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sommerfunken

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    Cover des Buches Only you – Alles beginnt in Rom (ISBN: 9783453292390)

    Bewertung zu "Only you – Alles beginnt in Rom" von Kate Eberlen

    Only you – Alles beginnt in Rom
    sommerfunkenvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Ein Buch mit Potenzial, aber einigen Problemen
    Ein Buch mit Potenzial, aber auch einigen Kritikstellen

    Zuerst einmal vielen Dank an das Bloggerportal sowie den ONE Verlag für die Bereitstellung des  Rezensionsexemplars. Dieser Post enthält unbezahlte Werbung und die Rechte liegen bei dem Verlag.  Dies beeinflusst jedoch in keiner Weise meine persönliche Meinung zu diesem Buch. 

    Was habe ich mich auf dieses Buch gefreut! Ich bin momentan richtig in Reisefieber, was ja bekanntlich in der momentanen Situation eher schlecht ist, und deswegen habe ich solche Lust gehabt, zumindest durch Only You ein wenig Urlaubsfeeling zu bekommen.

    Das Buch hat es auch wirklich geschafft, dass ich mich ein wenig in Rom verliebt habe und mich wieder einmal daran erinnert, warum Italien eines meiner absoluten Lieblingsländer ist. Das Setting war also schon einmal total wunderbar. Mit der Geschichte an sich hatte ich eher meine Probleme. Vieles war wirklich toll, einiges hat mich aber auch sehr gestört. Wieso genau ich Only You: Alles beginnt in Rom 3 Sterne gegeben habe, könnt ihr im Folgenden nachlesen.

    Doch worum geht es eigentlich in Only You: Alles beginnt in Rom?

    Eine Sprachschule in Rom – das ist der Ort, an dem sich Letty und Alf zum ersten Mal begegnen. Sie kommen beide aus England, sind aus ihrem alten Leben geflüchtet, aber das ist anfangs auch alles, was sie gemeinsam haben. Denn während Letty zurückhaltend und schüchtern ist, wirkt Alf wie eine wahre Frohnatur. Die beiden nähern sich zögerlich an, erkunden Rom gemeinsam und immer, wenn sie gemeinsam tanzen, spüren sie diese Verbindung miteinander. Doch gerade als alles so gut laufen zu scheint, werden sie von ihrer Vergangenheit eingeholt.

    Die Charaktere

    Letty wirkte auf mich beim Lesen anfangs sehr zurückhaltend und abweisend, aber dennoch wirklich sympathisch. Ich mochte ihre vorsichtige Art, ihr Misstrauen und die zögerliche Abwehrhaltung total gerne. Je weiter ich im Buch gelesen habe, desto mehr konnte ich ihr Verhalten auch verstehen. Insgesamt ist sie so ein liebeswürdiges und starkes Mädchen, was jedoch einige Fehler gemacht hat. Meist konnte ich ihre Handlungen verstehen, einzige Ausnahmen gab es jedoch, in denen ich über sie nur den Kopf schütteln konnte.

    Alf hingegen ist auf den ersten Blick der Sunnyboy schlechthin. Er wohnt bereits seit fünf Monaten in Rom, hat dort Anschluss gefunden und macht Stadttouren, um sich Geld zu verdienen. Anfangs habe ich ihn wirklich total gerne gemocht, weil er ein so interessanter Charakter ist. Ich fand es wirklich schön, dass er Tänzer ist, denn das habe ich in Büchern bisher leider noch nicht oft genug gelesen. Alf hatte also mit all seinen Eigenschaften ein großes Potenzial, sich direkt in mein Herz zu schleichen. Je weiter das Buch jedoch fortgeschritten ist, desto weniger mochte ich ihn leider. So viele seiner Handlungen und Entscheidungen habe ich einfach sehr daneben und naiv gefunden. Zum Ende hin war Alf wieder ein wirklich toller Charakter und vielleicht musste  er diese Entwicklung dazwischen durchmachen. Mich jedoch hat es manchmal abgeschreckt, was für Entscheidungen er getroffen hat, weil einige in meinen Augen einfach absolut moralisch falsch sind.

    Die Bewertung

    Only You: Alles beginnt in Rom war wirklich kein schlechtes Buch, jedoch auch leider kein Werk, das mich vollkommen begeistern konnte. Es ist in meinen Augen ein gutes Buch für zwischendurch, sofern man über einige Dinge hinwegsehen kann.

    Doch beginnen wir mit dem, was mir an Only You: Alles beginnt in Rom wirklich gut gefallen hat:

    • Das Buch hat mir ein so wunderschönes Urlaubsfeeling gegeben! Ich habe direkt das Gefühl gehabt, mich ein wenig zu erholen und mich wirklich in Rom zu befinden. Gemeinsam mit den Charakteren hat man die Stadt erkundet, so viele Ecken Roms wurden wirklich beschrieben und Abenteuer dort erlebt. Das hat mir wirklich gut gefallen.
    • Immer wieder wurden einige italienische Sätze und Ausdrücke in das Buch mit aufgenommen. Das fand ich wundervoll und hat mich direkt wieder erinnert, warum ich die Sprache so liebe. Ich frage mich jedoch, ob diese auch verständlich sind für Leser, die mit Italienisch nicht so in Kontakt stehen. Insgesamt mochte ich diese Idee jedoch sehr, weil sie das Urlaubsfeeling noch einmal verstärkt hat.
    • Die Dynamik zwischen Alf und Letty mochte ich ganz gerne. Ihre vorsichtigen Annäherungsversuche waren schön zu lesen und ihre Unterhaltungen erfrischend. Ich habe verstehen können, warum sie sich letztendlich verliebt haben.
    • Alfs Zweifel über seine Gefühle zu einem anderen Charakter wurden gut dargestellt und wirkten authentisch, sodass man einige seiner Entscheidungen zumindest besser nach vollziehen konnte.
    • Ich fand es wundervoll, dass die Charaktere nicht klischeehaft entwickelt waren, sondern authentische und andere Charaktereigenschaften als normal bekommen haben. So ist Alf zum Beispiel begeistert Tänzer, während Letty unter anderem Latein studiert. Das fand ich erfrischend anders.
    • Die Familienkonstellationen sowohl von Letty als auch Alf waren ebenfalls ganz anders als normalerweise. Auch das hat mir gut gefallen und besonders Lettys viel älteren Bruder Oscar mochte ich sehr.
    • Während des Buches gab es einen großen Plottwist, der für mich sehr überraschend kam und der wirklich richtig gut in die Geschichte eingearbeitet wurde. Plötzlich hat nämlich so viel mehr Sinn ergeben und ich hätte als Leser nichts davon vermutet.

    Leider hatte das Buch jedoch auch einiges, was mir nicht gefallen hat:

    • Den Schreibstil habe ich als gewöhnungsbedürftig empfunden. Ich hatte anfangs meine Schwierigkeiten damit und habe es auch ein wenig merkwürdig gefunden, dass beide Charaktere ihre Eltern nur mit Vornamen angesprochen haben.
    • Einige Handlungen der Charaktere konnte ich leider nicht nachvollziehen. So schmeißt Alf zum Beispiel nach wenigen Wochen die Sprachschule, nur damit er mehr Zeit mit Letty verbringen kann. Letty zum Beispiel beschließt mit jemanden einfach nach New York zu fliegen, den sie eine Stunde lang kennt, wobei die Begegnung für sie nicht einmal angenehm gewesen ist. Das fand ich ziemlich unrealistisch. An einigen Stellen waren mir Letty und Alf auch einfach viel zu naiv.
    • Am Ende des Buches kam plötzlich eine Dritte Sicht hinzu und wir haben nun auch aus der Sicht von Lettys Mutter gelesen. Das hat mich ein wenig gestört. Entweder man hat von Anfang an drei Sichten oder bis zum Ende hin zwei. So wirkte es etwas zusammengewürfelt.
    • Es wurden sehr viele wichtige Themen angesprochen, jedoch hätte ich mir bei sehr vielen davon mehr Fingerspitzengefühl und kritischere Haltungen darüber gewünscht. Außerdem wäre eine Triggerwarnung zu Themen wie Vergewaltigung wirklich empfehlenswert gewesen.
    • Insgesamt gab es mir in dem Buch leider zu viel Drama. Ich hätte mir lieber weniger Drama gewünscht, dann aber tiefergehendes. So hatte ich leider oft das Gefühl, dass möglichst viel Drama in das Buch geworden wurde, nichts davon aber überhaupt thematisiert wurde. Vielmehr wurde es einfach hingeworfen, abgehakt und dann kam bereits das nächste Drama. Gerade das Drama am Ende habe ich als nicht gelungen empfunden. Es wurde einfach kurz erwähnt und plötzlich waren alle direkt glücklich. Das ist auch ein Grund, warum mir das Ende leider nicht gefallen hat.

