mysticcat

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    Cover des Buches Stoneheart 2: Befreites Feuer (ISBN: 9783646302196)

    Bewertung zu "Stoneheart 2: Befreites Feuer" von Asuka Lionera

    Stoneheart 2: Befreites Feuer
    mysticcatvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Toller Abschluss der Dilogie! Spannend von der ersten bis zur letzten Seite
    Toller Abschluss

    Bei „Stoneheart: Befreites Feuer“ handelt es sich um den zweiten Band der Stoneheart Dilogie, die bereits vollständig erschienen ist. Die beiden Bücher sind sowohl einzeln wie auch als Bundle als E-Book only erhältlich. Bitte diese Buchkritik nicht lesen, wenn du Band 1 nicht kennst. Spoilergefahr!

     

    Worum geht es?

    Es handelt sich um den zweiten Band der Stoneherat-Dilogie. Der erste Band soll unbedingt zuerst gelesen werden, da die Handlung aufbauend ist. Die Handlung des zweiten Bandes schließt nahtlos beim ersten Band an – weshalb ich auch keine Inhaltsangabe schreibe. Lass dich überraschen und nicht spoilern – es wäre schade.

     

    Meine Meinung

    Wer hätte mit dem Ende von Band 1 gerechnet? Ich jedenfalls nicht. Dass sich Cressa und Drayce schon mal begegnet sind, habe ich vermutet. Was genau hinter dem Opferritus der Jungfrauen steckt, hätte ich nicht mal erahnen können. Mit den weiteren Handlungen aus Band 2 macht das jedoch total Sinn. Dass sich Cressa bemüht, mit Drayce zusammenzuarbeiten, hat mir gut gefallen, ein bisschen erwartet habe ich das natürlich auch. Vor allem, wo nach und nach klar wird, was ihr Beitrag zu den Geschehnissen war.

    Die besitzergreifende Art von Drayce kommt sehr gut durch, ebenso die Standhaftigkeit von Ez, der erst nach und nach dämmert, was für ein großes Geschenk Drayce ihr mit der Herzschuppe gemacht hat.

    Seine Rückkehr in die alte Heimat kommt nicht überraschend, jedoch hätte ich auch nicht vermutet, wie verwoben die Geschichte ist und welchen Grund sein damaliger Weggang hatte.

    Das Ende hat mich total überzeugt, auch, wenn ich es in dieser Form nicht erwartet hätte. Ich finde es sehr schade, dass die Dilogie damit abgeschlossen ist und würde gerne noch weitere Bücher über die Dracheninsel lesen – es gebe ja noch genügend Jungfrauen und männliche Jungdrachen, deren Geschichte erzählt werden könnte. Und auch für Cressa wäre ja jetzt eine Alterative denkbar. Ich blicke also hoffnungsvoll in die Zukunft, dass die Autorin diese fantastische Welt noch einmal (oder mehrmals aufgreift).

     

    Fazit: Die bisher besten Drachenbücher, die ich als Vampirfan bisher gelesen habe. Ich möchte mehr! 

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    Cover des Buches Stoneheart 1: Geraubte Flamme (ISBN: 9783646302189)

    Bewertung zu "Stoneheart 1: Geraubte Flamme" von Asuka Lionera

    Stoneheart 1: Geraubte Flamme
    mysticcatvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Naiver Freigeist mit starkem Willen kämpft um ihre Freiheit und Freundschaft und gegen gesellschaftliche Konventionen
    Freiheit und Freundschaft in einer patriachalen Fantasywelt

    Bei „Stoneheart: Geraubte Flamme“ handelt es sich um den ersten Band der Stoneheart Dilogie, die bereits vollständig erschienen ist. Die beiden Bücher sind sowohl einzeln wie auch als Bundle als E-Book only erhältlich.

     

    Worum geht es?

    Ezlain lebt, zusammen mit ihrer Sklavin Cressa, bei ihrer wohlhabenden Tante und soll demnächst verheiratet werden. Auf der fiktiven Insel herrscht eine männerdominierte Kriegergesellschaft, wo Frauen dem Mann zu Diensten sein sollen und eine eigene Meinung nicht geduldet wird. Für Freigeist Ezlain Grund genug, mit ihrer Sklavin gemeinsam zu fliehen – und zwar als Männer getarnt auf einem Segelboot. Der Schwindel fällt jedoch auf, und Ezlain wird ins Meer geworfen, überlebt wie durch ein Wunder und trifft auf einer Insel einen rätselhaften Fremden – mit dem sie sich gemeinsam auf die Suche nach ihrer besten Freundin macht.

