Bücher mit dem Tag "13. jahrhundert"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "13. jahrhundert" gekennzeichnet haben.

126 Bücher

  1. Cover des Buches Time School - Auf ewig dein (ISBN: 9783846600481)
    Eva Völler

    Time School - Auf ewig dein

     (352)
    Aktuelle Rezension von: pikprinzessin

    Ich bin ein riesen Eva Völler Fan und war mega, mega hyped, als ich den ersten Band der Spin-Off Reihe zu "Zeitenzauber" bei uns in der Buchhandlung entdeckt habe. Ich konnte gar nicht anders, ich musste dieses Buch sofort kaufen! 

    Ich wusste nicht genau worauf ich mich einlasse und kannte nur den Klappentext, aber ich haben einfach auf meine Lieblingsautorin vertraut und das hat sich bewährt :)


    Es geht wieder um  Anna und Sebastiano, die genau wie in der Zeitenzauber-Trilogie Zeitreise Abenteuer erleben. Sie haben eine Schule eröffnet um andere Zeitwächter auszubilden und schlittern ganz schnell in die nächste gefährliche Mission in der Vergangenheit.


    Mit dabei sind dieses mal aber auch Fatima und Ole, zwei Zeitreisende, die Anna und Sebastiano in der Vergangenheit aufgegabelt haben. Es war richtig schön, auch neue Leute in dieser Geschichte kennenzulernen und dabei zuzusenden wie sich neue Beziehungen entwickeln.

    Denn die Geschichte zwischen Anna und Sebastiano ist ziemlich abgeschlossen, obwohl sie weiterhin natürlich eine wichtige Rolle spielt. Ein bisschen schade fand ich die typischen Rollenbilder, denen die Unterrichtsverteilung zwischen Anna und Sebastiano entsprach. Sie unterrichtet tanzen, er das Kämpfen…ich hätte es schöner gefunden, wenn man diese Situation genutzt hätte, um ein kleines Zeichen zu setzen, aber auch das machen die tollen neuen Charaktere wett. 


    Der Schreibstil dagegen konnte mich zu einhundert Prozent überzeugen! Eva Völler ist nicht grundlos eine meiner absoluten Lieblingsautorinnen :) Ich fühle mich so wohl in ihren Welten und wollte auch dieses mal irgendwie nicht, dass es endet. Umso mehr freue ich mich auf Band zwei und drei der Timeschool-Reihe! 


    Der Plot und die Story an sich konnte mich auch überzeugen. Die Qualität knüpfte an die ursprüngliche Reihe an und besonders cool fand ich es, dass auch auf Ereignisse der Zeitenzauber-Reihe eingegangen wird und frühere Situationen in ein neues Licht gerückt werden. Ich glaube, dass man die Reihe aber auch gut ohne Vorkenntnisse lesen und nachvollziehen kann. 


    Und zu dem Handlungsort muss ich nicht mehr viel sagen, oder?

    Das historische London, besser geht’s gar nicht! 


    Auch das Cover gefällt mir total gut. Dieser grünton mit dem Rosa und den Aquarelleffekten spricht mich total an und ich glaube, ich kann guten Gewissens sagen, dass es mein Lieblings-Eva-Völler-Cover ist :)


    Im Großen und ganzen ist der erste Band der Timeschool-Reihe ein echtes Herzensbuch für mich gewesen und ich freue mich, wie gesagt, schon total auf die nächsten Bücher. Es handelt sich um einen tollen Zeitreiseroman, den ich jedem empfehlen kann! 

  2. Cover des Buches Das Salz der Erde (ISBN: 9783442479474)
    Daniel Wolf

    Das Salz der Erde

     (306)
    Aktuelle Rezension von: Wolfhound

    Michel de Fleury ist ein junger aufstrebender Kaufmann, der eigentlich bzw. vermeintlich ein gutes und erfolgreiches Leben vor sich hat. Doch es werden ihm sowohl beruflich als auch privat einige Steine in den Weg gelegt. Einige liegen nicht in seiner Macht, einige sind selbstgemachtes Leid. Dennoch schafft er es immer wieder, irgendwie eine Lösung zu finden.

    Es geht wie so häufig um den Kampf Gut gegen Böse, wobei hier die Kaufleute im Großen und Ganzen die Guten, Adel und Klerus die Bösen sind. Dennoch gibt es auch kleinere Abstufungen. So ist nicht jeder Kaufmann das Wahre und es gibt Fehden untereinander, auch innerhalb der Gilde, natürlich von Adel und Klerus ordentlich befeuert, aber auch dort sind nicht alles schwarze Schafe. So spiegelt die Bevölkerung Varennes im Großen und Ganzen eine gewöhnliche Bevölkerungsstruktur in einer größeren Stadt wider.

    Aber ich habe auch ein paar Kritikpunkte. So hat das Buch gerade auch in der ersten Hälfte einige Längen, in denen nicht wirklich viel passiert. Auch das Salzthema ist mir leider viel zu kurz gekommen. Auch wenn es Titelgebend ist, so ist es eher eine Randerscheinung und könnte durch jede andere Ware ausgetauscht werden. Es geht mehr um den Handel als solches und die damit verbundenen politischen Querelen in Varennes als um das Salz selbst.

    Dennoch konnte das Buch mich unterhalten , was auch dem flüssigen und tollen Schreibstil von Daniel Wolf geschuldet ist.

  3. Cover des Buches Der Name der Rose (ISBN: 9783423210799)
    Umberto Eco

    Der Name der Rose

     (1.564)
    Aktuelle Rezension von: Waldspaziergang

    Der Name der Rose enthält viele Gedanken. Gedanken zur Wahrheit und Wissenschaft, die zum Nachdenken anregen, zum Realisieren oder Überdenken seiner eigenen Meinung, seiner Überzeugung zum Thema. Eine Tiefe wird geöffnet in die einzudringen man eingeladen ist. Auch einige Andere Themen werden angesprochen, doch im Vordergrund steht die Suche der Wahrheit.          

    William von Baskerville (eine Erinnerung an Sherlock Holmes weckend) und sein Begleiter Adson ermitteln in einer angesehenen Abtei in Italien, die überschattet wird von der mysteriösen, Nebel umwobenen Bibliothek, deren Betreten allen verboten ist.        
    Eine dunkle Macht scheint umzugehen und immer wieder neue Opfer zu fordern. Hinweise, und Verdächtige gibt es genug. Doch die Zusammenhänge sind verworren. Nutzbringend ist auch nicht die Versammlung Königs- und Papsttreuer Gesandter, zu deren Besprechung William ausgesandt wurde und die zwischen den im Streit liegenden Parteien vermitteln soll. Ihr Ergebnis ist das noch deutlichere Zerwürfnis und die Verhaftung zweier Schuldiger, die die Taten nicht begangen haben, die man ihnen vorwirft.
     Nachdem alle Verdächtige, Einer nach dem Anderen, selbst zum Ofer wurden, blieb letztlich nur noch einer übrig, der von William schließlich gestellt, zum Äußersten schritt und in seinem Wahn die Schrift des Philosophen vor aller Augen bewahren zu müssen, sich selbst mit ihr vernichtet und dabei die ganze Bibliothek in Flammen setzt, mit der schließlich die ganze Abtei zugrunde geht.     

