tob82

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    Cover des Buches Leben (ISBN: 9783453439634)

    Bewertung zu "Leben" von Uwe Laub

    Leben
    tob82vor 2 Monaten
    Brisante und hochaktuelle Thematik, als Thriller aber nur Mittelmaß

    An verschiedenen Orten auf der ganzen Welt kommt es während eines kurzen Zeitraums zu Massensterben verschiedener Spezies in bisher ungeahnten Ausmaßen. Der Deutsche Mark Brenner wird daraufhin vom Leiter einer einflussreichen Stiftung damit beauftragt, diese Orte aufzusuchen, dabei möglichst viele Informationen zu sammeln und ihm schließlich Bericht zu erstatten. Zur gleichen Zeit in München erhält der Pharmareferent Fabian Nowack eine niederschmetternde Diagnose: "Progeria adultorum". Bei dieser Krankheit altert der Körper mit erschreckender Geschwindigkeit und bereits nach wenigen Wochen oder Monaten tritt der Tod ein. Doch es besteht noch Hoffnung: er erhält das Angebot, an einer Medikamentenstudie des Robert-Koch-Instituts in Zusammenarbeit mit einem Pharmaunternehmen teilzunehmen. Fabian ist skeptisch, aber ohne Alternativen. Er sagt zu und schließt sich der Studie an, die in einer idyllisch-abgelegenen Privatklinik durchgeführt wird.

    "Leben" ist in drei Teile gegliedert. Der erste Teil baut die Rahmenhandlung auf und führt die Protagonisten Mark Brenner und Fabian Nowack ein. Im zweiten Abschnitt begleitet der Leser eine weitere Hauptperson, die Pharmakologin Davina DeBoni, auf eine Expedition in den brasilianischen Regenwald. Im finalen Teil laufen dann die einzelnen Fäden komplett zusammen und es kommt zu einem Wettlauf, dessen Ausgang für einen Großteil der Menschheit von zentraler Bedeutung ist.

    Der Aufbau des Buches ist für einen Thriller aus meiner Sicht recht ungewöhnlich. Die drei Teile in Verbindung mit drei Protagonisten führt bis zu einem gewissen Grad zu einer Abweichung vom klassischen Schema. Der erste Teil ist eher schockierend und mehr als Drama ausgelegt denn als Thriller. Jedem Kapitel steht eine echte Nachrichtenmeldung zur Entwicklung der Artenvielfalt voran. Teil zwei spielt kurze Zeit in der Vergangenheit und ab hier beginnt eine klassische Auseinandersetzung mit Guten und Bösen. Diese spitzt sich im dritten Teil weiter zu, während der Leser immer mehr Hintergrundinformationen erhält und auch die gesellschaftlichen Auswirkungen der Situation zum Thema werden. Hier lassen sich einige Verbindungen zur Corona-Krise finden (das Buch wurde aber bereits 2019 fertiggestellt).

    "Leben" war für mich flüssig und schnell zu lesen, dennoch wirkte der Stil des Autors in gewisser Weise etwas ungeschliffen (zudem enthält der Text immer wieder Rechtschreibfehler, was ich in Verbindung mit einem professionellen Verlag eigentlich nicht verstehen kann). Das Buch konnte mich leider nur bedingt überzeugen. Im ersten Teil fehlte mir die Spannung und auch die Protagonisten blieben noch eher blass. Dies änderte sich dann mit Beginn des zweiten Abschnittes. Davina DeBoni war mir sympathisch und direkt von Anfang an nahbar. Später wurde ich dann auch mit Mark und Fabian wärmer. Die Teile zwei und drei hatten dann auch mehr Spannung und Tempo.
    Enttäuscht hat mich der eigentliche Handlungsrahmen, der sich nach und nach herauskristallisiert (Thema: "Was motiviert die Bösen?"). Er ist zwar auf gelungene Weise ausgeschmückt, dies kann aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass ich dieselbe Idee quasi 1:1 bereits in anderen Thrillern gelesen habe. Hier hat es sich der Autor aus meiner Sicht deutlich zu einfach gemacht.

    Nur loben kann man den Autor dagegen für seine Darstellungen zu den ökologischen Auswirkungen unseres Handelns. In dieser Hinsicht ist auch das Nachwort eine gelungene Ergänzung. Ein neues Massenaussterben hat begonnen und auch der Mensch ist nur ein Teil eines gigantischen Ökosystems, ohne das er nicht existieren kann. Werden wir uns selbst retten?


