zartrose22

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Rezensionen und Bewertungen

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    Cover des Buches Die stummen Wächter von Lockwood Manor (ISBN: 9783446266001)

    Bewertung zu "Die stummen Wächter von Lockwood Manor" von Jane Healey

    Die stummen Wächter von Lockwood Manor
    zartrose22vor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Das Buch ließ sich angenehm lesen und verspricht ein paar entspannte Stunden. Konnte mich aber letztlich nicht vollends überzeugen.
    Seichte Lektüre für zwischendurch

    Inhalt:


    London 1939. Die Bomben der deutschen Flieger bedrohen London und damit auch die wertvollen Ausstellungsstücke des Natural History Museums. Hetty Cartwright arbeitet schon seit vielen Jahren als Kuratorin der Säugetiersammlung in diesem und wird auserkohren zusammen mit den Ausstellungsstücken nach Lockwood Manor zu gehen.


    Denn der Besitzer des Manor, Major Lockwood, hat dem Museum angeboten seine kostbaren Güter dort in Sicherheit zu bringen.


    Fortan soll Hetty also in dem alten Gutshaus leben und sich dort um die Pflege der wichtigen Ausstellungsstücke kommen.


    Doch auf einmal verschwinden einzelne Stück, während wieder andere verrückt werden. Hetty versucht ihre Aufgabe zu erfüllen, was gar nicht so einfach ist, denn der Gutsbesitzer ist ein ungemütlicher Zeitgenosse und auch die Angestellten sind nicht wirklich umgänglich. Dazu plagen sie immer öfter seltsame Alpträume.


    Einzig Lucy, die etwas gleichaltrige Tochter des Gutsbesitzers, scheint sich wirklich für ihre Schützlinge und sie zu interessieren. Doch auch der immer näher rückende Krieg zehrt an den Nerven aller Beteiligter...




    Meinung:


    Das schön gestaltete Cover war mir als Erstes ins Auge gestochen und hatte mich neugierig auf den Inhalt gemacht. Tatsächlich hatte ich beim Cover und Inhalt etwas anderes erwartet und wurde daher eher enttäuscht als überzeugt.


    Die Geschichte wird hauptsächlich aus der Sicht der Museumsmitarbeiterin Hetty Cartwright erzählt. Die ihr gewohntes Umfeld und London verlässt um in Lockwood Manor über die Ausstellungsstücke zu wachen. Diese Aufgabe wurde ihr aber nur zu Teil, weil viele der männlichen Mitarbeiter sich für den Kriegsdienst gemeldet haben. Überhaupt stört sie die Tatsache, dass Männer besser gestellt sind als die wenigen Frauen in ihrem Museum. Aber sie freut sich über diese Aufgabe und erfüllt diese sehr gewissenhaft. Was nicht bei allen Bewohnern des Manors gut ankommt. Vor allem bei dem Gutsbesitzer eckt sie immer wieder an. Der ist aber wirklich kein umgänglicher Mann ist.


    Mit seiner Tochter Lucy dagegen versteht sie sich mit der Zeit immer besser und die beiden Frauen freunden sich bald an, bis bald zarte Bande zwischen ihnen entstehen....


    Zwischen durch wird aber auch immer mal ein Kapitel aus der Sicht von Lucy erzählt, die seit ihrer Kindheit unter Alpträumen und Angstzuständen leidet. Ganz unschuldig daran ist wohl auch nicht ihre kürzlich verstorbene Mutter, die zu Lebzeiten immer wieder Zusammenbrüche hatte oder wirre Dinge gemurmelt hat.


    Überhaupt scheint das riesige und alte Manor viele Geheimnisse zu verbergen und auch Gerüchte über Geister und andere sonderbare Erscheinungen gibt es unter den Angestellten genug. Daher ist es wohl auch nicht unverständlich, dass Hetty überall Dinge zu hören scheint und Sorge um ihre kostbaren Schätze hat.


    Diese geheimnisvollen Andeutungen hatten mich neugierig auf das Buch und Hettys Geschichte gemacht, wurden meiner Meinung nach aber nur immer mal in den Raum geworfen und immer ähnlich beschrieben. Dadurch hat es sich vor allem zum Ende hin sehr gezogen und ich habe mich gefragt, ob da noch was Richtiges passieren wird.




    Mein Fazit:


    Dank des einfachen Schreibstils ließ sich das Buch angenehm lesen, jedoch zog sich die Geschichte meiner Meinung nach sehr. Immer wieder wurde langatmig ein Ort oder ein Geschehen beschrieben, sodass es zeitweilig ziemlich langweilig war und mich nicht richtig fesseln konnte. Auch zu den einzelnen Charakteren konnte ich nicht so wirklich eine Verbindung aufbauen.


    Immer wieder sind kleine Szenen gewesen, wo mal etwas mehr passiert ist und etwas Spannung augebaut werden konnte. Die kurzen Passagen konnten aber leider nicht von den langen und eher eintönigen Erzählungen über das Leben im Manor oder Hettys Gedanken ablenken.




    Daher bekommt das Buch von mir nur 3 von 5 möglichen Sternen. Für ein paar entspannte Lesestunden zwischen durch kann ich das Buch empfehlen, aber nicht wenn man wirklich nach einem spannenden Leseabenteuer sucht.



