miissbuch

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    Cover des Buches Hexenkind (ISBN: B0036QA5MI)

    Bewertung zu "Hexenkind" von Sabine Thiesler

    Hexenkind
    miissbuchvor 11 Tagen
    Cover des Buches Libellenschwestern (ISBN: 9783734103773)

    Bewertung zu "Libellenschwestern" von Lisa Wingate

    Libellenschwestern
    miissbuchvor 12 Tagen
    Cover des Buches Tote spielen kein Klavier (ISBN: 9783492503594)

    Bewertung zu "Tote spielen kein Klavier" von Kees van Kikkerland

    Tote spielen kein Klavier
    miissbuchvor 12 Tagen
    Kurzmeinung: Ein nettes Buch, mit individuellen Charakteren und irgendwie mehr Glück als Verstand.
    Tote spielen kein Klavier. Kees van Kikkerland

    INFOS ZUM BUCH

    Titel: Tote spielen kein Klavier
    Autor: Kees van Kikkerland
    Seiten: 208
    Verlag: Piper
    ISBN: 978-3-492-50359-4 [D] 13,00€
    Erstveröffentlichung: 06. Juli 2020
    Handlungsort: Amsterdam [Niederlande]


    INFOS ZUM AUTOR

    „Kees van Kikkerland ist das Pseudonym des deutschen Moderators und Journalisten Ernst-Marcus Thomas. Bei der Augsburger Allgemeinen lernte er zunächst das Handwerk des Zeitungsredakteurs und studierte dann in München Theaterwissenschaft und Psychologie. Einem breiteren Publikum wurde EMT, wie Thomas auch genannt wird, als TV-Moderator bekannt (u.a. ARD Buffet, ZDF Fernsehgarten). Zudem arbeitet er als Schauspieler (Schimanski). Thomas lebt seit über 15 Jahren in Amsterdam und legt mit „Tote spielen kein Klavier“ seinen ersten Roman vor.“ (Quelle)

    REZENSION

    Dieses Buch habe ich vom Piper-Verlag und Mainwunder im Rahmen einer Kampagne und somit als Rezensionsexemplar geschenkt bekommen. Meine Meinung wurde aber in keinster Weise dadurch beeinflusst.

    Willi Hübner ist nach einem ersten gescheiterten Leben von Deutschland nach Amsterdam ausgewandert und seitdem als Privatdetektiv tätig. Als Frau Lorenz bei Hübner auftaucht um ihre, seit Monaten vermisste Tochter Ameli suchen zu lassen und Hübner den Fall annimmt, ahnt er nicht, wie verzwickt dieser Fall ist. Denn irgendjemand möchte nicht, dass Hübner nach Ameli sucht. Doch je tiefer er in den Fall eintaucht, je größer wird die Wahrscheinlichkeit, dass er seinen Sohn nie wieder sieht (den er erst jetzt nach 18 Jahren das erste Mal sieht)…

    Das Cover des Buches finde ich persönlich sehr schön. Ich finde das Foto, welches für das Cover verwendet wurde, sehr angemessen dezent. Der Titel steht klar im Vordergrund. Den Titel finde ich interessant, aber nur über Ecken mit dem Inhalt des Buches zu verknüpfen und gefällt mir nach dem Lesen ganz und gar nicht mehr, weil er viel zu viel des Buches preisgibt.

    Dieses ist ein recht dünnes Buch und die wirklich kurzen Kapitel erhöhen den Lesefluss ungemein. Ich habe dieses Buch wahnsinnig schnell durchgelesen. Dies lag aber leider nicht daran, dass das Buch so unglaublich spannend warm sondern wirklich nur an dem Layout und der Kurzlebigkeit der Geschichte. Das Buch war wirklich interessant und ich fand die Charaktere allesamt sehr individuell. Vielleicht war es mir auch nur durch die Ermittlungsakte, die es in dem Paket gab. Denn hier wurden einige Charaktere vorgestellt.

