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ray_reads_books

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Rezensionen und Bewertungen

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    Cover des Buches Das unsichtbare Leben der Addie LaRue (ISBN: 9783596705818)

    Bewertung zu "Das unsichtbare Leben der Addie LaRue" von V. E. Schwab

    Das unsichtbare Leben der Addie LaRue
    ray_reads_booksvor 19 Tagen
    Kurzmeinung: Auf eine andere Weise mal wieder komplett verzaubert worden von V. E. Schwab
    Wieder ein grandioses Buch und mal was ganz anderes

    Schon allein, da das Buch im englischen Raum so gehypt wurde und es von meiner Lieblingsautorin kommt, musste ich es lesen. Und ich wurde definitiv nicht enttäuscht. 

    Der Schreibstil war wieder absolut bezaubernd. Wie schon bei Vicious/Vengeful gibt es hier verschiedene Zeitsprünge aus Addie's Perspektive. Dadurch erfährt man nicht gleich am Anfang alles, sondern kommt immer Stück für Stück an die wahre Geschichte des Buches dahinter. Und auch das Setting der Welt hat mir mega gut gefallen. Vom 17. bis hin zum 21. Jahrhundert hatte ich das Gefühl, wirklich in der Zeit festzustecken. Im positiven natürlich, weil mich die Geschichte wirklich dazu brachte mit Addie mitzufühlen und zu leiden. 

    Was mich aber besonders überrascht hat, ist dass V. E. Schwab weniger ein Fantasybuch geschrieben hat, sondern für mich eher eine sehr persönliche Biografie. Und diese war nicht langweilig, sondern absolut spannend und packend. Man begegnet einfach so vielen Charakteren in Addie's Leben, die wirklich einen Eindruck und Gefühle hinterlassen. Gerne hätte ich mir noch mehr von Luc gewünscht, aber man merkt schon früh, dass vorallem Addie und ihre Beziehungen im Mittelpunkt stehen soll. Und das funktioniert einfach super. 

    Fazit: Wirklich ein grandioses Buch mit der Lebensgeschichte einer faszinierenden Person. Die Spannung lag wirklich weniger an der Handlung, sondern eher an den Personen und der toxischen Beziehung, die sich zwischen ihnen entwickelt. Mir ist zwar nicht genau klar, was die Message hinter dem Buch sein soll, aber gerade weil ich noch so viel mehr in die Geschichte hinein interpretieren und darüber nachdenken kann, ist sie mir so ins Gedächtnis gebrannt. Mal etwas anderes anderes und einzigartiges von meiner Lieblingsautorin. 

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    Cover des Buches Dark Blue Rising (Bd. 1) (ISBN: 9783649638711)

    Bewertung zu "Dark Blue Rising (Bd. 1)" von Teri Terry

    Dark Blue Rising (Bd. 1)
    ray_reads_booksvor 21 Tagen
    Leider etwas schwacher Auftakt

    Ich habe schon viel gutes und vielversprechendes von der Autorin gehört, die politisch aktuelle Themen gut in Jugendbüchern veranschaulicht.


    Und anfangs war ich auch echt begeistert vom Setting und dem Schreibstil. Gerade die kurzen und abwechslungsreichen Kapitel haben mich zum Lesen motivieren können.


    Von der Story war ich leider immer weiter abgeneigt. Im großen und ganzen betrachtet, fühlte es sich an, als wäre nicht viel passiert. Das man in einem Reihenauftakt noch nicht zu viel weg nimmt ist klar. Aber wenn man schon Krümmel zugeworfen bekommt und daraus aber schon so ziemlich den ganzen Kuchen draus basteln kann, dann lohnt es sich für mich nicht weiterzuleiten. Die Handlung hat leider für mich leider versucht mysteriös zu wirken, aber ich selbst kann mir denken, wie die ganzen "Geheimnisse" und Fragen in den Folge ändern aufgeklärt werden. Und von daher bin ich nicht wirklich interessiert dran weiter zu lesen.


    Hinzu kommt wahrscheinlich auch, dass mich keine der Charaktere wirklich berührt hat oder ans Herz gewachsen ist. Lag vorallem daran, dass sie sehr sparsam eingesetzt wurden. Bei manchen wurde gefühlt nur der Name gedropt, damit man die Story irgendwie ausfüllt und Tabby langsam zum Handeln bewegt.