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    Cover des Buches Die letzte Kiya 2: Nachtkrone (ISBN: 9783646302011)

    Bewertung zu "Die letzte Kiya 2: Nachtkrone" von Alexandra Lehnert

    Die letzte Kiya 2: Nachtkrone
    zartrose22vor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Spannende Fortsetzung, die weitere Einblicke gebracht und Fragen beantwortet hat. Ich kann den 3. Teil kaum erwarten! :)
    Interessante Fortsetzung

    Die letzte Kiya – Nachtkrone ist der zweite Teil der gleichnamigen Trilogie von Alexandra Lehnert.


    Inhalt:

    Lilya und Soley wurden aus Valentins Gefangenschaft befreit und können sich nun in Kanada erstmal davon erholen.

    Doch dort warten auch viele Aufgaben und neue Erfahrungen auf Lilya, die gerade erst von ihrer Position in der Vampyrwelt erfahren hat. Und das ist nicht gerade eine kleine Rolle, schließlich ist sie die Tochter der letzten Vampyrkönigin und soll diese Aufgabe übernehmen.

    Das bedeutet für Lilya noch viel über ihre eigentliche Herkunft lernen und sich mit den gegebenen Geflogenheiten vertraut machen. Vor allem Anfangs fällt es ihr aber noch schwer ihr altes Leben unter Menschen zu vergessen und die Rolle der Menschen im Leben der Vampyre zu akzeptieren.

    Auch über ihren Dimitri scheint sie noch längst nicht alles zu wissen...


    Meinung:

    Der Einstieg ins Buch fiel mir aufgrund des bekannten, einfachen und unterhaltsamen Schreibstils gut. Auch der Wiedereinstieg in die Thematik war durch den nahtlosen Anschluss an die letzten Ereignisse des ersten Teils kein Problem, sodass man sich ohne großes Aufhalten wieder in die Geschichte um Lilya, Dimitri und Co. stürzen konnte.


    Zu Anfang wird man vor allem mit Lilyas neuem Leben vertraut gemacht. Sie muss sich natürlich noch an die neue Rolle und Umgebung gewöhnen. Was Dimitris überfürsorgliche Art nicht gerade einfach macht. Denn Anfangs lässt er sie kaum aus ihren Räumen, was letztlich immer wieder zum Streitthema wird und sie zu einem kleinen Ausbruch verleitet. Aber wer kann das Lilya schon verdenken?

    Neben den bekannten Charakteren aus dem ersten Teil kommen auch einige neue dazu.

    So lernt Lilya z.B. den Menschenjungen Liam kennen, der im ersten Teil kurz am Rande vorkam, und nach einigen Startschwierigkeiten ihr guter Freund wird. Ein sicherer Hafen in dieser ihr noch so fremden und neuen Welt. Ebenso freundet sie sich mit seinen Schwestern an und erfährt durch ihn von den Verhältnissen, in denen die Menschen im Schloss leben. Fortan ist es eines ihrer Ziele diese Umstände zu verbessern, was nicht jeder gut findet.

    Im zweiten Teil ging es etwas weniger um Action als im ersten Teil. Dafür wurde der Augenmerk mehr auf die zwischenmenschlichen Beziehungen und das Leben in Kanada gelegt. Vor allem Lilyas neues Leben wurde behandelt und dargestellt. Mit allen Höhen und Tiefen. Neuen Freunden, alten Feinden. Es gab schöne Momente, die bewegend und ergreifend beschrieben wurden. Aber auch weniger schöne Momente musste es natürlich geben, die aber nicht weniger gut geschrieben wurden. Sondern so, dass man richtig mit den Charakteren mitgefühlt und gelitten hat.

    Zum Ende des Buches kam dann auch die lang erwartete Action und hat die Geschichte nochmal auf Trab gebracht. Auf einmal schien alles möglich und man hatte gar nicht mit dieser Wendung der Dinge gerechnet. Aber mehr will ich an dieser Stelle nicht verraten.


    Fazit:

    Der zweite Teil hat einige offene Fragen beantwortet und dazu tiefere Einblicke in die Vampyrwelt von Alexandra Lehnert gegeben. Vor allem gefühlsmäßig war es ergreifend und aufwühlend, weil so viel zwischen den einzelnen Charakteren passiert ist.

    Das offene Ende hat natürlich einige Fragen offen gelassen und macht mich nun mehr als neugierig auf den abschließenden Teil.

    Wer den ersten Teil mochte, sollte unbedingt auch den Zweiten gelesen haben.


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    Cover des Buches Saving Love (ISBN: 9783740709815)

    Bewertung zu "Saving Love" von Sophia Como

    Saving Love
    zartrose22vor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Berührend & aufwühlend. Ein Geschichte voller widersprüchlicher Gefühle, die mich echt fesseln konnte.
    Verbotenes kann so anziehend sein

    Inhalt:

    Lacey hat sich gerade getrennt und will sich erstmal nur auf ihr Studium konzentrieren und vieles nachholen, dass sie in ihrer Jugend nicht getan hat.

    Da begegnet sie am ersten Tag des neuen Semesters dem attraktiven Nolan, der sie keineswegs kalt lässt. Auf der nächsten Party kommt es dann sogar zum Kuss zwischen den Beiden, der sie ganz durcheinander bringt. Als sie dann jedoch erfährt, dass Nolan eine Freundin hat, fällt sie aus allen Wolken und will nichts mehr mit ihm zutun haben. Denn ein vergebener Mann ist für sie tabu.

