Bücher mit dem Tag "13. jahrhundert"
65 Bücher
- Rebecca Gablé
Das Lächeln der Fortuna
(1.431)Aktuelle Rezension von: Reisefreundin"Das Lächeln der Fortuna" ist Gablés erster Roman um die Familie Waringham, wenn auch zeitlich die Bücher "Teufelskrone" und "Drachenbanner" früher angesiedelt sind und m. E. daher zuerst gelesen werden sollten.
Gablé nimmt sich viel Zeit für die einzelnen Charaktere. Die Hauptfigur - Robin of Waringham - ist uneingeschränkt positiv dargestellt und wird über das ganze Buch hinweg eng durch Höhen und Tiefen begleitet. Ich war mit dem guten Ende für den Pferdenarren Robin mehr als zufrieden.
- Eva Völler
Time School - Auf ewig dein
(381)Aktuelle Rezension von: spozal89Ich kannte die Zeitenzauber-Reihe von Eva Völler zuvor noch nicht und hatte hier und da Probleme in die Geschichte hineinzufinden. Es hat mich Anfangs auch ein wenig an die Rubin-Reihe erinnert. Als ich dann aber weiter gelesen habe, hat es mir immer besser gefallen. Tolle Charaktere, spannende Storygestaltung und wirklich cool, der Mix aus Vergangenheit und Gegenwart. Für Fans von Zeitreisegeschichten genau das Richtige Buch.
- Rebecca Gablé
Der König der purpurnen Stadt
(609)Aktuelle Rezension von: DoschoIm London des 14. Jahrhunderts arbeitet sich der Tuchhändler Jonah Durham konsequent nach oben und gerät so in den erlauchten Kreis König Edwards und Königin Philippas.
Es war praktisch nur eine Frage der Zeit, bis ich mich als Fan historischer Romane zur Zeit des Mittelalters auch mal mit Rebecca Gablé befasse. Und ich muss sagen, es hat sich vollauf gelohnt.
Denn auf über 900 Seiten erstreckt sich alles, was ich an diesem Genre so liebe: Politik anhand historischer Fakten, Intrigen, Liebschaften, all das und noch viel mehr spannend und lebendig erzählt.
Was das Buch nochmal besonders aufwertet, sind in meinen Augen zwei Dinge. Zum einen hat es, trotz der Tatsache, dass es sich, wie so oft in diesem Genre, um einen extrem langen Roman handelt, kaum bis keine nennenswerten Längen. Immer passiert irgendetwas, das spannend genug ist, um am Ball zu bleiben und ich hatte nicht den Eindruck, dass die Handlung an einer Stelle merklich abflachen würde.
Zum anderen ist das die Person Jonah Durhams. Zuerst dachte ich, ihm fliegt das Glück schon recht stark zu, andererseits: Er macht zur rechten Zeit am rechten Ort das Richtige. Doch das Schöne ist: Das tut er auch oft genug nicht. Auch er scheitert, meistert scheinbar ausweglose Situationen und hat nicht zuletzt in meinen Augen auch nicht immer den besten Charakter. Aber genau das macht ihn und damit auch das Buch so lebendig und glaubwürdig.
So bin ich vollauf begeistert und kann nur jedem raten, der bislang warum auch immer einen Bogen um Rebecca Gablé gemacht hat, ihre Romane zu lesen. „Der König der purpurnen Stadt“ erscheint mir hier als sehr guter Start in die Welt des mittelalterlichen Englands.
- Giovanni Boccaccio
Das Dekameron
(71)Aktuelle Rezension von: YolandeGiovanni di Boccaccio wurde am 16. Juni 1313 als unehelicher Sohn eines Kaufmanns geboren. Seine Kindheit verbrachte er im Haus seines Vaters in Florenz. Als Jugendlicher wurde er nach Neapel in eine Filiale des Geschäfts seines Vaters geschickt, um den Beruf des Kaufmanns zu erlernen.In Neapel bekam Boccaccio Zugang zu höfischen Kreisen, dies hatte großen Einfluss auf seine persönliche und intellektuelle Entwicklung. 1340 kehrte er nach Florenz zurück und trat in den Staatsdienst ein.Sein populäres Werk "Il Decamerone" entstand wahrscheinlich zwischen 1349 und 1353 nach einer Pestepidemie, die 1348 in Italien grassierte.Boccaccio schloss Freundschaft mit Francesco Petrarca und widmete sich den klassischen Werken des Altertums. Er war ein anerkannter Experte des Dante Aligheri, dem Verfasser der der "Divina Commedia" (Die Göttliche Komödie), den er sehr verehrte.Giovanni di Boccaccio starb am 21. Dezember 1375 in Certaldo bei Florenz.
