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lilieliest

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Rezensionen und Bewertungen

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    Cover des Buches Light Up the Sky (ISBN: 9783736311657)

    Bewertung zu "Light Up the Sky" von Emma Scott

    Light Up the Sky
    lilieliestvor 25 Tagen
    Absolutes Herzensbuch

    Ich habe den ersten Teil schon geliebt. Und auch der zweite ist rundum gelungen. In meinen Augen ein must read für alle New Adult und Roman-Liebhaber. Während sich der erste Teil sehr stark auf die Dreiecksbeziehung zwischen Connor, Weston und Autumn konzentriert, steht im zweiten Teil die Beziehung zwischen Connor und Weston und Autumn und Weston im Vordergrund. Die Beziehung zwischen Connor und Autumn ist im zweiten Teil eher nebensächlich. 

    Ich liebe die Charaktergestaltung, das Setting und den gesamten Plot. Das Beautiful Hearts Duett unterscheidet sich so enorm von allen anderen New Adult Büchern, die ich bisher gelesen habe. Die Thematik des Krieges und der daraus entstehenden gesundheitlichen Folgen, die dort angesprochen wird, habe ich in dem Ausmaß noch in keinem anderen Buch dieses Genres gefunden. Ich finde es so, so beeindruckend, wie es Emma Scott gelingt, ein dermaßen ernstes und schwerwiegendes so anschaulich darzustellen und es wie selbstverständlich zu verpacken. Da herausragende ist hierbei, dass sie es schafft, die Thematik nicht nur oberflächlich anzuschneiden, sondern auch auf unterschiedliche Folgen einzugehen, die das Leben der Betroffenen beeinflussen können. 

    Doch was mir außerdem im zweiten Buch richtig gut gefällt, ist die Charakterentwicklung aller Protagonisten. Und dabei meine ich wirklich alle. Selbst die Schwestern von Weston, die nur gelegentlich eine Rolle spielen, durchlaufen im zweite Teil eine starke Entwicklung. Ebenso die Eltern von Connor und Weston, sowie sie selbst. Auch Autumn macht eine starke Entwicklung durch. Und dabei ist jede einzelne Entwicklung für den Leser absolut nachvollziehbar. Einfach rundum gelungen.

    „Light Up The Sky“ bzw. das Beautiful-Hearts Duett ist eine absolute Herzensempfehlung an jeden, der ein ganz besonderes Buch sucht.

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    Cover des Buches Wild like a River (ISBN: 9783499003998)

    Bewertung zu "Wild like a River" von Kira Mohn

    Wild like a River
    lilieliestvor 25 Tagen
    Hatte mir mehr versprochen :(

    Wild Like A River war mein erstes buch von Kira Mohn. Ich hatte so viel gutes über ihre Leuchtturm-Trilogie gehört, dass ich super gespannt, war, was mich erwarten würde. Über „Wild Like A River“ hatte ich vor dem Lesen schon gespaltene Meinungen gelesen und gehört. Einige fanden das Buch absolut großartig, andere waren nicht vollkommen überzeugt. Leider gehöre ich zur zweiten Gruppe. 

    Es war an sich keinesfalls ein schlechtes Buch. Es war super angenehm zu lesen, auch das Setting war toll beschrieben, der Plot ohne Frage vielversprechend. 

    Mein Problem war leider, dass ich mit den Protagonisten nicht warm geworden bin. Während mir der Anfang richtig gut gefallen hat, fiel es mir im Laufe der Handlung immer schwieriger, die Motivationen der Protagonisten nachzuvollziehen. Auch die Anziehung zwischen den beiden konnte ich nur schwer nachvollziehen. Faszination ja, aber diese starke körperliche Anziehung war für mich leider nicht greifbar. 

    Die Charaktergestaltung hat mir persönlich leider auch nicht so gut gefallen. Heaven war mir eine Spur zu naiv. Sie wurde dargestellt, als wäre sie noch nie einem anderen Menschen begegnet und kein bisschen sozialisiert. Bei Jackson war mir der Beschützer-Instinkt zu stark ausgeprägt. Er wirkte in meinen Augen schon beinahe besitzergreifend, wozu er meiner Meinung nach einfach kein Recht hatte. Ich fand, dass beide Charaktere leider sehr überspitzt dargestellt wurden, wodurch mir persönlich die Möglichkeit genommen wurde, mich mit einem der beiden auf der Charakterebene zu identifizieren. 