    Blöd nur, dass Nolan ihr neuer Trainer wird und so unglaublich anziehend ist... Letzten Endes beginnen die Zwei eine Affäre. Doch die steht unter keinem guten Stern, denn beide tragen eine schwere Last mit sich herum...


    Meinung:

    Saving Love ist der erste Teil der Lacey & Nolan - Dilogie von Sophia Como.

    Die ganze Geschichte wird aus der Sicht von Lacey erzählt, wodurch man einen sehr tiefen Einblick in ihr Wesen und ihre Gefühle sowie Gedanken bekommt. Zu Beginn des Buches trennt sie sich von ihrem Langzeitfreund und will ein neues Leben beginnen. Quasie ein neues „Ich“ erschaffen und nicht mehr nur die nette Lacey sein.

    Von der ersten Begegnung an, übt Nolan geradezu eine magische Anziehung auf sie aus. Mit ihrem neuen „Ich“ lässt sie sich daher auf ihn ein und genießt diesen aufregenden Moment auf der Party. Als sie jedoch erfährt, dass er bereits vergeben ist, kann sie nicht glauben, was für ein Arsch er ist und will ihn nicht wiedersehen.

    Doch Nolan lässt nicht so schnell locker und eigentlich sehnt sich alles in ihr nach ihm. Darauf folgt eine aufregende und beschwerliche Zeit für Lacey. Denn bei ihr kämpfen wahrlich Kopf gegen Verstand. Zudem hat sie auch einiges mit ihrem Studium um die Ohren und ein Uniprojekt zwingt sie sich mit ihrer eher unschönen Vergangenheit auseinander zu setzen. Überhaupt scheint ihre Vergangenheit sie wieder einzuholen und auch Nolan scheint noch etwas zu verbergen...

    Sophia Como hat einen angenehmen und leicht lesbaren Schreibstil, der einen ebenso leicht die Zeit beim Lesen vergessen lässt. Und auch Lacey ist ein unglaublich sympathischer Charakter, der mich schnell in seinen Bann ziehen konnte. Genauso wie das wirre Hin und Her zwischen ihr und Nolan.

    Nolan wirkt auf der einen Seite, wie ein Bad Boy und scheint jedes Klischee in der Hinscht zu erfühlen und doch hat er auch noch so viele andere Seiten, sodass man gar nicht richtig einschätzen kann, wer er nun wirklich ist. Auch Lacey bringt er regelmäßig durcheinander mit seinem wechselhaften Verhalten und den undurchschaubaren Gesichtsausdrücken. Dadurch wird es jedoch niemals langweilig mit den Beiden und Nolan ist mir bis zum Schluss ein Rätsel geblieben, dass vielleicht im abschließenden Teil noch aufgelöst wird.

    Neben vielseitigen Wendungen und berührenden Szenen, gab es auch immer wieder etwas tiefgründigere Momente. Vorallem wenn es um Laceys Vergangenheit und Familie geht. Diese Ausschnitte haben für den nötigen Tiefgang gesorgt und auch zum Nachdenken angeregt.


    Fazit:

    Aufwühlend und mit einer guten Portion Tiefgang ist Saving Love kein typischer Liebesroman, wie man vielleicht erwarten würde und auch Klischees sucht man eher vergeblich.

    Stattdessen gibt es eine aufregende Geschichte zwischen zwei sehr unterschiedlichen Charakteren, die sich zueinander hingezogen fühlen und doch vor einer ganzen Reihe Hinternisse stehen. Seien es nun solche, die sie sich selbst in den Weg stellen oder welche von außen verursacht.

    Nach dem offenen Ende des ersten Teiles bin ich gespannt, wie es im nächsten Teil für die Beiden weitergeht, denn noch ist alles offen...

    Ich kann das Buch jedenfalls klar weiterempfehlen und vergebe daher 5 Sterne.


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    Cover des Buches Himmelsklang & Höllendröhnen (ISBN: 9783947288823)

    Bewertung zu "Himmelsklang & Höllendröhnen" von Aurelia L. Night

    Himmelsklang & Höllendröhnen
    zartrose22vor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Düsteres und spannendes Abenteuer zwischen Himmel und Hölle. Es blieb aber noch Luft nach oben offen.
    Gut oder böse? Vieles scheint anders als man es erwartet

    Inhalt:

    Kaylas Lebensinhalt besteht darin jede Nacht loszuziehen um Dämonen zu jagen und so Rache für die Ermorderung ihrer Familie zu nehmen.

    Eines Tages trifft sie dabei auf Elias, der weder Dämon noch Mensch zu sein scheint. Er ist ein Geächteter, sprich ein Engel, der in Missgunst bei Gott gefallen ist. Aber kann sie ihm deshalb vetrauen?

    Dann zeigen sich bei Kayla auch noch neue Fähigkeiten und plötzlich wird sie selbst zur Gejagten im ewigen Kampf zwischen Himmel und Hölle...