    An sich ist Tabby eigentlich ganz nett, nur kann sie manche Dinge nicht ganz durchdenken und scheint alles alleine machen zu wollen. Funktioniert bei ihr leider nicht so gut. Lediglich Denzi hat bei mir einen guten Eindruck hinterlassen. Er hat einfach genau das gemacht, was mir gerade im Kopf schwirrte. Und naja, bei Tabby habe ich einfach bessere Wege gesehen, Probleme  zu lösen, als die Art wie sie sie angegangen ist.


    Fazit: Für jüngere Leser bestimmt ein interessantes Buch was sich mit wichtigen Themen wie Klimawandel und Einflüsse auf die Regierung beschäftigt. Für mich war der Auftakt leider nicht spannend genug gestaltet, um die Reihe weiter zu verfolgen. Aber der Schreibstil war wirklich so on point und fesselnd, sodass wenigstens das Lesen an sich noch Spaß gemacht hat. 3,5*

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    Cover des Buches Something Pure (ISBN: 9783736315419)

    Bewertung zu "Something Pure" von Kylie Scott

    Something Pure
    ray_reads_booksvor einem Monat
    Kurzmeinung: Sehr lustig geschrieben, leider sind die Charaktere flach und das Ende sehr unbefriedigend. 3,5⭐
    Anfangs noch unterhaltsam, leider hinterlässt das Ende einen bitteren Nachgeschmack

    Mein erstes Buch von Kylie Scott und ich habe mich schon sehr darauf gefreut.

    Schon allein die Leseprobe hat mir wegen des Schreibstils sehr gefallen. Da wären die Sprüche, Flachwitze und Zitate, die einfach eine entspannte Atmosphäre beim Lesen erzeugen.


    Und dann trifft Barkellnerin Alice schließlich auch schon auf Beck. Der unbekannte Witzbold mit den Jane Austin Zitaten, schleicht sich mit seiner Art sofort in ihr Herz. Obwohl sie eigentlich nichts über ihn weiß, fühlt sie sich in seiner Nähe einfach geborgen, als würde sie hierhin gehören. Als Beck dann urplötzlich in seine Heimat zurückkehren muss und Alice bittet ihn zu begleiten, sagt diese schließlich zu. Was sie nicht weiß, Beck ist eigentlich kein armer Aushilfskellner sondern Milliardär und er will für Alice einen Platz in seiner Welt voll Gucci, Skandal und Lügen schaffen.


    Alice war anfangs noch mega sympathisch, eine bodenständige Person und jemand, die sich von anderen nichts vorschreiben lässt.  Aber durch manche Handlungen hat sie mir leider nur gezeigt, wie leicht Menschen zu manipulieren sind und wie gern sie sich von ihren Werten trennen können. Von Beck wissen wir als Leser zunächst nicht viel. Wir können ihn nur anhand seiner Charakterzüge bewerten und ich fand ihn anfangs sehr sympathisch. Er wirkt sehr offen und passt mit seiner Art perfekt zu Alice. Man muss schon sagen, zwischen den zwei funktioniert die Chemie. Trotzdem hat er Züge, die mir nicht gefielen. Er meint es zwar lieb und er wurde so erzogen, aber er scheint nicht zu wissen, dass man mit Geld nicht jeden kaufen kann. Dabei sagt er selbst, dass er sich nach seiner Reise gebessert hätte und anders als seine Familie ist. 


    Seine Familie ist noch so ein Punkt. Manche mochte ich, manche nicht, aber alle zusammen waren sie einfach unnötig. Die Charaktere sind einfach so flach und tragen absolut nichts zur Story bei. Zwischen durch schob man mal das ein oder andere Drama ein, damit es nicht zu langweilig wird. Aber am Ende haben Alice und Beck einfach eh immer recht, egal wie sorglos sie sich benehmen. Wirkliche Probleme werden in dem Buch zwar angesprochen, man kann aber nicht sagen, dass sie wirklich angegangen werden. Die Lösung ist viel zu einfach gestaltet und dadurch wirkt das ganze Buch nur noch übertrieben unrealistisch. Generell will das Buch ja gar nicht ernst genommen werden. Was okay ist. Zum Beispiel wird das Thema Sex bis zum letzten Augenblick hinaus gezögert. Und man versucht eine für die Charaktere ernste Situation mal eben so auf den letzten 50 Seiten zu lösen.


