lenih

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Rezensionen und Bewertungen

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    Cover des Buches Die Geschichte der Baltimores (ISBN: 9783869523507)

    Bewertung zu "Die Geschichte der Baltimores" von Joël Dicker

    Die Geschichte der Baltimores
    lenihvor 2 Tagen
    Cover des Buches Marianengraben (ISBN: 9783847900429)

    Bewertung zu "Marianengraben" von Jasmin Schreiber

    Marianengraben
    lenihvor 6 Tagen
    Kurzmeinung: Sehr berührend! Mir kamen oft die Tränen, manchmal wusste ich nicht, ob vom Weinen oder vom Lachen oder von beidem gleichzeitig. Lesenswert!
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    Cover des Buches Nur drei Worte (ISBN: 9783867425636)

    Bewertung zu "Nur drei Worte" von Becky Albertalli

    Nur drei Worte
    lenihvor 8 Tagen
    Kurzmeinung: Eine tolle Comming-Out-Geschichte, schön gelesen, besonders die Stimme von Blue hat es mir angetan, hätte gern noch länger sein dürfen
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    Cover des Buches Caraval: Es ist nur ein Spiel... (ISBN: B06XGKR4GC)

    Bewertung zu "Caraval: Es ist nur ein Spiel..." von Stephanie Garber

    Caraval: Es ist nur ein Spiel...
    lenihvor 8 Tagen
    Kurzmeinung: Die Welt von Caraval ist magisch, die Geschichte ist jedoch so konfus, dass die Magie fast vollständig wieder verpufft. 2,5 Sterne
    Caraval: Es ist nur ein Spiel

    Scarlett und ihre Schwester Donatella leben auf der Insel Trisda in ständiger Angst vor ihrem tyrannischen und intriganten Vater, dem Gouverneur Dragna, der jeden Fehler der Mädchen mit brutaler Gewalt bestraft. Die beiden Schwestern wünschen sich nichts sehnlicher, als in die Freiheit zu fliehen. Die einzige Chance, diesen Wunsch in die Tat umzusetzen, besteht für Scarlett darin, einen unbekannten Grafen zu heiraten, mit dem sie in Briefkontakt steht und der versprochen hat, sie und ihre Schwester von der Insel zu holen und sich um die beiden zu kümmern. Doch dann geht plötzlich ein lang gehegter Traum in Erfüllung und Scarlett und ihre Schwester Tella erhalten von Legend, dem Master des mysteriösen und berüchtigten Spiels Caraval, eine Einladung, an eben diesem Spiel teilzunehmen. Wer als Sieger daraus hervorgeht, dem winkt die Erfüllung eines Wunsches. In Julian, einem Seemann, finden die beiden einen Helfer, der sie zu der geheimnisvollen Insel bringt, auf der das Spiel stattfindet. Dort lernt Scarlett auch Dante kennen, einen Mitspieler, der sich ihr gegenüber als sehr freundlich und fürsorglich erweist. Und auch Julian weicht ihr kaum von der Seite. Doch wer sind Julian und Dante tatsächlich? Warum wollen sie den Schwestern helfen? Und ist Caraval wirklich nur ein Spiel?

    Stephanie Garber hat mit ihrem Buch eine rätselhafte, verzauberte, düster-bunte Welt erschaffen, die mich am Anfang regelrecht eingesogen hat. Das Spiel Caraval ist eine Mischung aus Theater, Zirkus und Jahrmarkt und so charmant beschrieben, dass es mich sofort fasziniert hat. Alles ist magisch, hinter jeder Ecke erwartet die Spieler ein neues Geheimnis. Als LeserIn schwelgt man in Farben und Düften und wünscht sich zu Beginn beinahe, selbst mitspielen zu können oder zumindest von einem der vielen Balkone, die das Spiel umgeben, zusehen zu dürfen. Die Autorin hat einen sehr flüssigen Schreibstil und ein wirkliches Talent, Gefühle zu beschreiben und Spannung aufzubauen. Und Marie Bierstedt, die Sprecherin der Hörbuchausgabe, auf die sich meine Rezension bezieht, bringt beides auch sehr gut zur Geltung. Mein einziger Kritikpunkt an der Sprecherin ist ihre Betonung des Namens Tella. Den zieht sie nämlich immer so merkwürdig in die Länge, was gerade in brenzligen Situationen etwas seltsam wirkt.

    Die Voraussetzungen für dieses Buch waren also wirklich überaus gut, dennoch konnte mich die Geschichte einfach nicht richtig begeistern. Denn wirklich alles um die Figuren und das Spiel herum war konfus, durcheinander und ein roter Faden war nur selten erkennbar. Die Figuren wurden mir zu wenig beleuchtet, ich konnte mich kaum in sie hineinversetzen und ihre Taten oft nicht verstehen. Das beginnt schon damit, dass ich nicht begreife, wie ein Mädchen (Scarlett), das seit seiner Kindheit von der Teilnahme am Spiel Caraval träumt, so wenig darüber wissen kann. Mir wurde auch nicht begreiflich, warum der Gouverneur so grausam zu seinen Töchtern ist und was er mit seinen Intrigen bewirken will. Die Figuren konnten mich insgesamt leider kaum für sich einnehmen. Die Autorin dichtete ihnen gelegentlich Emotionen an, die durch Mimik und Gestik zum Ausdruck kommen sollen, die durch ihre Handlungen und Taten jedoch nicht bestätigt werden. Die männliche Hauptfigur war mir als Charakter zu wenig greifbar, Scarlett war oft überdramatisch und Dontella hatte mir zu viele kindische Züge.

