lesewolke

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Rezensionen und Bewertungen

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    Cover des Buches Daisy Jones and The Six (English Edition) (ISBN: 9781473559707)

    Bewertung zu "Daisy Jones and The Six (English Edition)" von Taylor Jenkins Reid

    Daisy Jones and The Six (English Edition)
    lesewolkevor 22 Tagen
    Kurzmeinung: Man begleitet Daisy und die Band schon so lange und intensiv, dass man glaubt sie wären real. Ein großartiges Buch!
    "Danceing berefoot in the snow/ Cold can't touch her, high or low" - Das ist Daisy Jones!

    Das Cover:

    Ich finde das Cover des Buches absolut toll. Die Schrift ist leicht erhaben und glänzend, was absolut toll aussieht. Im Hintergrund ist Daisy in Rot- und Violetttönen, toll geschminkt mit leicht abgehobenem Blick. Sie steht für sich selbst. Keiner hat ihr etwas zu sagen. Das Cover ist absolut toll und auch die zahlreichen Meinungen vorne auf dem Cover, auf der Rückseite und auch auf den ersten beiden Seiten mag ich auch richtig gerne. Ein absoluter Blickfang!

    Die Handlung:

    Daisy Jones steht immer schon gerne im Rampenlicht. Sie ist wunderhübsch und selbstbewusst. Die Band „The Six” erarbeitet sich ihren Aufstieg. Als Daisy dann mit ihnen zusammen einen Song performt ist es pure Magie. Die Stimmen von Daisy und Frontman Billy harmonieren perfekt, die Fans sind begeistert. Doch hinter der Bühne ist nicht immer alles so harmonisch. Denn wohin führt ein Leben bestehend rund um Sex, Drugs and Rock n’Roll?

    Im Buch begleitet man die ganze Band oder einzelne Mitglieder beziehungsweise ihr Umfeld durch Höhen und Tiefen. Man liest tolle Songs („Write a list of things you’ll regret/ I’d be on top smoking a cigarette”), und begleitet die Charaktere durch schwere Zeiten. Im Buch werden zahlreiche wichtige Themen angesprochen. Das gefällt mir auch besonders gut, dass eben so viele verschiedene Themen bearbeitet werden. Es geht um das Leben im Auge der Öffentlichkeit, um Sucht und Versuchung, um Familie, Heirat, Eifersucht und noch so viel mehr. Beim Lesen wird einem auf keinen Fall langweilig.

    Das Buch hat einen erstklassig aufgebauten Spannungsbogen. Es beginnt schon gut, aber steigert sich und wird immer spannender, skandalöser und reizvoller.

    Ich kann das Buch wirklich nur jedermann empfehlen, der Skandale mag, der Musik mag und der sich für Sex, Drugs and Rock n’Roll interessiert. „Daisy Jones & The Six“ nimmt einen voll und ganz ein, eine einprägsame Geschichte, die man verschlingt wie nichts.

    Die Geschichte hat mich voll und ganz eingenommen. Fast glaubt man, die Personen, die Handlung und die Musik wären echt beziehungsweise hätten wirklich existiert.

    Die Figuren:

    Daisy Jones ist eine absolut spannende Persönlichkeit. Den Drogen verfallen, im Inneren einsam und alleine. Doch nach außen hin ist sie das sprühende Leben, geboren um im Rampenlicht zu sehen. Besonders mochte ich an ihrer Person, dass sie sich nie unterkriegen lässt, von Männern, von Vorgesetzten, von wem auch immer. Sie möchte keinen BH tragen, und das lässt sie sich von keinem nehmen. Nur Daisy entscheidet über ihr Leben und wie sie dieses leben möchte.

    Die Bandmitglieder waren auch sehr spannende Charaktere, da sie alle so unterschiedlich waren. Eddies Temperament, der ruhige Warren und dann Graham, der immer im Schatten seines Bruders steht. Natürlich gibt es auch noch Karen, die ihr Leben lebt wie sie das möchte und sich nichts von der Gesellschaft vorschreiben lässt.

    Billy der Frontman der Band und seine Frau Camila sind auch auf alle Fälle spannende Persönlichkeiten, die die Handlung noch um einiges aufregender machen.

    So viele unterschiedliche Personen treffen zusammen und erzählen eine Geschichte, da muss es früher oder später kleinere Reibereien oder riesige eskalierende Streitigkeiten geben. Das macht die Geschichte so vielseitig.