    Insgesamt ist Only You: Alles beginnt in Rom ein Buch, das mich auf eine Reise nach Italien mitgenommen hat. In meinen Augen hatte es gute Ansätze, das Potenzial wurde jedoch nicht gänzlich ausgeschöpft. Ich bewerte es mit 3 Sternen.

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    Cover des Buches Feeling Close to You (ISBN: 9783736311206)

    Bewertung zu "Feeling Close to You" von Bianca Iosivoni

    Feeling Close to You
    sommerfunkenvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Wirklich erfrischend anders, für mich jedoch kein Highlight
    Erfrischend anders, aber kein Highlight

    Feeling Close to You – Bianca Iosivoni

    Erstveröffentlichung: 2020

    Sprache: Deutsch

    Meine Bewertung: 3,5 Sterne

    [Werbung; REZENSIONSEXEMPLAR]

    Zuerst einmal vielen Dank an die Bloggerjury sowie den Lyx Verlag für die Bereitstellung des  Rezensionsexemplars. Dieser Post enthält unbezahlte Werbung und die Rechte liegen bei dem Verlag.  Dies beeinflusst jedoch in keiner Weise meine persönliche Meinung zu diesem Buch. 

    Nachdem ich den ersten Band der „Was auch immer geschah“-Reihe wirklich geradezu verschlungen habe, bin ich umso gespannter auf die Fortsetzung gewesen. Auch Feeling Close to You ist sicherlich ein gutes Buch, konnte mich jedoch nicht ganz so sehr begeistern wie das erste Buch der Reihe.

    Warum das so ist, könnt ihr in meiner folgenden Rezension genauer nachlesen.

    Doch worum geht es eigentlich in Feeling Close to You?

    Teagan könnte sich nichts Schöneres vorstellen, als ihr Leben lang Videospiele zu zocken. Deswegen setzt sie auch alles daran, um ihr Wunschstudium in Richtung Video Game Gestalter zu bekommen und damit ihr Hobby in gewissermaßen zum Beruf zu machen. In ihrer Freizeit streamt sie liebend gerne live, wie sie in zahlreichen Online Spielen ihre Gegner fertig macht und hat sich damit schon eine kleine Followergesellschaft aufgebaut.

    Als sie jedoch eines Tage gegen Parker, einen wirklich berühmten Streamer, in einem Spiel antritt und ihn auch noch fertig macht, kann sie es selbst nicht so richtig glauben. Vor allem dann nicht, als er auch noch in Teagans Livestream reinschaltet und die beiden anfangen, eine Online Freundschaft aufzubauen.

    Obwohl die beiden tausende von Meilen voneinander getrennt sind, können sie doch nicht anders, als Gefühle füreinander zu entwickeln. Doch mit der Liebe ist es nicht immer so einfach, gerade wenn Familienprobleme und College-Wahl auch einen Einfluss auf ihre Leben haben.

    Wahrscheinlich wäre es deswegen besser, wenn sie sich vergessen würden, doch das ist nicht immer so einfach. Denn manchmal spielt die Liebe ihr eigenes Spiel.

    Die Charaktere

    Zum einen haben wir da Teagan, die ich sofort ins Herz geschlossen habe. Sie hat halbpink-gefärbte Haare, einen super Humor und einen Kampfeswillen, den ich wirklich bewundert habe. Denn obwohl sie kein leichtes Leben hat – ihr Vater wohnt quasi in seinem Büro und ihre Mutter hat sie schon seit Jahren verlassen, außerdem will ihre frühere beste Freundin nichts mit ihr zu tun haben und ihr Freund hat sie für das beliebteste Mädchen ihrer Schule verlassen – lässt sie sich doch nie unterkriegen und hält stets an ihren Wünschen fest. Auch wenn ihr Vater möchte, dass sie etwas ‚vernünftiges‘ studiert, setzt Teagan alles daran, um ihr Traumstudium zu bekommen. Das fand ich wirklich bewundernswert. Außerdem fand ich es auch wundervoll, ihren Humor immer wieder hervorblitzen zu sehen und zu merken, wie sehr sie die Gamerwelt liebt. Teagan ist ein Charakter voller Herz, der in der Vergangenheit verletzt wurde und sich deswegen schwer tut, sich dem Leben zu öffnen. Umso schöner fand ich es deswegen, sie auf diesem Weg begleiten zu tun.

    Unser männlicher Hauptcharakter heißt Parker und ist eine der Sensationen in der Onlinewelt. Trotzdem hat man immerzu gemerkt, dass er sich von all dem Fame nicht wirklich verändert hat und ein bodenständiger Mann geblieben ist. Ich habe seinen Charakter so geliebt, man kann gar nicht anders. Er arbeitet Tag und Nacht, um genügend Geld fürs Studium und die Medikamente seiner Mutter zu haben. Außerdem ist er ein toller bester Freund für Callie, die wir in Band eins schon kennenlernen durften.

    Toll fand ich übrigens auch die Nebencharaktere und ich hoffe so sehr, dass es zu einigen von ihnen vielleicht auch noch ein einiges Buch gibt. Das Potenzial wäre zumindest vorhanden.

    Die Bewertung

    Ich weiß, dass so viele diesem Buch fünf Sterne gegeben haben und Feeling Close to You ist wirklich ein Buch, bei dem ich es auch verstehen kann. Bei mir persönlich hat es nicht dafür gereicht, aber das ist mein subjektives Empfinden und ich weiß auch, dass es wahrscheinlich nicht nur an dem Buch, sondern auch an mir liegt.

    Denn leider gibt es zwei Dinge, die mich beim Lesen ein wenig gestört haben. Das erste ist es, dass es einmal ein Kapitel nur voller Chatnachrichten gab, was ich ein wenig abschreckend fand. An sich sind die Chats aber immer humorvoll gehalten und auch nicht der Hauptpunkt, warum mich das Buch nicht so begeistern konnte.

    Dieser Grund liegt leider bei dem Thema Gaming. Zuerst einmal muss ich dazu sagen, dass ich es wirklich toll fand, dass das Thema in diesem Buch war, weil es mal etwas anderes und neues um New Adult Genre war. Dafür verteile ich zehntausend Sterne. Leider ist es jedoch so gewesen, dass mir das Thema zu sehr fokussiert wurde. Man hat zu viele Szenen gehabt, in denen breit über irgendwelche Games berichtet wurde und ich hätte mir gewünscht, dass man das vielleicht ein wenig gekürzt hätte. Das hat auch nichts damit zu tun, dass mir persönlich Gaming nicht zu liegt, bei jedem anderen Hobby, was Seitenweise beschrieben würde, wäre es mir genauso gegangen. Mir ist da manchmal die Spannung ein wenig abhandengekommen und ich hätte mir stattdessen gewünscht, mehr über Parkers sowie Teagans Familienprobleme zu erfahren.

    Außerdem wäre es schön gewesen, ein wenig mehr von Callie mitzubekommen. Dafür dass sie als Parkers beste Freundin bezeichnet wurde, hat man davon in diesem zweiten Band leider viel zu wenig gelesen. Callie ist zwar ab und zu in Telefongesprächen aufgetreten und in ein paar wenigen Szenen zum Ende hin, aber ich hätte mir gewünscht, dass sie zumindest einen Liveauftritt bekommen hätte. Das hat nichts damit zu tun, dass ich sie in Band 1 wirklich gerne mochte, sondern vielmehr etwas damit, dass die beste Freundschaft für mich glaubhafter gewirkt hätte, wenn man die beiden öfter miteinander persönlich agiert hätten. Zumindest Callies Geburtstagsparty, die Parker besucht hat, hätte ich gerne beschrieben gesehen. Gerade auch, weil dort Parker auf seine Ex Freundin getroffen ist, die angeblich sein Herz gebrochen hat. Da hätte ich mir einfach ein bisschen mehr Tiefe gewünscht. Das ist tatsächlich aber auch nur ein kleinerer Kritikpunkt.

