Bücher mit dem Tag "1. fall"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "1. fall" gekennzeichnet haben.

198 Bücher

  1. Cover des Buches Die Flüsse von London (ISBN: 9783423213417)
    Ben Aaronovitch

    Die Flüsse von London

     (1.807)
    Aktuelle Rezension von: TiraLi

    Peter Grant hat gerade seine Ausbildung als Police Constable abgeschlossen und geht einer mysteriösen Mordreihe nach. Dabei trifft er einen Geist und stellt fest, dass er eine Begabung für Magie hat. Grant landet in der Sondereinheit für „spezielle Fälle“ und wird der Lehrling des letzten aktiven Zauberers in London. Zusammen versuchen sie die Mordreihe aufzuklären.

    Meine Meinung:
    Zu Anfang konnte mich das Buch richtig begeistern. Eine tolle Mischung aus Krimi und Fantasy, die rasant und humorvoll erzählt wird.

    Der Protagonist Peter Grant ist ein intelligenter Mann der sich nicht so schnell aus der Fassung bringen lässt, auch nicht wenn ihm ein Geist gegenübersteht. Ihn zu begleiten ist wirklich spannend. Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive von Peter geschildert. Mit dem Hang zum Sarkasmus, sind seine Gedankengänge sehr unterhaltsam.
    Im Laufe der Zeit macht sich Peter mit der Magie vertraut und lernt verschiedene übernatürlichen Wesen kennen. Am faszinierendsten fand ich dabei die Flussgeister, die in dem Buch eine große Rolle spielen.

    Die Mordfälle die Peter bearbeitet sind überaus merkwürdig und nichts für zart Besaitete, denn es wird ganz schön brutal und blutig. Glücklicherweise wird das mit dem lockeren Schreibstil und dem trockenen Humor gut ausgeglichen.
    Das Ganze wird sehr bildhaft erzählt, sodass man alles wie in einem Film vor sich sieht. Auch die Charaktere konnte ich mir gut vorstellen. Sie sind mir nicht unbedingt sympathisch aber sie haben alle interessante Eigenschaften, die mich manchmal sehr überrascht haben.

    Leider lässt das Buch ab der Hälfte stark nach.
    Die Geschichte wird immer chaotischer und es fehlen einige Zusammenhänge. Irgendwann drehen sich die Ereignisse nur noch im Kreis wodurch die Geschichte lange Zeit nicht voran kommt. Der Protagonist verliert sich in langen Beschreibungen über Gott und die Welt. Da fiel es mir wirklich schwer weiterzulesen. Auch die Handlungen der Figuren waren später nicht mehr richtig nachvollziehbar.

    Zum Schluss bleiben viele Fragen offen, die wahrscheinlich in den Folgebänden geklärt werden. Für mich wurde die Story im späteren Verlauf viel zu sehr in die Länge gezogen. Das ist wirklich schade, denn es fing so gut an.

  2. Cover des Buches Ich bin die Nacht (ISBN: 9783404169238)
    Ethan Cross

    Ich bin die Nacht

     (1.135)
    Aktuelle Rezension von: Saphi_frk

    Ich habe das Buch auf Hinweis von einem Freund angefangen zu lesen und hatte zunächst keine Ahnung was mich erwartet. Zu beginn war ich etwas skeptisch da ich nur vom Infotext auf der Rückseite erfuhr worum es knapp geht, darunter konnte ich mir allerdings nicht viel vorstellen. Doch spätestens ab dem zweiten Kapitel konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen.
    Der Text lässt sich leicht und flüssig runterlesen, zudem sind viele Dinge detailliert dargestellt, als ob man es selbst erlebt hätte.

  3. Cover des Buches Die Chemie des Todes (ISBN: 9783499256462)
    Simon Beckett

    Die Chemie des Todes

     (7.179)
    Aktuelle Rezension von: Chrissy87

    David Hunter zieht von der Großstadt aufs Land um dort als Allgemeinmediziner zu arbeiten. Nach einigen Jahren ist er dort immer noch ein Fremder und als dann auch noch Frauen entführt und ermordet werden, schlagen ihm Misstrauen und Anschuldigungen entgegen. Aber als ehemaliger Rechtsmediziner hilft er der Polizei.

    Bis zur Mitte hin fand ich die Geschichte recht spannend, würde sie aber eher als Krimi und nicht als Thriller betiteln. Zum Ende hin war ich mehr und mehr genervt, musste aber auch hin und wieder schmunzeln, weil das ganze irgendwie etwas klamaukiges hatte. Wie David Hunter wie so ein aufgescheuchtes Huhn durch das Dorf fährt und wahllos Leute beschuldigt und anschreit, hatte schon was lustiges.

    Und was den/die Täter/in angeht, so hatte ich von Beginn an drei Verdächtige und zum Ende hin auch einen ausgeschlossen. Und sagen wir mal so, ich lag richtig, auch mit dem Motiv.

    Irgendwie hatte ich mehr von diesem Buch versprochen, da so viele immer von dieser Reihe schwärmen. Ich werde ihr mit dem zweiten Teil noch mal eine Chance geben, sollte mich die Geschichte auch nicht umhauen, dann war es das mit David Hunter.

