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steffis-und-heikes-Lesezauber

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Rezensionen und Bewertungen

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    Cover des Buches Der Riss in unserem Leben (ISBN: 9783570166369)

    Bewertung zu "Der Riss in unserem Leben" von Barry Jonsberg

    Der Riss in unserem Leben
    steffis-und-heikes-Lesezaubervor 20 Stunden
    Kurzmeinung: Braucht recht lange um in Gang zu kommen, dann aber unterhaltsam und emotional. Das Ende ist etwas offen für meinen Geschmack - 3,5 Sterne
    Braucht recht lange um in Gang zu kommen, dann aber unterhaltsam und emotional - 3,5 Sterne

    Meinung:

    Nachdem mir die Pandora-Stone Reihe des Autors gut gefallen hatte, war ich auch auf sein neues Werk gespannt, vor allem, da ich die Kurzbeschreibung richtig ansprechend fand.

    Leider war der Start ins Buch extrem ernüchternd. Die ersten 70 – 80 Seiten fand ich einfach sterbenslangweilig. Man lernt Amy und Aiden und ihr privilegiertes Leben kennen und Amy ist einfach eine hochnäsige, eingebildete Kuh. Anders kann man es nicht sagen. Sie hält ihren Bruder klein und genießt das, genauso wie ihre Privilegien.

    Auch den Schreibstil fand ich eher unpersönlich und spannungsarm. Ich war wirklich kurz davor die Geschichte abzubrechen, aber dann kam endlich die im Klappentext angesprochene Wendung und es ging deutlich bergauf.

    Zum einen erfährt man mit der Zeit doch mehr von der Welt an sich, die in dieser dystopischen Zukunft einige Einschränkungen hat. Zum anderen wandelt sich nicht nur Aiden, sondern auch Amy macht eine riesige Entwicklung durch. Durch den Kontakt mit anderen Kindern beginnt sie zu verstehen, wie privilegiert sie wirklich ist und dass andere es viel schwerer haben. Außerdem beginnt sie zu verstehen, was sie an ihrem Bruder hat und lehnt sich auch wirklich stark gegen ihre Eltern auf, was ich sehr bewegend fand.

    Die Hintergründe hinter Aidens Veränderung kann man sich mit der Zeit schon denken und sie bestätigen sich dann nur noch. Wirklich schockiert hat mich aber ihre Mutter mit ihrem extrem kühlen und rationalen Verhalten, auch wenn dieses im Kern schon irgendwie nachvollziehbar war.

    Das Ende fand ich zwar vom Prinzip her ok, ging mir dann aber etwas zu schnell und blieb mir auch etwas zu offen.

    Fazit:

    Eine dystopische Geschichte, die leider echt lang braucht, bis sie in Gang kommt. Danach konnte sie mich aber definitiv fesseln, vor allem emotional war ich dann schnell dabei. Die Wendung kann man sich mit der Zeit zwar denken, aber die Hintergründe und dystopischen Gegebenheiten fand ich dann doch ganz gut dargestellt und vor allem Amys Entwicklung hat mir gut gefallen. Das Ende an sich war in Ordnung, ging mir nur etwas zu schnell und blieb mir auch etwas zu offen für einen Einzelband. Ich hätte mir schon noch einen weiteren Ausblick gewünscht, wie genau die Lösungen aussehen werden. Insgesamt würde ich somit knappe 3,5 Sterne vergeben.

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    Cover des Buches #London Whisper – Teil 2: Als Zofe tanzt man selten (aus der Reihe) (ISBN: 9783742422460)

    Bewertung zu "#London Whisper – Teil 2: Als Zofe tanzt man selten (aus der Reihe)" von Aniela Ley

    #London Whisper – Teil 2: Als Zofe tanzt man selten (aus der Reihe)
    steffis-und-heikes-Lesezaubervor 5 Tagen
    Kurzmeinung: Unterhaltsame Fortsetzung mit viel Witz, Charme und einer starken und frechen Protagonistin. Der Zeitreiseaspekt könnte mehr im Fokus stehen
    Eine unterhaltsame Fortsetzung

    Meinung:

    Nachdem der Auftakt ja mitten in der Geschichte geendet ist, steigt die Fortsetzung auch genau da wieder ein. Zoe und Hayden verfolgen die Diebe des Spiegels durch die Stadt und treffen dabei auf die geheime Gesellschaft.