    Meinung:

    Die Geschichte wird im Wechsel von Kayla und Elias erzählt. Zwischenzeitlich gibt es aber auch mal einen Rückblick in die Vergangenheit, der Einblicke in Geschehnisse gibt, von denen Kayla selbst nichts mehr weiß und so einige offene Fragen beantwortet. Die verschiedenen Sichten geben dabei tiefere Einblicke in die beiden sehr unterschiedlichen Hauptcharakere, ihr Wesen, ihr Fühlen und natürlich die verschiedenen Welten, aus denen sie kommen.

    Kayla wirkt von Anfang an sehr tough und kühl. Gleich zu Beginn des Buches geht man mit ihr auf die erste Dämonenjagd und bekommt so mit, wie skrupellos sie sein kann. Vorallem am Anfang der Geschichte nimmt ihre Rache alles ein. Im Laufe des Buches wandelt sich das jedoch durch ihre Begegnung mit Elias, den sie anfangs nicht sehr vertrauensvoll findet. Man merkt aber auch, dass sie am Ende des Tages auch nur eine junge Frau ist, die einen schlimmen Verlust verkraften musste, mit dem sie immer noch zu kämpfen hat.

    Elias fand ich am Anfang ein bisschen schwer einschätzbar. Auch wirkte er für einen Engel ziemlich kühl, wobei sich das mit der Zeit etwas gelegt hat. Wahrscheinlich lag das aber daran, dass man bei Engeln immer an strahlende Wesen mit ausschließlich positiven Eigenschaften denkt.

    Nachdem er Kayla vor einem Dämonen gerettet hat, versucht er sie erst von ihrer Rache abzubringen und als das keine Wirkung zeigt, beginnt er sie zu trainieren. Diese Begegnungen waren meist ziemlich unterhaltsam, weil Kayla sagt was sie denkt und Elias sich auch nicht alles gefallen lässt. Dadurch kamen immer wieder lustige Dialoge auf, die für einige unterhaltsame Momente zwischen den eher düsteren Geschehnissen gesorgt haben.

    Während der gemeinsamen Zeit kommen die Beiden sich etwas näher, wobei die Geschichte aber nicht wirklich den Fokus auf diesen Aspekt legt. Es gibt viele mögliche Fährten und Ansätze, die Raum für Spekulationen lassen, während der Kampf Gut gegen Böse eine sehr große Rolle spielt. Und auch Kaylas Rolle bei all dem wandelt sich auf einmal. Es tauchen immer wieder neue Charaktere auf, die für neue Wendungen und Spannung sorgen. Und es ließ sich bis zum Schluss nicht wirklich erahnen, ob nun das Gute oder das Böse siegen wird...


    Fazit:

    Das Buch hat mir gut gefallen und für einige unterhaltsame Stunden gesorgt. Die etwas düstere Thematik war mal eine willkommene Abwechslung zu den bekannten Engels-Romanen, die eher Wert auf eine Liebesgeschichte legen und daher eher einen positiven Unterton haben.

    Die überraschenden Wendungen sowie die interessanten Charaktere haben das Buch zu einem spannenden Leseabenteuer gemacht. Lediglich zum Ende hin, hätte ich mir die Erzählung etwas umfangreicher und spektakulärer gewünscht.

    Trotzdessen bekommt Himmelsklang & Höllendröhnen von mir 4 Sterne.

    Wer mal eine etwas andere Geschichte über Engel, Dämonen und den Kampf Gut gegen Böse lesen möchte, wird mit dem Buch mehr als bedient. Daher bekommt das Buch von mir trotz kleiner Schwachstellen eine Leseempfehlung.



    Vielen Dank auch nochmal an die Autorin Aurelia L. Night und den TalawahVerlag für die Möglichkeit das Buch im Rahmen der Leserunde kennenzulernen.



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    Cover des Buches Never Too Close (ISBN: 9783736311220)

    Bewertung zu "Never Too Close" von Morgane Moncomble

    Never Too Close
    zartrose22vor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Süße Liebesgeschichte zum Träumen. Sollte man gelesen haben :)
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    Cover des Buches Die Wächter von Nimrhon: Ruf nach Freiheit (ISBN: B07VG4T4VL)

    Bewertung zu "Die Wächter von Nimrhon: Ruf nach Freiheit" von M. Rose-Everly

    Die Wächter von Nimrhon: Ruf nach Freiheit
    zartrose22vor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Spannender Auftakt, mit aufregenden Wendungen, tollen Charakteren und viel Spielraum für eigene Spekulationen. Rundum lesenswert.
    Eine aufregende und abenteuerliche Reise beginnt – Gelungener Auftakt

    Inhalt:

    Phelia ist gerade einmal 18 Jahre alt, als ihre Eltern von den grausamen Antarern entführt werden und sie plötzlich die Verantwortung für die Männer ihres Vaters übernehmen muss.

    Gemeinsam machen sie sich kurz darauf auf den Weg um ihre Eltern und die anderen Entführten zu befreien.

    Auf der langen Reise lauern Gefahren, wundersame Entdeckungen und so manche rätselhafte Offenbarung auf Phelia und ihre Begleiter.

    Außerdem finden sie neue Gefährten, die sie auf der langen Reise begleiten. Zum Beispiel den attraktiven, wie auch geheimnisvollen Laron. Ein alter Freund ihres Vaters hatte ihr vorhergesagt, dass sie Laron treffen würde und das er eine wichtige Rolle auf ihrem Weg spielen würde.