  4. Cover des Buches Flavia de Luce 1 - Mord im Gurkenbeet (ISBN: 9783442376247)
    Alan Bradley

    Flavia de Luce 1 - Mord im Gurkenbeet

     (1.372)
    Aktuelle Rezension von: Frea

    Ich hatte mich schon auf dieses Buch gefreut, da der Klappentext erahnen ließ, dass Flavia nicht die typische Figur ist und ich muss sagen, dass ich ihre Eigenheit mag. Ich finde es immer toll, wenn Charaktere sich von der Maße abheben. Allerdings haben mich oft die vielen Ausschweifungen genervt, da mich einfach keine Seitenlangeerklärungen zur Physik interessiert haben. Generell war mir am Anfang zu wenig los und die Spannung hat sich nur langsam aufgebaut. Auch das Ende war für mich nicht wirklich eine Überraschung. Deshalb gebe ich mit beiden Augen zugedrückt drei Sterne für eine tolle, eigensinnige Protagonistin und einen flüssigen Schreibstill. 

  5. Cover des Buches Erbarmen (ISBN: 9783423212625)
    Jussi Adler-Olsen

    Erbarmen

     (4.089)
    Aktuelle Rezension von: haberlei

    Das Buch nahm mich von Anfang an gefangen. Die Handlung war blendend aufgebaut, mit anhaltender Spannung. Ein page-turner. 

    Zudem fand ich das Ermittlerduo Carl Morck und seinen Assistenten Assad sehr sympathisch und gut charakterisiert.

    Was ich auch als sehr angenehm empfand war, dass dies kein Serienmörder-Roman war, wo über viele Seiten hinweg die Polizei immer zu spät kommt und sich die Leichen häufen. Bei den Toten, die lediglich erwähnt werden, handelt es sich um Opfer aus der Vergangenheit. Ein Thriller, in dem der Autor auch auf grausige Beschreibungen von fürchterlich zugerichteten Opfern verzichtet. Das tut der Spannung keinerlei Abbruch.

    Besonders wohltuend ist das positive Ende.

    Ein vielversprechender Auftakt einer Serie.

  6. Cover des Buches Die Chirurgin (ISBN: 9783442360673)
    Tess Gerritsen

    Die Chirurgin

     (1.955)
    Aktuelle Rezension von: JennyWa

     Klappentext:
    In Boston dringt ein Unbekannter nachts in die Wohnungen von allein stehenden Frauen ein, unterzieht sie einem gynäkologischen Eingriff und tötet sie. Die einzige Spur führt Detective Thomas Moore und Inspector Jane Rizzoli zu der jungen Chirurgin Catherine Cordell, die drei Jahre zuvor nach ähnlichem Muster überfallen wurde, den Täter aber in Notwehr erschoss. Und bald wird klar, dass Catherine erneut zur Zielscheibe eines psychopathischen Mörders geworden ist.

    Charaktere:
    Jane Rizzoli: Rizzoli ist dreiunddreißig Jahre alt, eine kleine Frau mit scharf geschnittenen Zügen. Sie ist eine taffe Polizistin und versucht sich in der Männerwelt durchzusetzen. Möchte den gefürchteten Killer "den Chirurgen" schnappen, um allen zu beweisen, dass auch Frauen dazu fähig sind.

    Catherine Cordell: Eine angesehene Unfall-Chirurgin. Hat sich eine steile Karriere erarbeitet. Trotz eines Traumas in ihrer Vergangenheit, lässt sie niemanden hinter ihre Fassade blicken. Durch die neu verübten Morde, wird jedoch ihr ganzes Leben wieder auf den Kopf gestellt.
    >> Ganz gleich, wie sehr du dich bemühst, in deinem Leben für Ordnung zu sorgen; ganz gleich, wie sehr du auf der Hut bist vor Fehlern und Unvollkommenheiten - immer lauert im Verborgenen irgendein Fleck, ein Makel, und wartet nur darauf, dir eine böse Überraschung zu bereiten. << S. 39


    Meinung:
    Tess Gerritsen macht einen süchtig. Ihr Schreibstil ist flüssig und sie erklärt dem Leser alles bis ins letzte Detail.

    Es gab in dieser Geschichte Anfangs ein Detail, dass mich störte. Ich hatte bereits die gesamte Rizzoli & Isles Serie gesehen und liebte sie. Nun, als ich das Buch begonnen hatte, war mir die Jane Rizzoli aus dem Buch äußerst unsympathisch, da sie keine Ähnlichkeit hatte, mit dem Charakter aus der Serie. Für mich, hab ich dann beschlossen, das Buch als eigenständig zu betrachten und es nicht mit der Serie zu vergleichen.

    Das Team der Mordkommission bestand aus fünf Männern und Rizzoli als einzige Frau. Da verdrehte ich natürlich als weibliche Leserin erst mal die Augen. Es war eine Männerwelt, in der sich Jane erst einmal ihren Platz erkämpfen musste. Zwar sahen Moore und Frost mehr in ihr, als nur das schwache Glied der Kette, jedoch setzten sie sich nicht so stark für sie ein, wie wahrscheinlich für einen männlichen Kollegen. Da konnte ich den Charakter von Jane Rizzoli schon etwas besser verstehen.