    Ein entmutigendes Ende, wie schmerzlich die Vorstellung von brennenden Büchern und brennendem Fleisch doch ist. Auch William ist entmutigt, muss er am Ende feststellen, dass die Verschwörung, der er auf der Spur zu sein glaubte, nie existierte. Jeder Mord hatte seine eigenen Motive, hing ungebunden und eher zufällig mit den Anderen zusammen.

    Manchmal zeigen mir Bücher neue Gedanken und manchmal helfen sie mir schon vorhandene Gedanken wahrzunehmen. Wie William glaube ich nicht an eine Wahrheit, keine die wir sehen können. Wie William glaube ich an eine Vielzahl, dutzende von Möglichkeiten, die wir nur durch Wahrscheinlichkeiten und Indizien gegen einander abwägen können. Und wie „Der Name der Rose“ so schön veranschaulicht ist am Ende wahrscheinlich keine von ihnen richtig.

    In diesem Gedanken liegt für mich der Hauptwert des Buches. (Ich glaube darin eine Anleitrung für meinen wissenschaftlichen Bericht gefunden zu haben ;)) Daneben gibt es immer wieder mal schleppende Passagen über die Politik, Architektur, Religion der Zeit und die Visionen Adsons, nicht zu vergessen immer mal wieder kleine lateinische Texte, denen ich mit meinem drei Jahre zurückliegendem Schullatein nicht beizukommen vermag. Die Texte sind am Ende des Buches nachzuschlagen und auch die zuvor genannten Passagen, mag man sie sich Satz für Satz zu Gemüte führen und durch Nachschlagewerke ergänzen oder schon ein Vorwissen über die gegebenen Zustände haben, sind gewiss lehrreich. Doch ich sitze abends gemütlich in meinem Sessel warm eingewickelt in meine Decke weit entfernt von Laptop, Handy oder Duden, und so fielen mir genannte Passagen doch eher lästig und seufzend sehnte ich die Seiten mit mehr Absätzen herbei.

    Ein letztes noch: den Titel des Buches finde ich genial! Auf Seite 590 fiel mir auf, dass er sich mir immer noch nicht recht erklären wollte. Ich vergaß darüber und dann auf der letzten Seite, im letzten Satz (den ich auch noch nachschlagen musste) fiel plötzlich alles perfekt ineinander.

  4. Cover des Buches Das Licht der Welt (ISBN: 9783442480500)
    Daniel Wolf

    Das Licht der Welt

     (112)
    Aktuelle Rezension von: Natilovetolino

    Der zweite Teil der Fleury Saga und meiner Meinung nach der beste.

    Michel ist mittlerweile Bürgermeister und hat die Stadt Varennes-Saint-Jaques zu Frieden und Wohlstand gebracht. Sein nächstes grosses Ziel,einen jährlichen grossen Markt in Varennes.

    Sein Sohn Remy ist Buchmacher und verfolgt einen anderen Traum; Eine Schule wo jedermann lesen und schreiben lernen kann,und somit eine bessere Zukunft für die Bürger von Varennes.

    Doch beide müssen sich gegen mächtige Feinde behaupten, allen voran dem Ratsherrn Anseau Lefèvre der die ganze Familie Fleury vernichten will...

    Meine Meinung

    Nach dem ersten Teil hat mich Daniel Wolf zum zweiten mal begeistert.

    Schon bei den ersten Seiten war ich direkt in der Geschichte angekommen und konnte kaum aufhören zu lesen..

    Ich habe im ersten Teil Michel Fleury doch ziemlich ins Herz geschlossen und freute mich umso mehr, das er im zweiten Teil doch auch rege an der Geschichte mitwirkt. 

    Sehr gut gefallen hat mir das Zusammenspiel von Vater und Sohn ,die trotz Unterschieden und Streitereien immer wieder zueinander finden.

    Ganz Schlimm fand ich Anseau Lefèvre, ein ekelhafter Mensch mit düsteren Neigungen..Ich habe ihn verabscheut und irgendwann auch gehasst für seine Taten.

    Alles in allem ist das Buch durchgehend spannend und flüssig zu lesen. Ich hätte mir auch nach Band fünf noch eine Fortsetzung gewünscht aber irgendwann muss eben Schluss sein.

    Für Leser von Mittelalter Romanen eine absolute Leseempfehlung




  5. Cover des Buches Die Tore der Welt (ISBN: 9783404167890)
    Ken Follett

    Die Tore der Welt

     (1.282)
    Aktuelle Rezension von: Bettina_Reuter

    Gesichildert wird das Leben im Dorf Kingsbridge zur Zeit des 14.Jdts. Zwar eine Art Fortsetzung seines Buches "Die Säulen der Erde", steht es jedoch für sich und man kann es auch ohne Kenntnis des Vorläufers gut lesen.

    Detailreich und sehr gut recherchiert schildert Ken Follett das Leben der Bewohner und ich habe beim Lesen viel über das Leben im Mittelalter gelernt. Man taucht quasi ein in das vielschichtige Alltagsleben je nach Bevölkerungsschicht: einfache Handwerker, arme und unfreie Landbewohner, das Leben der Mönche und Nonnen im Kloster, die Rolle der Frauen in der Gesellschaft, Ritter und Grafen und schließlich das harte Leben der Geächteten, auf sich gestellt im Wald. Dies alles zu lesen war für mich durchaus lehrreich, eine angnehme Art, Geschichte zu erfahren.

    Mich störte jedoch zunehmend die klare Unterteilung in Gut und Böse. Auch wenn die "guten" Akteure durchaus auch ihre Fehler hatten und ein wenig reflektierten, fühlte ich mich jedoch etwas an "Denver-Clan" erinnert. Wer diese Serie der 80er noch kennt ; ) Das war mir etwas zu platt.

    Der Schreibstil war angenehm, vielleicht etwas zu saftig. Eher ein Urlaubs-Schinken, dann aber wegen der 1300 Seiten eher als E-Book!

    Aber ich glaube nicht, dass ich ein weiteres Buch von Ken Follett lesen werde, sondern für gute Geschichtsdarstellung lieber auf die Suche nach anderen Autoren gehe.

  6. Cover des Buches Der König der purpurnen Stadt (ISBN: 9783404152186)
    Rebecca Gablé

    Der König der purpurnen Stadt

     (587)
    Aktuelle Rezension von: sommerlese
    Im Jahr 2002 erschien der Roman "Der König der purpurnen Stadt" von der Königin der historischen Romane Rebecca Gablé im Bastei Lübbe Verlag.


    London im Jahr 1330: Nach dem Tod seiner Mutter geht der achtzehnjährige Jonah Durham bei seinem Cousin Rupert in dessen Tuchladen in die Lehre. Dort hat er einen schweren Stand, denn Rupert ist gewalttätig und zu Jonah oft ungerecht. Einzig seine Großmutter Cecilia schenkt ihm etwas Zuneigung. Jonah möchte ein erfolgreicher Tuchhändlerwerden, doch dazu muss er in der elitären Londoner Tuchhändlergilde aufgenommen werden. Als er König Edward und seiner Frau, Königin Philippa begegnet, kommt er seinem Traum näher. Er wird Hoflieferant und der jüngste Kaufmann in der Gilde. Gemeinsam mit Königin Philippa revolutioniert er den Londoner Tuchhandel. Mit seinem Erfolg erntet er auch Neid und wird zum Opfer von Intrigen.