     

    Meine Meinung

    Ezlain ist ein starker Charakter, der im Buch eine große Entwicklung durchmacht. Ihre behütete Naivität merkt man ihr in vielen Situationen an, sie wirkt jedoch nicht aufgesetzt sondern total authentisch. Sie bietet für moderne Frauen und Mädchen in unserer Gesellschaft eine gute Identifikationsfigur, hält sie doch wichtige Werte wie Freundschaft hoch und geht aktiv gegen Unterdrückung vor, anstatt wegzusehen oder sich gar daran zu beteiligen.

    Ich konnte mir die fiktive Welt und die Charaktere sehr gut vorstellen, das Kopfkino ist bei mir schon am Beginn des Buches angesprungen, die Seiten sind beim Lesen nur so dahingeflogen.

    Der geheimnisvolle Fremde war jetzt für mich nicht so geheimnisvoll, war mir doch recht schnell klar, um welche Art es sich handelt. Auch er spielt seine Rolle wunderbar und authentisch, auch wenn im ersten Band noch einige Handlungsmotive im Verborgenen bleiben, so ergibt sich doch ein stimmiges Gesamtbild, ohne, dass einem alle Hintergründe bewusst sind.

    Das Ende des ersten Bandes war für mich überraschend und ein riesiger Cliffhanger, so dass ich froh war, gleich im zweiten Band weiterlesen zu können.

    Die Dilogie sollte daher unbedingt in der richtigen Reihenfolge gelesen werden, auch, wenn die Rahmenhandlung des ersten Bandes abgeschlossen ist und sich für den zweiten Band neue Probleme mit einem neuen Handlungstwist aufgetan haben.

     

    Fazit: Ein großartiger Fantasyroman, in dem die Protagonistin ihre beste Freundin sucht und sich dabei selbst besser kennenlernt. 

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    Cover des Buches Marta schläft (ISBN: 9783423262507)

    Bewertung zu "Marta schläft" von Romy Hausmann

    Marta schläft
    mysticcatvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Nach einem undurchsichtigen Beginn mit vielen verschiedenen Personen ein durchwegs spannender Thriller
    Verwirrender Beginn, zunehmende Spannung

    Marta schläft ist ein Thriller von Romy Hausmann, der im dtv Verlag im Frühling 2020 erschienen ist. Das Buch ist als Thriller gelistet und das erste Buch, das ich von dieser Autorin gelesen habe.

     

    Worum geht es?

    Es geht um eine fiktive Gerichtsverhandlung. Drei Menschen befinden sich miteinander in einem Raum und mittels Rückblenden wird die ganze Geschichte aufgerollt. Dabei erzählen die Charaktere abwechselnd den Handlungsstrang aus ihrer Perspektive.

     

    Meine Meinung

    Nadja ist, meiner Meinung nach, der interessanteste Charakter in diesem Buch. Nachdem ich mich auf den ersten 50 Seiten überhaupt nicht ausgekannt habe, hat die Geschichte nach und nach Fahrt aufgenommen und wurde mit jeder Seite spannender.

    Vor allem ab dem Zeitpunkt, wo man als Leserin erfährt, wer denn diese Marta ist und was es mit ihr auf sich hat, denn ganz lange kommt sie in der Geschichte gar nicht vor. Danach macht jedoch alles Sinn und Nadjas Handlungen lassen sich noch besser nachvollziehen.

    Der Schreibstil lässt sich gut lesen und nach und nach sind auch immer mehr Bilder bei mir im Kopf entstanden. Schwierigkeiten hatte ich nur dabei, mir die Personen vorzustellen.

    Der Spannungsbogen wird nach und nach aufgebaut, die Personen bekommen dadurch, dass sie abwechselnd erzählen, mehr Tiefe. Dadurch habe ich zwar kein konkretes optisches Bild vor Augen gehabt, konnte mir jedoch charakterlich vorstellen, wie sie drauf sein müssen.

