Bücher mit dem Tag "08"
16 Bücher
- Petra Hülsmann
Das Leben fällt, wohin es will
(468)Aktuelle Rezension von: mxchellex678Das Leben fällt, wohin es will ist wieder einmal ein typischer Petra-Hülsmann-Roman: humorvoll, voller Herz und mit liebenswerten Figuren, die man sofort ins Herz schließt. Besonders die Atmosphäre in Hamburg, kombiniert mit der Leichtigkeit der Handlung, hat mir richtig gut gefallen. Die Geschichte liest sich angenehm und flüssig, man fühlt sich fast so, als wäre man selbst Teil dieser kleinen, warmherzigen Welt. Auch wenn es für mich nicht der stärkste Band der Reihe war, konnte ich dennoch oft schmunzeln und habe die Charaktere sehr gerne begleitet. Gerade die charmanten Nebenfiguren und die liebevollen Details machen das Buch zu einem echten Wohlfühlroman, der einem ein Lächeln ins Gesicht zaubert. Ein schönes Leseerlebnis für zwischendurch – leicht, humorvoll und einfach süß!
- Renate Bergmann
Wer erbt, muss auch gießen
(77)Aktuelle Rezension von: KarinJ"Renate Bergmann geb. Strelemann, wohnhaft in Berlin, Trümmerfrau, Reichsbahnerin, Haushaltsprofi und vierfach verwitwet" - ich kann sie nicht leiden. Meine Kritik beginnt bereits am Umschlag des Buches. Dort wird der Eindruck erweckt, man habe einen Roman vor sich, also eine fiktive Erzählung. Es soll laut Klappentext darum gehen, dass Renate durch einen Aktienkauf unversehens zu einem kleinen Vermögen gekommen ist, um dessen Vererbung sie sich nun Gedanken macht. Tatsächlich wird diese Thematik lediglich 3-4x kurz angesprochen. Sie bildet keinen Rahmen in der Geschichte und schon gar nicht ist sie der Rote Faden in der Handlung. Denn eine Handlung gibt es nicht. Renate erzählt einfach von allem, was ihr in den Sinn kommt. Sie springt mal hier hin, mal da hin. Wenn sich eine umfangreichere Episode entwickelt, dann enthält die garantiert Abschweifungen. Wahrscheinlich kennt jeder so eine Person, die labert und labert und labert, wenn man sie lässt. Und ich hoffe, dass der Autor Torsten Rohde nicht einfach nur so ist wie Renate Bergmann, sondern dass so eine Person darzustellen seine Absicht war. Dann hat er das wirklich geschafft. Ich nehme zudem den Versuch wahr, eine Figur zu gestalten, die einerseits Klischees, die man übers Alter hat, erfüllt und andererseits mit ihnen bricht. Das Ergebnis finde ich missraten. Allein schon Renates Rechtschreibkünste haben mich bereits genervt. Ich kenne Menschen 80+ und auch wenn die nicht alle neuen Worte richtig mitbekommen, finde ich es unglaubwürdig und kein bißchen lustig, dass Renate beispielsweise "Fittamine" schreibt. Unlustig fand ich bereits den Beginn, wo Renate ihrer veganen Tochter Fleischreste und anderen Müll unterjubelt. Das ist so altbacken, so Pepe Nietnagel. Und nicht alle alten Leute, die nicht mehr mitkommen bei dem, was ihre Kinder so machen und bewegt, sind deshalb gegen ihre Kinder so respektlos wie Renate Bergmann. An der Stelle habe ich überlegt, ob das nicht als Witz, sondern als Gedankenanstoß gemeint ist. Denn anschließend bemerkt Renate ja, dass es mit der Tochter viel schöner ist, wenn man sich nicht dauernd übers Essen streitet. Aber obwohl auch ein paar tiefere Einsichten im Buch enthalten sind, ist der durchlaufende Ton eher abfällig und flachsend. Nach meinem Empfinden macht das Buch wenig Werbung für gegenseitiges Verständnis. Es scheint um Unterhaltung durch Witzelei zu gehen. Auch wenn die Witze bei mir eher nicht gezogen haben, fand ich das Buch flüssig zu lesen. Es war abwechslungsreich und sprachlich gab es das ein oder andere gute Bild. Insgesamt bewerte ich das Buch mit 3 Sternen und werde in Zukunft um Renate Bergmann einen Bogen machen.