    Der Inhalt der Geschichte packte mich vom ersten Kapitel an. Die Spannung lies nie ab. Immer versuchte ich mit zu rätseln, wer jetzt der Serienmörder sein könnte.
    >> Die intimste Erfahrung, die zwei Menschen miteinander teilen können, ist weder Liebe noch Lust, sondern Schmerz. << S. 189

    Die gedanklichen Ausschnitte des "Chirurgen" faszinierten mich und schreckten mich gleichzeitig ab. Sich o tief in die Überlegungen eines Serienmörders zu wagen, bescherte mir ab und an eine Gänsehaut!
    >> Die Azteken verwendeten Knochenbohrer und Agavennadeln, um ihre eigene Haut zu durchstechen, bis das Blut floss. Sie bohrten sich Löcher in die Lippe, in die Zunge oder in die Brust, und das Blut, das daraus hervortrat, war ihre persönlich Opfergabe an die Götter. Heute würde man solche Selbstverstümmelunge als krankhaft und grotesk bezeichnen, als Anzeichen von Geisteskrankheit. << S. 272

    Bewertung:
    Schreibstil: *****
    Handlung: *****
    Spannung: *****
    Atmosphäre: ****

  7. Cover des Buches Cupido (ISBN: 9783942656177)
    Jilliane Hoffman

    Cupido

     (2.759)
    Aktuelle Rezension von: Alexandra_Wagner

    Das Buch wird ja immer wieder gehyped und empfohlen, ich hatte also sehr hohe Erwartungen, die in Richtung Psychothriller gingen. Das Buch behandelt aber vor allem einen Strafprozess, was ich nicht so spannend fand. Die Autorin hat aber jedenfalls einen angenehmen Schreibstil.

  8. Cover des Buches Belladonna (ISBN: 9783442379064)
    Karin Slaughter

    Belladonna

     (1.598)
    Aktuelle Rezension von: Darryl1208

    Insgesamt ein sehr guter Krimi mit interessanten, glaubwürdigen Charakteren und zB Autopsieszenen, die detailiert und nichts für schwache Mägen sind, aber so wie sie geschrieben werden für die Entwicklung des Buches notwendig sind.
    Leider wird die Spannung im Buch schlagartig dadurch gestört, das en Block die Eltern von Dr. Linton diese ausgiebig nerven und Chief Tolliver sich zu Polizeibrutalität hinreissen läßt, die in keinerlei Weise notwendig ist.
    Danach gibt es einige so deutliche Hinweise darauf, wer der Täter ist, das man sich eher fragt, wie lange Dr. Linton braucht, bis sie drauf kommt, und ob das letzte Opfer lebend gerettet wird, als wer es nun war.

  9. Cover des Buches Adrenalin (ISBN: 9783442476718)
    Michael Robotham

    Adrenalin

     (425)
    Aktuelle Rezension von: Buecherbaronin

    Wenn Michael Robotham eins kann, dann ist es Spannung erzeugen. Sind die Zusammenhänge anfangs noch eher holprig miteinander verbunden, ergibt sich spätestens zum Finale ein passendes Gesamtbild.

    Okay, für mich hätte das Finale gern etwas umfangreicher ausfallen können. Das Warum hat sich mir erschlossen, war aber einen Tick zu konstruiert und zu knapp abgehandelt. Dafür war ich wieder mal begeistert vom Stil, vor allem von dem unterschwelligen Humor, der sich durch den Thriller zieht. Es ist dieser typisch britisch trockene Humor – dabei ist Robotham Australier!

    Erzählt werden die Geschehnisse von Joe in der Ich-Form, als Leser ist man also ganz nah dran an seiner Figur. Und die ist absolut interessant: Joe ist nicht der strahlende Ritter oder der gebrochene Held, wie man es in vielen vergleichbaren Thrillern hat. Vielmehr ist er ein Normalo mit eigenen Sorgen und Problemen. Nur manchmal hätte ich ihn gerne geschüttelt und ihn ausgeschimpft, weil er zu unlogisch gehandelt hat, vor allem zum Nachteil für sich selbst.

  10. Cover des Buches OstfriesenKiller (ISBN: 9783596512461)
    Klaus-Peter Wolf

    OstfriesenKiller

     (419)
    Aktuelle Rezension von: LilyWinter

    Ann Kathrin Klaasen ist mit Leib und Seele Kriminalhauptkommissarin, doch leider lässt sich das mit einem harmonischen Familienleben nicht in Einklang bringen und Mann und Sohn ziehen ihre Konsequenzen daraus. Und obwohl offiziell im Urlaub, beschließt plötzlich jemand, die Leute des Regenbogenheims der Reihe nach umzubringen.


    Mit Ann Kathrin Klaasen hat man hier mal eine ganz andere Art der Protagonistin, eben nicht sanftmütig und mütterlich, sondern mit vielen Kanten und Schwächen. Einzig das Motiv zum Schluss war für mich zu wenig überzeugend.