    Der Schreibstil:

    Der Schreibstil des Buches ist super flüssig, und man findet einige tolle Zitate in „Daisy Jones and the Six“.

    Am Buch mochte ich besonders gerne, dass die Geschichte nicht nur von einer Person, sondern von vielen verschiedenen Charakteren erzählt wird. Von Daisy, ihren Freunden, Managern und Produzenten, den Mitgliedern von „The Six“ und, und, und. So sieht man die Geschichte aus vielen verschiedenen Perspektiven und bekommt dadurch einen guten Gesamteindruck. Man bemerkt auch, dass sich einzelne Sichtweisen auf Geschehnisse unterscheiden, da sie von unterschiedlichen Personen verschieden wahrgenommen werden.

    Mein Lieblingszitat:

    „I had absolutely no interest in being somebody else’s muse.

    I am not a muse. I am the somebody. End of fucking story.”


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    Cover des Buches The Hunger Games Trilogy, 3 Vols. (ISBN: 9781407130293)

    Bewertung zu "The Hunger Games Trilogy, 3 Vols." von Suzanne Collins

    The Hunger Games Trilogy, 3 Vols.
    lesewolkevor einem Monat
    Kurzmeinung: Super schönes Cover, noch besserer Inhalt: spannend, fesselnd und herzzerreisend. Ein wahres Must-Read!!!
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    Cover des Buches Die Liebe fällt nicht weit vom Strand (ISBN: 9783548062624)

    Bewertung zu "Die Liebe fällt nicht weit vom Strand" von Franziska Jebens

    Die Liebe fällt nicht weit vom Strand
    lesewolkevor 23 Tagen
    Kurzmeinung: Nettes Sommerbuch mit tollem Cover, leider etwas zu kitschig für mich.
    Wer ins kalte Wasser springt, taucht in ein Meer voller Möglichkeiten

    Das Cover:


    Das Cover und das ganze Buch im generellen sind total liebevoll gestaltet. Es vermittelt ein tolles Stand-Feeling mit den Muscheln, Korallen und Fischen auf dem schönen blauen Hintergrund. Die goldene Schrift hebt sich vom Hintergrund ab und ist mit dem Ganzen Glitter ein wahrer Hingucker.


    Die Handlung:


    Sophie arbeitet bei einer großen Filmfirma, ist in einer Beziehung und hat gute Freunde. Das klingt eigentlich nach einem entspannten Leben, aber zufrieden ist Sophie trotzdem nicht. Denn eigentlich träumt sie von einem kleinen Food Truck, in dem sie rund um die Uhr kochen kann, also ihrer großen Leidenschaft nachgehen. Wie wird sich Sophies Leben entwickeln?


    Mir hat die Handlung durch die verschiedenen Settings und die unterschiedlichen Charaktere recht gut gefallen. Besonders der Teil in Dänemark mit der Filmcrew war sehr angenehm und entspannt zu lesen. Das Ende der Geschichte mochte ich hingegen nicht wirklich. Es war mir zu unrealistisch, kitschig und vermittelt für mich irgendwie nicht das richtige Gefühl. Mir hätte ein alternatives Ende, bei dem nicht auf einmal Friede, Freude, Eierkuchen ist, besser gefallen. Oder ein Ende, bei dem Sophie nicht plötzlich alles auf einmal in den Schoß fällt.


    Auch hat mich an der Handlung eine bisschen gestört, dass Sophies Bauch ständig erwähnt wurde, gefühlt alle zwei Zeilen. Warum ist dieser so wichtig und wird so in den Fokus gestellt?


    Im Großen und Ganzen ist das Buch allerdings dennoch lesenswert, da es eine angenehme Atmosphäre vermittelt, besonders für alle die eine leichte Sommerlektüre suchen.


    Die Figuren:


    Die Hauptfigur Sophie war mir nicht 100%ig sympathisch. Auf der einen Seite mochte ich ihre Art zu träumen und ihre Hingebung. Auch ihr Mut ist bewundernswert. Auf der anderen Seite fand ich sie zu sprunghaft und ich dachte wirklich nicht, dass Sophie schon 29 Jahre alt ist. Aufgrund ihres Verhaltens hätte ich sie eher auf 22 oder so geschätzt. 


    Einige Nebenfiguren mochte ich dagegen richtig gerne. Claudio, Sophies Kollege, Sasha und Sandrine, ihre Freundinnen und auch Toni und Viviane vom Filmset fand ich sehr sympathisch, da sie Sophie bedingungslos unterstützt haben.