    Diesen historischen Roman lässt die Autorin wieder im Mittelalter in England spielen, doch dieses Mal ist kein Adliger der Protagonist, sondern ein Kaufmann und Wollhändler aus London. Jonah Durham ist eine Figur, mit der man sich auf eine abenteuerliche Reise machen kann, denn sein Erfolg im Beruf, sein Aufstieg in die elitäre Tuchhändlergilde ist seinen Neidern ein Dorn im Auge. Er muss einiges einstecken, bis er diesen Aufstieg geschafft hat und auch danach hat er einige Feinde. Seine Liebe zur Königin Philippa macht die Sachen um einiges schwerer als es schon der Fall ist.


    Auch dieser Roman ist der Autorin wunderbar gelungen, das London des 14. Jahrhunderts und das damalige Kaufmannsleben zeichnet sich als Kopfkino ab und die Hauptfigur Jonah hat mit seinem Lebenswandel einige Intrigen und Abenteuer zu bestehen, die mit Liebe, Leid und Freud beim Leser für gute Unterhaltung sorgen.


    Es entsteht ein guter Einblick in die Gebräuche der Zünfte und Gilden und das Leben des Mittelstands wird hier authentisch nachempfunden. Aus dieser Sicht hat man eine neue Perspektive auf die Adelsherren, den König und die Ritter und lernt die politische und gesellschaftliche Struktur Londons kennen.

    Anhand einiger weiblicher Charaktere verdeutlicht die Autorin gezielt die Rolle der Frau im Mittelalter mit ihrer unterwürfigen Stellung, sie zeigt die vorherrschende Gewalt und Unterdrückung, jedoch ohne diese Rolle zu stark zu dramatisieren. Die Darstellung von Königin Philippa gefällt mir ausgesprochen gut, denn sie weiß sich trotz der Abhängigkeit von ihrem Mann durchaus geschickt und mit intelligenten Schachzügen zu wehren und ihre Interessen durchzusetzen.

    Es ist die Kunst der Autorin, ihren Charakteren Leben einzuhauchen und man kann sich gut in die Figuren hineinversetzten und ihr Handeln nachvollziehen, wenn auch nicht billigen. Mir erschien die Hauptfigur Jonah mit seinen negativen Zügen zwar nicht unbedingt als Sympathieträger, doch er wird damit auch glaubhaft. Gegen die anderen Romane fehlt es der Geschichte insgesamt ein wenig an Spannung.

    Doch auch dieser Roman ist wieder gut recherchiert und hat reichlich Unterhaltungspotential.
    Obwohl hier einige Figuren aus anderen Bänden eingebunden werden, ist dieser Roman eine eigenständige Geschichte.

    Am Ende lösen sich die Intrigen und Bosheiten von Jonahs Neidern und Gegner in Wohlgefallen auf, was einem Roman dieser Art einen guten Abschluss verpasst.


    In diesem Roman taucht Rebecca Gablé ins Tuchhändler-Milieu ein und bringt mit stimmiger Hintergrund-Zeichnung eine interssante Geschichte zu Papier, die mit ihren bisherigen Romanen vielleicht nicht ganz mithalten kann, aber dennoch für gute Leseunterhaltung sorgt.

  7. Cover des Buches Das Gold des Meeres (ISBN: 9783442483181)
    Daniel Wolf

    Das Gold des Meeres

     (71)
    Aktuelle Rezension von: Thommy28
    Einen ganz knappen Blick auf die Handlung erlaubt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

    Dieser dritte Band der Reihe "Michel de Fleury" kann es durchaus mit den beiden Vorgängern aufnehmen.

    Gekonnt entwickelt der Autor die Familiengeschichte der Fleury´s weiter. Dabei werden auch die Charaktere behutsam verändert; von Generation zu Generation werden Charakterzüge mal sanft verändert, mal werden neue, andere begründet.

    In vorliegendem Buch ist das kaufmännische Talent weniger ausgeprägt, dafür sind die Hauptfiguren diesmal eine starke Frau und ein zunächst recht wankelmütiger Mann.

    Die Handlung beschreibt eine weite, sehr aufregende und von mannigfaltigen Gefahren und Abenteuern gespickte Handelsreise. Die geht nicht nur über Land, sondern auch über das Meer bis weit in den Osten.

    Der Autor schreibt wie immer sehr bildgewaltig und gefühlvoll. Das mittelalterliche Leben mit seinen vielfältigen Gefahren vermag er sehr detailliert und lebendig aufleben.

    Das Buch hat mir erneut sehr viel Freude gemacht und ich freue mich schon auf den vierten Band.
  8. Cover des Buches Die Klosterbraut (ISBN: 9783956498442)
    Manuela Schörghofer

    Die Klosterbraut

     (53)
    Aktuelle Rezension von: Hopeandlive

    So erging es Franka von Marienfeld, der jüngeren Schwester der wunderschönen Melinda, wir werden im Laufe des Buches noch erfahren, das nicht alles schön an Melinda ist. Franka wird ins Kloster geschickt, so war das in der guten alten Zeit, achja, wir befinden uns im Rheinland im 13. Jahrhundert und da wurde man als jüngere Schwester, die angeblich nicht so wunderschön ist wie ihre Schwester, auch da werden wir das eine oder andere Schöne noch entdecken, gerne mal ins Kloster geschickt und los war man sie. Bevor es soweit ist, geht unsere freiheitsliebenden Franka in den Wald und trifft Ritter Wulf von Röllberg, der auch noch mal frische Waldluft schnuppern wollte, bevor es auf den nächsten Kreuzzug geht und was passiert. Genau, sie verlieben sich auf den ersten Blick, dann bräuchte Franka theoretisch ja gar nicht ins Kloster. Jetzt würde heutzutage Beziehungsstatus "kompliziert" stehen, denn Ritter Wulf ist mit der schönen Melinda verlobt und wird sie heiraten Es bleibt ihm nur eine Schachfigur, die ihn immer an Franka denken lässt und die auch noch eine wichtige Rolle spielen wird. 

    Denn im Kloster ist es gar nicht so friedlich und Franka gerät in höchste Gefahr, das ist der Krimiteil und ob die beiden sich heimlich Liebenden noch zueinander finden, das müsst ihr selbst rausfinden.

    Mich hat diese Mischung von historischem Roman, einer Liebesgeschichte und etwas Krimi einfach gut unterhalten.

  9. Cover des Buches Löwenblut (ISBN: 9783744874755)
    Monika Pfundmeier

    Löwenblut

     (34)
    Aktuelle Rezension von: SteffiVS

    Man sollte diesen Band nur lesen, wenn man den ersten gelesen hat, da sich viele Ereignisse auf den ersten beziehen. 

    Cäcilia spielt auch in diesem wieder eine tragende Rolle. Konradin zieht in den Krieg um sein rechtmäßiges Erbe zurückzuerlangen. Doch Charles D'Anjou führt den 16-Jährigen in einen Hinterhalt.

    Die Sprache des Buches ist sehr speziell, da es im mittelalterlichen Sprachstil geschrieben ist. Dies liegt sicherlich nicht jedem. Auch fehlt diesem im Gegensatz zum ersten etwas die Spannung.

    Man findet sehr viel Hintergrundwissen, sowohl am Anfang des Buches gibt es eine Kurzeinführung, als auch am Ende des Buches nochmals eine ausführlichere geschichtliche Erklärung.

