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michael_lehmann-pape

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    Cover des Buches Bis zum Ende der Zeit9783827501356

    Bewertung zu "Bis zum Ende der Zeit" von Brian Greene

    Bis zum Ende der Zeit
    michael_lehmann-papevor 12 Tagen
    Beeindruckender Einblick auf Raum, Zeit und Seele

    Beeindruckender Einblick auf Raum, Zeit und Seele

     

    „im Laufe der Zeit hat sich mein emotionales Verhältnis zu solchen Gedanken verfeinert. Wenn ich heute über die ferne Zukunft nachdenke, überkommt mich in den meisten Fällen ein Gefühl von Gelassenheit und Verbundenheit, als würde meine eigene Identität kaum eine Rolle spielen, weil sie in einem Gefühl aufgeht, das ich nur als Dankbarkeit für das Geschenk der Erfahrung bezeichnen kann“.

     

    Ein Satz, der viel aufzeigt von der Person Brian Greens, Physiker und Mathematiker, dem Tenor dieses Buches und der Quintessenz seiner „harten Faktenforschung“ als Physiker, aber auch seines Strebens nach innerem Sinn als Mensch.

     

    Und natürlich, nebenbei, zeigt dieser Satz auch die klare und doch feine Form der Formulierungen und der sprachlichen Ausdruckskraft dieses Wissenschaftlers.

     

    Das er dabei in jungen Jahren erfasste, dass das Wissen um den eigenen Tod den Menschen aus der Tierwelt heraushebt und jede Form des philosophischen, psychologischen und religiösen Nachdenkens von dieser Tatsache her innerlich motiviert entfaltet (Oswald Spengler), hat gerade dieses hochinteressante und tatsächlich bewegende Werk mit geprägt.

     

    Denn was treibt den Menschen an, in seiner zeitlichen Gebundenheit nach dem „Zeitlosen“ ununterbrochen zu suchen und zu sinnieren? Ein Anreiz, der gerade in den Naturwissenschaften mit ihren „zeitlosen“ Erkenntnissen auf „ewigen Bestand“ hinzielen und damit eine ganz eigne Form der Spiritualität auch ins ich tragen.

     

    Was sich in einem der Kernsätze des Buches spiegelt, der als roter Faden durch die profunde Darstellung naturwissenschaftlicher Erkenntnisse vom Anfang von allem bis zum Ende von allem hindurchzieht:

     

    „Die menschliche Kultur, von der künstlerischen Entfaltung bis zur wissenschaftlichen Entdeckung, ist zum großen Teil davon geprägt, dass das Leben über die endliche Natur des Lebens reflektiert“.

     

    Dies vollzieht Greene selbst in seiner Nachverfolgung der Entstehung des Universums bis zu dessen Ende, dies führt er immer wieder in den Parallelen von Forschung, Erkenntnis und innerer Motivation heraus aus und damit gelingt ihm überzeugend das „Zusammendenken“ des Menschen in all seinen Ausrichtungen von der Kunst bis zur Mathematik und Physik, mit dem er eine überzeugende Antwort auf die Gesamtheit des Lebens findet.

     

    Dass alles endlich ist auf der „Zeitachse des Universums“, wie geordnete Strukturen entstanden und wie diese zu einem Verfall wieder bestimmt sind, dass nicht nur die Menschheit und der Mensch, sondern auch die Phänomene von Leben und Geist selbst nur eine begrenzte Lebensdauer haben (wenn diese auch da menschliche Zeitgefüge fast „ewig“ überschreiten werden), all das ist spannend zu lesen, durchaus verständlich auch dem interessierten Laien dargebracht und führt doch in tiefe Erkenntnisse der Physik und Mathematik des Universums bestens hinein.

     

    Naturwissenschaftliche Gesetze, die kein Ziel verfolgen, sondern einfach sind und darin der Mensch, der Sinn sucht und wissen will, wohin seine Reise geht. Eine Spannung zwischen „kaltem“ Weltall und „warmem“ Leben und innerer Suche, die in diesem Werk beide ihren Platz finden.

     

    So leistet Greene am Ende einer anregenden und nachdenklich zurücklassenden Lektüre beides. Einen naturwissenschaftlichen Überblick zu geben über das Universum vom „Anfang bis zum Ende“ und einen tiefen Blick zu werfen auf die „innere Beleuchtung“ all dessen durch „unruhige und kreative Köpfe“ der menschlichen Geschichte.

     

    Eine nur zu empfehlende Lektüre.