    Tim hingegen konnte ich logischerweise gar nicht ausstehen. Er und Sophie sind das perfekte Beispiel für eine toxische Beziehung. Sophie trauert den schönen Tagen ihrer Beziehung hinterher. Tim ist übergrifflich und bestimmerisch. Wahres Gift!


    Nick finde ich hingegen einen angenehmen Zeitgenossen. Ich mag seinen Beruf, das Bauen von Möbeln aus Treibholz und seine Verbundenheit zur Natur, zu Tieren und zum Strand. Nur dass er Sophie nicht früher erzählt hat, wie er und Sybille zueinanderstehen, nehme ich ihm etwas übel.


    Der Schreibstil:


    Der Schreibstil des Buches war recht einfach und hat den Lesefluss hervorragend unterstützt. Dennoch waren mit manchen Gedankensprüngen der Autorin, auch während des Lesens zu groß, beziehungsweise zu schnell. Schon innerhalb eines Kapitels ist man in einer Situation und kurz darauf in einer ganz anderen, ohne jegliche Überleitung. Dies fand ich etwas störend.


    Mein Lieblingszitat:


    Mein Lieblingszitat befindet sich im Umschlag des Buches.


    „Über deinen Schatten zu springen heißt mit dem Glück zu tanzen.“

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    Cover des Buches Alan Turing: The Enigma: The Enigma (ISBN: 9781448137817)

    Bewertung zu "Alan Turing: The Enigma: The Enigma" von Andrew Hodges

    Alan Turing: The Enigma: The Enigma
    lesewolkevor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Gutes Buch wenn man sich wirklich für Turings Geschichte interessiert. Teils zu mathematisch/technisch, oft aber sehr spannend.
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    Cover des Buches Sherlock 1 (ISBN: 9783551728845)

    Bewertung zu "Sherlock 1" von Jay.

    Sherlock 1
    lesewolkevor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Die Sherlock Serie in Manga-Form. Ein absolutes Muss für alle Sherlock Holmes Fans.
    Mein erster Manga!

     Das Cover:

    Ich mag das Cover mit Sherlock auf der Vorderseite und Watson auf der Rückseite richtig gerne. Sherlock sieht durch seine Handhaltung und die leicht zusammengekniffenen Augen sehr fokussiert und konzentriert aus. Watson hingegen hat nicht diesen Scharfsinn im Blick, dafür sieht man ihm seinen eisernen Willen im Gesicht an.

    Die Zeichnungen:

    Ich, als riesiger Fan der Serie habe es beim Lesen des Mangas wirklich sehr begrüßt, dass die Manga Figuren den Seriencharakteren sehr ähnlichsehen. Für mich waren die Zeichnungen und auch die Anordnung der Bilder wirklich logisch. Dies war mir besonders wichtig, da „Sherlock 1“ mein erster Manga war.

    Die Handlung:

    Die Handlung des Mangas ist eins zu eins dieselbe wie die der Serie. Sie war durch die Bilder gut unterstützt und logisch beschrieben. Ich als absoluter Sherlock Holmes Fan habe den Manga wirklich verschlungen.

    Grob gesagt geht es um das Kennenlernen von Sherlock Holmes und Doktor Watson und ihren ersten gemeinsamen Fall: vier Selbstmorde, die miteinander verknüpft sind.

    Die Handlung ist witzig, spannend und falls man die Serie noch nicht kennt auch wirklich unerwartet. Ich kann den Manga nur jederman empfehlen, er geht wirklich wahnsinnig schnell zu lesen.

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    Cover des Buches My Brother's Name is Jessica (ISBN: 9780241376157)

    Bewertung zu "My Brother's Name is Jessica" von John Boyne

    My Brother's Name is Jessica
    lesewolkevor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Ein gutes Buch über den Umgang einer Familie mit Transsexualität. Für junge Leser*innen geeignet.
    That’s my sister. My sister Jessica.

    Das Cover:

    Ich finde das Cover richtig passend zum Thema des Buches. Der Titel ist auf jeden Fall gleich einmal super ansprechend. Durch die Farben ist es dann wahrhaftig ein absoluter Blickfang. Besonders die kleinen Extras (die O’s und C’s als männlich und weiblich Zeichen) machen das Cover aus.

