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    Cover des Buches Die Mächtigen (ISBN: 9783764507237)

    Bewertung zu "Die Mächtigen" von Lucas Fassnacht

    Die Mächtigen
    nblogtvor 8 Tagen
    Kurzmeinung: Das Ende ist etwas undurchsichtig und die ein oder andere Stelle ergibt nicht sofort Sinn. Insgesamt aber ein mehr als spannender Thriller.
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    Cover des Buches Jigsaw Man - Im Zeichen des Killers (ISBN: 9783404180578)

    Bewertung zu "Jigsaw Man - Im Zeichen des Killers" von Nadine Matheson

    Jigsaw Man - Im Zeichen des Killers
    nblogtvor 8 Tagen
    Kurzmeinung: Über weite Strecken extrem spannend. Allerdings werden manche Hinweise nicht verfolgt, so dass man als Leser weiter als die Ermittler ist.
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    Cover des Buches Der Junge aus dem Wald (ISBN: 9783442206155)

    Bewertung zu "Der Junge aus dem Wald" von Harlan Coben

    Der Junge aus dem Wald
    nblogtvor 23 Tagen
    Kurzmeinung: Wirklich spannend, auch wenn dieser Thriller dieses Mal eher mit leisen Tönen daher kommt und am Ende ein paar Fragen unbeantwortet lässt.
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    Cover des Buches Das Weihnachtswunder von Westwood (ISBN: 9783745701098)

    Bewertung zu "Das Weihnachtswunder von Westwood" von Susan Mallery

    Das Weihnachtswunder von Westwood
    nblogtvor 23 Tagen
    Kurzmeinung: Toller Weihnachtsroman, der zeigt, dass in jedem Grinch auch ein großes Herz steckt. Gefühle pur und sehr interessante Charaktere!
    Schön kitschig

    "Das Weihnachtswunder von Westwood" von Susan Mallery hat mein Interesse aufgrund des wie ich gestehen muss, stereotyp anmutenden Klappentexts geweckt. Ich möchte nicht lügen, aber ich stehe nun mal auf Weihnachtsgeschichten, bei denen ein "egoistischer" Mensch seine gute Seite in der Weihnachtszeit entdeckt. Im Grunde etwas im Stil von Charles Dickens, nur gespickt zusätzlich mit einer schönen Liebesgeschichte. Und diese bekommt man in diesem Roman auch geboten. 


    Im Mittelpunkt des Geschehens stehen Duncan Patrick und Annie McCoy. Der Milliardär Duncan wurde gerade als einer der schlechtesten Arbeitgeber Amerikas erkoren. Im Grunde macht ihm dies auch nichts aus. Allerdings möchte sein Vorstand, dass er bis Weihnachten sein Image aufpoliert. Als er zufällig vor der Erzieherin Annie steht, sieht er seine Chance. Hat Annies Bruder ihn doch um Geld betrogen. Um ihren Bruder vor dem Knast zu beschützen, willigt sie in Duncans Vorschlag ein, ihn bis Weihnachten zu allen wichtigen Terminen zu begleiten. 

    Duncan und Annie sind im Grund vollkommen verschiedene Menschen, Sie ist total gutherzig und denkt mehr an andere als an sich. Sie glaubt grundsätzlich an das Gute im Menschen und auch in Duncan, der anfangs sehr herzlos und kühl daher kommt. Gelingt es ihr aus ihn auch einen besseren Menschen zu machen? Und ihm dabei auch noch Weihnachtsgefühle zu wecken? Denn auch dahingehend unterscheiden sich die Beiden. Während Annie Weihnachten liebt, ist Duncan eher ein Grinch. 

    Die Chemie zwischen Annie und Duncan stimmt von Anfang an. Allerdings haben sie auch beide Charakterzüge, mit denen man nicht direkt klarkommt. Insbesondere Duncans abgestumpfte und kalte Art macht es einem zunächst schwer, mit ihm mitzufühlen. Und Annie teils etwas altbackende Art sorgt auch nicht direkt dafür, dass man sich mit ihr identifiziert. Aber je besser man die Beiden kennenlernt, um so mehr schließt man sie ins Herz. Beiden hat das Leben nicht immer ganz fair mitgespielt. Aber beide haben auf ihre eigene Art dieses bewältigt und sind die, die sie geworden sind. 