    Der eigentlich Fall lief mir persönlich etwas zu glatt, jeder Hinweis führte zu einem nächsten und setze so Puzzelteil für Puzzelteil des Falls zusammen. Es war sehr interessant den Eigenbrödler Hübner zu folgen, dem die Meinung der anderen Menschen ziemlich egal ist. 

    Besonders gelungen fand ich die Beschreibungen der Orte und Schauplätze. Ich konnte mir diese wirklich gut vorstellen und hatte auch zu sämtlichen Charakteren ein Bild im Kopf (auch ohne die Fotos). Was ich an diesem Buch besonders schätze war der Humor. Dieses Buch hat mich eher zum Schmunzeln, als zum Nachdenken gebracht. Der Humor war nie offensichtlich, aber es schwang immer eine Brise davon mit. Dies führte allerdings auch dazu, dass ich die gefährlichen Situationen, in die Hübner sich begeben hat, nie wirklich als gefährlich eingeschätzt und ernst genommen habe – fand ich wirklich schade. 

    Insgesamt war es ein sehr unterhaltsames Buch, welchem etwas die Spannung gefehlt hat und nicht wirklich ein Krimi war. Ich könnte mir vorstellen, dass 100 Seiten mehr und weniger Humor dem Buch gut getan hätten. Dann wäre das Genre Krimi auch definitiv berechtigt gewesen. t.

    Ich kann diesem Buch 3 Sterne geben und auch eine Leseempfehlung für alle, die gerne ein kurzweiliges und unterhaltsames Buch lesen möchten und dem 13,00€ dafür nicht zu viel sind.

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    Cover des Buches Die stille Tochter (ISBN: 9783548062358)

    Bewertung zu "Die stille Tochter" von Gard Sveen

    Die stille Tochter
    miissbuchvor 21 Tagen
    Cover des Buches Die Rosenzüchterin (ISBN: 9783734109003)

    Bewertung zu "Die Rosenzüchterin" von Charlotte Link

    Die Rosenzüchterin
    miissbuchvor 21 Tagen
    Kurzmeinung: Leider waren 500 Seiten des Buches langweilig und nur 200 interessant. Für mich ein Reinfall.
    Die Rosenzüchterin. Charlotte Link

    INFOS ZUM BUCH

    Titel: Die Rosenzüchterin
    Autor: Charlotte Link
    Seiten: 752
    Verlag: Blanvalet
    ISBN: 978-3-7341-0900-3
    Erstveröffentlichung: 18. Mai 2020 (neue Auflage)
    Handlungsort: London[England]; Le Variouf, St. Peter Port [Guernsey]


    INFOS ZUM AUTOR

    „Charlotte Link, geboren in Frankfurt/Main, ist die erfolgreichste deutsche Autorin der Gegenwart. Ihre Kriminalromane sind internationale Bestseller, auch »Die Entscheidung« und zuletzt »Die Suche« eroberten wieder auf Anhieb die SPIEGEL-Bestsellerliste. Allein in Deutschland wurden bislang über 30 Millionen Bücher von Charlotte Link verkauft; ihre Romane sind in zahlreiche Sprachen übersetzt. Charlotte Link lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Frankfurt/Main.“ (Quelle)

    REZENSION

    Dieses Buch habe ich vom Blanvalet-Verlag und dem Bloggerportal zur Verfügung gestellt bekommen. Vielen Dank dafür. Meine Meinung wurde dadurch aber in keinster Weise beeinflusst.

