marimirl

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    Cover des Buches Die Frauen vom Nordstrand. Schicksalswende (ISBN: 9783746635712)

    Bewertung zu "Die Frauen vom Nordstrand. Schicksalswende" von Marie Sanders

    Die Frauen vom Nordstrand. Schicksalswende
    marimirlvor 5 Stunden
    Kurzmeinung: Gute Mischung aus Unterhaltung und kritischen Themen aus den 50er Jahren!
    Marie Sanders - Die Frauen vom Nordstrand: Schicksalswende

    Inhalt:

    "Die Frauen vom Nordstrand: Schicksalswende" ist der 2. Teil der Reihe "Die Seebad Saga", die von Steffi von Wolff unter dem Synonym Marie Sanders verfasst wird.


    Die Handlung spielt in den 50er Jahren: Eine Zeit, in der Frauen beginnen um mehr Rechte zu kämpfen, aber noch sehr eingeschränkt sind. Die Frauen vom Nordstand sind gute Freundinnen, die in St. Peters leben und immer zueinander halten. Anni, die im Buch die Hauptrolle spielt, verlässt ihren Mann und flieht nach Hamburg, damit ihr im Falle einer Scheidung ihre Tochter nicht weggenommen wird. Rena ist bereits geflüchtet, da sie von ihrem Mann missbraucht wird. Helena, die Ärztin im Ort nimmt illegale Schwangerschaftsabbrüche vor. Edith setzt sich für Frauenrechte ein und heiratet reich, doch ihr Mann bevorzugt Männer.


    Meine Meinung:

    Ich habe leider erst zu spät entdeckt, dass es sich um den zweiten Teil einer Reihe handelt und daher den ersten Teil nicht gelesen. Der zweite Teil baut laut meinen Recherchen auf dem ersten auf, ich hatte jedoch keinerlei Probleme der Handlung zu folgen. Man kann das Buch daher auch einzeln lesen.


    Es werden sehr viele Themen behandelt, die alle wichtig, interessant und spannend sind. In Rezensionen zum ersten Teil wurde oft bemängelt, dass es zu viele Themen sind auf diesen daher nicht detailliert genug begegnet wird. Ich kann diese Kritik zwar nachvollziehen, aber mich persönlich hat es nicht gestört. Man könnte mit jeder einzelnen Frau ein ganzes Buch füllen, das stimmt. Hier wurde eine Frau stark in den Vordergrund gestellt und die Geschichten der anderen Frauen sind eher Nebenhandlungen. Dennoch werden diese Themen aber nicht schnell abgehandelt.

    Das Buch wird aus der Sicht von Anni erzählt (abgesehen von den ersten paar Seiten).


    Anfangs habe ich kurz daran gezweifelt, ob das Buch das richtige für mich ist. Hauptsächlich weil so viele Namen vorkamen, die ich nicht zuordnen konnte und weil ein kurzer Satz für mich einfach unlogisch war (hier müsste vielleicht das Lektorat noch mal drüber schauen). Ich denke, das war auch die Überleitung vom ersten zum zweiten Band. Nach den ersten paar Seiten habe ich mich aber gut zurecht gefunden.

    Und bezüglich des Logikfehlers: das war zum Glück ein Einzelfall.


    Mir hat das Buch sehr gut gefallen - eine gute Mischung zwischen Unterhaltungsliteratur und Historischem Roman. Auch wenn uns das bereits bekannt ist, ist es dennoch unvorstellbar wie Frauen vor gar nicht allzu langer Zeit behandelt wurden und wie wenig Rechte sie hatten. Zu der Zeit, in der sich Anni befindet, werden zumindest die ersten Schritte in die richtige Richtung gemacht.


    Ich könnte mir gut vorstellen, den ersten Band nachzuholen und freue mich auf einen dritten Band!