    Tatsächlich hatte ich verschiedene Gefühle beim Lesen. Die Handlung war eher flach, aber die Charaktere konnten mich trotzdem unterhalten. Aber gerade das schnell abgehandelte Ende mit der völlig falschen Message und Herangehensweise hat einen bitteren Nachgeschmack hinterlassen.


    Fazit: Eine schöne Geschichte für zwischendurch, die man nicht ernst nehmen darf. Wer die Vorstellung von der modernen Cinderalla mag, deren Probleme mal schnell bibidibabidibu aus der Welt geschafft werden, der kann an dem Buch bestimmt seine Freude haben. Die oberflächlichen Charaktere und das wenig befriedigende Ende haben mir das Buch leider etwas verdorben. 

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    Cover des Buches Goldene Flammen (ISBN: 9783426524442)

    Bewertung zu "Goldene Flammen" von Leigh Bardugo

    Goldene Flammen
    ray_reads_booksvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Guter Start in die Reihe, der mir sehr gefallen hat. Ich sehe aber noch mehr Potential. 4,5"✨
    Guter Einstieg, der Lust auf mehr macht

    Diese Rezension soll eigentlich ziemlich knapp werden, da ich wirklich nicht soo viel zum Buch zu sagen habe. 

    Was mich ganz doll begeistert hat, war das phänomenale Universum, dass Leigh Bardugo da erschaffen hat. Voller Magie ist die Welt ans russische Motiv angelehnt. Ich war richtig stolz, nach zwei Jahren Russisch Unterricht noch zu wissen was eine Samowar oder Balalaika ist xD Man bekommt also direkt noch ein paar Einflüsse des russischen Lebensstil zur Zeit des Zarenreichs. 

    Der Schreibstil begeistert einen aber auch einfach immer weiter zu lesen. Ich finde, dass die Autorin detailliert die Umwelt der Protagonistin erfasst und für uns Leser veranschaulichen kann. 

    Die Charaktere waren für mich okay. Tatsächlich waren sie nur ganz leicht von den klassischen Klischees angehaucht und konnten mich mit ihren Handlungen dann doch überraschen. Apropo Überraschung, ich fand man hätte schon mehr auf den Dunklen eingehen müssen. Mna erlebt ihn immer nur kurz und kann sich deshalb keinen Reim aus ihm machen, aber vielleicht soll das so sein. Ist ja schließlich der Beginn einer Reihe. Alina war für mich eine solide Protagonistin, die weder im positiven noch im negativen Sinne, bei mir einen bleibenden Eindruck hinter lassen konnte. Mal fand ich actually ganz süß. Aber auch von ihm und anderen Nebencharakteren hat man nicht so viel mitbekommen. 

    Naja das wären dann eigentlich auch meine kleinen Anmerkungen zum Buch gewesen. Mir hat noch so die Mischung aus konstanter Spannung gefehlt, die das Buch für mich episch gemacht hätte. Irgendetwas hat halt noch gefehlt, sodass ich dem Buch keine "richtigen" 5-Sterne geben kann. Nichtsdestotrotz hat mich vorallem die Welt in seinen Bann gezogen und das Gesellschaftskonzept stark fasziniert. Band 2 wird definitiv bald gelesen! 

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    Cover des Buches Stolen 2: Verwoben in Verrat (ISBN: 9783522506601)

    Bewertung zu "Stolen 2: Verwoben in Verrat" von Emily Bold

    Stolen 2: Verwoben in Verrat
    ray_reads_booksvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Nette Fortsetzung, die mich dem Finale entgegen hibbeln lässt!
    Nicht ganz so überzeugend wie Band 1 aber trotzdem gut

    !Achtung, 2. Band einer Trilogie! 


    Nach dem Cliffhänger aus Band 1 geht es direkt spannend weiter. Wir bekommen es wieder mit Cross und seinem Cult zu tun und sehen, wie weit sie wirklich gehen, um ihr Ziel zu erreichen. Aber neben den Bösewichten aus dem vorherigen Teil, betritt auch noch eine neue Figur das Spielfeld. Was die im Schilde führt, weiß niemand so recht. Nur Abby wird natürlich wieder von allen Seiten belagert. 