    3,5 Sterne

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    Cover des Buches Die Einherjer - Feuer und Meer (ISBN: B07WGQ2NXG)

    Bewertung zu "Die Einherjer - Feuer und Meer" von Pascal Wokan

    Die Einherjer - Feuer und Meer
    tob82vor 2 Monaten
    Stimmige Mischung aus Hintergrundgeschichte, Charakterentwicklung und Kampfgeschehen

    Pascal Wokan: Die Einherjer: Feuer und Meer
    gesprochen von Omid-Paul Eftekhari
    Hörbuchmanufaktur Berlin, ASIN: B07WGQ2NXG
    Ungekürzte Ausgabe, 11 Stunden und 25 Minuten

    "Die Einherjer: Feuer und Meer" ist ein Roman aus dem Genre der Mittelalter-Fantasy mit Bezügen zur nordischen Mythologie.
    Die Handlung spielt im Land "Skaldheim". Vor fünfhundert Jahren kam es zu einer kataklystischen Explosion als die Menschen eine Waffe schufen, deren Macht den Göttern gleichkam. Viele Menschen verloren dabei ihr Leben und auch die Götter wurden fortan nicht mehr gesehen. Seitdem ist das Land in ständigem Aufruhr. Regionalfürsten, sogenannte "Jarls", tragen Fehden aus und kämpfen um mehr Einfluss und Macht.
    Der Protagonist Asgrim Krummfinger war einst der mächtigste Krieger in Skaldheim. In zahlreichen ehrbaren Zweikämpfen konnte er im Dienste seines Jarls die besten Krieger seiner Feinde bezwingen. Doch das ist viele Jahre her. Von der Vergangenheit verfolgt und vom ständigen Krieg desillusioniert, hat er sich in den nördlichsten Winkel Skaldheims zurückgezogen und ertränkt seine Gefühle im Met. Eines Tages tritt eine Gruppe Abenteurer im Auftrag seines früheren Jarls an ihn heran und bittet ihn, sie bei einer geheimen Mission zu begleiten. Aus Gründen, die er selbst nicht ganz versteht, schließt er sich ihnen schließlich an. Es zeigt sich, dass seine Geschichte noch längst nicht zu Ende erzählt ist...

    Erzählt wird die Handlung abwechselnd auf zwei Zeitebenen. Im Heute geht es um die Mission der Gruppe, fünfzehn Jahre in der Vergangenheit erfährt der Leser/Hörer, wie Asgrim im Rahmen einer mythischen Schlacht zu dem wurde, der er heute ist.

    Mich konnte das Hörbuch über alle Abschnitte hinweg sehr gut unterhalten. Die Handlung beginnt eher langsam, nimmt dann aber schnell an Fahrt auf. Dem Autor ist es sehr gut gelungen, eine stimmige Mischung aus Hintergrundgeschichte, Charakterentwicklung und Kampfgeschehen zu konstruieren. Gefesselt haben mich besonders auch die Kämpfe. Sie sind dicht erzählt und so geschildert, dass bei mir oft Bilder vor dem geistigen Auge entstanden. Vieles hat mich dabei auf positive Weise an "Game of Thrones" erinnert.

    Asgrim ist ein interessanter und komplexer Charakter, der Tiefgang besitzt und sich entwickelt. Seine innere Zerissenheit wird immer wieder deutlich und gerade auch das macht ihn besonders. Auch die weiteren zentralen Charaktere empfand ich größtenteils als prägnant und rund gezeichnet.

    "Die Einherjer: Feuer und Meer" ist der Auftakt einer Reihe aus 9 Bänden. Dennoch bildet das Ende des Romans eine Art Zwischen-Abschluss. Ich hoffe, dass auch weitere Bände als Hörbuch erscheinen werden.

    Der Sprecher des Buches, Omid-Paul Eftekhari, konnte mich von Beginn an überzeugen. Er verleiht den teils skurrilen Charakteren zu ihnen passende Stimmen und ließ mich mit seiner Erzähl- und Sprechweise tief in die Handlung eintauchen.

    4,5 Sterne

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    Cover des Buches Kontraexistenz (ISBN: 9781697998924)

    Bewertung zu "Kontraexistenz" von Matthias Gorontzy

    Kontraexistenz
    tob82vor 4 Monaten
    Wie gelingt ein erfülltes Leben?...

    ...Wie kann ich frei und unabhängig existieren? Wie sehr sind wir Menschen voneinander abhängig? Lässt sich ein spirituelles Leben mit einem geregelten Durchschnittsjob in Einklang bringen? Wie weit kann man sich von gesellschaftlichen Regeln distanzieren?
    Dies sind nur einige der fundamentalen Fragen, die der Autor Matthias Gorontzy in seinem Roman "Kontraexistenz" aufwirft. Mit gerade einmal 135 Seiten fällt er sehr kurz aus, ist dafür inhaltlich aber äußerst dicht.

