.
    Viel mehr als ein Pferdebuch

    Ein vielschichtiges Jugendbuch hat Karin Müller hier geschrieben. Es ist so viel mehr als ein Pferdebuch - ich würde sogar sagen, dass die Freundschaft zum Pferd zwar eine wichtige, aber nicht die dominierende Komponente des Buches ist.
    Es geht um Erla und ihre Mutter. Der zweite Weltkrieg ist gerade vorbei und der Hunger in Deutschland groß. Die beiden ergreifen die Chance zur Auswanderung, Island war damals das Ziel von vielen Frauen, die Hoffnung auf ein besseres Leben ohne Hunger.
    Zwar gibt es nun genug zu essen, aber das Leben auf der Insel ist hart und weit weg von jeglichem Komfort.
    Die Alltagsschilderungen waren sehr gelungen, arme Erla, sie ist gerade 14 Jahre alt - also im Alter der Zielgruppe der Buchleserinnen, man kann sich sehr gut in Erla hineinversetzen und leidet mit ihr.
    Erla hat eine besondere Gabe und so lernt sie die magischen Wesen Islands kennen, die Huldus. Sie werden auch das versteckte Volk genannt und Flóki ist einer davon. Immer wenn Erla ihn trifft, kribbelt ihr Körper ganz merkwürdig <3.

    Ein Abenteuer zwischen Alltagsmühen und magischen Momenten beginnt - und dann, mitten im spannendsten Moment - hört das Buch einfach auf! Ich konnte es nicht fassen. Cliffhanger schön und gut, aber einen so fiesen Cliffhanger hatte ich schon lange nicht mehr.

    Man sollte auch wissen, dass "Nordstern" das Prequel zur Romanreihe "Nordlicht" ist, also zwar später geschrieben wurde, aber vor der bereits existierende Reihe spielt und dass im Mai 2021 dann Band 2 zu Nordstern erscheint. Da müsste dann die Auflösung kommen. Trotzdem - mich ärgert das, wenn ein Buch einfach so aufhört und man quasi genötigt wird, Band 2 zu kaufen.
    Eigentlich wäre es ein volles fünf Sterne Buch, die Kombination aus dem Einblick in das damalige Auswandererleben, Islands Natur und die Freundschaft zu den Huldus ist so schön, aber mit dem abrupten Ende bin ich sehr unzufrieden, deshalb ein Stern Abzug.

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    Cover des Buches Wie man seine Eltern erzieht (ISBN: 9783845839431)

    Bewertung zu "Wie man seine Eltern erzieht" von Pete Johnson

    Wie man seine Eltern erzieht
    kruemelmonster798vor 6 Tagen
    Kurzmeinung: Für Fans von Gregs Tagebuch, die sich auch etwas mehr Text zutrauen
    Für Fans von Gregs Tagebuch, die sich auch etwas mehr Text zutrauen

    Zuerst: Das Buch wird für Jungs zwischen 10 und 14 Jahren beworben – das finde ich etwas zu reduziert. Klar, der  Hauptdarsteller Luis ist ein Junge, aber er hat eine coole Freundin und die Themen sind auch völlig unisex – es gibt also keinen Grund, warum Mädchen hier nicht zugreifen sollten.
    Ich würde das Buch für Kinder zwischen neun und zwölf Jahren empfehlen, ich glaube nicht, dass 14-Jährige damit noch viel anfangen können.
     Es ist auch prima für Lesemuffel geeignet,   es liest sich einfach mit der großen Schrift und den lustigen Zeichnungen, aber verlangt schon etwas mehr Leseengagement als Gregs Tagebuch, da es viel mehr Text beinhaltet. Zwar schön großgeschrieben, mit vielen Bildern, aber eben kein Comic.  Dadurch, dass es so lustig ist, aber m. E. trotzdem kein Problem. Es ist quasi der perfekte Übergang von Greg zu „richtigem Textbuch“.