- Renate Bergmann
Besser als Bus fahren
(81)Aktuelle Rezension von: Tilman_SchneiderRenate lädt Gertrud auf eine Kreuzfahrt ein. Ja genau, genauso eine Fahrt auf einem großen Schiff, so wie beim Traumschiff. Jeder in Renates Umfeld hat eine Meinung dazu, aber Renate will da rauf und lässt sich sogar ein Abendkleid schneidern. Also gehts rauf aufs Schiff und zwischen Übelkeit, einer geschenkten Kamera , einem ganz besonderem Tanzpartner, herrische Ehemänner und Basteleien, erleben die zwei Frauen allerhand kurioses und es wird wie immer super witzig und auch spannend und es ist einfach herrlich, wie viele Länder man mit den Damen bereisen darf.
- Liane Mars
Liebe kennt kein Hitzefrei
(28)Aktuelle Rezension von: SonjaMausAuf dieses Buch bin ich durch das Cover bei NetGalley gestoßen und da mir auch der Klappentext gefiel, versuchte ich mein Glück.
Ich war aufgrund des schönen Schreibstils sehr schnell in der Geschichte gefangen. Kaum mit dem Buch begonnen, war ich auch schon wieder am Ende angelangt.
Lexi lernt Alex beim Joggen kennen, wobei man hier eher sagen muss, sie rettet ihm das Leben.
Alex liegt nämlich auf dem Boden und vermittelt den Eindruck, als würde er jeden Moment das Zeitliche segnen. Warum es Alex zu diesem Zeitpunkt so dermaßen schlecht geht, erfahren wir im Lauf der Geschichte.
Auf jeden Fall fühlt sich Lexi verantwortlich dem armen Alex zu helfen, sie bringt ihn in seine Wohnung und bleibt frecherweise gleich über Nacht. Schließlich kann man einen kranken Mann nicht alleine lassen und seine DVD Sammlung erleichtert ihre Entscheidung.
Ab hier beginnt eine außergewöhnliche Beziehung zwischen den Beiden, denn ihre Wege kreuzen sich nach diesem Vorfall zufällig als auch beruflich. Alex ist der neue Pressesprecher der Polizei und Lexi ist Journalistin.
Diese Geschichte ist nicht nur humorvoll und romantisch, nein, sie wird auch verdammt spannend.
Wie schon erwähnt, ich konnte das Buch nicht mehr aus meinen Händen legen.
Aufgrund dem tollen Schreibstil bin ich auf jeden Fall auf weitere Werke von Liane Mars gespannt. - H. P. Lovecraft
Gruselkabinett - Folge 66 und 67
(6)Aktuelle Rezension von: Pegasus1989Dieses Thema ist mir ein bisschen zu historisch geraten. Leider hat es mein Interesse nur ansatzweise geweckt. Deshalb ist diese Geschichte eine von den etwas Schwächeren für mich. Es gibt welche in dieser Serie, die mich thematisch mehr ansprechen. Daher kann ich dieses Mal nur 3 von 5 Sternen vergeben.
- Kathy Reichs
Tote lügen nicht (Tempe Brennan 1)
(3)Aktuelle Rezension von: ReneesemeeInhalt:
Ein Knochenjob für die bekannteste Forensikerin der Welt
Tempe Brennan ist forensische Anthropologin in Montreal. Skelette und verweste Körperteile gehören zu ihrem Alltag. Als die 23-jährige Isabelle missbraucht, erdrosselt und zerstückelt in Müllsäcken aufgefunden wird, erinnert sich Tempe an einen Fall ein Jahr zuvor. Sie versucht, die beiden Verbrechen mit drei weiteren Leichen in Verbindung zu bringen. Doch Detective Luc Claudel nimmt sie nicht ernst. Sie recherchiert auf eigene Faust und lenkt so die Wut des Serienkillers zunächst auf ihre Freundin Gabby, dann auf ihre Tochter Katy und schließlich auf sich selbst.
Tempe Brennan ist forensische Anthropologin in Montreal und arbeitet am gerichtsmedizinischen Institut. Tagtäglich untersucht Sie Leichen und versucht den anonymen Toten einen Namen zu geben und unterstützt so die polizeilichen Ermittlungen.
