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worteundwelten

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Rezensionen und Bewertungen

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    Cover des Buches Das Herz ist ein gutes Versteck (ISBN: 9783453359116)

    Bewertung zu "Das Herz ist ein gutes Versteck" von Ranka Keser

    Das Herz ist ein gutes Versteck
    worteundweltenvor 5 Jahren
    Das Herz ist ein gutes Versteck

    Inhaltsbeschreibung:
    Liebe ohne Schmerz gibt es nicht, das weiß Rieke aus Erfahrung. Deshalb genießt sie ihr unabhängiges Leben. Bis sie auf einem Klassentreffen Werner wiederbegegnet, der ihr ein überraschendes Angebot macht: Wenn sie vor seiner Familie die Frau an seiner Seite spielt, beteiligt er sie an seinem umfangreichen Erbe. Rieke willigt ein und muss schon bald feststellen, dass ihr Herz nicht so fest verschlossen ist, wie sie glaubt.

    Meine Meinung:

    Die Inhaltsbeschreibung hat mich sehr angesprochen, weshalb ich große Lust hatte, das Buch zu lesen. Genauso ansprechend finde ich auch das Cover, welches meiner Meinung nach gut zum Genre und Inhalt des Buches passt. Die Grundvoraussetzungen sind also schon einmal sehr positiv.
    Der Einstieg in die Geschichte war problemlos – man konnte sich die Protagonistin, ihre Art und ihre Umgebung gut vorstellen. Rieke ist eine selbstständige, unabhängige Frau, die eigentlich sehr glücklich ist mit ihrem Single-Dasein. Als sie auf einem Klassentreffen ihrem alten Schulkameraden Werner wiederbegegnet – der mittlerweile ziemlich attraktiv geworden ist – macht dieser ihr ein überraschendes Angebot. Rieke ist sich unschlüssig… es ist ein ziemlich verlockendes Angebot, aber allerdings auch nicht so ganz moralisch korrekt. 
    Leider muss ich sagen, dass der Schreibstil nicht so ganz mein Fall war. Irgendwas daran hat mich gestört, sodass mich die Geschichte leider nicht packen konnte. Die Handlung ist an sich zwar ganz amüsant, aber die Umsetzung hat mir nicht so gut gefallen. Das ist natürlich nur meine eigene Meinung, ich habe auch schon in ein einigen Rezensionen gelesen, dass ihnen der Schreibstil sehr gut gefallen hat.
    Generell würde ich sagen, dass es sich bei dem Buch um einen typischen Frauenroman handelt – was nicht negativ klingen soll, ich lese so etwas sehr gerne! Man kann das Buch als lockere Lektüre für zwischendurch betrachten, wenn man mal keine Lust auf etwas „Anspruchsvolles“ hat.
    Also probiert das Buch einfach mal aus und macht euch ein eigenes Bild von Rieke!

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    Cover des Buches Im Schatten das Licht (ISBN: 9783499267352)

    Bewertung zu "Im Schatten das Licht" von Jojo Moyes

    Im Schatten das Licht
    worteundweltenvor 5 Jahren
    Ein berührender Roman

    Inhaltsbeschreibung:
    Sarah und ihren Großvater verbindet die Liebe zu Pferden. Einst war Henri ein gefeierter Dressurreiter, bis das Schicksal seine Karriere beendete. Täglich trainiert er die Vierzehnjährige und ihr Pferd. Seit dem Tod von Mutter und Großmutter haben die beiden nur einander. Und als Henri einen Schlaganfall erleidet, bleibt seine Enkelin allein zurück.
    Natasha und ihren Mann Mac verbindet nur noch wenig. Ihre Ehe ist gescheitert, doch bis das gemeinsame Haus verkauft ist, müssen sie sich arrangieren. Für Natasha nicht leicht, denn ihre Gefühle für den Mann, der einmal die Liebe ihres Lebens war, sind alles andere als lauwarm.
    Als zufällig Sarah in ihr Leben tritt, nehmen die beiden das verschlossene Mädchen bei sich auf. Das Zusammenleben ist schwierig. Gibt es überhaupt etwas, was die drei miteinander verbindet? Plötzlich ist Sarah verschwunden. Und Natasha und Mac machen sich widerstrebend gemeinsam auf die Suche. Ein turbulenter Roadtrip durch England und Frankreich beginnt ...