    Nun zum Inhalt.  Ich habe vom Autor bislang „Wie man 13 wird und überlebt“ gelesen und war nur mäßig begeistert, das Buch fand ich nicht besonders witzig und irgendwie seltsam.
    Das war hier jetzt jedoch völlig anders, Luis, der Comedy-Star werden will und seine Freundin sind wirklich komisch, es gibt viel zu lachen.
    Dabei hat die Geschichte durchaus ernste Seiten, denn Luis hat im Buch gar nichts zu lachen. Seine Eltern mutieren nach einem Umzug plötzlich zu Helicopter-Eltern, die nur noch Schule, Schule, Schule und Notenerfolg gelten lassen. Zum Glück lässt Luis sich nicht so leicht unterkriegen – und die Botschaft ist eine sehr schöne - schulische Leistung ist nicht alles und vermeintliche Superduper-Schulen sind vielleicht doch nicht das Gelbe vom Ei, vielleicht ist die ganz normale Schule ums Eck doch eine bessere Wahl…
    Aus Elternsicht allerdings bei notorischen Schul-Faulpelzchen vielleicht trotzdem nicht die ganz ideale Lektüre, denn als Teenie könnte man durchaus ableiten, dass Schule generell überbewertet wird und hätte dann ja noch ein Buch als Beleg („da steht es! Lies!“).

     Das Lesen hat auf jeden Fall viel Spaß gemacht und ich bin schon auf den nächsten Teil gespannt!

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    Cover des Buches Die siebte Zeugin (ISBN: 9783426461945)

    Bewertung zu "Die siebte Zeugin" von Florian Schwiecker

    Die siebte Zeugin
    kruemelmonster798vor 11 Tagen
    Kurzmeinung: Spannend, obwohl der Täter gleich zu Beginn bekannt ist
    Spannend, obwohl doch der Täter gleich zu Beginn bekannt ist

    Eine neue Krimi-Reihe aus Berlin - mit Einblicken ins Justizwesen und in die Gerichtsmedizin, oh ja, gerne.

    Hier arbeiten der Anwalt Rocco Eberhardt und der Rechtsmediziner Dr. Justus Jarmer zusammen, wobei der Rechtsmediziner eine relativ untergeordnete Rolle spielt und die Zusammenarbeit erst langsam wachsen muss.. Größere Teile spielen sich im Gericht und bei der Vorbereitung der Verteidigung durch Rocco Eberhardt ab. Das hat mir gut gefallen, es war einmal ein anderer Blickwinkel. Man kann auch mal in die (hier natürlich fikitive) Denke eines Verteidigers schauen, denn warum verteidigt man einen Mörder?

    Obwohl der Täter gleich zu Beginn fest stand (das Buch startet mit der Tat), ist das Buch trotzdem spannend, da das Motiv ein Rätsel bleibt. Denn der Täter schweigt - auch gegenüber seinem Anwalt.

    Dazu gibt es natürlich auch private Verwicklungen, etwa ungelöste Familiendramen, eine auch beruflich praktische Freundschaft zu einem Privatdetektiv und viel (für meinen Geschmack schon sehr viel) Alkoholkonsum. Das fand ich dann auch schon mal ein wenig nervig, dass immer jede Weinsorte und jeder andere Drink, zu dem der Anwalt griff, genau erwähnt wurde. Mir ist das relativ egal, ob es am Montag Pinot Noir oder Pinotage oder was auch immer gab.
    Natürlich gibt es auch einen beruflichen Gegenspieler und was mir besonders gut gefiel, es war nicht schwarz-weiß, sondern schon ansatzweise realistisch. Man kann keine absolute Gerechtigkeit bekommen, es bleibt immer auch ein moralisches Abwägen.

    Mit nur gut 300 Seiten lässt sich das Buch schön zwischenrein lesen und macht auf jeden Fall neugierig auf weitere Fälle.

    Feine Krimiunterhaltung im Justizumfeld - hat mir sehr gut gefallen!


    Kommentare: 4
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    Cover des Buches Das schwarze Schaf (ISBN: 9783961291670)

    Bewertung zu "Das schwarze Schaf" von Annette Roeder

    Das schwarze Schaf
    kruemelmonster798vor 13 Tagen
    Kurzmeinung: Witziger Schaf-Maulwurfkrimi - voller Action
    Superwitziger Kinderkrimi mit Schaf und Maulwurf als Dreamteam

    Ein schwarzes Schaf namens Texel und der Maulwurf Dr. Winnwurp lebten bislang friedlich auf einem Bauernhof. Bis eines Tages erst Hütehund Nummer 1 und kurz darauf auch noch Hütehund Nummer 2 verschwinden. Verdächtigt wird der Wolf! Oh nein, das kann doch nicht sein, der Wolf ist doch der beste Freund von Texel. Er beschließt, sich der Sache anzunehmen und bekommt Unterstützung von Dr. Winnewurp, obwohl der doch viel lieber endlich seinen Regenwurm verspeisen möchte...