    Nach diesem fulminanten Einstieg, geht es aber wieder etwas ruhiger weiter. Zoe versucht mehr über den zweiten Spiegelsplitter herauszufinden, verbündet sich mit der Marquise de Minuit, von der wir im Auftakt ja schon erfahren haben, dass sie auch eine Zeitreisende ist und steht ihrer Herrin und Freundin Miss Lucie mit Rat und Tat zur Seite. Was in diesem Teil aber auch auf Gegenseitigkeit beruhigt, da Miss Lucie immer selbstbewusster wird.

    Prinzipiell entwickelt sich die Geschichte stimmig weiter, wenn auch eher langsam, was das Zeitreiseproblem betrifft. So kommen ein paar neue, interessante Figuren hinzu und die einzelnen Liebesgeschichten der Damen werden konkreter. Wobei natürlich Zoe und Hayden im Vordergrund stehen. An sich fand ich die Liebesgeschichte süß und glaubhaft, auch wenn ich nicht ganz so viel Fokus darauf gebraucht hätte.

    Dieser Teil punktet erneut mit seinem locker-leichten, humorvollen und oftmals auch etwas frechem Schreibstil und der starken Protagonistin. Auch wenn Zoe dieses Mal auch ein paar Unsicherheiten zeigt, die aber glaubhaft dargestellt werden. Aber auch die Nebenfiguren bereichern die Geschichte und es macht einfach Spaß, Zoe bei ihrem Abenteuer zu begleiten.

    Sprecherin Dagmar Bittner macht wieder einen tollen Job und erweckt Zoes Abenteuer, aber auch ihre Gefühlswelt glaubhaft zum Leben, wozu natürlich auch die Erzählweise aus der Ich-Perspektive beiträgt.

    Das Ende bietet wieder einen Cliffhanger, aber zumindest nicht mitten im Satz, was ich schon mal als Fortschritt betrachte. Die Whisper-Whisper Briefe sind erneut ein nettes Gimmick, haben für die Handlung an sich aber wenig Bedeutung.

    Fazit:

    Insgesamt bietet dieser Zwischenband ein paar kleinere Antworten im Bezug auf das Zeitreiseproblem, aber vor allem wieder viel Einblick in das private Leben der damaligen Zeit und eine Zeitreisende, die mit ihrer modernen und frechen Art alles auf den Kopf stellt und dabei aber doch nur das beste für die viktorianischen Damen möchte.
    Dazwischen gibt es doch auch ein paar Gefahren, spannende Momente und auch die Romantik nimmt zu. Diese Fortsetzung hat mir gut gefallen, auch wenn etwas mehr Fokus auf die Zeitreiseproblematik schön gewesen wäre. Somit vergebe ich solide 4 Sterne und bin gespannt, was für Abenteuer der letzte Teil der Reihe noch bringen wird. 

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    Cover des Buches Wendy & Peter. Verloren im Nimmerwald (ISBN: 9783748802075)

    Bewertung zu "Wendy & Peter. Verloren im Nimmerwald" von Aiden Thomas

    Wendy & Peter. Verloren im Nimmerwald
    steffis-und-heikes-Lesezaubervor 8 Tagen
    Kurzmeinung: Hat ein paar Längen, aber auch Highlights, vor allem die neuen Bedeutungen bekannter Elemente haben mir gut gefallen - 3,5 Sterne
    Hat ein paar Längen, aber auch richtig tolle Elemente - 3,5 Sterne

    Meinung:

    Cover und Kurzbeschreibung haben mich sofort angesprochen. Und auch den Einstieg in die Geschichte fand ich gelungen. Protagonistin Wendy ist 18 Jahre alt geworden, jedoch kann sie den Tag nicht richtig genießen, genauso wenig wie die letzten fünf Jahre ihres Lebens. Denn damals Jahren kam sie ohne ihre Brüder aus dem Wald zurück. Ihre Brüder sind seitdem verschwunden, aber Wendy hat keine Erinnerungen mehr an die damaligen Ereignisse.

    Als wieder Kinder verschwinden und der geheimnisvolle Peter auftaucht, gibt es endlich die Möglichkeit zu erfahren, was damals passiert ist.

    Jedoch sträubt Wendy sich etwas dagegen, aus Angst, was sie erfahren könnte. Sie braucht lange um wirklich annehmen zu können, dass Peter wirklich der Peter Pan aus ihren Geschichten ist und traut sich auch nicht ihn direkt zu fragen, was damals passiert ist. Dies ist zwar wirklich glaubhaft dargestellt, hat mich doch auch manchmal etwas genervt.

    So dreht sich die Geschichte teilweise etwas im Kreis, vor allem im Mittelteil, da auch Peter ungewöhnliche Verhaltensweisen zeigt. Er schwankt zwischen Kind und Erwachsenem, was auch erneut wirklich glaubhaft an die Geschichte angepasst ist, aber auch hier konnte ich manchmal nur mit dem Kopf schütteln, da sie so viel Zeit mit Unnötigem verschwenden.