  11. Cover des Buches Siebenschön (ISBN: 9783423214896)
    Judith Winter

    Siebenschön

     (207)
    Aktuelle Rezension von: Zahirah

    In diesem Thriller stoßen zwei Ermittlerinnen aufeinander, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Emilia, die ermittelnde Kommissarin muss sich erst einmal mit ihrer neuen Mitstreiterin, Mai Zhou, arrangieren. Diese ist nicht nur ehrgeizig und intelligent, nein sie ist auch noch so bescheiden. Was für ein Schlamassel. Zu allem Überfluss kommt da auch noch eine Mordserie rein. Ein berechnender und besonders akribisch agierender Mörder inszeniert seine abscheulichen Morde geradezu. Während die beiden Ermittlerinnen so ihre Anlaufschwierigkeiten miteinander haben, müssen sie feststellen, dass der Mörder ihnen immer wieder einige Schritte voraus ist. Die Darstellung der beiden Hauptprotagonistinnen und die Krimihandlung ergeben einen tollen Thriller, der von der ersten bis zur letzten Seite den Leser zu fesseln versteht. Die einzelnen Handlungsabläufe verbinden sich allmählich fast wie von selbst zu einem überzeugenden Ganzen. Die Sprache ist flüssig und schnörkellos und durch die geschickt eingelassen Wendungen, weiß man auch nicht zu früh wer der unheimliche Mörder ist. Von mir erhält dieser Thriller eine Leseempfehlung und 4 von 5 Sternen.

  12. Cover des Buches Kalter Grund (ISBN: 9783404171705)
    Eva Almstädt

    Kalter Grund

     (205)
    Aktuelle Rezension von: FranziDieBuechertante

    Pia hat grade einen neuen Job angefangen. Sie hat es als Neue schwer und wird nicht ernst genommen. Ihr werden immer nur kleine Hilfsarbeiten zugeteilt, was unter ihrem Niveau liegt, aber es herrscht Personalmangel und irgendjemand muss es ja tun. Und dann kommt ihr großer Tag. Sie ermittelt zusammen mit einem Kollegen an einem Fall, in dem drei Leichen auf einen Hof gefunden wurden. Jetzt muss sie vor Ort in dem Dorf, in dem das Unglück passierte, ermitteln, aber hat selbst auch noch eigene Dinge, um die sich kümmern muss.


    Pia beweist während ihren Ermittlungen ihr Können. Sie wird von allen Kollegen eher als schlechte Kommissaren angesehen (eine Frau kann doch nichts), aber ich fand schon, dass sie was kann. Besonders spannend findet ich die Beziehung zwischen Pia und ihrem Kollegen, als auch ihre derzeitige Fernbeziehung.


    Was mir bezogen auf den Fall gefallen hat, war dass es viele mögliche Verdächtige gab, ich also fleißig mitgeraten habe, es am Ende aber doch sehr überraschend war. Außerdem finde ich die Titelwahl des Romans sehr geschickt gewählt, der sich auf viele Weisen im Roman wiederfindet. 

     

    Fazit:

    Mit knapp 250 Seiten war es ein schnelles Lesevergnügen. Der Fall an sich war jetzt nicht herausragend oder besonders spannend. Viel mehr hat es mir Pia und ihre Geschichte angetan, weswegen ich die Reihe auch unbedingt weiterlesen möchte. Und so einen geschickt gewählten Titel bzw. den Titel so geschickt in die Geschichte einzubinden, habe ich selten erlebt.

  13. Cover des Buches Nachts schweigt das Meer (ISBN: 9783596703494)
    Kate Penrose

    Nachts schweigt das Meer

     (159)
    Aktuelle Rezension von: Bookstar

    Nach einem Schicksalsschlag zieht es den Undercover-Ermittler DI Benesek "Ben" Kitto zurück auf seine Heimatinsel Bryher, doch auch dort findet er keine Ruhe. Nicht nur weil er sich mit Nina Jackson in wohl die Frau auf der Insel verliebt, die genauso gebrochen ist wie er, nein, das ist nur das kleinste Drama. Es ist das Verschwinden der 16jährigen Laura Trescothick, das den Einwohnern Bryhers schlaflose Nächte bereitet. Das schöne, hilfsbereite Mädchen, das umbedingt aufs Festland ziehen und Schauspielerin werden wollte, ist unauffindbar und eine ausgiebige Suchaktion bestätigt das Schlimmste. Tief geschockt erklärt Ben sich dazu bereit, die Mordermittlungen zu leiten, doch der Fall entpuppt sich als komplizierter als erhofft. In der vermeintlichen Idylle finden sich genug Verdächtige und dunkle Abgründe und Ben muss unter Freunden und Familie ermitteln...

    Neben Ben Kitto sind wohl die Scilly Inseln der heimliche Star des Buches. Die Autorin beschreibt sie so schön detailliert, dass ich diesen mir zuvor komplett unbekannten Flecken Erde nun unbedingt besuchen will und mich wundere, wieso bei dieser scheinbar perfekten Kulisse noch nicht viel mehr darauf gekommen sind, hier einen Krimi spielen zu lassen. 

    Ich habe das Buch selbst innerhalb weniger Tage gelesen und bin noch immer ganz begeistert. Was ich neben dem sehr angenehmen Schreibstil vorallem an diesem Buch schätze, ist die Kontinuität. Man kommt konstant mit der Handlung mit und Kate Penrose schafft es, dass man an keinem einzigen Punkt bei der Nennung einer Person die Augenbraue hebt und sich fragt, wer zur Hölle denn das nun wieder war. Nein, auch bei der Vielzahl an Verdächtigen und Ermittlern behält man dauerhaft den Überblick. Einer der häufigsten meiner persönlichen Störfaktoren bei Krimis ist damit komplett vermieden worden und das ist doch immer schön zu sehen. 

    Das Beste ist aber der Fall, denn dieser ist so konstruiert, dass man bis zum Schluss keine Ahnung hat, wer Laura tötete. Immer wenn mir ein Name im Kopf aufploppte, fiel mir im nächsten Moment ein, dass ich keine Ahnung habe, wieso diese Person denn soetwas tun würde. Das Ende überrascht dann doch sehr und übt fast sogar noch ein wenig Sozialkritik. 