    Susan Mallerys Schreibstil ist einmal mehr unterhaltsam. Durch ihre lockere und dennoch emotionale Art versinkt man förmlich in der Handlung und wird von dieser mitgerissen. Man lacht und freut sich mit den Figuren, möchte ihnen aber auch dann und wann ein wenig in den Allerwertesten treten. 

    Dies ist ein Roman, der zu Herzen geht und einen gleichzeitig eine nette Kurzweil bietet. Und ja, die Handlung ist stereotyp. Aber gerade das brauchen wir doch alle dann und wann mal, um so ganz loslassen zu können, oder?! 


    Allerdings muss ich gestehen, dass ich den gewählten deutschen Romantitel etwas merkwürdig fand. Ich habe Roman nichts von Westwood gelesen und falls doch wurde es nur kurz erwähnt, so dass ich den Bezug vollkommen überlesen habe. Wenn man schon einen Stadtteil als Teil eines Titels wählt. sollte er auch im Roman mehr Beachtung finden, so dass man auch einen Bezug dazu hat. So bleiben leider bis zum Schluss Fragen dahingehend auf. 


    Fazit: 

    "Das Weihnachtswunder von Westwood" von Susan Mallery ist ein toller Weihnachtsroman, der zeigt, dass in jedem Grinch auch ein großes Herz steckt. Gefühle pur und sehr interessante und vielschichtige Charaktere! Der Roman bietet eine nette Kurzweil und eignet sich perfekt für einen kuscheligen Nachmittag auf der Couch! 

    Für mich hat der Roman eine unbedingte Leseempfehlung verdient, vor allem für alle Fans der Autorin und romantischen Weihnachtskomödien! 


    Note: 2 (💗💗💗💗)

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    Cover des Buches Abgetaucht (ISBN: 9783453273122)

    Bewertung zu "Abgetaucht" von David Baldacci

    Abgetaucht
    nblogtvor 25 Tagen
    Kurzmeinung: Nicht ganz so dramatisch und aufregend wie der Vorgängerroman, aber dennoch sehr spannend. Man lernt die Hauptfigur nochmals neu kennen.
    Ruhigere Fortsetzung der Atlee Pine - Reihe

    Bei "Abgetaucht" von David Baldacci handelt es sich um den zweiten Band der Atlee Pine - Reihe. Da mir der erste Roman der Reihe ("Ausgezählt") gut gefallen hat, war ich auf diesen schon sehr gespannt. Und generell kann ich sagen, dass dieser Roman mir zwar gefallen hat, allerdings hinsichtlich Dramatik und Spannung nicht das Level des Vorgängers erreicht. Hier kommen vor allem zu Beginn und Ende die meiste Spannung auf. Der Mittelteil ist meiner Ansicht nach zwischenzeitlich ein wenig langatmig. 


    In diesem Roman, der mehr oder minder an den Ereignissen des Vorgängers anschließt, versucht die FBI Agentin Atlee Pine, die ein kleines Außenbüro leitet, das Verschwinden ihrer Zwillingsschwester Mercy zu untersuchen, die vor mehr als dreißig Jahren entführt wurde und seitdem nicht gefunden wurde. Begleitet wird sie dabei von ihrer Büroassistentin. Kurz nachdem sie in dem kleinen Ort in Georgia ankommen, wird eine bestialisch ermordete Frau aufgefunden, der bald noch weitere Tote folgen. Atlee wird dabei um Unterstützung gebeten und trifft dabei auf einen alten Kollegen, mit dem sie mal mehr als nur Kollegialität verband. Und plötzlich muss Atlee, die eine absolute Einzelgängerin ist, erkennen, dass Teamwork manchmal die beste Arbeitsweise ist. 

    Dadurch, dass ich die Ermittlerin und ihre eigene Art die Sachen anzugehen bereits kannte, kam ich auch gut in die Handlung hinein. Ich denke jedoch, dass diejenigen, die den Vorgänger nicht kennen, zunächst leichte Schwierigkeiten mit der Hauptfigur haben werden. Atlee Pine ist nicht die einfachste Figur. Mit ihrer einzelgängerischen und ziemlich reservierten Art wird bei einzelnen Lesern bestimmt anecken. Sie ist keine Figur, die auf den ersten Blick überzeugt. Man muss sich zunächst in sie hineindenken, um ihre Handlungen so ganz nachvollziehen zu können. 