    Was dieser jedoch nicht gesagt hatte, war das sie sich so stark zu ihm hingezogen fühlen würde...


    Meinung:

    Ich durfte den ersten Teil der Wächter von Nimrhon - Reihe im Rahmen einer Leserunde auf Lovelybooks kennenlernen. Vielen Dank an der Stelle nochmal an M. Rose-Everly für diese Möglichkeit.

    Zu Anfang habe ich mich ehrlicherweise etwas schwer getan mit dem Einstieg ins Buch, weil die ersten Kapitel schon etwas langatmig und voller Informationen sind. Aber beim Weiterlesen habe ich dann gemerkt, dass es einfach auch eine ganz neue Welt zu beschreiben gibt. Genauso wie zahlreiche Charaktere, allen voran Phelia, beschrieben werden müssen um richtig ins Geschehen starten zu können.

    Nach meinen Startschwierigkeiten konnte mich die Geschichte aber ziemlich schnell von sich überzeugen und mich von meinen anfänglichen Zweifeln abbringen. Letztlich habe ich dann den Rest des Buches geradezu verschlungen.

    Die ganze Geschichte wird aus der Sicht der achtzehnjährigen Phelia erzählt, die bis zum Tag des Überfalles auf ihr Dorf und der Entführung ihrer Eltern ein ruhiges und behütetes Leben geführt hat. Man merkt ziemlich schnell, dass Phelia nicht das typische Mädchen ist, sondern als Nachfolgerin ihres Vaters erzogen wurde und so eben Kämpfen, Reiten und Führen gelernt hat. Und diese Aufgaben scheint sie mit einem gesunden Selbstvertrauen zu erfüllen.

    Im Laufe des Buches merkt man dann jedoch auch, dass es ihr oft genug zuviel wird. Immerhin ist sie gerade einmal volljährig und soll eine Gruppe Männer führen, die alle einiges älter und erfahrener als sie sind. Die daraus folgenden Sorgen und Gedanken haben Phelia unglaublich sympathisch und normal gemacht, während sie in anderen Momenten wie ausgewechselt wirkt und schon nahe an eine Heldin herankommt und ganze Menschengruppen bewegen kann.

    Jedenfalls hat sie im Laufe des Buches eine beeindruckende und vorallem realistische Entwicklung gemacht und man darf gespannt sein, wie sie sich in den folgenden Bänden noch weiterentwickeln wird. Und was es wirklich mit ihrer Gabe und Bestimmung auf sich hat. 

    Laron ist neben Phelia einer meiner liebsten Charaktere. Zum Einen ist er ein beeindruckender Krieger, der scheinbar mit jeder Situation zurecht kommt, und auf der anderen Seite ist er geheimnisvoll und voller Geheimnisse. Eine aufregende Mischung, die nicht nur Phelia nicht kalt gelassen hat. Im Laufe der Reise hat man nach und nach mehr über seine Person erfahren, ihn besser kennengelernt und ihn zusammen mit Phelia angeschmachtet. Aber auch zum Schluss gibt es noch genug Mysterien rund um Laron.

    Von der ersten Begegnung an gab es zwischen Phelia und Laron eine gewisse Spannung, die sich Kapitel um Kapitel weiter aufgebaut hat und einen wirklich mitfiebern lassen hat. Denn es wäre natürlich zu einfach, wenn die beiden einfach ihren Gefühlen nachgeben würden und könnten. Zumal eine Rettungsmission wohl auch nicht der idealste Platz für eine Romanze bietet und soviel gegen die Beiden spricht...

    Neben den beiden bereits genannten Charakteren gab es noch eine Vielzahl anderer, die eine mal größere, mal kleinere Rolle spielen. Zu Anfang habe ich bei all den Namen gerne mal den Überblick verloren, aber im Laufe des Buches habe ich dann doch so meine Wege gefunden all diese Charaktere auf die Reihe zu bekommen.

    Einige von ihnen sind dauerhafte Gefährten von Phelia und manch anderer ist nur für eine bestimmte Zeit dabei. Aber all diese Charaktere haben ihren Part in der Geschichte, ob nun gut oder böse, und haben die ganze Geschichte spannend und abwechslungsreich gestaltet.

    Neben den tollen Charakteren und den abwechslungsreichen Schauplätzen auf der Reise quer durchs Land, haben mir die vielen Möglichkeiten für eigene Spekulationen gut gefallen. Es macht einfach nochmal mehr Spaß, wenn man beim Lesen der Geschichte richtig mitfiebern kann und es viel Raum für eigene Vermutungen gibt. Denn die Geschichte beherbergt so manches Geheimnis und nicht zuletzt eine Prophezeiung, die rätselhafter nicht sein könnte... 


    Fazit:

    Nach einigen Startschwierigkeiten konnte mich das Buch letzten Endes doch von sich überzeugen und in seinen Bann ziehen. Tolle Charaktere, ein Reihe von Geheimnissen, aufregende Settings und eine unmögliche Liebesgeschichte macht Die Wächter von Nimrhon zu einem tollen Debüt und Auftakt für die gleichnamige Reihe. Daher bekommt das Buch von mir eine klare Leseempfehlung und 4,5 Sterne.

    Jetzt heißt es nur noch Abwarten bis der nächste Teil kommt und das Abenteuer von Phelia & Co. weitergehen kann.