    Insgesamt ist „Wild Like A River“ meinem Empfinden nach ein Wohlfühlbuch, eine nette Lektüre für zwischendurch, aber mit hat das gewisse Etwas einfach gefehlt. Gerade weil ich mir durch den Klappentext eine super coole Handlung ausgemalt hatte. 

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    Cover des Buches Verity (ISBN: 9783423230124)

    Bewertung zu "Verity" von Colleen Hoover

    Verity
    lilieliestvor 25 Tagen
    Der absolute Wahnsinn, im wahrsten Sinne des Wortes

    Okay, wow. Was ist das bitte für ein überkrasses Buch? Ich habe von Colleen Hoover noch nicht viel gelesen, aber eins weiß ich mit Sicherheit: Dieses Buch unterschiedet sich extrem von den Liebesromanen, die sie sonst schreibt. Schon die erste Seite hat mich gecatched. Zugegeben, ich lese eher selten Bücher mit vulgärer Aussprache, aber hier hat es von Anfang an zu 100% gepasst. Dass der Leser sofort in das Geschehen geworfen wird, trägt definitiv dazu bei, dass man von Beginn an der in Handlung gefangen ist und das Buch nicht mehr aus den Händen legen will. Es hat ein so unglaubliches Suchtpotenzial. 

    Die Handlung wird nicht unnötig in die Länge gezogen. Jeder Satz erzeugt ein unglaubliches Maß an Spannung, die einem eine Gänsehaut über den gesamten Körper jagt. Die Handlung ist so, so gut dargestellt und man beginnt während des Lesens tatsächlich irgendwann, am eigenen Verstand zu zweifeln. Ich habe so viele Theorien entwickelt, was hinter alldem steckt, was Lowen in dem Haus ihres Auftraggebers erlebt, und trotzdem hat am Ende keine der gefühlten tausend Möglichkeiten gestimmt. Es hat mir super gefallen, dass die gesamte Handlung absolut unvorhersehbar war. 

    Auch, dass die Beziehung zwischen Verity und Jeremy bzw. Jeremy und Lowen nicht im Fokus der Handlung stand, fand ich sehr angenehm. Bei „Verity“ handelt es sich keinesfall um ein Wohlfühlbuch oder einen Liebesroman.

    Das Buch ist verstörend, mitreißend, auf eine vollkommen eigene Art emotional und allem übergeordnet absolut genial. 

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    Cover des Buches All das Ungesagte zwischen uns (ISBN: 9783423230223)

    Bewertung zu "All das Ungesagte zwischen uns" von Colleen Hoover

    All das Ungesagte zwischen uns
    lilieliestvor 2 Monaten
    Schönes Buch mit tollen Charakterentwicklungen

    Ein so, so tolles Buch. Klar, wie viele Bücher dieses Genres ist der grobe Handlungsverlauf vorhersehbar, aber das tut der Geschichte an sich keinen Abbruch. Außerdem gibt es immer wieder kleine Twists, die mich daran haben zweifeln lassen, ob ich mit den ursprünglichen Vermutungen am Ende tatsächlich richtig liegen würde. 

    Erzählt wird die Handlung abwechselnd aus zwei Perspektiven. Von Morgan und Clara. Gleich zu Beginn wird im ersten Kapitel angedeutet, dass Morgans Leben eigentlich ein anderes hätte sein sollen, zumindest in Bezug auf die Liebe. Dazu wird im Laufe der Handlung in unterschiedlichsten Situationen noch einmal Bezug hergestellt. Dadurch konnte man als Leser jede Menge Vermutung anstellen und Was-Wäre-Wenns formulieren. 

    Die Darstellung der Mutter-Tochter-Beziehung finde ich sehr gelungen. Ich kann mir gut vorstellen, dass sie trotz der Intensität und der unterschiedlichen Konflikte keineswegs überspitzt dargestellt wird. Nicht nur Claras Charakter verändert sich im Laufe des Buches stark, der ihrer Mutter ebenfalls. Und geprägt sind diese Wandlungen durch die Liebe. 

