sechmet

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    Cover des Buches Das gefälschte Herz9783608982398

    Bewertung zu "Das gefälschte Herz" von Maja Ilisch

    Das gefälschte Herz
    sechmetvor einem Monat
    Kurzmeinung: Auch der 2. Band besticht durch seine Wendungen und Verwirrungen. Und Protagonisten, deren Stärke aus ihren Schwächen kommt.
    Perfekte Fortsetzung

    Der zweite Band schließt nahtlos an die Ereignisse aus dem ersten Band an. Somit ist man sofort wieder mitten im Geschehen. Prinz Tymur und seine Gefährten sind im Nebelreich gestrandet. Nun heißt es für die Gruppe einen Weg nach Hause zu finden. Allerdings haben ihre Gastgeber, die Alfeyn, etwas dagegen. Noch weiß außer der Gruppe niemand, dass die Zauberin Ililiané tot ist, getötet von Prinz Tymur. Wie soll nun der Dämonenfürst aufgehalten werden?

     Für die Gruppe bleibt nur eine Möglichkeit: so schnell wie möglich fliehen. Und so beginnt eine Wanderung mit praktisch keiner Aussicht auf eine Rückkehr in die Heimat. Die größte Herausforderung ist dabei für Prinz Tymur, wie er die Kontrolle über die Gruppe und über sich selbst behält. Auf den Spuren seines Vorfahren Damar zu wandern macht es dabei nicht einfacher.

     Der zweite Band teilt sich zügig in zwei Handlungsstränge, wobei ich beide sehr spannend fand. Denn beide Stränge bestechen nicht nur durch ihre Protagonisten, sondern vielmehr noch durch diverse Wendungen, aber auch einigen Verwirrungen. Mir gefällt die Entwicklung der Protagonisten in diesem Band sehr gut, zumal es durchaus auch Überraschungen gibt.

     Wie schon im ersten Band, lässt einen der fesselnde Schreibstil von Maja Ilisch regelrecht durchs Buch fliegen. Dazu kommt das nur schwer bis gar nicht durchschaubare Geflecht zwischen den Protagonisten. Und plötzlich, ohne es auch nur ansatzweise zu ahnen, wendet sich die Handlung derartig, dass man nur noch völlig perplex dasitzt und das gerade gelesene erste einmal verdauen muss.

     So ergeht es mir vor allem mit dem Schluss. Da kommt noch einmal ein richtiger Knall und dann heißt es warten auf Band 3. Und das Ende von Band 2 ist echt der Hammer. Denn mit dem Ende ist für den nächsten Band absolut alles möglich. Bin sehr gespannt.

     Als Fazit kann ich sagen, dass mir auch der zweite Band der Neraval-Sage sehr gut gefallen hat. Ich freue mich riesig auf den nächsten Band. Eine High-Fantasy-Saga, die ich jedem Fan dieses Genres wärmstens empfehlen kann.

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    Cover des Buches Das letzte Einhorn9783608939200

    Bewertung zu "Das letzte Einhorn" von Peter S. Beagle

    Das letzte Einhorn
    sechmetvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Wer den Film liebt, wird auch dieses Buch lieben.
    Ein wundervoller Klassiker

    Wer kennt nicht den wundervollen Zeichentrickklassiker? Der Film gehört zu meinen absoluten Lieblingsfilmen. Ein Film, der mich heute noch genauso verzaubert, wie er es einst tat, als ich ihn als Kind das erste Mal sah. 

     Nun habe ich mich an das Buch von Peter S. Beagle gewagt. Gewagt, weil ich Bedenken hatte, dass ich nicht die Verzauberung verspüre, die ich immer bei dem Film verspüre. Glücklicherweise wurden schon gleich mit dem ersten Absatz alle Bedenken vernichtet. Denn da war sofort diese wundervolle Verzauberung, die einfach „Das letzte Einhorn“ ausmacht. 