    Insgesamt ist Feeling Close to You jedoch ein wirklich schönes Buch, bei dem ich absolut verstehen kann, dass es so viele Personen begeistert hat. Mir persönlich wurde der Fokus ein wenig zu sehr auf das Gaming gesetzt und zu wenig auf die angeschnittenen Familienprobleme. Wenn man damit jedoch kein Problem hat, liegt man mit Feeling Close to You sicherlich nicht falsch.

    Insgesamt vergebe ich 3,5 Sterne!

    [Werbung; REZENSIONSEXEMPLAR]

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    Cover des Buches Everything I Didn't Say (ISBN: 9783736309173)

    Bewertung zu "Everything I Didn't Say" von Kim Nina Ocker

    Everything I Didn't Say
    sommerfunkenvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ich hätte mehr erwartet, dennoch ein gutes Leseerlebnis für zwischendurch
    Ein mittelmäßiges Buch

    Everything I didn’t Say habe ich im Laufe der Leserunde von Lesejury gelesen. Das hat meine Meinung jedoch nicht beeinflusst und ich werde im Folgenden meine ehrlichen Gedanken zu dem Buch mit euch teilen.

    Da mich damals die Leseprobe sehr angesprochen hat, musste ich mein Glück einfach versuchen und war wirklich happy, als ich Everything I didn’t Say dann endlich lesen konnte.

    Im Buch werden Themen behandelt, die ich in diesem Genre bisher noch nicht oft gelesen habe und gerade deshalb bin ich sehr gespannt darauf gewesen. Insgesamt hat mir Everything I didn’t Say ganz gut gefallen, jedoch konnte es mich nicht wirklich umhauen oder überraschen, zudem gab es einige Kritikpunkte.

     

    Jamie bekommt einen Praktikumsplatz an einem Serienset und lernt dort den Schauspieler Carter kennen, der ihr vom ersten Augenblick an ins Auge fällt. Er wirkt auf sie arrogant und unnahbar, dennoch können die beiden nicht aneinander vorbei.

    Sie wissen beide, dass das mit ihnen keine Zukunft haben kann: Denn Jamie ist auf den Praktikumsplatz angewiesen und Carter hat eine Vertragsklausel, die Beziehungen verbietet.

    Doch mit jedem weiteren Tag fühlen sie sich mehr miteinander hingezogen und letztendlich geben sie ihrer Anziehungskraft nach – mit fatalen Folgen.

    Zum einen haben wir da Jamie, die unbedingt diesen Praktikumsplatz benötigt und in der Theaterwelt durchstarten möchte, egal wie schwer das auch werden wird. Anfangs fand ich sie wirklich sympathisch und liebenswert. Leider hat sich das im Laufe der Geschichte geändert und es gibt Stellen, wo ich sie wirklich nervig gefunden habe und nur den Kopf über sie schütteln konnte.

    Carter hingegen mochte ich das ganze Buch über mehr, auch wenn er sicherlich auch seine Schattenseiten hat und anfangs oft ein wenig arrogant auftritt. Doch er wird im Laufe des Buches erwachsener, verantwortungsbewusster und irgendwann habe ich ihn wirklich ins Herz geschlossen. Vor allem weil er mir aufgrund bestimmter Ereignisse an einigen Stellen wirklich leid tat.

    Über die Nebencharaktere kann ich leider gar nicht so viel sagen. Die Bösen wurde kompromisslos böse hingestellt, die guten oft einfach nur durchgängig gut. Doch letztendlich habe ich einfach von den Nebencharakteren zu wenige Auftritte gelesen, dass ich gar nicht mit ihnen warm werden konnte. Ich hätte mir gewünscht, dass diese stärker ausgeprägt und oft nicht so 0815-mäßig wirken würden.


     Everything I didn’t Say zu bewerten, ist mir wirklich unheimlich schwer gefallen. Denn während mir das Buch anfangs wirklich super gefallen hat, kamen im Laufe der Geschichte immer mehr Punkte hinzu, die mich dann doch gestört haben. Im Folgenden werde ich euch sowohl meine positiven als auch negativen Punkte kurz präsentieren.

    Was mir an Everything I didn’t Say gefallen hat:

    • Der Anfang des Buches ist wunderbar gewählt worden. Es war kein langer Aufbau, sondern man wurde direkt in das Geschehen hineingeworfen und war direkt in der Geschichte drin. Das hat mir sehr gefallen.
    • Es gab anfangs eine gute Menge an Informationen – man wird damit nicht überladen, lernt aber genug über Jamies Praktikum, die anderen Schauspieler und ihr Leben.
    • Beide Hauptcharaktere fand ich am Anfang wirklich interessant. Sie werfen beide Fragen auf und man erfährt ein wenig etwas über ihre Familien, woraufhin ich echt neugierig auf weitere Informationen gewesen bin.
    • Wirklich schön fand ich es auch, dass Carter nicht direkt der Star am Set ist, sondern erst noch dazu werden wird. Das wirkte realistisch und eher am echten Leben orientiert.
    • Die Szenen in der Zukunft, die immer zwischen die eigentliche Geschichte gemischt wurden, haben mich sehr neugierig gemacht, was dazwischen passiert ist.

    Was mir an Everything I didn’t Say nicht gefallen hat:

    • Für mich persönlich hat es in dem Buch viel zu viele Sichtwechsel gegeben, oft auch innerhalb der Kapitel. Ich hätte es schöner gefunden, wenn zumindest jeweils ein Kapitel aus der gleichen Sicht geschrieben worden wäre. Das hätte auf mich runder gewirkt und man hätte nicht immer so schnell hin- und herspringen müssen. Vielleicht hätte ich dann auch eine größere Bindung zu den Nebencharakteren aufgebaut
    • Die Zeitsprünge zwischen 2015 und 2019 fand ich zwar von der Idee her super, anfangs jedoch ein wenig verwirrend.
    • Es gab mir insgesamt zu viel Drama. Mir kam es oft so vor, als hätte die Autorin absichtlich eine Bombe nach der anderen platzen lassen, alles verwendet, was sich nur irgendwie dazu geeignet hat. Leider kam mir das somit ein wenig gezwungen und oft auch zu dramatisch vor. Irgendwann haben die Bomben einen gar nicht mehr wirklich geschockt, der Schockeffekt hat nachgelassen und oft wusste man als Leser auch einfach schon, was das nächste Drama werden wird.
    • Ich habe den Hauptcharakteren Jamie und Carter ihre Verliebtheit leider nie wirklich abgekauft. Zwischen den beiden sind anfangs zwar Funken gesprüht, aber wirkliche Nähe sowie Liebe habe ich zwischen ihnen im ganzen Buch leider nicht herauslesen können.
    • Oft habe ich das Buch als zu klischeehaft und mit nicht genug Tiefe empfunden. Die Themen an sich sind wirklich super gewesen, manchmal ist es dort jedoch an der Umsetzung gescheitert. Durch das ganze Drama hatte ich oft das Gefühl, dass die wirklichen Thematiken zu kurz kamen. Ich hätte mir gewünscht, dass diese mehr ausgebaut gewesen wären.
    • Manchmal gab es leider auch einige Logiklücken. Beispielsweise fliegt Jamie mit einer Gehirnerschütterung, wenn man eigentlich auch hätte fahren können. Außerdem wird in dem Buch gesagt, dass Jamie eine Zeit lang mehrmals  pro Woche nach Chicago fliegt, was mehr als 3 Stunden von ihrem derzeitigen Wohnsitz entfernt ist und zudem sicherlich auch einiges an Geld kostet (was sie nicht hat).
    • Ich hätte mir gewünscht, ein wenig mehr Informationen über die Arbeit am Filmset und Jamies genaue Tätigkeiten im Praktikum zu bekommen. Das kam mir leider ein wenig kurz.
    • Mein größter Kritikpunkt ist es, dass man viele der Probleme einfach durch Reden hätte klären können. Die Hauptcharaktere (vor allem Jamie) haben sich oft einfach wie trotzige Teenager verhalten.
    • Carter und Jamie – das war irgendwie ein zu langer Tanz mit viel zu viel Drama und viel zu wenig Kommunikation. Leider gab es in dem Buch ohnehin viel zu viel unnötiges Drama, dort hätte ich mir gewünscht, dass stattdessen andere Themen ausgebaut worden wären.