  10. Cover des Buches Die Jüdin von Magdeburg (ISBN: 9783404183135)
    Ruben Laurin

    Die Jüdin von Magdeburg

     (49)
    Aktuelle Rezension von: Marapaya

    Mit der „Jüdin von Magdeburg“ hat sich Ruben Laurin nach eigener Aussage den Traum erfüllt, einen Ritterroman zu schreiben. Nachdem in der „Kathedrale des Lichts“ der Dombau zu Magdeburg die tragende Rolle spielte, erweitert Laurin nun das Feld. Der Dom ist noch immer nicht fertig, aber der Heilige Mauritius steht schon in seiner Kranzkapelle und wird zum moralischen Vorbild für einen jungen, angehenden Ritter, der im Ringen einiger edler Herren um die Macht in der Domstadt unversehens zwischen die Fronten gerät. 

    Die Grundgeschichte ist klassisch angelegt – Junge trifft schönes Mädchen und verliebt sich, doch es gibt natürlich vielerlei Hürden und Verwicklungen zu überwinden. Den Rahmen gibt die Historie vor. Ein epischer Konflikt zwischen Markgraf Otto von Brandenburg und den Domherren in Magdeburg. Otto will seinen Bruder Erich an die Spitze des Magdeburger Erzbistums bringen, doch die Domherren wollen die Brandenburger nicht in ihrer Stadt und wählen einen anderen zum Erzbischof. Daraufhin zieht der tobende Otto mit seinen Verbündeten gegen das Erzbistum in den Krieg. Im Gefolge des Markgrafen ist der junge Ritter Wolfram von Hildesheim. Erst vor kurzem war er noch Knappe eines Ritters im Dienst der Magdeburger. Doch amouröse Verwicklungen brachten Wolfram in Schwierigkeiten, vor denen Otto ihn rettete. Nun muss er seinem Dienstherrn treu und loyal zur Seite stehen, obwohl sein Herz bei der schönen Jüdin in Magdeburg geblieben ist. 

    Laurins Roman ist dicht gewebt. Historische Persönlichkeiten wie die fromme Mechthild von Magdeburg werden zum Teil seines Figurenensembles, gestalten die Handlung mit. Religion und Glaube, Macht und Herrschsucht ziehen sich wie ein roter Faden durch das Buch. Die Mystikerin Mechthild fühlt sich Gott und den Menschen verpflichtet, sie unterscheidet nicht zwischen Christen und Juden. Für den Großteil der Domherren zählt nur Macht und Geld, sie sehen nichts Unrechtes darin, den Juden vor der Stadt das fehlende Geld für den Dombau zu rauben. Ungläubige Menschenleben, die weniger zählen. Ein Diskurs, der auch heute leider noch allzu aktuell ist. 

    Die klassischen Zutaten eines Ritterromans dürfen natürlich nicht fehlen: Minnegesang, Turniere und Schlachtengetümmel. Wolfram in schwarzer Rüstung auf edlem Rappen bewährt sich im Kampf und kann dem sinnlosen Abschlachten doch wenig abgewinnen, zumal auf der Gegenseite auch Freunde von ihm stehen. Es gibt eine Reihe von unerwarteten Wendungen und zum Finale einige überraschende Enthüllungen, die für meinen Geschmack ein wenig zu viel des Guten sind. Die Geschichte hätte auch ohne funktioniert. Doch die mittelalterliche Atmosphäre überzeugt mich. Ebenso diese Mischung aus Religion, Politik, Glaube und Menschlichkeit. In der Figurengestaltung gibt es kleine Schwächen. Während die positiv angelegten Protagonisten recht ausgewogen mit Stärken und Schwächen dargestellt werden, sind mir ihre Gegenspieler zu einseitig angelegt. Durch und durch verdorben, böse und grausam. Das braucht es zum Teil für die Handlung und fällt bei mir kritisch ins Gewicht. 

    Als Kind der Mark Brandenburg habe ich mich aber im Großen und Ganzen sehr aufgehoben gefühlt in dieser Geschichte an mir zum Teil gut bekannten Schauplätzen. Ich freue mich auf neue Abenteuer rund um den Dom von Magdeburg, der noch ein, zwei Jahrhunderte brauchen wird bis zur Fertigstellung und so Raum für weitere Geschichten bereit hält. 

  11. Cover des Buches Frevel im Beinhaus (ISBN: 9783499254376)
    Petra Schier

    Frevel im Beinhaus

     (85)
    Aktuelle Rezension von: bettinahertz

    Inhalt: „Ein gottloser Frevel empört die Kölner Bürger: Aus einem Beinhaus wurden Schädel und Knochen entwendet. Kurz darauf wird im Hinterhof der Apothekerin Adelina eine schwangere Frau ermordet. Sogleich gerät Medicus Neklas Burka, Adelinas Gemahl, in Verdacht, die Frau für seine Experimente missbraucht zu haben.
    Adelina ist entschlossen, seine Unschuld zu beweisen. Doch selbst ihr kommen Zweifel, als sie wenig später in ihrem Keller einen geheimen Raum mit menschlichen Schädeln und Knochen findet …“

    Im Roman „Frevel im Beinhaus“ reisen wir wieder nach Köln ins 14. Jahrhundert. Autorin Petra Schier nutzt als historischen Hintergrund die Verurteilung eines Klerikers, die in Zeiten der Absetzung König Wenzels in den Geschichtsakten auftauchte. Daraus strickt Petra Schier einen packenden historischen Roman, der mit hervorragenden Krimielementen gespickt ist.

    Der Schreibstil ist wieder toll zu lesen, sehr anschaulich erleben wir Köln im 14. Jahrhundert und tauchen buchstäblich in eine andere Zeit ab. Petra Schier kann herrlich lebendig schreiben, ich hatte alles stets vor Augen und konnte mich in allen Situationen hineinversetzen.

    Zu Beginn des Romans tauchen wir wieder in Adelinas Haushalt bzw. in ihre Apotheke ein. Es war mir eine Freude, alle Personen der Familie, Freunde und Bekannte wieder zu treffen. Es ist einige Zeit zum Vorgängerband vergangen und man konnte von jedem seine persönliche Entwicklung verfolgen. Hinzu kommt die persönliche Geschichte des städtischen Hauptmanns Tillmann Greverode. Diesen Part finde ich absolut gelungen!

    Adelinas Mann Neklas Burka, städtischer Medicus, gerät in einem schlimmen Verdacht und wer Adelina kennt, weiß, dass sie nicht eher ruhen wird, bis der wahre Schuldige gefunden ist. Dabei gerät sie in immer verstricktere Situationen und ein Ausweg erscheint schier unmöglich. Wer hat es auf ihre Familie abgesehen? Ist es Bruder Thomasius, um den es lange Zeit ruhig war? Holt Neklas Vergangenheit ihn wieder ein?

    Petra Schier glänzt nicht nur mit historischen Aspekten, sondern knüpft auch hier einen spannenden Kriminalfall ein. Ich fand es außerordentlich interessant, wie damals ermittelt wird, für einen Unschuldigen keine leichte Kost. Der Spannungsbogen ist enorm hoch, man mag das Buch kaum aus der Hand legen.