     Dieser Klassiker erschien erstmalig 1961. Etwas, was durchaus auch abschrecken kann, da manch ein Klassiker durchaus schwerfällig zu lesen ist. Ganz anders aber „Das letzte Einhorn“. Das Buch lässt sich auch heutzutage noch wunderbar flüssig lesen. Erst 2005 erschien die ebenfalls in diesem Buch enthaltene Fortsetzung.

     Obwohl ich durch den Film die Story sehr gut kenne, entwickelte sich dieses Buch schon auf den ersten Seiten für mich zu einem echten Pageturner. Ich war von dem Buch derart gefesselt, dass es mir sehr schwer fiel, es aus der Hand zu legen. Gerne hätte ich einfach immer weiter gelesen, um das Einhorn auf seiner Suche nach den Artgenossen zu begleiten. 

    Nicht nur die Hauptgeschichte „Das letzte Einhorn“ konnte mich begeistern. Denn auch die Fortsetzung „Zwei Herzen“ ist einfach nur herzerwärmend schön. Eine wundervolle Geschichte, die dem Buch ein nahezu Perfektes Ende gibt.

     Für mich ist dieses Buch definitiv ein Highlight und sicherlich werde ich es eines Tages noch mal lesen. Ich kann dieses Buch wärmstens empfehlen.

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    Cover des Buches Star Trek – Picard9783864257582

    Bewertung zu "Star Trek – Picard" von Una McCormack

    Star Trek – Picard
    sechmetvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Einige Figuren werden einem näher gebracht, aber leider nicht wirklich eine Vorgeschichte.
    Bleibt hinter dem potential zurück

    Dieses Buch stellt die Vorgeschichte zu der Fernsehserie „Star Trek: Picard“ dar. Oder besser gesagt, sie sollte es eigentlich. Und damit sind wir auch gleich bei dem größten Problem mit dem Buch. Meine Erwartung war, dass man Erfährt, warum die Daystrom A500 Androiden den Mars abgefackelt haben. Und warum wurde die Sonne von Romulus auf unnatürliche Weise zu einer Supernova? Neben den Androiden wohl die zentrale Frage, aber Antworten gab es leider keine. 


    Stattdessen ist dieses Buch sehr politisch. Denn überaus thematisiert wird hier die Flüchtlingsfrage. Und ja, es gehört dazu, dass die Ängste der Randwelten eine Rolle spielen, aber nicht in dem Ausmaß. Ich hätte es noch verstanden, wenn auf diese Weise Fragen beantwortet worden wären. Aber so, wurde leider keine der Fragen zur Vorgeschichte wirklich geklärt. Eigentlich hat man jetzt nur noch die Hoffnung, dass sich die zentralen Fragen der Vorgeschichte im Laufe der Serie klären.


    Politisches Zeitgeschehen hat man durchaus auf die eine oder andere Art schon immer bei Star Trek gefunden. Von daher passt es schon, dass ein alter Feind Hilfe benötigt und das gerade diesen Flüchtlingen besonders in den Randwelten zur Neutralen Zone eher mit Angst begegnet wird. Aber etwas weniger politisch wäre für dieses Buch gut gewesen. Stattdessen mehr über die Romulaner und den Zusammenbruch ihrer gesellschaftlichen Struktur. 


    Glücklicherweise erfährt man aber wenigstens etwas mehr über Raffi Musiker und welche Beziehung sie zu Picard hat. Ach ja, und nicht zu vergessen, natürlich auch Dr. Agnes Jurati und ihre Beziehung zu Bruce Maddox und den A500 Androiden. Aber auch Zani und Elnor lernen wir in diesem Buch kennen. Mich hätte aber auch brennend interessiert, wie Laris und Zhaban zu Picard kamen. 