    Und mit Abby geht es hier wirklich drunter und drüber. Sie trifft äußerst dumme und naive Entscheidungen, was vielleicht an ihrem Schmerz oder den Seelensaugern Bastian u. Tristan liegen könnte. Ich fand sie nur manchmal zu nervig. Hätte sie gerne mal geschüttelt, dafür dass sie sich immer in die Opferrolle stellen musste und anderen gegenüber kein Mitgefühl entgegen brachte, sondern nur an sich selbst denkt. 


    Beim Liebesdreieck habe ich auch gemischte Gefühle. Generell bin ich kein Fan davon, aber hier hätte ich es verzeihen können, da die Brüder doch beide sehr unterschiedlich sind und ich sie ins Herz geschlossen habe. Nun bin ich jedoch klar Team Basti, aber dieses hin und her war mir am Ende hin echt zu viel. Und auch, dass sich zwei gewisse Person der dritten gegenüber einfach nur egoistisch verhalten, hat mich schon geschmerzt. 


    Es hat sich so angefühlt, als müsste einer der Brüder immer zwangsweise die Rolle des Bösen übernehmen, damit der andere mit Abby zusammen sein darf. Und das fand ich nicht fair. 


    Der Schreibstil war jedenfalls wieder super und die Geschichte hatte mich sowas von gecatcht. Wir lernen zusätzlich die Hüterin des Herzringes und ihre Familie kennen, graben tiefer in Bastian's Vergangenheit mit ihr und finden raus, was es mit Abby und ihrem Erbe auf sich hat. Dazu muss ich sagen, dass mich die Geschichte an manchen Stellen echt überrascht hat und von dem offensichtlichen abgewichen ist. 


    Nur das Klischee Love Triangel und das Verhalten mancher Charaktere (Ja ich sehe dich an Abby :/ Hat für mich den zweiten Band schwächer gemacht. Trotzdem hatte ich wirklich Freude beim Lesen und wurde manchmal mehr manchmal weniger unterhalten. Dennoch bin ich super auf das Finale gespannt und will wissen, wie sich die Fäden zusammen knüpfen. 

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    Cover des Buches Speed Me Up (ISBN: 9783957611970)

    Bewertung zu "Speed Me Up" von Sarah Saxx

    Speed Me Up
    ray_reads_booksvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Die Story hat sich ziemlich gezogen und die Charaktere haben sich einfach immer wieder selbst widersprochen.
    Für mich leider nur eine mittelmäßige Geschichte

    Nach der Leseprobe war ich ganz gehypt auf das Buch. Besonders die Thematik von einer Frau, die sich im Motorsport durchsetzt, hat mich dann doch angesprochen. 

    Und an sich wurde die Thematik dann auch gut umgesetzt. Man sieht noch immer die Schwächen im Sport und wie ausbaufähig er in Bezug auf Gleichberechtigung ist. 

    Nur fand ich Brooke's Reaktion manchmal schon übertrieben feministisch. Nicht mal unbedingt feministisch, sondern eher dass sie sich ihren Kollegen gegenüber nur unhöflich gegeben hat. Dann muss sie sich nicht wundern, warum keiner was mit ihr zu tun haben will. Und nur weil es auch beim Sport mal ein paar Idioten gibt, heißt das nicht automatisch, dass jeder Kerl dort ein Idiot ist oder rechtfertigt, sich auch so verhalten zu dürfen. 

    Der Schreibstil war recht flüssig und echt gut, aber die Handlung kam einfach viel zu langsam voran. Die ganzen unnötigen Details und Dialoge, die nichts zur Story beigetragen haben, hätte man ruhig weglassen können. 

    Auch Brooke's Beziehung zu Matt hat mich einfach nicht berühren können. Die Zwei sind erwachsen und verhalten sich aber wie Kleinkinder, die nicht wissen wie man Liebe buchstabiert. Brooke's ausreden zu allem, warum sie jetzt zu Matt auf Abstand muss und ect. gingen mir dann auch nur noch aufm Keks. Mir ist das Beispiel zwar entfallen, aber ich weiß, dass sie sich mehr als einmal ziemlich fragwürdig verhalten hat, sowie sich selbst und ihren Ansichten widersprochen hat. 