    Das sagt die Autorin…

    „Eine Geschichte von Flucht und Hoffnung und Liebe und komplizierten zwischenmenschlichen Beziehungen“

    Meine Meinung:
    Als bekennender Fan von Jojo Moyes war natürlich sofort klar, dass ich ihr neuestes Werk „Im Schatten das Licht“ unbedingt auch lesen muss. Wenn ich nicht gewusst hätte, wer das Buch geschrieben hat, hätte ich das Buch vermutlich gar nicht gelesen, da mich das Thema Pferde absolut null interessiert. Und obwohl das Thema Pferde in dem Buch tatsächlich eine gewisse Rolle spielt, hat mir das Buch trotzdem wunderbar gefallen! Ich bin wirklich froh, es gelesen zu haben.
    Im Grunde gibt es zu Beginn zwei verschiedene Handlungsstränge: Auf der einen Seite gibt es Sarah, die täglich von ihrem Großvater Henri auf ihrem Pferd Boo trainiert wird. Auf der anderen Seite steht das Paar Natasha und Mac, deren Ehe jedoch gescheitert ist und die momentan noch getrennt leben. Durch einen Zufall werden diese beiden Handlungsstränge zusammengeführt und die Geschichte nimmt seinen Lauf. Es gibt viele Höhen und Tiefen mit einigen Wendepunkten auf den insgesamt 576 Seiten.
    Auch die Gefühle kommen hier nicht zu kurz: von Wut über Trauer, Angst, Scham, Zweifel bis hin zu Glück und Liebe ist alles dabei. Diese Emotionen werden meiner Meinung nach sehr gut beschrieben, sodass ich als Leser diese Gefühle sehr gut nachempfinden konnte. Ich muss sagen, dass mich die Geschichte enorm gepackt hat, sodass ich wirklich immer längere Passagen am Stück gelesen habe, ohne dass ich eine Pause machen wollte.
    Zu den Charakteren kann man sagen, dass sie sich im Laufe der Handlung stetig weiterentwickeln, da die Ereignisse sie natürlich stark prägen. Die Figuren sind facettenreich beschrieben, sodass man sie plastisch und lebhaft vor dem eigenen Auge sehen kann. Ich konnte sie mir gut vorstellen und auch ihr Denken und Handeln war für mich einleuchtend.
    Insgesamt handelt es sich bei „Im Schatten das Licht“ wieder mal um einen wunderschönen Roman von Jojo Moyes. Ich freue mich schon jetzt auf ihr nächstes Werk, da mir bisher fast alle ihre Bücher ausgesprochen gut gefallen haben.

    Ich vergebe 5 von 5 Sternen!

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    Cover des Buches Und jetzt lass uns tanzen (ISBN: 9783453291911)

    Bewertung zu "Und jetzt lass uns tanzen" von Karine Lambert

    Und jetzt lass uns tanzen
    worteundweltenvor 5 Jahren
    Kurzmeinung: ... über die Liebe im Alter.
    Die Liebe im Alter

    Inhaltsbeschreibung:
    Beinahe wären sie einander nie begegnet: Marcel, der den Sternenhimmel liebt, und Marguerite, die nur dem Tag Schönheit abgewinnen kann. Er, für den nur die Freiheit zählt, und sie, die ausnahmslos allen Regeln folgt. Doch dann verlieren beide ihre langjährigen Ehepartner. An diesem Wendepunkt in ihrem Leben treffen Marguerite und Marcel aufeinander und stellen überrascht fest, dass sie über die gleichen Dinge lachen. Wagen sie es auch, noch einmal zu lieben?