    Insgesamt ist es eine gute Ergänzung zur Serie. Leider wurden die Erwartungen einer Vorgeschichte nicht erfüllt. Und genau diese Erwartung wird mit der Beschreibung „Jedes Ende hat einen Anfang . . . und dieser fesselnde Roman beschreibt detailliert, welche Ereignisse zu dem führten, was in der neuen Star-Trek-TV-Serie erzählt wird…“ geweckt. Schade, dass hier die Produktbeschreibung versagt hat.


    Ansonsten lässt sich der Roman gut lesen, aber selbst als Ergänzung und nicht als Vorgeschichte fehlte mir hier das besondere Flair. Es wirkt wie hastig geschrieben, damit zumindest einige Figuren und ihre Bedeutung erklärt werden können. Es wäre definitiv deutlich mehr potential da gewesen. 

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    Cover des Buches Nachts schweigt das Meer9783104909233

    Bewertung zu "Nachts schweigt das Meer" von Kate Penrose

    Nachts schweigt das Meer
    sechmetvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Fand es sehr spannend. Freue mich auf den nächsten Band.
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    Cover des Buches Achtsam morden9783641238971

    Bewertung zu "Achtsam morden" von Karsten Dusse

    Achtsam morden
    sechmetvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Sehr kurzweilig mit gutem Witz und Charme geschrieben.
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    Cover des Buches Das Erbe der Macht - Band 19: Blutzeit9783958343634

    Bewertung zu "Das Erbe der Macht - Band 19: Blutzeit" von Andreas Suchanek

    Das Erbe der Macht - Band 19: Blutzeit
    sechmetvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Eine neue Ordnung beginnt und die Vergangenheit offenbart sich.
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    Cover des Buches The Ark - Die letzte Reise der Menschheit9783426520482

    Bewertung zu "The Ark - Die letzte Reise der Menschheit" von Patrick S. Tomlinson

    The Ark - Die letzte Reise der Menschheit
    sechmetvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Gelungener Start der SF-Reihe. Guter Mix aus SF und Thriller. Macht Lust auf mehr.
    Gelungener Auftakt der Reihe

    Der Untertitel des Buches macht nicht nur neugierig, sondern verrät auch schon worum es geht. Die Menschheit hat die Erde verlassen und fliegt auf einer riesigen Arche schon seit Generationen durchs All, um eine neue Heimat zu finden. Auserkoren wurde das Sonnensystem Tau Ceti, welches bereits in nahezu greifbarer Nähe ist. Und dann nehmen die Ereignisse an Bord ihren Lauf…

    Im Mittelpunkt der Geschehnisse steht der Detective Bryan Benson, welcher ein Ex-Profi-Sportler ist. Und damit sind wir auch schon bei einem kleinen Minuspunkt, denn der Sport wird immer wieder thematisiert. Aber da es sich bei diesem Buch um ein ansonsten wirklich gelungenes Debüt handelt, kann man sicherlich darüber hinweg sehen. 

    Die Aufklärung eines Todesfalls bezüglich Mord oder Selbstmord wird dabei zum Thriller-Element in diesem Buch. Meiner Meinung nach ist dem Autor der Mix perfekt gelungen. Die Spannung wird gut aufgebaut und immer weiter ihrem Höhepunkt entgegen getrieben.

    Aber auch der SF-Anteil kommt hier keinesfalls zu kurz. Denn im Laufe des Buches erfährt der Leser nicht nur mehr zu den Hintergründen, warum die Menschheit vor einigen Generationen die Erde verlassen hat, sondern auch der Aufbau des Schiffes wird immer wieder perfekt erklärt. Dabei ist es letztlich auch kein Wunder, dass es in den Tiefen des riesigen Schiffes noch so einige Geheimnisse gibt.

    Auch der Schreibstil von Patrick S. Tomlinson konnte voll überzeugen. Die Story und auch die einzelnen Charaktere sind hervorragend ausgearbeitet. Wegen der Vielzahl an Charakteren wäre ein entsprechendes Verzeichnis hier durchaus wünschenswert gewesen. Und als absolutes I-Tüpfelchen noch eine Karte des Schiffes. Ansonsten kann ich nur betonen, dass das Buch sehr gut geschrieben ist. Es ist spannend, weist einige Wendungen und Überraschungen aus und lässt sich sehr flüssig lesen.