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    Cover des Buches Fleishman steckt in Schwierigkeiten9783423282215

    Bewertung zu "Fleishman steckt in Schwierigkeiten" von Taffy Brodesser-Akner

    Fleishman steckt in Schwierigkeiten
    michael_lehmann-papevor 15 Tagen
    Einblick in das moderne „Liebesleben“ mit Witz und Tempo

    Einblick in das moderne „Liebesleben“ mit Witz und Tempo

     

    „Cyndi….wollte natürlich Informationen. Das wollten alle. Die Gespräche waren höchst vorhersehbar und verliefen immer nach dem gleichen Muster. Als Erstes wollten die Leute wissen, wie lange es bereits Schwierigkeiten in der Ehe gegeben hatte“.

     

    Was solls aber, kann sich Toby („der Kleine“, zumindest vom Körperwuchs her) da nur denken. Denn nach Trennung von Frau und Familie und mit gehörigen Unsicherheiten zunächst über die eigenen „Flirt-Qualitäten“ versehen (die Vergangenheit hat bei ihm jetzt weniger die Prägung eines Casanovas hinterlassen), muss er sich eigentlich gar keine Sorgen machen.

     

    Moderne Dating-Apps führen zu vielen Kontakten und, sei es seine umwerfende Ausstrahlung, sei es seine gute Stellung im Leben, sei es einfach der Tick mehr als die „Konkurrenz“ im Gesamtpaket, der Mann blüht auf, denn er reüssiert auf dem Parkett der erotischen Begegnungen.

     

    Bis dann, und das dauert nicht lange, das ehemalige Leben in Form seiner beiden Kinder einholt, in Form seiner getrennten Frau, die sich mit obskuren Plänen zum beruflichen Durchstarten erst einmal davon macht und bis, natürlich, auch was seine Arbeit angeht Druck und Belastung höher und höher werden.

     

    Das ganz normale, moderne Leben eben. Hohe Geschwindigkeit, wenig Fehlertoleranz, Kinder mit Terminen fast rund um die Uhr und Ansprüche von allen Seiten, auch von denen neuer weiblicher Kontakte, die Toby ganz fordern in der Jonglage all dieser Dinge und eben so langsam aber sich von allen Seiten her auch überfordern.

     

    Und das ganze in New York als Arzt, eine schnelle Stadt und ein allein schon zeitlich fordernder Beruf, da kann einem der Spaß an allem hier und da vergehen. Was Brodesser-Akner dem Leser mit Witz, Schärfe und Empathie durchaus zu vermitteln versteht und damit ein passendes Abbild des modernen Lebensgefühls von allen Seiten her in den Raum der Buchseiten stellt.

     

    Und das wie aus einem Guss und dennoch mit verschiedenen Perspektiven, die am Ende ein umfassendes und detailliertes Psychogramm der Personen Toby und Rachel und deren gar nicht so untypischen Lebensweg vor den Augen des Lesers ausbreiten.

     

    So werden die aktuellen Fragen nach dem, was Sinn macht im Leben, nach dem, wohin Menschen streben und was sie damit als „oben“ verstehen, gepaart mit den Herausforderungen des familiären Alltags nach Trennungen, Sehnsüchten aus der Jugend heraus, der Schnelllebigkeit der Zeit selbst und dem fast Zerrissen werden zwischen den Anforderungen des Lebens und den eigenen Wünschen thematisiert und aus vielfachen Perspektiven heraus vorgelegt.

     

    Was im Stil durchaus hier und da mit Anstrengungen verbunden ist, am Ende aber sich zu einem runden Ganzen zusammenfindet.

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    Cover des Buches Draussen9783550081811

    Bewertung zu "Draussen" von Volker Klüpfel

    Draussen
    michael_lehmann-papevor 16 Tagen
    Der Titel ist Programm

    Der Titel ist Programm

     

    Das ist zunächst einmal schon gewöhnungsbedürftig. Nicht unbedingt, dass ein Herr Kluftinger nicht mit von der Partie ist und nicht unbedingt, dass nun ein ausgewachsener Thriller des Autorenduos als Lektüre vor Augen liegt, sondern die Geschichte an sich will zunächst einmal „erlesen“ werden in dem, wie das alles zusammenhängen könnte.

     

    Schräge Charaktere, ein Markenzeichen der Autoren, tauchen durchaus auf, wie auch (beim bunten Abend auf einem Campingplatz) skurrile Situationen.

     

    Aber dass ein durchtrainiert, von vielen Narben bezeichneter Mann, im Beruf „Survivaltrainer“ mit zwei jugendlichen Kindern, Cayenne und Joshua, sozusagen ununterbrochen im Untergrund lebt (wörtlich verstanden eher im „Unterholz“) und diese einem ebenso immerwährenden „Boot-Camp“ unterzieht, da fragt man sich doch lange nach dem Sinn all dessen, wie das überhaut in der modernen Welt funktionieren kann und was denn eigentlich diese ominöse „Bedrohung“ nun ist, vor denen dieser Mann Stephen von morgens bis abends auf der Hut ist.