    Dieses Buch ist bereits 2000 veröffentlicht worden und wurde nur mit einem neuen Cover neuverlegt, es handelt sich also nicht um ein neues Buch von Charlotte Link. Hier geht es also um Franca Palmer, eine junge Ehefrau, die unglücklich mit sich und der Welt ist und deren Ehemann ihre Ängste noch verstärkt. Nachdem sie für ihren Mann nach Guernsey gereist ist und sie dort eine Art Freundschaft mit Beatrice Shaye eingegangen. Als sich Franca entschließt ihren Mann zu verlassen, zieht sie kurzerhand nach Guernsey und lebt dort im Haus von Beatrice und ihrer alten Freundin Helene. Je mehr Zeit sie mit den Frauen verbringt, je mehr lernt sie die grausame Vergangenheit der beiden kennen…

    Das Cover des Buches finde ich persönlich sehr schön. Auch wenn ich nicht wirklich einen Zusammenhang zum Inhalt des Buches herstellen kann, es sieht einfach spannend aus. Auch mit dem Titel fällt es mir schwer eine Verbindung zum Inhalt des Buches herzustellen. Für mich war die Rosenzucht nur ein klitzekleiner Teil des gesamten Buches und absolut nicht nennenswert. 

    Dies ist definitiv ein Buch, welches mit fast hat verzweifeln lassen. Noch nie, wirklich nie habe ich überlegt ein Buch abzubrechen, aber bei diesem Buch war es soweit. Auch wenn der Einstieg ins Buch recht vielversprechend war und gerade die Rückblenden es mir angetan haben, war dieses Buch langweilig. Die drei Frauen, die im Mittelpunkt der Handlung standen waren für mich alle gleich – alle waren unglücklich, alle waren einsam, alle hatten ihre Geheimnis, alle dachten jemand anderes wäre für sie und ihre Situation verantwortlich. Hier gab es keine starken Frauen, generell keine starken Charaktere. Und je länger ich das Buch gelesen habe, je weniger Stärke habe ich gefunden, je mehr Schwäche wurde offenbart, je mehr Selbstvertrauen verloren sie, obwohl sie doch gerade nichts hatten, was ihnen das Leben erschweren konnte.

    Wie gesagt, die Rückblenden bzw. die Handlung während des 2. Weltkrieges und das Zusammenleben der kleinen Beatrice mit den deutschen Besatzern Helene und Erich Feldmann fand ich richtig gut und auch spannend. Mich interessierte sehr, wie die Zeit so war, wie es Beatrice ergangen war, was aus ihren Eltern wurde, die geflohen waren. Allerdings fehlte auch hier die Überraschung, dadurch, dass schon von Anfang an klar war, dass Beatrice und Helene noch immer zusammenwohnen, wusste ich schon vorher, dass nicht alles so wurde, wie die Frauen es sich gewünscht hatten. Tatsächlich waren mir in den Kapiteln aus der früheren Zeit sowohl Beatrice, als auch Helene sympathischer, als sie es in der aktuellen Zeit waren.  

    Ob das Buch als Kriminalroman eingruppiert ist, weil es auf den letzten 200 Seiten noch eine Tote gab, weiß ich nicht. Dies ist allerdings die einzige Erklärung für mich, denn ansonsten fehlte es dem Buch sehr an „Krimi“. Dieses Buch war geprägt von Pessimismus, der sich auch teilweise auf mich ausgewirkt hat (unglaublich oder?). Tatsächlich hätte man die ersten 500 Seiten auch auf 100 kürzen können und die letzten 200 Seiten etwas detaillierter beschreiben können. Dann hätte das Buch einen Sinn gehabt.

    Der Schreibstil an und für sich war in Ordnung, für mich waren es hin und wieder zu viele nutzlose Beschreibungen von Orten oder Geschehnissen, die im weiteren Verlauf der Handlung keine Relevanz mehr hatten. Einige Handlungsstränge, gerade den um Maya und Alan waren für mich absolut überflüssig und hatten mit der eigentlichen Handlung gar nichts zu tun und endeten auch schon vor dem eigentlichen Ende.

    Für mich war dieses Buch wirklich eine Qual und erst recht kein Krimi, wären die letzten 200 Seiten nicht so interessant gewesen (auch wenn sie etwas schnell abgehandelt wurden), hätte es nur 1 Stern gegeben, so gibt es 2, aber wer etwas spannendes lesen möchte, sollte besser zu einem anderen Buch greifen.

