Bücher mit dem Tag "19. jh"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "19. jh" gekennzeichnet haben.

22 Bücher

  1. Cover des Buches Rubinrot (ISBN: 9783401506005)
    Kerstin Gier

    Rubinrot

     (13.996)
    Aktuelle Rezension von: _himexbella_

    Wundervoll, fantastisch, spannend und einfach zu schön! Es ist zwar schon länger her, dass ich die Reihe gelesen habe, aber ich könnte Sie wirklich jederzeit wieder lesen! Ich muss zugeben, dazu habe ich natürlich auch die Filme gesehen, weil mich die Bücher so sehr fasziniert haben!

    Vor Spannung konnte ich gar nicht die Finger von lassen. ૮ ˶ᵔ ᵕ ᵔ˶ ა

    Kann ich nur weiterempfehlen! 

  2. Cover des Buches Stolz und Vorurteil (ISBN: 9783596907205)
    Jane Austen

    Stolz und Vorurteil

     (4.087)
    Aktuelle Rezension von: pinkdinoprincess

    Inhalt: Elizabeth Bennet wohnt mit ihren Eltern und ihren vier Schwestern in ländlicher Nachbarschaft. Als ein junger Gentleman mit Namen Bingley ein Anwesen in ebendieser Nachbarschaft mietet, ist schnell klar: Eine der Bennet-Schwestern soll ihn heiraten. Doch Bingley kommt nicht allein, ist doch der noch vornehmere Mr. Darcy sein ständiger Begleiter. Doch Mr. Darcy ist stolz und sucht nicht die Nähe auch nur einer seiner neuen Nachbarn und Nachbarinnen. Besonders Elizabeth entwickelt eine Abneigung gegen den voreingenommen Edelmann, die von den Erzählungen des Soldaten Wickhams nur bestärkt wird. Doch wer spricht die Wahrheit? 

    Fazit: Ich habe "Stolz und Vorurteil" nun bereits zum dritten Mal gelesen. Ich muss zugeben, dass die Ausgabe, die ich diesmal las, eine weniger angenehme Übersetzung beinhaltete als meine favorisierte Ausgabe. Die Geschichte hat dennoch einen ungebrochenen Zauber für mich. Mr. Darcy ist eine vielschichtige Persönlichkeit, dessen Schüchternheit und soziale Scheu nur noch mehr für ihn sprechen. Ebenso sind Elizabeths Offenheit und Neckereien echte Highlights. Mr. Bingleys Charakter kann ohnehin eigentlich nur geliebt werden. Ich möchte dieses Buch immer und immer wieder lesen! 

    Empfehlung: Ich würde es am liebsten jedem Menschen zum Lesen geben. ❤️

  3. Cover des Buches Der Opiummörder (ISBN: 9783426517536)
    David Morrell

    Der Opiummörder

     (31)
    Aktuelle Rezension von: simonfun

    Es gibt viele Romane, die in der viktorianischen Zeit handeln. Gute und schlechte. Hier mal ein guter. Umgebung, Protagonisten und Zeitgeist sind gut erfasst, wenngleich auch manchmal überzogen. Vor Allem die cleveren Schlussfolgerungen und vorbereiteten Fallen des vermeintlichen Opfers sind richtig gut.
    Wie auch immer - lesenswert!

  4. Cover des Buches Der Friedhof in Prag (ISBN: 9783423142274)
    Umberto Eco

    Der Friedhof in Prag

     (166)
    Aktuelle Rezension von: Liebes_Buch

    Das Konzept des Romans ist schon originell und auch teilweise ironisch geschrieben.

    Aber man hätte das ruhig auf 300 Seiten zusammenstreichen können.

    Und bei Eco hab ich immer das Gefühl, mir entgeht alles, weil ich kein Historiker bin.

  5. Cover des Buches Die Landkarte des Himmels (ISBN: 9783499258152)
    Félix J. Palma

    Die Landkarte des Himmels

     (92)
    Aktuelle Rezension von: Wolf1988
    An einem Abend trifft sich H.G. Wells mit dem Autoren der unerlaubt einen zweiten Teil zu seinem Bestseller "Der Krieg der Welten" geschrieben hat. Eigentlich auf Streit eingestellt merkt Wells immer mehr das sie auf einer Wellenlänge sind. Nach einiger Zeit und ein paar Bieren zuviel erzählt Ihm der Autor das im Museums Keller in der Stadt der Leichnam eines Außerirdischen versteckt sei. Beide machen sich zum Museum auf und schleichen sich in den Keller. Ab da nimmt die Geschichte Ihren Lauf. Es startet mit einem Rückblick auf eine Südpol Expedition die eine gar Grausame Entdeckung macht. Zurück in der Gegenwart muss H.G. Wells miterleben wie sein Roman zur Wirklichkeit wird. Eine Abenteuerliche Odyssee durch London beginnt.
    Wieder arbeitet der Autor mit wunderschönen Sätzen. Auch sein toller Humor ist geblieben und er selbst als Autor springt manchmal mitten in die Geschichte herein, so das eine Atmosphäre wie bei "Die Fabelhafte Welt der Amelie" entsteht. Dieses Buch konnte ich nur schwer weglegen, auch wenn er leider meiner Meinung nicht an den ersten Band ran gekommen ist. Ab und an hat der Autor einiges ziemlich in die Länge gezogen. Im Grunde macht mir das bei Büchern nicht so viel aus, aber er hat sich dabei oft im Kreise gedreht, was sehr Anstrengend sein konnte. Dennoch ein fabelhaftes Meisterwerk. 
  6. Cover des Buches Der Irische Löwe (ISBN: 9783462047639)
    Annelie Wendeberg