    Am meisten enttäuscht mich jedoch, dass das Spiel Caraval für mich absolut keinen Sinn ergab, auch nicht nach der Auflösung am Schluss. Die ganzen Hinweise, die Scarlett findet und denen sie folgen muss, erschienen mir wahllos in die Handlung hineingestreut zu sein. Für mich war die Lösung eines jeden Rätsels x-beliebig, an keiner Stelle hatte ich diesen Aha-Moment, an dem man denk: Ach darum war diese Szene so und so oder: Ach darauf sollte dieser Hinweis hindeuten. Wie ich schon sagte, alles erschien mir konfus und willkürlich. Am Anfang fand ich die Handlung noch spannend, weil ich ja immer darauf hoffte, dass sich alles am Ende logisch zusammenfügen würde, doch das passierte einfach nicht. Es gibt zwar eine Auflösung für den Grund des aktuellen Spiels, doch dadurch erschien mir alles noch abstruser.

    Mir fehlte auch, dass den anderen Mitspielern eine Bedeutung beigemessen wird. Nur ein einziges Mal im ganzen Spiel bekommt Scarlett es mit einigen von ihnen zu tun, danach erscheint es fast so, als wären sie aus dem Spiel verschwunden. So blieb bei mir der Eindruck, dass Scarlett eigentlich nur gegen die Zeit spielt. Gefehlt hat mir auch, dass die Welt außerhalb des Spiels etwas ausführlicher beschrieben wird. Auch wenn ein Thema in dieser Geschichte die Magie ist, war mir nicht ganz klar, ob es hier um eine Fantasy- oder eine dystopische Welt geht.

    Worauf ich mich auch immer bei solchen Büchern freue, ist natürlich die Liebesgeschichte, doch auch die war hier eher so mittelmäßig. Man hätte sie sogar weglassen können. Darauf möchte ich jedoch an dieser Stelle nicht weiter eingehen, weil für mich dann doch das Spiel im Mittelpunkt stand.

    Mir verging beim Hören leider immer mehr der Spaß, so dass ich das Hörbuch fast noch kurz vor Schluss abgebrochen hätte, aber ich wollte dann doch wissen, ob es noch eine plausible Erklärung für alles geben würde. Doch die Erklärung, die ich erhielt, hat mich leider ganz und gar nicht befriedigt. Rückblickend erscheint mir das ganze Spiel absolut sinnlos, denn den Konflikt hätte man auch anders lösen können. Wirklich sehr schade, aber schlussendlich kann ich „Caraval“ nur mit maximal 2,5 Sternen bewerten. Auf die Fortsetzung habe ich definitiv keine Lust.  

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    Cover des Buches Keine Ahnung, ob das Liebe ist (ISBN: 9783442488544)

    Bewertung zu "Keine Ahnung, ob das Liebe ist" von Julia Engelmann

    Keine Ahnung, ob das Liebe ist
    lenihvor 12 Tagen
    Kurzmeinung: Einige Zeilen sind wirklich schön, aber im Ganzen sind die Texte oft sehr holprig.
    Keine Ahnung, ob das Liebe ist

    In den Poetry Slam Texten in diesem Büchlein von Julia Engelmann geht es um die Liebe, das macht ja schon der Titel deutlich. Mal ist es die Liebe zum Partner, mal die zum Vater, es geht um die Liebe zu sich selbst und zum Leben allgemein oder um die Liebe zur Lieblingsstadt der Autorin, Berlin. Doch es geht auch um das Ende einer Liebe oder die große Frage: Ist das überhaupt Liebe?


    Einige Zeilen, besonders in dem Gedicht an ihren Vater, haben mich wirklich sehr berührt, mit anderen Texten konnte ich leider nicht ganz so viel anfangen. Einiges war für mich einfach absolut belanglos. Aber das ist ja Geschmackssache und hat sicherlich auch mit persönlicher Erfahrung zu tun, ob man sich nun mit den Texten identifizieren kann oder nicht. Darum will ich den Inhalt der Texte und Gedichte auch nicht kritisieren.