    Pressestimmen:
    „Es gibt sie doch, die zweite große Liebe. Karine Lambert erzählt warmherzig vom großen Glück, das zu dem kommt, der es zulässt – klug, nicht kitschig.“ (PETRA)

    Meine Meinung: Die Hauptcharaktere in diesem Buch sind Marguerite und Marcel. Marguerite hat vor kurzem ihren Ehemann Henri verloren, während Marcel um seine große Liebe Nora trauert, welche ebenfalls verstorben ist. Durch Zufall treffen Marguerie und Marcel aufeinander und lernen sich allmählich kennen. Dabei kommen sie sich näher und es drängt sich die Frage auf: Kann man sich in diesem Alter noch einmal verlieben?
    Der Roman erzählt die wunderbare Geschichte über die Liebe im Alter und dass sie ohne weiteres möglich ist.  Die Autorin erzählt mit einer Leichtigkeit, dass man ihr die Handlung sofort abkauft und sich gut dort hineinversetzen kann.  Zudem sind die Kapitel recht kurz gehalten, sodass man auch gut immer mal wieder zwischendurch ein paar Seiten lesen kann, auch wenn man gerade nicht so viel Zeit hat. Das hat mir auch gut gefallen.
    Den Schreibstil fand ich zu Beginn etwas gewöhnungsbedürftig, aber mit der Zeit konnte ich mich ganz gut dort hineinfinden.  Die beiden Protagonisten waren mir von Anfang an sympathisch, obwohl sie beide so grundverschieden sind.  Obwohl das Buch mit seinen 224 Seiten recht kurz ist, steckt sehr viel Inhalt darin – und auch viele Emotionen. Es hier zwar nicht – wie bei manch anderen Büchern – der Fall, dass ich Tränen vergießen musste, aber nichtsdestotrotz konne man die Gefühle der Figuren als Leser sehr gut nachempfinden. Insgesamt ein schönes Buch, das ich gerne weiterempfehle!
    Ich vergebe 4 von 5 Sternen!

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    Cover des Buches Irgendwo im Glück (ISBN: 9783499272233)

    Bewertung zu "Irgendwo im Glück" von Anna McPartlin

    Irgendwo im Glück
    worteundweltenvor 5 Jahren
    Kurzmeinung: Ein Buch, von dem ich mir etwas mehr erhofft habe. Dennoch ein interessantes und wichtiges Thema, daher auf jeden Fall lesenswert. 4 Sterne!
    Mehr erwartet, aber dennoch interessantes Thema :)

    Das Buch spielt im Jahre 1995 in Dublin, Irland. Es geht um die Familie Bean, die es wahrlich nicht leicht hatte im Leben: Die Protagonistin Maisie Bean hatte vor 17 Jahren solch ein schlimmes Date, das sie noch immer verfolgt. Sie ging eine Ehe mit dem Mann ein, was im Nachhinein betrachtet ein schrecklicher Fehler war. Nichtsdesotrotz hat die Ehe zwei wundervolle Kinder hervorgebracht: Jeremy und Valerie. Dann gibt es noch Maisies Butter Bridie, die dement und pflegebedürftig ist.
    Plötzlich verschwindet Jeremy völlig unerwartet und alle sind geschockt. Maisie geht erneut einen Kampf ein - für die Wahrheit über Jeremy und gegen Vorurteile und Ablehnung. Aufgeben kommt für die Familie Bean niemals in Frage!

    Soviel erstmal zum Inhalt. Mir hat das Buch insgesamt ganz gut gefallen. Allerdings muss ich sagen, dass ich finde, dass es zwischendurch ziemliche Längen im Buch gab, die sich gezogen haben und in denen nichts wesentliches passiert ist. Es fehlte meiner Meinung nach größtenteils also an Spannung. Da in dem Buch wirklich wichtige und interessante Themen angesprochen werden, finde ich, dass man mehr aus dem Buch hätte machen können.
    Der letzte Leseabschnitt war meiner Meinung nach der bese, denn dort kam dann tatsächlich nochmal viel Spannung und auch viele Emotionen auf. Zudem regt das Buch zum Nachdenken an.
    Ich möchte nicht zu viel verraten, aber es geht um wesentliche Vorurteile in der Gesellschaft, die natürlich im Jahre 1995 (und in Irland) noch extremer vorhanden waren als heutzutage. Es werden wichtige Fragen aufgeworfen, sodass jeder Leser seine eigenen Gedanken hinterfragen kann und sollte.