    Es gab zwar auch ein paar wenige gute Szene und Stückweit wurde die Spannung auch oben gehalten, aber alles in hat sich die Story ziemlich gezogen und die Charaktere haben sich einfach immer selbst widersprochen. Die Thematik war an sich sehr wichtig, aber konnte die Story für mich nicht besser machen. So musste ich mich mehr durchs Buch durch quälen, als das ich wirklich Spaß dran hatte oder was draus mitgenommen habe. 


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    Cover des Buches Dragon Princess 2: Inferno aus Staub und Saphiren (ISBN: 9783551303530)

    Bewertung zu "Dragon Princess 2: Inferno aus Staub und Saphiren" von Teresa Sporrer

    Dragon Princess 2: Inferno aus Staub und Saphiren
    ray_reads_booksvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Eine wundervolle Fantasy Geschichte wurde erfolgreich zu Ende gebracht.
    Von Drachen und Prinzessinen

    Nach dem Cliffhänger vom ersten Teil war ich schon super gespannt auf den zweiten. 

    Die Handlung geht auch direkt so spannend weiter wie sie aufgehört hat. Entgegen meiner Vermutung begegnet Ruby allen möglichen Gegner auf ihrem Weg. Es kommen sogar neue Charaktere ins Spiel, die die ganze Sache noch heikler erscheinen lassen. Aber auch alte Verbündete kommen Ruby zu Hilfe. Wie etwa die Piratin Ophelia, die wir schon im ersten Band kennenlernen durften. 

    Mir gefällt wie neue spannende Charaktere in die Geschichte integriert wurden. Ich fand nur, dass den alten dadurch weniger Aufmerksamkeit galt. Etwa haben wir nicht ganz so viel von Fynn's Crewmitgliedern mitbekommen, dabei hatte ich mich schon so auf den Haufen Chaoten gefreut. Für die Story waren sie hier nur leider wirklich nebensächlich. An und für sich hätte ich auch noch Fragen zu ihrer Vergangenheit. Besonders Nox hatte es mir ja angetan, aber manche Fragen sollen wohl einfach nicht beantwortet werden. 

    Ansonsten hat mir die Beziehung und Atmosphäre zwischen Fynn und Ruby wieder super gut gefallen. Ruby ist einfach nur zu süß, wenn ihre Drachenseite zum Vorschein kommt. Und auch ihre Kommentare Fynn gegenüber sind einfach nur herrlich. Sie hat mich oft zum Lachen gebracht, aber ihre Verbindung zu Fynn war auch einfach nur besonders. Er selbst hat sich ihr gegenüber auch immer sehr nobel verhalten (außer vielleicht das ständige Natcho geflirte). Trotzdem hat er Ruby immer Zeit gegeben und ihr gezeigt sich so zu lieben, wie sie ist. 

    Ansonsten fand ich es auch gut, endlich Ruby's volle Geschichte zu erfahren. Echt erschreckend was ihr da wiederfahren ist und wie die Menschen früher einfach gepolt waren. 

    Jedenfalls war ich schon etwas traurig, als sich das Buch dann zum Ende hin wandte. Es ist gefüllt so viel passiert und dann kommt es plötzlich nochmal zum Showdown der wirklich schnell entschieden wurde.

    Ach, ich werde die Geschichte und die wundervoll facettenreichen Charaktere einfach vermissen. Wenigstens hatte ich eine schöne Zeit beim Lesen und wurde gut unterhalten. Obwohl ich den 1. Band schon eine Prise besser fand, kam die Fortsetzung dem Ganzen schon gerecht und ich habe mich echt gefreut, die Reihe entdeckt zu haben. 

