schlaubibasti

  • Mitglied seit 06.11.2017
  • 42 Bücher
  • 19 Rezensionen
  • 24 Bewertungen (Ø 4.71)

Rezensionen und Bewertungen

Filtern:
  • 5 Sterne18
  • 4 Sterne5
  • 3 Sterne1
  • 2 Sterne0
  • 1 Stern0
  • Sortieren:
    Cover des Buches Leben (ISBN: 9783453439634)

    Bewertung zu "Leben" von Uwe Laub

    Leben
    schlaubibastivor 4 Monaten
    Kurzmeinung: hochbrisantes Thema, spannend und gut recherchiert umgesetzt
    hochbrisantes Thema, spannend und gut recherchiert umgesetzt

    Inhalt:             

    Südafrika, Kruger-Nationalpark: Im größten Nationalpark Südafrikas kommt es zu einem extremen Massensterben von Tieren aller Art. Zeitgleich sterben in Höhlen auf der schwäbischen Alb Fledermäuse an merkwürdigen Infektionen. In der gleichen Zeit häufen sich die Erkrankungen von tödlichen Genmutationen bei Menschen. Junge Erwachsene beginnen extrem schnell zu altern. Aus Dreißigjährigen werden innerhalb von Wochen Greise. Was haben diese Vorkommnisse miteinander zu tun? Ist dies der Beginn eines neuen weltweiten Massenaussterben? 

                                            

    Meinung:               

    Nach rund zwei Jahren ist nun also mit „Leben“ der neue Wissenschaftsthriller von Uwe Laub erschienen. Nachdem sich Uwe Laub in „Sturm“ mit Klima- Phänomenen und Katastrophen beschäftigt hat, wendet er sich in Leben dem Thema Artensterben zu. Sturm hatte ich damals verschlungen und mit Leben ging es mir dieses Mal genau so. Die einzelnen Protagonisten werden gut in die Handlung eingeführt, und man merkt vor allem „Fabian“ dem Pharmavertreter an, das Uwe Laub hier seine Erfahrungen als echter Pharmavertriebler hat einfließen lassen. Im Verlauf des Romanes spitzt sich die Handlung immer schneller zu und der Leser wird mitgenommen auf einen Trip durch ein dystopisches Deutschland, wobei der Dystopieanteil nicht überwiegt und die Handlung auch nicht zu sehr in beschlag nimmt. Das der Roman ausgerechnet während der Corona-Epidemie erscheint, könnte vom Timing nicht besser sein. Das Buch brachte mich, auch über die aktuelle Situation, zum Nachdenken. Der Schluss des Romanes, und auch das Nachwort, in dem Uwe Laub die Entstehung des Buches und die Ideen dahinter beschreibt, tut dem Roman meiner Meinung nach gut, und hilft dem Leser die Hintergründe besser zu verstehen und einzuordnen. Ganz klare Leseempfehlung.

    https://gameofbooks.de/book/rezension-leben-uwe-laub/

    Kommentare: 1
    7
    Teilen
    Cover des Buches Pharaoh Key - Tödliche Wüste (ISBN: 9783426514993)

    Bewertung zu "Pharaoh Key - Tödliche Wüste" von Douglas Preston

    Pharaoh Key - Tödliche Wüste
    schlaubibastivor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Gewohnte Preston/Child Handlung mit spannenden Spannungsbögen
    Rezension: Pharaoh Key – Tödliche Wüste von Preston/Child

    Das ist er also, der nach offiziellen Aussagen letzte Band der Gideon Crew Reihe. Nach dem Finale und dem Epilog glaube ich noch nicht wirklich daran, das die Reihe jetzt endet. Aber erst mal zum Buch: Obwohl es der finale Band der Reihe ist, kann man das Buch meiner Meinung nach auch gut als Eigenständigen Roman betrachten, da alle handlungsrelevanten Dinge ausführlich erklärt werden. Wenn man die kompletten Werke von Preston/Child kennst, steigert sich der Lesegenuss aber noch mal um diverse Details und Anekdoten. Das Duo beschreibt sehr anschaulich das Leben in der Wüste, aber auch die Gefahren wie Sandstürme. Im weiteren Verlauf der Handlung kommen dann noch großartige Details zum ägyptischen Altertum hinzu. Incl. dem legendären Zitat von Howard Carter beim betreten der Grabkammer Tutanchamuns. Alles im allen ein solider Roman in der gewohnt guten Preston/Child Qualität.

    https://gameofbooks.de/book/rezension-pharaoh-key-toedliche-wueste-von-preston-child/