    Zum Inhalt: Tim Haast steigt in Hamburg in einen Zug. Dieser soll ihn nach München bringen, wo er ein Bewerbungsgespräch bei einer prestigeträchtigen Firma hat. Auf der Reise lernt der Leser ihn und sein Seelenleben näher kennen. Er ist ein Suchender, der schon lange mit den Anforderungen der modernen westlichen Gesellschaft zu kämpfen hat. Er ist längere Zeit durch Asien gereist und hat völlig andere Lebensentwürfe kennengelernt. Dennoch hat er sich schließlich zu einem BWL-Studium durchgerungen und möchte nun auch die Früchte seiner Arbeit ernten. Auf der Fahrt kommen ihm viele Erinnerungen und der Zweifel an seinem eingeschlagenen Weg ist mächtig. Er ist innerlich hin- und hergerissen.

    "Kontraexistenz" ist ein Buch, das mich bei der Lektüre sowohl kognitiv als auch emotional bewegt hat. Tims direktes Erzählen erzeugt eine große Nähe zu seiner Gedanken- und Gefühlswelt. Er wirft dazu eine ganze Reihe von existentiell wichtigen Fragen auf. Die Gespräche mit zwei ungewöhnlichen Charakteren (einer Art Teilzeitmönch und einem erfolgreichen Geschäftsmann, der seit einigen Jahren auf einer Reise ist) fand ich besonders interessant. Auch steckt für mich eine gewisse Poesie in einigen der Formulierungen (was mich u.a. etwas an "Der Club der toten Dichter" erinnert hat). Matthias Gorontzy Roman ist die Art von Buch, die auch eine erneute Lektüre in der Zukunft lohnenswert erscheinen lässt.

    4,5 Sterne

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    Cover des Buches Notizen eines Gewinners (ISBN: 9783958834514)

    Bewertung zu "Notizen eines Gewinners" von Gerrit C. Paulson

    Notizen eines Gewinners
    tob82vor 5 Monaten
    Flüssig zu lesen, aber eine tiefere Verbindung konnte ich nicht aufbauen

    Gerrit C. Paulsons Protagonist, Paulo McComen, ist angestellter Dachdeckermeister und sich bewusst, dass er es mit eigener Hände Arbeit wahrscheinlich nie zu richtigem Wohlstand bringen wird. Dennoch "träumt er vom großen Geld" und verpasst daher - bereits seit seiner Volljährigkeit - keine einzige Lottoziehung. Sein Traum wird wahr, als er mit sechs Richtigen und Zusatzzahl die Rekordsumme von zwölf Millionen Euro abräumt. Spontan kauft er sich eine riesige Villa mit parkartigem Grundstück in einem Nobelviertel seiner Heimatstadt und zieht dort alleine ein. Ein Haushälter kümmert sich um die täglichen Aufgaben. Paulo kündigt auch seine Arbeit und verliert Stück für Stück seine Routinen. Er bricht den Kontakt zu seinen Freunden ab und zieht sich immer mehr zurück. Mit Alkohol betäubt er seine innere Leere.

    "Notizen eines Gewinners" ist insgesamt 190 Seiten lang und in der Form des neutralen, berichtenden Erzählens verfasst. Der Leser nimmt durch einen externen Erzähler an Paulos Seelenleben und seiner Entwicklung teil. Dialoge gibt es eher wenige.

    Grundsätzlich finde ich die Geschichte solide geschrieben. Sie erzählt in nahezu klassischer Weise, wie plötzlicher Reichtum das Leben eines Menschen komplett aus der Bahn werfen kann. Der Stil des Autors ist flüssig und schnörkellos. Längen gibt es keine.
    Im Detail haben mich einige Dinge etwas gestört. Man erfährt so gut wie nichts über Paulo vor dem Lottogewinn. Seine Veränderungen sind ohne diesen Kontext nur schwer einzuschätzen. Damit zusammenhängend wird für mich nicht wirklich klar, warum er sich so abschottet und Sozialkontakte geradezu meidet. Auch verstehe ich nicht, warum er die neu gewonnene Freiheit nicht besser auszukosten weiß.
    Der sich entwickelnde Strudel in die Verzweiflung scheint mir durchaus realistisch geschildert. Als jemand, der sich viel mit dem Thema psychische Gesundheit befasst, fehlen mir aber die letzten Nuancen und die Liebe zum Detail. Ich konnte leider nie eine tiefere Verbindung zu Paulo aufbauen. Er war bis zum Ende für mich nicht wirklich greifbar. Ich frage mich, ob man aus der Ich-Perspektive nicht vielleicht einen noch intensiveren Einblick in sein Seelenleben hätte konstruieren können.
    Der philosophische Teil in Form seiner Gespräche mit "Gott" ist schön geschildert, kratzt für mich inhaltlich aber leider nur an der Oberfläche des Existenz-Themas. Dem veröffentlichenden Verlag entsprechend, meine ich Gedanken der daoistischen Philosophie herausgelesen zu haben, was ich persönlich begrüße.