    Ein Personenverzeichnis, Nachwort und ausführliches Glossar machen diesen Roman zu einer kompletten Einheit. Insgesamt ist es ein weiterer lesenswerter Roman aus der Adelina Reihe. Von mir gibt es eine klare Kaufempfehlung und fünf Sterne.

  12. Cover des Buches Die Duftnäherin (ISBN: 9783426512937)
    Caren Benedikt

    Die Duftnäherin

     (62)
    Aktuelle Rezension von: Engelchen07

    Die 16 jährige Anna flüchtet vor ihrem gewalttätigen Vater. Auf ihrer Flucht lernt sie Gawin kennen, der schon seit Jahren alleine im Wald lebt. Gawin zieht mit Anna weiter Richtung Bremen und lernt unterwegs seine Fähigkeiten als Zimmermann bzw. Künstler schätzen.

    In Bremen angekommen wohnen Anna und Gawin bei der Seifensiederin Margrite, die Anna die Kunst des Seifensiedens beibringt. Anna, die schon immer Schneiderin war, findet heraus, dass es etwas ganz besonders ist, wenn man in die Kleidernähte Seife einarbeitet. Schnell werden die Kleider bei den hochstehenden Damen der Stadt ein Verkaufsschlager und Anna beginnt damit richtig Geld zu machen.

    Generell sind historische Romane nicht mein Fall, doch dieser hier hat mich sofort begeistert. Anna und auch Gawin sind einem sofort ans Herz gewachsen und  ich wollte unbedingt wissen, wie die Geschichte der beiden weitergeht. Toll geschriebener Roman!

  13. Cover des Buches Geisterritter (ISBN: 9783791504797)
    Cornelia Funke

    Geisterritter

     (236)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Jon wird von seiner Mutter und seinem zukünftigen Stiefvater nach Salisbury in ein Internat abgeschoben. Er ist davon alles andere als begeistert, aber sein Heimweh wird schnell zur Nebensache. Denn er sieht Geister. Und diese Geister sind alles andere als freundlich zu ihm, so dass Jon mit der Unterstützung von seiner Mitschülerin Ella sein Leben vor den Toten verteidigen muss.


    Nach dem Teil über die Autorin ist es vermutlich überflüssig zu erwähnen, wie schön Cornelia Funke mit Worten umgehen kann. Ich liebe ihren Schreibstil und finde, dass ihre Geschichten viel zu wenig Aufmerksamkeit in der Welt draußen bekommen. Ich würde jedes ihrer Bücher ohne mit der Wimper zu zucken kaufen und bin davon überzeugt, dass es mir gefallen würde. 


    Als ich das Buch das erste Mal gelesen habe war ich ein großer Fan von der Figur Ella Littlejohn. Bis heute begleitet mich das fiktive Mädchen. Ich liebe ihre ehrliche, mutige Art und habe mir immer gewünscht ein Stück wie sie zu sein. Der Vorname Ella gehört bis heute zu meinen absoluten Lieblingsnamen. 


    Damals wie heute haut mich das Buch um. Jon, Ella, Zelda und Longspee haben einen festen Platz in meinem Herzen als wären sie reale Menschen. Beim Lesen hatte ich das Gefühl direkt neben Jon zu stehen als die bösen Geister ihn bedroht haben. Ich kann komplett in seiner Welt versinken und dafür liebe ich Cornelia Funke! Sie gibt mir ein zweites Zuhause, wenn meine reale Welt auseinanderbricht.


    Das Buch ist für jeden jungen Leser ein Abenteuer. Ich habe das Buch zum ersten Mal mit 11 Jahren gelesen und empfehle es definitiv auch dieser Altersgruppe. Denn so sehr ich das Buch liebe, hätte ich es heute zum ersten Mal gelesen, hätte es mich vermutlich nicht ganz so überzeugt wie es mich damals überzeugt hat. Es war das richtige Buch zur richtigen Zeit.


    Meiner Meinung nach wird sehr viel zwischen den Zeilen vermittelt. Gerade beim zweiten Lesen ist es mir aufgefallen wie viel Inspiration für das wahre, manchmal sehr schwere Leben steckt. Vor allem über Familie, Freundschaft und das eigene Gewissen bzw. die eigenen Dämonen versteckt Cornelia Funke wunderschöne Botschaften. 


    Es ist sicher keine Überraschung, dass ich dem Buch 5 von 5 Sterne gebe, oder? Ich bin immer noch am Lächeln, weil ich gerade so viel über die Geschichte nachgedacht habe. Hast du auch so ein Herzensbuch? Wenn ja, welches?

  14. Cover des Buches Jonah - Der Aufstieg (ISBN: B00SNFBU9Y)
    Rebecca Gablé

    Jonah - Der Aufstieg

     (38)
    Aktuelle Rezension von: Jayvanh

    Buchbeschreibung / Klappentext von Jonah – Der Aufstieg:

    London, um 1337. Jonah Durham ist zu einem der einflussreichsten Kaufmänner Englands aufgestiegen. Er ist Schiffseigner, Hoflieferant und Ritter der Königin. Außerdem ist er verliebt – und das ausgerechnet in Giselle, die Tochter seines größten Widersachers. Während König Edward drauf und dran ist, das Land durch einen Krieg gegen Frankreich in den Ruin zu treiben, schlägt Jonah seinem Konkurrenten William de la Pole einen Handel vor: Die Hand seiner Tochter gegen eine Geschäftsidee, um die finanziellen Probleme des Königs zu lösen. Doch dieser Handel erweist sich als folgenschwer. Und damit nicht genug: den finanziellen Bankrott vor Augen, verlangt auch noch König Edward nach ihm. Jonah soll an seiner Seite in den Krieg ziehen…

    Mit “Jonah – Der Aufstieg” präsentiert Audible Entertainment den zweiten Teil der ungekürzten Hörspiel-Trilogie des Bestsellers “Der König der purpurnen Stadt”. Die große Tuchhändler-Saga von Rebecca Gablé wurde als aufwändiges Hörspiel in 3 Teilen produziert und von Oliver Rohrbecks Lauscherlounge eindrucksvoll in Szene gesetzt.

    Wie schon bei “Jonah – Die Lehrjahre” ist auch im zweiten Teil die erste Riege der deutschen Sprecherszene vertreten: Neben Erzähler Detlef Bierstedt sind das u. a. Timmo Niesner (Jonah), Dorette Hugo (Giselle), Nicolas Artajo (Crispin), Marie-Isabel Walke (Annot), Ulrike Stürzbecher (Philippa), Norman Matt (Edward) und Stefan Kaminski (Waringham). Außerdem Oliver Siebeck, Vera Teltz, Uve Teschner, Elena Wilms, Reinhard Kuhnert, Greta Galisch, Erich Räuker, Robert Frank, Michael Iwannek und viele andere.

     

    Das Ergebnis ist ein Traum liebe Leser

    Es ist ja nun kein Geheimnis mehr, dass ich Rebecca Gable´s historischen Romane generell wahnsinnig toll und spannend finde und so auch Jonah – der Aufstieg. Für mich ist es wie ein Film ohne Bild der viele Oscars verdient hätte. Hier trifft man nicht nur Stimmen, in die man sich verlieben kann denn auch im zweiten Teil haben wir erneut tolle Hintergrundmusik und Geräusche die, die ganze Geschichte noch weiter aufwertet und unterstreicht. Das ganze Hörspiel lädt sofort zum mitfiebern ein und auch wenn man meiner Meinung nach kein großer Historien-Fan ist, so ist man doch gleich mitten in der Geschichte und man wird gefesselt.