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    Cover des Buches Scherbennacht (ISBN: 9783734104510)

    Bewertung zu "Scherbennacht" von Nicole Neubauer

    Scherbennacht
    miissbuchvor einem Monat
    Kurzmeinung: Ich war zwischenzeitlich sehr verwirrt, die Geschichte war aber interessant.
    Scherbennacht. Nicole Neubauer (3)

    INFOS ZUM BUCH

    Titel: Scherbennacht
    Autor: Nicole Neubauer
    Seiten: 384
    Verlag: Blanvalet
    Handlungsort: München (Bayern) [Deutschland]
    ISBN: 978-3-7341-0451-0 € 9,99 [D] Taschenbuch
    Erstveröffentlichung: 08. Februar 2017


    INFOS ZUM AUTOR

    „Nicole Neubauer ist 1972 in Ingolstadt geboren und studierte englische Literaturwissenschaft und Jura in München und London. Nach zehn Jahren in einer Wirtschaftskanzlei arbeitet sie freiberuflich als Autorin, Rechtsanwältin und Lektorin. Sie ist Mitglied der »Mörderischen Schwestern e.V.« und der »Autorinnenvereinigung e.V.«. Nach »Kellerkind« ist »Moorfeuer« der zweite Roman um Hauptkommissar Waechter und sein Team.Nicole Neubauer lebt mit ihrer Familie in München im Herzen Schwabings.“ (Quelle)

    REZENSION

    Bei diesem Buch handelt es sich um den 3. Teil der Reihe rund um Waechter und Brandl und Team. Es empfiehlt sich definitiv die Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen. Ich kann auch nicht garantieren, dass ich nicht zu vorherigen Teilen spoiler. 

    Leo Thalhammer, Drogenfander, wird mit seiner eigenen Dienstwaffe erschossen. Waechter und Brandl nehmen die Ermittlungen auf und stoßen in einer Spezialeinheit auf eine Mauer des Schweigens. Als Waechter auf das Doppelleben des Ermittlers stößt kann er kaum glauben, welches Ausmaß dieser Fall annimmt.

    Wieso die Autorin den Titel Scherbennacht gewählt hat, weiß ich nicht. Vielleicht weil alles zusammenbricht? Allerdings erscheint mir dies auch auf den 2. Blick als nicht sehr sinnvoll. Das Cover finde ich wirklich schön, ich finde die Farbzusammenstellung irgendwie besonders. Aber ich finde es strahlt nichts von der Hitze aus, die in München herrscht oder die, die durch die Krawalle aufkommt. Aber – und das ist ja wirklich wichtig: es passt zu den anderen Büchern der Reihe. 

    Die Kapitel im Buch sind von 10 bis 1 nummeriert. Wieso, weshalb, warum? Ich weiß es nicht. Natürlich bauen alle Ereignisse auf einander auf und beeinflussen einander, aber nicht so, dass die Kapitel andersrum nummeriert werden müssten. Ein Manko des Buches, welches ich auch jetzt schon benennen muss: Die Kapitel waren unwahrscheinlich lang und für mich vollkommen willkürlich gewählt. Denn innerhalb der Kapitel wechselten die Orte, Zeiten und Personen die im Mittelpunkt standen. Dies machte das Lesen für mich und vor allem das wieder Reinfinden unglaublich schwierig. Ich hatte kein klares Ende, wo ich eine Pause setzen konnte und somit auch keinen Anfang, wo ich wieder einsteigen konnte.