Es ist der erste Teil der Tempe Brennan-Serie und der hat es in sich ist spannend erzählt mit vielen forensischen deteils.
- Veit Etzold
Der Totenzeichner
(3)Aktuelle Rezension von: ReneesemeeInhalt:
Ein Leichenfund gibt der Berliner Polizei Rätsel auf. Dem Mordopfer wurden mysteriöse Zeichen in die Haut geritzt, die Clara Vidalis bekannt vorkommen. Handelt es sich um kultische Symbole? Als die Obduktion der Leiche weitere grausame Details ans Licht bringt, wird klar, dass es einen ähnlichen Modus Operandi schon einmal gab: Vor zehn Jahren versetzte ein Serienkiller den Westen der USA in Angst und Schrecken. Einen Sommer lang trieb er dort sein Unwesen, bevor er sich mit der blutigen Botschaft verabschiedete: "It s not over, till it s over".
Ist der Totenzeichner zurückgekehrt? Ein Leichenfund gibt der Berliner Polizei Rätsel auf. Dem Mordopfer wurden mysteriöse Zeichen in die Haut geritzt, die Clara Vidalis bekannt vorkommen. Handelt es sich um kultische Symbole? Als die Obduktion der Leiche weitere grausame Details ans Licht bringt, wird klar, dass es einen ähnlichen Modus Operandi schon einmal gab: Vor zehn Jahren versetzte ein Serienkiller den Westen der USA in Angst und Schrecken. Einen Sommer lang trieb er dort sein Unwesen, bevor er sich mit der blutigen Botschaft verabschiedete: "It's not over, till it's over".
Ist der Totenzeichner zurückgekehrt?
Im vierten Fall von Clara Vidalis geht es um einen Mörder der seinen Opfern mysteriöse Zeichen in die Haut ritzt bei denen es sich um kultische Symbole handelt.
Doch erst die Obduktion bring genaueres ans Licht.
Auch dieser Teil hat es wieder in sich und man kann nicht aufhören es zu hören, es ist spannend und blutig erzählt genau wie ich es mag. - Breonna J. Bliss
Himmelblauer Zuckerguss
(10)Aktuelle Rezension von: BuecherheikeDas ist mein erstes Buch von Breonna J. Bliss – schwerer Name. Wie wird der ausgesprochen?
Ich finde ihre Geschichte sehr witzig. Eine Frage habe ich allerdings: Wenn so ein berühmter Schnösel in einen kleinen Ort kommt, die Frauen ihn da nicht haben wollen, wie würdet ihr da vorgehen? Damit ihr das richtig versteht, er soll verschwinden. Ganz schnell.
Ihr würdet ihm doch auch eine sexy rothaarige auf den Hals hetzen. Die zeigt ihm dann all die idyllischen und romantischen Stellen. Die Männer heißen ihn – heimlich – willkommen. Spielen ihm aber so manchen Streich, um dann wieder friedlich mit ihm einen zu trinken. Das wäre doch auch euer Plan? Oder?
Wenn die Antwort “Ja” ist, braucht ihr das Buch gar nicht erst zu lesen. Ist ja langweilig. Ihr würdet das ja auch so machen. Wenn ihr aber die gleiche ungläubige Grimasse zieht, wie ich, ran an das Buch. Es ist echt witzig. Ich kam aus dem Schmunzeln gar nicht mehr raus.
Der Cupcake-Club – zum schreien. Die Fishermen – urkomisch. Da trickst einer den anderen aus.
Eine zuckersüße Geschichte mit Schmunzelfaktor. Ich werde mir unbedingt die Fortsetzung besorgen. Ich muss unbedingt ganz schnell wieder nach Lakewood. Mal sehen, was die da noch so verzapfen. - Lena Johannson
Der Sommer auf Usedom
(25)Aktuelle Rezension von: YoyomausEin Besuch auf der Ostseeinsel Usedom,
eine gescheiterte Beziehung
und der Bedarf an Entspannung.
Doch dann gibt es Diebstähle auf der Insel
Und du glaubst den Dieb zu kennen und vielleicht auch zu lieben….?