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    Cover des Buches Eine Villa in Portofino (Ligurien Liebe 1) (ISBN: B07XLF2SFW)

    Bewertung zu "Eine Villa in Portofino (Ligurien Liebe 1)" von Kajsa Arnold

    Eine Villa in Portofino (Ligurien Liebe 1)
    marimirlvor 7 Tagen
    Kurzmeinung: Kurzweilig mit italienischem Flair, aber zu wenig Tiefe
    Kajsa Arnold - Eine Villa in Portofino

    Inhalt:

    Mathilda rettet als Schülerin im Urlaub in Italien einem älteren Mann, Alfredo, das Leben, indem sie ihn kurz vor dem Ertrinken aus dem Wasser zieht. Jahre später erhält sie einen Brief von einem italienischen Anwalt: Sie möge sich in Portofino einfinden, den Alfredo hat er etwas vererbt. Sie zögert nicht lange und macht sich auf den Weg nach Italien, wo sich ihr Leben auf den Kopf stellt.


    Das Buch dürfte das erste einer Reihe sein, laut Klappentext sind die Teile jedoch unabhängig voneinander.


    Meine Meinung:

    Das Cover und der Titel haben mich gleich angesprochen, auch der Klappentext klang vielversprechend. Erwartet habe ich ein Geschichte voll mit Eindrücken aus Italien, vielleicht auch Rückblicken in die Vergangenheit und natürlich eine Liebeshandlung.


    Die Liebeshandlung steht definitiv im Vordergrund. Das Buch an sich ist sehr locker geschrieben, der Schreibstil einfach und angenehm - aber die Dialoge zwischen den Verliebten wirken leider extrem gekünstelt und zu schleimerisch für meinen Geschmack.


    Beim Schreibstil ist mir außerdem aufgefallen, dass die Perspektive des Erzählers immer wieder wechselt. Es wird grundsätzlich in der dritten Person erzählt, jedoch abwechselnd aus der Sicht von Mathilda, Luca (dem Enkel von Alfredo) und Mathildas Vater. Ich hatte das Gefühl, dass das immer nur am Anfang eines Kapitels richtig konsequent gemacht wurde, dann haben sich die Sichten so ein bisschen vermischt.


    Die Geschichte ist keine sonderlich aufregende, aber sie hat durchaus Potential! Für eine leichte Lektüre zwischendurch ist das Buch sehr gut geeignet. Es ist kurzweilig und liest sich schnell. Allerdings fehlt dem Buch leider an Tiefe, was nicht zuletzt auf die Länge von knapp über 160 Seiten zurückzuführen ist.

    Das Buch verträgt eindeutig mehr Seiten, damit man die Charaktere besser kennen lernt, mehr Hintergrundinformationen erhält und tatsächlich in die Geschichte abtauchen kann.


    Fazit:

    Ein kurzweiliges Buch über die Liebe mit italienischem Flair - liest sich schnell aber leider fehlt es an Tiefe.

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    Cover des Buches Die Sonnenschwester (ISBN: 9783442314478)

    Bewertung zu "Die Sonnenschwester" von Lucinda Riley

    Die Sonnenschwester
    marimirlvor 9 Tagen
    Kurzmeinung: Obwohl bereits der 6. Band lässt die Qualität nicht nach!
    Ich bin ein großer Fan :)

    "Die Sonnenschwester" von Lucinda Riley ist der 6. Band aus der Reihe "Die sieben Schwestern". Bekannt ist derzeit, dass es sieben Bände geben wird - aber wer weiß das schon genau? Vielleicht erwartet uns hier ja noch eine Überraschung.


    Inhalt:

    Die Serie handelt von Schwestern, die allesamt von Pa Salt adoptiert wurden und gemeinsam ihre Kindheit in Genf verbracht haben. Jeder Band erzählt die Geschichte einer der Schwestern: Nach dem Tod von Pa Salt haben die jungen Frauen eher spärliche Informationen über ihre tatsächliche Herkunft erhalten. Basierend darauf machen sie sich nun auf die Suche nach ihren leiblichen Verwandten. Dabei wird in jedem Band immer wieder zwischen der Gegenwart und der Vergangenheit hin und her gesprungen. In der Gegenwart erfährt man mehr über die jeweilige Schwester, ihr aktuelles Leben und ihre Suche nach ihrer Abstammung. Die Passagen in der Vergangenheit erzählen die Geschichten ihrer Vorfahren.

    Im 6. Band erfahren wir nun mehr über Elektra, ein dunkelhäutiges Supermodel, das aktuell in Manhattan lebt und unter diversen Suchtproblemen leidet.