    Kommentieren0
    1
    Teilen
    Cover des Buches Headhunt - Feldzug der Rache (ISBN: 9783426654262)

    Bewertung zu "Headhunt - Feldzug der Rache" von Douglas Preston

    Headhunt - Feldzug der Rache
    schlaubibastivor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Mal wieder ein solider Krimi vom Autorenduo Preston/Child
    Rezension: Headhunt – Feldzug der Rache – Preston/Child

    Inhalt:

    New York City, kurz vor Weihnachten. In einer verlassenen Autowerkstatt wird die Leiche einer jungen Frau aufgefunden. Lieutenant Vincent D’Agosta und sein Team sind ratlos, was hinter diesem Mord steckt. Warum brachte der Mörder die Leiche nach dem Mord in die Werkstatt. Warum kam er später noch einmal zurück, um den Kopf der Toten abzuschneiden? Was macht Pendergast am Tatort? Einige Tage später ereignet sich ein zweiter Mord. Ein ehemaliger Staatsanwalt wird brutal ermordet in seinem Festung ähnlichen Haus aufgefunden. Wie konnt der Mörder ins Haus gelangen? Was hat der Vater der ersten Toten, ein skrupelloser Geschäftsmann aus der IT Branche damit zu tun? Dieser und vielen weiteren Fragen gehen D’Agosta und Pendergast nach. Doch die Zeit drängt. Weihnachten und Neujahr stehen bevor, und New Yorks Bürgermeister will antworten.

    Meinung:

    Der neueste Roman von Preston/Child bringt uns zurück nach New York City, und damit gibt es endlich mal wieder ein neues Abenteuer für das bewährte Duo D’Agosta und Pendergast. Mit den letzten Büchern des Duos hatte ich so meine Probleme, gerade die letzten Bücher rund um Pendergasts verschollenen Bruder fand ich eher schwach. Mit Headhunt hat das Autorenduo meiner Meinung nach mal wieder einen Volltreffer gelandet. Das gewohnt gute New Yorker Setting gemischt mit altbekannten Figuren gibt einen soliden, wenn auch manchmal etwas durchschaubaren und klitsche haften Krimi ab. Der Schluss hat mich zugegebener Maßen überrascht, diese Wendung der Ereignisse hatte ich nicht erwartet. Obwohl das Buch Teil der Reihe um Pendergast ist, lässt sich gerade dieser Band sehr gut auch als eigenständiger Krimi lesen.

    https://gameofbooks.de/book/rezension-headhunt-feldzug-der-rache-preston-child/

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    Cover des Buches Ein König für Deutschland (ISBN: 9783404160181)

    Bewertung zu "Ein König für Deutschland" von Andreas Eschbach

    Ein König für Deutschland
    schlaubibastivor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Eschbach in Reinform. Hervorragend recherchiert, sauber mit Quellen dokumentiert und spannend.
    Rezension: Ein König für Deutschland – Andreas Eschbach

    Inhalt:

    „Die Leute, die die Stimmen abgeben, entscheiden nichts. Die Leute, die die Stimmen zählen, entscheiden alles.“ ~ Josef Stalin

    Vincent Merrit, Programmierer bei einer Softwareschmiede in Philadelphia, erhält von seiner Chefin einen neuen Auftrag: „Schreibe ein Programm zur Manipulation von Wahlergebnissen auf Wahlcomputern.“ Leicht irritiert macht sich Vincent an die Arbeit, doch schnell kommen ihm ethische und moralische Zweifel über die Rechtmäßigkeit der Arbeit. Er liefert das Programm trotzdem bei seinem Auftraggeber ab, doch kurz darauf gewinnt der als chancenlos geltende Gegenkandidat die Wahl. Vincent gibt seine Anstellung auf und zieht sich zurück, bis eines Tages ein alter Bekannter vor der Tür steht und beginnt ihn mit der alten Geschichte zu erpressen.

    Szenenwechsel, Deutschland einige Zeit später: Die Landtagswahl endete mit einer noch nie da gewesenen Pat Situation, keine der vorher denkbaren Koalitionen ist mehr möglich. Und das wo doch die Bundestagswahl relativ zeitnah bevorsteht. Wer ist diese VWM Partei, die auf einmal auf der Bildfläche erscheint? Was hat Herr König mit der ganzen Sache zu tun, und warum interessieren sich auf einmal so viele Hacker für Wahlcomputer?