Zum Inhalt (Booklet):
Usedom sehen – und sich verlieben Jasmin besucht ihre beste Freundin Gabi, die nach Usedom gezogen ist. Erstens haben sich die beiden Frauen versprochen, sich mindestens einmal im Jahr zu sehen. Und zweitens ist Jasmin Malerin und will einen Bilderzyklus erstellen, der die Sagen Usedoms zum Thema hat. Ihr erstes Ziel ist Lüttenort, wo sie das Atelier des Malers Otto Niemeyer-Holstein besichtigen will. Sie kommt gerade rechtzeitig, um noch an einer Führung teilzunehmen. Nicht nur sie, sondern ein Mann, der offenbar auch allein ist, schließt sich der Führung in letzter Sekunde an. Bei Koserow soll Störtebeker mit seinen Männern ein Versteck gehabt haben. Zwar glaubt Jasmin nicht daran, Spuren der berühmten Freibeuter zu finden, trotzdem sucht sie nach einem Motiv, das etwas mit Piraten zu tun haben könnte. Sie findet nicht nur einen perfekten Platz, an dem sie malen kann, sondern trifft auch den geheimnisvollen Mann aus dem Atelier wieder. Ein interessanter Typ, findet sie. Fortan scheint sie der seltsame Fremde nicht mehr aus den Augen zu lassen. Ob in Peenemünde oder Bansin – immer ist er in ihrer Nähe. Sie flirten sogar ein wenig, ohne dass er ihr seinen Namen verrät, Dann erfährt Jasmin, dass ein Kunstdieb auf der Insel sein Unwesen treibt – und ihr kommt ein schrecklicher Verdacht. Eine amüsante literarische Reise über eine der schönsten Inseln Deutschlands.
Cover:
Das Cover des Büchleins ist sehr einfach und doch wirkungsvoll. Zu sehen ist hier die Dünen- und Strandlandschaft mit dem direkten Blick auf die Ahlbecker Seebrücke. Fans der Insel werden hier sofort innehalten und nach dem Buch greifen, das ist raffiniert gemacht und es passt auch sehr gut zu der Geschichte, welche unter anderem auch in Ahlbeck spielt.
Eigener Eindruck:
Malerin Jasmin braucht eine Auszeit und besucht so ihre Freundin und Architektin Gabi, welche nach dem Tod ihres Mannes auf die Insel Usedom gezogen ist. Während Jasmin hier die Wunden einer gescheiterten Beziehung heilen will und sich fest vorgenommen hat endlich wieder mehr zu malen, möchte diese auch die neue Heimat ihrer Freundin erkunden. Bereits bei der ersten Station kommt es aber zu einem Zwischenfall, bei dem Jasmin ein schier tollpatschiger Mann auffällt und ihr von da an immer wieder über den Weg läuft. Auch häufen sich Kunstdiebstähle auf der Insel und diese scheinen immer genau dann zu passieren, wenn Jasmin den Unbekannten trifft. Sollte er mit den Diebstählen in Verbindung stehen? Sollte sie ihn bei der Polizei melden? Aber eigentlich ist er ja auch ganz sympathisch und Jasmin beginnt für ihn zu schwärmen…Diese leichte Lektüre von der Sonneninsel Usedom stammt aus der Feder der Autorin Lena Johannson, welche bereits mehrere Inselromane veröffentlicht hat. In dieser Geschichte treffen wir auf die doch schon verzweifelte Jasmin, welche immer Pech mit der Männerwelt hat und sich auf der Insel eine Auszeit nehmen möchte. Dass sie dabei in einen Kriminalfall verwickelt wird, ist zum einen recht lustig zu lesen, ließ mich aber auch öfter einmal den Kopf schütteln, denn die Protagonistin ist manchmal viel zu leichtgläubig und – man möge die Wortwahl verzeihen – schwer von Begriff. Da ich mich mit dem Charakter der Jasmin nicht wirklich anfreunden konnte war es für mich auch schwer Emotionen und Logik zu greifen. Das wurde für mich leider nicht gut transportiert. Auch neigt die Autorin bisweilen dazu ein bisschen zu schwafeln, was die Geschichte für mich in die Länge gezogen hat. Schön waren die Details rund um die Insel, wer die Orte kennt hat hier einen absoluten Wiedererkennungsfaktor und fühlt sich auch gleich wohl. Von daher war das Buch wirklich top recherchiert und punktet mit Details. Trotzdem konnte ich aber mit der Storyline nicht wirklich warm werden, was aber vor allem mit der Begriffsstutzigkeit der Protagonistin zu erklären ist. Und auch die Dialoge zwischen Gabi und Jasmin in Hinsicht auf den Fremden waren für mich manchmal doch ein bisschen weit hergeholt. Das Buch kann man mal gelesen haben, aber wirklich zu empfehlen ist es nicht. Mir hat einfach der WOW-Effekt gefehlt.
