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steffis-und-heikes-Lesezauber

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  • 1.362 Rezensionen
  • 1.421 Bewertungen (Ø 3,77)

steffis-und-heikes-Lesezauber hat gelesen…
6 Bücher im Jahr 2026

Cover des Buches Cyberworld 7.0: Bunker (ISBN: null)
Buch wurde am
03. Juni beendet
Cover des Buches CyberWorld 6.0 - Anonymous (ISBN: null)
Buch wurde am
03. Juni beendet
Cover des Buches Steingladiole. Erde vergisst nie (ISBN: null)
Buch wurde am
29. Mai beendet
Cover des Buches CyberWorld 5.0: Burning London (ISBN: null)
Buch wurde am
17. März beendet
Cover des Buches Feuerlilie. Asche spendet Leben (ISBN: null)
Buch wurde am
02. Februar beendet
Cover des Buches Die gestohlene Zeit (ISBN: null)
Buch wurde am
01. Februar beendet

Rezensionen und Bewertungen

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Cover des Buches Cyberworld 7.0: Bunker (ISBN: 9783948700768)

Bewertung zu "Cyberworld 7.0: Bunker" von Nadine Erdmann

steffis-und-heikes-Lesezauber
Kurzmeinung: Ein guter Abschlussband, der vor allem die persönlichen Geschichten zu einem zufriedenstellenden Ende, mit viel Heartwarming bringt.
Ein guter Abschlussband

Meinung:

So, das ist er nun, der letzte Band der Reihe. Gelesen hab ich ihn auf jeden Fall mit etwas Wehmut, da mich die Figuren ja doch lange begleitet haben.

Prinzipiell, setzt alles recht nahtlos an den Vorgänger an. Die dort neu hinzugekommenen Figuren haben nun auch wichtige Rollen im Leben der Freunde eingenommen und es gibt nochmal einen neuen Cyberpark, den sich die Freunde näher anschauen wollen.

Das Setting ist ein Bunker mit Steampunk-Elementen. Diese werden zum Teil schon ausführlich beschrieben, hätten aber für die Faszination, die im Buch beschrieben wird, evtl. noch ein bisschen ausführlicher sein können.

Das Spiel ist anfangs etwas ruhiger gehalten. Der Fokus liegt auf erkunden und erforschen, was ich aber auch mal ganz nett fand. Danach gibt wieder ein paar menschenfressende Mutanten, weshalb Actionfreunde auch nicht zu kurz kommen.

Generell steckt mehr hinter dem Gamingwochenende, als anfangs gedacht. Die Überraschungen dazu fand ich ganz gut in die Geschichte integriert und durchaus mit einigen gefährlichen Szenen versehen. Etwas schade fand ich auch hier, dass durch die Real-Life-Gefahr das Spiel wieder nicht abgeschlossen werden kann. Das hatten wir bei Teil 4 – “The Secrets of Yonderwood” schon und auch da fand ich es richtig schade. Und gerade bei “Bunker 7” hätte man so eine Abschlussszene super noch im Epilog unterbringen können.

Aber naja, dafür wurden die persönlichen Geschichten sehr schön gestaltet. Es gab für alle schöne Zukunftsperspektiven und wieder viel Heartwarming, wofür die Autorin ja bekannt ist. Deshalb konnte ich die Reihe trotzdem mit einem sehr schönen und zufriedenen Gefühl abschließen. Außerdem würde es für mich durchaus Potential dafür geben, die Freunde mal irgendwann, ein paar Jahre später, wiederzusehen und zu lesen, wie es ihnen als Erwachsene ergeht.

Fazit:

Insgesamt ein guter Abschlussband, der vor allem die persönlichen Geschichten der Figuren zu einem zufriedenstellenden Ende, mit viel Heartwarming im Epilog bringt. Dazwischen gibt es nochmal einen neuen Cyberpark, aber leider wird auch das Abenteuer nicht wirklich abgeschlossen, sondern dient nur als Setting für eine Real-Life-Gefahr. Dennoch habe ich es gern gelesen und würde mich freuen, wenn man von den Figuren später mal wieder was lesen würde. Ich vergebe solide 4 Sterne.

Cover des Buches CyberWorld 6.0 - Anonymous (ISBN: B0DLHCW23S)

Bewertung zu "CyberWorld 6.0 - Anonymous" von Nadine Erdmann

steffis-und-heikes-Lesezauber
Kurzmeinung: Etwas ruhiger, aber eine weitere unterhaltsame Fortsetzung...
Etwas ruhiger, aber eine weitere unterhaltsame Fortsetzung...