     

    Fazit: ein spannender Thriller, wenn man sich mal verwirrt durch die ersten Seiten gelesen hat. 

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    Cover des Buches Aufgetaut (ISBN: 9783463406640)

    Bewertung zu "Aufgetaut" von David Safier

    Aufgetaut
    mysticcatvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Wieder ein hervorragender Roman aus der Feder von David Safier - Suche nach dem Glück
    Das Glück ist ein steinzeitlicher "Babyelefant"

    In Österreich läuft derzeit die Werbung, dass man einen Meter Abstand halten soll – das ist so viel, wie ein Babyelefant lang ist. Für die Protagonistin aus dem neuen Buch von David Safier ist das kein Problem – hat sie doch ein Babymammut treu an ihrer Seite. „Aufgetaut“ ist 2020 im Kindler Verlag als Klappbroschur erschienen. Dieses Buch war auf meiner Wunschliste und ich war entsprechend gespannt darauf

     

    Worum geht es?

    Und wieder werden zwei Schicksale miteinander verknüpft – eigentlich mehrere – diesmal wieder über den zeitlichen Horizont hinweg. Steinzeitfrau Urga hat eine unfreiwillige Konservierung überstanden und wird lebendig in unserer Zeit wieder aufgetaut. Felix ist glückloser Start-Up-Unternehmer, der mit seiner Tochter, die sich dem Umweltschutz verschrieben hat und äußerst Klug und schlagfertig ist, auf einer Kreuzfahrt befindet, weil er auf dem Schiff Vorträge hält, um irgendwie seinen Lebensunterhalt zu finanzieren. Nachdem er mit der Mutter seiner Tochter getrennt lebt, kommen die beiden so auf ungestörte Zeit zu zweit. Bis Urga und das Babymammut auftauchen.

     

    Meinung zum Buch

    Von der Handlung möchte ich nicht zu viel vorwegnehmen, notwendig finde ich es aber, zu erwähnen, dass die aktuelle Start-Up-Idee von Felix eine Glücksapp ist. Dafür findet er gerade bei Urga viel Inspiration, denn sein neues Projekt ist es, sie über alle Sprachgrenzen und Zeitgrenzen hinweg glücklich zu machen.

    In der gesamten Handlung ergeben sich Irrungen und Wirrungen – und wichtige Charaktere aus dem früheren Leben von Felix tauchen dabei auf.

    Viele der Figuren machen eine große Wandlung durch, was das Buch so lesenswert macht. Wer Bücher von David Safier bereits kennt, schätzt seine unverwechselbaren Charaktere, die stets sehr authentisch rüber kommen.

    In diesem Buch ist mein Lieblingscharakter Felix Tochter, ich habe immer das Gefühl, sie durch das Buch sprechen hören zu können.

     

    Fazit: Wieder ein gelungenes Buch aus der Feder (oder dem PC) von David Safier. Es hat mir gefallen, mit Felix, Urga und den anderen nach dem Glück zu suchen. 

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    Cover des Buches The Belles 2: Königreich der Dornen (ISBN: 9783522505840)

    Bewertung zu "The Belles 2: Königreich der Dornen" von Dhonielle Clayton

    The Belles 2: Königreich der Dornen
    mysticcatvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Die Handlung im zweiten Band braucht lange, um Fahrt aufzunehmen, am Ende ist mir zu viel offen. Konnte mich nicht begeistern.
    Zähe erste Hälfte

    Das Buch „The Belles – Königreich der Dornen“ ist der zweite Band einer Dilogie und sollte unbedingt erst nach dem ersten Band gelesen werden, da die Handlung aufbauend ist. Ich empfehle auch ganz dringend, sich die Inhaltsbeschreibung von diesem Band nicht durchzulesen, bevor man Band 1 gelesen hat, da wesentliche Spannungselemente damit wegfallen. Ich verzichte daher ganz bewusst darauf, Namen zu verwenden. Beim Klappentext ist das jedoch nicht der Fall.

     

    Worum geht es?

    Die Flucht der ehemaligen Favoritin ist geglückt – der Liebhaber hat sie verraten, doch eine treue Person aus dem Palast beschützt sie und zwei ihrer Schwestern auf ihrer gefährlichen Mission. Die Königin ist in Aufruhr und lässt nach den geflüchteten Belles fahnden.