    Des Weiteren hat man hier immer wieder ein wenig das Gefühl, dass die Hauptfigur zwischendurch auf zwei Hochzeiten tanzt. Dieses Gefühl wird erst beiseite geschoben, als diese beiden Handlungsstränge ineinander verwebt werden und sich andeutet, dass der aktuelle Fall etwas mit dem Verschwinden ihrer Schwester zu tun haben könnte. 


    Meiner Ansicht nach muss man den Vorgänger nicht zwingend gelesen zu haben, um die Handlung des Romans nachvollziehen zu können. Allerdings schadet es auch nicht, vor allem, weil man sie die Figur Atlee Pine und ihre Beziehung zu ihrer Büroassistentin besser nachvollziehen kann. Wer würde sonst verstehen, warum diese sie quasi bei einem (Zwangs-) Urlaub begleitet?! 


    Wie bereits benannt, hat dieser Roman einen etwas schwachen Mittelteil, bei dem die Ereignisse ein wenig stagnieren und die Figuren sich ein wenig im Kreis drehen. Generell startet der Roman sehr spannend, so dass man sich sehr viel vom Roman erhofft. Jedoch wird diese Hoffnung zwischenzeitlich etwas gedämpft. Die richtige Dramatik tritt erst zum Ende des Romans so richtig auf und der Roman kann wie bereits der Vorgänger mit einem sehr spannenden Ende aufwarten. Bis es allerdings dazu kommt, verliert der Roman sich ein wenig in Nebensächlichkeiten, da er die Ereignisse des Verschwindens von Mercys immer wieder neu beleuchtet ohne jedoch so recht voran zu kommen. Hinzu kommt, dass das Verhältnis zwischen Atlee und ihrem alten Kollegen sehr unklar bleibt. 

    David Baldaccis Schreibstil ist in weiten Zügen jedoch erneut sehr spannend und abwechslungsreich. Man lernt neue Facetten der Hauptfigur kennen, welche sie menschlicher erscheinen lassen. Und auch wenn man in diesem Roman keine Hetzjagd wie beim Vorgänger erwarten darf, überzeugt der Roman mit seinen eigenen teils leisen unterschwelligen Tönen. 


    Fazit: 

    "Abgetaucht" von David Baldacci ist eine spannende Fortsetzung der Atlee Pine - Reihe, bei der man die Hauptfigur noch besser kennenlernt und diese auch andere Seiten von sich zeigen darf. Wer eine ähnliche Hetzjagd wie beim Vorgänger erwartet, wird hier ein wenig enttäuscht werden. Wer jedoch auf einen spannenden Thriller mit tiefer gehenden leisen Tönen, gepaart mit den passenden dramatischen Spannungsspitzen steht, wird an diesem Roman seine Freude haben. 

    Und auch wenn dieser Roman mich nicht vollkommen überzeugt hat, kann ich wie bereits beim Vorgänger eine unbedingte Leseempfehlung aussprechen! 


    Note: 2- (💗💗💗💗)

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    Cover des Buches Hoch wie der Himmel: Roman (Northern Love 1) (ISBN: B086SMFCL7)

    Bewertung zu "Hoch wie der Himmel: Roman (Northern Love 1)" von Julie Birkland

    Hoch wie der Himmel: Roman (Northern Love 1)
    nblogtvor einem Monat
    Kurzmeinung: Wirklich schöner Roman mit ernsthafter Note. Die Figuren ziehen einen in ihren Bann und die Kulisse ist zum Verlieben schön.
    Ein schöner Einstieg in eine neue Buchreihe

    Bei "Northern love - Hoch wie der Himmel" handelt es sich um den ersten Band der Northern Love - Reihe von Julie Birkland. Dies ist mein erster Roman der Autorin und so viel kann ich schon mal verraten, es wird auch nicht mein letzter Roman der Autorin sein. Das Buch ist ein schöner Einstieg in eine hoffentlich weiterhin so guten Buchreihe. Dieser Roman überzeugt vor allem durch seine traumhafte natürliche Kulisse und die herzlichen und charakterstarken Figuren. 