Bei dem Dekameron handelt es sich um eine Novellensammlung mit 100 Geschichten.Es gibt eine Rahmenhandlung, in der sich zehn junge Menschen, sieben Frauen und drei Männer, aus dem von der Pest heimgesuchten Florenz aufs Land zurückziehen. Nicht um sich zu retten, sondern um sich in diesen schweren Zeiten aufzuheitern und sich auf andere Gedanken zu bringen. Jeden Tag wird ein anderer aus der Reihe zum König oder zur Königin gewählt. Dieser, bzw. diese gibt nun ein Thema der zu erzählenden Geschichten vor. Nun muss jeder der zehn eine zu diesem Thema passende Geschichte erzählen. Nachdem jeder der Zehn einmal König war und jeweils zehn Geschichten am Tag erzählt wurden, kehrt die Gruppe nach Florenz zurück.Die Geschichten selbst sind volkstümliche Erzählungen, die Boccaccio gesammelt und in diesem Werk zusammengetragen hat. Da in einigen der Novellen sexuelle Freizügigkeit oder Ehebruch über die christliche Sittenlehre gestellt werden, bekam das Dekameron einen etwas zweifelhaften Ruf. Die Kirche und ihre Angestellten kommen oft nicht sehr gut weg.Boccaccios Novellensammlung gilt als Meisterwerk der Weltliteratur und viele der darin enthaltenen Geschichten wurde später von anderen Dichtern oder Schriftstellern verarbeitet. Auch der Aufbau wurde viele Male kopiert, so z. B. bei den "Canterbury Tales".
Das Buch lässt sich, trotz der etwas altertümlichen Sprache sehr gut lesen. Man bekommt einen Einblick in die Sittenlehre und Wertvorstellungen der damaligen Zeit, die offensichtlich nicht so prüde waren wie in späteren Jahrhunderten. Manche Erzählungen sind recht deftig, andere wiederum sehr fromm, oft gibt es eine Moral. Mit der Zeit ist es zwar etwas ermüdend, da es viele ähnliche Handlungen gibt, aber das Buch war für mich eine bemerkenswerte und aufschlussreiche Leseerfahrung.Meiner Ausgabe ist eine sehr ausführliche Einleitung von André Jolles, einem niederländisch-deutschen Sprach- und Literaturwissenschaftler vorangestellt. Diese Ausführungen waren sehr informativ und man bekommt auch einen anderen Blickwinkel auf diese Novellen, allerdings war mir dieser Text oftmals zu theoretisch und intellektuell verfasst.
Fazit: Es kann nicht schaden, diese berühmte Novellensammlung gelesen zu haben, auf die Dauer wird es aber aufgrund der ähnlichen Abläufe und Handlungen etwas langweilig.
- Monika Pfundmeier
Löwenblut
(34)Aktuelle Rezension von: SteffiVSMan sollte diesen Band nur lesen, wenn man den ersten gelesen hat, da sich viele Ereignisse auf den ersten beziehen.
Cäcilia spielt auch in diesem wieder eine tragende Rolle. Konradin zieht in den Krieg um sein rechtmäßiges Erbe zurückzuerlangen. Doch Charles D'Anjou führt den 16-Jährigen in einen Hinterhalt.
Die Sprache des Buches ist sehr speziell, da es im mittelalterlichen Sprachstil geschrieben ist. Dies liegt sicherlich nicht jedem. Auch fehlt diesem im Gegensatz zum ersten etwas die Spannung.
Man findet sehr viel Hintergrundwissen, sowohl am Anfang des Buches gibt es eine Kurzeinführung, als auch am Ende des Buches nochmals eine ausführlichere geschichtliche Erklärung.
- Daniel Wolf
Das Licht der Welt
(123)Aktuelle Rezension von: Buchsucht_deVarennes-Saint-Jacques im Jahre des Herrn 1218. Rund drei Jahrzehnte sind vergangen, seit Michel Fleury als junger Salzhändler das Familiengeschäft übernahm. Aus dem jungen Aufsteiger ist inzwischen der Bürgermeister von Varennes geworden, ein Mann in seinen mittleren Jahren, der seine Stadt zu Frieden und Wohlstand führen möchte, während im umliegenden Lothringen ein brutaler Krieg tobt. Neben Michel steht sein Sohn Rémy im Zentrum des Romans. Rémy ist Buchmaler geworden und trägt einen für seine Zeit revolutionären Traum in sich: eine Schule, in der jeder Mensch lesen und schreiben lernen kann, unabhängig von Stand, Herkunft und Geldbeutel. Bildung war im Mittelalter Privileg, Wissen war Macht, und Menschen, die diese Machtstrukturen infrage stellten, wurden schnell zu Feinden. Die dritte Hauptfigur ist Philippine, eine junge Patrizierin, die in einer düsteren Vergangenheit gefangen ist und eine Entscheidung trifft, die alles verändern wird. Und während die drei ihre Wege gehen, schmiedet der ehrgeizige Ratsherr Anseau Lefèvre Pläne, die Familie Fleury zu vernichten, ohne dass jemand ahnt, welches grausige Geheimnis er selbst hegt.