    Diese haben als Ziel, die Prinzessin zu finden und die Schwestern aus den Teehäusern zu befreien, denn vom ursprünglichen Prestige der Belles ist nichts mehr geblieben, sie werden nur noch als Arbeitssklavinnen gehalten und vor der Bevölkerung schlecht gemacht.

     

    Meinung zum Buch

    Nachdem sich im ersten Band eine völlig neue Welt offenbart hat, die für mich sehr interessant war, ebenso der genaue Arbeitsbericht von Belles und der Wahl der Favoritin, kommt man in Band 2 in eine bereits bekannte Welt zurück. Während der ersten Hälfte des Buches plätschert die Handlung auch seicht vor sich dahin, was es mir sehr schwer gemacht hat, motiviert zu bleiben. Wäre es kein Rezensionsexemplar gewesen, hätte ich nach 100 Seiten abgebrochen.

    Von der Begeisterung nach Band 1 war daher bei der Hälfte des Buches schon nichts mehr übrig geblieben – bis auf den letzten 100 Seiten die Handlung richtig Fahrt aufnimmt. Das Ende empfinde ich auch als lieblos geschrieben – und hätte noch gerne mehr über die Zukunft erfahren, woran ich nicht glaube, weil ich von einer Dilogie ausgehe.

    Die Charaktere entwickeln sich im Rahmen der Handlung so gut wie gar nicht, einzig interessant sind politische Verstrickungen und Allianzen für mich gewesen.

    Die große Begeisterung vieler andrer LeserInnen kann ich leider nicht teilen – daher am besten selbst reinlesen und entscheiden, ob der Band euch sofort fesselt oder nicht.

    Fazit: Hat mir bei weitem nicht so gut gefallen wie Band 1. Die Handlung braucht lange, um Fahrt aufzunehmen, am Schluss ist mir zu viel offen geblieben. 

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    Cover des Buches Die kleine Hummel Bommel feiert Geburtstag (ISBN: 9783845825373)

    Bewertung zu "Die kleine Hummel Bommel feiert Geburtstag" von Britta Sabbag

    Die kleine Hummel Bommel feiert Geburtstag
    mysticcatvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Wieder ein sehr gelungenes Buch aus der "Bommel" - Reihe.
    Tolles Buch für Klein und Groß

    Ich habe das Buch gemeinsam mit meinem 7-Jährigen gelesen. Die Hummel Bommel kennen wir bereits aus dem Band „Die kleine Hummel Bommel entdeckt die Wiese“, indem viel Wissenswertes zu diese Ökosystem zu finden war. Umso gespannter waren wir darauf, wie die kleine Hummel ihren Geburtstag erleben wird – denn auch bei uns zu Hause wurde Geburtstag gefeiert, als wir dieses Buch gelesen haben.

     

    Worum geht es?

    Die kleine Hummel Bommel hat Geburtstag und zieht los, um alle Freunde auf der Wiese persönlich zur Feier einzuladen, denn Mama Hummel hat vergessen, Einladungen auszuschicken.

     

    Meinung zum Buch

    Ganz besonders toll finden wir die Illustrationen im Buch. Obwohl mein Sohn schon ein guter Leser ist und auch viele dickere Bücher verschlingt, findet er die kleine Hummel Bommel immer noch toll und freut sich, wenn er ein neues Abenteuer entdeckt. Diese Geschichten möchte er dann auch noch vorgelesen bekommen, die Aufmachung des Buches passt als gemeinsames Vorlesebuch wunderbar. Während ein Erwachsener vorliest, gibt es auf den liebevoll illustrierten Seiten viel zu Entdecken für die kleinen LeserInnen.

    Die Handlung ist sehr süß geschrieben und wir haben mit der kleinen Hummel alle mitgelitten, dass niemand zur Geburtstagsfeier kommen wollte. Und fanden es sehr schade, warum die Freunde alle absagen oder zu viel zu tun haben. Das Ende versöhnt dann jedoch wieder mit der Handlung. Leider geht es momentan wirklich vielen Kindern so, dass niemand zur Geburtstagsfeier am Geburtstag kommen kann – außer den Personen, die im gemeinsamen Haushalt leben. Was für Kinder total schlimm ist, und auch andere Kinder sich über die kleine Hummel daher in diese Situation versetzen können.

