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livi-liest

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Rezensionen und Bewertungen

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    Cover des Buches All The Pretty Lies - Befreie mich (ISBN: 9783453419261)

    Bewertung zu "All The Pretty Lies - Befreie mich" von M. Leighton

    All The Pretty Lies - Befreie mich
    livi-liestvor 5 Jahren
    Eine kurzweilige Geschichte mit Suchtfaktor!

    Nachdem mich der erste Band von "All the pretty lies" schon wirklich gut unterhalten konnte und ich immer wieder nach ähnlichen Büchern für zwischendurch suche, hatte ich richtig Lust "Befreie mich" zu lesen. Dazu kam noch, dass ich das Cover wieder unfassbar schön finde und besonders die Farbe hat es mir direkt angetan. Bevor ich anfing zu lesen hatte ich definitiv schon gewisse Erwartungen an das Buch. Ich erhoffte mir davon, dass es mich genauso gut unterhalten kann wie der erste Teil und es sich aufgrund eines gewissen Suchtpotenzials wieder schnell weglassen lässt. Diese Erwartungen wurden auch vollständig erfüllt. Auch wenn ich nicht explizit sagen kann was mich an der Geschichte so gefesselt hat, hatte ich sie innerhalb eines Tages durchgelesen und wurde bestens unterhalten. An einigen Stellen hat sich das ganze leider ein klein wenig gezogen, weil es ein ziemliches Hin und Her zwischen den Protagonisten war und sich vieles auch immer wieder wiederholte, aber das wurde mit Fortschreiten der Geschichte immer weniger. Die Handlung an sich ist zwar nichts komplett neues, aber dennoch gibt es einige Aspekte, die ich originell fand und die das Buch auch noch ein wenig aufregender gemacht haben. Außerdem gibt es im zweiten Band auch wieder ein großes Geheimnis, dessen Auflösung ich wie schon bei Band 1 nur so entgegen gefiebert habe. Das führte dazu, dass die Geschichte gegen Ende immer spannender wurde und ich unbedingt wissen musste, was denn nun hinter der ganzen Sache steckt. Das war auch ein Grund, warum ich das Buch unmöglich zur Seite legend konnte. Die Protagonisten, Kennedy Moore und Reese Spencer, mochte ich eigentlich ganz gerne. Sie waren eben größtenteils die typischen Charaktere wie man sie aus vielen Büchern kennt. Was ich wirklich gut fand war, dass Reese der Bruder von Hemi aus "Erkenne mich" ist und deshalb sowohl er als auch seine Freundin Sloane auch in "Befreie mich" wieder auftauchen obwohl die Geschichten jeweils in sich abgeschlossen sind und auch unabhängig voneinander gelesen werden können. Den Schreibstil mochte ich wieder total gerne, er lässt sich schnell und flüssig lesen und auch die Erzählperspektive gefällt mir gut. Die Kapitel werden abwechselnd aus Reeses und Kennedys Sicht erzählt, so lernt man die beiden auch direkt näher kennen und kann ihr Verhalten besser nachvollziehen. Für mich war "Befreie mich" wieder ein sehr kurzweiliges Buch, das zwar auch seine Längen hatte und nichts von Grund auf Neues war, mich aber im Großen und Ganzen wirklich fesseln konnte. Ich kann es jedem der Band 1 mochte nur empfehlen und auch auch denjenigen, die Lust auf eine fesselnde Zwischendurch-Geschichte hat. 

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    Cover des Buches Schau mir in die Augen, Audrey (ISBN: 9783442485574)

    Bewertung zu "Schau mir in die Augen, Audrey" von Sophie Kinsella

    Schau mir in die Augen, Audrey
    livi-liestvor 5 Jahren
    Ein tolles Buch über ein wichtiges Thema - Nicht nur für Jugendliche!

