rumble-bee

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Rezensionen und Bewertungen

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    Cover des Buches Asterix Mundart Ruhrdeutsch VI (ISBN: 9783770440870)

    Bewertung zu "Asterix Mundart Ruhrdeutsch VI" von René Goscinny

    Asterix Mundart Ruhrdeutsch VI
    rumble-beevor 8 Tagen
    Kurzmeinung: Dat funzt, Leute! Kannze für. Krisste Spass inne Backen von.
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    Cover des Buches The Thursday Murder Club: The Record-Breaking Sunday Times Number One Bestseller (ISBN: 9780241425442)

    Bewertung zu "The Thursday Murder Club: The Record-Breaking Sunday Times Number One Bestseller" von Richard Osman

    The Thursday Murder Club: The Record-Breaking Sunday Times Number One Bestseller
    rumble-beevor 8 Tagen
    Kurzmeinung: Unglaublich liebenswert und lustig! Vier Senioren auf Mörderjagd. Hat mich auch als Krimi voll überzeugt
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    Cover des Buches El Gustario de Mallorca und das tödliche Gemälde (ISBN: 9783958132214)

    Bewertung zu "El Gustario de Mallorca und das tödliche Gemälde" von Brigitte Lamberts

    El Gustario de Mallorca und das tödliche Gemälde
    rumble-beevor 14 Tagen
    Kurzmeinung: Richtig guter Krimi mit viel Mallorca-Flair, gutem Essen und einer Prise Geschichte. Hat nur kleinere Schönheitsfehler.
    Insgesamt gelungene Mischung



    Ich bin durch Zufall auf dieses Buch aufmerksam geworden – nein, aufmerksam gemacht worden. Es handelt sich um den dritten Band einer Reihe, in welcher der deutsche Gastrokritiker Sven Ruge, mittlerweile ansässig auf Mallorca, mal wieder unbeabsichtigt in einen Kriminalfall rutscht. (Die ersten Bände kannte ich jedoch nicht.) Da das Verreisen im Moment eher schwierig ist, und ich Mallorca noch nicht so gut kenne, habe ich gerne zu diesem Buch gegriffen, und wurde nicht enttäuscht.



    Auf leicht-lebendige Weise vermischen sich hier Landeskunde, Kulinarik, und der Kriminalfall. Die Kapitel sind sehr angenehm kurz, die Schilderungen lebendig. Zudem versteht es die Autorin, am Ende von Kapiteln „Cliffhanger“ sowie mittendrin spannungsgeladene Sätze unterzubringen. Durch die liebevoll gestalteten Charaktere entsteht zudem ein richtiger Lesesog, der sich am Ende in einem Bond-reifen Showdown entlädt.


    Man merkt schon, dass sie ursprünglich Kunsthistorikerin ist. Denn das Motiv in diesem Fall dreht sich um ein berühmtes Gemälde von Max Beckmann. Ein deutsches jüdisches Ehepaar hatte das Bild damals auf Mallorca als „Pfand“ eingesetzt, um ausreisen zu können. Doch sie wurden hintergangen, und nahmen sich aus Hoffnungslosigkeit das Leben. Man erfährt einiges über die Situation auf der Insel im zweiten Weltkrieg, über die Rolle der Deutschen, über die Machenschaften der Besatzer, über „Beutekunst“ und Besitzverhältnisse. Hier hätte ich sogar gerne noch einiges mehr gelesen!


    Wie kommt nun Sven Ruge ins Spiel? Na, durch Zufall eben. Er lernt bei einem Bummel über den Markt Sara Füssli kennen, eine Schweizerin, die auf der Insel – angeblich – über das Schicksal ihrer Großeltern recherchiert. Dabei handelt es sich natürlich um oben erwähntes Ehepaar. Sven verfällt recht schnell dem Charme der jungen Frau, und zeigt ihr – und dem Leser! - die Insel. Erst allmählich fallen ihm Ungereimtheiten in ihrem Verhalten auf. Geht es ihr wirklich um ihre Großeltern? Oder hat sie doch eher handfeste materielle Motive…?