Meinung:

Mir hat die Idee gefallen, dass die Jungs nun auch selbst mal ein Spiel entwerfen und die Mädels dieses testen. Einfach ein bisschen Alltag, im aufregenden Leben der Freunde.

Aber auch dieser ist nur von kurzer Dauer, denn Zacks Eltern sind wirklich krass. Und das, was ich mal wieder ganz schockierend finde, ist die Tatsache, dass ich es mir so ähnlich doch auch wirklich vorstellen könnte. Es hat schon beim Lesen so weh getan, wie verblendet seine Eltern sind und wie wenig es ihnen bedeutet, was ihr Sohn möchte. Toll war natürlich, dass die Freunde erneut einfach zusammenhalten und sich untereinander immer eine Stütze sind und auch Lösungen finden.

Realistisch fand ich auch, dass Zack das gar nicht so gut weg steckt und dabei auch mal etwas unschönere Seiten/Reaktionen gezeigt werden.

Die Sache mit Anonymous fand ich auch spannend, aber die Auflösung ein bisschen eigenartig. Es wird zwar erklärt, weshalb die Person nicht gleich mit der Sprache raus rückt, als sie die Chance bekommt, aber wirklich glaubhaft/nachvollziehbar fand ich das nicht. Wenn man schon mal die Aufmerksamkeit hat, die man ja unbedingt erreichen möchte und dann doch nichts sagt und ggf. die Chance wieder verstreichen lässt.

Aber gut, die Charaktere, die dadurch und durch andere Entwicklungen eingeführt wurden, passen auf jeden Fall gut zur Gruppe und besonders die kleine Holly sorgt für ganz besonders süße Momente, die einem ans Herz gehen.

Fazit:

Auch wenn es in diesem Teil weniger handfeste Action gibt, gibt es mehr Zeit für die Charakterentwicklung einzelner Figuren und auch ein bisschen Alltag und Alltagsprobleme, die ich genauso gut zu lesen fand, wie actionreiche Cyberabenteuer. Und dabei musste ich doch auch oft Schlucken und war emotional voll dabei. Einzig die Tatsache, dass die Personen hinter Anonymous sich etwas eigenartig verhalten habe, fand ich nicht ganz stimmig, aber gut, Menschen verhalten sich ja öfter unsinnig. Insgesamt war dieser 6. Teil eine weitere unterhaltsame Fortsetzung und ich vergebe solide 4 Sterne.

Cover des Buches Steingladiole. Erde vergisst nie (ISBN: 9783426568606)

Bewertung zu "Steingladiole. Erde vergisst nie" von Liza Grimm

steffis-und-heikes-Lesezauber
Kurzmeinung: Eine Fortsetzung, die ihrem Muster treu bleibt...Von den Entwicklungen wirklich spannend, aber teilweise künstlich in die Länge gezogen...
Eine Fortsetzung, die ihrem Muster treu bleibt...

Meinung:

Optisch steht auch diese Fortsetzung ihren Vorgängern in nichts nach. Auch wieder extrem ansprechend gestaltet und einfach eine Augenweide.

Und auch dieses Mal geht die Geschichte nahtlos weiter. Nara wird mit jemanden aus ihrer Vergangenheit konfrontiert und generell wird ihr Blick auf die ihr bekannte Welt und das System dahinter angezweifelt.

Und auch bei Katso ergeben sich einige unerwartete Veränderungen.

Schön fand ich, dass es dieses Mal durchaus ein paar Antworten und neue, unerwartete Entwicklungen gab, der Kritikpunkt, dass es bis dahin aber lange dauert, bleibt aber auch hier. Auch hier dreht sich im Mittelteil vieles im Kreis und beschäftigt sich mit Nebensächlichkeiten und Wiederholungen.

Dennoch mochte ich die Wendungen in der Handlung (und dass man mehr von der Welt ans ich erfährt) und auch die persönlichen Entwicklungen der Figuren waren auf jeden Fall interessant und tiefgründig dargestellt.

Wie immer, endet das Buch mit einem Cliffhanger und ich bin wieder gespannt, was jetzt noch kommt. Dabei hoffe und gehe ich davon aus, dass es sich beim 4. Band dann auch wirklich um den Abschluss handelt, da dann alle 4 Elemente in den Titeln verarbeitet wurden und der Verlag es (wieder) auch so ankündigt.