    Mir gefällt der Gedanke, der in meinen Augen hinter Handlung steckt. Dass man sich manchmal erst ein Stück voneinander entfernen muss, um wieder zusammenzufinden. 

    Doch es wäre natürlich kein typischer Roman, würden keine männlichen Protagonisten auftreten. Die Beziehungen zwischen den weiblichen und männlichen Protagonisten werden sehr berührend dargestellt. Anstatt an Konflikten zu zerbrechen, werden die Beziehungen gestärkt. Um nicht zu viel zu verraten, gehe ich auf diese Entwicklungen aber nicht weiter ein J

    In meinen Augen ist „All das Ungesagte zwischen uns“ ein super tolles Buch, das es definitiv verdient hat, gelesen zu werden. 

     

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    Cover des Buches Das italienische Mädchen (ISBN: 9783442480098)

    Bewertung zu "Das italienische Mädchen" von Lucinda Riley

    Das italienische Mädchen
    lilieliestvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Lucinda Riley hat ohne Frage einen besonderen Stil ihre Romane aufzuziehen. Und deswegen liebe ich sie. Alle. Ausnahmslos. Auch „Das italien
    Tolles Buch

    Lucinda Riley hat ohne Frage einen besonderen Stil ihre Romane aufzuziehen. Und deswegen liebe ich sie. Alle. Ausnahmslos. Auch „Das italienische Mädchen“ hat mir richtig gut gefallen. Die Handlung des Buches ist in Form eines Briefes geschrieben, den Rosanna an ihren Sohn Nico schreibt. In diesem Brief erzählt sie die Geschichte von sich selbst und Nicos Vater Roberto. Sie erzählt, wie sie sich kennengelernt haben, wie sie sich wiedergetroffen haben, wie sich die Beziehung zwischen ihnen entwickelt hat und welche Faktoren dabei eine nicht zu verachtende Rolle gespielt haben. 

    Wieder einmal ist es sehr beeindruckend zu erleben, wie Lucinda Riley es schafft, zwei Familien und eine Vielzahl Außenstehender auf die komplexesten Weisen miteinander in Verbindung zu bringen und ihre Geschichten so miteinander zu verflechten, dass schlussendlich jeder einzelne von ihnen einen Einfluss auf den Verlauf der Handlung hat. 

    Zwar fällt es zu Beginn manchmal schwer, die unterschiedlichen Beziehungen zwischen diversen Nebencharakteren mit den Hauptcharakteren zu durchschauen, im Laufe der Handlung werden aber alle Zusammenhänge deutlich.

    Wieder einmal gelingt es Lucinda Riley mit diesem Roman, eine einmalige Liebesgeschichte zu entwickeln, die nicht nur romantisch, sondern auch spannend und erschreckend ist. 

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    Cover des Buches Don't LOVE me (ISBN: 9783570165980)

    Bewertung zu "Don't LOVE me" von Lena Kiefer

    Don't LOVE me
    lilieliestvor 2 Monaten
    Ein toller Auftakt für die Trilogie

    Don’t Love Me ist in meinen Augen ein super tolles Buch aus dem NA Genre. Die Handlung, die Protagonisten, das Setting, einfach alles hat mich restlos überzeugt. Durch den angenehmen Schreibstil bin ich gleich nach den ersten Sätzen voll in die Geschichte eingetaucht. Die Umgebung wurde toll beschrieben, sodass man sie sich als Leser sofort bildlich vorstellen kann. 

    Aber besonders der Prolog hat so sehr mein Interesse geweckt, dass ich das Buch nicht aus der Hand legen wollte. Während der gesamten Handlung habe ich immer wieder an die ersten Seiten des Buches zurückgedacht und darauf hingefiebert, dass der Prolog wieder aufgegriffen wird und die Handlung ab dem dort dargestellten Zeitpunkt weiterläuft. Das war auf jeden Fall ein sehr gelungener Start in die Story. 