    Die Handlung:

    Man verfolgt die Geschehnisse aus Sicht des 13-jährigen Protagonisten, Sam. Für ihn überschlagen sich gleich zu Beginn die Geschehnisse. Sein Vorbild und großer Bruder Jason eröffnet der Familie ein Geheimnis, dass ihn schon lange beschäftigt. Er ist eigentlich ein Mädchen. Für Sam ist das ein Schock, sein Bruder kann doch nicht auf einmal seine Schwester sein. In Folge muss der Junge auch mit Hänseleien, Mobbing und Jasons ständiger Traurigkeit und Zurückgezogenheit leben. 

    Die Eltern der beiden sind auch keine Hilfe. Sie tun Jasons/Jessicas Zustand als „Krankheit“ an und wollen ihren Sohn nur heilen. Dass Sams Mutter als Politikerin zusätzlich noch im Fokus der Öffentlichkeit steht, macht die Situation keinesfalls einfacher, und die Familie will Jason/Jessica einfach nur vor allen verstecken.

    Im Buch sieht man die Schwierigkeiten die Sam durchmacht, wie er vieles verleugnet und schlussendlich nach vielen Fehlern lernt seine neue Schwester zu akzeptieren.

    Das Buch war für mich das erste, dass ich über Transsexualität gelesen habe. Es ist zwar eigentlich für jüngere Leser, aber behandelt das Thema dennoch wirklich gut und einfach. Ich fand es spannend das ganze aus dem Blick der Familie und eben auch aus der Sicht eines Kindes/Jugendlichen zu sehen. Man merkt, dass Sam die ganze Zeit die Situation seines Bruders/seiner Schwester begreifen möchte, ihn/sie abgöttisch liebt, aber das Ganze irgendwie einfach nicht verstehen kann und auch nicht wahrhaben will.

    Besonders das Ende des Buches zeigt für mich, wie eine Familie zusammenkommt, Hürden überwinden kann, und dass jeder Akzeptanz erlernen kann. Das Buch ist eine Empfehlung meinerseits. Es ist zwar ein Jugendbuch, aber das Thema ist für alle und jeden gut geeignet.

    Die Figuren:

    Sam als Protagonist lernt man im Buch richtig gut kennen. Er ist ein Außenseiter, hat eine Leseschwäche, und hat es mit seiner viel beschäftigten Mutter nicht einfach im Leben. Man verfolgt seine Entwicklung und seine Gedanken und bemerkt wie er immer offener und toleranter wird.

    Jessica ist ein absolut tapferer Charakter. Sie offenbart ihr Geheimnis der Familie und weicht nicht davon ab, egal wie viel Druck auf sie ausgeübt wird, ganz egal wie negativ die Reaktionen auch ausfallen. Mutig!

    Die Eltern der beiden haben teilwiese noch veraltete Ansichten und stehen außerdem im Auge der Öffentlichkeit. Ihr Ruf darf nicht geschädigt werden, weswegen sie Jason abschirmen und seine Situation nicht ernst nehmen und ihn nur davon heilen möchten. Doch aus sie lernen immer mehr über ihre Tochter und begreifen schlussendlich, dass Familie wichtiger als jedes noch so hohe politische Amt ist.

    Der Schreibstil:

    Das Buch ist sehr einfach geschrieben, da es ja von einem 13-Jährigen erzählt wird. Durch diese einfachen Gedankengänge fokussiert sich der Autor aber auch gut auf das Wesentliche und man versteht den Inhalt richtig gut. Besonders mochte ich im Buch immer die mentalen Listen, die Sam für sich gemacht hat. Diese waren immer wirklich witzig und haben das Buch aufgelockert.

    Mein Lieblingszitat:

    “Boys will be boys. Except when they can’t.”

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    Cover des Buches New Dreams (ISBN: 9783426525845)

    Bewertung zu "New Dreams" von Lilly Lucas

    New Dreams
    lesewolkevor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Gues Buch, aber meiner Meiung nach schwächer als Band 1 und 2.
    Zurück im Wohlfühlort Green Valley!

    Das Cover:

    Das Cover des Buches passt hervorragend zu den anderen beiden Bänden. Außerdem bin ich ein absoluter Fan der Farbe violett, weswegen mir die Kombination auf dem Cover richtig gut gefällt.

    Die Handlung:

    Nachdem ich die ersten beiden Bände der Green Valley Reihe richtig gerne gelesen habe, sowohl die Atmosphäre, als auch alle Charaktere, musst natürlich auch Band drei bei mir einziehen.