Der Schreibstil war erneut mitreißend, wobei ich durchaus mal den ein oder anderen Füllsatz übersprungen habe, ohne, dass mir was von der Handlung gefehlt hätte.

Fazit:

Eine Fortsetzung, die ihrem Muster treu bleibt. Optisch eine Augenweide, von den Ideen und Entwicklungen wirklich spannend, aber dennoch teilweise künstlich in die Länge gezogen und mit vielen unnötigen Details versehen. Dennoch war ich dieses Mal mehr zufrieden, da es doch einige Antworten und Wendungen gab und ich hoffe jetzt einfach darauf, dass der nächste Teil dann wirklich der Abschluss ist und noch ein paar unerwartete Asse im Ärmel hat und alles zufriedenstellend auflöst. Ich vergebe knappe 4 Sterne.

Cover des Buches Die Housesitterin – Ein Traum von einem Job. Oder? (ISBN: B0G13X3HP8)

Bewertung zu "Die Housesitterin – Ein Traum von einem Job. Oder?" von Emily Rudolf

steffis-und-heikes-Lesezauber
Kurzmeinung: Unterhaltsam und mit vielen Wendungen und Abgründen, aber unsympathische Charaktere und moralisch etwas fragwürdig....
Unterhaltsam und mit vielen Wendungen und Abgründen...

Meinung:

Die Grundidee hat mich angesprochen. Ich finde den Gedanken, dass man fremde Menschen zum Housesitting in seine intimen Räume lässt, immer noch etwas befremdlich und fand es spannend, dass die Story dieses Mal sogar in Deutschland angesiedelt ist.

Und Protagonistin Cecilia hat anfangs auch gleich alle meine Befürchtungen/ Klischees diesbezüglich befeuert, da sie darauf aus war, in die Privatsphäre der Häuser einzudringen.

Nach einem größeren, ersten Teil aus Cecilias Sicht, kommen noch zwei weitere Perspektiven hinzu, nämlich die von Johannes, ihrem reichen Freund, dem die Häuser gehören und die von Nick, Cecilias bestem Freund.

Da die Handlung dann auch noch abwechselnd in der Gegenwart und der Vergangenheit erzählt wird, erhalten wir nach und nach ein komplexes Gesamtbild, das für mich, anfangs in diesen Dimensionen nicht erwartbar war. Klar, hatte ich die ein oder andere Idee, aber das ging alles viel tiefer als erwartet und die Wendungen und Twists fand ich gut gemacht und haben mich generell gut unterhalten. Ebenso war die Atmosphäre zwischendurch immer mal wieder etwas düster und gefährlich, auch wenn oberflächlich lange der tolle Schein überwiegt.

Die Charaktere fand ich leider alle total unsympathisch. Klar, sie haben alle ihr Päckchen zu tragen und ich konnte ihr Beweggründe zum Teil schon nachvollziehen, aber dennoch hat Sympathie gefehlt und auch moralisch wurden durchaus einige Fragen aufgeworfen, vor allem auch am Ende. Da fand ich es nicht gut, dass eine Person so ungeschoren davon kam. Etwas schockiert hat mich auch mal wieder die Vorstellung, wie lange und stark sich Menschen verstellen können.

Den Erzählstil fand ich grundsätzlich recht fesselnd, dennoch bin ich manchmal über die teils vulgären Ausdrücke und Beschreibungen gestolpert, die mir persönlich oftmals eher wenig Mehrwert bringen.

Die SprecherInnen Rebecca Veil, Nils Nelleßen und Florens Schmidt haben gut gelesen und für mich auch gut zur Geschichte und ihren jeweiligen Figuren gepasst. Auch konnte man die beiden Männer gut auseinanderhalten.

Der Showdown am Ende hat es auf jeden Fall in sich und wartet nochmal mit viel handfester Action auf. Wie bereits erwähnt, fand ich es moralisch eher fraglich, aber definitiv spannend. Außerdem werden durch den Epilog noch die meisten offenen Fragen beantwortet.

Fazit:

Ein unterhaltsamer Thriller, der anfangs eher subtil spannend ist, mit der Zeit aber immer mehr Wendungen und Abgründe offenbart. Moralisch teilweise etwas fraglich, aber generell zumindest im Ansatz nachvollziehbar, auch wenn ich persönlich die teils vulgären Ausdrücke und Beschreibungen nicht so ausführlich gebraucht hätte. Die meisten offenen Fragen werden beantwortet und die SprecherInnen haben einen guten Job gemacht. Deshalb vergebe ich solide 4 Sterne.