    3,5 Sterne

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    Cover des Buches Schattengalaxis - Fragmente (ISBN: 9783750418899)

    Bewertung zu "Schattengalaxis - Fragmente" von André Skora

    Schattengalaxis - Fragmente
    tob82vor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Größtenteils unterhaltsame Kurzgeschichten als "Snack für Zwischendurch"
    Größtenteils unterhaltsame Kurzgeschichten als "Snack für Zwischendurch"

    "Schattengalaxis - Fragmente" ist eine Anthologie mit fünf Kurzgeschichten, die alle in der Science-Fiction Welt der "Schattengalaxis-Saga" von Daniel Isberner angesiedelt sind. Die Geschichten stammen jeweils von unterschiedlichen Autoren und haben zwischen 16 und 26 Seiten.

    Alle Geschichten spielen viele Jahre in der Zukunft und auf verschiedenen Planeten. Davon abgesehen handelt es sich bei ihnen aus meiner Sicht zum großen Teil nicht um Science-Fiction im klassischen Sinn. Vielmehr dreht es sich um Agenten auf diversen Missionen. Die Spannbreite reicht dabei von einem militärischen Erkundungstrupp auf der Suche nach Leben auf fremden Planeten bis hin zur Ex-Geheimagentin, die als Söldnerin einem integren Politiker belastende Dokumente unterschieben soll.

    Ich selbst habe die "Schattengalaxis-Saga" nicht gelesen. Die daraus resultierende mangelnde Kenntnis habe ich in den ersten beiden Geschichten gemerkt. Die Handlung an sich war verständlich, aber die Pointen am Ende konnte ich nicht nachvollziehen (bzw. ich hatte das Gefühl, dass ein Aha-Erlebnisse intendiert war, konnte dieses aber nicht verstehen). Bei den drei weiteren Geschichten gab es dieses Problem dann nicht mehr.

    Ich bin ohne bestimmte Erwartungen an die Lektüre gegangen und insgesamt haben mich die Geschichten recht gut unterhalten. Action und Spannung stehen im Vordergrund. Große Entwicklungen der Charaktere kann es aufgrund der Kürze der Texte natürlich nicht geben. Am besten gefallen hat mir "Nur riesige Würmer, die Bäume fressen" von Peter Hohmann. Dabei handelt es sich um eine ziemlich klassische SciFi-Kurzgeschichte, die eine typische gesellschaftskritische Komponente besitzt und auch durch ihre Auflösung überzeugen kann. Eher banal und konstruiert kam mir die letzte Story ("Die reichen Toten" von Gloria H. Manderfeld) vor, die auch nur 16 Seiten kurz ist.

    Sowohl im positiven wie im negativen Sinne würde ich die Geschichten als "Snack für Zwischendurch" beschreiben. Sie sind größtenteils unterhaltsam und kurzweilig, aber bleiben - bestimmt auch wegen der Kürze - mehr oder weniger oberflächlich.

    3,5 Sterne

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    Cover des Buches Eine Farbe zwischen Liebe und Hass (ISBN: 9783518469965)

    Bewertung zu "Eine Farbe zwischen Liebe und Hass" von Alexi Zentner

    Eine Farbe zwischen Liebe und Hass
    tob82vor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Die Art von Geschichte, die man auch nach der Lektüre lange nicht vergessen wird
    Die Art von Geschichte, die man auch nach der Lektüre lange nicht vergessen wird

    Jessup ist siebzehn und wohnt in einer Kleinstadt mit Elite-Universität im Bundesstaat New York. Er gehört zu den besten zehn Prozent seines Jahrgangs und ist ein ambitionierter Footballspieler und eine tragende Säule seines Teams. Die Türen zu einigen der besten Colleges des Landes scheinen ihm offen zu stehen. Zurückzuführen ist dies neben seiner Intelligenz vor allem auf seine ausgeprägte Gewissenhaftigkeit und seine Arbeitsmoral. Dabei hat er es alles andere als einfach: er stammt aus einfachen Verhältnissen und wohnt mit seiner Mutter und seiner jüngeren Halbschwester Jewel in einem Wohnmobil am Rande der Stadt. Zu seinem leiblichen Vater hatte er nie Kontakt. Sein Stiefvater David John und älterer Halbbruder Ricky sitzen im Zusammenhang mit dem Tod zweier schwarzer Studenten im Gefängnis. Beide gehören einer lokalen "White Power"-"Kirche" an, die auch Jessup früher besuchte. Nach einem wichtigen Playoff Football-Match wird Jessup von einem schwarzen Spieler des gegnerischen Teams beschimpft und es kommt zu einem Unfall, dessen Folgen Jessups Leben für immer verändern werden. Er muss sich der Frage stellen, wem seine Loyalität gilt und was für sein Leben wirklich von Bedeutung ist.