    Genau hier würde ich meine – relativen – Kritikpunkte ansetzen. Die Liebesgeschichte ist mir persönlich zu wenig überzeugend. Ein Mann von Welt wie Sven Ruge, und geht gleich am ersten Tag mit einer wildfremden und ominösen Schweizerin ins Hotel…? Er zeigt in diesem Fall wenig Menschenkenntnis. Auch die letztliche Psychologie hinter den Taten hat für mich Lücken. Am Ende gibt es vier Tote, und dafür habe ich als Leser zu wenig Anhaltspunkte aus dem Vorleben des Täters bekommen. 


    Dennoch habe ich das Buch als sehr gut lesbar empfunden! Die Landschaftsschilderungen, sowie die Beschreibungen der inseltypischen Gerichte, sind einfach wundervoll. (Im Anhang gibt es sogar Rezepte!) Die Kapitel sind kurz und abwechslungsreich, und die Schreibweise überzeugt durch den flotten Wechsel von Rückblenden in die 40er Jahre und Szenen in der Gegenwart. Auch die Lösung des Falls ist gut geplottet; die Spannungskurve steigt angenehm. Auch finde ich überzeugend, dass Sven Ruge eben nur ganz am Rande der Polizei hilft.


    Man muss die Vorgängerbände nicht unbedingt kennen. Falls man allerdings Mallorca kennt, wird man von zahlreichen Szenen zu Seufzern verleitet werden. Die Autorin liebt die Insel, das ist klar offensichtlich! Es ist ein wirklich guter Krimi geworden. Nur eben für mich mit kleineren Schönheitsfehlern.


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    Cover des Buches Der rote Apfel (ISBN: 9783453423350)

    Bewertung zu "Der rote Apfel" von Mi-Ae Seo

    Der rote Apfel
    rumble-beevor einem Monat
    Kurzmeinung: Auf eine sehr trockene Art erzählt - die mich aber dennoch gefesselt hat. Die Spannung ist untergründig - der letzte Satz ein Knalleffekt!
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    Cover des Buches Unorthodox: The Scandalous Rejection of My Hasidic Roots (ISBN: 9781439187029)

    Bewertung zu "Unorthodox: The Scandalous Rejection of My Hasidic Roots" von Deborah Feldman

    Unorthodox: The Scandalous Rejection of My Hasidic Roots
    rumble-beevor einem Monat
    Kurzmeinung: Sehr, sehr eindrucksvoll! Auch aus sprachlicher Hinsicht ein Glücksgriff. Ein Buch, das zum Nachdenken anregt.
    Kommentare: 1
    Cover des Buches Ihr Königreich (ISBN: 9783550050749)

    Bewertung zu "Ihr Königreich" von Jo Nesbø

    Ihr Königreich
    rumble-beevor einem Monat
    Kurzmeinung: Wirklich gut geschrieben! Erzeugt höchst widersprüchliche Gefühle beim Leser. Einige Twists waren jedoch für mich "too much".
    Gesteuerte Ambivalenz



    Ich verfolge das literarische Schaffen von Jo Nesbo schon seit längerer Zeit. Seine Reihe um Kommissar Harry Hole habe ich nahezu vollständig verschlungen. Aber dieser Roman war das erste „Stand-Alone-Werk“, das ich von ihm gelesen habe. Sein literarisches Können ist dabei weiterhin unbestritten – dennoch fiel mir die emotionale Identifizierung mit dem „Königreich“ schwer, und ich mag nicht die höchste Punktzahl vergeben.


    Zunächst einmal ist es nicht leicht einzuordnen – was an sich kein negatives Kriterium sein muss. Doch hier hat es bei mir leichtes Unbehagen erzeugt. Es ist ein Mittelding zwischen verschiedenen Genres – Drama, Krimi, Thriller, Familiengeschichte. Und nichts davon ganz. 


    Zweitens haben wir es hier mit einem wahren Paradebeispiel von „unzuverlässigem Erzähler“ zu tun, was dem Leser bei der Orientierung nicht gerade weiter hilft. Es wird aus Roy Opgards Perspektive erzählt. Roy ist der ältere von zwei Brüdern, die in einem einsamen norwegischen Ort in einer dysfunktionalen Familie aufwachsen. Erst als beide erwachsen sind, und Carl in den Ort zurückkehrt, eskalieren die Spannungen aus der Kindheit, und beide bleiben mit den Scherben ihres Lebens zurück.