    Anregung/Kritik:

    Wenn man etwas zum Kritisieren sucht dann wohl nur, das die Reihe der purpurnen Stadt auf 3 Teile gelegt wurde. Für jedes Hörbuch muss gezahlt werden, wobei man dieses Werk, vom Inhalt her, zu einem hätte machen können. Wenn man alle 3 Teile gehört und gekauft hat, liegt man demnach weiter oben im Preissektor als bei einem Taschenbuch. Mir ist das weniger wichtig, ich zahle gerne für gute Hörspiele, aber es gibt Menschen, die sich daran stören könnten.

    Alles in allem war ich wieder begeistert und möchte gar nicht so sehr auf die Geschichte eingehen. Für alle Interessierten empfehle ich einfach das Hörbuch und wünsche viel Spaß bei diesem Hörgenuss.

  15. Cover des Buches Die vierzig Geheimnisse der Liebe (ISBN: 9783036959122)
    Elif Shafak

    Die vierzig Geheimnisse der Liebe

     (56)
    Aktuelle Rezension von: Stella_Stellaris

    Es handelt sich um einen Buch-im-Buch-Roman, bei dem das Thema Sufismus im Vordergrund steht. 

    Die vierzigjährige Ella führt ein wohlgeordnetes Leben mit Mann, Kindern, Haus und Hund. An der Oberfläche erscheint alles perfekt. Tief in ihrem Inneren ist Ella jedoch unglücklich. Durch ihre Arbeit lernt sie Aziz kennen und führt mit ihm einen regen Mailkontakt. Noch bevor sie sich zum ersten Mal gegenüberstehen, hat Ella sich in Aziz verliebt.

    Das Buch-im-Buch handelt von dem Gelehrten und späteren Dichter Rumi und seinem Freund Schams-e Tarizi, einem Sufi und Wanderderwisch.

    Ich habe mich vor Jahren schon einmal kurz mit Sufismus beschäftigt. Dann hat das Leben andere Themen nach oben gespült. Deshalb war es nun eine Freude für mich Rumi, dessen Gedichte mich stets auf´s Neue tief berühren, beim Lesen zu begegnen. Sein Gefährte Schams-e Tarizi war ein persischer Mystiker und Wanderderwisch; er lebte im 12./13. Jahrhundert. 

    Das Buch steckt voller Liebe und regt zum Nachdenken an.

    Obwohl mir das Buch-im-Buch sehr gefallen hat, hätte ich mir gewünscht, dass die Autorin der Liebesgeschichte von Ella und Aziz mehr Raum gegeben hätte.

    Mein Fazit: Absolut lesenswert (und nicht nur einmal)!


  16. Cover des Buches Die Perlenfischerin (ISBN: 9783404177752)
    Sabine Weiß

    Die Perlenfischerin

     (28)
    Aktuelle Rezension von: DANTE
    Nach dem Einfall Heinrich der Löwes in die Hansestadt Bardowick ist diese fast gänzlich zerstört. Während des Überfalls wird die sechsjährige Ida wird vom Rest ihrer Familie getrennt. Gerold und sein Sohn Bendix suchen verzweifelt nach Ida, doch die Suche scheint aussichtslos und die Zeit drängt, denn seine Frau Magda wurde während des Angriffs schwer verletzt. Schweren Herzens verlässt die Familie die Stadt und zieht mit Heinrichs Gefolge Richtung Lübeck.
    Ida, die das Unglück wieder aller Erwartungen überlebt hat flieht in die Wälder. Glücklicherweise trifft sie schon bald auf die Einsiedlerin Neslin, die sich ihrer annimmt. Fortan lebt die Familie in getrennten Welten, Gerold versucht in Lübeck alles um Fuß zu fassen während Ida an Neslins Seite heranwächst und die Kunst des Perlenfischens erlernt. Erst einige Jahre später erfährt Ida von ihrer eigentlichen Herkunft und macht sich gemeinsam mit ihrer Jugendliebe Esko auf die Suche nach ihrer Familie.....

    Die Geschichte fängt den Leser bereits auf den ersten Seiten ein. Dank der angenehm leise Erzählweise und der anschaulichen Beschreibungen der Gegebenheiten fliegen die Seiten nur so dahin während man Ida gespannt auf ihrem Lebensweg begleitet. Ein wirklich toller und auch lehrreicher Roman der uneingeschränkt zu empfehlen ist!
  17. Cover des Buches Das Spiel der Ketzerin (ISBN: 9783749901487)
    Manuela Schörghofer

    Das Spiel der Ketzerin

     (27)
    Aktuelle Rezension von: Katzenmicha

    Rheinland im 13. Jahrhundert: Als ihr Vater in Ungnade fällt, entgeht die Grafentochter Alida von Erkenwald nur knapp einem Mordanschlag und muss vor ihrem Widersacher fliehen. Sie versteckt sich bei Salomon ben Isaak, einem Juden aus Coellen, der sie zu ihrem Schutz als seine Tochter ausgibt und ihr verspricht, ihr bei der Rettung ihres Vaters zu helfen. Gemeinsam machen sie sich auf die Reise, doch ihre Verfolger sind ihr auf der Spur. Als Alida verbotene Gefühle für ihren Feind entwickelt, weiß sie nicht mehr, wem sie noch trauen kann …

    Fazit zum Buch:

    Alida von Erkenwald muß fliehen nachdem ein Fremder -die Burg ihres Vaters übernimmt.Ihrem Vater wird Verrat vorgeworfen und sie soll umgebracht werden.aber Alida gelingt die Flucht.Sie nimmt eine falsche Identität an der Jude Salomon ben Isaak gibt sie als seine Tochter Sara ben Salomon aus.Adida-Sara macht sich auf dem Weg ihren Vater zu retten.Auf die Suche  nach Alida-Sara wurde der  Ritter Richard von Thurau des DeutschenOrdens bestellt.Er ist seinem Orden treu ergeben und nimmt an das auch die anderen Ritter das sind.Aber Richard erkennt das blinde Ergebenheit tötlich sein kann.Ein Katz und Maus spiel beginnt zwischen Richard und Alida.Wobei Alida für Richard von Thurau Gefühle endwickelt,die sie verwirren….

    Die Autorin Mauela Schörghofer erzählt eine spannende Liebesgeschichte aus dem Mittelalter um 1235 im Rheinland.In dem Glaubens und Standesregeln unüberwindbar scheinen.Die Geschichte ist spannend erzählt ,der Schreibstil der Autorinläßt die Charaktere vor meinen Augen erscheinen.An ihrer Seite erlebte ich wie spannend und interrisannt das Mittelalter war.Es hat unheimlich viel Freude gemacht das Buch zu lesen-sehr gerne 5 Sterne dafür.

    Vielen Dank das ich das Buch lesen durfte.

  18. Cover des Buches Das Buch von Eden (ISBN: 9783404155453)
    Kai Meyer

    Das Buch von Eden

     (155)
    Aktuelle Rezension von: histeriker
    Inhalt:
    Aelvin ist ein Novize in einem Kloster in der Eifel. Im Wald nicht weit weg lebt Libuse mit ihrem Vater Corax, mitten im Wald in einem Turm. Und dann tauchen da noch Besucher auf, Albertus und Favola, die ein Geheimnis haben. Diese Leute werden durch eine Reise verbunden.

