Bücher mit dem Tag "16.jahrhundert"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "16.jahrhundert" gekennzeichnet haben.

12 Bücher

  1. Cover des Buches Das Vermächtnis der Wanderhure (ISBN: 9783426513880)
    Iny Lorentz

    Das Vermächtnis der Wanderhure

    (723)
    Aktuelle Rezension von: Tilman_Schneider

    Maries Zeit als Wanderhure scheint vorbei und mit ihrem Michel hat sie eine kleine Tochter. Sie erwartet bereits ihr zweites Kind und das passt ihrer Erzfeindin Hulda überhaupt nicht. Diese hat schon sechs Töchter und muss nun einen Jungen zur Welt bringen. Marie wird entführt und die Kinder vertauscht und so bleibt Michel zurück und glaubt, dass Marie tot ist. Diese wiederum irrt umher und wird nach Russland verschleppt. Sie trifft auf Feinde und Freunde. Iny Lorentz Reihe über die Wanderhure ist überall beliebt und jeder Band kommt auf die Bestsellerlisten. Ich fand es langweilig, sehr einfach geschrieben und sehr leichte Kost. Wer über die Historie etwas erfahren will sollte Sabine Weigand, Brigitte Riebe, Rebecca Gablé oder Ulrike Schweikert wählen. Wer einen leichten Roman mit leichtem erotischen Touch sucht, soll ruhig die Wanderhure wählen.

  2. Cover des Buches Ich, Heinrich VIII. (ISBN: 9783732598236)
    Margaret George

    Ich, Heinrich VIII.

    (97)
    Aktuelle Rezension von: Sternenstaubfee

    Heinrich VIII interessiert mich schon seit der Schulzeit. Nun habe ich es endlich geschafft, diesen Wälzer zu lesen. Gute vier Monate habe ich gebraucht, nicht weil das Buch langweilig war, sondern weil es so intensiv war. Ich wollte es genießen, und das habe ich. 

    Es ist eine Art Biografie in Tagebuchform, und dieses Buch hat mir Heinrich VIII noch mal ganz anders gezeigt. Irgendwie menschlicher. 

    Wer sich für die englische Geschichte interessiert, dem kann ich dieses Werk auf jeden Fall empfehlen!

    10.07.2025

  3. Cover des Buches Die Purpurlinie (ISBN: 9783426416716)
    Wolfram Fleischhauer

    Die Purpurlinie

    (52)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Historische Romane bedienen sich oft gewisser Zeitalter nur als Bühne, um irgendwelche, mehr oder weniger gute, Kriminalfälle zu konstruieren. Nicht so bei diesem Buch. Hier wird Geschichte sehr lebendig präsentiert.
    Selbst dort wo fiktive Handlungen eine Rolle spielen geschieht dies nicht auf Kosten der historischen Genauigkeit.
    Fleischhauer hat sehr akribisch recherchiert(siehe seine Notizen am Ende des Romans) und dort wo keine Aussagen aufgrund verschollener oder fehlender Dokumente möglich sind wird dem Leser nicht irgendwas erzählt um eine schlüssige Geschichte zu bekommen. Vielmehr werden Spekulationen, die auch als solche ausgewiesen und für mich sehr logisch dargestellt sind gemacht, wobei er bewusst den Leser mit einbezieht und ihm eigene Interpretationen gestattet.

    Nun könnte man meinen, dass man es hier mit einer, mehr oder weniger, trockenen Geschichtsabhandlung zu tun bekommt, aber weit gefehlt. Der Roman ist sehr spannend geschrieben, und wie ich finde, in einer Sprache, die Wolfram Fleischhauer als begnadeten Erzähler ausweist. Nicht nur die historischen Fakten sind sehr gut aufbereitet. Die Personen bekommen auch ein persönliches Profil, dass ihre Handlungen,im Kontext der Zeit, sehr anschaulich werden lässt.

  4. Cover des Buches Das Geheimnis der Reformatorin (ISBN: 9783740809645)
    Bettina Lausen

    Das Geheimnis der Reformatorin

    (20)
    Aktuelle Rezension von: Nady

    Meine Meinung:

    Ich habe mich sehr auf den 2. Band der Reihe gefreut, da mich schon der 1. Band völlig eingenommen hat und von mir 5 Sterne erhielt.