Was Daniel Wolf, bürgerlich Christoph Lode aus Speyer, im historischen Roman zu einer eigenen Klasse macht, ist die selbstverständliche, unaufdringliche Genauigkeit seiner Recherche. Man erfährt, wie eine mittelalterliche Stadt-Selbstverwaltung im Lothringen des frühen 13. Jahrhunderts funktionierte, wie Handel abgewickelt wurde, wie Bildung strukturiert war und warum Rémys Traum wirklich revolutionär war. Die Buchmaler-Kunst, die durch Rémy in den Roman kommt, ist besonders liebevoll recherchiert. Wir erfahren, wie mittelalterliche Manuskripte entstanden, welche Techniken es gab, welche Materialien verwendet wurden, und warum Bücher im Mittelalter kostbarer waren als Gold. Und all das kommt niemals als Vortrag, sondern immer durch die Handlung transportiert.
Varennes-Saint-Jacques wird unter Wolfs Händen zu einem Ort, den man wirklich bereisen möchte. Die engen Gassen, die belebten Marktplätze, die Handwerker-Viertel, die Kirchen und Klöster. Man riecht die Salzhandels-Ware in Michels Lagerhäusern, hört das Rattern der Holzräder auf dem Kopfsteinpflaster, spürt die Kälte der Klostergänge im Winter. Auch die religiöse Alltagsdichte des Mittelalters wird spürbar, ohne moderne Verzerrung.
Besonders stark ist die generationsübergreifende Perspektive. Michel als reifer, weiser Bürgermeister trifft in seinem Sohn Rémy auf einen Menschen, der ihn herausfordert. Rémy denkt visionär, sieht eine Zeit vor sich, in der Bildung nicht mehr Privileg der Wenigen sein wird, und Michel teilt die Ideale, weiß aber pragmatisch, dass große Visionen manchmal nur durch kleine Schritte umgesetzt werden können. Diese Vater-Sohn-Dynamik ist eine der emotional wirkungsvollsten Ebenen des Romans. Isabelle bekommt in Band 2 mehr Substanz, und Philippine bringt eine weibliche Erzählebene mit, die weit über die klassische Nebenrollen-Struktur historischer Romane hinausgeht. Anseau Lefèvre schließlich ist eine der besten Bösewicht-Zeichnungen der neueren deutschen Historik. Nicht plakativ, sondern psychologisch nachvollziehbar in seiner Rachsucht, mit einem grausigen Geheimnis, das den Roman düster grundiert.
1100 Seiten sind eine Ansage, und trotzdem trägt Wolf diese Länge mit einer Souveränität, die ihresgleichen sucht. Der Roman zieht sich nie. Jede Szene bringt etwas Neues. Man liest die 1100 Seiten und wundert sich am Ende, dass es schon vorbei ist.
Ehrlich gesagt sollte man Band 1 „Das Salz der Erde“ vorher gelesen haben, um die Figurenkonstellationen und den Zeitsprung von rund 30 Jahren voll einordnen zu können. Der Umfang fordert Ausdauer. Und das große Ensemble hätte ein Personenregister verdient.
Für Rebecca-Gablé-, Ken-Follett- und Iny-Lorentz-Leser:innen eine der besten deutschen Mittelalter-Sagas überhaupt.
- Frank Schätzing
Tod und Teufel
(767)Aktuelle Rezension von: LuliaIn Zentrum des Geschehens steht der Herumtreiber und Dieb namens Jacop, der im Köln des 12. Jahrhunderts zufällig Zeuge eines Mordes an dem Dombaumeister Gerhard wird und auf seiner darauffolgenden Flucht auf eine kleine Gruppe ungleicher Verbündeter trifft, die ihn sowohl verstecken als gemeinsam mit ihm versuchen die Hintergründe des Mordes aufzudecken woraufhin sie in ein Netz aus Intrigen geraten. Die dynamische und sehr atmosphärische Handlung verbindet Spannung und historische Fakten geschickt miteinander.
Bei den Protagonisten steht Jacop im Mittelpunkt der Geschichte, der während der Handlung eine starke positive Entwicklung durchmacht und einen moralischen Kompass entwickelt. Relevante Nebenprotagonisten, wie seine ungleichen Verbündeten, bringen ihre individuellen Facetten in die Geschichte mit ein und bilden zusammen mit Jacop ein harmonisches Gesamtbild.
Wer rasante historische Thriller mit einer authentischen Atmosphäre mag, wird hier fündig.
Der Schreibstil ist bild- , detailreich und von einem leisen Humor durchzogen.
Insgesamt kann ich das Buch empfehlen - Rebecca Gablé
Teufelskrone
(148)Aktuelle Rezension von: ReisefreundinObwohl dies nicht der erste Roman über die Familie Waringham ist, sollte er dennoch aufgrund der historischen Einordnung zuerst gelesen werden. So erschließt sich der historische Zusammenhang besser.
Richard Löwenherz (sonst immer der Gute) und sein Bruder Johann Ohneland (sonst immer der Böse) haben hier in einigen Teilen die Sympathien umgekehrt. Mir gefiel die differenzierte Auseinandersetzung mit den unterschiedlichen Charakteren dieser berühmten Könige, denn nichts ist Schwarz-Weiß. Ich kann das Buch uneingeschränkt empfehlen, auch wenn das Ende offen ist, was ich eigentlich nicht so mag. Manche Handlungsstränge werden im zeitlich folgenden Roman "Drachenbanner"aufgelöst.