    Kommentare: 2
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    Cover des Buches Eisenwolf (ISBN: 9783038800422)

    Bewertung zu "Eisenwolf" von Siri Pettersen

    Eisenwolf
    ray_reads_booksvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Absolut klasse Fantasy-Roman. Fesselnde Geschichte, düstere Atmosphäre und komplexe Welt, die ein wundervolles Leseerlebnis verspricht.
    Wenn Blut Macht und Schwäche zu gleich bedeutet

    Inhalt: Juva ist eine Jägerin und auf der jagt nach Wölfen. Ihr Blut ist nämlich sehr wertvoll, löst aber gleichzeitig viele Probleme aus. Neben der Frage, ob der Job das alles wert ist, muss sich Juva ihrer Vergangenheit und ihrem Erbe als Blutleserin stellen. Dabei verachtet sie nichts mehr, als diese Betrügerinnen, die anderer Leute Ängste ausnutzen, um daraus Profit zu schlagen. Leider gehört sie genau zu einer der mächtigsten Familie von Blutleserinnen, doch als ihre Familie von den mächtigsten Kreaturen dieser Welt bedroht wird, muss sie ihre Ängste und den Hass zurück halten, um sich und den Rest der Menschheit zu retten. 

    Meinung: 

    Ehrlich gesagt, wusste ich nicht ganz was mich erwartet, aber irgendwas hat mich an dem Buch einfach neugierig gemacht. Mein erster Eindruck beim Lesen war, wie komplex, kreativ und fantastisch diese Welt einfach ist. 

    Der Schreibstil kann unglaublich fesselnd sein, jedoch musste ich mich persönlich sehr beim Lesen konzentrieren und das Buch lässt sich definitiv nicht mal schnell irgendwie lesen. Es gibt einfach so viele Details, die man erfassen muss und für das Verständnis der Welt braucht und man muss dem Buch deshalb seine volle Aufmerksamkeit witmen. Anfangs ist man auch ziemlich verwirrt, wird mit vielen Fragen stehen gelassen und versteht nicht wirklich viel. 

    Je mehr man aber in die Geschichte eintaucht, desto besser versteht man die Zusammenhänge. Man denkt ständig mit, muss sich Dinge merken und der Leser wird dadurch ziemlich beschäftigt beim Lesen.

    Besonders gut fand ich auch, wie brutal, blutig und mörderisch die Handlung war. Das hat perfekt zu der düsteren Atmosphäre der Welt beigetragen. Die Charaktere haben dies mit ihrer Art nur unterstrichen. Unsere Protagonistin Juva ist von außen betrachtet eine ziemliche Pessimistin, muss sich aber auch konstant mit den Gefahren und Folgen ihrer Handlungen in dieser Welt auseinandersetzen. Sie wirkt dadurch sehr reif, gefasst und für mich auch clever. Versucht jede negative Situation umzudrehen oder zu ihrem Vorteil zu nutzen, was nicht immer klappt. Man sieht, dass sie eine starke Entwicklung im Buch durchmacht und ist zufrieden, was aus dem Mädchen ständig kontrolliert von ihren Ängsten und der Panik schließlich wurde. Wirklich jeder Charakter hat so seine negativen Seiten, manche kann man einfach nur hassen und bei einigen ist man sich bis zum Schluss nicht sicher, ob sie nun gut oder böse sind. Die Story ist einfach zu unvorhersehbar. Mit ein paar spannenden und weniger spannenden Momenten wird man trotzdem immer wieder an die Geschichte gefesselt. Der Fokus liegt dabei immer auf das Rätsel um Juva's Erbe und wie dieses in Verbindung zu den Vardari und ihrem Kindheitstrauma steht. 

    Schließlich endet Band 1 mit einem kleinen Cliffhänger, wobei die Haupthandlung eigentlich abgeschlossen ist. Ich war trotzdem zwiegespalten, weil ich unbedingt mehr von der Welt brauche und unbedingt wissen muss, was das am Ende mit einem bestimmten Charakter sollte. Manche Fragen werden eben beantwortet, während andere dafür aufkommen. Leider wird es wohl noch dauern, bis eine Fortsetzung erscheint und ich meine Neugier endlich stillen kann. 

    Fazit: Absolutes Highlight im Bereich Fantasy. Super Setting in einer Welt, wo Märchen vielleicht doch zur wahren Geschichte werden und ein Mädchen zur unabhängigen Frau heran wächst. Ich konnte wirklich gut mit der Protagonistin sympathisieren, auch wenn sie manchmal fast schon zu nett und großzügig zu manch anderen war. Die Handlung konnte mich an manchen Stellen mehr fesseln als an anderen. Für mich war Grif als Charakter so ziemlich das Highlight des Buches und ich muss unbedingt weiter lesen, um zu sehen, wie sich alles entwickeln wird. Bin unglaublich gespannt und hoffe, dass es bald weitergeht. 