    Bewertung:
    Das Buch ist dick und liest sich trotzdem gut. Die Reise ist sehr interessant, den mystischen Inhalt kann ich im Zusammenhang mit dem Mittelalter nachvollziehen, hätte ich aber nicht unbedingt haben müssen. Auch die anderen "geheimnisvollen" Sachen waren zwar interessant und wahrscheinlich aus der Sicht der mittelalterlichen Personen glaubhaft, aber dafür hätte ich etwas mehr Ich-Erzählung gebraucht.
    Das Buch nimmt aber einen auf eine wundersame Reise und streift so viele Themen und Personen, dass man geneigt ist, weiter zu recherchieren und sich mit diesen Personen zu beschäftigen. Das ist ein großes Plus des Buches, es macht einen interessiert an Geschichte.
    Die Charaktere fand ich sehr gut gewählt, einige besser als andere. Vor allem Corax hat es mir angetan, auch wenn er eigentlich nur eine Nebenperson ist. Sinaida ist auch sehr interessant, auch wenn etwas einseitig aufgebaut, was ihre Motive betrifft. Aber die Einblicke die man durch ihren Charakter bekommt, sind die interessanten im Buch.
    Für mich hat sich das Buch gelohnt.
  19. Cover des Buches Die Sündenbraut (ISBN: 9783959674287)
    Manuela Schörghofer

    Die Sündenbraut

     (48)
    Aktuelle Rezension von: Pixibuch

    Ein historischer Roman, der uns in die Welt des 13. Jahrhunderts ins Rheinland entführt. Fenja zieht mit ihrer Ziehmutter Runhild durch die Lande. Sie verdienen ihren Lebensunterhalt als Heilerin und manchmal  essen sie auch die Sünden von Verstorbenen auf, was allerdings im Geheimen geschehen muß. Runhild warnt Fenja immer vor den Zisterziensern. Doch dann wird Rundhild ermordet und bevor sie stirbt, zeigt sie Fenja ein Tuch mit einem eingestickten Wappen. Fenja zieht nun alleine weiter und auf ihrer Reise trifft sie auf den verletzten Gerald, den sie gesund pflegt. Er schließt sich ihr an. Er hat für den Kaiser einen geheimen Auftrag zu erfüllen. Fenja sucht nach dem Wappen und ihrer Identität. Die Beiden erleben auf ihrer Wanderung so einige gefährliche Abenteuer und Fenja wird von einem Mönch verfolgt und entkommt knapp dem Tod. Ich muß schon sagen, fast mutet dieses Buch wie ein Krimi an. Denn Jemand möchte nicht, dass das Mädchen erfährt, wer ihre Eltern sind. Auch die Liebe darf in diesem Buch nicht zu kurz kommen, denn die beiden jungen Leute finden sich mehr als sympatisch, aber Gerald ist bereits einer anderen Frau versprochen, die er bald heiraten soll. Die Autorin läßt uns in eine mittelalterliche Welt blicken mit all ihren Beschwernissen und Gefahren. Wir erleben durch das Buch, wie die Leute damals lebten und arbeiteten. Ganz begeistert hat mich das Personenverzeichnis, denn so konnte man ohne weiteres immer wieder nachschlagen, welche Person wohin gehört. Auch das Glossar mit den damaligen Ausdrücken fand ich sehr interessant. Die Landkarte am Anfang des Buches zeigt den Weg, den Fenja gegangen ist und die Städte, die sie durchquert hat. Das Cover ist sehr schön gewählt und zeigt die Mode der damaligen Zeit. Auch dieser Roman der Autorin hat mich sehr begeistert. Das Buch ist trotz seiner vielen Seiten keinen einzigen Augenblick langweilig gewesen und man fiebert mit den Protagonisten richtiggehend mit.

  20. Cover des Buches Tochter der Elbe (ISBN: 9783404169849)
    Ricarda Jordan

    Tochter der Elbe

     (37)
    Aktuelle Rezension von: Malka
    Handlung: Es geht um eine junge Frau ( Hilke ), die ich persönliches Glück zu finden versucht. 
    Dabei erlebt sie eine Menge nicht immer positives. 
    Doch letztlich scheint das Glück doch auf ihrer Seite zu sein.  Lasst euch überraschen und lest selbst. 


    Sprache: Von der Sprache her fand ich den Roman verständlich. Die Autorin hat kaum oder so gut wie keine Fremdwörter benutzt, wo man hätte nachschlagen müssen. Ricarda Jordan hat die Handlung und die Personen sehr anschaulich beschrieben, so dass man sich in dieses Zeitalter und in diese Welt hinein versetzen konnte. 




    Fazit/eigene Meinung: 


    Für mich persönlich war dies der dritte Historische Roman den ich gelesen habe. Der Anfang bis zur zweiten Hälfte des Buches war für mich sehr langwierig, sodass ich mich Anfangs sehr überwinden musste weiter zu lesen. Doch dann, wo sich Hilke endlich auf den Weg macht ihren "Verlobten" zu suchen, wird es tatsächlich spannend. Ab da konnte ich das Buch nicht mehr weg legen. 
    Jedoch bleibt am Ende finde ich ein offenes Ende, so dass man schon neugierig wird, wie es denn nun noch weitergeht. 


    Auch super finde ich, dass die Autorin, erklärt oder schreibt, welche Personen aus ihrem Roman es wirklich gab und welche Handlungen oder Geschehnisse der Wirklichkeit entsprechen. 


    Also fangt an zu lesen. Ich kann es auf jeden Fall empfehlen. :)

  21. Cover des Buches Blut und Silber (ISBN: 9783426638361)
    Sabine Ebert

    Blut und Silber

     (166)
    Aktuelle Rezension von: lille12

    Cover: Das Cover zeigt neben der jungen Frau (was ja irgendwie schon typisch für Historische Romane ist) im unteren Bereich eine brennende Stadt. Da "Blut und Silber" generell viel Krieg bot und es immer darum ging, Städte (wieder) für sich zu gewinnen, finde ich es sehr passend.

     

    Meinung: Ich stehe auf historische Romane und auf die Hebammen-Saga von Sabine Ebert. Eigentlich habe ich nur ein Buch gesucht, welches ich dazwischen schieben kann, bis Jane und ich am Montag unsere 12 Momente beginnen. Weit gefehlt. Erst war ich überrascht als mein Kindle plötzlich 12 Stunden Lesezeit anzeigte, dann habe ich gelesen und gelesen und gelesen. Auch da war ich wieder überrascht - Wie konnte mich das Buch so mitreißen? Und warum habe ich geschafft, mich ständig wieder an das Schicksal von Marthe und Christian zu erinnern, auch wenn davon gerade nicht die Rede war?

    Wieder einmal hat Sabine Ebert mich vollends überzeugt und es geschafft, ihrer Hebammen-Saga einen gebührenden Abschied zu schenken.

    Blut und Silber zählt eigentlich nicht zur Hebammen-Saga, meiner Meinung nach ist es aber empfehlenswert, diese  vorher oder gar nicht zu lesen, weil man sonst zu viel über das Schicksal von Marthe und Christian erfährt.