    Der Irische Löwe

     (18)
    Aktuelle Rezension von: thiefladyXmysteriousKatha

    Der irische Löwe

    Hier wird erzählt wie alles rund um Anna Kronberg begann – das Prequel zur Anna-Kronberg-Serie. Ich hatte vorher noch nichts über die Reihe gehört und dieses Buch spontan in einer Kiste im Modernen Antiquariat gefunden. Das Buch war wirklich sehr spannend und interessant und gibt einen guten Einblick in das London 1885. Auch Anna lernt man ganz gut kennen aber spürt, das noch viele Geheimnisse in ihrem Charakter schlummern, die man sicherlich in den nächsten Bänden lüften kann.

     

    Inhalt

    Das Prequel zur Anna-Kronberg-Serie: London, 1885. Anna versteckt sich als vorgebliche Krankenschwester im schlimmsten Slum der Stadt und behandelt Prostituierte, Bettler und Kleinkriminelle aller Art. Keiner weiß von ihrem Doppelleben und dass sie tagsüber als Dr. Anton Kronberg im Guy’s Hospital praktiziert. Als der irische Dieb Garret O’Hare, der aus einer Schusswunde blutet, tief in der Nacht in ihre Wohnung einsteigt und auf ihrem Bett zusammenbricht, nimmt ihr Leben eine unerwartete Wendung – nicht nur, weil sie Zuneigung zu dem hünenhaften Dieb mit der Löwenmähne empfindet.

     

    Meinung

    Bei circa 200 Seiten habe ich ehrlich gesagt nicht viel erwartet, doch tatsächlich steckt einiges in dieser Geschichte. Man lernt viel über die Umstände im London des Jahres 1885 und über die Rolle der Frau in dieser Zeit. Denn Anna Kronberg darf als Frau nicht studieren gehen. Ob sie das davon abhält möchte ich an dieser Stelle nicht erzählen, aber Anna ist eine sehr starke Frau für ihre Zeit und eine sehr interessante Protagonistin. Aber auch Garret ist eine super interessante Figur im Buch und ich bin sehr neugierig, ob man in weiteren Bänden noch mehr über ihn lernt.

    Der Mordfall war spannend, aber kam etwas kurz für meinen Geschmack. Aber ich verstehe, warum dies so war, denn es soll nur Lust auf die folgenden Bände gemacht werde und das ist der Autorin gelungen. Die Romanze zwischen Garret und Anna fand ich wirklich lesenswert und sicherlich werde ich Band 1-3 der Reihe lesen. Von mir gibt es 4 Sterne für dieses Prequel.

  7. Cover des Buches Dr. Jekyll und Mr. Hyde (ISBN: 9783257610420)
    Robert Louis Stevenson

    Dr. Jekyll und Mr. Hyde

     (558)
    Aktuelle Rezension von: Sandrica89

    Diesen Klassiker kannte ich nur von hören, konnte mir aber nie die Namen merken. Erst, als ich den Film "Die Liga der aussergewöhnlichen Gentlemen" gesehen habe, viel mir dann der Name wieder ein und merkte, dass es tatsächlich ein Buch über diesen Mr. Hyde gibt. Besser spät als nie, deswegen war ich um so neugieriger, wie seine Geschichte ist.

    Doktor Henry Jekyll ist ein lieber und freundlicher Gentleman, den jeder kennt und achtet. Allerdings führt er im Geheimen ein Experiment aus, weil er der Meinung ist, dass jeder Mensch zwei Menschen in sich trägt: einen guten und einen bösen Menschen. Irgendwann hat er es geschafft, ein Elixier zu brauen, in dem er diese beiden Persönlichkeiten voneinander trennt. Er, Dr Jekyll ist der gute Mensch, hingegen Edward Hyde der Böse. Zu Beginn konnte er die Verwandlung anhand vom Elixier kontrollieren, doch schon bald verliert er mehr und mehr die Kontrolle und Mr. Hyde scheint die Oberhand zu gewinnen. Dr. Jekylls ältester Freund und Anwalt, Mr. Utteroson, kommt ihn schon bald auf die Schliche und erfährt sein grausames Geheimnis.