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    Cover des Buches Awaking (ISBN: 9783522654081)

    Bewertung zu "Awaking" von Lea Weiss

    Awaking
    zartrose22vor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Toll geschriebene Geschichte über ein Mädchen, das zwischen die Fronten im Kampf gute Engel gegen gefallene Engel gerät.
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    Cover des Buches Kissing Lessons (ISBN: 9783499275364)

    Bewertung zu "Kissing Lessons" von Helen Hoang

    Kissing Lessons
    zartrose22vor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Unglaublich süße und aufregende Liebesgeschichte über eine autistische Frau, die die Liebe sucht
    Die etwas andere Lovestory

    Inhalt:

    Stella ist 30, erfolgreiche Ökonomin, Single und hat das Asperger-Syndrom.

    In ihrem Beruf ist sie erfolgreich und geht in ihren Zahlen und Theorien richtig auf. Dagegen liegen ihr zwischenmenschliche Beziehung weniger, denn sie kann sich einfach nicht in ihre Mitmenschen hineinversetzen, sodass es immer wieder zu Missverständnissen kommt.

    Ihre Mutter wünscht sich längst einen Schwiegersohn und Enkelkinder, doch für Stella stellt schon eine richtige Beziehung eine Herausforderung dar.

    Um ihre Unerfahrenheit zu überwinden stellt sie sich daher den perfekten Übungsplan zusammen und bittet den attraktiven Escort Michael ihr Lehrer zu werden.

    Doch bei zwischenmenschlichen Beziehungen und der Liebe bringen einen Logik und Verstand nicht wirklich weiter...


    Meinung:

    Das schicke Cover hatte mich auf das Buch aufmerksam gemacht und der ansprechende Klappentext hat dann sein Weiteres dazu getan, dass ich das Buch unbedingt lesen wollte.

    Mit Stella haben wir mal eine etwas andere Hauptcharakterin. Nicht das süße Mädchen von nebenan oder das vermeintlich perfekte Püppchen, sondern eine Frau, die wie jede normale Frau nicht perfekt ist und so ihre Probleme hat. Bei Stella ist es klar der Autismus, der ihr im Zusammensein mit anderen Menschen Probleme macht, aber das macht sie nicht weniger liebenswert und ich fand sie von Anfang an sehr sympathisch. Es war einfach interessant mal einen Einblick in das Leben mit so einer Erkrankung zu bekommen, immerhin ist Autismus etwas was man vom Namen her kennt, aber womit man im Alltag wohl weniger in Kontakt kommt.

    Stellas Veränderung im Laufe des Buches war spannend zu beobachten und die Autorin hat es einfach gut und verständlich beschrieben, sodass man sich richtig gut in Stella hinein versetzen konnte. Warum sie zum Beispiel mit etwas ihre Probleme hat oder warum sie eben so auf etwas reagiert.

    Michael klingt nach dem perfekten Escort. Gutaussehend, zuvorkommend und verständnisvoll. Deshalb ist er vermutlich auch so erfolgreich dabei. Aber man hat schnell gemerkt, dass dieser Job nur einem Zweck dient – schnell genug Geld zu verdienen. Denn Michael hat eigentlich einen ganz anderen Traum, der schon zu lange auf Eis liegt...

    Die Begegnungen zwischen den Beiden waren von Anfang an süß und aufregend zu verfolgen. Aus einem Abend, der nicht ganz so wie geplant lief, wird auf Stellas Bitte hin ein Übungsprojekt für sie um ihre Unerfahrenheit zu überwinden.

    Michael weiß erst gar nichts von ihrem Autismus, wobei er durch seine aufmerksame Art trotzallem merkt, dass sie anders tickt und mehr Zeit braucht. So bringt er sie mit seiner charmanten Art dazu neue Dinge zu probieren und aus ihren Gewohnheiten auszubrechen.

    Bei Stella konnte man gut beobachten, wie sie sich mit der Zeit immer mehr öffnet und auch mal ihren Kopf ausschaltet, um nur auf ihre Gefühle zu hören. Eine Sache, mit der wohl viele so ihre  Probleme haben.

    Gut fand ich auch, dass die Geschichte immer im Wechsel von Stella und Michael erzählt wurde. Wodurch man nochmal einen anderen Blickwinkel auf bestimmte Situationen bekommen hat oder eben mehr zu den Hintergründen der Beiden erfahren konnte. Wichtige Informationen, die die Geschichte auch abgerundet haben und eben nochmal einen tieferen Einblick in die beiden Hauptcharaktere gebeben haben. Vorallem bei Stellas Autismus waren diese Einblicke sowohl interessant als auch hilfreich um einige Szenen besser verstehen zu können.

    Die Annäherungen und erotischen Szenen zwischen Stella und Michael haben der ganzen Geschichte noch das nötige Knistern gebeben und haben mir auch gut gefallen. Realistisch beschrieben und nicht zu kitschig, konnte man auch in dieser Hinsicht Stellas Fortschritte beobachten.


    Fazit:

    Abschließend kann ich nur sagen, dass mich mein erster Gedanke nach dem Klappentext nicht betrogen hat: Das Buch war wirklich ein richtiges Highlight für mich in diesem Jahr und hat für so einige unterhaltsame Lesestunden gesorgt.

