schacla

  • Mitglied seit 14.02.2016
  • 22 Freunde
  • 248 Bücher
  • 121 Rezensionen
  • 152 Bewertungen (Ø 3.99)

Rezensionen und Bewertungen

Filtern:
  • 5 Sterne56
  • 4 Sterne47
  • 3 Sterne41
  • 2 Sterne8
  • 1 Stern0
  • Sortieren:
    Cover des Buches Ein Gespür für Mord (ISBN: B00B8X1070)

    Bewertung zu "Ein Gespür für Mord" von Alex Winter

    Ein Gespür für Mord
    schaclavor 3 Monaten
    Ein Krimi der anderen Art

    Inhalt: Eigentlich möchte Daryl sein Job bei der Polizei aufgeben. Seinem Chef gefällt diese Entscheidung jedoch überhaupt nicht, daher schickt er Daryl auf eine Farm in den Urlaub. Doch es ist kein normaler Urlaub, denn wen er schon dort ist, kann er sich gerade noch um das Verschwinden eines Piloten kümmern. Es ist ein sehr spezieller Fall. Die Kleider des Piloten wurden an den Billabong Gewässer gefunden. Ist er ertrunken, wurde er vielleicht sogar vom einäugigen Krokodil das dort lebt gefressen oder war es doch ein kaltblütiger Mord? Daryl Simmons steht vor einem Rätsel. Doch mit Hilfe des Wissens, das der Detektiv seines Aborigine-Lehrmeisters verdankt, kommt er dem Rätsel immer mehr auf die Spur.


    Meine Meinung: In der Zeit in der ich dieses Buch anfing zu lesen, war ich wirklich in einem starkem lese tief. Es fiel mir daher schwer an diesem Buch dran zu bleiben, doch genau dieses Buch hat mich schlussendlich aus diesem Tief geholt.
    Es war die erste Geschichte die ich von Alex Winter gelesen habe und sie hat mir super gefallen. Ich mag seinen Schreibstil, er wirkt für mich sehr locker und ist daher wirklich sehr angenehm zu lesen.
    In Daryl hab ich mich sofort verliebt. Ich liebe seinen Humor, seine Art, einfach seinen Charakter so wie er ist. Ich find ihn klasse.
    Was mich an diesem Krimi fasziniert ist mit wieviel Respekt und Ehre die Aborigines behandelt werden. Zum einem von dem Protagonist Daryl, jedoch spürt man durch Daryl auch der Respekt des Autors. Diese Tatsache, macht es für mich zusätzlich schön dieses Buch zu lesen.
    Diese Geschichte zeigt auch, dass in einem Krimi nicht immer literweise Blut fliessen muss, damit es interessant und spannend wird.
    Trotz des Lobes den ich hier niederschreibe, muss ich gestehen, dass ich am Anfang echt Mühe hatte die Namen auseinander zu halten. Wer war schon wieder Wer? Doch ich schiebe dieses Problem auf meine Leseflaute, denn kaum war meine Lesemotivation wieder da, verschwand das Namens Problem.
    Daher freue ich mich für meinen Teil extrem Daryls nächsten Fall zu lesen. Was wird ihr das nächste Mal erwarten?

    Mein Fazit: Ein wirklich sehr spannender und schöner Krimi in der Welt der Aborigines.

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    Cover des Buches Mordsmäßig verkatert (ISBN: 9783960876731)

    Bewertung zu "Mordsmäßig verkatert" von Saskia Louis

    Mordsmäßig verkatert
    schaclavor 9 Monaten
    Unterhaltsam wie eh und je

    Inhalt: Als ob es nicht schon schlimm genug ist, dass Louisa es irgend immer wieder schaft über Leichen zu stolpert, liegt dieses Mal sogar eine Tote in ihrem Wohnzimmer. Dies birgt zwei grosse Probleme. Zum einen kommt sie nicht nur zu spät zum Sonntagsbrunch, sondern steht nun auch unter Mordverdacht. Leider kann sie es nicht abstreiten, dass sie die Frau ermordet hat, denn sie kann sich an nichts von letzter Nacht erinnern. Daher bleibt ihr nichts anderes übrig, als ihre Unschuld selber zu beweisen. Doch da ihre Wohnung nun ein Tatort ist, zieht sie vorübergehen bei Kommissar Rispo ein und genau das bringt noch weitere Probleme mit sich.