     

    Fazit: Auch dieses Buch aus der Reihe kam bei Groß und Klein wieder sehr gut an – und wir freuen uns darauf, auch noch andere Abenteuer mit Bommel zu erleben. 

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    Cover des Buches Lotta Barfuß und das meschuggene Haus (ISBN: 9783473408436)

    Bewertung zu "Lotta Barfuß und das meschuggene Haus" von Jens Steiner

    Lotta Barfuß und das meschuggene Haus
    mysticcatvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Der Autor hat da zu viel in eine Geschichte gepackt, wodurch die Charaktere flach wurden. Hätte gerne nach der Hälfte abgebrochen.
    Weniger wäre mehr gewesen

    Bei „Lotta Barfuß und das meschuggene Haus“ handelt es sich um ein Kinderbuch von Jens Steiner, das 2020 im Ravensburgerverlag als gebundene Ausgabe erschienen ist.

     

    Worum geht es?

    Lotta lebt mit ihrem Vater in einen von ihnen besetzten Haus, aus denen sie der „fiese“ Anwalt Habertür raushaben möchte. Das Haus soll abgerissen werden, was weder Lottas Familie noch das Haus selbst möchte, weswegen sich das Haus mit allen Mitteln dagegen wehrt.

     

    Während der Einstieg in die Geschichte mit Lottas Problem mit fiesen Mitschülern, Freund Lauri und einem angriffslustigen Haus aus meiner Sicht sehr gelungen ist, wird das Buch von Kapitel zu Kapitel abgedrehter. Immer mehr Charaktere, die auch immer flachen werden, tauchen im Rahmen der Geschichte auf. Die Orte, die dazukommen, werden detailreich beschrieben, jedoch habe ich irgendwann den Faden verloren und weiß nicht mehr, warum Person A an Ort B gelangt. Beim Lesen hatte ich häufig das Gefühl, dass ich am liebsten aufhören würde, weil die Geschichte mit dem Beginn immer weniger zu tun hatte.

    Statt eines mutigen Mädchens mit einem kreativen Erfinder als Vater hat man am Ende illegale Hausbesetzer. Das Verletzen von Gesetzen samt rigorosem Vorgehen gegen Personen, die im Recht sind (in diesem Fall der Hausbesitzer) inklusive Beleidigungen kommt bei mir nicht gut an. Auch bei meinem Sohn nicht mehr, nachdem wir uns über dieses Thema unterhalten haben.

    Ab der Hälfte des Buches musste ich meinen Sohn fast schon zum Durchhalten zwingen. Wäre das Buch kein Rezensionsexemplar gewesen, hätte ich es bei der Hälfte abgebrochen und es sicher nicht bereut.

     

    Fazit: Nicht das Buch, das ich erwartet habe. Zu viele Aspekte im Buch. Weniger wäre mehr gewesen.

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    Cover des Buches Tagesschau und Co. - Wie Sender und Redaktionen Nachrichten machen (ISBN: 9783845832401)

    Bewertung zu "Tagesschau und Co. - Wie Sender und Redaktionen Nachrichten machen" von Sarah Welk

    Tagesschau und Co. - Wie Sender und Redaktionen Nachrichten machen
    mysticcatvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Toll illustriertes Kinderbuch zum Thema Nachrichten. Auch gut für Jugendliche zum Einstieg ins Thema geeignet.
    Toll illustriertes Sachbuch für Kinder

    „Tagesschau und Co. – Wie Sender und Redaktionen Nachrichten machen“ ist 2020 im arsEdition Verlag erschienen. Zielgruppe sind Kinder ab 10 Jahren, so wie Jugendliche, die sich oberflächlich über das Thema informieren wollen. Bei diesem Buch handelt es sich um ein Sachbuch, indem sich Informationen mit Interviews abwechseln. Das Buch ist illustriert.

     

    Meine Meinung:

    Die kurzen Kapitel und die kindgerechte Sprache kommen auch schwächeren Leser*innen der Zielgruppe zu Gute. Die Texte sind leicht verständlich und zusätzlich mit passenden Illustriationen versehen. Die persönliche Note erhält das Buch durch die Interviews mit ModeratorInnen von unterschiedlichen Nachrichtensendungen auf verschiedenen deutschen Sendern. Vorab wird von jedem Format erklärt, wann und wie es entwickelt wurde und ob und wie es sich im Laufe der Zeit verändert hat.