- Ruben Laurin
Die Kathedrale des Lichts
(61)Aktuelle Rezension von: verruecktnachbuechernIm Jahre 1215 wird der Waisenjunge Moritz mit nach Magdeburg genommen, als talentierter Steinmetz macht er sich schnell bekannt.
Doch nicht jeder gönnt ihm dem Erfolg und er macht sich nicht nur wichtige kirchliche Persönlichkeiten zur Freunden, sondern trifft auch auf Feinde die ihm um jeden Preis vernichten wollen.
Der Bau einer Kathedrale als Mittelpunkt in einem
historischen Roman mag einigen Lesern bekannt sein.
Der Magdeburger Dom steht auch heute noch.
Ich lese gerne historische Romane, aber dieser hier konnte mich nicht wirklich fesseln. Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen, aber der Roman wird hat mich erst ab der Hälfte des Buches gepackt. Da wurde die Geschichte von Moritz und Helena doch spannend. Für mich waren das zu viele Seiten ohne Spannung. Auch der Wechsel der Erzählperspektiven konnte da nicht helfen.
Mit den Charakteren wurde ich einfach nicht warm.
Der Roman wirkt gut recherchiert, der Bau wirkt stimmig und man bekommt tiefe Einblicke in die damalige Arbeitsweise.
Kein Buch für mich.
Ich habe das Buch im Rahmen von NetGalley bereitgestellt bekommen und bedanke mich herzlich dafür.
- Frank Schätzing
Helden
(32)Aktuelle Rezension von: Malte_HermannFrank Schätzings Helden ist kein klassischer Roman, sondern ein Essay – eine flammende, kritische Reflexion über den Begriff des Heldentums in der modernen Welt. Beim Lesen fühlte ich mich sowohl provoziert als auch inspiriert, denn Schätzing stellt unbequeme Fragen: Wer sind unsere Helden heute? Und brauchen wir überhaupt noch welche? (Mehr zu Schätzing: https://love-books-review.com/de/rezensionen-nach-autor/frank-schaetzing/ )
Ausgehend von antiken Vorbildern wie Achilles oder Odysseus führt Schätzing uns durch die Geschichte der Heldenfiguren – von Shakespeare über Hollywood bis zu politischen Vorbildern wie Nelson Mandela oder Greta Thunberg. Doch er bleibt nicht in der Bewunderung stehen. Im Gegenteil: Er seziert, analysiert, ironisiert.
Was mich besonders gepackt hat, ist sein Stil – leidenschaftlich, pointiert, oft sarkastisch, aber immer engagiert. Schätzing geht es nicht um moralische Überhöhung, sondern um echte Verantwortung. Helden sind für ihn keine makellosen Idole, sondern Menschen, die in Momenten der Krise Haltung zeigen, ohne nach Ruhm zu streben.
Dabei verweist er auch auf die Schattenseiten des Heldentums: den Missbrauch durch Populismus, den Druck auf Einzelne, gesellschaftliche Ungleichgewichte. Besonders stark fand ich seine These, dass wahre Helden oft im Stillen wirken – Pflegekräfte, Wissenschaftlerinnen, Aktivisten –, während die Welt lautere Stimmen bevorzugt.
Helden ist für mich ein leidenschaftlicher Appell an den Mut zur Integrität in einer Zeit, in der Aufmerksamkeit oft mehr zählt als Haltung. Ein kluges, dringliches Buch, das nachwirkt – und herausfordert.
- Iny Lorentz
Das Mädchen aus Apulien
(39)Aktuelle Rezension von: Ingrids_BlogNach dem ihr Vater stirbt, soll Pandolfina in eine Ehe gedrängt werden. Sie flieht und sinnt auf Rache. Friedrich II. nimmt sie mit auf seinen Kreuzzug ins Heilige Land, von dem so gut wie nichts berichtet wird. Er erlaubt ihr in Salerno Medizin zu studieren, worin sie letztendlich scheitert. Irgendwann taucht dann auch der Protagonist auf, der sie heiratet und mit nach Deutschland nimmt.
Für mich ein Buch ohne wirkliche Höhepunkte. Die Handlung plätschert so dahin, auch wenn ständig etwas geschieht, wie ich es von Iny Lorentz gewohnt bin. Doch dieses Mal konnte mich die Handlung nicht packen. Pandolfina blieb mir fremd, was sicherlich nicht allein dem sperrigen Namen zu verdanken war. Leonhard, ursprünglich für das Klosterleben vorgesehen und diesem kurz vor der Profess entrissen, taucht erst verhältnismäßig spät auf und ich gestehe, dass sein Handlungsstrang mich wesentlich mehr zu fesseln vermochte.
Obwohl es schöne Szenen mit den beiden gab, vermisste ich das Knistern zwischen ihnen.