    Als das Buch frisch erschienen war habe ich mich zunächst gar nicht groß damit befasst, weil mir das Cover überhaupt nicht gefallen hat. Dieses hier hat mich aber direkt angesprochen und mich dazu gebracht mir den Klappentext durchzulesen - zum Glück, denn er klang für mich so wahnsinnig gut, dass ich das Buch direkt lesen wollte. Als ich dann tatsächlich mit dem lesen anfing kam ich sehr schnell in die Geschichte rein und habe die Protagonistin, Audrey, sofort ins Herz geschlossen. Sie ist definitiv keine Protagonistin wie jede andere, hat eine soziale Phobie und eine generalisierte Angststörung und hat deshalb immer eine Sonnenbrille auf. Und sie war einfach toll, sympathisch und liebenswert. Auch das Thema finde ich perfekt gewählt, denn mittlerweile gibt es viele Bücher zu 'schwierigeren' Themen, aber (zumindest meinem Gefühl nach) nur wenige über Angststörungen bei Jugendlichen, besonders nicht über eine soziale Phobie. Umso mehr hat es mich gefreut, dass diese Thematik hier auch so gut umgesetzt wurde. Ich konnte die Gefühle und Gedanken von Audrey gut nachvollziehen und obwohl ich schon Erfahrung mit dem Thema habe bin ich fest davon überzeugt, dass das den meisten so gehen wird. Die ganze Handlung ist wirklich authentisch und beschönigt auf keinen Fall irgendeine psychische Krankheit. Auch wird während ihrem Verlauf wohl den allermeisten klar werden, dass jede solche Krankheit einen Leidensdruck mit sich bringt, das ganze Leben beeinflusst bzw behindert und nicht einfach mal schnell vorbei geht. Natürlich muss man sich immer vor Augen halten, dass nicht jeder Krankheitsverlauf dem von Audrey gleicht, aber der Autorin ist mit ihrer Geschichte eine gute Darstellung gelungen und ich wurde von dem Buch sogar noch positiv überrascht. Ich war total gefesselt und habe Audrey und auch ihre Familie und die anderen Charaktere sehr ins Herz geschlossen. Jeder war etwas besonderes und hatte seine ganz eigenen Macken. Diesen Aspekt fand ich ebenfalls sehr schön, denn in einigen Momenten sind die eigentlich psychisch gesunden Menschen einfach viel 'Verrückter ' als diejenigen, die aufgrund psychischer Krankheiten gerne mal als verrückt abgestempelt werden. Ganz zum Schluss muss ich jetzt noch sagen, dass es schon auch einen kleinen Punkt gab der mich ein klein wenig gestört hat, aber diesen kann ich nicht nennen, da ich sonst spoilern würde. Er hat mich aber wirklich nicht sehr gestört und ist auch nur an einer Stelle aufgetreten. Meiner Meinung nach ist Sophie kinsella mit 'schau mir in die Augen, Audrey' ein wundervolles Buch über ein wichtiges Thema gelungen das ich jedem nur empfehlen kann - nicht nur jugendlichen! Mir persönlich wird die Geschichte bestimmt lange in Erinnerung bleiben.

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    Cover des Buches Das tote Mädchen (ISBN: 9783570310076)

    Bewertung zu "Das tote Mädchen" von Steven James

    Das tote Mädchen
    livi-liestvor 5 Jahren
    Nicht originell, aber spannend!