    Allgemein sind die Charaktere in diesem Buch toll: Personen wie Bens beste Freundin Zoe, seine fürsorgliche Patin Maggie, den hilfsbereite Onkel Ray oder den gutherzige Assistent Eddie schließt man sofort ins Herz (und natürlich auch Shadow, den treue "Köter", wie könnte ich ihn denn je vergessen). Auch mochte ich Ben sehr. Die Erzählperspektive mit der Ich-Form ist perfekt auf ihn zugeschnitten und alles in allem fand ich ihn als Ermittler und Erzähler doch sehr sympathisch. Auch wenn sein Verhältnis zu Frauen gelegentlich etwas befremdet, doch glaube ich, kann man am Ende durch seine Affäre mit Nina bei ihm an dieser Stelle eine gewisse Entwicklung feststellen. Auch von Nina würde ich gern in Zukunft mehr sehen und das vielleicht auch etwas mehr im Zusammenhang mit dem Fall. 

    Mein finales Fazit: Auch wenn an manchen Stellen vielleicht etwas dick aufgetragen wird, kann ich diesen Reihenauftakt nur wärmstens empfehlen. Ich bin nun gespannt, ob die Folgeteile das Niveau halten können. Ich für meinen Teil kann es auf jeden Fall kaum erwarten, Ben Kitto und seine Heimat wieder zu besuchen. 

  14. Cover des Buches Sherlock Holmes - Eine Studie in Scharlachrot (ISBN: 9783596035632)
    Arthur Conan Doyle

    Sherlock Holmes - Eine Studie in Scharlachrot

     (408)
    Aktuelle Rezension von: misery3103

    Nach einem Kriegseinsatz sucht Dr. Watson eine Wohnung in London. Durch einen Bekannten lernt er Sherlock Holmes kennen, der einen Mitbewohner sucht. Und Watson bekommt nicht nur einen Mitbewohner, sondern auch einen Detektiv, der der Polizei bei ihren Ermittlungen hilft. So wird die Legende geboren.

    Ich wollte wieder mehr Klassiker lesen – da ich in letzter Zeit alle Filme und Serien bezüglich Sherlock Holmes gesehen habe, fand ich es an der Zeit, endlich mal mit Sir Arthur Conan Doyles Sherlock zu beginnen. Und ich kann sagen, dass es mir gut gefallen hat.

    Normalerweise sind Klassiker immer etwas schwierig zu lesen, weil Sprache sich verändert. Hier fand ich es allerdings nicht schwierig. Der Roman erscheint seltsam modern und ließ sich sehr gut lesen. Meine Ausgabe ist illustriert. Die schwarz-weißen Zeichnungen von Richard Gutschmidt begleiten die Geschichte und sind sehr anschaulich.

    Mit Sherlock Holmes hat Sir Arthur Conan Doyle einen unsterblichen Charakter geschaffen – und darüber bin ich sehr froh. Ich werde die restlichen Bücher über das kriminalistische Genie auch noch lesen!

  15. Cover des Buches Der Mann, der nicht mitspielt (ISBN: 9783462051032)
    Christof Weigold

    Der Mann, der nicht mitspielt

     (93)
    Aktuelle Rezension von: Eliza08

    Durch Zufall bin ich auf diesen Kriminalroman gestoßen. Ich bin sehr begeistert gewesen und konnte das Buch vor Spannung kaum weglegen. Das Cover ist in schwarz-weiß gezeichnet. Der Leser erkennt im Vordergrund Umrisse von Palmen, sowie Scheinwerfer, welche in den Abendhimmel leuchten. Der Klappentext gibt einen kurzen Einblick in das Handlungsgeschehen, ohne zu viel Details zu verraten. Die Story handelt von dem Deutschen Hardy Engel, einem ehemaligen Soldaten und Polizist, welcher in den USA zuerst als Schauspieler, und dann später als Privatdetektiv versucht seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Hardy Engel ist ein Typ mit Ecken und Kanten und versucht sich als Auswanderer in den harten 20iger Jahren in den USA durchzuschlagen. Dabei erblickt er mit der Zeit die Abgründe des „Hollywoods der 20iger Jahre“ die ihn an den Rand der eigenen Vorstellungs- und Lebenskraft bringen. Sehr interessant sind die vielen Nebendarsteller des Romans. Da sind zum einen, die Attraktive „Pepper“ Murphy eine mystische und lebensfrohe Frau. Der Filmproduzent Irving Thalberg, der Restaurantbesitzer des Jail Café Buck, sowie der Filmstar Roscoe Arbuckle um nur einige zu nennen. Mir hat der Restaurantbesitzer Buck trotz der vielzähligen schillernden Figuren am besten gefallen. Erweist er sich doch als guter Freund und Informationsquelle für Hardy und kann diesen so einige Male indirekt unterstützen. Die Spannung verläuft über das ganze Buch hinweg und findet erst am Ende ihren Höhepunkt. Der Roman spielt in den 20iger Jahren in Hollywood und ist somit für den Leser sehr gut nachvollziehbar. Der Schreibstil des Autors ist dialogorientiert, direkt und mit einer sehr gut beschreibenden Sprache versehen. Dem Leser werden die Handlungsorte und Umgebungen sehr detailliert beschrieben und man kann sich gut in diese hineinfinden. Als Zielgruppe des Romans kommen sowohl Männer als auch Frauen in Betracht. Mir hat an diesem Roman vor allem die Spannung sowie der Detailreichtum der Erzählung sehr gut gefallen. Des Weiteren seih anzumerken, dass der Filmstar Roscoe Arbuckle damals tatsächlich in einen Skandal verwickelt war. Insofern hat die Geschichte auch einen realen Hintergrund. Ich kann dem Autor nur sehr für diesen Roman danken. Der Leser wird zurückversetzt in den Sumpf von Hollywood der 20iger Jahre. Er schafft es den Mythos, der „Stadt der verlorenen Engel“ welche so einige Fans noch heute in seinen Bann zieht sehr zielgenau zu kommunizieren. Das Buch ist wie ein Film, den man unbedingt gesehen haben muss. Ich bedanke mich beim Autor für die spannenden und unterhaltsamen Stunden und werde mir in meinem Urlaub den zweiten Teil der Krimireihe um Hardy Engel zu Gemüte führen. Eine klare Leseempfehlung für alle Film- und Hollywoodfans sowie Anhänger der 20iger Jahre.

