ulrikerabe

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    Cover des Buches Jägerin und Sammlerin9783351037987

    Bewertung zu "Jägerin und Sammlerin" von Lana Lux

    Jägerin und Sammlerin
    ulrikerabevor 2 Tagen
    Kurzmeinung: Selbstwahrnehmung, die zerstört. Ein Buch über eine Krankheit, eine kaputte Muter-Tochter-Beziehung. So eindringlich, dass es schmerzt.
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    Cover des Buches Das dritte Hotel9783328600831

    Bewertung zu "Das dritte Hotel" von Laura van den Berg

    Das dritte Hotel
    ulrikerabevor 5 Tagen
    Kurzmeinung: Was für eine surreale Reise in einen verschobene Realität. Zwischen Wahn und Wirklichkeit bleiben nicht alle Fragen beanwortet.
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    Cover des Buches Wolfsegg9783328600985

    Bewertung zu "Wolfsegg" von Peter Keglevic

    Wolfsegg
    ulrikerabevor 5 Tagen
    Kurzmeinung: Archaisch, unheilvoll, eindringlich: Dieses Buch greift mit einer solchen Wucht nach mir.
    Von Wolfsegg aus gesehen ist die Welt ein Abgrund

    Eisenstein irgendwo in einem Alpental. Dort lebt Agnes Walder mit den Eltern und ihren jüngeren Geschwistern.  Der Vater hat den Job als Förster verloren. Gestohlen soll er haben, wird behauptet. Die Mutter hat Krebs und nicht mehr lange zu leben. Nach dem Schulabschluss will Agnes gerne etwas „mit Motoren“ lernen. Aber sie landet als Lehrling im örtlichen Lagerhaus und ist dort dem brutalen, besitzergreifenden Vorgesetzten ausgeliefert. Als dieser versucht Agnes zu vergewaltigen, lässt sie sich das nicht gefallen. Es beginnt eine Hetzjagd auf die Familie, bei der Vater umkommt. Als dann auch die Mutter ihrer Krankheit erliegt, flieht Agnes mit den Geschwistern in die Berge zu einer abgelegenen Hütte – Wolfsegg - die man auf keiner Karte findet.

    Peter Keglevic‘ Roman Wolfsegg ist ein zeitloser Roman voller Wucht über Gewalt, Missbrauch und Rache. Die Orte sind fiktiv. Wenn man die Anspielungen versteht, kann man das Geschehen jedoch genau verorten.

    „Eisenstein suchte den Schatten an den Ausläufern des Waldes, der zu beiden Seiten bis zur Baumgrenze hochstieg, dann war der Berg nur mehr Stein. Die Häuser des Städtchens lehnten aneinander wie Eidechsen mit ihren glänzenden Schieferschuppen auf den Dächern.“

    Es ist ein dunkles Durchbruchstal mit schroffen Kalkgipfeln. So schroff wie die Berge sind dort die Menschen und gleich einem Schatten hängt eine unheilvolle Bedrohung über der Geschichte. Es herrscht ein patriarchalisches und sexistisches System in dieser ländlichen Gemeinschaft, bei der Männer das Sagen und Frauen das Nachsehen haben. Ein enges Tal erzeugt engstirnige Menschen. Zwischen Stammtisch und  Kirche haben Außenseiter wie die Walders keinen Platz. Mädchen passen allemal nur als Pin-Up in eine Werkstatt. Während Agnes immer mehr dem Dunstkreis der zotigen Aussprüche und der begehrlichen Ansprüche ihres Lehrherren ausgesetzt ist, umso mehr drängen sich ihr auch Erinnerungen an ihre Zeit in einem Kinderheim auf, wo sie einige Zeit untergebracht war.

    Der Vater, der die Zeichen der aufkommenden Gewaltbereitschaft richtig deutet, beginnt Agnes aufs Überleben vorzubereiten, bringt ihr bei zu jagen, schießen, töten und das Wild aufzubrechen. Er wappnet sie gegen das Böse, das jeden Tag näher auf die Familie eindringt.

    „Das Herz müsst‘ man ihm rausreißen, hatte er einmal gesagt, weil da drinnen das Böse wohnt. Und dann müsst‘ man’s einfrieren, damit es bei der Auferstehung nicht mehr in seine Brust passt!“

    Agnes‘ Träume von einer glücklichen Familie und einem guten Ausbildungsplatz werden brutal zerstört. Schock, Trauer und die Bürde der Verantwortung für ihre Geschwister katapultieren Agnes in eine Art Parallelwelt, aus der es kein Zurück mehr gibt.