    Ich bin jetzt gespannt, was uns in den Folgebänden erwartet und ob es vielleicht noch ein Wiedersehen mit Stella und Michael geben wird.

    Von mir bekommt Kissing Lessons 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.



    Vielen Dank auch an den ROWOHLT Taschenbuch Verlag für das Rezensionsexemplar.


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    Cover des Buches Die letzte Kiya 1: Schattenerbe (ISBN: 9783646302004)

    Bewertung zu "Die letzte Kiya 1: Schattenerbe" von Alexandra Lehnert

    Die letzte Kiya 1: Schattenerbe
    zartrose22vor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Spannende Vampirgeschichte mit tollen Charakteren & interessanten Wendungen - Gelungener Auftakt, der neugierig auf die Fortsetzung macht :)
    Eine ganz andere Vampirgeschichte – Gelungener Auftakt

    Inhalt:

    Lilya lebt ein ganz normales Leben, wenn man von ihren zahlreichen Hobbies und dem Studium in New York absieht. Als sie zu Spring Break auf die Ranch ihrer Familie zurückkehrt, trifft sie dort auf den geheimnisvollen und ebenso attraktiven Dimitri.

    Auf der einen Seite fühlt sie sich unglaublich zu ihm hingezogen, doch da sind auch einige Zweifel und Fragen, weil er voller Geheimnisse zu stecken scheint.

    Irgendwann überschlagen sich dann die Ereignisse und sie erfährt die Wahrheit über ihn und eine neue Wahrheit über sich selbst: Denn Dimitri ist der Kronprinz eines Vampyrgeschlechts und hat all die Jahre nach ihr gesucht – der Thronerbin eines anderen Vampyrgeschlechts.

    Dürfen sie unter diesen Umständen ihren Gefühlen überhaupt freien Lauf lassen und können sie wieder für Frieden zwischen den verschiedenen Vampyrrassen sorgen?


    Meinung:

    „Die letzte Kiya: Schattenerbe“ ist der Debütroman von Alexandra Lehnert und gleichzeitig der Auftakt ihrer gleichnamigen Reihe, um ihre mal etwas anders interpretierten Vampire. Das eindrucksstarke und schön gestaltete Cover hatte mich auf das Buch und die dazugehörige Leserunde aufmerksam gemacht. Dank etwas Glück durfte ich das Buch in eben dieser kennenlernen. Vielen Dank an dieser Stelle nochmal an die Autorin und den Verlag für diese Chance.


    Lilya erscheint auf den ersten Blick, wie das Mädchen von nebenan und scheint ein ebenso normales Leben zu leben, wenn man jetzt von ihren Hobbies oder der heimischen Ranch absieht. Doch mit der Zeit zeigt sich, dass sie eine starke Persönlichkeit ist und eben nicht die ganze Wahrheit kennt.

    Dimitri wirkt auf den ersten Eindruck kühl und boshaft, doch der erste Eindruck ändert sich spätestens nach dem ersten Aufeinandertreffen der zwei so verschiedenen Hauptcharaktere. Trotzallem bleibt er aber lange voller Geheimnisse und als Leser fragt man sich, was er wohl noch verbirgt. Genau diese Unwissenheiten machen die Geschichte noch spannender und lassen viel Platz für eigene Spekulationen, während man gebannt mit den Zweien mitfiebert.

    Die Geschichte ist in mehrere Abschnitte unterteilt, die jeweils an einem anderen Ort spielen und so  immer wieder neue Schauplätze mit sich bringen. Auch unterscheiden sich die Geschehnisse in den einzelnen Abschnitten. So lernt man am Anfang Lilya und Dimitri kennen, während später immer mehr Charaktere dazu kommen, die das ganze Abenteuer aufmischen und abrunden.

    Außerdem steigert sich zunehmends die Spannung. Während am Anfang noch das Kennenlernen und die ersten romantischen Spannungen zwischen den Beiden im Fordergrund stehen, baut sich nach und nach die Spannung auf, was die Autorin wirklich mitreißend geschrieben hat.

    Erzählt wird die Geschichte mal aus Lyas Sicht und mal aus Dimitris, wobei vorallem zum Schluss Lya die Erzählrolle übernimmt und von ihren Eindrücken von den Vampyren und Erlebnissen mit Dimitris Bruder erzählt. So ergeben sich zwei sehr unterschiedliche Sichten auf die Erlebnisse und man bekommt natürlich interessante Einblicke von den Zweien, ihrem Denken und ihren Gefühlen.

    Besonders gut hat mir auch gefallen, dass Alexanda Lehnert uns mit etwas anderen Vampiren überrascht hat. Denn ich habe schon so einige Vampirbücher gelesen und fand ihre Interpretation daher sehr erfrischend anders. Diese so anderen Vampyre sind auch mal düster, böse und weit weg von den lieben Vampiren a la Twilight. Und vor allem immer wieder für eine Überraschung gut, ob nun positiv oder negativ muss wohl jeder selbst entscheiden.


    Fazit:

    Mit „Die letzte Kiya: Schattenerbe“ hat Alexandra Lehnert ein starkes Debüt und einen gelungenen Auftakt für ihre Reihe um Lilya und Dimitri geschaffen.