    Meine Meinung: Ich glaube langsam ist es ein offenes Geheimnis, dass ich ein Fan dieser Buchreihe bin. Dies erstaunt eigentlich, da ich nicht der Mensch bin, der normalerweise so Cosy Bücher mag. Doch diese Reihe hat es mir richtig angetan. Wie bereits Band 1-4 fand ich dieses Buch einfach herrlich zu lesen. Der Schreibstil von Saskia Louis ist wie schon in ihren anderen Büchern schön locker und schön zu lesen. Es fliesst nur so dahin.
    Bei den Protagonisten, war ich dieses Mal erstaunt. Sicher, wer die anderen Bände gelesen hat, kennt die Charaktere schon fast in und auswendig, so geht es zumindest mir. Doch dieses Mal, lernt man die Mutter von Louisa, die liebe Gitti, mal bisschen näher kennen. Dies empfang ich als sehr angenehm, denn nun konnte man auch sie, mehr ins Herz schliessen und erfährt was hinter ihrem, doch so speziellem Kern vorgeht.
    Zur Story an sich kann ich nur wieder sagen, ich find es einfach mega lustig und spannend. Es ist halt nicht so der klassische Krimi, der vielleicht von einigen Vermisst wird. Es ist einfach so amüsant zu lesen, wie Louis versucht ihre Unschuld zu beweisen und wie sie es schafft immer wieder ins Fettnäpfchen zu treten. Ich gebe ja zu, dass ich selber beim Lesen immer versuche heraus zu finden wer der Täter war, in der Mitte des Buches dachte ich wirklich ich wüsste wer. Doch am Schluss, war meine Vermutung falsch und ich fragte mich wie Blind ich nur sein konnte. Wie ihr sieht, ich fühlte mich sehr gut unterhalten und kann auch keine Kritik äussern. Ich geniesse einfach die Fälle von Louise Manu.
    Noch ein kleiner Tipp: Diese Bücher beinhalten Fälle die in sich abgeschlossen sind, doch es empfiehlt sich, die anderen Bücher vorher gelesen zu haben. Denn obwohl es immer wieder Anspielungen gibt, versteht man den ganzen Zusammenhang besser. Zudem lohnt es sich auch die anderen zu lesen. :D

    Mein Fazit: Wieder ein toller Cozy-Krimi, der mich auch gut unterhalten konnte.

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    Cover des Buches Die vatikanische Prinzessin (ISBN: 9783442483969)

    Bewertung zu "Die vatikanische Prinzessin" von Christopher W. Gortner

    Die vatikanische Prinzessin
    schaclavor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Ein histroischer Roman, dessen Genrename es auch verdient hat.
    Genau so muss ein historischer Roman sein

    Inhalt: Das 15. Jahrhundert, strotzt vor blendendem Prunk und von mörderischen Intrigen. Mittendrin steht die Familie Borgia auf dem Höhepunkt ihrer Macht. Die wunderschöne Lucrezia Borgia, ist die uneheliche Tochter von Papst Alexander VI. Sie ist weit bekannt, als skrupellose Verführerin. Doch, ist das wirklich die Wahrheit oder dient sie nur als Instrument für ihre grausame machthungrige Familie? Denn bereits im zarten Alter von 13 Jahre, wird sie zwangsverheiratet. Wie kommt sie mit ihrem Schicksal klar und wie wird es ihr gelingen, genau gegen dieses Schicksal anzukämpfen?