    Zu den Charakteren kann man sagen, dass ich am Anfang meine Schwierigkeiten mit den Namen hatte. Zum Beispiel heißt die Protagonistin Maisie, aber ihre Kinder nennen sie Ma'sie. Das hat mich anfangs verwirrt. Oder auch solch ähnlich klingende Namen wie Dave und Rave - ich weiß nicht, ob das absichtlich so gewählt wurde, aber meiner Meinung nach ist es nicht sehr sinnvoll.
    Ansonsten sind die Charaktere alle sehr gut ausgearbeitet und facettenreich, sodass man sie sich gut vorstellen kann und sie sehr lebhaft wirken und nicht flach.

    Auch die Story ist durch die Rückblicke und durch die Erzählweise aus verschwiedenen Perspektiven sehr abwechslungsreich und gut aufgebaut. Dadurch kommt etwas Leben in die Geschichte und man lernt die Figuren und ihre Gedanken und Gefühle noch besser kennen. Dies hat mir besonders bei der dementen Bridie gut gefallen.

    Insgesamt fand ich das Buch also nicht schlecht, vor allem wegen dem zentralen Thema, um das es in dem Buch geht. Allerdings gab es meiner Meinung nach einige Längen, sodass die Spannung etwas verloren ging. Alles in allem reicht es aber noch für 4 Sterne!

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    Cover des Buches Helenas Geheimnis (ISBN: 9783442484058)

    Bewertung zu "Helenas Geheimnis" von Lucinda Riley

    Helenas Geheimnis
    worteundweltenvor 6 Jahren
    Wunderschöne Geschichte mit zauberhaftem Setting

    Vor vielen Jahren hat Helena Beaumont einen wunderbaren Sommer auf Zypern verbracht und dort ihre erste große Liebe erlebt. Nun kehrt sie zum ersten Mal seit langer Zeit wieder in das Haus Pandora zurück, um dort mit ihrer Familie die Ferien zu verbringen. Sie erhofft sich unbeschwerte Tage, verträumte Stunden am Meer und lange Nächte auf der Terrasse, doch schon bei ihrer Ankunft empfindet Helena vages Unbehagen. Sie weiß, dass die Idylle bedroht ist, denn es gibt Ereignisse in ihrer Vergangenheit, von denen ihr Mann William und ihre Kinder keine Ahnung haben. Wie lange kann sie die Fassade der glücklichen Familie noch aufrechterhalten? Plötzlich sthet sie ihrer Jugendliebe Alexis gegenüber und sie ahnt, dass diese Begegnung erst der Anfang einer Verkettung von Ereignissen ist, die ihrer aller Leben auf eine harte Bewährungsprobe stellt...

    Wieviel Wahrheit kann die Liebe ertragen, ohne zu zerbrechen?
    In diesem Buch entführt Lucinda Riley ihre Leser nach Zypern und zeigt ihnen die schicksalshafte Geschichte einer Familie. Die meiste Zeit spielt die Handlung im Jahre 2006. Zwischendurch sind immer wieder Kapitel eingeschoben, die Auszüge aus dem Tagebuch von Alex, Helenas Sohn, sind. Zum Schluss gibt es allerdings auch noch einen Erzählstrang aus dem Jahr 2016 und zwischendurch wird noch ein kurzer Rückblick ins Jahr 1992 gegeben. 
    Die Handlung beginnt damit, wie Helena mit ihren drei Kindern in Zypern ankommt und das Haus Pandora bezieht, das sie von ihrem Patenonkel Angus geerbt hat. Im späteren Verlauf stoßen allerdings noch viele weitere Personen hinzu. Nicht nur Helenas Mann William, sondern auch noch Freunde der Familie werden als Gäste in Pandora erwartet. 
    Obwohl es so viele verschiedene Figuren in der Geschichte gibt, hatte ich zum Glück keine Probleme damit, mir die Namen oder die verwandtschaftlichen Beziehungen zu merken, da die Autorin jeder Figur bestimmte Charakterzüge verleiht hat. So konnte man sich die Akteure gut bei ihren Handlungen vorstellen, sodass man sie gut unterscheiden konnte.

