prettylittlebooknerd

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Rezensionen und Bewertungen

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    Cover des Buches Madly (ISBN: 9783736312975)

    Bewertung zu "Madly" von Ava Reed

    Madly
    prettylittlebooknerdvor 3 Tagen
    Kurzmeinung: Bei "Madly" handelt es sich um eine absolut lesenswerte Liebesgeschichte mit wichtiger Message, die mir aber etwas zu ruhig war.
    "Madly"

    In Junes Augen ist sie alles andere als perfekt; von klein auf wurde ihr beigebracht, dass ihr optischer Makel unbedingt unter tonnenweise Makeup verdeckt werden muss. Nach außen hin ist sie selbstbewusst und taff, doch innerlich ist sie ein von Selbstzweifel zerrissenes Mädchen, das sich selbst nicht lieben kann. Während Mason von ihrem inneren Kampf nichts ahnt und mit allen Mitteln versucht June zu erobern, bricht sie bei seinen Versuchen nicht nur ihm immer wieder das Herz.

    Obwohl mir Masons Gedanken und Handlungen teilweise übertrieben vorkamen, hatte er dennoch absolutes Bookboyfriend-Potenzial. June mochte ich ebenfalls – ich bewundere ihre Stärke, welche sie nach außen hin trägt obwohl sie so zerrissen ist, sehr. Auch wenn ich die Geheimnistuerei um ihre Gefühle nicht gutheiße, kann ich mich (leider) doch auch sehr gut mit ihr identifizieren und fühle mich mit ihr verbunden. Ich habe auf jeder einzelnen Seite gehofft, dass sie endlich ihre Mauern einreißt und Mason ins Vertrauen zieht. Manchmal wusste ich nicht, mit welchem der beiden ich mehr Mitleid haben sollte.
    Besonders erwähnenswert an dieser Reihe ist für mich auch die wunderschöne Freundschaft zwischen Andie und June – bei jeder Neckerei der beiden, oder jedes Mal, wenn sie sofort und ohne viel nachzufragen in Problemsituationen füreinander da waren, ging mir sprichwörtlich das Herz auf.

    Ava Reeds Schreibstil ist schlichtweg einzigartig und macht selbst aus einem ruhigeren Buch, bei dem vergleichsweise eher wenig passiert, eine wirklich schön gezeichnete und fesselnde Liebesgeschichte, die nicht nur wegen ihrer unglaublich wichtigen Message absolut lesenswert ist.
    Niemand ist perfekt und niemand wird es je sein. Schön allerdings ist jeder- nämlich genau so, wie man ist. Jeder hat sein eigenes Päckchen mit sich rumzutragen, manche größer und manche kleiner und in unterschiedlicher Form, was allerdings nicht bedeutet, dass sie nicht gleich viel wiegen. Wie Ava in ihrem Vorwort schon sagte: „Du bist schön. Und zwar genau so, wie du bist.“

    Fazit: “Madly” zeigt, dass man nicht perfekt sein muss um schön zu sein. Es ist eine ruhige und wichtige Liebesgeschichte, die es schafft während dem Lesen ein bisschen mehr Selbstliebe zu schenken und somit für mich auch definitiv eine Leseempfehlung darstellt.

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    Cover des Buches Die Stimme (ISBN: 9783426227381)

    Bewertung zu "Die Stimme" von S. K. Tremayne

    Die Stimme
    prettylittlebooknerdvor 16 Tagen
    Kurzmeinung: In einem cleveren und gruseligen Psychospiel, schafft es der Autor gekonnt den Leser an das Buch zu fesseln.
    Die Stimme

    Habt ihr Home Assistents? Falls ja – ist es euch auch schon mal passiert, dass sich diese plötzlich ohne ersichtlichen Grund eingeschaltet haben und / oder auf etwas reagiert haben, obwohl ihr sie gar nicht direkt angesprochen habt?
    Jo ist 33 Jahre alt, geschieden, mehr oder weniger mittellos und das einzig Positive in ihrem Leben momentan ist, dass sie vorübergehend in der Wohnung ihrer besten Freundin leben darf; doch dieses Glück wandelt sich schnell in eine Horrorshow, als die dort installierten Home Assistents plötzlich anfangen, sich selbstständig zu machen: Electra scheint ihre düstersten Geheimnisse zu kennen und treibt sie nach und nach in den Wahnsinn. Keiner scheint ihr zu glauben, dass die Geräte von sich aus zu ihr sprechen und als diese auch noch bösartige Beschimpfungen an ihre Freunde und Familie in Jo’s Namen verschicken, wendet sich einer nach dem anderen von ihr ab. Ihr Vater hat sich aufgrund schizophrener Schübe vor Jahren das Leben genommen – bildet sie sich die Stimmen vielleicht nur ein? Oder steckt etwas ganz Anderes dahinter?