    Alexi Zentners Roman gehört zu den besten, die ich in den letzten Jahren gelesen habe. Die Handlung ist im Präsens verfasst. Beim Lesen empfand ich eine sehr intensive Nähe zu Jessup. Der Autor versteht es außergewöhnlich gut, sowohl Situationen dicht zu schildern als auch das Seelenleben seiner Charaktere für den Leser lebendig werden zu lassen.

    Jessup ist ein wirklich komplexer Hauptcharakter in einer Geschichte, die es schafft, Grautöne in Verbindung mit dem schwierigen Thema des Rassismus aufzuzeigen. Er ist sympathisch und innerlich zerrissen. Trotz der Indoktrination durch die "Kirche", die den dunklen Samen der "White Supremacy" in ihn gepflanzt hat, ist er nicht ideologisch verloren, sondern geht "offen" und mit in vielfacher Weise hilfreichen Werten durch die Welt. Zentral dabei ist auch immer wieder sein Verhältnis zu seinem Stiefvater David John. Dieser hat einige sehr eindeutige Tätowierungen auf seinem Körper, erscheint aber im strengen Gegensatz dazu als ein sehr anständiger Mensch.

    Thematisiert wird neben den persönlichen psychologischen Auswirkungen von Rassismus auch die gesellschaftliche Problematik. Dies passiert in der Geschichte vor allem in Form eines weißen, medial hochversierten Hasspredigers, der in die Stadt kommt und Jessups Unfall für seine eigene menschenverachtende und mörderische Agenda ausnutzt.
    Kontrovers und spannend ist auch das Thema "playing the race card", das in der Auseinandersetzung zwischen Jessup und dem gegnerischen schwarzen Footballspieler von zentraler Bedeutung ist (https://en.wikipedia.org/wiki/Race_card).

    "Eine Farbe zwischen Liebe und Hass" ist die Art von Geschichte, die man auch nach der Lektüre lange nicht vergessen wird. Ich persönlich werde das Buch sicher irgendwann erneut lesen, möglicherweise dann auch im Original (wobei mir die Übersetzung sehr gelungen vorkommt). Einen halben Stern ziehe ich ab, weil ich im letzten Drittel die Intensität der Leseerfahrung nicht mehr ganz so gespürt habe wie in den Abschnitten davor. Dies ist aber wirklich nur ein ein sehr kleines Manko und sollte den interessierten Leser auf keinen Fall von der Lektüre abhalten.


    4,5 Sterne

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    Cover des Buches Ökologisch-soziale Marktwirtschaft (ISBN: 9783963171925)

    Bewertung zu "Ökologisch-soziale Marktwirtschaft" von Ulrich Schneider-Wedding

    Ökologisch-soziale Marktwirtschaft
    tob82vor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Ein spannendes Modell, das im Detail nicht ausführlich genug behandelt wird
    Ein spannendes Modell, das im Detail nicht ausführlich genug behandelt wird

    Im vorliegenden Band stellt Ulrich Schneider-Wedding das Modell der "Dynamischen ökologisch-sozialen Marktwirtschaft" (DÖSM) vor und leitet es durch Rückgriff auf drei verschiedene Disziplinen her.

    Grundidee des Modells ist die Besteuerung der drei Produktionsfaktoren Energie, Kapital und Arbeit und ein daraus finanziertes Grundeinkommen für jeden im selben Umfang. Das neue System soll dynamisch und selbstregulierend sein. Die Menschen würden dadurch weniger vom Arbeitseinkommen abhängig sein und die Löhne müssten nicht mehr regelmäßig steigen (was wiederum die Lebenshaltungskosten durch teurere Waren erhöht macht und so den Wachtstumszwang weiter antreibt). Eine Ökosteuer auf alle Formen von Energie führe zu ökologischer Nachhaltigkeit und Schonung von Ressourcen, die Besteuerung von Kapital zu einer fairen Lastenverteilung. Besitzstände und Vermögen blieben unangetastet. Es entstünde eine Eigendynamik, die alle zentralen Elemente einer Gesellschaft positiv beeinflusse und im besten Fall zu einer "ökologisch ungefährlichen Super-Wohlstandsgesellschaft" (S.38) führe.