    Wie gesagt, ich wurde erst wegen dem Film auf diesen Klassiker aufmerksam und kannte daher seine Geschichte nicht. Die Art und Weise, wie Dr. Jekyll zu Beginn mit Mr. Hyde umgegangen ist, war schon faszinierend. Immerhin passiert es nicht jeden Tag, dass man mit einem anderen Ich aufwacht und durch die Strassen läuft. Doch schon bald wird Dr Jekyll verzweifelter, weil er sein böses Ich nicht mehr kontrollieren kann. Er wird schwächer, während Mr. Hyde stärker wird. Wie wird Dr. Jekyll dieses Problem lösen? Wird ihm sein Freund Mr. Utterson helfen können? Ich fand es spannend, wie der Anwalt mehr und mehr von den beiden Menschen in Erfahrung bringt und schlussendlich alles aufdeckt. Damals war es ja nicht wirklich üblich, dass ein Mensch unhöflich und frech ist. Und wenn, wurde er schnell von der Gesellschaft ausgeschlossen. Um so komplizierter ist es natürlich, wenn diese beiden Persönlichkeiten ein und derselbe Mensch ist. Die Geschichte ist zwar kurz, aber brilliant. Hie und da hatte ich etwas Mühe der Geschichte zu folgen, aber im Grossen und Ganzen ein schaurig schöner Klassiker, den man gelesen haben muss.

  8. Cover des Buches Eine Spur von Verrat (ISBN: 9783442054695)
    Anne Perry

    Eine Spur von Verrat

     (25)
    Aktuelle Rezension von: Rina1980
    Eine Reise ins 19. Jahrhundert Die im dem Buch vorkommenden Personen werden ziemlich genau beschrieben, sodass man sich von ihnen ein gutes äußeres Bild machen kann. Auch der jeweilige Charakter wird gut wiedergegeben. Der Leser wird von Anfang an an den Fall herangeführt. Vom Tod des Opfers bis hin zu der langen Gerichtsverhandlung. Alles wird detailliert geschildert, wobei dem Leser immer noch genügend Platz für eigene Schlussfolgerungen bleiben, die sich später entweder bewahrheiten oder aber völlig widerrufen werden. Die Erzählweise der Autorin ist spannend und fesselnd. Dies war der erste Krimi von Anne Perry und somit auch mein erster Krimi, in dem William Monk ermittelt. Und ich muss sagen, es hat mir so gut gefallen, dass ich mir schon jetzt ein weiteres Buch von Anne Perry / William Monk zugelegt habe. Ich kann „Eine Spur von Verrat“ nur jedem empfehlen, der Krimis mag, die im 19. Jahrhundert spielen. Deshalb gebe ich diesem Buch auch 5 Sterne!
  9. Cover des Buches Wildes Herz (ISBN: 9783401501802)
    Leonie Britt Harper

    Wildes Herz

     (58)
    Aktuelle Rezension von: Schlehenfee
    Als Mitte des 19. Jahrhunderts die Kartoffelernten in Irland wegen einer Pilzkrankheit ausfallen, ereignet sich eine grauenvolle Hungerkatastrophe, die die arme Landbevölkerung gnadenlos trifft und das Land ins Elend stürzt. Aus der Sicht der fünfzehnjährigen Eanna Sullivan wird geschildert, wie ihre Familie vom Grundherrn vertrieben wird und sie bald alleine hungernd durchs Land zieht, auf der Suche nach etwas Essbarem. Sie sieht viel Leid, Ausbeutung und Tod, findet aber auch Freundschaft, Zusammenhalt und das große Glück in Brendan Flynn.

    Durch Zufall bin ich auf Leonie Britt Harpers historischen Jugendroman gestoßen, weil ich mich sehr für Irland interessiere. Von der großen Hungersnot 1845-50 hatte ich auch schon gehört und einige der damaligen Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen der britischen Regierung im Land selbst gesehen (Straßen und Gebirgspässe). Die Autorin hat es allerdings geschafft, das Leid der damaligen Zeit sehr lebendig und authentisch zu schildern, so dass es mir öfters kalt den Rücken herunterlief. Und das ist noch geschönt aufgrund der Zielgruppe, wie sie im Nachwort sagt.

    Protagonistin Eanna gibt nicht auf, hat aber dennoch Fehler und Zweifel, das gefiel mir sehr.
    Einziger Kritikpunkt ist der Schreibstil der Autorin, die regelmäßig an Kapitelenden die Spannung herausnimmt, durch Sätze wie „Doch es sollte anders kommen.“, „Noch ahnten sie nicht...“.
    Ich konnte auch nicht nachvollziehen, warum Eanna von ihrer Mutter immer als „Catherine“ spricht, anstatt Mutter oder „Ma“ zu sagen.