    Ebenso wird der Blick über die Ländergrenzen nach Österreich und in die Schweiz gewagt und über Sendungen und Sender in diesen beiden Ländern berichtet, wodurch das Buch auch für Kinder, die dort wohnen, ansprechend gestaltet wurde.

    Das Buch geht nicht nur auf verschiedene Sender, sondern auch auf unterschiedliche Formate und Onlinemedien ein.

    Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Sendung logo, die den meisten Kindern (und mittlerweile auch schon deren Eltern aus der eigenen Kindheit) geläufig sein dürfte. Es wird ausführlich erklärt, wie und warum sich Kindernachrichten von Erwachsenennachrichten unterscheiden.

    Besonders positiv möchte ich die Darstellung des Themas „Bilder in Nachrichten“ erwähnen. Hier wird ausführlich dargelegt, welche Bildquellen warum nicht verwendet werden und welche Art von Bildern aus ethischen Gründen nicht für Nachrichten verwendet wird.

     

    Fazit: Ein toll gestaltetes Sachbuch für Kinder und Jugendliche, das einen umfassenden (ersten) Einblick in die Nachrichtengestaltung gibt.

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    Cover des Buches Das Wolkenschiff (ISBN: 9783845830322)

    Bewertung zu "Das Wolkenschiff" von Vashti Hardy

    Das Wolkenschiff
    mysticcatvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Nach einem langatmigen Auftakt ein extrem spannendes und gut konstruiertes Buch für ältere Kinder aus dem Genre Steampunk / Fantasy.
    Steampunkfantasy für Kinder

    kenschiff – Aufbruch nach Südpolaris“ ist der Reihenauftakt der Wolkenschiffreihe der britischen Autorin Vashti Hardy. Es ist 2020 in deutscher Übersetzung im arsEditionverlag erschienen.

    Ich habe dieses Buch gemeinsam mit meinem 7 ½ jährigen Sohn gelesen, was aufgrund der Länge von 312 Seiten einige Zeit in Anspruch genommen hat. Der Schreibstil ist sowohl für Kinder gut gewählt, wie auch für Erwachsene zum Mitlesen.


    Worum geht es?

    Es hat mich überrascht, dass ein Steampunkbuch für Kinder erschienen ist. In der fiktiven Stadt „Lontown“, die von ihrer Aufmachung hier dem früheren „London“ durchaus ähnlich sein dürfte, leben die Zwillinge Arthur und Marie, die Kinder des Entdeckers Ernest Brightstorm, der bei seiner Expedition zur Entdeckung von Südpolaris verschollen ist. Nach seinem Tod verlieren die Kinder alles, weil der Vater in Misskredit gebracht wird, und das Erbe daher an die mächtige Geografische Gesellschaft fällt.


    Meine Meinung zum Buch

    Das Cover gibt bereits einen sehr guten Einblick, worum es im Buch gehen wird, nämlich um eine Forschungsreise mit einem Wolkenschiff. Dieses ist den Luftschiffen, die einige Zeit im Einsatz waren, jedoch von den Flugzeugen technolisch verdrängt wurden, nachempfunden.

    Marie und Arthur sind beide zwölf Jahre alt. Bei einem Unfall hat Arthur einen Arm verloren, seine Schwester Marie hat einen Stahlarm für ihn angefertigt, der als Prothese fungiert. Wenig verwunderlich, dass sie Ingenieurin werden möchte – das Geschick dazu hat sie auf jeden Fall. Durch die Zusammenstellung der Kinder als Zwillingspaar haben sowohl Jungen wie auch Mädchen die Möglichkeit, eine Identifikationsfigur in der Handlung zu finden.

    Die Einführung in die Welt funktioniert schleppend, gerade auf den ersten Seiten ist die Handlungsdichte gering. Da mussten wir uns gegenseitig motivieren, weiterzulesen. Nach etwa 80 Seiten nimmt die Handlung richtig Fahrt auf und wird ab der Hälfte so spannend, dass es schwer wird, das Buch zur Seite zu legen.