    An sich ist die Atmosphäre sehr düster. Das merkt man z. B. auch im Umgang des Vaters mit Wendy, den ich schon echt grenzwertig, aber doch auch wieder realistisch fand. Alle sind einfach gebrochen durch das Verschwinden der beiden Brüder. Ein Lichtblick ist Wendys beste Freundin Jordan, die positive Stimmung mitbringt und auch Wendy eine riesige Stütze ist. Und auch Peter hat trotz seiner Gespaltenheit auch wirklich tolle und lichtbringende Momente.

    Auch die Parallelen zur Originalgeschichte fand ich dafür, dass die Geschichte komplett in unserer Welt spielt, sehr deutlich und es hat mir gut gefallen, wie der Autor bekannten Elementen neue Bedeutungen gegeben hat. So bringt das letzte Drittel einige neue und überraschende Entwicklungen mit, die ich so wirklich nicht erwartet hatte.

    Das Ende fand ich zufriedenstellend und passend.

    Fazit:

    Eine eher düstere Märchenadaption, die erzählt, wie es mit Wendy und Peter fünf Jahre später weitergeht. Dabei ist die Grundstimmung durch das verschwinden ihrer Brüder beklemmend und die Figuren doch sehr belastet, was sich auch in ihren Verhaltensweisen zeigt. Diese sind wirklich sehr glaubhaft dargestellt, aber auch nicht immer einfach und von außen und objektiv betrachtet manchmal etwas schwer nachvollziehbar. So braucht Wendy ewig, um sich dem Kern des Problems zu nähern, weshalb sich die Geschichte teilweise etwas im Kreis dreht. Aber dazwischen gibt es ein paar nette, helle Szenen und vor allem im letzten Drittel nimmt die Spannung nochmal deutlich zu. So gibt es einige überraschende Wendungen und mir hat es sehr gut gefallen, wie der Autor bekannten Elementen neue Bedeutungen gegeben hat. Insgesamt eine glaubhafte Geschichte, mit tollen Highlights, die für mich aber doch auch einfach ein paar Längen hatte. Deshalb würde ich solide 3,5 Sterne vergebe.

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    Cover des Buches Hinter den Spiegeln so kalt (ISBN: 9783426528778)

    Bewertung zu "Hinter den Spiegeln so kalt" von Liza Grimm

    Hinter den Spiegeln so kalt
    steffis-und-heikes-Lesezaubervor 12 Tagen
    Kurzmeinung: Gut geschrieben, wichtige Botschaft, aber die vielen angeschnittenen Themen, die nicht vertieft oder beendet wurden haben mich enttäuscht.
    Gut geschrieben, wichtige Botschaft, aber an vielen Stellen zu oberflächlich

    Meinung:

    Und wieder eine Märchenadaption, die ich total interessant fand. Vor allem, weil ich erst kürzlich mit Die Schneekönigin – Kristalle aus Eis und Blut eine weitere Adaption von der Schneekönigin gelesen habe.

    Dass dies keine klassische Adaption ist, war mir schon vom Klappentext her klar, aber auch so muss ich sagen, dass die Parallelen zum Märchen erst im letzten Viertel so wirklich relevant werden und dabei auch geringer sind, als ich mir das gewünscht hätte.

    Aber das ist generell etwas das Problem, das ich mit der Geschichte hatte. Auch wenn ich den Roman gut zum Lesen, die Trauer und die Verzweiflung von Protagonistin Finja glaubhaft rüber gebracht und das Entdecken der Hintergründe interessant und wichtig fand, wurden mir einfach zu viele Themen angeschnitten, die nicht vertieft oder beendet wurden.

    Das Buch hätte so viel Potential gehabt, da es auch einige unerwartete Wendungen hat und das Grundthema auch viel tiefer geht, als anfangs zu erwarten ist. Durch die Triggerwarnung zu Beginn des Buches und das Verhalten einer Person konnte ich mir mit der Zeit zwar schon denken um was es geht, aber insgesamt wurden die Hintergründe doch recht realistisch und vor allem gut zwischen den Zeilen aufgebaut. Die Autorin erwähnt im Nachwort auch, dass sie durch ihren Roman zu dem gewissen Thema sensibilisieren will, was ihr durchaus gelungen ist, auch wenn es sehr oberflächlich bleibt.