    Nachdem ich mal wieder wirklich Lust auf einen kurzweiligen Jugendthriller für Zwischendurch hatte ist mir das Buch direkt aufgefallen. Das Cover gefällt mir total gut, es ist spannend gestaltet und passt auch gut zum Inhalt des Buches. Auch der Klappentext klang sehr spannend, besonders wegen den Visionen die den Protagonisten anscheinend plagen. Ich erwartete eine kurzweilige Geschichte, die eher nicht mit Originalität oder tiefgründigen Charakteren punktet sondern vor allem durch große Spannung bei mir Eindruck machen wird. Als ich anfing zu lesen war ich ziemlich schnell gefesselt von der Handlung und wollte wissen wie das ganze ausgeht. Auch wenn die Geschichte wirklich nicht originell war sondern ich ähnliche schon sehr oft gelesen habe und sie auch "nur" gut fand hatte ich Spaß beim Lesen. Die Charaktere und das Drumherum konnten mich nicht vollständig überzeugen. Es schien mir alles ziemlich blass und nicht so detailliert ausgearbeitet. Daniel, der Protagonist, war mir weder besonders sympathisch noch unsympathisch, ich habe aber auf jeden Fall mit ihm gerätselt was es mit den Visionen auf sich hat. Um ehrlich zu sein fällt es mir nach wie vor schwer in Worte zu fassen wie ich das Buch fand. Einerseits habe ich es gerne gelesen und auch mitgefiebert, aber gleichzeitig war es mir auch ein wenig zu gewöhnlich, ähnliche Geschichten gibt es einfach schon viele. Und dann war da noch das Ende, das mir überhaupt nicht gefallen hat. Mit der Zeit wurde alles immer abgedrehter und die Authentizität ging immer mehr verloren. Ich bin hin und hergerissen was ich von dem Buch halten soll, aber denjenigen die auf der Suche nach einem spannenden Jugendthriller für Zwischendurch sind, nicht allzu viel Wert auf eine vollkommen realitätsgetreue Handlung legen und evtl auch noch nicht ganz so viele Bücher in die Richtung gelesen haben, kann ich das Buch trotz allem empfehlen. Und auch denjenigen, die hier von Anfang an kein Meisterwerk erwarten, denn unterhaltsam und spannend ist die Geschichte meiner Meinung nach. Sie lässt sich schnell und problemlos lesen und hat mich aus irgendeinem Grund doch sehr in ihren Bann gezogen. 

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    Cover des Buches HELIX - Sie werden uns ersetzen (ISBN: 9783764505646)

    Bewertung zu "HELIX - Sie werden uns ersetzen" von Marc Elsberg

    HELIX - Sie werden uns ersetzen
    livi-liestvor 5 Jahren
    Ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen!

    Bereits nach dem ersten Lesen des Klappentextes war für mich klar, dass ich dieses Buch unbedingt lesen muss. Ich wollte schon länger etwas von Marc Elsberg lesen und zusätzlich finde ich das Thema Genetik und wissenschaftlicher Fortschritt unglaublich spannend. Das Cover ist wie auch die der anderen Bücher des Autors eher schlicht gehalten und sieht trotzdem wirklich cool aus. Bei "Helix" gefällt mir die Gestaltung besonders gut, weil sie perfekt zum Thema passt. Als ich anfing zu lesen war ich zunächst ein wenig verwirrt. Wie sich schon im Klappentext erahnen lässt gibt es mehrere Handlungsstränge, die auf den ersten Blick gar nicht so viel miteinander zu tun haben. Somit tauchen auch nicht wenige Namen auf und ich habe einige Zeit gebraucht bis ich einen groben Überblick über die jeweiligen Beziehungen der Charaktere hatte und auch wusste wer in welchen Handlungsstrang gehört. Auch zwischendurch wurde ich immer mal wieder ein wenig verwirrt, besonders wenn wieder neue Namen bzw. Charaktere auftauchten, aber mit der Zeit wurde das wirklich immer weniger und spätestens ab der Hälfte kam ich gut mit dem Ganzen Aufbau klar. Ähnlich wie mit den Personen verhielt es sich auch mit der Handlung an sich. Zu Beginn war alles noch sehr viel und ich musste mich relativ stark konzentrieren um mitzukommen. Das fand ich aber eigentlich gar nicht schlecht, denn die Geschichte war trotzdem absolut spannend und fesselnd und ich war direkt begeistert von Marc Elsbergs Fähigkeit sich solche komplexen Zusammenhänge auszudenken. Es gab zwar auch mal den ein oder anderen Abschnitt den ich etwas weniger interessant fand, aber letztendlich waren auch diese Sequenzen später von Bedeutung. Ab kurz vor der Hälfte des Buches wurde die Spannung dann innerhalb weniger Seiten immer größer und größer und ich konnte ab diesem Punkt überhaupt nicht mehr aufhören weiterzulesen, weil ich unbedingt wissen wollte wie es weitergeht, was es mit den ganzen rätselhaften Geschehnissen auf sich hat und mich die Geschichte einfach so in ihren Bann gezogen hat. Alles wirkte wahnsinnig authentisch und in mir kam zum Teil wirklich der Gedanke hoch "Was wäre wenn das alles wirklich passieren würde?". Diese Frage hat mich auch nach dem Lesen noch lange beschäftigt und lässt vermutlich viele Leser auch mit einem beklemmenden Gefühl zurück, denn auch wenn ich kein Experte bin kann ich mir durchaus vorstellen, dass ein solches Szenario sich auch innerhalb weniger Jahre in unserer echten Welt abspielen könnte. Für mich ist "Helix" ein unfassbar gelungener Thriller, der alles hat was ein Buch dieser Art braucht. Jede Menge Spannung, ab und zu mal ein Schauer der einem über den Rücken läuft und dazu noch ein hochinteressantes und aktuelles Thema welches mehr als anschaulich dargestellt wird und sicher auch vielen das Ausmaß der ganzen Gentechnik usw. erst bewusst werden lässt. Marc Elsberg schafft es durch seinen fesselnden Schreibstil und die wahnsinnig coole Handlung ganze 648 Seiten zu erschaffen, die an keiner Stelle langweilen. Ich kann das Buch absolut jedem empfehlen, der sich für das Thema Genetik und wissenschaftlicher Fortschritt auch nur ein bisschen interessiert und Lust auf einen weniger 0815-mäßigen Thriller hat. Und alle, die Angst vor zu hoher Komplexität oder Fachbegriffen haben kann ich beruhigen, denn die fachlichen Informationen lassen sich im Zusammenhang wirklich gut verstehen und jeder der schon einmal etwas von den Grundlagen der Genetik gehört hat und sich dafür interessiert kann die Geschichte ohne jegliche Probleme verstehen.

