Bücher mit dem Tag "18. jahrhundert"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "18. jahrhundert" gekennzeichnet haben.

657 Bücher

  1. Cover des Buches Rubinrot (ISBN: 9783401506005)
    Kerstin Gier

    Rubinrot

     (14.155)
    Aktuelle Rezension von: booksandfunkos

    Zu aller erst: ich glaube ich bin schockverliebt.

    Warum habe ich dieses Buch noch nicht eher gelesen?

    Ich kannte bereits alle Filme von der Edelsteintrilogie, und muss ja sagen ich fand die auch alle sehr gut.

    Aber jetzt, wo ich das Buch dazu kenne.. 🤷🏽‍♀️

    Eigentlich ist gar nicht so richtig was passiert, aber irgendwie eben schon.

    Man fliegt nur so durch die ersten 100 Seiten, und fragt sich dann, was eigentlich bisher passiert ist, aber gleichzeitig ist man schon so im Bann des Buches, dass man es auch nicht weglegen kann.

    Band 1 der Trilogie hat sich für mich angefühlt, wie die Vorgeschichte zum eigentlichen Buch.

    Letztendlich hat man nämlich noch mehr Fragen als vorher, und will noch dringender das Große und Ganze verstehen.

    Ich bin so froh, dass ich jetzt nicht ein halbes Jahr auf eine Fortsetzung warten muss :D

    (Ich gebe zu, durch die Filme weiß ich ja schon, das es noch spannender und noch großartiger wird und freue mich einfach riesig darauf Band 2&3 zu lesen).

    Der Schreibstil hat mich zu 100% abgeholt, genauso wie die Charaktere und das Setting.

    Es hat einfach alles gepasst.

    Um es kurz zusammenzufassen:

    Ein richtiger Edelstein, dieses Buch!

  2. Cover des Buches Feuer und Stein (ISBN: 9783426518021)
    Diana Gabaldon

    Feuer und Stein

     (2.586)
    Aktuelle Rezension von: Celin_Aden

    Was tragen Schotten 1743 unter ihren Röcken? Um das herauszufinden muss man entweder in eine Zeitmaschine steigen oder dieses Buch lesen.

    Eine unfreiwillige Zeitreise nach Schottland. Der Leser erlebt diese wunderbare Welt durch Claires Augen. Diana Gabaldon meistert die Ich-Perspektive hervorragend.

    Die Charaktere sind wunderbar ausgearbeitet. Claire und Jamie passen großartig zusammen. Die Romanze zwischen den beiden baut sich langsam auf und ist gut mit der gesamten Geschichte verwoben. 

    Manche Passagen sind sehr in die Länge gezogen und das Buch ist ein absoluter Wälzer. Nichtsdestotrotz hat das lesen sehr viel Spaß gemacht.

    Also absolut empfehlenswert.

  3. Cover des Buches Die geliehene Zeit (ISBN: 9783426518106)
    Diana Gabaldon

    Die geliehene Zeit

     (1.442)
    Aktuelle Rezension von: Book_Owl_97

    Ich bin schon länger Fan der Serie und lese nun endlich auch die Bücher. Diese versetzen einen sofort in die gleiche Stimmung und haben mich genauso sehr begeistert. Die Geschichte von Claire und Jamie ist einfach spannend und ereignisreich. Trotzdem gibt es leider einige langatmige Passage, die man hätte verkürzen können. Die Charakterentwicklungen haben mir sehr gut gefallen. Das man quasi nebenbei noch etwas über die Geschichte und die Clanaufstände in Schottland lernt ist ein weiterer Pluspunkt.

  4. Cover des Buches Vier Farben der Magie (ISBN: 9783596296323)
    V. E. Schwab

    Vier Farben der Magie

     (381)
    Aktuelle Rezension von: elisalways

    Die Stadt London existiert 4-mal parallel nebeneinander. Doch kaum einer weiß davon. Nur Weltenwanderer wie Kell können in andere London reisen. Dabei schmuggelt er hin und her. Eines Tages ist dort allerdings ein Objekt mit dabei, welches droht, das Gleichgewicht der Welten auseinanderzureißen.

    Dies ist ein wirklich guter Auftakt, der es schafft, die neue Welt und das Magiesystem umfangreich und detailliert einzuführen. Zudem ist es sehr einzigartig und steckt voller neuartiger Ideen. Die verschiedenen London habe alle ihren ganz eigenen Charme und werden dabei sehr ästhetisch beschrieben. Die Charaktere sind überwiegend weder Gut noch Böse, was sie sehr interessant macht. Die Liebensgeschichte spielt sich wirklich nur am Rand ab und ist nur als netter Zusatz zu sehen. Das Hauptaugenmerk liegt wirklich auf der Geschichte. Der Schreibstil ist schon recht ausladend, aber noch im Rahmen, sodass man der Handlung noch folgen kann und nicht von den vielen Beschreibungen abgelenkt wird. 

    Leider muss ich auch sagen, dass sie wirkliche Handlung für die Dicke des Buches dann doch recht dünn ist. Es wirkt eher wie eine Einführung in die Welt, als eine eigene volle Geschichte. Ich hoffe, dass in Band 2 und 3 mehr passiert. An einigen Stellen war es mir dann aber auch zu lang beschrieben.

    Trotz meiner Kritik hat mir das Buch gut gefallen und ich bin schon gespannt, mehr von der Welt zu sehen.

  5. Cover des Buches Das Parfum (ISBN: 9783257069334)
    Patrick Süskind

    Das Parfum

     (10.147)
    Aktuelle Rezension von: Julia250916

    📚 "Das Parfum" von Patrick Süskind 📚

    HANDLUNG
    Grenouille hat eine ganz besondere Begabung. Er kann alle Gerüche von einander unterscheiden und ordnet diese jedem Objekt oder Lebewesen zu. Er möchte die besonders gutriechenden Gerüche für immer einfangen und greift dazu auf Mittel zurück, die kein Mensch für dieses Vorhaben aufbringen würde.

    FAZIT
    Dieses Buch ist faszinierend und schockierend zugleich. Ich hätte niemals gedacht, dass mich das Thema der Parfumherstellung und der verschiedenen Düfte so sehr interessieren würde. Ich war durchweg gefesselt von dem Buch durch die spannende und zugleich ruhige Erzählweise. Durch die Begleitung von Grenouille lernt man viel von ihm kennen. Ich kann dieses Buch wirklich nur empfehlen! ☀️

  6. Cover des Buches Ferne Ufer (ISBN: 9783426518236)
    Diana Gabaldon

    Ferne Ufer

     (1.122)
    Aktuelle Rezension von: DoraLupin

    Claire kehrt in diesem Teil nach Schottland ins 18. Jahrhundert zurück um den totgeglaubten Jamie zu suchen. 

    Dies ist der dritte Teil der Reihe und ich würde hier empfehlen die richtige Reihenfolge einzuhalten,  da der inhaltlich der Bücher aufeinander aufbaut und weitergeführt wird. Ohne Vorwissen verpasst man da als Leser viel. 

    Dieses Abenteuer führt weg von Europa und mitten hinein in die Seefahrt des 18. Jahrhundert.  Wie war es damals für die Besatzung, welche Krankheiten sind auf See aufgebrochen,  wie war das Leben auf den Inseln rund um Jamaika? 

    Das Buch ist recht abenteuerlich und natürlich wieder sehr gefühlvoll geschrieben,  es hat mich aber nicht ganz so mitreißen können wie die ersten Teile und hatte hier und da auch mal Längen.  

  7. Cover des Buches Der Ruf der Trommel (ISBN: 9783426518267)
    Diana Gabaldon

    Der Ruf der Trommel

     (893)
    Aktuelle Rezension von: geBUCHt

    Im 4. Band der Outlander-Reihe bauen sich Claire und Jamie ein neues Zuhause in Amerika auf. Um Land in Anspruch nehmen zu können, musste Jamie Bedingungen zustimmen, welche zukünftig Ärger versprechen. Der Aufbau der Ortschaft Fraser's Ridge beginnt. In der Zeit verfolgt der Leser auch das Schicksal von Brianna und Rodger. Denn die junge Frau hat zunehmend das Bedürfnis zu erfahren, wer sie eigentlich ist. Was sie mit ihrem echten Vater verbindet und die Sehnsucht nach ihren Wurzeln zu suchen, wird immer größer.

    Dieser Band unterscheidet sich von den Vorgängern. Der Fokus liegt nicht mehr allein auf Claire und Jamie, sondern auch auf deren Tochter. Dieser neue Erzählstrang gibt der Reihe einen neuen Reiz, verleiht ihr eine ebenso mitreißende und spannende, neue Liebesgeschichte. Dabei bleibt die Autorin sich treu und beschreibt weiterhin alles sehr detailliert, naturlieb und überzeugend. Und was ich am besten finde, es bleibt unvorhersehbar.

    In der ersten Hälfte des Buches ging es noch viel um Claire und Jamie. Und da die beiden in den ersten 3 Büchern so viele Hürden und Streitigkeiten überwinden mussten, hat meine schiere Begeisterung leider kurze Zeit langsam abgenommen, weil bestimmte Szenen oder Konzepte sich wiederholten oder ähnlich abliefen. Bei der Hälfte wurde die Geschichte rund um Brianna und Roger intensiver aufgenommen und ab diesem Zeitpunkt konnte ich das Buch nicht mehr weglegen. Es kam frischer Wind rein. Neue Aspekte wurden aufgenommen, allein schon deswegen, weil man das ursprüngliche Paar Claire und Jamie, nunmehr aus einer anderen Perspektive gesehen hat. Nämlich als Eltern. Vor allem war es interessant zu sehen, was für Charaktereigenschaften Brianna von ihren Eltern geerbt hat. Wie gut diese beschrieben worden sind.

    Es waren lustige Momente vorhanden, insbesondere dann, wenn Jamie „altmodische“ Ansichten äußerte, doch der Leser nur zu gut wusste, dass die sture, freiheitsliebende Brianna damit überhaupt nicht einverstanden wäre.

    Mit Roger haben wir einen neuen Helden näher kennengelernt. Anders als Jamie, aber nicht weniger mutig und liebenswert. Ich habe genauso mitgefiebert mit seinem Handlungsstrang, wie schon damals bei Claire und Jamie.

    Indianer haben eine große Rolle in dieser Fortsetzung gespielt. Von ihnen lief eine schaurige, raue Atmosphäre aus. Man lernte neue Bräuche und Verhaltensweisen kennen. Besonders Jamies Neffe Ian trat in Zusammenhang mit den „Wilden“ ins Spiel. Es passierten skurrile und gefährliche Begebenheiten. Auch hier hat Diana Gabaldon es geschafft einen neuen Schauplatz zum Leben zu erwecken. Ich staune immer wieder, wie vielfältig sie schreiben kann. Nachdem wir im 2. Band glaubwürdig am französischen Hof waren, sind wir hier ebenso glaubwürdig mitten in der Wildnis bei Indianern.

    Ich freue mich auf den 5. Band! Und wenn es jemanden gibt, der zwischenzeitlich auch einen Abschnitt nicht mehr ganz so fesselnd findet, dann bleibt dran. Es lohnt sich.   

  8. Cover des Buches Saphirblau (ISBN: 9783401506012)
    Kerstin Gier

    Saphirblau

     (7.082)
    Aktuelle Rezension von: ems

    Ich glaube was mir am meisten bei dieser Reihe gefällt sind die Charaktere & die Dialoge! Sie sind alle so individuell & interessant. In diesem Teil wurde noch ein Dämonendrache (?) als neuer Charakter vorgestellt & habe ihn sofort ins Herz geschlossen :) 

    Es macht einfach total viel Spaß Gwendolyn auf ihrem Abendteuer zu begleiten! 

    Das Einzige was ich zu kritisieren hätte, wäre das Pacing. Dadurch dass die einzelnen Szenen mit so viel Detail & Dialog vollgepackt werden, hatte ich manchmal das Gefühl, dass die Geschichte langsam voran ging. Aber das hat mich nicht wirklich großartig gestört.

    Für mich ist die Reihe wirklich zu einer komfort Serie geworden<3 Freue mich schon sehr den dritten Teil zu lesen & bin gespannt wie die Geschichte aufgeht! :)

  9. Cover des Buches Die versteckte Apotheke (ISBN: 9783365001509)
    Sarah Penner

    Die versteckte Apotheke

     (288)
    Aktuelle Rezension von: SarahWho

    "Selbst die mächtigsten Männer können nicht erklären, was in einem Kokon passiert. Das ist magisch, ein Zauber, wie er auch in London passiert."

    Eine Frau, die anderen Frauen hilft. Die Geschichte hat mich sehr interessiert. Obwohl die Handlung in zwei Zeitsträngen spielt, konnte sie mich nicht überzeugen. Es kam nie richtig Spannung auf. Ich hatte vielmehr das Gefühl, hier wird lediglich neutral eine Story ohne wirkliche Tiefe erzählt. Auch die Charaktere haben mich nicht umgehauen. Der Schreibstil lässt sich schnell und flüssig lesen, sodass ich auch schnell fertig war. Wirklich in Erinnerung bleiben wird mir die versteckte Apotheke sicherlich nicht.

  10. Cover des Buches Das flammende Kreuz (ISBN: 9783426518229)
    Diana Gabaldon

    Das flammende Kreuz

     (676)
    Aktuelle Rezension von: LuisasBuecherliebe

    Hach, ich weiß nicht, ob ich ein Outlander-Buch jemals nicht lieben kann ... ich glaube nicht!

    Ich liebe die Welt von Outlander sehr. Die Bücher sind so einzigartig - die Prämisse, die Charaktere, das Setting, die verschiedenen Handlungsstränge u. v. m. machen die Bücher (und auch die Serie) so besonders für mich. Diana Gabaldon schreibt dicke Bücher, hat da aber auch viel Platz für Charakterentwicklung und -beschreibung, für die ausführliche Beschreibungen von Ereignissen und natürlich für Handlungsstränge, die sich über viele, viele Seiten und damit auch viel Zeit zieht.
    Doch genau das macht es so spannend. Man hat immer wieder Ereignisse aus anderen Abschnitten des Buches im Gedächtnis und fragt sich, was denn daraus geworden ist, doch wenn man schon gar nicht mehr damit rechnet, wird dieser Handlungsstrang an passender Stelle weitergeführt.
    Doch für mich muss es gar nicht an jeder Stelle spannend sein. Man muss es mögen, wenn auch mal ruhige Passagen kommen, doch wenn man es mag, ist man bei diesen Büchern goldrichtig. Ich genieße die ruhigen Stellen, an denen man "nur" das Farmleben mitbekommt, immer sehr.
    Auf den letzten Seiten haben sich dann noch weitere, sehr interessante neue Aspekte aufgetan. <spoiler> Sei es Ians Rückkehr, die Entdeckung, dass Jemmy durch die Steine reisen kann, oder das Tagebuch von weiteren Zeitreisen. </spoiler>

    Fazit: Ich habe es einfach rundum genossen, habe jede Seite geliebt und freue mich wahnsinnig auf die kommenden Teile.

  11. Cover des Buches Die Verlorenen (ISBN: 9783866124950)
    Stacey Halls

    Die Verlorenen

     (171)
    Aktuelle Rezension von: Buchfresserchen1

    1754 :Elisabeth Bright verkauft am Hafen Krabben. Ein stinkender Job, der nicht viel Geld einbringt. Als sie schwanger wird und eine kleine Tochter bekommt, muss sie sie schon am Tag der Geburt in Obhut geben. Jahrelang spart sie darauf ihr Kind wieder zurück zu holen. Doch dann schlägt das Schicksal erbarmungslos zu.


    Das Cover mit dem verschlossenen Käfig , in dem sich eine Frau mit einem Säugling aufhält und der Zahl 627, spiegelt genau die Geschichte wieder.


    Es ist schwer eine Rezension zu dem Buch zu schreiben, ohne zu viel vom Inhalt zu verraten. Es passiert sehr viel, ohne allzuviel Handlung, würde ich es mal bezeichnen.


    Das Buch ist in drei Kapitel unterteilt. Wer handelt von zwei Frauen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Im ersten Kapitel wird aus der Ich Perspektive von Elisabeth gesprochen. Im zweiten wechselt die Sprecherin und es wird aus der Perspektive von Alexandra erzählt. Das dritte Kapitel hat dann ein wenig mehr Handlung und es kommt ohne Gedankengänge der Protagonisten aus.


    Die Geschichte ist leise und für meine Begriffe immer ein wenig düster. Die beiden Protagonistinnen machen sich viele Gedanken. Man erfährt dadurch viel von der mitunter sehr traumatischen Vergangenheit. So kann man auch die Handlungsweisen nachvollziehen.


    Durch den selbstgewählten Käfig passiert nicht sonderlich viel in der Geschichte was die Handlung angeht. Was aber die Reifung der Personen angeht geschieht sogar erstaunlich viel.


    Wer gerne handlungsstarke Geschichten liebt sollte also lieber die Finger davon lassen. Wer aber leise Töne liebt und auch das zwischenmenschliche erträgt , sofern es mitunter problematisch läuft, hat an dieser unbeabsichtigten Traumabewältigung sicherlich Gefallen .


    Ich fand das Hörbuch gut, da ich zwischen aller Action auch gerne mal die leiseren Töne höre.

  12. Cover des Buches The Curse - UNSTERBLICH mein (ISBN: 9783522505796)
    Emily Bold

    The Curse - UNSTERBLICH mein

     (387)
    Aktuelle Rezension von: Naike

    Meiomei, was für ein blutleeres Melodram! Ich mochte die Grundidee, daher hatte ich bis weit über die Hälftegehofft, dass die Story noch in Gang kommen würde, aber es wurde nur immer abstruser, sowohl vom Hergang, als auch vom Verhalten der Protagonisten. Eine Geschichte, die sich nicht anfühlte, als sei sie einer Inspiration entsprungen, sondern am Reißbrett konstruiert.
    Die weibliche Hauptfigur hatte kein Profil und handelte mehrfach so dumm, dass das auch ihr junges Alter nicht entschuldigen konnte. Die Horde unsterblicher "Highlander" standen dem in nichts nach, machten den Eindruck Halbwüchsiger, ohne die ganzen Jahrhunderte Lebenserfahrung, die sie eigentlich hätten zeigen müssen.
    Ich gebe selten nur einen Stern und habe auch schon Gutes von Emily Bold gelesen, aber an diesem Werk kann ich leider kein gutes Haar lassen, daran stimmt für mich nichts. Deshalb werde ich auch auf die beiden weiteren Teile der Trilogie verzichten.

  13. Cover des Buches Emma (ISBN: 9783959671156)
    Jane Austen

    Emma

     (1.121)
    Aktuelle Rezension von: bingereading

    Ich hatte schon vor einem Jahr versucht, „Emma“ zu lesen- und nach 100 Seiten abgebrochen. Die Übersetzung, die ich mir aus der Bücherei besorgt hatte, war uralt und durch die geschwollene Sprache machte das Lesen überhaupt keinen Spaß. Ich war danach lange felsenfest überzeugt, dass Jane Austens Bücher langweilig sein und habe sie ignoriert. Als ich dann doch im März diesen Jahres „Stolz und Vorurteil“ gelesen habe, mit geringen Erwartungen, war ich wie elektrisiert. Die neuere Übersetzung hat dazu geführt, dass das Buch mich verzaubert hat und ich schließlich doch noch ein großer Jane-Austen-Fan geworden bin. Also habe ich beschlossen, auch „Emma“ eine zweite Chance zu geben. Ich habe mir eine moderne Übersetzung besorgt und- ob ihr es glaubt oder nicht- das hat dazu geführt, dass ich dieses Buch, dass ich vorher für langatmig hielt, jetzt liebe.

    „Emma“ ist in vielerlei Hinsicht das genaue Gegenstück zu „Stolz und Vorurteil“ und hat doch haben die beiden Bücher viel gemeinsam. Die Protagonisten sind von Stolz und Oberflächlichkeiten verblendet, und erst im Lauf der Geschichte erkennen sie, was wirklich wichtig ist. Sowohl Mr. Darcy und Elizabeth Bennet als auch Mr. Knightley und Emma ergänzen sich ideal. Auch die lustigen, teils sogar albernen Nebenfiguren sind eine Gemeinsamkeit und natürlich das Setting auf dem englischen Land.

    Ein großer Unterschied ist jedoch, dass in „Emma“ die Charakterentwicklung wesentlich mehr im Vordergrund steht als die eigentliche Handlung. Im Vergleich zu „Emma“ ist „Stolz und Vorurteil“ so handlungsreich wie jeder Action-Film. Vor allem die Protagonistin Emma selbst macht eine bewundernswerte Entwicklung durch, die ich auch wesentlich nachvollziehbarer fand als z.B. die von Mr. Darcy in „Stolz und Vorurteil“, der plötzlich von Grumpy Cat zu einem aufmerksamen, liebevollen jungen Mann mutiert. Ich meine, dass kann ja durchaus passieren (unterschätzen wir nicht die Kraft der Liebe) aber Emmas Entwicklung ist viel glaubhafter.

    Außerdem ist Emma vielschichtiger aufgebaut als Elizabeth Bennet. Sie ist stolz, materialistisch und mischt sich in das Leben anderer Leute ein. Nicht gerade sympathisch, nicht wahr? Ja. Und nein. Denn zugleich ist Emma eine treue Freundin, eine liebevolle Tochter und  eigentlich eine intelligente junge Frau- auch wenn ihr Scharfblick sie in Liebesdingen manchmal verlässt. Ich bin recht schnell mit Emma warm geworden, auch wenn ihr hochnäsiges Standesbewusstsein mir durchgängig auf die Nerven ging. Doch viele andere Leser*innen können sie von der ersten bis zur letzten Seite nicht ausstehen, manche sicher auch, weil Emma ihnen zu ähnlich ist. Sie hat Schwächen, die viele sich selbst nicht eingestehen wollen und sie ist nicht die vollkommene Heldin, die wir in vielen anderen Romanen finden. Aber gerade das macht sie für mich so interessant und gewissermaßen auch liebenswert.

    Das männliche Gegenstück zu Emma ist Mr. Knightley, ein intelligenter, ruhiger Mann mit festen Grundsätzen und einem guten Herzen. Er ist der einzige, der Emma Kontra gibt und ihr, die von ihrem Vater und ihrer ehemaligen Lehrerin Mrs. Weston vergöttert wird, auch mal sagt, wenn etwas nicht so gut gelaufen ist. Doch das macht er nicht, um sie zu belehren oder zu ärgern, sondern gerade, weil er sie liebt. Das fand ich wirklich wunderschön, ich denke, viele von uns wären besser dran, wenn sie einen Mr. Knightley in ihrem Leben hätten.

    Die Beziehung zwischen Mr. Knightley und Emma ist ein klassisches Beispiel für „Friends to Lovers“, ein weiterer Grund, warum „Emma“ und „Stolz und Vorurteil“ so unterschiedlich sind. Anstatt sich zu hassen, wie Lizzy und Mr. Darcy zu Beginn, sind Emma und Mr. Knightley seit vielen Jahren enge Vertraute, denen erst nach einer Zeit auffällt, dass sie noch mehr für einander empfinden als bloße Freundschaft. An dieser Stelle war Emma weniger dramatisch als „Stolz und Vorurteil“, aber nicht weniger schön.

    In Sachen Protagonisten kann „Emma“ es also locker mit „Stolz und Vorurteil“ aufnehmen, ist vielleicht sogar noch besser. Was mich bei „Emma“ aber hin und wieder gestört hat, waren die trivialen Monologe einiger Nebenfiguren, allen voran die der Nachbarin Miss Bates, die detailliert über drei Seiten wiedergegeben wurden. Das sollte wohl zeigen, wie nervig Miss Bates ist, aber die Hälfte ihrer ausschweifenden Reden hätte es auch getan. „Emma“ ist ein Buch voller geschliffener, wunderschöner Dialoge, aber an einigen Stellen hätte man kürzen können.

    Dennoch bin ich froh über einige liebenswerte, lustige Nebenfiguren wie Mr. Woodhouse, Emmas Vater. Der Gute ist ein herzensguter Mensch, aber auch ein starker Hypochonder, der ständig alle davon überzeugen möchte, wegen der Gesundheit zum Supper nur eine Schale Haferschleim zu essen- was samt und sonders abgelehnt wird. Zudem bleibt er gern in seiner Komfortzone, hasst Veränderungen und kann Hochzeiten deshalb nicht ausstehen. Auch Frank Churchill, der Emma zeitweise aus fadenscheinigen Gründen den Hof macht, mochte ich eigentlich ganz gern- auch wenn er einige Dinge tut, mit denen ich genauso wenig einverstanden bin wie Mr. Knightley. Aber ich will nicht spoilern.

    Abschließend kann ich euch „Emma“ nur wärmstens ans Herz legen, würde euch aber bitten, als erstes Jane-Austen-Buch immer noch „Stolz und Vorurteil“ zu lesen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ihr mit der Protagonistin schneller warmwerdet, ist einfach höher. Wer aber vielschichtige, schwierige Figuren mag, wird auch „Emma“ einfach lieben.

     

  14. Cover des Buches Die Landkarte der Zeit (ISBN: 9783499253195)
    Félix J. Palma

    Die Landkarte der Zeit

     (628)
    Aktuelle Rezension von: DoraLupin

    Ich habe dieses Buch geschenkt bekommen, aber da mir das Cover so gut gefallen hat, musste ich es schnell aus dem Regal holen und loslesen.

    Ein Roman über das Zeitreisen.

    Es geht um Andrew, dessen grosse Liebe 1896 von Jack the Ripper ermordet wird. Er ist untröstlich, da zeigt ihm 8 Jahre später sein Cousin eine Lösung auf. Er hat eine Agentur gefunden die Zeitreisen organisiert...

    Der Roman befasst sich mit der Frage ob es Zeitreisen wirklich gibt oder ob das alles nur letztlich eine Illusion war und man dem Leser einen "Bären aufgebunden" hat.
    Ich dachte erst es geht mir zu sehr in Science Fiction rein aber das war nicht der Fall...nur gegen Ende dann. Es war ein kurzweiliges Buch, mit einer netten Geschichte.

  15. Cover des Buches Mörderhotel (ISBN: 9783785725481)
    Wolfgang Hohlbein

    Mörderhotel

     (88)
    Aktuelle Rezension von: AutorinLauraJane

    Herman Webster Mudgett, der unglaublichste Serienmörder aller Zeiten. In Chicago errichtet er eigens ein Hotel, um seine Taten zu begehen. Ein Hotel, in dem es Falltüren, verborgene Räume, Geheimgänge, einen Foltertisch, ein Säurebad und eine Gaskammer gibt. Seine Opfer erleichtert er um ihr Geld und verkauft ihre Leichen an Mediziner. Niemand weiß, was im Kopf dieses Menschen vor sich geht. Bis die Polizei ihm auf die Spur kommt und eine gnadenlose Jagd beginnt … (Klappentext)


    Der Roman von Bestsellerautor Wolfgang Hohlbein erzählt die unglaubliche, aber wahre Geschichte um einen der ersten Serienkiller Amerikas! (Diesen Zusatz nehme ich absichtlich mit hier hinein, weil ich mich später noch darauf beziehen werde)


    Fast jeder Person, die Fantasy ließt, ist Wolfgang Hohlbein ein Begriff. Auch ich kenne ihn und habe schon einige Bücher von ihm gelesen - jedoch noch keinen Thriller. Und erst recht keinen, der auf einer wahren Begebenheit beruht.

    Sein Schreibstil ist flüssig und lässt sich toll lesen. Er passt wunderbar in die dargestellte Zeit, genau wie die Dinge, Verhaltensweisen, orte und selbst die Kleidung.

    Wir lesende verfolgen die Geschichte um Hermann Webster Midgett aus unterschiedlichen Perspektiven und Zeiten. Ein Teil spielt in der Gegenwart, der andere Teil in der Vergangenheit. Im Verlauf der Geschichte rücken diese zwei Stränge immer näher aneinander, bis sie zum Ende ineinander übergehen und nur noch eine einzige kurze Rückblende erfolgt. Der Aufbau selbst gefiel mir ungemein. Ich konnte mir meine eigenen Gedanken machen und rätseln, wer er wirklich ist und wie es zu allem kam. Die Vergangenheit gefiel mir dabei besser, als die Gegenwart, denn dort passierte eindeutig mehr. Die Gegenwart dümpelte teilweise ziemlich langatmig vor sich hin und bot kaum Spannung.

    Aber egal in welcher Zeit ich gerade war, die expliziten Beschreibungen von Verstümmelung, diversen Wunden und Blut hat mich abgeschreckt. Sicher, es geht um einen Serienmörder, aber trotzdem hätte die Gewalt etwas dezenter beschrieben werden können. Das ist aber nur mein persönlicher Geschmack. Trotzdem frage ich mich: musste das sein?

    Und dann dieses haarsträubende Ende! Auch hier kam für mich kaum Spannung auf, vor allem dadurch, dass es alles so gestellt wirkte und ich stark bezweifelte, dass irgendetwas davon wahr sein konnte.

    Was mich zu meinem größten Problem mit dem Buch bringt.

    Wie oben zitiert wird dieses Buch als wahre Geschichte des Serienmörders dargestellt. Allerdings steht an anderer Stelle „beruht auf einer wahren Begebenheit“ was schon wieder ein Unterschied ist. Für mich stimmt keine der beiden Aussagen.

    Ja, es gab den Serienmörder.

    Ja, auch der Ermittler existierte.

    Der Rest der Charaktere, genau wie fast die ganze Geschichte, ist völlig frei erfunden. Selbst für die Existenz eines „Mörderhotels“ gab es keine Beweise, es sind bestenfalls Gerüchte.

    Und falls ihr euch über den Fall informieren wollt, müsst ihr das im Internet tun. Denn natürlich ist bei einer erfundenen Geschichte im Anhang keine Notiz/Erklärung der wahren Begebenheiten oder des echten damaligen Falls.

    Alles in allem kann ich das Buch also nicht empfehlen. Es lockt mit falschen Versprechungen, nimmt auf dem Buchrücken das größte Geheimnis der Geschichte schon vorweg und war im Endeffekt auch nicht wirklich spannend. Außerdem sucht man die wahren Begebenheiten vergebens.


  16. Cover des Buches Die Stadt aus Messing (ISBN: 9783833240997)
    S. A. Chakraborty

    Die Stadt aus Messing

     (70)
    Aktuelle Rezension von: Lelels

    4,5⭐

    Von Anfang an lernen wir Nahris temperamentvolle und extrovertierte Seite kennen. Sie ist gerissen und versucht in erster Linie zu überleben. Wir erleben ihren Kampf mit ihren Kräften und den Herausforderungen, mit denen sie in diesem neuen Leben konfrontiert ist.

    Ali ist in Band 1 der Trilogie ein sehr naiver Charakter, der völlig unvorbereitet am Hof eingeführt wird und dessen Loyalität immer wieder auf die Probe gestellt wird. Er ist stets darum bemüht, das Richtige zu tun und nutzt seine Privilegien.

    Mir hat es unglaublich viel Freude bereitet, der Geschichte von Nahri und Ali zu verfolgen und auch wie sich ihre Beziehung langsam verändert hat.

    Trotz der langen Kapitel, die jeweils ca. 20 Seiten langen waren, hatte ich zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, die Geschichte seit langatmig erzählt. Stattdessen habe ich sie förmlich weggeatmet, da es der Autorin gelingt, ein unglaublich vielschichtiges und imposantes Bild der Welt zu zeichnen, die ich mir vor meinem inneren Auge gut vorstellen konnte.

    „Eine Stadt aus Messing“ wartet mit einem stark ausgearbeiteten Worldbuilding auf, das trotz seiner Komplexität grundsätzlich verständlich war. Die Geschichte der Welt ist bis ins Detail durchdacht und strotzt voller Politik und Intrigen, wobei es der Autorin gelingt, alle Inhalte ohne Infodumping zu vermitteln. Das Setting bildet unter anderem die arabische Halbinsel und Teile Indiens ab, wobei ich aber leider nicht sagen kann, inwiefern Orientalismus mitschwingt. Ich mochte aber das Einfließen der Mythologie und die muslimische Repräsentation, auch wenn letzteres noch stärker hätte sein können.

    Die Handlung hat es mir wirklich schwer gemacht, das Buch aus der Hand zu legen. Sie war durchgängig spannend und stets wurde der/die Leser*in mit neuen Informationen versorgt. Auch die Plotttwists kamen für mich vollkommen überraschend. Ich konnte aufgrund der Komplexität der Geschichte der Stämme, nicht immer vollständig die Bedeutung der Wendungen erfassen, hatte aber trotzdem meinen Spaß. Ein Glossar hilft dabei, angesichts aller Namen den Überblick zu behalten.

    Leider fallen im Buch immer wieder ableistische Begriffe und obwohl ich vielschichtige und durchdachtes Worldbuilding liebe, so hat es ihr doch dazu geführt, dass ich immer wieder die Stämme durcheinandergebracht habe, was gerade beim Verständnis der historischen Ereignisse hinderlich war, sich bei einer erneuten Lektüre aber sicherlich legen wird.

    Insgesamt hat sich das Buch wie ein gigantisches Puzzle angefühlt, bei dem ich nach und nach alle Teile zusammengesetzt habe, aber einzelne noch gefehlt haben, sodass das Gesamtbild noch nicht erkennbar war. Umso mehr freue ich mich, bald Band 2 zu lesen und zu sehen, wie es mit Nahri und Ali weitergeht.

     

  17. Cover des Buches Im Hause Longbourn (ISBN: 9783328100270)
    Jo Baker

    Im Hause Longbourn

     (238)
    Aktuelle Rezension von: CleoBennet

    Dieses Buch war eigentlich überfällig. Fortgeschriebene Jane-Austen-Geschichten gibt es einige (meistens überflüssig), aber welche Leserin möchte schon daran erinnert werden, dass sich ganztägiges Schwelgen in romantischen Gefühlen nur auf dem Rücken der für gewöhnlich namenlosen Dienstboten realisieren ließ, die von Sonnenauf- bis -untergang schuften? Insofern stellt der Roman die Regency Romance sozusagen vom Kopf auf die Füße, und das tut er mit Detailtreue und großer Anteilnahme für seine Figuren. Dass die Heldin Sarah ihr Glück mal NICHT in einem reichen Mann und lebenslangem Hände-in-den-Schoß-Legen findet, hat mich sehr gefreut, denn das ist ehrlich. Ein Stern weniger nur deshalb, weil mir die männlichen Figuren teilweise ein bisschen klischeehaft agierten.

  18. Cover des Buches Das Hurenschiff (ISBN: 9783426513835)
    Martina Sahler

    Das Hurenschiff

     (118)
    Aktuelle Rezension von: YviG1974

    Im Genre historische Romane bin ich nicht so oft unterwegs und auch die Autorin kannte ich bisher noch nicht, daher war ich sehr neugierig, was mich erwartet. 

    Enttäuscht wurde ich nicht, das Buch hat mich von der ersten Seite an begeistert. 

    Das Cover spricht mich schon sehr an.Vorallem das Schiff gefällt mir sehr. 

    Molly,Hannah und die anderen Frauen auf der "Lady Juliana" wurden gut beschrieben und ich habe sie schnell ins Herz geschlossen und an ihrem Schicksal auf der Überfahrt teilgenommen.

    Auch der Schreibstil sagte mir zu.

    Nun bin ich auf den Folgeband gespannt 

  19. Cover des Buches Die Wanderapothekerin (ISBN: 9783426515518)
    Iny Lorentz

    Die Wanderapothekerin

     (101)
    Aktuelle Rezension von: Thommy28

    Einen kurzen Blick auf die Handlung erlaubt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

    Das Geschehen spielt im 18. Jahrhundert im Süddeutschen Raum und handelt von den Reisen einer Wanderapothekerin. Zu jenen Zeiten wurden viele Ge- und Verbrauchsgüter des täglichen Lebens von sogenannten "Hörern" gehandelt, die mit einer Kiepe o.Ä. von Ort zu Ort zogen.

    Um dieses Szenario herum hat die Autorin ein paar, mehr oder weniger, spannende Abenteuer gestrickt. Einen richtigen Spannungsbogen gibt es nicht, dafür eine Reihe von Spannungsspitzen. Die Figuren sind sehr plastisch, aber auch streng nach gut und böse geteilt, gezeichnet. Die manchmal einsetzende Spannung wird zumeist aber schnell durch eine glückliche Fügung wieder "entspannt". 

    Die Schreibweise ist sehr einfach und ohne jeglichen Biss. Das hat mir nicht gut gefallen.

    Das Buch kann aus meiner Sicht mit drei Sternen noch sehr zufrieden sein. Ich hoffe, die Autorin knüpft im zweiten Band wieder an frühere Erfolge an.

  20. Cover des Buches Ein Hauch von Schnee und Asche (ISBN: 9783426518243)
    Diana Gabaldon

    Ein Hauch von Schnee und Asche

     (566)
    Aktuelle Rezension von: madamecurie

    Buchcover:Im sechsten Band ihrer legendären Highland-Saga „Outlander“ begeistert die Welt-Bestseller-Autorin Diana Gabaldon erneut mit einer spannenden Geschichte von leidenschaftlicher Liebe und dramatischem Kampf um Freiheit und Unabhängigkeit. Claire, die englische Zeitreisende aus dem 20. Jahrhundert, und Jamie, der Freiheitskämpfer, Gabaldons außergewöhnliches Liebes-Paar, das auch in der TV-Verfilmung der „Outlander“-Saga Fans weltweit in seinen Bann zieht, muss in diesem sechsten Band fürchten, in den Vorwehen des amerikanischen Unabhängigkeitskriegs alles zu verlieren: ihr Haus, ihre Zukunft, ihre Liebe.

    Im Jahr 1772 stehen die Vorzeichen in der Neuen Welt auf Krieg: Claire macht sich große Sorgen um ihren geliebten Ehemann: Zwar hat sie, die als Zeitreisende aus dem 20. Jahrhundert Wissen über die Zukunft besitzt, Jamie davor gewarnt, dass die amerikanischen Kolonien bald um ihre Unabhängigkeit kämpfen und diesen Krieg gewinnen werden, und Jamie hat sich um politische Neutralität bemüht. Doch nun bittet ihn der Gouverneur von North Carolina, das Hinterland für die britische Krone zu einen. Wird Jamie, wie schon in seiner schottischen Heimat, erneut auf der Seite der Verlierer stehen? Und was hat es mit jenem Zeitungsartikel aus der Zukunft auf sich, der von Claires und Jamies Tod bei einer Feuersbrunst berichtet?        

    Nach dem ich Outländer 2mal bei Netflix angeschaut habe ,hat es mich neugierig gemacht wie es weiter geht .Natürlich muss ich jetzt noch 2 Bücher lesen um zu wissen ,wie die Zeitreise mit Jamie und Clare , Brianna und Rocher mit den Kinder ausgeht.    

  21. Cover des Buches 1813 - Kriegsfeuer (ISBN: 9783426505830)
    Sabine Ebert

    1813 - Kriegsfeuer

     (107)
    Aktuelle Rezension von: P_Gandalf

    Der Auslöser war ein Besuch des Völkerschlacht Denkmals mit meiner Tochter und die Erkenntnis, dass ich über dieses geschichtliche Ereignis nicht sonderlich viel wußte.

    Dieses Buch - eine rechte perfekte Mischung von Fiction und belegbarer Historie - hat diese Löcher gestopft. Sabine Ebert schildert die Ereignisse ziemlich genau so wie sie sich abgespielt haben. Die Geschichte um Henriette dient dazu verschiedene Orte und Personen zu verbinden und den Leser emotional zu binden.

    Das Buch war für mich nie langweilig, sondern immer informativ und spannend. Ich wünschte, es gäbe mehr von diesen Büchern.

  22. Cover des Buches Commissaire Le Floch und das Geheimnis der Weißmäntel (ISBN: 9783896675736)
    Jean-François Parot

    Commissaire Le Floch und das Geheimnis der Weißmäntel

     (67)
    Aktuelle Rezension von: MarcLehmann

    Schönes Buch, obwohl gemordet wird. Interessante Entwicklung der Protagonisten. Alles harmonisch eingebettet in die Geschichte zur Zeit kurz vor der Revolution. Sehr hilfreich war das Glossar sowohl der eingeführten Personen, wie auch deren geschichtliche  Bedeutung. Aber auch wem das egal ist, trotzdem lesenswert!

  23. Cover des Buches Die letzte Reise der Meerjungfrau (ISBN: 9783431040821)
    Imogen Hermes Gowar

    Die letzte Reise der Meerjungfrau

     (68)
    Aktuelle Rezension von: Aischa

    So wie der Schutzumschlag, so ist auch die Erzählung, die sich zwischen den Buchdeckeln verbirgt: glänzend, schillernd, verschnörkelt und zauberhaft, mit ganz eigener Ästhetik und Ausdruckskraft.

    Imogen Hermes Gowar, Archäologin, Anthropologin und Kunsthistorikerin, ist mit diesem Roman ein zu Recht preisgekröntes Debüt als Schriftstellerin gelungen. 

    Sie nimmt uns mit auf eine Reise ins London des späten 18. Jahrhunderts. Kaufmann Jonah Hancock kommt - wie der Untertitel bereits ankündigt - quasi über Nacht zu Reichtum und Ruhm. Der sensationelle Erwerb einer unglaublichen Rarität, einer echten Meerjungfrau, ändert sein Leben schlagartig. Und auch er selbst verändert sich, er wird vom eigenbrötlerischen ewigen Junggesellen zum späten Ehemann, mit dem wachsenden Besitz wachsen auch die Begehrlichkeiten.

    Gowar ist ein beeindruckender Genremix gelungen, das Buch ist ein Gesellschafts- und Historienroman über das viktorianische London, sie entwickelt großartige Psychogramme ihrer Protagonisten, die Geschichte ist ein Sittengemälde, gewürzt mit einem Schuss Mystik. Es geht um große Themen, um Leidenschaft und Liebe, Träume, Enttäuschungen und immer wieder: um das Streben nach mehr.

    Die Autorin spielt ihre schriftstellerische Klaviatur virtuos. Oftmals entstehen leise, zarte Töne, dann wieder setzt sie zu einem gewaltigen Fortissimo an, das einen völlig in die geschilderte Szenerie eintauchen lässt. Ich hatte einen wirklich sinnlichen Lesegenuss, sah förmlich einen Film ablaufen und schmeckte und roch Beschriebenes. 

    Einen kreativen Einfall stellen kurze mit der Grafik einer Jakobsmuschel gekennzeichnete Einschübe dar, die Gedanken der Meerjungfrau wiedergeben, in ganz eigener Sprache. Überhaupt ist die Sprache eine der ganz großen Stärken dieses Romans. Gowar schreibt, als wäre sie vor gut zweihundert Jahren aufgewachsen, man taucht auch dadurch wunderbar in die Epoche der Handlung ein.

    Für mich eines der Lesehighlights 2019!

  24. Cover des Buches Die Insel der roten Mangroven (ISBN: 9783404169764)
    Sarah Lark

    Die Insel der roten Mangroven

     (124)
    Aktuelle Rezension von: Azyria_Sun

    Worum geht’s?

    Noras Tochter Deirdre wird von allen Männern umschwärmt, trotz den Gerüchten um ihre Herkunft. Doch erst als der Arzt Victor Dufresne zu Besuch kommt, verliert sie ihr Herz und folgt ihm nach Saint-Domingue. Hier trifft sie auch ihren Halbbruder Jefe wieder, immer noch derselbe Hitzkopf und Aufständler wie früher und ganz sein Vater. Was ihm rasch zum Verhängnis wird – und Deirdre ebenso.

     

    Meine Meinung:

    Mit „Die Insel der roten Mangroven“ führt uns Sarah Lark zurück in die Karibik und den zweiten Teil ihrer Inselsaga um Nora Fortnam. Auf ihre einzigartige Erzählweise lässt sie auch hier wieder eine atemberaubende Landschaft entstehen. Erweckt den „Schwarzen Messias“, den es tatsächlich gab, wieder zum Leben. Es ist wirklich beeindruckend, aber die Autorin schafft es jedes Mal, dass ich alles lebendig vor mir sehe.

     

    In diesem Teil begleiten wir hauptsächlich Deirdre und Victor, die in Cap-Francaise ihren Haushalt begründen und ab und an auf die Plantagen von Victors Eltern reisen. Aber auch Jefe und Bonnie, die sich als Piraten verdingen. Im letzten Teil lernen wir dann Macandal kennen, den schwarzen Messias, und erfahren, wie er durch Anschläge und Giftmorde versuchte, die Sklaven zu befreien. Die Charaktere sind wirklich genial dargestellt, als wären sie direkt der Geschichte entsprungen – egal, ob historisch tatsächlich gelebte Personen oder die fiktiven Protagonisten. Diese ergänzen sich perfekt und bringen so noch mehr Lebendigkeit in das Buch!

     

    Die Geschichte selbst beginnt diesmal fast etwas langsam. Hier hat es doch einige Seiten gedauert, bis ich richtig im Geschehen drin war und von den Ereignissen gefesselt wurde. Schade fand ich auch, dass wir von Nora und Doug nicht noch mehr erfahren durften. Aber die Kämpfe der Piraten auf See, der Aufstand des Macandal und auch wieder das Leben in den Städten und auf den Plantagen – ich war verzaubert und konnte komplett in die Geschichte eintauchen. Die rauschenden Feste, die verbissenen Kämpfe, die Emotionen zwischen den Protagonisten – kein Wunder, dass Sarah Lark so rasch zur internationalen Bestsellerautorin aufstieg!

     

    Fazit:

    Mit dem zweiten Teil ihrer Insel-Saga „Die Insel der roten Mangroven“ lässt uns Sarah Lark eintauchen in eine Welt der Piraten, der Plantagenbesitzer und Sklaven ebenso wie in die Welt von Macandal, dem schwarzen Messias. Gekonnt verwebt sie historische und fiktive Details zu einer Geschichte, ich die ich diesmal etwas langsamer hereingekommen bin, die mich dann aber umso mehr gefesselt hat. Sarah Lark schafft es immer wieder, mich in fremde Zeiten und Welten eintauchen zu lassen. Die Charaktere, die Landschaften – es ist, als wäre man ein Zuschauer und die Bilder direkt vor mir, die Kampfgeräusche, der Geruch des Pulvers und ich fühle mit den Menschen.

     

    4 Sterne für diesen gelungenen zweiten Teil der Karibik-Saga!

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