Cover des Buches Ungelöst – Die erste Zeugin (ISBN: 9783839822180)

Bewertung zu "Ungelöst – Die erste Zeugin" von Arno Strobel

steffis-und-heikes-Lesezauber
Kurzmeinung: Interessante Ausgangslage,aber ich habe länger gebraucht,um in die Geschichte zu finden.Dann war es unterhaltsam und mit weiterem Potential.
Interssant, hat aber gedauert, bis ich damit warm geworden bin - 3,5 Sterne

Meinung:

Ich habe mich sehr auf das neue Buch von Arno Strobel gefreut. Und mit Luisa Menkhoff gibt es eine Protagonistin mit bekanntem Namen, denn ihr Vater Bernd Menkhoff kam ja schon in mehreren Büchern des Autors vor.

Dennoch muss ich sagen, dass ich mich zu Beginn etwas schwer getan habe, so richtig in die Geschichte zu finden. Es ging mir einerseits irgendwie zu schnell, dass der Fokus auf persönliche Sympathien unter den Figuren gelegt wurde und ich es nicht wirklich glaubwürdig fand, dass Luisa, als eigentlich Außenstehende, so schnell in den Fall integriert wurde. Aber andererseits fand ich den Start recht langgezogen, da so wenig passiert ist und der Fall hat mich anfangs nicht so wirklich fesseln können.

Dabei war die Ausgangslage ziemlich interessant, nicht nur weil die bekannte Figur von Bern Menkhoff durch seine Tochter nochmal mehr Konturen und Tiefe bekommt, sondern auch, weil Luisa ja mit 5 Jahren entführt wurde und nun auch in den neuen Fall persönlich verstrickt ist. Und auch ihre Fähigkeit des fotografischen Gedächtnisses ist eigentlich total interessant, aber hier fand ich die Erinnerungen/Erzählungen irgendwie zu langgezogen, um mich wirklich mitzuziehen.

Gebessert hat sich das eigentlich erst im Mittelteil, als die Sache konkreter und gleichzeitig durch einige unerwartete Wendungen auch undurchsichtiger wird. Da bin ich kurz auch mal ins Überlegen gekommen, ob da was anderes dahinter stecken könnte, habe aber doch auch immer im Hinterkopf gehabt, dass eine Täuschung möglich wäre. Hier hat der Autor seine falschen Fährten geschickt gelegt und interessant verpackt.

Was mir mit der Zeit auch immer besser gefallen hat, war das Zusammenspiel der Ermittler und ja, irgendwie hat dann auch Luisa gut dazu gepasst. Deshalb könnte ich mir vorstellen, dass ein 2. Fall mich dann schneller/besser mitziehen könnte.

Das Ende fand ich ok und prinzipiell zufriedenstellend, auch wenn ich das allzeit beliebte Rundum-Geständnis des Täters langsam schon etwas plump finde. Auch wenn so ein Geständnis natürlich viele offene Fragen auf einfachem Weg beantwortet.

Sprecher Dietmar Wunder hat wieder einen soliden Job gemacht und auch gut zu Polizist Ramin gepasst. Zu Luisa eher nicht so und da er auch eher langsam, betont und tiefgründig liest, aber die Spannung nicht unbedingt total erhöht, kann das wahrscheinlich auch etwas dazu beigetragen haben, dass ich etwas länger gebraucht habe, um wirklich in die Geschichte zu finden.

Fazit:

Interessante Ausgangslage, dennoch hab ich anfangs doch recht lange gebraucht, um wirklich in die Geschichte zu finden und sie spannend zu finden. Im Mittelteil hat es sich gebessert, da kamen einige interessante und undurchsichtige Wendungen hinzu und der Fall hat dann auch mehr Fahrt aufgenommen und ich mochte das Zusammenspiel der unterschiedlichen Charaktere. Das Ende fand ich ok, auch wenn es mal wieder ein praktisches Rundum-Geständnis des Täters gab. Insgesamt würde ich 3,5 Sterne vergeben, sehe aber schon, dass das Ermittlerteam Potential hat, das in weiteren Fällen gut passen könnte.

Cover des Buches Kill for Me (ISBN: 9783844553932)

Bewertung zu "Kill for Me" von Steve Cavanagh

steffis-und-heikes-Lesezauber
Kurzmeinung: Ein höchst interessanter, psychologischer Thriller, der mich auf ganzer Linie überzeugen konnte.
Konnte mich auf ganzer Linie überzeugen!