    Meine Meinung: Ich bin verliebt. Seit langer Zeit, träume ich davon ein historischer Roman zu lesen, der mir wirklich gefällt, in dem es auch um Personen geht, die es wirklich gab. Noch nie ist es bis jetzt einem gelungen, mich wirklich zu überzeugen, bis jetzt.
    Der Schreibstil von Christopher W. Gortner ist einfach wunderbar. Es ist sehr leicht und fliessend zu lesen. Ausserdem, finde ich dass der Schreibstil auch zum 15. Jahrhundert passt. Ich weiss, viele mögen das an Bücher nicht so, ich jedoch liebe es, der Autor schreibt in der Ich-Perspektive. In dieser Geschichte, bringt diese Perspektive die Ängste und Gedanken von Lucrezia einem so richtig nahe.
    Ich persönlich finde, dass die Protagonisten einem sehr gut dargestellt wurden. Obwohl ich die Borgia Familie vorher nicht kannte, wurden sie mir sehr nahe gebracht. Ich muss sagen, durch dass das ich die Familie vorher nicht kannte, hatte ich zu Beginn bisschen meine Mühe in meinem Kopf zu sortieren wer jetzt schon wieder wer war. Nach einer Weile kommt man jedoch sehr gut damit klar.
    Zur Story an sich, zu Beginn war es nicht so spannend. Das liegt vielleicht daran, dass man ja erst erzählen muss an welchem Punkt man nun in das Leben der Borgia einsteigt. Je länger die Geschichte jedoch andauert, desto spannender empfand ich es. Was ich auch sehr schön finde, ist dass die Geschichte von Lucrezia, aus dem heutigen wissen stand erzählt wird. Ich weiss, jetzt nicht ob das unter Spoiler fällt oder nicht, daher falls ihr Angst habt gespoilert zu werden liest hier nicht weiter.

    Ich finde es schön, dass die Geschichte aus dem jetzigen Stand erzählt wird, denn viele Jahrelang wurde Lucrezia im falschen Licht dargestellt. In den Augen vieler Leute, war sie die Intrigantin, ja sie galt als eine typische Borgia. Doch oft war sie einfach eine Schachfigur ihrer Machthungrigen Familie. Man kann ja glauben was man will, aber Lucrezia tat mir so leid, denn ich finde sie, so wie ich sie im Buch erlebe, eine sehr sympathische junge Frau. Leider kann ich das zum Rest der Familie nicht so sagen, da hat einfach jeder irgendwie nicht mehr alle Tassen. Dennoch war es damals eine schwere Zeit in denen nicht nur die Borgias Dreck am Stecken hatte.
    Wie ihr sieht, ich bin Feuer und Flamme.

    Mein Fazit: Ein toller historischer Roman, den dieser Genre Name auch verdient hat. Ich weis nicht genau warum, aber diese Geschichte hat mich zu tränen gerührt. Ich empfehle euch echt, dieses Buch zu lesen, wenn ihr gerne historische Romane habt, die auf Personen basiert die es damals wirklich gab.

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    Cover des Buches Die Reise der Amy Snow (ISBN: 9783548289809)

    Bewertung zu "Die Reise der Amy Snow" von Tracy Rees

    Die Reise der Amy Snow
    schaclavor 10 Monaten
    Im grossen und ganzen eine schöne Geschichte über Freundschaft

    Inhalt: Zwei Mädchen die unterschiedlicher nicht sein könnten. Die einte, ist die Tochter einer noblen Familie, die andere jedoch wurde schon als Baby ausgesetzt und dennoch besteht zwischen den beiden eine Freundschaft, die über den Tod hinausgeht.
    Amy Snow wurde als Baby ausgesetzt, dennoch wachst sie von allen gehasst im Hatville Court auf. Die einzige Freundin die sie hat, ich jedoch ausgerechnet die Tochter des Hauses, Aurelia Vennaway. Als jedoch Aurelia sehr jung stirbt, bricht für Amy eine Welt zusammen. Doch die fröhliche, herzensgute Aurelia, dachte über den Tod hinaus. Ihr letztes Geschenk: Ein Bündel mit alten Briefen. Verschlüsselt mit einem Code, der nur Amy es vermacht zu entschlüsseln, wird sie auf eine Reise geschickt quer durch England. Dabei lüftet sie ein Geheimnis, das die Welt von Amy erneut auf den Kopf stellen wird.