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    Cover des Buches The Book of YOU (ISBN: 9783442393107)

    Bewertung zu "The Book of YOU" von Nora Rosendahl

    The Book of YOU
    livi-liestvor 5 Jahren
    Ein Buch voller Anregungen für kleine Lebensveränderungen!

    Das Cover gefälltt mir relativ gut, es ist sehr schlicht gehalten, aber in einer positiven und hellen Farbe was ich sehr passend finde. Mich hat das Buch sehr interessiert, weil ich die Idee dahinter wirklich schön finde. Für jeden Tag des Jahres wird eine sogenannte Micro-Action bereitgehalten, abwechselnd aus den Bereichen Food, Move, Mind und Love. So wird dem Leser jeden Tag eine kleine Aufgabe gestellt, die dazu beitragen soll das eigene Leben mehr schätzen zu lernen, die Gesundheit zu verbessern und glücklicher zu werden. Ich habe jetzt nicht alles ausprobiert, sondern alles durchgelesen und einige Tipps, die mir gefallen haben, auch umgesetzt. Mir haben oft vor allem die "Mind"-Actions gefallen, da man in dieser Kategorie oft dazu aufgefordert wird auf positive Dinge zu achten, mal anders zu denken oder auch Dinge zu erledigen, die das Leben einfacher machen und sogar manchmal Stress vermeiden können. Diese Aufgaben fand ich auch fast alle sehr gut und ich werde sie definitiv durcharbeiten. Die "Love"-Actions mochte ich ebenfalls total gerne. Dabei wird man oft dazu aufgefordert eine liebevolle Geste jemandem gegenüber zu zeigen, aber auch Selbstliebe-Aufgaben sind einige dabei. Jemandem Fremdem ein Kompliment machen, sich vor dem Spiegel ein positives Mantra sagen und vieles mehr fand ich wirklich schöne Ideen, es macht definitiv auch einen selbst glücklicher und besonders für schüchterne Menschen ist das sogar eine Möglichkeit nach und nach kleine Herausforderungen zu bewältigen. In der Kategorie "Move" konnte ich auch die ein oder andere Micro-Action für mich finden, z.b. einen Spaziergang durch die Nachbarschaft, sich einfach mal egal was man gerade tut ordentlich strecken und räkeln oder mit einer guten Freundin rausgehen. Allerdings mochte ich die "Zwei Minuten Workout"-Tipps nicht so gerne. Klar ist Bewegung und Sport an sich wichtig, aber mir hätte es besser gefallen wenn stattdessen mehr natürliche Bewegung eingebaut worden wäre. Als letztes noch die "Food"-Micro-Actions. Zugegebenermaßen fand ich diese Abschnitte am schlechtesten. Zwar waren wirklich auch viele für mich gute Tipps dabei wie z.B. die Küche aufräumen und Obst essen. Gleichzeitig gab es aber auch einige Tipps, die ich definitiv nicht gut fand. Vollkorkprodukte sind sicher gesund, aber sämtlichen Weizen dadurch zu ersetzen ist dann doch gleich etwas sehr krass. Oder auf die angegebene Portionsgröße zu achten. Hier finde ich sollte man sich eher daran halten, den betroffenen Menschen wieder ein Gefühl für die Bedürfnisse des Körpers zu vermitteln und nicht direkt solche konkreten Aufgaben zu geben. Mit einer kleiner Änderung hätte ich diese Aktionen direkt besser gefunden, z.B. darauf achten öfter mal Vollkorkprodukte zu essen oder sich mal einen Überblick zu verschaffen wie viel man persönlich braucht um satt zu werden. Im Großen und Ganzen fand ich aber sehr viele Tipps gut gelungen und kann das Buch auch weiterempfehlen. Sicher sind nicht alle Aktionen für jeden geeignet und man sollte sich zu nichts gezwungen fühlen wenn man z.B. einfach kein Typ für Workouts ist. Trotzdem ist sicher für jeden etwas dabei und ich werde mir das Buch ganz bestimmt noch öfter mal zur Hand nehmen. 