    Der Autor selbst ist Theologe und damit eigentlich fachfremd. Er hat sich aber nach eigenen Angaben sehr umfangreich mit dem Thema befasst und der (auf mich als Laien) fundiert wirkende Text scheint dies zu bestätigen. Seiner Herkunft entsprechend, haben viele Darstellungen des Autors religiöse Facetten bzw. einen christlichen Grundbezug. Dies finde ich in allgemeiner Form interessant und teilweise auch bereichernd (z.B. wenn es um moralische Bewusstseinsentwicklung geht oder um den Zusammenhang von christlicher und wirtschaftlicher "Ökonomie"), an einigen Stellen speziell aber befremdlich (v.a. die Darstellung eines evolutionären teleologischen "Gottesbeweises" im Kapitel zur Herleitung der DÖSM aus der Evolution).

    Der Text besteht aus Vorwort/Einleitung und zwei Teilen. Im Vorwort werden einige interessante Aspekte thematisiert und bisherige Ideen, die entweder zu kurz greifen oder nur langfristig relevant sind, angesprochen. In Teil eins stellt der Autor das Modell der DÖSM vor. Teil zwei besteht aus einer Herleitung des Modells aus drei Quellen (Evolution, Geschichte, "Konjunkturwellen"). Der für mich zentrale Teil eins ist leider sehr kurz (40 Seiten im Gegensatz zu 90 Seiten des zweiten Teils).

    Der Text enthält viele einzelne Ideen und Gedanken, die ich spannend finde. Wenn ich es richtig verstehe, würde das System nach der Maxime funktionieren, dass es sich für jeden lohnen würde, das Richtige zu tun. Eine Bevorzugung des Kleinen und Dezentralen finde ich sehr wichtig. Die Idee der "Größenbegrenzungssteuer" hört sich spannend an. Auch der Gedanke der "Kinderfreiheit" wird im Text kurz angesprochen.

    Leider kann ich als Laie nicht einschätzen, ob das System wirklich so toll wäre wie der Autor es beschreibt. Dafür fehlen mir die Kenntnisse von Zusammenhängen im Wirtschafts- und Finanzsystem. Für mich setzt der Text zu viel voraus und erklärt zu wenig. Leider gibt der Autor auch nur vereinzelt konkrete Beispiele und die Kürze der Darstellung des Modells mit seinen Aus- und Wechselwirkungen im ersten Teil finde ich schwierig. Der Schwerpunkt hätte aus meiner Sicht hier liegen sollen. Spannend wäre es z.B. gewesen, wenn anhand einer Musterfirma die Unterschiede in der Besteuerung anschaulich dargestellt worden wären. Konkrete volkswirtschaftliche Zahlen zu Steuern und Grundeinkommen hätte ich auch begrüßt. Dazu gerne auch ein paar Grafiken.

    Zum Abschluss noch eine Passage, die m.E. den Grundtenor des vom Autor vorgestellten Modells schön aufzeigt: "Nachhaltig weiterführend ist [dagegen] nur der geistige Prozess. Materielles Wachstum dagegen hat immer rückgekoppelt zu sein. Vor dem Hintergrund aller drei 'Instanzen' Evolution, Geschichte und Konjunkturforschung versteht sich die DÖSM als Instrumentarium, um materielle Steigerungsprozesse negativ rückzukoppeln (Regelkreis), die Tore zur geistigen Steigerung dagegen aufzustoßen, damit sich der 'Flow' der Kreativität künftig vollkommen frei entfalten kann." (S.158)
    Man könnte sagen, Ulrich Schneider-Wedding setzt auf konkrete, direkt umsetzbare wirtschaftspolitische Maßnahmen, hat dabei aber stets das große Ganze des Weltgeschehens im Blick.

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    Cover des Buches Fehlstart (ISBN: 9783446263758)

    Bewertung zu "Fehlstart" von Marion Messina

    Fehlstart
    tob82vor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Über den Kampf für ein selbstbestimmtes Leben in einer inhumanen Zeit
    Über den Kampf für ein selbstbestimmtes Leben in einer inhumanen Zeit

    Aurélie Lejeune lebt in Grenoble als Tochter einer Familie aus der Arbeiterschicht. Gerade volljährig geworden und das französische Abitur bestanden, schreibt sie sich an der lokalen Universität für das Fach Jura ein. Eine eigene Wohnung kann sie sich trotz staatlicher Unterstützung und eines Nebenjobs als Reinigungskraft nicht leisten und so muss sie weiterhin bei ihren Eltern und ihrem Bruder wohnen. Aufgrund ihres Status als Arbeiterkind fühlt sie sich unter ihren Kommilitonen, die zum großen Teil aus der oberen Mittelschicht stammen, von Beginn an als Außenseiter und ihre introvertierte Art macht es ihr zusätzlich schwer, neue Kontakte zu knüpfen. Auf der Arbeit lernt sie Alejandro, einen Studenten aus Kolumbien, kennen und verliebt sich unsterblich in ihn. Sie kommen zusammen. Als die Beziehung nach etwa einem Jahr zerbricht und auch ihr langweiliges und theoretisches Studium ihr keinen Sinn vermitteln kann, beschließt sie, nach Paris zu gehen, um endlich wirklich zu leben.