    Das Charakterbuilding in „Don’t Love Me“ ist ohne Frage rundum gelungen. Alle Protagonisten sind toll und verkörpern individuelle Eigenschaften, sodass sich mit Sicherheit jeder Leser in gewisser Weise in den Protagonisten der Handlung wiederfinden kann. Doch besonders beeindruckt hat mich Kenzie durch ihre Stärke und ihre Unabhängigkeit. Die Eigenschaft, ihre Gedanken geradeheraus zu äußern und nicht lange um den heißen Brei herumzureden, wenn ihr etwas nicht passt, hat mir super gut gefallen. 

    Auch die Charakterentwicklung von Lyall war interessant zu beobachten. Ein kleiner Rebell, der versucht, durch die Hintertür an sein Ziel zu kommen und trotzdem ein so großes Herz hat, dass er dort nicht nur Platz für seine Schwester, sondern auch für seinen Cousin hat. 

    Dass der Aspekt der Familie in der Handlung ebenfalls eine große Rolle spielt, hat mir gut gefallen. Insbesondere die Tatsache, dass die Familienstrukturen von Lyall und Kenzie so unterschiedlich sind, sich die beiden in ihren Ansichten aber trotzdem so stark ähneln, fand ich gut gemacht. Hinzu kommt, dass sich die Handlung durch diesen Faktor nicht ausschließlich auf Lyall und Kenzie konzentriert, wodurch aus „Don’t Love Me“ keine typische eintönige Liebesgeschichte zwischen zwei jungen Erwachsenen wird. Es werden komplexe Strukturen berücksichtigt, die im Leben eben auch immer eine Rolle spielen und die Persönlichkeit eines jeden beeinflussen. 

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    Cover des Buches Wir sind das Feuer (ISBN: 9783453423848)

    Bewertung zu "Wir sind das Feuer" von Sophie Bichon

    Wir sind das Feuer
    lilieliestvor 2 Monaten
    Gelungenes Debüt !

    In meinen Augen ist Sophie Bichon mit ihrem New Adult Roman „Wir sind das Feuer“ ohne jede Frage ein klasse Debüt gelungen! Und das nicht nur auf sprachlicher, sondern ebenso auf inhaltlicher Ebene. 