    Wirklich schlecht fand ich Everything I didn’t Say auf keinen Fall, wirklich überzeugen konnte es mich letztendlich aber auch nicht. Es war ein schönes Leseerlebnis für zwischendurch. Band 2 werde ich wohl nicht lesen.

    Letztendlich gebe ich Everything I didn’t Say 3,5 Sterne.

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    Cover des Buches Im Schatten des Fuchses (ISBN: 9783453272057)

    Bewertung zu "Im Schatten des Fuchses" von Julie Kagawa

    Im Schatten des Fuchses
    sommerfunkenvor einem Jahr
    Cover des Buches Show me the Stars (ISBN: 9783499275999)

    Bewertung zu "Show me the Stars" von Kira Mohn

    Show me the Stars
    sommerfunkenvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Dieses Buch macht süchtig, ich habe es ohne Pause durchlesen müssen!
    Dieses Buch macht süchtig

    Show Me the Stars von Kira Mohn war zugegebenermaßen ein Coverkauf. Ein halber zumindest, denn das wunderschöne Cover ist der Grund dafür, warum ich das Buch in die Hand genommen und den Klappentext gelesen habe. Dieser konnte mich genauso sehr überzeugen wie das Cover, weswegen der Kauf dann keine schwere Entscheidung war.

    Das Buch durfte also mit mir in die verspäteten Sommerferien und ich muss euch sagen, dass es nichts Schöneres gibt, als ein Werk lesen zu dürfen, dass an einer Stadt am Meer spielt, während man selbst dem Wellenrauschen zuhören darf. Das ist ein absolutes Plus dieses Leseerlebnisses gewesen, dass mich ohnehin gänzlich begeistern konnte.

    Warum ich mich in Show Me the Stars verliebt habe, könnt ihr in der folgenden Rezension nachlesen.


    DER INHALT

    Liv hat einen absoluten Traum: Sie wollte immer Autorin werden und nun hat sie es geschafft. Halbwegs zumindest, denn anstatt ernsthafte Artikel tippen zu dürfen, hängt sie in der Klatschspalte fest, in der sie die Promiwelt auseinandernehmen soll. Als sie dann auf einen Glücksgriff von Artikel trifft, der sie ganz nach oben befördern soll, feiert sie bereits eine kleine innere Party.

    Doch der Glücksgriff stellt sich als absoluten Absturz heraus und sorgt dafür, dass Liv ihren Job verliert. Verzweifelt surft sie also im Internet auf der Suche nach einer neuen Stelle und trifft dabei auf eine ungewöhnliche Ausschreibung. Auf einer kleinen Insel in Irland wir ein Housesitter gesucht.

    Liv ist verzweifelt genug, um es zu versuchen und landet somit für sechs Monate in einem anderen Leben, während sie auf die Suche nach sich selbst geht. Doch manchmal findet man in einer anderen Welt sogar viel mehr, als man anfangs eigentlich gesucht hat. Gerade dann, wenn ihr einziger ständiger Kontakt zur Außenwelt für sechs Monate der attraktive Kjer ist, der Frauen am laufenden Band verzaubert und wieder fallen lässt.


    DIE CHARAKTERE

    Liv ist mir direkt von Anfang an sympathisch gewesen. Sie ist ein Mädchen mit Zielen im Kopf, die sie verfolgt, auch wenn ihre eigene Mutter diesen Ideen sehr skeptisch gegenübersteht. Außerdem hat sie keine einfache Vergangenheit mit ihrer Mutter, dafür aber einen umso liebevolleren Großvater, den ich direkt ins Herz geschlossen habe, auch wenn er eigentlich gar nicht so viele Auftritte hat. Liv wirkt auf jeden Fall in jedem Moment authentisch und ich fand es total spannend, sie auf die Reise nach Irland zu begleiten. Ihr dabei zusehen zu können, wie sie sich verändert und eine Entwicklung durchmacht, war wunderschön.

    Auch Kjer mochte ich von Anfang an gerne, gerade weil er zwar keine festen Beziehungen eingeht und mit vielen Frauen ausgeht, aber dabei jedoch nie ein typischer Badboy ist. Er wirkte total nett und hilfsbereit und ich habe direkt sehen können, warum Liv sich in ihn verlieben könnte. Statt alle anzupampen oder Herzen zu brechen, ist er trotzdem ein liebenswürdiger Typ gewesen. Gerade das habe ich sehr gerne gelesen, weil es doch einige Klischees gebrochen hat.

    Airin wird im Laufe der Geschichte immer mehr zu Livs Freundin und gerade sie habe ich ins Herz geschlossen, weil sie stets offen und sympathisch wirkte. Sie ist auf Leute zugegangen, hat sich bemüht, Liv mit einzubeziehen und gib nie auf, auch wenn sie selbst einige Probleme hat. Deswegen freue ich mich schon sehr auf das Buch, das ihre Geschichte erzählen wird.

    Wirklich toll fand ich auch den schrägen, aber sehr liebenswürdigen Mann, der elf Jahre in dem Leuchtturm wohnte und diesen nun in die Obhut von Liv übergeben hat. Man konnte ihn einfach nur ins Herz schließen.


    MEINE BEWERTUNG

     Hach, am liebsten würde ich nach diesem Buch ebenfalls sechs Monate in einem Leuchtturm wohnen oder zumindest eine Reise nach Irland machen dürfen. Show Me The Stars hat mir vor Augen geführt, wie gerne ich einmal in dieses Land reisen würde und es auf meiner Reiseliste ein paar Stellen nach oben rutschen lassen.

    Dazu beigetragen hat auf jeden Fall auch die wunderschöne Geschichte, die Kira Mohn in dem Buch erzählt. Eigentlich passiert gar nicht so viel, doch gleichzeitig ändert sich doch einiges und die Charaktere machen alle wunderbare Entwicklungen durch, während sie doch stets authentisch bleiben. Ich habe es geliebt, sie dabei begleiten zu können.

    Die Idee des Buches ist nichts Neues, doch Kira Mohn hat die Geschichte auf eine neue Weise erzählt und mich damit dazu gebracht, mich in ihre erzählte Welt zu verlieben.

    Mein einziger Kritikpunkt, warum ich dem Buch nicht ganze 5 Sterne geben würde, ist Folgendes: In einer Szene, über die ich jetzt gar nicht so viel verraten möchte, weil ich Spoiler vermeiden will, schüttet Liv jemandem heißen Kaffee ins Gesicht. Alleine die Geste geht für mich überhaupt nicht, weil es für mich an Körperverletzung grenzt und zum anderen habe ich auch nicht wirklich herausgelesen, dass sie es bereut oder irgendein anderer der Charaktere dies bemängelt. Das hat mich beim Lesen wirklich geschockt, auch wenn es nur eine Kleinigkeit ist. Da man aber 4,9 durchaus auf 5 Sterne aufrundet, ist es letztendlich zu der Bewertung gekommen.

    Ein wenig gestört hat mich manchmal das ständige Hin und Her zwischen Kjer und Liv, allerdings konnte ich die Gründe dafür durchaus nachvollziehen und habe letztendlich einfach nur noch darauf hingefiebert, wie es letztendlich mit den beiden ausgehen wird. Ob sie wirklich zusammenkommen oder sich ihre Wege wieder trennen – beide Alternativen wären für mich vollkommen zufriedenstellend gewesen, denn manchmal geht es gar nicht um das Ziel, sondern um die Reise dahin.