Meinung:

Da ich schon viel Gutes vom Autor gehört habe und mich die Kurzbeschreibung auch wirklich angesprochen hat, war ich sehr gespannt auf das Hörbuch.

Ich bin gut in die Geschichte gestartet, die in zwei Hauptperspektiven erzählt wird. Auf der einen Seite haben wir Amanda, deren Tochter ermordet wurde und deren Mann dann auch noch Suizid begangen hat. Und als wäre das noch nicht tragisch genug, ist der Täter bekannt, aber immer noch auf freiem Fuß. Auf der anderen Seite haben wir Ruth, die Opfer eines grausamen Überfalls wird und deren Leben daraufhin von Angst und Wut geprägt ist, denn auch ihr Täter wurde nicht gefasst, wobei hier auch nicht klar ist, wer der Täter ist. Dazwischen gibt es noch ab und an Kapitel aus der Sicht eines Polizisten, der in allen Fällen ermittelt und der mir auch gut gefallen hat.

Wie gesagt, fand ich schon alleine die Ausgangslage extrem interessant und emotional. Denn, man erlebt hier hautnah mit, wie die Protagonistinnen leiden und kann ihre Beweggründe zu einem gewissen Teil auch nachvollziehen, selbst als sie sich immer mehr der dunklen Seite zuwenden. Dies fand ich psychologisch wirklich höchst spannend und komplex und dabei auch realistisch erarbeitet und dargestellt. Und darauf baut dieser Thriller auch hauptsächlich, also tiefgründige, psychologische Spannung, und keine handfeste Action. Dies zu verdeutlichen, ist mir ganz wichtig, da ich in einigen Rezensionen gelesen habe, dass die Geschichte so langweilig wäre.

Wobei es durchaus ein paar Szenen gibt, in denen es dann auch wirklich gefährlich wird und vor allem am Ende gibt es ein paar wirklich interessante und teils auch unerwartete Plot-Twists, die überraschende Zusammenhänge offenbaren. Bis auf einen fand ich die auch wirklich alle gut, und selbst der, den ich mir etwas anders gewünscht hätte, hat irgendwie zur Geschichte gepasst.

Das Ende fand ich zufriedenstellend und trotzdem auch mit einem kleinen Tropfen Wehmut versehen, also genau richtig, für diesen besonderen Plot.

Und auch Sprecherin Judith Toth hat für mich super zur Geschichte gepasst und sehr lebendig und authentisch gelesen.

Fazit:

Ein höchst interessanter, psychologischer Thriller, der mich auf ganzer Linie überzeugen konnte. Eine tragische und nicht alltägliche Ausgangslage, tiefgründige und realistische Figuren, mit denen man mitfühlen kann, spannende Zusammenhänge und unerwartete Plot-Twists haben mich gefesselt und durchgängig gut unterhalten. Auch die Sprecherin hat gut dazu gepasst, weshalb ich gerne die vollen 5 Sterne vergebe und mir definitiv auch die anderen Bücher des Autors ansehen werde.

Cover des Buches Darkly: Nicht du bestimmst das Spiel. Das Spiel bestimmt dich (ISBN: B0GCDSQT2L)

Bewertung zu "Darkly: Nicht du bestimmst das Spiel. Das Spiel bestimmt dich" von Marisha Pessl

steffis-und-heikes-Lesezauber
Kurzmeinung: 3,5 Sterne - unterhaltsame Grundidee, tolle Plottwists, aber ingesamt ist das meiste leider recht oberflächlich beschrieben
3,5 Sterne - unterhaltsame Grundidee, aber recht oberflächlich beschrieben

Meinung:

Die Kurzbeschreibung hat mich sofort angesprochen. Als ich dann realisiert habe, dass ich von der Autorin mit „Niemalswelt“ bereits ein Buch gelesen habe, was mich leider gar nicht überzeugen konnte, wollte ich erste Meinungen abwarten, aber die Neugier hat gesiegt.

Den Start in die Geschichte fand ich gar nicht ganz so einfach. Da man mitten rein geworfen wird, in Protagonistin Dia´s etwas eigenartige Welt, habe ich etwas gebraucht um zu verstehen, weshalb sie eine „Oma“ ist und um was es überhaupt geht. Dia ist recht speziell und ziemlich flapsig unterwegs. Etwas, was ich eigentlich gern mag, aber hier hat es mich zu Beginn fast etwas erschlagen. Mit der Zeit wurde es aber deutlich besser und ich mochte ihre Art dann auch echt gern.