    Meinung:

    „Wir schreiben das Jahr 2009. Im Dom zu Aachen soll ein neuer deutscher König gekrönt werden. Und niemand versteht, wie es soweit kommen konnte.“ Soweit der Verlag zum Buch. Niemand kann verstehen, wie es soweit kommen konnte? Wirklich niemand? DOCH. Der aufmerksame Leser von Eschbachs Roman „Ein König für Deutschland“ kann es. Der Roman führt den Leser erst einmal ausführlich in die Hintergründe von Programmierung und Wahlmanipulation ein. Den Abgeordneten Frank Hill beispielsweise, lässt Eschbach als den Unwissenden in der Handlung einführen, dem erst einmal ausführlich das Konzept von Programmierung erklärt wird. Nach und nach erfährt der Leser, angereichert auch durch dutzende Referenzlinks, welche Länder Wahlcomputer einsetzen, wie sich diese auf die US Wahl 2001 auswirkten und wie Wahlen und die dazugehörigen Prognosen berechnet werden. Die Romanhandlung eskaliert so weit, dass die „Volksbewegung zur Wiedereinführung der Monarchie“ schließlich ihr Ziel erreicht, und der Hauptprotagonist tatsächlich zum König gekrönt werden soll.

    Mein Fazit: Eschbach in Reinform. Hervorragend recherchiert, sauber mit Quellen dokumentiert und spannend. Für mich als ITler spannend und nachvollziehbar, aber meiner Meinung nach auch für nicht-IT-affine Menschen gut zu verstehen. Noch während der Schreibphase des Buches wurden glücklicherweise Wahlcomputer bei der Bundestagswahl 2009 in Deutschland vorerst untersagt. Doch ganz gebannt ist die Gefahr leider bis heute nicht, Gesetzgeber und Rechtssystem ließen leider Möglichkeiten für ein come back von Wahlcomputern offen.

    https://gameofbooks.de/book/rezension-ein-koenig-fuer-deutschland-andreas-eschbach/

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    Cover des Buches Relic - Museum der Angst (ISBN: 9783426603581)

    Bewertung zu "Relic - Museum der Angst" von Lincoln Child

    Relic - Museum der Angst
    schlaubibastivor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Phantastischer Auftakt zur Reihe rund um Special-Agent Pendergast
    Rezension: Relic Museum der Angst – Preston/Child

    Inhalt:

    Im New Yorker Museum of Natural History werden die verstümmelten Leichen zweier kleiner Jungen gefunden. Ausgerechnet so kurz vor der Eröffnung einer neuen Ausstellung über Aberglaube, kommt das der Museumsleitung sehr ungelegen. Special-Agent Aloysius Pendergast vom FBI nimmt gemeinsam mit der New Yorker Polizei, vertreten durch Lieutenant Vincent D’Agosta, sowie der der Museumsdoktorandin Margo Green die Ermittlungen auf. Es scheint, als ob ein unheimliches Monster im Museum sein Unwesen treiben würde. Während der großen Eröffnungsfeierlichkeiten der Aberglauben-Ausstellung kommt es schlussendlich zur Katastrophe.

    Meinung:

    Eindrucksvoller Auftakt der Krimi-Reihe rund um Special-Agent Aloysius X.L. Pendergast! Als mir „Relic – Museum der Angst“ ungefähr 2011 in die Hände fiel, wusste ich noch nicht, das es der Beginn einer langen Reise werden würde. „Relic“ ist der erste Band der, mittlerweile mehr als 10 Romane umfassenden, Pendergast-Reihe des Autorenduos Preston/Child. Im vergleich zu klassischen Krimis, schaffen die zwei Autoren mit dem exzentrischen, aristokratisch und unnahbaren Pendergast einen neuen Typus von Ermittler, der mehr Ecken, Kanten und Geheimnisse hat, als man im ersten Teil der Reihe vorausahnt. Mit der Einführung des am Beginn etwas dusselig wirkenden Polizisten D’Agosta, erhält der FBI-Agent einen interessanten Konterpart, der seine Stärken im Verlauf der Handlung mehr als einmal unter Beweis stellt. Mit der Figur der Margo Green, sorgen die Autoren dann noch für die gelungene Abrundung der Handlung mit naturwissenschaftlichen Fakten und Theorien. Man kann „Relic“ als eigenständigen Roman lesen, viel mehr Spaß macht es aber natürlich weiter in die Pendergast-Krimis abzutauchen.

    https://gameofbooks.de/book/rezension-relic-museum-der-angst-preston-child/

    Kommentieren0
    2
    Teilen
    Cover des Buches DNA (ISBN: 9783442715756)