    Von diesen kleinen Kritikpunkten abgesehen, ist „Eanna – Wildes Herz“ ein historischer Jugendroman, der auch für Erwachsene sehr lesenswert ist.
  10. Cover des Buches Heinz Ohff: Der grüne Fürst - Das abenteuerliche Leben des Hermann Pückler-Muskau (ISBN: B007DV5QRQ)
    Heinz Ohff

    Heinz Ohff: Der grüne Fürst - Das abenteuerliche Leben des Hermann Pückler-Muskau

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Xirxe
    Etwas älteren EisesserInnen dürfte die Bezeichnung 'Fürst-Pückler-Eis' durchaus noch geläufig sein - aber wissen sie auch, wer der Namensgeber war? Ein Abkömmling des Hochadels, geboren 1785, Sympathisant der Revolution, Schriftsteller, Reisender, Landschaftsgartengestalter, Dandy, Abenteurer und ein Liebhaber der Frauen – aller Frauen. Casanova dürfte neidisch werden, wenn man ihm von Hermann Pückler-Muskaus Eroberungen berichten würde. Doch dies ist nur ein Aspekt seiner Persönlichkeit, wenn auch kein unwesentlicher. Heinz Ohff schildert diesen faszinierenden Menschen in derart schillernden Farben und Formen, dass man wie gebannt diesen Lebenslauf verfolgt. Er lässt ihn ebenso durch seine Schriften selbst zu Wort kommen, so dass man sich einen Eindruck von seinen literarischen Fähigkeiten machen kann. Pückler formuliert spitz, mit Witz und Spöttelei, aber spart auch nicht mit Selbstironie, was ihn überaus sympathisch wirken lässt. Auch Zeitgenossinnen und Zeitgenossen kommen zu Wort und so formt sich nach und nach das Bild eines Menschen, der hochintelligent und seiner Zeit weit voraus war. Eine fesselnde, ausgezeichnet geschriebene Biographie, mit der man nicht nur den Menschen Hermann Pückler-Muskau kennenlernt, sondern zudem viel über die Welt am Anfang und in der Mitte des 19. Jahrhunderts erfährt.
  11. Cover des Buches Splendor (ISBN: 9780061626333)
    Anna Godbersen

    Splendor

     (8)
    Aktuelle Rezension von: Casri

    In dem letzten Band bekommt jeder Charakter sein passendes Ende.

    Lizzi erfährt warum ihr Gatte gestorben ist. Auch Lias Vergangenheit kommt ans Licht. Diana wird erwachsen, und Henry und Penelope bekommen auch ihr Fett weg.


    Ich war von dem Ende tatsächlich überrascht. Es gibt nur ein Happy End, nach viele Hürden. Man fiebert im letzten Band mit und denkt sich, oh, jeder wird am Ende glücklich, aber es kommt alles ganz anders.


    Nachdem Henry seinem Land gedient hat, lässt er sich scheiden und will dann sein Glück mit Diana finden, ist ist aber erwachsen geworden und sie sucht nun ihr eigenes Glück in Paris. Penelope wurde alles egal, nach einem Flirt mit dem Prinzen von Bayern denkt sie, dass er sie heiraten will und sie lässt sich mit Freuden von Henry scheiden. Es stellt sich jedoch heraus, dass Penelope für den Prinzen nichts weiter als eine weitere Kerbe am Bettpfosten ist.

    Bei Carolina denkt man zunächst auch, sie kommt über ihre alte Liebe hinweg und hat nun endlich ihr Glück mit Leland gefunden. Kurz vor der Hochzeit taucht jedoch jemand aus ihrer Vergangenheit auf und Leland erfährt alles, er ist über die Lügen von Lia so bestürzt, dass er sie, obwohl er sie liebt, einfach sitzen lässt.

    Das einzige Happy End erhält tatsächlich Elizabeth, was sehr unerwartet kam. Sie erfährt, dass ihr jetziger Mann Will getötet hat um an Lizzies Grundstückserbe zu gelangen. Und sie konnte sich an ihm nur rächen, als sie von Wills Geist besessen war. Danach findet sie ihr Happy End mit Teddy, der ewig auf sie gewartet hat.


    Die einzelnen Wendungen sind sehr weit hergeholt und das Buch ist komplett anders, als die vorherigen 3. Die Geschichte ist kaum wieder zu erkennen und an vielen Stellen nicht nachvollziehbar.

  12. Cover des Buches Engelsberg (ISBN: 9783860346280)
    Reinaldo Arenas

    Engelsberg

     (5)
    Aktuelle Rezension von: fredgoetzis
    Ein Roman, der einerseits Gesellschaftskritik übt, andererseits ob der brutalen Wirklichkeit immer wieder ins Phantastische und Märchenhafte gleitet. Erzählt wird die Geschichte von mehreren Menschen gleichzeitig, deren Lebenswege sich immer wieder einmal treffen (oft auch auf phantasievolle Weise). Glaube, Hautfarbe und Reichtum bzw. Armut spielen ebenso eine wichtige Rolle im Leben dieser Menschen wie Erotik, Musik und Vergnügen. Absolut lesenswert!
  13. Cover des Buches Far from the Madding Crowd (ISBN: 9783964849113)
    Thomas Hardy

    Far from the Madding Crowd

     (22)
    Aktuelle Rezension von: Schlehenfee
    Dorset, um 1870: Die junge, unabhängige Bathsheba Everdene bewirtschaftet ihre eigene Farm. Drei Männer werben um sie: der Schäfer Gabriel Oak, der seine eigene Farm verloren hat und jetzt für Bathsheba arbeitet, der Farmer Boldwood, ein Mann in mittleren Jahren und früher eingefleischter Junggeselle und der Soldat Francis Troy.