Fazit:
Nette Idee, tolle Location, aber leider sehr schwerfällig verpackt. Wer starke Emotionen und Spannung sucht, der sollte hier die Finger davon lassen. Trotzdem ist es als seichte Strandlektüre geeignet.
Idee: 5/5
Charaktere: 3/5
Logik: 3/5
Spannung: 3/5
Emotionen: 2/5
Gesamt: 3/5
Daten:
ISBN: 9783746633664
Sprache: Deutsch
Ausgabe: Taschenbuch
Umfang: 160 Seiten
Verlag: Aufbau TB
Erscheinungsdatum: 16.02.2018
- Tanja Litschel
Traubenblut
(14)Aktuelle Rezension von: Jisbon"Traubenblut" ist ein Krimi, der atmosphärisch sehr dicht ist. Der Fall ist interessant, die Umstände mysteriös und der Autorin ist es gelungen, alles spannend und auch irgendwie unheimlich darzustellen. Allein schon, dass die Tote scheinbar alleine im Bremer Ratskeller war, als sie umgekommen ist, dazu noch Gerüchte, dass es dort spukt, und eine Prise voller unerklärlicher, düsterer Geschehnisse sorgen dafür, dass die Geschichte etwas mehr als ein 'typischer' Krimi ist, gerade gegen Ende. Mich persönlich hat dieser mystische Beigeschmack nicht gestört - wer jedoch einen normalen Krimi erwartet und keine unerklärlichen Ereignisse mag, findet daran vermutlich keinen Gefallen.
Die Ermittlungsarbeiten der Schwester der Toten, einer Journalistin, sind glaubwürdig dargestellt und es gibt viele Nebencharaktere, die mal mehr, mal weniger verdächtig sind. Bis zuletzt weiß man nicht wirklich, wem man trauen kann und das hat mir gut gefallen, da man dadurch die ganze Zeit auf der Hut war und sich gefragt hat, was sich nun wirklich zugetragen hat. Allerdings hat die Menge an Figuren am Ende dafür gesorgt, dass die Konfrontation am Ende zwar packend, aber auch verworren war. Es sind plötzlich immer mehr Charaktere aufgetaucht, die sich suspekt verhalten haben, und alles ging ziemlich schnell. Für mich war dieser Teil ein bisschen verworren und das war schade, da ich auf die Auflösung schon sehr gespannt war. Davon abgesehen war das Ende stimmig und hat zum Rest der Geschichte gepasst.
Besonders interessant fand ich die Informationen über die Geschichte des Bremer Ratskellers und die Mythen, die darüber erzählt werden, und der Autorin ist es gelungen, ihre Handlung in diesen Rahmen einzubetten.
Zusammenfassend kann man sagen, dass "Traubenblut" nicht ist, was ich erwartet hatte; zwar ist es ein guter Krimi mit einer wirklich toll ausgearbeiteten düsteren und spannenden Atmosphäre, aber die mystischen Ereignisse haben mich doch ein wenig aus der Geschichte gerissen. Deshalb, und auch wegen der Verwirrung am Ende, gebe ich dem Buch 3,5/5 Sternen. - Nora Roberts
Das Geheimnis der Wellen
(81)Aktuelle Rezension von: KarenAydinEli Landon wird des Mordes an seiner Frau beschuldigt. Das Verbrechen kann ihm nicht nachgewiesen werden, doch der Verdacht lastet weiter auf ihn. Daher sucht er an der Küste Neuenglands Zuflucht und schreibt an einem Buch. Dort tritt die Haushälterin und Yogalehrerin Abra in sein Leben, die fest an seine Unschuld glaubt. Dann kommt es zu einem zweiten Mord. Eli Landon gerät erneut unter Verdacht.Zudem gibt es noch die Legende von einem Schatz unter dem Haus. Alles die wohlbekannten Zutaten der Liebesromane mit Thrillerelementen, wie wir sie von Nora Roberts kennen.