    Aber die ganzen anderen Themen, allen voran die Magie, die Hexen, die Schattenwelt und die verwobenen Familienverhältnisse und die Folgen daraus kamen mir total zu kurz. Da hätte man vieles gar nicht einführen müssen, wenn man die ganzen aufgeworfenen Fragen unbeantwortet lässt. Wenn man nur auf das andere, wirklich schreckliche Thema hinaus wollte, hätte man das auch geradliniger haben können. So bin ich doch etwas enttäuscht, dass vieles einfach so stehen gelassen wurde.

    Fazit:

    Wirklich gut lesbar und mit einer wichtigen Botschaft versehen, aber insgesamt wurden mir einfach zu viele Themen angeschnitten, die viel zu oberflächlich blieben. Da hätte ich mir mehr Geradlinigkeit oder mehr Tiefe gewünscht und finde es schade, dass nicht das komplette Potential genutzt wurde. Somit reicht es nur für gute 3 Sterne, auch wenn ich aufgrund der Dringlichkeit des Hintergrundthemas gerne mehr vergeben hätte. 

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    Cover des Buches Black Night Falling (ISBN: 9783649638735)

    Bewertung zu "Black Night Falling" von Teri Terry

    Black Night Falling
    steffis-und-heikes-Lesezaubervor 18 Tagen
    Kurzmeinung: Es gibt endlich Antworten, viel Spannung, aber auch den ein oder anderen Kritikpunkt- Aufgerundete 3,5 Sterne
    Es gibt endlich Antworten, aber auch Kritikpunkte...

    Meinung:

    Nachdem ich Teil 1 grundsätzlich ganz interessant und Teil 2 eher als Lückenfüller, ohne direkte Antworten empfand, war ich nun doch auf diesen Abschlussband und die lang ersehnten Antworten gespannt.

    Das Gute daran ist, dass es dieses Mal wirklich einige Antworten gibt. Nicht alle, da doch kleinere Fragen offen bleiben, aber doch so, dass man am Ende ein größtenteils stimmiges Bild vor Augen hat.

    Tabby ist nun beim Kreis angekommen und versteht ihre Aufgabe und die Beweggründe des Ganzen. Trotzdem tut sie sich zum Teil noch schwer, mit dem gewählten Weg des Kreises mitzugehen, bzw. auch seine Entscheidungen zu Tragen. Da waren auch wirklich einige harte Themen dabei, die mir den Atem geraubt und mich auch wütend gemacht haben.

    In diesem Teil bekommen wir eine neue Protagonistin. Hayden, ein Mitglied der Umweltbewegung, der sich Denzi im letzten Teil angeschlossen hatte. Ich muss sagen, dass mir Hayden an sich aus dem Vorgänger nicht mehr wirklich präsent war, trotzdem war ihre Perspektive gut gewählt. Zum einen hat sie die Klimaproblematik mit ihren Herausforderungen wirklich gut verdeutlicht und viele Denkanstöße zu diesem Thema gegeben, außerdem gabs auch bei ihr nochmal viel Spannung.

    An Spannung und Action hat es dieses Mal wirklich nicht gemangelt. Es gibt krasse Entscheidungen, viel zu viele Tote und einige unerwartete und schockierende Wendungen.

    Jedoch haben mir nicht alle Komponenten gut gefallen. Ich weiß immer noch nicht so genau, was ich von dem Teil mit den Stimmen halten soll und am Ende hat sich die Autorin in ihren Entwicklungen wirklich überschlagen. Tabby und auch der Leser sind kaum zum Luftholen gekommen und alle, die was zu sagen haben, sind irgendwie durchgedreht und es wurde dadurch etwas wirr. Dabei sind mir auch die Gründe für eine wichtige Entwicklung der veränderten Jugendlichen nicht ganz klar geworden, was ich etwas schade fand.

    Gut fand ich, dass es trotz allem ein etwas versöhnliches und in der Gesamtbetrachtung rundes Ende gab, da ein Epilog nochmal einen Einblick in die Zukunft nach 5 Jahren gezeigt hat, wobei der auch noch umfangreicher hätte sein können.

    Der Schreibstil war wie gewohnt mitreißend. Die Charaktere stark und mit viel Weiterentwicklung, wenn teilweise doch auch etwas leicht lenkbar und schwankend in ihrer Meinung.

    Fazit:

    Ein Abschlussband, der jetzt endlich die ersehnten Antworten bringt, die Probleme der Klimathematik gut darstellt und viele Denkanstöße gibt. Außerdem kann man ihn vor Spannung kaum aus der Hand legen und öfters hat er mir den Mund offen stehen lassen. Trotzdem haben mir nicht alle Entwicklungen gefallen, vor allem den Showdown am Ende fand ich trotz aller Action doch etwas wirr und in einem Punkt nicht gänzlich nachvollziehbar. Aber nichtsdestotrotz hat die Autorin, auch dank des Epilogs, ein grundsätzlich zufriedengestelltes Gefühl hinterlassen, weshalb ich am Ende gute 3,5 Sterne, mit der Tendenz zu 4, vergeben würde. 