    In den ersten beiden Bänden habe ich mich in die Kleinstadt Green Valley in den Rocky Mountains verliebt. Dieses ganz bestimmte Flair, und die tolle Atmosphäre haben mich wieder in den Bann gezogen, weshalb ich das Buch auch beinahe in einem Rutsch hindurch verschlungen habe. Dennoch haben mir die Handlung und die Charaktere zwar gefallen aber ich war nicht ganz so begeistert wie von den ersten beiden Bänden.

    Aber einmal von Anfang an. Worum geht es eigentlich in „New Dreams“?

    Elara flüchtet nach Unstimmigkeiten mit ihrer Mutter aufgrund ihrer zukünftigen Studienwahl nach Green Valley zu ihrer Großmutter. Eigentlich wollte sei nur einige Tage in der Kleinstadt bleiben, doch durch einen Unfall wurde leider ihr Auto zerstört. So bleibt Elara längere Zeit in den Rocky Mountains, lernt das Kleinstadtleben kennen, schließt neue Freundschaften und trifft auf Noah.

    Zu Beginn mochte ich die Geschichte wirklich richtig gerne. Die Vorstellung der Charaktere und der Einstieg in die Handlung war wirklich packend und ich wollte unbedingt wissen wie die Geschichte rund um Elara und Noah weitergeht. Ab der Hälfte des Buches wurde mir das ganze aber zu schnell, zu unrealistisch und ich fühlte einfach nicht mehr wirklich mit den Protagonisten. Das Ende war dann generell etwas abrupt. Hier hätte man meiner Meinung nach noch etwas ausschmücken können. Das hätte die ganze Handlung für mich etwas realistischer gemacht.

    Weiters fand ich den Camping-Trip auch irgendwie schräg. Noah und Elara sollten eigentlich auf die Kinder des Camps aufpassen, waren aber sie waren währenddessen irgendwie nur mit sich selbst beschäftigt. Was haben die Kinder die ganze Zeit gemacht? :‘)

    Dennoch kann ich das Buch weiterempfehlen, für eine schöne Lesezeit zwischendurch. Für alle Fans der anderen beiden Bände und für alle die ein Buch mit Wohlfühlatmosphäre suchen, ist „New Dreams“ trotzdem empfehlenswert. Es war keinesfalls ein schlechtes Buch, nur mochte ich Band eins und zwei rund um Lena, Ryan, Izzy und Will einfach lieber.

    Die Figuren:

    Elara als Protagonistin mochte ich wirklich gerne. Sie hatte ihren eigenen Kopf, ihre eigenen Ansichten und hat sich nicht von anderen beeinflussen lassen. Sie versuchte ihr Leben nach ihren Vorstellungen zu leben, was ich sehe bewundernswert finde.

    Zu Noah habe ich eine etwas zwiegespaltene Meinung. Einerseits mochte ich ihn richtig gerne, manchmal fand ich seine Handlungen allerdings einfach komisch.

    Toll fand ich die Charaktere aus den vorigen Büchern wiederzutreffen.

    Der Schreibstil:

    Das Buch hat einen schönen, flüssigen Schreibstil, der einlädt es in einem Rutsch zu verschlingen. Es ist gut geschrieben, aber sprachlich nicht außergewöhnlich. Trotzdem kann man gegen den Schreibstil nichts aussetzen.

    Mein Lieblingszitat:

    „Woher wusstest du wo ich bin?“

    „Ich bin den Sternen gefolgt.“

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

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    Cover des Buches Red, White & Royal Blue: A Novel (English Edition) (ISBN: 9781250316783)

    Bewertung zu "Red, White & Royal Blue: A Novel (English Edition)" von Casey McQuiston

    Red, White & Royal Blue: A Novel (English Edition)
    lesewolkevor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Ein zauberhaftes Buch, einfach nur berührend. Liebe, Freundschaft, das Durchbrechen von Gesellschaftsnormen, und der Mut an selbst zu sein.
    History, huh?

    Das Cover:

    Ich bin ein absoluter Fan des Covers. Nicht nur der rosarote Hintergrund, sondern auch die Schrift (in den Farben, rot, weiß und blau) sind total ansprechend. Unten dann noch die Zeichnungen von Henry und Alex ergänzen das Ganze perfekt für mich. Die Zeichnungen erleichtert einem auch das Vorstellen der beiden Hauptcharaktere. Alles in allem: Ein supertolles Cover, ein wahrer Blickfang!