    Der Leser erlebt nun also einen sehr ereignisreichen und lebhaften Sommer mit all den verschiedenen Personen. Allerdings liegt über all diesem ein Schatten, da man bei der Protagonistin merkt, dass sie ein bestimmtes Ereignis aus der Vergangenheit sehr bedrückt. Sie hütet dies wie ihren Augapfel und ist recht unnahbar. Dennoch ist sie mir während des Lesens recht sympathisch geworden. Sympathie empfand ich auch für Helenas Sohn Alex. Er wird zwar als altklug und besserwisserisch beschrieben, da er hochintelligent ist, aber er hat auch eine sehr liebenswerte Art an sich, wie ich finde.

    Insgesamt war ich von der Geschichte sehr begeistert. Der Schauplatz der Handlung, Zypern, war sehr schön beschrieben, sodass man sich teilweise wirklich wie im Urlaub gefühlt hat. Auch die Handlung hat mir sehr gut gefallen, da durchgängig eine gewisse Spannung vorhanden war, da man als Leser unbedingt wissen wollte, um was es bei Helenas Geheimnis geht.
    Auch Lucinda Rileys schöner Schreibstil hat zu dem gelungenen Buch beigetragen. Sie kann wirklich sehr gut erzählen und hat insgesamt dafür gesorgt, dass mir das Buch bestimmt noch lange in Erinnerung bleibt. Ich kann es auf jeden Fall weiterempfehlen!

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    Cover des Buches Die Schattenbucht (ISBN: 9783809026426)

    Bewertung zu "Die Schattenbucht" von Eric Berg

    Die Schattenbucht
    worteundweltenvor 6 Jahren
    Empfehlenswerter Krimi

    Marlene Adamski springt ohne ersichtlichen Grund und ohne emotionale Regung vom Balkon ihres Hauses in die Tiefe. Aber warum? Sie überlebt, aber spricht seitdem kein Wort mehr. Psychologin Ina Bartholdy findet keine Erklärung für das Verhalten der Bäckersfrau, doch der Fall lässt sie nicht los. Sie fährt ins mecklenburgische Prerow, um nach ihrer Patientin zu sehen. 
    Dabei macht Ina vor allem das Verhalten von Marlenes Ehemann Gerd stutzig. Sie wird zwar scheinbar liebevoll umsorgt, doch er lässt sie keine Minute alleine und will offenbar verhindern, dass Ina mit ihr spricht. Was hat er zu verbergen? Und warum ist Marlene wirklich vom Balkon gesprungen?

    Nach Das Nebelhaus und Das Küstengrab ist dieses Buch bereits schon das dritte Buch von Eric Berg für mich, das ich von ihm lese. Die beiden Vorgänger haben mir außerordentlich gut gefallen, sodass ich mich auch auf dieses Buch schon Wochen vor dem Erscheinungstermin gefreut habe.
    Wurden meine Erwartungen enttäuscht? – Definitiv nein, das kann ich schonmal vorwegnehmen. 

    Der Schreib- und Erzählstil Eric Bergs hat mir nach wie vor gut gefallen. Er schreibt flüssig und abwechslungsreich, auch aus der Perspektive von verschiedenen Personen. Zudem sind die Kapitel immer abwechselnd aus verschiedenen zeitlichen Perspektiven erzählt: Einerseits die Gegenwart, in der Marlene bei Ina in Behandlung ist und andererseits die Zeit von vor 14 Monaten, als in Prerow einige Dinge geschehen sind, die nun Stück für Stück ans Tageslicht kommen. 
    Durch diesen zeitlichen Wechsel ist es auch für den Leser möglich, eigene Vermutungen anzustellen und quasi mitzuermitteln. Das hat mir hier sehr gut gefallen, da dies auch dafür gesorgt hat, dass fast durchgängig Spannung vorhanden war. 

    Die Charaktere empfinde ich auch als sehr gut ausgearbeitet. Allen wurden verschiedene Charakterzüge verliehen, sodass man sie sich mit all ihren Facetten gut vorstellen konnte. Die Protagonistin Ina ist mir dabei besonders sympathisch geworden. 

    Zwischenzeitlich hat mir in der Handlung ein klein wenig die Dynamik gefehlt, da ich finde, dass man einige Passagen ein wenig hätte kürzen können. Dies macht dem Buch jedoch kaum einen Abbruch, da es mir nach wie vor sehr gut gefallen hat und mich überzeugt hat. 

    Ich kann das Buch also allen Krimiliebhabern ans Herz legen und vergebe hiermit 4 von 5 Sternen.