Fazit: Der Roman erzeugte keine Bilder in meinem Kopf. Bis auf Leonhard blieben die Figuren blass und teilweise hölzern. Die Darstellung der Deutschen war mir zu einseitig, der Kaiser als „rettender Engel“ zu eindimensional. Mir gelang es nicht, in die Atmosphäre des 13. Jahrhunderts einzutauchen.
300 Seiten weniger hätten dem Buch gut getan. Schade, deshalb dieses Mal nur 2,5 Sterne. Nicht jede Geschichte kann die Leserschaft überzeugen. Die nächste, die vergleichbar im Hochmittelalter angesiedelt ist, ist bestimmt besser. - Sabine Weiß
Die Perlenfischerin
(32)Aktuelle Rezension von: anne_foxDie Perlenfischerin ist ein Roman über das Leben der Ida ,die ihre Familie bei einer Belagerung ihrer Heimatstadt verliert und von Neslin, die sie schwer verletzt am Ufer eines Flusses findet aufgezogen wird. Neslin ist eine Kräuterfrau von der Ida alles lernt auch das tauchen nach Perlen. In ihrem Leben wird sie sich immer wieder neuen Herausforderung stellen müssen und lernt Esko kennen einen einfachen Mann den sie über alles lieben wird. Es werden ihr viele Steine in den Weg gelegt auch von der Familie, die sie als Erwachsene wiederfindet.
Fazit:
Ein typischer historischer Roman der sehr spannend geschrieben ist. Nur die vielen Kämpfe von Kreuzrittern, Söldnern und Landknechten, um die Herrschaft ihrer jeweiligen Herren und Land zu sichern ist etwas zu viel.
- Daniel Wolf
Das Gold des Meeres
(78)Aktuelle Rezension von: Isar-12"Das Gold des Meeres" ist der dritte Band der Fleury-Saga von Daniel Wolf. Erneut tritt ein weiteres Familienmitglied der Fleurys in den Mittelpunkt. Es ist das Jahr 1256, als Balian auf einer Handelsreise mit ansehen muss, wie sein Bruder und Kaufmann sowie beider Schwager hinterlistig ermordet werden. Die Täter, einer davon ein Ritter des Deutschen Ordens, können fliehen. Aber Balian hat deren Gesichter gesehen und schwört Rache. Doch davor muss er nun in die Fußstapfen seines Bruders als Kaufmann treten. Eine Aufgabe, die ihm gar nicht liegt. Um das Familienerbe zu retten, bleibt nur sich einer Handelsfahrt in den Norden anzuschließen, die voller Tücken und Gefahren steckt. Daniel Wolf lässt seine Protagonisten nun im Zeitraum 1256 - 1261 in Erscheinung treten und spinnt somit die Familiengeschichte der Fleurys weiter. Dabei steht diesmal weniger der Handel im Vordergrund, vielmehr die Ereignisse und gefahrvolle Reise von Balian und seiner Zwillingsschwester Blanche und ihren Gefährten. Dies ist ein wesentlicher Unterschied zu den Vorgängerbänden, der aber diesen Roman nicht minder interessant macht. Teils sehr spannend erzählt sind die Unwägbarkeiten, die sich den Reisenden immer wieder in den Weg stellen. Etwas konzentriert lesen muss man, wenn die Stämme im Norden ins Spiel kommen und man der Handlung folgen will. Dennoch hat mir auch dieser Band gut gefallen und ich bin schon gespannt wie diese Saga in "Die Gabe des Himmels" enden wird.
- Rebecca Gablé
Drachenbanner
(103)Aktuelle Rezension von: bibisstuebchenAchtung: Spoiler!
In diesem Waringham-Band begleitet man Adela von Waringham, die als Hofdame zu Eleonore de Montfort kommt und Bedric, der als Leibeigener die Ländereien von Waringham bestellt.
Wie jedes Buch der Reihe entfaltet sich beim Lesen eine absolute Sogwirkung. Mit Bedric stand nun auch das Leben und Leiden der Leibeigenen im Mittelpunkt. Das hat mir sehr gut gefallen, vor allem, wie Bedric im Laufe der Geschichte durch verschiedene Zufälle und Fügungen sein Schicksal in die Hand nimmt.
Die Liebesgeschichte zwischen Adela und Bedric fand ich gelungen, auch wenn sie in ein paar Teilen etwas vorhersehbar war. Mit Adela gibt es wieder eine weibliche Waringham, die nicht auf den Mund gefallen ist. Das mochte ich sehr.
Im Buch werden viele tolle Lebensentwürfe fernab der mittelalterlichen Norm und vielseitige und spannende Biografien präsentiert. Die familiären Bande innerhalb der Königsfamilie und des Adels haben hier zu einem ordentlichen Katz- und Maus-Spiel geführt und trotzdem hatte ich beim Lesen das Gefühl, dass alles verhältnismäßig gesittet war.
Besonders spannend fand ich, dass die Reformen, die Simon de Montfort angestoßen hat, bis heute nachwirken.