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    Cover des Buches The Other Side of the Sky – Die Göttin und der Prinz (ISBN: 9783423764025)

    Bewertung zu "The Other Side of the Sky – Die Göttin und der Prinz" von Amie Kaufman

    The Other Side of the Sky – Die Göttin und der Prinz
    steffis-und-heikes-Lesezaubervor 19 Tagen
    Kurzmeinung: Ein richtig toller Auftakt mit vielen unerwarteten Wendungen und Entwicklungen, nahbaren Protogonisten und interessante Welten.
    Ein richtig toller Auftakt

    Meinung:

    Cover und Kurzbeschreibung haben mich sofort gepackt und auch den Einstieg in die Geschichte fand ich sehr gelungen. Erzählt wird das Ganze abwechselnd im Präsens aus den beiden Sichten von Nimh und North aus der Ich-Perspektive.

    Den Menschen in North´s Reich über den Wolken geht es gut und es gibt viel Technologie. Als er durch einen Absturz in die Welt unter dem Himmel kommt, ist er völlig überfordert damit, dass es dort noch Menschen, Tiere und vor allem Magie gibt.

    Für die wiedergeborene Göttin Nimh ist es Schicksal, auf North zu treffen. Sie erhofft sich davon die Erfüllung einer Prophezeiung, um ihre wahre Macht zu finden und ihre Welt zu retten.

    North ist ein Prinz und privilegiert aufgewachsen. Nimh hingegen ist zwar eine Göttin, aber extrem einsam, vor allem, da sie nicht von anderen Menschen berührt werden darf. Ihre innere Zerrissenheit wurde sehr intensiv und glaubhaft dargestellt. Außerdem wird das Volk unruhig und unzufrieden, da sich ihre Macht noch nicht manifestiert hat und der magische Nebel, der gefährlich ist für die Leute, immer bedrohlicher wird.

    Die Ausgangslage fand ich also extrem spannend. Ich fand es interessant zu verfolgen wie Nimh und North aufeinandertreffen, wie North sich in der für ihn völlig fremden Welt mit ganz anderen Gegebenheiten zurechtfinden muss und natürlich auch das Worldbuilding kennenzulernen. Natürlich gibt es auch wieder eine Liebesgeschichte zwischen den beiden, aber da Nimh nicht berührt werden kann, hat sie doch einen recht besonderen Reiz, weshalb ich sie ganz passend fand.

    Trotzdem hat das Niveau der Geschichte nach dem starken Beginn etwas nachgelassen. Die Geschichte ist ein bisschen vor sich hingeplätschert und ich hatte schon die Befürchtung, dass alles recht vorhersehbar abläuft.

    Dies hat sich aber nach diesem kleinen Tief wirklich nicht bestätigt. Plötzlich hat sich die Handlung überschlagen und eine Intrige nach der nächsten wurde aufgedeckt und es gab viele Entwicklungen, die ich so wirklich nicht erwartet hatte.

    Das Tempo war dann auch wieder richtig hoch, Spannung und Emotionen sind explodiert und auch der Showdown war mit vielen interessanten Infos und viel Action versehen. Das Ende hat einen Cliffhanger und macht zusammen mit der Leseprobe für Teil 2 auch richtig Lust auf die Fortsetzung, die im Herbst nächsten Jahres erscheinen soll.

    Auch den Schreibstil und ein paar nette Nebenfiguren fand ich richtig gut, allem voran natürlich den Findelkater, der sich den Weg in die Herzen der Protagonisten und der Leser auch ganz ohne Worte erschleicht.

    Fazit:

    Ein richtig toller Auftakt, der mich bis auf ein kurzes Abflachen im 2. Viertel richtig gut unterhalten hat. Interessante, richtig unterschiedliche Welten, authentische und nahbare Protagonisten, eine eher ungewöhnliche Liebesgeschichte, ein einnehmender Schreibstil, tolle Nebencharaktere und eine Handlung mit vielen unerwarteten Wendungen und Entwicklungen. Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt und freue mich auf die Fortsetzung. Somit gibt es verdient die vollen 5 Sterne.