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    Cover des Buches Über uns der Himmel, unter uns das Meer (ISBN: 9783499267338)

    Bewertung zu "Über uns der Himmel, unter uns das Meer" von Jojo Moyes

    Über uns der Himmel, unter uns das Meer
    worteundweltenvor 6 Jahren
    Eine Reise ins Ungewisse

    Australien 1946. Sechshundert Frauen machen sich auf die Reise nach England. Ein Flugzeugräger soll sie dorthin bringen – eine Reise ins Ungewisse. In England erwartet die Frauen ihre Zukunft: ihre Verlobten, ihre Ehemänner – englische Soldaten, mit denen sie oft nur wenige Tage verbracht hatten, bevor der Krieg sie wieder trennte.
    Unter anderem befindet sich auch die Krankenschwester Frances auf dem Flugzeugträger. Sie bleibt verschlossen, während die anderen Frauen zu Schicksalsgenossinnen werden. Einzig und allein in Marinesoldat Henry Nicol, der vor ihrer Kabine Wache steht, findet sie einen Vertrauten. Bis Frances eines Tages ausgerechnet der Teil ihrer Vergangeheit einholt, vor dem sie ans andere Ende der Welt fliehen wollte ...

    Das Thema dieses Romans war für mich etwas ganz Neues, da ich dazu bisher noch nichts gelesen habe. Auch, dass das Thema von Jojo Moyes' eigener Familiengeschichte inspiriert ist, fand ich sehr interessant und machte mich neugierig. Zum größten Teil spielt die Handlung im Jahre 1946. Wir begleiten die Frauen auf ihrer Reise. Sie müssen ihre Familien und ihre Heimat verlassen und ans andere Ende der Welt reisen; das erfordert meiner Meinung nach jede Menge Mut. 

    Im Fokus stehen vier Frauen, die unterschiedlicher nicht sein könnten: die schwangere, bäuerliche Margaret, dann Avice, welche aus wohlhabendem Elternhaus stammt, die erst sechzehnjährige Jean – fast noch ein Kind, und zuletzt die Krankenschwester France, die immer für sich allein bleibt und sich auch nicht bemüht, Anschluss zu finden. Diese vier Frauen teilen sich auf dem Schiff eine Kabine und müssen daher notgedrungen Zeit miteinander verbringen. 
    Im Laufe des Buches lernt man die Frauen immer besser kennen und entdeckt verschiedene Seiten ihrers Charakters. Meiner Meinung nach sind die Figuren alle sehr gut ausgearbeitet, sodass sie wirklich lebendig wirken und man sich ihr Handeln und Denken gut vorstellen kann. Sowohl Margaret, genannt Maggie, als auch Frances waren mir beim Lesen sehr sympathisch und sind mir ans Herz gewachsen.

    Auch der Schreibstil hat mir gut gefallen, da er sehr flüssig und anschaulich ist. Durch die angenehme Länge der Kapitel konnte man immer mal wieder zwischendurch eins lesen, was mir ebenfalls gut gefallen hat. Ich muss sagen, dass ich es anfangs ein klein wenig schleppend fand und nicht sofort zu 100% in der Geschichte gefangen war. Dies hat sich jedoch schnell gelegt, sodass ich schließlich doch gut in die Handlung eintauchen konnte.

    Insgesamt hat mir das Buch mehr als gut gefallen. Die Autorin hat mich wieder mal aufs Neue begeistert und mir bestätigt, dass ihre Bücher lesenswert sind. Ich kann euch das Buch allen nur ans Herz legen.

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    Cover des Buches Zwei für immer (ISBN: 9783352006647)

    Bewertung zu "Zwei für immer" von Andy Jones

    Zwei für immer
    worteundweltenvor 6 Jahren
    Kurzmeinung: Lesenswertes und auch emotionales Buch mit ein paar Schwachstellen... Insgesamt aber durchaus weiterzuempfehlen! :)
    Gelungenes Buch!