    Auch „Das Geheimnis der Reformatorin“ war genial. Ich war sofort wieder in der Geschichte um Jonata drin und habe die 366 Seiten mehr als genossen.

    Über den Inhalt möchte ich gar nicht so viel schreiben, da es sich ja um den 2. Band der Reihe handelt.

    Wir begleiten Jonata auf ihrem weiteren Weg, der sie wieder zurück in ihre Heimat führt. Durch einen Überbringer erfährt Jonata, dass ihr Vater umgebracht wurde. Natürlich möchte sie den Mörder finden, auch wenn sie Angst hat, von ihrem Bruder, der dort in einem Kloster lebt und nach Jonatas Leben trachtet, entdeckt zu werden.

    Der Schreibstil war locker und leicht zu lesen und ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Inzwischen bin ich von Bettina Lausen so begeistert und freue mich auf viele weitere Romane aus ihrer Feder.

    Von mir erhält auch dieser historische Roman 5/5 Sternen   und ich kann diese Reihe wärmstens empfehlen.

    Text © nadys-buecherwelt.de

  5. Cover des Buches Der Azteke (ISBN: 9783596165223)
    Gary Jennings

    Der Azteke

    (49)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Der Autor Gary Jennings schildert in diesem Roman Aufstieg, Blüte und Untergang des Aztekenreiches. Sein Ich-Erzähler Mixtli steht als Berater, Krieger und Adliger der jeweiligen Herrscher des Aztekenreiches stets im Brennpunkt des Geschehens. Hierbei erfährt der Leser unglaublich viel über die Mythen, Religionen sowie das Regierungssystem der damaligen Zeit sowie über die Ankunft der spanischen Eroberer.  Dieses Buch ist voll mit einer Fülle historischer Details über das Leben der Azteken und beschwört ein eindringliches, authentisches Bild dieses Epoche herauf. Die Geschichte selbst ist fesselnd und spannend zu lesen, allerdings von einer nahezu unerträgliche Fülle an grausamen Begebenheiten. So übergibt sich der Ich-Erzähler Mixtli einmal auf einer verstümmelten Frau, von der sich später herausstellt, dass sie eine einstige Geliebte und nahe Verwandte von ihm gewesen ist. Es kommen auch zahlreiche Opferungen vor, wie beispielsweise die Opferung der einzigen Tochter des Ich-Erzählers, die auf eine besonders blutrünstige Weise ihr Leben lässt. Ich bin sicher, dass dieses Buch vielen Lesern gefallen wird, da es historisch nahezu einmalig recherchiert  ist und dabei sehr spannend zu lesen ist. Einmaliges Buch.

  6. Cover des Buches Ich, Maximilian, Kaiser der Welt (ISBN: 9783596198191)
    Peter Prange

    Ich, Maximilian, Kaiser der Welt

    (83)
    Aktuelle Rezension von: Renate1964

    Am Sterbebett Maximilians beginnt die Erzählung Rosina von Kraigs, die ihm zeitlebens in Liebe verbunden war. Die folgende Geschichte ist in übersichtliche Kaiel gegliedert und beginnt in Maximilians Jugend. Wir erfahren über seine Lebenswisr, Vorlieben,  Freunde,  aber auch negative Eigenschaften. Sein Vater -verschuldet, zögerlich- ist kein Vorbild. Max liebt die Jagd und den Kampf. Er bewundert Karl den Kühnen, dessen Tochter er heiraten soll. Nach Karls Tod muss Maria sich gegen Intrigen, die flandrischen Städte Jan Koppenhole, va Lugwig 11 behaupten. Wir erhalten viel Information in flüssiger Sprache, es bleibt spannend und abgesehen von den tatsächlichen Ereignissen unvorhersehbar. Der Roman ist gut recherchiert, der Autor erklärt Historisches im ausführlichen Nachwort. 

    Die Hauptfiguren sind gut charakterisiert und trotz ihrer Schwächen sympathisch. 