    Die inhaltliche Ebene und das Charakterbuilding: Mir hat das Buch so gut gefallen, dass ich es regelrecht verschlungen habe. Die Protagonisten habe ich allesamt in mein Herz geschlossen. Das Charakterbuilding war definitiv rundum gelungen, wodurch die Protagonisten für den Leser greifbar wurden und ihre Intentionen sowie Handlungen nachvollziehbar waren. Insbesondere die Tatsache, dass es viele Nebencharaktere gab, hat der Handlung in meinen Augen ein enormes Maß an Authentizität verliehen. Sophie ist es gelungen, nicht einen Nebencharakter untergehen zu lassen, sondern jedem ein passendes Maß an Präsenz und Relevanz einzuräumen. Die Charaktereigenschaften jedes Protagonisten waren im Detail durchdacht und haben sich perfekt in die Handlung eingefügt. Besonders charmant wurde die Freundschaft all der involvierten Charaktere aufgrund der Tatsache, dass sie unterschiedlicher nicht hätten sein können. Während Trish vom Wesen eher laut und stets präsent ist, statt in der Masse unterzugehen oder sich zu verstecken, hält sich Louisa bewusst im Hintergrund mit dem verzweifelten Versuch, möglichst nicht aufzufallen und niemanden an sich heranzulassen, um sich nicht angreifbar zu machen. Auch Aiden und Paul bilden zwei perfekte Gegenpole, die ihrer Freundschaft einen unglaublichen Tiefgang verleiht. Paul ist der Bad Boy, der weiß, dass er attraktiv ist und jedes Mädchen haben kann. Aiden hingegen ist der liebevolle, fürsorgliche Kumpel für die Mädchen aus seinem Freundeskreis. Insgesamt bilden die vier ein charakterstarkes Quartett, in dem alle Charakterzüge zu finden sind, wodurch sie sich ideal ergänzen. Dass jedem von ihnen die Freundschaft am Herzen liegt, wird besonders daran deutlich, dass selbst auftretende Konflikte nicht dazu führen, dass sich die vier voneinander entfernen. Doch die Beziehung zwischen Louisa und Paul bildet natürlich das Herzstück des Romans. Hier habe ich es geliebt, wie Louisa und Paul sich stetig annähern und die Funken nur so geflogen sind. Und obwohl die ersten Zeichen der körperlichen Anziehung und des Interesses bereits nach der ersten Begegnung bei beiden präsent gewesen sind, hat Sophie das doch Offensichtliche über einen angenehmen Zeitraum hinausgezögert. Dieser Spannungsbogen ist ihr in meinen Augen besonders dadurch gelungen, dass der Leser Einblick in die Gedankenwelt und die Gefühle sowohl von Louisa als auch von Paul bekommt. Ich fand es toll, dass Sophie sich dazu entschieden hat, die Beziehung der Protagonisten langsam aufbauen. Denn dadurch wurde dem Ganzen noch mehr Authentizität verliehen. Die Balance, in der der Plot gestaltet wurde, hat mir überaus gefallen. Die Konflikte der Vergangenheit beider Protagonisten werden immer wieder angeschnitten, was maßgeblich zu der Charakterentwicklung von Louisa und Paul beigetragen hat. Erst so wird es ihnen möglich, sich auf emotionaler Ebene anzunähern. Dieser Tiefgang hat mir gut gefallen, entspricht es schließlich der Realität, dass jeder sein eigenes Päckchen zu tragen hat und sich häufig nicht ohne Schwierigkeiten auf eine andere Person einlassen kann. Der Bindung, die sich dementsprechend langsam aber stetig zwischen den beiden entwickelt, wird dadurch ein besonderer Tiefgang gegeben, der mir sehr gut gefallen hat. In der Atmosphäre habe ich mich dauerhaft wohlgefühlt und in keinem Moment hatte ich das Gefühl, dass eine Handlung überspitzt dargestellt wird. Jede Szene war durchweg authentisch gestaltet. Auch der Cliffhanger am Ende ist definitiv mehr als gelungen. Kaum legt man das erste Buch weg, wünscht man sich, das zweite bereits in der Hand zu haben. 

    Die sprachliche Ebene: Auch zur Sprache kann ich mich nur positiv äußern. Dank der hervorragenden Wortwahl konnte ich mich super in die Situationen hereinversetzen. Mir hat es außerdem gut gefallen, dass die Kapitel teilweise fließend ineinander übergangen sind und sich innerhalb eines Satze die Perspektive geändert hat, aus der weitererzählt wurde. Das war mal ein komplett anderes Leseerlebnis, das ich dem Stil noch in keinem anderen Buch vorher erlebt habe. Hinzu kamen außerdem die konstanten Anspielungen auf den Titel des Buches sowie auf den Titel der zweiten Buches „Wir sind der Sturm“. Ich fand es super schön, wie die Gedanken und die Gefühle mit so viel Liebe zum Detail beschrieben wurden. Erst dadurch wurde die gesamten Handlung, der Verlauf und die auftretenden Konflikte für mich als Leser greifbar. Durch den Schreibstil ist es mir als Leser ohne Probleme gelungen, von der ersten Seite an in die Geschichte einzutauchen und mich rundum wohlzufühlen. Zu keinem Moment hatte ich den Eindruck, dass ein Dialog nicht zu Ende durchdacht wäre oder andere Unstimmigkeiten aufgetreten wären. Neben der äußerst gelungen Beschreibung der Gedanken- und Gefühlswelt von Louisa und Paul fand ich auch die Dialoge auf sprachlicher Ebene sehr angenehm gestaltet. Die Protagonisten unterhalten sich ihrem Alter entsprechend in angemessener Wortwahl, ohne dass es zu jugendlich oder zu erwachsen klingen würde. In meinen Augen ist der Sophie ohne Zweifel gelungen, die Unterhaltungen junger Erwachsener sowohl auf inhaltlicher als auch auf sprachlicher Ebene widerzuspiegeln. Dadurch wurde ein Bezug zur Wirklichkeit hergestellt, wodurch die gesamte Handlung noch greifbarer gemacht wurde. 