    Als Fisher Ivy trifft, ist er wie vom Blitz getroffen. Schon bald ist er sich sicher, dass aus der Sache mehr werden könnte. Allerdings ist die Entscheidung über ihre Zukunft längst gefallen: Ivy ist schwanger. Während das neue Leben in Ivy heranwächst, kümmert Fisher sich gleichzeitig um seinen schwer erkrankten Freund El. Dazu kommt, dass Ivy und Fisher einander immer noch nicht gut kennen und noch damit beschäftigt sind, sich kennenzulernen. Sich zu verlieben ist die eine Sache - miteinander zu leben eine ganz andere... 

    In diesem Buch gibt es theoretisch zwei Handlungsstränge: Einerseits geht es um Ivy und Fisher, welche nach einem One Night Stand Nachwuchs erwarten. Andererseits gibt es Fishers kranken und pflegebedürftigen Freund El. Da beide Handlungsstränge sehr komplex sind, kam es mir zwischendurch etwas so vor, als sei es dem Autor schwer gefallen, beides unter einen Hut zu bekommen. Meiner Meinung nach ist die Geschichte um El nämlich etwas zu kurz gekommen. Im Fokus steht also die Beziehung zwischen Ivy und Fisher.

    Die Charaktere sind anfangs ziemlich unnahbar, wie ich finde. Vor allem Ivy gegenüber war ich anfangs sehr misstrauisch, da ich sie absolut nicht einschätzen konnte. Nach und nach hat sie sich aber immer mehr geöffnet, soddass man sie besser kennenlernen konnte. Generell kann man sagen, dass die Beziehung der beiden nicht einfach ist. Oft liegt dies, glaube ich, an der fehlenden Kommunikation zwischen den beiden.

    Was den Schreibstil angeht kann man sagen, dass dieser recht angenehm ist. Das Buch lässt sich recht flüssig lesen und auch die Kapitel haben eine angenehme Länge. Dennoch habe ich die Handlung zeitweise als recht langatmig empfunden, sodass es einige Längen gab. 

    Das letzte Fünftel des Buches hat allerdings nochmal einiges herausgeholt wie ich finde. Hier kamen die Emotionen sehr gut rüber, sodass ich zwischendurch sogar Tränen in den Augen hatte.

    Insgesamt hat mir das Buch also gut gefallen. Obwohl es sich zwischendurch etwas gezogen hat, konnte mich das Ende dann doch noch überzeugen. Somit gibt es vier von fünf Sternen.

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    Cover des Buches Warum einfach, wenn umständlich viel schöner ist (ISBN: 9783739220192)

    Bewertung zu "Warum einfach, wenn umständlich viel schöner ist" von Birgit Gruber

    Warum einfach, wenn umständlich viel schöner ist
    worteundweltenvor 6 Jahren
    Unterhaltsam!

    Antonia hat einen neuen Job. Eigentlich ist sie Sekretärin, doch plötzlich soll sie Veranstaltungen organisieren. Dabei macht ihr nicht nur der bayerische Comedian Egon Wunderlich zu schaffen, sondern auch eine anstehende 500-Jahr-Feier, die Antonia in kürzester Zeit managen soll. Als wäre das nicht schon genug, muss sie auch noch im Nobelrestaurant ihres Bruders Paul aushilfsweise kellnern. Und dass ihr attraktiver Arbeitskollege Tom ihren Pulsschlag noch zusätzlich erhöht, macht die Situation auch nicht unbedingt leichter...

    Bei diesem Buch handelt es sich um eine locker-leichte Lektüre, die man wunderbar zum Abschalten lesen kann. Ich hatte keine Probleme, in die Handlung einzusteigen, da der Schreibstil sehr flüssig ist und dem Leser die Charaktere gut nahegebracht wurden. Leider gab es jedoch zwischendurch immer mal wieder Passagen, die meiner Meinung nach zu langatmig waren und die man durchaus hätte kürzen können. Insgesamt hat mir der Verlauf der Handlung aber dennoch gut gefallen, da man als Leser auch irgendwie unbedingt wissen wollte, wie es denn nun mit Antonia und Tom weitergeht und ob Antonia die Organisation der unsäglichen 500-Jahr-Feier meistert. ;-)

    Der Großteil der Charaktere ist wirklich liebenswürdig. Die Protagonistin Antonia war mir sofort sympathisch, wobei sie mich später mit ihrer naiven und blauäugigen Art hin und wieder etwas genervt hat. Dann gibt es noch ihren schwulen Freund Mike, der zwar eine kleine Dramaqueen ist, aber den man als Leser auch sofort ins Herz schließt. Jedoch gibt es auch Gegenspieler, wie z.B. Antonias Arbeitskollegin Cindy - ein wahres Biest! Die Charaktere sind meiner Meinung nach wirklich gut ausgearbeitet, man kann sie sich lebhaft vorstellen und sie wirken einfach echt. 