  16. Cover des Buches Spreewaldgrab (ISBN: 9783548287607)
    Christiane Dieckerhoff

    Spreewaldgrab

     (95)
    Aktuelle Rezension von: countrywoman

    Ein Regionalkrimi in einer für mich neuen Gegend. Das Cover gefällt mir mit der Flusslandschaft sehr gut. Im Krimi selber kommt mir etwas zu wenig Spreewald vor. Ich hätte gerne etwas mehr von der Gegend gelesen. Aber das kommt bestimmt in den nächsten Teilen.

    In diesem ersten Teil lernen wir Klaudia und viele andere Personen näher kennen. Für den einen oder anderen mag es etwas zu viel gegenüber dem Krimi zu sein. Ich fand es okay, es ist schließlich eine Reihe. Und im ersten Band die Protagonisten schon einmal gut kennen zu lernen finde ich eine gute Grundlage. 

    Und trotz allem Menschlichen, persönlicher Probleme einiger haben wir es mit einem interessanten Mordfall zu tun. Klaudia ist neu auf der Dienststelle und steigt direkt richtig ein. Wächst langsam mit den Kollegen zusammen, erarbeitet sich Respekt. Auch privat hat sie mit einigen Kollegen zu tun. Und Klaudia hat nicht nur mit einem Mord zu tun, nebenbei entdeckt sie noch ein Skelett, es gibt vermisste Personen. Wie passt das alles zusammen?

    Und dazwischen immer wieder Kapitel über eine gefangene Frau. Wie ist der Zusammenhing? Falsche Fährten werden gelegt. Meine ersten Vermutungen waren falsch. Der Krimi lebt nicht von der Spannung, sondern von den Überraschungen. 

    Der Krimi lässt sich leicht und flott lesen. 

    Fazit: Im ersten Teil neben dem Mordfall viel Privates, aber auch dies ist interessant. Ein Mord mit vielen Überraschungen und einer Kommissaren, die kein Blatt vor den Mund nimmt. Ein Buch, das Lust auf weitere Fälle mit Klaudia und dem Team macht.

  17. Cover des Buches Die Springflut (ISBN: 9783442748204)
    Cilla Börjlind

    Die Springflut

     (188)
    Aktuelle Rezension von: TheaWolf30

    In einer vorherigen Rezension steht: "Schreiben können sie ja. Aber erzählen?" Ich kann mich diesem Urteil nur anschließen. Das Autorenduo  gehört laut Zusatz zum Klappentext zu den berühmtesten von Schweden; Schwerpunkt bisher: Drehbücher. Ich wurde während des Lesens das Gefühl nicht los, dass die beiden vorrangig auf spektakuläre Bilder setzen, weniger auf die glaubhafte (!) Ausschmückung der Charaktere. 

    So beginnt das Buch mit einer spektakulären Szene: eine Schwangere wird in Sand eingegraben und von der herannahenden Springflut ertränkt, und das am einsamen Strand einer abgelegenen Insel. Nur ein kleiner Junge ist Zeuge dieser Szene. Der Fall wird nicht aufgeklärt. 23 Jahre später wagt sich eine Polizeischülerin an diesen "Cold Case" heran, trifft bewusst oder zufällig auf allerlei merkwürdige und relevante Persönlichkeiten und führt die Ermittler mit Hilfe eines obdachlosen Ex-Polizisten zum Mörder. Zufällig, rein zufällig, offenbart sich für die Polizeischülerin dann noch ein tiefgreifender, persönlicher Zusammenhang zu diesem nun aufgeklärten Fall.


    Ich habe drei Bände der Krimi-Reihe um die Polizeianwärterin Olivia geschenkt bekommen; dies war der erste.  Leider las er sich zäh wie Kaugummi; ich habe gut einen Monat für dieses Buch gebraucht und erst das letzte Zehntel des Buches war für mich spannend. Die Vielzahl der eingeführten Personen war teilweise verwirrend, genauso wie die diversen Handlungsstränge. Plausibel und nachvollziehbar war das alles nicht immer. Ohne 1001 Zufälle wäre sowieso keine Geschichte zu Stande gekommen. Das traurigste an diesem Buch war jedoch leider, dass kein einziger Charakter wirklich sympathisch war, am allerwenigsten die selbstherrliche, schroffe Olivia.