    Mir hat das Buch einige schöne und sehr kurzweilige Lesestunden beschert. Der Auftakt der Reihe ist absolut gelungen und ich freue mich schon auf Band 2. Ich bin neugierig, wie es mit der Landung auf Tau Ceti klappt und welche spannenden Ereignisse dort auf die Menschen warten.

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    Cover des Buches Die Astronautin - In der Dunkelheit wird deine Stimme mich retten9783442205721

    Bewertung zu "Die Astronautin - In der Dunkelheit wird deine Stimme mich retten" von S. K. Vaughn

    Die Astronautin - In der Dunkelheit wird deine Stimme mich retten
    sechmetvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Ein Mix aus SF, Thriller und Liebesgeschichte. Letzteres hätte gerne mehr im Hintergrund sein dürfen und dafür mehr SF.
    Hätte mehr SF sein dürfen

    Auf der Krankenstation des halb zerstörten Raumschiffes erwacht Mae Knox aus ihrer Bewusstlosigkeit. Sie ist allen und ohne Erinnerungen. Was ist geschehen? Wo ist die Crew? Nur die KI Eve steht ihr noch zur Verfügung. Als sie versucht herauszufinden, was passiert ist, macht sie eine grausame Entdeckung…

    Gerade am Anfang wird die Spannung durch Mae’s fehlende Erinnerung erzeugt. Als Leser möchte man unbedingt erfahren, wie es zu der fast Zerstörung des Raumschiffes gekommen ist. So nähert sich Mae und auch der Leser langsam den Antworten darauf, was mit dem Schiff geschehen ist und auf was für eine Mission das Schiff eigentlich war. 

    Als Leser bekommt man noch Einblicke durch den zweiten Handlungsstrang. Denn immer wieder wechselt der Autor auch zu ihrem Mann. Auch er erinnert sich immer wieder an sein Leben mit Mae. So erfährt man als Leser schon vor ihr einige interessante Details. Insgesamt trägt auch dieser Handlungsstrang zur allgemeinen Spannung bei.

    Trotz all der kleinen Überraschungen und Wendungen, die das Buch zu bieten hat, gab es leider auch ein paar Längen. Und dann ist da natürlich noch die Liebesgeschichte. Diese ist etwas klischeemäßig und hätte gerne etwas weniger Gewicht in der Story haben dürfen. Mehr Raumschiff und das Verhältnis wäre viel besser gewesen.

    Letztendlich muss man es mögen, dass hier SF, Thriller und Liebesgeschichte gemischt worden sind. Ich für meinen Teil hatte einige unterhaltsame Lesestunden.

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    Cover des Buches Das Ritual von London9783734161698

    Bewertung zu "Das Ritual von London" von Benedict Jacka

    Das Ritual von London
    sechmetvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Nicht so gut wie der ersten Band. Ähnlichkeiten zu anderen Reihen bleiben leider stark spürbar.
    Solide Fortsetzung

    Mit dem zweiten Band um den Magier Alex Verus schafft Benedict Jacka zwar ein e solide Fortsetzung, aber leider bleibt diese hinter Band 1. Es geht gleich spannend los, aber leider verliert der Autor sich wieder in zu viele Erklärungen. Bei Band 1 war dieses noch völlig in Ordnung, da der Leser erst einmal in diese neue Welt eingeführt wird. Aber beim zweiten Band hätten es gerne weniger sein dürfen, da dadurch Spannung und Lesefluss leider negativ beeinflusst werden.

    Auch die Ähnlichkeiten zu anderen Fantasy-Reihen (Lars Simon, Ben Aaronovitch) bleiben stark spürbar. Schon im ersten Band vielen mir vor allem die Ähnlichkeiten zu der fantastischen Peter-Grant-Reihe von Ben Aaronovitch auf, was mich da noch nicht so störte. Aber in einem zweiten Band hätte ich doch gerne eine spürbare Entwicklung in eine eigene Urban-Fantasy-Welt gehabt. Stattdessen fallen einem eigentlich immer mehr Ähnlichkeiten auf.