An sich fand ich den Plot ziemlich spannend und die Geschichte auch erfrischend und irgendwie anderes. Insgesamt mit vielen offenen Fragen versehen, es gibt einige Geheimnisse und Intrigen und dabei doch auch wirklich handfeste Gefahren und einige unerwartete Wendungen.

Leider bleibt dabei vieles extrem oberflächlich. So sind die anderen „Praktikanten“ wenig eingängig und mit wenig Tiefe versehen. Zwar haben sie alle mindestens eine hervorstechende Besonderheit, aber an sich hätte ich nicht so viele Mitspieler gebraucht und diese dafür dann gerne greifbarer gehabt. Einzig und allein die alte Erfinderin Louisiana Veda wird wirklich tiefgründig dargestellt. Ihre Geschichte fand ich echt tragisch, weshalb sie mich ziemlich berührt und überrascht hat.

Die Liebesgeschichte hingegen fand ich aus der Luft gegriffen und dadurch auch einfach unnötig.

Und Leider hatte ich auch ein Problem damit, überhaupt das Grundkonzept der besonderen Darkly-Spiele zu verstehen. Also, was die Spiele so besonders macht und auch ihre Umsetzung/ der Spielplan ist mir einfach nicht ganz klar geworden. Nichtmal von dem großen Walküre-Spiel, das im Verlauf gleich in mehreren Runden gespielt wird. Zwar konnte ich dann am Ende schon nachvollziehen, um was es geht, aber die Umsetzung selbst, hat bei mir einfach extrem viele Fragezeichen hinterlassen.

Das Ende fand ich stimmig, auch wenn ich die letzte Wendung doch ein bisschen dick aufgetragen fand. Aber insgesamt hat es gut zu dieser besonderen Geschichte gepasst.

Sprecherin Nina Reithmeier hat einen soliden Job gemacht und das Hörbuch gut vertont. Vor allem Protagonistin Dia wirkt sehr besonders und lebendig. 

Fazit:

Im Kern unterhaltsam und mit vielen spannenden Fragen, aber leider auch nicht ganz ausgereift. Vieles ist mir zu oberflächlich geblieben, vor allem die anderen Praktikanten und ich habe auch das Grundkonzept hinter den Darkly-Spielen bis zum Ende leider nicht wirklich verstanden. Und auch die Liebesgeschichte fand ich total aus der Luft gegriffen und unnötig. Die Wendungen fand ich unerwartet und teils echt tragisch, die Geschichte teils ungewöhnlich und besonders und auch des Ende ist etwas speziell, aber prinzipiell zufriedenstellend. Ich finde es sehr schade, dass die Autorin ihre tollen Ideen bisher noch nicht ganz stimmig umsetzen kann, aber „Darkly“ hat mir definitiv besser gefallen als „Niemalswelt“. Ich vergebe 3,5 Sterne, die aber eher ab-, statt aufgerundet werden.

Cover des Buches Das Signal (ISBN: B0G2Y876BP)

Bewertung zu "Das Signal" von Ursula Poznanski

steffis-und-heikes-Lesezauber
Kurzmeinung: Kleine Kritikpunkte (z. B. unsympathische Charaktere, mehr innovative Technik erwartet), aber großer Unterhaltungswert und viel Spannung!
Kleine Kritikpunkte, aber großer Unterhaltungwert!

Meinung:

Neue Thriller von Frau Poznanksi gehören bei mir ja auf jeden Fall in die Kategorie „Muss ich mir näher ansehen“ und da die Kurzbeschreibung wirklich interessant und die ersten Rezensionen sehr begeistert klangen, durfte das Hörbuch gerne einziehen.

Und ich kann auf jeden Fall festhalten, dass mich die Autorin erneut gut unterhalten hat. Dennoch muss ich sagen, dass ich doch mit etwas falschen/höheren Erwartungen an die Geschichte gegangen bin, da die technische/digitale Seite vom Verlag so extrem hervorgehoben wird. Und klar, die GPS-Tracker spielen eine wichtige Rolle, aber so neu und innovativ sind die in meinen Augen jetzt auch nicht mehr, als das man das so extrem betonen muss. Aber gut, zurück zur Geschichte selbst.

Die Story fand ich ganz gut und interessant. Leider fand ich die Figuren fast alle nicht besonders sympathisch und habe doch etwas gebraucht, um mit ihnen, auch mit Protagonistin Vio selbst, so wirklich mitzufühlen.