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    Cover des Buches All The Pretty Lies - Erkenne mich (ISBN: 9783453419254)

    Bewertung zu "All The Pretty Lies - Erkenne mich" von M. Leighton

    All The Pretty Lies - Erkenne mich
    livi-liestvor 5 Jahren
    Kurzweilige Unterhaltung für Zwischendurch!

    Die Farbgebung des Covers finde ich wirklich sehr schön und auch deswegen hat mich das Buch direkt angesprungen obwohl ich kein großer Fan dieser typischen Young-bzw New Adult Cover mit ihr und ihm in verführerischer Pose bin. Da mir aber das Gesamtpaket der Gestaltung trotzdem gut gefallen hat und auch der Klappentext nach guter Unterhaltung klang wollte ich das Buch gerne lesen. Ich erwartete nichts weltbewegendes sondern einfach eine kurzweilige und spannende Geschichte für zwischendurch und genau das wurde mir hier auch geboten. Die Protagonistin Sloane ist gerade 21 Jahre alt und somit volljährig geworden. Für sie bedeutet das endlich Freiheit denn ihr Vater und ihre drei älteren Brüder sind allesamt Polizisten und hüten Sloane seit dem Tod ihrer Mutter wie ihren Augapfel. So landet Sloane in einem Tattoostudio wo sie auf Hemd trifft. Sloane war mir die ganze Zeit über sehr sympathisch. Auch wenn sie definitiv kein besonders außergewöhnlicher Charakter war mochte ich sie und konnte ihre Gedanken und Handlungen vor allem im Vergleich zu ähnlichen Büchern sehr gut nachvollziehen. Hemi mochte ich zu Beginn nicht wirklich und auch bis ganz zum Schluss wurde ich nicht so richtig warm mit ihm. Er war eben der typische heiße Typ mit dunklem Geheimnis, aber das war für mich auch okay. Nachdem ich die ersten 100 Seiten nicht ganz so fesselnd fand, weil die Handlung in diesem Abschnitt für mich eher so vor sich hin plänkelte wurde die Geschichte in meinen Augen danach immer spannender. Ab diesem Punkt habe ich dann die restlichen Seiten in einem Rutsch gelesen. Ich wollte unbedingt wissen wie es weitergeht, was nun hinter Hemis Geheimnis steckt und was das ganze mit Sloane zu tun hat. Richtig toll fand ich auch, dass es nicht dauernd Streit und darauf folgende Versöhnungen gab und mir die Handlung somit deutlich besser als bei anderen Büchern gefallen hat und sie mich fast nie genervt hat. Der Schreibstil war gut, nicht außergewöhnlich aber er ließ sich gut lesen und stoppte an keiner Stelle den Lesefluss. Insgesamt würde ich das Buch als "unterhaltsame Lektüre für zwischendurch" bezeichnen, die ich als solche auch weiterempfehlen würde. Tiefgründige Charaktere oder eine einzigartige Story wird man hier nicht finden, aber die Geschichte ist sehr kurzweilig, ich hatte Spaß beim Lesen und werde mir bestimmt auch noch die weiteren Bände zulegen, die sich dann allerdings (soweit ich weiß) um andere Protagonisten drehen.