    Das Layout: Kommen wir abschließend zum Layout des Buches. Das Cover ist an sich nichts Besonderes, springt durch die Farbe und die Glitzerelemete im Schriftzug dennoch ins Auge. Doch insbesondere von Innen hat das Buch einiges zu bieten. Durch Louisas Liebe zu Worten sind auf den Seiten zwischen einigen der Kapitel eine Art Abschnittswechsel zu finden, die durch ein hübsches Lettering gekennzeichnet sind. Auch dieser Faktor ist hübsch in die Handlung des NA Romans eingebettet, da es sich immer um Worte handelt, die Louisa in ihr dafür vorgesehenes kleines Buch schreibt, das sie immer bei sich trägt. Diese Leidenschaft von ihr, die im Laufe der Handlung immer wieder aufgegriffen wird, wird dem Leser durch diese Vorgehensweise noch einmal näher gebracht. Die Kombination des Letterings als Darstellung von Louisas Leidenschaft in Kombination mit der sinnvollen Unterteilung des Romans in unterschiedliche Abschnitte, ist definitiv ein cleverer Schachzug der Autorin, für die man sie an dieser Stelle einmal loben sollte. 

    Mein Fazit: Insgesamt ist dieses Buch eine klare Empfehlung für jeden, der sich in der Welt der NA Romane wohlfühlt. Sophie hat es auf jeden Fall geschafft, mich mit ihrem Debut-Roman voll aus den Socken zu hauen. Ich bin super gespannt auf den zweiten Teil und alles, was noch von ihr kommen wird.

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    Cover des Buches Bring Down the Stars (ISBN: 9783736311282)

    Bewertung zu "Bring Down the Stars" von Emma Scott

    Bring Down the Stars
    lilieliestvor 2 Monaten
    Absolut überwältigend

    Ich weiß gar nicht, wie ich das, was ich beim Lesen des Buches gefühlt habe, ausreichend in Worte fassen kann. "Bring Down The Stars" war das erste Buch, das ich von Emma Scott gelesen habe und es war auf keinen Fall das letzte. Ich dachte, es handele sich um einen NA Roman, wie man sie aktuell zu Genüge findet. Doch nach den ersten paar Kapiteln hatte ich bereits das Gefühl, dass es sich bei der Dilogie um etwas Größeres handelt als alles, was ich zuletzt gelesen hatte. 

    Zu den Charakteren: Ich habe sie geliebt. Alle. Ohne Ausnahme. Selbst die Nebencharaktere wurden für den Leser durch liebevolle und detaillierte Charakterisierungen so unglaublich nahbar, dass ich sie tatsächlich alle in mein Herz geschlossen habe. Doch im Fokus der Handlung stehen Connor, Weston und Autumn. Während Autumn und Weston von Beginn an auf einer Welle zu sein scheinen, was wohl auch dadurch beeinflusst wird, dass sie rein gesellschaftlich gesehen eine ähnliche Vergangenheit haben und sich daher auf gleicher Stufe befinden, kommt Connor aus reichem Hause, verkörpert aber nicht den typischen verwöhnten Bengel, obwohl es ihm an nichts mangelt und er mehr besitzt als er in einem Alter eigentlich bräuchte. Weston hat zwar kein Geld dafür jedoch ein so unglaublich großes Herz. Seine Gefühle werden auf eine so emotionale Weise beschrieben, dass es mir beim Lesen selbst fast das Herz zerrissen hätte, ihn Leiden zu sehen. Und Autumn? Sie ist die gute Seele, die an das Gute im Menschen glaubt und die Welt verbessern möchte. Doch durch ihre Güte wirkt sie für andere schnell verletzlich, was ihr immer wieder zum Verhängnis wird, da ihr Dinge absichtlich vorenthalten werden. Zwar steht Autumn Glück für Weston an erster Stelle doch ist dies genau das, was zu den Problemen führt, denen sie und Connor sich stellen müssen. 