    Die Zusammenfassung von Thomas Hardys „Far from the Madding Crowd“ aus dem Jahr 1874 klingt nach einer Liebeskomödie, ist es aber nicht. Hardy, eigentlich bekannt dafür, dass seine Romane tragisch enden, hat hier dennoch einen optimistischeren Ton angeschlagen.

    Der Leser begleitet die Farmarbeiter um Bathsheba bei der Arbeit rund ums Jahr, was bei mir nostalgische Gefühle für ein Leben im Einklang mit der Natur und dem Jahreslauf hervorrief. Die Beschreibungen Hardys sind sehr schön und doch realistisch, so müssen zum Beispiel einmal Schafe gerettet werden, deren Bauch vom Klee aufgebläht ist.

    Neben der Beschreibungen des bäuerlichen Lebens spielen natürlich Bathsheba und „ihre“ Männer die Hauptrolle. Für einen hatte ich die meisten Sympathien, einer tat mir am Ende leid und einer bekam, was er verdiente. Mehr sage ich nicht, sonst verrate ich zu viel. Jedenfalls nahm die Geschichte bisweilen die ein oder andere unerwartete Wendung und am Ende spitzt sich alles zu, bis Bathsheba endlich den Richtigen hat.

    Thomas Hardys Schreibstil war im Original nicht immer leicht zu lesen. Er schreibt auch im Dialekt, wenn die „einfachen Leute“ sprechen. Trotz mancher langer oder verschachtelter Passagen sind andere wiederum so prägnant, dass sich die Szene förmlich in meinen Kopf eingebrannt hat, zum Beispiel Oak und Bathsheba im Sturm oder die Weihnachtsfeier bei Boldwood.

    „Far from the madding crowd“ (deutscher Titel: Am grünen Rand der Welt) entführt den Leser in das ländliche England und beschreibt eine schöne Liebesgeschichte mit vielen Facetten. Meine Empfehlung: Lesen!
  14. Cover des Buches Sherlock Holmes (ISBN: 9780981793078)
    Sir Arthur Conan Doyle

    Sherlock Holmes

     (53)
    Aktuelle Rezension von: Dubhe
    In diesem Buch sind die Hälfte aller Geschichten um den berühmten Detektiv Sherlock Holmes versammelt, allen voran dem Erstlingswerk "A Study in Scarlet", über "The Sign of Four" bis hin zu etwas kürzeren Abenteuern des Detektiven und seines Begleiters Dr. John Watsons. . Alles Werke, außer einige wenige, sind aus der Sicht von John Watson geschrieben. Der Leser erlebt die Geschichten aus seiner Sicht, was recht gut ist, denn aus der Sicht von Holmes wäre es etwas zu viel. In diesem Buch sind die Geschichten in ihrer Originalfassung versammelt und wenn man schon ein paar Bücher in Englisch geselen hat, dann wird dieses hier kein allzu großes Problem sein. Die Geschichten sind nicht schlecht, allerdings sind sie auch nicht mehr zeitgemäß und ich finde, dass es bessere gibt, aber ich muss schon sagen, dass Sir Arthur Conan Doyle zu seiner Zeit eine großartige Arbeit geleistet hat.
  15. Cover des Buches The Claim (ISBN: 9780375862069)
    Jennifer L. Holm

    The Claim

     (25)
    Aktuelle Rezension von: Sternenstaubfee

    Philadelphia 1849: Jane ist elf Jahre alt, als William in ihr Leben tritt. Er möchte Arzt werden und lernt bei Janes Vater. Jane ist von William fasziniert. Als der junge Mann in den Westen auswandert, um dort sein Glück zu suchen, ist Jane traurig. Doch dann erhält sie per Post einen Heiratsantrag von ihm, und mit 16 Jahren macht Jane sich auf die lange Reise in die Wildnis...

    Mein Leseeindruck:

    Ich bin positiv überrascht von diesem Buch. Ich hatte keine großen Erwartungen und konnte das Buch dann kaum noch aus der Hand legen. Die Geschichte hat mich sehr gefesselt, und ich konnte mit Jane sehr mitfühlen.

    Der Schreibstil ist sehr einfach; das Buch ist gedacht für junge Leser ab 12 Jahren. Die Geschichte lässt sich flüssig und schnell lesen und ist doch richtig spannend und interessant.