    Besonders gefallen hat mir das ausführliche Nachwort, in dem die Autorin aufzeigt, dass nahezu alles, was sie geschrieben hat, tatsächlich so passiert ist. Die gründliche Recherche überzeugt mich immer wieder. 

    Jetzt aber mal näher zum Buch. Natürlich sind mir Änne und Sibylla gleich ans Herz gewachsen, als ich das erste Mal ihre Namen gelesen habe - beide hatten ein schweres Schicksal zu tragen ehe sie sich kennenlernten. 

    Ich mochte auch die Art von Markus (in den ich mich selbst hätte verlieben können) und von Ulrich von Maltitz sehr gern. Die Charaktere sind nicht aalglatt und haben immer wieder Rückschläge zu verkraften. Auf unerklärliche Weise war mir der Medicus total unsympathisch. 

    So jetzt werde ich das Buch erst einmal etwas sacken lassen - es wurde nämlich eben erst beendet.

     

    Fazit: Schon für die gründliche Recherche hätte Sabine Ebert viele Preise verdient. Diese historischen Ereignisse dann noch in einen so fulminanten Roman zu packen, kann nicht leicht gewesen sein und ich spreche an dieser Stelle meinen ganzen Respekt aus. Natürlich spielt immer auch etwas Schicksal dazu, aber ohne wäre es ja langweilig, oder?

    5 von 5 Mäxchen!

     

    Apropos... Der lässt in den nächsten Tagen bestimmt auch noch etwas von sich hören. Momentan verdaut er noch "Blut und Silber".



    mehr auf http://celinesbuchwelt.jimdo.com

  22. Cover des Buches Kains Erben (ISBN: 9783404169702)
    Charlotte Lyne

    Kains Erben

     (50)
    Aktuelle Rezension von: Tintenfrosch
    Klappentext: 

    Isle of Wight, Ende des 13. Jahrhunderts: Ein entsetzliches Erlebnis hat Amicia die Heimat geraubt - und die Erinnerung. Einsam, verfolgt von Schreckensbildern und ohne Wissen um ihre Herkunft wächst sie unter der Obhut der Mönche von Quarr Abbey auf. Als diese sie mit der Pflege eines verletzten Ritters betrauen, schleichen sich neue Bilder in Amicias Träume: zwei eiskalte Augen, Szenen eines Massakers, ein nicht enden wollender Schrei. Amicia ist der Ritter unheimlich. Trotzdem wird sie mit ihm auf eine Reise geschickt. Eine Reise, die in die Schatten der Vergangenheit führt ...


    Mein Fazit: 

    Amicias Schicksal hat mich tief berührt. Die Handlung bleibt spannend und unvorhersehbar bis zu letzt. Obwohl sich die Handlung aus mehreren Figuren-Sichten zusammensetzt, hat mich keine Figur genervt. Was mir auch gut gefallen hat, der Roman kommt ohne ausschweifende Längen aus. Leider tendieren viele Autoren im historischen Roman dazu, den Leser auf über tausend Seiten opulent bis exzessiv mit geschichtlichen Fakten zu langweilen. 

    Stil und Charaktere: 
    Die Autorin schreibt ein Fenster in eine andere Zeit und sie baut unglaublich gefühlvoll ihre Figuren aus. Toll! 
  23. Cover des Buches Das Erbe der Braumeisterin (ISBN: 9783404169061)
    Charlotte Thomas

    Das Erbe der Braumeisterin

     (63)
    Aktuelle Rezension von: MissJaneMarple

    Meine Meinung:

    Charlotte Thomas hat es wieder geschafft mich restlos zu begeistern. 

    Die farbenfrohen, detailreichen Beschreibungen des mittelalterlichen Kölns und seiner Bewohner, lassen den Leser tief eintauchen in die Geschichte. 

    Die Charaktere haben alle ihr Päckchen zu tragen und auch das Leben im Mittelalter ist alles andere als einfach.

    Madlen kämpft um ihr Erbe und um ihr Glück. Johann kämpft mit den Geistern der Vergangenheit und sinnt auf Rache. Gemeinsam versuchen sie ihr Leben wieder auf die Reihe zu bekommen. 

    Die vielen Nebencharaktere tragen zu einem fulminanten Roman bei in dem man sich bis zur letzten Seite verliert, wie in den Gassen von Köln.


    Die Geschichte ist in vier Teile unterteilt und wird jeweils durch ein Bild, passend zum Abschnitt, eingeleitet. Es gibt keine wirklichen Kapitel, sondern durch Piktogramme abgeteilte Absätze. Diese passen jeweils zum Abschnitt. Im ersten Teil sind es Hopfendolden, im zweiten ein Ritterhelm usw. 

    Auch Zeitangaben helfen einem die Reihenfolge der Geschehnisse zu verfolgen.


    Auch überzeugt der Roman durch gute Recherche und großes Hintergrundwissen über das Bierbrauen im Mittelalter. 


    Fazit:

    Ein wunderbarer Mittelalterroman, der mich von der erste bis zur letzten Seite gepackt hat! 


  24. Cover des Buches Tod und Teufel (ISBN: 9783841900043)
    Frank Schätzing

    Tod und Teufel

     (716)
    Aktuelle Rezension von: Igonthas

    Im Köln des Eruopäischen Mittelalters wird der Leser hineingezogen in eine atemberubend plastische Atmosphäre.

    Jakob, den alle den Fuchs nennen und der zur unterten Gesellschaftsschicht gehört wird zeuge eines Mordes und muss sich um am Leben zu bleiben neu erfinden und auf neue Verbündete vertrauen.


    Ich habe Schätzings Debüt  Roman gerade zum zweiten mal gelesen das erste mal vor ca 10 jahren als teenager.
    Ich weiß noch wie ich damals von der ersten Seite an das Gefühl hatte, in die Geschichte hineingezogen zu werden und das Buch in einem durch gelesen habe.
    Damals empfand ich die ewig langen Dispute über historische spitzfindigkeiten als einzigen störfaktor in einem ansonsten super roman.

    Heute mit etwas mehr Distanz und hunderte von Büchern, um die ich in der Zwischenzeit meinen bibliophilen Horizont erweitert habe, hat sich auch meine Meinugn zu diesem Roman etwas verschoben.

    Grundsätzlich ht mich die Geschichte sogr noch mehr gefesselt und mit etwas historischem hintergrundwissen (jedneflals deutlich mehr als mit 15  :)) wirken die ehedem ermüdenden dispute eher wie Stilmittel die dem leser die idiologischen standesunterschiede  näherbringen. 

    Protagonisten und Antagonisten sind hier auf alle Stände verteilt und man bekommt ein gutes Gefühl für die Spannungen innerhalb der Gesellschaft.

    Für meinen geschmach wird das erzähltempo zum ende hin etwas schnell am 14. an dem eigentlich das große Fiale stattfindet  ist alles extrem verkürzt die Fiurenentwicklung auf die über 200 seiten hingearbeitet wird findet in einem satz in einem schuppen statt.

    Ausserdm finde ich schade, wie wenig Grezgänger in diesem Roman auftreten, abgesehen von Kuno, dessen Schicksaal schon vom ertsten kapitel feststeht bewegen sich alle Figuen innerhalb ihrer eigenen Blasen.

    Ansosnten erstklasse Roman und für jeden der gerne historische Romane verschlingt sicher ein Genuss!


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