    Ich habe mich gefühlt wie bei einem Verhör. Roy hat mir als Leser immer nur gerade so viel erzählt, wie es von Kapitel zu Kapitel nötig war. Die Erzählung wand sich dahin wie ein Tanz, und hat sich in Spiralen auf das eigentliche Geschehen zubewegt. Zudem wurden noch fleißig Cliffhanger und Vorausdeutungen benutzt – ab irgendeinem Punkt war mir das manchmal „too much“.


    Auch manches erzählerische Element fand ich im Rückblick überladen. Eine krause und gewalttätige Familienhistorie, dazu noch undurchsichtige Finanzgeschichten des jüngeren Bruders Carl, der plötzlich in seinem Heimatdorf ein Wellness-Hotel bauen will. Und obendrauf, als Sahnehäubchen, noch eine Dreiecksbeziehung. Und alles flankiert von Roys latenter Gewaltbereitschaft. Also ich weiß nicht…


    Ich hatte das Gefühl, der Autor wollte dem Leser ganz gezielt eine Identifikation mit den Figuren unmöglich machen. Nun, das ist ihm vollauf gelungen! Was mir gut gefiel, war die Charakterisierung des einsamen Landlebens, der Mentalität, der Dorfschlägereien, der Gerüchteküche, der Liebschaften. Auch die Dialoge und jede Charakterzeichnung für sich fand ich überzeugend. Nur alles auf einmal genommen, war mir zuviel. Zudem gibt es im gesamten Buch keine einzige positive Frauenfigur. Dafür ist Jo Nesbo nun auch nicht gerade bekannt. Aber sogar bei Harry Hole konnte man noch irgendwo mitfühlen…


    Ich werde in Zukunft bei Harry Hole bleiben. Einzelwerke von Jo Nesbo, wie dieses hier, würde ich nur mit Vorsicht und an wirkliche Fans weiter empfehlen.


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    Cover des Buches Die Bücherinsel (ISBN: 9783499275876)

    Bewertung zu "Die Bücherinsel" von Janne Mommsen

    Die Bücherinsel
    rumble-beevor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Leichte Kost, aber mit Herz. Die Eindrücke von der Insel sind wirklich schön geraten!
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    Cover des Buches Blutige Nachrichten (ISBN: 9783453273078)

    Bewertung zu "Blutige Nachrichten" von Stephen King

    Blutige Nachrichten
    rumble-beevor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Das rezensiere ich nicht! King spricht m. E. einfach für sich selber. Ganz großes Kino!
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    Cover des Buches Mord in Highgate (ISBN: 9783458178729)

    Bewertung zu "Mord in Highgate" von Anthony Horowitz

    Mord in Highgate
    rumble-beevor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Mehr als gelungene Fortsetzung mit noch mehr Selbstironie und einem überraschenden Ende!
    Hawthorne ermittelt wieder!



    Anthony Horowitz bleibt sich selbst und seinem Konzept für diese Romanreihe treu. Wieder wurde ich wunderbar unterhalten, besonders vom selbstironischen Aspekt der Handlung, der Personenzeichnung und den zahlreichen „Innenansichten“ aus dem Leben eines Fernsehautors. Der Krimi geriet für mich dabei fast zur Nebensache!


    Ich fand es nützlich, auch den ersten Band zu kennen, in dem sich der Detektiv Hawthorne und der Autor Horowitz (!) zum ersten Mal für einen Fall zusammentun. Man kann diesen Band vermutlich auch als „Erstleser“ konsumieren, doch die Feinheiten und Anspielungen auf den ersten Fall machen das Lesen erst zum richtigen Genuss. Ganz offensichtlich sind diese Bände darauf angelegt, von einer treuen Fangemeinde gelesen und goutiert zu werden.