     

    Ein leichtes bis mittleres Fragezeichen im Kopf des Lesers, dass auch vertieft wird durch Einschübe von Szenen und Ereignissen aus der „Welt Drinnen“, der Politik, der Strippenzieher, Ereignisse, die auch für eine ziemlich lange Zeit der Lektüre nicht umgehend in den Ablauf eingeordnet werden können.

     

    Wohl aber ist dem Leser fast von Beginn an klar, dass die Erinnerungsstücke eines Fremdenlegionärs Hinweise auf all das enthalten. So wird dann ab der Mitte des Buches eher deutlich, was da alles zusammenhängt und aus welcher Richtung die Bedrohung gegenüber Stephen und den beiden Jugendlichen zu erwarten sein wird.

     

    Warum allerdings eine solche Hetzjagd auf Stephen im Gange ist, warum Cayenne und Joshua mit gefährdet sind, was das Survival Camp damit zu tun haben könnte, dafür muss man tatsächlich fast bis zum Ende lesen. Und Opfer in Kauf nehmen, denn lange nicht jeder, dem man im Lauf der Lektüre zumindest ein wenig nahe gekommen ist, wird das Ende des Thrillers erleben, soviel sei verraten.

     

    Alles in allem ungewohnt zunächst von den Autoren vorgelegt, nicht immer rasant im Tempo und ein wenig verwirrend in der ersten Hälfte, ergibt sich am Ende doch eine anregende und durchaus auch spannende Lektüre.

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    Cover des Buches Sterbetag9783442490110

    Bewertung zu "Sterbetag" von Shannon Kirk

    Sterbetag
    michael_lehmann-papevor 16 Tagen
    Wenn „Eminenz“ spielen will….

    Wenn „Eminenz“ spielen will….

     

    „Mein Blick wanderte über ihren Körper und ich stelle fest, dass das Laken sich über ihrem Gesicht nicht auf und ab bewegt. Sie wird nie wieder atmen“.

     

    Aber nicht nur dieser konkreten Leiche, die im Thriller eine Erinnerung ist, wird nie wieder atmen.

     

    Denn alle zwanzig Jahre startet ein neues „Spiel“. Wenn ER im Lande ist und einer jungen Frau je eine schreckliche Wahlmöglichkeit vor Augen führt.

     

    Etwas, das Lisa eben erlebt hat. Etwas, dass sie nicht vergessen wird. Und, vor allem, etwas, dass sie nicht auf sich beruhen lassen wird.

     

    Mit ihren „Kollegen“, Ermittlern, Robert Liu und Lola, ist sie jener Organisation auf der Spur, seit langen Jahren bereits, die im Alltag junge Frauen an solvente Kunden verhökern und dabei Leichen nicht scheuen. Jener Organisation, deren Führer, nur „Eminenz“ genannt, Unsummen an alle dem verdient und sich in einem festgelegten Ritual dann eben auch seine „ganz persönliche Freude“ hier und da nimmt.

     

    Dass dabei Lisas Mutter eine gewichtige Rolle spielte in der Vergangenheit, Hilfen ebenso wie Gefährdungen von unerwarteten Seiten unverhofft in den Ablauf des Thrillers treten und das ganze mit Anlauf dann in einem krachenden Finale enden, in dem die Mittel, die zum Tod führen, auch gute Nerven beim Leser Verlagen, gibt dem neuen Thriller von Shannon Kirk dann die rechte Würze und die ein oder andere überraschende Wendung zum Ende hin dann noch.

     

    Wobei Kirk den Spannungsbogen eher langsam aufbaut, sich in Ruhe ihrem „personal“ und deren Lebensgeschichten zuwendet und damit dem Leser zumindest zu den drei Ermittlern eine gewisse Nähe gut ermöglicht. Was auch durch die verschiedenen Perspektivwechsel gelingt, in denen der Leser die „Welt“ je aus den Augen einer der drei Ermittlerfiguren sieht.

     

    Mit kleineren Längen versehen eine insgesamt anregende und spannende Lektüre.

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    Cover des Buches Todesfuge - Biographie eines Gedichts9783421047878

    Bewertung zu "Todesfuge - Biographie eines Gedichts" von Thomas Sparr

    Todesfuge - Biographie eines Gedichts
    michael_lehmann-papevor einem Monat
    Sorgsame und inspirierende Betrachtung

    Sorgsame und inspirierende Betrachtung

     

    „Schwarze Milch der Frühe wir trinken dich nachts

    Wir trinken dich mittags der Tod ist ein Meister

    aus Deutschland“.