    Meine Meinung:

    Vorweg: Ich liebe diese Bucherserie und habe gerade Band 1-6 direkt hintereinander gelesen (Band 1+2 als re-read).


    Meine Erwartungen zu diesem Teil waren nicht sonderlich hoch. Elektra war mir aus den Büchern 1-5 nicht als sonderlich sympathisch in Erinnerung. Außerdem war die Befürchtung groß, dass bei Band 6 dann schon langsam mal die Luft draußen ist. Aber wie so oft wurde ich dann doch positiv überrascht. Elektra hat tatsächlich mal wirkliche Probleme, was bei ihren älteren Schwestern eher nicht der Fall war. Natürlich ist auch sie ein verwöhntes und reiches Mädchen, dem es an nichts fehlt. Salt Pa hat doch für alle gut (vor)gesorgt. Durch ihre Suchtprobleme hat dieser Band wieder andere Themen behandelt als die Vorgänger: Ihre Sucht steht im Vordergrund, ebenso ihr Leben als Supermodel und somit Prominente mit allen Vor- und Nachteilen. Es dauert diesmal gefühlt etwas länger bis die Suche nach ihrer Herkunft beginnt, weil sich davor sehr viel um sie selbst und ihre Sucht dreht. Dennoch fand ich auch die Reise in die Vergangenheit und in andere Kulturen wieder sehr interessant. Manche Sachen wiederholen sich und kommen irgendwie in fast jedem Band einmal vor. Grob beschrieben spielt komplizierte Liebe immer eine große Rolle, die Geschichten rund um die Schwangerschaften ähneln sich auch etwas.


    Es ist vieles vorhersehbar, wenig überraschend, aber mich persönlich stört das nicht. In solchen Büchern gehört das ein bisschen dazu und es geht mehr um die Atmosphäre beim Lesen und das Abtauchen in eine fremde Welt. Mir gefallen diese Sprünge in der Vergangenheit immer sehr gut. Auf mich wirkt alles sehr gut recherchiert, auch wenn ich das natürlich nur begrenzt beurteilen kann. Jedenfalls erfährt man einiges über fremde Kulturen (in diesem Fall sind wir in Kenia, sowie USA und England).


    Das Buch endet mit einem Cliffhanger, der allerdings nicht überraschend war. Ich bin schon sehr gespannt auf den nächsten Band, der leider erst im Frühjahr 2021 erscheinen soll. Es gibt einige Fragen - und eine ganz große - die ich mir während des Lesens aller Bänder gestellt habe und ich bin bereits neugierig, ob ich mit meinen Vermutungen Recht haben werden.

    Ich bin jedenfalls ein großer Fan der Serie und auch dieser Band hat mich wieder sehr begeistert.

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    Cover des Buches Eliza will Fahrrad fahren (ISBN: 9783958181618)

    Bewertung zu "Eliza will Fahrrad fahren" von Kim Nina Ocker

    Eliza will Fahrrad fahren
    marimirlvor 4 Jahren
    Kurzweilige Reise

    Inhalt:
    Eliza, die Oma von Harlow, liegt nach einem Schlaganfall im Krankenhaus. Ihre Enkelin ist ihr ein und alles, und so kommt es, dass sie sie bittet, ihre Bucket List zu übernehmen und für sie abzuarbeiten. Dafür muss die sonst so schüchterne und gar nicht abenteuerlustige Harlow jedoch alleine in die USA reisen - ohne viel vorab zu planen.