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    Cover des Buches Echt ich! (ISBN: 9783442393091)

    Bewertung zu "Echt ich!" von Rhiannon Shove

    Echt ich!
    livi-liestvor 5 Jahren
    Ein Muss für jeden der einen Stift besitzt!

    Als ich dieses Buch zum ersten Mal gesehen habe wusste ich sofort: das muss ich haben! Ich denke von Natur aus viel über mich und mein Leben nach, ankreuzen und Fragen beantworten ist ebenfalls genau mein Ding. In diesem Buch erwarten den Leser unzählige Fragen rund um sein ganzes Leben. Das Ganze ist in drei Abschnitte gegliedert: Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. im Bereich Vergangenheit werden beispielsweise viele Fragen zur Kindheit gestellt, aber auch Fragen nach dem teuersten Gegenstand den du dir je gekauft hast oder der letzten Fernsehsendung die du gesehen hast. Im Thema Gegenwart denkst du über dich selbst wie du jetzt im Moment bist nach, es ist Platz für deine Lieblingsplaylist und neue Emoji-Entwürfe. Am Ende steht die Zukunft. Wo siehst du dich in einer Woche, einem Monat, in 50 Jahren? Und nebenbei kommen noch so ganz banale Fragen wie "Reich oder berühmt?" oder "Süß oder salzig?". Es ist von allem etwas dabei. Und genau das fand ich absolut genial und toll und das Buch hat mich sowas von überzeugt. Über viele Dinge habe ich wirklich lange nachdenken müssen, über einige muss ich mir auch nochmal Gedanken machen. Die ganzen Fragen lassen sich auf keinen Fall mal eben zwischendurch an einem Nachmittag beantworten - einige vielleicht schon, aber für andere braucht man eine Menge Gedächtnis- und Vorstellungskraft. Man lernt sich beim Ausfüllen tatsächlich besser kennen und das ist wirklich spannend. Die ganzen Fragen sind toll ausgewählt, denn es waren sowohl welche dabei die ich auf Anhieb beantworten konnte und dann auch wieder einige über die ich mir noch kein einziges Mal in meinem Leben Gedanken gemacht habe. Wem es genauso wie mir Spaß macht über alles mögliche (und sich selbst) nachzudenken sollte "Echt ich!" jetzt sofort auf seine Wunschliste setzen, genauso wie alle Menschen, die gerne mal über ihr Leben meckern oder sich selbst schnell aus den Augen verlieren. Ich bin absolut begeistert von diesem Buch und freue mich, auch noch die restlichen Fragen zu beantworten. Eine klare Empfehlung!

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    Cover des Buches Camp 21 (ISBN: 9783401601779)

    Bewertung zu "Camp 21" von Rainer Wekwerth

    Camp 21
    livi-liestvor 5 Jahren
    Ein Muss für alle Wekwerth-Fans!