     

    Berühmte Zeilen eines berühmten Gedichts, , welches Wolfgang Emmerich als „Jahrhundertgedicht“ bezeichnet hat, „ein Gedicht, dass die grundlegende Erfahrung des 20. Jahrhunderts in sich aufnimmt und weitergibt“.

     

    Wie aber gar nicht so selten bei „geflügelten Worten“, die auf ihre Weise Allgemeingut geworden sind, die Entstehung der Zeilen, die unmittelbare Wirkung und der spätere Werdegang verbleiben doch im Ungefähren in nicht wenigen Hinsichten.

     

    Eine Lücke, die Thomas Sparr mit seinem ruhig verfassten, sehr kundigen und sehr verständlichem Werk nun umfassend schließt. In dem es ihm auch gelingt, den Leser an den Ursprung zurückzuführen und jene „Lyrik nach Auschwitz“ oder den Zusammenhang mit der Verarbeitung des Holocaust aus ihrer Interpretation späterer Zeiten und vielen Linien der Wirkungsgeschichte auch ein stückweit herauszunehmen und sich damit „ohne Ballst“ Paul Celan und seinem Gedicht auch nähern zu können.

     

    So kreist Thomas Sparr in seiner systematischen Betrachtung des Gedichtes in bester Weise auch um die Fragen des historischen Kontextes, um die weiter reichende Wirkung der „Todesfuge“ über Deutschland hinaus und nimmt ebenso an passenden Orten im Werk die Verfolgungsgeschichte der Familie von Pau Celan mit in den Blick. Und lässt dem Leser in all diesen Betrachtungen dennoch einen breiten Spielraum für persönliche Gedanken und Wirkungen der Zeilen. Eine endgültige Deutung ist schlich nicht möglich, wie Sparr nüchtern konstatiert.

     

    „Sein ganzes Werk wendet sich gegen solche Eigentlichkeit“.

     

    Und so folgt Sparr Paul Celan Schritt für Schritt auf dem Weg hin zum Gedicht, folgt dem Gedicht in seiner Wirkung und verbindet dies mit einem wesentlichen Moment des Schaffens Celans, für den Daten und Geographie eine zentrale Rolle gespeilt haben im Zuge der „Poetik der Orte und Daten“ Celans.

     

    So gibt Celan selbst den Weg mit vor, im Gedicht auch die Essenz seines konkreten Lebens mit einfließen zu lassen und damit durch das Gedicht hindurch auch den Mann und Menschen Paul Celan mehr und mehr fassen zu können. Ein Prozess, den der Leser mit Freude begleitet und den Sparr in bester Weise vor Augen legt. Was damit auch zu einer deutlich erkennbaren biographischen Abhandlung üb Paul Cezan und die Seinen selbst führt.

     

    Somit bietet die Lektüre nicht nur den Gewinn, die „Todesfuge“ besser verstehen und einordnen zu können, sondern eröffnet auch den Blick für das Zeitgeschehen selbst, die gesellschaftlichen Strömungen der Jahrzehnte nach 1945 und die Welt der Literatur jener Zeit in vielfältigen Querverbindungen.

     

    Eine sehr empfehlenswerte Lektüre.

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    Cover des Buches Motorlegenden - James Bond9783613042612

    Bewertung zu "Motorlegenden - James Bond" von Siegfried Tesche

    Motorlegenden - James Bond
    michael_lehmann-papevor einem Monat
    Immer für das Besondere zu haben

    Immer für das Besondere zu haben

     

    Natürlich verbindet man mit der Geschichte der James Bond Filme vor allem den Namen „Aston Martin“, als „Regel-Fahrzeug“ des eleganten, harten und „Alles-Könnenden“ James Bond.

     

    Doch ebenso natürlich, auf den zweiten Blick in die Erinnerungen, weiß man umgehend, dass da noch ganz andere Fahrzeuge ebenfalls ihre „Hauptrollen“ in den Filmen spielten. Von denen die „Ente“, ein Citroen 2CV, sicherlich in tragender Erinnerung geblieben ist. Was die erstaunliche Robustheit angeht, die zumindest im Film in dieser Form Szene gesetzt wurde.

     

    Lotus Esprit, BMW 750, Toyota 2000 GT, AMC Hornet, ein Moonbuggy, um nur einige der 10 im Buch ausführlich vorgestellten Fahrzeuge zu nennen, hatten alle eines gemeinsam, sie standen dem „Agenten im Geheimdienst ihrer Majestät“ je bestens zu Gesicht.