Großartige Idee! Leider für mich persönlich schlecht in der Umsetzung. Abra hat mich mit ihrer Übergriffigkeit und Überfürsorge einfach nur genervt (Ein Nein ist für mich immer ein Nein und nicht verhandelbar), Eli Landon fand ich etwas farblos. Zudem wird die Geschichte vor allem durch Dialoge getragen, wodurch Wiederholungen unvermeidbar wurden.
Ich mag Nora Roberts, aber dieser Roman hat mich enttäuscht. Es ist so, als hätte sie eine großartige Idee gehabt, dann die Story aber in wenigen Wochen heruntergeschrieben. Spannung kommt hier viel zu kurz und die Liebesgeschichte zwischen Eli und Abra fand ich wenig überzeugend. Schade! Es gibt andere Romane von Roberts, zu denen ich eher raten würde.
- Viveca Sten
Die Toten von Sandhamn
(5)Aktuelle Rezension von: ReneesemeeInhalt:
Kommissar Thomas Andreasson wird nach Sandhamn gerufen: Ein Mädchen ist verschwunden. Die Suche bleibt ohne Erfolg, doch noch geben die Eltern die Hoffnung nicht auf, dass sie ihre Tochter lebend zurückbekommen. Als Thomas' Jugendfreundin Nora durch einen Zufall herausfindet, dass ihr Mann sie hintergeht, fährt sie trotz Eis und Schnee mit ihren Söhnen nach Sandhamn, um in Ruhe nachdenken zu können. Dort machen Noras Söhne beim Spielen eine schreckliche Entdeckung.
Knapp 100 Jahre zuvor: Der Vater des kleinen Thorwald vergöttert die Tochter, misshandelt aber den Sohn. Die Mutter schaut untätig zu. Thorwald möchte von der Insel fliehen.
Geschickt flicht Viveca Sten aus diesen beiden Erzählsträngen einen Roman, der sofort in seinen Bann zieht und viel über das Leben auf der Schäreninsel im Lauf der Zeiten erzählt.Thomas’ Jugendfreundin Nora wird von Ihrem Mann betrogen und als Sie es herausfindet, fährt sie trotz Eis und Schnee mit ihren Söhnen nach Sandhamn. Sie brauch Zeit zum Nachdenken.
Doch das ist nicht das einzige was auf Sandhamn passiert, den die Inselbewohner sind erschüttert, ein Mädchen ist verschwunden.
Doch kommt sie zurück?
Doch leider müssen ausgerechnet Noras Söhne beim Spielen eine schreckliche Entdeckung machen.
Doch das ist nicht das einzige was in dem Hörbuch erzählt wird.Den knapp 100 Jahre zuvor, leidet der kleine Thorwald unter seinen Vaters. Der misshandelt seinen Sohn und vergöttert seine Tochter und was ich am schlimmsten finde die Mutter schaut untätig zu.
Es ist ein interessanter Krimi den man sich durchaus vorlesen lassen kann. Er hat jetzt nicht diesen Gruselfaktor den ich bei Krimis so liebe doch er ist spannend erzählt.
- Colleen Oakes
Der kleine Blumenladen zum Glück
(48)Aktuelle Rezension von: niknakInhalt:(Klappentext)Elly Jordan hat sich einen Traum erfüllt: Noch vor zwei Jahren stand die junge Frau vor den Scherben ihres Lebens, als sie ihren Mann mit einer anderen im Bett erwischte. Von heute auf morgen brach sie alle Zelte ab. Nun ist Elly Inhaberin einer exquisiten Blumenhandlung in St. Louis, täglich umgeben von den schönsten Blumenbouquets, herrlich duftenden Freesien und farbenfrohen Tulpen. Da schlägt sie sich gerne mit Brautzillas und deren hysterischen Müttern herum. Sie ist aufgeblüht, und abgesehen von ihrem unerzogenen Schäferhund und ihrer patzigen Angestellten ist ihr Leben ziemlich perfekt. Und dann ist da noch Ellys neuer Nachbar, ein unverschämt gutaussehender Musiker, der ein Auge auf ihre Kurven geworfen hat. Doch gerade als sie denkt, dass sie ihre Vergangenheit hinter sich gelassen hat, findet sie heraus, dass hinter ihrem lukrativsten Hochzeitsauftrag mehr steckt, als ihr lieb ist ...
