Bücher mit dem Tag "17. jhd."

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "17. jhd." gekennzeichnet haben.

24 Bücher

  1. Cover des Buches Zeitenzauber - Die goldene Brücke (ISBN: 9783843210805)
    Eva Völler

    Zeitenzauber - Die goldene Brücke

     (963)
    Aktuelle Rezension von: Nachtblume

    Nach 170 Seiten breche ich das Buch erstmal ab. Vielleicht leihe ich es mir irgendwann nochmal aus, aber mir ist die Story einfach zu dünn und geht in all den Beschreibungen einfach unter. Anna geht mir mit ihrer Tollpatschigkeit auf die Nerven und Sebastiano finde ich noch unsympathischer als im ersten Band. ^^'

  2. Cover des Buches Das flammende Kreuz (ISBN: 9783426518229)
    Diana Gabaldon

    Das flammende Kreuz

     (667)
    Aktuelle Rezension von: Living_the_nerdgirls_dream


    Kurzbeschreibung

    North Carolina 1770. Jamie und Claire Fraser haben in den britischen Kolonien Nordamerikas Fuß gefasst, doch die Ruhe und der Frieden auf ihrem Anwesen Fraser’s Ridge sind trügerisch. Denn unter den immer zahlreicher einwandernden Siedlern gärt es, immer unwilliger nehmen die Einwohner der Kolonien die Bevormundung durch die britische Zentralregierung hin. Als es zu ersten Aufständen kommt, muss auch Jamie sich entscheiden, auf wessen Seite er stehen will. Und für Claire ist die Situation noch schlimmer: Sie weiß, dass die Unabhängigkeitskriege ihre und Jamies Liebe auf die härteste Probe seit Langem stellen werden.

    .

    Auf 1360 Seiten erzählt Diana Gabaldon gewohnt detailliert, wie es mit Jamie, Claire und ihrer Familie weitergeht. Ich hab es als Hörbuch gehört, was eine ganz schöne Herausforderung war, da es 69 Stunden und 47 Minuten gedauert hat. Dem entsprechend hab ich etwas länger dafür gebraucht 😂

    Ich liebe Diana's Schreibstil so sehr, dass auch das unnötigste Detail ansprechend beschrieben ist (Z. B. Eine 10 minütige Beschreibung darüber, wie Claire das Bein einer Ziege schient) . Sie schafft es nicht nur spannende Szenen ansprechend zu gestalten, auch Einblicke in Jamies und Claires Alltag, wie zum Beispiel bei der Arbeit auf dem Feld sind angenehm und nicht langweilig beschrieben. Mein einziger Kritikpunkt ist, dass ich Schottland sehr vermisse. Gerade im ersten Band wurde die Stimmung dort so gut eingefangen, dass ich mich sofort in das Land verliebt hätte, wenn ich ihm nicht sowieso schon total verfallen wäre 🏴󠁧󠁢󠁳󠁣󠁴󠁿

    .

    5/5⭐


  3. Cover des Buches Frankenstein (ISBN: 9783717523703)
    Mary Shelley

    Frankenstein

     (487)
    Aktuelle Rezension von: weltentzueckt

    Um Frankenstein kommt man in der Kürbiszeit kaum herum. Trotzdem habe ich die Geschichte 31 Jahre lang „verpasst“. Natürlich wusste ich, dass Frankenstein ein Monster erschuf, kannte aber weder Buch noch Film.

    Um die Sache abzukürzen: Das Buch hat mich sehr enttäuscht. Es ist poetisch geschrieben, vermittelt eine Moral und kann feministisch interpretiert werden, was viel Raum für Diskussion lässt und das Werk literarisch wichtig macht.
    Unterhalten konnte es mich aber leider nicht gut. Die Geschichte wird sehr detailliert und mit Nichtigkeiten ausgeschmückt, startet schleppend und der Spannungsbogen reißt immer wieder ein, sodass mir das Weiterlesen schwerfiel.
    Das offene Ende der Geschichte ließ mich dann vollends unzufrieden zurück.

    Nichtsdestotrotz wirft es viele Fragen auf, die man sich ins Bewusstsein rufen sollte. Was bedeutet es, ein Mensch zu sein? Was macht uns menschlich? Die Erscheinung? Unser Verhalten? Unser Gewissen?
    Welche Verantwortung hat der Mensch gegenüber seiner Mitmenschen? Insbesondere die Erziehungspflicht wird hier ins Spotlight gerückt, da Frankensteins Monster eigentlich keines ist. Es wird sehr deutlich, dass er Liebe und Zuneigung sucht – in einer Welt, die er nicht versteht. Unbeholfen wie ein Kind wurde er in die Welt entlassen, ohne Lehre oder jegliche Leitung, und versagt auf zwischenmenschlicher Ebene, weil die ihm fremd ist. Das führt zu der Frage, wer hier wirklich das Monster ist. Er oder sein Erschaffer, der ihm nicht frühzeitig Einhalt gebot, ihm nie als Mentor diente.
    Und natürlich die allumfassende Frage, inwieweit Wissenschaft moralisch vertretbar ist?

    Deshalb 3 von 5 Sternen für diesen Klassiker.