    Bereits von den ersten Kapiteln an, hatte sie mich mit ihrem eingängigen Schreibstil und den tollen Charakteren sowie den anschaulichen Geschehnissen überzeugt, sodass ich das Buch gar nicht mehr beiseite legen mochte. Immer wieder kamen neue Fragen auf, die zu eigenen Spekulationen geführt haben und einen nur noch mehr mitfiebern ließen. Im Laufe des ersten Buches wurden bereits einige Fragen beantwortet, aber für die restlichen Antworten und auch die weiteren Erlebnisse der Beiden, kann ich es kaum erwarten bis der zweite Teil erscheint.


    Das Buch bekommt daher 5 Sterne von mir und eine klare Leseempfehlung.

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    Cover des Buches Heart of War (ISBN: B07WS2C2FH)

    Bewertung zu "Heart of War" von Bonnie Sharp

    Heart of War
    zartrose22vor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Aufregend anders und bewegend. Toll geschriebene Story ohne Kitsch & Klischees . Klare Leseempfehlung!
    Dark Romance mit ernsten Hintergrund – Klare Leseempfehlung

    Inhalt:

    Maddy Thompson ist eine toughe Kriegsreporterin, die schon einiges gesehen und erlebt hat, was nicht spurlos an ihr vorbei gezogen ist. Und trotzdem begibt sie sich immer wieder in Kriegsgebiete um dort der nächsten Story nachzujagen.

    Chaz Mayes ist Truppführer eines Navy SEAL-Trupps und ein knallharter Kerl. Aber bei den geheimen Missionen mit seinem Team muss er eben nur an das Ergebnis denken und darf sich nicht ablenken lassen. Schon gar nicht von privaten Angelegenheiten.

    In Nigeria treffen die Beiden aufeinander und Maddy gerät mitten in seine neuste Mission.

    Plötzlich geht es nicht mehr um die nächste große Story sondern um Leben und Tod und die Frage, ob man das Herz eines Mannes gewinnen kann, der keinen Platz für Liebe in seinem Leben einräumen will...


    Meinung:

    "Heart of War" war mit eins der ersten Bücher im Dark Romance Genre für mich und hat mich mehr als nur positiv überrascht.

    Die Themen Krieg mit all dem damit verbundenen Leid und Chaos sind wahrlich keine leichte Kost und Themen, die einen nicht kalt lassen. Bonnie Sharp hat es geschafft eben diese Themen gut verpackt und im sinnvollen Umfang in die Geschichte um Maddy und Chaz einzubauen.

    Während des Lesens hat man schnell gemerkt, dass die Autorin sich intensiv mit dem Thema auseinander gesetzt hat und viel recherchiert hat. Denn die beschriebenen Szenen wirkten sehr realitisch und gut vorstellbar, selbst wenn man so etwas nicht selbst erlebt hat und nur aus den Medien kennt. Bonnie Sharp hat es einfach geschafft mit dem nötigen Feingefühl und den richtigen Worten für diese intensive und auch aufregende Stimmung zu sorgen.

    Auch der flüssig und angenehm zu lesende Schreibstil hat seinen Teil dazu beigetragen, dass ich das Buch gar nicht mehr weglegen konnte.

    Die Geschichte wird im Wechsel aus der Sicht von Maddy bzw. Chaz erzählt und zeigt so zwei sehr unterschiedliche Sichten auf das Ganze. Während man durch Maddy Einblicke in die harte Welt des Journalismus und die Gefahren einer Kriegsreporterin bekommt. Erfährt man durch Chaz` Erzählungen einiges über das schwere Leben als Navy SEAL an vorderster Front und der Bürde immer Geheimnisse vor Familie und Freunden zu haben. Natürlich bekommt man auch tiefere Einblicke in die Gedanke und die Psyche der Beiden, wobei man sich so manches Mal fragt, wieso sich Leute diese Strapazen antun und wie sie das Alles so „einfach“ wegstecken.

    Gut haben mir auch die Dialoge der beiden so unterschiedlichen Charaktere gefallen. Chaz, der knallharte Soldat, der nichts an sich ranlassen will und Maddy, die vorgibt härter zu sein, als sie es tatsächlich ist. Denn solche Erlebnisse, wie in Kriegsgebieten, lassen wohl niemanden kalt...

    Realistisch und gut beschrieben waren auch die langsamen Annäherungen der Beiden, ebenso wie die impulsiven Momente zwischen ihnen. Denn obwohl es keinen Platz für Romantik oder Kitsch gab, ging es doch so manches Mal heiß her zwischen den Hauptprotagonisten.


    Fazit:

    "Heart of War" ist weít weg vom typischen Mainstream a la „Soldat trifft auf hilflose Frau“. Erfrischend anders stellt sich die Geschichte um Maddy und Chaz dar und bringt einen durch die gut beschriebenen, ernsten Themen auch zum Nachdenken. Die heiße Liebesgeschichte ist dazu ein gut dosierter Kontrast und lässt einen beim Lesen die Zeit vergessen.

    Einfach eine rundum gelungene Geschichte, die ohne Süßholzgeraspel und Kitsch auskommt, dafür aber mit Spannung zum Mitfiebern einlädt.

    Daher bekommt "Heart of War" von mir eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne.


    Vielen Dank auch nochmal an die Autorin Bonnie Sharp für das Rezensionsexemplar.




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