    Zuletzt möchte ich noch feststellen, dass der grausame Tod der Katze für die Geschichte völlig irrelevant und auch unnötig ist. Irgendwer von den beiden Autoren hat sich da schriftstellerisch wohl gerne ausgetobt.

    Ich kann nur hoffen, dass die anderen beiden Bände etwas schwungvoller und realitätsnäher sind.

  18. Cover des Buches Der Angstmann (ISBN: 9783423216968)
    Frank Goldammer

    Der Angstmann

     (293)
    Aktuelle Rezension von: EngelAnni

    Frank Goldammer entführt uns in dem Thriller "Der Angstmann" in den Winter 44/45 nach Dresden.

    Ein Mörder tötet Frauen auf grausamste Weise. Max Heller, Kriminakommisar, versucht den Mörder zu finden.

    Da es sich um einen Kriminaroman handelt, sind die Beschreibungen der Toten nicht zu gruselig, aber die Geschichte der letzten Kriegstage, des verherenden Bombenangriffs und der ersten Wochen nach dem Krieg wird sehr detailliert beschrieben. Ich hatte das Gefühl mitten in Dresden zu sein und habe mit Max Heller mitgefiebert, ob er oder seine Frau überleben und ob er den Fall löst.

    Ich habe das Buch zum Schluss regelrecht verschlungen, was mir gut gefällt, dass es noch einige Wendungen gibt, dich nicht vorher gesehen habe.

    Auch das Cover gefällt mir gut, im Laufe der Geschichte erklärt es sich immer mehr. Ich spreche eine absolute Leseempfehlung aus und vergebe 5 Sterne.

  19. Cover des Buches Bis in den Tod hinein (ISBN: 9783442377985)
    Vincent Kliesch

    Bis in den Tod hinein

     (143)
    Aktuelle Rezension von: Ani

    Hauptkommissar Severin Boesherz stammt aus dem Rheingau und hat eine neue Stelle in Berlin angetreten. Sein erster Fall hat es wirklich in sich. Denn ein Serienkiller scheint umzugehen. Jede Leiche ist mit einer Zahl versehen, deren Logik nicht erkennbar ist. Offenbar straft der Täter seine Opfer für Verfehlungen. Denn einem Lügner wird die Zunge abgetrennt und ein Brandstifter stirbt in einem Feuer. Der Täter mordet immer schneller. Kann Severin Boesherz das Muster erkennen und den Killer stoppen? Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt....

    Der Einstieg in diesen Thriller gelingt mühelos, da man mitten ins spannende Geschehen geworfen wird. Man beobachtet den Täter bei seinem gnadenlosen und perfekt organisierten Treiben und stellt sich sofort die Frage, was es damit auf sich hat. Die Polizei steht ebenfalls vor einem Rätsel. Gemeinsam mit Severin Boesherz und seinem Team versucht man dem Täter und seinem Motiv auf die Schliche zu kommen. Dabei ist man den Ermittlern recht früh einen entscheidenden Schritt voraus, denn der Täter lässt sich schnell erahnen. 

    Das Geschehen wird aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet. Man beobachtet dabei nicht nur die Ermittlungen, sondern auch den Täter. Auch wenn man früh ahnt, wer hinter allem steckt, hat man dennoch das Gefühl, dass einem entscheidende Puzzlestückchen fehlen, um ein stimmiges Ganzes zu bilden. Das macht, neben den spannenden Ermittlungen, einen großen Reiz der Handlung aus. Der Schreibstil ist flüssig und sehr angenehm lesbar. Das Tempo ist recht hoch, da die Perspektiven oft an entscheidenden Stellen wechseln, wodurch man in den Sog der Ereignisse gerät.

    Severin Boesherz ist ein ganz besonders intelligenter Ermittler. Er ist sich dieser Tatsache stets bewusst und vermittelt das auch gerne seinem Umfeld. Dadurch ist er zwar etwas gewöhnungsbedürftig, wirkt aber dennoch sympathisch. Die anderen Charaktere wirken ebenfalls authentisch, sodass man sich gerne auf diesen Thriller einlässt. Die Spannung ist durchgehend spürbar und kann sich im Verlauf der Handlung konstant steigern. Das Ganze gipfelt in einem hochspannenden Finale, das noch einige Überraschungen zu bieten hat. 

     

  20. Cover des Buches Mord im Pfarrhaus (ISBN: 9783455650075)
    Agatha Christie

    Mord im Pfarrhaus

     (238)
    Aktuelle Rezension von: Alexandra_Wagner

    wie auch schon der erste Poirot ist der erste Fall für Miss Marple schon ein Paradebeispiel für Agatha Christies Krimikunst - den Leser erwartet eine wirklich clevere Lösung!

  21. Cover des Buches Glennkill (ISBN: 9783442478088)
    Leonie Swann

    Glennkill

     (3.654)
    Aktuelle Rezension von: yezz

    Ich bin eigentlich kein großer Krimi-Fan. Aber ein Krimi aus der Sichtweise eines Schafs klang so skurril, dass ich es einfach lesen musste. 

    Nun schreibe ich diese Rezension ein paar Jahre, nachdem ich das Buch gelesen habe. Allerdings kann ich mich daran erinnern, wie humorvoll aber auch liebevoll in der Schreibweise ich es fand.