    Meine Meinung:
    Bücher rund um Bucket Lists sind schon seit einiger Zeit sehr beliebt. Das mag möglicherweise daran liegen, dass Menschen immer seltener ihre Ziele verfolgen, ja vielleicht kennen sie sie nicht mal so wirklich. Ich lese diese Bücher auch sehr gerne, weil sie einem zeigen, dass man sich was trauen soll, dass man sich Ziele setzen und das Leben genießen sollte. Aber wie immer verlieren die Bücher, umso mehr man davon gelesen hat, auch langsam ihren Reiz. In diesem Buch geht es genau um die schon angesprochenen Themen: das Leben genießen, sich etwas trauen und aus gewohnten Mustern ausbrechen. Durch die Krankheit von Eliza hat das ganze natürliche auch eine traurige Seite, aber muss es nicht immer einen Anlassfall geben um solche Listen abzuarbeiten? Nach den ersten Seiten habe ich ein sehr lustiges Buch erwartet. Ich war mir sicher, dass Harlow auf ihrer Reise sehr viel erleben wird und das auf sehr witzige Weise erzählt wird. Im Prinzip war es auch so, aber mir hat das entscheidende letzte bisschen gefehlt. Die einzelnen Aufgaben der Bucket List wurden anfangs noch sehr ausführlich dargestellt, das ließ aber im Laufe des Buches immer mehr nach. Es wurde alles ein bisschen schneller, und für mich waren sich die einzelnen Aufgaben dann auch irgendwie zu ähnlich - zumindest in der Weise wie sie erfüllt wurden. Von Anfang an war absehbar wie die Geschichte enden wird. Ich sehe das jetzt nicht unbedingt negativ, denn es ist ja auch das, was sich viele wünschen. Und in gewissen Genre ist es schwierig, große Überraschungen einzubauen. Harlow an sich war mir persönlich nicht die sympathischste Person. Obwohl man sie auf ihrer großen Reise begleitet hat, hätte ich trotzdem nie das Gefühl sie so richtig kennen zu lernen, dasselbe gilt für Ihre Reisebegleitung. Ja, so in etwa kann ich mir schon vorstellen, wie sie vor der Reise war, und wie sie sich durch die Reise verändert hat. Aber das Gefühl blieb dennoch so ein bisschen auf der Strecke. Alles in allem ein gelungenes und vor allem kurzweiliges Buch, das vermittelt, dass man das Leben genießen sollte.

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    Cover des Buches Himmel im Herzen (ISBN: 9783492301107)

    Bewertung zu "Himmel im Herzen" von Daniela Sacerdoti

    Himmel im Herzen
    marimirlvor 5 Jahren
    Sehr berührend

    Inhalt: Inary, ursprünglich Schottin, lebt seit einer schwierigen Trennung in London. Der Tod ihrer Schwester und ein Streit mit ihrem besten Freund, für den sie etwas zu viel empfindet führen sie jedoch zurück in ihre Heimat. Dort versucht sie mit ihrer besonderen Gabe, die sie einst von zu Hause vertrieben hat, Frieden zu schließen. Meine Meinung: Nach einigen literarischen Enttäuschungen war ich unglaublich froh darüber, endlich wieder ein Buch zu lesen, das mich wirklich berührt. Von Anfang an lernt man Inary sehr gut kennen, und kann all ihre Handlungen auf eine gewisse Art verstehen und nachvollziehen. Als Leser weiß man immer, was in ihr vorgeht und was sie zu ihren Taten bewegt. Genauso lernt man ihren besten Freund Alex kennen, und mit der Zeit auch ihren Bruder. Selbst die Charaktere, die keine große Rolle spielen, sind alles so gut gezeichnet, dass ich von jedem einzelnen ein genaues Bild hatte. Mir persönlich ist das unheimlich wichtig. In der Inhaltsbeschreibung habe ich bereits erwähnt, dass Inary über eine besondere Gabe verfügt. Aber keine Angst, es wird nicht in Übernatürliches abgeschweift. Ihre Gabe gliedert sich sehr gut in den Rest der Handlung ein. Primär handelt Inarys Geschichte von Verlust, Freundschaft, Liebe - kurz gesagt der Suche nach dem Glück. Die Geschichte ist unglaublich berührend, was vor allem auch daher kommt, dass alles sehr realistisch ist. Ich habe mir nicht einmal gedacht, das ist jetzt aber weit hergeholt oder dass es nach einem typischen Liebesroman klingen würde. Am Ende des Buches war ich richtig traurig darüber, dass es nun vorbei ist. Ich habe es sehr gerne gelesen und mich dabei wohl gefühlt. Es hätte nicht mal viel passieren müssen, aber die Grundstimmung hat mir einfach sehr gut gefallen.