     

    Dabei geht s Siegfried Tesche aber erkennbar nicht um Markenerläuterungen oder technische Details der Baureihen, also nicht unbedingt um das Auto an sich, sondern er verfolgt die Geschichte der konkreten Filmmodelle ebenso, bietet vielfache Bilder von den Dreharbeiten und besondere Details zu den Film-Fahrzeugen (eine Ente, die 54 PS hatte und rund 160 Km/h ermöglichte u.a.).

     

    Das liest isch kompakt und gut, erfreut durch eine Reihe von Filmbildern und wird ergänzt (woran sich die Liebe Tesches zu James Bond im Allgemeinen gut ausdrückt) durch Kurzbiographien der James Bond Darsteller, einem Blick auf „Q“ als „Waffen, Wagen, Wortgefechte“, Einblicke in die aufwändige Arbeit der Stuntmen (und damit Stunt-Fahrer) in den Filmen und kurze Exkursionen zu den Landschaften und geographischen Orten einzelner Filme.

     

    Alles in allem ein schön illustrierter Informationsband für Bond-Fans, aber auch Leser, die eine kleine Zeitreise zu schätzen wissen und die technisch besonders ausgestatteten Fahrzeuge (nicht nur im Film mit Waffen und Tricks versehen) kennenlernen möchten.

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    Cover des Buches Warum es Bullshit ist, andere ändern zu wollen9783869369709

    Bewertung zu "Warum es Bullshit ist, andere ändern zu wollen" von Nele Kreyßig

    Warum es Bullshit ist, andere ändern zu wollen
    michael_lehmann-papevor einem Monat
    Zum Besseren wenden gegen alle Gewohnheit

    Zum Besseren wenden gegen alle Gewohnheit

     

    Es ist schon so und gehört wohl zur ganz natürlichen Ausstattung, zu den Instinkten des Menschen, im Lauf der jungen Jahre das innerliche „Rüstzeug“ zu erlernen, um im Leben schnell und effizient zurecht zu kommen, das s Menschen automatische Haltungen, Handlungsformen, automatische Einschätzungen, Werte erlernen, die dann jeder für sich im Lauf seines Lebens als „richtig so“ voraussetzt.

     

    Wobei eben scheinbar nicht im Menschen angelegt ist, dieses „richtig so“ als „richtig für MICH so“ zu betrachten. Sondern es folgt in der Regel viel mehr am Ende ein schwarz-weißes Denken in die Richtung, dass das, was der Einzelne für sich in seinen Bezügen als richtig erkennt, sogleich fast automatisch innerlich verallgemeinert wird als ein „das ist AN SICH richtig und jenes eben falsch“.

     

    Mit der täglich und fast überall zu erlebenden Folge ständiger Bewertungen von Situationen und, vor allem, anderer Menschen.

     

    Entweder deren Verhalten (wenn schon eine gewisse Einsicht in die subjektiv oft stark unterschiedlichen und in unterschiedliche Richtungen prägenden Lebensumstände  besteht) als „richtig oder falsch“ im absoluten Sinne zu bewerten, mehr aber fast noch direkt den ganzen anderen Menschen als „richtig oder falsch“ zu kennzeichnen.

     

    Das mag natürlich in Lästereien bis hin zum Mobbing, das mag für das eigene Selbstwertgefühl dann eine gewisse Erleichterung bringen, aber, ohne dies zu bewerten, zeigen die Erfahrungen und Fakten des Lebens doch am Ende auf, dass all das wenig bewirkt und der eigene Einfluss auf andere, zumindest Erwachsene, nicht zu „deren“ Veränderung in der Regel führt, sondern meist Konflikte, Feindschaften und Abgrenzungen auch harter Art hervorrufen.

     

    So liest es sich flüssig und verständlich aus Nele Kreyßig´s Buch heraus und so führt, wenn man ohne Vorurteile und in Ruhe darüber nachdenkt, tatsächlich eher das Wissen zum Erfolg, dass man am Ende nur auf sich selbst (und auch das nicht unbeschränkt), einen gewissen „Einfluss“ hat.

     

    Es benötigt, natürlich, nicht nur Einsicht, sondern auch einen langen Lernweg, ein stabiles Selbstbewusstsein und eine ständig weiter lernende Einsicht darin, dass man nicht den Anderen versuchen sollte, zu ändern, sondern es viele eher zu einem guten, souveränen und kommunikativ konstruktiven Leben führt, die eigene Perspektive zu prüfen, zu verändern und damit ganz andere Reaktionsweisen auf die „Andersartigkeit der Anderen“ zu entwickeln, als es allgemein bisher der Fall ist.