    Die Handlung spielt in Norwegen am Meer. Nach dem Tod ihres Mannes hat die junge Ärztin Annik dort eine Stelle in einer Arztpraxis angenommen, um dort gemeinsam mit ihrem Sohn Theo dort den Neuanfang zu wagen. Sie wollte weg aus dem Umfeld, wo jeder sie nur als alleinerziehende Witwe und Mutter eines Kindes mit Sprachproblemen wahrnimmt. Annik fühlt sich sehr schnell in dem kleinen Örtchen Lillehamn wohl und auch ihr Sohn blüht zusehends aus. Allerdings gibt es auch einen Wehrmutstropfen: Ihr Boss Krister Solberg, der ihr gegenüber sehr reserviert auftritt. Allerdings ahnt Annik nicht, dass die Gründe dafür tiefer gehen, als sie zunächst glaubt. Allerdings finden die beiden nach und nach zu einander, auch wenn Krister vor ihr ein Geheimnis hütet, was die sich entwickelnde Beziehung gefährden könnte. Letztendlich müssen beide entscheiden, wie sie ihr Leben zukünftig leben wollen. 

    Die Figuren in diesem Roman sind sehr gut durchdacht und sehr gut gezeichnet. Bis hin zu den Nebenfiguren hat man ein sehr gutes Bild von ihnen. Dadurch fällt es leicht sich in diese hineinzuversetzen und ihre Gedanken und Handlungen nachvollziehen zu können. 

    Annik und Krister sind als Hauptfiguren perfekt, da sie beide so wundervoll unperfekt sind. Beide sind gebrochene Seelen, denen es schwer fällt sich anderen zu öffnen. Und auch wenn Krister an der ein oder anderen Stelle ein wenig sehr adrenalinsüchtig daher kommt, ahnt man von Beginn an, dass dies seine Gründe haben muss. Die Chemie zwischen den Beiden ist sehr stimmig, da beide große Familienmenschen und zugleich auch sehr selbstständig sind. 


    In diesem Roman kann man nicht anders, als sich in den rauen Charme Norwegens zu verlieben. Julie Birkland schafft es mit einer sehr bildhaften Sprache, dass man die Kulisse genau vor Augen hat. Am liebsten möchte man seine Schuhe und Jacke anziehen und sofort dorthin reisen. Die Kulisse verbreitet durchgehend einen sehr natürlichen Charme, wodurch die Handlung lebensnah wirkt. 

    Dieser Roman ist ein sehr guter Mix aus Familien- und Liebesroman. Er ist sehr emotional geschrieben, beinhaltet jedoch auch die ein oder andere gute Pointe. Dadurch erlebt man ein Wechselbad der Gefühle. Insbesondere am Ende, als sie Emotionen so recht hochkochen, ist man kurz davor zum Taschentuch zu greifen.


    Bisherige Bände der "Northern Love" - Reihe: 

    Northern love - Hoch wie der Himmel

    Northern love - Tief wie das Meer (erscheint November 2020)

    Northern love - Wild wie der Wind (erscheint Mai 2021)

    Fazit: 

    "Northern love - Hoch wie der Himmel" von Julie Birkland ist ein wirklich schöner erster Roman der "Northern love" - Reihe mit ernsthafter Note. Die Figuren ziehen einen mit ihrem sehr natürlichen Charme in ihren Bann und die Kulisse ist zum Verlieben schön. Beim Lesen möchte man am liebsten direkt zum Ort des Geschehens reisen. 

    Meiner Ansicht nach ist dies ein sehr gelungener Einstieg in eine hoffentlich weiterhin traumhaften Buchreihe. 