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    Cover des Buches Das Apfelblütenfest (ISBN: 9783866123861)

    Bewertung zu "Das Apfelblütenfest" von Carsten Sebastian Henn

    Das Apfelblütenfest
    marimirlvor 5 Jahren
    Das Apfelblütenfest

    Inhalt: Als kleines Kind ritzt Jules ein Inserat in einen Baum. Er sucht nach einer Haushälterin für seinen Vater. Jahre später entdeckt Lilou den Hilfeschrei und bewirbt sich. Sie wusste nicht, dass Jules Vater nicht mehr lebt und keine Haushälterin benötigt wird. Dennoch bekommt sie den Job, wodurch sich ihr Leben schlagartig ändert Meine Meinung: Prinzipiell hat mir das Buch gut gefallen, denn es hat einen gewissen Wohlfühlcharakter. Dadurch dass die Handlung in einem französischen Dorf spielt, habe ich mich gleich ein bisschen wie auf Urlaub gefühlt. Die Handlung an sich ist nicht besonders außergewöhnlich. Ich habe schon oft ähnliches gelesen und somit musste ich zwangsläufig Vergleiche mit anderen Büchern ziehen. Durch die schwere Krankheit von Jules bekommt alles einen bitteren Beigeschmack, doch das Gefühl blieb ein bisschen aus. Natürlich hat es mich nicht kalt gelassen, aber es hätte mich mehr berühren können. Während ich bei anderen Büchern an gewissen Stellen den Tränen nahe war, habe ich hier eher nur gedacht “och ist ja traurig”. Lilou ist ein etwas schwieriger Charakter. Sie ist sehr überdreht und kann doch anstrengend werden. Aber so ist sie nunmal und das wurde im Buch auch sehr gut beschrieben. Allerdings hatte ich manchmal das Gefühl, dass es nicht ganz realistisch ist. Liebesroman hin oder her, eine gewisse Ernsthaftigkeit erwarte ich mir dann schon, vor allem wenn ein Teil der Geschichte doch sehr traurig ist. Das Grundgerüst ist gut, jedoch hätte man ein bisschen mehr Gefühl reinbringen können. Daher war es für mich ein gutes eher durchschnittliches Buch, aber leider nichts außergewöhnliches.

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    Cover des Buches Das Dunkel in dir (ISBN: 9783734102103)

    Bewertung zu "Das Dunkel in dir" von Samantha Hayes

    Das Dunkel in dir
    marimirlvor 5 Jahren
    Leider sehr oberflächlich

    Inhalt: In einem Ort häufen sich die Selbstmorde. Vor allem in den betroffenen Familien herrscht dadurch schlechte Stimmung und die Probleme werden immer mehr. Die Angst vor einem weiteren Tod begleitet alle ständig. Meine Meinung: Der Prolog war unglaublich spannend und hat sich sehr leicht und schnell gelesen. Ich war überzeugt davon, dass das genau mein Buch wäre und ich es sicher nicht mehr aus der Hand legen werde können. Nach dem Prolog war diese Spannung jedoch plötzlich weg. Jetzt begann der Teil, in dem man langsam an die Geschichte herangeführt wurde. Genau hier hat aber mein Problem mit dem Buch begonnen. Ich habe nicht hineingefunden, da waren so viele Personen und so viele Namen. Ich muss zugeben, dass ich generell sehr schlecht bin, was viele Charaktere angeht. Normalerweise legt sich das aber mit der Zeit. Diesmal leider nicht - bis zum Schluss konnte ich die Namen nicht den richtigen Personen zuordnen. Das hat es für mich zum Einen verwirrend, aber zum Anderen auch etwas langwierig gemacht. Erschwert hat das ganze, dass man keinen einzigen Charakter wirklich kennen lernt, dadurch konnte ich mich in niemanden richtig hineinversetzen. Alles wird nur angedeutet, aber es wird nie tiefer gegangen. Die Geschichte hat sich sehr gezogen, von Anfang an wusste man als Leser eigentlich, was Sache ist. Ich habe die ganze Zeit nur darauf gewartet, dass endlich alles rauskommt….aber das hat gedauert. Ich habe viel mehr von dem Buch erwartet und bin doch etwas enttäuscht. Aufgrund der für mich nicht besonders gut gezeichneten Charaktere und der fehlenden Spannung kann ich leider nur 2,5 Punkte vergeben.