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    Cover des Buches Die Prinzessinnen von New York - Scandal (ISBN: 9783736309791)

    Bewertung zu "Die Prinzessinnen von New York - Scandal" von Anna Godbersen

    Die Prinzessinnen von New York - Scandal
    ray_reads_booksvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Ja, hatte erwartet, dass es sich um viel künstliches Drama, Skandale dreht und sich ziehen wird. 3,5⭐
    Viel Drama auf das man gefasst sein sollte

    Nach den vielen Rezensionen hatte ich tatsächlich keine großen Erwartungen und habe mich auch eher vor dem Buch gescheut. Aber so schlecht war es gar nicht. 

    Das Setting war schon interessant. Wir befinden uns ich glaube Anfang des 20. Jrh. in New York. Gerade entwickelt sich eine Highsociety aus alt eingesessenen Adelshäusern und frischgebackenen Millionären. Mittendrin natürlich die hübschen Ladys, die sich in der Öffentlichkeit in Glanz u. Gloria zeigen müssen, um auf eine gute Partie zu hoffen. Das perfekte Vorbild sein, kein Skandal verursachen und reich heiraten. Das ist Elizabeth's Aufgabe als älteste Tochter. Dafür sorgen, dass die Familie nicht in die Armut abrutscht und ihren luxuriösen Lebensstil beibehalten zu können. 

    Die Idee dahinter finde ich gar nicht so schlecht. Für mich als Frau ist es nämlich gar nicht mehr vorstellbar, nicht gleichwertig zum Mann behandelt zu werden. Aber damals gab es noch keinen Feminismus. Man muss sich also mitansehen, wie Frauen allein an ihrem Auftreten und Schönheit bemessen werden und als Objekte in Familien verheiratet werden. Klar wird man dann beim Lesen automatisch wütend auf die Personen einer solchen Gesellschaft. 

    Leider hat das dazu geführt, dass ich wirklich keinem der Charaktere etwas abgewinnen konnte. Elizabeth schien anfangs ein graues Mäuschen zu sein, welches sich nur an die gesellschaftlichen Regeln hält. Nichts besonderes an ihr. Sie hat zwar ihr Geheimnis, welches ich ihr hoch anrechne und es auch gut finde. Sie hat mich dann aber trz in diesen klassisch dummen Entscheidungen, die Charaktere treffen (z. B. ob sie jmd. endlich die Wahrheit sagen o. doch nur weiter lügen soll) enttäuscht. Sie hätte wirklich mal Charakter zeigen können. Ihre kleine Schwester wollte ich wirklich mögen, aber die kleine Göre ist so verzogen und denkt tatsächlich, sie würde in einem Märchen leben. Ich fand es ja gut, dass sie so rebellisch war, belesen war und quasi das zukünftige Bild einer selbständigen Frau darstellen sollte. Aber sie hat nichts Ernst genommen und wollte patu für nichts Verantwortung o. Verständnis zeigen. 

    Trotzdem hatte ich das Gefühl, dass sowohl die Protas als auch Antagonisten gut an diese Zeit angeglichen und dadurch realistisch gewirkt haben. Klar sind sie alle überzogen, aber dass gehört wohl zu der Zeit dazu. 

    Letztlich kann ich sagen, dass man das Buch schon gut lesen konnte, die Handlung neben dem ganzen Drama sich aber abwechselnd gezogen hat. 