    Gerade was die Namen der Teammitglieder und die Privatleben der Ermittler betrifft, empfiehlt es sich die vorherigen Bücher zu lesen, denn mit „Die Chefin“ und „Der Hüter des Schweigens“ kann man so auf das erste Lesen recht wenig anfangen. Aber zurück zur Story: 

    Die Story war gut, aber nicht herausragend. Der eigentliche Fall war mir viel zu wenig präsent, ich fand sowohl die Spezialeinheit und die privaten Ermittlungen des Toten bedeutend spannender, interessanter und präsenter. Mit dem Ende war ich tatsächlich ein wenig überfordert. Ich habe es zweimal lesen müssen damit ich es verstehe und irgendwie war es mir auch ein bisschen zu konstruiert gewesen.

    Ich fand das Buch eindeutig packender als den 2. Band und muss auch ehrlich sagen, dass ich bei diesem Buch irgendwie mehr das Gefühl hatte, dass es sich um einen Krimi gehandelt hat. Von mir gibt’s 4 Blutstropfen. 

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    Cover des Buches Totenbuch (ISBN: 9783442480821)

    Bewertung zu "Totenbuch" von Patricia Cornwell

    Totenbuch
    miissbuchvor einem Monat
    Kurzmeinung: Endlich mal wieder ein richtig spannender Thriller, mit einem ganz miesen Cliffhanger. Nur leider ohne „richtigen“ Fall.
    Totenbuch. Patricia Cornwell (15)

    Infos zum Buch

    Titel: Totenbuch
    Autor: Patricia Cornwell
    Seiten: 512
    Verlag: Goldmann Verlag
    Erstveröffentlichung: 13. August 2014
    ISBN: 9783442480821
    Handlungsort: Rom [Italien], Charleston, Hilton Head Island (South Carolina), Boston, Belmont (Massachusetts), (San Francisco) [USA] 


    Infos zum Autor

    „Patricia Cornwell, 1956 in Miami geboren, arbeitete als Polizeireporterin in der Rechtsmedizin, bevor sie mit ihrem ersten bahnbrechenden Thriller um die Gerichtsmedizinerin Dr. Kay Scarpetta die Bestsellerlisten stürmte. Neben ihrer Tätigkeit als Schriftstellerin war sie dann unter anderem als Leiterin der Abteilung für Angewandte Forensik an der National Forensic Academy der University of Tennessee tätig. Patricia Cornwells hochspannende und bis ins kleinste Detail recherchierte Bücher wurden mit zahlreichen renommierten Preisen ausgezeichnet und erobern nach wie vor regelmäßig die internationalen Bestsellerlisten.“ (Quelle)

    Rezension

    Totenbuch, Teil 15 der Reihe rund um Kay Scarpetta und für mich endlich mal wieder ein Buch, welches an die früheren Bücher von ihr heranreicht. 

    Ein Mörder treibt sein Unwesen: der junge Tennisstar Drew Martin wird in Rom tot aufgefunden. Benton und Scarpetta reisen nach Italien um die Carabinieri zu unterstützen, doch nach einigen Schwierigkeiten kehren sie in die USA zurück, denn der Mörder muss sich in den USA befinden und das junge Mädchen wird nicht sein letztes Opfer sein.

    Auch wenn das Totenbuch eine kleine Rolle im Buch spielt. Ich finde den Titel nicht wirklich passend. Der Fokus liegt meiner Meinung viel zu sehr auf Scarpettas Arbeitsplatz, dabei ist dieses Buch so facettenreich. Die Gestaltung des Covers finde ich hingegen sehr schön. Es passt rein optisch sehr gut zu den anderen Teilen der Reihe und auch den Bezug zu Scarpettas Arbeit finde ich bei dieser Gestaltung richtig und wichtig, denn in diesem Buch mussten viele Opfer untersucht werden.