    Bewertung zu "DNA" von Yrsa Sigurdardottir

    DNA
    schlaubibastivor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Anfang etwas langwierig, danach nimmt das Buch rasant fahrt auf
    Rezension: DNA – Yrsa Sigurdardóttir

    Inhalt:

    Reykjavik, Island: Ein grausamer Mord erschüttert die Hauptstadt. Eine Mutter kommt auf entsetzliche Weise ums Leben. Die einzige Zeugin ist die siebenjährige Tochter. Kommissar Huldar, Leiter der Mordermittlung, arbeitet für das Verhör erstmalig mit der, wie er dachte, ihm unbekannten Psychologin Freyja zusammen. Doch er kennt sie bereits... Als dann auf einmal Funkamateure geheimnisvolle verschlüsselte Funksprüche mit der Ausweisnummer der Toten und anderen rätselhaften Nachrichten empfangen wird die ganze Geschichte immer mysteriöser. Als dann ein zweiter Mord geschieht, geraten die Ereignisse vollständig aus dem Ruder.

    Meinung:

    Puh, endlich habe ich diese Rezension geschafft. Selten habe ich an einem Buch so lange gelesen wie an diesem. 21. Oktober bis zum 15. Dezember. Ich habe lang gebraucht, bis ich einen Zugang zur Handlung des Buches bekommen habe. Deutlich länger als bei Sigurdardóttirs anderen Romanen. Gerade der Anfang zieht sich meiner Meinung nach relativ lange hin. Die Hauptpersonen Huldar und Freyja werden sehr lang eingeführt, vermutlich auch da sie der Reihe ja erhalten bleiben. Trotz allem, wenn man das erste drittel geschafft hat, nimmt die Handlung deutlich fahrt auf und teilweise überschlagen sich die Ereignisse gerade zu. Die Beschreibung der Tatorte ist detailliert, und definitiv nichts für schwache Nerven. Die Figuren wirken glaubhaft, und am Ende kommen doch alle Handlungsstränge zu einem Ende, selbst wenn mich der „Epilog“ nicht überzeugt hat.

    https://gameofbooks.de/book/rezension-dna-yrsa-sigurdardottir/

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    Cover des Buches NSA - Nationales Sicherheits-Amt (ISBN: 9783785726259)

    Bewertung zu "NSA - Nationales Sicherheits-Amt" von Andreas Eschbach

    NSA - Nationales Sicherheits-Amt
    schlaubibastivor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Spannend und hochgradig aktuell
    Rezension: NSA – Nationales Sicherheits-Amt — Andreas Eschbach

    Inhalt:

    Weimar 1942: Das Nationalen Sicherheits-Amt (NSA) ist in heller Aufregung! Reichsführer SS Heinrich Himmler hat seinen Besuch im NSA angekündigt. Er will endlich Resultate sehen. Ein Programm wie dieses hatte es bis dahin noch nicht gegeben, und Himmler möchte endlich den Erfolg des Programmes sehen. Ein Programm, welches mit seinem ganz und gar entsetzlichem Ergebnis, das vielleicht sogar Kriegsentscheidend sein könnte, für Angst und Schrecken unter den Mitarbeitern des NSA sorgt.

    Früher: Helene Bodenkamp, Mädel aus gut deutschem Hause, derzeit Schülerin an der Oberprima hat eine Leidenschaft: Programmieren. Im Ziel Programmstickerin zu werden, auch von ihrem Onkel unterstützt, wird recht schnell das NSA auf ihr Talent aufmerksam. Für Helene beginnt damit ihr Weg tief in die Geheimnisse der NSA und die schreckliche Realität zwischen Krieg und Unterdrückung des eigenen Volkes. Als schließlich das Leben der Liebe ihrers Lebens auf dem Spiel steht, beginnt Helene einen Plan zu entwickeln.

    Auch früher: Eugen Lettke, Analyst beim NSA, beginnt recht schnell die für ihn positiven Seiten des Geheimdienstes für sich und privaten Rachegelüste zu nützen, und setzt die Mittel des NSA dazu ein eine alte Jugendfehde brutal auszutragen. Er zieht die unbedarfte Helene recht schnell in seine Machtspiele, in denen er auch die Überwachungsmittel des NSA für seine Zwecke nutzt, hinein.