    Note: 1 (💗💗💗💗💗)

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    Cover des Buches Der Zauber der Schneeflocken (ISBN: 9783492303385)

    Bewertung zu "Der Zauber der Schneeflocken" von Holly Baker

    Der Zauber der Schneeflocken
    nblogtvor einem Monat
    Kurzmeinung: Der Roman erinnert bewusst ein wenig an "P.S. Ich liebe dich", gepackt in ein weihnachtliches Setting und einer sympathischen Hauptfigur.
    Erinnerung an "P.S. Ich liebe dich"

    "Der Zauber der Schneeflocken" von Holly Baker ist mein erster Roman, den ich von dieser Autorin gelesen habe und wird mit Sicherheit auch nicht der letzte sein, falls sie weitere Weihnachtsromane veröffentlicht, denn ihr ist ein wirklich schöner Roman im Stil von "P.S. Ich liebe dich" gelungen. Und auch wenn dieser Roman nicht so ganz an den Roman von Cecelia Ahern heranreicht, kann sie es mit ihrem weihnachtlichen Setting dennoch mit diesem aufnehmen. 


    Im Mittelpunkt des Geschehens steht Leni, die vor zwei Jahren ihren Mann Tom verloren hat. Sie verbindet mit der Weihnachtszeit immer noch sehr viel Trauer, da Tom am Heiligabend verstorben ist. Diese Zeit ist somit für sie eine sehr schwere Zeit. Um sie auf andere Gedanken zu bringen und auch zurück ins Leben zu führen, haben ihre Zwillingsschwester Marie und ihre beste Freundin Emma ihr einen Adventskalender erstellt, bei dem sie jeden Tag Aufgaben erfüllen soll. Dabei handelt es sich größtenteils um ganz rudimentäre Weihnachtsaufgaben wie beispielsweise Plätzchenbacken, Wohnung dekorieren oder Weihnachtseinkäufe erledigen. Unerwartet Hilfe erfährt Leni bei der Erfüllung von ihrem Nachbarn Erik, dem gegenüber sie bald mehr als nur freundschaftliche Gefühle hegt. Aber Leni hängt immer noch zu sehr an Tom, als dass sie ihren Gefühlen so recht nachgeben möchte, auch wenn sie sich mit den Aufgaben Stück für Stück öffnet. 

    Leni ist eine sehr realitätsnahe und liebenswerte Figur mit Ecken und Kanten. Man nimmt ihr ihre Trauer vollends ab und leidet mit ihr. Sie lässt einen sehr tief in ihr Seelenheil blicken. Man begleitet sie gerne bei ihren Fortschritten, leidet gleichzeitig aber auch bei ihren natürliche Rückschritten. Man merkt, dass die Autorin ihre Hauptfigur gut durchdacht hat. 

    Leider hatte ich so meine leichten Schwierigkeiten mit den Nebenfiguren. Bis auf Erik blieben mir die anderen beiden Frauen, insbesondere Emma, etwas blass. Hier hätte ich mir persönlich mehr Tiefgang gewünscht. Man lernt die Frauen nicht so recht kennen. Zwar weiß man grundlegende Dinge von ihnen, aber vor allem von Emma erfährt man nicht mehr, dass sie verheiratet ist (und das auch eher zufällig) und in einer Bank arbeitet. 


    Die Idee der Aufgabenerfüllung, um zurück ins Leben zu finden ist, vielleicht nicht neu. Allerdings ist dies hier im Roman relativ gut umgesetzt. Die einzelnen Aufgaben fügen sich wie selbstverständlich ins Gesamtkonstrukt mit ein. Wenngleich ich auch gestehen muss, dass einzelne Aufgaben etwas mehr Raum einnehmen könnten. Über manche Aufgaben bügelt die Autorin sehr schnell hinweg. Und bei 320 Seiten wäre durchaus noch Raum gewesen, um hier mehr drauf einzugehen. 

    Mir gefiel vor allem an diesen Aufgaben, dass es nichts extravagantes war, sondern ganz normale Dinge, die man halt so in der Adventszeit macht. Dadurch wirkt der Inhalt sehr natürlich und man lässt sich von den Geschehnissen mitreißen. 


    Holly Bakers Schreibstil ist locker leicht und dennoch mit ausreichend Tiefgang. Sie schafft es einen guten Mittelweg zwischen lustigen Gegebenheiten und traurigen emotionalen Momenten zu finden. Insbesondere die emotionalen Szenen sind ihr besonders gut gelungen, da die Hauptfigur sehr menschlich ist und man daher ihre Reaktionen total nachempfinden kann und so mit ihr leidet. 