    Es braucht ein wenig, ins Buch reinzukommen, danach hatte es mich dann aber gepackt. Es ist mit Sicherheit nicht das spannendste Buch, aber perfekt wenn man mal was anderes und etwas Zerstreuung sucht. 

  22. Cover des Buches Tödlicher Mittsommer (ISBN: 9783462043112)
    Viveca Sten

    Tödlicher Mittsommer

     (181)
    Aktuelle Rezension von: Leserin71

    Nora Linde und Thomas Andreasson kennen sich schon lange. Ein Ertrunkener, der in Sandhamn an Land gespült wird, gibt dem Polizisten viele Rätsel auf, zu deren Lösung die Rechtsanwältin, die eigentlich mit ihrer Familie auf der Schäreninsel Urlaub machen wollte,  mithilft. Als sich noch weitere Todesfälle ereignen, wird fieberhaft nach Verbindungen zwischen den Opfern gesucht.

    Meine Meinung

    Für mich standen die Krimis von Viveca Sten schon lange auf der Wunschliste. Sehr gerne habe ich den ersten Band gelesen. Die Landschaftsbeschreibungen bringen den Schärengarten so wunderbar vor Augen. Die beiden Protagonisten finde ich interessant: Thomas hat mit dem plötzlichen Kindstod seiner kleinen Tochter ein gehöriges Päckchen zu tragen und auch Nora hat es nicht einfach Berufs- und Familienleben unter einen Hut zubringen. 

    Die Handlung selbst besteht aus viel Polizeiarbeit mit Rückschlägen, wird aber zum Schluss sehr spannend und tragisch.

    Die nächsten Bücher liegen schon parat.

  23. Cover des Buches Menschensöhne (ISBN: 9783404155309)
    Arnaldur Indriðason

    Menschensöhne

     (251)
    Aktuelle Rezension von: Jordan_Olive

    Leider hat sich dee Anfang ziemlich sehr hergezogen. Ich konnte anfangs gar nichts die Sympathie für Charaktere gewinnen, jedoch durch die Zeit sind sie mir schon mehr lieb als ich gerne hätte. Schade nur, dass man sie nicht näher kennenlernen könnte..

    Spoiler!( vielleicht?)

    Ich hoffe also, dass der Sigmur seine große Liebe vielleicht doch findet. Nennt mich ruhig weich, aber ich denke er verdient es genauso wie Erlednaur. Ich hatte die ganze Zeit das Gefühl, es fehlte mir an der Schleifen von ihrer Geschichte, ihrer Persönlichkeiten. Trotzdem sind sie beide tolle Menschen, auch wenn sie nicht perfekt sind! Ich fand sie sehr nachvollziehbar und man versuchte nicht zu sehr in die Schublade des Helden zu herrutschen. Das gefiel mir sehr gut, und der Abspann war sehr überraschend. Allgemein war das Buch wie ein Achterbahn, dass langsam in die Fahrt kommt. Wenn es aber richtig losging, fand ich es trotzdem ein bisschen Mist, dass sie so extrem in Hintergrund waren.. Arbeit war/ist nicht schließlich alles, oder? Trotzdem fand ich, dass das Buch liest sich, wenn man die Chance gibt - wie von sich selbst. Kann kaum erwarten, die nächsten zu auftreiben!

  24. Cover des Buches Nordwesttod (ISBN: 9783749900039)
    Svea Jensen

    Nordwesttod

     (148)
    Aktuelle Rezension von: Karola_Dahl

    In St. Peter Ording wird Nina Brechtmann nach ihrem Urlaub von ihren Kollegen in der Seehundstation als vermisst gemeldet. Kommissarin Anna Wagner vom LKA Schleswig-Holstein übernimmt diesen Vermisstenfall. Versetzt von München an die Nordseeküste soll sie hier eine neue Abteilung für solche Fälle einrichten. Zusammen mit dem neuen Dienststellenleiter Hendrik Norberg, ehemaliger Mordermittler aus Itzehoe, gerät dieses kleine Team auch mit dem jungen Kollegen Nils Scheffler in Ungereimtheiten rund um die Brechtmanns, Hoteliers an Nord- und Ostseeküste. Nina Brechtmann, die Umweltaktivistin, kämpft gegen den Bau weiterer Hotelanlagen entlang der Küsten, was den Bruch mit ihrer Familie herbeiführt.

     

     

    Ein riesiger Spannungsbogen wird bereits in den ersten Kapiteln gespannt: 2 Tote auf der Straße sind verwickelt in einen Autounfall. Erst gegen Ende der Ermittlungen nach vielen weiteren Wendungen in neue Richtungen während der Ermittlungsarbeit wird dieser Vermisstenfall von Nina Brechtmann nachvollziehbar verknüpft und so ein gelungener Spannungsbogen hergestellt.

     

    Die einzelnen Charakteren werden sehr menschlich, natürlich und sympathisch dargestellt auch besonders im Leben von Hendrik Norberg, dessen Ehefrau verstorben ist und er seine Karriere zugunsten seiner beiden Söhne, 13 und 7 Jahre alt, zurückstellt.

     

    Durch die anmutige Beschreibung von Küstenlandschaft und typischen kulinarischen Genüssen möchte man sehr gerne selbst z.B. in ein Krabbenbrötchen vor Ort beißen.

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