Denn Vio selbst ist von Beginn an super skeptisch, was ihren Ehemann betrifft. Es zeigt sich zwar, dass sie mit ihrem Misstrauen insgesamt recht hatte, aber ich fand, dass sie da schon etwas extrem schnell vorverurteilt hat und das hat sie, bzw. ihre ganze Ehe, nicht so unbedingt sympathisch wirken lassen. Nachdem sie aber ja ein tragisches Schicksal hat und mit der Zeit ja deutlich wird, dass mehr hinter allem steckt, ist es mir aber deutlich leichter gefallen, mit Vio mitzufühlen und ihre Taten und Entscheidungen, zumindest zum Teil, nachzuvollziehen. Aber meine Lieblingsprotagonistin wird sie trotzdem nicht werden. Von den anderen Figuren fand ich eigentlich nur noch den Nachbarsjungen Benno einfach echt und herzlich.

Der Plot an sich ist auf jeden Fall spannend, wenn auch größtenteils eher die psychologische Spannung dominiert, weil man sich fragt, ob Vio mit ihren Vermutungen wirklich recht hat, oder da einfach etwas übertreibt. Und natürlich dann die Frage, was den wirklich hinter allem steckt und wie tiefgründig und komplex das alles ist. Und da kann man sagen, dass es im Verlauf durchaus ein paar unerwartete Entwicklungen gab, wobei ich mir das ein oder andere dann doch auch selbst zusammenreimen konnte.

Das Ende fand ich recht zufriedenstellend und passend. Sprecherin Tessa Mittelstaedt hat für mich lebendig und authentisch gelesen und auch gut zur Geschichte gepasst.

Fazit:

Ein unterhaltsamer, neuer Thriller von Urusla Poznanski. Der Plot ist interessant, die Hintergründe nicht gleich ersichtlich und komplex, die Atmosphäre von Misstrauen und Intrigen durchzogen und es gibt viel Spannung, hauptsächlich auf psychologischer Ebene. Dennoch hatte ich durch die große Werbung vom Verlag mal wieder etwas andere Erwartungen bzgl. digitaler Technologie, die zwar eine Rolle spielt, aber für mich nicht so extrem innovativ war, wie suggeriert wurde. Außerdem fand ich die meisten Charaktere nicht besonders sympathisch, weshalb es etwas gedauert hat, bis ich wirklich mitfühlen konnte. Insgesamt überwiegt aber der große Unterhaltungswert und ich vergebe noch 4 Sterne. 

Cover des Buches CyberWorld 5.0: Burning London (ISBN: B077PSHQZ2)

Bewertung zu "CyberWorld 5.0: Burning London" von Nadine Erdmann

steffis-und-heikes-Lesezauber
Kurzmeinung: Dieser Teil hat mir sehr gut gefallen. Er ist spannend, stimmig und doch auch stimmig und emotional.
Dieser Teil hat mir sehr gut gefallen.

Meinung:

Mir hatte ja das Ende vom Vorgänger nicht ganz so gut gefallen, aber gut, dass alle die Sache gut überstanden haben. Durch die Entwicklungen vom Vorgänger haben eigentlich alle erstmal die Schnauze voll von gefährlichen Cybergames, aber ein Besuch einer CyberCity klingt harmlos und interessant.

Die Idee, reale Städte in der Cyberworld abzubilden finde ich übrigens auch wieder total genial. Nicht unbedingt total neu, aber ansprechend.

Jedoch wird aus dem harmlosen Abend wieder schnell ein gefährliches und rasantes Abenteuer. Dieses hat mir aber ziemlich gut gefallen. Denn, obwohl es hier auch wieder gefährlich, grausam und zum Teil doch brutal zugeht, fand ich es hier aber doch irgendwie nachvollziehbar und in einem stimmigen Rahmen.

Auch weil dieses Mal nur vier unserer Freunde das Abenteuer hautnah erleben. Ned und Charlie versuchen in der realen Welt ihnen und den anderen eingeschlossenen Menschen zu helfen und so hat man realistische Einblicke in beide Welten, was mir richtig gut gefallen hat.

Erneut gibt es ein tolles Zusammenspiel der Charaktere, einiges an Spannung und auch die Tatsache, dass man London so detailliert erlebt, hat mir gut gefallen.

Auch auch die erzeugte Atmosphäre war wieder einfach mitreißend, genauso wie der flüssige Schreibstil.