    Dies ist kein gradliniger Roman, bei dem die Figur einfach so zurück ins Leben findet. Die Hauptfigur gerät wie im echten Leben immer wieder ins Straucheln und das in Teils normalen Momenten. Dadurch ist die Handlung sehr lebensnah. 

    Ich muss jedoch auch gestehen, dass ich das Pseudonym Holly Baker etwas verwirrend finde, wenn die Romane in Deutschland spielen. Ich war kurz irritiert, dass es sich hier um eine deutsche Autorin mit dem Namen Sandra Grauer handelt. Mit dem Namen "Holly Baker" verbindet man doch eher eine englischsprachige Autorin. Daher finde ich etwas unverständlich, dass man hier ein extra Pseudonym gewählt hat. 


    Fazit: 

    "Der Zauber der Schneeflocken" von Holly Baker ist ein wirklich schöner Weihnachtsroman, der vor allen durch seine sehr lebensnahe Hauptfigur Leni lesenswert ist. Diese hat sehr viel Tiefgang und zeigt, dass Loslassen manchmal gar nicht so einfach ist. Der Roman erinnert bewusst eine wenig an "P.S. Ich liebe dich". Abgesehen von minimalen Schwächen ist dieser Roman sehr lesenswert! Allerdings sollte man sich beim Lesen Taschentücher bereithalten, da dieser Roman sehr emotional daher kommt. 

    Für mich hat dieser Roman eine unbedingte Leseempfehlung verdient! 


    Note: 2 (💗💗💗💗)

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    Cover des Buches Eine Weihnachtshochzeit im Schnee (ISBN: 9783959675413)

    Bewertung zu "Eine Weihnachtshochzeit im Schnee" von Sarah Morgan

    Eine Weihnachtshochzeit im Schnee
    nblogtvor einem Monat
    Kurzmeinung: Leider überwiegt hier die negative Einstellung der Hauptfiguren, so dass man den Inhalt nicht so ganz genießen kann.
    Die weihnachtliche Stimmung kommt leider zu spät

    "Eine Weihnachtshochzeit im Schnee" von Sarah Morgen ist ein Weihnachtsroman, auf den ich mich aufgrund des interessant anmutenden Klappentexts, gefreut hatte. Allerdings muss ich gestehen, dass dieser Roman nicht so ganz bzw. erst extrem spät überzeugen konnte. Dies lag vor allem an den Figuren, mit denen ich nicht so recht klargekommen bin. 


    Im Mittelpunkt des Geschehens stehen die drei Frauen der Familie White: Rosie, Katie und Maggie. Alles beginnt, als Rosie ihrer Mutter Maggie verkündet, dass sie in nicht einmal vier Wochen heiraten möchte und dann auch noch nicht in England sondern im verschneiten Aspen. Maggie ist nicht besonders begeistert, zumal ihre Töchter noch nicht wissen, dass sie sich von deren Vater Nick getrennt hat. Auch Katie fasst die Hochzeitsankündigung so gar nicht gut auf. Sie will ich Schwester vor einer dummen Entscheidung beschützen und glaubt selbst auch nicht an die Liebe. 

    Rosie ist die einzige der drei Frauen, die noch halbwegs sympathisch rüber kommt. Katie und Maggie waren mir persönlich extrem egozentrisch und voller Vorurteile. Man hat nicht so ganz nachvollziehen können, warum sie eine solch negative Einstellung an den Tag legen. Erst im letzten Drittel des Romans werden diese Gründe zum Teil offenbart. Allerdings ist das Kind da schon in den Brunnen gefallen und das negative Bild für die beiden Frauen überwiegt. Ich habe mich beim Lesen so sehr über Katie und Maggie aufgeregt, dass ich den Inhalt nicht so ganz genießen konnte. 

    Die anderen Nebenfiguren sind leider zum Teil etwas blass. Dan ist beispielsweise eine sehr liebenswerte Figur, bei der man gut nachvollziehen kann, wieso Rosie sich in ihn verliebt hat. Allerdings kann auch er seine vollen Facetten erst im letzten Drittel so richtig zeigen. 