    Neben Steampunk beinhaltet das Buch auch noch Fantasyelemente, die ich jedoch wegen der Spoilergefahr hier nicht ausweisen möchte – lasst euch in dieser Hinsicht ein bisschen überraschen.

    Für ein Kinderbuch sind die Figuren überwiegend gut gezeichnet, es finden sich wenige Stereotype auf die aufgebaut wird, was sowohl bei mir als auch bei meinem Sohn sehr gut angekommen ist.

    Mein Sohn hat in Marie eine Identifikationsfigur gefunden, da er auch bereits im Kindergartenalter an Erfindungen gearbeitet hat und sich nach wie vor total für Technik interessiert.

    Meine Identifikationsfigur ist Harriet Culpfeffer, die die beiden Kinder als Besatzung ihrer Crew mitnimmt. Ihre stets positive Art, ihr Optimismus und ihre überschwängliche Energie sind meinem Naturell sehr ähnlich.


    Am Ende des Buches waren wir froh, wie die Mission verlaufen ist, und dass wir nicht mit ungeklärten Fragen zurückgelassen wurden. Ich mag solche Cliffhanger, dass man die ganze Reihe lesen muss, um die Geheimnisse aus Band 1 zu erfahren, nämlich nicht besonders. Sicher gibt es in der fantastischen Welt noch vieles zu entdecken – zum Beispiel einen verschollenen Entdecker, denn diese Mission wird bereits am Ende des Bandes angekündigt.


    Fazit: Nach einem langatmigen Auftakt ein extrem spannendes und gut konstruiertes Buch für ältere Kinder aus dem Genre Steampunk / Fantasy, das auf weitere Expeditionen neugierig macht. 

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    Cover des Buches Night of Crowns, Band 1: Spiel um dein Schicksal (ISBN: 9783473585670)

    Bewertung zu "Night of Crowns, Band 1: Spiel um dein Schicksal" von Stella Tack

    Night of Crowns, Band 1: Spiel um dein Schicksal
    mysticcatvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Einheitsgrau statt schwarz und weiß - tolle Romanidee mit sehr flachen Charakteren. Die Handlung nimmt erst ab der Hälfte Fahrt auf.
    Einheitsgrau statt scharz und weiß

    Das Buch „Night Crowns – Spiel um dein Schicksal“ ist der Auftaktband – mindestens ein weiteres Buch wird noch folgen, dafür wird bereits auf den letzten Seiten geworben. Das Buch ist 2020 als Klappbroschur im Ravensburgerverlag erschienen. Von der Autorin Stella Tack habe ich bisher noch nichts gelesen, jedoch konnten mich sowohl Cover, Romanidee und Leseprobe neugierig auf das Buch machen. Mein Mann und mein Sohn spielen sehr gerne Schach, ich leider weniger, und daher war ich sehr gespannt darauf, was die Autorin aus diesem Stoff machen wird.


    Worum geht es in dem Buch?

    Alice hat ein seltsames Erlebnis auf einer Party – obwohl sie keine Drogen genommen hat, begegnet sie einer sprechenden Katze, die außer ihr jedoch niemand sprechen hört, und hat auch sonst immer wieder Halluzinationen, vor allem von Spinnen. Ihre schulischen Leistungen verschlechtern sich – und sie muss sogar auf die Sommerschule in einem Nobelinternat. Dort gerät sie mitten in ein Spiel um Leben und Tod – und weiß nicht, ob und auf welcher Seite sie steht, wie das Spiel genau abläuft und warum sie selbst Teil davon wurde.


    Meine Meinung zu dem Buch

    Alice ist für mich ein blasser Charakter – ihre guten Noten stehen im krassen Widerspruch zu dem drastischen Leistungsabfall, durch den sie sogar ein Schuljahr wiederholen musste. Das passt für mich überhaupt nicht zusammen, vor allem ist es für mich unverständlich, dass ihre Mutter über den Leistungsabfall erstens nicht informiert wird und auch sonst nichts mitbekommt – als Sherriff müsste sie hier ja entsprechende Antennen haben, um mitzubekommen, dass etwas nicht so läuft, wie es soll. Das hat für mich gleich zu Beginn nicht gut gepasst, aber da war ich noch gespannt darauf, was kommen wird.