    Von Wolfsegg aus gesehen ist die Welt ein Abgrund. Die Abgründe menschlicher Bösartigkeit lotet Peter Keglevic mit Präzision aus. Schwer wie ein bleiernes Lot wiegen die begangenen Verbrechen, das Versagen staatlicher Schutzinstitutionen, das Ende mit Schrecken.

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    Cover des Buches flüchtig9783552059726

    Bewertung zu "flüchtig" von Hubert Achleitner

    flüchtig
    ulrikerabevor 5 Tagen
    Kurzmeinung: Wenn gute Ideen Murmeln sind in einem Glas, das umfällt. Sie rollen in alle Richtungen davon und lassen sich nur mühsam wieder aufklauben.
    EIn Glas voll Murmeln

    Maria und Herwig, seit mehr als dreißig Jahren sind sie verheiratet. Sie hat einen guten Job bei der Bank und hält sich mit Sport fit. Er ist Lehrer, progressiv, Musikliebhaber, raucht heimlich den einen oder anderen Joint und ist verliebt in eine junge Kollegin Nora. Doch eines Tages kündigt Maria ihren Job, nimmt ihre Ersparnisse, das Auto und verlässt Herwig. Ohne Worte des Abschieds und ohne Hinweise auf ihren Verbleib.

    Hubert Achleitner schreibt in „flüchtig“ über die Löslichkeit langjähriger Beziehungen. Besser bekannt ist der Autor als Hubert von Goisern, stilübergreifender Musiker und großartiger Liedermacher. Seine musikalische Affinität spiegelt sich in seinem Debütroman wieder. „Heast as net“ war einer seiner größten Erfolge, wo ganz wenige Worten ganz große Stimmung erzeugen. Mit diesem Buch ging es mir ganz anders. Die Protagonistin ist Mitte fünfzig, steht am Wendepunkt ihres Lebens, trifft die Entscheidung für einen Neuanfang. Diese Frau könnte mir so nahestehen, doch ich konnte nicht hören, was sie zu sagen hatte.

    Eva Maria Magdalena, wie die Protagonistin mit vollem Namen heißt - diese religiöse Dreifaltigkeit des Namens ist nicht zufällig -  macht sich auf die Suche. Weg aus dem Alltag, der belanglosen Gewohnheit, weg von einem Mann, der einer anderen seine Liebe gesteht. Ihre Reise führt sie bis nach Griechenland, wo sie Ioannis kennenlernt, letztlich wieder bei einem Mann landet.

    „…inzwischen habe ich die Wohnung schon zweimal aufgeräumt, gekehrt, gewischt, die Terrasse und die Fenster geputzt, die ganze Wäsche gewaschen, gebügelt…Ich habe alles repariert, was kaputt war…..und alles entsorgt, was sich nicht mehr reparieren ließ. Aber Ordnung ist flüchtig. Ich muss mich also beeilen mit dem Schreiben, bevor sich von neuem Staub über die Dinge legt und sie nach mir zu rufen beginnen.“

    Es ist nicht nur Maria, die sich in diesem Roman auf die Suche macht. Da sind Nora, die Tramperin Lisa (die auch einleitende als Ich-Erzählerin fungiert, bis der Autor später zu einer neutralen Erzählform wechselt), der Grieche Ioannis mit seinem Großvater, der Mönch, Hereigs Vater. Und natürlich Herwig, der in meinen Augen das Abziehbild eines „man after midlife“ schlechthin ist.

    Die Personen, die direkt oder indirekt Marias Weg kreuzen, sind alle von etwas getrieben, haben Wünsche und Sehnsüchte. Haben ihre eigene Geschichte und hier gerät Hubert Achleitner beim Erzählen sehr gerne vom Hundertsten ins Tausende. Er ergeht sich in geschichtliche, religiöse, mystische, musikalische Betrachtungen. Vom zweiten Weltkrieg, verschollenen Großvätern, griechischem Widerstand, dem Schicksal sudetendeutscher Flüchtlinge. Von einer Geburt in einer Gondel bei Talfahrt und dem Berg Athos als Ende einer Reise. Von samischen Klängen über Leonard Cohen, André Heller bis zu Mikis Theodorakis. Und immer wieder Glaube, göttlicher Ruf und Berufung.