    Show Me the Stars ist ein wundervoll emotionales Buch mit einer rührenden Liebesgeschichte und vor allem einer Reise in ein anderes Leben, in dem man sich selbst finden kann. Es hat mich gelehrt, dass der vorgeschriebene Weg manchmal gar nicht der richtige sein muss und man einfach nach Alternativen Ausschau halten darf. Unsicherheit ist erlaubt, das Leben ist auch mit ihr wunderschön.

    Ich kann es kaum erwarten, wieder zu dem Leuchtturm in Irland und all den Charakteren zurückzukommen.

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    Cover des Buches New Promises (ISBN: 9783426524558)

    Bewertung zu "New Promises" von Lilly Lucas

    New Promises
    sommerfunkenvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eine supersüße Liebesgeschichte mit authentischen Charakteren! Zum verlieben!
    Eine supersüße Liebesgeschichte mit authentischen Charakteren! Zum verlieben!

    Will und Izzy waren bereits in New Beginnings meine heimlichen Lieblinge im Buch und deswegen war ich so begeistert, als ich herausgefunden habe, dass die beiden ihre eigene Geschichte bekommen! Die Snowboardlehrerin und der Sheriff haben mich einfach in ihre Fänge gezogen und sich geweigert, mich wieder loszulassen, worüber ich wirklich froh bin. Denn so habe ich mit New Promises ein wirklich wunderschönes Buch lesen dürfen.

    Wer also auf der Suche nach einer süßen Liebesgeschichte zwischen besten Freunden mit authentischen und nicht perfekten Charakteren ist, der ist bei New Promises genau richtig! Warum genau ich dem Werk so verfallen bin, könnt ihr in der folgenden Rezension nachlesen.


    DER INHALT

    Izzy ist seit Jahren in ihren besten Freund Will verliebt. Die beiden kennen sich bereits ihr ganzes Leben lang und sie ist sich bewusst, dass aus ihnen in Sachen Liebe nichts werden wird. Daran ändert auch dieser eine verdammte Kuss an Silvester nichts, der ihre Freundschaft höchstens nur noch schwerer werden lässt.

    Deswegen ist die Snowboard-Lehrerin mehr als froh über Ablenkung, die in Form des aufsteigenden Schauspielers Cole in ihrem Leben auftaucht. Der Netflix-Star benötigt eine Skilehrerin und hat sich in den Kopf gesetzt, dass Izzy die richtige Person dafür ist. Zunächst ist sie skeptisch, aber hinter dem arroganten Kerl mit dem Sixpack und der Handysucht versteckt sich ein wirklich guter Freund, wie sie mit der Zeit feststellt.  

    Alles könnte also perfekt sein, würde Will sich seit dem Auftauchen des Schauspielers nicht plötzlich so merkwürdig verhalten.


    DIE CHARAKTERE

    Izzy ist kein perfekter Charakter, sondern einer mit Ecken und Kanten. Gerade deswegen habe ich sie bereits in New Beginnings so sehr geliebt. Das blonde Mädchen mit den Dreadlocks ist offen und sympathisch, liebt das Abenteuer und ist eine super Freundin. Sie ist alles andere als Klischee, sondern ein wirklich authentischer Charakter, der mich direkt gefangen nehmen konnte. Wenn Izzy also nicht gerade wider Willen dem kleinen Liam Skistunden gibt, Leute vor dem Tod auf Skiern rettet oder voller Freude mit ihrem Snowboard die Pisten heruntersaust, ist sie oft mit ihren Freunden in der Bar ihres Bruders zu finden.

    Will ist ebenfalls kein Neuanfänger, was das Snowboarden angeht. Was er aber wirklich kann, ist Frauen aufreißen. Gefühlt jede Nacht gibt es eine andere und deswegen hat sich seine beste Freundin auch schon vor Jahren damit abgefunden, dass für Will die Liebe keine Rolle spielt. Er steht nicht auf Beziehungen, sondern eher auf eine schnelle Nummer. Zumindest solange, bis er merkt, dass das vielleicht nicht das Wichtigste im Leben ist. Bei Will gefällt mir vor allem, dass er trotz seiner vielen Frauen nicht als übermäßig arrogant oder draufgängerisch dargestellt wird. Man hat total gemerkt, dass er das Herz am rechten Fleck hat und nie zögert, um anderen zu helfen.

    Dem Schauspieler Cole Jacobs bin ich zunächst mit einiger Skepsis begegnet, denn auf den ersten Blick wirkt er unwahrscheinlich egozentrisch und arrogant. Doch dann hat man ihn von Seite zu Seite näher kennengelernt und gemerkt, dass er ein super Freund ist. Gerade diese schleichende Entwicklung hat mir sehr gefallen. Cole scheut sich nicht, auch Einweihungspartys von Fremden zu besuchen oder kurzerhand mit ihnen in die Berge zu fahren, in ein Haus, was zwar keine Bruchbude ist, aber auch nicht das fünf Sterne Hotel, das er eigentlich gewöhnt ist.

    Auch die Nebencharaktere sind wieder total gut gelungen, wobei es mir in New Promises vor allem das Au Pair Lena aus Deutschland angetan hat. Die Protagonistin aus New Beginnings hat hier zwar nur eine Nebenrolle als Freundin von Izzy, aber gerade die wirkt sehr authentisch.

     

    DIE BEWERTUNG

    Wo fange ich denn jetzt an mit meiner Schwärmerei? Bei allen den super sympathischen Charakteren? Bei dem wirklich süßen Plot? Bei dem unglaublichen Schreibstil? Bei der Kulisse? Ich finde keinen Anfang, weil ich bei jedem einzelnen Punkt einfach nur ins Schwärmen geraten kann.

    Lilly Lucas ist nicht nur unheimlich sympathisch, sondern vor allem auch eine wirklich wunderbare Schriftstellerin, die es versteht, supersüße Geschichten zu erzählen.  Ihren Schreibstil kann man wirklich gut lesen, kein Wunder also, dass ich New Beginnings an einem Abend inhaliert habe.

    Es wurde immer später und später, ich hätte eigentlich längst schlafen sollen, aber ich konnte einfach nicht aufhören zu lesen, denn dieses Buch hat süchtig gemacht. Ich musste einfach erfahren, was mit Will und Izzy passiert.

    Eigentlich bin ich kein großer Fan von Dreiecksgeschichten, aber die zwischen Will, Cole und Izzy war so subtil und realistisch gehalten, dass ich sie wirklich gerne gelesen habe.

    Neben den authentischen Charakteren hatte das Buch außerdem einiges an Ferienfeeling zu bieten und ich freue mich deswegen gerade wirklich auf den Winter. Man hat Izzys Liebe zum Schnee geradezu übernommen.

    Auch fand ich es wirklich super, dass sich die Hauptperson nicht klischeehaft in den Schauspieler verliebt hat, sondern gerade Cole gegenüber immer sehr vorsichtig aufgetreten bin. Ebenfalls war es gut, dass auch die Schattenseiten von Promis beleuchtet wurden, so zum Beispiel durch all die schlimmen Internetkommentare, mit denen Izzy umgehen musste, sobald bekannt geworden ist, dass sie Coles Skilehrerin war.

    Den einzigen Kritikpunkt, den ich an New Beginnings habe, ist das das Buch zu kurz war. Ich hätte gerne noch mehr über Izzy und Will erfahren und glaube, dass man ihre Geschichte noch ein wenig hätte ausbauen können. Mit nur 290 Seiten ist das Buch wirklich eher kurz.

    Aber nichtsdestotrotz liebe ich New Beginnings und kann es kaum erwarten, wenn uns Lilly Lucas bald hoffentlich wieder nach Green Valley entführt! Eine klare Leseempfehlung für alle, die New Adult Bücher mögen!