    Zum Inhalt: Die inhaltliche Gestaltung hat mir sehr gut gefallen. Die Handlung wird abwechselnd aus der Perspektive von Weston und Autumn erzählt. Dadurch ermöglicht Emma Scott dem Leser, einen Einblick in die Gefühlswelt beider Protagonisten zu bekommen. Ich liebe es, wie es ihr gelingt, die Gedanken- und Gefühlswelt der beiden in Worte zu fassen. Ich hatte beim Lesen immer wieder Gänsehaut. Ich war nach den ersten paar Seiten der Meinung zu wissen, worauf die Handlung hinausläuft. Doch ich wurde eines Besseren belehrt. Der Handlungsverlauf ist bis kurz vor Ende des ersten Teils der Dilogie in meinen Augen nicht vorhersehbar. Das verleiht dem Ganzen ein unglaublich großes Maß an Spannung gepaart mit Suchtpotenzial. Der erste Plot-Twist ist meiner Meinung nach bereits in der Mitte des Buches zu finden. Durch das offene Ende wird die Spannungskurve noch einmal ordentlich in die Höhe getrieben. Ich kann daher jedem Leser nur empfehlen, das zweite Buch gleich zur Hand zu haben. Mir hat es sehr gut gefallen, dass es während der Handlung nicht ausschließlich um die Beziehung zwischen Autumn und Weston ging, sondern dass auch gesellschaftskritische Themen angesprochen wurden. Dadurch wurde dem Buch nicht nur ein Wohlfühlcharakter verliehen sondern auch ein Mehrwert gegeben. 

    Kleine Randbemerkung bezüglich des Layouts: Das Layout des Buches war der ursprüngliche Grund, wieso ich es mir genauer angeschaut habe. Das Material ist hochwertig und auch das Cover ist super schön gestaltet. Es handelt sich bei dem Buch aber nicht nur um eines mit einem schönen Cover sondern, auch wenn es kaum möglich ist, um ein Buch mit einem noch viel schöneren Inhalt. 

    Mein Fazit: Ich hatte bisher nie einen Lieblingsautor oder eine Lieblingsautorin. Aber ich habe da Gefühl, dass Emma Scott auf einem guten Weg ist, diese Position zu füllen. Das Buch hat mich auf gesamter Linie überzeugt und ich habe nicht eine Kleinigkeit auszusetzen. Vom Plot über das Charakterbildung bis hin zur Erzählweise hat es mir rundum gefallen. Ich habe es geliebt und würde mich wünschen ich könnte es noch einmal ein erstes Mal lesen, um das gleiche Gefühl noch einmal zu erleben. Es hat mich komplett berührt.

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    Cover des Buches Kiss Me Once (ISBN: 9783473585557)

    Bewertung zu "Kiss Me Once" von Stella Tack

    Kiss Me Once
    lilieliestvor 2 Monaten
    Etwas Leichtes für zwischendurch

    "Kiss Me Once" war das erste Buch, das ich von Stella Tack gelesen habe. Es hat mich rein optisch absolut angesprochen. Auch inhaltlich war es gut. Ich bin super in die Handlung reingekommen und habe es innerhalb von zwei Tagen komplett verschlungen. Das spricht ohne Frage für den Schreibstil der Autorin. Auf sprachlicher Ebene hat mich allerdings etwas gestört, dass doch recht häufig typische Ausdrücke der Jugendsprache verwendet wurde, von denen "Holy Moly" nur ein Beispiel ist. Deren Gebrauch empfand ich beim Lesen tatsächlich eher als störend. Wäre dies zwei / drei Mal der Fall gewesen, würde ich es hier nicht erwähnen. Stellenweise war es mir persönlich aber doch ein bisschen too much. Das hat dem Inhalt des Buches jedoch keinen Abbruch getan. Ich fand die Geschichte sehr nett, da ich bisher noch keinen NA Roman mit dieser Protagonisten-Konstellation gelesen hatte. Auch das Charakterbildung an sich hat mir sehr gut gefallen. Ivy kommt zwar aus reichem Haus, ist dennoch nicht das typische verwöhnte Mädchen, das alles in den Hintern geschoben bekommt und sich darauf etwas einbildet, sondern vielmehr eine kleine Rebellin, die es darauf anlegt, gegen den Willen ihrer Eltern zu handeln. Dieser starke Wille hat mir beim Lesen tatsächlich an einigen Stellen imponiert. Auch Ryans Charakter fand ich toll gestaltet. Dadurch, dass die zwei zwar aufeinander stehen aber dauerhaft von der Art des jeweils anderen genervt sind, musste ich an einigen Stellen des Buches wirklich laut lachen, weil die Situationen so gut dargestellt wurden. Auch der Aspekt der Freundschaft, der innerhalb des Buches eine große Rolle spielt, hat mir gut gefallen. Damit einher geht die gelungene Charakterdarstellung der Nebencharaktere. Dass hier der Aspekt der gleichgeschlechtlichen Liebe auftaucht, fand ich sehr gelungen und super in den Verlauf der Handlung eingearbeitet. Zwar gab es keinen Plot-Twist, sondern die Handlung hat sich vielmehr so entwickelt, wie man es erwartet hat, aber dennoch würde ich das Buch ohne zu zögern jedem empfehlen, der auf der Suche nach etwas leichter Lektüre ist.