    Erzählt wird die Geschichte von Jane in der Ich-Erzählform. So kann man sich beim Lesen noch besser in die Hauptprotagonistin hineinversetzen und spürt auch deutlich die Entwicklung, die Jane im Laufe der Geschichte durchmacht.

    Mir hat es großen Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen!

  16. Cover des Buches 1815 (ISBN: 9783570552995)
    Thierry Lentz

    1815

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Andreas_Oberender

    Der Wiener Kongress, dessen Beginn sich demnächst zum zweihundertsten Mal jährt, hat derzeit Konjunktur. Zu den vielen Neuerscheinungen in Deutschland und anderen europäischen Ländern gehört auch das Buch des französischen Historikers Thierry Lentz. Der Autor ist Direktor der "Fondation Napoleon" und einer der besten Kenner des napoleonischen Zeitalters. Sein Buch, das keine neuen Perspektiven auf den Kongress eröffnet, aber den gegenwärtigen Kenntnistand souverän zusammenfasst, liegt jetzt auch auf Deutsch vor. Lentz ist eine gut lesbare und informative Darstellung gelungen, die alle wichtigen Aspekte des Wiener Kongresses berührt, ohne sich jemals in übertriebener Detailfülle zu verlieren. Lentz hat sich für eine Kombination des chronologischen Ansatzes mit einem thematischen Ansatz entschieden. Das Buch beginnt mit der ersten Abdankung Napoleons und den Vorbereitungen für den Kongress; es endet mit der Unterzeichnung der Wiener Schlussakte im Juni 1815 und der Abreise der Teilnehmer.

    Die Schilderung des Kongressverlaufs wird immer wieder unterbrochen durch Kapitel, in denen Lentz einzelne Sachthemen behandelt, etwa die Klärung der Deutschen und der Italienischen Frage oder die Verhandlungen über die freie Flußschiffahrt und die Abschaffung des Sklavenhandels. Auch die kulturellen Aspekte des Kongresses (Feste und Feierlichkeiten) finden Berücksichtigung. Allerdings ist Lentz der Meinung, dass man das Festgeschehen und die "Diplomatie der Salons" nicht überbewerten sollte. Dem turbulenten gesellschaftlichen und amourösen Treiben in der österreichischen Hauptstadt widmet er daher nur ein Kapitel. Der Kongress arbeitete tatsächlich hart, auch wenn die Öffentlichkeit wenig davon mitbekam. Nur wenige Informationen über die intensiven und zeitweise schwierigen Verhandlungen und ihre Ergebnisse drangen nach außen. Das war der Hauptgrund für die Entstehung des Zerrbildes vom "tanzenden" Kongress. Es feierten und tanzten in erster Linie die in Wien versammelten Monarchen und Aristokraten, weniger die vielen Kongressteilnehmer aus der zweiten und dritten Reihe (Diplomaten, Sekretäre, Fachleute usw.).

    Eingangs skizziert Lentz die Idee des Gleichgewichts der Mächte, die nach dem Sieg der antinapoleonischen Koalition zur Grundlage der Neuordnung Europas erkoren wurde. Außerdem geht er darauf ein, welche - potentiell konfliktträchtigen - Vorstellungen die einzelnen Mächte von der Neuordnung des Kontinents hatten, vor allem von der Regelung der Territorialfragen. Lentz stellt die wichtigsten Diplomaten sowie deren Ziele, außenpolitische Prioritäten und Verhandlungsstrategien vor. Die Außenminister Österreichs, Frankreichs und Großbritanniens, Metternich, Talleyrand und Castlereagh, erfahren bei Lentz mehr Aufmerksamkeit als der russische Außenminister Nesselrode und das preußische Duo Hardenberg/Humboldt. In kompakter Form schildert Lentz, wie die einzelnen Punkte der Kongress-Agenda abgearbeitet und geklärt wurden. Mal traten dabei ernste Meinungsverschiedenheiten zutage (so in Bezug auf die Zukunft Sachsens und Polens), mal blieben Konflikte und Schwierigkeiten aus (etwa bei der Neuordnung Italiens). Um seine Darstellung nicht ausufern zu lassen und mit Details zu überfrachten, fasst Lentz die Arbeit der einzelnen Komitees und Kommissionen in geraffter Form zusammen. Das Buch bleibt dadurch lesbar, aber als deutscher Leser wünscht man sich doch, dass die Klärung der Deutschen Frage etwas ausführlicher behandelt worden wäre.

    Was die Bewertung des Kongresses und seiner Beschlüsse angeht, so steht Lentz im Lager derjenigen Historiker, die das "Wiener System" eher positiv beurteilen. Er betont, die Wiener Beschlüsse seien unter den damaligen Umständen der bestmögliche Kompromiss gewesen. Man müsse den Kongress aus seiner Zeit heraus verstehen und dürfe ihn nicht an Maßstäben und Wertvorstellungen späterer Zeiten messen. Lentz verteidigt den Kongress gegen jene Kritiker des 19. und 20. Jahrhunderts, die der Ansicht waren, in Wien sei eine längst überlebte monarchische Ordnung wiederhergestellt und der Siegeszug von Demokratie und Nationalstaat verhindert worden. Für die Gründung eines deutschen und eines italienischen Nationalstaates war die Zeit noch nicht reif. In Wien ging es nicht darum, die Hoffnungen und Träume von Nationen und Völkern zu verwirklichen, sondern darum, Europa nach 25 Jahren Revolution und Krieg eine stabile Friedensordnung zu geben. Alles andere war aus Sicht der versammelten Monarchen und Staatsmänner zweitrangig, wenn nicht unerheblich. Lentz sieht die historische Leistung des Kongresses in der Etablierung des Konzerts der europäischen Mächte, das für ein Jahrhundert einen großen Krieg auf dem Kontinent verhinderte.

    Leider fehlt in der deutschen Ausgabe der umfangreiche Anhang der französischen Ausgabe. Verzichtet wurde nicht nur auf die detaillierte Chronologie des Kongressverlaufs und das Literaturverzeichnis. Weggelassen wurden auch die Listen der Delegationen, die am Kongress teilnahmen, und der Abdruck (mit kleineren Auslassungen) der 121 Artikel umfassenden Schlussakte des Kongresses. Es hätte nicht geschadet, wenigstens die Chronologie, die Bibliographie und die Teilnehmerlisten zu übernehmen. Davon abgesehen lässt das Buch kaum Wünsche offen. Es wird sicher einen festen Platz unter den Überblicksdarstellungen zum Wiener Kongress erlangen. 

    (Hinweis: Diese Rezension habe ich zuerst im August 2014 bei Amazon gepostet)

  17. Cover des Buches Das sprechende Kreuz (ISBN: 9783956690402)
    Tereza Vanek

    Das sprechende Kreuz

     (21)
    Aktuelle Rezension von: Christinagirl

    Johanna Schneider und ihre Schwester und Vater gehen im Jahr 1865 nach Spanien. Dort betreiben sie einen Eisenwarenhandel.

    Johanna trifft auf den reichen Sohn eines Plantagebesitzers und verliebt sich gleich in ihn. Die Beiden verloben sich heimlich.  Da die Beiden nun heiraten wollen, offenbart sein Vater ihm ein "verbotenes Geheimnis" Da Carlos sich so schämt flieht er zu seinen "mütterlichen Wurzeln" in den Urwald. Dort wird er krank. Johanna folgt ihm, mit Hilfe ihrer Dienstmagd. Carlos wird wieder gesund und die Beiden leben wie Mann und Frau.

    Im Urwald herrscht Maria, die gefährlich ist. Sie ist sowohl Priesterin als auch die ungekrönte Königin der Mayas. Angeblich hört die "Das sprechende Kreuz" und kann die Weisungen der Götter hören und befolgt sie auch.

    So geraten Johanna und Carlos in Lebensgefahr...

    Ist ein interessanter gesichtlicher Roman.

  18. Cover des Buches Jenseits von Gut und Böse (ISBN: 9783458324621)
    Friedrich Nietzsche

    Jenseits von Gut und Böse

     (23)
    Aktuelle Rezension von: Minje
    "Jenseits von Gut und Böse" von Friedrich Nietzsche wurde 1999 im Reclam Verlag veröffentlicht. Das Original erschien bereits im August 1886.

    Nietzsche schreibt in diesem Werk über den Willen zur Wahrheit. Dieser bewirkt Fragen. Er hinterfragt:"Welchen Wert hat die Wahrheit?" und schreibt, dass es ein Wagnis sei, die Wahrheit wissen zu wollen. Er beschreibt, das Leben der Wille zur Macht sei.
    Weiterhin schreibt er über den Wert von Handlungen. Wird der Wert einer Handlung von den Folgen der Handlung abgeleitet oder entscheidet die Herkunft (Absicht) der Handlung über den Wert der Handlung?
    Und was ist überhaupt ein Philosoph? Was sind seine Aufaben? Und was sind die Vorbedingungen für die Ausübung der Aufgaben?
    Er schreibt über den Einfluss, den Kant auf die Philosophie hatte und über die platonsiche Denkweise.
    Er schneidet Themen an wie Philologie, Psychologie und Physik.
    Er schreibt über die Bibel, Gott und Atheismus. Über Moral, Werte und Ethik. Über das Lernen.

    Das Buch ist gut strukturiert.Nach einer Vorrede kommen neun Hauptstücke, die jeweils unterteilt sind. Abschließend folgt ein Gedicht "Aus hohen Bergen" sowie ein Nachwort von Volker Gerhard.

    Nietzsche stellt in diesem Werk häufig Fragen. Häufig entwickelt sich aus einer Frage die nächste und dadurch wieder die nächste. So versucht er den Leser zum Nachdenken zu bringen. (was ich gut finde)

    Auf der anderen Seite nimmt Nietzsche häufig Bezug auf Philosophen wie Schopenhauer, Kant, Plato, Pascale, Locke. Dadurch setzt er bei dem Leser ein gewisses Basiswissen voraus. Leider ist das Buch an manchen Stellen schwer verständlich, wenn einem dieses Wissen über andere Philosophen fehlt.

    Was mir in diesem Werk von Nietzsche auffällt, ist, dass die Sätze immer wieder recht lang sind. Z.T. sind sie 13-15 Zeilen lang. In einem 14 zeiligen Satz über die Moral (5. Hauptstück, Über die Moral, 187.) habe ich die Wörter mal nachgezählt: 127 Wörter bilden einen Satz. Das macht das ganze Buch schlecht lesbar. Oft weiß man am Ende des Satzes nicht mehr, wie er anfing und muss den Satzanfang suchen, um den ganzen Satz nochmal zu lesen.

    Zum Gedicht: Es ist wunderschön geschrieben, es ist eine ganz große Lebendigkeit in dem Gedicht.

    Nachwort: Das Nachwort ist informativ und bringt einem Nietzsche ein bisschen näher.

  19. Cover des Buches Der Grenzgeher (ISBN: 9783865120762)
    Theo Auer

    Der Grenzgeher

     (10)
    Aktuelle Rezension von: Durazz62
    Selten habe ich eine abenteuerliche Erzählung aus dem historischen Bereich derart hautnah miterlebt. Wirkliche Geschichte, die sich an Fakten hält und dennoch romanhaft spannend berichtet wird.
    Ein großer Wurf des Autors, von dem man sich weitere Arbeiten wünscht.
  20. Cover des Buches PAN (ISBN: 9781153676120)
    Knut Hamsun

    PAN

     (32)
    Aktuelle Rezension von: JoBerlin
    Leutnant Glahn lebt mit seinem Hund allein in einer Hütte im Wald. Er liebt die Natur, die langen, hellen nordischen Sommernächte. Und er liebt Edvarda, die schöne Tochter des reichen Kaufmanns, doch liebt sie ihn auch? Es ist wohl eine Amour Fou, eine verrückte Liebe, es wird niemals klar, was die Liebenden verbindet.Sie spielt ein perfides „ich liebe dich … nicht, doch, vielleicht“ Spiel --- hält alles im Vagen – und er, entnervt von dem Getue, wendet sich ab und hin und her … Es gibt noch weitere Interessentinnen, sie alle lieben diesen Naturmenschen, den Jäger mit dem „Tierblick“ -- doch nichts will Glahn so richtig gelingen. Er bleibt ein Sonderling und wandert schließlich nach Indien aus. 
    Das Wunderbare, das Außergewöhnliche an diesem Roman, Ende des 19. Jahrhunderts geschrieben , ist der innovativ-assoziative äußerst moderne Stil, die Darstellung des Außenseiters Glahn und vor allem die Naturschilderungen.

    „Die Luft flimmert vor fliegenden Insekten, von Myriaden schwirrender Flügel. Dort am Waldrand stehen Farn und Sturmhaube, das Bärentraubenkraut blüht, und ich liebe diese kleinen Blumen. Danke, mein Gott, für jede Blüte des Heidekrauts, die ich gesehen habe; sie waren wie kleine Rosen auf meinem Weg, und ich weine vor Liebe zu ihnen … Ich blieb stehen, kniete nieder und leckte voller Demut und Hoffnung einige Grashalme am Wegrand. Danach stand ich wieder auf … du guter Wald, mein Zuhause … ich sehe so etwas wie den Rücken eines Geistes, der lautlos durch den Wald wandert …“ 

    Und ja, natürlich denkt man an „Pan, den Gott des Waldes und der Natur“ und fühlt sich (von ihm?) magisch in das Buch hineingezogen. Mit diesen Schilderungen soll – so lässt vermuten – auch der Gegensatz vom edlen-wahren Naturmenschen zum minderwertig-deformierten Kulturmenschen dargestellt werden. Ein Hinweis auf Hamsuns Affinität zur nationalsozialistischen Ideologie, die er bis zu seinem Tod 1952 nicht abgelegte. Er starb völlig verarmt und von der norwegischen Gesellschaft geächtet. Sein großer Einfluss auf die literarische Moderne jedoch ist unbestritten.
  21. Cover des Buches Hundert Gedichte (ISBN: 9783351032173)
    Wilhelm Busch

    Hundert Gedichte

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    Noch keine Rezension vorhanden
  22. Cover des Buches Die Frau von dreißig Jahren (ISBN: 9783730604113)
    Honoré de Balzac

    Die Frau von dreißig Jahren

     (53)
    Aktuelle Rezension von: lisa_gericke
    Jeder einzelne Satz ein literarischer Hochgenuss! 
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