    Ein Wunsch und eine Sehnsucht war es lange Zeit für den Musiker auch einen Roman zu verfassen. Diesen Wunsch hat sich Hubert Achleitner mit dem Roman „flüchtig“ erfüllen können. Musikalisch ist Hubert von Goisern einer, der innovativ Grenzen überschreitet. Hubert Achleitner hat auch literarisch sehr viele gute Ideen. Doch wenn gute Ideen wie Murmeln sind in einem Glas, das umfällt: Sie rollen in alle Richtungen davon und lassen sich nur mühsam wieder aufklauben.

    Kommentare: 5
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    Cover des Buches Eine Frau in New York9783328600886

    Bewertung zu "Eine Frau in New York" von Vivian Gornick

    Eine Frau in New York
    ulrikerabevor 7 Tagen
    Kurzmeinung: Momentaufnahmen, Erinnerungen, gedankliche Exkursionen einer "odd woman", während ihrer Wanderungen durch ihre geliebte Heimatstadt New York
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    Cover des Buches Entdecke dein Wofür9783833872518

    Bewertung zu "Entdecke dein Wofür" von Ali Mahlodji

    Entdecke dein Wofür
    ulrikerabevor 7 Tagen
    Kurzmeinung: Ein Selbstvermarkter wie er im Buche steht. Wofür der Autor das Buch geschrieben hat, ist leicht zu entdecken.
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    Cover des Buches Abendrot9783257070453

    Bewertung zu "Abendrot" von Kent Haruf

    Abendrot
    ulrikerabevor 9 Tagen
    Kurzmeinung: Nach Holt, Colorado zu reisen ist ein bisschen wie Heimkommen zur Familie. Nicht alle Mitglieder mag man, aber man liebt sie trotzdem.
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    Cover des Buches Nach der Flut das Feuer9783423147361

    Bewertung zu "Nach der Flut das Feuer" von James Baldwin

    Nach der Flut das Feuer
    ulrikerabevor 11 Tagen
    Kurzmeinung: 100 Jahre nach der Abschaffung der Sklaverei geschrieben ist Baldwins Essay heute aktueller denn je.
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    Cover des Buches Das wirkliche Leben9783423282130

    Bewertung zu "Das wirkliche Leben" von Adeline Dieudonné

    Das wirkliche Leben
    ulrikerabevor 12 Tagen
    Kurzmeinung: Es steckt so viel Leid, Schmerz und Kummer in diesen Seiten, aber auch viel Mut, der selbst nach der letzten Seite weiter in mir widerhallt
    Gilles' Lachen

    „Gilles war in jenem Sommer sechs, ich war zehn.“

    Eine kleine Reihenhaussiedlung am Waldrand. Alles hat seine Ordnung. Im schönsten und größten Haus wohnt die namenlose Erzählerin mit ihrem kleine Bruder Gilles und den Eltern. Doch es ist keine liebevolle Familie. Der Vater ist ein brutaler Mann. Wenn er nicht gerade die Mutter misshandelt, trinkt er, hängt vor dem Fernseher ab oder geht seinem grotesken Faible für die Jagd nach. Die Mutter hat sich aufgegeben, ihr Dasein gleicht einer „Amöbe“. Die beiden Kinder entgehen dem tristen Alltag beim Spielen auf einem nahegelegenen Schrottplatz und Streifzügen durch den benachbarten Wald. Es ist Gilles‘ magisches Lachen, das „alle Wunden heilen kann“. Doch eines Tages werden die Kinder Zeugen eines tragischen Unfalls. Völlig alleingelassen mit der Verarbeitung dieses traumatischen Ereignissen, treibt es die Familie auf eine Katastrophe zu.

    Die belgische Autorin Adeline Dieudonné schreibt in ihrem Debütroman über „Das wirkliche Leben“, und das tut sie mit einer messerscharfen, bildhaften Sprache. Ihre sehr junge Icherzählerin hinterlässt trotz der Distanziertheit der Erzählung einen tiefgehenden Eindruck bei mir. Es ist ein Buch über das Aufwachsen in einer dysfunktionalen Familie, über eine Kindheit und Jugend geprägt von einem toxischen Weltbild des Vaters. Es ist geht um Kinder, die ohnehin schon schwer zu verkraftendes Leben haben, die aber durch ein schreckliches Ereignis völlig auf sich gestellt aus der Bahn geworfen sind.

    „Geschichten sind dazu da, alles hineinzupacken was uns Angst macht. Denn so können wir uns sicher sein, dass es nicht im wirklichen Leben passiert.“

    So versucht das Mädchen ihren kleinen Bruder immer zu beruhigen. Bis sie es eines Tages nicht mehr schafft, ihn zu erreichen, sein wunderbares Lachen verstummt. Es beginnt eine Zeit, in der die Magie (der Kindheit) nicht mehr wirkt, wo nur mehr Wissenschaft zu helfen scheint. Und das Mädchen stürzt sich in einen Eifer des Lernens. Nur das hält sie aufrecht, bestärkt sie darin, Vergangenes wieder gut machen zu können.