    Leider kommt in diesem Roman Sarah Morgans gewohnter Charme nicht so ganz durch. Mir persönlich fehlte ihre sonst so schöne bildhafte Sprache. So konnte ich mir die weihnachtliche Kulisse nicht so ganz vorstellen. Die Figuren schlafen in "Baumhäusern". Jedoch werden diese nicht wirklich genau beschrieben. Es wird nur immer wieder deren Besonderheit hervorgehoben. 

    Vielmehr fokussiert die Autorin sich bei diesem Roman mit den innerlichen Selbstgesprächen der drei Hauptfiguren. Dabei kann man diese zwar sehr gut kennenlernen und ihre Handlungen letztendlich auch nachvollziehen. Da diese Gedankengänge aber oftmals eher negativ behaftet sind, bleibt halt bis zum Schluss ein leicht bitterer Beigeschmack. 


    Eine echte Auseinandersetzung der Figuren findet erst im letzten Drittel des Romans statt. Und auch wenn der Roman ein gutes Ende findet, auch was die Umsetzung angeht, geschieht dies zu spät. Dadurch erlebt man nur eine echte Eskalation innerhalb des Romans. Der Rest ist einfach nur die Anbahnung dahin. Ich hätte mir gewünscht, dass auch zuvor mehr Dramatik statt Rumgezicke die Handlung beeinflussen würde, damit diese lesenswerter wird. So kommt bleibt halt final ein schönes Ende, dass man jedoch nicht so ganz genießen kann und so den Roman eher als mittelmäßig erlebt. 


    Fazit: 

    "Eine Weihnachtshochzeit im Schnee" von Sarah Morgan hält leider nicht, was der Klappentext verspricht und man von Sarah Morgan gewohnt ist. Statt einen emotionalen und romantischen Weihnachtsroman überwiegt hier leider eine sehr neidvolle und vorurteilsvolle Stimmung, die sich erst zu spät im letzten Drittel wandelt. So ist dies leider dieses Mal nur ein mittelmäßiger Roman der Autorin. 

    Ich für meinen Teil hoffe, dass Sarah Morgan in ihren nächsten Roman wieder zu alter Stärke zurückfindet. Dieses Mal kann ich leider keine Leseempfehlung aussprechen!


    Note: 3- (💗💗💗)


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    Cover des Buches The Fourth Monkey - Das Haus der bösen Kinder (ISBN: 9783764507268)

    Bewertung zu "The Fourth Monkey - Das Haus der bösen Kinder" von J.D. Barker

    The Fourth Monkey - Das Haus der bösen Kinder
    nblogtvor einem Monat
    Kurzmeinung: Stellenweise sehr verwirrend, so dass man irgendwann nicht mehr so recht weiß, wer gut und wer böse ist! Ein Buch voller Spannungen!
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    Cover des Buches Winterzauber in Mayfair (ISBN: 9783442491278)

    Bewertung zu "Winterzauber in Mayfair" von Mandy Baggot

    Winterzauber in Mayfair
    nblogtvor einem Monat
    Kurzmeinung: An einzelnen Stellen minimal in die Länge gezogen, aber dennoch ein Weihnachtsroman, der vollends überzeugt und mit Überraschungen aufwartet
    Schöner Weihnachtsroman mit ernsteren Tönen

    "Winterzauber in Mayfair" von Mandy Baggot hat mein Interesse zunächst aufgrund des hübschen winterlichen Covers geweckt. Da mir Mandy Baggots Weihnachtsromane bislang immer sehr gefielen, waren meine Erwartungen an diesen Roman auch ziemlich hoch. Und diese Erwartungen wurde auch erfüllt, denn Mandy Baggot ist erneut ein wunderschöner Weihnachtsroman gelungen, der Lust auf die Adventzeit macht und die ein schönes Weihnachtsgefühl verbreitet. 


    Im Mittelpunkt des Romans stehen Emily Parker und Ray Stone. 