Mein Kommentar:Dies ist mein erstes Buch der Autorin Colleen Oakes und ich fand ihren Schreibstil sehr schön. Sie beschreibt alles sehr genau und bildhaft und man hat als Leser sofort ein klares Bild vor Augen.Die Geschichte ist in einer Erzählerperspektive geschrieben und so hat man die Möglichkeiten die Protagonisten sehr neutral kennenzulernen. Elly ist die die Hauptperson und man lernt sie natürlich am besten von allen kennen. Sie wird so klar und detailliert beschrieben, dass man sie sich richtig gut vorstellen kann. dennoch ist es nicht zu viel des Guten und die Beschreibungen werden auf keinen Fall langweilig.
Sie hat ihren Freund mit einer anderen Frau im Bett erwischt und macht sich sofort auf den Weg. Sie weiß nicht wo sie hinsoll und fährt einfach drauf los. Das Schicksal verschlägt sie dann nach St Louis, wo sie Kim begegnet, welche fortan ihre beste Freundin wird. Gemeinsam bauen sie ein neues Leben für Elly auf und sie eröffnen einen Blumenladen, der sich auf Hochzeiten spezialisiert hat.Ellys Entwicklung von der betrogenen Frau zu einer selbstsicheren Geschäftsfrau ist sehr schön und nachvollziehbar beschrieben. Auch die Freundschaft zwischen den beiden Frauen spielt eine große Rolle und wird sehr deutlich hervorgehoben.
Aber auch die anderen Protagonisten sind toll ausgearbeitet und besitzen die nötige Tiefe für diese Geschichte. So hat Elly eine Angestellte, die sie immer Patzella nennt und mit ihren patzigen Art und ihrem Kleidungsstil manches Mal für Aufsehen sorgt. Aber gerade diese Szenen machen das Buch besonders unterhaltsam.
So hat man nicht nur eine beginnende Liebesgeschichte zwischen Elly und ihrem Nachbarn Isaac, einem Musiker, sondern auch noch unterhaltsame und humorvolle Szenen zwischen den Mitarbeitern und Freunden. Daher wird das Buch keinesfalls langweilig und es ist für mich einfach ein schönes Sommerbuch mit einer Unterhaltung, bei der man sich zurücklehnen und sie genießen kann.
Auch die Blumenfreunde kommen dabei auf ihre Kosten, da immer wieder berichtet wird, wie Elly einen Strauß bindet, oder welcher Schmuck bei einer Hochzeit verwendet wird. So kann auch noch das Blumenherz höher schlagen.
Mein Fazit:Ein gelungener Wohlfühlroman für unterhaltsame Stunden im Sommer, der einen von der Hochzeit und den Blumen träumen lässt.
Ganz liebe Grüße,Niknak
- J. M. Barrie
Gruselkabinett - Folge 91
(5)Aktuelle Rezension von: Pegasus1989Diese Geschichte bringt einiges an Spannung mit dadurch, dass das Kind nichts von der zeitlichen Abwesenheit weiß. Thematisch gut gelungen, bis auf ein paar wenige Situationen, die etwas trockener rüber kamen. Auch der Grund ist klar heraus gearbeitet und nachvollziehbar dargestellt. Kann man sich durchaus mehrmals gönnen diese Geschichte.
- Jim Butcher
Die dunklen Fälle des Harry Dresden - Schuldig
(47)Aktuelle Rezension von: DrachenbuecherhortJim Butcher hat mit seiner Reihe „Die dunklen Fälle des Harry Dresden“ eine der besten Urban-Fantasy-Serien unserer Zeit geschaffen. Der achte Band, „Schuldig“, setzt diese Tradition fort und bietet den Lesern eine packende Mischung aus Magie, Spannung und tiefgründigen Charakteren.
In „Schuldig“ steht Harry Dresden, Chicagos einziger professioneller Magier und Detektiv, vor einer neuen Herausforderung. Nachdem er zum Hüter des weißen Rates der Magier ernannt wurde, muss er sich nicht nur gegen schwarze Magie behaupten, sondern auch die Stadt vor übernatürlichen Bedrohungen schützen. Die Handlung nimmt eine dramatische Wendung, als bei einem Horrorfilm-Festival Monster aus der Leinwand steigen und die Besucher terrorisieren. Schnell wird klar, dass ein Schwarzmagier am Werk ist, und Harry muss herausfinden, wer hinter diesen Angriffen steckt.