    Ich hatte bei diesem Buch auf der einen Seite das Gefühl, dass alles wie immer es. Es war spannend, alle Charaktere sind waren wieder da und dennoch war alles anders. Das Arbeiten zwischen Benton und Scarpetta war so vertraut, wie schon lange nicht mehr. Lucy war ungewöhnlich blass gestaltet, Marino dafür umso krasser. Rose war fast gar nicht präsent und der eigentliche Fall war auch ziemlich schnell im Hintergrund, denn da gab es ja noch einen kleinen, toten Jungen und private Probleme. Aber was soll ich sagen? Ich fand das Buch gut. Ich fand die Spannungen im Team gut, die Geheimnisse die jede/r mit sich trägt, die Differenzen am neuen Arbeits- und Wohnort von Scarpetta. Dieses Buch war wirklich sehr komplex. Viele Opfer, die mehr oder weniger zusammenhängen und Charaktere, die aufgetaucht und zwischendurch einfach verschwunden sind. Ebenso waren noch recht viele Fragen oder Stränge nur oberflächlich abgearbeitet oder sind offen geblieben – sogar mit einem richtigen Cliffhanger! 

    Der Schreibstil war auch in diesem Buch wieder sehr gelungen, ich konnte das Buch sehr flüssig und gut lesen. Ich war wirklich gefesselt, auch wenn ich manchmal etwas den Überblick verloren habe. Das Buch war, wie oben erwähnt, sehr komplex, aber durch den flüssigen und spannenden Schreibstil bin ich durch die Seiten geflogen. Auch nach einiger Lesepause konnte ich recht schnell in die aktuelle Handlung zurückfinden, habe aber dann etwas länger gebraucht um in die großen Komplexe zurück zu finden. 

    Nach einem kleinen Desaster im letzten Band, war dieses Buch wirklich gut. Ich fühle mich allerdings, wie Scarpetta selbst, gerade in einer Findungsphase mit Cornwells Büchern. Es war gut, aber es war eben anders. Aber da inzwischen „nur noch“ 4 Bücher von ihr auf meinem SuB liegen, werde ich diese auch definitiv noch lesen. Und besonders dieses Buch hat mich auch wieder neugierig auf die kommenden gemacht. Für dieses Buch gibt es von mir 4 Blutstropfen! 

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    Cover des Buches Der einsame Bote (ISBN: 9783548060293)

    Bewertung zu "Der einsame Bote" von Gard Sveen

    Der einsame Bote
    miissbuchvor einem Monat
    Kurzmeinung: Ich fand diese Fortsetzung eigentlich überflüssig, man hätte aus den 2 Büchern auch eines machen können. War mir zu zäh.
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    Cover des Buches Teufelskälte (ISBN: 9783548290591)

    Bewertung zu "Teufelskälte" von Gard Sveen

    Teufelskälte
    miissbuchvor einem Monat
    Kurzmeinung: Spannende Story, die noch viel Potential bietet!
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    Cover des Buches Karwoche (ISBN: 9783426508596)

    Bewertung zu "Karwoche" von Andreas Föhr

    Karwoche
    miissbuchvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Sehr unterhaltsam, allerdings mit kleinen Mängeln. Mir fehlte die zeitliche Übersicht.
    Karwoche. Andreas Föhr (3)

    INFOS ZUM BUCH

    Titel: Karwoche
    Autor: Andreas Föhr
    Seiten: 416
    Verlag: Knaur
    Erstveröffentlichung: 01. Februar 2013
    ISBN: 978-3-426-50859-6 € 9,99 [D] Taschenbuch
    Handlungsort: Miesbach, München (Bayern) [Deutschland]


    INFOS ZUM AUTOR

    „Andreas Föhr, Jahrgang 1958, gelernter Jurist, arbeitete einige Jahre bei der Rundfunkaufsicht und als Anwalt. Seit 1991 verfasst er erfolgreich Drehbücher für das Fernsehen, mit Schwerpunkt im Bereich Krimi. Zusammen mit Thomas Letocha schrieb er u.a für „SOKO 5113“, „Ein Fall für zwei“ und „Der Bulle von Tölz“. Seine preisgekrönten Kriminalromane um das Ermittlerduo Wallner & Kreuthner stehen regelmäßig monatelang unter den Top 10 der Bestsellerlisten. Zuletzt „Schwarzwasser“ – Platz 1 der Spiegelbestsellerliste.
    „Eisenberg“ ist der Auftakt einer neuen Serie, die zukünftig im Wechsel mit „Wallner&Kreuthner“ erscheinen wird. Mit Anwältin Rachel Eisenberg hat der Bestsellerautor eine Figur geschaffen, die nicht nur sein juristisches Fachwissen teilt, sondern auch den Glauben daran, dass jeder, ob schuldig oder nicht, einen Verteidiger verdient. Andreas Föhr lebt bei Wasserburg.“ (Quelle)