    Ich Fan das Buch sehr gut gelungen und hätte gerne über sein Leben nach der Kaiserkrönung gelesen 

  7. Cover des Buches Leonardos Flugmaschinen (ISBN: 9783836956567)
    Stephan Martin Meyer

    Leonardos Flugmaschinen

    (17)
    Aktuelle Rezension von: EmiliAna
    Nachdem der vierzehnjährige Anselmo seine Eltern durch die Pest verloren hat, findet er Aufnahme bei seinem Onkel Giovanni, einem Kapuzinermönch, der derzeit in einem Konvent, einer Art Einsiedelei lebt. Doch was für ein Unterschied ist dieses karge Mönchsleben für den Jungen aus Perugia, dessen Vater als Arzt an der Universität Medizin lehrte und in dessen Elternhaus Künstler und Wissenschaftler ein und aus gingen! Bei den Kapuzinern wartet ein Leben in Armut und Entsagung auf den traurigen Jungen, mit dem er sich nur schwer anfreunden kann.
    Doch dann findet er in Giovannis Werkstatt, in der dieser alles für den Konvent notwendige herstellt, was man selber bauen kann, einen Kasten mit Zeichnungen, die von dem großen Leonardo da Vinci höchstpersönlich stammen und die dem ehemaligen Schreiner Giovanni vom Meister selbst übereignet wurden, weil dieser seine Unterlagen im Angesicht des nahen Todes geordnet hinterlassen wollte und weil er jemanden brauchte, der die Zeichnungen seiner Konstruktionen und Maschinen nicht nur verstand, sondern auch zu würdigen wusste.
    Anselmo, der wie der Universalgelehrte von einer großen Neugierde besessen ist und besonders gerne Vögel beobachtet und Skizzen von ihnen im Flug anfertigt, ist sofort gefesselt! Er vertieft sich in die Zeichnungen und erkennt bald, dass Leonardo mit Flugapparaten experimentierte, deren Konstruktion er minutiös festgehalten hat.
    Von nun an ist der Junge geradezu besessen davon, die Apparate selbst nachzubauen, zuerst heimlich, dann zusammen mit Giovanni - und als beider heimliches Treiben schließlich von den Mitbrüdern des Onkels entdeckt wird, kommt es zu Problemen! Denn Fliegen - das ist Gotteslästerung, das bedeutet, sich über den Schöpfergott zu erheben. Doch dank Anselmos überzeugenden Argumenten lassen sich die Kapuzinerbrüder von dem Eifer der beiden Baumeister anstecken und geben ihnen die Erlaubnis, mit ihren Experimenten fortzufahren. Das geht so lange gut, bis die strengen Franziskaner in ihrem Kloster in Assisi von den Vorgängen in der Einsiedelei Wind bekommen - und sich auf den Weg machen, um der Gotteslästerung ein Ende zu setzen....

    Die beiden Autoren haben ein sehr informatives und spannendes Buch für junge Leser geschrieben und mit detaillierten Zeichnungen versehen, sobald es um den Nachbau der Flugmaschinen geht, und anderen eher unscharfen, an naive Malerei gemahnende Bilder, wenn Alltag und Arbeit der Kapuzinerbrüder als auch Landschaften illustriert werden sollen. Eine interessante Mischung, die der fesselnden Geschichte ihren besonderen Reiz gibt!
    Ursprünglich, wie schon erwähnt, für Kinder gedacht, fasziniert das Buch jedoch auch ebenso erwachsene Leser, denn der Hintergrund, vor dem sich Anselmos fiktive Geschichte abspielt, ist einer Zeit entnommen, die sicherlich nicht Allgemeingut und jedem erwachsenen Leser vertraut ist. Es ist die Zeit nach Leonardo da Vincis Tod, genauer gesagt zwanzig Jahre danach, denn die Handlung spielt im Jahre 1539. Der Leser jeder Altersgruppe erfährt auf sehr verständliche, aufs Wesentliche reduzierte Art und genau auf den Punkt gebracht eine ganze Menge über den Meister selbst, dessen Interesse für die Welt um ihn herum keine Grenzen kannte, dessen Neugierde unersättlich war und den es nie lange an einem Ort hielt, der selten auch Dinge, die er begann, zu Ende geführt hat.
    Die Zeit war reif für einen wie ihn, denn das Mittelalter war vorüber und die Renaissance setzte ein und mit ihr eine Zeit der großen Entdeckungen und Erfindungen und einem Auf-den-Kopf-stellen des damaligen Weltbildes. Es war die Zeit, in der Erkenntnis und Vernunft sich zur göttlichen Lehre gesellten und mit ihr in Konkurrenz traten. Was wiederum die Inquisition auf den Plan treten und sie ihr allseits bekanntes und berüchtigtes Unwesen treiben ließ!
    Und damit ist die Brücke gebaut zu unsren Kapuzinern, die neben Anselmo die Protagonisten des lesenswerten Werkes von Meyer und Spangenberg sind und die sich von den Franziskanern abgespalten hatten und damit eine religiöse Gegenbewegung ins Leben gerufen haben. Auch sie wurden von der Inquisition verfolgt, deren ausführende Organe Dominikaner- und Franziskanermönche waren, und mussten sich daher in acht nehmen.
    All das kommt wunderbar zum Ausdruck in der Geschichte, in deren Zentrum doch eigentlich die Neugierde eines Jungen steht, der es sich in den Kopf gesetzt hat, Leonardos Flugmaschinen nicht nur zu bauen, sondern auch auf ihre Tauglichkeit hin zu prüfen.
    Fazit: ein sehr gehaltvolles, kurzweiliges und außerordentlich mitteilungsfreudiges Buch, das auf gerade mal 79 Seiten Leonardos Zeit, eine Zeit des Umbruchs, so zum Leben erweckt, dass der Leser eine unmittelbare Nähe zu dem neugierigen Genie und seinen originellen Ideen, als auch großartigen Werken verspürt, die sich eben nicht auf "La Gioconda", die weltberühmte Mona Lisa, oder das Abendmahl-Fresko reduzieren lassen!
  8. Cover des Buches Die Hitzkammer (ISBN: 9783426195949)
    Wolf Serno

    Die Hitzkammer

    (69)
    Aktuelle Rezension von: Schlehenfee
    Kirchrode im Harz im 16. Jahrhundert: Als eine Tote, der die Initialen F. S. in die Stirn geritzt sind, gefunden wird, wird die junge Kräuterhändlerin Freyja Säckler der Hexerei angeklagt. Der Alchimist Lapidius, der zur Folter hinzugerufen wird, stellt fest, dass die Frau an der Syphilis, auch „Franzosenkrankheit“ genannt, leidet. Lapidius erwirkt eine Vertagung der Verhandlung, um Freyja für 20 Tage der Kur in einer Hitzkammer zu unterziehen. Nebenbei gibt ihm das die Möglichkeit, die wahren Mörder zu finden.

    Bereits im Prolog erfährt man etwas über die Mörder in der Handlung: es sind die „Söhne Satans“. Zusammen mit der Frau, die als Hexe bezichtigt wird, haben wir in diesem historischen Krimi von Wolf Serno wieder einmal eine Variation eines mir aus vielen Romanen bekannten Themas.
    Das einzig Neue, was mir in der „Hitzkammer“ begegnete, war die Behandlung der Syphilis, die zur damaligen Zeit neu auftrat und seuchenartig um sich griff. Aber auch hier gibt es viele Wiederholungen.

    Die alchimistische Tätigkeit des Protagonisten Lapidius wird immer wieder angeschnitten, rückt aber in den Hintergrund, als er mehr und mehr ermittelt.

    Was mich bei der „Hitzkammer“ ein wenig wurmte, war der Mangel an starken, oder zumindest interessanten Frauencharakteren. Freyja liegt meistens schlafend in der Kammer und trägt kaum zur Lösung des Falls bei. Ich hatte da andere Erwartungen. Marthe, die Magd und Köchin des Protagonisten, war zwar amüsant, muss zuletzt aber von Laipidius gerettet werden. Und das war es auch beinahe schon.

    Bis hin zum kitschigen Ende bot mir „Die Hitzkammer“ zwar solide Unterhaltung, aber ansonsten nicht viel Neues.
  9. Cover des Buches Silbernes Feuer (ISBN: 9783861901174)
    Marie Cordonnier

    Silbernes Feuer

    (4)
    Aktuelle Rezension von: nasa
    dies ist ein toller historischer liebesroman der sich gut und schnell lesen lässt. felina ist eine junge bauernmagd deren vater und mutter bereits verstorben sind. nun muss sie sich um ihre kleine schwester kümmern, als sie von einer kutsche angefahren wird. der edelmann nimmt feline mit auf sein schloss und kümmert sich darum das ihre kleine schwester in ein kloster kommt. phillipe erklärt feline das sie seiner todkranken frau wie aus dem gesichtgeschnitten ist und er jeden tag mit deren tod rechnet. damit er keine katholikin heiraten muss soll feline seine frau mauve spielen. alles geht gut bis sie an den königlichen hof nach paris reisen. eine spannende und ungeahnte zukunft steht feline bevor. ein tolles buch was aber ein paar abzüge bekommt da es stellen weise zu langatmig war. der schreibstil war klasse und flüssig.
  10. Cover des Buches Ketzer (ISBN: 9783442380596)
    Stephanie Parris

    Ketzer

    (29)
    Aktuelle Rezension von: Peradan
    Als erstes möchte ich loswerden, das ich mich das ganze Buch über gefragt habe, warum die historische Person Giordano Bruno benutzt wurde. Es gibt dem ganzen keine Aufwertung, ein fiktiv konstruierter Charakter hätte genauso gut ermitteln können. 
    Auf den ersten 400 Seiten passieren zwar die Morde, aber irgendwie hat man nicht das Gefühl voran zu kommen. Die letzten Seiten sind dafür spannend und das Tempo wird schon fast zu schnell.
    Liest man es historisch interessiert, ist das Buch nur zu empfehlen. Das Leben in Oxford und die Glaubensprobleme der Zeit werden anschaulich dargestellt ( habe nicht auf Wahrheitsgehalt recherchiert ).
  11. Cover des Buches Gerhard W. Menzel: Pieter der Drollige (ISBN: B0050YXZH6)
  12. Cover des Buches Die Pestburg (ISBN: 9783453877870)
    Ralf Günther

    Die Pestburg

    (17)
    Aktuelle Rezension von: simoneg
    In der Mitte des 16. Jahrhunderts herrscht Krieg in Sachsen, der katholische Kaiser steht gegen die protestantischen Fürsten. Auch die Universitätsstadt Leipzig wird belagert, Professoren und Studenten befinden sich auf der Flucht. Da gerät eine Gruppe Studenten in Verdacht, von der Pest befallen zu sein. Zusammen mit ihrem Professor und einer Gastwirtin werden die jungen Männer für viele Wochen auf der leer stehenden Burg von Meißen eingesperrt. Doch der sächsische Herzog Moritz weiß, dass die Studenten völlig gesund sind, und nutzt die Gelegenheit zu einem raffinierten politischen Ränkespiel: Um die Hochzeit seines Bruders mit Eleonor, der Nichte des Kaisers, zu verhindern, schickt Moritz das junge Mädchen in Verkleidung zu den Studenten. Doch ein Mörder hat es auf Eleonor abgesehen. Sie schwebt in höchster Gefahr - und die Studenten ebenfalls... Für mich war das Buch von besonderen Interesse, da es in Sachsen spielt und ich viele der Städte und Gegenden, von denen die Rede war, kenne. Außerdem wird es richtig spannend, als die Jungfer Eleonor in die Burg kommt und als Student verkleidet mitten unter den Knaben zurechtkommen muß, ohne entdeckt zu werden. Vor allem ein älterer bayrischer Student kann ihr sehr gefährlich werden. Er traktiert gern die jüngeren und hat so seine Anhänger. Besonders krass wird es, als die Jungen eine geheime Folterkammer entdecken und der Bayer diese zu seiner Spielwiese macht. Ab da finden des öfteren nachts Geißelungen und schlimmeres statt. Niemand kann sich entziehen. Es ist also nur eine Frage der Zeit, bis auch Eleonor gepackt und entkleidet wird. Tja und dann taucht auch noch der Meuchelmörder auf, denn es ist den Feinden des Kaisers nicht verborgen geblieben, wer sich auf der Burg verbirgt und die angebliche Sicherheit ist durch einen geheimen Gang, der aus der Burg heraus, aber auch hinein führt, gefährdet.
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