    Fazit: Ich bin mehr oder weniger überrascht, dass mir das Buch noch mittelmäßig gefallen konnte. Die ganze Atmosphäre und Charaktere bilden nämlich einfach nur schreckliche Vibes. Sich die ganze Zeit über Klatsch u. Tratsch aufzureißen, ständig diese überspitzten Dramen u. die Rolle der Frau in so einer Männer dominanten Gesellschaft, macht nicht wirklich Spaß zu lesen. Trotzdem werde ich Band 2 noch lesen und gucken, ob sich die Story dannach nur hinzieht o. mich auch der nächste Band interessieren könnte. 3,5⭐

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    Cover des Buches Kaleidra - Wer die Seele berührt (ISBN: 9783846601167)

    Bewertung zu "Kaleidra - Wer die Seele berührt" von Kira Licht

    Kaleidra - Wer die Seele berührt
    ray_reads_booksvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Soo gut und sogar noch besser als Band 1! Geht genauso spannend weiter und wir kommen Kaleidra immer näher.
    Klasse Fortsetzung, die ich sogar mehr als Band 1 mochte

    Nachdem etwas fiesen Cliffhänger aus Band 1 war es einfach nur toll, jetzt weiterlesen zu dürfen. Und es geht auch gleich so actiongeladen weiter, wie der Vorgänger geendet hat. Uns war treffen wir nun auch die Quecksilberlonge persönlich. Aus Spoiler Gründen will ich nicht zu sehr ins Detail gehen. Aber wie schon vornherein festgestellt, ist mit den Quecks nicht zu spaßen. Und ihre Grausamkeit gegenüber Ben und Emilia kennt keine Grenzen. Die Zwei müssen in dem Buch vieles allein durchstehen und schlimme Entdeckungen machen. Aber mir gefällt, dass sich die Autorin was Gewalt u. Bösartigkeit der Menschen angeht, nicht zurückgehalten hat und alles mehr oder weniger real beschreibt. Denn die Quecks sind wirklich sehr böse.


    Und generell fand ich das Buch abwechslungsreicher als den Vorgänger. In Band 1 sind Ben u. Emilia ja quasi nur ihren Missionen nachgegangen und haben sie stupide abgearbeitet. In dem Buch ändern sich die Szenarien aber auch und mir gefällt die Mythologie und die kulturellen Einflüsse, die hier nochmal in die Geschichte eingespielt wurden.


    An den Charakteren hat sich nicht viel geändert. Obwohl wir natürlich viel weniger von der Goldloge zu sehen bekommen, aber ab und zu taucht der eine Liebling der Crew dann doch auf, um den Tag zu retten ;-) Und wir lernen ja jetzt nochmal so viele neue Namen kennen, durch die Quecks. (Obwohl ich mir die Typen gerne hätte sparen können) Aber ehrlich gesagt, sind die ganzen Namen schon fast zu viel. Ich hatte schon keine Ahnung mehr von den Goldleuten und als es darum ging was mit der und der Person passiert ist, hatte ich keinen Schimmer wer gemeint war. 


    Das sich die Beziehung von Ben u. Emilia im Vergleich zum Band davor jetzt nicht wirklich verändert hat, hat mich schon gewundert, aber vielleicht haben sie sich einfach alles gesagt, was sie sich sagen wollten. Dafür war das Buch aber viel spannender und es kamen immer mehr Fragen auf und viele neue Personen traten ins Bild. Die Bösen waren da für mich fast schon zu böse. Like wie kann jemand Eigenschaften eines Psychopathen u. Soziopathen haben🤔 Und generell finde ich die Hierarchie der Quecks fast schon zu gehorsam, da sie einfach alles hinnehmen. 


    Bleibt nur zu hoffen, dass alle meine Fragen noch im letzten Band geklärt werden und die Zusammenhänge für mich ersichtbarer werden. Ansonsten kann ich nur vorwarnen, dass wir es hier wieder mit einem ernsten Fall von bösen Cliffhänger zu tun haben. 


    Fazit: Soo viel besser als Band eins, sodass ich mich gerade frage, ob ich die Bewertung von Vorgänger nochmal runtersetzen sollte xD Die Reihe geht jedenfalls genauso spannend und actiongeladen weiter. Man wird durch so viele Szenarien hindurch gejagt und kommt dem Geheimnis rund um Kaleidra immer näher. Für mich eine klasse Fortsetzung und man schafft es nicht oft einen zweiten Band noch besser zu machen. 


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    📚Tauschregal📚 [5⭐ absolut spitze] [4⭐ sehr unterhaltsam, kleine Mängel] [3⭐ konnte mich unterhalten, würde ich nicht nochmal lesen] [2⭐ nicht mein Ding, nicht zu empfehlen] [1⭐ was auch immer da schiefgelaufen ist...]
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