    Meine Meinung: Es ist irgendwie schwierig zu sagen, ob ich diese Geschichte nun mega toll finde oder doch nur ganz okay. Der Schreibstil von Tracy Rees hat mir im grossen und ganzen ganz gut gefallen. Was mich jedoch sehr irritiere, ihr dürft mich ruhig bekloppt nennen, ist die Art der Formatierung. Ich bin mir von vielen Autoren gewöhnt, dass das neue Kapitel immer auf einer neuen Seite beginnt. In diesem Buch, kann es jedoch sein, dass mitten auf der Seite das neue Kapitel beginnt, auch wenn nach nur 4 Zeilen auf der Seite stehen. Soweit kann man ja sagen, dass ich sehr pingelig bin, doch was mich wirklich störte, waren die Zeitformen. Ich komme gut damit klar, wenn ein Kapitel in der Vergangenheit spiel und das nächste Kapitel spielt dann wieder in der Gegenwart. In dieser Geschichte, finde ich es jedoch willkürlich zusammen geschüttet. Ich hatte zum Teil wirklich Probleme um genau nun zu verstehen, was jetzt in der Vergangenheit spielte, was nur ein Gedanke an das Vergangene war oder was nun wirklich in der Gegenwart spielt.
    Die Protagonistin Amy, mochte ich wirklich sehr. Sie ist ein wundervoller Mensch auch wenn sie einem mit ihrem „Ich mache alles was Aurelia will und dann doch wieder nicht“ einem ziemlich auf den Wecker gehen kann. Andererseits muss man sagen, ey sie ist erst 17 Jahre alt, sieht zum ersten Mal das es noch was anderes gibt als Hatville Court und lernt auch zum ersten Mal wie es ist wenn man eigenständig denken muss. Daher ihr ihr, dieses Verhalten zum grossen Teil verziehen. Zu den anderen Protagonisten, kann man sagen sie sind toll genauso wie sie sind. Die einten sind versnoppt, die anderen sind verliebt und wieder andere sind garstig doch im Herzen gut, im Grunde muss es so sein. Also ich hatte sie lieb.
    Zur Geschichte selber kann man jetzt gar nicht so viel erzählen. Sie war im Grunde wirklich sehr schön und auch wirklich rührend, wenn auch das Geheimnis vorhersehbar war. Es war zum grössten Teil schön, Amy bei ihrer Reise mit zu verfolgen, auch wenn die Geschichte zwischendurch wirklich zäh war zum Lesen.


    Mein Fazit: Eine wirklich schöne Geschichte, die mich irgendwie leicht an „P.S I love you“ erinnert. Dennoch war die Geschichte leider zu Beginn und zwischen durch wirklich langatmig, so dass ich die Geschichte halt schlussendlich nicht so mega Hammer fand, aber dennoch ganz okay. Ich würd jedoch sagen, für Leute die gerne Geschichten über wahre Freundschaft und Geheimnisse haben, könnte dieses Buch eventuell was sein.

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    Cover des Buches Die Buchmagier (ISBN: 9783404207473)

    Bewertung zu "Die Buchmagier" von Jim C. Hines

    Die Buchmagier
    schaclavor einem Jahr
    Einfach eine tolle spannende Geschichte

    Inhalt:
    Isaac ist ein ruhiger Bibliothekar. In einer verstaubten Bibliothek, sortiert und pflegt er die grösste Fantasy Abteilung der Stadt. Was jedoch niemand weiss, alles ist nur Tarnung. Isaac ist nämlich nicht nur ein Bibliothekar, sondern ein Buchmagier und Mitglied eines Geheimbundes, dessen Aufgabe es ist, die Menschen seit Jahrhunderten vor übernatürlichen Gefahren zu schützen. Als Buchmagier, kann Isaac die Magie der Bücher nutzen und aus ihnen verschiedene Gegenstände ziehen. Diese wundervolle Gabe wird er jedoch schneller brauchen als ihm lieb ist, denn irgendjemand oder irgendetwas will die Büchermagier vernichten.


    Meine Meinung:
    Ich liebe ja Bücher, jedoch auch Fantasy und Magie, daher ist dieses Buch wie für mich geschaffen. Der Schreibstil von Jim C. Hines hat mir sehr gutgefallen, auch wenn er in seiner Geschichte ein zackiges tempo drauf hat. Mir persönlich gefällt das sehr, denn ich mag bei Bücher in denen man die Welt retten sollte nicht, wenn man das Gefühl hat sie hätten noch die Ruhe weg und man hat noch Zeit für alles. Dies hat dieses Buch zum Glück nicht. Es kann jedoch sein, dass viele dieses Buch zu hektisch erscheint, da es wirklich eine gute Geschwindigkeit hat.