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    Cover des Buches Scarlett & Browne - Die Berüchtigten (ISBN: 9783570165973)

    Bewertung zu "Scarlett & Browne - Die Berüchtigten" von Jonathan Stroud

    Scarlett & Browne - Die Berüchtigten
    steffis-und-heikes-Lesezaubervor 22 Tagen
    Kurzmeinung: Gutes Tempo, toller Schreibstil, einzigartige und liebenswerte Charaktere und trotz des düsteren Settings viel Humor und Sarkasmus.
    Tolle Fortsetzung!

    Meinung:

    Obwohl der letzte Teil 1,5 Jahre zurücklag, habe ich leicht und schnell wieder in die Geschichte gefunden. Albert und Scarlett sind wieder mal dabei einen Einbruch auf ein Glaubenshaus zu planen, das haben sie in den letzten Monaten perfektioniert. Alberts Gabe zum Gedankenlesen ist dabei natürlich sehr hilfreich, aber trotzdem läuft nie alles glatt, auch weil Albert recht tollpatschig ist und deutlich mehr Skrupel hat als Scarlett.

    Die beiden sind aber ein tolles Team und einfach ganz besondere und prägnante Charaktere. Nicht nur, dass sie in ihrer Art so gegensätzlich sind, sondern die direkte, etwas abweisende und sehr sarkastische Art von Scarlett und die dahingehend etwas naive und doch so liebenswerte Art von Albert machen einfach Spaß und ich musste dieses Mal auch wirklich oft lachen und grinsen.

    Auch wenn das Setting und die Geschichte selbst nach wie vor eher düster sind. Alberts und Scarletts Freunde wurden entführt und ihnen ist auch noch ein Glaubenshausagent mit ähnlichen Fähigkeiten, wie denen von Albert, auf den Fersen.

    Man lernt wieder ein bisschen mehr von der Welt und vor allem auch von Scarletts Vergangenheit kennen. Man erfährt, weshalb sie so wurde, wie sie ist und das ist gut so, da man sich das ja schon im Auftakt gefragt hatte. Außerdem entwickeln sich die Figuren weiter, vor allem Albert lernt sich selbst zu vertrauen.

    Weshalb die Welt so wurde, wie sie dort beschrieben ist, bleibt auch dieses Mal eher im Dunkeln. Jedoch stellt sich Albert auch immer öfters die Frage nach den Hintergründen, weshalb ich mir vorstellen kann, dass es in den Fortsetzungen darauf noch eine Antwort geben wird.

    Das Ende ist wieder recht turbulent, aber doch zufriedenstellend und erweckt Vorfreude auf die Fortsetzung.

    Der Schreibstil ist wieder richtig toll. Jonathan Stroud erschafft nicht nur einzigartige Charaktere, sondern auch eine mitreißende Atmosphäre mit viel Humor und Sarkasmus und der richtigen Menge an Gefühlen, aber auch viel Spannung und Gefahr.

    Fazit:

    Eine Fortsetzung, die mir richtig gut gefallen hat. Ein gutes Tempo, toller Schreibstil, einzigartige und liebenswerte Charaktere mit Ecken und Kanten und trotz des düsteren Settings viel Humor und Sarkasmus. Die Geschichte und die Charaktere entwickeln sich stetig weiter und ich bin sehr gespannt, was da noch kommt. Deshalb gibt’s auch die vollen 5 Sterne. 

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    Cover des Buches Demon in the Wood. Schatten der Vergangenheit (ISBN: 9783426227961)

    Bewertung zu "Demon in the Wood. Schatten der Vergangenheit" von Leigh Bardugo

    Demon in the Wood. Schatten der Vergangenheit
    steffis-und-heikes-Lesezaubervor einem Monat
    Kurzmeinung: Tolle Zeichnungen, aber keine Vorgeschichte, sondern nur eine kleine, oberflächliche Episode mit wirklich wenig Text
    Tolle Zeichnungen, aber keine Vorgeschichte, sondern nur eine kleine Episode

    Meinung:

    Da ich ja ein Fan des GirschaVerse bin, war ich natürlich sehr neugierig auf die Vorgeschichte des Dunklen. Als ich aber gesehen habe, dass es sich dabei um eine Gravic Novel handelt, war ich schon etwas skeptisch, ob ich die Geschichte überhaupt lesen sollte.

    Ich habe mich dann doch dran gewagt und muss auch erwähnen, dass ich die Zeichnungen von Dani Pendergast sehr gelungen und detailgetreu fand. Sie sind Aussagekräftig und schön anzusehen.

    Jedoch ändert das nichts daran, dass die Geschichte einfach kaum Text hat. Natürlich fallen durch die Zeichnungen einige Beschreibungen weg, aber die Handlung ist trotz der 200 Seiten einfach spärlich und die Beschreibung als Vorgeschichte des Dunklen passt für mich nicht wirklich.