Rebecca Gablé hat es wieder geschafft, einen weiteren tollen Roman um das Geschlecht der Waringham zu schaffen, der die Lesenden teilhaben lässt an der Geschichte Englands und den Beginn der konstitutionellen Monarchie.
4,5⭐️
- Manuela Schörghofer
Das Spiel der Ketzerin
(52)Aktuelle Rezension von: Gaby_KnoDie Grafentochter Alida von Erkerwald tauscht aus Spaß ihre Kleidung mit ihrer Zofe Liese, als sie in ihren Zimmer überfallen werden. Liese, als vermeintliche Tochter des Grafen, wird ermordet und Alida muß fliehen. Sie nimmt die Identität von Liese an und versucht sich in Begleitung von einer jüdischen Familie zum Kaiser durchzuschlagen, um ihren in Ungnade gefallenen Vater zu rehabilitieren und somit auch ihren Status zurückzubekommen. Doch der Weg dahin ist sehr steinig und Alida kommt mehr als einmal in Lebensgefahr. Auch die winzige Knospe einer Liebe droht zu verblühen, bevor sie aufgehen kann.
Mich hat dieses sehr gut recherchierte Buch von der ersten Seite in seinen Bann gezogen. Für Liebhaber historischer Bücher ist dieses eine Perle!
- Máire Brüning
Der Schatz des Venezianers
(24)Aktuelle Rezension von: alexandra_bartekVenedig 1256
Als der Kaufmann Joran Ferroni nach Jahren erzwungener Abwesenheit nach Venedig zurückkehrt, ist nichts, wie es war. Er hat alles verloren: Sein Vater ist tot, sein Besitz hoch verschuldet und seine Mutter hat den Verstand verloren. All seine Bemühungen, das Vermögen der Familie zu erhalten, sind vergeblich. Doch dann begegnet er der jungen Patriziertochter Helena. Sie ist tatkräftig, intelligent und nicht willens, nur geistloses Besitzstück eines Mannes zu sein. Sie wünscht sich ein eigenes Handelshaus, und um ihren Traum zu verwirklichen, schlägt sie Joran einen Handel vor, dem dieser nicht widerstehen kann. Die Zusammenarbeit entwickelt sich prächtig - bis Helena ein folgenschwerer Fehler unterläuft, der ihrer beider Leben für immer verändert.Eigene Meinung:
Ich hatte wirklich große Schwierigkeiten dem Buch zu folgen, stellenweise wirkte es für mich zu abgehackt. Kaum hatte ich mich in die Situation reingefunden - war im nächsten Absatz gleich eine andere Szene. Die Rückblenden hingegen waren detaillierter. Die Figuren machen eine Entwicklen sich gerade was Joran und Helena angeht. Wobei Helena, wie ich finde, die stärkste Veränderung durchmacht. Jorab hat große Probleme damit Nähe zuzulassen was zu einem langen hin und her für Helena führt und die Geschichte unnötig in die Länge zieht.
Ich habe mir mehr von dem Buch versprochen da sich der Klapptext sehr gut angehört hat. Die Story hatte bestimmt etwas besser ausgebaut werden können. Leider hat das Buch es nicht geschafft mich völlig in seine Bann ziehe können.
3 sterne
- Sabine Weigand
Die Tore des Himmels
(40)Aktuelle Rezension von: Engel63Die Tore des Himmels von Sabine Weigand aus dem 13. Jahrhundert ein Roman über Elisabeth von Thüringen hat mich über 600 Seiten bis zu guter letzt mitgenommen in ein aufopferndes Leben der Elisabeth, Landgräfin von Thüringen, die mit gerade mal 24 Jahren halb verhungert, nur noch Haut und Knochen, gestorben ist. Ihr kurzes Leben hat sie den Armen, Kranken und Bettlern gewidmet. Alles verschenkt und hergegeben, bis zum Tode. Krass die Erzählung, wie sie sich selbst kasteite und barfuss in Lumpen herum lief. Manchmal hatte ich Gänsehaut und schüttelte den Kopf, Unverständnis und kaum zu glauben zu was ein Mensch fähig ist. Für mich grenzt sowas an Irrsinn/Wahnsinn. Authentisch geschrieben und gut verständlich. In Nebenrollen Gislinde, ein Waisenmädchen nach dem Überfall der Burgvogtei und aufgenommen von Sophia der Landgräfinmutter, beste, treuste Gefährtin Elisabeths und immer wieder Zweiflerin des Rechten Glaubens, bis sie selbst um ihr Leben Angst haben muss, weil sie ein grosses Geheimnis kennt. Primus, ein Junge aus allerärmsten Verhältnissen, für den Gislinde sein Engel wird in Menschengestalt. Furchtbar haust er mit Mutter und seinen Geschwistern in einem alten Schweinestall. Hauptsache ein Dach über dem Kopf und dafür noch zahlen. Es hat mich manchmal geschüttelt, geweint und immer kam wieder Hoffnung irgendwoher. Wahnsinnig, die Vorstellung, wieviel man ertragen kann, muss. Ich kann dieses spannende aufwühlende Buch allen empfehlen, es nimmt einem mit in eine vergangene Zeit, die ich froh bin, nicht erleben zu müssen.