Das Ende fand ich stimmig und zufriedenstellend, weshalb mich dieser Teil wieder für die kleine Enttäuschung vom Vorgänger entschädigt hat und ich schon wieder sehr auf den nächsten Band gespannt bin.

Fazit:

Dieser Teil hat mir sehr gut gefallen. Er ist spannend, gefährlich und doch auch stimmig und interessant. Die Charaktere arbeiten wieder gut zusammen, es gibt einen neuen Einblick in die Cyberworld und auch Infos zu Gegnern, die noch interessant werden könnten. Ich vergebe sehr gute 4 Sterne.

Cover des Buches The Woman in Suite 11 (ISBN: 9783742436559)

Bewertung zu "The Woman in Suite 11" von Ruth Ware

steffis-und-heikes-Lesezauber
Kurzmeinung: Solide 3,5 Sterne für einen unterhaltsamen, aber eher ruhigen Thriller.Manchmal etwas vorhersehbar, aber das Ende fand ich zufriedenstellend
Solide 3,5 Sterne für einen unterhaltsamen, aber eher ruhigen Thriller

Meinung:

Ich habe von der Autorin ja schon einige gute Bücher gelesen und gehört. Der Vorgänger war auch nicht schlecht, auch wenn er für mich nicht ganz an andere Werke herangereicht hat. Da es aber ja eines der ersten Bücher der Autorin war, habe ich es gerne mit der Fortsetzung versucht. Auch in der Hoffnung, dass sie da nochmal eine Schippe drauf legt, da sie in anderen Geschichten ja schon bewiesen hat, dass sie es kann.

Zu Beginn lernt man Laura (Lo) und ihr neues Leben kennen. Kinder, Mann, neue, teure Wohngegend in New York, aber seit den Schwangerschaften kein wirklicher Job mehr. Lo möchte wieder Fuß fassen und ist auch deshalb so begeistert davon, als sie in das Luxushotel in die Schweiz eingeladen wird.

Natürlich muss man klar sagen, dass Lo extrem naiv ist. Vor allem, wenn man ihre Vorgeschichte betrachtet. Dennoch konnte ich ihre Beweggründe meist irgendwie nachvollziehen, wenn auch nicht immer gut heißen.

An sich ist mir Lo in diesem Teil näher gekommen, als es im ersten Band der Fall war, auch weil ich ihre Beweggründe eben besser nachvollziehen konnte. Dennoch war von Beginn an klar, dass dieser Plan Probleme mit sich bringen wird, was sich dann ja auch bestätigt.

Es gibt durchaus einige Bezüge zum Vorgänger, auch weil ein paar weitere Figuren auftauchen. Dennoch sind diese jeweils nur angerissen und haben für mich einige Entwicklungen nur teilweise verdeutlicht. Vorwissen zum Vorgänger ist aber trotzdem nicht unbedingt nötig.

Generell ist die Geschichte schon spannend, wenn auch wieder eher etwas ruhig und ausführlich erzählt. Da es klar war, dass es Probleme geben wird, war die Handlung teilweise etwas vorhersehbar, aber die ein oder andere Wendung hat mich dann doch auch überraschen können.

Ich fand es etwas schade, dass die meisten anderen Charaktere eher oberflächlich bleiben, vor allem, weil das Erzähltempo ja eher gemächlich ist und die Autorin doch einige Details einbaut. Aber insgesamt war es schon ok so.

Zwischen den einzelnen Abschnitten gibt es wieder einige Chats, Mails usw. von Angehörigen, aber das hat für mich im Vorgänger irgendwie besser funktioniert.

Den Showdown am Ende fand ich unterhaltsam und das Ende prinzipiell auch zufriedenstellend.

Sprecherin Juila Nachtmann liest wie immer sehr gut. Sie passt zur Geschichte und haucht ihr Authentizität und Leben ein.

Fazit:

Eine Fortsetzung, die sich ungefähr auf dem Niveau des Vorgängers einpendelt. Unterhaltsam, aber irgendwie wäre noch ein bisschen mehr möglich gewesen. Unter anderem mehr Tiefe und vielleicht auch doch noch ein paar unerwartete Wendungen mehr. So fand ich die Geschichte ok und das Ende auch wirklich zufriedenstellend und passend, aber ein unbedingtes Muss ist die Geschichte nicht. Somit vergebe ich solide 3,5 Sterne, die aber eher ab- statt aufgerundet werden.

Über mich

  • weiblich
  • 18.07.2012

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