    Darüber hinaus hat das Buch eine sehr humorvolle Art, da Antonia manchmal einfach echt tollpatschig ist und auch sonst öfter mal die Dinge nicht nach Plan laufen. Somit muss man während des Lesens durchaus das ein oder andere mal schmunzeln.

    Insgesamt hat mir das Buch also richtig gut gefallen. Auch wenn es zwischendurch ein paar Längen gibt, ist die Lektüre sehr empfehlenswert.

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    Cover des Buches Winterzauber wider Willen (ISBN: 9783956490767)

    Bewertung zu "Winterzauber wider Willen" von Sarah Morgan

    Winterzauber wider Willen
    worteundweltenvor 6 Jahren
    Die Magie von Snow Crystal

    Es ist Dezember und Kayla Green hat nur einen Weihnachtswunsch: dass das Fest der Liebe möglichst schnell vorbei geht! Da kommt der Weihnachtshasserin und PR-Expertin der Auftrag von Jackson O'Neil sehr gelegen. Als der Hotelier sie bittet, die Feiertage im malerischen Snow Crystal zu verbringen und dort eine Kampagne für das Skiresort seiner Familie zu entwickeln, kann Kayla nicht Nein sagen. Der Auftrag erscheint ihr als die perfekte Flucht vor dem Weihnachtsfest. Doch schon das erste Treffen mit Jacksons Familie bringt Kayla ins Bedrängnis ...

    Der Grund, warum ich das Buch lesen wollte, war, dass ich in der Adventszeit sehr gerne weihnachtliche, winterliche Bücher lese, da ich dadurch noch mehr in Weihnachtsstimmung gerate. Als das Buch bei mir zuhause ankam, war ich vom Cover positiv überrascht: Der Schnee, der darauf abgebildet ist, glitzert und glänzt. Auch, wenn man mit dem Finger darüber streicht, merkt man eine raue Struktur der Oberfläche. Das hat mir sehr, sehr gut gefallen, daher gibt es für das Cover definitv nur Pluspunkte! :)

    Doch nicht nur das Cover, sondern auch die Handlung hat mir gut gefallen. Ich konnte schnell in das Geschehen eintauchen und den Verlauf verfolgen. Dass der Einstieg so gut geklappt hat, liegt auch an dem flüssigen Schreibstil und der angenehmen Länge der Kapitel. So ist es möglich, das Buch in sehr kurzer Zeit durchzulesen. 

    Zu den Charakteren kann man sagen, dass die Protagonistin Kayla während dem Verlauf der Handlung eine gewisse Wandlung vollzogen hat. Dass sie kein Freund vom Fest der Liebe ist, hängt vor allem mit ihrer Vergangenheit zusammen, die sie anfangs zu vertuschen versucht. Nach und nach kommt eine verletzliche Seite von ihr ans Licht und aus der taffen PR-Expertin wird eine ganz normale Frau, die dem Zauber von Snow Crystal vollkommen verfällt.

    Snow Crystal ist der Schauplatz dieses Buches und durch all die malerischen Beschreibungen habe ich ein klares Bild von diesem Ort vor Augen bekommen. Allein durch das Lesen dieses Buches bekommt man Lust, selbst einmal dorthin zu reisen. :-) 
    Neben Kayla gibt es noch einige andere wichtige Figuren, allen voran Jackson. Aber auch der Rest seiner Familie spielt eine tragende Rolle und ist nicht unwichtig für das Geschehen. 

    Ich finde das Buch wirklich zauberhaft und ich bin froh, dass es noch weitere Bücher der Reihe gibt: Sommerzauber wider Willen und Weihnachtszauber wider Willen. Ich freue mich schon darauf, die Magie von Snow Crystal weiter zu verfolgen. :-)

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