    [Unbezahlte Werbung]

     

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    Cover des Buches Mein Jahr mit Dir (ISBN: 9783328103219)

    Bewertung zu "Mein Jahr mit Dir" von Julia Whelan

    Mein Jahr mit Dir
    sommerfunkenvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein Buch mit viel mehr Tiefe, als ich zunächst erwartet habe!
    Ein wunderschönes Leseerlebns

    Zuerst einmal vielen Dank an das Bloggerportal sowie den Penguin Verlag für die Bereitstellung des  Rezensionsexemplars. Dieser Post enthält unbezahlte Werbung und die Rechte liegen bei dem Verlag.  Dies beeinflusst jedoch in keiner Weise meine persönliche Meinung zu diesem Buch.

     

    Mit dreizehn Jahren habe ich mein Herz für alle Ewigkeit an ein Land verschenkt. Ich wusste, dass ich irgendwann einmal in England wohnen und studieren müsste. Das war Plan A, Plan B gab es nie und egal was alle sagten, ich bin fest entschlossen gewesen, es genauso durchzuziehen. Ich wollte mein Englandabenteuer, mein Traumleben um jeden Preis.

    Ella aus Mein Jahr mit Dir ging es ebenso. Ihr großer Traum ist Oxford, die Stadt auf dieser kleinen Insel, mit all den altehrwürdigen Gebäuden und der renommierten Universität, die überall auf der Welt bekannt ist. Und genau deshalb habe ich mich mit ihr auf eine Reise nach England begeben.

    Erwartet habe ich ein typisches Collegeleben, einige nachdenkliche Literaturstudenten und eine lockere Geschichte. Bekommen habe ich so viel mehr. Im besten Sinne.

    Warum Mein Jahr mit Dir ganze vier Sterne bekommen hat, könnt ihr im Folgenden nachlesen.

     DER INHALT

    Mein Jahr mit Dir handelt von der 24-jährigen Ella, die ein Stipendium für Oxford bekommen hat. Damit erfüllt sich einer ihrer größten Träume, denn schon seitdem sie ein Teenager ist, will sie nichts weiter, als einmal in dieser Stadt zu leben.

    Jedoch ist der Start in ihr neues Leben alles andere als gelungen, denn bereits an ihrem ersten Abend hat sie in einer Fish and Chips Bude eine schmerzvolle Begegnung mit unterschiedlichsten Saucen, ihren Pommes sowie Jamie Davenport.

    Zu allem Übel ist dieser auch noch dieses Jahr für ihren Literaturkurs verantwortlich, was in Ellas Augen einem Desaster gleicht. Dennoch landen sie eines Nachts in einem einheimischen Pub voller Charme und lernen, dass der erste Eindruck nicht immer unbedingt der richtige ist.

    Ella und Jamie kommen sich näher, doch dabei hängt Jamies Geheimnis jeden Tag ein bisschen dunkler über ihrem Glück.

     DIE CHARAKTERE

    Gerade die Charaktere sind es, die dieses Buch in meinen Augen so großartig machen. Denn sie sind allesamt wunderbar authentisch und vor allem mit unterschiedlichsten Eigenschaften ausgestattet. Sie sind keine Mary Sues, sondern haben ein Eigenleben und lassen sich problemlos voneinander abtrennen, was mir bei Büchern unheimlich wichtig ist.

    Ladies First, würde ich sagen, weswegen wir heute mit Ella beginnen. Sie ist Studentin im Aufbaustudium, in ihren Zwanzigern und mir von der ersten Seite an super sympathisch gewesen. Vor allem ihren Eifer und ihre Starrköpfigkeit hat mir sehr gut gefallen sowie die Tatsache, dass Ella ihr Leben selbst in die Hand nehmen möchte. Sie ist nicht einmal fünfundzwanzig und hat mit ihren Jahren schon mehr erreicht, als die meisten anderen. Außerdem ist sie eine absolute Literaturliebhaberin, weshalb man sie einfach ins Herz schließen muss.

    Dann hätten wir da noch Jamie Davenport, den Vertreter des Literaturkurses, der mich von Anfang an faszinieren konnte. Er ist immer für einen guten Konter zu haben, wirkte voller Elan und Lebenslust. Gerade Jamie wirkte durchweg authentisch und ich habe es geliebt, ihn Seite für Seite mit Ella ein wenig näher kennenlernen zu dürfen.

    Auch Ellas neue Collegefreunde wurden auf faszinierende und interessante Weise herausgearbeitet. So gut, dass ich gar nicht weiß, wen von ihnen ich nun überhaupt am liebsten habe. Tom mit seiner wirren Art, Charlie mit seinen ausdrucksstarken Klamotten oder Maggie mit den rosa Haaren. Außerdem Cecilia, die so anders ist, als man auf den ersten Blick vermutet. Sie alle haben sich einen Platz in meinem Herzen erobert.

    Eine weitere Erwähnung wert sind definitiv Jamies Eltern, die ebenfalls vollkommen realistisch gestaltet waren. Mir persönlich hat Jamies Vater sogar mit am besten gefallen, weil er zwar nicht sympathisch, dafür aber unglaublich vielschichtig herüberkommt. Anfangs habe ich ihn gehasst, doch mit der Zeit habe ich ihn zu verstehen gelernt.

     MEINE BEWERTUNG

    Mein Jahr mit Dir hat so viele positive Punkte, dass ich mich geradezu darauf freue, sie teilen zu dürfen.

    Ganz oberflächlich beginnen wir mit dem deutschen Cover, das in meinen Augen einfach wunderschön ist. Bereits in der Buchhandlung habe ich es immer wieder ansehen müssen. Glücklicherweise ist der Inhalt des Buches ebenso gut.

    Bevor man überhaupt in die richtige Geschichte startet, wird man mit einem Vorwort begrüßt, das mich sehr nachdenklich gestimmt hat. Es ist berührend und ich persönlich liebe es, wenn sich Autoren dazu entscheiden, auf diese Weise mit dem Buch zu starten. Ein wenig so wie das erste Kennenlernen, bevor man sich überhaupt wirklich trifft.

    Nach dem Vorwort ging es direkt genauso gut weiter, denn wir werden im Prolog mitten in eine Situation hereingeworfen. Die Autorin hat es verstanden, den Leser direkt mit wichtigen Informationen zu ködern und neugierig auf die Geschichte zu machen. Ich habe mich beim Lesen direkt im Geschehen gefühlt.

    Ebenfalls wunderbar waren die schönen Beschreibungen Oxfords. Ich habe mich oft so gefühlt, als wäre die Stadt direkt vor der Haustür und Mein Jahr mit Dir hat meine Reiselust direkt geweckt. Nun steht Ellas Studentenstadt eindeutig auf meiner Wunschliste für zukünftige Ausflüge.

    Wichtig finde ich es, dass Julia Whelan auch ernste Themen in ihrem Buch untergebracht hat und es dabei in meinen Augen super hinkriegt, diese zu beschreiben, ohne sie zu romantisieren. Die Mischung stimmte stets und ich hatte nie das Gefühl, dass zu viel Drama erweckt wurde, nur um den Leser möglichst viel zu schocken. Ganz im Gegenteil, gerade die Dosierung der Themen macht das Werk in meinen Augen so gelungen.

    Die Gespräche zwischen Ella und Jamie haben dagegen immer wieder für Auflockerung gesorgt und ich hätte ihnen noch stundenlang zuhören können, wie sie über Literatur und die Welt diskutierten.

    Am besten gefallen haben mir wirklich die Charaktere, die das ganze Buch einfach zu einem wundervollen Leseerlebnis gemacht haben. Ich bin der festen Überzeugung, dass Charaktere ein ganzes Buch stehen oder fallen lassen können. In Mein Jahr mit Dir sind die Charaktere alle ausnahmslos authentisch, weswegen das Lesen ein Vergnügen war.

    Ein wenig gewöhnungsbedürftig habe ich den Schreibstil gefunden. Die meiste Zeit über hat er mir sehr gefallen, manchmal jedoch hatte ich ein wenig das Gefühl, eine Nacherzählung der eigentlichen Geschichte zu finden. Zweimal kam es mir so vor, als würden wichtige Situationen einfach übersprungen, zum Beispiel das nähere Kennenlernen von Jamie und Ella, nachdem sie eine ihrer Entscheidungen über Board geworfen haben. Die meiste Zeit über stimmte das Erzähltempo jedoch und ich wollte stets wissen, wie es weitergeht.