- Aikaterini Maria Schlösser
Blut schreit nach Blut
(91)Aktuelle Rezension von: KayuriDas Cover ist leider nicht so meins, ich mag Gesichter auf dem Cover einfach nicht. Der Titel wirkt aggressiv, jedoch ist er wirklich passend gewählt. Auf dem Buchrücken der Wolf. Den hätte ich mir auch vorne gut vorstellen können.
Die Geschichte finde ich gut. Sie baut sich mit und mit auf. Durch die vielen Beschreibungen der Entwicklung von Luna, konnte ich mich gut in sie rein versetzen. Ich fand es schön und in diesem Fall nicht langatmig. Mehr und mehr wollte ich wissen was nun als Nächstes mit ihr passiert. Jedoch ist dieses Buch nichts für schwache Nerven. Neben Blut und Gewalt gab es auch Übergriffe auf Frauen. Wenn man so etwas nicht lesen kann, sollte man die Finger von dem Buch lassen.
Den Schreibstil mag ich. Das Buch ist nicht frei von Fehlern aber das stört mich nicht weiter.
Die Bilder im Buch finde ich passend gewählt. Es macht Spaß sie sich anzuschauen.
Im Großen und Ganzen mochte ich das Buch. Und es macht Lust auf mehr, endet es doch mit einem Cliffhanger. Bis ich das Buch in Händen halte gehe ich wohl mit meinem kleinen Wolf spazieren, aber besser nicht bei Vollmond, oder was meint ihr?
- Kathleen Givens
Das Herz der Highlands (Clans der Highlands-Reihe 2)
(18)Aktuelle Rezension von: tortugaDas Buch handelt unter anderem vom Kampf um die Schottische Krone in den 1290er Jahren mit dem Freiheitskämpfer William Wallace. Wer den Film Braveheart kennt, kann sich in der Zeit ein wenig orientieren. Wie nah das Buch an historische Gegebenheiten heranreicht kann ich selbst schwer einschätzen, denke aber dass es sehr gut recherchiert wurde.
Das Buch ist sehr bildgewaltig geschrieben; es war jedoch hin und wieder sehr schwer den Überblick zu bewahren über die Protagonisten und deren Verwandt- und Bekanntschaftsverhältnise. Das Personenverzeichnis am Anfang des Buches war hilfreich. Und mir hat es auch sehr geholfen den ersten Teil zu kennen.
Die Geschichte war hin und wieder etwas langatmig wobei ich verstehe, dass die Geschichte Schottlands und den Kampf um die Krone nicht einfach so nebenher erzählt werden kann.
Sehr interessant und spannend, aber kein locker-leichter Liebesroman für zwischendurch!
- Brigitte Riebe
Straße der Sterne
(47)Aktuelle Rezension von: Tilman_SchneiderWir treffen auf die junge blinde Pilar die nach dem Tod ihres Vaters den Jakobsweg gehen möchte. Der reiche Händler war ihr ein und alles und sie fühlt sich nun allein und einzig ihr Diener Tariq ist für sie da. Wir schreiben das Jahr 1246 und die junge Frau macht sich mit Tariq von Regensburg aus auf nach Santiago de Compostela. Sie erhofft sich einen neuen Weg zuf finden und auch das Glück. Auf dem langen Marsch trifft sie auf viele Gefährten und findet neue Freunde und so kreuzen sich viele Lebenswege und Schicksale. Ein spannender historischer Roman der fesselt und eine starke Frau beschreibt. Brigitte Riebe ist promovierte Historikerin und hat schon zahlreiche Romane veröffentlicht.
- Sabrina Qunaj
Das Erbe der Drachenkrone
(26)Aktuelle Rezension von: KleenkramWer historische Romane aus dem Mittelalter liebt, der kommt an dieser Dilogie nicht vorbei. Leidenschaft, Macht und Intrigen - vor der malerischen Kulisse von Wales.
Im Mittelpunkt steht die Normannin: Eleanor de Montfort, Tochter von Simon de Montfordie und Nichte von König Henry III. Schon als Kind Schon als Kind wird sie aus machtpolitischen Gründen mit Llewelyn, dem Fürsten von Wales, verlobt. Sie erzählt ihre Geschichte hier selber. Ihre Entwicklung von einem dreizehnjährigen Mädchen, dass im Exil in Frankreich lebte, bis hin zur Fürstin von Wales.
Die Autorin hat mich schon mit dem ersten Band begeistert und der zweite steht dem in nichts nach. Der historische Hintergrund wurde mit fiktven Charakteren und Ereignissen zu einer komplexen Geschichte verwebt. Die Zeit wird wieder lebendig und man hat das Gefühl direkt vor Ort zu sein. Wunderbar in Worte gefasst, mal ruhig, mal aufregend und spannend, immer fesselnd und auch sehr informativ.
Dank des Personenregisters behält man den Überblick über die zahlreichen Figuren, die hier eine Rolle spielen. Manche Namen und Verbindungen musste ich ab und zu nachschlagen. Egal ob große oder kleinere Rollen, gut oder böse, jede für sich ist gut ausgearbeitet worden und hat ihren Platz gefunden.