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    Cover des Buches Gute Töchter (ISBN: 9783959670067)

    Bewertung zu "Gute Töchter" von Joyce Maynard

    Gute Töchter
    marimirlvor 5 Jahren
    Toller Schreibstil nach langwierigem Anfang

    Inhalt: Rachel und Patty sind Schwestern, die keine leichte Kindheit haben. Sie versuchen aber das Beste daraus zu machen. Eines Sommers treibt ein Serienmörder sein Unwesen auf dem Berg, auf dem die Mädchen immer spielen. Ihr Vater versucht als Kriminalkommissar den Täter zu finden, wodurch sich für die Schwestern einiges ändert. Meine Meinung: Während des Lesens gab es zwei Phasen für mich: die ersten 100 Seiten und den Rest. Es war sehr schwer für mich in das Buch hinein zu finden. Der Schreibstil hat mir zwar von Anfang an sehr gut gefallen, jedoch passierte einfach nichts. Zu Beginn lernt man die Schwestern kennen und erfährt einiges über ihre Kindheit. Alles wird sehr detailliert erzählt. Einerseits hat mir das gut gefallen, andererseits baute sich keinerlei Spannung auf und ich konnte immer nur ein paar Seiten auf einmal lesen, weil es dann langweilig wurde. Das Lesen an sich fand ich irgendwie angenehm, wenn man das so sagen kann. Ich wollte aber immer nur häppchenweise weiterlesen um die Atmosphäre und den Sprachstil zu genießen,nicht aber um zu erfahren, was weiter passiert. Hätte ich das Buch nicht als Rezensionsexemplar erhalten, hätte ich vermutlich irgendwann aufgegeben und nie weitergelesen. So aber musste ich ja. Und gut war es. Nach etwa 100 Seiten wurde es endlich ein bisschen spannender und ich gewann tatsächlich richtig Gefallen an dem Buch. Vor allem wollte ich es plötzlich nicht mehr aus der Hand legen. Der angenehme, ruhige und detaillierte Schreibstil wurde beibehalten und für mich wurde endlich die richtige Balance zwischen inhaltlicher Spannung und entspannendem Schreibstil gefunden. Ich habe sogar die Danksagung teilweise gelesen, was ich sonst nie mache, weil mich interessierte, inwiefern die Geschichte auf einer wahren Begebenheit beruht. Dies wurde auch tatsächlich noch erklärt. Die Bewertung des Buches fällt mir ein bisschen schwer. Im Nachhinein betrachtet hat es mir ausgesprochen gut gefallen, aber ich kann natürlich auch nicht außer Acht lassen, dass ich möglicherweise nie weiter gelesen hätte, wenn ich diese Rezension nicht schreiben müsste. Nachdem mir das Buch “Labor Day” sehr gut gefallen hat, und auch dieses Buch stilistisch sehr gut war, halte ich eigentlich sehr viel von der Autorin. Wären die ersten 100 Seiten nicht gewesen, würde ich wahrscheinlich volle 5 Punkte vergeben. So kann ich allerdings nur mit 4 Punkten bewerten (und nur weil mir das Buch bestimmt lange in Erinnerung bleiben wird).

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    Cover des Buches Der Engelsbaum (ISBN: 9783442481354)

    Bewertung zu "Der Engelsbaum" von Lucinda Riley

    Der Engelsbaum
    marimirlvor 5 Jahren
    Eine berührende Familiengeschichte

    Inhalt:

    Nach einem schweren Unfall leidet Greta unter einem Gedächtnisverlust - sie erinnert sich an nichts, was vor dem Unfall geschah. Sie erkannt nicht mal ihre Familie. Nach langer Zeit kehrt sie zurück nach Marchmont Hall, wo sie einige Jahre gelebt hat, und sie beginnt sich zu erinnern. Leider nicht nur an Gutes.