    Außerdem hat es mich gewundert, dass Pommes und Fisch zwanzig Pfund kosten sollten und auch bei der Einreise von Ella nach England habe ich ein wenig die Stirn gerunzelt, weil ich bisher der Meinung gewesen bin, dass Telefonieren im Sicherheitsbereich des Flughafens untersagt wäre. Das sind aber wirklich nur Kleinigkeiten und Meckern auf ganz hohem Niveau.

    Insgesamt war Mein Jahr mit Dir ein ganz wundervolles Leseerlebnis, das ich noch länger in Erinnerung behalten werde. Es ist das perfekte Buch für einen schönen Sommernachmittag, an dem man jedoch nicht nur leichte Lektüre möchte. Von mir bekommt das Buch vier Sterne!

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    Cover des Buches Kiss Me Once (ISBN: 9783473585557)

    Bewertung zu "Kiss Me Once" von Stella Tack

    Kiss Me Once
    sommerfunkenvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein Buch mit Potenzial, das mich leider nicht überzeugen konnte.
    Leider zu viel Klischee

    Kiss Me Once – Stella Tack

    Erstveröffentlichung: 2019

    Gelesene Sprache: Deutsch

    Meine Bewertung: 2 Sterne

    [Unbezahlte Werbung; KEIN Rezensionsexemplar]

     

    Nachdem ich meine Klausurphase überstanden habe, ging es mich direkt zum Lesevergnügen über. Das erste Buch, was die Ehre hatte, war Kiss Me Once von Stella Tack. Nachdem sich das wunderbare Cover direkt meine Aufmerksamkeit erschlichen hatte, musste es einfach mit mir nach Hause gehen und ich freute mich auf schöne Stunden mit dem Buch.

    Leider hat sich diese Hoffnung nur halb bewahrheitet, denn ganz meins ist Kiss Me Once nicht gewesen. Warum genau dem so ist, könnt ihr in meiner folgenden Rezension nachlesen.

     

    DER INHALT

    Der Inhalt von Kiss Me Once ist sicherlich nicht neu, dennoch ist vor allem er es gewesen, was mich so neugierig auf das Buch machte. Ein reiches Mädchen mitsamt ihrem schnuckeligen Bodyguard auf dem College – das hat in meinen Augen Potenzial, sofern die Umsetzung stimmt.

    In Kiss Me Once begleiten wir also Ivy auf ein staatliches College im schönen Florida. Sie nutzt diese Zeit, um sich neu zu erfinden und endlich aus den Fängen ihrer Eltern zu entkommen, die sie zu Vorzeigeerbin erziehen wollen.

    Dabei lernt sie direkt an ihrem ersten Tag einen wirklich attraktiven Mann kennen. Das Problem an der Sache? Ryan ist nicht nur ein hervorragend aussehender Typ, sondern auch ihr Bodyguard. Eine Mischung, die geradezu nach Problemen schreit.

     

    DIE CHARAKTERE

    Zum einen haben wir Ivy, die unter Decknamen auf dem staatlichen College unterwegs ist. Anfangs hat sie mir sehr gefallen, weil man Rebellion gegen ihre Eltern und einen eigenen Charakter herauslesen konnte. Leider wurde sie mir mit der Zeit jedoch viel zu vorhersehbar und zickig. Dafür dass Ryan andauernd betont, wie anders als die Rich Kids Ivy doch sei, habe ich gerade diese Eigenschaft so oft in ihr kritisiert.

    Unser zweiter Hauptcharakter ist Ryan MacCain – Sixpack, Tattoos und eine sexy Ausstrahlung. Also ein Bad Boy, wie er im Buche steht. Das hat mich anfangs ein wenig abgeschreckt, hinterher wurde jedoch Ryan zu dem Charakter, den ich am liebsten mochte. Er hat zumindest ein wenig Nachdenklichkeit gezeigt. Dennoch bin ich auch mit ihm nie richtig warm geworden. Es hat mich gestört, dass er andauernd auf sein Aussehen reduziert wurde und mir hätte es gefallen, ein wenig mehr über seine Vergangenheit zu erfahren. Einiges wurde kurz thematisiert, aber nie wurde wirklich in die Tiefe gegangen, weswegen ich keinen Zugang zu ihm während des Lesens fand.

    Verglichen mit Ivy, die mich oft zum Augenrollen gebracht hat, war Ryan mir aber zumindest meistens sympathisch.

    Die Charaktere sind mir leider allesamt ein wenig flach geblieben, auch wenn sich die Autorin wahrlich bemüht hat, ihnen Tiefe durch möglichst dramatische Schicksale zu geben. Das hat zumindest in meinen Augen nur halbwegs gut funktioniert.


    MEINE BEWERTUNG

    Ich habe mich so bemüht, Kiss Me Once zu mögen. Denn eigentlich hatte der Plott durchaus Potenzial, sofern man ihn gut umgesetzt hätte. Leider ist es in meinen Augen tatsächlich aber zu einer Klischee Ansammlung geworden.

    Mich hat einiges gestört, weshalb ich meine größten Kritikpunkte nun einmal kurz anschneiden werde:

    1.       Die ersten hundert Seiten haben eigentlich nur funktioniert, weil der Bodyguard Ryan keine Informationen über Ivys zweiten Vornamen bekommen hat. Dabei hat er sonst wirklich alles über sie erfahren – bis hin zur Lieblingsspeise. Deswegen finde ich etwas unlogisch, dass der zweite Vorname verschwiegen wurde.

    2.       Punkt zwei knüpft direkt an den ersten Punkt an. Anfangs wirkte es so, als hätte Ryan noch nie ein Foto von seinem Schützling Ivy gesehen, was mich doch sehr verwunderte. Letztendlich gab es dann irgendwann die Aufklärung, dass er zwar ein Foto kannte, Ivy dort aber aufgrund anderer Haarfarbe und Schminke anders aussah. Das mag zwar dem normalen Menschen im so gehen (wobei ich selbst das bezweifele), aber ein Bodyguard sollte doch aufmerksam und geschult genug sein, um das zu merken. Leider hatte ich auch hier das Gefühl, dass diese Probleme einfach hingenommen wurden, weil es dem Plot diente.

    3.       Nach den ersten paar Absätzen bin ich echt versucht gewesen, das Buch wieder aus der Hand zu legen. Etwas, was man beim Schreiben direkt lernt, ist es eigentlich, mit keiner Alltagsszene zu starten. Bei diesem Buch dürfen wir aber beim ersten Satz lesen, wie Ivy ihr Auto einparkt – Informationen, die ich nicht gebraucht hätte. Danach geht es zum Shopping in den Supermarkt, wo Ivy möglichst viele Süßigkeiten kauft. Die Intention hinter der Szene verstehe ich durchaus, dennoch finde ich sie ein wenig unpassend. Die Rebellion gegen ihre Eltern hätte man eleganter in dem Buch unterbringen können.

    4.       Die Ausrufe in Kiss Me Once haben mich oft zum Schreien gebracht, leider jedoch im negativen Sinne. Ich habe irgendwann aufgehört mitzuzählen, wie oft ‚Jeese‘ oder ‚Shrimp‘ genutzt wurden. Entweder man nutzt ordentliche Schimpfwörter, die auch durchaus nicht vulgär sein müssen (zum Beispiel Verdammt oder Ähnliches) oder man lässt es. Dieser Versuch möglichst kreativer Entsetzensaufrufe ist bei mir leider gescheitert.

    5.       Ivy hat mich irgendwann einfach nur noch genervt. Ständig ist sie aus irgendwelchen Gründen sauer auf Ryan oder eifersüchtig, obwohl sie nicht mehr als eine Stunde zusammen rumgeknutscht haben. Ryan war da leider auch nicht sehr viel besser, denn er hat Ivy pausenlos angeschmachtet, was doch sehr überzogen wirkte.

    6.       Die beiden Hauptcharaktere haben sich andauernd gestritten und wieder versöhnt, was irgendwann nur noch eintönig wurde. Es gab keine wirkliche Handlung und die Luft war raus.