    Da die Geschichte aus der Sicht von Isaac geschrieben ist, kann man mitfühlen wie stressig es für ihn ist, denn man merkt wenn er müde ist und einfach nicht mehr kann. Man spürt jedoch auch seinen Willen, dies hat mir wirklich sehr gut gefallen.

    Allgemein bin ich ein grosser Fan von Isaac, ich liebte seinen Charakter seinen Humor und seine Gedanken. Ich fühlte mich ihm sehr nahe.
    Mehr Mühe hatte ich leider mit Lena, sie ist für mich einfach oft viel zu hibbelig und ihre Dreieckes Sache geht mir in diesem Buch so ziemlich auf den Senkel. Ich bin froh, dass sie mehrheitlich sich im Hintergrund abspielt, aber man merkt, sie ist da. Ich würd sagen, Lena ist süss, aber auch speziell.
    Doch nun kommt mein absoluter Lieblingscharakter, die kleine Spinne Klecks. Eigentlich hasse ich Spinnen, aber dieser kleine, süsse, freche Feuerball muss man einfach lieben.

    Die Geschichte selber fand ich natürlich auch toll. Es ist erstaunlich wie viele nützliche Sachen es in so Büchern gibt. Ich hätte nie gedacht wie cool so manche Sachen in unserer Welt wären.
    Obwohl ich mega euphorisch und totalbegeistert über dieses Buch berichte, gibt es einen kleinen Kritikpunkt. Ich hab bereits gesagt, dass dieses Buch ein rasantes Tempo drauf hat, und es ist voll von Spannung, daher muss ich zugeben, dass ich anschliessend vom Ende bisschen enttäuscht war, das Ende war im Vergleich zum Rest des Buches einfach bisschen Flach. Das fand ich sehr schade, dennoch finde ich dieses Buch klasse.

                                                                            
    Mein Fazit: Ein Muss für jeden Buch-, Magie- und Fantasy Liebhaber, wie ich. Daher muss der zweite Band schon schnell bei mir einziehen.

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    Cover des Buches Lichtertod (ISBN: 9783442485109)

    Bewertung zu "Lichtertod" von Iris Mueller

    Lichtertod
    schaclavor einem Jahr
    Eigendlich ein super potenzial das man nicht nutzte

    Inhalt:
    Salerno strahlt wieder in einem ganz besonderen Glanz, denn es ist die Vorweihnachtszeit.

    Die Tage werden kürzer und die wunderschönen Weihnachtslichter verzaubern wie jedes Jahr die bezaubernde Hafenstadt an der Amalfiküste. Doch der Zauber wird schnell gestört, als die Aufmerksamkeit nicht mehr den schönen Lichtern gehört, sondern einem abgetrennten Kopf der kunstvoll drapiert an einer Hauswand baumelt. In kurzer Zeit ist dies bereits der zweite mysteriöse Mord um den sich die frisch gebackene Hauptkommissarin Patrizia Vespa kümmern muss. Schon schnell muss sie erkennen, dass sie sich in mitten eines blutigen Rachefeldzugs befindet, denn der nächste Tote lässt nicht lange auf sich warten.

    Meine Meinung:
    Ach ganz ehrlich, ich hatte so meine kleine Mühe damit. Der Schreibstil von Iris Mueller war leider nicht ganz meines, Sie schreibt zwar schön, aber auch extrem detailreich. Versteht mich nicht falsch, ich habe nichts gegen detailreiche Beschreibungen, aber mir war es einfach zu extrem, ganz besonders was die Landschaften angeht. Es klingt zwar hart, aber ich muss nicht jeden Baum kommentiert haben, doch genau so kam es mir vor. Diese Tatsache störte mich leider stark im lese Fluss. Alles war schön fliessend geschrieben, doch kam eine neue Landschaft wurde es echt zäh bis die Geschichte wieder an Fahrt gewann.