    Achtung – Minispoiler! An die beste Freundin, wegen der sie ja auf die Sommerschule will, um dann das gemeinsame Abschlussjahr zu machen, denkt sie im Laufe der weiteren Handlung auch nicht mehr, was ich ebenfalls sehr seltsam finde. Gerade bei so innigen Freundschaften, wie sie am Beginn wirkt, verstehe ich es nicht, dass nicht einmal im Buch auftaucht „Was hätte meine beste Freundin in der Situation gemacht?“ oder „Das würde sie mir auch gar nicht glauben, wenn ich es ihr erzähle“. Die fehlende Kontaktaufnahme von außen wird ja in der Handlung erklärt – dieser Punkt bleibt für mich jedoch offen.

    Dass man nach und nach in das Spiel eingeführt wird, finde ich toll, denn so erlebt man die Geschichte aus der Sicht von Alice. Anstatt das Spiel mit ihrer „Buntheit“ zu beleben, weil sie ja offensichtlich weder schwarz noch weiß ist, wirkt sie wie eine blasse Marionette, die sich schicksalsergeben ihrer Rolle fügt und genau das tut, was man von ihr erwarten würde. Ebenso ist sie extrem leichtgläubig und unreif für ihr Alter. Sie hinterfragt nicht, was sie an Informationen erhält, sondern denkt lange in den frühkindlichen gut-böse Stereotypen.

    Die weiße König ist die geborene Zicke, auch hier kommt kein differenziertes Bild durch. Die schwarze Königin ist „Everybody’s Darling“ – ein Gutmensch durch und durch so ganz ohne Ecken und Kanten. Die anderen Figuren bleiben leider sehr blass und man erfährt nur bruchstückhaft etwas über sie, so dass ich von vielen der Charaktere gar kein richtiges Bild vor Augen habe sondern mich mit Stereotypen herumschlage – was bei einer Länge von knapp 500 Seiten nicht sein müsste.

    Meine Lieblingsfigur in dem Buch ist Kater „Curse“. Auch hier hinterfragt Alice den Namen der Katze nicht. Was mir hier nicht so gut gefällt – schon wieder Alice und Katze – als ob es diese Kombination nicht bereits zur Genüge gebe – wieder so eine abgedrehte Version der Wunderlandgeschichte? Zumindest in Band 1 mal nicht wirklich.

    Wo meine Erwartung jedoch voll und ganz erfüllt wurde: der Schreibstil lässt sich leicht lesen, und ab der Hälfte fand ich auch die Handlung richtig spannend. Bis dahin hätte ich jederzeit abbrechen können, aber weitergelesen, weil ich das Buch als Rezensionsexemplar erhalten habe und ein Werk gerne ganz lese, bevor ich mir eine Meinung darüber bilde.

    Auf den letzten 100 Seiten sieht es so aus, als würde Alice doch noch Anflüge eines eigenständigen Charakters mit selbst getroffenen Entscheidungen entwickeln – so dass ich gespannt darauf wäre, ob sich diese Entwicklung in Band zwei weiter fortsetzt.

    Mit einem richtigen Schachspiel hat das Buch meiner Meinung nach auch zu wenig zu tun, da sich hier nicht die Züge abwechseln, sondern nach einer bestimmten Zeitdauer die Rolle getauscht wird. Das überzeugt mich dann wieder nicht so ganz – so ist mir die Geschichte etwas zu sehr nach Räuber und Gendarm.

    Für mich der größte Logikfehler: Wenn es beiden Seiten darauf ankommt, dass es möglichst wenige Verluste gibt und das Spiel erst mit dem Tod eines Königs endet: warum treffen sich die beiden nicht einfach zum Duell – sagen wir, täglich kurz vor/nach Mitternacht? Wahrscheinlich, weil das nicht ausreichend Seiten füllen würde. So oft das betont wird, so gegensätzlich dazu verhalten sich die Figuren jedoch.


    Fazit: Die Idee des Buches begeistert mich nach wie vor, jedoch finde ich keine Identifikationsfigur in der Geschichte, weil mir die meisten Charaktere selbst für ein Jugendbuch zu flach gezeichnet sind. Von der Umsetzung bin ich noch nicht restlos überzeugt, würde aber auf einen überragenden Folgeband hoffen. 

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