     

    Dass man nicht andere als falsch und das eigene Umfeld als richtig betrachtet, um sich selbst sicherer zu fühlen, dass an nicht versucht, anderen von selbst erkannten „richtigen Wegen“ massiv zu überzeugen, weil man sich vielleicht nicht traut, diese Wege alleine zu gehen, dass man im Anderen eben „den Anderen“ in seiner ganz eigenen Weise erkennen lernt, statt ihn oder sie als „Feind“ zu betrachten, der die eigene Lebensweise in Frage stellt und / oder gefährdet, das könnte zu einem tatsächlich besseren Leben mit mehr Verständnis und zwischenmenschlicher Harmonie und gemeinsamer Gestaltung mit unterschiedlichen Haltungen und Fähigkeiten führen, als das eher sinnlose „gegeneinander“ Antreten und laut bis gar feindselig einander den je subjektiven Weg und die je eigenen Werte abzusprechen.

     

    Frei nach Vera F. Birkenbihl wäre ein „da sind wir uns zweieinig“ vielleicht der gelingendere Ansatz als ein „Du bist falsch“ und Punkt.

     

    Warum das so ist, worin das wurzelt, wie das geht und was dabei erstaunlich anderes als das Gewohnte „aufeinander einreden“ oder den oder die andere ausschließen wollen herauskommen könnte, dafür lohnt sich die Lektüre dieses Buches durchaus.

     

    Damit es eben nicht auf Dauer so bleibt, wie es (fast) immer schon war: „Wir reagieren meist nur instinktiv“ und auch vorschnell und in Abgrenzung für den Selbstschutz, als die Sache, die Fakten und die Wirklichkeit des anderen erst einmal zu verstehen.

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    Cover des Buches KOSMOS. 14 Milliarden Jahre Evolution. Wie sieht unsere Zukunft aus? Was sagt die Wissenschaft? Welche Chancen haben wir gegen Klimaveränderung, Artensterben und  Kriege? Ein engagiertes Sachbuch.9783866906907

    Bewertung zu "KOSMOS. 14 Milliarden Jahre Evolution. Wie sieht unsere Zukunft aus? Was sagt die Wissenschaft? Welche Chancen haben wir gegen Klimaveränderung, Artensterben und Kriege? Ein engagiertes Sachbuch." von Ann Druyan

    KOSMOS. 14 Milliarden Jahre Evolution. Wie sieht unsere Zukunft aus? Was sagt die Wissenschaft? Welche Chancen haben wir gegen Klimaveränderung, Artensterben und Kriege? Ein engagiertes Sachbuch.
    michael_lehmann-papevor einem Monat
    Wunderbare Einblicke und mitschwingende Warnung

    Wunderbare Einblicke und mitschwingende Warnung

     

    Wie ein Biene die Blüte einer Pferdeminze aus ihrer Perspektive mit ihren Augen tatsächlich sieht. Wie das Leben sich, vielleicht und wohl wahrscheinlich, zunächst auf Felsen festsetzte. Die Ringe des Uran und wie solche Ringe zustande kommen. Oder was auf der Mikroebene geschieht, wenn ein Mensch ein Streichholz zündet.

     

    Wie im ersten Band „unser Kosmos“ ist auch dieses Nachfolgewerk gefüllt mit natürlichen Phänomenen des uns umgebenden Kosmos, dessen Teil die Menschen und der Planet Erde sind, die beim Betrachten Erstaunen und beim Lesen der sorgfältig recherchierten Texte Demut nahe rücken lassen.

     

    Verbunden damit, dass Ann Druyan nicht müde wird, in all den wunderbaren Erscheinungsformen der Natur, von Felsen zu fernen Planeten, von Pflanzen und Tieren zu den Welten der Tiefsee, die Gefahren für diese Natur durch den Menschen hervorzuheben. Die sich, zum Glück, könnte man sagen, natürlich aktuell nicht für das Universum an sich, sondern nur für den „Heimatplaneten“ massiv in der Gegenwart ergeben.

     

    Dass die zunächst romanhafte Idee von H. G. Wells zu einer Atombombe dann tatsächlich 1933 vom Physiker Leo Szilard in London in einem Geistesblitz erdacht wurde, ist dabei genauso eine interessante „Nebengeschichte“ im Buch, wie die Forschung von Marie Curie oder das aktuell „schmale Zeitfenster“ von einigen Millionen Jahren, welches das aktuelle Verhältnis der Sonne zum Mars dem Menschen im Sinne eines Habitat auf dem roten Planenten ermöglicht.