Ein spannender, unterhaltsamer Roman, den ich sehr gerne weiterempfehle!
- Manuela Schörghofer
Die Klosterbraut
(57)Aktuelle Rezension von: HopeandliveSo erging es Franka von Marienfeld, der jüngeren Schwester der wunderschönen Melinda, wir werden im Laufe des Buches noch erfahren, das nicht alles schön an Melinda ist. Franka wird ins Kloster geschickt, so war das in der guten alten Zeit, achja, wir befinden uns im Rheinland im 13. Jahrhundert und da wurde man als jüngere Schwester, die angeblich nicht so wunderschön ist wie ihre Schwester, auch da werden wir das eine oder andere Schöne noch entdecken, gerne mal ins Kloster geschickt und los war man sie. Bevor es soweit ist, geht unsere freiheitsliebenden Franka in den Wald und trifft Ritter Wulf von Röllberg, der auch noch mal frische Waldluft schnuppern wollte, bevor es auf den nächsten Kreuzzug geht und was passiert. Genau, sie verlieben sich auf den ersten Blick, dann bräuchte Franka theoretisch ja gar nicht ins Kloster. Jetzt würde heutzutage Beziehungsstatus "kompliziert" stehen, denn Ritter Wulf ist mit der schönen Melinda verlobt und wird sie heiraten Es bleibt ihm nur eine Schachfigur, die ihn immer an Franka denken lässt und die auch noch eine wichtige Rolle spielen wird.
Denn im Kloster ist es gar nicht so friedlich und Franka gerät in höchste Gefahr, das ist der Krimiteil und ob die beiden sich heimlich Liebenden noch zueinander finden, das müsst ihr selbst rausfinden.
Mich hat diese Mischung von historischem Roman, einer Liebesgeschichte und etwas Krimi einfach gut unterhalten.
- Julius Arth
Die Brücke von London
(138)Aktuelle Rezension von: Heimelina"Die Brücke von London" wird aus der Sicht von verschiedenen Personen aus unterschiedlichen Schichten erzählt:
- eine Tuchhändlerin, die nach dem Tod Ihres Mannes das Geschäft weiterlaufen lassen muss und dabei einige Steine in den Weg gelegt bekommt
- einen Straßenjungen, der durch einen glücklichen Zufall bei der Tuchhändlerin unterkommt und ihr zusammen mit weiteren Straßenkindern hilft, das Geschäft zu retten
- und einen Bauarbeiter, der frisch im Bridgehaus angestellt wird und dort dafür sorgen muss, dass sich die Brücke in einem guten Zustand befindet und alle Geschäfte ordnungsgemäß betrieben werden.
Der Autor verknüpft all diese Schicksale gekonnt miteinander, sodass ein spannender Plot entsteht. Zeitlich angesiedelt ist die Geschichte zur Zeit des Jakobiter-Aufstandes, der den Fans der Outlander-Serie bekannt sein sollte. Ich fand es nach der Serie sehr spannend eine Geschichte aus derselben Epoche zu lesen.
Zusätzlich wird parallel ein Handlungsstrang aus der Bauzeit der Brücke eingebaut, wo die Kirche viel Einfluss hat und auch Themen wie die Hexerei ein großes Thema sind.
Bis zum Schluss hat sich mir nicht erschlossen, wie dieser Handlungsstrang zu dem Haupt-Plot passen soll. Am Ende ergibt aber alles Sinn. Wobei die Auflösung meiner Meinung nach mehr Seiten in Anspruch hätte nehmen und einige Dinge mehr erklärt hätten werden können.
Insgesamt ein spannendes zeitgenössisches Werk, welches mich beim Lesen in die jeweiligen Epochen zurückversetzt hat. Die Charaktere waren toll ausgearbeitet und man hat sie gern gehabt und gerne von ihnen gelesen.
- Sabine Ebert
Blut und Silber
(171)Aktuelle Rezension von: Thommy28Einen kurzen Blick auf die Handlung ermöglicht die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:
Wieder einmal gelingt es der Autorin aus historischen Fakten und Ereignissen in Kombination mit einer spannenden Geschichte ein beeindruckendes Buch zu schreiben. Es reicht vielleicht nicht ganz an die Bücher der Hebammen-Reihe und der Reihe Schwert und Krone heran, ist aber immer noch so gut, dass es mit 5 Sternen gewertet werden muß.
Das aktuelle Buch ist ziemlich kampf- und schlachtenlastig. Dabei komme es auch zu recht grausamem Begebenheiten, die aber zu damaliger Zeit im Kriegsfall üblich waren. Auch die vielen Torturen und Ungerechtigkeiten unter denen die Menschen seinerzeit unter der Willkür der Herrschenden zu leiden hatte werden eindrucksvoll geschildert.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich werde mit Sicherheit weitere Bücher der Autorin lesen.