    Die Handlung:

    Als ich gestern spätnachts das Buch beendet habe, war ich erst einmal baff. „History, huh?“ beschreibt für mich das Buch, und alle Gefühle die ich damit verbinde richtig gut. Denn Alex und Henry haben wirklich Geschichte geschrieben. Fast habe ich mir gewünscht, die Geschichte wäre real! Ein schwuler Prinz, der mit dem bisexuellen Sohne der Amerikanischen Präsidentin zusammen kommt, man, das wäre was!

    Alex ist der Sohn der ersten weiblichen Präsidentin Amerikas. Er ist fokussiert, politisch interessiert und hasst das britische Königshaus, allen voran Prinz Henry. Doch die beiden laufen sich wohl oder übel bei diversen Events und Veranstaltungen über den Weg. Sie sollen für die Presse spielen befreundet zu sein. Doch was entsteht aus dieser Freundschaft? Und wie werden sie Geschichte schreiben?

    Anfangs wusste ich noch nicht wie, beziehungsweise wie schnell sich die Geschichte in eine Ebene über normaler Freundschaft entwickelt. Doch dies ging dann sehr schnell und rasant. Das erste Treffen, eine Freundschaft, ein Kuss und das ganze Leben der beiden ist auf den Kopf gestellt.

    Anfangs schreitet die Geschichte wirklich flott voran. Man lernt Henry, Alex aber auch alle anderen Charaktere näher kennen und lieben. Die Geschichte beschäftigt sich neben der Beziehung der beiden auch viel mit Politik, mit dem Wahlkampf, mit Intrigen und mit dem Bild das einem Königssohn aufgedrängt wird. Probleme wie mit dem Coming-Out, Gefühlschaos und echte Freundschaften werden im Buch ebenfalls thematisiert.

    Das Buch zeigt auf, wie veraltet das Gesellschaftsbild heutzutage noch ist. Ein Prinz muss Nachkommen hervorbringen, eine gleichgeschlechtliche Beziehung ist undenkbar. Alex und Henry sprengen all dies und so vermittelt das Buch die wichtige Botschaft: Love is Love! Leben und leben lassen!

    Ich empfehle das Buch wirklich jedem. Es ist humorvoll, tiefgründig und einfach nur toll. Wenn man sich überhaupt nicht für Politik interessiert ist das Buch vielleicht nicht ganz so gut geeignet, aber im Vordergrund steht ja dennoch die Liebesbeziehung der beiden jungen Männer. Mein einziger negativer Punkt, den ich anmerken könnte war, dass die Kapitel wirklich sehr lange sind und ich eher ein Fan von recht kurzen Kapiteln bin.

    Die Figuren:

    Das Buch bring so viele tolle Nebenfiguren hervor. Nora und June im weißen Haus sind so tolle, offene Charaktere und unterstützen Alex bedingungslos. Ebenso wichtig für die Geschichte sind die Präsidentin, die eine so derbe Ausdrucksweise hat, dass es schon wieder einfach nur lustig ist. Auch Zahara, ihre rechte Hand und Alex‘ Vater nehmen kein Blatt vor den Mund. Meine Lieblingsszene ist nach Alex Outing vor seiner Mutter. Sie, die Präsidentin sagt so: „Warte eine Stunde.“ Dann kommt sie mit einer Powerpoint Präsentation über sein Liebesleben, seine Sexualität und seine Beziehung zum Königssohn. So lustig, ich musste beinahe Tränen lachen!

    Auch die Nebenfiguren auf Seite des Königshauses sind richtig wichtig für die Geschichte. Bea, Henrys Schwester ist ein absolutes „Badass“. Auch seine Mutter wird einem gegen Ende der Geschichte richtig sympathisch und setzt sich für ihren Sohn und dessen Liebe ein.

    Und jetzt noch zu den beiden Protagonisten: 

    Henry musste sein ganzes Leben lang seine Sexualität unterdrücken, sich dem Willen seiner Familie beugen und konnte nie er selbst sein. Während der Geschichte ändert sich das anfängliche Bild vom eitlen, überheblichen Prinz Charming zu einem liebenswürdigen, fürsorglichen und vor allem wahnsinnig mutigen Charakter.

    Alex ist die Person, aus dessen Sicht man die ganze Geschichte sieht. Er ist zielstrebig und zu Beginn der Geschichte noch überzeugt heterosexuell. Auch er macht während der Geschichte logischerweise viele Veränderungen durch. Er ist ein richtig sympathischer Protagonist, den man einfach mögen muss.