    REZENSION

    Leonhardt Kreuther erlaubt sich ein illegales Straßenrennen mit Kilian Raubert, doch als er seinem -Chef Wallner fast ins Auto fährt führt er schnell eine Verkehrskontrolle durch. Doch nicht nur das, während der Kontrolle finden die beiden Polizisten eine Leiche im LKW, eine Frau die nicht zum ersten Mal ein Opfer ist. Denn vor Jahren hatte sie einen Verkehrsunfall und ihr Gesicht ist seitdem durch Verbrennung entstellt, doch wer die junge Schauspielerin umbringen will ist vollkommen unklar

    Das Cover passt irgendwie zu der Reihe, hat meiner Meinung nach, aber ziemlich wenig mit dem eigentlichem Inhalt des Buches zu tun. Anders verhält es sich mit dem Titel. Dieser passt sehr gut zum Inhalt des Buches und dem aktuellen Fall, da sich dieser in der Karwoche abspielt.  

    Ich fand dieses Buch irgendwie sehr besonders. Ich fand es gut, dass beide Kommissare Wallner und Kreuther einen ziemlich identischen Anteil im Buch hatten. Ich möchte es allerdings auch, dass nicht Wallner, sondern sein Kollege Mike die Ermittlungen leitet. So waren die beiden Polizisten präsenter in den Ermittlungen und auch im Privatleben, welches sich aus den vorherigen Bänden fortsetzt.

    Neben dem Fall der ermordeten Schauspielerin gibt es auch immer wieder Kapitel, die sich um die Familie Millruth dreht. Die Familie, deren Frau und Sohn ebenfalls Schauspieler sind, hat im Dezember 2009, also ein paar Monate vor dem aktuellen Fall, durch einen tragischen Unfall ihre Tochter und Schwester verloren. Während der eigentliche Mord von der Schauspielerin Hanna Lohwerk in der Gegenwart spielt, gibt es die Eindrücke der Familie häufig auch in der Vergangenheit. Das finde ich eigentlich gut, aber es war leider nicht gekennzeichnet, wann die Geschehnisse in der Familie spielen wechseln zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Dadurch, dass die Zeiten aber nicht angegeben waren, waren die Teile eher verwirrend als hilfreich für mich.

    Was mich bei diesem Buch sehr verwirrt hat, waren die vielen Verschachtelungen der Charaktere untereinander. Personen, die sich eigentlich nur von ganz früher kennen und auf einmal wieder Kontakt zueinander haben. Personen, die eigene Ermittlungen anstellen. Personen, die in Gefahr schweben ohne es zu wissen. Personen, von denen die Polizei nichts weiß. Irgendwie waren es mir doch zu viele, die einfach nicht relevant für die eigentliche Handlung waren.

    Gut hat mir hingegen gefallen, dass das Privatleben der Ermittler sich in diesem Teil fortgesetzt und intensiviert hat. Ich finde beide Charaktere sehr gerne, denn sie sind beide einfach einzigartig, schrullig und lustig zu gleich. Für mich sind die Charaktere in dieser Reihe auf jeden Fall mehr das Highlight, als die eigentlichen Fälle selbst. 

    Ich fand das Buch spannend und unterhaltsam. Leider fehlte mir die zeitliche Beschreibung der Handlung von Familie Millruth. Von mir gibt es 4 Sterne für dieses Buch. Ich bin auf die weiteren Teile gespannt. 

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