    Als ich mitbekommen habe, dass Rainer Wekwerth ein neues Buch herausbringt wusste ich eigentlich schon, dass ich es unbedingt lesen möchte. Meine Neugier auf die Geschichte wurde dann natürlich noch viel größer als ich den Klappentext gelesen hatte, denn dieser klang für mich absolut genial. Das Cover gefällt mir ganz gut und es passt definitiv gut zum Inhalt des Buches. Nachdem ich die Idee schon beim Lesen des Klappentextes super fand war ich unheimlich gespannt auf deren Umsetzung und hatte ziemlich hohe Erwartungen an "Camp 21". Diese wurden auch absolut erfüllt und Rainer Wekwerth schaffte es ein weiteres Mal mich restlos zu überzeugen und seinen Bann zu ziehen. Die Geschichte konzentriert sich abwechselnd auf die beiden Protagonisten - Kayla und Mike. So beginnt die Handlung an dem Ereignis in deren Leben, der die beiden letztendlich ins Erziehungslager bringt. Schon diese "Vorgeschichte" konnte mich absolut überzeugen und ich war sofort richtig in der Geschichte drin. Die beiden Protagonisten waren mir beide auf ihre Art sympathisch und zusammen mochte ich sie direkt noch mehr. Ebenfalls direkt begeistern konnte mich die Idee, die hinter der ganzen Geschichte steckt. Ohne völlig abgedreht zu sein bietet sie einige Neuheiten und alles wirkte sehr authentisch und gut durchdacht. Ehrlich gesagt kann ich größtenteils gar nicht sagen was das Buch für mich so spannend und fesselnd gemacht hat, aber ich konnte es einfach nicht mehr aus der Hand legen und habe es in kürzester Zeit durchgelesen. Ich wollte unbedingt wissen wie es weitergeht und was hinter den ganzen mysteriösen Abläufen im Camp steckt. Dadurch, dass die Zeit beim Lesen so schnell verging wirkten auf mich einige Entwicklungen, besonders was Kaylas und Mikes Beziehung zueinander anging, etwas schnell, aber das hat mich nicht weiter gestört. Insgesamt war "Camp 21" einfach ein Buch, das ich nach dem Beenden zugeschlagen habe und direkt Lust hatte noch eines dieser Art zu lesen, weil ich nicht genug bekommen konnte von der ganzen Handlung. Zusätzlich zu seinem riesengroßen Suchtfaktor bietet das Buch sogar noch versteckte Themen, die zum Nachdenken anregen können. Ich kann mir vorstellen, dass die Geschichte auch Jugendliche begeistern kann, die normalerweise nicht viel lesen, denn sie bietet Action und Spannung und lässt sich durch den flüssigen Schreibstil relativ leicht lesen. Die Handlung ist nicht zu komplex und trotzdem kein bisschen langweilig. Ich kann euch das neue Buch von Rainer Wekwerth nur empfehlen und es ist auf jeden Fall ein Must-Read für alle Fans der Labyrinth-Trilogie!

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    Cover des Buches Wunderstoffe (ISBN: 9783421047380)

    Bewertung zu "Wunderstoffe" von Mark Miodownik

    Wunderstoffe
    livi-liestvor 5 Jahren
    Nicht nur was für Chemie-Genies!

    Nachdem ich momentan sehr gerne Sachbücher lese und außerdem auch noch mein Interesse für die Chemie und ähnliches geweckt wurde, hat mich das Buch neugierig gemacht. Auch das Cover finde ich besonders für ein Sachbuch sehr ansprechend gestaltet und es zeigt, auf welche Materialien bzw. Stoffe man sich freuen kann. Den Aufbau des Buches fand ich wirklich gelungen. Jeder Stoff hat sein eigenes Kapitel und am Anfang dieser Kapitel ist immer wieder das gleiche Bild abgedruckt, auf dem das jeweilige Material gekennzeichnet ist. Der Autor selbst sitzt am Tisch auf der Dachterasse seines Hauses und trinkt Tee. Am Anfang habe ich gar nicht groß darüber nachgedacht, aber im Laufe der Zeit hat sich das immer mehr geändert und ich bin wirklich in die Welt der Stoffe abgetaucht. Der Tisch ist aus Stahl, der Boden aus Beton, das Notizbuch aus Papier und das ist noch lange nicht alles. Zunächst war ich ein wenig skeptisch, ob ich den ganzen Ausführungen im Buch wirklich folgen kann, denn ich bin absolut kein Chemie-Genie oder etwas in der Art und habe mich bisher kaum mit den verschiedenen Materialien unserer Welt beschäftigt. Diese Zweifel wurden zum Glück direkt aus dem Weg geschafft, denn dem Autor ist es gelungen, seine Erklärungen so aufzubauen, dass ich das meiste tatsächlich verstanden habe. Zuerst gibt es die grundlegenden Informationen, dann wird weiter in die Tiefe gegangen. Alles anhand von verschiedenen Beispielen, die immer wieder den Bezug zur Realität aufzeigen. Der Schreibstil war meiner Meinung nach perfekt für dieses Buch, er war zwar nicht super einfach und enthielt einige schwierige Begriffe, aber ich konnte ihm mit einiger Konzentration immer folgen. Eigentlich brauche ich gar keine langen Texte schreiben, sondern mein vordergründigster Gedanke beim und nach dem Lesen sagt schon alles: "Wenn man den Chemie-Unterricht in der Schule so aufgebaut hätte wie dieses Buch, wäre es wohl eines meiner Lieblingsfächer geworden." Mir ist durch das Buch erst richtig klargeworden, wie spannend das Thema Stoffe und Materialien sein kann und genau aus diesem Grund kann ich auch jedem der ein klein wenig Interesse an diesem Thema hat empfehlen es zu lesen. Man braucht zwar durchaus ein wenig mehr Konzentration beim Lesen als bei anderen Büchern und kann es eher nicht am Stück durchlesen, aber das Buch ist definitiv auch für diejenigen geeignet, die in der Schule keine guten Noten in Chemie haben/hatten. 