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    Cover des Buches Schattenmond (ISBN: 9783453422506)

    Bewertung zu "Schattenmond" von Nora Roberts

    Schattenmond
    lilieliestvor 2 Monaten
    Absolute Empfehlung

    Ich habe von Nora Roberts schon viele Bücher gelesen, doch keines davon ließ auch nur im Ansatz erkennen, in was für eine Welt mich "Schattenmond" entführen würde. Da ich das Buch während der Corona-Pandemie gelesen habe, sind gleich zu Beginn der Lektüre erschreckende Parallelen aufgetreten, die mir eine Gänsehaut über den Rücken gejagt haben. Ich glaube, dass ich durch die gesellschaftliche Situation, in der ich mich während des Lesens befunden habe, noch einmal einen vollkommen anderen Blickwinkel auf den Verlauf der Handlung hatte als Leser, die es vor dem Ausbruch unserer Pandemie gelesen haben. 
    Der Schreibstil von Nora Roberts ist, wie in jedem anderen ihrer Bücher auch, ohne Zweifel als tadellos zu bewerten. 
    An der Handlung hat mir besonders gut gefallen, dass der Aspekt des Übernatürlichen auf charmante Weise eingebaut wurde und auch die Reaktionen des überlebenden Teils der Gesellschaft diesbezüglich dargestellt wurde. Die menschliche Rasse wurde in meinen Augen beängstigend dargestellt. Beängstigend aus dem Grund, da ich mir vorstellen kann, dass es in der Realität tatsächlich genau so laufen würde. 
    Da ich Fantasy mindestens genau so gerne lese wie Romane, war das Buch für mich einfach perfekt. "Schattenmond" hat mich absolut gefesselt und ich wollte es gar nicht mehr aus der Hand legen. Obwohl ich mich zu Beginn etwas schwer damit getan habe, dass die Handlung aus neutraler Erzählperspektive dargestellt wird, konnte ich doch recht schnell ins Geschehen eintauchen.
    Die Gestaltung des Plots hat mir äußerst gut gefallen. Das Buch wird in unterschiedliche Handlungsstränge unterteilt, wobei in jedem Strang unterschiedliche Protagonisten auftreten. Die unterschiedlichen Handlungsstränge laufen parallel zueinander und werden im Verlaufe des Buches auf angenehme und nachvollziehbare Weise miteinander in Verbindungen gebracht. Hierdurch gelingt es Nora Roberts, die Fragen, die man sich als Leser während des Lesens gestellt hat und die Unklarheiten, die aufgetaucht sind, vollkommen aufzuklären. 
    Da es sich bei dem Buch um ein Geschenk gehandelt hat, war ich mir nicht im Klaren darüber, dass es sich um eine Trilogie handelt. Daher war ich recht erstaunt, als es gegen Ende zu dem Plot-Twist mit einem letztlich offenen Ende kam. Dafür freue ich mich aber umso mehr herauszufinden, wie die Geschichte weitergeht.

    Ich kann das Buch ganz klar jedem empfehlen, der gerne Romane liest, aber auch Dystopien und Fantasy nicht den Rücken kehrt. In meinen Augen handelt es sich um einen großartigen Auftakt der Schatten-Trilogie.


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