     

    Von handfesten Naturaufnahmen hin zur Mikrowelt der Bakterien und Atome, vom „Blutfluss“ über das Myzel als „Internet unter unseren Füßen“ bis hin zu „fernen Welten“ selbst auf dem Planeten Erde und den vielfachen Zerstörungen, welche die Lebensweise des Menschen seinem ökologischen Umfeld zufügen, Ann Druyan schildert ruhig, breit und gerade dadurch überaus mahnend, welche Schönheit und innere Balance die Natur des Kosmos beherbergt und wie fragil diese am Ende wird, wenn sie ständig mit „Fremdeinwirkungen“ massiv „bombardiert“ wird.

     

    Damit bietet das Werk vielfache Informationen zum Kosmos als der Vielfalt aller Dinge und allen Lebens darin, einen Blick auf die Vernetzung im Kosmos selbst, eine Geschichte der menschlichen Forschung und der menschlichen Entdeckungen, die einerseits zu einem tieferen Verständnis für all das führen, andererseits aber auch die „Macht“ zur künstlichen Veränderungen dem Menschen an die Hand geben, die weitgehend nicht Weise genutzt wurden.

     

    Auf diese mögliche Weisheit letztlich rekurriert Druyan unaufdringlich, aber nachhaltig und stark. Das der Mensch mehr und mehr lernt, achtsam, nachhaltig und „vernünftig“ seine technischen Möglichkeiten als Teil des und im Zusammenklang mit dem Kosmos zu nutzen.

     

    Ein frommer Wunsch natürlich, angesichts der aktuellen, immer exponentieller und massiver sich steigernder Eingriffe in die Natur des Kosmos im Sinne eines „Verbrauchens“ der Ressourcen für den kurzfristigen Gewinn.

     

    Aber ein Wunsch, der es drängend verdient hat, gehört zu werden.

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    Cover des Buches Gestohlene Erinnerung9783442206018

    Bewertung zu "Gestohlene Erinnerung" von Blake Crouch

    Gestohlene Erinnerung
    michael_lehmann-papevor einem Monat
    Starker Anfang, starkes Ende, leicht abfallende Mitte

    Starker Anfang, starkes Ende, leicht abfallende Mitte

     

    Es ist ein interessantes, ind er Form (dem Inhalt dann geschuldet) nicht einfach im roten Faden zu verfolgendes Thema mit ebenso spannenden Folgerungen, welches Blake Crouch in einfacher und gerader Sprache dem Leser vor Augen führt.


     Was ist Realität? So könnte man die leitende Frage im Hintergrund des Thrillers auch formulieren.

     

    Persönliche, subjektive Erinnerungen machen die Realität aus. So muss man am Ende gar keine Zeitlinie verschieben, keine Zeitmaschine bauen, um durch anders gelagerte Erinnerungen, von außen implementiert, das Ganze, eigene Leben ein wenig oder gar radikal zu verändern, anders zu erleben.

     

    Wobei, und da liegt eine gewisse rationale Schwäche im Geschehen im Thriller, am Ende ja zwar subjektiv sich anders erinnert werden könnte, das aber dann doch wohl vom „realen Alter“ her. Dass die Protagonisten im Thriller, allen voran Detektive Barry Sutton, ganze Jahrzehnte „neu“ erleben kann, das erschließt sich dem Denken nicht ganz. Nimmt man dies aber einfach erst einmal hin, entwickelt sich eine ganz eigene Dynamik der Ereignisse, die vor allem dann spannend und temporeich werden, wenn „Erinnerungslinien“ zu jenem Zeitpunkt wieder vorrücken, an dem jene „neuen Erinnerungen“ auf den Weg in die Vergangenheit geschickt wurden.

     

    Dass dabei Helena Smith, Neurowissenschaftlerin, etwas ganz Konkretes, wohltuendes für ihre Mutter im Sinn hatte, dass natürlich immer wieder Menschen ins Spiel kommen, die ganz eigene, vom Machtinstinkt geleitete Interessen in den Vordergrund stellen und dass zudem jener entscheidende Moment, an dem „Erinnerungen heraus gefischt“ werden können ein ganz besonderes, gefährliches Setting voraussetzen, all das gibt dem Thriller dann die innere Reibung und Spannung unter den verschiedenen Interessenslagen. Mehrere Tode eingeschlossen, für die es dann veränderte Erinnerungen anderer Bedarf, um noch mal durchstarten zu können mit einer zweiten, dritten oder auch vierten Chance.

     

    All das bedarf zum einen einer gewissen Freude an der phantasievollen Lektüre an sich, die, wie erwähnt, nicht immer dem strukturierten Denken folgt und, zum anderen, auch eines mittleren Teils des Thrillers, der phasenweise sehr breit angelegt weit in die Lebensgeschichten, Erinnerungen und damit in die Motive der Hauptpersonen einführt.

     

    Dennoch, Crouch versteht es, gradlinig zu schreiben und sein auch philosophisches Thema mit gut gesetzten Action-Elementen zu paaren, so dass am Ende eine anregende, durchaus Gedanken anstoßende Lektüre mit einem ebenso gut gestalteten Finale genossen werden kann.