  4. Cover des Buches Das Geheimnis von Stralsund (ISBN: 9783404171460)
    Sabine Weiß

    Das Geheimnis von Stralsund

     (52)
    Aktuelle Rezension von: itwt69
    Der historische Roman von Sabine Weiß spielt während des Dreißigjährigen Krieges in und um Stralsund. Diesen Abschnitt der Geschichte hatte ich noch nicht so sehr beachtet, deswegen war es für mich sehr interessant. Das Buch hat sich teilweise ein wenig gezogen, ein paar Seiten weniger hätten da gut getan. Deswegen "nur" 3,5 Sterne.
  5. Cover des Buches La Vita Seconda (ISBN: 9783959916202)
    Charlotte Zeiler

    La Vita Seconda

     (94)
    Aktuelle Rezension von: lovelines
    „La Vita Seconda“ von Charlotte Zeiler habe ich schon vor einer ganzen Weile gelesen, der Roman ist meiner Meinung nach ein sehr besonderer, daher möchte ich euch dieses Buch gern ans Herz legen 🤗 
    Nicht nur, dass man hier zwischen zwei verschiedenen Zeiten pendelt, man erlebt verschiedene Geschichten ganz intensiv mit und immer wieder tauchen neue Fragen auf, deren Antworten wieder Fragen aufwerfen... Man ist also ständig auf der Suche nach Antworten, man findet und erfährt besonders gefühlsmäßig (zumindest erging es mir so) so unglaublich viel! Es gibt viele sehr interessante Einblicke und die Geschichten der Protagonisten empfand ich als sehr emotional und mitreißend. Die Szenerien außenrum ergaben ein großes Ganzes, das einfach nach meinem Empfinden ganz besonders war. „La Vita Seconda“ ist ein außergewöhnlicher und sehr verzaubernder Roman, der mich von Anfang an abgeholt und mitgenommen hat in ganz unterschiedliche und doch verbundene Geschichten.
  6. Cover des Buches Die Henkerstochter und der schwarze Mönch (ISBN: 9783548611037)
    Oliver Pötzsch

    Die Henkerstochter und der schwarze Mönch

     (160)
    Aktuelle Rezension von: ManuelaP

    Nachdem ich den ersten Teil gelesen hatte und total begeistert war, habe ich mir die Folgebände gebraucht gekauft.
    Auch hier beim 2. Teil wurde ich von dem fesselnden Prolog sofort ins Jahr 1660 entführt und in den Bann bis zum Epilog und Nachwort gezogen.

    Bekannte Charaktere trifft man erneut, aber auch viele neue kamen dazu.
    Ein Giftmord an den Pfarrer, Händler werden ausgeraubt und ermordet, viele Rätsel müssen gelöst werden und Magdalena in großer Gefahr.
    Was haben all diese Ereignisse nur gemeinsam? Was haben die Templer damit zu tun? Wer steckt hinter der oder den Räubern?
    Alles wird bis zum Epilog hin aufgelöst und ich hätte nicht gerechnet, dass eine bestimmte Person ein falsches Spiel spielt.

    Historisches sehr gut recherchiert, Ahnen des Autors, (die Kuisl Familie gab und gibt es wirklich).

    Bilder entstehen sehr gut durch den fantastischen Schreibstil.
    Von mir gibt es 🌟🌟🌟🌟🌟 Sterne für diese tolle Fortsetzung

  7. Cover des Buches Die Henkerstochter und der König der Bettler (ISBN: 9783548612324)
    Oliver Pötzsch

    Die Henkerstochter und der König der Bettler

     (123)
    Aktuelle Rezension von: Norbert_H

    Es geht weiter mit dem dritten Teil der Geschichte des Henkers Jakob Kuisl und seiner Tochter Magdalena.

    Den Scharfrichter Jakob Kuisl hat es ja tatsächlich gegeben, und er stammt aus einer der wohl bekanntesten bayerischen Henkersdynastien. 

    Kurz zur Geschichte:

    Dieses Mal entführt uns der Autor Oliver Pötzsch nach Regensburg Anno 1662; der Schongauer Henker bekommt Post von seiner jüngeren Schwester, die in Regensburg mit einem Bader verheiratet ist. Aus dem Brief geht hervor, dass es seiner Schwester gesundheitlich sehr schlecht geht und so macht sich Jakob Kuisl, wohlwissentlich dass er seine Scharfrichterstelle in Schongau ohne Genehmigung nicht verlassen darf und sich sicherlich Ärger einhandeln wird, auf den Weg nach Regensburg. Schon auf dem Weg dorthin, welcher ihn per Floß auf der Donau nach Regensburg bringt, wird Kuisl das Gefühl nicht los, das etwas nicht stimmt. Kaum in Regensburg angelangt beginnt der Ärger für Jakob Kuisl und er merkt, dass er in eine Falle getappt ist. Aber wer hat ihm diese Falle gestellt und warum?

    Es beginnt für mich als Leser wieder eine turbulente und spannende Geschichte, in der ich dem Jakob Kuisl gerne helfen möchte. Jetzt sitzt er eingesperrt im Regensburger Gefängnis und ihn erwartet der Regensburger Henker.  Was ihm droht ist ihm als Henker wohlbekannt. Er darf nur einfach nicht gestehen für etwas, das er nicht getan hat. Aber wer soll ihm denn zu Hilfe kommen. 

    Der Roman spielt wieder, und das schätze ich sehr an dieser Reihe, an wirklich gut recherchierten, geschichtlich belegbaren Orten, Plätzen und Stellen. 

    Dieses mal kann Jakob Kuisl nicht viel selbst ausrichten, und ist somit auf Hilfe von anderen angewiesen. Ein wildes, undurchsichtiges Katz-und-Maus-Spiel beginnt und selbst für mich als Leser bleibt lange verborgen, wer ist Freund und wer ist Feind, wer meint es gut mit unserem Henker, seiner Tochter Magdalena und ihrem Simon Frohnwieser? Turbulent geht es allemal zu in Regensburg.

    Das Cover ist wieder gelungen in bewährter Art und Weise und der Roman liest sich ob des guten Schreibstils wieder flüssig. Ich muss es so sagen: Ich bin ein  Fan von Oliver Pötzsch und seiner Henkerstochter. 

    Auch in diesem dritten Teil gelingt es dem Autor die Spannung schnell aufzubauen und bis zum Schluss beizubehalten, viele unerwartete Wendungen, viele verschiedene Personen aus ebenso vielen Schichten der damaligen Zeit begegnen mir in Regensburg und wieder gelingt es Oliver Pötzsch ein sehr gutes und spannendes Finale am Ende zu präsentieren.

    Ich finde die vielen kleinen Nebenschauplätze, die vielen Gestalten in Regensburg sehr abwechslungsreich und sie passen sehr gut ins große Ganze und ergeben so ein gutes Gesamtkonzept. Aber dieser Teil hat ein paar Längen, die es tapfer zu bestehen gilt, und auch hier ist Kuisls Tochter Magdalena in ihrem Handeln wieder naiv und äußerst töricht, („störrisches Weibsbild“) was mich teilweise gestresst hat, was dem Roman aber irgendwie auch gut tut.

    Mit gefallen die  Originalschauplätze, auch wenn Heute vielleicht nicht mehr alles vor Ort zu finden ist. Aber wieder findet sich im Epilog  eine ausführliche und sehr schöne Beschreibung über die Örtlichkeiten vor Ort und wer Regensburg noch nicht kennt, sollte sich diesen Band unbedingt holen und Regensburg zu Fuß erkunden. Man wird sicherlich nicht enttäuscht werden.

    Also auch Heute wieder eine klare Leseempfehlung für den dritten Teil.

  8. Cover des Buches Das Lied von Mond und Sonne (ISBN: 9783404207787)
    Vonda N. McIntyre

    Das Lied von Mond und Sonne

     (16)
    Aktuelle Rezension von: Erdbeerschorsch

    Die Expedition des Père Yves de la Croix hat ein legendäres Seemonster gefangen. Yves jüngere Schwester, die Hofdame Marie-Josèphe, wird mit der Pflege der geheimnisvollen Kreatur beauftragt. Bald erkennt Marie-Josèphe, dass es sich bei dem Seemonster um ein intelligentes, fühlendes Wesen handelt. Sie möchte das Seemonster retten, aber der Sonnenkönig verspricht sich ewiges Leben davon, dass er die Kreatur verspeist... Unterstützung bekommt Marie-Josèphe von Lucien de Barenton, dem Berater des Königs.

    Dieser Fantasyroman hat mir besonders gut gefallen. Man muss allerdings wissen, dass Fantasyelemente nur sehr sparsam eingesetzt werden - die Seemonster sind das einzige Übernatürliche in diesem Roman. Ansonsten erfährt man viel vom Leben am Hofe des Sonnenkönigs. Es kommen in diesem Roman auch viele echte historische Persönlichkeiten vor. Die Autorin erzeugt in ihrem Roman eine besondere Stimmung. Die Szenen mit Scherzad, dem Seemonster haben mir außerordentlich gut gefallen, sehr schön waren auch die Gespräche zwischen Marie-Josèphe und Lucien.

    Dieses Buch ist etwas für LeserInnen, die eine historische Fantasy lesen wollen, die mal nicht im Mittelalter spielt.

  9. Cover des Buches Jahre des Schicksals (Töchter der Stürme-Reihe 1) (ISBN: B08QZTV9YM)
    Marie Caroline Bonnet

    Jahre des Schicksals (Töchter der Stürme-Reihe 1)

     (79)
    Aktuelle Rezension von: Jeanett92

    Eine Geschichte mit allem was das Herz begehrt. Liebe, Träume, Wut, Schmerz und Trauer.
    Lianne ist eine Dienerin im Hause Bellier. Dieser behandelt sie nicht gut und stellt ihr sogar nach. Doch Lianne träumt von mehr. Was könnte sie doch alles tun wenn sie frei wäre.
    Als sie ein Schreiben ihres Herren zum Hafen bringen soll, ergibt sich ihr eine Möglichkeit zur Flucht, welche sie ohne nachzudenken nutzt.
    Dort lernt sie Luc kennen, der ihr hilft unentdeckt zu bleiben. ist sie nun wirklich frei? Lianne versucht ihr neues Leben zu leben, doch ihr Herr ist auf der Suche nach ihr.

    Das Buch ist wunderschön geschrieben. Die Kapitel sind nicht zu lang und halten die dadurch die Spannung auf hohem Niveau. Man möchte das Buch gar nicht mehr weglegen und es sogleich in einem Rutsch durchlesen. Alle Details sind anschaulich, dadurch fühlt man sich als wäre man selbst dort. Auch die Charaktere sind gut umschrieben. Ich kann das Buch nur weiter empfehlen. 

  10. Cover des Buches Robinson Crusoe (ISBN: 9783150206300)
    Daniel Defoe

    Robinson Crusoe

     (564)
    Aktuelle Rezension von: Nicole_Thoene

    Inhalt: Der Kaufmann und Seefahrer Robinson Crusoe wird nach einem Schiffbruch als einziger Überlebender auf eine unbewohnte Insel verschlagen. Er schildert, wie er sein Leben auf der Insel meistert - vom Errichten seiner Hütte bis zu seinem Zusammentreffen mit einem Eingeborenen, den er Freitag nennt und zu seinem Diener erzieht. Doch wird er die Insel wieder verlassen können?

    Meinung: Defoes packender Weltklassiker habe ich bis jetzt noch nie gelesen gehabt, also wurde es mal Zeit. Ich finde, es ist wirklich ein zeitloses Beispiel dafür, dass sich selbst aussichtslos scheinende Situationen mit Mut und Einfallsreichtum meistern lassen. Was er sich alles einfallen lassen hat, als er gestrandet war und wie oft er umziehen musste. Fand ich wirklich klasse das Buch. Der Schreibstil ist auch sehr flüssig und dadurch kommt man sehr gut in die Geschichte hinein. Kann es euch also wirklich ans Herz legen. Immer noch ein klasse Buch.

  11. Cover des Buches Unter der Asche (ISBN: 9783743166783)
    Tom Finnek

    Unter der Asche

     (79)
    Aktuelle Rezension von: Schlehenfee

    London, 1666: Die Pest hat sich fast aus der Stadt verabschiedet, doch Geoff Ingrams Vater stirbt daran. Zur Waise geworden, wird der Eremit Master Gerrard der Vertraute des Jungen. Geoffs Bruder verschwand vor zwei Jahren, jetzt ist auch seine Schwester Jezebel wie vom Erdboden verschluckt.

    Doch die ist aufs Land geflohen, da sie schwanger ist, bedroht wird und der Liebste ebenfalls an der Pest starb.

    So manch tot geglaubter lebt in diesem historischen Roman dennoch. Schließlich werden Liebe, Zurückweisung und Eifersucht zu einem Gemisch werden, das den großen Brand von London auslöst.


    Was wirklich passiert ist, liegt bis heute im Dunklen. Tom Finnek hat in „Unter der Asche“ seine Version der Entstehung des großen Brands von London im September 1666 erzählt. Dabei bedient er sich vieler realer Personen, die damals die Stadt bevölkerten. Ich bin mir aber ziemlich sicher dass zumindest die Familie Ingram der Fantasie des Autors entstammt.

    Mir gefiel, dass ein gutes, authentisch wirkendes Bild der Stadt von damals gezeigt wird, was Theater, Schänken und arm und reich angeht. Außerdem spielen kirchliche Reformgruppen wie die „Digger“ und „Quäker“ eine große Rolle. Eine Erklärung würde den Rahmen dieser Rezension sprengen.

    Jedenfalls werden sehr viele Charaktere eingeführt, deren Geschichte und Handlungen aber nicht alle etwas mit dem Brand zu tun haben, sondern eher mit den Protagonisten.

    Nach sehr viel Vorrede war ich ziemlich auf die Ereignisse, die den Brand auslösten gespannt. Leider wurden meine Erwartungen diesbezüglich nicht erfüllt, es war eher unspektakulär. Ich hatte mir da einfach etwas dramatischeres, größeres vorgestellt.

    Man bekommt in „Unter der Asche“ zwar ein vielschichtiges Bild der damaligen Gesellschaft, aber vieles davon ist schmückendes Beiwerk und füllt nur die Seiten. Also „viel Rauch um nichts“...

    Der Brand wird erst am Ende kurz behandelt, ein paar Seiten und Charaktere weniger wären für mich auch in Ordnung gewesen. Als historischer Roman war „Unter der Asche“ durchaus interessant, konnte mich aber nicht so fesseln wie erhofft, daher drei Sterne.

  12. Cover des Buches Die Tulpe des Bösen (ISBN: 9783426636367)
    Jörg Kastner

    Die Tulpe des Bösen

     (33)
    Aktuelle Rezension von: Pitzi

    Das bereits zweite Abenteuer des Inspektors Katoen, entführt den Leser in die Welt der Flora und in das Land der Tulpen- in die Niederlande, genauer gesagt ins Amsterdam des 17. Jahrhunderts. Der Tulpenhandel floriert und immer mehr Menschen versuchen sich darin- doch nicht immer mit Erfolg. Doch 1637 wendet sich das Blatt für fast alle Handelstreibenden und Spekulanten- der Markt bricht ein und bringt vielen unglücklichen Menschen den Ruin, Not und Verzweifelung. Vierunddreißig Jahre später spielt die Tulpe wieder einmal eine große und mysteriöse Rolle.
    Ein „erlauchter“ Kreis, die „Verehrer der Tulpe“ treffen sich regelmäßig in einem Wirtshaus.
    Eines Tages beginnen die rätselhaften Morde- zwei Mitglieder der „Verehrer der Tulpe“
    werden ermordet. Bei den Opfern wird jeweils ein schwarzes Tulpenblatt gefunden.

    Die Morde rufen Katoen und seine Helfer auf den Plan. Sie sollen den „Tulpenmörder“ möglichst schnell dingfest machen. Die Jagd nach dem Mörder gestaltet sich äußerst gefährlich; besonders für Katoen.
    Er findet heraus, dass eine bestimmte, giftige Tulpenart eine große Rolle bei den Mordfällen spielt- doch bei seinen Recherchen muss er sich sputen, denn er ahnt ganz genau, dass der Mörder nicht nur Katz und Maus mit ihm spielen will, sondern auch schon ein nächstes Opfer auserkoren hat...

    Jörg Kastner hat es mit seinem aktuellen historischen Krimi wieder einmal geschafft, nicht nur durch das Setting allein; eine beklemmende Atmosphäre zu schaffen, die dem Leser wohlige Gänsehautstimmung verschaffen dürfte. Sehr bildhaft ist seine Darstellung des historischen Amsterdams und man meint als Leser die Sinneseindrücke der Romanfiguren selbst am eigenen Leib verspüren zu können.

    Ein wenig erinnert die Atmosphäre des Romans durchaus an alte Sherlock Holmes Romane/Verfilmungen, denn auch dort verspürt man meiner Meinung nach diese einzigartige, morbide Stimmung.

    Man leidet regelrecht mit den Nebenfiguren mit, da sie sehr realistisch vom Autor dargestellt wurden und empfindet durchaus auch Sympathien für die ein oder andere Romanfigur. Die Auflösung des Kriminalfalles ist auf jeden Fall etwas ganz anders, als man es als Leser im Vorfeld erwarten würde und es bleibt bis zum Schluss die Spannung gewahrt. Daher kann ich nur allen „Zuerst das Ende lesen“ Lesern empfehlen, ihre Angewohnheit bei diesem Roman unbedingt „ad acta“ zu legen. Sie würden sich so um sehr viel Lesevergnügen bringen. ;-)

    Obwohl das Buch mit seinen 464 Seiten durchaus kein „dünner“ Roman ist, vergeht die Lesezeit, dank der interessanten und unvorhersehbaren Wendungen der Storyline, wie im Flug und man ist ganz überrascht, wenn man so plötzlich am Ende der Geschichte angelangt ist.

    Ich habe die Inhaltsangabe extra etwas vage verfasst, denn ich bin der Meinung, dass eine ausführlichere Wiedergabe des Inhaltes zu viel verraten würde. Abschließend kann ich diesen Roman nur allen Krimiliebhabern, die Romane mit außergewöhnlichen Settings schätzen ans Herz legen. 4.5 von 5 Punkten.

  13. Cover des Buches An Instance of the Fingerpost (ISBN: 1573227951)
    Iain Pears

    An Instance of the Fingerpost

     (4)
    Noch keine Rezension vorhanden
  14. Cover des Buches Imprimatur (ISBN: 9783548280684)
    Rita Monaldi

    Imprimatur

     (44)
    Aktuelle Rezension von: kassandra1010
    Der erste Teil von Atto Melani aus der Feder von dem Autorenteam Monaldi & Sorti.

    Die Pest geht um und Atto Melani steckt in einer Herberge fest und steht unter Quarantäne. Melani, der Spion des Sonnenkönigs riecht hier ein Verbrechen und steckt jetzt mitten in den Ermittlungen. Alleine kommt er allerdings nicht weiter und nimmt sich den Küchenjungen zur Hilfe.

    Melani steckt voller Geheimnisse und nur nach und nach gelingt es dem Küchenjungen, hinter die Maske des Agenten zu schauen...

    Ein wirklich spannender historischer Krimi mit allen Rafinessen der Spionage, Gaunerei und beeindruckender Menschenmanipulation mit einen wunderbaren Einblick in die damalige Zeit.
  15. Cover des Buches Der Maler und das Mädchen (ISBN: 9783423141901)
    Margriet de Moor

    Der Maler und das Mädchen

     (16)
    Aktuelle Rezension von: Buchperlenblog

    Inhalt

    Wir befinden uns im Amsterdam des 17. Jahrhunderts. Die Pest wütet in dieser wundervollen Stadt, und nicht wenige fallen ihr zum Opfer. Doch trotz dieser schlimmen Zeiten steht den Menschen der Sinn nach Kunst, und einer der größten Maler der Geschichte weilt unter ihnen, immer auf der Suche nach dem nächsten Motiv.

    Eine junge Dänin gelangt derweil über den Seeweg in die niederländische Stadt. Sie ist auf der Suche nach sich selbst, nach einem neuen Leben, einem Anfang – und ihrer verschwundenen Stiefschwester, die ihr nichts hinterließ, als einige wenige Taler und die stumme Bitte zu folgen.

    Rezension

    Beschwingte Melancholie

    Wenn ihr ein Bild betrachtet, sei es nun zeitgenössisch oder klassisch, denkt ihr dabei zuweilen an die abgebildeten Personen? Ja, fragt ihr euch vielleicht, wer sie waren, wie sie lebten, wie sie liebten oder starben? Margriet de Moor geht mit uns den Weg zurück in die Vergangenheit und beleuchtet das Leben und besonders das frühe Ende eines jungen Mädchens, dessen Antlitz im Angesicht des Todes für immer in einer Federzeichnung Rembrandts verewigt sein wird.

    Wie aber kam es zu dieser Zeichnung? Wir lernen Rembrandt van Rijn kennen, der immer nur als der Maler bezeichnet wird. Wir erleben, wie er den Tod seiner zweiten Frau versucht zu verkraften, wie er nach neuen Motiven sucht und über Alten brütet. Dabei sind seine Gedanken sprunghafter Natur und nicht selten geht seine Fantasie mit ihm durch, und er führt eigenwillige Gespräche mit sich selbst und längst verstorbenen Kollegen.

    Außerdem gibt es da Elisabeth Christiaen, Else – oder später einfach Elsje. Die junge Dänin begibt sich allein auf die Reise, um ihre verschollene Stiefschwester in der holländischen Großstadt zu suchen. Die Reise ist lang und beschwerlich, und mit jedem Tag, der vergeht, steuert sie unaufhaltsam auf ihren eigenen Tod hin. Denn dass sie stirbt, wissen wir von Anbeginn an, können wir doch die spätere Zeichnung ihrer selbst am Pfahl genau betrachten. Sie ist lieb, die Elsje, ein wenig forsch vielleicht, ein wenig naiv. Ein Landmädchen auf dem Weg in die große Stadt. Wie also kommt es, dass ausgerechnet dieses kleine Mädchen, kaum 18 Jahre alt geworden, nur eine Woche, nachdem sie in Amsterdam ankommt, zum Tode verurteilt und in aller Öffentlichkeit erdrosselt wird?

    Margriet de Moor spinnt einen Faden um diese junge Frau, gibt ihr ein Leben, einen Sinn. Und sie verknüpft das Leben des Malers damit, während sie sprunghaft durch drei verschiedene Zeitschienen gleitet, mal vor und mal zurück, aber kontinuierlich auf diesen einen Augenblick hin ausgerichtet. Die Melancholie, die sich dabei zwischen den Zeilen immer weiter ausbreitet, ist greifbar, aber nie erdrückend. Zu beschwingt ist dafür der Tonfall der Autorin, zu frech so mancher Gedankengang.

    Fazit

    Kein Buch, dass sich nebenbei weglesen lässt, dafür sind die zeitlichen Sprünge zu groß. Aber in der richtigen Stimmung, und mit der richtigen Musik ist diese Geschichte um Rembrandt und das Mädchen am Pfahl sehr empfehlenswert – eben für die ruhigen Musestunden des Lebens.

  16. Cover des Buches Die Braut von Lammermoor (ISBN: 9783938823408)
    Walter Scott

    Die Braut von Lammermoor

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  17. Cover des Buches Morbus Dei: Die Ankunft (ISBN: 9783852188461)
    Bastian Zach

    Morbus Dei: Die Ankunft

     (129)
    Aktuelle Rezension von: Christin87
    Im Jahre 1703 irrt der Deserteur Johann List schwer verletzt und hungernd durch das tief verschneite Tirol, auf der Suche nach Hilfe und einer warmen Unterkunft. Mit letzten Kräften, als er die Hoffnung bereits aufgegeben hat, erreicht er ein einsames Bergdorf und bricht vor der ersten erreichten Tür zusammen. Als er Tage später benommen erwacht, spürt er als erstes, dass in diesem Dorf etwas nicht stimmt. Und tatsächlich sind die zutiefst abergläubigen Bewohner von Angst geprägt. Angst vor vermeintlich in den Bergen, am Rande ihres Dorfes, lebenden Gestalten ohne Haare, mit pergamentartiger Haut und schwarz hindurchleuchtenden Adern: den Ausgestoßenen.
    Johann verdingt sich als Knecht in diesem Dorf, findet seine Liebe und muss einen Kampf ausfechten, den er sich nie hätte vorstellen können.

    "Morbis Dei - Die Ankunft" ist ein sehr gut geschriebenes Buch, dass uns mitnimmt, in eine zurückliegende Welt voller Einsamkeit, Gehorsam und (Aber-)glauben, gespickt mit einer tollen Portion Mystik und der Moral, das man im Leben alles vergeltet bekommt - im Guten wie im Schlechten.
    Das die Autoren auch Drehbücher schreiben merkt man, denn die Figuren, die Sympathischen wie auch die Unsympathischen, sind toll ausgearbeitet und bilden im Kopf reale, starke Bilder, sodass man sich in jeden Handlungsstrang erstklassig einfühlen kann.
    Das Finale der Geschichte ist teils deftig, aber passend und gut konstruiert.

    Mein einziger Kritikpunkt: Zu oft wurden Sätze mittendrin mit einem Gedankenstrich unterbrochen, um nach einem Gedankensprung an anderer Stelle wieder anzusetzen. Das empfand ich beim Lesen manchmal als störend.

    Mit seiner düsteren Grundstimmung, die mich in Ansätzen ein bisschen an "Der Name der Rose" erinnert hat, obwohl die Handlung nur ganz am Rande mit Mönchen zu tun hat, liest es sich wahrscheinlich in einer kalten Winterwoche noch besser als im Sommer. Auf alle Fälle ist es aber empfehlenswert und vielversprechend für die Folgebände.
  18. Cover des Buches Der Kaffeehändler (ISBN: 9783961481453)
    David Liss

    Der Kaffeehändler

     (10)
    Aktuelle Rezension von: Pongokater
    Mit viel Skepsis habe ich die Lektüre dieses historischen Romans aus dem "Goldenen Zeitalter" Amsterdams begonnen. Aufmachung und Werbung ließen mich Wanderhuren-Niveau befürchten. Doch ich wurde angenehm überrascht. Der Autor zeigt nicht nur eine genaue Kenntnis des Finanzmarkts dieser Zeit, sondern er konstruiert auch jenseits des Kaufmännischen mit hoher sprachlicher Sicherheit eine beeindruckende Erzählung. Im Mittelpunkt stehen Figuren aus der für die Entwicklung Amsterdams so wichtigen Gruppe eingewanderter sephardischer Juden aus Portugal. Insofern bietet der Text auch Einblicke in das Beziehungsgeflecht des jüdischen Viertels in Amsterdam, dessen Mittelpunkt die große Portugiesische Synagoge war und ist.
  19. Cover des Buches Der Fluch der Anne Boleyn (ISBN: 9783492248563)
    C. C. Humphreys

    Der Fluch der Anne Boleyn

     (5)
    Aktuelle Rezension von: beowulf
    Wenn man mit wenig Erwartungen an ein Buch aus der Wühlkiste zieht kann auch nicht viel enttäuscht werden, ein Abenteuerroman im historischen Gewand, schhlicht.
  20. Cover des Buches Jou Pu Tuan (ISBN: 9783859660267)
    Li Yü

    Jou Pu Tuan

     (3)
    Aktuelle Rezension von: sabisteb

    Ein buddhistischer Mönch sagt einem junge Mann, der sich selber Vormitternachtsscholar nennt, voraus, dass er das Potential zu einem weisen Mann hat. Der Vormitternachtsscholar hat aber andere Pläne als nach geistiger Vervollkommnung zu suchen geschweige denn diese auch nur anzustreben, er sucht nach der schönsten der Schönen, um diese zu heiraten und sehr viel Spaß im Bett zu haben. Schon bald jedoch, geht ihm sein Schwiegervater gehörig auf die Nerven, auch seine Frau ist ihm nicht mehr genug, er geht auf Reise um seine Suche nach der schönsten der Schönen fortzusetzen und eine heiße Affäre mit ihr zu haben.

     

    Jou Pu tuan, die Gebetsmatte aus Fleisch ist eine chinesische erotische Novellle aus dem Jahr 1657 und wird dem bekannten Autor Li Yu zugeschrieben. Schon zu Zeit ihrer Veröffentlichung spaltete diese Novelle die Zeitgenossen. Man stritt sich, ob es sich einfach nur um einen pornographischen Roman handelt oder ob es sich hierbei um eine moralische Lektion handelt. Der Autor behauptet jedenfalls, dass nur, wer gesündigt hat, auch ein Heiliger werden kann und dass man den Leser halt irgendwie bei der Stange halten muss, und nicht langweilen darf, wenn man ihn belehren will.

    Nach seiner Übersetzung ins Deutsche ging der Streit von vorne los. Die Schweizer Behörden verboten das Buch und  verbrannten 1959 nicht verkaufte Exemplare. Später musste man einen Wisch unterschreiben, dass man Volljährig ist, das Buch nur aus literarischem Interesse liest und es Jugendlichen nicht zugänglich macht. Die Bücher wurden mit einem Warnhinweis versehen, ähnlich unserer heutigen FSK 18 Kennzeichnung. Auch in Deutschland war das Buch mehrfach vom Zoll beschlagnahmt worden. Aus heutiger Sicht eher lächerlich. Klar, es gibt ein paar Bettszenen, es gibt diverse Stellungen, die durchexerziert werden, vom Sex unter Männern über flotten Dreier und Vierer über Analverkehr und Trinkspielchen ist alles dabei. Die Übersetzung jedoch beschreibt diese Praktiken eher blumig, exotisierend und sehr stilvoll. Nie wird es platt, peinlich oder plump und der Roman wirkt auch heute noch frisch und zeitgemäß. Hier könnten viele moderne Schriftsteller noch sehr viel lernen, deren erotische Passagen meist eher lächerlich bis peinlich wirken.

    Man tut dem Buch unrecht, wenn man es nur auf seine erotischen Aspekte reduziert, die keinen größeren Raum einnehmen wie bei jedem anderen heutigen historischen Roman. Selbst Fantasyromane und Nackenbeißer dürften deutlich mehr dieser Episoden aufweisen als dieses Buch, von Shades of Grey schweigen wir mal. Die Novelle hat viele andere Stärken, die von den Kritikern oft einfach ignoriert wurden, bzw. vor dem erotischen Hintergrund verblassten. Die Geschichte ist glaubwürdig und gut konstruiert. Anders als bei Victor Hugo, bei dem viele Konstellationen und Begegnungen erzwungen und gewollt wirken oder bei Charles Dicken, wo sich die Zufälle in unglaubwürdigem Maße häufen, ist die Verkettung unglücklicher Umstände in diesem Buch, die zur letztendlich Bekehrung und Läuterung der Missetäter führen glaubwürdig und äußerst gelungen. Zudem ist dieser Roman ein Zeitdokument des China des 17. Jahrhunderts, das in seinen Ansichten fast modern wirkt. Die Geschichte könnte so nahezu 1:1 heute in NY oder einer anderen modernen Großstadt spielen. Die Dialoge sind witzig und treffend, die Figuren mit genauem, sparsamem Strich gezeichnet. Mit einem Minimum an Beschreibung wird ein Maximum herausgeholt, wie bei einer chinesischen Tuschezeichnung. Erstaunlich sind auch Passagen, die darauf hinweisen, dass man damals in China schon Lokalanesthetika kannte, die in Europa erst Anfang des 20. Jhdt. wirklich zum Einsatz kamen. Witzig sind Parallelen zu heutigen SPAM Mails über Verlängerungen und Aufbesserung seines besten Stücks, da hat sich in den letzten Jahrhunderten nur das Verbreitungsmedium geändert, scheint es.

    Aus Sicht eines Atheisten machen es sich die Protagonisten am Schluss ein wenig einfach, das mutet schon fast katholisch an, auch die Aspekte der kollektiven Schuld und Mitsühne der Frauen sind aus europäischer Sicht fragwürdig, dennoch fallen vor allem die vielen Parallelen des Buddhistentums zum Christentum auf.

    Der Verlag hat im Gegensatz zum chinesischen Original bzw. der englischen Übersetzung das erste Kapitel an den Schluss gestellt, was ich jedoch durchaus vom Lesefluss begrüßt habe. Man hätte es am Anfang nicht verstanden, am Schluss wirkt es besser.

    Fazit: Eine vielschichtige Erzählung. Auf den ersten Blick eine erotische Geschichte in Kombination mit einer coming off Age Geschichte, auf den zweiten Blick ein historisches Sittengemälde, auf den dritten Blick eine Reise zur Erleuchtung und Einsicht.

     

    Es gibt verschiedene Ausgaben des Buches. Die deutsche Übersetzung basiert hauptsächlich auf einer japanischen Übersetzung, während die englischen Übersetzungen sich eher am chinesischen Original orientieren. Im Deutschen gibt es auch unterschiedlich bebilderte Ausgaben. Die frühen weisen meist nur 14 Bilder auf, da die erotischen Holzschnitte zensiert wurden. Vollständig bebildert ist nur die neueste Auflage der Waage aus dem Jahr 1995 und möglicherweise die Erstauflage aus dem Jahr 1959.

  21. Cover des Buches Thierbuch (ISBN: 9783877061909)
    Conrad Gesner

    Thierbuch

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    Noch keine Rezension vorhanden
  22. Cover des Buches The Plot Against Pepys (ISBN: 9780571227136)
    James Long

    The Plot Against Pepys

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    Noch keine Rezension vorhanden
  23. Cover des Buches Julie (ISBN: 9783453500099)
    Alexander Schuller

    Julie

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    Aktuelle Rezension von: Keksisbaby
    Julie wurde als Säugling von einer tapferen Magd aus der Gewalt skrupelloser Satanisten befreit. Seither wächst sie getarnt als Junge in der französischen Provinz auf. Bis eines Tages eine Welle der Hexen- und Satanistenverfolgung über Frankreich hinwegrollt und die Vergangenheit widerauferstehen läßt. Die mutige junge Frau macht sich auf den Weg das Geheimnis ihrer Herkunft zu entschlüsseln und gerät dabei immer tiefer in ein Netz von Intrigen, die das Ziel haben König Louis XIV zu töten. Dieses Buch ist die Romanfassung zu einer zweiteiligen ZDF-Verfilmung unter anderem mit Sarah Biasini und Jürgen Prochnow. Und meiner Meinung nach hätte man es bei dem Fernseh- Zweiteiler fürs Abendprogramm belassen sollen. Der Plot enttäuscht und kommt eher unmotiviert daher. Kausale Zusammenhänge wirken zu erzwungen und gekünstelt, um Glaubhaftigkeit zu vermitteln. Der Versuch des Autors auf die letzten hundert Seiten ein Spannungsmoment zu erschaffen scheitern, anhand der Fülle von Ereignissen. Hätte Alexander Schuller, die Story der letzten Seiten aufgegriffen und darauf basierend den Plot entwickelt, wäre die Geschichte um einiges spannender ausgefallen. Ich finde er sollte weiterhin lieber für das Fernsehen schreiben, da seinen Erzählungen die Komplexität eines Romanes fehlen, aber sich wunderbar in einen 120 minütigen Film unterbringen lassen.
  24. Cover des Buches Die Richter des Königs (ISBN: 9783868002218)
    Sandra Lessmann

    Die Richter des Königs

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    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    langweilig und mir zu "einfach", zu "flach" geschrieben, wobei mich die Namen verwirrt haben: Die Autorin verwendet mal die Vor- mal die Familiennamen, was ich immer nicht so gut finde, wenn ich eine Geschichte kennen lernen will.
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