    Diese Gravic Novel zeigt einen kleinen, bestimmt sehr prägenden und traurigen Ausschnitt aus der Jugend des Dunklen, aber keine Vorgeschichte. Dafür ist sie zu oberflächlich und einfach mit zu wenig Text versehen, da viele Bilder auch gar keinen Text haben, sondern die Geschichte nur durch die Bilder weitererzählen.

    Fazit:

    Die Geschichte lebt auf jeden Fall von den gelungen Zeichnungen und nicht vom Text, der nur sehr spärlich vorhanden ist. Somit erzählt „Demon in the Wood“ für mich auch keine Vorgeschichte, sondern nur eine sehr kleine, aber durchaus prägende Episode aus der Jugend des Dunklen, die für mich aber viel zu oberflächlich bleibt. Deshalb finde ich nicht, dass man diese Grafic Novel unbedingt gelesen haben muss, da sie ja doch auch recht hochpreisig dafür ist, dass man sie innerhalb von maximal einer Stunde durchgeblättert hat. Auch wenn die Aufmachung schon hochwertig ist. Aber da ich trotz des Wissens um eine Gravic Novel deutlich mehr inhaltliches erwartet habe, reicht es einfach nicht für mehr als gute 2 Sterne.

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    Cover des Buches Die Schneekönigin - Kristalle aus Eis und Blut (ISBN: 9783764532796)

    Bewertung zu "Die Schneekönigin - Kristalle aus Eis und Blut" von C. E. Bernard

    Die Schneekönigin - Kristalle aus Eis und Blut
    steffis-und-heikes-Lesezaubervor einem Monat
    Kurzmeinung: Anfangs etwas unspektakulär, aber am Ende wird deutlich, wie genial alles durchdacht ist...
    Anfangs etwas unspektakulär, aber am Ende wird deutlich, wie genial alles durchdacht ist...

    Meinung:

    Ich mag Märchenadaptionen ziemlich gerne und habe auch schon ein paar gelesen. Deshalb hat mich „Die Schneekönigin – Kristalle aus Eis und Blut“ auch sofort angesprochen. Jedoch waren alle, die ich bisher gelesen habe, eher modern adaptiert. Auf die Schneekönigin trifft das nicht zu, denn die Handlung spielt 1842 im kalten norwegischen Norden. Ich muss sagen, dass mich das erst mal ein bisschen verwirrt hat, da ich nicht damit gerechnet hatte, dass die Handlung soweit in der Vergangenheit spielt und somit auch Schreibstil und Gegebenheiten eher altmodisch angehaucht sind.

    Somit habe ich doch eine Weile gebraucht um in die Handlung zu finden. Der Anfangsteil beschäftigt sich recht lange mit Protagonistin Greta, die die Burgherrin einer Burg im Norden ist, ein Kind hat, dass sie über alles liebt und sich dem Problem stellen muss, dass der Fjord, der es ermöglicht, ihre Burg im Winter mit neuen Rohstoffen zu versorgen, nicht mehr zuverlässig zufriert.

    Außerdem wird der Glaube an die Schneekönigin, zusammen mit den Bräuchen um ihr zu huldigen, immer mehr belächelt und vom christlichen Glauben abgelöst.

    Ich muss sagen, dass ich den Anfangsteil zwar ganz nett und irgendwie eindringlich beschrieben, aber nicht besonders spannend fand. Und auch die scheinbar unmögliche Reise, die Greta antritt, um ihren Sohn zu retten, fand ich anfangs sehr speziell und etwas abgedreht.

    Aber je weiter sie vorankommt, desto mehr wird deutlich, worauf die Geschichte hinausläuft und dass das Beschriebene, genau das ist, was ein Märchen ausmacht. Als ich das endlich und zugegebenermaßen recht verspätet verstanden habe, war ich dann richtig gefesselt von der Handlung und habe die Details in mich aufgesogen. Ich habe dann alles, auch den Anfang, nochmal neu überdacht und endlich den Sinn des Ganzen verstanden und war begeistert davon, dass die Autorin mit ihrer Adaption hier einen neuen Grundstein für das Originalmärchen legt.

    Das Ende hat mich einerseits traurig, aber doch auch überzeugt, sprachlos und etwas hoffnungsvoll zurückgelassen. Nur auf eine einzige Mini-Frage hätte ich gern noch eine Antwort gehabt, aber es ist auch so wirklich mehr als in Ordnung.