    Die Hauptprotagonistin Patritzia, jedoch auch die anderen Protagonisten, fand ich durchweg sehr sympathisch und liebeswert. Auch dem Mörder konnte ich eine gewisse Sympathie nicht abschreiben. Womit ich jedoch wiederum ein grosses Problem hatte war die Art der Ermittlung. Mein Gott so grosse Tomaten kann man doch gar nicht auf den Augen haben, ich musste es mir echt verkneifen vor Verzweiflung in ein Kissen zu beissen. Ich regte mich ständig darüber auf, wie man die Augen vor dem offensichtlichem verschlossen hatte und man erst einiges später merke wie dumm man doch war.
    Ich fand das so wahnsinnig schade, ich fand die Idee und den Krimi so genial und interessant, es war sogar in gewisser Hinsicht mega spannend, doch ich hab mich einfach zu sehr genervt. Daher konnte ich diesem Buch leider nur 3 Sterne geben, was einfach so schade ist, da man dieses tolle Potenzial einfach nicht ausgeschöpft hat.

    Mein Fazit: Eine tolle, spannende Geschichte, bei der ich über die Polizisten leider nur den Kopf schütteln konnte. Wer darüber hinweg sehen kann und auch gerne detailreiche Landschaftserklärungen hat, wird diese Geschichte super finden.

    Kommentieren0
    2
    Teilen
    Cover des Buches Mörderischer Auftritt (ISBN: 9783423214599)

    Bewertung zu "Mörderischer Auftritt" von Anne George

    Mörderischer Auftritt
    schaclavor einem Jahr
    Super wenn auch bisschen langatmig

    Inhalt: Der Abend hätte so schön sein können.
    Mary Alice und Patricia Anne haben Plätze in der aller ersten Reihe ergattert. Sie haben sich so darüber gefreut, wer würde das auch nicht. Eine Schar von Elfis-Imitatoren von nahem die Hüften kreisen zu sehen und dies in der ersten Reihe. Doch wo die zwei Schwester aufrauchen, lässt das Verbrechen nicht auf sich warten. Kurz nach Beginn des Auftritts, stürzt ein Elvis ins Orchester und ist auf der Stelle Tod. Als dann die Mordwaffe, ausgerechnet in der Handtasche von Patricia Anne auftaucht, gehen sie zusammen wieder auf Mörderjagd.


    Meine Meinung: Es erinnert mich irgendwie an die alten Krimi Filme.
    Anne George schafft es hier mit ihrer Art zu schreiben, eine Geschichte mit zwei alten Damen, jung und frisch darzustellen. Allgemein liest sich dieses Buch angenehm fliessend und es macht Spass den beiden Damen bei ihrer Mörderjagd zuzusehen.
    Mary Alice und Patricia Anne finde ich zwei ganz reizende, liebe Damen. Mary Alice kann einem mit ihren Charakter Eigenschaften  ab und zu bisschen auf die Nerven gehen. Doch genau ihre schrullige nervende Art, macht sie zu einer liebeswerten, junggebliebenen, alten Frau. Die anderen Protagonisten find ich sehr sympathisch, obwohl die in dieser Geschichte nicht sonderlich gross zum zug kamen, was aber auch nicht schlimm ist.
    Dennoch gab ich dem Buch 4 anstelle 5 Sterne, denn auch wenn das Buch zum Teil auch Spannung beinhaltet und das Ende eine interessante Wendung hat, gab es eine Sache die mich bisschen gestört hat. Für mich wurde es zum Teil einfach zu lang gezogen. Es passiert zwischen durch einfach so gar nichts Wichtiges. Sicher wenn sie zusammen einen Tee trinken, kommt schon bisschen was dabei raus, aber so wirklich interessant war es halt nicht. Daher konnte es mich nicht ganz überzeugen, auch wenn die Story an sich toll ist.


    Mein Fazit: Eine schöne Kriminalgeschichte mit zwei bezaubernden alten Damen. Sicher was für Jung und Alt. Auch was für Leute die gerne mal eine Geschichte lesen, bei denen die Helden nicht immer junge Hüpfer sind.

    Kommentieren0
    3
    Teilen
    Cover des Buches Die unendliche Geschichte - Das Hörspiel (ISBN: 9783867427234)

    Bewertung zu "Die unendliche Geschichte - Das Hörspiel" von Michael Ende

    Die unendliche Geschichte - Das Hörspiel
    schaclavor einem Jahr
    Eine wunderschöne Geschichte

    Inhalt: Als Bastian Balthasar Bux, sich von anderen Jugendlichen in einer Bücherhandlung verstecken will, entdeckt er das geheimnisvolle Buch „Die unendliche Geschichte“. Als er das Buch daraufhin aus dem Laden stielt, beginnt er die Geschichte zu lesen. Zu Beginn nur als Zuschauer, taucht er in das Abenteuer von Atréju ein, der einen gefährlichen Auftrag hat. Er muss Phantàsien und seine Herrscherin, die Kindliche Kaiserin rette. Doch schon schnell findet Bastian sich selber in Phantésien wieder. „Tu was du willst“, dieser Satz steht als Inschrift auf dem Symbol der unbeschränkten Macht. Doch was dieser Satz tatsächlich für Bastian bedeutet, erfährt er erst, als es bereits fast zu spät ist.