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    Cover des Buches Über mir der Himmel (ISBN: 9783570311233)

    Bewertung zu "Über mir der Himmel" von Jandy Nelson

    Über mir der Himmel
    livi-liestvor 5 Jahren
    Gutes Jugendbuch, aber kein Must-Read

    Schon als ich das Buch bei englischsprachigen Bloggern gesehen habe konnte hat es eine gewisse Anziehungskraft für mich gehabt. Als ich dann die deutsche Ausgabe mit ihrem wirklich schönen schlichten Cover entdeckt habe, hat mich der Roman direkt noch neugieriger gemacht. Der Klappentext an sich klang für mich nach einer schönen, nachdenklichen, aber auch traurigen Geschichte, die alle Themen des Lebens vereint: Liebe, Freundschaft, Verlust und dazu noch ein gewisses Etwas, das das Ganze von den anderen Büchern unterscheiden würde. Diese Erwartung wurde dann auch grob erfüllt. Zugegebenermaßen habe ich eine ganze Weile gebraucht um wirklich in die Handlung hineinzufinden. Immer wieder habe ich das Buch beiseite gelegt um dann einige Tage später wieder einen Versuch zu starten. Am Anfang jedes Kapitels ist ein Gedicht abgedruckt, das die Protagonistin Lennie irgendwo hingekritzelt hat - Papier, Pappbecher, Äste. An sich fand ich die Idee schön, aber irgendwie hat es meinen Lesefluss doch ziemlich gestört. Die Handlung an sich hat mir ein ähnliches Gefühl vermittelt. Eigentlich eine gute Idee, aber trotz allem konnte mich die Geschichte einfach nicht fesseln. Die ganzen Emotionen wirkten so unnahbar, teilweise oberflächlich und ich bekam die meiste Zeit über keinen direkten Zugang zum Geschehen. Die Story konnte mich nicht mitreißen. Lennies Leben ist eigentlich ein ziemlicher Trümmerhaufen, sie hat nach dem Tod ihrer Schwester keine Ahnung wer sie ist geschweige denn was sie tun soll. Ihre Mutter ist seit Jahren verschwunden, da ist der Freund ihrer Schwester der um sie herum und dann auch noch ein Typ, der Lennie den Kopf verdreht. Wie in vielen anderen Büchern ein Mädchen, das auf dem Weg zu sich selbst ist. Im Grunde war sie mir sympathisch, aber für mich war sie eben einfach eine Protagonistin wie jede andere. Keine, die mir lange im Gedächtnis bleiben wird, weil ich so mit ihr mitgefühlt habe. Und gerade das fand ich wahnsinnig schade, denn die Handlung bietet so viel Platz für Emotionen. Zum Ende hin wurde in meinen Augen dann zum Glück alles noch ein wenig besser und  vor allem greifbarer. Die Handlung wirkte nicht mehr so ausgedacht und aufgeschrieben sondern wurde lebendiger. Obwohl mir der Schreibstil gut gefallen hat - rausreißen konnte er das ganze dann auch nicht mehr und so wird mir das Buch wohl eher als ganz gutes, durchschnittliches Buch in Erinnerung bleiben. Es konnte mich einfach nicht begeistern, auch wenn ich das mir sehr gewünscht hätte. Ich kann euch das Buch somit nur bedingt empfehlen, aber schlecht ist es definitiv auf keinen Fall!

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