    Und auch das Nachwort, dass sich unter anderem mit Hans Christian Andersen beschäftigt, fand ich sehr lesenswert.

    Fazit:

    Eine Märchenadaption, die für mich sehr lange gebraucht hat, um ihre Wirkung zu entfalten, mich danach aber völlig gefesselt und überzeugt hat. Und auch den etwas unspektakulären Beginn fand ich im Nachhinein betrachtet genau richtig und passend. Das Ende hat mich völlig begeistert zurückgelassen und auch noch lange in mir nachgewirkt. Deshalb vergebe ich trotz des schleppenden Beginns knapp die vollen 5 Sterne, einfach weil ich das Gesamtkonstrukt faszinierend und richtig genial fand. 

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    Cover des Buches Die Lichtstein-Saga 2: Andolas (ISBN: B07Y426G61)

    Bewertung zu "Die Lichtstein-Saga 2: Andolas" von Nadine Erdmann

    Die Lichtstein-Saga 2: Andolas
    steffis-und-heikes-Lesezaubervor einem Monat
    Kurzmeinung: Eine richtig gute Fortsetzung. Die Charaktere bekommen immer mehr Tiefe, aber auch die Handlung geht vorwärts und die Atmosphäre ist toll.
    Eine richtig gute Fortsetzung!

    Meinung:

    Da es zum Glück nicht lange gedauert hat, bis ich mit Teil 2 weiterlesen konnte, bin ich gut wieder in die Geschichte gestartet.

    Die Trauer und Bestürzung aufgrund der vergangenen Ereignisse sind natürlich noch frisch und greifbar und die Figuren haben noch sehr daran zu knabbern. Allen voran Ari und Noah, die erst versuchen ihre Ängste und Verluste mit sich selbst auszumachen, aber mit der Zeit dann doch merken, dass sie sich auf ihre Freunde verlassen können und es ihnen gut tut, wenn sie sich den anderen anvertrauen.

    So geht es in diesem Teil viel um Charakterentwicklungen, die ich aber total interessant und gut gemacht fand. Die Charaktere bekommen sehr viel Tiefe und wachsen richtig ans Herz.

    Aber auch sonst wird es nicht langweilig, da die Charaktere sich wieder auf die Reise machen, um den 2. Lichtstein zu holen. Dazu müssen sie in die eisigen Berge und sich dort auch noch mit blutrünstigen Harpyien ab ärgern. Die Sylphen, das zweite Wächtervolk ist zum Glück etwas freundlicher gesinnt, auch wenn es mir am Ende nicht ganz so nah gekommen ist. Was auch daran liegt, dass ich von diesen Wesen vorher noch nie etwas gehört hatte und ich sie deshalb noch nicht so ganz greifen kann, obwohl die Autorin sie auch wieder anschaulich beschreibt. Genauso wie die Wanderung durchs kalte, aber doch auch schöne Gebirge.

    Meine Lieblinge in diesem Teil waren ganz klar die Gnome. Das sind einfach süße, hilfsbereite und etwas tollpatschige Wesen, die man einfach nur ins Herz schließen kann und die unseren Freunden nicht nur einmal helfen.

    Die Atmosphäre in diesem Teil fand ich sehr stark und je nach Situation auch gut angepasst. So gibt es herzzerreißende und traurige Momente, aber auch den bekannten Humor und passende freche Bemerkungen und auch wieder einiges an Spannung und Gefahr. Und auch die Liebesgeschichten werden weitererzählt.

    Dazwischen gibt es auch ein paar Kapitel aus der Sicht der Bösen, die in mir immer eine große Abscheu erzeugt haben und mich für die Fortsetzung wenig gutes hoffen lassen.

    Das Ende ist dieses Mal ruhiger als im Auftakt, aber doch passend. Außerdem sind immer noch einige Fragen offen und werden auch neue aufgeworfen, sodass ich sehr gespannt bin, wie es weitergeht. Am Ende des Buchs gibt es übrigens noch ein hilfreiches Glossar, in dem man die wichtigsten Begriffe nochmal nachschlagen kann.

    Fazit:

    Eine richtig gute Fortsetzung, die mich super unterhalten hat. Die Charaktere bekommen immer mehr Tiefe und wachsen ans Herz, aber auch die Handlung entwickelt sich weiter und die Atmosphäre ist einfach richtig toll und immer stimmig. Ich mag die Mischung zwischen Ernst, Humor, Gefahr und wichtigen Botschaften einfach extrem gerne und konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Deshalb gibt es verdiente 5 Sterne und ich bin total gespannt, wie es weitergeht.

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    Über mich

    • weiblich
    • 18.07.2012

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