    Meine Meinung: Dieses Mal habe ich das Buch nicht gelesen, und auch kein Hörbuch gehört, sondern ich habe es mir als Hörspiel angehört. Die Stimmen der verschiedenen Protagonisten fand ich sehr angenehm, ich wusste bei jeder Stimme wer, wer ist und, fand auch die musikalischen Untermalungen sehr schön. Bei einem Hörspiel finde ich, kriegt man viel mehr die Emotionen der Personen war, dies auch hier. Man spürte die Trauer, die Freude oder auch die Verwirrtheit.
    Die Protagonisten in diesem Buch finde ich mehrheitlich sehr sympathisch. Vor allen Atréju und der Drache Fuchur, fand ich super nett und hab die sofort in mein Herz geschlossen. Ich hatte jedoch ein riesen Problem mit Bastian, ich fand diesen jungen so krass unsympathisch. Seine Art, seine in meinen Augen extreme eingebildete Art, brachte mich immer wieder zum Haare ausreissen. Leider hat es mir daher die ganze Geschichte irgendwie schlecht gemacht.
    Bastian ist auch der Grund warum ich dem Buch 4 Sterne gab. Die Geschichte an sich fand ich nämlich sehr schön. Am Schluss musste ich sogar wirklich weinen, weil es mich so berührt hatte.

     

    Mein Fazit: Für mich gehört die unendliche Geschichte zu einem Buch, das jeder Mal  gesehen, gelesen oder gehört haben muss. Ich muss sagen, es ist eine wunderschöne Geschichte für Jung und Alt. Bastian dürfte jedoch sympathischer sein.

    Kommentieren0
    3
    Teilen
    Cover des Buches Young Elites (ISBN: 9783841505767)

    Bewertung zu "Young Elites" von Marie Lu

    Young Elites
    schaclavor einem Jahr
    Ein grandioser Auftakt

    Inhalt: Als Tochter eines reichen Kaufmannes, hat Adelina das schreckliche Blutfieber überlebt. Doch das Fieber hat se gezeichnet. Mit ihren nun silbrigen Haaren und ihrer Narbe, wird sie von allen als „Malfetto“ geächtet und verfolgt.
    Doch, das Fieber hat nicht nur negatives, denn es hat ihr eine Gabe geschenkt. Mit dieser Gabe, kann sie Illusionen erzeugen.

    Gemeinsam mit der geheimnisvollen Gemeinschaft der Dolche, kann Adelina von der Inquisition entkommen. Mit ihren Kräften versucht die Gemeinschaft der Dolche, den König zu stürzen und damit die Jagd auf die Malfetto zu beenden.


    Meine Meinung: Dies ist der erste Teil einer Trilogie und ich muss sagen, es ist ein extrem spannender, Energie geladener Auftakt.
    Der Schreibstil von Marie Lu finde ich einfach toll. Er ist angenehm fliessend geschrieben, trotzdem ist die Spannung spürbar, durchgehend bis in die Fingerspitzen. Es macht einfach Spass diese Geschichte zu lesen.
    Die Charaktere sind echt einzigartig. Normal kennt man immer die Geschichten in denen die einte Seite zu und die andere Seite schlecht ist. Der Hauptprotagonist ist meistens immer der liebe der nicht weiss was in ihm Steckt. Auch hier ist es so das Adelina nicht weis was in ihr steckt, trotzdem ist sie nicht das brave Mädchen vom Lande, selbst die anderen Charaktere haben Respekt und Angst vor ihr. Niemand weiss was sie alles kann. Was ich bei dieser Geschichte richtig interessant finde, liegt in der Sache, dass man ab und zu gar nicht mehr weiss, wer ist nun auf der Seite der Guten und wer auf der Schlechten. Auch Adelina hat ihre Böse Seite. Bei allen Protagonisten ist es leicht so, doch bei ihr sehr ausgeprägt. Jedoch, genau, weil Adelina nicht nur eine gute Seite hat, macht es sie sympathisch und realistisch.
    Die Geschichte an sich ist einfach grossartig, es ist ein stätiger Aufbau von Spannung, so dass man das Buch gar nicht weglegen will. So kam es auch, dass ich dieses Buch in einer Nacht einfach durchlesen musste. Es ist oft sehr düster, jedoch auch schön zu sehen wie sich die Charaktere entwickeln. Es ist einfach super interessant.