    Was ich jedoch kritisieren möchte, sind der Stil und die Form der Texte, woran ich mich teilweise richtig gestört habe. Ich fand einige Texte bzw. Textpassagen sehr holprig. Ich bin nun keine Expertin für diese Art von Poesie (wie auch für keine andere... ;)) und kann daher nur sagen, was mir gefällt, was bei mir ein Gefühl auslöst und was mich stört. Ich mag es gern, wenn in der Poesie eine schöne Sprache verwendet wird und wenn diese dann auch "fließt". Damit meine ich in erster Linie den Rhythmus und das Versmaß. Beides ist hier für mich oft nicht gut gelungen. Mal waren die Gedichtzeilen und Strophen lang, dann kurz, dann irgendwas dazwischen, ohne ein erkennbares System. Da fehlte mir Struktur, das Gelesene war nicht „geschmeidig“. Man stolpert dadurch so durch die Texte. Auch die rhetorischen Stilmittel haben mir teilweise nicht gefallen. Manchmal kam ich allein dadurch aus dem Lesefluss, weil an einigen Wörtern die Endung weggelassen wurde (was sich Apokope nennt, wie ich jetzt weiß). An einigen Stellen hätte es einfach besser gepasst, wenn es zum Beispiel „habe“ statt „hab“ geheißen hätte oder umgekehrt, denn die Weglassung diente nicht der Reimbarkeit oder dem Versmaß, sie unterbrach stattdessen sogar die Harmonie des Textes. Des Weiteren hätte ich mich gefreut, wenn die Autorin sich innerhalb eines Textes entschieden hätte, ob sie nun reimen will oder nicht, bzw. wenn sich das Gereimte und das nicht Gereimte an eine bestimmt Abfolge gehalten hätten. Ich weiß, ich weiß, in der Slam Poetry ist das kein Muss, aber diese Inkonsequenz hat mich hier echt genervt, wenn sich mal wieder mittendrin zwei Zeilen gereimt haben, dann wieder sieben nicht, dann wieder drei ja, usw. Das bringt mich einfach raus und ich muss den Abschnitt nochmal von vorn lesen, weil ich denke, ich hab mich verlesen. Dadurch greift dann das Gefühl bei mir nicht. Ich mag auch die unsauberen Reime nicht, die die Autorin häufig verwendet, dann lieber gar nicht reimen und einfach einen Text schreiben, der auch Gefühle transportieren kann. Ab und zu gibt es in den Texten auch eine Art Refrainzeile, die für mich manchmal einfach nicht an die Stellen passte, an denen sie eingeschoben war. Und manchmal war mir die Sprache einfach zu viel Slang und hat darum meinen Geschmack nicht so getroffen. Poesie ist eben nicht nur das, was man ausdrücken will, sondern auch, wie man das tut.


    Zusammenfassend muss ich einfach sagen, dass mir in diesem Büchlein der Stil der Autorin nicht besonders gefallen hat und nur wenige Texte für mich ansprechend waren. Es las sich wie zu viel, zu hoch, zu tief gewollt, aber nicht gekonnt. Darum vergebe ich leider nur zwei Sternchen.

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    Cover des Buches Wie ich lernte, die Welt zu verstehen (ISBN: 9783869743929)

    Bewertung zu "Wie ich lernte, die Welt zu verstehen" von Hans Rosling

    Wie ich lernte, die Welt zu verstehen
    lenihvor 13 Tagen
    Kurzmeinung: Hans Rosling ist der "Factfulman" und dies ist seine wirklich eindrucksvolle Biografie. Absolut hörenswert!
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    Cover des Buches Love to share – Liebe ist die halbe Miete (ISBN: 9783453360358)

    Bewertung zu "Love to share – Liebe ist die halbe Miete" von Beth O'Leary

    Love to share – Liebe ist die halbe Miete
    lenihvor 16 Tagen
    Kurzmeinung: Eine zauberhafte Liebesgeschichte mit ernsten Themen, aber trotzdem leicht geschrieben. Mit liebenswerten Figuren und einem tollen Humor.
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    Cover des Buches Der Roboter, der Herzen hören konnte (ISBN: 9783839814963)

    Bewertung zu "Der Roboter, der Herzen hören konnte" von Deborah Install

    Der Roboter, der Herzen hören konnte
    lenihvor 19 Tagen
    Kurzmeinung: Ein Wohlfühlbuch für Zwischendurch mit viel Humor, sehr schön gelesen von Hendrik Duryn.
    Kommentare: 1
    Cover des Buches Müssen wir da auch noch hin? (ISBN: 9783423435765)

    Bewertung zu "Müssen wir da auch noch hin?" von Dietmar Bittrich

    Müssen wir da auch noch hin?
    lenihvor 19 Tagen
    Kurzmeinung: Satirische Kurzgeschichten über die Tücken des Reisens, habe an einigen Stellen Tränen gelacht.
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    Cover des Buches Das Buch deines Lebens: Umbruch (ISBN: B088FDKN4P)

    Bewertung zu "Das Buch deines Lebens: Umbruch" von Jule Pieper

    Das Buch deines Lebens: Umbruch
    lenihvor 19 Tagen
    Kurzmeinung: Ein paar gute Ansätze, aber Jule war mir zu jammerig und hatte grundsätzlich ein Vorurteil und eine Beleidigung parat. Mittelmäßig
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