     

    Verbunden mit Nasenbluten, falschen Erinnerungen, zerbrechenden Personen und mehr und mehr einer ganzen, irritierten Welt.

     

    „Und was ist mit diesem Leben? Hat es keinen Wert für Sie“?

     

    Was tatsächlich eine der entscheidenden Fragen für den Verlauf der Ereignisse sein wird.

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    Cover des Buches Magie des Konflikts9783421048547

    Bewertung zu "Magie des Konflikts" von Reinhard K. Sprenger

    Magie des Konflikts
    michael_lehmann-papevor einem Monat
    Keine Angst vor Reibung!

    Keine Angst vor Reibung!

     

    Niemand kann ihnen entkommen im Leben, so sehr man auch versuchen mag, sich „drum herum zu drücken“. Reibungen, Spannungen, Streit, mit einem Wort, Konflikte mit anderen Menschen gehören zu Leben dazu. Mag man es bedauern oder es sogar genießen, ändern lässt isch das kaum.

     

    Die gute Nachricht aber ist, dass Konflikte zunächst überhaupt nichts Unnatürliches, schlimmes oder vernichtendes in sich tragen müssen. Im Gegenteil, mit der richtigen „Streitkultur“ und der Bereitschaft, Konflikte anzunehmen und, natürlich, auf die ein oder andere Art und Weise zu lösen oder für sich zumindest zu beenden, geschieht immer auch persönliches Wachstum durch Erfahrungen und gemeinschaftliches Wachstum durch ein einander austarieren bis hin zu einem „einander verlassen“, wenn Konflikte am Ende nur auf diese Art gelöst werden könnten. Was, auch das eine gute Nachricht, die man Reinhard Sprenger durchaus glaubt, nur höchst selten überhaupt der Fall sein wird. Wenn man Konflikte mit der passenden inneren Haltung angeht.

     

    Dazu gehört, im Kern, eine innere Haltung, die dem Menschen zunächst auf natürlichem Weg wohl nicht unbedingt gegeben ist, wie die Geschichte der Konflikte bis hin zu Weltkriegen aufzeigt und wie es dem so oft beschworenen „gesunden Menschenverstand“ eben nicht eingängig ist.

     

    Denn dieser geht, wie viele unbewusste Haltungen und Wertvorstellungen in der Persönlichkeit, zunächst mal automatisch und unbewusst nur von der eigenen Sicht der Dinge und deren Bewertung aus.

     

    Dass aber, auch das ein Fakt, der mit rationalem Überlegen nicht wegzudiskutieren ist, die Welt und die Ereignisse jedes Lebens eben nicht eindeutig in schwarz und weiß unterteilt werden können (wobei weiß immer die eigene Meinung und Überzeugung betrifft), sondern Ereignisse immer „mehrdeutig“ interpretiert und bewertet werden können, das wäre die innere Grundalge für ein anderes Angehen von Konflikten. Denn, so erstanden, sind die „Gegner“, die „Anderen“ eben nicht „Feinde“, die bekämpft werden oder vor denen geflohen werden müsste, sondern zunächst einmal nur Personen, die aufgrund einer anderen Erfahrungswelt und eines anderen inneren- wie äußeren Lebensrahmens die Ereignisse des Lebens und dessen Ausrichtung aus ihrer Person heraus anders verstehen, bewerten und angehen, als es für die eigene Person mit Wohlwollen nachvollziehbar wäre.

     

    Und daher gilt, auf die rechte Art betrachtet und gelebt: „Der Konflikt ist die Lösung“!

     

    „Er wartet geradezu darauf, dass wir ihn mit Inhalten füllen“.

     

    Dazu aber, und das verschweigt Sprenger nicht, sondern setzt es gar mit in den Mittelpunkt seiner Erläuterungen, dass natürlich zunächst mit und an der eigenen Person gearbeitet wird. Dass Konflikte nicht eine zu vermeidende Negativität darstellen und dass die eigene Haltung Konflikten gegenüber und in den Inhalten, die Konflikte hervorrufen, grundlegend überprüft und durchaus verändert werden muss. Was nicht leichtfällt aufgrund einer lebenslangen „Übung“ im „falschen“ Konfliktverständnis und Verhalten.

     

    Dazu gehört zu Beginn, und Spenger wird nicht müde, das zu betonen, „dass der Konflikt verbindet, was getrennt wurde“.

     

    Warum das so ist und wie das geht, Konflikte konstruktiv anzugehen und zu gestalten, dafür ist dieses Werk eine ganz hervorragende Schule.

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