    Klingt lustig und spannend? Ist es auch! Das ungleiche Ermittlerteam ist schon mal mega und dann leben auf dem Bauernhof natürlich noch jede Menge andere lustige (und fiese!) Gesellen. Besonders witzig fanden wir den Widder Walliser, der nicht so gut mit Frustration umgehen kann, deshalb immer etwas austickt  und auch noch schweizerdeutsch spricht. Hui, da kann man wirklich nur erahnen, was er von sich gibt. Zum Glück übersetzt Dr. W. Winnewurp.

    Das Buch hat uns total gut gefallen, die lustigen Charaktere, der spannende Fall um die verschwundenen Hunde, überraschende Wendungen, wie es sich für einen Krimi gehört und gleichzeitig aber nicht sehr gruselig, wie es sich für einen Kinderkrimi gehört.
    Anspielungen auf Sherlock Holmes werden nur die erwachsenen Mitlesenden verstehen, ich mag das ja immer, wenn es auch Bonbons für die Großen gibt.


    Dazu noch die 1A Illustrationen - unser Highlight ist ja Dr. W. Winnewurps Regenwurm, der sich als kleines Daumenkino am unteren Buchrand entlangschlängelt - das haben wir erst relativ spät als solches erkannt.

    Wir hoffen ja sehr, dass das coole Ermittlerteam noch weitere Fälle zu knacken hat! 


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    Cover des Buches Sterbewohl (ISBN: 9783753115603)

    Bewertung zu "Sterbewohl" von Olivia Monti

    Sterbewohl
    kruemelmonster798vor 19 Tagen
    Kurzmeinung: Gruselige Zukunftsvision - leicht zu lesen, aber mit Gänsehaut-Feeling
    Gruselige Zukunftsvision

    Sterbewohl hat mich mit seinem außergewöhnlichen Cover und einem interessanten Klappentext gelockt, so dass ich von meinem Vorsatz "Nichts mehr von Selbstpublishern lesen" abgerückt bin. Vielleicht hat mich das Buch sogar bekehrt, denn es hat meine bisherigen Erfahrungen widerlegt. Weder ein fehlendes Lektorat noch ein nur mittelmäßger Plot, ganz im Gegenteil.


    Das Buch spielt in der nahen Zukunft. Deutschland hat eine Diktatur und der Mensch zählt nur, so lange er nützlich für die Gesellschaft ist. Nützlich ausschließlich im Sinne von wirtschaftlich produktiv definiert. Deshalb gibt es für die Generation der Rentner das Angebot, eine Sterbepille zu schlucken. Rein freiwillig natürlich, denn nach außen wird der Schein einer Demokratie weiterhin gewahrt. Aber ist das wirklich so freiwillig?

    Die Autorin zeichnet eine düstere Zukunftsvision, die über einen reinen Unterhaltungskrimi hinausgeht. Man muss sich unweigerlich mit der Frage beschäftigen, was uns als Gesellschaft ausmacht.
    Dabei hat das Buch die bestimmt nicht einfache Kurve zum leicht zu lesenden und unterhaltsamen Roman geschafft, mit nur gut 200 Seiten liest sich das Buch zudem an einem Tag weg.

    Besonders gut hat mir neben der Grundthematik und der spannenden Umsetzung gefallen, wie die Stimmung im Sterbehotel während des Aufenthaltes der vier Freunde eingefangen wurde, man konnte die Veränderungen förmlich greifen.

    Eine gute Story mit beklemmendem Thema. 

    Kommentare: 9
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    Cover des Buches Fuck you 2020! (ISBN: 9783845845258)

    Bewertung zu "Fuck you 2020!" von

    Fuck you 2020!
    kruemelmonster798vor 19 Tagen
    Kurzmeinung: Lustige Abrechnung mit 2020 - für alle Freunde des schwarzen Humors
    Lustige Abrechnung mit 2020

    Genug gejammert über 2020, Zeit für etwas schwarzen Humor.

    Das Büchlein nimmt das von Pandemie geprägte Jahr auf die Schippe und ich habe sehr gelacht. 

    Eine witzige Geschenkidee zum kleinen Preis, allerdings auch im sehr kleinen Format. Auf die Abmessungen habe ich nämlich im Vorfeld nicht geschaut, mit 11.6 x 0.9 x 11.8 cm ist es eher ein Büchlein - aber dafür mit extra viel Humor.  Und darauf kommt es ja an. 

    Kommentare: 2
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