    Das wirkliche Leben dieser Kinder ist ein Leben mit Gewalt, Misshandlung, Einsamkeit ohne einen wirklichen Ausweg. Wenn die Personen, die dich eigentlich lieben und beschützen sollten, die dich aber physisch, psychisch, verbal und brachial quälen und im Stich lassen, wird dieses Leben wirklich, wird es zu einer Normalität. Wer von den Eltern keinen Schutz zu erwarten hat, was kann man dann von Fremden erwarten?

    „Kinder brauchen bis zu acht Anläufe, bevor ein Erwachsener ihnen glaubt.“ , hört man von ExpertInnen, die im Kinderschutz tätig sind. Manche geben schon früher auf. Während der Praxis des Wegschauens dreht sich die Spirale der Gewalt weiter.

    Der Schluss des Buches trifft mitten ins Herz und beinhaltet bei aller Wirklichkeit ein kleines bisschen Magie.

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    Cover des Buches Das schwarze Band9783809027201

    Bewertung zu "Das schwarze Band" von Alex Beer

    Das schwarze Band
    ulrikerabevor 13 Tagen
    Kurzmeinung: Grundwütiger! August Emmerich in Höchstform. Spannende Unterhaltung, gespickt mit historischen Details. So macht Lesen Spaß.
    „lästig wie ein sibirischer Häuselratz“

    Wien im Juli 1921, die Hitze ist mörderisch. August Emmerich und sein Kollege Ferdinand Winter werden zu einem Tatort gerufen. Zwei junge Frauen mit zweifelhaften Ruf wurden brutal erschlagen aufgefunden. Ihre Mitbewohnerin ist verschwunden. Doch bevor Emmerich richtig zu ermitteln beginnen kann, wird er von dem Fall abgezogen und in einen Kursus für besseres Benehmen gesteckt. Hätte er doch wohl besser den Mund gehalten bei dem Empfang des Polizeipräsidenten, nachdem dieser zum Bundeskanzler der jungen Republik Österreich wurde.

    August Emmerich, der geradlinige, brutal ehrliche Kriminalinspektor ist zurück. Alex Beer lässt ihr wienerisches Original nun zum vierten Mal im Wien der Zwischenkriegszeit ermitteln. Er ist zornig die politischen und sozialen Ungerechtigkeiten machen ihn rasend. Emmerich steht im ewigen Kampf gegen die Obrigkeit. Ein Grundwütiger, dessen Alleingänge durchaus von Erfolg gekrönt sind. Der Benimmkurs, in den er gegen seinen Willen beordert ist, gleicht einem Abstellgleis. Doch es wäre nicht Emmerich, der „lästig wie ein sibirischer Häuselratz“ auch in dieser Situation den richtigen Riecher hat.

    Alex Beer hat diesen Riecher auch. Extrem gut recherchiert, dramaturgisch ist nur der Wetterbericht angepasst, kombiniert sie einen spannenden Kriminalfall mit dem unvergleichlich direkten Wiener Charme und Schmäh genauso wie mit historisch präzisen Fakten. Dabei schafft sie einen akrobatischen Spagat, von der Zwischenkriegszeit zur heutigen Zeit, insbesondere der österreichischen Innenpolitik.

    Die Autorin nimmt nicht nur unsägliche Coaching Seminare gekonnt auf die Schaufel.
     „…ihr werdet euch noch wundern, was alles möglich ist!“, lässt sie einen Beschuldigten krakeelen. Wer die österreichische Innenpolitik der letzten Jahre verfolgt hat, dem kommt dieser Satz nicht ganz unbekannt vor.

    Während Emmerich kalt gestellt ist, läuft Ferdinand Winter zur Höchstform auf. Den Rat, den er von Emmerich erhalten hat, nimmt er sich zu Herzen. „Tu einfach immer genau das Gegenteil von dem, was du normalerweise tun würdest.“ So gerät der junge Kollege in ein Netz von Gewalt, Ausschweifung und Verschwörungen. Winters Weltbild erfährt einen gehörigen Rempler.

    „Das schwarze Band“ ist grandiose Unterhaltung, spannend, witzig, bissig, politisch. Das Ende verspricht eine Fortsetzung. Ja! Bitte!

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    )}

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    • weiblich
    • 18.05.1970

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