    Das Buch hat mich direkt angesprochen, da ich bei Home Assistents schon immer ein ungutes Gefühl hatte. Manche Sachen erledige ich doch lieber selbst, anstatt mich technisch unterstützen zu lassen. Die Geräte bekommen nachweislich sehr viel vom alltäglichen Leben mit und sind ja auch darauf programmiert, dass sie sich den Bedürfnissen der Besitzer anpassen sollten – so auch in „Die Stimme“.
    Im Laufe der Geschichte war es wirklich nur sehr schwer einzuschätzen, ob Jo nun wirklich verrückt wird oder ob sie beabsichtigt in diese Richtung gedrängt wird. Nach und nach gab es ein paar entsprechende Hinweise, doch was genau dahinter steckt blieb bis kurz vor Ende ungeklärt. Der Schreibstil ist sehr flüssig, spannend und hat zum Nachdenken angeregt. Größtenteils wird die Geschichte aus der Ich-Perspektive (Jo) erzählt, aber auch die ein oder andere personale Erzählerperspektive findet sich darin (z.B. aus der Sicht ihrer Mutter oder ihrer besten Freundin) – das kenne ich jedoch schon vom Autor und gefällt mir auch in „Die Stimme“ wieder gut. Ich empfand es als sehr gut ausgearbeitet und obwohl ich mit Jo nicht ganz warm wurde, war sie doch ein sehr interessanter Charakter und ihre wachsende Verzweiflung war sehr authentisch dargestellt.

    Fazit: In einem cleveren und gruseligen Psychospiel, das mich nicht nur einmal verwirrt und auf eine falsche Fährte geführt hat, hat es S.K. Tremayne geschafft, durchweg Spannung aufzubauen und mich an „Die Stimme“ zu fesseln. Für mich ist dieser Psychothriller somit definitiv eine Leseempfehlung!


                                      

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    Cover des Buches INFINITUM - Die Ewigkeit der Sterne (ISBN: 9783426227367)

    Bewertung zu "INFINITUM - Die Ewigkeit der Sterne" von Christopher Paolini

    INFINITUM - Die Ewigkeit der Sterne
    prettylittlebooknerdvor einem Monat
    Kurzmeinung: Für Fantasy und Sci-Fi Liebhaber ein absolutes Must-Read, ich liebe es.
    Infinitum - Die Ewigkeit der Sterne

    Könnt ihr euch vorstellen, wie glücklich ich war, als es hieß: Du darfst „Infinitum – Die Ewigkeit der Sterne“ vorab, also bereits VOR dem Erscheinungstermin lesen? Nein? Nunja – ich war komplett überwältigt und unendlich dankbar. Das bin ich übrigens immer noch.

    Eine kleine Entdeckungstour endet für Kira und ihre Crew alles andere als harmlos und plötzlich ändert sich für die junge Forscherin alles.
    Sie entdeckt dort etwas, das sie selbst und ihr gesamtes Leben verändert. Um dies zu verstehen und die Menschheit zu retten beginnt nun eine gefährliche Reise in die Tiefen des Alls, viel weiter aus den bekannten Systemen hinaus, als bisher erforscht wurde.

    „Infinitum – Die Ewigkeit der Sterne“ waren ungefähr 920 Seiten absolutes Lesevergnügen zzgl. Hintergrundinformationen. Obwohl es nicht immer einfach war und man voll konzentriert dabei sein musste, hat es sich doch nie gezogen. Es ist eben kein Buch, was man innerhalb kürzester Zeit verschlingen kann oder verschlingen sollte, dazu ist die Menge an zu verarbeitenden Informationen und Ereignissen einfach zu groß. Ich finde, man sollte für dieses Schmuckstück schon ein bisschen Zeit mitbringen, um sich wirklich komplett auf die außergewöhnliche Reise einlassen zu können.
    Ständig gab es neue, faszinierende Orte oder Menschen zu entdecken und eine Gefahr jagte die Nächste. Mit Kira zusammen diese Reise ins Ungewisse anzutreten war wundervoll und mitreißend. Ich habe mit ihr gelacht, geweint, und sogar das ein oder andere dazu gelernt.