    Wenn ich mal davon absehe, dass Benedict Jacka sehr viel erklärt und stellenweise sogar stärker auf den ersten Band eingeht, als wirklich nötig, war auch dieser Band wieder angenehm zu lesen. Auch die einzelnen Charaktere haben mir wieder gefallen. Wobei Arachne definitiv mein Liebling ist. Bei Luna hoffe ich, dass sie sich weiter entwickelt. 

    Wer auf diesen Band aufmerksam wird, sollte aber unbedingt zuerst den ersten Band lesen, da hier doch reichlich darauf Bezug genommen wird. Da ich den dritten Band bereits habe, werde ich den auch noch lesen. Sollte es dann aber keine positive Entwicklung in eine eigene Welt geben, werde ich diese Reihe wohl abbrechen. Von daher kann ich diese Reihe nach dem zweiten Band nicht wirklich empfehlen. Es gibt auf deutlich bessere Urban-Fantasy-Reihen.

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    Cover des Buches Der Krieg der Welten9783596950294

    Bewertung zu "Der Krieg der Welten" von H. G. Wells

    Der Krieg der Welten
    sechmetvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Nach einem distanziert geschriebenen 1. Teil wird es dann spannend. Ein Klassiker, den man unbedingt lesen sollte.
    Klassiker – unbedingt lesen

    Die Marsianer haben ein Problem: Auf ihrem Planeten gibt es keine Ressourcen mehr. Das Leben wird dort immer schwerer, weswegen die Bewohner beschließen, dass sie einen neuen Lebensraum erobern wollen. Ihr Ziel: Erde. Als die Planeten Mars und Erde in Opposition stehen, schicken die Marsianer ihren Eroberungstrupp los. Und die Erde bemerkt es nicht…

    Wenn man diesen Klassiker liest, sollte man immer bedenken, dass H.G. Wells ihn bereits im Jahre 1897 geschrieben hat. Denn die heutige Science Fiction liest sich deutlich anders. Aber wenn man das Erscheinungsjahr berücksichtigt, ist es Roman, den man gelesen haben sollte.

    H.G. Wells hat seinen Roman in 2 Teile unterteilt. Der erste Teil liest sich recht schleppend. Was aber daran liegt, dass er sehr distanziert geschrieben wurde. Der gesamte erste Teil wirkt wie ein Protokoll der Geschehnisse. Im zweiten Teil dagegen wird es deutlich spannender. Er ist noch immer distanziert, aber nicht mehr so extrem wie im ersten Teil.

    Im gesamten Buch merkt man, wie gesellschaftskritisch H.G. Wells war. Aber gerade das macht diesen Klassiker aus. Gerade dadurch regt er zum Nachdenken an. Denn die Ignoranz und auch Arroganz der Menschen, wie sie von ihm im dem Roman beschrieben wird, ist auch heute deutlich vorstellbar. 

    Die drei im Anhang befindlichen Kurzgeschichten finde ich auch sehr lesenswert. Auch diese regen durchaus zum Nachdenken, aber auch schmunzeln an. Diese lassen sich auch viel flüssiger lesen. Der distanzierte Stil des Romans findet sich hier nicht wieder.

    Ich bin froh, dass ich diesen Klassiker gelesen habe. Es ist definitiv eines von den Büchern, die man gelesen haben sollte. Und dabei ist es völlig egal, ob man Science Fiction mag oder nicht. Denn in erster Linie geht es hier um die Kritik an die Gesellschaft. Und die ist durchaus auch heute noch aktuell. Für Liebhaber der Science Fiction definitiv ein Muss, aber auch alle anderen sollten ruhig zu diesem Klassiker greifen.

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