    Der „Fall an sich“ ist solide, sehr durchdacht geplottete Krimikost. Ein Scheidungsanwalt wurde mit einer teuren Weinflasche erschlagen – ausgerechnet, nachdem ihm eine Mandantin im Affekt genau dies angedroht hatte! Doch Horowitz ist ein kluger Autor; allzu offensichtliche Fährten vermeidet er. Wieder werden ganz genüsslich nacheinander Zeugen befragt und Hintergründe beleuchtet. Der Watson-Verschnitt Horowitz beobachtet genau, und breitet allerhand Details vor dem Leser aus. Doch insgeheim ist Hawthorne ihm natürlich immer einen Schritt voraus! 


    Wie auch im ersten Band, wechseln sich die Kapitel ein wenig ab. Einerseits verfolgen wir die Ermittlungen im Weinflaschen-Fall, andererseits nehmen wir am Leben eines Drehbuchautors, der Horowitz nun einmal ist, teil. Ich habe mich köstlich amüsiert, was alles bei einem Dreh schief gehen kann – und aus welchen Gründen! Besonders gefreut hat mich, dass der selbstironische und selbstbezügliche Anteil der Handlung in diesem zweiten Band noch gestiegen ist. Der (wirkliche) Horowitz hat sich gesteigert! Für den genau beobachtenden Leser sind zahlreiche Fährten ausgelegt, die sich auf seine Tätigkeit im Filmwesen beziehen – und auch auf klassische Holmes-Geschichten.


    Geschätzt ungefähr ein Drittel des Plots dieses Buches lehnt sich an den klassischen Fall der „Studie in Scharlachrot“ von Conan Doyle an, ist aber gleichzeitig nicht bloß „abgekupfert“, sondern stilsicher verfremdet und in die heutige Zeit verlegt worden. Besonders zu erwähnen ist hier natürlich die rätselhafte Schrift an der Wand. Noch eine weitere augenzwinkernde Referenz an Holmes besteht in der Kooperation des Detektivs Hawthorne mit einem Jugendlichen Computer-Nerd. Beim klassischen Holmes waren es Straßenjungen, die ausgeschickt wurden, um Informationen zu sammeln... 


    Vollends begeistert war ich, als der Autor das Spiel mit den Referenzen noch einen Schritt weiter trieb. Der Detektiv Hawthorne ist Mitglied in einer Lesegruppe, und die bespricht in diesem Monat ausgerechnet … genau, die „Studie in Scharlachrot“! Das Treffen der Lesegruppe war höchst unterhaltsam geschildert. Selbstverständlich wurde auch Horowitz dazu eingeladen… Dieses Kapitel war ein wahres Fest.


    Wie nebenbei lässt der Autor einfließen, dass er mit seinem Verlag einen Drei-Bücher-Vertrag über Hawthorne und seine Fälle abgeschlossen habe. Selten habe ich Werbung für einen Folgeband so witzig verpackt gesehen! Schon jetzt freue ich mich auf Band 3.


    Ein winziger Wermutstropfen besteht für mich eigentlich nur darin, dass schon wieder Horowitz am Ende einen Alleingang wagt, und dabei – natürlich! - in Lebensgefahr gerät. Ausgeglichen wurde das allerdings dadurch, dass der wahre Täter diesmal auf gar keinen Fall vorher vom Leser zu erraten war. Das war eine gut durchdachte Überraschung!


    Ich kann gar nicht anders, als die Höchstwertung zu vergeben! Allerdings mit dem Zusatz versehen, dass – wie oben erwähnt – dies eine Reihe ist, die davon profitiert, in der richtigen Reihenfolge gelesen zu werden. Und auch die Kenntnis klassischer Holmes-Geschichten kann nicht schaden.


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    Cover des Buches Wohin du mich auch führst (ISBN: 9783957345370)

    Bewertung zu "Wohin du mich auch führst" von Sharon Garlough Brown

    Wohin du mich auch führst
    rumble-beevor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Ein sehr berührender Abschluss dieser großartigen Reihe! Mit genau der richtigen Dosis an offenen Fragen, die im Herzen weiterwirken.
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    Über mich

    Ich würde mich als kreativen Wirrkopf bezeichnen!
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    Klassiker, Krimis und Thriller, Biografien, Sachbücher, Romane

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