    Der Schreibstil ist sehr detailliert, bildhaft und schlichtweg großartig. Bei diesem Buch handelt es sich um eine einzigartige Reise sowohl in die Fantasie als auch in die Tiefen und Geheimnisse des unendlichen Alls. Sie war nicht immer einfach, aber welche Reise ist das schon? Machen die Hürden darin sie nicht erst erzählens- und lesenswert?

    Fazit: Christopher Paolini hat eine unvergleichbare Worldbuilding Fähigkeit, weshalb er nebenbei bemerkt auch einer meiner absoluten Lieblings-Fantasyautoren ist. Für „Infinitum – Die Ewigkeit der Sterne“ kann ich einfach nur eine Leseempfehlung aussprechen, für mich ist es ein absolutes Herzensbuch und Jahreshighlight.

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    Cover des Buches Fünf Minuten vor Mitternacht (ISBN: 9783347090842)

    Bewertung zu "Fünf Minuten vor Mitternacht" von Celina Weithaas

    Fünf Minuten vor Mitternacht
    prettylittlebooknerdvor einem Monat
    Kurzmeinung: Obwohl die Protagonistin sehr unsympathisch ist, war sie trotzdem interessant: genauso wie die ganze Geschichte.
    Fünf Minuten vor Mitternacht

    Sie ist das schönste Mädchen der Welt, zumindest hat man ihr das von klein auf so beigebracht und sie entsprechend erzogen.
    Die Welt liegt Chrona zu Füßen und jeder fügt sich früher oder später ihrem Willen. Sie ist nahezu perfekt. Doch als sie eines Nachts plötzlich einen Zeitsprung macht und im bedrohlichen Böhmen des 17. Jahrhunderts landet, welches sich gerade im Krieg befindet, ist nicht nur ihre perfekte Fassade in Gefahr. Was passiert mit ihr und wieso springt sie plötzlich zwischen den Zeiten hin und her? Und wieso scheint Anton, ein fremder junger Mann aus der Vergangenheit, sie so gut zu kennen?

    Anfänglich hatte ich ein paar Probleme damit in die Geschichte einzutauchen. Der Grund hierfür war, dass mir noch nie eine Protagonistin so unsympathisch war wie Chrona, dabei kann man ihr selbst noch nicht einmal einen Vorwurf machen, dass sie so ist, wie sie ist. Sie wurde einfach so kaltherzig und berechnend erzogen. Liebe und Zuneigung sind Fremdwörter, sie zu empfinden und offen darzustellen absolut tabu in ihrer Welt.
    Doch je weiter man allerdings in die Geschichte eintaucht, und je öfter Chrona über den Tellerrand ihrer Erziehung blickt, desto wärmer wurde ich mit ihr. Zum Ende hin war sie mir dann zwar immer noch nicht komplett sympathisch, aber ich bin voller Zuversicht, dass sich das im Laufe der Folgebände noch ändern wird.

    Die Geschichte an sich ist sehr ansprechend und hat mich neugierig auf mehr gemacht. Viel wurde noch nicht aufgeklärt, da es sich hierbei ja um den Auftaktband handelt, aber ich vermute, da kommen noch einige interessante Entwicklungen im Laufe der Reihe auf den Leser zu.
    Der Schreibstil ist flüssig und konnte mich gut unterhalten. Ein kleines Problem hatte ich hier allerdings: da die Geschichte aus Chronas Sicht in Ich-Form geschrieben wurde, hatte ich irgendwie oft das Gefühl etwas verpasst zu haben, da gefühlt alle anderen mehr wussten als sie selbst und immer wieder komische Andeutungen gemacht haben. Das war öfter mal etwas verwirrend, hat aber letztendlich den Lesefluss nicht sonderlich gestört.

    Fazit: Bei „Fünf Minuten vor Mitternacht“ handelt es sich um einen absolut empfehlenswerten Reihenauftakt, der sehr neugierig auf die Folgebände macht. Trotz einiger Schwierigkeiten vorallem mit Chrona, komme ich nicht umhin den außergewöhnlichen Schreibstil inklusive der Idee und Entwicklung dahinter zu bewundern. Ich freue mich jetzt schon sehr auf den zweiten Band, welcher nächstes Jahr im April erscheinen wird.

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    Cover des Buches Remember Me – Tödliche Vergangenheit (ISBN: 9783732585120)

    Bewertung zu "Remember Me – Tödliche Vergangenheit" von Annabell Nolan

    Remember Me – Tödliche Vergangenheit
    prettylittlebooknerdvor einem Monat
    Kurzmeinung: Dieses Buch verspricht ein paar absolut spannende Lesestunden, gespickt mit Romantik und Thriller-Szenen.
    Remember Me - Tödliche Vergangenheit

    Jubilee „Lee“ Harper hat vor ein paar Jahren einen schwerwiegenden Fehler begangen und damit eine ganze Familie ins Unglück gestürzt. Dadurch hat sie ihr eigenes Leben in tödliche Gefahr gebracht und lebt seitdem zurückgezogen und in stetiger Angst. Alles was ihr geblieben ist, ist ihr bester Freund Brady. Als sie eines Tages ihren neuen Nachbarn Garland kennenlernt, ändert sich plötzlich alles: ihr Leben nimmt wieder Farbe und Liebe an. Während sie gegen ihre Angstzustände und die quälenden Erinnerungen kämpft um sich wieder frei fühlen zu können, holt sie ihre Vergangenheit Schritt für Schritt ein. Es gibt jemandem, dem ihr neues Glück ganz und gar nicht gefällt…

    Mit Lee bin ich leider im Laufe der Geschichte nicht ganz warm geworden – zu viele Punkte hat sie mir zu wenig hinterfragt und einfach hingenommen. Sie war mir damit stellenweise einfach zu naiv. Ich hatte außerdem oft das Gefühl, dass sie die Schuldgefühle in ihrem Leben braucht und sich gar nicht wirklich helfen lassen will, weil sie diese unglücklichen Gefühle ihrer Meinung nach verdient hat. Damit hat sie es sich und ihrer seelischen Heilung extrem schwer gemacht, obwohl ihr bewusst ist, dass sie gar nicht die komplette Schuld trifft.
    Dies sind aber die einzigen Kritikpunkte, die ich an dieses Buch habe und meine negativen Gefühle für die Protagonistin existieren hauptsächlich aufgrund meinen eigenen persönlichen Einstellungen.

    Der Schreibstil war flüssig und sehr leicht, durch die Ereignisse aus der Gegenwart und Rückblenden aus der Vergangenheit wurde es auch nie langweilig. Die Spannung hat sich durchgehend aufgebaut, mich an meinen eReader gefesselt und mit einem sehr hohen Puls letztendlich zurückgelassen.

    Fazit: Obwohl mir die Protagonistin nicht ganz zugesagt hat, war es aufgrund der romantischen Momente während der Geschichte schön und spannend die Ereignisse um sie herum zu verfolgen. Die Handlung war schlüssig ausgearbeitet und hat mir ein paar packende Lesestunden beschert. Für „Remember me – Tödliche Vergangenheit“ kann ich somit definitiv eine Leseempfehlung aussprechen.

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    Cover des Buches Broken Memory (ISBN: 9783426307366)

    Bewertung zu "Broken Memory" von C. J. Cooke

    Broken Memory
    prettylittlebooknerdvor einem Monat
    Kurzmeinung: Sehr fesselnder, intensiver und schockierender Psychothriller der Extraklasse.
    Broken Memory

    Sie ist die perfekte Mutter, immer darauf bestrebt, zu 100 % gut zu sein. Sie liebt ihre Kinder… aber eines Tages verschwindet sie ohne diese plötzlich, ohne auch nur eine Spur zu hinterlassen. Für ihren Mann und ihre Familie beginnt eine Zeit geprägt von Angst und Ungewissheit.
    Zur gleichen Zeit schlägt eine Frau mitten am Strand einer einsamen Insel die Augen auf. Sie weiß nicht, wer sie ist oder was passiert ist. Vier Fremde finden sie dort und nehmen sie bei sich auf. Es sind Schriftsteller, welche die Ruhe auf der Insel schätzen und nutzen. Doch je länger die gedächtnislose Frau dort ist, desto seltsamer wird alles. Welche Geheimnisse verbergen diese Fremden vor ihr… und wieso kommen sie ihr so bekannt vor?

    In einem Wechsel zwischen den Ereignissen um eine Frau mit einem zerbrochenen Gedächtnis auf der Insel und der Suche nach einer geliebten Mutter in England wird die Geschichte durchgehend fesselnd, erschreckend und sehr intensiv erzählt. Bis kurz vorm Schluss war es für mich nicht wirklich erkennbar, worauf die Ereignisse hinauslaufen und welche tief verborgenen und grausamen Geheimnisse sich dahinter verstecken. Der Schreibstil hat mich in die Geschichte gezogen und nur schwer losgelassen, auch im Nachhinein muss ich noch oft über Eloise, Lochlan, Gerda und die anderen nachdenken; was sie gedacht, getan und wie sie sich im Laufe des Buches verändert haben. Während dem Lesen hatte ich oft einen Kloß im Hals und musste sogar die ein oder andere Träne zurückhalten. Die Thematik und deren Umsetzung war brilliant und schwer zu verdauen.

    Fazit: “Broken Memory” zeigt, auf was es im Leben wirklich ankommt: Liebe, Familie und den Zusammenhalt darin. Mit Gänsehaut am ganzen Körper habe ich das Buch zugeklappt. Hierbei handelt es sich um einen Psychothriller der Extraklasse: schockierend, manipulativ, spannend und intensiv. Für mich ein absolutes Jahreshighlight und ganz große Leseempfehlung.

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    Cover des Buches Silver Crown - Forbidden Royals (ISBN: 9783736313033)

    Bewertung zu "Silver Crown - Forbidden Royals" von Julie Johnson

    Silver Crown - Forbidden Royals
    prettylittlebooknerdvor einem Monat
    Kurzmeinung: Eine schöne Geschichte zum Abschalten, die allerdings leider für meinen Geschmack zu vorhersehbar und klischeebehaftet war.
    Silver Crown von Julie Johnson

    Viele Mädchen kennen ihn: den Traum, eines Tages aufzuwachen, und plötzlich eine Prinzessin zu sein.
    Doch was, wenn du genau das eine Mädchen bist, für das diese Vorstellung mehr einem Albtraum als einem Traum gleicht und du plötzlich aus deinem gewohnt gewöhnlichen Leben gerissen wirst, um nicht nur Prinzessin, sondern auch die direkte rechtmäßige Thronerbin zu sein? Nach einer schicksalshaften Nacht wird aus Emilias Albtraum bittere Realität und sie wird Teil der Monarchie, umgehen von Intrigen, Machtspielen und einer tödlichen Gefahr.
    Obwohl mir die Geschichte oft zu klischeebehaftet war und ich sie als sehr vorhersehbar empfand, hat sie mir dennoch gefallen und ich mochte es, in Emilias Leben einzutauchen. Die aufkeimenden Gefühle zwischen Emilia und Carter sind schwierig zu beschreiben. Einerseits mochte ich den Reiz dahinter und war Feuer und Flamme, andererseits gingen mir die Missverständnisse und die Reaktionen darauf teilweise etwas auf die Nerven. Trotzdem habe ich sowohl mit den beiden als auch mit der gefährlichen neuen Prinzessinnen-Stellung mitgefiebert und werde dies auch definitiv weiter tun, denn nach DEM Cliffhanger muss ich unbedingt wissen, wie es weiter geht. Julie Johnson Schreibstil ist sehr flüssig und einnehmend, ich konnte mich während dem Lesen fallen lassen und abschalten. Somit kann ich für „Silver Crown“ eine Leseempfehlung aussprechen und ich bin gespannt, auf die Folgebände!


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    Cover des Buches Midnight Chronicles - Schattenblick (ISBN: 9783736312777)

    Bewertung zu "Midnight Chronicles - Schattenblick" von Bianca Iosivoni

    Midnight Chronicles - Schattenblick
    prettylittlebooknerdvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Liebenswürdig, spannend, magisch und mysteriös: alles, was ich erwartet haben und noch so viel mehr.
    Midnight Chronicles - Schattenblick

    Wenn Bianca Iosivoni und Laura Kneidl sich zusammen tun, um ein neues und einzigartiges Fantasy Epos zu erschaffen, kann das nur wundervoll werden, richtig? – Richtig.

    Überall auf der Welt gibt es verschiedene Hunter Quartiere, die Hunter ausbilden und beherbergen, welche Normal-Sterbliche wie wir es sind vor allerlei finsteren Kreaturen wie Vampiren, Werwölfen, Geistern, Hexen etc. beschützen. Die meisten Hunter werden als solche geboren und haben spezielle Stärken, die sie gezielt zum Jagen bestimmter Wesen einsetzen (zum Beispiel jagen Blood Hunter Vampire oder Soul Hunter Geister). Es gibt aber auch freie Hunter, die nicht als solche geboren werden und sich den Jägern anschließen können, weil sie von den Existenzen der Wesen erfahren haben.
    Als ich das gelesen habe, war das für mich der Moment, indem ich mich komplett und endgültig verliebt habe (abgesehen natürlich von der Handlung an sich, den liebenswürdig gezeichneten Charakteren, dem Setting London und nicht zu vergessen dem bildhaften und einfach tollen Schreibstil): plötzlich wurde alles richtig “nah” und greifbar, da es im Bereich des Möglichen erscheint, ein Teil dieser Welt werden zu können. Die Protagonistin aus dem ersten Band dieser Reihe ist Roxy und eine freie Huntress. Da sie vor Monaten einen schwerwiegenden Fehler begangen hat, muss sie nun schnellstmöglich Wiedergutmachung leisten und die Seelen, welche sie befreit hat, wieder in die Unterwelt schicken. Viel Zeit bleibt ihr nicht mehr und die drohenden Konsequenzen bei einem Scheitern würden sie die Zukunft kosten. Ablenkung kann sie daher zur Zeit wirklich nicht gebrauchen, … aber es wäre ja nun wirklich langweilig, wenn alles ohne sexy Hürden ablaufen würde.
    Dieser Auftaktband beinhaltet viel Spannung, Liebe, Magie und wird zudem noch gewürzt mit einer kleinen Prise Humor, welcher mich oft hat schmunzeln lassen. Das Buch hat bisher nur einen Bruchteil davon offenbart, was uns in den insgesamt sechs Bänden alles erwarten wird und ich kann wirklich nur bedingt in Worte fassen, wie sehr ich mich auf die Folgebände freue.

    Fazit: Mit “Midnight Chronicles – Schattenblick” ist den Autorinnen ein grandioser Auftakt einer vielversprechenden Reihe gelungen, die einen in eine magische Welt voller mysteriöser Geheimnisse und Ereignisse entführt und das alles auch noch durch die freien Hunter greifbar nah erscheinen lässt und mir somit ordentlich Bauchkribbeln verursacht hat. Das Buch war für mich eins der sehnsüchtigst erwarteteten Bücher dieses Jahr und ich bin wirklich komplett begeistert und freue mich nun unendlich auf den zweiten Band, welcher (leider) erst im Februar 2021 erscheinen wird.

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    Cover des Buches Pepper-Man (ISBN: 9783426524329)

    Bewertung zu "Pepper-Man" von Camilla Bruce

    Pepper-Man
    prettylittlebooknerdvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Hier bleibt es dem Leser überlassen zu entscheiden, inwieweit es sich bei dieser Geschichte um Fiktion oder Realität handelt.
    Pepper-Man

    Kennt ihr diese Horrorfilme, in denen kleine Kinder mit seltsamen Wesen kommunizieren, die nur sie sehen können? Die für den Zuschauer einfach nur in einer bedrohlichen Atmosphäre da sind und einem auflauern; auf eine Gelegenheit warten, zuzuschlagen? Nunja, “Pepper-Man” ist dieses seltsame Wesen für Cassie, der Protagonistin in dieser Geschichte. Hier erfährt man als Leser endlich mal, wie die seltsamen Wesen und Kinder zueinander stehen (könnten).
    Pepper-Man taucht Cassies Welt bereits in jungen Jahren in Dunkelheit und isolierte sie von ihrem Umfeld. Da nur sie ihn und die anderen Feenwesen sehen kann, wird sie als verrückt abgestempelt und nichtmal ihre Familie möchte wirklich etwas mit ihr zu tun haben. Im Laufe der Jahre ereignen sich gruselige Dinge um sie herum, mitunter wird ihr Mann grausam ermordet und sie dafür angeklagt. In einem Buch, der ihre Geschichte enthüllen und der Schlüssel für ihre Hinterlassenschaften beinhalten soll, erzählt sie ihrem Neffen und ihrer Nichte, was sich in all den Jahren ereignet und sie erlebt hat.

    Ich bin absolut begeistert von Camilla Bruce’ Schreibstil und wie sie es geschafft hat, eine so einzigartige Atmosphäre aufzubauen. Trotz aller Wunder und Magie, die Pepper-Man’s Welt beinhaltet, war diese trotzdem grausam und böse.
    Es fühlte sich stellenweise so an, als würde man ein außergewöhnliches Tagebuch lesen, bei dem von Anfang bis Ende nicht klar ersichtlich wird, was nun Realität war und was sich vielleicht nur in Cassies Kopf abgespielt hat. Ich war sehr fasziniert davon, wie ein so böses Wesen trotzdem auch irgendwie “gut” sein konnte – zumindest zu seiner Bezugsperson. Dadurch, dass das Buch aus Cassies Sicht geschrieben wurde, war es an sich nicht so “extrem” gruselig, aber wenn man sich die Ereignisse als Leser vorstellt oder diese sogar verfilmt werden würden, wären die Handlungen definitiv eine Garantie für Albträume.

    Fazit: Nur weil man etwas nicht sehen kann, heißt das noch lange nicht, dass es etwas nicht gibt. Dies war schon immer mein Glauben und “Pepper-Man” stellt diese Sichtweise gruselig und perfekt dar. Das Buch hat meine Erwartungen übertroffen und ich kann es nur wärmstens empfehlen… man sollte sich aber bewusst sein, dass die Geschichte und die Gedanken, die man sich beim Lesen macht, nichts für schwache Nerven sind.

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    Cover des Buches Blutige Nachrichten (ISBN: 9783453273078)

    Bewertung zu "Blutige Nachrichten" von Stephen King

    Blutige Nachrichten
    prettylittlebooknerdvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Dieses Buch ist eine Ansammlung von vier mysteriösen Kurzgeschichten, die sehr interessant zu lesen waren.
    Blutige Nachrichten

    Das Buch ist eine Ansammlung von vier Kurzgeschichten, die nichts miteinander zu tun haben und dennoch gleichsam sehr faszinierend sind.
    Die längste davon ist “Blutige Nachrichten”, welche eine gelungene Fortsetzung zu Stephen King’s Roman “Der Outsiders” ist.
    Dann hätten wir da noch die Geschichte um “Mr. Harrigans Telefon”, welche von einer Freundschaft handelt, die über den Tod hinauszugehen scheint.
    “Chucks Leben” handelt vom Weltuntergang – hier wird die Handlung rückwärts erzählt.
    Die vierte und letzte Geschichte “Ratte” handelt von einem Schriftsteller, der versucht seine Schreibblockade zu lösen, in dem er in eine abgelegene Hütte fährt.
    Mehr möchte ich gar nicht zu den Inhalten schreiben, um diese nicht zu spoilern.
    Jede der Geschichten ist auf ihre Art spannend, mysteriös und sogar irgendwie ein bisschen lehrreich, ganz nach dem Motto “und die Moral von der Geschicht’…”, wisst ihr, was ich meine? Sie sind alle philosophisch und regen zum Nachdenken an, vorallem “Chucks Leben” ist mir stark im Gedächtnis geblieben. Bei dieser Kurzgeschichte hätte ich mir ein bisschen mehr Inhalt gewünscht und das King intensiver auf die Ereignisse und Hintergründe eingeht, weil ich das alles sehr interessant fand.
    Ein weiterer Kritikpunkt wäre, dass ich mir stellenweise ein bisschen mehr Gruselatmosphäre nach King-Manier gewünscht hätte, ansonsten kann ich mich aber absolut nicht beklagen und bin zufrieden mit den dennoch sehr unterhaltsamen und schönen Lesestunden, die mir dieses Buch verschafft hat.

    Fazit: “Blutige Nachrichten” ist zwar nicht in typischer King-Atmosphäre gruselig, aber dennoch sehr spannend und mysteriös. Bisher konnte ich noch jedes seiner Bücher empfehlen und auch dieses hier bildet keine Ausnahme.

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    Hi! Mein Name ist Lisa, ich bin 25 Jahre alt und komme aus Rheinland-Pfalz. Ich liebe es zu lesen (welch' Überraschung) und meinen Senf zu den gelesenen Büchern abzugeben. Schön, dass du meine Rezension liest!
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