    Ach, ich liebe die ganzen Charaktere einfach!

    Der Schreibstil:

    Der Schreibstil ist richtig toll, lebendig und einfach nur super zu lesen.

    Das Buch war so, so unfassbar lustig. Ich musste wirklich ständig schmunzeln und teilweise auch laut lachen. Besonders toll fand ich, dass alle Charaktere wirklich realistisch gesprochen haben. Sie haben geflucht, Schimpfwörter benutzt und das hat das ganze so richtig real und dadurch so toll gemacht.

    Mein Lieblingszitat:

    „Do you feel forever about him?”

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    Cover des Buches Kaffee und Zigaretten (ISBN: 9783630876108)

    Bewertung zu "Kaffee und Zigaretten" von Ferdinand von Schirach

    Kaffee und Zigaretten
    lesewolkevor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Kapitel, die zum nachdenken anregen.
    Keine zusammenhängende Geschichte, aber Kapitel, die einem dennoch im Gedächtnis bleiben.

    Das Cover:


    Das Cover des Buches ist relativ schlicht gehalten, mit weißem Hintergrund und schwarzem Rauch, der vom unteren Rand des Buches nach oben strömt. Besondere Aufmerksamkeit hat das Cover daher nicht bei mir erregt, obwohl es durchaus ästhetisch gestaltet ist. Der Titel hingegen war für mich das Ausschlaggebende, um das Buch zu kaufen. Er macht einfach Lust darauf, mehr vom Inhalt zu erfahren.


    Die Handlung:


    Das Buch hat keine durchgehende Handlung, sondern besteht aus zahlreichen Mal kurzen, mal längeren Kapiteln, die nicht direkt miteinander zusammenhängen. Als ich mit dem Lesen des Buches begonnen hatte, wusste ich das nicht, so war die Verwirrung groß. Hierbei sollte man auch wissen, dass „Kaffee und Zigaretten“ mein erstes Buch von Ferdinand von Schirach war.


    Das Buch beinhaltet Augenblicke, die den Autoren geprägt haben, Momente an die er sich erinnert und Dinge, die ihn beschäftigen. Es geht in vielen Kapitel um Gerichtsprozesse, da Schirach ja auch Anwalt ist. Diese Kapitel haben mir oft besonders gut gefallen. Ansonsten beschäftigt sich der Autor auch mit mehr oder weniger aktuellen Themen. Hierbei ist mir ein Kapitel über das Zusammentreffen von Donald Trump und der Queen im Gedächtnis geblieben. Manche Kapitel spiegeln aber auch die Kindheit und Vergangenheit des Autors wider. Besonders einprägsam ist hierbei das erste Kapitel, das von einem Selbstmordversuch Schirachs handelt. Generell spielt in vielen Geschichten der Tod eine wichtige Rolle.


    Die Geschichten regen zum nachdenken an, manche mehr, manche weniger. Natürlich gefallen einem einige Kapitel mehr, andere weniger, doch wirkliche Längen, oder langwierige Passagen kommen während des Lesens nicht auf. Zu Beginn hat es mich etwas gestört, dass das Buch keine zusammenhängende Geschichte beinhaltet. Je mehr ich dann aber gelesen habe, desto weniger konnte ich aufhören. So habe ich das Buch schlussendlich an einem Tag beendet.


    Ich kann „Kaffee und Zigaretten“ jedem empfehlen, der kurze, tiefgründige Geschichten zum Nachdenken sucht. Man sollte sich halt beim Kauf des Buches bewusst sein, dass es sich um keine abgeschlossene Geschichte handelt.


    Die Figuren:


    Figuren gibt es hier bei diesem Buch keine so wirklich. Man begegnet vielen Persönlichkeiten mit Rang und Namen (Donald Trump, Stefan Zweig, …), aber auch einfach dem unscheinbaren Nachbar von nebenan. Die einzige Persönlichkeit, die man beim Lesen besser kennenlernt ist der Autor selbst.


    Der Schreibstil:


    Der Schreibstil des Buches lässt sich wohl am besten mit den Adjektiven kurz und knapp beschreiben. Schirach schreibt nicht ausschweifend, sondern bringt alles stets auf den Punkt. Sein nüchterner Schreibstil unterstützt den Lesefluss optimal und obwohl er nicht allzu viel ausschweift birgt das Buch viele wunderschöne Textpassagen und Zitate, die einem auch noch lange nach dem Lesen im Kopf herumschwirren.