    Meinung:

    „Was wäre, wenn es im Dritten Reich schon Computer gegeben hätte, das Internet, E-Mails, Mobiltelefone und soziale Medien - und deren totale Überwachung?“

    Das ist die zentrale Ausgangsfrage in Andreas Eschbachs neuem Roman. Eschbach startet eine beeindruckende Szenarioanalyse zur Kernfrage „Was wäre, wenn es im Dritten Reich bereits digitale Medien und die Überwachungsmöglichkeiten der modernen Zeit gegeben hätte?“. Für mich, der sowohl privat als auch beruflich tief in der neuen digitalen Welt verwurzelt ist, mit all ihren schönen Seiten – aber auch immer ihren Gefahren bewusst, ist NSA ein absolutes Meisterwerk. Eschbachs Geschichte baut zu Zeiten der Weimarer Republik einen Geheimdienst auf, der unserer heutigen NSA nicht ähnlicher sein könnte, und garniert die Geschichte mit vielen grausamen Details wie diese Methoden von staatlicher Seite genutzt und missbraucht werden kann. Mal findet das NSA über statistische Analyse von Lebensmittelverbräuchen in Amsterdam die dort noch versteckt lebenden Judenfamilien, ein andermal gelingt es dem Team des Geheimdienstes, sehr berühmte Flugblattschreiber über die Position ihrer Handys zu ermitteln. Wenn man sich mit der Geschichte des Dritten Reiches beschäftigt hat, sind die bekannten Szenarien teilweise schon grauenvoll, der NSA setzt dem Ganzen aber noch die Krone auf. 

    GESAMTFAZIT: Andreas Eschbach schafft mit NSA meiner Meinung nach ein Meisterwerk. Vorkenntnisse gerade über die Zeit des Nationalsozialismus und die Aufklärungen Edward Snowdens zum realen Geheimdienst NSA erleichtern das lesen deutlich, und runden das Leseerlebnis ab.

    https://gameofbooks.de/book/rezension-nsa-nationales-sicherheits-amt-andreas-eschbach/

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    Cover des Buches BLACKOUT - Morgen ist es zu spät (ISBN: 9783442380299)

    Bewertung zu "BLACKOUT - Morgen ist es zu spät" von Marc Elsberg

    BLACKOUT - Morgen ist es zu spät
    schlaubibastivor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Gute, spannende Unterhaltung mit leider viel zu viel wahrem Kern
    BLACKOUT – Morgen ist es zu spät — Marc Elsberg

    Inhalt:

    Italien, an einem kalten Wintertag: Die Stromversorgung ist zusammengebrochen, und keiner, auch nicht der Stromversorger, kann sich erklären warum. Keiner? Doch, für den italienische Informatiker Piero Manzano ist relativ schnell klar, dass es sich um einen gezielten Hackerangriff handelt. Bloß glaubt ihm anfangs keiner. Erst als sich die Lage immer weiter über Europa ausbreitet, es kälter wird und die ersten Menschenleben auf dem Spiel stehen, erinnert sich Interpol an den kleinen Informatiker aus Italien. Was weiß Manzano wirklich? Als dann auch noch dubiose E-Mails auf seinem Computer gefunden werden steht er relativ schnell im Mittelpunkt der Ermittlungen.

    Meinung:

    Gute, spannende Unterhaltung mit leider viel zu viel wahrem Kern. Elsberg beschreibt hier ein Szenario, das aktueller nicht sein könnte. Globale Vernetzung, internationale Abhängigkeiten in den Produktionsketten und natürlich die generelle Abhängigkeit von elektrischer Energie bilden die Hauptzutaten von BLACKOUT. Elsberg beschreibt sehr schön, mit in Tagen eingeteilten Kapiteln, wie die Zivilisation ohne elektrische Energie immer weiter zusammen bricht. Als dann der Strom, nicht wie erhofft nach einigen Stunden, nicht zurückkehrt beginnt die Situation langsam bedrohlich zu werden. Auch als „versorgungssicher“ geltende Einrichtungen bekommen auf einmal Probleme. Für mich persönlich, der ich auch beruflich im Bereich IT-Sicherheit verankert bin, beschreibt Elsberg hier absolut brillant und leider auch realistische Angriffe auf die IT-Infrastruktur unserer Zivilisation.

    https://gameofbooks.de/book/rezension-blackout-morgen-ist-es-zu-spaet-marc-elsberg/

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    Cover des Buches iWoz (ISBN: 9783423345071)

    Bewertung zu "iWoz" von Steve Wozniak

    iWoz
    schlaubibastivor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Interesante Biografie, leider zu viel Selbstbeweihräucherung
    Ganz nett

    Inhalt:

    Die Geschichte von Apples Gründer „Nummer 1“, Steve Jobs, ist mehr als ausreichend oft, ja geradezu erschöpfend erzählt. Ein Grund mehr, mit der Biografie von Steve Wozniak, nun also auch das technische Gehirn hinter Apple zu Wort kommen zu lassen. iWoz erzählt die Geschichte des anderen Steve, dem Tüftler, Bastler und Erfinder, ohne den der Apple I nicht auf den Markt gekommen wäre. Das Buch nimmt uns mit in die Kindheit und Jugend des Bastlers Wozniak und in die Zeit von Apple. Vom „Soda Cream Computer“ über die „Blue Boxes“ hin zum Apple I, dem Apple II, über Universalfernbedienungen bis zum Zerwürfnis mit Steve Jobs.

    Meinung:

    Kurz gesagt, der Mann ist ein Genie, der Stil seiner Biografie eher nicht. iWoz, erzählt anschaulich den Werdegang von Steve Wozinak, von den absoluten Anfängen bis ungefähr anfang der 90er Jahre. Den Schreibstil empfinde ich persönlich als anstrengend. Die ständigen Beteuerungen des Autors, er sei ein bescheidener Mann, passen nicht zur regelmäßigen Beweihräucherung seiner Ingenieursarbeit. Es ist ein gutes Buch für alle, die mehr über die Gründungszeit von Apple und die Person Steve Wozniak erfahren möchten.

    https://gameofbooks.de/book/rezension-iwoz-steve-wozniak/

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    Cover des Buches Eine Billion Dollar (ISBN: 9783404150403)

    Bewertung zu "Eine Billion Dollar" von Andreas Eschbach

    Eine Billion Dollar
    schlaubibastivor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Mega genial, Phantasievoll und unerwartet.
    Ein 5 Sterne Buch. Eschbach in Bestform

    Inhalt:

    Als der Pizzabote John Fontanelli eines Tages von den Florentiner Rechtsanwälten Vacchi zu einem Termin eingeladen wird, ahnt John noch nicht wie sehr dieses Treffen sein weiteres Leben verändern würde. Einstudiert wie ein Theaterstück erzählen ihm die Anwälte eine absolut unglaubliche Geschichte: Ein weit entfernter Verwandter John´s entwickelte vor über 500 Jahren einen absolut wahnwitzigen Plan. 500 Jahre Zeit und ein Grundkapital von 300 Gulden garniert mit Zins und Zinseszins lassen das Grundkapital zu der wahnwitzigen Summe von 1.000.000.000.000 $ anwachsen. John soll alles erben. Doch die Sache hat natürlich einen Haken: Ganz oder Gar nicht. Und dann war da noch die Prophezeiung, der Erbe dieses Vermögens, so heißt es im Testament, werde der Menschheit die verlorene Zukunft wiedergeben. Doch wie er dies schaffen soll, steht natürlich nicht im Testament. Und wer ist der mysteriöse Mann, der John immer anruft, und anscheinend alles über das Erbe und die Prophezeiung zu wissen scheint.

    Meinung:

    Thriller, Fantasy, Sachbuch, Belletristik, Abenteuer. Sicher bin ich mir nicht, wo ich Eschbachs „Eine Billion Dollar“ einordnen soll. Das Buch hat von allem etwas, Spannung, Wissensvermittlung, geschichtliche Elemente, Blicke in eine unheilvolle Zukunft, Rückblicke in die Vergangenheit und was dort schiefgelaufen ist. Tiefgreifende bis Philosophische Handlungsstränge die sowohl den Protagonisten, als auch den Leser zum Nachdenken bringen. Was hat die Menschheit dem Planeten angetan? Sind die negativen Entwicklungen noch aufzuhalten? Was ist die „verlorene Zukunft der Menschheit“? Gerade die Charakterentwicklung von John Fontanelli, dem Hauptcharakter des Buches, finde ich extrem spannend. Der Leser begleitet John auf seiner Reise vom mittellosen erfolglosen Pizzaboten hin zum erfolgreichen und umschwärmten Multimilliardär, man erlebt die Wandlungen und Erkenntnisse die John macht hautnah mit. Mal wieder ein Eschbach in Bestform.

    https://www.sebastian-haeutle.de/2018/06/rezension-eine-billion-dollar-andreas-eschbach/

    Kommentieren0
    0
    Teilen

    Über mich

    Lieblingsgenres

    Krimis und Thriller, Science-Fiction, Fantasy

    Freunde

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks