Bücher mit dem Tag "1830"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "1830" gekennzeichnet haben.

7 Bücher

  1. Cover des Buches Die Farbe von Milch (ISBN: 9783961610006)
    Nell Leyshon

    Die Farbe von Milch

     (326)
    Aktuelle Rezension von: Melli_610

    Mit einem etwas anderem Buch meine ich, dass nicht besonders viel Wert auf Rechtschreibung und Satzzeichen gelegt wird. Dabei wird dem Buch einen individuellen Charme verliehen. Es wird von einer Jugendlichen im Alter von 15 Jahren geschrieben. Die Protagonistin beschreibt dem Lesenden einen Ausschnitt aus ihrem Leben, wobei Themen wie Gewalt und sexuelle Übergriffe angesprochen werden. Sie kommt aus armen Hause, muss schon in jungem Alter arbeiten und wird eines Tages zum Pfarrer geschickt, damit sie sich um seine kranke Frau kümmert. 

    Meiner Meinung nach ist das Buch insgesamt spannend, in der Mitte jedoch etwas langwierig.

    Trotzdem würde ich es jedem empfehlen, der einen anderen Schreibstil zum Lesen ausprobieren möchte.

  2. Cover des Buches Leichenraub (ISBN: 9783442372263)
    Tess Gerritsen

    Leichenraub

     (463)
    Aktuelle Rezension von: Meinbuecherregal

    Leichenraub von Tess Gerritsen

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    🩺 Inhalt

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    In Boston im Jahre 1830 treibt sich ein Mörder herum. Warum mordet er? Wer stirbt als Nächstes? Wer ist der Mörder?

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    🩺 Was gefiel mir gut?

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    Die Geschichte wird aus zwei Zeiten erzählt. Einmal spielt sie in der Vergangenheit und einmal wird in der Gegenwart geforscht. Diesen Wechsel mochte ich.

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    In der Vergangenheit geht es unter anderem um Ärzte und Medizin Studenten. Die damaligen Bedingungen und Schwierigkeiten kennenzulernen fand ich sehr interessant und gut beschrieben. Ich konnte mir alles sehr gut vorstellen.

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    🩺 Was hat mir nicht so gut gefallen?

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    An dieser Geschichte habe ich sehr lange gelesen... und das bedeutet, dass ich nicht so gefesselt wurde. Ich fand die medizinische Seite eigentlich interessanter... die Morde waren da für mich eher eine Nebensache.

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    In dem Buch gibt es einen kleinen „spirituellen“ Ansatz... meine persönliche Meinung dazu... das hat in einem klassischen Krimi nichts zu suchen 😉... aber das kann jemand anders zum Glück besser finden.

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    🩺 Fazit

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    Ich würde das Buch jemanden empfehlen, der den Medicus vor Jahren gelesen hat.... mit dem Hinweis... das kann man auch ganz gut lesen. 

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  3. Cover des Buches Rot und Schwarz (ISBN: 9783446204850)
    Stendhal

    Rot und Schwarz

     (80)
    Aktuelle Rezension von: FranzIska
    Rot und Schwarz von Stendhal zählt zu den Klassikern der Weltliteratur. Leider trifft es zumindest meinen Geschmack überhaupt nicht, obwohl der Roman objektiv gesehen gut ausgearbeitet ist: die Charaktere sind abhängig von ihrer Gewichtung für die Handlung verschieden vielschichtig und detailliert beschrieben. Besonders der Protagonist Julien, seine Gedanken und Taten werden ausführlich beschrieben, so dass man nicht umhin kommt, sich eine Meinung zu ihm zu bilden oder Gefühle für bzw. gegen ihn zu entwickeln. Auch die Charaktere der Mademoiselle Mathilde und der Madame Renal werden in ihrer Unterschiedlichkeit sehr bildhaft und lebendig dargestellt. Die Handlung ist für meinen Geschmack ein wenig abgedroschen, vielleicht auch nur, weil die Moralvorstellungen sich im 21. Jahrhundert im Vergleich zum 19. Jahrhundert doch stark gewandelt haben und man in der Regel heutzutage ganz andere Tabuthemen in der Literatur anspricht.
  4. Cover des Buches Der letzte Tag eines Verurteilten (ISBN: 9783257212341)
    Victor Hugo

    Der letzte Tag eines Verurteilten

     (84)
    Aktuelle Rezension von: buchjunkie

    90 Seiten, die es in sich haben , und sich wegen ihres Inhalts gar nicht so schnell lesen lassen.

    Aus der Einleitung: “Der letzte Tag eines Verurteilten“ ist nichts anderes als eine Schrift gegen die Todesstrafe.
    Der Autor schreibt nicht über einen besonderen Fall: sondern im Namen aller schuldig oder unschuldig Angeklagten tritt er vor alle Gerichtshöfe, vor alle Richter, vor alle Geschworenen der Welt.

    Nach der Einleitung von Victor Hugo werden die Gedanken eines zum Tode verurteilten jungen Mannes geschildert.
    Und das gelang Hugo so, dass die Worte durch und durch gehen.

    “Man vermehrte die Vorsichtsmassregeln, es gab kein Messer, keine Gabeln mehr für das Essen. Die Zwangsjacke, ein Sack aus Segeltuch umspannte meine Arme. Man war sehr besorgt um mein Leben.
    Ich hatte die Revisionschrift eingereicht. Man hatte sechs oder sieben lästige Wochen mit dieser lästigen Sache zu tun und musste mich doch gesund und heil bis auf den Greveplatz ( zur Hinrichtung) bringen.“

    Der Leser begleitet den Verurteilten bis zur Stunde seiner Hinrichtung.

    “Der Regen wird den ganzen Tag dauern, länger als ich.“

    Durch die hervorragende und intensive Art der Sprache spürt man beim Lesen die Beklemmung und die Verzweiflung.
    1829 erstmals erschienen hat dieses Plädoyer auch heute nichts an seiner Gültigkeit verloren!

    Victor Hugo war einfach ein begnadeter Schriftsteller, der soziale Missstände in seinen Roman zur Geltung brachte!
  5. Cover des Buches Parrot and Olivier in America (ISBN: 9780571253326)
    Peter Carey

    Parrot and Olivier in America

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  6. Cover des Buches Die Gabe (ISBN: 9783746634340)
    Ellen Vahr

    Die Gabe

     (8)
    Aktuelle Rezension von: Dreamworx

    1830 Norwegen. Anne lebt mit ihrer Familie in ärmlichen Verhältnissen auf einem großen Gut. Die ganze Familie kommt mit harter Arbeit kaum über die Runden. Annes große Hoffnung ist, dass ihr Jugendfreund Jon bald eigenes Land pachten und bewirtschaften kann, dann steht einer Heirat nichts im Wege. Aber dann erkrankt Jons Vater, so dass die Hochzeitspläne in Rauch aufgehen. Anne ergreift die Möglichkeit, von der Heilerin Elseby alles über die Heilkunde der Pflanzen zu lernen, auch wenn dieser Beruf nicht sehr angesehen ist. Als Anne vom Land nach Oslo zieht, um dort als Hausmädchen zu arbeiten, gerät sie alsbald in Schwierigkeiten und steht völlig allein und mittellos da. Sie muss sich irgendwie ihren Lebensunterhalt verdienen und besinnt sich auf die von Elseby gelehrten Weisheiten, um für ihr Auskommen zu sorgen und ihren Traum zu verwirklichen, anderen Menschen zu helfen…

    Ellen Vahr hat mit „Die Gabe“ einen unterhaltsamen und gefühlvollen historischen Roman vorgelegt, in dem sie sehr eindrucksvoll das Leben einer ihrer Vorfahrinnen in ihrer Handlung verarbeitet. Der Schreibstil ist packend, bildhaft und flüssig, der Leser findet sich alsbald im 19. Jahrhundert in Norwegen wieder, um das recht karge und arbeitssame Leben von Anne und ihrer Familie sowie den ständigen Hunger kennenzulernen, und welche Sorgen und Nöte sie umtreiben. Zugleich zeigt sie auf, mit welchen Vorurteilen die Heilerinnen damals zu kämpfen hatten. Sie litten unter Verfolgung und schlimmstenfalls konnten sie sogar für die Ausübung ihrer Fähigkeiten bestraft werden, denn sie waren den damaligen Ärzten ein Dorn im Auge. Die einfache Bevölkerung konnte sich oftmals keinen Arzt leisten und suchte deshalb die Hilfe einer Heilerin. Was sich auch schon zur damaligen Zeit immer wieder bestätigt hat, gilt auch heute noch, denn manche Kräuter und Pflanzen tragen bei richtiger Anwendung sehr zum Wohlbefinden oder zur Heilung bei. Die Autorin lässt mit bildhafter Sprache die norwegische Landschaft vor dem inneren Auge des Lesers entstehen, auch der Spannungsbogen ist dauerhaft über dem Durchschnitt angelegt.

    Die Charaktere sind liebevoll ausgearbeitet und mit den nötigen Ecken und Kanten versehen. Sie wirken sowohl glaubwürdig als auch authentisch, so dass der Leser sich die damaligen gesellschaftlichen Verhältnisse gut vorstellen und seine Sympathien gerecht verteilen kann. Anne ist eine junge Frau, deren Familie immer am Rand des Existenzminimums lebt. Sie kennt das entbehrungsreiche Leben und scheut sich nicht vor harter Arbeit. Auch als ihr Traum von einer Ehe platzt, lässt sie sich nicht unterkriegen und orientiert sich neu. Ihren Wunsch, anderen zu helfen, verfolgt sie mit einer gewissen Hartnäckigkeit. Sie ist eine Frau, die nach vorn blickt und sich auch von Schicksalsschlägen nicht unterkriegen lässt. Elseby ist eine weise Frau, die in der Kräuter- und Heilkunde sehr bewandert ist und diese mit einer großen Sorgfalt anwendet. Jon ist Annes Jugendfreund, dem nach der Krankheit seines Vaters aufgrund von gesellschaftlichen Gepflogenheiten die Hände gebunden sind.

    „Die Gabe“ ist ein schöner historischer Roman, der durch das Verweben von Fiktion und Wahrheit interessant und kurzweilig zu lesen ist. Verdiente Leseempfehlung für alle, die Geschichten über die alte Heilkunst lieben.


  7. Cover des Buches Sargassomeer (ISBN: 9783833302640)
    Jean Rhys

    Sargassomeer

     (7)
    Aktuelle Rezension von: Ferrante
    Dieser Roman erzählt die Hintergrundgeschichte der wahnsinnigen Mrs. Rochester aus Charlotte Brontes Jane Eyre und ist wohl das bekannteste Werk von Jean Rhys. Der pessimistische, vielschichtige Text zieht einen unwiderstehlich hinein in seine schwül-tropische Atmosphäre aus Leid, Verlust und Leidenschaft. Die alte Ausgabe von dtv beinhaltet die anscheinend sorgfältig erstellte Übersetzung und einen interessanten Text über die Autorin. Das hübsche und gut passende Coverbild zeigt Karina Lombard in der einzigen, leider recht unbekannten Verfilmung des Romans.

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