Jim Butchers Schreibstil ist wie gewohnt flüssig und fesselnd. Er schafft es, eine düstere und zugleich faszinierende Atmosphäre zu erzeugen, die den Leser von der ersten bis zur letzten Seite in ihren Bann zieht. Die detaillierten Beschreibungen der magischen Kämpfe und der übernatürlichen Wesen lassen die Welt von Harry Dresden lebendig werden.
Ein zentrales Element ist die Weiterentwicklung von Harry Dresden als Charakter. Seine neue Rolle als Hüter des weißen Rates bringt nicht nur neue Verantwortungen mit sich, sondern auch moralische Dilemmata. Harry muss lernen, die Balance zwischen Beschützer, Richter und Henker zu finden. Diese innere Zerrissenheit macht ihn zu einem noch komplexeren und interessanteren Protagonisten.
Neben Harry spielen auch die Nebencharaktere eine wichtige Rolle. Karrin Murphy, die Leiterin der Sonderermittlungseinheit der Polizei von Chicago, steht Harry erneut zur Seite. Ihre Beziehung zu Harry wird weiter vertieft, und ihre Loyalität und Stärke werden in diesem Band besonders hervorgehoben. Auch Bob, der Geist im Totenschädel, bringt mit seinem Wissen über Magie und seinem Faible für Liebesromane eine humorvolle Note in die Geschichte.
Eines der zentralen Themen des Romans ist die Schuld. Harry Dresden wird immer wieder mit Situationen konfrontiert, in denen er Entscheidungen treffen muss, die weitreichende Konsequenzen haben. Diese Entscheidungen belasten ihn und führen zu einer ständigen Reflexion über seine eigene Schuld und Unschuld. Die Frage, ob er das Richtige tut oder ob seine Handlungen unweigerlich zu Leid führen, zieht sich durch das gesamte Buch.
Ein weiteres wichtiges Thema ist die Verantwortung. Als Hüter des weißen Rates trägt Harry eine immense Verantwortung, nicht nur für die Sicherheit der Menschen in Chicago, sondern auch für die Einhaltung der magischen Gesetze. Diese Verantwortung lastet schwer auf seinen Schultern und zwingt ihn, schwierige Entscheidungen zu treffen, die oft moralisch ambivalent sind. Harrys Rolle als Beschützer und Richter bringt ihn immer wieder an seine Grenzen und stellt seine moralischen Überzeugungen auf die Probe.
Die Frage, was es bedeutet, schuldig zu sein, ist ein roter Faden, der sich durch das gesamte Buch zieht. Harrys ständige Selbstreflexion und seine Auseinandersetzung mit seinen eigenen Fehlern und Schwächen machen ihn zu einem vielschichtigen und glaubwürdigen Charakter. Diese Thematik regt die Leser zum Nachdenken an und lädt sie ein, sich mit ihren eigenen Vorstellungen von Schuld und Verantwortung auseinanderzusetzen.
Durch seine tiefgründigen Themen wird „Schuldig“ zu einem Roman, der weit über die typische Urban Fantasy hinausgeht und den Leser auf eine emotionale und intellektuelle Reise mitnimmt. Somit ist auch der achte Teil der Dresden Files eine Empfehlung wert.
- Gaston Leroux
Das Phantom der Oper
(29)Aktuelle Rezension von: ReneesemeeInhalt:
Frankreich 1880: In der Pariser Oper treibt ein Phantom sein Unwesen. Niemand kennt sein Gesicht, das stets hinter einer Maske verborgen bleibt. Die neuen Direktoren erkennen schnell, dass es sehr gefährlich ist, sich den Wünschen des Phantoms zu widersetzen. Als die vom Phantom protegierte Sängerin Christine Daaé ihrer Jugendliebe Raoul de Chagny wiederbegegnet, bahnt sich eine Katastrophe an. In den Katakomben unter der Oper kommt es zur Demaskierung ...
Ich selber kenne das Phantom der Oper nicht nur aus Büchern oder wie hier als Gruselkabinett, was mir sehr gut gefallen hat. Es ist spannend erzählt und mit einem leichten Grusel Effekt.
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