    7.       Zugegeben, folgendes ist eine Kleinigkeit, die mich jedoch trotzdem die Stirn hat Runzeln lassen. Ryan denkt von sich selbst, dass er ein ‚Bad Boy Grinsen‘ hat. Erstens, was soll das überhaupt sein? Und zweitens, wer denkt bitte so etwas über sich selbst? Gruselig.

    Um aber nicht nur Negatives zu erzählen, will ich natürlich auch etwas erwähnen, was mir gefallen hat. Denn ich bin der Ansicht, dass überall irgendwo ein bisschen etwas Gutes drinsteckt. In Kiss Me Once lies sich das in den wirklich schönen Beschreibungen des Campus finden. Man merkte, dass die Autorin Ahnung hatte, wie es dort aussah und auch das Collegefeeling hat das Buch gut rübergebracht.

    Insgesamt war Kiss Me Once leider nicht nach meinem Geschmack, weswegen ich nur 2 Sterne verteilen kann.

     

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    Cover des Buches Elias & Laia - Die Herrschaft der Masken (ISBN: 9783846600092)

    Bewertung zu "Elias & Laia - Die Herrschaft der Masken" von Sabaa Tahir

    Elias & Laia - Die Herrschaft der Masken
    sommerfunkenvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein schönes Leseerlebnis mit interessantem Plot und authentischen Charakteren!
    Wunderbare 4,5 Sterne für Elias und Laia

    Elias und Laia: Die Herrschaft der Masken – Sabaa Tahir

    Elias und Laia Band #1 von 4

    Erstveröffentlichung: 15. Mai 2015

    Gelesene Sprache: Deutsch

    Meine Bewertung: 4,5 Sterne


    Bitte sagt mir, wie unverlässlich ich bin. Bitte, bitte, denn vielleicht kommt es dann endlich mal in meinem Kopf an. Die Tatsache ist, dass ich diese Rezension schon vor Wochen schreiben wollte. Und jedes Mal wenn ich dann vor meinem Computer saß, hat sich mein Schreibprogramm direkt wieder verkrochen und ich bin mit anderen Dingen beschäftigt gewesen.

    Dabei verdient Elias und Laia: Die Herrschaft der Masken eine Rezension, denn es ist ein so wundbares Leseerlebnis gewesen!

    Wahrscheinlich kenne die meisten von euch diese Reihe bereits, ist sie doch seit Jahren veröffentlicht und zumindest in englischem Raum von einem Hype umgeben. Tatsächlich habe auch ich dieses Buch bereits 2015 gelesen, doch danach habe ich die Reihe aus irgendeinem Grund einfach nicht weiterverfolgt. Dafür könnte ich mich nun in den Hintern treten, denn Sabaa Tahir hat wirklich eine wundervolle Welt mit ihren Büchern geschaffen.

    Der einzige Pluspunkt ist es nun, dass ich direkt alle Bücher hintereinander weg lesen und nur noch auf Band 4 warten muss, der hoffentlich bald veröffentlicht wird.

    Warum ich den Hype um Elias und Laia durchaus verstehen kann, könnt ihr nun in meiner Rezension nachlesen.

     

    Der Inhalt

    Elias und Laia: Die Herrschaft der Masken handelt von dem Sklavenmädchen Laia, das gegen jede Wahrscheinlichkeit davon überzeugt ist, ihren Bruder aus dem Gefängnis der Martialen befreien zu können. Und um Elias Venturius, eine Maske, der jeden Tag den Tod bringt.

    Laia schließt sich dem Widerstand an, um ihren Bruder zu retten und schleicht sich als Sklavin auf Schwarzkliff ein, dem Stützpunkt der Masken

    Die beiden sind von Geburt aus verfeindet, doch während Elias herausfindet, dass er für das Leben der brutalen Masken, die für Ordnung im Imperium herrschen sollen, vielleicht doch nicht wirklich gemacht wird, kommt Laia zur Erkenntnis, dass sie mit Elias zusammenarbeiten muss. Denn manchmal muss man seinen größten Feind nutzen, um seine Ziele erreichen zu können.


    Die Charaktere

    Heute beginne ich tatsächlich einmal mit dem männlichen Part der Geschichte, weil Elias mich tatsächlich ein wenig mehr begeistern konnte als Laia. Elias Venturius ist eine Maske auf Schwarzkliff und wird dazu ausgebildet, unerschrocken und todbringend zu sein. Doch trotz all der Grausamkeiten, durch die er während seiner Ausbildung wandern musste, ist tatsächlich noch Menschlichkeit in ihm. Gerade das fand ich während des Lesens so interessant, denn ständig wird man mit seinen Gewissensbissen konfrontiert und erlebt mit, wie er herausfindet, was er eigentlich wirklich im Leben möchte. Dieser ganze Prozess ist sehr authentisch beschrieben.

    Dann ist da noch Laia, die von ihren Großeltern großgezogen wird und diese am Anfang des Buches auf grausame Weise verliert. Ebenso wie ihren Bruder, der von den Masken ins Gefängnis gebracht wird. Sie ist also von einem Tag auf den anderen vollkommen allein und während sie anfangs manchmal an ein weinerliches Mädchen erinnert, gewinnt sie so schnell Stärke. Gerade das fand ich total realistisch und schön gemacht. Denn sind wir ehrlich, wenn unser Bruder entführt würde, würden wir auch nicht direkt mit dem Messer in Richtung der Feinde laufen, wenn unser Bruder uns bitten würde, wegzurennen. Laia läuft davon und leidet seitdem unter Schuldgefühlen. Aber sie hat ein Ziel: Sie will ihren Bruder aus dem Gefängnis befreien. Und dafür würde man alles tun.

    Genau diese Entschlossenheit merkt man während des Lesens sehr und das hat mir gut gefallen. Laia lässt sich nicht von ihrem Ziel ablenken und geht viele Risiken ein, um dieses zu erreichen.

     

    Die Bewertung

    Elias und Laia: Die Herrschaft der Masken konnte mich wirklich begeistern. Ich hatte bereits große Erwartungen, als ich mich dem Lesen begonnen habe und diese wurden auch größtenteils erfüllt.

    Sabaa Tahir hat eine tolle Weltordnung geschaffen, die man wunderbar durch ihre Erklärungen verstanden hat. Die Beschreibung der Masken und ihrer Aufgaben sowie des Imperiums und die der Widerstandkämpfer sind anschaulich. Das Ganze hat mich immer ein wenig an das alte Rom erinnert, was ich ohnehin spannend finde.

    Ein wenig gestört hat mich die Dreiecksbeziehung zwischen Laia, Elias und Kienan, einem der Widerstandskämpfer. Sie ist nicht wirklich detailreich und passiert auch nur am Rande, aber manchmal hat mich dieses Zickzack wirklich genervt. Es gab zudem einfach wichtigere Dinge, auf die man sich hätte konzentrieren sollen.

    Ansonsten habe ich an dem Werk wirklich nichts auszusetzen. Der Weltaufbau ist hervorragend gelungen, die Geschichte ist sehr spannend erzählt und man wird direkt in die Handlung hineingezogen. Die Charaktere wirken authentisch und gerade die verschiedenen Interessen der Handlungspersonen machen die Geschichte stets interessant. Alle haben andere Ziele, die miteinander konkurrieren und ich habe mich am Ende dabei erwischt, dass ich manchmal gar nicht wusste, wem genau ich welchen Sieg denn nun am meisten gönnen würde.

    Es gibt diese Bücher, bei denen mein Herz einfach direkt nach der vollen Sternenanzahl schreit. Komischerweise ist es bei Elias und Laia nicht ganz so gewesen. Ich bin wirklich begeistert von dem Buch, aber mir hat letztendlich das Gewisse etwas gefehlt. Deswegen gibt es von mir letztendlich 4,5 Sterne.

     

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    Cover des Buches Defy Me (English Edition) (ISBN: 9781780318547)

    Bewertung zu "Defy Me (English Edition)" von Tahereh H. Mafi

    Defy Me (English Edition)
    sommerfunkenvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Gutes Buch, das nicht ganz mit den Vorgängern mithalten konnte.
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    Über mich

    Studentin | 23 | Buchliebhaberin
    • weiblich
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