    "Fehlstart" ist ein schwieriges Buch, das keinen leichten Zugang bietet. Die Stimmung ist durchweg düster und melancholisch und von Verfall und Auflösung durchzogen. Der Stil hat fast etwas Dokumentarisches. Gespräche gibt es nur sehr wenige, die Handlung wird zum allergrößten Teil von einem Erzähler aus der dritten Person geschildert. Der Text besteht aus vielen, recht kurzen Absätzen, die meinen Lesefluss gefühlt immer wieder unterbrochen haben. Gerade zu Beginn kam ich nur langsam voran.

    Zentrale Themen sind das französische Klassensystem im Allgemeinen sowie die Chancen auf Bildung und Aufstieg für Kinder der unteren Schichten im Speziellen. Aufgrund fehlender Kenntnisse der Thematik sind mir möglicherweise einige Details entgangen, aber grundsätzlich scheint mir die Situation sehr ähnlich wie bei uns in Deutschland zu sein.

    Marion Messinas Darstellungen sind radikal und oft sehr zugespitzt. Sie trifft dabei oft den Nagel auf den Kopf und legt die Finger in die Wunden. Manche Absätze sind in dieser Hinsicht einfach großartig. Auf der anderen Seite hatte ich teilweise aber auch das Gefühl, dass sie etwas über das Ziel hinausschießt und Dinge zu sehr verallgemeinert oder vereinfacht.

    Alejandro ist eine Art zweiter Protagonist. Über ihn wird das Thema Assimilation und Leben zwischen zwei Kulturen in das Buch eingebracht. Die Liebesgeschichte zwischen Aurélie und Alejandro war für mich weniger interessant, wenn auch einige sehr wichtige und aktuelle Aspekte von der Autorin aufgegriffen wurden.

    Die Buch besitzt insgesamt nicht viel Handlung, wirkt aber dennoch in der Konstruktion stimmig. Das letzte Drittel der Geschichte hat mich leider nicht mehr so wirklich begeistert. Aurélie entwickelt sich zwar weiter, aber der Text kann für mich als Ganzes keine neuen Akzente mehr setzen. Dafür ziehe ich einen Stern ab.

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    Cover des Buches Das Geheimnis der Mondberge (ISBN: 9783740762698)

    Bewertung zu "Das Geheimnis der Mondberge" von David Reimer

    Das Geheimnis der Mondberge
    tob82vor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Abenteuerroman, den ich als "ganz solide" bezeichnen würde
    Abenteuerroman, den ich als "ganz solide" bezeichnen würde

    In seinem zweiten Abenteuer begibt sich der renommierte Archäologe Dr. Henry Voigt auf die Spur einer weltbekannten Legende. Während der Arbeit an einem spannenden Fund in Ägypten erhält er einen Brief seines Freundes Nickolas, in dem dieser ihm um Hilfe in Bezug auf die Deutung eines neu entdeckten, etwa 7000 Jahre alten Schriftstücks bittet. Henry reist, zusammen mit seinem Assistenten Isaac und seiner Freundin, der Investigativ-Journalistin Charline, zu ihm in den Tschad. Ihre gemeinsamen Schlussfolgerungen führen sie zu einer spektakulären Hypothese und bilden schließlich den Startpunkt zu einer gefährlichen und anstrengenden Suche, dessen Ergebnis die antike Geschichtsschreibung für immer verändern könnte.

    Obwohl mir der erste Band der Reihe unbekannt ist, habe ich problemlos in die Handlung hineingefunden. Die Geschehnisse des ersten Bandes werden immer wieder einmal erwähnt, aber dies geschieht so, dass man die Verbindungen klar erkennen kann.

    Die Handlung entspricht der klassischen Archäologie-Abenteuer-Vorlage: eine neue Erkenntis zu einem alten Geheimnis führt zu einer Spurensuche durch mehrere Länder und Locations; Es tauchen Widersacher auf, die mit den zu erwartenden Entdeckungen großen Reibach machen wollen; Es kommt zu einem Wettlauf und schließlich zur finalen Konfrontation.