    Mein Fazit: Ein super spannender Auftakt einer Trilogie.

    Kommentieren0
    3
    Teilen
    Cover des Buches Mordsmäßig angefressen (ISBN: 9783960874201)

    Bewertung zu "Mordsmäßig angefressen" von Saskia Louis

    Mordsmäßig angefressen
    schaclavor einem Jahr
    Ein super 4.Teil

    Inhalt:Louisa Manu ist endlich verliebt und glücklich, doch ihr Leben ist ungewohnt leichenfrei. Daher wundert es nicht, dass diese Tatsache nicht lange so bleiben wird.

    Als ihre Schwester und der Bruder von Risp behaupten, dass im Kölner Zoo vor ihren Augen eine Leiche entsorgt wurde, glaub Lou ihrer sonst immer bekifften Schwester nicht. Als jedoch am nächsten Tag, eine zerfressende Leiche an den Rhein geschwemmt wird, ist für Lou klar dass hinter der Geschichte mehr steckt als man ahnt und sie als Möchtegerndetektivin sich unbedingt im Zoo umsehen muss. Die würde in ihren Augen jedoch wesentlich besser funktionieren, wenn ihr Freund, Kommissar Rispo, nicht jeden ihrer Rechercheversuche sabotieren würde.



    Meine Meinung: Die ist der vierte Band dieser Reihe. Es sind zwar alle Krimis für sich abgeschlossen, jedoch ist jedes Buch miteinander verbunden durch die Geschichte zwischen Louisa und Rispo.
    Also naja was soll ich sagen, ich liebe einfach diese Cosy-Krimireihe. Auch dieses Mal macht der Schreibstil von Saskia Louis einfach nur Spass. Er ist so schön fliessend und auch in seiner Art jung und frisch, dass man nur so durch diese Geschichte fliegen kann.
    Da dieses Buch ja wie erwähnt zu einer Reihe gehört, kennt man viele der Charaktere bereits. Den auch hier trifft man wieder alle wichtigen Figuren aus den ersten 3 Bänder.
    ich würd am liebsten hier nicht so viel schrieben das ich sie liebe, doch dann würde ich lügen. Ich find die Charaktere einfach spitze. Ich mag die verpeilte Art von Manu und die frische naive art ihrer Schwester. Zu den zwei Chaoten passt natürlich die harte Schale von Rispo, der jedoch im Herzen doch ein lieber Kerl ist.
    Die Krimistory an sich, hat mir auch gefallen. Ich fand es schön, dass nicht immer nur Louisa über irgendwelche Körperteile stolpert, sondern auch mal jemand anderes irgendetwas Merkwürdiges sieht. Zudem fand ich es sehr schön zu sehen wie die Beziehung zwischen Rispo und ihr weiter geht. Es ist schön mal eine Geschichte zu sehen, in denen sich zwei lieben, aber trotzdem nicht so über sich her fallen.
    Nach meinen ganzen Lobpreisungen muss ich jedoch nun auch sagen, dass ich diese Geschichte bisschen schwächer fand als die ersten 3 Teile. Sie war toll, aber irgendwie war es bisschen flacher als sonst, dennoch ein Vergnügen es zu lesen



    Mein Fazit: Ein super 4.Teil, doch kommt es nicht ganz an die ersten 3 Bänder

    Kommentieren0
    1
    Teilen

    Über mich

    Lieblingsgenres

    Humor, Science-Fiction, Historische Romane, Jugendbücher, Romane, Fantasy, Krimis und Thriller

    Mitgliedschaft

    Freunde

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks