Bücher mit dem Tag "18. jahrhundert"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "18. jahrhundert" gekennzeichnet haben.

239 Bücher

  1. Cover des Buches Stolz und Vorurteil (ISBN: 9783150207680)
    Jane Austen

    Stolz und Vorurteil

    (4.064)
    Aktuelle Rezension von: Schnudl

    Elizabeth Bennett und ihre vier Schwestern sollen standesgemäß unter die Haube gebracht werden. Der attraktive und vermögende Mr. Darcy scheint der perfekte Schwiegersohn und Ehemann zu sein. Doch in einer Gesellschaft, in der sich der Heiratsmarkt weniger nach Gefühlen und mehr nach Stand und Vermögen richtet, wird die Liebe auf eine harte Probe gestellt …

    Ich habe das Buch schon einmal in jüngeren Jahren angefangen zu lesen und habe es dann nach einer Weile abgebrochen, da ich mich mit dem Schreibstil doch eher schwierig getan habe. Mit der neuen Jubiläumsedition, die ich wunderschön finde, wollte ich dem Klassiker nochmal eine Chance geben. 

    Ich kam viel besser rein als damals und die Geschichte gab mir ein bisschen Bridgerton Flair, sodass ich mich rund um wohl fühlte.

    Es ist eine der größten und großartigsten Liebesgeschichten, die man auch heute noch lesen kann und die auch immer noch geliebt wird. Sie gehört nicht umsonst zu den größten Klassikern unserer Geschichte. 

    Auch diese rund um gelungene Schmuckausgabe vom Coppenrath Verlag hat mein Herz wieder zum Schmelzen gebracht. Ich liebe einfach die Schmuckausgaben, die liebevollen Details und die wunderschönen Illustrationen. 

    Eine starke Protagonistin unsere Elizabeth Bennet, die sich in der damaligen Zeit stark behauptet hat und ihren eigenen Kopf durchgesetzt hat, auch wenn es nicht immer Anklang fand. Daher ist und bleibt sie auch heute noch ein starkes Vorbild für viele Frauen. 

    Ich kann es empfehlen und es wird nicht das Letzte Buch der berühmten Autorin sein.

  2. Cover des Buches Feuer und Stein (Outlander 1) (ISBN: B00XLMGFF8)
    Diana Gabaldon

    Feuer und Stein (Outlander 1)

    (2.687)
    Aktuelle Rezension von: dorothea84

    Mit Feuer und Stein beginne ich endlich die Outlander-Saga – ein Buch, das schon lange auf mich gewartet hat.

    Claire Randall ist eine Protagonistin, die man schnell ins Herz schließt. Sie ist klug, vielschichtig und wirkt durchgehend authentisch. Ihre Gedanken, ihre Entscheidungen, ihre innere Stärke – all das macht sie zu einer Figur, der ich sehr gerne weiter folgen möchte.

    Jamie wirkt zu Beginn eher wie eine Randfigur. Doch je mehr er in den Fokus rückt, desto klarer wird, warum diese Figur für so viele Leser*innen ikonisch geworden ist.

    Besonders stark ist die Atmosphäre. Schottland wird lebendig beschrieben – die Landschaft, die Stimmung, die historischen Details. Beim Lesen habe ich regelrecht Sehnsucht gespürt, selbst wieder dorthin zu reisen.

    Ja, das Buch hat Längen. Manche Passagen ziehen sich. Doch da ich über mehrere Tage gelesen habe, fiel das für mich weniger stark ins Gewicht.

    Ein intensiver, atmosphärischer Reihenauftakt mit starken Figuren und historischem Flair – der Lust auf die weiteren Bände macht.

  3. Cover des Buches Die Vermessung der Welt (ISBN: 9783499013225)
    Daniel Kehlmann

    Die Vermessung der Welt

    (3.454)
    Aktuelle Rezension von: Jossele

    Der sehr erfolgreiche Roman von Daniel Kehlmann über die Lebensgeschichten des Mathematikers Carl Friedrich Gaus und des Naturforschers Alexander von Humboldt erschien 2005. Es handelt sich offensichtlich um eine Mischung zwischen historisch realer und fiktiver Handlung. Im ersten Kapitel erhält Gauß eine Einladung von Humboldt nach Berlin und macht sich auf die Reise. In den folgenden Kapiteln wird die teils fiktive Lebensgeschichte der beiden Wissenschaftler abwechselnd und episodenweise erzählt. Manches bleibt dabei ungeklärt, z.B. wie Humboldt und sein Begleiter sich von der Insel im Orinoko retten können, nachdem ihr Boot abgetrieben ist. Das wirkt unvollständig und ein wenig beliebig.

    Die Erzählweise ist durchweg ironisch und teilweise schwarzhumorig, die beiden Wissenschaftler erscheinen geradezu kindlich bzw. kindisch in ihrem Streben nach Erkenntnis. Das ist zwar ganz lustig, mehr aber auch nicht. Es wird den beiden Hochkarätern in jedem Fall aus meiner Sicht nicht wirklich gerecht.

    Dem Buch fehlt aus meiner Sicht auch ein roter Faden respektive ein innerer Zusammenhang. Zwar sind die Kapitel teilweise chronologisch erzählt, aber dazwischen befinden sich mitunter große Zeitsprünge, so dass die Kapitel einzeln für sich allein stehen, mit nur marginalem Bezug zueinander. Aus meiner Sicht wirkt das eher wie ein Manuskript oder ein Entwurf, der noch an einigen Stellen der Ergänzung bedarf, denn wie ein fertiges Buch.

    Insgesamt bin ich von dem Buch daher eher enttäuscht als angetan, was vielleicht auch an den übergroßen Erwartungen liegen kann, die ich nach all den zahlreichen Lobpreisungen der Literaturwelt daran hatte. Zwei Sterne.

  4. Cover des Buches Das Parfum (ISBN: 9783257073201)
    Patrick Süskind

    Das Parfum

    (10.259)
    Aktuelle Rezension von: Aukje

    Um 1738 kommt Jean-Baptiste Grenouille zur Welt und besitzt keinen Eigengeruch. Er wächst als Einzelgänger in verschiedenen Familien in Frankreich auf. Eines Tages stößt er auf den Parfümeur Baldini und beginnt bei ihm eine Ausbildung als Parfümeur. Ziemlich schnell stellt sich heraus, dass er einen äußerst ausgeprägten Geruchsinn hat und wird in seinem Beruf ziemlich erfolgreich. Doch insgeheim beschließt er 'den perfekten Duft' zu kreieren. Also beginnt der Einzelgänger Frauen die gut riechen nachzustellen und zu ermorden um ihren Duft einzufangen. Irgendwann kommt man ihm auf die Fährte und er soll verurteilt werden. Doch während seiner öffentlichen Verurteilung öffnet er ein Fläschchen seines selbst kreierten Duftes und alle Anwesenden geraten in Ekstase und beginnen sich gegenseitig zu ermorden vor verlangen.

    Ich habe das Buch nach mehreren Jahren noch einmal gelesen und und hatte fast schon vergessen wie gut es ist. Ich liebe es wie detailliert die einzelnen Gerüche beschrieben werden, so dass man während des Lesens das Gefühl bekommt sie wirklich zu riechen. Auch der psychologische Hintergrund und daher die Tat von Grenouille ist unheimlich interessant beschrieben.

  5. Cover des Buches Clockwork Angel (ISBN: 9783442493227)
    Cassandra Clare

    Clockwork Angel

    (2.087)
    Aktuelle Rezension von: tines_bookworld

    "One must always be careful of books," said Tessa, "and what is inside them, for words have the power to change us."

    Mit dem Auftaktband der "Infernal Devices"-Reihe wenden wir uns nun Tessa, Jem und Will zu, die wir in dieser Kombi bereits in den "Legenden der Schattenjäger-Akademie"-Reihe kennengelernt haben. Hier geht es nun um die Anfänge ihrer Beziehung und das Kennenlernen der eigenen Persönlichkeit. Die Geschichte spielt in London des 19. Jahrhunderts, Sprachstil und Gepflogenheiten (Können Frauen überhaupt Schattenjäger sein und Hosen tragen?) sind entsprechend angepasst. Das hat der Geschichte einen ganz neuen Touch in der bereits gewohnten Handlungslinie verpasst. Auch Charaktere wie Magnus und Camille sind wieder kurz am Start.

    Der erste Band der Trilogie ist leicht als solcher zu erkennen. Viele Handlungsstränge sind erst in der Anfangsphase, es bleiben viele Fragen offen, und die Suche nach dem Magister hat gerade erst begonnen. Die Spannung leidet darunter etwas. Zwar hat das Buch auch ein Finale und gerade die letzten Hundert Seiten haben ordentlich angezogen, nichtsdestotrotz passiert nicht wirklich viel. Vielmehr geht es um den Charakteraufbau der drei Protagonist*innen sowie die frühere Politik zwischen Schattenjägern und Unterweltlern. Wenn man die "aktuelle Situation" aus der Hauptreihe rund um den Kalten Frieden kennt, kann man die damalige fast als Freundschaft bezeichnen.

    Der Schreibstil ist gewohnt flüssig und sehr bildlich, so dass ich trotz der eher gemächlichen Handlung förmlich durch die Seiten geflogen bin. Mit Will als Charakter bin ich bisher noch nicht ganz warm geworden, er ist sehr arrogant, überheblich und trieft nur so vor Sarkasmus. Erinnert das nicht an einen anderen Charakter? Ich kann verstehen, dass Clare den Herondale-Männern ähnliche Charakterzüge verpassen wollte, aber bisher ist mit die Ähnlichkeit zu Jace zu groß, zumal Will auch eine geheimnisvolle, aber gleichwohl tragische Familiengeschichte hat. Ich bin gespannt, wann das erste Zusammentreffen zwischen ihm und Magnus erzählt wird, und wie sich Will noch zu dem liebevollen und sympathischen Ehemann von Tessa entwickeln wird, den wir aus den "Legenden der Akademie" kennen.

    "Clockwork Angel" ist ein interessanter Auftakt mit Steampunk-Elementen, der bereits das Potenzial dieser Reihe zeigen kann. Ich vergebe 4/5 Sterne.

  6. Cover des Buches Saphirblau (ISBN: 9783401506012)
    Kerstin Gier

    Saphirblau

    (7.240)
    Aktuelle Rezension von: traumweltenwanderer

    Gwendolyn schwebt auf Wolke sieben. Sowohl in der Gegenwart als auch in der Vergangenheit läuft alles perfekt. Na ja, bis es das eben nicht mehr tut...

    Auch Saphirblau hat mich von der ersten Seite an begeistert.

    Normalerweise sind diese Mittelteile immer kritisch, weil sie sich wie Lückenfüller anfühlen. Hier absolute Fehlanzeige! Spannend, herzergreifend und voller Rätsel.

    Neue liebenswerte Charaktere und verzwickte Entwicklungen sorgen dafür, dass man das Buch nicht aus der Hand legen kann und will. Der lockere Schreibstil und humorvolle Szenen bringen einen oft zum Schmunzeln.

    Meine Empfehlung: auch hier sollte man das Finale schon bereitliegen haben. Der Cliffhanger ist sogar noch gemeiner als bei Rubinrot.

  7. Cover des Buches Outlander - Der Ruf der Trommel (ISBN: 9783426518267)
    Diana Gabaldon

    Outlander - Der Ruf der Trommel

    (920)
    Aktuelle Rezension von: Moelli116

    Die Fortführung der Geschichte von Claire ist hier wieder sehr gelungen. Sie erleben viele Abenteuer die spannend erzählt sind. 

    Ich finde den Teil der Geschichte über die Tochter Brianna teilweise etwas langatmig. Leider ist das Verhältnis zwischen Brianna und Roger zu sehr eine Kopie von Claire und Jamie. 

  8. Cover des Buches Outlander - Ferne Ufer (ISBN: 9783426518236)
    Diana Gabaldon

    Outlander - Ferne Ufer

    (1.151)
    Aktuelle Rezension von: traumweltenwanderer

    Claire erfährt, dass ihre große Liebe Jamie Fraser die Schlacht von Culloden überlebt hat und reist erneut zurück in der Zeit, um ihn zu finden. Doch mittlerweile sind für beide 20 Jahre vergangen. Können sie ihre alte Liebe wiederfinden oder wäre es besser gewesen, wenn Claire nie durch den Steinkreis zu Jamie zurückgekehrt wäre?

    Meine Gedanken:

    Spannung, Verrat, Liebe, Humor, dieses Buch und diese Reihe hat einfach alles. Der Roman ist grandios geschrieben, sodass es einen nicht mehr loslässt und mit allen Charakteren mitfühlen lässt. Besonders hat mir hier wieder der Anfang gefallen, wo die zwei Zeitebenen, eine in der Gegenwart bei Claire und eine in der Vergangenheit bei Jamie, aufeinander treffen und von den Leben erzählt, die sie ohne einander geführt haben. Das hat die Spannung auf das Wiedersehen gut aufgebaut.

    Der Schreibstil von Diana Gabaldon ist packend und gerade durch den Detailreichtum einzigartig. Die Atmosphäre wirkt anziehend und auch die Handlung sorgt dafür, dass man so schnell wie möglich weiterlesen möchte. Die Seitenanzahl ist dabei eher abschreckend und auch die langen Kapitel lassen einen teils vorm Lesen zögern.

    Outlander liest man nicht gerade so nebenher. Doch wenn man sich darauf einlässt, erwartet einen ein historisches Meisterwerk, eine epische Liebesgeschichte, sympathische, liebevolle und dreidimensionale Charaktere und eine Handlung zwischen Realität und Fiktion, die einen mitreißen und begeistern kann.

    Es wurde nie langweilig, eigentlich eher im Gegenteil, denn zwischendurch und ganz stark am Ende laufen viele Fäden und Informationen, die man für unwichtig hielt zusammen und ergeben ein großes überraschendes Bild. Viele Wendungen waren unvorhersehbar und das Ende konnte die Spannung bis zur letzten Seite gut aufrecht erhalten.

    Für mich ist Outlander ein einzigartiger Epos, den man so schnell nicht nachmachen kann. Hier passt wirklich alles zusammen und trotz der Länge des Romans und der einzelnen Kapitel fiebert man sofort den Fortsetzungen entgegen.

  9. Cover des Buches Effi Briest (ISBN: 9783328110729)
    Theodor Fontane

    Effi Briest

    (1.834)
    Aktuelle Rezension von: MC_Nele

    Der Autor schildert das Leben von Effi Briest so eindrucksvoll, dass ich bereits als Jugendliche die Träume, Wünsche und Gefühle von Effi Briest mitempfinden konnte. Gesellschaftliche Zwänge stehen im krassen Gegensatz zu Entfaltung und selbstbestimmtem Leben.

    Auch wenn sich Vieles gravierend verändert hat, ist es noch heute aktuell und ein lesenswerter Klassiker.

  10. Cover des Buches Outlander - Echo der Hoffnung (ISBN: 9783426522660)
    Diana Gabaldon

    Outlander - Echo der Hoffnung

    (349)
    Aktuelle Rezension von: SarahWants2Read

    Worum geht es?: Inmitten der Wirren des amerikanischen Unabhängigkeitskrieges beschließt Jamie Fraser 1777, mit seiner geliebten Claire nach Schottland zu reisen. Er will seine Druckerpresse aus Edinburgh holen, um die Rebellen zu unterstützen. Heißt es nicht, die Feder sei mächtiger als das Schwert? Die Reise birgt so manche Gefahr für die Liebenden, während ihre Freunde sich in den zunehmend blutigeren Gefechten auf verfeindeten Seiten wiederfinden. 

     

    Das Cover: Das Buchcover des Blanvalet-Verlags gefällt mir gar nicht. Ich bin ja sehr vorsichtig mit dem Lesen meiner Bücher, aber bei diesem Cover war nichts zu machen. Die Goldschrift auf dem Cover geht so schnell ab und dann ist das Cover so dünn, zu dünn für 1000 Seiten, sodass es Segelohren nun hat. Ich bin total enttäuscht und werde künftig nur noch die Bücher des Knaur Verlags kaufen. Die halten deutlich mehr aus.


    Der Schreibstil: Die Kapitel aus der Sicht von Claire werden aus der Ich-Perspektive erzählt. Bei allen anderen Protagonisten ist es die Erzähler-Perspektive. Der Schreibstil in diesem Buch war ein Auf und Ab. Die ersten paar Kapitel waren gut, danach war es sehr langweilig und die letzten 200 Seiten konnten mich wieder catchen. Ich verstehe immer noch nicht, warum die Autorin so ausladend schreiben muss. Ja, sie kann eine tolle Welt erschaffen, aber muss man wirklich alles bis ins kleinste Detail erzählen? Hätte das Buch mehr spannende Kapitel eingebaut, dann hätte ich nicht einige Kapitel überflogen.


    Die Hauptfiguren: Brianna und Roger sind wieder in die Zukunft zurückgereist und müssen nun wieder in ihrer Zeit zurechtfinden. Besonders Jemmy leidet unter dem Kulturschock und hat zunehmend Probleme in der Schule. Brianna fragt sich derweil, was ihre Eltern so machen und wie sie den Krieg überstanden haben. Dann findet Brianna Briefe von Claire an sie. > > Claire und Jamie beschließen, zurück nach Schottland zu reisen. Hier hat mir besonders gefallen, dass auch frühere Charaktere wie Ian und Jenny wieder mit eingebunden wurden. Aber das passierte leider viel zu spät. Auf ihrer Reise begegnen sie unter anderem Lord John und William. Es war bislang Jamie und John super gelungen, ihr Geheimnis zu bewahren, doch William sieht seinem Vater immer ähnlicher.


    Endfazit: Mit dieser Buchreihe habe ich mittlerweile eine Hassliebe entwickelt. Ich liebe die Charaktere und das Worldbuilding, das Diana Gabaldon geschaffen hat. Ehrlich gesagt hätte ich aber lieber bei der TV-Serie bleiben sollen und nicht die Bücher lesen sollen. Es ist einfach zu detailliert und zu ausladend. Mal kurz ein paar Kapitel zu lesen, geht bei diesem Buch einfach nicht. Ich muss mich komplett auf dieses Buch konzentrieren und da kann keine Musik im Hintergrund laufen. Die Charaktere haben eine tolle Entwicklung gemacht und natürlich werde ich auch den nächsten Band lesen. Dennoch kann ich ehrlich jedem Fan nur empfehlen, bei der TV-Serie zu bleiben. Dort wurde vieles gekürzt, was ehrlich gesagt der Story sogar gut getan hat. 


    Das Buch erhält von mir enttäuschte 2 von 5 Sterne.

  11. Cover des Buches Krabat: Roman (ISBN: 9783522202343)
    Otfried Preußler

    Krabat: Roman

    (1.954)
    Aktuelle Rezension von: Nephilimleser

    Inhalt:

    Der 14jährige Waisenjunge Krabat kommt eines Tages in die Mühle am Schwarzen Wasser bei Schwarzkollm. Er wird Müllerlehrling und hat es nicht leicht. Ein Freund für ihn wird Tonda, der Altgesell. Bald lernt Krabat, dass auf der Mühle nicht alles mit rechten Dingen vor sich geht. Doch die Vorteile, die Zauberei mit sich bringt, ziehen ihn in den Bann. Krabat verliebt sich in ein Mädchen und der Müller ist beiden auf der Spur. Und jedes Jahr, stirbt ein Geselle. Kann und will Krabat entkommen?

    Meine Meinung:

    Ich liebe die Krabatsage. Das Buch erschien 1971, ist in alter Sprache gehalten und einfach immer aktuell. Die sorbische Sage um Krabat ist natürlich viel älter. Das gruselige ist auch, dass es die Orte im Buch ja auch wirklich gibt.

    Das Buch ist unterteilt in 3 Jahre und dabei in die einzelnen Unterkapitel. Die dunkle Bedrohung umschwebt Krabat dabei die ganze Zeit. 

    Auch heute ist das Buch definitv noch lesenswert.

  12. Cover des Buches Outlander - Das flammende Kreuz (ISBN: 9783426518229)
    Diana Gabaldon

    Outlander - Das flammende Kreuz

    (702)
    Aktuelle Rezension von: honeyandgold

    Eine kurze Zusammenfassung für diese Buch gibt es einfach nicht. Wir erleben zusammen mit Claire und ihre Familie, ein paar Jahre zusammen auf der Frasers Ridge. Ein absoluter Cozy Read, aber verdammt langwierig. Gerade als Schnecken-Leser wie mich ist diese Buch sehr sehr langwierig. Ich hab fast über einen Monat gebraucht um irgendwie ein Ende in Sicht zu haben. 

    Für mich ist Outlander ein absoluter Cozy Read und ich liebe es in die Geschichte rund Claires Familie einzutauchen, aber es werden so viele Details und Geschichtsstränge erzählt, die einfach NICHTS mit der eigentlichen Story zu tun haben.

    Ein Hausmädchen wird ermordet und fast 3 Kapitel lang wird darüber geschrieben, danach wird es nie wieder erwähnt. Es hat gar keine Bewandtnis zu der Geschichte selbst. Ich lehne mich mal weit aus dem Fenster und behaupte das man das Buch fast um die Hälfte kürzen könnte ohne etwas wichtiges zuverpassen. Einmal hab ich sogar mehrere Seiten übersprungen weil sie mich durch gerutscht sind und um ehrlich zusagen, hab ich kaum von der Geschichte etwas verpasst. 

    Also als Cozy Read aufjedenfall geeignet. Als Buch für zwischen durch eher nicht. 

  13. Cover des Buches Outlander - Ein Hauch von Schnee und Asche (ISBN: 9783426518243)
    Diana Gabaldon

    Outlander - Ein Hauch von Schnee und Asche

    (584)
    Aktuelle Rezension von: SarahWants2Read

    Worum geht es?: Im Jahr 1772 stehen die Vorzeichen in der Neuen Welt auf Krieg: Claire macht sich große Sorgen um ihren geliebten Ehemann: Zwar hat sie, die als Zeitreisende aus dem 20. Jahrhundert Wissen über die Zukunft besitzt, Jamie davor gewarnt, dass die amerikanischen Kolonien bald um ihre Unabhängigkeit kämpfen und diesen Krieg gewinnen werden, und Jamie hat sich um politische Neutralität bemüht. Doch nun bittet ihn der Gouverneur von North Carolina, das Hinterland für die britische Krone zu einen. Wird Jamie, wie schon in seiner schottischen Heimat, erneut auf der Seite der Verlierer stehen? Und was hat es mit jenem Zeitungsartikel aus der Zukunft auf sich, der von Claires und Jamies Tod bei einer Feuersbrunst berichtet? 


    Das Cover: Das Buchercover sieht mal wieder sehr edel aus und passt super zu den anderen Bänden der Reihe. Man sieht gleich, dass es sich um einen historischen Roman handelt.


    Der Schreibstil: Wie auch in den anderen Büchern der Reihe wird die Sicht von unterschiedlichen Protagonisten abwechselnd gezeigt. Ausschließlich Claire erzählt hierbei ihre Geschichte in der Ich-Perspektive und alle anderen Charaktere werden aus der Erzähler-Perspektive beleuchtet. Ich brauchte ein wenig, um in die Geschichte zu kommen. Besonders zum Anfang ist recht wenig passiert und ich hatte die Befürchtung, dass mich dieses Buch wieder enttäuschen würde, aber zum Glück war dies nicht der Fall. Besonders das letzte Drittel hatte so viele spannende Kapitel, dass ich das Buch nicht aus der Hand legen wollte. Wenn es eine Sache gibt, die ich am Schreibstil kritisieren kann, dann dass besonders die schweren Momente relativ sachlich erzählt wurden. Hier hätte ich mir mehr Emotionen gewünscht. In der Serie sind mir bei der gleichen Szene die Tränen gekommen und hier war es eher eine neutrale Betrachtung der Tatsachen.


    Die Hauptfiguren: .Claire ist nun endgültig mit ihrer Familie in Frasers Ridge angekommen. Sie möchte sie nun ihr Heim schaffen, aber auch in diesem Buch läuft nicht alles reibungslos. Da wäre die Familie Christie mit ihren strengen religiösen Absichten, welche mit Claires Heilkunst nicht viel anfangen können. Und schließlich ist da noch die Wahrsagung, welche wie ein großes Tuch sich über das ganze Buch zieht. Was wird mit Claire und Jamie passieren?


    Endfazit: Ich möchte ehrlich sein. Nachdem mich der letzte Band so enttäuscht hat, hatte ich nicht viel Muße dieses Buch zu lesen. Ich wurde aber zum Glück eines Besseren gelehrt. Die Buch hat deutlich mehr Spannung und überraschende Plot-Twists, als die letzten zwei Bände zusammen. Besonders Ian und seine Geschichte bei den Indianern hat mich sehr bewegt und er hat zu einem meiner Lieblingscharaktere entwickelt. Der Schreibstil war gut, auch wenn Diana Gabaldon immer noch zu ausladend schreibt. Manchmal hat es mir an der ein oder anderen Stelle an Emotionen gefehlt, aber es war wirklich ein sehr guter Band und hatte mal wieder Lust in die Welt von Outlander einzutauchen. Bleibt nur zu hoffen, dass auch Band 7 diesem Niveau gerecht wird. Eine Leseempfehlung meinerseits!


    Das Buch erhält von mir sehr gute 4 von 5 Sterne.

  14. Cover des Buches Vier Farben der Magie (ISBN: 9783596296323)
    V. E. Schwab

    Vier Farben der Magie

    (435)
    Aktuelle Rezension von: Dosetta

    Nachdem ich von Schwabs "Das unsichtbare Leben der Addie LaRue" vollauf begeistert war, war ich gespannt auf weitere ihrer Werke und habe mir die Shades of Magic Trilogie vorgenommen. 

    Schreibstil: Die Trilogie schlägt zwar nicht in die gleiche Kerbe wie der Standalone, aber zumindest vom Schreibstil habe ich mir viel versprochen und wurde auch nicht enttäuscht. Das Buch liest sich flüssig und setzt dabei erfreulicherweise auf einen griffigen, vielschichtigen und abwechslungsreichen Wortschatz, ohne zu hochgestochen zu klingen. Es wird viel Wert auf die Beschreibung von Gedanken und Gefühlen gelegt, aber auch die Darstellung der verschiedenen Welten kommt nicht zu kurz. Stellenweise wird es ein wenig langatmig, aber das hält sich absolut in Grenzen.

    Worldbuilding: Die Vorstellung der unterschiedlichen Welten, oder besser gesagt Londons, ist durchaus gelungen und spannend konstruiert. Jede Welt bietet ihnen eigene Charakteristika, sei es Architektur, Sprache, Magie oder eben Farbe. Man kann sie sich gut ausmalen, ohne dass sie dabei übermäßig kompliziert oder verkrampft wirken. Auch wenn wir in diesem ersten Teil das Schwarze London noch nicht kennenlernen, so verlaufen die Anspielungen darauf nicht ins Leere oder bleiben unaufgelöst, sondern teasern die Handlung der anderen beiden Teile an und machen neugierig auf mehr. Ebenfalls plausibel und interessant dargestellt ist das jeweils unterschiedliche Magiesystem der Welten, und auch hier wird auf unnötige Komplexität verzichtet.

    Charaktere: Die Story wechselt zwischen den Perspektiven mehrerer Charaktere, dabei erfreulicherweise nicht zu schnell, sondern bietet einem Zeit, sich solide in den Erzählstrang einzufühlen. Jeder Charakter weist spezielle Persönlichkeitsmerkmale auf und alle wirken menschlich, also nicht rein gut/böse, sondern alle Facetten dazwischen kommen mal mehr, mal weniger zum Vorschein, was sie besonders nahbar macht. Auch werden nicht unnötige Personen vorgestellt, die letztlich nichts zur Handlung beitragen, sondern alle haben ihren erkennbaren und logisch nachvollziehbaren Teil in der Story. Selbst die Personen, die von der schwarzen Magie besessen und letztlich sterben, tragen durchaus dazu bei, die Spannung nicht nur zu steigern, sondern "das Böse" greifbarer und persönlicher zu machen, anstatt es als abstrakten Feind darzustellen. 

    Handlung: Die Handlung kommt relativ flott voran, erreicht man dann aber das Ende, fällt einem erst auf, WIE flott die ganze Reise war. Die Handlung spielte sich in nur rund 5 Tagen ab, was bei aller Fantasy-Liebe doch ein wenig unrealistisch wirkt. Die Charaktere kamen nicht mal dazu, sich eine Mütze Schlaf zu gönnen....

    Fazit: Der erste Teil der Trilogie hat in jedem Fall überzeugt und Lust auf die weiteren Teile gemacht. Einzig die Geschwindigkeit der Handlung hätte etwas gedehnt und dadurch ein wenig glaubwürdiger gemacht werden können.

  15. Cover des Buches 1793 (ISBN: 9783492317931)
    Niklas Natt och Dag

    1793

    (440)
    Aktuelle Rezension von: Schmuck_Guggerin

    Im Stockholm des Jahres 1793 wird ein verstümmeltes Bündel eines Menschen in der Kloake der Stadt gefunden. 

    Spätestens jetzt sollte man entscheiden, ob man sich noch weiteren bestialischen Schilderungen aussetzen möchte. Wenn ja, dann kann man weiterlesen von sehr genauen realistisch dargestellten Grausamkeiten. Gleich einer Zeitmaschine nimmt uns der Autor mit durch noch viele weitere Abgründe.

    Das im Präsens geschriebene Buch verbirgt, trotz einer nüchternen Sprache, keine der damaligen Gefühlslagen der Protagonisten. Alle haben schwere persönliche Schicksale und folgen doch einem Wunsch nach Gerechtigkeit.

    Der Roman von Niklas Natt och Dag ist all jenen zu empfehlen, die wissen, worauf sie sich einlassen. 

  16. Cover des Buches Outlander - Das Schwärmen von tausend Bienen (ISBN: 9783426518373)
    Diana Gabaldon

    Outlander - Das Schwärmen von tausend Bienen

    (74)
    Aktuelle Rezension von: Romero786

    Mir fiehl es schwer das Buch zum Abschluss zu bringen. Da die Geschichte insgesamt gefühlt vor sich hinplätscherte, fehlte der Ansporn zum Weiterlesen. Die Geschichte hätte auch auf wesentlich weniger Seiten erzählt werden können. Die Weiterentwicklung der Charaktere hat mir gut gefallen und ich mag den Schreibstil der Autorin. 

  17. Cover des Buches Anne auf Green Gables (ISBN: 9783732005857)
    Lucy Maud Montgomery

    Anne auf Green Gables

    (410)
    Aktuelle Rezension von: RheaWinter

    Die Serie um "Anne auf Green Gables" ist einer DER kanadischen Jugendbuchklassiker schlechthin und erzählt vom Leben des Waisenmädchens Anne, das zu den Geschwistern Marilla und Matthew Cuthbert auf die Farm Green Gables kommt. Matthew schließt sie schnell ins Herz, doch bei Marilla ist Anne zunächst nicht besonders erwünscht, da sie aus dem Waisenhaus eigentlich einen Jungen für die Farmarbeit erwartet hat. Auch mit dem smarten Gilbert, dessen Versuche, ihre Aufmerksamkeit zu gewinnen, erstmal fehlschlagen, und der schadenfreudigen Josie hat sie es nicht leicht, doch mit Hilfe ihrer Seelenverwandten Diana lebt sich Anne schließlich auf Green Gables und der Dorfgemeinschaft von Avonlea ein.

    Das bekannte Buch von Lucy Maud Montgomery wurde 1908 veröffentlicht, weshalb die Autorin authentisch vom Leben der damaligen Zeit berichten kann. Die Figur der mutigen Anne, die dem frechen Gilbert sogar ihre Schiefertafel über den Kopf zieht, war für die damalige Zeit außerdem außergewöhnlich, da sie einen Gegenentwurf zum braven Mädchen, das alles erdulden muss, bietet. Außerdem überzeugt das Buch mit den wundervollen Schauplätzen Kanadas, so zum Beispiel der Insel Prince Edward Island.

  18. Cover des Buches Die versteckte Apotheke (ISBN: 9783365004517)
    Sarah Penner

    Die versteckte Apotheke

    (463)
    Aktuelle Rezension von: Mazeixx

    Die Geschichte hat mich vor allem durch seine raffinierte Erzählweise auf zwei Zeitebenen begeistert. Der Wechsel zwischen dem historischen London des 18. Jahrhunderts und der Gegenwart verleiht der Geschichte viel Spannung und Tiefe. Beide Handlungsstränge greifen ineinander und entfalten nach und nach ihre volle Wirkung.


    Besonders eindrucksvoll fand ich die Figur der Giftmischerin, deren geheime Apotheke nicht nur ein Ort dunkler Machenschaften ist, sondern auch ein Symbol weiblicher Selbstbestimmung. Die Auseinandersetzung mit Heilpflanzen, Giften und altem Wissen wird stimmungsvoll  und detailreich erzählt und schafft eine faszinierende Mischung aus Historie, Mystik und Spannung.


    Was mir an dem Roman besonders gefallen hat, ist die starke Betonung weiblicher Solidarität. In einer klar von Männern dominierten Welt stehen Frauen füreinander ein, unterstützen sich gegenseitig und finden Wege, sich gegen Unterdrückung und Ungerechtigkeit zu behaupten. Dieses Motiv zieht sich durch beide Zeitebenen und verbindet Vergangenheit und Gegenwart auf eine sehr emotionale Weise.


    „Die versteckte Apotheke“ ist für mich nicht nur ein spannender Roman, sondern auch eine Hommage an weibliche Stärke, Zusammenhalt und verborgenes Wissen. Ein spannendes und stimmungsvolles Buch, das lange nachhallt und besonders Leserinnen anspricht, die Geschichten über starke Frauen, Geschichte und Geheimnisse lieben 💫

  19. Cover des Buches Der Winterpalast (ISBN: 9783518467176)
    Eva Stachniak

    Der Winterpalast

    (285)
    Aktuelle Rezension von: Wolfhound

    Die junge Varvara kommt als Dienstmädchen in den Winterpalast und ist plötzlich so viel mehr. Denn schnell sieht sie sich in der Rolle einer Spionin wieder und wird zu einer Art Vertrauten von Sophie von Anhalt-Zerbst, der zukünftigen Katharina die Große.

    Wenn man so ein bisschen die Geschichte von Katharina kennt, wird man nicht viel Neues mehr erfahren, jedoch steht hier auch mehr das Leben "hinter den Kulissen" im Vordergrund.
    Leider hatte ich mit dem Buch selbst ein paar Problemchen, da meiner Meinung nach viele Füllsätze genutzt wurden und auch Dinge lang und breit ausgeführt wurden, die nicht wirklich zur Handlung beigetragen haben. Deshalb bin ich zwischendurch aufs Hörbuch umgestiegen, das es tatsächlich überall nur in gekürzter Version gibt. Ein Vergleich hat gezeigt, dass in diesem Fall definitiv sinnvoll gekürzt wurde ohne den Kern der Geschichte zu verfälschen oder den Hörer durch zu starke Kürzung zu verwirren und dadurch zu verlieren. Auch hat Anna Thalbach wieder mal einen tollen Job als Sprecherin gemacht.
    Immer wieder erschreckend finde ich, wenn ich etwas über die Zarenzeit lese, wie willkürlich mit Menschenleben umgegangen wurde. Natürlich ist dies in allen Monarchien, sei es England, Frankreich, Spanien oder auch Deutschland, genauso geschehen, aber in Russland wirkt alles immer nochmal extremer und willkürlicher. Das hat dieses Buch wieder einmal deutlich gezeigt.

  20. Cover des Buches Ritus (ISBN: 9783426523384)
    Markus Heitz

    Ritus

    (671)
    Aktuelle Rezension von: Nicole_Thoene

    Das neueste Werk von Markus Heitz begeistert durch seine kunstvoll miteinander verwobenen Erzählstränge und die Vielzahl an Charakteren. Der Autor wechselt zwischen einer historischen Epoche und der Gegenwart, was ihm ermöglicht, unterschiedliche Schreibstile und Atmosphären zu kreieren. Besonders die tiefere Verbindung zu den Protagonisten in der historischen Handlung wird hervorgehoben, da deren Kämpfe und Emotionen für den Leser besonders greifbar sind. Die lebendige Darstellung der Vergangenheit immersiert den Leser in die Zeit und lässt ihn die Intensität der Geschichte spüren.

    Ein zentrales Merkmal des Buches sind die spannenden Cliffhanger, welche geschickt über die Kapitel verteilt sind und somit die Neugierde aufrechterhalten. Jedes Kapitel endet mit einem Gefühl des unvollendeten Geschehens, das den Leser zwingt, weiterzulesen. Diese Technik wird effektiv mit der neu interpretierten Thematik der Werwolfgeschichten kombiniert, die oft mit Klischees behaftet sind. Heitz bringt frische Ideen ein, die sowohl die Fantasie anregen als auch eine düstere Atmosphäre schaffen. Die Kombination aus blutigem Horror und einer schmutzigen Liebesgeschichte verleiht der Handlung zusätzliche Tiefe und verstärkt die extremen Emotionen der Charaktere.

    Insgesamt zeigt sich, dass das Buch von Markus Heitz ein außergewöhnliches Leseerlebnis bietet. Die hervorragende Erzählweise, die fesselnden Cliffhanger und die vielschichtigen Charaktere machen es zu einer herausragenden Lektüre. Es verbindet gekonnt Elemente von Fantasie, Horror und Romantik und regt sowohl zur Unterhaltung als auch zum Nachdenken an. Die Vorfreude auf die Fortsetzung ist bereits groß.

  21. Cover des Buches Kloster Northanger (ISBN: 9783150204061)
    Jane Austen

    Kloster Northanger

    (510)
    Aktuelle Rezension von: KarenAydin

    Worum geht es? 

    Catherine Morland ist eines von zehn Kindern eines Geistlichen. Sie ist weder arm noch reich, sie ist weder schön noch hässlich, weder klug noch ungebildet. Von einem so durchschnittlichen Mädchen aus einer durchschnittlichen Familie hätte wohl niemand erwartet, dass sie einmal zur Heldin eines Romans wird. Als die junge Liebhaberin von Gothic Novels (Schauerromanen) von den Tilneys auf den imposanten Familiensitz Northanger Abbey eingeladen wird, meint sie, einem düsteren Familiengeheimnis auf die Spur zu kommen.

     

    Kritik

    Catherine Morland ist ein junges, naives, aber absolut liebenswürdiges Mädchen, das mit jeder Menge Fantasie ausgestattet ist. Sie hat alle Romane gelesen, die zu dieser Zeit „in“ waren, vor allem die der Ann Radcliffe (zum Beispiel die „Mysteries of Udolpho“, 1794). Eingeladen nach Northanger Abbey, verteilt sie alle Rollen, die in einem solchen Roman anfallen. Sie ist die junge, strahlende Heldin, Henry Tilney ihr zukünftiger Ehemann, dessen Vater General Tilney der Schurke. Begeistert (ein wenig ängstlich, aber gerade genug, um richtig mutig zu sein) versucht sie, ein schreckliches Verbrechen aufzudecken. Doch dabei schlägt sie ziemlich über die Stränge. Ein Plädoyer für den Realismus, mit dem Jane Austen sich in ihren Romanen von anderen der Zeit absetzt? Vielleicht auch, aber nicht nur.

    Mit ihrem feinsinnigen Humor, aber einem Augenzwinkern ohne jede Bitterkeit, spottet Jane Austen über die naive Begeisterung für Gothic Novels. Ihre Heldin Catherine muss erwachsen werden. Sie setzt dadurch, dass sie Fakt und Fiktion nicht sauber voneinander trennen kann, ihre ganze Zukunft aufs Spiel. So wird der Roman auch durchaus (wie eben die Gothic Novels auch) spannend. Natürlich gibt es auch einen Rivalen, und natürlich gibt es auch ein anderes junges Mädchen, von dem sie sich deutlich abgrenzt, und natürlich gibt es auch eine bezaubernde Liebesgeschichte.

    Der Roman ist voller cleverer Dialoge und liebevoll und detailliert gezeichneter Charaktere. Auch wenn für mich immer „Persuasion“ von der Liebesgeschichte her unter den Jane Austen Romanen an erster Stelle stehen wird, Northanger Abbey folgt direkt danach, weil er einfach so witzig ist und weil ich mich auch ein bisschen mit Catherine identifizieren kann. Auch ich suche immer noch ein bisschen nach dem Aufregenden, Mysteriösen und Ungewöhnlichen in der Welt.

    Gesamt

    Für mich ist dieser Roman für Austen-Fans absolut ein Buch, das man gelesen haben sollte, weil es in Qualität bekannten Werken wie „Stolz und Vorurteil“ in Nichts nachsteht. Für alle Fans von Gothic Novels (und ich liebe den in diesem Roman erwähnten schockierenden „Monk“) natürlich auch, aber es ist auch insgesamt eine heitere und leicht zu lesende Lektüre für düstere Winterabende (an denen ja auch das eine oder andere passieren kann).

     

     

     

     

  22. Cover des Buches Die Stadt aus Messing (ISBN: 9783833240997)
    S. A. Chakraborty

    Die Stadt aus Messing

    (129)
    Aktuelle Rezension von: Lismopp

    Sehr empfehlenswert! Zauber von 10001 Nacht. Ich habe die gesamte Reihe verschlungen und war sehr traurig als ich mit ihr durch war. Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen und die Idee der Romane fand ich auch sehr toll. Ich mochte die Charaktere im Buch und es gab spannende Twists. Außerdem finde ich es super, das es mal wieder Bücher mit mehr als 400 Seiten sind

  23. Cover des Buches Überredung (ISBN: 9783150204054)
    Jane Austen

    Überredung

    (492)
    Aktuelle Rezension von: Malte_Hermann

    Ich dachte, ich kenne Jane Austen. Stolz, Vorurteil, Witz und Wortgefechte. Doch dann kam Anne Elliot – und alles fühlte sich anders an. Still. Reifer. Tiefer. (Mehr über Jane Austen: https://love-books-review.com/de/rezensionen-nach-autor/jane-austen/)

    Anne ist keine strahlende Heldin, die auf jedem Ball glänzt. Sie ist zurückhaltend, klug und trägt ihre Gefühle mit Würde – auch wenn sie weh tun. Acht Jahre zuvor hat sie ihre große Liebe aufgegeben: Captain Wentworth. Aus Pflichtgefühl. Aus Vernunft. Und jetzt steht er wieder vor ihr.

    Was mich gepackt hat, war nicht nur die leise Spannung zwischen den beiden, sondern dieses stille Ringen in Anne selbst. Wie sie beobachtet, zuhört, hofft – ohne sich zu verlieren. Jane Austen zeigt hier nicht nur eine Liebesgeschichte, sondern ein Porträt von innerer Stärke.

    Die Sprache ist wie immer elegant, aber hier auch zärtlich und voller Melancholie. Ich habe oft Sätze zweimal gelesen, weil sie so viel Gefühl trugen – ganz ohne große Gesten.

    Und dann kommt dieser Brief. Dieser eine Brief. So ehrlich, so schön, so auf den Punkt. Ich habe ihn mehrmals gelesen und jedes Mal Gänsehaut bekommen.

    Anne Elliot ist ein Roman für alle, die an zweite Chancen glauben. Für alle, die wissen, dass wahre Gefühle manchmal Zeit brauchen – aber niemals verschwinden. Ein leises Meisterwerk mit großem Herzen.

  24. Cover des Buches Wolfszeit (ISBN: 9783473584437)
    Nina Blazon

    Wolfszeit

    (181)
    Aktuelle Rezension von: LissiB

    Dieser quasi historische Roman hat in mir wirklich jegliche Empfindungen ausgelöst. Dachte ich auf den ersten 150 Seiten noch "wann geht's denn jetzt endlich mal los" (ich hätte beinahe abgebrochen), hat mich der Roman ab dem zweiten Drittel so sehr gefesselt und gepackt, dass ich manchmal kaum gewagt habe, zu atmen. Die Geschichte basiert auf einer wirklich tollen Recherche und diversen Hintergrundfakten, die die Autorin in Erfahrung gebracht hat. Sie hat sich bei ihrer Erzählung von vielen Experten leiten lassen und somit ist eine Geschichte entstanden, die mich mit ihrer Wendung am Ende überrascht hat, aber so gut wie keine Logikfehler aufwies, sodass sie glaubhaft war und mich in ihren Bann ziehen konnte. Ein gelungenes Werk! Aufgrund der langen "Vorgeschichte", bis der Protagonist so richtig eintaucht in die rasanten Geschehnisse, hat es mir ein weeenig zu lange gedauert, daher ein halber Stern Abzug, sodass ich auf 4,5 Sterne komme :) Nina Blazon kann's einfach. 

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