    Meine Meinung:

    Ich habe das Buch gelesen, weil mich die ersten beiden Teile der Reihe "Sieben Schwestern" der Autorin sehr überzeugt haben. Die Autorin schafft für mich wahre Wohlfühlbücher und ich wurde auch hier nicht enttäuscht. Die Geschichte hat mich sehr berührt. Es handelt sich um 640 Seiten voller Emotionen. Man durchlebt mit Greta ihre Vergangenheit und erfährt, was zu dem Unfall geführt hat bzw. wie sie mit ihrer Tochter gelebt hat. Neben Greta spielen auch ihre Tochter Cseka und ihr guter Freund David eine große Rolle. Man lernt sie alle sehr gut kennen, und kann sich gut in sie heinversetzen.

    In dem Buch werden viele Geschichten rund um die Familie erzählt, dementsprechend lang ist es auch. An manchen Punkten war es zugegebenermaßen etwas langwierig, aber mich haben die Erzählungen so sehr in ihren Bann gezogen, dass mich das nicht weiter gestört hat. In anderen Rezensionen liest man, dass das Buch nicht an die anderen Werke der Autorin herankommt. Man muss dazu sagen, dass das Buch bereits vor langer Zeit under einem Pseudonym veröffentlicht wurde. Wie gesagt, kenne ich nur zwei weitere Bücher und ich finde nicht, dass sich dieses dahinter verstecken müsste.

    Was das Buch auch sehr ausmacht, ist die Spannung. Ich wollte unbedingt wissen, was Greta zugestoßen ist und welche schrecklichen Erlebnisse sie verdrängen musste.

    Von mir gibt es eine klare Empfehlung für das Buch, das mich abgesehen von ein paar langatmigen Passagen sehr überzeugt hat.

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    Cover des Buches Die Liebenden von der Île de Ré (ISBN: 9783746631714)

    Bewertung zu "Die Liebenden von der Île de Ré" von Gabriele Jaric

    Die Liebenden von der Île de Ré
    marimirlvor 5 Jahren
    Familiengeheimnisse in angenehmer Atmosphäre

    Inhalt:

    Charlotte, auch Charlie genannt, kehrt nach einer bitteren Enttäuschung in der Liebe von Amerika zurück in ihre Heimat Frankreich. Dort dreht sich alles um die zerstrittende Verwandschaft. Die deutschen und die französischen Großeltern Charlies sprechen nicht mehr miteinander, doch verraten Charlie den Grund dafür nicht. Dieser liegt bereits lange zurück. Auf der Suche nach einer neuen Lieben und den Geheimnissen ihrer Familie begleiten wir Charlie in einer harmonischen Atmosphäre auf einer französischen Insel.

    Meine Meinung:


    Erwartet habe ich von dem Buch die Aufdeckung eines mysteriösen Familiengeheimnisses. Anfangs dreht sich nur wenig darum, da Charlottes Trennung von Jackson und seiner Tochter im Vordergrund steht bzw. ihre Rückkehr in die Heimat. Ziemlich schnell holt sie Julie, die Tochter, zu sich nach Frankreich und verbringt mit ihr gemeinsam sehr viel Zeit. Julie ist wirklich ein sehr süßes Mädchen und hat die Geschichte sehr gut aufgelockert.

    Schließlich beschäftigt sich Charlie immer mehr mit ihrer Familie und deren Vergangenheit, um den Grund für den Streit herauszufinden. Ich hätte mir das alles ein bisschen verstrickter und aufregender vorgestellt als es dann tatsächlich war. Verwirrend sind die vielen Verwandten, die ich lange nicht namentlich zuordnen konnte. Außerdem löst sich das Rätsel hauptsächlich in langen Gesprächen, die ich teilweise etwas mühsam fand.

    Charlie ist ein sehr interessanter und sofort sympathischer Charakter. Doch abgesehen von ihr lernt man kaum jemanden richtig kennen. Ein großer Pluspunkt des Buches ist die besondere Atmosphäre, die es versprüht. Ich wäre so gerne auch auf der Insel.

    Das Buch hat mir gut gefallen, hatte aber auch seine Längen. Dennoch kamen einige Themen meiner Meinung nach zu kurz wie zum Beispiel Charlies Freundschaft zu Jana. Für meinen Geschmack hätte man aus der Geschichte viel mehr machen und mehr Spannung einbauen können. Denn von der Idee her hat sie mir sehr gefallen.

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