    Mein Lieblingszitat:


    „Menschen verzweifeln nicht wegen Büchern. Es ist umgekehrt. Wir suchen die Bücher, die für uns geschrieben sind.“

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    Cover des Buches Love, Simon (Filmausgabe) (ISBN: 9783551317520)

    Bewertung zu "Love, Simon (Filmausgabe)" von Becky Albertalli

    Love, Simon (Filmausgabe)
    lesewolkevor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Eine süße Geschichte, mit tiefgründigen Gedankengängen, die wichtige Themen behandelt.
    Why is straight the default?

    Das Cover:

    Ich habe die Filmversion des Buches gelesen, auf der Simon im Mittelpunkt des Covers steht. Mit dem rot ist es auf jeden Fall ein „Eye-Catcher“.

    Die Handlung:

    Simon ist schwul. Doch noch hat er dies niemandem erzählt. Er tauscht unter einem Nickname Mails mit einem anonymen Jungen aus seiner Schule aus. „Blue“, so nennt sich sein Mailpartner steht wie Simon auf Jungs und die beiden führen spannende Mailkonversationen. In diese flüchtet sich Simon nach einem anstrengenden Highschool-Tag. Doch natürlich ist Simon neugierig. Wer steckt wohl hinter Blue? Und wird sich Simon trrauen seine Sexualität öffentlich zu machen?

    Im Laufe des Buches wächst Simon wirklich über sich heraus und wird immer selbstsicherer. Er outet sich, teils freiwillig, teils nicht, findet Freunde, streitet und verzeiht. Immer begleitet wird Simon von seinem Wunsch Blue persönlich kennenzulernen. 

    Während des Lesens kann man mit Simon mitfiebern, mitraten wer Blue ist und muss sich einfach in Simon und seine Geschichte verlieben. Sie ist humorvoll aber gleichzeitig total tiefgründig und sie regt zum Nachdenken an. Themen wie das Outing, verschiedenste Reaktionen und auch Mobbing in Bezug darauf werden angesprochen. Man merkt wie Simon darunter leidet und immer wieder neu Mut sammeln muss. So fragt man sich beim lesen genauso wie auch Simon: WHY IST STRAIGHT THE DEFAULT? Simon ist im Buch der Meinung, jeder sollte sich outen müssen, ganz egal wen er liebt, je komischer je besser. Denn warum sollten sich nur Schwule (und natürlich auch andere Mitglieder der LGBTQ+ Community) dieser unangenehmen Situation stellen müssen?

    Besonders gerne mochte ich die Kapitel in denen Simon und Blue Mails ausgetauscht haben. Ich musste wirklich des Öfteren mitlachen und mitfühlen.

    Auch das Ende ist wirklich nur süß und ich musste durchgehend lächeln. Eine absolute Leseempfehlung meinerseits, ganz egal für welches Alter!

    Die Figuren:

    Simon ist eine inspirierende Hauptfigur. Er ist mutig, hat so einen tollen Humor und wirklich inspirierende Gedankengänge. Man kann ihn sich nur als Vorbild nehmen. Simon ist ein absolut liebenswürdiger und sympathischer Protagonist.

    Seine Freunde Abby, Leah und Nick unterstützen die Geschichte sehr gut. Sie sind total unterschiedlich, aber unterstützen Simon immer und ohne Fragen.

    Und dann ist da natürlich noch Blue. Ich war die ganze Geschichte hindurch so gespannt, wer Blue ist, und ob wir ihn schon kennengelernt haben. In den Mails war er mit total sympathisch, doch dann gleichzeitig wieder zurückhaltend und schüchtern. Manch mal dachte ich mir auch einfach nur: Man, jetzt trau dich doch endlich! Als ich am Ende herausfand, wer hinter Blue steckt fand ich das ganze aber richtig passend und wahnsinnig süß!

    Der Schreibstil:

    Ich habe schon einige Bücher von Becky Albertalli gelesen und liebe ihren Schreibstil.

    Sie schreibt so modern, in einer so packenden und ansprechenden, aber auch lustigen Sprache. Ich mochte Simons Humor im Buch so gerne, und generell war das ganze Buch richtig ansprechend geschrieben. (Simon benutzt im Buch immer so viele Adjektive, das macht das ganze irgendwie richtig witzig finde ich: „It‘s a holy freaking huge awesome deal.“)

    Mein Lieblingszitat:

    “As a side note, don’t you think everyone should have to come out? Why is straight the default?”

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