    Emily ist Lehrerin an einer Grundschule, die sich sehr für ihre Schüler aufopfert, jedoch von ihrer Vorgesetzten immer wieder kritisiert wird. Und dann halst diese ihr auch noch das Weihnachtsmusical auf. Dabei hält Emily sich für total unmusikalisch und hat dieses Jahr auch gar keine echte Lust auf Weihnachten. Als ihre Schüler plötzlich im Schulschuppen den Popstar Ray Stone finden, der dort seinen Kater ausgeschlafen hat, auffinden, scheint es als sei er Emilys Lösung für das Weihnachtsmusical. Doch Ray wiederum kämpft mit seinen eigenen Dämonen, steht seine Karriere doch nach einigen skandalumwitterten Abstürzen und gesundheitlichen Problemen, vor dem Zusammenbruch. Doch beide lassen sich aufeinander ein und kommen sich dabei auch näher. Nach und nach entwickeln sich zwischen den beiden nicht nur Gefühle füreinander, sondern sie machen auch einen charakterlichen Wandel durch. Am Ende müssen die beiden entscheiden, was sie wirklich vom Leben wollen. 

    Emily ist eine Figur, die man sehr schnell ins Herz schließt, gerade weil sie selbst ein großes Herz hat. Man merkt, dass sie Lehrerin aus Leidenschaft ist und ihren Beruf über alles stellt. Sie würde alles für ihre Schüler tun. Gleichzeitig ist sie aber auch teilweise etwas unbedarft und stellt sich teilweise selbst unter dem Scheffel. Insbesondere am Anfang möchte man sie ein wenig schütteln und ihr Mut zu rufen. 

    Ray wiederum ist anfänglich nicht unbedingt eine Figur, mit der man direkt Mitleid hat. Ist er doch ziemlich verschlossen und man kann seinen Hang zum Alkohol zunächst auch nicht so ganz nachvollziehen. Lernt man ihn jedoch genauer kennen, merkt man, dass er mehr verbirgt, als es auf den ersten Blick erscheint. So hütet er beispielsweise ein dunkles Geheimnis, welches am Ende des Romans gelüftet wird. 

    Man merkt, dass sich die Autorin sich sehr gute Gedanken zu ihren Figuren gemacht hat, da beide Hauptfiguren, wie auch einzelne Nebenfiguren immer wieder mit interessanten Überraschungen aufwarten können. 


    Mandy Baggot schafft es durch eine sehr bildhafte Sprache die Geschehnisse lebendig zu gestalten. mn hat beim Lesen das Gefühl alles wie ein stiller Beobachter mit zu beobachten. Man lernt dadurch die Figuren und ihre Facetten sehr gut kennen. Und auch wenn man nicht mit allen Handlungen der Figuren immer ganz einverstanden ist, ergeben diese fürs Gelingen der Gesamthandlungen ihren Sinn. 

    Die Autorin hält die Spannung fast durchweg aufrecht, indem sie immer wieder neue kleinen Wendungen und Überraschungen mit einbaut. Nur an wenigen Stellen empfand ich die Handlung als ein wenig zu sehr in die Länge gezogen. Allerdings schaut man darüber hinweg, da die Autorin kurz darauf die Handlung wieder in neue Richtungen drängt. 

    Wie selbstverständlich schafft es die Autorin in diesen wirklich traumhaft anmutenden Weihnachtsroman auch ein wirklich ernstes Thema mit in die Handlung einzuweben. Dieses schwebt irgendwie von Anfang an mit, kommt jedoch erst im letzten Drittel des Romans so recht zu tragen. Dadurch wird der Roman nochmals auf eine vollkommen andere Ebene gehoben und gewinnt so noch mehr Sympathien, da die Autorin dieses Thema relativ wertfrei abhandelt. 

    Meiner Ansicht nach ist dies ein wirklich gelungener Roman, der einen in eine weihnachtliche Stimmung versetzt und einen den Alltag zwischenzeitlich vergessen und glauben lässt, dass letztendlich alles gut wird. 


    Fazit: 

    "Winterzauber in Mayfair" von Mandy Baggot ist ein wunderschöner Weihnachtsroman, der eine schöne Stimmung verbreitet und es gleichzeitig schafft ein ernstes Thema in die Haupthandlung mit einzuweben. An einzelnen Stellen ist der Roman lediglich minimal in die Länge gezogen, aber dennoch ein Weihnachtsroman, der vollends überzeugt und mit Überraschungen aufwartet. 

    Für mich ein unbedingtes Lesemuss für jeden der auf charmante Weihnachtsromane steht! 


    Note: 1- (💗💗💗💗💗)

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