    Mehrere Faktoren trüben aus meiner Sicht leider den Lesegenuss.
    Der Schreibstil des Autors wirkt - gerade zu Beginn - recht holprig und ungeschliffen. Der Text beinhaltet regelmäßige Rechtschreib- und Zeichensetzungsfehler, die es für mich schwierig machten, in einen Lesefluss zu kommen. Zusätzlich gibt es Probleme mit der Formatierung. Immer wieder tauchen Passagen in grauer oder größerer Schrift auf.
    Die Handlung ist einem Abenteuerroman angemessen, aber leider wenig originell. Das Kernthema wurde schon sehr oft in Romanen und Filmen aufgegriffen und die Darstellung hier kann sich leider nicht besonders hervorheben. Die Konstruktion der Handlung funktioniert grundsätzlich, allerdings gibt es für meinen Geschmack an vielen Stellen zu viele Zufälle und "Deus Ex Machina"-Situationen.

    Eine Stärke hat der Autor in der Beschreibung von Natur und Umgebungen. Die Locations der Geschichte sind relativ unbekannt und wirklich interessant. An mehreren Stellen hätte ich mir Karten und Abbildungen gewünscht, um dem Beschriebenen noch besser folgen zu können.

    Von der Orthografie abgesehen, lässt sich die Geschichte flüssig lesen und ist teilweise auch spannend. Die Charaktere sind größtenteils wenig ausgearbeitet, aber das ist bei Abenteuerromanen ja durchaus üblich. Insgesamt würde ich "Das Geheimnis der Mondberge" als "ganz solide" bezeichnen und vergebe wohlmeinende 3 Sterne.

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    Cover des Buches Robins Garten (ISBN: 9783858301932)

    Bewertung zu "Robins Garten" von Marc Späni

    Robins Garten
    tob82vor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Entzieht sich den gewöhnlichen Genre-Einordnungen
    Entzieht sich den gewöhnlichen Genre-Einordnungen

    Marc Spänis Roman "Robins Garten" spielt in einer mit fiktiven Elementen ausgestatteten Version der Schweiz. Sicherheitsdenken spielt eine wichtige Rolle. Eine zentrale Einheitsversicherung spiegelt dieses wider. Das Staatsgebiet ist aufgeteilt in verschiedene Gebiete, die sich u.a. durch den Versicherungsschutz unterscheiden. So gibt es einen Bereich namens die "Zone", in der überhaupt kein Schutz existiert und der daher von vielen Einwohnern gemieden wird. In der "Zone" befindet sich auch das Grundstück von Robin Fahrni, auf dem er mit seiner thailändischen Ehefrau einen idyllischen Zen-Garten eingerichtet hat und auf den sich der Titel des Buches bezieht.
    Protagonist der Handlung ist der 20-jährige Florian Walpen, der auf niedriger Ebene für die Versicherung arbeitet. Ein Besuch bei seiner Großmutter, die in einer luxuriösen Altersresidenz am Rand der "Zone" lebt, bringt sein sonst eher monotones Leben in Aufruhr. Dem Gebiet, auf dem die Residenz steht, droht eine "Abstufung" durch die Versicherung und er wird von seiner Großmutter und ihren Freunden "gebeten", in das System manipulativ einzugreifen. Bei diesem Besuch trifft er auch auf eine alte Freundin, die erfolgreiche Unternehmerin ist und seine Großmutter gerade als Kundin gewinnen will.
    Auch in der Residenz selbst ist vieles in Bewegung. Die Bewohner sind in zwei Gruppen gespalten - religiöse und nicht-religiöse -, zwischen denen sich eine immer größere Spannung aufbaut. Desweiteren haben zwei Bewohner begonnen, sich dem eigentlich verbotenen Hobby der Jagd mit Schusswaffen zu widmen.

    Marc Spänis Buch ist ungewöhnlich, da es sich keinem Genre so richtig zuordnen lässt. Auch als Thriller würde ich es nicht bezeichnen, obwohl im letzten Drittel der Handlung Action und Spannung eine große Rolle spielen. Von diesem Teil abgesehen entwickelt sich die Story eher gemächlich. Dies hat mich aber nicht gestört, da die Charaktere und die Vielfalt der angeschnittenen Themen durchweg interessant sind.

    Florian ist ein sympathischer Charakter, zu dem ich leicht eine Verbindung aufbauen konnte. Er ist kein Held, sondern im positiven Sinne eine Art "Jedermann - wie du und ich" und wirkt einfach authentisch.

    Die bereits angesprochene Vielfalt der angeschnittenen Themen - von Zen, über Sicherheitsdenken bis hin zu Vergänglichkeit und unseren Umgang damit - ist spannend und reizvoll. Mich hat dabei etwas gestört, dass so gut wie keines der Themen näher behandelt wird. Man hätte der Geschichte dadurch vielleicht noch etwas mehr Tiefgang und Nachhaltigkeit verleihen können.

    3,5 Sterne

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    • männlich
    • 05.03.1982

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